Déjà vu – Mit aalglatten Lügen in neue Kriege? | Von Rainer Rupp

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Die anti-russische Hetze, die aus den Mainstream-Medien der USA zu uns in Europa herüberschwappt, wird hier von transatlantischen, auf Beißreflex eingestellten Blättern lautstark nachgegeifert. Als könnte man den Krieg nicht schnell genug herbeischreiben. Das erinnert an eine Episode, wie vor 124 Jahren illustrierte Zeitungen in den USA mit ihren manipulativen Texten und Bilden den Weg für den ersten imperialistischen Krieg der USA freigemacht haben.

Damals hatte der mächtige US-Zeitungsbesitzer William Randolf Hearst seinen Top-Reporter und Illustrator nach Kuba geschickt, um von dort über den lokalen Aufstand gegen die feudalen, spanischen Kolonialherren zu berichten. Der Hintergrund war, dass Zeitungsmagnat Hearst, der aus einer vermögenden Industriellenfamilie kam, gemeinsam mit vielen US-Geschäftsleuten bereits jahrelang auf einen Krieg hingearbeitet hatte, um die alte, europäische Kolonialmacht aus Zentralamerika und der Karibik endgültig zu vertreiben, um dort deren Nachfolge anzutreten.

Als der von Hearst entsandte Reporter verzweifelt von Kuba nach Hause telegraphierte, dass er keinen Krieg sieht, über den er berichten könnte, antworte ihm sein Boss umgehend mit dem Befehl: „Du lieferst mir die Bilder und ich liefere den Krieg“. Und tatsächlich zeitigte diese Methode einen durchschlagenden Erfolg. Mit den gefakten Bildern und mitreißenden Texten über die angebliche Grausamkeit der Spanier und die heldenmütigen kubanischen Freiheitskämpferinnen, gelang es dem Medienmogul die US-Bevölkerung für einen Krieg gegen Spanien aufzuputschen.

Mit dem höchst-wahrscheinlich selbst-verschuldeten Untergang des US-Schlachtschiffes „Maine“ im Jahr hat sich dann im Jahr 1892 die lang erhoffte Gelegenheit geboten. Die „Maine“ lag zu der Zeit lag zu einem „Freundschaftsbesuch“ der US-Kriegsmarine im Hafen von Havanna. Dort explodierte in der Nacht vom 15. Februar die Pulverkammer des Schiffes, das in zwei Teile brach und in Minutenschnelle sank. Dabei verloren 260 US-Matrosen ihr Leben.

Eine Unachtsamkeit der Besatzung, z.B. der später bezeugte Umgang mit offenem Feuer in der Pulverkammer, wurde von den Hearst-Zeitungen, die die US-Medienlandschaft beherrschten, kategorisch ausgeschlossen. Stattdessen wurden die perfiden Spanier für den heimtückischen „Terroranschlag“ auf die „Maine“ und für den Tod der heldenhaften US-Soldaten verantwortlich gemacht. Der Weg für den Krieg gegen Spanien war endlich frei. So konnte in einer ersten Etappe im Jahr 1892 mit der Vertreibung der Spanier durch die US-Armee die begehrte Zuckerinsel Kuba für den amerikanischen Kapitalismus „befreit“ werden.

Heute sind sich auch US-Historiker einig, dass ohne das Zeitungsimperium von Hearst und seine reißerischen Illustrationen und Berichte es zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich gewesen wäre, die US-Bevölkerung für diesen ersten imperialistischen Krieg fern der US-Grenzen zu begeistern.

Die Macht der Bilder und ihre Wirkung auf Menschen, wenn es darum geht, sie auf einen Konflikt einzustimmen oder für Krieg aufzustacheln, ist heute stärker und somit auch viel gefährlicher als früher. Denn heute sind solche Bilder mit neuesten technischen Methoden so manipuliert, dass sie – wie jeder aus der Wirkung der modernen Werbung kennt – auf bestimmte Teile des Unterbewusstseins wirken. Zu einer noch viel höheren Gefahrenstufe gehören jedoch Bilder und Berichte aus Quellen, den die menschlichen Zielgruppen großes Vertrauen entgegenbringen. In Deutschland genießen leider immer noch die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten dieses Vertrauen, obwohl die sich inzwischen immer mehr mit Fake News in Form von Weglassung und Unterdrückung von Fakten im Sinne der herrschenden Eliten arbeiten. Damit unterscheiden sie sich immer weniger vom Einheitsbrei der privaten Medien-Konzerne, der als „Nachrichten“ der breiten Öffentlichkeit vorgesetzt wird. Das hat sicherlich damit zu tun, dass die wenigen Leute, denen die großen Medienkonzerne gehören, auch die Parteien und damit auch die Regierungen und die angeblich so unabhängigen, öffentlich-rechtlichen Medien in der Tasche haben.

Auch in der jüngst von Washington hochgespielten „Ukraine-Krise“ spielen Bilder eine Schlüsselrolle. Die Medien haben auf Satelliten-Aufnahmen „erschreckende“ Entdeckungen gemacht: nämlich eine riesige Ansammlung von russischen Panzern und anderem schweren Kriegsgerät. Und das angeblich in unmittelbarer Nähe der Grenze zur Ukraine. Begleitet waren diese Bilder von ernsten Warnungen hinzugeschalteter US- oder NATO-„Experten“, die die Gefahr einer, „unmittelbar bevorstehenden, russischen Invasion“ und eines großen Krieges beschworen.

Die Satellitenaufnahmen wurden in den Nachrichtensendungen als unumstößlicher Beweis für die Behauptung der US/NATO präsentiert, dass eine russische Invasion in die friedfertige, demokratische Ukraine „unmittelbar bevorsteht“. Das wurde prompt in allen NATO-Ländern von US/NATO-Sprechpuppen nachgegeifert, die offensichtlich darin wetteiferten, wer die meiste Hysterie und Hetze gegen Russland schüren konnte. Von seriöser Berichterstattung hat man sich inzwischen Lichtjahre entfernt. Davon zeigt auch der Umgang mit den inzwischen berühmten Satellitenbildern als Beweise für den angeblichen Aufmarsch von 100.000 russischen Soldaten in Grenznähe zur Ukraine.

Bei den in den Medien präsentierten Aufnahmen der angeblichen, russischen Truppenkonzentration an der ukrainischen Grenze fiel auf, dass es sich immer nur um ein und dieselbe Satellitenaufnahme handelte, wobei mal das Gesamtbild oder vergrößerte Ausschnitte daraus gezeigt wurden. Damit sollte wohl der Eindruck vermittelt werden, dass es sich um unterschiedliche Orte handelte.

Bei einer ersten Internet-Medien-Recherche mit „Google-Bilder“ zeigt es sich, dass egal in welchem NATO-Land man sich bewegte, die Medien, von ZDF über BBC, The Guardian, die Washington Post, El Pais, Le Monde, etc. alle hatten dasselbe Satellitenbild gezeigt. Alles ging als nur auf ein einziges Bild zurück. Aber woher kam es?

Eine zweite Recherche zeigte, dass das Foto von der privaten Firma MAXAR Technologies stammte, mit der Washington schon öfters für propagandistische Medienkampagnen zusammengearbeitet hatte. Auf der Original MAXAR-Satellitenaufnahme wird auch der Name des russischen Ortes genannt, von dem die Aufnahme gemacht wurde. Der Ort heißt „Yelnya“ auf Englisch oder Jelnja auf Deutsch.

Keine einzige Redaktion der selbst-ernannten deutschen „Qualitätsmedien“ hat sich die kleine Mühe gemacht, um herauszufinden, wo genau dieser Ort mit der ominösen russischen Truppenkonzentration an der Grenze zur Ukraine auf der Landkarte liegt. Eine Recherche von wenigen Minuten hätte zu Tage gefördert, dass es sich bei Jelnja um einen Ort im Oblast Smolensk handelt. Der Ort hat nicht nur 10.000 Zivilisten, sondern auch viele Soldaten sind dort stationiert, denn Jelnja ist laut der militärpolitischen, britischen Denkfabrik „Center for Strategic and International Studies (CSIS)” Standort der „41ten russischen Armee mit kombinierten Waffen.“

Am Standort einer ganzen „Kombinierten Waffen-Armee“ gibt es natürlich viele Panzer und anderes schweres Kriegsgerät. Aber warum steht das ganze Gerät mitten in der Pampa? Und wenn das ein Armee-Standort ist, wo sind dann die Unterkünfte der Soldaten? Die kann man auf Google-Maps gut erkennen. Die Unterkünfte der Soldaten bestehen aus einem großen Wohnviertel mit Supermärkten, Schule und Kindergarten, 500 Meter Luftlinie von dem geparkten Kriegsgerät entfernt. Aber die Satellitenaufnahme von MAXAR ist so geschickt gemacht, dass man nur das Kriegsgerät auf freiem Feld sieht. Dadurch wird der Eindruck vermittelt, dass das auf freiem Feld in der Nähe zur ukrainischen Grenze steht.

Tatsache ist aber, dass die russischen Soldaten, die diese eindrucksvolle Militärmaschinerie bedienen, nicht in kalten Zelten dicht an der ukrainischen Grenze biwakieren und ungeduldig auf den Befehl zum loszuschlagen warten, sondern sie schlafen bequem in ihren warmen Betten zu Hause an ihrem Standort Jelnja, mit Frau und Kindern.

Aber wie nahe liegt nun Jelnja zur Grenze der Ukraine, oder wie weit ist es von Moskau weg? Auch da hätte Google-Maps schnell Auskunft erteilt, wenn man gewollt hätte. Tatsächlich liegt Jelnja auf halbem Weg zwischen Moskau und dem am nächsten liegenden Grenzübergang zur Ukraine: Bryanskaya Tamozhnya.

Von Jelnja bis Moskau-Zentrum sind es 366 Km und etwa weniger als 5 Stunden PKW-Fahrzeit. Und Jelnja bis zur ukrainischen Grenze sind es knapp über 300 Km was im PKW etwas mehr als 4 Stunden dauert, aber für Konvois mit schwerem Militärgerät sehr viel länger.

Was lehrt und das? Die hysterischen Berichte über den russischen Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze sind frei erfunden. Die Satellitenaufnahmen sind so manipuliert, dass man nicht erkennen kann, dass die Panzer und das andere schwere Gerät ihren Parkplatz an der Kaserne am Armee-Standort nicht verlassen haben.

Es bedarf in der Tat viel Fantasie und eine hohe kriminelle Energie der US-Kriegstreiber und ihrer Anhänger in der NATO, um aus dem über 300 Km von der ukrainischen Grenze entfernten, langjährigen russischen Armeestandort Jelnja, eine vorgeschobene und unmittelbare Bedrohung der Ukraine zu machen. Das funktioniert nur, wenn die so genannte „Vierte Gewalt“, nämlich die Medien, in ihrer Aufgabe total versagt haben. Statt kritisch zu hinterfragen, sind sie nur noch das Propaganda-Megafon für die Expansionsgelüste der transatlantischen Eliten.

Auch die Öffentlich-Rechtlichen haben diesbezüglich Medienschrott niedrigster Qualität fabriziert. Sie haben sich entweder wissentlich oder aus Dummheit an diesem offensichtlich straff koordinierten Betrug der US/NATO-Experten für psychologische Kriegsführung beteiligt. Ob aus Dummheit oder Absicht ist eigentlich egal, denn in einer Demokratie wären die Verantwortlichen für einen derart gefährlichen Nachrichtenschrott in keiner öffentlich-rechtlichen Redaktion eine Minute länger tragbar. In unserer durch Korruption und Vetternwirtschaft verfilzten Demokratur dagegen regt sich niemanden mehr über sowas auf.

An dieser Stelle ist es angebracht, an einen Leserbrief zu erinnern, den der Hamburger Publizist Paul Sethe am 5. März 1965, also vor 55 Jahren schon, an das Magazin der Spiegel geschickt hat. Darin ging es darum, wie die zunehmende Konzentration in der deutschen Presse auch die innere Pressefreiheit berührt. In dem Brief von Sethe heißt es: „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Frei ist, wer reich ist. Das Verhängnis besteht darin, dass die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, dass sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen.“

Inzwischen ist die Konzentration nicht nur in der deutschen Medienlandschaft noch sehr viel weiter fortgeschritten. Heute sind es Mega-Finanzkonzerne wie BlackRock, die nicht nur Banken- und Industriekonzerne, sondern auch Regierungen ganzer Länder unter ihrer Kontrolle haben, was selbstredend auch für die großen Medienkonzerne gilt. „Die Pressefreiheit“ war früher schon nichts anders als ein schönes Phantasiegebilde, von dem man träumen konnte. Heute muss man blind und sehr dumm sein, um auch nur noch davon zu träumen.

Um nicht unbewusst Opfer der Meinungsmanipulation der transatlantischen Eliten in unseren gleichgeschalteten Medien zu werden, sollten wir immer wieder unsere Sicht auf die reale Welt kritisch überprüfen und auch nicht davor zurückschrecken, alte Dogmen auf den Prüfstein zu stellen. Angesichts des Meinungsmonopols der etablierten Eliten und ihrer Parteien könnte dabei eine Methode des zivilen Widerstandes auf der Zeit der NAZI-Diktatur helfen, nämlich jeden Tag im stillen Kämmerlein einen „Feindsender“ hören. Früher war das BBC oder Radio Moskau gewesen. Heute kann man BBC vergessen. Dafür sind die russischen Nachrichtensender RT-Deutsch, RT-International auf Englisch und SNA/Sputnik (deutschsprachig) umso attraktiver.

Nur wenn man die Gegenseite hört, kann man Auslassungen und Lügen der eigenen Seite erkennen und dagegenhalten. In diesem Sinn folgen hiernach einige Auszüge aus einem Interview, das die online-Zeitung „Deutsche Wirtschaftsnachrichten“ Anfang dieser Woche mit dem russischen Botschafter in Berlin, Sergej J. Netschajew, geführt hat. Der Titel lautet: “Die Deutschen werden gezwungen, auf vertrauensvolle Beziehungen mit Russland zu verzichten”. In dem Interview geht es unter anderem um den Ukraine-Konflikt, Nord Stream 2 sowie die deutschen Boykottmaßnahmen gegen den RT-Deutsch.

Botschafter Sergej J. Netschajew: Der Wunsch nach einer Lösung des inneren Konflikts im Osten der Ukraine muss uns nicht trennen, sondern verbinden. Es gibt einen eindeutigen Aktionsplan, der im Minsker Maßnahmenpaket festgeschrieben ist und im UNO-Sicherheitsrat gebilligt wurde. Es gilt, diesen strikt und konsequent umzusetzen. Die Versuche des Westens, Russland als Partei im innerukrainischen Konflikt darzustellen und für Kiews abenteuerliche Politik und die verheerenden Folgen des verfassungswidrigen Staatsstreichs 2014 verantwortlich zu machen, sind kontraproduktiv. Bei den Konfliktparteien handelt es sich um Kiew, Donezk und Lugansk. Die Letzteren sind bloß daran „schuld“, den Putsch und die antirussischen Parolen vom Maidan nicht unterstützt zu haben. Deshalb wurden sie von der neuen Kiewer Regierung zu „Terroristen“ erklärt. Der Westen bevorzugte es damals, sich auszuschweigen und den Umsturz und die darauffolgenden Verbrechen der Nationalisten zu übersehen.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Könnte Deutschland im Ukraine-Konflikt vermitteln?

Botschafter Sergej J. Netschajew: Deutschland und Frankreich sind neben Russland Vermittler im Normandie-Format. Wir hoffen, dass sie aktiver auf die Kiewer Regierung einwirken werden, damit diese die eigenen Verpflichtungen erfüllt. Bislang zeitigt diese Mühe keine sichtbaren Ergebnisse. Kiew stellt sich demonstrativ gegen die Umsetzung der Minsker Abkommen und erklärt öffentlich, dass man keine Absicht habe, diese zu erfüllen und dass diese nur dafür gut seien, die Russland-Sanktionen möglichst lange zu erhalten. Berlin und Paris gehen aus unserer Sicht zu tolerant mit der Willkür der ukrainischen Regierung um, die sich gravierendste Verletzungen von Rechten und Freiheiten der russischsprachigen BürgerInnen des Landes, Schließung von oppositionellen Fernsehsendern, Verfolgung der Andersdenkenden etc. erlaubt.

Leider bieten die Deutsche Wirtschaftsnachrichten das Interview nur hinter einer Bezahlschranke an. Wer das ganze Interview lesen möchte, findet es auf der Webseite der russischen Botschaft. Der entsprechende Internet-Link befindet sich hier anklickbar.

Zum Schluss möchte der Autor auf einen aktuellen Artikel von Willy Wimmer über den weitreichenden Einfluss verweisen, den die mordenden Gruppen von ukrainischen Faschisten auf Politik und Militär ihres Landes haben.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Tomas Ragina / shutterstock

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Kommentare (18)

18 Kommentare zu: “Déjà vu – Mit aalglatten Lügen in neue Kriege? | Von Rainer Rupp

  1. UBP-2 sagt:

    Kann sich heutzutage nicht jeder selbst seine "Satellitenbilder" machen? Einfach eine leistungsfähige Drohne mit Kamera auf max. Höhe steigen lassen, dann noch etwas rauszoomen und voilà, fertig sind die Satellitenbilder.

  2. zurfall sagt:

    man hat vergessen mit welchen Lügen sich Amerikaner immer schon in Kriege gelogen haben um ihre marode, von Rüstungsprodukten beherrschte Wirtschaft am Laufen zu halten.

  3. Ingrid S. sagt:

    Lügen und Propaganda aus vollen Rohren

    Während die von der Atlantik – Brücke "abgerichtete" deutsche Bevölkerung mit der verlogenen Corona – Schmierenkomödie weiterhin geistig umnebelt wird, sorgt das US-Imperium dafür, daß schon wieder 500 Kriegskonvois über die A4 in Richtung Ostflanke manövriert werden – nachts, versteht sich. Das ist längst nicht alles. Die US – Airforce bedient täglich ihre neue Stammstrecke: Ramstein – Rzeszow/Jasionka und zurück, ca. 70 km von der ukrainischen Grenze entfernt. Es sind unzählige Militärmaschinen – auch Direktflüge aus North Carolina u.a. Es sind nicht nur Waffen- oder Munitionslieferungen, auch Truppen, die temporär an der ukrainischen Grenze auf ihren Einsatz warten und somit "verheizt" werden.
    Das "Lügenfeuerwerk" Lloyd Austin ( neben Jens Stoltenberg, A. Blinken und John Kirby ) hat unter dem Vorwand eines unabhängigen Manövers "Neptune Strike 22" seinen Flugzeugträger "Harry S. Truman" dauerhaft im östlichen Mittelmeer in Stellung gebracht. Von dort aus startet fast täglich und ganz fürsorglich die Spionagedrohne "Global Hawk" , um die östliche Ukraine (Donbass) und die Krim zu observieren und brauchbare Fotos zu erstellen.
    Geostrategisch gesehen soll der Flugzeugträger dann ins Schwarze Meer manövriert werden. Dazu bedarf es der Türkei, dessen Regierung man diesbezüglich erpressen könnte. Und mit Erpressung kennt sich das größte Kriegsministerium aus, denn nicht umsonst hat das skrupellose Angriffsbündnis 800 NATO Stützpunkte weltweit oder sogar noch mehr.

  4. Aladdin sagt:

    Putin und Biden haben 1,5 Stunden telefoniert. Das Weiße Haus hat über das Gespräch 9 Zeilen Information ausgegeben. Dies lege daran, dass Biden – trotz ausgiebige Infusionsserien – den Inhalt des Gespräches vergessen habe. Außerdem sei er während des Gespräches von der 1,5 Stunden 30 Minuten geschlafen, sowie müsste man ihm mehrmals sein Windel wechseln.

    • Minimalist sagt:

      Woher wissen Sie das alles denn so genau? Waren Sie mit dabei? Wer ist Ihr Informant?
      Und wer hat die Windeln von Joe Biden (79) gewechselt? Oder soll das ein Ihrer Ansicht
      nach lustiger Satire-Kurztext sein? Ihr 'Spaß' hält sich jedoch in Grenzen.

  5. KaraHasan sagt:

    In der Psychotherapie wird Spannung aufgebaut, um dem Patienten seinen Willen aufzurücken und das gewünschte Resultat zu erzielen. Ich denke, die Nato baut durch die Ukraine Spannung auf das russischen Volk auf, um letztendlich über die Ukraine der russischen Bevölkerung seinen Willen aufzudrücken, nämlich die Kritisierung des eigenen Staates, um somit die Zerstückelung Russlands zu bewirken.

  6. Schramm sagt:

    Die aktuelle Kriegsvorbereitung für Europa.

    »Ist ein U-Boot der US Navy in russische Hoheitsgewässer nahe des Kurilen-Archipels eingedrungen? Das behauptet der Kreml. Nun haben die Vereinigten Staaten reagiert – und diese Darstellung deutlich zurückgewiesen.«

    Vgl. USA-MSN *

    Kommentar

    Bemerkungen zur fortlaufenden massenpsychologischen Weltkriegsvorbereitung.

    Die wirtschaftlichen Interessen am Grund und Boden (an den Rohstoffen und Bodenschätzen) in der Russischen Föderation treiben die Geopolitik und militärische Aggressionspolitik der Vereinigten Staaten und ihrer NATO-Vasallenstaaten voran. Allenfalls gibt es bei der Atommacht Frankreich eine eigenständige geopolitische Abweichung von der US-Politik, aber bei der britischen Atommacht eine hohe Übereinstimmung mit den USA.

    PS: Die bürgerliche Administration Deutschlands wie auch der größte Teil der deutschen Bevölkerung: wohl auch psychisch von Walt Disney und amerikanischen Western vorgeprägt, weniger von der Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit den Verbrechen vor 1945, befindet sich in einer tiefenpsychologisch an-dressierten Abhängigkeit und geistigen Unselbständigkeit gegenüber den Vorgaben der US-Politik.**

    ** [Die psychische Auseinandersetzung mit dem Kapitalfaschismus hat es bis heute in Deutschland nicht gegeben. Ein Beweis für meine These ist auch die gesellschaftspolitische Implosion der antifaschistischen und antikapitalistischen DDR.]

    * Vgl. MSN: USA widersprechen Russland wegen vermeintlichem U-Boot-Vorfalls (msn.com)

    Lese-Empfehlung:

    ▪ Wilhelm Reich: Die Massenpsychologie des Faschismus.

    ▪ Sebastian Haffner: Der Verrat 1918/1919 – als Deutschland wurde, wie es ist.

    ▪ Daniele Ganser: Imperium USA. Die skrupellose Weltmacht.

    ▪ Marcel Berni: Außer Gefecht. Leben, Leiden und Sterben »kommunistischer« Gefangener in Vietnams amerikanischem Krieg.

    ▪ Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören.

    ▪ Kurt Pätzold / Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP 1920 bis 1945.

    13.02.2022, R.S.

  7. Simon sagt:

    Die Amis sollten statt Panikmache in der Ukraine mal überlegen wie Xi Jinping den „Krieg“ in der Ukraine für sich nutzen wird. Ich an seiner Stelle würde am Südchinesischen Meer mal „für Ordnung und Frieden“ sorgen.

  8. Ralle002 sagt:

    Herr Putin ist ein Schein-Demokrat, so dass es vermutlich auch gar keine anti-russische Hetze gibt.
    Wie es Ernst Wolff sagt, hat die Ukraine für Chinas Neue Seidenstraße eine strategische Bedeutung.

    Welt, 25.01.2022
    MILITÄREXPERTE GRESSEL: Darum hat die ukrainische Armee kaum eine Chance gegen Russen | WELT Analyse
    Gemäß der Aussage dieses Militärexperten sei etwa am 20. Februar mit einem russischen Angriff zu rechnen.

    Welt, 06.02.2022 (Video)
    UKRAINE-KONFLIKT: RUSSLAND setzt Truppenbewegung fort – UKRAINE übt Häuserkampf

    Es ist nicht so richtig vorstellbar, dass es zwischen den USA und Russland zu einem Konsens in welcher Form auch immer kommen wird.

    DECEMBER 28, 2019
    Riyadh signs deal with Raytheon Saudi Arabia to localize Patriot maintenance

    Zudem ist Joe Biden nicht gerade derjenige, der es jemals herausfinden würde, warum der Kapitalismus den Krieg benötigt:

    fuldainfo.de, 9. November 2020
    Ex-US-Botschafter:
    Auch Joe Biden für höhere deutsche Militärausgaben

    fr.de, 17.11.2020
    US-WAHL 2020
    Joe Biden, der Militär-Hardliner: Die Vergangenheit des künftigen US-Präsidenten
    u.a. steht dort:
    Im Netzwerk von Herrn Biden befinden sich demnach nicht nur militärische Hardliner, sondern auch Menschen mit wirtschaftlichen Interessen in der Rüstungsindustrie.

    Linke Zeitung, 19. NOVEMBER 2020
    Biden nimmt Kriegsbefürworter aus Denkfabriken und ehemalige Pentagon-Funktionäre in sein Übergangsteam

    Zeit, 28. November 2020
    Künftige US-Regierung:
    Man kennt sich
    Die Außen- und Sicherheitspolitik der USA ist von einem Geflecht aus Beraterfirmen und Lobbyisten durchzogen. Das zeigt sich auch an Joe Bidens Personalauswahl.

    Linke Zeitung, 9. DEZEMBER 2020
    Biden ernennt ein Vorstandsmitglied von Raytheon zum Anführer der US Kriegsmaschine

    grenzwissenschaftler.com
    Die Alois Irlmaier Prophezeiungen zum 3. Weltkrieg

    Gemäß Alois Irlmaier gibt es folgenden Ablauf von Ereignissen, die zum Dritten Weltkrieg führen:

    1. Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie!
    2. Dann folgt ein Glaubensabfall wie noch nie zuvor.
    3. Darauf eine Sittenverderbnis wie noch nie.
    4. Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
    5. Es herrscht eine große Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
    6. Bald darauf folgt die Revolution.
    7. Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.

    u.a. steht dort:
    Inmitten dieses Chaos nutzen die Russen nach Alois Irlmaier das große Tohuwabohu und fallen für alle überraschend direkt nach einer Balkan-Konferenz (wo ein hochrangiger Politiker ermordet wird) in nur einer Nacht mit 3 großen Panzerkeilen in Deutschland ein und rücken bis zum Rhein vor.
    Gigantische Kesselschlachten folgen in West- und Norddeutschland, unter bitteren Verlusten wird „der Russe“ schließlich geschlagen – kein russischer Soldat soll vom Feldzug heimkehren!

    • Aladdin sagt:

      Wegen der Ukraine wird kein Mensch einen dritten Weltkrieg riskieren.
      Ich bin an der Meinung, dass USA und Russland haben sich bereits geeinigt.

    • Minimalist sagt:

      Alois Irlmaier (1894-1959) hat viel erzählt, wenn der Tag lang war. Mehr unkonkrete als konkrete Sachen, wie z.B.
      einen "großen Umschwung" oder "allerhand Kämpfe" und anderes mehr, das er ziemlich vage prognostizierte. Ihn hier
      mit anzuführen, ist schon wunderlich & grotesk. Solche Prognosen kann ich auch von mir geben, wenn der Tag lang ist.
      Manche Wahrsager-Hotline-Portale, die naiven Menschen primär das Geld so richtig aus der Tasche ziehen wollen,
      benutzen ihn heute noch gerne als ein Lockmittel und preisen seine angeblichen Fähigkeiten & Visionen.
      Vor fast 50 Jahren las ich mal ein Buch über ihn und seine 'Künste' und war beeindruckt. Mit zunehmender Lebenserfahrung gewinnt man aber tiefere Einsichten und durchschaut vieles besser. Irlmaier kann nicht ein
      echter Maßstab für Lebensbewältigung und Weltsicht oder gar Politikbewertung sein.
      Unabhängig vom Alois und seinen Statements halte ich es aber schon grundsätzlich für möglich, daß unsere Realität
      nicht die einzig existierende Realität ist. Nur nichts genaues weiß man leider nicht.

  9. zivilist sagt:

    Es soll ja auch immer noch Menschen geben, die überzeugt sind, Flugzeuge ins WTC fliegen gesehen haben . . .

    Und das ohne Wirbelschleppe, dem Traum aller Aerodynamiker !

    • _Box sagt:

      Eine sog. Wirbelschleppe ist üblicherweise kein optisch wahrnehmbares Phänomen. Sie kann z.B. sichtbar werden, wenn so etwas wie Wolken, Nebel, Rauch od. Staub vorhanden ist. Ohnedem ist sie zwar vorhanden, aber optisch nicht wahrnehmbar.

    • wasserader sagt:

      Ein Traum der Materialwissenschaft
      wenn die Flugzeugspitze nach Durchdrungen des WTC vollständig in Takt ist ….

  10. Aladdin sagt:

    Angreifen zu wollen, verteidigen zu wollen ohne Ende…….
    Biden braucht die "Krise" in der Ukraine. Das Westen auch.
    Was ist mit der Ukraine? Ukraine nutzt die "Krise" und lässt sich umsonst bewaffnen.
    (Aber bitte nicht die Investoren abschrecken! Denen muss man halt einfach sagen worum es hier geht!)
    Audiatur et altera pars („Man höre auch die andere Seite. “ – ist ein Grundsatz des römischen Rechts.)
    Ich kann nur hoffen, dass Putin die "Krise" nicht braucht, sonst wird es sehr lange dauern.
    Oder Putin sieht als einzige Möglichkeit die Natoerweiterung zu verhindern daran, dass er mindestens eine gewisse Unsicherheit erzeugt, wie Russland darauf reagieren würde?

    Die ganzen hin und her reisen der Europäer halte ich für einen offensichtlichen Kasperletheater.
    (Baerbock und ihre Begleitung vor den "Kulissen des Krieges" hmmmmm……;-) Was mir hier in der "ARD" aufgefallen ist, dass man definitiv über "Frontlinie" geredet hat. Habe ich den Beginn des Krieges verpasst?)
    Mich würde interessieren was zwischen Putin und Biden besprochen worden ist. Klar, das wird man uns nicht an der Nase binden.
    Ist das hier ein gigantische, erweiterte Aufführung von "Wag The Dog"?

    • Hartensteiner sagt:

      Bei aller Sympathie für die stets angegriffene russische Seite gilt natürlich auch für diese das "Grundgesetz der Macht", dass Macht ohne Bedrohung, ohne Feind, nicht aufrecht zu erhalten ist. Ansonsten würde die Macht sich auflösen und die Menschen würden entdecken, dass sie überflüssig ist, dass sie gar keinen Staat brauchen. So hat u. a. auch Lenin erklärt, dass der Staat zu vernichten ist. Zumindest hat er das noch VOR der Revolution geschrieben. Nach der Revolution sah er sich dann Umständen ausgeliefert, die ihn das vergessen ließen und bald feierten Staat und Bürokratie feierliche Urstände in der UdSSR. Einer der Hauptgründe, die zum Untergang geführt haben.
      So braucht also auch Putin seine Feinde, muss sich aber um die nicht sorgen (im Sinne, dass die etwa ausbleiben könnten), denn die haben ihren weit über 100 Jahre laufenden Vernichtungsfeldzug gegen Russland-UdSSR-Russland, nie aus den Augen verloren und in der Natoausdehnung wähnen sie sich jetzt fast am Ziel.

    • Aladdin sagt:

      @Hartensteiner
      Ja klar. Der Staat ist das Machtinstrument der Herrschenden. Kontrolle über den Staat zu bekommmen, über den Armee und Geheimdienste. Das ist die wahre Macht.
      Ich denke, dass die mögliche Lösung sein könnte, dass nach einem kleineren oder größeren bewaffneten Konflikt die aktuelle Regierung entfernt wird. Dann als Friedensvertrag wird die Ukraine brüderlich aufgeteilt (kleinere Teil dem kleinen Bruder größere dem großen Bruder). Krim steht nicht zur Debatte. Den östlichen Teil bekommen die Russen den westlichen die NATO. Hier wird dann eine neue Regierung gewählt. Die Oligarchen in der Ukraine werden so ausgeschaltet.
      Ende gut alles gut.

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