Globales Finanzsystem: Wer ist der mächtigste Player? | Von Ernst Wolff

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Eine der am häufigsten gestellten Fragen zum globalen Finanzsystem lautet: Wer ist denn nun die Nr. 1? Wer spinnt im Hintergrund die Fäden, wer auf diesem Planeten übt die meiste Macht aus? Sind es die Rothschilds, ist es die Federal Reserve oder ist es vielleicht Larry Fink, der Gründer und Chef von BlackRock?

Die Antwort lautet: Es ist keiner von ihnen. Und die erschreckende Wahrheit dahinter lautet: Beim mächtigsten Player im Finanzsystem handelt es sich nicht um einen oder mehrere Menschen, sondern um eine Maschine, genauer gesagt: um ein von künstlicher Intelligenz gesteuertes Daten-Analyse-System.

Sein Name ist Aladdin. Aladdin steht für Asset, Liability and Debt and Derivative Investment Network, zu Deutsch: Investitionsnetzwerk für Vermögen, Verbindlichkeiten, Schulden und Derivate.

Aladdins Ursprung geht auf das Jahr 1988 zurück, als der Wall-Street-Banker Larry Fink die Vermögensverwaltung BlackRock gründete und die Idee hatte, eine Software zur Bewertung von Geldanlagen entwickeln zu lassen.

Das Konzept erwies sich schnell als überaus lukrativ. BlackRock wuchs auf Grund der Auswertung der gesammelten Daten mit atemberaubender Geschwindigkeit. Schon bald zeigte sich, dass die ursprünglich nur für eigene Zwecke erstellten Analysen und Modelle auch für Kunden interessant sein könnten. Deshalb wurde Aladdin ab dem Jahr 2000 auch betriebsfremden Nutzern angeboten.

Innerhalb kurzer Zeit stiegen hunderte Finanzinstitute weltweit ein, darunter Schwergewichte wie die Deutsche Bank, die Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse oder der größte US-amerikanische Rentenfonds CalPERS. Sie alle lassen sich Aladdins Informationen bis heute individuell auf ihre Bedürfnisse zuschneiden und zahlen dafür Gebühren im siebenstelligen Bereich.

Im Gegenzug erhalten sie überaus wertvolle Anlagehinweise und Risikoeinschätzungen. Im Rahmen von Stresstestes können zum Beispiel plötzliche Regierungswechsel, Erdbeben, globale Pandemien, Kriegsausbrüche oder Bankenzusammenbrüche simuliert und die Auswirkungen auf die jeweiligen Portfolios vorausberechnet werden.

Einen gewaltigen Aufschwung erlebte Aladdin in der Weltfinanzkrise von 2007/08. Als das globale Finanzsystem in immer größere Turbulenzen geriet, mussten Regierungen und Zentralbanken in das Geschehen eingreifen, um es vor dem Zusammenbruch zu retten. Dazu brauchten sie allerdings Informationen, und die entscheidenden hatten nicht sie, sondern Aladdin.

Aladdins Kenntnisse und Fähigkeiten führten dazu, dass zahlreiche Zentralbanken mit der Federal Reserve, der Europäischen Zentralbank EZB und der Bank of England an der Spitze BlackRock zu ihrem wichtigsten Berater ernannten. Das bedeutet nichts anderes, als dass ihre Entscheidungen bis heute weitgehend von Aladdins Daten und Analysen abhängen.

Der nächste Schub erfolgte mit der Eurokrise. Auf der Grundlage der von Aladdin gelieferten Daten wurden unter anderem die Fusion von 18 griechischen Banken zu vier Großbanken sowie die Abwicklung der faulen Kredite der griechischen Zentralbank organisiert.

2017 übertraf das Volumen der über Aladdin laufenden Vermögenswerte mit 20 Billionen Dollar zum ersten Mal das Bruttoinlandsprodukt der USA. Das rief immer mehr Kritiker auf den Plan, die eine gesetzliche Machtbegrenzung für Aladdin forderten. BlackRocks Geschäftsleitung reagierte darauf mit der Entscheidung, in Zukunft keine weiteren Zahlen mehr bekanntzugeben. Die Kritik verstummte weitgehend und der Siegeszug der einzigartigen Software setzte sich weiter fort.

Im April 2020 wurde Aladdin in die Cloud des IT-Giganten Microsoft hochgeladen und wird seitdem von dessen Spezialisten optimiert. Zusätzlich wird das System seit Anfang 2021 durch die Zusammenarbeit mit Clarity AI, einem auf künstlicher Intelligenz beruhenden Analysedienstleister im Bereich Nachhaltigkeitsrisiken, den politischen Trends unserer Zeit angepasst.

Mittlerweile ist nicht nur in Insiderkreisen bekannt, dass Notenbanken weltweit, Aufsichtsbehörden, Großinvestoren, Fonds und Finanzinstitute gar nicht mehr ohne Aladdin auskommen können. Das Netzwerk liefert allen entscheidenden Playern im globalen Finanzcasino mit Hilfe von Planspielen, der Simulation zukünftiger Entwicklungen und daraus abgeleiteten Risikoanalysen Entscheidungshilfen, die ihnen auf Grund der Komplexität des Finanzwesens kein menschliches Wesen mehr geben könnte.

Wer sich der Bedeutung des auf Grund der Deregulierung völlig aus den Fugen geratenen globalen Finanzsektors bewusst ist, der weiß: Die Welt befindet sich in unserer Zeit nicht mehr auf dem Weg in ein von künstlicher Intelligenz beherrschtes System.

Sie ist längst darin angekommen.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: shutterstock / Golden Dayz

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Kommentare (44)

44 Kommentare zu: “Globales Finanzsystem: Wer ist der mächtigste Player? | Von Ernst Wolff

  1. Zivilist sagt:

    Es ist künstliche Dummheit !

  2. Schramm sagt:

    CHINAS MILLIARDÄRE AN DER WELTSPITZE!

    DREI CHINESISCHE STÄDTE IN DER GUNST DER SUPERREICHEN GANZ OBEN!
    Beijing · CIIC · 18.03.2022

    »Beijing und Shanghai sowie Shenzhen in der Provinz Guangdong sind laut einer am Donnerstag veröffentlichten globalen Reichenliste die weltweit beliebtesten Städte für Milliardäre.

    Laut der „Hurun Global Rich List 2022“ zählten Beijing und Shanghai 144 beziehungsweise 121 Milliardäre (Stand: 14. Januar 2022).

    Shenzhen hat demnach New York City überholt und ist nun die drittbeliebteste Stadt der Welt für Milliardäre. Deren Zahl stieg in Shenzhen um acht auf nun insgesamt 113.

    Startups erforderten Vorbilder, sowohl in Bezug auf Unternehmen als auch auf Einzelpersonen, und die drei führenden Städte für Milliardäre hätten relativ solide Umfelder für junge Unternehmen geschaffen, sagte Rupert Hoogewerf, Vorsitzender und leitender Forscher des Hurun-Berichts.

    China hat die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr weiter hinter sich gelassen – die Zahl seiner Milliardäre stieg um 75 auf 1.133. In den USA sei die Zahl der Milliardäre hingegen nur um 20 auf insgesamt 716 gestiegen, heißt es im Hurun-Report.

    Seit 2016, als die Milliardäre in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt erstmals die USA überholten, hat sich die Zahl der Milliardäre in China mehr als verdoppelt, während die Zahl in den USA nur um ein Drittel gestiegen ist.

    Allerdings wurden Chinas Milliardäre im vergangenen Jahr hart getroffen: Neun der Top 10 mussten einen Vermögensrückgang hinnehmen und 160 fielen ganz aus der Liste.

    „Chinesische E-Commerce-Plattformen, Immobilien und Bildung waren die Sektoren, die am stärksten von dem jüngsten COVID-19-Ausbruch im Land betroffen waren“, so Hoogewerf. „Weitere Faktoren waren die anhaltenden Antimonopolvorschriften, der Druck auf die Kreditaufnahme im Immobiliensektor und die Kohlenstoffemissionsziele.“

    Pony Ma, Gründer des Technologieriesen Tencent, und Jack Ma, Gründer des E-Commerce-Riesen Alibaba, gehörten zum ersten Mal seit 2015 nicht mehr zu den Top der drei reichsten chinesischen Milliardäre.

    Zhong Shanshan, 68, Gründer des chinesischen Mineralwasser-Giganten „Nongfu Spring“, blieb mit 72 Milliarden Dollar der reichste Mann Chinas.«

    Vgl. Drei chinesische Städte in der Gunst der Superreichen ganz oben_China.org.cn
    german.china.org.cn/txt/2022-03/18/content_78116642.htm

    CHINA FÜHRT LISTE DER IMMOBILIEN-MILLIARDÄRE AN
    Beijing · CIIC · 07.04.2022

    »Laut dem Forschungsinstitut Hurun führte der 94-jährige Li Ka-shing die Liste als reichster Immobilienunternehmer der Welt mit einem Vermögen von 33 Milliarden US-Dollar an.

    Dem Forschungsinstitut Hurun zufolge führt der 94-jährige Li Ka-shing die Liste als reichster Immobilienunternehmer der Welt mit einem Vermögen von 33 Milliarden US-Dollar an, gefolgt von Lee Shau-kee von Henderson Land mit 27 Milliarden US-Dollar und Yang Huiyan von Country Garden mit 26 Milliarden US-Dollar. Die Hurun Global Real Estate Rich List 2022, eine Liste der Immobilien-Milliardäre der Welt, wurde am Mittwoch veröffentlicht. Das Vermögen ist eine Momentaufnahme vom 14. Januar dieses Jahres aus der Hurun Global Rich List 2022. Der Schwellenwert für die Liste lag bei 2,8 Milliarden US-Dollar.

    Insgesamt erreichte das Vermögen der 100 größten Immobilien-Milliardäre der Welt 663 Milliarden US-Dollar, und das durchschnittliche Vermögen stieg um 5 Prozent. Unter ihnen sank das durchschnittliche Vermögen von Immobilienunternehmern in China um 3 Prozent und das durchschnittliche Vermögen von Immobilienunternehmern in den USA stieg um 10 Prozent. Die börsennotierten Unternehmer kommen aus 16 Ländern, und 57 Prozent von ihnen halten überwiegend Gewerbeimmobilien, während 43 Prozent überwiegend Immobilien entwickeln und verkaufen. China führt die Liste mit 52 Unternehmern an, gefolgt von den USA mit 17, Großbritannien mit 8 und Indien mit 6.«

    Vgl. China führt aktuelle Liste der Immobilien-Milliardäre an_China.org.cn
    german.china.org.cn/txt/2022-04/07/content_7852907.htm

    13.06.2022, R.S. (Zusammenfassung)

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      "blieb mit 72 Milliarden Dollar der reichste Mann Chinas."

      Die mit den dreistelligen Milliardenbeträgen sitzen also nach wie vor in USA.

    • Nevyn sagt:

      Bekanntlich sind wir Nachfahren der Saurier, die nach dem Prinzip lebten, größer und mehr sei immer besser.
      Wo sind die eigentlich geblieben???

      Das Reptilienhirn im Menschen treibt ihn in seiner Gier vor sich her.
      Das menschliche Großhirn hat gelernt, dass reich sein bedeutet, genug für die eigenen Bedürfnisse zu haben.
      Aber wer ist schon ganz Mensch?

    • Nevyn sagt:

      Die größte Religionsgemeinschaft auf der Welt ist die des Geldes.
      Keine andere hat mehr Anhänger, größere Kathedralen und bessere Pfaffen.

    • sandra beimer sagt:

      /textwand

      Anstatt eine 'Zusammenfassung' zu kopieren und einzufügen dere Sinn niemand versteht, hätte er einfach in 3 Zeilen eintippen können was er uns sagen will.

    • Fass sagt:

      Für die quengelige Beimer: China lässt sehr (/zu?) große Ungleichheit zu. Wenn sie nicht bereits still und leise ein kapitalistisches Land sind (ich lasse das mal offen) kann das ein Problem für das Allgemeinwohl werden.

    • Fass sagt:

      @ Nevyn
      Ich würde anders abbiegen; ja,
      „Die größte Religionsgemeinschaft auf der Welt ist die des Geldes.“ (derzeit)
      Religion ist Opium für den Menschen, es hält ihn davon ab, die Schönheit zu sehen, zu lernen, sich nützlich zu machen und zu spielen.
      (Dabei ist die institutionelle gemeint, die uns durch unumstößliche Vorschriften beschränken will)

    • sandra beimer sagt:

      Die Ungleichheit und damit wachsenden gesellschaftlichen Spannungen anzugehen hat Xi irgendwann letztes Jahr (?) zum Großthema erklärt. Ich glaube nicht, dass China es bei einem regionalen Ansatz belässt. Sie verkünden gerade die Ausweitung des nicht kriegerischen Engagements des Militärs in zb Katastrophrenschutz, nationale Sicherheit aber auch solche Kleinigkeiten wie ..Weltfrieden!

      stimmungsvoll bebildert mit einem Y-20 Transportflugzeug

      [Xi signs outlines that direct China’s military operations other than war]
      https://www.globaltimes.cn/page/202206/1268037.shtml

    • Schramm sagt:

      Andreas I. sagt: „Die mit den dreistelligen Milliardenbeträgen sitzen also nach wie vor in USA.“

      Mit 72 Mrd. hat man in China [Umrechnung] mehr Macht und ökonomische Wirkung als in den USA mit 250 Mrd. USD.
      Zudem ist in China keine Fraktionierung der Milliardäre für uns westliche Zuschauer erkennbar. Der ganze Partei- und Staatsapparat steht geschlossen hinter dem chinesischen Bourgeoissozialismus: dem Sozialismus der Millionäre und Milliardäre. Sie gehören selbst zur KPCh. Ihr Anteil an der Mitgliedschaft von 93 Mio. zählt bereits Millionen Mitglieder aus den Reihen der Bourgeoisie. PS: Der Anteil der „Arbeiter“ in der KPCh liegt laut Beijinger Organisationsabteilung unter 7 %.

    • Schramm sagt:

      China ist der mächtigste Player im 21. Jahrhundert!

      Auf einem Forum zu Privatunternehmen im November 2018 hatte Xi Jinping erklärt, dass „die Beiträge der Privatwirtschaft mehr als 50 % der Steuereinnahmen, über 60 % des BIP, 70 % der technologischen Innovationsleistungen, 80 % der städtischen Arbeitsplätze und mehr als 90 % der Zahl der Unternehmen ausmachen“.

      Die jüngsten Statistiken der chinesischen Zollbehörde zeigen, dass das Außenhandelsvolumen der chinesischen Privatunternehmen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 7,86 Billionen Yuan ausmachte, was 49 % des gesamten Außenhandelswertes Chinas entspricht. Es zeigt sich, dass die Privatwirtschaft eine treibende Kraft in Chinas Prozess des Aufbaus eines neuen Entwicklungsmusters ist, in dem sich nationale und internationale Doppelwirtschaftszirkulation gegenseitig fördern.

      „Es sollten Anstrengungen unternommen werden, um die Fähigkeit zur unabhängigen Innovation zu verbessern und den Wandel zu einem starken Land der Produktion zu beschleunigen.“ Diese Anordnung von Xi Jinping stärkt das Vertrauen in Chinas Privatwirtschaft, die Herausforderungen zu meistern und die Entwicklung voranzutreiben.
      (Beijing – CIIC, Juni 2022)

    • sandra beimer sagt:

      Schramm, lobenswert aber der Anteil kopieren/Einfügen ist immer noch zu gross. Mehr Eigendenk bitte.

      Den Fehler den du machst haben auch die westlichen Eliten gemacht: Chinas physische Größe zu unterschätzen. Sie sind in der Lage gewaltige kapitalistische Zentren zu errichten und trotzdem nicht durch die dadurch/darin entstehende Korruption in den Abgrund gerissen zu werden. Bis jetzt jedenfalls.

    • _Box sagt:

      Nutzer sandra beimer m/w/d,

      mehr Eigendenk bitte. Das ausgerechnet von ihnen, da sie permanent ihre Blockwartmentalität vorführen und versuchen Leitplanken aufzustellen, ist eine geradezu groteske Forderung. Sie versuchen doch stets eigene Gedanken einzuhegen, natürlich nur Jene die dem ihnen anhängigen Narrativ nicht entsprechen. Dabei ist die monierte Länge, ihnen nur ein beliebig gewählter Vorwand.
      Ihre Gaukelei von Hygienefaschismus, im Westen böse, im Osten gut, garniert mit Biowaffenangriff gegen China ist so weit an der Realität vorbei, wie auch die sonstigen, gleichfalls durch nichts belegten, Narrative der Herrschenden. Sie versuchen lediglich die Machtunterworfenen abzulenken und unter einem ihnen genehmen Banner zu sammeln.

      Eine Auswahl:

      https://apolut.net/sars-cov2-kommt-aus-dem-labor#comment-243251
      https://apolut.net/sars-cov2-kommt-aus-dem-labor#comment-243233
      https://apolut.net/die-gewollte-hunger-und-fluechtlingskatastrophe-von-ernst-wolff#comment-242741
      https://apolut.net/der-deutsche-bundespraesident-auf-dem-feldherrnhuegel-von-wolfgang-effenberger#comment-242159

      Wie sie sehen, sehen sie nichts. Kein Hauch von Information oder Emanzipation.

      Deshalb anbei:

      Dr. John Campbell:

      "Ich begrüße sie zum heutigen Gespräch am 31. Mai. Nun, was wir uns heute hauptsächlich anschauen werden ist, daß das nationale Gesundheitsinstitut (National Institutes of Health/NIH) der Vereinigten Staaten und das Wuhan Institut für Virologie, beide an Affenpocken arbeiteten, zufälligerweise vor dem derzeit stattfindenden Ausbruch."

      Auszug Anfang von hier:

      NIH, Wuhan were working on monkeypox
      [NIH, Wuhan arbeiteten an Affenpocken. Das Wuhan Institute of Virology hat vor 3 Monaten eine Veröffentlichung über die Erforschung der Affenpocken veröffentlicht, und auch die NIH haben an der Behandlung der Affenpocken geforscht. “A randomized, placebo-controlled trial of the safety and efficacy of tecovirimat for the treatment of patients with monkeypox virus disease”. Gesamtfinanzierung: 9.824.009 $ (…) Übersetz. d. Videobeschreibung CG]
      Quelle: Dr. John Campbell, 01.06.2022

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=84740#h11

      Der Neofaschismus der Herrschenden ist ein globales Phönomen:

      Robert Cibis: Das gibt einen ganz anderen Blick auf den Protektionismus von China.

      Ralph T. Niemeyer: Ja.

      Robert Cibis: Die sich natürlich sagen, nein, ihr könnt jetzt nicht einfach bei uns ein Unternehmen aufmachen. Sondern wenn, dann sind wir beteiligt. Und wir können da auch genau Grenzen setzen. Das genau regulieren.Und wir haben unseren eigenen Markt der sich genügt. Wir sind ja auch selber viele Menschen, viele Kunden, viele Produzenten, von Produkten und Dienstleistungen. Das soll in sich geschlossen sein.
      Ich verstehe natürlich das auch als eine Art Schutz auf der politischen Ebene, nicht nur wirtschaftlich.

      Ralph T. Niemeyer: Ja gut, sie haben ja längst den Umschwung gemacht, der Perestroika und Glasnost bedeutet haben, die Einführung der Marktwirtschaft. Ich meine das hat China gemacht, selbst wenn sie sich noch kommunistische Partei nennen. Das ist in Wahrheit kein kommunistisches Regime, wobei die Unterdrückungsmechanismen, die sind klar, die sind stalinistisch oder sogar faschistoid.

      Aus:
      NARRATIVE #97 by Robert Cibis | Ralph T. Niemeyer
      oval 09/06/2022
      https://www.oval.media/8323fc8f-9691-43a2-be10-974f4661bc9a/

    • Andreas I. sagt:

      @ Schramm
      "Mit 72 Mrd. hat man in China [Umrechnung] mehr Macht und ökonomische Wirkung als in den USA mit 250 Mrd. USD."

      Wie die Machtverteilung zwischen Partei und Staatsapparat einerseits und finanziell Reichen andererseits ist, das kann ich nicht beurteilen. Mir scheint es (noch?) eine Balance zu sein, ähnlich wie in Russland und anders als im Westen (USA&Nato).
      Dass China eine aufsteigende Macht ist und USA eine absteigende, das ist die allgemeine Entwicklung, aber Milliardäre mit derartigem internationalem Einfluss, wie Gates, Zuckerberg & Co. sind immernoch welche mit Sitz in USA.
      Interessant wäre in dem Zusammenhang, ob und wie die Milliardäre in China Steuern zahlen, denn USA ist bekanntlich liberal, also ein "Steuerparadies".

    • Andreas I. sagt:

      @ Fass
      "Religion ist Opium für den Menschen"

      Opium ist eine bewusstseins_erweiternde_ Droge, dementsprechend ist Religion eher Alkohol.^^

      Und den Drang zu Geld sehe ich als Suchtkrankheit wie alle anderen Suchtkrankheiten. Die Symptome sind identisch und die Ursachen die gleichen, auch wenn es langweilig ist, weil es immer das Gleiche ist;
      Psychologie der frühen Kindheit und der Langzeitfolgen, Mangel und dessen Substitution. Das sind ganz arme Leute.

      Literaturempfehlung am Rande:
      Esther Villar "Der betörende Glanz der Dummheit".

    • _Box sagt:

      Andreas I.,

      "Wie die Machtverteilung zwischen Partei und Staatsapparat einerseits und finanziell Reichen andererseits ist, das kann ich nicht beurteilen."

      Es ist eine Einheit:

      1992 akzeptierte der 14. Parteikongress Chinas Dengs Theorie vom „Sozialismus mit chinesischen Charakteristika“ und proklamierte die „sozialistische Marktwirtschaft“ als das Entwicklungsmodell Chinas. Im Grunde verständigte sich der 14. Parteikongress damit auf den Übergang zur kapitalistischen Produktionsweise, wenn auch in verklausulierter Form (Li 2016, 20). Bis Ende der 1990er Jahre wurden die meisten Staatsbetriebe privatisiert. Die verbleibenden großen Staatsbetriebe wurden nun im kapitalistischen Stil geführt. Der Anteil der in Staatsbetrieben Beschäftigten sank von 113 Millionen im Jahr 1995 auf 60 Millionen im Jahr 2017. Der Übergang vom System der lebenslangen Beschäftigungssicherheit zum System des Heuerns und Feuerns war der wichtigste Einschnitt für die chinesische Arbeiterklasse in der Reformära. Die Reformen bedeuteten insgesamt einen radikalen Bruch im Charakter des chinesischen Staates und seiner Beziehung zur Arbeiterklasse. Di e Arbeitskraft wurde wieder in eine Ware verwandelt – die zentrale Bedingung für kapitalistische Produktionsverhältnisse. An die Stelle der „eisernen Reisschale“, der lebenslangen Beschäftigungsgarantie und der Sozialleistungen von der Wiege bis zur Bahre mit einer relativ geringen sozialen Ungleichheit trat ein kapitalistischer Arbeitsmarkt mit einem großen ungeschützten informellen Sektor. Proteste der Arbeiter blieben nicht aus. Nach einer offiziellen, konservativen Schätzung beteiligten sich z.B. alleine 1995 etwa 1,1 Millionen Menschen in mehr als 30 Städten an Protesten. 1998 stieg die Anzahl der an Protesten Beteiligten auf 3,6 Millionen (Li 2016, 20; Lin 2020, 35ff; China Statistical Yearbook 2018).

      Nach Schätzungen wurden durch den Prozess der Privatisierung und Liberalisierung ehemals staatliche und genossenschaftliche Vermögenswerte im Wert von 5 Billionen US-Dollar an Kapitalisten mit engen Verbindungen zur Regierung übertragen. 2006 gab es in China 3200 Personen mit einem persönlichen Vermögen von jeweils mehr als 15 Millionen US-Dollar. 2900 von ihnen waren Kinder hochrangiger Partei- und Staatsfunktionäre. Ihr kombiniertes Vermögen wurde auf 3 Billionen US-Dollar geschätzt, was damals etwa der Höhe des chinesischen Bruttoinlandsprodukts entsprach. Nach einem anderen Bericht von 2013 beliefen sich „graue Einkommen“ aus der Korruption und dem Diebstahl öffentlicher Vermögenswerte auf ca. 1 Billion Dollar oder 12 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts von 2011. Im Oktober 2012 meldete die New York Times, dass die Familie des früheren Ministerpräsidenten Wen Jiabao Vermögen im Wert von mindestens 2,7 Milliarden US-Dollar akkumuliert hatte. Der Bericht machte klar, dass an der Korruption und dem Diebstahl öffentlichen Vermögens auch die höchsten Ränge der chinesischen Partei- und Staatsführung beteiligt sind (Li 2016, 34f). 2001 kündigte der damalige Präsident Jiang Zemin an, dass die KPCh zukünftig auch Unternehmer als Parteimitglieder aufnehmen werde. Das Vermögen der 70 reichsten Delegierten des Nationalen Volkskongresses stieg auf 89,8 Mrd. US-Dollar im Jahr 2011. Unterdessen war die Zahl der Arbeiter und Bauern im Nationalen Volkskongress von 51,1 Prozent im Jahr 1975 auf 4 Prozent im Jahr 2003 gesunken (Lin 2020, 35f).

      Aus:
      Ein Klassenkrieg, den die Arbeiterklasse verloren hat“
      17. Januar 2020 Thomas Sablowski
      https://www.lunapark21.net/ein-klassenkrieg-den-die-arbeiterklasse-verloren-hat/

      Eben so einheitlich, daß verschiedene der Superreichen im Detail schon divergieren können, aber das ist ebenfalls nicht neu:

      Die Teilung der Arbeit, die wir schon oben als eine der Hauptmächte der bisherigen Geschichte vorfanden, äußert sich nun auch in der herrschenden Klasse als Teilung der geistigen und materiellen Arbeit, so dass innerhalb dieser Klasse der eine Teil als die Denker dieser Klasse auftritt (die aktiven … Ideologen derselben, welche die Ausbildung der Illusion dieser Klasse über sich selbst zu ihrem Hauptnahrungszweig machen), während die anderen sich zu diesen Gedanken und Illusionen mehr passiv und rezeptiv verhalten, weil sie in der Wirklichkeit die aktiven Mitglieder dieser Klasse sind und weniger Zeit dazu haben, sich Illusionen und Gedanken über sich selbst zu machen. Innerhalb dieser Klasse kann diese Spaltung derselben sich sogar zu einer gewissen Entgegensetzung und Feindschaft beider Teile entwickeln, die aber bei jeder praktischen Kollision, wo die Klasse selbst gefährdet ist, von selbst wegfällt, wo denn auch der Schein verschwindet, als wenn die herrschenden Gedanken nicht die Gedanken der herrschenden Klasse wären und eine von der Macht dieser Klasse unterschiedene Macht hätten.
      – K. Marx, Deutsche Ideologie, MEW 3, 47.

    • _Box sagt:

      Ergänzend bzgl. "Und den Drang zu Geld sehe ich als Suchtkrankheit wie alle anderen Suchtkrankheiten.," möchte ich sie auf folgenden Artikel und den Autor überhaupt hinweisen:

      Wie der Mensch korrumpiert wird
      19. Januar 2020 Andreas von Westphalen

      In der kapitalistischen Gesellschaft wird häufig auf die falsche Art der Motivation gesetzt. Dies hat verheerende Folgen

      https://www.heise.de/tp/features/Wie-der-Mensch-korrumpiert-wird-4639977.html?seite=all

    • Schramm sagt:

      Frau Beimer, ich beschäftige mich seit Jahrzehnten auch mit der Entwicklung in China. Siehe auf Labournet.de, scharf-links und Infopartisan, ebenso mit meinen kopierten und Eigendenk-Beiträgen im Roten Morgen, Taz.de, Freitag etc.
      Frau Sandra Beimer, bemühen Sie sich bitte um ihre persönliche Weiterbildung! Dafür haben Sie noch sehr viel vor sich.

      R.S.: Facharbeiter, Handwerker-Meister und Gewerkschafter der Basis, seit 1969.

    • Andreas I. sagt:

      Betreffend Textwände stelle ich auch mal noch ne halbe Wand dazu.
      1. seitenweise Zitate
      Für mich ist manchmal was dabei, oft ist es Eulen nach Athen tragen sprich Texte bekannter Autoren.
      Einen Sinn würde ich darin sehen, EINE Aussage in Zusammenhang mit dem kommentierten Artikel zu stellen und zu diskutieren, was diese Aussage für diesen Zusammenhang bedeutet, was sich möglicherweise daraus ergibt.
      Aber einfach nur seitenweise zu wiederholen, Strg-V und C Guttenberg, welchen geistigen Gewinn, welchen zusätzlichen Gedanken, welche Anregung soll das bringen?
      Bei mir führt das zu Bild-↓gedrückt halten.

      2. Link-Sammlungen gemischt mit mehrzeiligen persönlichen Meinungen je Link.
      Einen einzeiligen Hinweis auf Herkunft und Inhalt eines Links finde ich hilfreich, um zu wissen, ob ich den anklicken will oder nicht.
      Wenn ich einen Link nicht anklicke, hat es sich sowieso erledigt.
      Wenn ich einen Link anklicke, mache ich mir meine Meinung dazu, die mehrzeilige persönliche Meinung eines anderen BEVOR ich den Link lese, das wäre eine Einstimmung auf den Link ähnlich wie Framing – was ich selbstverständlich vermeide so gut es geht.
      Außerdem verhindert es eher, dass ich überhaupt Lust habe, im Heuhaufen der mehrzeiligen persönlichen Meinungen die Links zu suchen, das führt nur zu Bild-↓gedrückt halten.
      Die Anzahl der Links ist auch so eine Sache, denn wenn das Ausmaß einer Linksammlung eher schon wieder in Richtung Informationsüberflutung mit Nebensächlichkeiten geht, dann Bild-↓.

      Dass manchmal Kommentare etwas länger werden, das liegt in der Natur der Sache, aber regelmäßig "Textwände", naja, dann muss man halt regelmäßig viel überspringen.

    • Fass sagt:

      @ Andreas I., … ich kenne nur die Bilder sich völlig aufgegeben-habender im Rauch… und damit verbinden sich die Suchtbetäubungsmittel wohl mindestens nach einiger Anwendungszeit

      Der Klappentext lässt mich zögern, aber ich beginne dann mal genau jetzt mit einem ähnlichen Thema – Fabian Scheidler, Der Stoff aus dem wir sind – (lag schon wieder viel zu lang unbeachtet)

    • Fass sagt:

      @ Box
      nun habe ich doch noch den gesamten Artikel bei Heise gelesen… und stelle fest, das mir die Ausschnitte lieb sind. Lese ich den gesamten Artikel, frage ich mich, wie man davon so überrascht sein kann – Menschen sind dauerhafter leistungsbereit, wenn ihre intrinsische Motivation erhalten wird- Was sonst?
      Die Zerstörung derselben geschieht doch vorsätzlich, da diese Gesellschaft keinen Sinnerhalt bietet, die einseitige Fixierung auf Konkurrenz und Rendite stehen dem gegenüber. Beizeiten muß sich ein Jugendlicher entscheiden (oft übernehmen das leider noch früher die Eltern), ob er den Weg des Geldes und damit der gesellschaftlichen Anerkennung oder den der Nische wählt. (Es soll auch welche geben, die sich dazwischen bewegen, wie machen die das nur)
      Die Zerstörung der intrinsischen Motivation sichert auch die gewünschte Vereinzelung.

    • Nevyn sagt:

      "Die Zerstörung der intrinsischen Motivation sichert auch die gewünschte Vereinzelung."

      Haben Sie denn intrisische Motivation? Dann wüssten Sie, dass Vereinzelung dann, aber erst dann, kein ernsthaftes Problem darstellt. Intrinsisch heißt von innen kommend und ich weiß nicht, wie Sie sich vorstellen, eine Quelle zum Versiegen zu bringen, indem außen drum herum eine Mauer errichtet wird.

      Wenn Sie glauben, eine intrinsische Motivation zu haben, woher kommt sie dann? Wie sind Sie daran gelangt? Ich erwarte darauf keine Antwort, es sind Fragen, die der Selbstvergewisserung dienen.

    • Fass sagt:

      @ Nevyn: Da ist kein Widerspruch gewesen. Die Zerstörung der intrinsischen Motivation verhindert die wirksame Gruppenbildung fernab der Vorgaben.

    • sandra beimer sagt:

      Na sage ich doch, die übliche Flutung mit Nonsens zur Zersetzung wie sie im Mainstream + Freitag, Taz usw stattgefunden hat. Problem bleibt: den Krieg gewinnt man nicht an der Tastatur. Im Gegenteil verliert man mehr und mehr diejenigen die man braucht ihn zu gewinnen.

    • Schramm sagt:

      Frau Beimer, dann beenden Sie doch ihren Nonsens-Krieg an der Tastatur und bleiben Sie damit auch psychisch gesund.

  3. FizzyIzzy sagt:

    https://t.me/quitefranklytv/2660

  4. sandra beimer sagt:

    Das ist natürlich falsch. Es ist nie ein System, es ist immer ein Mensch mit Briefkasten und Haustüre die man eintreten kann.

    In diesem Falle ein oder mehrere Menschen die sich hinter einer Maschine verstecken. Dass zb die Börsen schon lange nur noch von Maschinen bespielt werden, geschenkt. Dass nur Verlierer verschen zu raten was als nächstes geschehen wird, während Gewinner WISSEN, was als nächstes geschieht weil sie das Ereigniss (zb Brexit) SELBST MACHEN, geschenkt. Aber glaubt nie jemandem der sagt das/ein System ist schuld.

    • Kaja sagt:

      Ohne den gierigen Fink gäbe es dieses "Software" nicht. Und diese "Software" ist programmiert worden – von Leuten im Auftrage dieses (Schmutz-Betrüger)Fink(en).

    • sandra beimer sagt:

      Hier unten haben wir nur Bürobedarf und Tierfutter. Der Aufzug ist den Gang runter vorne links. Ganz oben im Restaurant sitzen die Leute die du suchst.

  5. Ursprung sagt:

    Sowas aehnliches hatte ich befuerchtet. Denn seit ich umstaendehalber mal einigen wenigen aber durchaus als typisch angesehenen der heutigen Gelspharaonen persoenlich begegnet war, schien mir klar, dass keiner das Zeug hatte, dass zu tun. Was sie insgesamt bewirken.
    Und dass sie Psychos sind als eine Art auswegsloser SelbstBERUFungskrankheit.
    Ich bin ziemlich sicher, das so manche dieser Psychos die Ursache der Malaise, die sie selber anrichten mitsamt ihrer Maschine Aladdin aufgrund der unvermeidlichen Psychose, unter der sie stehen, gar nicht erkennen koennen.
    Und sie jeden Heilungsversuch mit ihrem jeweiig uebergenug konzentriertem Pharaonengeld unterbinden koennen und werden. Das ist ja die Psychose der Paychos.
    Und unsere.
    Denn auch wir sind psychotisch, solange wir solchen Psychos samt Idiotieprogramm-Wundermaschine nicht NORMAL zu stoppen entschlossen, sprich faehig sind.

    • Kaja sagt:

      Diesen Psychos, wie Fink, muss man deren "Spielzeug" (das Geld) sofort wegnehmen. Fink ist ein psychisch kranker Mann, da er sein Selbstbesusstsein aus der von ihm gelebten Gier saugt. Man muss dies, dass sie gierig sind und Flurschaden anrichten, den Psychos direkt ins Gesicht sagen und diese Psychos zum Psychiater schicken.

    • Andreas I. sagt:

      @ Ursprung
      "Denn auch wir sind psychotisch, solange wir "

      … auch Geld anbeten.
      Ich fange schonmal damit an, wenn es um Geld geht nicht zu sagen "die Reichen", sondern "die finanziell Reichen".
      Kleiner Unterschied, denn diese Leute sind unfassbar arm – und das bewusst zu machen, ist vielleicht ein Anfang. ;-)

  6. How - Lennon sagt:

    Nun ja, diese asoziale Unmenschlichkeit, die immer mehr grassiert und immer durchschaubarer ist, kann man wenigstens auf einen kalten Computer schieben.
    Warum man einen solchen Kasten überhaupt benötigt, um auf die glorreiche Idee zu kommen, die Zentralbanken heißlaufen zu lassen und einfach immer mehr Schulden rauszuhauen, gepaart mit ablenkenden Fake-Krisen, war mir allerdings schon immer suspekt. Die Welt ist endlich, die Ressourcen insbesondere das Öl werden knapp und die globale Bevölkerung wächst längst über ihr Maximum hinaus. Ein gesundes, natürliches Wachstum war spätestens seit 2008 Geschichte.
    Es ist auch nicht so, dass die Profiteure dieses Zombiesystems nach der Jahrhunderte bis Jahrtausende alten Monopoly-Zockerei, Betrügerei, Erpresserei und Klauerei, ihren Reichtum bis zum Sankt Nimmerleinstag genießen können. Sie werden schlagartig nicht nur keine Gewinne mehr erzielen, sondern auch ihre Reichtümer verlieren, da sie schlicht wertlos sind, wenn die große Masse nichts mehr hat – außer Schulden, die nicht mehr zu begleichen sind.
    Nach dem Monopoly ist Game Over, auch für den Gewinner. Man kann neu spielen, aber die Karten werden unweigerlich neu gemischt.
    Eigentlich sind die größten Gewinner die größten Verlierer ("Die Letzten werden die Ersten sein").
    Für die armen Gier-Teufel bleiben nur noch Panik, Ablenkung, Zerstörung und letztlich Weltkrieg. Sie wollen es aufnehmen mit der gesamten Menschheit und schlussendlich mit der Natur.
    Ob das für sie die Rettung ist?
    Braucht man dafür eine Software?
    Den Kasten sollte man besser AlCapone nennen.

  7. Bembel sagt:

    So sehr ich Herrn Wolff als Finanzexperten schätze, so wenig liegen Ihm die Computer.
    Computer sind Maschinen und keine selbständigen Lebewesen. Das selbe gilt für KI.
    Aladdin ist ein besseres Archiv, eine riesige Datenhalde.
    Die Interpretation der Daten wird von Menschen vorgenommen.
    Daran ist nichts Unheimliches oder Bedrohliches.
    Bedrohlich sind die Menschen, die diese Maschine zur Profitmaximierung nutzen.

    • Ursprung sagt:

      Nicht ganz: der Zielprogrammierfehler der Maschine hat die Psychose als Rueckschlag auf den Konstrukteur mit eingewebt, ohne dass der das gewahr wurde. Von mir aus kann das Fink gewesen sein oder wer das war.

    • Nevyn sagt:

      Computer sind Maschinen, das wird niemand ernsthaft bestreiten wollen. Doch das sind Menschen bei genauer Betrachtung zum großen Teil auch. Wie sollte sonst Biohacking funktionieren?
      Nach dem Gesetz des Umschlags von der Quantität in die Qualität benehmen sich auch Maschinen mit genügend Rechenkraft wie lebendige Wesen, genau genommen wie Dämonen. Der Golem ist eine solche Analogie, wenn auch aus heutiger Sicht sehr primitiv erscheinend, so doch im Prinzip nichts anderes.
      Wer die Entwicklung an den Börsen beobachtet, wird feststellen, dass Computer schon lange nicht mehr nur Entscheidungen vorbereiten sondern selbst handeln und zwar beinahe in Lichtgeschwindigkeit. Wie sie das genau machen und was sie sich bei ihren Entscheidungen "denken", weiß in Wirklichkeit kein Mensch mehr. Die Algorithmen sind viel zu komplex. Computer simulieren, das heißt, sie tun so als ob. Das können sie blitzschnell und mit einer riesigen Menge von Daten. Sie sind effektiver und schneller. Als Kohlenstoffmaschine ist der Mensch seinen Siliziumgeschöpfen hoffnungslos unterlegen.
      Darum gehen ja Transhumanisten auch davon aus, dass der Mensch entbehrlich sein wird und wollen sich selbst in der Materie verewigen, weil sie sich davon Unsterblichkeit erhoffen. Das ist dem Glauben geschuldet, dass Bewusstsein nichts anderes wäre als eine Funktion der Materie. Wenn sie damit Recht haben, werden sie sich tatsächlich vergöttern. Liegen sie falsch, werden sie sich ihre Hölle erschaffen, denn sie werden auf alle Zeit in der Materie gefangen sein. Sie werden also genau dann verlieren, wenn sie glauben, gewonnen zu haben.
      Man darf sich ja mal fragen, warum es nach 14 Milliarden Jahren Entwicklung des Weltalls überhaupt noch Kohlenstoffeinheiten gibt.

    • Andreas I. sagt:

      @ Bembel
      "Aladdin ist ein besseres Archiv, eine riesige Datenhalde.
      Die Interpretation der Daten wird von Menschen vorgenommen.
      Daran ist nichts Unheimliches oder Bedrohliches.
      Bedrohlich sind die Menschen, die diese Maschine zur Profitmaximierung nutzen."

      Mit welchen Daten eine Software gefüttert wird, das bestimmen auch Menschen und je nachdem, was das für Leute sind …

    • Ja, KI habe ich bislang auch immer als einen Vorwand für Datensammelorgien, Erkennungs- und Überwachungssoftware begriffen.

      Im Zusammenhang mit Big Data und "KI" noch etwas zu diesem Transhumanismus-Blödsinn ("Unsterblichkeit", "Prothesengott" etc.): Ich gehe davon aus, dass die blassen Jungs in Silicon Valey von dem Geschwafel von Schwab / Harari gelangweilt sind. Aber um ihre Auftraggeber, deren Neuroleptika offenbar nicht mehr wirken, nicht zu enttäuschen, lassen sie diese Irren glauben, all diese seit der Antike begehrten Sehnsüchte nach Unsterblichkeit und Göttlichkeit sei innerhalb kürzester Zeit möglich (ja, möglicherweise leben wir geistig sogar wieder vor der Antike): Ein mangelhaftes Produkt, welches teuer in der Entwicklung ist (lässt sich sicher einiges dran verdienen) und nichts kann. Erinnert mich an die Impfstoffe. Vielleicht filtern die allmächtigen Algorithmen von Big Data ja folgende Fragen für Schwab / Harari Fragen heraus, in der Hoffnung die Geheimdienste mögen sie weiterleiten:

      Frage 1: Es soll ja bald möglich sein, eine digitale Kopie des Gehirns zu speichern, welches demnach wohl auch identisch wie das menschliche Gehirn funktionieren sollte (ansonsten macht alles keinen Sinn). Wie geht ihr damit um, falls die Erkenntnisse der Psychologie keine "Fake News" sind, dass im besten Fall 20% des Bewusstseins in "die Cloud" geladen werden? Was passiert mit den ca. 80% des Unterbewusstseins, die ja oft Instinkte, Antrieb, Lust, Erinnerungen und Traumerfahrungen hervorbringen? Sind die weg oder werden die dann sichtbar? Ich glaube beides wäre unvorteilhaft. Ersteres würde im besten Fall zu absoluter Lethargie führen und letzteres zu purem Wahnsinn, quasi Schizophrenie 4.0! Aber vielleicht wird das menschliche Bewusstsein auch von einer Gott gegebenen Seele geleitet (eine ungünstige Voraussetzung für diese unbedeutenden Ambitionen). Aber wir möchten ja schließlich "wissenschaftlich" bleiben.

      Frage 2: Um das digitale Bewusstsein (wenn man wirklich davon ausgeht, euer digitales Gehirn funktioniert dann auf menschliche Weise weiter) aufrecht zu erhalten sind Sinneswahrnehmungen sicher nicht verkehrt. Eure Androiden-Puppen, die nebenbei selbst in den fortschrittlichsten Demonstrationen einfach nur lächerlich ungelenk wirken (ganz abgesehen von der wirklich dämlichen Mimik), über die euer digitales Gehirn die Kontrolle erlangen würde: Eure Kameras (die Augen) sind gemessen an den menschlichen Sehfähigkeiten immer noch SCHROTT. "Auflösung", Farbspektrum (die Wahrnehmung von Farben ist sowieso wieder ein eigenes Thema), Regulation der Tiefenschärfe und Brennweite. Ernsthaft? Und der Tastsinn? Können die "Hautsensoren" eurer Androiden-Puppen jemals mit der Empfindlichkeit und Dichte einer organischen Haut mithalten? Und schmecken? Einfach nicht notwendig. Dann gibts einfach keinen Kavier mit Sekt mehr, aber auch der unangenehme Toillettengang fiele weg :P. Usw usf.
      Die CIA hat zu Forschungszwecken mitunter Menschen gefoltert, indem ihnen die Sinne genommen wurden. Was passierte? Sie verloren ihr komplettes Gedächtnis, was bei eurem digitalen Äquivalent dem Formatieren der Festplatte ähneln würde.

      Frage 3: Falls ihr mit dem digitalen Bewusstsein ohne Fütterung von Sinneswahrnehmungen ausschließlich im Cyberspace "abhängen wollt", eure Freizeit mit dem Herumschubsen hässlicher Polygonobjekte aus Metas Idiotenfabrik verbringen möchtet: Keine Angst vor einem Stromausfall für euer stromfressendes (und nach eurer Logik sicher nicht CO²-freundliches) und völlig sinnloses und vermutlich perverses Glamour-Leben? Keine Angst vor Hackerangriffen auf euer elektronisches Superhirn? Und 5G, 6G oder 7G sollen schnell genug sein um die Möglichkeit zu gewährleisten, euer Superhirn aus guten Gründen dezentral an allen möglichen Orten aufzubewahren, mit endlos vielen Schattenkopien?

      Frage 4: Glaubt ihr wirklich daran? Oder soll dieses hohle Gequatsche nur verunsichern?

      Aber es gibt sicher auch andere Konzepte aus dem völlig infantilen Kosmos des Transhumanismus: Cyborgs, Kryonik, Genetik (Zellalterung?). Zu diesen Themen hätte ich eine Menge ähnlich relevanter Fragen. Aber momentan dreht sich in deren Gedankenwelt ja vieles um die Cloud und KI-Quatsch.

  8. Fass sagt:

    Bin ja nicht vom Fach und da darf ich mal fragen – Wo kommt die Begeisterung für Aladin her? Meiner Meinung nach ein Schneeballsystem.

    Soweit mir bekannt war die Geschäftsphilosophie von Global Sachs raffen, Hauptsache viel, moralische Integrität abwesend, immerhin haben die ihren eigenen Kunden auch absichtlich Schrottpapiere angedreht.
    Dann war meiner Erinnerung nach damals schon das Verhältnis Produktivwirtschaft und kreisende Finanzen gestört, so das mittels der vielen quer-eingestiegenen Finanzmathematiker ein Spieltisch entwickelt wurde um weiter Renditen generieren zu können und an dem handelte man gebündelte und damit versteckte Schrottpapiere als gewinnbringende Anlagen.
    Na ja und dann macht jedes Schneeballsystem die Masse aus, nicht wahr? Je mehr Anleger da eingestiegen sind, desto besser kann jetzt geprüft werden, wo die faulen Eier stecken und wer in welchem Umfang noch in der Lage wäre, einer in Bewegung gesetzten Börse (Börsenkurs) (alles Glaubenssache der Masse sobald entkoppelt von der Realwirtschaft) Widerstand zu leisten.
    Der Josef hat die Angie dann ordentlich über den Löffel balbiert und niemand in ihrer angeblich so wirtschaftsverständigen Partei hat sie nachvollziehbar aufgeklärt oder fachlich unterstützt. Banken verstehen sich nun offensichtlich auch nur als Unternehmen und sind daher ihren internationalen Geldgebern verpflichtet und nicht dem nationalen Interesse, auch wenn deutsche Bank daraufsteht. Seitdem hat man den Eindruck, die Politik hat sich aufgegeben.

  9. Version 2.0 (ich sollte mir das Korrekturlesen mal angewöhnen, aber ich bin halt nicht "4.0"):

    Aladdin ist offenbar Schrott – zumindest aus menschlicher Perspektive. Auf jede von (ihm selbst?) produzierte Krise folgte eine größere Krise. Vermutlich freut sich der Vermögensverwalter Blackrock darüber und sicher auch die an der Gesamtheit der Menschheit gemessen schwindend geringe Anzahl von Profiteuren, die ohnehin nie wussten, wohin mit ihrem Vermögen. Dennoch: Die Logik dieses "genialen" Systems setzt "unsere"(?) Eliten (*hüstel) ja quasi unter Zugzwang. Wenn Aladdin mit seinen "Analysen" der Finanzwirtschaft auch andere Dinge erlaubt hätte als in immer kürzerer Zeit Krisen mit einer Megakrise am Ende stehend zu produzieren, würden die Akteure die Zockerei des "alten Systems" vermutlich weiterspielen und hätten jetzt weniger Stress angesichts des sich abzeichnenden, globalen Zusammenbruchs der Weltwirtschaft ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen (durch Kauf von Land, Sachwerten und Produktionsmittel).

    Vermutlich sehen sie diese Schrott-Ergebnisse aus Aladdin als ultimative Gelegenheit die Welt zu beherrschen, für mich wirken diese Reichen und Mächtigen aber eher wie Getriebene. Wenn sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben, verlieren sie alles (im Moment sieht es aber gut für sie aus). Und falls die Aktion von Erfolg gekrönt sein sollte, werden sich die Sieger des Monopoly-Spiels in unsterblicher Langeweile suhlen (falls der Freak Harari mit seinen autistischen Geeks aus Silicon Valey ihre feuchten Träume vom Transhumanismus wider Erwarten realisieren werden, wäre dieses Schicksal sogar wörtlich zu verstehen):

    Es gäbe nichts mehr zu "verdienen" auf Lebenszeit, bis die Sonne als Roter Riese aufgebläht, die Reichen und Schönen von ihren seelenlosen Kopien und ihrer digitalen Kälte in der Cloud befreien würde. Aber über die Milliarden von Jahren bis dahin haben sie ja genug Zeit ihre Inspiration aus den schlechten Science Fiction-Movies der Ära unerwünschten Fortschritts zu beziehen, um die Bedrohung dieses unausweichlichen "Klimawandel" aufzuhalten. Die selbe Zeit könnten sie natürlich auch nutzen, als bescheuerte Androiden auf einem Super-Raumschiff andere Planeten mit sich selbst zu besiedeln. Ist diese Aussicht attraktiv für den technokratisch-seelenlosen Next-Gen-Blechschrott in Frauenkleidern? Niemand zum Knechten mehr da, welches bislang als Ersatzhandlung des Geldraffens diente? Sich selbst beherrschen? Das ist ihnen ja nicht mal zu Menschenzeiten gelungen.

    Aladdin hat also den "Profiteuren" den bizarren Weg in eine Zukunft geöffnet, die sich nicht mal die Drehbuchautoren billigsten Science Fiction-Trashs herbei zu fantasieren trauen würden. Ich habe es gewagt und musste herzhaft (oder doch eher schmerzhaft?) lachen. Wie kriegt man diesen ungenierten Aladdin wieder in seine Flasche zurück?

    • Kaja sagt:

      " … Wie kriegt man diesen ungenierten Aladdin wieder in seine Flasche zurück?"
      Diesen Geldschmutzfink(en) entschädigungslos einteignen. Diejenigen, die die sogenannte Transformation vollziehen wollen, in die Klapse einweisen und dort auf deren Geisteszustand hin überprüfen und nie wieder aus der Klapse oder aus dem Strafvollzug rauslassen. Der Gates gehört zu dieser Gurkenztruppe dazu.

  10. Aladdin ist offenbar Schrott – zumindest aus menschlicher Perspektive. Auf jede von (ihm selbst?) produzierte Krise folgte eine größere Krise. Vermutlich freut sich der Vermögensverwalter Blackrock darüber und sicher auch die an der Anzahl der Menschheit gemessen schwindend geringe Anzahl von Profiteuren, die ohnehin nie wussten, wohin mit ihrem Vermögen. Dennoch: Die Logik dieses "genialen" Systems setzt "unsere"(?) Eliten (*hüstel) ja quasi unter Zugzwang. Wenn Aladdin mit seinen "Analysen" der Finanzwirtschaft auch andere Dinge erlaubt hätte als in immer kürzerer Zeit Krisen mit einer Megakrise am Ende stehend, würden die Akteure die Zockerei des "alten Systems" vermutlich weiterspielen und hätten jetzt weniger Stress angesichts des sich abzeichnenden, globalen Zusammenbruchs der Weltwirtschaft ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen (durch Kauf von Land, Sachwerten und Produktionsmittel).

    Vermutlich sehen sie diese Schrott-Ergebnisse aus Aladdin als ultimative Gelegenheit die Welt zu beherrschen, für mich wirken diese Reichen und Mächtigen aber eher wie Getriebene. Wenn sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben, verlieren sie alles (im Moment sieht es aber gut für sie aus). Und falls die Aktion von Erfolg gekrönt sein sollte, werden sich die Sieger des Monopoly-Spiels in unsterblicher Langeweile suhlen (falls der Freak Harari mit seinen autistischen Geeks aus Silicon Valey ihre feuchten Träume vom Transhumanismus wider Erwarten realisieren sollten, wäre dieses Schicksal sogar wörtlich zu verstehen):

    Es gäbe nichts mehr zu "verdienen" auf Lebenszeit, bis die Sonne als Roter Riese aufgebläht, die Reichen und Schönen von ihren seelenlosen Kopien in der Cloud von ihrer technischen Kälte befreien würde. Aber über die Milliarden von Jahren bis dahin haben sie ja genug Zeit ihre Inspiration aus den schlechten Science Fiction-Movies der Ära unerwünschten Fortschritts zu beziehen, die Bedrohung dieses unausweichlichen "Klimawandel" aufzuhalten. Die selbe Zeit könnten sie natürlich auch nutzen, als bescheuerte Androiden auf einem Super-Raumschiff andere Planeten mit sich selbst zu besiedeln. Ist diese Aussicht attraktiv für den technokratisch-seelenlosen Next-Gen-Blechschrott in Frauenkleidern? Niemand zum Knechten mehr da, welches bislang als Ersatzhandlung des Geldraffens diente? Sich selbst beherrschen? Das ist ihnen ja nicht mal zu Menschenzeiten gelungen.

    Aladdin hat also den "Profiteuren" den bizarren Weg in eine Zukunft geöffnet, die sich nicht mal die Drehbuchautoren billigsten Science Fiction-Trashs herbei zu fantasieren trauen würden. Ich habe es gewagt und musste herzhaft (oder doch eher schmerzhaft?) lachen. Wie kriegt man diesen ungenierten Aladdin wieder in seine Flasche zurück?

    • Nevyn sagt:

      Gut beobachtet, modern_aspects

      Dämonische Zeiten
      Ein paar geld- und machtgierige Selbstvergotter glauben, sie erschaffen ihren eigenen Himmel und merken nicht, dass sie sich ihre Hölle bauen. Ich kann mich an kein Beispiel erinnern, bei dem es für diese dunklen Okkultisten am Ende gut ausging. Aber sie schafften es immerhin jedesmal mehr, die Welt in Brand zu setzten.

      Kennt jemand "Der Engel vom westlichen Fenster" von Gustav Meyrink?
      Hier als Hörbuch: https://listen.legamus.eu/meyrink_engelvomwestlichenfenster/

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