Und jetzt? | Von Anselm Lenz

Ein Standpunkt von Anselm Lenz.

Die zweifelhafte Wahl in den USA, das Versagen der »Linken«, der »Heiße Herbst« und die abgewehrte Zersetzung der Demokratiebewegung.

Bei den Wahlen zum US-Repräsentantenhaus, den sogenannten Halbzeitwahlen (Mid-Terms), zeichnet sich ein knapper Sieg der Republikanischen Partei im amerikanischen Zwei-Parteien-System ab. Die Demokratische Partei des unter dubiosen Umständen inaugurierten Präsidenten Joseph Biden wird die Wahl verlieren, indes knapper, als zuvor erwartet.

Die Stimmen werden am Mittwochmorgen mitteleuropäischer Zeit in mehreren Bundesländern noch ausgezählt. Die BRD-Propagandaplattform Tagesschau geht davon aus, dass diesmal die größten »Pannen« bei Wahl und Auszählung vermieden worden seien, wörtlich: »Pannen gab es bislang nur wenige.«

Nach der Wahl zur US-Präsidentschaft im November 2020 kam es zu Wahlfälschungen in nie dagewesenem Umfang, wie Millionen Amerikaner und Aufklärungsjournalisten weltweit monierten. So seien im US-Bundesstaat Pennsylvania nach wochenlanger Auszählung der Briefwahl mindestens Tausende weitere Wahlzettel lange nach Schließung der Wahllokale eingegangen und ausgezählt worden. (1) In der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (2) nimmt sich den sogenannten Mid-Terms in der kommenden einhundertundelften Ausgabe Redakteurin Nadine Strotmann an.

»Heißer Herbst«

Seit bald drei Jahren hat sich in Deutschland die größte demokratische Erhebung in den Jahrhunderten der deutschen Geschichte formiert. Am vergangenen Montag, 7. November 2022, war in rund 1.000 Orten in allen Landesteilen hunderttausend Menschen auf den Straßen. (3, 4)

Unterdessen harrt die Corona-Lüge seriöser Verfolgung und einer Wiederherstellung rechtsstaatlicher und demokratischer Verhältnisse. Der Kriminalist, Gründer und Ex-Präsident des Landeskriminalamtes Thüringen sowie langjähriger Aufbauhelfer der EU-Behörde Europol, Uwe G. Kranz, fragte zuletzt: »Weltweit 10 oder 20 Millionen Verdachtsfälle auf Impftod?« (5) – Wir müssen also bereits heute von einem der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte und Verbrechen gegen die Menschheit sprechen.

Doch wann wird diese Erkenntnis in nachhaltige Konsequenzen umschlagen? In einer kurzfristigen Online-Umfrage der Print-Wochenzeitung Demokratischer Widerstand fragte die Online-Redaktion: »Corona-Lüge und Spritzengenozid sind eines, vielleicht bereits DAS größte industriell organisierte Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Wann kommt es Ihres Erachtens zu ersten Inhaftierungen der beteiligten Konzernoligarchen und Politiker?«

In der ersten halben Stunde der Umfrage entschieden sich 9 Prozent für die Antwortmöglichkeit »Der Wendepunkt ist fast erreicht. Noch im November 2022 geht es los.« 20 Prozent wählten »Apparat und Gesellschaft sind im Taumel«, es werde »noch Monate dauern«, bis die Verantwortlichen inhaftiert und in seriösen Verfahren zur Rechenschaft gezogen würden.

22 Prozent sind demnach der Ansicht, dies »wird noch Jahre brauchen«, 9 Prozent gehen gar von »Jahrzehnten« aus. 33 Prozent optierten für das düstere Szenario, dass eine Aufarbeitung gar nicht stattfinden werde, weil »der Apparat einen Weltkrieg ansteuert«, nach diesem die Welt »andere Sorgen oder keine mehr« habe. 6 Prozent wählten aus, keine konkrete Antwort zu geben. (6)

Links zwo, drei, vier

Das Verhalten der für Analyse und Kritik sich seit jeher zuständig wähnende organisierte »Linke« gibt weiterhin Rätsel auf, die kaum noch mit den Mitteln »linker« Analyse- und Kritikmethoden zu erfassen sind. Die bewiesene Corona-Lüge und die industriell organisierte Schädigung und Tötung von einer unfassbaren Anzahl einzelner Menschenleben durch die Injektionen, darunter auch viele Kinder, hätte allerspätestens im Jahr 2021 einen Aufschrei und vollen Kampfeinsatz mit allen Mitteln der organisierten »Linken« hervorrufen müssen. Spätestens seit dem Beginn des dem Volk aufgezwungenen Spritzenregimes ab 27. Dezember 2020 unter dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), hätten »Linke« massiv in Parlamenten, Gewerkschaften und sozialen Organisationen in der Fläche militant aufstehen müssen. Sie taten es nicht, stützen teils bis heute die tödliche Lüge.

Obwohl das Corona-Regime ein Angriff auf die Arbeiterklasse und Mittelstand ist, dieser Angriff auf die Menschen nachweislich ausgeht von einer Verschmelzung von »gekaufter« WHO, Konzernkapitalisten und Politprofiteuren, tat die organisierte »Linke« nichts. Das umfassende Versagen auch der »Linken« lässt sich nur noch mit psychologischen Mitteln erklären. Der weltweit bekannte linke Berliner Psychologieprofessor Klaus-Jürgen Bruder hat zur Aufklärung auch dieses Komplexes zusammen mit der Psychoanalytikerin Almuth Bruder-Bezzel sowie dem Wirtschaftswissenschaftler Jürgen Günther und den Autoren der Anthologie »Corona – Inszenierung einer Krise« einen entscheidenden Anteil geleistet. (8)

Die Partei »Die Linke« steht vor dem Aus, mittelfristig werden davon auch SPD und Bündnisgrüne betroffen sein. Die organisierte »Linke« fällt insgesamt mit Ausnahme der Hoffnungsträger Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, einigen engagierten Gruppen der »Freien Linken« und wenigen weiteren aus und wird in historischem Maßstab wohl nie mehr zu wiederherzustellen sein. Das lange Ende der Linken hat Geschichte. Wo sich der Berliner Mauerbau vielleicht noch – mit viel Mühe und gutem Willen – aus der historischen Unterlegenheitssituation erklären ließ mit einem skrupellosen Feind auf der anderen Seite, der zuvor Dutzende Male versucht hatte, mit Invasionen und Stellvertreterkriegen die junge Sowjetrussland zu stürzen, so ist das massenmörderische und kinderquälerische Corona-Regime nicht mehr entschuldbar und alle daran aktiv Beteiligten werden auf Jahrzehnte hinaus nicht rehabilitierbar sein. Auch nicht die nur am Rande mittätigen organisierten »Linken«.

Denn das Corona-Regime und die Millionen Injektionsgeschädigten gehen auf ein Konglomerat verschiedenster Personen und Entitäten zurück, wie unter anderem der Arzt und Mitgründer der Ärzten für Aufklärung, Heiko Schöning in seinem Buch »Game Over« darlegte. (9) Für uns Journalisten aber ist besonders relevant, wie der Pressekomplex von Konzernoligarchen, Einflussagenturen und Staatsapparaten einen derartigen Druck ausüben konnte, dass auch die Mehrzahl der Kollegen im Mittelbau und am unteren Rand des Apparates – also die Schlechtbezahlten und nicht in straffe Karriere-Seilschaften Eingebundenden – trotzdem die Schere im Kopf ansetzten oder sogar absichtlich und wissentlich die Lüge mittrugen.

»Schere im Kopf« und Erlösungssehnsucht

Weite Teile der Gesellschaft haben sich mit der Krone der Corona einer Erlösungshoffnung anheim gegeben, die – massenpsychologisch ähnlich dem Nazi-Kult – bislang nur mit individuellen Lustgefühlen bei der eigenen Überwältigung, sowie einer jahrzehntelang aufgebauten morbiden bis suizidalen Grundtendenz post-religiöser Art erklärbar ist. Wir müssen wohl damit leben, dass nach wie vor etwa 60 bis 70 Prozent der Gesellschaft unter Stress zu den autoritären Charakteren gezählt werden müssen, wie der Sozialforscher Erich Fromm sie analysierte. Und müssen wohl auch in Betracht ziehen, dass bei ausreichendem Druck von außen und innen auch vormals Kritische, Skeptische und Analytische dieser unter der Corona absichtlich ausgelösten und teils lustvoll ausgelebten Destruktivität verfallen – bis hin zu Zensur und sogar physischem Vernichtungswillen, also echter und ausgelebter Mordlust. Der UN-Kommissar gegen Folter, Nils Melzer, nahm Ermittlungen gegen das BRD-Regime und dessen Protagonisten auf. Doch der schlimmste Gewaltterror betraf den Alltag, insbesondere von Lehrern gegen Kinder, sowie in Orten der Öffentlichkeit wie Straßenbahnen und Einkaufszeilen.

Der Hass war in den Konzernmedien geschürt worden. Meine Kollegen und ich haben seit März 2020 präzise Archive angelegt über Äußerungen und Verhaltensweisen von uns teilweise persönlich bekannten Journalisten, Politikerinnen, Gewerkschaftsfunktionären, Juristen und vermeintlichen Künstlern sowie Wissenschaftlern an unseren Universitäten, in unseren Medienbetrieben, in unserem Staatswesen, in unseren Theatern und Kulturbetrieben. Der Tag des Wendepunktes und der Moment, in dem ihre Taten präzise und namentlich in breiter Öffentlichkeit aufgezählt werden, rückt immer näher. »Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen«, brachten es die Kollegen Marcus Klöckner und Jens Wernicke zuletzt auf die Formel. (10)

Der auch vom Regime befürchtete Heiße Herbst findet bereits statt, zugleich ist aber eine Ermüdung festzustellen. Wer süchtig nach immer neuem Blinken und Skandalnachrichten auf dem Mäusekino gemacht wurde, der erwartet auch immer neue Eskalationen. Leider waren Internet-Kurzvideos von durchdrehenden Polizeibeamten, die Menschen mit Grundgesetz in der Hand völlig außer Rand und Band zusammenschlugen, die erfolgreichsten Videos der Verbrechen im Internet. Dieser von Personen wie dem früheren Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) verantworteten schwersten Verbrechen hatte von Beginn an eine kalkulierte Aufmerksamkeitsdynamik. Sie sollte den Weg freimachen für Gleichschaltung und Terrormodus.

Insofern ist es von großem Interesse und wird sich über die weiteren Monate und Jahre als haltbar erweisen, dass der neu entstandenen Demokratiebewegung bereits bei deren Entstehung ab 28. März 2020 ein Fünf-Punkte-Plan mitgegeben wurde (11), der keine parteipolitische oder sonstige Aufladung enthält, sondern den Weg dafür öffnet, den Widerstand zu organisieren, anstatt sich in Animositäten, Lagerbildung und Anfeindungen untereinander zu ergehen.

Nicht labern, machen

Die weiteren Aufgaben sind dann ganz einfach: Es müssen so viele Menschen wie möglich zu Demonstrationen und Spaziergängen (12A) mobilisiert werden, diese müssen an relevanten Orten wie vor Parlamenten, Parteibüros, Behörden und Militärbaracken stattfinden – oder auf den zentralen Plätzen in der Stadt, wie die Demonstration gegen die Nato in Prag auf dem Welnzelsplatz (12B) –, müssen nicht teuer sein oder große Bühnenshows beinhalten, aber bestenfalls Volksentscheide des anwesenden Volkes.

Durch Vernetzung und Absprache bereitet man Notfallpläne vor sowie die so wichtige unmittelbare demokratische bürgerliche Überprüfung der Arbeit unserer Beamten und Angestellten in unserem Staatswesen und in den wichtigsten Versorgungsbetrieben durch Ombudsleute. Bürgerliche Hilfe bei der Arbeit wird willkommen sein und falls nicht, muss unser demokratisches Engagement im Zweifelsfalle eben tatkräftig ermöglicht und umgesetzt werden.

Dabei ist völlig gleichgültig, wie sich Telegram-Sternchen oder Anwälte, die das Land längst verlassen haben, an dem einen oder anderen Tag gerade fühlen, wer wen gerade mag oder nicht mag und was in welcher Kommentarspalte irgendwo im Internet hineingeschrieben steht. Das Bedürfnis, in die blinkenden und bimmelnden Handbildschirme zu starren, ist groß, aber es ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Handys sind praktisch und sinnvoll, wenn man in der Lage ist, Informationen auszuwählen, die einem im wirklichen Leben weiterhelfen, zum Beispiel bei Analyse der Gegenwart und in der Folge bei der Mitorganisation der Demokratiebewegung. Alles andere ist leider völlig irrelevant und unterliegt starken Schwankungen, die mal in die eine, mal in die andere Richtung ausfallen werden. Und der Gegner verfügt über Geld und hält auch diese Technologie immer mehr unter Kontrolle, auch durch direkte Zensur und Infiltration.

Demokratiebewegung braucht keine Stars

Kompetenz setzt sich durch, aber ein Starsystem sollte kein wichtiges Element einer Demokratiebewegung sein. Der Corona-Ausschuss zum Beispiel, den der anerkannte und seit Jahrzehnten erfolgreiche Journalist Ken Jebsen erfunden und ermöglicht hatte, wurde im Jahr 2020 zu einer wichtigen Video-Talkshow, in der die relevantesten Experten der Gegenöffentlichkeit mit ihrer Fachexpertise zu Wort kamen. Das große Verdienst des Ausschusses bestand darin, genau diese Übertragungen ins Netz zu organisieren und mit journalistischer Präzision Fragen zu stellen.

Eine anwaltliche Klage oder eine Unterstützung der von Maßnahmen, Verfahren und Bußgeldern Betroffenen durch sinnvolle Auszahlung der gesammelten Spenden fand nicht statt. Dieses Manko betrifft auch andere Anwaltsorganisationen. Als in den Ausschuss ab Jahreswechsel 2020/2021 allmählich Politproporz, Eifersüchteleien, Ränkespiele, persönliche Animositäten und Parteipolitik Einzug gehalten hatten, verlor das Format sein Profil und damit auch die beiden Protagonisten, die nun praktisch verschwunden sind.

Insofern bestehe ich weiterhin auf die Leitplanken und die Anfänge und damit das labellose NichtOhneUns.de mit dem parteipolitisch neutralen 5-Punkte-Plan, der im Ursprung der Demokratiebewegung steht und als gutes, konstruktives und erfolgreiches Angebot dasteht zur Lösung der Probleme, die nur gemeinschaftlich gelöst werden können – privates Glück muss man sich auch in der Zukunft schon selber organisieren und braucht dafür ganz andere Fertigkeiten, als in einer Demokratiebewegung, in der man gute Leute, aber nicht das pure Glück zu finden hoffen kann. Das ist schon weit mehr als in einem Smartphone.

Weiter bestehe ich auf die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand als der führenden gedruckten Zeitung der Aufklärung, die nach wie vor und zuletzt wieder steigend konstant unter den fünf auflagenstärksten Wochenzeitungen in deutscher Sprache ist. Damit das möglich war und ist, waren und sind Tendenzen abzuwehren, die sich zumeist darauf beziehen, aus dieser einen Sache eine andere Sache zu machen.

Keine Partei, keine Party

Eine Zeitungsredaktion ist zum Beispiel keine Partei und keine Party – und für sich betrachtet auch keine Bewegung. Es kann Wechsel aus einer Zeitung in eine Partei geben, nach Feierabend können woanders Parties mit anderen Freunden stattfinden und die Demokratiebewegung ist der wichtigste Transmissionsriemen für die Zeitung und zugleich der wichtigste Gegenstand der Berichterstattung. Aber identisch sind sie nicht und sie könnten ein Stück weit auch ohneeinander.

Das ist beim DW nicht anders, als beim später entstandenen Online-Format Reitschuster mit seinen wichtigen Fragen in der Bundespressekonferenz oder dem erst nach seinem extrem großem Zuspruch für die Spritzenkampagne aufgekommenen Videoprofi Julian Reichelt. (14) Es sind jeweils ganz andere Dinge, Menschen und Medien. Der DW wurde von einem vormaligen Taz-, Welt- und junge-Welt-Journalisten gegründet und entwickelt, Reitschuster war beim Magazin Focus und Reichelt Chef der Bild-Zeitung.

Im Grunde sollte diese dabei mitschwingende Ausrichtung und Herkunft mittlerweile gleichgültig sein, aber die alten Muster sitzen noch, selbst wenn wir alle von unseren vormaligen Helden alle enttäuscht worden sind. So unternimmt der Finanzlobbyist Friedrich Merz (CDU) derzeit den Versuch, seine Partei, die wie keine andere am Corona-Regime mitschuldig ist, die CDU/CSU aus diesem Fahrwasser zu holen, ohne das Wesentliche zu benennen, die Lüge und die mit den Spritzen Getöteten (14). Es wird so nicht gelingen, wie es etwa den Linken auch nicht gelingen kann.

Und jetzt?

Der vielbeschworene Heiße Herbst findet statt, er wächst sich aus – und er ist nicht und darf nicht parteipolitisch einzuhegen sein. Zugleich sollte er sich nicht in Bravheit ergehen oder sich von einzelnen Telegram-Starlets domptieren lassen, die womöglich noch unter der Fuchtel völlig unseriöser RBB-Journalisten mit Mehrfachauftrag wie etwa Olaf Sundermayer stehen.

Es muss meines Erachtens ganz klar darum gehen, die politmediale Kaste abzusetzen und in seriösen Verfahren zur Rechenschaft zu ziehen. Das entstehende Machtvakuum kann nur demokratisch gefüllt werden, ansonsten entstehen Lagerkämpfe, die nur dem Gegner nützen, ja, die dieser sogar schürt. (15) Nein, unser Sieg wird umfassend sein.

Angesichts von Medienkonzernen, die sich mit Lügen besudelt haben, Politikern, die auch nach Selbstauskunft aus dem letzten Loch pfeifen und Wahlergebnissen, denen kaum je noch wieder wird vertraut werden können, sollte unser Mittel das Mittel der Versammlung und der offenen, öffentlichen Volksabstimmung per Handzeichen und Lautäußerung sein.

Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass der politische Gefangene Michael Ballweg sofort freigelassen werden muss.

Anselm Lenz ist seit 25 Print-Journalist und in Presseverbänden organisiert. Er veröffentlichte Bücher als Herausgeber wie auch als Schriftsteller, arbeitete als Dramaturg und wurde 2016 für »Das Kapitalismustribunal« für den Nestroy-Preis nominiert. Heute ist er einer der meistgelesenen linksliberalen Journalisten in deutscher Sprache sowie Buchverleger.

(1) https://sciencefiles.org/2020/11/07/casefiles-wahlbetrug-in-pennsylvania/

(2) https://demokratischerwiderstand.de

(3) https://www.nichtohneuns.de

(4) https://t.me/DemokratischerWiderstandTelegram/6960

(5) https://ansage.org/weltweit-10-oder-20-millionen-verdachtsfaelle-auf-impftod/

(6) https://t.me/DemokratischerWiderstandTelegram/6993

(7) https://www.compact-online.de/krieg-gegen-deutschland-und-wo-bleibt-der-widerstand/

(8) https://apolut.net/im-gespraech-klaus-juergen-bruder/

(9) https://www.buchkomplizen.de/buecher/verschwoerungspraxis/game-over-ausgabe-mit-dvds.html

(10) https://www.rubikon.news/artikel/chronik-einer-hasskampagne

(11) https://www.nichtohneuns.de

(12A) https://jimdo-storage.global.ssl.fastly.net/file/a5dd63c6-ce72-4d20-81b8-15d51c48a2bb/Liste_Montagsspaziergang.pdf

(12B) https://t.me/DemokratischerWiderstandTelegram/6784

(13) https://t.me/DemokratischerWiderstandTelegram/6749

(14) https://t.me/DemokratischerWiderstandTelegram/6877

(15) https://www.compact-online.de/krieg-gegen-deutschland-und-wo-bleibt-der-widerstand/

(16) https://youtu.be/LzXhsrjj2jA

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Roman Samborskyi/ shutterstock

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Kommentare (20)

20 Kommentare zu: “Und jetzt? | Von Anselm Lenz

  1. Bridgeman sagt:

    „ Seit bald drei Jahren hat sich in Deutschland die größte demokratische Erhebung in den Jahrhunderten der deutschen Geschichte formiert. Am vergangenen Montag, 7. November 2022, war in rund 1.000 Orten in allen Landesteilen hunderttausend Menschen auf den Straßen.“

    Ich frag mich wirklich, wieso Ihr (Apolut) dann in den letzten Monaten n i c h t über die permanent stattfindenden friedlichen Montagsdemos im Osten berichtet. Diese genau 4 Zeilen im Beitrag ist die einzige Erwähnung seit geraumer Zeit. Es kommt mir so vor als ob Ihr das genauso deckeln wollt wie die Regierung. Woran liegt das?

    • Zara Trusta sagt:

      Das frag ich mich auch.
      Warum wird hier immer nur so weit aufgeklärt, wie es ohnehin offensichtlich ist.
      Und die es offensichtlich gemacht haben, werden dann angegriffen.

    • berndraht sagt:

      Mir ist die Plattform Apolut nicht mehr über jeden Zweifel erhaben: wer entscheidet über den Mix an Autoren und Beiträgen für ein Themenfeld? Wer sitzt in der Redaktion und hat darauf maßgeblich Einfluss ? Der vormalige TAZ Redakteur A. Lenz kommt hier ganz unverhältnismäßig häufig vor. Dass er einer der bedeutendsten Journalisten der Gegenwart und der Gründer der Demokratiebewegung sein soll bleibt peinlicherweise unwidersprochen. Es muss sich dabei um eine Art Alleinstellungseinschätzung handeln. Von wem? Herr Lenz weiß aktuell vorab den Ausgang der Mid-Terms in den USA zu berichten. Er wusste sogleich, wer und wie die Pipeline Northstream in der Ostsee zu Schaden kam, er zählte im nu die Millionen von Demonstranten und geizt in seinen Artikeln nicht mit Superlativen. Hier im aktuellen Artikel wieder zur Größe der Demokratiebewegung. Einer Demokratiebewegung, deren Zersetzung er gleich eingangs seines Artikels für abgewehrt hält. Herr Lenz hat im Interview mit Herrn Dr. Füllmich in der Zeitung DW ebenso wenig kritische Fragen gestellt wie sein völlig überforderter Namensvetter Rüdiger Lenz in dessen Reihe M-Pathie. Diese Art von maßloser Selbstüberschätzung ist leider keine Ausnahme auf Apolut, wenngleich auch sehr gute Beiträge von anderen Zeitgenossen hochgeladen werden.
      https://transition-news.org/reiner-fuellmich-wo-bleiben-die-peanuts
      Hier geht es um Fakten in der Darstellung von Frau Fischer, nach denen man auch vor Wochen RA Dr. Füllmich mal hätte fragen können und müssen. Das dies nicht geschah und auch im Bittel TV Interview durch Roger Bittel unterblieb weckt bei mir Skepsis bis Argwohn. Ich halte die Infiltrierung der Demokratiebewegung und der Medien der Gegenöffentlichkeit im Gegensatz zu Anselm Lenz eben nicht für abgewehrt. Das aufzudecken, wo immer es dafür Anhaltspunkte gibt, bleibt eine Aufgabe, der mit Augenmaß und ohne Hysterie Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.

    • Ich finde auch, dass Apolut hier mehr berichten könnte, immerhin finden seit zweieinhalb Jahren(!) immer noch(!) und nun auch wieder riesige(!) Versammlungen statt. Vielleicht sind die Apolut-Autoren müde nach zweieinhalb Jahren Demo-Berichterstattung? – Ist aber auch kein Grund, dafür sind alle Beteiligten Profi genug. Und wir Demonstranten werden ja auch nicht müde. Aber: In Lenzens Zeitung Demokratischer Widerstand kommen die Montagsspaziergänge jede Woche vor und zwar ausführlich mit Berichten, Bildern, Demoterminen usw.

      Zum Corona-Ausschuss: Ich finde Anselm Lenz macht das sehr ausgewogen. Er hebt hervor, was dem Ausschuss gelungen ist und kritisiert, wo er es für angemessen hält. Und ich finde auch, dass die Anwälte mit der Youtube-Show einfach Geld genug bekommen haben. Echt mal: Es ist doch peinlich, dass die sich um ihren Goldschatz streiten oder "Rücklagen" in astronomischen Summen haben. Denn: Die Rote Hilfe kriegt es seit Jahrzehnten hin, mit finanziell vollkommen abgebrannten Einzahlern (Linke Rumhänger halt) echte Unterstützung für Gerichtsverfahren zu organisieren. Die übernehmen bei jedem Schuldspruch die Hälfte aller anfallenden Kosten! – DAS hätten die Anwälte mal machen sollen, anstatt sich mal wieder eine Stiftung zu schaffen !!

      Hat auch nichts mit Spaltung zu tun, sondern mit Sachen, die uns voran bringen. Und wenn die Anwälte der Bewegung eben Quatsch machen, dann muss man sie auch kritisieren. Es kann ja sein, dass sie dann mal wieder was Sinnvolles auf die Beine stellen.

      Weiter geht's!

  2. Corona-mRNA-Impfung ein Märchen?

    Wenn ich das nicht falsch verstanden habe, dann injiziert man ein Stück des Erbguts der Spikes. Dieses wandert in eine Zelle des menschlichen Körpers, wird dort von dem Erbgut der Zelle aufgenommen, die daraufhin Spikes als Erreger produziert, gegen die der Körper schließlich Antikörper entwickelt.
    Woher hat man dieses Erbgut der Spikes? Angeblich sollen Corona-Viren ja Spikes enthalten. Allerdings kann man die angeblichen Viren nicht einfach wie eine Nuss knacken und das Erbgut herausholen, da sie zu klein sind, zumal man ja nur einen Teil davon bräuchte, nämlich das Erbgut für die Virusspikes.
    Damit die Zellen Spikes produzieren können, müssten diese mRNA-Teile gleichsam Viren in die Körperzellen eingedrungen sein und darin das Erbgut der Zellen manipuliert/modifiziert haben. Nun, ich glaube noch nicht einmal an Viren, aber erst recht nicht daran, dass solche mRNA-Teilchen virengleich fungieren könnten. Und an spezifisch kreierte Antikörper glaube ich auch nicht (s.u.). Allenfalls könnte der Körper Antikörper gegen Spikes produzieren, wenn man ihm Spikes injizieren würde, nicht aber, wenn man ihm angebliches Erbmaterial von Spikes injiziert.

    Die Immunreaktion ein Märchen?

    Angeblich gibt es ganz viele verschiedene, spezifische Viren und das Immunsystem stellt angeblich für jeden dieser spezifischen Erregertypen einen spezifischen Antikörpertyp her und merkt sich die früheren verschiedenen, spezifischen Erregertypen („Gegenschlüssel“). Im Gegensatz hierzu kennt man aber merkwürdigerweise nur 5 verschiedene Immunglobuline, d. h. Antikörpertypen, was indiziert, dass das Immunsystem eines oder wenige pauschale Antikörpertypen („Generalgegenschlüssel“) enthält, die gegen eine Vielzahl verschiedener Erregertypen wirken. Es müsste sich dann weder für jeden bestimmten Erregertyp einen spezifischen Gegenschlüssel schmieden noch sich diese Erregertypen oder ihre Gegenschlüssel merken, da es dann ja über einen Generalgegenschlüssel verfügt. Auch eine Impfung (d.h. ein Training bzw. die Herstellung eines Gegenschlüssels anhand eines ähnlichen Erregerstyps) ist dann nicht notwendig.

    • Zara Trusta sagt:

      So gesehen ist das ohnehin Scharlatanerie.
      Der gesamte Metabolismus als ganzes stellt ein Komplexes System dar.
      Danach definiert sich mRNA bereits ganz eindeutig als Pathogen.
      Warm das die Übertragung eines Virus verhindern soll, und den Aufbau des Immunität fördern soll.
      Weiss der Geier.. genauer gesagt der Pleitegeier.

  3. Selenskyj:

    Selenskyj sagte gestern, die USA würden ihn auch dann unterstützen, wenn nun bei der US-Wahl (midterms) die Republikaner gewinnen würden. Warum sagt er das? Möglicherweise deswegen, weil er die Wähler davon abhalten möchte, dass diese zwecks Vermeidung der militärischen und finanziellen Unterstützung für die Ukraine die Republikaner wählen. Ggf. könnte es einfach nur eine Wahlkampfunterstützung von Biden durch Selenskyj sein (und damit zugleich eine Beeinflussung der US-Wahl). Vielleicht sagt es dies aber auch zudem deswegen, weil er das Gegenteil glaubt und einen Sieg der Republikaner (und damit eine Einstellung der Unterstützung der Ukraine) vermeiden möchte. Ggf. nicht sehr redlich, weil er dann den Menschen ja genau das Gegenteil von dem, was er glaubt, erzählen würde. Ggf. hoffe ich, dass er Recht hat und dass die Republikaner, falls sie siegen sollten, seine Unterstützung einstellen werden, ich habe allerdings meine großen Zweifel, da die Kriegslobby bekanntlich beide Lager in den USA beeinflusst.

  4. Solange sich die großen Gewerkschaften bei den Regierungsparteien anbiedern, solange wird sich hier in diesem Staat auch nichts tun. Und sie biedern sich seit Rot/Grün an und können es immer noch steigern. Da kann ein Anselm Lenz noch so viele hoffnungsvolle Worte in seinen Beiträgen unterbringen, es hilft nichts.

  5. Bei allem Respekt vor Lenz' guter Absicht möchte ich hiermit anregen, Beiträge von Anselm Lenz und dem Demokratischen Widerstand jedesmal für zwei zu boykottieren und den Grund dafür, wie hier, öffentlich zu machen, wenn wieder einmal einseitig, unreflektiert und unbegründet auf den Corona-Ausschuss eingedroschen wird. Von solchen Mitmenschen höre ich mir keine Lehrstunde über Demokratie mehr an. Hören Sie gefälligst endlich damit auf. Jetzt sofort!

    • Wo wird hier "gedroschen"? – Der Lenz ist doch sehr ausgewogen!

      Die haben Gerichtsverfahren versprochen, und haben sie nicht geliefert. Stattdessen bekommen wir ein Schmierentheater um Goldschätze, Geld in Eigentumshäusern und eine Viviane Fischer, die so tut, also ob sie ein Engel wäre. Mann, dass nervt. Wozu brauchen die solche Rücklagen? – Die sollten jetzt endlich mal die Sammelklage bringen – Scheißegal ob es klappt oder nicht, danach kommt die nächste Runde – oder uns Demoteilnehmer vor Gericht vertreten und mit ihren vielen Anwaltsfreunden eine "Rote Hilfe" der Demokratiebewegung schaffen. Ich brauch keine 10-stündigen-Videos mehr. Die hören sich einfach gerne reden. Sei Ihnen gegönnt, aber dann doch lieber im Gerichtssaal!

  6. hog1951 sagt:

    Die Wochenzeitung (Demokratischer Widerstand) ist schon eine Bereicherung in der deutschen Mainstreampresselandschaft. Die Artikel informieren diejenigen, die sich nicht von morgens bis abends durch die alternativen Kanäle quälen, um Neuigkeiten zu erfahren. Zwischendurch erfahren wir von A. Lenz, dass die Revolution kurz bevor steht. Doch reicht das aus, dieses festgefuegte Gebilde des deutschen/internationalen Monopolkapitalismus zu stuermen? Und die völlig selbstlos am Futtertrog der Herrschenden schmatzenden „Linken“ zu ersetzen?

    Nein, natuerlich nicht!
    Wenn wir uns die Gegenseite anschauen, also die geballte Kraft des Monopolkapitals samt ihrer Regierung, so sollte jedem einigermassen klaren Kopf in die Augen springen, dass die so gut vernetzt sind, dass kein Stueck Papier zwischen die einzelnen Fraktionen des Kapitals passt. Und daran schliesst sich die Frage an, wie können wir dagegen anstinken?
    Nun, es reicht m.M.n. nicht aus, das Grundgesetz Woche fuer Woche immer wieder abzudrucken, und auch die Enthuellungen von M. Fiedler oder H. Ploppa muessen nicht in jeder Ausgabe erscheinen.
    Wichtiger scheint mir, dass sich die Wochenzeitung zu einer Widerstandszeitung entwickelt, wo auch Meinungen zu Aktionen u.U. konträr diskutiert werden sollten. In dieser Phase ist die Zeitung DW nur ein linksliberales Wochenblatt, mit dem man zwar die linksliberale Öffentlichkeit begluecken kann, aber keinen Schritt weiterkommt, um das Regime abzulösen.

  7. Angebliche Russische Beeinflussung von US-Wahlen:

    Es ist nicht nur hochgradig merkwürdig, dass die angeblichen Geständnisse von Jewgeni Prigoschin einen Tag vor der US-Wahl auftauchten. Selbst wenn die Wahlen tatsächlich beeinflusst worden waren, dann legt dies nahe, dass Herr Prigoschin und seine Verbündeten/Hintermänner die ganze Zeit die Bürger im Dunkeln ließen und sie erst dann aufklärten, als sie daraus auch einen Nutzen ziehen konnten, nämlich einen Tag vor der Wahl, um die Wähler zu motivieren, nicht die Republikaner zu wählen. Dies zeugt davon, wie wenig ihnen dabei die Bürger bedeuten. Würden sie ihnen etwas bedeuten, dann hätten sie sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt über die Wahlbeeinflussung aufgeklärt.

    Angeblich „Russische Propaganda“ schuld:

    Angeblich sollen die Menschen in der Ukraine (aber auch im Westen) wegen sog. „russischer Propaganda“ aufgehetzt sein.
    In der Ukraine war m.E. nicht „russische Propaganda“, sondern vielmehr die Bombardierung der Ostukraine einer der Hauptgründe für den Widerstand der Separatisten in der Ostukraine. Dies war auch in Afghanistan der Grund, warum am Schluss ein Großteil der Bevölkerung die NATO gehasst hat. Wenn im Rahmen von Gefechten insbesondere auch Zivilisten sterben, dann ist eben danach u.U. die ganze Straße oder die ganze Stadt wütend. Macht man das in lauter verschiedenen Städten, dann ist danach u.U. das ganze Land wütend.

  8. Zara Trusta sagt:

    Lieber Amseln ,
    Also
    Ein wenig Naivität kann ja auch sympathisch sein.
    Andererseits ist das , wenn damit eine Behinderung bewirkt wird , sobald es über einen gewissen Horizont hinaus geht, und deshalb keine Professionalität aufkommt und somit, auch nichts wirklich etwas entscheidendes erreicht werden kann, nicht gerade witzig , sondern im Gegenteil, höchst bescheuert.
    Mag ja sein, es ist auf ein Trauma zurückzuführen , in so etwas zu verfallen…
    Oder ist es Para oder vielleicht gar doch berechtigte Angst auch unter einem Vorwand weggesperrt zu werden, wie Michael Ballweg.
    Wie geht es Michael überhaupt??
    Bring doch dazu mal lieber etwas, anstatt zu beklagen, du konntest dich nicht an anderen Projekten bereichern.
    Ich meine übrigens nicht, dass dir so etwas wie Stammheim blüht.
    Da schütz dich der mangelnde Scharfsinn , der dich fürs Establishment gefährlich machen würde.
    Im Moment, tust du den ja eher einen Gefallen.

    • GTMT sagt:

      wie verfault muss man innerlich sein, dem Autoren des Artikel hier solche Zeilen dazulassen?…

    • Zara Trusta sagt:

      Danke auch für die konstruktive Kritik.
      Dagegen ist man hier ja wohl immun als auch allergisch.

    • Mike Ahrend sagt:

      Die Wortwahl könnte gepflegter sein, auch muss man niemanden persönlich beleidigen. Aber inhaltlich kann ich dem ganzen schon gut zustimmen. Wenn ich mir anschaue, wie die Zahlen bei den Montagsspaziergängen hier sich entwickeln: Da kann ich kein permanentes Wachstum erkennen. Das werden selbst im Sommer weniger, weil man da gesehen werden kann und sich auf Arbeit vielleicht dumme Fragen gefallen lassen muss. Allerdings ist dieser Widerstand, dieser Kampf gegen etwas, dieser Protest so ziemlich das Einzige, womit man überhaupt noch ein paar Menschen auf die Straße bekommt. Man kann auch mit vielen über vieles Diskutieren. Wenn man ein Thema anschneidet, ist aber schnell Ende: Wie wollen wir in Zukunft leben? Und da wir in keinem Fall, nach einem möglichen Rücktritt der Regierung, ein weißes Blatt bekommen und die Gesellschaft von Grund auf nach unseren Wünschen aufbauen können – warum bauen wir sie nicht parallel zur bestehenden auf und machen beim alten System einfach nicht mehr mit?
      Wenn man sich mit 3 "Gleichgesinnten" zusammen setzt und mal versucht aufzuschreiben, wie man sich das Finanzsystem, Rechtssystem, Sozialsystem für die Zukunft vorstellt – dann stellt man sehr schnell fest, wie schwer das ist.
      Damit könnte der DW mal einen Teil der Zeitung füllen: Zukunftsvision, oder Zukunftswerkstatt.
      Dass das so komplett ausgeblendet und immer nur zu Demonstrationen aufgerufen wird, erzählt wird wie toll das alles ist und das wir es fast geschafft haben (was eigentlich?) – das legt schon nahe, das ein Anselm Lenz immer weiter schreiben darf, weil er dem System nicht wirklich gefährlich werden kann.
      Ich bin bei www.wirkraft.org Wir sind ein kleiner Verein, der sich Gedanken um die Wirtschaft von morgen macht. Das ist weder die einzige Idee noch die beste, aber es ist konstruktiv. Es wird etwas geschaffen. Wir wollen gern einen weiten Rahmen schaffen, in dem jeder Mensch seine Persönlichkeit frei entwickeln kann.
      https://wirkraft.org/leitfaden/
      Es gibt heute schon Unternehmen, die so arbeiten, wie wir uns das für die Zukunft vorstellen: Das Gerätewerk Matrei, die Firma Semco in Brasilien oder Mondragon in Spanien. Ich habe die alternativen Medien bereits darauf aufmerksam gemacht, keine Reaktion. Das Aufzeigen von Möglichkeiten für die Zukunft generiert eben nur ein Bruchteil der Klicks vom ewigen Kampf gegen Windmühlen. Der mit ziemlicher Sicherheit von irgend einem Thinktank in genau dem Umfang voraus geplant wurde.

    • Zara Trusta sagt:

      @ Mike
      Danke für den Link.
      Mir ist ganz und gar nicht danach jemanden zu beleidigen.
      Das Maß an Provokation durch z.B. die Wortwahl ist für jemanden , der die Welt durch die Brille des Journalismus sieht, und trotzt dem selbstverständlich zur Selbstkritik fähig ist, kein Problem sein.

  9. KaraHasan sagt:

    Trump hat die Wahlen verloren, weil sie ihn in vier Jahren erst recht brauchen.

  10. Die Linke:

    Die Linke hat leider in der Coronapolitik, in der Energiepolitik und Klimapolitik und in der Armutsbekämpfungspolitik und in der Einwanderungspolitik versagt. Ganz traurig. Sie hat sich insbesondere nicht für weltweite Werbung gegen das Kinderkriegen eingesetzt. Sie will oder kann nicht verstehen, dass die desaströse Energiepolitik Deutschland schwächer macht, sodass wir dann den Armen auf der Welt noch schlechter helfen können. Sie ignoriert die Tatsache, dass wenn man versucht, allen (auch den Wohlhabenden und Reichen) etwas zu geben, dass man dann zu wenig für die Hungernden und Wohnungslosen und Verfolgten hat und dass man daher die Entwicklungshilfe nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilen sollte und dass man daher bei der Einwanderungspolitik vielmehr die Hungernden und Wohnungslosen und zuziehende enge Familienmitglieder bevorzugen sollte und Verfolgte (Asylanten) stets berücksichtigen sollte, kurz eine undifferenzierte Einwanderungspolitik geht auf Kosten der Hungernden und Wohnungslosen und Verfolgten.

    AfD

    Zu den Themen Corona und Energie und Krieg hat sie bestenfalls die Hälfte gebracht. Eine Kritik des Merit-Order-Systems vermisse ich bis heute. Ihre Einwanderungspolitik ist mangelhaft. Gegen das Bevölkerungswachstum, das uns alle bedroht, und gegen den Welthunger (beides übrigens auch wesentliche Mitursachen für die Migration) unternimmt sie praktisch gar nichts, macht noch nicht einmal Werbung gegen das Kinderkriegen oder Werbung für vegetarische Ernährung.

    CDU/CSU:

    Diese Partei wird wegen ihrer Einwanderungspolitik, Coronapolitik, Energiepolitik und Klimapolitik wohl den Großteil ihrer Stimmen an die AfD abgeben.

    SPD, Grüne und FDP: genauso schlecht wie die oben genannten Parteien.

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