Im Gespräch: Klaus-Jürgen Bruder (“Corona. Inszenierung einer Krise”)

Klaus Jürgen Bruder studierte Psychologie, Soziologie und Politische Wissenschaft in Würzburg und Heidelberg und legte 1972 einen „Entwurf der Kritik der bürgerlichen Psychologie“ an der Universität Hannover als Dissertation vor.

1982 habilitierte sich Bruder mit der Arbeit „Psychologie ohne Bewusstsein: Die Geburt der behavioristischen Sozialtechnologie“. Seit 1971 ist er Hochschullehrer, zunächst in Frankfurt am Main, dann in Hannover und ab 1992 an der Freien Universität Berlin. Er ist verheiratet mit der Psychoanalytikerin Almuth Bruder-Bezzel, lebt in Berlin und ist Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie.

Im Gespräch mit Anselm Lenz beleuchtet Klaus-Jürgen Bruder die Coronakrise aus psychologischer Sicht und erörtert die Frage, ob Corona lediglich eine Krise oder schon ein Krieg gegen die Bevölkerung ist.

Inhaltsübersicht:

0:00:00 Beginn und Einleitung

0:00:33 Corona – Krise oder Krieg?

0:10:01 Politische Situation aus psychologischer Sicht

0:20:30 Gibt es den freien Willen?

0:27:36 Das Milgram-Experiment

0:34:56 Das Phänomen “Diskurs der Macht“

0:51:29 Schock als Mittel der Desorientierung

1:03:45 Intrinsische Motivation oder kognitive Dissonanz?

1:15:43 Mögliche Wege zur Diskursbeteiligung

1:24:47 Die Psychologie der politmedialen Kaste

1:30:13 Verabschiedung und Ausblick

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Kommentare (51)

51 Kommentare zu: “Im Gespräch: Klaus-Jürgen Bruder (“Corona. Inszenierung einer Krise”)

  1. Papelol sagt:

    Bitte um die Quelle für das Merkel Zitat, mit den Entscheidungen der Politik gegen die Interessen der Bevölkerung.

  2. Pexus sagt:

    Wer macht sowas?
    https://www.naturalnews.com/2022-10-18-suicide-science-boston-university-creates-new-chimeric-covid-bioweapon-with-80-kill-rate-has-humanity-learned-nothing.html
    In den usa scheinen alle irre zu sein, die einen Hochschulabschluss haben.
    Diese Leuten (sogenannte Forscher, die den Nazis aus der Hitlerzeit in nichts nachstehen) müssen mit der Todesstrafe für sich selber rechtlich und praktisch konfrontiert werden.

  3. Ru Lai sagt:

    "Mehrheiten sind keine Grundlage für sinnvolle Ergebnisse"
    Ja.
    Mitch876, bin erst am Anfang, aber Ihr Blog fühlt sich gut an.

    Vielleicht möchten Sie mal bei Barry Long hören, daß er Ihre Sichtweise von Demokratie völlig unterstützt.
    https://www.youtube.com/watch?v=DBrMKIZIYDM&list=PLBDo4F0lEZWnhEh7DohcV4FxYfBf3K1XS&index=7

    +++++++++++++++++++

    Für ein bißchen problematisch halte ich die Deutung göttlicher Offenbarungen als Sprachnachrichten oder Handlungsanweisungen. (Meist ist es der eigene Mind, der da spricht; von der kausalen Ebene herunter. Hört sich dann an wie Gott.)
    In der Tat fließt ja ein Offenbarungsstrom, der von Eingeweihten zu empfangen ist, in jeder Sekunde durch jede Zelle unseres Seins.
    Er läßt sich aber schlecht in eindeutige Informationen umwandeln.

  4. Zara Trusta sagt:

    https://clikview.com/watch/the-big-reset-movie-english-version_7OGf2OJ7dh3f9bi.html?fbclid=IwAR3HXJGzXp11mJCOJ6FwXwYUxCRan83LiNCRim_KwZBhkWkCinX6v5pB4bo

  5. Freier Wille:

    Nach der herrschenden Meinungen in der Biologie und Philosophie hat der Mensch angeblich keinen freien Willen, weil all seine Handlungen der Programmierung in seinem Gehirn in Verbindung mit den Reizen, die von seiner Umgebung bekommt, folgen würden und damit vorherbestimmt bzw. kausal determiniert seien. Diese Ansicht ist m.E. jedoch dogmatisch völlig mangelhaft.
    Bevor man diese Frage beantworten kann, ob der Mensch einen freien Willen oder keinen freien Willen hat, müsste man erst einmal beantworten bzw. definieren können, was Freiheit und was Unfreiheit bedeuten soll. Das können aber die Vertreter der herrschenden Meinung nicht: denn sie bleiben uns schuldig, wie der Mensch (oder ein anderes intelligentes Wesen) beschaffen sein müsste, wenn über einen freien Willen verfügen würde. Das ein solches Wesen nicht kausal determiniert sein müsse, das kann jedenfalls nicht die Lösung/Blaupause für einen freien Willen sein. Denn ein solches Wesen wäre ja gleichsam ein Zufallsgenerator und seine Handlungen stünden in keinem Zusammenhang mit seiner gehirnlichen Programmierung, d. h, hätten nichts mit seiner Identität/seinem Ich/Wesen/Selbst zu tun und würden auf jedes andere Wesen mit einem solchen freien Willen ebenfalls passen, d.h. wären austauschbar und nicht individuell, sondern zufällig/willkürlich. Eine Freiheit eines Wesens von der Kausalität würde also zu keinem sinnvollen Ergebnis führen und kann daher nicht eine Voraussetzung der Willensfreiheit sein. Möglich ist auch, dass es uns deswegen nicht an einem freien Willen mangelt, weil die Frage, ob wir einen freien Willen haben, nicht beantwortbar ist, da man nicht definieren kann, wie ein freier Wille auszusehen hätte.

    Die herrschende Meinung wird damit begründet, dass wir keinen freien Willen hätten, weil wir durch unser Gehirn und äußere Reize gesteuert würden und damit fremdgesteuert wären. Wenn wir jedoch u.a. durch unser Gehirn gesteuert werden, dann werden wir aber doch gerade durch uns selbst gesteuert, da das Gehirn ja unseren Kern/unser „ich“ darstellt. Somit werden wir also gerade nicht fremdgesteuert.

    Dessen ungeachtet könnte es an einer Determination möglicherweise deswegen mangeln, weil unser Weltall möglicherweise unendlich groß ist und unsere Weltall möglicherweise unendlich viele Dimensionen hat, d.h. unendlich komplex ist und somit die Anzahl und der Inhalt der Anreize/Ursachen unbestimmt ist und damit auch deren Wirkung in uns und unsere Handeln, das dadurch bedingt ist, unbestimmt bzw. nicht vorherbestimmt/determiniert ist.

    Zudem könnte es an einer Determination möglicherweise deswegen fehlen, weil wir möglicherweise wiedergeboren werden, möglicherweise sogar unendlich oft und dabei evolvieren und dabei vielleicht auch immer komplexer werden, sodass wir offene Systeme hinsichtlich unserer Lebensdauer und unserer Komplexität darstellen und derartige unendliche Systeme möglicherweise unbestimmt und damit auch nicht determinierbar sind. Denn die Unendlichkeit ist prinzipiell unberechenbar und unbestimmt.

  6. Dass Corona kaum noch eine Rolle spielt scheint bei Hobby Revoluzzer und Compact Sympathisanten Anselm Lenz und Klaus Jürgen Bruder noch nicht angekommen zu sein.

    • Mitch876 sagt:

      Anselm Lenz hat den Ukraine-Krieg und die Nordstream-Sabotage schon richtig auf dem Schirm.
      Was er allerdings nicht versteht, dass die Demokratie in sich ein strukturell total bescheuertes System ist und immer bleiben wird.
      1) Wenn ein System auf Mehrheitsentscheidungen beruht, zwingt es die Gesellschaft diese Mehrheiten durch Manipulation zu beeinflussen, was heute bis zur Perfektion beherrscht wird. Was aber einen Rattenschwanz von Problemen erzeugt, weil all unsere Entscheidungen damit zunehmend auf "manipulierten Wahrheiten" beruhen und allenfalls suboptimal und immer häufiger Grotten schlecht sind.
      2) Mit Mehrheitsentscheidungen kann man auch die Sklaverei oder den Mord an Minderheiten beschließen. Raub von Minderheiten ist in der Demokratie eine absolute Selbstverständlichkeit. Systeme, die insbesondere die beiden ersten Punkte, nicht strukturell ausschließen können, sind und bleiben inakzeptable Gesellschaftssysteme.

      Deshalb halte ich die Forderungen des demokratischen Widerstands, der wesentlich von Herrn Lenz gesteuert und geprägt wird, für falsch. Es reicht nicht die Demokratie durch eine direkte Demokratie zu erneuern. Wir müssen die Herrschaft von Menschen über Menschen grundsätzlich beenden. Dafür gibt es sehr viele Gründe.

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo Vincent Hanna

      ach, der Nachweis von
      -Evidenz
      – geprüfter Verhältnismässigkeit
      – Wissenschaft (nicht ! Normative Science ! siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Normative_science)
      der Maßnahmen und der `Maßnahmenbegründungsgeschichten` liegt dir schon vor
      ?
      Link?
      Danke voab!

      Hallo Mitch876
      teile deine Aussagen im Wesentlichen und möchte als Lösungsthese für das
      Mehrheitsentscheidung-über-Minderhet-Problem
      auch in einer Direkten Demokraie Folgendes ergänzen:

      Die Akzeptanz, das keine (einem Menschen zugeschriebene) Pflicht wieder dem (/dessen eigenem) Gewissen GILT, schafft Raum für Selbstverantwortung/Selbstbestimmung auf `beiden Seiten`.

      Übrigens: Die Ausrichtung am Guten und am Gewissen unterscheidet die Sittlichkeit vom Recht.
      ;)

    • _Box sagt:

      Falsch Mitch 876,

      die demokratische Ausbildung einer Gesellschaft ist konstituierend für eine horizontale Organisationsstruktur, also der Beendigung von Herrschaft des Menschen über Menschen. Die derzeit extrem hierarchische Ausformung glänzt durch totale Abwesenheit demokratischer Elemente. Auch bereits vor dem neofaschistischen Great Reset gab es allenfalls demokratische Spurenelemente. Also "die Wahlen," bei denen man angeleitet durch Mediensatrapen einen der vorgegebenen Politsatrapen wählen kann, der dann an nichts weiter gebunden ist, als an die Anweisungen und Zuwendungen der Geldmächtigen und somit auch einzig deren Willen erfüllt, dies läßt sich schwerlich als Demokratie bezeichnen.
      Abstimmungen können Bestandteil einer demokratischen Gesellschaftsformation sein, sind aber nicht konstituierend dafür. Ein Mehrheitsentscheid ist schlicht die Diktatur der Mehrheit:

      Demokratie als Vergesellschaftung von Herrschaft durch souveräne Selbstgesetzgebung des Volkes

      – Alle Machtstrukturen haben ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      – Jeder Bürger soll einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen haben, die das eigene gesellschaftliche Leben betreffen.

      – Zentrale Bereiche einer Gesellschaft, insbesondere die Wirtschaft, dürfen nicht von einer demokratischen Legitimation und Kontrolle ausgeklammert werden.

      Jetzt gibt es da verbreitete Mißverständnisse zur Demokratie. Demokratie wird nicht durch periodische freie Wahlen bestimmt. Daß ist das was man uns in Jahrzehnten eingeredet hat, um die Idee der Elitendemokratie durchzusetzen. „Ihr habt doch die freien Wahlen.“
      Der Aspekt freier Wahlen ist wichtig, aber er ist nicht der zentrale Aspekt von Demokratie.

      Und Demokratie bedeutet auch nicht, daß die Mehrheit die Minderheit, sozusagen, einfach dominiert. Das ist auch ein Mißverständnis.

      Müssen wir uns ganz kurz ansehen:

      »Die Gewährleistung einer Prozedur der ,Wahl' kann noch keine hinreichende Legitimation von Macht und Herrschaft darstellen!«

      Deswegen finden ja auch in allen möglichen Ländern sogenannte demokratische Wahlen statt, wo sie genau wissen, das hat mit Demokratie gar nichts zu tun.

      „Alle können wählen, bis zur Langeweile, bis zur Verblödung.“
      Benito Mussolini, 04. Oktober 1922 in Mailand

      Das stört nun überhaupt nicht. Die Wahl ist nicht der Punkt.

      Ich zitiere ihnen hier nun einen renommierten Forscher, der über Demokratie in der Antike arbeitet:

      „ … die ursprüngliche Bedeutung von Demokratie ist die kollektive Fähigkeit der Bevölkerung, im öffentlichen Raum das Wohl der Gemeinschaft fördern zu können.“

      „ … woher stammt eigentlich die Idee, dass Demokratie in erster Linie durch Wahlen und Abstimmungsregeln bestimmt ist?“
      (Joshua Ober (2008), The original meaning of „democracy“: Capacity to do things, not majority rule. Constellations, 15, 1-7.)

      Ein weiteres Mißverständnis will ich noch ansprechen, weil ja immer vom Volk die Rede ist:
      Volk in der Demokratiekonzeption der Aufklärung ist rein verfassungsrechtlich. Das ist das Verfassungsvolk, das ist die Menge derjenigen die sich souverän eine Verfassung geben.
      Das ist nicht an gemeinsame Sprache, gemeinsame Kultur, gemeinsamer biographischer Hintergrund oder sonst etwas gewandt.
      Das ist eine sehr abstrakte Konzeption von Volk. Das heißt die Aufklärung hat explizit, weil da ja gerade die Probleme herkamen, eine kulturrassistische Funktion eines ethnisch und kulturell homogenen Volkskörpers, der vor einer Kulturvermischung geschützt werden müsse, abgelehnt.
      Das ist eine Fiktion.
      Das ist wichtig, daß man auch beim Volkbegriff immer genau hinschaut, „was meinten die eigentlich damit.“

      Und der Witz von Demokratie ist jetzt, die Unterschiedlichkeit der Interessen, für ein politisches Handeln miteinander in Einklang zu bringen.
      Wenn man handelt, muß man sich ja immer letztlich entscheiden, A oder B. Beim Handeln ist Ende des Palavers. „Wir müssen Handeln, wir müssen was machen.“
      Aber bevor wir handeln, müssen wir alle Einzelinteressen überhaupt erst mal zur Geltung kommen lassen und müssen sie im öffentlichen Debattenraum debattieren.
      Wir brauchen Prozeduren mit denen man die unendliche Vielfalt von individuellen Interessen durch das Verfahren einer öffentlichen Debatte in Einklang bringen kann. Dadurch wird letztlich auch ein Minderheitenschutz gewährleistet, da sich die Minderheit in die Debatte einbringt, mit ihren Argumenten.
      Und erst wenn es überhaupt nicht möglich ist zu einem Konsens zu kommen, was ja auch in vielen Fällen der Fall ist, dann erst greift die Wahl.
      Die Wahl ist die Ultima Ratio (letztes geeignetes Mittel, letztmöglicher Weg), aber nicht der Kern der Demokratie.
      Also braucht man Prozeduren zur Kompatibilisierung. Das heißt Verträglichmachung. Wir brauchen Verfahren zur Kompatibilisierung von Partikularinteressen. Wie macht man das? Über den öffentlichen Debattenraum. Der öffentliche Debattenraum ist das Herzstück von Demokratie. Jetzt sind wir beim Kern der Sache. Das ist auch der Punkt weil der Dialog so wichtig sein wird.

      ,Volk' in der Demokratiekonzeption der Aufklärung
      rein verfassungsrechtlich bestimmt

      – insbesondere also Ablehnung der kulturrassistischen Fiktion eines ethnisch und kulturell homogenen ,Volkskörpers', der vor einer Kulturvermischung geschützt werden müsse

      – großes Spektrum von Partikularinteressen: Pluralität und Heterogenität
      – müssen für ein politisches Handeln in Einklang gebracht werden

      – Prozeduren zur ,Kompatibilisierung' von Partikularinteressen nötig

      – Austausch unterschiedlicher Partikularinteressen im öffentlichen Debattenraum

      –> Öffentlicher Debattenraum ist Herzstück der Demokratie

      Demokratie und öffentlicher Debattenraum ist eins sozusagen. Ohne öffentlichen Debattenraum kann all das was Demokratie ausmacht eben nicht mehr erfolgen.

      Was wollen wir?

      Prozedurale gesellschaftliche „Sicherungsbalken“ gegen Exzesse von Macht

      Demokratie als Vergesellschaftung von Herrschaft durch souveräne Selbstgesetzgebung des Volkes

      Die Voraussetzung der Möglichkeit von Demokratie ist ein intakter öffentlicher Debattenraum, in den sich alle frei und gleichberechtigt einbringen können, d.h.

      – alle relevanten Informationen müssen unverzerrt zur Verfügung stehen

      – muss Pluralität gesellschaftlicher Interessen widerspiegeln

      – darf nicht durch ökonomische und politische Interessengruppen dominiert oder eingeschränkt werden

      Problem:
      Massenmedien dienen nicht zur Verbreitung von ,Wahrheit' sondern sind eingebunden in einen ökonomischen und politischen Machtkontext.

      (Demokratie erneuern! – Rainer Mausfeld – DAI Heidelberg 2020, ca. min. 25, ca. min. 30)
      https://www.youtube.com/watch?v=VXhK8uN6WyA

    • Mitch876 sagt:

      @_Box
      Ich bin mir sicher, dass wir sehr ähnlich denken.
      Ich vertrete auch die Selbstregierung der Menschen.
      Würde diese aber niemals mehr als demokratisch bezeichnen.
      Dieses Regierungsform ist völlig diskreditiert und man kann unter dem Begriff, der die größten Verbrechen an der Menschheit und dem Planeten veranstaltet hat, nicht einfach weitermachen indem man etwas ändert.
      Das versteht einfach niemand und ist nicht transportierbar. Auch wird der Kampf gegen die demokratischen Strukturen niemals gut genug funktionieren, wenn wir sagen, wir wollen diese Strukturen nur verändern. Was defakto nach Deiner eigenen Aussage ja auch nicht stimmt. Du willst die bisherigen Strukturen ja genauso abschaffen.

      Wir sollten ehrlich sein, und wir sollten den radikalen Bruch absolut klar herausstellen.

      Alle Menschen sind frei. Immer. Und aus der richtigen Definition der Freiheit kann man ein völlig anderes Recht ableiten. Das Selbstbestimmungsrecht, was eben nicht über Gesetze funktioniert, die über Dritte bestimmen.
      Das Selbstbestimmungsrecht funktioniert genau so, wie von Dir vorgeschlagen, über Konsens. Ob mit Wahl am Ende, darüber lässt sich streiten und das kann man vor Ort regional nach belieben unterschiedlich festlegen.

      Wenn Du Zeit hast, ich weiß, die ist immer knapp, kannst Du hier etwas mehr lesen.
      https://www.selbstregieren.de/
      Beste Grüße

    • _Box sagt:

      Wohl kaum. Und das unkulturimperalistische Du dürfen sie stecken lassen. Es ist ein nur allzu bekanntes Muster der willfährigen Dienstboten der Herren, daß sie Worte nur allzu sinnbefreit einsetzen um die Deutungshoheit über diesen Mißbrauch zu gewinnen.
      Ihre Geld, Markt, Privat geht vor Staat Theologie ist auch weder neu noch originell. Was sie weiter unten darlegen ist in etwa so fundiert wie der Scientismus des RKI oder die "Rechtssprechung" ds BVerfG seit Anfang 2020. Korruption bleibt Korruption auch wenn man gelegentlich ein neues Schleifchen drum bindet.

    • Pexus sagt:

      "Corona" wird weiterhin künstlich am Laufen gehalten, von Mörder-"Forschern" in den usa, siehe https://www.naturalnews.com/2022-10-18-suicide-science-boston-university-creates-new-chimeric-covid-bioweapon-with-80-kill-rate-has-humanity-learned-nothing.html
      Die in den usa, die nur geil auf Forschungsgelder sind, zum Beispiel von dem Bill-the-killer-Gates, werden alles tun, sich den Fortbestand ihrer "Arbeitsplätze" zu sichern und jetzt habeh sie halte eine neue Biowaffe "erfunden", ein neues "C"-"Virus".
      Solche Leute, wie diese "Forscher", die in der Hitler-Nazizeit bedenkenlos mitgemacht hätten, gehörten mit der Todesstrafe für sich selber praktisch konfrontiert.

  7. Schramm sagt:

    Heute, am 10.10.2022, ein Schreiben der AOK-Nordost, per E-Mail:

    "Guten Tag {…},
    im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit leitet Ihnen die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse folgende Mitteilung weiter:

    "Dass Sie selbst und wir alle gut durch den Herbst und Winter kommen, ist mir ein besonderes Anliegen. Daher möchte ich Sie mit diesem Schreiben persönlich ansprechen. Ich habe dafür Ihre Krankenversicherung gebeten, Ihnen dieses Schreiben zuzusenden.

    Mir ist bewusst, dass viele das Thema Corona nicht mehr hören mögen. Doch leider ist die Corona-Pandemie noch nicht vorbei. Nach wie vor ist es gefährlich, an dem Virus zu erkranken. Gerade bei Menschen ab 60 kommt es häufiger zu schweren Verläufen der Krankheit. Und es kann bei ihnen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen noch lange nach der eigentlichen Erkrankung kommen.

    Eines der wirkungsvollsten Mittel gegen das SARS-CoV-2-Virus bleibt die Impfung. Wir haben das Glück, genügend Impfstoffe gegen das Virus zu haben. Sie schützen gut gegen schwere Verläufe der Krankheit. Sie erhalten die Impfung kostenlos. Vermutlich haben Sie sich bereits gegen das Corona-Virus impfen lassen. Wie viele andere auch. Mit der ersten und zweiten Impfung. Vielleicht aber auch schon mit der so genannten Auffrischungsimpfung, dem „Booster“. Und vielleicht haben Sie auch schon eine Corona-Infektion überstanden.

    Nun – vor dem Start der kalten Jahreszeit – empfiehlt sich vor allem für Menschen über 60 Jahre eine Überprüfung ihres Impfstatus und gegebenenfalls eine weitere Impfung. So können Sie sich noch besser für den Herbst und Winter schützen. Die unabhängige Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine zweite Auffrischungsimpfung für Ihre Altersgruppe. Wichtig ist: Seit der letzten Impfung sollten vier bis sechs Monate vergangen sein. Das gilt auch für die Wartezeit nach einer Erkrankung an Corona. Mit einer erneuten Impfung schützen Sie sich selbst. Sie tragen außerdem dazu bei, schwere Verläufe zu verhindern, Infektionsketten zu durchbrechen und so die Folgen einer möglichen Infektionswelle zu mildern.

    Meine herzliche Bitte an Sie: Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrem nahegelegenen Impfzentrum. Diese können Ihre Situation gut beurteilen und einschätzen, welcher Impfstoff für Sie am besten passt. Wir haben in diesem Herbst an die Omikron-Variante angepasste Impfstoffe zur Verfügung, die gegen diese Varianten besonders wirksam sind.

    Sie können sich auch an die kostenfreie telefonische Corona-Hotline wenden. Hier erhalten Sie Informationen zur Corona-Schutzimpfung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Corona-Hotline beantworten gerne auch alle weiteren Fragen, die Sie zur Corona-Pandemie haben. Sie erreichen die kostenlose Hotline unter:

    116 117 (Deutsch) oder

    0800 0000837 (Englisch, Arabisch, Türkisch und Russisch)

    Für einen optimalen Schutz im Herbst und Winter sollten Sie auch an die jährliche Grippeimpfung und die Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken-Impfung) denken. Sprechen Sie auch hierzu mit einer Ärztin oder einem Arzt.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihren Impfschutz überprüfen würden. Und sich jetzt für die Impfung anmelden – bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in einem nahegelegenen Impfzentrum, damit Sie weiterhin gut durch die Pandemie kommen.

    Bleiben Sie gesund!

    Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen

    Ihr Bundesgesundheitsminister

    Prof. Dr. Karl Lauterbach"

    10.10.2022, R.S. (Bereitstellung)
    ­
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    ­

    • Nevyn sagt:

      Ist ja rührend, mir kommen fast die Tränen.
      Für unverlangt zugesandte Werbung gibt es die blaue Tonne, für personalisierte den Reißwolf.
      Ich bin kein Depot für Sondermüll aus "An der Goldgrube 12".

      Das Bundesministerium hat sich noch NIE für meine Gesundheit interessiert und muss es auch nicht. Das mache ich selbst, ggf. mit Beratung durch meinen Arzt oder Heilpraktiker. Und es funktioniert auf diese Art hervorragend.

    • Mammalina sagt:

      Was will uns Schramm mit dem zitierten Brief sagen?? Mahnen – dafür, dagegen??

      Sicherlich, es ist korrekt, das Virus ist nicht "ohne", ich selbst habe es erlebt und lange daran herumlaboriert… Wir haben seitdem die Wahl zwischen Teufel und Belzebub, zwischen Pest und Cholera, zwischen Erkrankung am Virus und Impfung…
      Aber WARUM hat man uns das eingebrockt? Warum wurde dieses ursprüngliche Coronavirus gentechnisch so verändert, dass es Menschen schwer krank macht?? Diese Frage muss man – immer wieder – laut stellen! So etwas gehört genauso verboten, weltweit, wie die Herstellung weiterer (Bio-, biochemischen, Chemie- und Nuklear-)Waffen. Wer so etwas entwickelt und produziert, ist vom Teufel! Insofern – eine Kriegsführung könnte man bejahen, sie scheint mir aber nicht der Reduzierung der Weltbevölkerung zu dienen, sondern alleine dem beispiellosen, gigantischen Profit, der daraus resultiert.

      Das Video mit Bruder finde ich langatmig und überwiegend nichtssagend, zumal es schwierig ist, dem Gestammel des wohl langsam senil werdenden alten Herrn zuzuhören, zu dem Thema lese man besser INSIDE CORONA von Thomas Röper, er schlüsselt die Hintergründe mit zahlreichen Fakten auf.

    • _Box sagt:

      Mammalina,

      die "Pandemie" war von Anbeginn eine Farce. Und von Anbeginn wurde vorsätzlich falsch behandelt um den Eindruck einer außerordentlichen Gesundheitsgefahr zu erzeugen:

      Friebel informiert mit Belegen über das, was in der Corona-Krise verschwiegen wurde: „Die Medien nutzen die Macht der Bilder und setzen diese gezielt ein. Sie schockieren uns mit Aufnahmen von angeblichen Corona-Massengräbern in den USA, verschweigen aber gleichzeitig, dass verstorbene Obdachlose dort bereits seit vielen Jahren in Sammelgräbern bestattet werden und entsprechende Videoaufnahmen bereits 2016 entstanden sind. Sie zeigen uns dramatische Bilder von Militär-LKWs, die Särge im norditalienischen Bergamo abtransportieren und unterschlagen gleichzeitig die wichtige Information, dass während der Coronakrise 70 Prozent der Bestattungsunternehmen in der Region ihre Arbeit niederlegten und deswegen das Militär für einen einmaligen Transport von 60 Särgen herangezogen wurde.“

      Aus:
      Der Fraktionsreferent Sebastian Friebel wandte sich an die Öffentlichkeit
      Ein Zwischenruf aus dem Umfeld des Bundestages
      Von Wolfgang Bittner

      Nach allem, was zurzeit in der Corona-Krise an restriktiven obrigkeitlichen Maßnahmen angeordnet wird, ist Widerstand aus der Bevölkerung heraus verständlich und legitim. Aber Demonstrationen stören, und die Teilnehmer werden mit Häme, Diffamierungen und existenzbedrohenden Übergriffen verschiedenster Art abgestraft. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder forderte, „Querdenken“ müsse vom Verfassungsschutz beobachtet werden. (1)

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27133

      Dazu:

      Wie Corona Maßnahmen Todesfälle verursacht haben – allein 30.000 im April 2020 in den USA
      9. Oktober 2022von Dr. Peter F. Mayer

      Seriöse Ärzte und Wissenschaftler haben schon Anfang 2020 vor Lockdowns, Masken, frühzeitiger Intubierung und ähnlichen gesundheitsschädlichen Maßnahmen gewarnt und stattdessen Prophylaxe und Frühbehandlung mit erprobten Methoden und Medikamenten gefordert. Es war auch schon im März 2020 durch die Veröffentlichungen der absoluten Top-Wissenschaftler wie John P.A. Ioannidis oder von Nobelpreisträger Michael Levitt klar, dass die Gefährlichkeit im Bereich einer mittleren Grippe liegt.

      https://tkp.at/2022/10/09/wie-corona-massnahmen-todesfaelle-verursacht-haben-allein-30-000-im-april-2020-in-den-usa/

      Und der neofaschistische Great Reset hat sehr wohl eine eugenische Komponente der industriellen Massenvernichtung:

      Der Anstieg der Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen: Ein Sicherheitssignal wird ignoriert

      Ende Januar veröffentlichte der Regensburger Psychologieprofessor Christof Kuhbandner eine 28-seitige Untersuchung, die einen alarmierenden zeitlichen Zusammenhang zwischen der Zahl der verabreichten COVID-Impfungen und der Anzahl der offiziell registrierten Todesfälle in Deutschland belegt. Ein österreichischer Fernsehsender berichtete darüber. In der vergangenen Woche veröffentlichten nun der Bayerische Rundfunk und die Nachrichtenagentur dpa Faktenchecks, wonach die Berechnungen fehlerhaft seien. Prof. Kuhbandner reagiert hier erstmals ausführlich auf die Vorwürfe und kritisiert seinerseits fragwürdige statistische Argumente der Kritiker sowie eine unsachgemäße und irreführende Aufbereitung des Sachverhalts in den Medien.
      CHRISTOF KUHBANDNER, 21. Februar 2022

      https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-sicherheitssignal-wird-ignoriert

      Geburteneinbruch nach Impfkampagne: Institut für Bevölkerungsforschung will Elefanten im Raum nicht sehen

      22. 09. – 2022 | Im Frühjahr 2021 nahmen die Massen-Impfkampagnen Fahrt auf. Neun Monate später brach die Anzahl der Lebendgeburten in Deutschland und anderen Ländern ein. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat sich als wohl erste öffentliche Einrichtung mit diesem Tabu-Thema befasst, auf fragwürdige Weise.

      https://norberthaering.de/news/geburtenrueckgang-bib/

    • @ Schramm
      Dieser Brief wurde an alle Ü 60 versendet.

      @ Mammalina
      "das Virus ist nicht "ohne",
      Doch, es ist ohne. Es hat sich nicht anders Verhalten, als all die vorherigen C. Viren, die seit Jahrzehnten jedes Jahr schon immer bei den Influenza Viren dabei waren / sind.
      Es wurde diesmal nur der Mediale Panik Fokus darauf aufgebaut. Niemand hat sich all die letzten Jahre um Influenza Viren und ihre IMMER auch tödlichen Auswirkungen gekümmert, es sei denn, man kannte jmd., der an der Grippe gestorben ist. Denn das, gab es zu tausenden auch schon vor 2020.
      Viel schlimmer und viel mehr Todesopfer gibt es jedes Jahr durch die resistenten Krankenhauskeime.

      @ Box
      100 % Zustimmung

    • Pexus sagt:

      Für solche Müllpost haben die Krankenkassen Geld! Die Krankenkassen sind nur noch bereitwillige Büttel der Politik des N.zi-Klabauterbach. Damit sind sie ebenso zu verurteilen und diejenigen in den Krankenkassen, die die mörderische "Politik" Klabauterbachs mittragen, ebenso in den Knast zu stecken.

  8. Mitch876 sagt:

    Immer dieselbe Art an Beiträgen. Jammern über die miesen Zustände. Dabei kann man es ganz einfach strukturell und völlig logisch erklären.
    Herrscher müssen nach einer anfänglichen Phase der Machtabsicherung (die in Deutschland zwischen 1970 und 1975 endete) immer gegen ihre Bevölkerung handeln. Das ist eine strukturelle Notwendigkeit. Leider interessiert sich für diese Aspekte niemand, denn sonst könnte man den Menschen leicht erklären, was passiert und auch was man dagegen machen kann.
    Das ist natürlich nicht innerhalb der Demokratie möglich, was die meisten Ost-Deutschen und die vielen Nicht-Wähler bereits verstanden haben. Nur der Autor der Sendung will es nicht war haben, weil sie ja laut Abspann so genau wissen, "wie Demokratie funktioniert".
    Herrschaft hat eine Meta-Ebene und die alle Fragen beantwortet, die in der heutigen Sendung aufgeworfen, aber wieder nicht beantwortet wurden.
    Baerbock, Habeck und Lauterbach haben vor Jahren einen Pakt mit dem "Teufel" schließen müssen. Um an die Macht zu kommen braucht man Freunde. Das ist selbst in Königshäusern selten anders gewesen. Sonst bekommt der Nebenbuhler aus der eigenen Organisation den Posten und der wird von den Medien "hoch geschrieben".
    Die Empfänglichkeit ist bei Demokraten noch viel höher, weil Studienabbrecher, Kinderbuchautoren und unqualifizierte Gesundheitsökonomen eben kein Geld verdienen, es sei denn irgendjemand protegiert ihren Aufstieg in der Parteien-Landschaft. Das sichert über Jahre und Jahrzehnte ein gutes Einkommen und wenn man dann ganz oben angekommen ist, dann muss man liefern. Das gilt !heute! (anders als früher) für alle Abgeordneten, die etwas wichtigere Funktion innehaben. Denn heutige Politiker sind nicht zufällig so dumm und abgehoben. Es gibt dafür Gesetzmäßigkeiten, die aber kein Wissenschaftler, der als Professor an einer staatlichen Uni angestellt ist, jemals so herausfinden oder dann auch noch sagen würde. Damit das nicht passiert ist Wissenschaft überall staatlich organisiert.
    Es ist ein Fehler, die heutige Demokratie mit den Maßstäben der 1970er, 1990 oder 2000er Jahre zu messen. Jedes Herrschaftssystem verändert sich und geht unter und das spüren die meisten Beteiligten unbewusst. Sie versuchen die Reihen zu schließen, um noch ein bisschen länger an der Macht zu bleiben. Deshalb heute die Zensur. Das war bei der Inquisition nicht anders. Damals Ablasshandel, heute CO2-Abgabe.

    Das die Bevölkerung dabei immer stärker leiden muss, ist selbstverständlich. "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen." Alles immer dieselben strukturellen Gründe. Wenn man die strukturellen Ursachen verstanden hat, liegt die Lösung auf der Hand.

    • Schramm sagt:

      „Wenn man die strukturellen Ursachen verstanden hat, liegt die Lösung auf der Hand.“

      Offenbar noch nicht im Massenbewusstsein angekommen. Wäre es so, dann hätten wir bereits eine andere Gesellschaftsformation. Der Kapitalismus wäre beseitigt.

      Wie auch schon von einem apolut.-Leser zitiert:

      „Das Monopolkapital der BRD verfügt gegenwärtig über eine reale Machtbasis im ideologischen und kulturellen Bereich, über einen ideologischen Machtapparat, der die Propagandamaschinerie des deutschen Faschismus an Umfang und durch raffiniertere, vielfältigere, schwerer durchschaubare, aber gerade dadurch auch alle Schichten der Bevölkerung erreichende Methoden weit übertrifft.“

      Vgl. 8.2. Das System der geistigen Manipulierung.
      Quelle: Der Imperialismus der BRD. Dietz Verlag, Berlin 1971.

      Bereits zum Ende der 1960er Jahre war das kapitalfaschistische System der geistigen Manipulation der Bevölkerung weiter entwickelt als vor Kriegsende 1945. Angesichts der elektronisch-technologischen und wissenschaftlich-tiefenpsychologischen Fortschreibung, um wie viel weiter und schwerer zu durchdringen, ist die heutige Manipulation und destruktive Auswirkung auf das Denken und Bewusstsein der ganzen Bevölkerung.

      PS: Die materiell gut situierten bürgerlichen Eliten der deutschen und europäischen Finanz- und Monopolbourgeoisie führen einen Krieg gegen die Aufklärung und das (freie und demokratische) Massenbewusstsein aller Schichten und Klassen in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung.

    • Mitch876 sagt:

      Nein, das liegt keinesfalls am Kapitalismus. Der würde prima funktionieren. Das liegt an den Herrschern oder genauer gesagt am Prinzip der Herrschaft also an der zwei Klassen-Gesellschaft. Die Herrschen dürfen die Steuern über den zulässigen Level von ca. 20 Prozent erhöhen, weil die Untertanen gehorchen müssen. Dieses Missverhältnis aus zu hohen Abgaben und übergroßen Währungsgebieten führt am Ende zum Kollaps. Große Währungsgebiete wie die EU gefallen den Herrschenden sehr gut, weil es so z.B. keinen Steuerwettbewerb gibt und die Untertanen dem Zwang beim größten Willen eben nicht einfach ausweichen können. All das verzögert den Kollaps zwar, aber er kommt immer. Und er kommt eben immer mittels Deflation, meist in Kombination mit Inflation bei Lebensmitteln und (seit dem die Menschen Energie genauso benötigen wie Lebensmittel) auch mit Inflation bei der Energie.
      Die meisten Menschen verstehen nicht, warum die hohe Staatsquote von fast 50 Prozent so schädlich ist. Und in der Praxis ist die Gesamt-Abgabebelastung auf Arbeit oft noch höher. Wir sehen an der nicht mehr funktionierenden Pflege: Wenn man mit einem Betrag X ohne Abgaben 2.000 Pflegekräfte bezahlen könnte, wären es bei demselben Betrag und einem Abgabesatz von 20 Prozent noch 1.600 Pflegekräfte. Da wir heute aber eine Staatsquote von über 50 Prozent haben, sind des nur noch 1.000 Pflegekräfte, die bezahlt werden können. Und es kann sich jeder selbst ausmalen, warum Pflege sehr viel besser funktionieren würde, wenn man 60 Prozent mehr Menschen einsetzen könnte. Und das ist fast überall so der Fall wie in der Pflege. Auch bei der Polizei klagen sie, dass die meisten Verbrechen nur noch verwaltet, aber nicht mehr aufgeklärt werden, weil das Personal fehlt. Auch da würden wir bei vernünftigen Abgabesätzen deutlich mehr Polizisten zur Verfügung haben.
      Natürlich liegt das Monopolkapital auch daran, dass die Herrschende die Gesetze eben so machen, dass ihre Freunde in der Pharma-, Rüstungs-, Energie- und IT-Industrie, bei Medien und Banken durch Monopole satte Gewinne einfahren können, die eben die Untertanen bezahlen müssen.
      Würden wir uns der herrschenden Mafia, repräsentiert von allen Parteien (heute ausgenommen Teile der AfD, in den 1980ern ausgenommen weite Teile der Grünen) entledigen und nicht darauf hereinfallen, dass ein Teil so tut, als wäre er Opposition, dann würde sich unsere Lage schnell bessern. Heute sind die Grünen voll korrumpiert und damit "regierungsfähig", wie alle anderen Parteien auch und arbeiten – wie alle Herrscher – aktiv gegen das Volk. Nur in der Opposition tun alle Parteien so, als wären sie auf der Seite des Volkes. Das ist reines Theater, denn sobald sie an der Regierung sind, sieht es regelmäßig anders aus, als die Versprechungen aus der Oppositionszeit. Darauf immer noch hereinzufallen, muss man wohl als Dummheit bezeichnen.

      Die Kapitalisten benutzen die Sonderrechte der Herrschenden, um für sich vorteilhafte Bedingungen (Gesetze) zu bekommen und die Untertanen müssen es dann zahlen, bis es irgendwann wegen Hunger nicht mehr geht. Schuld sind nicht die Kapitalisten, sondern das Prinzip von Herrschaft, was diese Entwicklung erzwingt. Erst wenn die Menschheit das Prinzip von Herrschaft überwindet, kann es wieder besser werden.

    • _Box sagt:

      Die Kapitalisten sind die Herrscher, die ökonomisch Mächtigen sind gleichzeitig die politisch Mächtigen. Die Machteliten:

      Der sich in der Zeit der Aufklärung herausbildende bürgerlich-kapitalistische Staat hat nie primär dem Allgemeinwohl gedient, sondern stellt eine institutionelle Verdichtung sehr komplexer kapitalistischer Sozial- und Klassenbeziehungen dar, wie sie für die kapitalistische Produktionsweise unverzichtbar sind. Es wäre also ein Kategorienfehler, den Staat als einen moralischen Akteur anzusehen. Vorrangiges Ziel des Staates ist es, die Stabilität gegenwärtiger Machtverhältnisse zu sichern. Dem steht jedoch die zivilisatorische Leitidee von Demokratie diametral entgegen. Denn dabei geht es ja gerade darum, zivilisatorische Schutzbalken gegen das Recht des Stärkeren — also gegen die Barbarei — zu entwickeln, durch die sich eine radikale Vergesellschaftung von Herrschaft gewährleisten lässt.

      »Da Kapitalismus gerade bedeutet, das Recht des ökonomisch Stärkeren durch ein Eigentums- und Vertragsrecht rechtlich zu kodifizieren, und da kapitalistische Strukturen ihrem Wesen nach autoritär organisiert sind, sind Kapitalismus und Demokratie in grundlegender Weise miteinander unverträglich.«

      Auch dies wurde ja immer wieder von Politikwissenschaftlern, Sozialhistorikern und namhaften Intellektuellen, wie Noam Chomsky, akribisch aufgezeigt. Seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts geht und ging es also vorrangig darum, diesen Widerspruch durch Entwicklung geeigneter Indoktrinationstechniken zu verdecken und für die Öffentlichkeit unsichtbar werden zu lassen. Offensichtlich sehr erfolgreich, da viele immer noch davon überzeugt sind, dass die Idee einer kapitalistischen Elitendemokratie — das gegenwärtige Standardmodell westlicher „Demokratien“ — irgendetwas mit der in der Aufklärung gewonnenen Leitidee von Demokratie als eine souveräne Selbstgesetzgebung des Volkes zu tun hat.

      Aus:
      Der autoritäre Planet
      „Im Kampf gegen Machtkonzentration, Demokratieabbau und Totalüberwachung reicht Empörung allein nicht aus“, skizziert Elitenkritiker Rainer Mausfeld im Rubikon-Exklusivinterview.
      von Rainer Mausfeld, Flo Osrainik

      https://www.rubikon.news/artikel/der-autoritare-planet

      Die politischen Funktionseliten, wie diese Abstufung in der Bezeichnung bereits darlegt, sind Domestiken der Machteliten:

      "Westliche Demokratie" ist hohl: Reichtum regiert
      02. April 2018 Paul Schreyer
      Gedanken zu einer wenig beachteten und explosiven Regierungsstudie, die auf den Widerspruch zwischen Demokratie und konzentriertem Reichtum hinweist

      Manche Zusammenhänge sind so simpel und banal, dass sie leicht übersehen werden. Louis Brandeis, einer der einflussreichsten Juristen der USA und von 1916 bis 1939 Richter am Obersten Gerichtshof, formulierte es so: "Wir müssen uns entscheiden: Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger – aber nicht beides."

      Hinter dieser Aussage stehen Erfahrung und Beobachtung, aber auch eine innere Logik: Wenn in einer Gesellschaft die meiste Energie darauf verwandt wird, Geld und Besitztümer anzuhäufen, dann sollte es niemanden überraschen, dass die reichsten Menschen an der Spitze stehen. Was wir als führendes Prinzip akzeptieren, das beschert uns auch entsprechende Führer. Und wo sich Erfolg an der Menge des privaten Vermögens bemisst, da können die Erfolgreichen mit gutem Grund ihren politischen Einfluss für recht und billig halten.

      Logisch erscheint es auch, wenn in einer solchen Gesellschaft die Regierung immer wieder gegen die Interessen der breiten Masse entscheidet. Vereinfacht gesagt: Wo reiche Menschen an der Spitze stehen, da herrscht nun mal nicht die Mehrheit. Private Bereicherung und Allgemeinwohl passen ungefähr so gut zusammen wie ein Krokodil in den Goldfischteich. An diesem Widerspruch ändert sich auch dann nichts, wenn die Goldfische und das Krokodil gemeinsam demokratisch eine Regierung wählen, die dann eindringlich an das Krokodil appelliert, doch bitte, im Interesse aller, seinen Appetit zu zügeln.
      (…)
      Wie die Studie zeigt, existieren die zweitgrößten Meinungsunterschiede zwischen Armen und Reichen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Noch stärker sind die Differenzen bloß in der Außenpolitik. Als 2007 danach gefragt wurde, ob die Bundeswehr möglichst schnell aus Afghanistan abziehen solle, stimmten 75 Prozent der Armen zu, gegenüber 43 Prozent der Reichen. Die Regierung überging auch diesmal die Geringverdiener, der Militäreinsatz wurde zunächst sogar noch intensiviert.

      Je mehr Arme dafür sind, desto eher ist die Regierung dagegen

      Dass solche Beispiele, die man in der Studie nachlesen kann, keine Einzelfälle oder Ausnahmen sind, fanden die Forscher in akribischer Kleinarbeit heraus. Die Ergebnisse sind eindeutig. So heißt es in der Untersuchung:

      »Je höher das Einkommen, desto stärker stimmen politische Entscheidungen mit der Meinung der Befragten überein. (…) Was Bürger mit geringem Einkommen in besonders großer Zahl wollen, hatte in den Jahren von 1998 bis 2013 eine besonders niedrige Wahrscheinlichkeit, umgesetzt zu werden.«

      Mehr noch: Eine politische Regelung wurde nicht nur umso eher von der Regierung umgesetzt, je mehr Reiche sie unterstützten. Das hatte man ja fast schon erwartet. Nein, ein Vorschlag wurde von der Regierung auch umso eher abgelehnt, je mehr Arme dafür waren! Die Forscher sprechen hier von einem "negativen Zusammenhang". Sie schreiben wörtlich, dass "die Wahrscheinlichkeit auf Umsetzung sogar sinkt, wenn mehr Menschen aus der untersten Einkommensgruppe eine bestimmte politische Entscheidung befürworten." Das bedeutet, dass die Regierung die Armen nicht einfach nur ignoriert, sondern praktisch aktiv gegen sie arbeitet.

      Bei der Berücksichtigung der Ansichten der Mittelschicht sieht es laut der Studie ähnlich aus. Deren Forderungen werden von der Regierung annähernd im gleichen Maße ignoriert wie die der Armen. Das heißt konkret: Es ist für die Politik praktisch egal, wie viele Menschen aus der Mittelschicht eine bestimmte Veränderung wünschen. Es existiert jedenfalls so gut wie kein messbarer Zusammenhang zwischen der Zustimmungsrate für eine Forderung in der Mittelschicht und deren Umsetzung. Ein solcher Zusammenhang ist allein für die Wünsche der Einkommensstärksten nachweisbar, dort jedoch sehr deutlich.

      https://www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html?seite=all

      Neu sind diese Erkenntnisse ebenfalls nicht:

      Klassenbewusstsein der Kapitalisten als herrschendes Bewusstsein

      Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d. h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verfügung hat, verfügt damit zugleich über die Mittel zur geistigen Produktion, so dass ihr damit zugleich im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind. Die herrschenden Gedanken sind weiter nichts, als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft.
      – K. Marx, Deutsche Ideologie, MEW 3, 47.

      Das Gefasel um Steuern und die hohe Staatsquote ist Hayek Friedman kapitalistische Markttheologie, in Verbindung mit den kapitalistischen Kettenhunden, also faschistischen Blutsäufern. Wünschen sie auch noch einen Exkurs dahin?

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo Mitch876
      Hallo Schramm
      Hallo _Box

      ich kann in dem Strang in allen Texten durchaus Wesentliches finden, was die
      Symptomebene
      unserer Art zu leben/wirtschaften/bilanzieren/legitimieren*
      treffen beschreibt.

      Als Anregung eine `systemische` Frage in die Runde:

      Was gehört im Kern von * zu den umfassendsten Wirkebenen im `Spiel`
      zb
      a) Sprache
      b) Autorität
      c) Recht
      d) Wert
      e) Macht
      …ergänze selbst

      und in welcher Reihenfolge?

      Vielleicht lässt sich ja über eine Art `kleinster (größter?) gemeinsamer Nenner` des Pudels Kern, die Ursacheneben erkennen?

      …und viele Grüße in die Runde

    • Nevyn sagt:

      Die Daoisten sagen, es gibt drei Arten des Wirkens in absteigender Effektivität:
      1. Das Sein (Die Präsenz)
      2. Das Tun
      3. Das Sprechen

      Du wirkst am stärksten durch deine Präsenz. Je höher die Bewusstheit, desto höher und mächtiger die Präsenz. Bei echten Führungspersönlichkeiten reicht oft schon deren bloße Anwesenheit, um alles um sie herum zu ändern. Wenn man genau hinsieht, erkannt man aber, dass es nicht aus ihnen selbst kommt, sondern sie nur Kanal für diese Kraft geworden sind. Persönlichkeit kommt von personare, also durchtönen und meint in der alten griechischen Tragödie die Maske, die die Schauspieler sich vor das Gesicht hielten, um jemanden zu verkörpern. Sie haben "kosmische Prokura" erworben.

      Weltliche Macht, die ganzen Illusions-, Sucht-, und Abhängigkeitsspielchen sind kindliche Versuche, diesen Prozess nachzuahmen.
      Das Kind (jeden Alters) spielt Erwachsener.
      Der Erwachsene spielt Gott.
      Wie soll man sonst lernen, zu wachsen?

    • rhabarbeer sagt:

      Danke Nevyn für deine Ergänzungen.

      Meine Fragerichtung ging jedoch eher in die Richtung des, sagen wir, aktuell das menschliche Zusammenleben `on Earth` am meißten betreffende `Spiels` ;)
      Eine resultierende Frage wäre dann zb: wo waren/sind die entsprechende `Wirkebenen` in ihrer Reihenfolge mit mir verbunden und mit welcher `Wirkung`?

      Das da `nebenbei`, da (noch) nicht wahrgenommen (oder eben `ihrer Zeit voraus`), recht viele heilende Hinweise vorhanden waren und sind (zb. als Daoisten Beschriebene und dein Zitat) ist mir durchaus bewusst und Teil der Möglichkeiten ;)

    • Schramm sagt:

      Kleinbürgerlicher und romantischer Unfug: Kapitalismus würde prima funktionieren.

      „Mitch876“ (?) sagt: „Nein, das liegt keinesfalls am Kapitalismus. Der würde prima funktionieren.“

      Hilft hier überhaupt noch die Aufklärung?

      ►Was ist Kapitalismus:
      die ökonomische Gesellschaftsformation, die auf dem privatkapitalistischen Eigentum an den Produktionsmitteln, der privaten Aneignung der Ergebnisse der Produktion und der Ausbeutung der Lohnarbeiter beruht.
      Die beiden sich antagonistisch gegenüberstehenden Hauptklassen des Kapitalismus sind: die Bourgeoisie (Kapitalisten), die Eigentümer der Produktionsmittel und die ökonomisch und politisch herrschende Klasse ist, und die Arbeiterklasse (Proletariat), die juristisch frei ist von feudaler Abhängigkeit und als Nichteigentümer von Produktionsmitteln ihre Arbeitskraft an die Kapitalisten verkaufen muss.
      Die Klassenstruktur des Kapitalismus führt zu einer außerordentlich starken Polarisierung der Klassengegensätze.
      Das ökonomische Grundgesetz des Kapitalismus ist das Mehrwertgesetz. Es bestimmt das Ziel der kapitalistischen Produktion: die Produktion und die Aneignung von Mehrwert, dessen wichtigste Erscheinungsform neben dem Zins und der Grundrente der Profit ist.
      Den im Produktionsprozess durch die Arbeiter geschaffenen Mehrwert eignen sich die Kapitalisten unentgeltlich an, da ihnen als Eigentümer der Produktionsmittel das Resultat (Produkt) des Produktionsprozesses gehört.
      Der Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Charakter der Produktion und der privatkapitalistischen Form der Aneignung ihrer Ergebnisse ist der Grundwiderspruch des Kapitalismus. Er findet in der Anarchie der Produktion und in der Konkurrenz seinen Ausdruck, führt zu immer stärkerer Konzentration und Zentralisation von Produktion und Kapital auf der einen Seite und zur wachsenden Existenzunsicherheit und zur Verschlechterung der Lage der Arbeiterklasse auf der anderen Seite. Er hat periodische Wirtschaftskrisen, Kriege und erbitterte Klassenkämpfe zur Folge.
      Ihre politische und ideologische Herrschaft übt die Bourgeoisie mithilfe des bürgerlichen Staates aus, unterstützt durch vielfältige ideologische Einrichtungen.
      Historisch löst der Kapitalismus den Feudalismus ab. Er entwickelt sich im Schoße des Feudalismus, wobei der Prozess der ursprünglichen Akkumulation des Kapitals von entscheidender Bedeutung ist. {…}
      Die dritte Etappe, der Imperialismus, ist das Stadium des monopolistischen Kapitalismus, das historisch letzte Stadium, in dem die allgemeine Krise des Kapitalismus einsetzt. Auf dieser Entwicklungsstufe wächst der monopolistische Kapitalismus in den staatsmonopolistischen Kapitalismus hinüber. {…}

      ►Merke: Wenn wir die Welt verändern wollen und nicht zu den Erben der Bourgeoisie und korrupten politischen Eliten in Deutschland und Europa gehören, dann müssen wir uns mit der Wirklichkeit der bestehenden Gesellschaftsformation, mit dem Kapitalismus im 21. Jahrhundert ernsthaft beschäftigen und auseinandersetzen.

      11.10.2022, R.S.

    • Mitch876 sagt:

      @all ohne auf spezifische Argumente einzugehen, weil wir von sehr unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen.

      Die freie Wirtschaft ist heute etwas, was auf Freiwilligkeit und relativer Gleichberechtigung beruht, wenn man die 99% der kleinen und mittleren Betriebe anschaut. Bei Großbetrieben sieht das natürlich krass anders aus und wird auch ganz bewusst völlig anders ausgelebt. Dort bedeutet der Einzelne nichts und ist jederzeit ersetzbar. Aber in kleinen Betrieben ist das aufeinander angewiesen sein zwischen Chef und Mitarbeitern oft extrem groß und heute in Zeiten von allgemeinem Personalmangel wird das noch viel schwerer. Ein Unternehmer ist in der Regel verschuldet und muss unter der Strafandrohung alles zu verlieren erfolgreich wirtschaften. Denn jede Bank verlangt auch von GmbH-Eigentümern bei jedem Kredit eine volle persönliche Haftung mit dem gesamten persönlichen Vermögen. Wenn der Betrieb untergeht, bleibt dem Klein- und Mittel-Unternehmer fast immer nur die persönliche Insolvenz. Der Überlebenskampf in unsere Überflussgesellschaft die gerade stark schrumpfen muss, war brutal und wird für sehr viele Betriebe tödlich enden.
      Die Ursache für unser Wirtschaft liegt jedoch in den Steuern und je höher die Steuern werden, desto mehr müssen die Menschen arbeiten. Weil nur so bleibt das Netto-Einkommen der Menschen und der Betriebe gleich. Deshalb ist die Arbeitsverdichtung im kapitalistischen Westen so hoch. Und deshalb verbrauchen die Menschen in den hoch besteuerten Demokratien auch die meisten Ressourcen. Denn ohne Ressourcen keine Produktion. Je mehr und je intensiver gewirtschaftet werden muss, desto mehr Ressourcen werden benötigt.
      Hier findet sich viel Theorie zu dem Thema:
      https://www.selbstregieren.de/grundlagen/
      Wir können das gerne diskutieren. Aber wer nicht verstanden hat, das Herrschaft zwei Dinge ausmachen:
      1) Über Untertanen befehlen zu dürfen
      2) Steuern kassieren zu müssen
      der sollte unbedingt noch einmal gründlich nachdenken. Wenn keine Steuern kassiert werden, kann nicht geherrscht werden. Aber Herrschaft ist auch positiv, weil sie Sicherheit brachte. Sicherheit die erforderlich ist, damit Menschen bei einer höheren Populationsdichte sich nicht gegenseitig zerfleischen. Das Prinzip der "Mafia" eben: "Sicherheit gegen Geld"
      Wir leben in der Demokratie immer noch nach diesem System. Es hat nicht aufgehört zu existieren und begleitet die Menschheit seit der neolithischen Revolution. Jedes Herrschaftssystem kollabiert nach einem gewissen Zeitablauf aus sich selbst heraus. Das war eine gutes Konzept, weil so eine Evolution von Gesellschaftssystemen möglich wurde.
      Nur heute, wo der überwiegende Teil der Menschen in Städten mit höchster Effizienz dank umfassender Automatisierung leben, ist so etwas undenkbar. Wenn Russland im Westen die Energie-Infrastruktur zerstört, wie jetzt in der Ukraine, dann ist in westeuropäischen Städten innerhalb von 14 Tagen fast alles Leben zu Ende. Dazu gibt es reichlich Bundeswehr-Studien. Und es muss gar nichts zerstören, nur drohen, denn dann müssen alle AKWs abgeschaltet werden. Was das für die verfügbaren Strom-Mengen bedeutet, weiß heute jeder.

      Es gibt einen einfachen strukturellen Ausweg:
      1) Die Befehlsgewalt von Menschen (Herrschern, egal ob Könige, Päpste, Diktatoren oder Demokraten) über Untertanen beenden und
      2) alle Abgaben stets dezentral an die Träger öffentlicher Aufgaben zahlen, damit weder Medien noch Wissenschaftler noch Lehrer oder Richter im Sinne der Herrschenden operieren müssen (oder können).

      Die freie Wirtschaft, ist die optimale Ausnutzung der Freiheit (welche durch den Mafia-Pakt gewährt wurde), um die im Rahmen des Paktes zugesicherten Steuern zu erwirtschaften. Die Arbeitsteilung und der Kapitalismus sind eine Folge der Mafia-Herrschaft. Die bislang beste und erfolgreichst Form der "freien Wirtschaft", weil sie auf möglichst optimaler Freiheit und inzwischen auch auf starker Gleichberechtigung und fast immer auf Freiwilligkeit beruht.

      Wer beim Staat nach einem Ausweg sucht, ist völlig fehlgeleitet. Viele Infos dazu auf:
      https://www.selbstregieren.de/
      Danke und Grüße @all

    • Schramm sagt:

      Unfug: "Die freie Wirtschaft ist heute etwas, was auf Freiwilligkeit und relativer Gleichberechtigung beruht."

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo Mitch876

      danke für deine Ergänzungen.
      Ich will kurz wiederholen, was ich als deine Essenz deiner Beschreibung des Status Quo verstanden habe und mit Verständnisfragen ergänzen
      – `Freie Wirtschaft` ruht heute bei 99% der kleinen/mittleren Unternehmen auf Freiwilligkeit und Gleichberechtigung, man ist sich des aufeinander Angewiesenseins bewusst
      – ein Unternehmer ist in der Regel verschuldet mit Zugriff auf dinglichee Sicherheit für die Bank
      – unsere Überflussgesellschaft schrumpft stark, der Überlebenskampf war brutal und wird für sehr viele Betriebe tödlich sein
      – Ursache für unsere Wirtschaft liegt jedoch in der Erhöhung von Steuern, was zur Notwendigkeit von Mehrarbeit, Arbweitsverdichtung, Ressourcenverbrauch
      …du meinst mit `Wirtschaft` hier `Wachstumszwang`?
      – Herrschaft bedarf zweier Dinge: 1) Über Untertanen befehlen zu dürfen 2) Steuern kassieren zu müssen
      …wieos `dürfen` bzw. `müssen` und nicht eher `können`, bzw. wer/was definiert `dürfen` und `müssen`?
      – wenn keine Steuern kassiert werden, kann nicht geherrscht werden
      …wenn keine Bereitschaft zum (er-)tragen einer Steuerlast vorhanden ist, kann nicht `geherrscht` werden?
      – Herrschaft brachte Sicherheit, damit Mensch sich nicht gegenseitig zerfleischt
      …das `Gegenteil` von `Herrschaft` ist Anarchie (gelebte Selbstverantwortung). Führt diese zum `zerfleischen`?
      – gutes Konzept: Herrschaftssysteme kollabieren nach einem gewissen Zeitablauf aus sich selbst heraus, führt zu Evolution von Gesellschaftssystemen
      …was ist der Mechanismus der nach gewisser Zeit zum kollabieren von Herrschaftssystemen fphrt?
      – heute ist so etwas undenkbar, da der überwiegende Teil der Menschen in Städten mit höchster Effizienz dank umfassender Automatisierung leben
      …aus welcher Perpsektive ist dies `undenkbar`: der des `Herrschenden` oder der des `Beherrschten`?

      Dann benennst du mögliche Auswege:
      – Befehlsgewalt von Menschen über Menschen beenden
      … dito! Entspricht in meinem Verständnis ua einer Anarchievoraussetzung.
      – alle Abgaben dezentral zahlen
      … dito! und freiwillig

      Dein darauf folgender Absatz ist für mich in sich widersprüchlich:
      – `freie Wirtschaft`~`optimale Ausnutzung der Freiheit` ~ durch `Mafia-Pakt` gewährt
      – um im Rahmen des Paktes zugesicherte Steuern zu erwirtschaften
      …* welcher `Pakt`? Wer hat wem etwas `zugesichert`?
      – Arbeitsteilung und Kapitalismus sind die bislang beste und erfolgreichst Form der "freien Wirtschaft"
      …oder doch eher des `Mafia-Paktes`(siehe *)?

      `Wer beim Staat nach einem Ausweg sucht, ist völlig fehlgeleitet`**
      …weil auch `Staat` als `Rechtskonstrukt` auf der gesicherten Erfüllung von (zugeschriebenen) Pflichten beruht und dabei seinem Wesen entsprechend den Raum für `Gewissen`, `Menschsein`, `Sittlichkeit` auf einer `gegenüberliegende Seite` belässt

      Ich möchte ergänzen:
      im StatusQuo ruht jeglicher Kredit/VORfinanzierung/Bilanzverlängerung in den unterschiedlichsten Vertragsarten auf (Buch-)Geldschoepfung OHNE rechtlicher Grundlage
      siehe
      https://pbs.twimg.com/media/FW5oCeoXgAIFRKU?format=jpg&name=medium
      dh. auf einem, BilanzierungsPRIVILEG
      und einer dabei `normativ faktisch` genügenden Eigenkapitalquote des `Gebers` von … 1? 2? %
      und erzeugt `trotzdem` eine `Rückzahlungsbereitschaft` mit Zins und Bevorrechtigung des Zugriffs auf dingliche Sicherheiten etc..
      Dies bedeutet, das jeder Verschuldungsstand zwingend für die `Tilgung` Neuverschuldung/Bilanzverlängerung bedarf, dabei die Geschichte vom `Wachstumszwang wegen Gier/Egoismus der Menschen`akzeptiert und damit zur Erzeugung dessen führt …
      Es ist nicht Gier sondern eine Bewusstseinslücke…
      … eine gigantische Illusion, die natürlich `der Staat`/`der Gesetzgeber` durch das Lassen von `rechtlich ungeregelten Lücken` ermöglicht(e) und dabei von den Haupt-BilanzierungsPRIVILEG-Nutzern und dessen `Lobbyisten` stehts auf den `spielverlängernden Gleise` gehalten wird.
      …mit den passenden `Haltet-den-Dieb-Er-hat-mein-Messer-im-Rücken`-Geschichten

      These: Steuern sind für den Staat bei der `Kreditaufnahme` ua das, was für die Privatverschuldung die `dingliche Sicherheit` ist. Erhöhung von Verschuldung/Bilanzverlängerung bedarf der `Darstellung`/`Besicherung` von erhöhtter `dinglicher Sicherheit`.

      Daher möchte ich ** noch als weitere These präzisieren:
      Wer bei BilanzierungsPRIVILEGverschleieren nach einem Ausweg sucht, ist völlig `spielerhaltend`.
      ;)

      …und viele Grüße in die Runde

    • Mike Ahrend sagt:

      Als Ursache kommt m.E. auch das Geldsystem in Betracht. Da neues Geld nur durch neue Schulden entsteht, braucht es nicht nur permanentes Wachstum sondern leider exponentiell steigendes Wachstum. Wenn alle legalen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wenn es nicht mehr ausreicht am steigenden Wohlstand der Bevölkerung mitzuverdienen – dann wird es eben schmutzig. Wie aktuell zu sehen. Das einzige "Ding" mit unbegrenztem Wachstum ist leider der Krieg. Ausmusterung von veralteten Waffensystemen (bevorzugt Verkauf an Länder, gegen die man dann prima lange Krieg führen kann), Munitionsverbrauch (ehe auch die "überlagert" ist), Zerstörung und Wiederaufbau von Gebäuden und Infrastruktur.
      Ich bin bei wirkraft.org, wir beschäftigen uns mit einem möglichen neuen Wirtschaftssystem basierend auf einer Idee von Rudolf Diesel.
      Zum Thema Staat denke ich, dass wir niemanden brauchen, der über ALLE Aspekte unseres Lebens entscheidet. Ich denke, ein sehr weit gesteckter Rahmen tut uns gut, in dem dann jeder seine Persönlichkeit frei entwickeln kann. Es gibt ganz sicher elementare Dinge, auf die man sich einigen kann: Die Würde des Menschen als höchstes Gut zu betrachten, es ist unter der eigenen, die eines anderen zu verletzen etwa. Ein gemeinsames Zahlensystem, Sprache und Schrift. Und noch einige Kernpunkte, die ich nicht alle aufzählen mag.
      Eine gemeinsame Währung macht schon alles einfacher, es braucht auch keine Bindung an irgendwas – nur eine zentrale Stelle die vollkommen transparent Entscheidet, warum sie die Geldmenge in welcher Höhe angehoben oder gesenkt hat.
      Nur FIAT Geld darf es nicht sein, sonst geht der Ärger bald von vorn los.
      Generell ist Subsidiarität wohl eine gute Idee. Steuern und Abgaben landen zu 90% bei der Gemeinde, dort wird dann transparent und direkt von den Menschen, die es auch betrifft, entschieden, wofür das Geld ausgegeben wird.
      Mit dem Stop von Globalisierung, Geiz ist geil usw. werden sich auch die Menschen nach und nach in beinahe autarken (dörlflichen?) Gemeinschaften wieder zum Guten zurück verändern und ein glücklicheres Leben führen.
      Die Familie, die Gemeinschaft, ein glückliches Leben mit Respekt und in Würde ist mein Ideal. Aber Menschen, die so leben kann man eben nicht jedes Jahr das neueste Kühlschrankmodell verkaufen.

    • Mitch876 sagt:

      Danke an alle Diskutanten,

      ich schreibe hier mal ein paar weitere Dinge, ohne konkret auf die einzelnen Beiträge von Euch einzugehen, weil das einfache Antwortsystem das hier so schwierig macht.

      Das Geldsystem ist absolut wesentlich für die gesamte menschliche Entwicklung seit der neolithischen Revolution vor ca. zwölftausend Jahren. Damals war das Prinzip Mafia entstanden (Sicherheit gegen Abgabegut und Abgabegut=Geld).

      https://www.selbstregieren.de/zivilisations-theorie/

      Das Kreditgeldsystem ist genial, weil Vorfinanzierung von Ideen quasi nichts kostet. Dieses Prinzip ist es, was es der Menschheit ermöglicht hat Energie in dem Ausmaß zu fördern, wie wir das heute tun. Kreditgeld zu schaffen kostet, die Prüfung der Idee, die Prüfung der Sicherheiten und etwas dokumentierende Buchhaltung. Aber darüber lassen sich riesige Investitionen stemmen, eben ohne Vorkosten, die bei jeder Goldwährung riesig, aber völlig unnötig wären. Gold hatte früher nur zwei Aufgaben bzgl. Geld. Es musste die Knappheit und die Fälschungssicherheit beitragen. Keinesfalls ist der innere Wert von Geld in irgendeiner Form wichtig. Der Wert von Geld entsteht AUSSCHLIESSLICH durch
      1) Die Steuerforderung unter Strafandrohung bei Nichtzahlung
      2) Daraus abgeleitet, die Kreditrückforderung, wobei Kredite anfangs nur entstanden waren, um der Strafe bei Nichtzahlung von Steuern zu entgehen.
      https://www.selbstregieren.de/warum-geld-die-freiheit-brachte/
      Fast alle reichen Unternehmer sind auf der einen Seite der Bilanz stark verschuldet. Das ist normal und notwendig, um Einnahmen und Gewinne zu erwirtschaften.
      Der Wachstumszwang beruht auf den Steuer-Erhöhungen der Herrschenden. Die stets dazu berechtigt sind, ihr Willkürrecht auszuüben, um darüber ihre Einnahmen zu erhöhen. Wenn eine Wirtschaft im Gleichgewicht gut funktioniert, einschließlich der Finanzierung öffentlicher Belange, gäbe es keinen Wachstumszwang. Auch nicht um die Zinsen zu erwirtschaften, denn selbige fließen als Gewinne der Bank wieder in den Kreislauf zurück. Der Zwang zum Wachstum entsteht ausschließlich, weil die Herrschenden ihre Steuern erhöhen oder das System Mechanismen enthält, nach denen die Steuern automatisch anwachsen. Und wenn das der Fall ist, müssen die Wirtschaftenden automatisch mehr leisten.
      Der Arbeiteraufstand in der DDR, am berühmten 17. Juni, lag in einer willkürlichen Erhöhung der Arbeitsnormen durch die Kommunisten begründet. Dagegen gab es Widerstand. Im Westen wurde und wird die Arbeitsnorm ständig erhöht, indem die Steuern erhöht werden, angeblich um Bildung zu finanzieren. Aber das ist Verdummung. Die Abgaben für Bildung waren schon vor 80 Jahren eingerechnet worden. Wir brauchen heute nur mehr Geld für Bildung, weil die Regierenden das damals dafür vorgesehene Geld inzwischen eben längst für andere Anliegen ausgeben. Nur haben wir Untertanen kein Recht diese Ansprüche abzulehnen. Deshalb gerät das System stets aus den Fugen und wächst und wächst, erzwungener Maßen, wie ein Baum der irgendwann so groß wird, dass ein Wind kommt und ihn umkippt. Aber alles nicht notwendig, sondern im Prinzip der Herrschaft begründet.

      Zur Freiheit und Freiwilligkeit in der freien Wirtschaft. Arbeitsverträge werden wie Mietverträge stets freiwillig geschlossen. Niemand kann gezwungen werden irgendwo zu arbeiten. Gerade in den letzten vier Jahren bis Mitte 2022 wo die Suche nach Arbeitskräften oft so verzweifelt war. Kunden kaufen stets freiwillig. Sie können auch zu nichts gezwungen werden. Der Produzent und Verkäufer steht unter Verkaufsdruck / -zwang, weil er in Vorleistung gehen musste. Ist er damit erfolglos folgt die Strafe mit Enteignung der Sicherheiten und Haftung für die Kredite. Der "freie" Unternehmer muss die Freiwilligkeiten managen, hat aber den Zwang seitens Finanzamt und Bank auszuhalten.

      Zu der Wirkraft: Wenn man auf Sparen und nicht auf kostengünstige Vorfinanzierung durch Kredite setzt, wird die Gesellschaft sich zu langsam entwickeln und im Wettbewerb zurückfallen. So geschehen in vormals reichen Ländern Südamerikas (Argentinien/Uruguay). Die USA, die sehr schnell und stark auf Schulden-Aufbau setzten, können den Planeten seit dem dominieren. Ich habe verstanden, dass das Geld für Bürgschaften eingesetzt werden soll, aber ich finde, die Kreditnehmer sollen das schon selbst über die Zinsen finanzieren. Das ist nur gerecht so. Klar dürfen die Banken davon nicht übermäßig profitieren, sondern wirklich nur um ihre Kosten und die Kreditausfälle abzudecken.

      Ich könnte hier sehr viel mehr dazu schreiben, würde Euch jedoch empfehlen, das bereits geschriebene auf
      https://www.selbstregieren.de/grundlagen/
      zu lesen.
      Ihr könnt auch Fragen stellen im Telegram-Kanal.
      https://t.me/SelbstRegieren
      Dann bleiben sie inhaltlich bei den Themen. Ich werde versuchen einen Beitrag zum Kreditgeld alias "Fiatgeld" einzustellen.
      Beste Grüße und Danke für die Diskussion. Man lernt stets daraus.

  9. Ursprung sagt:

    Es gibt unter Menschen < 0,001 %, die als Extrem-Parasiten unterwegs sind.
    Die rekrutieren fuer sich aus ca. weiteren 1 % vorzugsweise Exemplaren der Gattung per Herdenhaltungsmethoden. Vornehmlich jene, deren Hirne fehlgengesteuert in unterentwickelter Empathie verharren,
    Motto: "dienende Fuehrerschaft", Exzeptionismus (Eugenik, Rassismus, Egoismus). Gleich, ob aus Dummheit oder korruptiv gekauft.
    Die Kranken korrumpieren mit bis 70% Durchseuchung die oberen Pyramidenetagen, sind anfaellig fuer Psychosen, Neurosen, Organstoerungen und kognitiver Dissonanz.
    Aehh—-, das waere sie schon; Beschreibung unserer Derzeitwelt.

    Das vorliegende Interview hat in akademischer Diktion all das irgendwie zum Thema.
    Natuerlich keine Loesung.
    Das muessen wir schon selber machen.

    • Nevyn sagt:

      Das ist eine interessante Sichtweise. Aber was befähigt diese Extrem-Parasiten dazu, das zu tun, was sie tun? Es kann ja nun wirklich nicht jeder Milliarden scheffeln und sich Millionen Untertan machen. Da höheres Bewusstsein über niederes herrscht, braucht des eine Form von geistiger Fähigkeit, die ihnen ermöglicht, so zu leben.
      Das erklärt dann auch die Lösung. Man erhebe sich ebenfalls im Bewusstsein, nutze aber seine Fähigkeiten bewusst anders.
      Wenn die Welt auch in einem offenbar beklagenswerten Zustand ist, so hilft doch Klagen niemandem weiter und auch das Befreien von Sklaven, die gern Sklaven sind, wird keinen Erfolg haben. Wer gern Parasitenwirt ist, wird sich auch nicht davon abhalten lassen, sich aussaugen zu lassen. Ich kann doch immer nur bei mir selbst anfangen, mir selbst meine Situation bewusst machen und mich davon befreien. Alles andere halte ich für Spiegelfechterei.

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo Ursprung
      Hallo Nevyn

      `…Loesung.
      Das muessen wir schon selber machen.`

      Jup!

      Ich denke, dabei ist es wesentlich, danach zu suchen,
      wie denn bzw. womit und wodurch genau
      das `rekrutieren`, `korrumpieren` etc. erfolgt bzw.
      `…was befähigt diese … dazu, das zu tun, was sie tun?`
      …in `unserem` im Kern OHNE rechtliche Grundlage VORfinanzierten `Umverteilungsspiel`
      ?

      `Unmittelbarer Zwang` scheint zumindest nicht zur Wirkung zu kommen… ;)

      Irgendwas von ungenutztem Bewusstsein scheint ein PRIVILEG in die Welt (`Recht`) zu bringen, durch welche sich im Ergebnis die `Seite der Medaille`, die ihr Vertrauen in den eigenen Selbstwert/Lebensleistung/Leben als `bilanzierbaren Wert` in den Ring wirft, sich SELBST eine `Schuld` zuschreibt …
      … auf den unterschiedlichsten `Vertrags-, Legitimierungswegen` ;)

      Das eigene Bewusstsein ist der Schlüssel…
      …auf ins Brainstorming
      https://cryptpad.fr/pad/#/2/pad/view/A5sES3+8lRGwbNAjCOCrEcHKnNFqqIBY+beyWrAemhM/

      …und viele Grüße in die Runde

    • Nevyn sagt:

      Mensch, erkenne dich selbst!
      Damit ist alles gesagt.

    • rhabarbeer sagt:

      `Mensch, erkenne dich selbst`
      !
      … und deine `Rollen`, die du glaubtest, `spielen`, `ertragen` zu müssen

      … und raus aus dem `Milgram-heute`

      ;)

      `Core ON`! … aaah

    • Nevyn sagt:

      Ich bin jedermann.
      Ich bin niemand (Nevyn).
      Wer sich mit allem identifiziert, identifiziert sich mit nichts.
      Haben ist die Illusion, Sein die Realität. Erfahrung die Essenz.
      Die reine Präsenz übersteigt in der Wirkung Reden und Handeln bei weitem.
      Aber das geht hier wohl zu weit.

    • rhabarbeer sagt:

      `zu weit` ?

      Nein, nein…
      … wunderbare Anreize für die EIGENEN Reflektionen

      Anselm Lenz fragt Klaus-Jürgen Bruder bei 40:48 auch:
      `Welche Qualität hat ein klares Nein?`
      ;)

      …ich denke, das eigene Nein zu von anderen/anderem `Erwartetem` hat dann `universelles` Potential, wenn es sich aus der Offenbarung ergibt, daß eine (zugeschriebene) Pflicht wider dem eigenen Gewissen ja gar nicht GILT
      ;)

      Was wäre,
      würe Würde
      Sein sein
      ?

    • Nevyn sagt:

      Für uns alle kommt der Zeitpunkt, an dem wir uns entscheiden müssen, für das ewige Leben oder den ewigen Tod.
      Wer aber den Tod für das Leben und das Leben für den Tod hält, wie soll der wählen können?

    • Ursprung sagt:

      #Nevyn, rhabarbeer:
      Kuerzlich erzaehlte mir ein von Haus aus alter Millionaers-Bekannter, dass ein gemeinsamer weiterer Bekannter, damals noch unterhalb einer Million, z. Zt. ca. als 20facher Milliardaer gelistet, nun leider tragischerweise dement geworden sei.
      Meine Antwort: "Wieso, der war doch schon immer dement" hat ihn in Ablehnung verstummen lassen. Erst als ich es spaeter mit Worten relativierte, loeste sich die Spannung wieder etwas.

      Milliardaire haben kein besonderes Bewusstsein, aus dem heraus sie es werden, noch ein besonderes Koennen, welches sie dazu befaehigt. Eher oefter irgend ein klares Defizit.
      Sie entstehen "aus der Fuelle" (der Moeglichkeiten). Wie Leben oder die Morphologie eines Baumes, der immer einzigartig in der Welt und einmalig in der Zeit bleibt.

      Erst einmal existent, entwickelt ein Milliardaer Beharrungsvernoegen, mit sehr simplen Verhaltungsweisen, die auch jede Hausfrau kennt: gib nur das aus, was Du uebrig hast,
      Spaetestens ab 4 Milliarden steigt jedoch die Gesundheitsgefahr zum Psycho ins Unendliche und kann auf die Umgebung ueberspringen (Gates, Musk, Bloomberg, Windsors).
      An solchem Punkt sind wir gerade (Corona- CO2- Klima- Kriegs- Vergiftungswahn).

      Nur neue Vordenker koennen uns da rausretten. Auch Du koenntest einer werden.

    • rhabarbeer sagt:

      -Denker
      …wie jeder!
      https://pbs.twimg.com/media/FYCKKN8WQAEdNRU?format=jpg&name=900×900
      `Nur` keine Angst
      ;)

    • Nevyn sagt:

      Platons Höhle ist mir vertraut. Das ist genau die Welt, in der wir leben und Erfahrungen machen können. Es ist die Welt Luzifers und Ahrimas. Ohne Luzifer gäbe es keine Computer und ohne Ahriman würde der Kaffee vermutlich nach Diesel schmecken. Ich finde diese Welt der sinnlichen Erfahrungen durchaus faszinierend und nasche gern davon und spiele mit im Weltentheater. Ich vergesse dabei nur nicht, wo ich bin.

      Wir unterhalten uns im Grunde ständig darüber, wie wir es in dieser Höhle gemütlicher machen können aber vielleicht sind ja die Kräfte, die es uns unbequem machen, genau die die verhindern, das wir auf Ewigkeiten darin verpilzen und vergammeln, statt uns auf die Suche nach dem Ausgang zu machen.

      Anders gesprochen, es darum, aufzuwachen statt schöner zu träumen.

    • Ursprung sagt:

      #Nevyn:

      Getraeumte Realitaet.
      Da ich sehen kann, das auch Katzen traeumen "wie Menschen" gibts tatsaechlich neben dem vermeintlichem Normalleben ein "virtuelles Bewusstsein", also etwas subjektiv wahrgenommen "goettliches". Sollte Wurm schlafen, hat er wohl auch Traeume.
      Traeume und Gottesbewusstsein sind offenbar Funktionen des realen Lebens.
      Als Band des Generationszusammenhalts und somit ausgedehnt ueber den Augenblick hinaus in die Dimensionen der Zeit hinein. Virtuell/praktisch als erlebbar empfunden.

      Welt aendern
      Damit ergibt sich aber, dass jedes Lebewesen tatsachlich und praktisch die Welt veraendert. Allein dadurch, dass es ins Leben gekommen ist. Jeder Baum der Welt fuegt sich ihr hinzu und aendert sie somit. Mensch und Katze auch, selbst wenn letztere als Katzenbaby nicht ueberlebt, hat sie Welt bereits veraendert.

      Deine Spur
      Deshalb brauchts keinen Milliardaerserfolg, die Welt zu veraendern. Schon ein simples Tun von Dir selber und mit Dir angefangen bewirkt womoeglich mehr als der 15tausendste Musk-Satellit im Orbit.

    • rhabarbeer sagt:

      zu
      Nevyn sagt:
      10. Oktober 2022 um 17:23 Uhr
      und
      Ursprung sagt:
      11. Oktober 2022 um 06:18 Uhr

      Dito!

      Manche reduzieren den eigenen Einfluss/Potential jedoch auch auf Beschreibungen wie zb
      `Alles Kreise. Ewige Wiederkehr. Nichts ist neu`

      … denke, die EIGENE Interpretation/Reflektion/Resonanz des sich Bewussten (und des Unbewussten) kommt (natürlich wie immer) im Kern selbstbestimmt dazu :)

      Etwas sieht von `oben` betrachtet wie eine ewig wiederkehrende Kreisbewegung aus…
      …von `der Seite` betrachtet kann es auch eine Spiralbewegung sein, dh. zb. das `Potential` nimmt zu

      …und viele Grüße in die Runde

    • Nevyn sagt:

      Du sagst, du willst die Welt nicht ändern
      Und ich frag′ mich, wie machst du das nur
      Du bist doch kein Geist in 'ner Flasche
      Und du bist auch kein Loch in der Natur
      Denn nach jedem Schritt, den du gehst
      Und nach jedem Wort, das du sagst
      Und nach jedem Bissen, den du isst
      Ist die Welt anders als sie vorher war

      Wann, wenn nicht jetzt
      Wo, wenn nicht hier
      Wie, wenn ohne Liebe
      Wer, wenn nicht wir
      (Rio Reiser, der einzig wahre König von Deutschland)

      Danke Euch beiden für die Antworten. Ich bin tatsächlich der Auffassung, dass das Einzige, was ich ändern kann, ich selbst bin und indem ich mich ändere, ändere ich die Welt. Das heißt auch, das alles, was existiert, aktuell seine Daseinsberechtigung hat und mir etwas sagen will. Es wird erst verschwinden, wenn ich weiß und verstanden habe, was es mir sagt. Sonst wird es im Laufe der Zeit größer und lauter, weil ich ja nicht zuhöre. Der Versuch, es einfach "weg" haben zu wollen, gleicht dem Versuch, einen Teil von mir selbst zu vernichten. Das gilt für körperliche Symptome genauso für alles, was als "Welt" auf mich einströmt. Die als unangenehm empfundenen Dinge benötigen meine besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung (Die Schöne und das Biest). Sie sind im Grunde die größten Schätze.

      Es gibt Forschungen zu Nahtoderfahrungen, bei denen man Lebensrückblicke untersuchte. Man wollte wissen, was denn der Inhalt dieser Lebensrückblicke war und man kam auf zwei Punkte:
      1. Wo hast du geliebt?
      2. Wo hast du dich um Weisheit bemüht?
      Das heißt auch, dass wir nur wirklich leben, wenn wir lieben und lernen, weise zu werden.

      Alles andere bleibt zurück, wenn wir durch das große Tor gehen, weil es seine Bedeutung verliert. Reichtum ist nicht schlecht aber auch nicht gut. Weltliche Macht ebenso. Sinnliche Lust dito, man kann sie genießen dafür sind sie ja in der Welt, man nennt sie auch das kleinere Glück. Doch man sollte über dem kleineren das größere nicht vergessen und das ist immateriell: Bewusstheit, Weisheit, Liebe. Nichts davon kann man kaufen, aber man kann Materie in diese Dinge verwandeln und umgekehrt. Das ist der Sinn der Weihrauchrituals. Materie wird geopfert und steigt mit dem Gebet als vergeistigter Wunsch nach oben, wo er als Liebe und Weisheit auf die Welt und auf den Betenden zurück träufelt.
      Umgekehrt kann man Geist in die Materie einsperren und damit verdunkeln.

      Augustinus sagte: "Liebe, und dann tue, was du willst."
      Wenn du in der Liebe bleibst, kannst du nie verkehrt handeln. Es ist ganz einfach. Und weil es ganz einfach ist, ist es so schwer. Was dem Menschen im Wege steht, ist seine eigene Unbewusstheit. Parzival ist eine wunderschöne Geschichte, die genau das erzählt.
      Mache aus Materie Geist, aus Wissen Weisheit und aus Unbewusstheit Liebe. Das ist die wahre Magie.

    • rhabarbeer sagt:

      Jup!

      Und als Ergänzung zum wunderbaren Rio etwas ähnlich Wortmächtiges aus aktueller Zeit und anderem Genre:

      Käptn Peng
      `Pförtner`
      https://www.youtube.com/watch?v=3K9xyg9-upY&t=190s

      `Wer, wenn nicht Jetzt?
      Und was, wenn nicht wir?
      Wo, wenn nicht Du?
      Und Wodurch, wenn nicht hier?
      Warum, wenn nicht Alles?
      Und Wofür, wenn nicht Das?

      Das Nichts hat der Stille
      ein Schweigen verfasst.
      Doch warum ballt es sein Herz
      zu einer Faust, wenn es spricht?

      Das Nichts zeugte den Zeugen
      und nannte ihn Ich.
      Und ist Ich auch viele,
      die Wahrheit bleibt schlicht:
      Die Welt ist ein Verb,
      sie handelt Dich.

      Doch jetzt bricht es die Gleichung
      deins ungleich meins.
      Wir ins Quadrat,
      geteilt durch Seins.
      Du multiplizierst,
      du addierst,
      du vereinst,
      doch das Ergebnis der Formel
      bleibt immerfort
      Eins`

      … er nannte es live mal sein `Endgegner`-Gedicht

      Dank zurück in die Runde!

  10. notwendig sagt:

    Beeindruckendes Gespräch, das viele, Hilf- und Erkenntnisreiche-Schilder am Wegrand aufstellte, auf dem ich mich befinde. Das schafft Sicherheit sich auf dem richten, zielführenden Weg zu befinden.
    Danke Ihnen meine Herren dafür Jürgen W. S.

  11. Brainstorming: Notfallplan, falls die Heizung wegen Gasmangels ausfällt:

    Matratze und Sessel in den kleinsten Raum stellen und sich dort mit Heizdecke wärmen. Nach Möglichkeit alle anderen Geräte (vor allem Herd, Waschmaschine, Elektroheizung, Warmwassererhitzer, Fernseher etc) auslassen, damit es nicht auch noch zum Strom-Blackout kommt. Normalerweise würde der so eingesparte Strom locker für den Betrieb der Heizdecke reichen, lieber aber etwas mehr sparen, um schwarze Schafe kompensieren zu können).
    Bleibt zu hoffen, dass dann die Mainstreamparteienanhänger zur Besinnung kommen und auch ein Ende des Wirtschaftskrieges gegen Russland fordern.

    Es ist ein scheußliches Land geworden, in dem die Menschen bald den Großteil ihres Geldes für hohe Mieten, völlig überteures Gas und überteuren Strom und teure Gesundheitskosten (wenn man Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zusammenrechnet) ausgeben müssen, falls sie eine Wohnung überhaupt bekommen und nicht ein Gasnotstand oder ein Strom-Blackout eintritt, während man sich in Mittelafrika für ein Taschengeld eine Holzhütte bauen kann, nicht friert und keine Heizkosten hat.

    • Querdenker sagt:

      @Carsten Leimert : Entschuldigung, aber wie oft wollen Sie diesen Schwachsinn denn noch posten. Wenn Sie Angst haben vor der Folgen des kommenden Winters, dann suchen Sie sich doch bitte Hilfe, vernetzen Sie sich mit anderen. Ihr Post hat jedenfalls nicht mit dem aktuellen Gespräch zu tun …

    • @Carsten Leimert
      Machen Sie doch ihren eigenen YT-Kanal auf, wie man sich seine eigene Zelle gestaltet und BITTE schreiben Sie ihren Stuss nicht auch unter einem völlig anderen Thema.
      Sie verheizen ansonsten unnötig Speicherplatz.

  12. Querdenker sagt:

    Corona ist ein Krieg. Ja, Corona ist ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Das schreibe ich seit ca. April 2020 immer wieder auch hier in die Kommentare …

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