Grün ist das neue Braun | Von Tom-Oliver Regenauer

Die einstige Öko-Partei ist zur Speerspitze der globalistischen Angriffe auf Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung und Frieden geworden.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im Rubikon – Magazin für die kritische Masse, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Ein Standpunkt von Tom-Oliver Regenauer.

Die beste Tarnung für autoritäre Ideologen besteht darin, dass ein Großteil der Bevölkerung glaubt, sie seien keine. Die Grünen haben sich seit ihren Anfängen rasant verändert, um diese Entwicklung in den letzten Jahren noch einmal zu beschleunigen. Was sich dagegen kaum verändert, sind die Illusionen, die sich ihre Anhänger über sie machen. Noch immer spukt das Klischee einer pazifischen Softie-Partei in den Köpfen herum, während der Militarismus-Hippie Anton Hofreiter bei Markus Lanz penetrant mehr Haubitzen fordert. Noch haftet das Image eines freiheitsliebenden, etwas chaotischen Haufens an ihnen, dabei vermochte in den Corona-Jahren, was Forderungen nach mehr Verboten und Repressionen betrifft, niemand Kretschmann, Habeck & Co. rechts zu überholen. Die Denk- und Formulierverbote, die grüne Correctness-Wächter über unsere Gesellschaft verhängt haben, liegen wie Mehltau auf einstmals schönen Sonnenblumen. Grün ist die neue Tarnfarbe für die freiheitsfeindliche transhumanistische Agenda, die uns alle in Atem hält. Ein neuer globaler Staatsautoritarismus, Kollektivismus und Totalitarismus fand in den Ex-Idealisten eine neue Heimat. In seinem Wesen ist diese neue grüne Weltordnung eine sozialistische, jedoch in der finstersten Bedeutung des Wortes, ohne die menschenfreundlichen Denkgrundlagen, die soziales Handeln ursprünglich einmal motiviert hatte.

Wer die Grünen wählt, wird sich später einmal bitterste Vorwürfe machen (Helmut Schmidt).

Grün ist das neue Braun. Das dürfte zwischenzeitlich auch dem politikverdrossensten Zeitgenossen aufgefallen sein. Die Bezeichnung Verbotspartei“ kommt schließlich nicht von ungefähr. Als ständige Opposition konnten sich die Vertreter der Grünen auch abstruse Vorschläge und Vorhaben leisten. Diese wurden ohnehin nie umgesetzt. Und halfen bei der Besänftigung der radikalen Flügel der Partei, die sich aus den linken und linksradikalen Protestbewegungen der 1970er- und 1980er-Jahre speisten.

Seitdem die Grünen nun aber in der Bundesregierung angekommen sind und ihrem fehlgeleiteten Gutmenschentum ungehemmt frönen dürfen, heißt es: Freie Fahrt ins Chaos. Die einzige Konstante: der erhobene Zeigefinger. So erreicht der paternalistische Habitus der Partei in Regierungsverantwortung ganz neue Ausmaße. Jetzt sind es nicht mehr nur abstruse Vorschläge und symbolpolitische Verbotsorgien, die die Programmatik der vermeintlich pazifistischen Alt-68er kennzeichnen, der Machtzuwachs legt nun auch immer klarer den dogmatischen Charakter der grünen Ideologen frei. Unterstützt von Wokeness, Cancel Culture und Antifa zetteln die Grünen eine Neufassung der Kulturrevolution an.

Wenn das Denken die Sprache korrumpiert, dann korrumpiert die Sprache auch das Denken (George Orwell).

Schon während der Hochphase der Coronakrise fielen grüne Kaderfunktionäre, wie der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann oder der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer, vor allem durch besonders faschistoide Vorschläge zur Beherrschung der vermeintlichen Pandemie auf. Segregation und offene Diffamierung einzelner Bevölkerungsgruppen wurden ebenso als probate Mittel des Krisenmanagements betrachtet wie die schleichende Perforierung von unveräußerlichen Grundrechten. Auch deren temporäre bis dauerhafte Einschränkung oder Abschaffung stellte keine rote Linie mehr dar.

So zeigte sich dank Covid-19 deutlicher denn je, dass die Grünen nicht mehr nur die alte Verbotspartei sind, die im Rahmen demokratischer Leitplanken ihre Agenda durchdrücken möchte die modernen Maoisten sind mittlerweile auch bereit, ihrer interventionistischen Ideologie sämtliche stabilisierenden Leitplanken der freiheitlichen Gesellschaftsordnung zu opfern.

Denn die Partei steht vor allem für vier Dinge: Kollektivismus, Zentralismus, Korporatismus und Totalitarismus. Übersetzt in politische Systematik ist das gleichbedeutend mit Sozialismus einem autoritären Sozialismus.

Dieser wird von vielen Parteimitgliedern mittlerweile zwar als demokratischer Sozialismus bezeichnet diese euphemistische Aufhübschung des dogmatischen Ansatzes durch Ergänzung eines irreführenden Adjektivs ändert am Kern der Sache jedoch nichts.

Denn schlussendlich steht Sozialismus immer für die Entwertung, Anonymisierung und Egalisierung des Individuums zugunsten eines Kollektivs. Das eigene Leben zählt nichts. Die von Staatswegen protegierte Gemeinschaft dagegen alles. Eine Ideologie, die theoretisch hier und da verlockend klingen mag, in der Praxis jedoch schlichtweg realitätsfremd ist. Denn auch wenn es stimmt, dass der Wohlstand im Sozialismus gleichmäßiger verteilt ist, bedeutet das nicht, dass es allen gleich gut geht es bedeutet, dass alle gleich arm sind.

Darüber hinaus hat der Sozialismus mehr Menschenleben auf dem Gewissen als jede andere ideologisch getriebene Gesellschaftsform. Das zeigt die Geschichte. Denn ohne Gewalt kommt das System kaum aus. Um Fuß zu fassen, muss es Kritiker, Abweichler und Andersdenkende identifizieren und ausgrenzen oder ausmerzen. Das System braucht Propaganda. Daher muss es sich einen Feind schaffen. Eine Rasse, eine Religion, ein Land, ein Virus, eine unliebsame Bevölkerungsgruppe oder einen niederträchtigen Diktator der das Kollektiv vermeintlich existenziell bedroht. So schart es sich um die Flagge. Im Ergebnis bedeutet das immer Krieg. Entweder gegen innen oder außen. Oder beides. Die Amplitude des sozialen Bebens mag schwanken, ohne blutige Auseinandersetzungen und Militär wurde ein sozialistisches System aber noch nie eingeführt.

Zunächst kostet also die Etablierung des Gesellschaftsmodells Menschenleben. Danach dessen Zentral- und Mangelwirtschaft sowie der Kampf gegen die innere Opposition. Und am Schluss sterben in der Regel auch noch einmal massenhaft Menschen, wenn das System aufgrund seiner inhärenten Fehler kollabiert. Siehe China. Mao Zedong gilt bis dato unangefochten als der größte Massenmörder der Geschichte.

Eine Ideologie annehmen heißt immer ihr Erbe an ungelösten Widersprüchen übernehmen (George Orwell).

Und lief es in Sachen Blutvergießen etwas glimpflicher ab, wie zum Beispiel in Kuba, endete der Traum von der Gleichstellung der Massen rasch in bitterer Armut selbiger meist zugunsten einer elitären Funktionärs- oder Militärkaste. Ich habe Kuba im Jahr 2018 mehrere Wochen bereist, um mir ein Bild von der Lage im Land zu machen. Von der sozialistischen Che-Guevara-Romantik, mit der man im Westen gerne hausieren geht, ist leider selten etwas zu spüren. Die meisten Kubaner leiden unter massiver Armut, der kaputten Infrastruktur sowie Versorgungsengpässen und sie haben nicht selten Angst, ihre Meinung offen kundzutun. Je nachdem, wie streng der in jeder Nachbarschaft vorhandene, parteitreue Blockwart ist.

Kein Einheimischer kokettiert in der Heimat der legendären Havanna-Zigarren noch mit sozialistischen Idealen. Die bittere Realität hat die hochtrabenden Visionen längst unter sich begraben. Ökonomisch betrachtet war staatlicher Interventionismus in der Geschichte der modernen Zivilisation bislang nie von Erfolg gekrönt. Jeder Versuch zentraler Planwirtschaft ist kläglich gescheitert. Man kann einen Gesellschaftsentwurf nicht einfach am Reißbrett entwerfen. Kuba zeigt das mehr als deutlich. Zudem verdrängt man heutzutage gerne den Umstand, dass auch Adolf Hitler zunächst Sozialist war. Nationalsozialist. Im Kern der Programmatik kaum etwas anderes als die radikale Ideologie der Grünen heute. Nur kollektivistisches Feindbild und Vorgehen unterscheiden sich von jenen des massenmordenden Diktators.

Heute geht man nicht mehr auf Juden und Nicht-Arier los, sondern grenzt mittels Cancel Culture und Einheitsmeinung all das kategorisch aus, was nicht dem eigenen Weltbild entspricht. Man vernichtet Menschen gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich, macht ihre Reputation zunichte oder stellt sie an den digitalen Pranger.

Und hört man dem ein oder anderen grünen Spitzenpolitiker zu, kann man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass manchem Genossen die Errichtung von Lagern sowie die Erschießung unsolidarischer Volksfeinde durchaus auch heutzutage zuzutrauen wäre.

Die Realpolitik der Grünen steht nicht erst seit Joschka Fischer und dem Kosovo-Krieg für das Gegenteil der altruistisch, ökologisch und humanitär daherkommenden Werbeslogans der Partei. Geraten die hehren Ziele der grünen Dogmatiker in Kontakt mit der Lebenswirklichkeit, ordnen sich diese rasch dem arroganten Machtstreben der gut situierten Parteispitze und der reflexiven Nonchalance ihres oft wohlstandsverwahrlosten Klientels unter.

Daher sieht Robert Habeck wohl keinen Widerspruch darin, aufgrund der Sanktionen gegen Russland nun Atomstrom und Kohlekraftwerke zu unterstützen. Und Angst vor dem Dritten Weltkrieg hat der Politdarsteller nach eigenen Angaben auch nicht. Dass die Partei sich einst über den Kampf für den Atomausstieg oder den Austritt aus der Nato definierte, spielt heute offensichtlich keine Rolle mehr. Jetzt hat höchste Priorität, als Erfüllungsgehilfe der USA die Pax Americana gegenüber Russland mit allen Mitteln durchzusetzen.

So steht nicht nur das theoretische Konstrukt der Grünen nachweislich auf tönernen Füßen, auch die realpolitische Programmatik der Partei unterliegt folgenschweren Fehlannahmen. Sie ist in vielen Punkten schlichtweg infantil und illusorisch. Eine Luftnummer. Das mag an der mangelnden Kompetenz des Führungspersonals liegen, oder an schlichter Verblendung. In der Regel vertreten die Grünen nämlich wie alle anderen Parteien im deutschen Bundestag im Übrigen auch Positionen der US-Hegemonie und kämpfen für Narrative, die ihnen von deren Thinktanks, NGOs, Stiftungen und Philanthropen sowie einem gleichgeschalteten Wissenschaftsbetrieb oktroyiert werden. Einzig die AfD schert hier und da aus und scheint tatsächlich eigene oder andere Interessen zu verfolgen, bewegt aber mangels Mehrheiten nichts im Parlament.

Die Grünen jedoch haben überhaupt keine eigenen Ziele und intrinsischen Motivationen, keinen Bezug zu ihrer tatsächlichen Umgebung und der Lebenswirklichkeit hart arbeitender Menschen. Die Partei ist Vasall einer korporatistischen Elite.

Und sie wird die technokratisch-sozialistische Agenda 2030 der Vereinten Nationen radikaler umsetzen als alle anderen. Das beginnt bei geopolitischen Fragen und endet bei der postulierten Klima-Apokalypse, die primär auf der Annahme basiert, dass die Durchschnittstemperatur des Planeten zunehmend stark ansteigt. Dass die dafür relevanten Bezugszahlen im Elfenbeinturm der Naturwissenschaften seit Jahren künstlich nach oben gerechnet werden, um den Temperaturanstieg mittels modifizierter Daten dramatischer darstellen zu können, als er ist, ignorieren Habeck, Baerbock, Özdemir oder Goering-Eckhardt ebenso beflissentlich wie zuvor Fischer, Trittin, Künast, Ströbele und Co.

Vielleicht wissen sie es auch. Da man für die Durchsetzung der eigenen Agenda aber auf die Drohkulisse des menschengemachten Weltuntergangs angewiesen ist, meidet man Fakten diesbezüglich ebenso erfolgreich wie hinsichtlich der tatsächlichen Corona-Toten oder massiver mRNA-Impfnebenwirkungen.

Anstatt sich also tatsächlich um die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere, die Vernichtung des Regenwaldes, den Raubbau an der Natur oder das Artensterben zu kümmern, verteidigt man ideologische Positionen, um die eigene Programmatik auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Während unzählige Privatjets der Konzern- und Polit-Oligarchie zu Klimakonferenzen fliegen, der Regenwald brennt, auf den Meeren Öl vor Plastikinseln verklappt wird, neue Kreuzfahrtschiffe gebaut werden, jeden Tag über 100 Tierarten aussterben und die Formel 1 sinnfrei ihre Runden dreht, fordern die Grünen den Normalbürger auf, die Heizung herunterzudrehen, langsamer zu fahren, weniger Fleisch zu essen oder nicht mehr täglich zu duschen. Alles, um die Welt zu retten und Vladimir Putin zu besiegen.

Wer argumentiert, dass der Wertewesten sich mit den Sanktionen vor allem selbst schadet, muss mit Gegenwind des dunkelgrünen Kollektives rechnen. Auch wenn allein die Kursentwicklung des russischen Rubels seit Beginn der westlichen Sanktionen für sich spricht. Der Corona-Leugner von gestern ist der Putin-Versteher von heute. Entlarvt man den fanatischen Grünen in seinem Irrglauben und entkräftet Totschlagargumente durch Fakten, reagiert dieser oftmals genauso ungehalten und persönlich diffamierend, wie er das seinen Kontrahenten stets vorwirft. Oft spürt man den blanken Hass gegen Andersdenkende. Cem Özdemir wird in solchen Fällen auch gerne mal vulgär um nicht zu sagen asozial und fordert kritische Passanten auf, ihr Maul“ oder die Fresse zu halten.

Besonders anstrengend und beleidigend für die Intelligenz eines jeden normalen Menschen ist die woke-grüne Jugend. Die derzeit prominenteste Vertreterin derselben Emilia Fester hat bereits mit ihrer ersten Bundestagsrede im März 2022 einen Shitstorm ausgelöst. Bei ihrem Auftritt, der einem ob der dilettantischen Schauspielerei die Fremdscham ins Gesicht treibt, stellte sich die 24-jährige Abgeordnete als bemitleidenswertes Opfer einer Gesellschaft dar, die partout nicht in der Lage ist, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen. Diese bräuchte es aber dringend, damit Frau Fester endlich wieder in die Uni, in den Club oder Urlaub gehen kann.

Von der grotesken Darbietung einmal ganz abgesehen, ist das Argument in Anbetracht der IFR (Infection Fatality Rate) von Covid-19 sowie der fragwürdigen Wirkungsgrade der mRNA-Injektionen nicht nur absolut falsch, sondern auch schlichtweg egoistisch dabei ist Egoismus genau das Verhalten, das den Kritikern der Impfzwang-Kampagnen immer wieder vorgehalten wird. Diese dächten nur an sich und ihre Freiheit. Von solch kognitiven Dissonanzen und Widersprüchlichkeiten lassen sich grüne Pharmalobbyisten allerdings nicht aufhalten, wie auch der soziophob wirkende Janosch Dahmen kontinuierlich unter Beweis stellt, dessen einziger politischer Auftrag die Einführung der besagten Impfpflicht zu sein scheint.

Darüber hinaus war Fester, entgegen ihrer Aussagen während der Bundestagsrede, im Laufe der Pandemie offensichtlich doch in Urlaub, wie ein Instagram-Post der Nachwuchsdogmatikerin aus dem Juli 2020 nahelegt. Und zur Uni musste sie gar nicht. Denn sie hat nie studiert was wiederum erklärt, warum sie während der Coronakrise nie in einem Hörsaal saß. Dreiste Lügen, um eine argumentative Opferrolle einnehmen zu können. Ideologie schlägt Wahrheit.

Emilia Fester ist Mitte Zwanzig und erhält für ihre Tätigkeit als Abgeordnete im Bundestag fünfstellige Monatsbezüge aus Steuermitteln neben diversen zusätzlichen Leistungen und einem gegenüber der arbeitenden Bevölkerung unverschämt hohen Rentenanspruch, der bereits nach zwei Jahren Tätigkeit im Parlament besteht. Dennoch erdreistet sie sich jüngst in einem Interview mit dem Spiegel, erneut davon zu sprechen, dass sie ihre Jugend opfere. Roland Tichy titelte dazu am 13. Mai 2022 treffend: Ich bin Opfer, also bin ich.“ Und das trifft bei den Grünen beileibe nicht nur auf Frau Fester zu.

Ein Großteil der hitzig geführten Gender-Debatte beruht auf derart subjektiven Opfer-Positionen anstatt auf Fakten, einem echten gesellschaftlichen Bedürfnis oder demokratischen Meinungsbildungsprozessen.

Ein Blick auf die Resultate der hochdotierten Arbeit von Frau Fester lässt begründete Zweifel an der Leidensgeschichte der jungen Grünen aufkommen denn diese bestehen primär aus infantilen Tanz-Videos, die sie mit ihren Kolleginnen aus der Jugendabteilung der Partei im Hohen Hause“ aufnimmt und anschließend gut gelaunt auf Social-Media-Portalen verbreitet.

Nicht dass die Videos politische Inhalte vermittelten oder irgendeinen Anspruch hätten es sind sinnfreie, peinliche Tanzvideos wohlstandsverwahrloster Spätpubertierender ohne Berufs- oder Lebenserfahrung, die auf jeden finanziell darbenden, hart arbeitenden Steuerzahler wie blanker Hohn wirken müssen. Ebenso wie die Tatsache, dass der Bundestag als ohnehin schon größtes Parlament der scheindemokratischen Welt weiter wächst, sich zusätzliche 79 Mitarbeiter gönnt und den Abgeordneten ab Juli 2022 monatlich 300 Euro mehr auszahlt. Fürs Erste.

Eine konstante Mitstreiterin bei den parlamentarischen Tanzeinlagen von Fester Sarah-Lee HeinrichBundessprecherin der Grünen Jugend, fällt besonders durch ihren Kampf gegen Rassismus auf. Für sie ist das der Kampf gegen den alten weißen Mann. Den will sie auch gänzlich aus Afrika vertreiben. Dabei formuliert sie wenig zimperlich bis radikal, wie auch die NZZ am 11. Oktober 2021 in einem Artikel festhält. Dass sie bei ihrem Kampf gegen Rassismus selbst segregativ vorgeht, einzelne Bevölkerungsgruppen ausgrenzt und abwertet, und damit genau zu dem wird, was sie zu bekämpfen vorgibt, entgeht der begrenzten Aufmerksamkeit der hochbezahlten Cancel-Culture-Vertreterin bedauerlicherweise.

Grotesk bis widersinnig sind auch die Einlassungen der neuen Bundesvorsitzenden der Grünen, Ricarda Lang. Ihre Mission derzeit: der Krieg in der Ukraine. Für den Sieg des Clan-Regimes in Kiew hat sie schon viel gefordert die schnelle Einführung eines Tempolimits, mehr Waffenlieferungen oder eine Kriegssteuer. Um die hausgemachte Wirtschafts- und Energiekrise und die damit verbundenen Mehrkosten für die Bevölkerung zu kompensieren, möchte sie aktuell ein Energiegeld auszahlen. Ob sie verstanden hat, dass der Staat sein Geld aus Steuereinnahmen bezieht, ist unklar.

Auch ansonsten ist Konsistenz für Frau Lang scheinbar ein Fremdwort. Denn während die schwergewichtige Parteichefin den Bürger auffordert, im ÖPNV Maske zu tragen, auf Plastikverpackungen zu verzichten, sich gesünder zu ernähren, E-Auto zu fahren und den Gürtel für das Kollektiv generell mal etwas enger zu schnallen, sitzt sie selbst ohne Maske in der Bahn, snackt von Mc Donalds, trinkt Champagner aus Plastik-Flöten, trägt morgens Wegwerfbecher durch Berlin und lässt sich im teuren Verbrenner durch die Hauptstadt chauffieren.

Dass die Grünen mit Doppelmoral wenig Probleme haben, stellt auch Kriegstreiber Anton Hofreiter immer wieder gerne unter Beweis. Während Fast-Food-Werbung und Plastiktüten verboten werden sollen, trägt er seine Utensilien gerne in selbiger durch die Gegend und fordert als überzeugter Pazifist natürlich täglich neue Waffen für die Ukraine. Für Mitglieder der vermeintlichen Öko-Partei ist es auch kein Widerspruch, sich mit dem gepanzerten Audi A8 zum Elektro-Kleinwagen fahren zu lassen, um mit diesem dann für Marketingzwecke beim Wahlvolk aufzutauchen.

Die Grünen stellen zwischenzeitlich auch den neuen Queerbeauftragten im Bundestag. Damit dürfte die von der Partei seit Jahren dogmatisch bis fanatisch verfolgte Gender-Mission weiter Fahrt auf- und die seit Jahren zunehmende Sexualisierung von Schulkindern zunehmen. Denn während Aufklärung früher in der Verantwortung der Eltern lag und die Schule das Thema auf biologischer Ebene in den höheren Klassen behandelte, soll sexuelle Früherziehung nach Empfinden der Grünen nun generell Aufgabe des Staates werden und am besten schon im Kindergarten beginnen. So ist man in Bayern bereits dabei, Schultoiletten für diverse Kinder zu diskutieren. Auch wenn es zum Beispiel deutlich mehr Analphabeten in Deutschland gibt als Menschen, die sich als geschlechtlich divers oder non-binär bezeichnen.

In diesem Zusammenhang sollte nicht verdrängt werden, dass die Partei in den 1980er-Jahren für die Straffreiheit von pädophilen Beziehungen eintrat. Inhaber des grünen Parteibuches waren zum Beispiel Mitglied in einem Netzwerk von Pädophilen, das über zwanzig Jahre lang in Berlin aktiv war und bis zu 1.000 Opfer auf dem Kerbholz hat. Über diese dunkle Vergangenheit der Grünen wurde viel berichtet. Ebenso über die pädophilen Fantasien des ehemaligen Parteifunktionärs Daniel Cohn-Bendit, der entsprechendes Archivmaterial von seinem Büro sperren ließ und seine perversen Aussagen bis heute lediglich relativiert, aber nicht revidiert, wie die FAZ im April 2013 schrieb.

Die Fixierung der Grünen auf die Jugend kommt nicht von ungefähr. Jede totalitäre Ideologie versucht, die formbarsten Anteile der Gesellschaft für sich zu gewinnen. Und das sind vor allem die Heranwachsenden. Bei den Nazis war es die Hitler-Jugend. Heute findet die Indoktrination unscheinbarer über den Lehrplan statt. Kinder lernen jetzt im Unterricht, was Corona-Leugner, Fake News und Putin-Versteher sind. Demokratie-Erziehung und verfrühte, gegendert-diverse Sexualkunde ergänzen mediale Propaganda und über dauerhafte Ausnahmezustände gesellschaftlich implementierte Erziehungsmaßnahmen. Aber wenn die Bildung den Horizont einschränkt, ist sie nun mal keine Bildung, sondern Indoktrination.

So ist der grün-braune Totalitarismus in vielen Punkten nicht nur lächerlich, sinnfrei oder kontraproduktiv, sondern gefährlich. Früher wusste man nicht, ob man bei den Vorschlägen der Grünen lachen oder weinen soll. Heute lehren sie einen eher das Fürchten.

Im Gespräch mit Richard David Precht gibt Robert Habeck offen zu, dass er sich ein chinesisches Gesellschaftsmodell als Alternative vorstellen kann. Weniger Partizipation, mehr Sozialkreditsystem. Mit Zentralismus glaubt er, durchregieren und die Welt retten zu können. Daher sind die Grünen auch glühende Verfechter der Agenda 2030 mit ihren globalistisch-technokratischen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals). Denn diese führen am Ende zu einem Gesellschaftsmodell totaler Überwachung und eingeschränkter Freiheitsrechte nach chinesischem Vorbild.

Faktenchecker wie Correctiv versuchten zwar im Nachgang, die Aussagen des Ministers zu relativieren, wer das ganze Gespräch gesehen hat, erkennt allerdings, dass Habeck in diesem Moment meinte, was er sagte. Dass ihn das Wohl seiner Untergebenen nur peripher tangiert, zeigt auch seine Aussage beim Weltwirtschaftsforum (WEF) 2022 vor wenigen Tagen. Dort verkündete Habeck, die Sanktionen gegen die ehemalige Sowjetunion selbst dann noch aufrechterhalten zu wollen, wenn dies zu 100.000 Hungertoten führen sollte. So dachte wohl auch Mao. Das Ergebnis ist bekannt.

Seine Kollegin, Buch-Plagiatorin und Sprachakrobatin Annalena Baerbock, warnt unterdessen vor Kriegsmüdigkeit an Russlands Grenzen. Waffenlieferungen fordert sie selbstredend im 24-Stunden-Rhythmus. Selbstverständlich hat auch sie keine Angst vor dem Dritten Weltkrieg. Wahrscheinlich denkt sie darüber wie Robert Habeck, der vor einer Weile sagte: Ich muss in diesem Krieg nicht kämpfen und nicht sterben.“ So geht die Kriegstreiberei des Führungspersonals der Grünen munter weiter und bestätigt damit die alte Bauernweisheit, dass der Fisch immer vom Kopf her stinke.

Die Grünen sind eine Geißel unserer Zeit, eine New-Age-Sekte, und scheinen den Orwell-Spruch Krieg ist Frieden“ wirklich zu Realpolitik machen zu wollen. Wobei auch der 1984-Slogan Ignoranz ist Stärke“ Berufsdemagogen wie Habeck, Baerbock, Lang oder Fester in vielerlei Hinsicht trefflich beschreibt. So süffisant sich das kommentieren lässt, langfristig ist dieser politische Kurs brandgefährlich. So viel sollte man auch ohne abgeschlossenes Geschichtsstudium verstanden haben.

Der effektivste Weg, Menschen zu zerstören, besteht darin, ihr eigenes Verständnis von Geschichte zu leugnen und auszulöschen (George Orwell).

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 04. Juni 2022 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Bildquelle: PPstock / shutterstock

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Kommentare (65)

65 Kommentare zu: “Grün ist das neue Braun | Von Tom-Oliver Regenauer

  1. Der Artikel ist offensichtlich nicht nur für mich, sondern auch außergewöhnlich zahlreiche Mitleser weniger interessant wegen seines vorgeblichen Inhalts "Grün, das neue Braun" sondern wegen des geradezu tropfenen Geifers gegenüber den Windmühlenflügeln "Sozialismus" des Herrn Don Quijotte-Regenauer.

    Was unser Autor hier versucht niederkeift, erinnert mich ein wenig an das Gleichnis vom Blinden, der über Farben doziert. Oder ähnlich, wie ein deutscher Wirtschaftsministerdarsteller russischen wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Untergang darstellt: Geifernd tropfend. Und noch einen drauf!

    Karl Marx hatte einst geklärt, dass neue Gesellschaft stets dann aus alter geboren wurde, wird, werden wird, wenn die Zeit reif war, ist, sein wird.

    So gebar einstens die Jäger und Sammler Formation die Sklaverei, die ihrerseits Feudalismus/Leibeigenschaft und diese Formation brachte den revolutionären Kapitalismus auf/in die Welt. 1958 bereits beschrieb er, dass der Kapitalismus ebenfalls eine Gesellschaft danach (selbst ohne von ihm bevorzugt geglaubte proletarische Weltrevolution) hervorbringen würde:
    https://www.wildcat-www.de/dossiers/empire/maschinenfragment.pdf

    DerTOP-Ökonom Egon W. Kreutzer verfasste seine heutigen gesellschaftlichen Entwicklungs-Erkenntnisse und Einsichten in einem Statement bezüglich der Aufhebung jedweder menschlichen Arbeitsnotwendigkeit (per Digitalisierung) dem lediglich die Schlussfolgerung: "Sozialismus, da isser" fehlt (weil er, wie ganz offensichtlich der geschätzte Tom Oliver Regenauer nicht wirklich Marx, sondern nur über Marx gelesen hatte) :
    https://egon-w-kreutzer.de/was-bitte-ist-eigentlich-digitalisierung-ein-blick-in-den-abgrund

    Ein Apolut-Beitrag also von einem sehr, sehr poetischen Autor, Schriftsteller und Dichter der geradezu Sozialismus als Hauptfeind der Menschheit begreift, textet und ihn zwar weniger scharfsinnig denn talentiert scharfzüngig bekämpft. Ein absolut edles Anliegen. Ich hoffe, ihm insofern geholfen zu haben, dass er nicht so sehr gegen den völkermordenden SOZIALISMUS an sich kleckernd geifert, sondern halt zweckmäßiger, nämlich bereits seine Geburt zu verhindern, gegen das Marxsche "Agentium", von Herrn EWK Kreutzer als "Digitalisierung" entlarvt.
    So einfach, die Menschheit vor diesem schändlichen "Sozialismus" zu retten. Und offensichtlich noch wichtiger, als die infantilen Grünen vor ihrem Umkippen ins Braun abzuhalten

  2. Schramm sagt:

    »hog1951 sagt unter anderem: „Dass es nicht immer reibungslos verlief mit der Umsetzung der soz. Ideen ist kein Geheimnis; hier muss man aber berücksichtigen, dass der kapitalistische Widerpart alle erdenklichen Steine (Geröllhalden) in den Weg geschmissen hat, um die Ideen zu verhindern.“«

    Nicht erst seit den überlieferten historischen Bauernkriegen, – gegen die soziale und feudale Unterdrückung und Ausbeutung der großen Mehrheit der (leibeigenen) bäuerlichen Bevölkerung –, ist der herrschende Feudaladel, stets im festen Bündnis mit der Kirche, darum bemüht, das Massenbewusstsein der Bevölkerung zu kontrollieren und manipulieren. An dieser geistigen und körperlichen (psychischen und physischen) Gefangenschaft, der großen Mehrheit der Bevölkerung – auf allen Ebenen der jeweiligen modifizierten Gesellschaftsformation – hat sich bis heute nichts geändert. Lediglich mit der materiellen Entwicklung haben sich im Verlauf der Jahrhunderte die Methoden der massenwirksamen Unterwerfung und (modernisierten) Abhängigkeit weiterentwickelt. Dabei wurde stets der Hauptkampf der feudalen und kapitalistischen Administration und ideologischen Eliten gegen die sich anbahnende Befreiungs- und Emanzipationsbewegung gerichtet. Diese Entwicklung hat sich auch nach 1945 in Deutschland und ganz Europa, wie in allen Weltregionen, massenwirksam und tiefenpsychologisch vervollkommnet. Wer sich hiervon zu befreien versuchte, der wurde gegebenenfalls gewaltsam aus dem Wege geräumt. Siehe hierzu auch nur die Beseitigung der antikolonialen und antiimperialistischen Befreiungsbewegungen.

    In Deutschland bediente sich die herrschende Klasse nach 1945 ihrer von den analog westlichen Alliierten gewährenden und übernommenen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Administration und ideologischen Eliten, um die überlebenden bürgerlichen Humanisten und Antifaschisten vom Versuch einer gesellschaftlichen Neugestaltung auszuschalten. Hierfür wurde in den alliierten Westsektoren Deutschlands der gesamte Staatsapparat und die Beamten- und Bildungslandschaft mit übernommenen Altfaschisten und Altfaschistinnen munitioniert. Die alten Kapitalfaschisten der Finanz- und Monopolbourgeoisie aus NSDAP und SS übernahmen Schlüsselpositionen bis in die Spitze der Wirtschaft und staatlicher Organe: Parteien, Parlamente und Regierungen, Polizei und Justiz, Staats- und Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und Bundeswehr.

    Die einstige Partei der Weimarer Republik, die am konsequentesten den Faschismus bekämpfte, die KPD wurde 1956 verboten und ihre Mitglieder und Gefolgsfrauen wurden dauerhaft aus dem Staatsdienst entfernt. Ebenso, auch die wenigen Humanisten und Kommunisten nach der gesellschaftspolitischen Implosion Ostdeutschlands: auch hier Berufsverbote bis zum jeweiligen Lebensende für Humanisten, Sozialisten und Kommunisten.

    PS: In diesem unserem Zusammenhang sind die heutigen NATO-Bündnisgrünen die von der deutschen Bourgeoisie ideologisch und materiell gesponserten und erwünschten Erben der kapitalfaschistischen Vergangenheit in der fortgesetzt modifizierten Gegenwart Deutschlands und Europas im 21. Jahrhundert.

    08.06.2022, R.S.

  3. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    Sprache hat eine wesentliche Bedeutung für Menschen, Sprache dient der Verständigung der Menschen.
    Sprache besteht aus Wörtern.
    Ein Wort bezeichnet etwas, ein Wort hat eine Bedeutung.
    Damit sich Menschen verständigen können, muss für alle Beteiligten die Bedeutung des jeweiligen Wortes klar sein, sonst kann die Verständigung nicht funktionieren.
    Wenn Wörter und Begriffe beliebig verwendet werden, dann verlieren sie ihre Bedeutung.
    Sprache verliert ihre Funktion.

    Werden Wörter wie Kapitalismus und Sozialismus beliebig verwendet, so dass sie ihre Bedeutung verlieren, dann verliert Sprache auf diesem Gebiet ihre Funktion, dann wird politische Verständigung der Menschen unmöglich (gemacht).

    Es sind deshalb zwei Begriffe, weil es zwei verschiedene Sachen sind und die unterscheiden sich wesentlich in einem Merkmal:
    Kapitalismus = Unternehmen / Wirtschaft in Privateigentum
    Sozialismus = Unternehmen / Wirtschaft in Gemeinschaftseigentum.
    Jeder Staat, jede Gesellschaft, jede (mit)regierende Partei ist daraufhin überprüfbar, ob sich Unternehmen / Wirtschaft überwiegend in Privateigentum oder in Gemeinschaftseigentum befinden.

    Wer eine andere Definition von Kapitalismus und Sozialismus verwendet, der möge das ja machen, aber dann bitte erwähnen, nach welchen Merkmalen er Kapitalismus und Sozialismus definiert, dann kann man sich wenigstens drauf einstellen, was er meint.
    Aber einfach so beliebig durcheinanderwürfeln, bis jeder Nebelwerfer neidisch wird, nee dagegen habe ich was:
    Begriffsklärung.

    • wasserader sagt:

      Ganz natürlich verändern sich Definitionen und Bedeutung von Begriffen .
      Definition ist immer eine Vereinnahmung der in gemeinsamer kultureller Grundlage Allgemeingültigkeit zuerkannt werden kann.
      Begriffe werden zum einen aber in ihrer Gesellschaftsrelevanz hinfällig oder werden durch ideologische Vereinnahmung vollständig entstellt . Die Verwendung von Solidarität in der aktuellen Politik ist ein Beispiel für die Pervertierung eines Begriffs . Der Begriff Sozialismus hat sich in seinen Varianten der realen Politik als gescheitertes Modell erwiesen .
      Die Variante GreatReset, die ja auch gerne mit Sozialismus zusammengeführt wird ist eine apokalyptische Gesellschaftsvorstellung .
      Und wenn nun behauptet wird diese Sozialismen haben mit einem richtigen Sozialismus nichts zu tun wird die Geschichte diese Positionen als abgehakt zurücklassen .
      Der Sozialismus ist gescheitert, weil er in totalitärer Politik endet . Das ist eine Lehre aus gut 100 Jahren Geschichte . Der Sozialismus ist gescheitert wie sein Zwilling Kapitalismus.

    • hog1951 sagt:

      #Wasserader
      In knapp 14 Zeilen wird hier ein Abriss der wirtschaftlichen Philosophien geliefert und dem Sozialismus beschgeinigt, dass er gescheitert sei! So einfach geht erklären.

      Marx hat in einer Abhandlung zur deutschen Ideologie sinngemäss geschrieben:

      „Die herrschende Ideologie ist immer die Ideologie der Herrschenden.“

      Also #Wasserader, dass der Sozialismus diskrteditiert wird, ist kein Wunder, schaut man sich die Herrschenden und deren Plappermäuler an!

    • wasserader sagt:

      „Die herrschende Ideologie ist immer die Ideologie der Herrschenden.“
      An dieser Aussage gibt es nichts auszusetzen .
      Die Griechen verwendeten das "panta rhei"
      und in den 1960er wurde Dylans "The Times They Are A Changin" aktuell
      über das die damals junge Generation nicht hinreichend versteht dass diese Feststellung auch aktuell Bedeutung hat .

    • Nevyn sagt:

      In Bezug auf die DDR hieß das: Die Theorie war Marx und die Praxis Murks.

    • _Box sagt:

      Es ist vergebliche Liebesmüh an die Integrität von Leuten, sie mögen doch bitte nicht lügen und Begriffe verdrehen, zu appellieren, die sie nicht besitzen, denn die Diskurszerstörung und Mentalvergiftung im Dienst der Herrschenden ist ihr Handwerk.
      Für dieses Tagwerk, die Bearbeitung auch der "freien" Medien, dazu gehören eben auch Kommentare in Foren und/oder die Platzierung von Artikeln, werden von interessierter Seite entsprechende Aufwendungen bereitgestellt.

      Das hier ist schließlich auch eine Arena im Kampf um die öffentliche Meinung und da wird eben auch Sand in die Augen gestreut. Herr Mausfeld erwähnte das mit Bezug zu Journalisten und Politikern, gilt aber auch für andere Einflussagenten:

      Die alltägliche politische Sprache von Politikern und Journalisten geht jedoch in der Regel weit über traditionelle Formen populistischer Kommunikation hinaus. Diese politisch-journalistische Alltagssprache fällt in eine gänzlich andere Kategorie volkstümlicher Vereinfachungen und volkstümlicher Affektnähe. Sie fällt überhaupt nicht mehr in eine Kategorie rationaler Kommunikation, denn die Sprache hat hier alle argumentative Struktur eingebüßt und dient hier nicht mehr einer möglichst rationalen Vermittlung von Überzeugungen und Gesichtspunkten. Sie wird nicht mehr als ein Instrument betrachtet, mit dem sich durch argumentative Bemühungen um eine Objektivierung subjektiver Interessen eine gemeinsame Basis zur Kommunikation über unterschiedliche Denkwelten bereitstellen läßt.

      Vielmehr artikuliert sich in der von Politikern und Journalisten zumeist favorisierten Sprache ein tiefer Anti-Intellektualismus und mit ihm eine Geringschätzung, wenn nicht gar Verachtung für das Argument überhaupt. In derartigen Diskurssimulationen, wie sie die Medien tagtäglich inszenieren, gibt es nichts mehr, das sich durch Argumente oder empirische Befunde widerlegen ließe. Jeder Widerlegungsversuch würde nur ein neues Rauschen an Wörtern hervorrufen, bei denen längst die Frage bedeutungslos geworden ist, was sie und ob sie überhaupt etwas bedeuten. Selbst die Bezeichnung »Diskurssimulation« wäre ein Euphemismus, da die Vorstellung von dem, was eigentlich simuliert werden soll, schon längst nicht mehr vorhanden ist. Alles ist möglich, alles ist zulässig – nach dem Motto: My Ignorance is as good as your knowledge! Was alleine zählt, ist der Zustimmungseffekt bei den Adressaten. In der politischen Kommunikation scheint mittlerweile der letzte verbliebene Hort von Rationalität bei den PR-Agenturen zu liegen, die noch einer gewissen technischen Rationalität folgen, wenn sie möglichst wirkungsstarke Worthülsen entwickeln und erproben. Bei den politischen Anwendern dieser sorgfältig auf Effekt getrimmten Worthülsen geht es hingegen nur darum, im politischen Streit publikumswirksam zu siegen und mit geeigneten Signalwörtern möglichst wirkungsvoll »Freund« und »Feind« zu markieren. In solchen Formen politischer Diskursverwahrlosung und Diskursverrohung ist Sprache nur noch Fortsetzung der Faust mit anderen Mitteln.

      Zugleich dient die durch eine Verwendung bedeutungsleerer, doch effektstarker Worthülsen hervorgebrachte politische Diskursvermüllung – der gegenüber sich jedes altmodische Reden über fake news nur noch als lächerlich erweist – einem weitergehenden machtstrategischen Ziel, bei der Bevölkerung – in Hannah Arendts Worten – grundsätzlich die Befähigung blockieren oder zu zerstören, überhaupt irgendwelche Überzeugungen ausbilden zu können.
      (Rainer Mausfeld, Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, S. 43/47)

    • Andreas I. sagt:

      @ wasserader
      "Ganz natürlich verändern sich Definitionen und Bedeutung von Begriffen ."

      Wenn es denn eine natürlicher Veränderung ist.

      "Definition ist immer eine Vereinnahmung der in gemeinsamer kultureller Grundlage Allgemeingültigkeit zuerkannt werden kann."

      Ja – und was ist die "gemeinsame kulturelle Grundlage"?
      Oder im Zeitalter der Massenmedien – wer beeinflusst die "gemeinsame kulturelle Grundlage"?
      Und sollte man diese Manipulation so einfach hinnehmen?
      Oder sollte man vielleicht doch selber drüber nachdenken, was Wörter bedeuten?
      Schließlich kann es Auswirkungen aufs eigene Denken haben, sollte man sich so einfach ins Hirn scheiXen lassen?!
      Sorry, das wäre weit entfernt von meiner Welt.

  4. Schramm sagt:

    RuedigerLenz sagt unter anderem: „Toller Artikel! Punktlandung, würde ich mal sagen!“

    Meine Erwiderung:

    Herr Ruediger Lenz, der „Sozialismus“ hatte von Anbeginn keine Basis in der feudalen und bürgerlichen Gesellschaft. Die Idee des Sozialismus war vor allem ein ideologisches Projekt der frühbürgerlichen Aufklärung, vor allem bürgerlicher Humanisten.

    Die Feudalherren und die aufkommende Bourgeoisie erkannte schon zu Beginn seiner ideologisch-theoretischen Entstehung die Gefahr für ihre Herrschaft und Gesellschaftsformation. Seitdem führen die feudalen Ideologen, die Kirchenkanzeln und bürgerlichen Demagogen, einen ideologischen, polizeilichen, juristischen und strafrechtlichen (und gegebenenfalls mörderischen) Vernichtungskampf gegen Sozialisten und Kommunisten.

    Es ist den bürgerlichen Sozialdemokraten und sozialrevolutionären Sozialisten und Kommunisten, seit dem 19. Jahrhundert, noch niemals gelungen, eine wirkmächtige Massenbasis in der Bauernschaft und (frühen) Arbeiterklasse zu gewinnen und für ihr humanistisches Anliegen dauerhaft zu mobilisieren. Stets verstanden es die alten und neuen Gegenkräfte, die Administration der Feudalherren und Bourgeoisie, insbesondere deren ideologisch-politischen Eliten, die große Mehrheit der Bevölkerungen in ihrem Sinne zu manipulieren und unter der erwünschten Kontrolle zu halten.

    An der gesellschaftspolitischen Umwälzung und dauerhaften Beseitigung des Kapitalismus, daran sind weltweit alle (ursprünglichen) sozialrevolutionären Versuche weltweit gescheitert.

    PS: Die materiell-konsumtiefen und tiefenpsychologischen Bataillone der Finanz- und Monopolbourgeoisie waren der kleinen Minderheit von bürgerlichen Humanisten, Sozialisten und Kommunisten stets überlegen.

    Herr Lenz, beschäftigen Sie sich (nochmals) ernsthaft mit der Lektüre von Wilhelm Reich: „Die Massenpsychologie des Faschismus“. Die tiefenpsychologischen Wirkmechanismen auf das Massenbewusstsein, die sind heute, zu Beginn des 21. Jahrhundert, unvergleichbar wirksamer als vor 1945 in Deutschland, Europa und Japan.

    Die von den historischen Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten, vornehmlich auch in Deutschland hochgehaltene Arbeiterklasse, hatte auch in der Weimarer Republik keine Mehrheit in den Reihen der SPD und KPD. Hierzu, warum es dazu kam, empfehle ich das Buch von Sebastian Haffner: „Der Verrat 1918/1919 – als Deutschland wurde, wie es ist.“

    Übrigens, die an Mitgliedern unter der deutschen Arbeiterklasse stärkste Partei und Massenorganisation war die kapitalfaschistische NSDAP. Nach Berechnungen, laut NS-Statistik, lag der Anteil der Arbeiter in ihren Reihen zwischen 30 und 40 Prozent: zwischen 2,5 und 3,6 Millionen ArbeiterInnen in der NSDAP.

    Hiermit abschließend: Dass auch die SED keine sozioökonomische und ideologische Massenbasis unter der Erwerbsbevölkerung Ostdeutschlands hatte, das wissen wir spätestens seit dem Ergebnis der Volkskammerwahlen vom 18. März 1990. Laut Egon Krenz lag die (eingeschriebene) Mitgliederzahl der SED vor der abschließenden Implosion bei 2,4 Millionen. Wie rasch sich dieser, in seiner großen Mehrheit opportunistischer Haufen, danach auflöste, das können sie selbst recherchieren.

    08.06.2022, R.S.

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      was Leute wie Regenauer dem Sozialismus so alles andichten, das wundert mich regelmäßig, denn ich bin in der DDR aufgewachsen und ja, ich war noch jung, aber ich habe es selbst erlebt.
      Und dann kommen Leute daher und erzählen, wie Sozialismus sei, aber was die erzählen und was ich im real existierende Sozialismus erlebte, das sind verschiedene Welten.
      Ja mein Erleben ist auch nur subjektiv durch meinen (damaligen) Filter, trotzdem bleiben etliche Tatsachen bestehen.
      Dann wird einem gerne direkt oder indirekt vorgeworfen, dass man Sozialismus verklären würde, weil man ja in der DDR aufgewachsen und so geprägt sei.
      Dass das Gegenteil der Fall sein könnte, nämlich dass man (wenn man in der DDR aufgewachsen ist) zwangsläufig kritisch gegenüber Sozialismus ist – eben weil man ihn ja selber erlebt hat – das kommt solchen Leuten meistens nicht in den Sinn.
      Der Witz ist nur, dass ich – aus meiner Erfahrung – am Sozialismus andere Sachen kritisieren würde*, als Leute wie Regenmauer u.ä..

      *sofern es überhaupt zu einer Diskussion käme und man nicht im meinungsfreien Westen sofort ausgeschlossen würde, wenn man nicht die üblichen Pawlowschen Reflexe zeigt.^^

  5. B-frank sagt:

    Freunde! Viel sinnlose Reibung durch linguistisches Gezänk ist vermeidbar, wenn Rezipient den Text noch mal in wohlmeinender Gesamtschau auf sich wirken ließe bevor aus der Hüfte geballert wird.
    Kommentatoren zielen auf Einzelaspekte;
    der Autor m.E. versucht ein politisches Bewegungsmuster und dessen Zielkoordinaten zu beschreiben aus einer Reihe von Signalen – die einzeln und für sich genommen falsch/deplaziert sein können,
    in der Gesamtschau aber ein verläßliches Abbild der Realität ergeben.
    Als lebenslang Grün-Gewählt-Habender ;-) *
    verfüge ich nochimmer über gewisse Einblicke in's Innenleben der grünen Wählerbasis.
    Ohne Provokation und Insistieren auf Anerkenntnis meß- und unabweisbarer Signale kommen wir mit diesen Traumzeitgenossen keinen Schritt weiter.

    * Das Entsetzen über das eigene Schmalspurdenken hält an

  6. Momino sagt:

    An der Stelle mag ich meinen Senf nun auch noch dazugeben. ;)
    Als das Sozialismus-Gerede anfing, habe auch ich das Lesen des Artikels beendet. Aber noch aus einem weiteren Grund als das, was in einigen Kommentaren steht. Es wird immer der Eindruck erweckt, als würden die Parteien, speziell in Deutschland, souverän handeln. Das war nach 1945 aber nicht mehr der Fall.

    In der DDR wusste man das. Die SED machte (mehr oder minder) nur das, was die Sowjetunion als die eine Weltmacht vorgab (genau wie die Blockparteien machten, was die SED sagte), und auf der anderen Seite war das hauptsächlich die USA. Die sich nach ihrer Macht in Europa daran machte, Nummer 1 in der Welt zu werden.
    Was die andere Weltmacht nicht tat, möchte ich da auch gleich mal mit anmerken. Sie zog sich aus vielerlei Gründen aus ihrer Position als eine der beiden Weltmächte zurück. In der Ansicht (Gorbatschow), dass das die andere dann ebenso tut.
    Hat sich ja dann als völliger Irrtum herausgestellt. Die USA hat ihr Ziel nie aufgegeben. Keine andere Nation hat seit 1945 so viele andere Länder bombardiert und so viele Regierungen gestürzt wie die USA. Eine skrupellose Weltmacht, die sich (zumindest) seit Ende des zweiten Weltkriegs anschickt, die gesamte Welt zu besitzen.

    Was spielt es dann für eine Rolle, was die Grünen mal waren oder nun sind? Marionetten.
    Und da noch Sozialismus -, Kommunismus-Diskussionen etc. einzubringen…? Da spielen doch selbst Systeme keinerlei Rolle.
    Wichtig ist, dass sich ein einziger Staat anmaßt, die ganze Welt beherrschen zu wollen. Und wenn man's genau nimmt: Das, was mal Hitler-Deutschland wollte.
    Die USA ist also „braun“, totalitär, und damit jeder ihrer hörigen Vasallen, aus welchem Grund auch immer sie das sind. Und so empfand ich den gesamten Artikel als zu klein gedacht.

    Aber die Kommentare daraufhin – alle Achtung. In diesem Land rumort es und ich finde das, natürlich persönlich, echt toll.

    • B-frank sagt:

      Diese Meta-Analysen mögen viel wahres an sich haben, ziehen aber im sozialen/politischen Alltag in Hier- oder Dortland wenig Handlungsoptionen nach sich. Die eigene Energie hier in neue, wahrhaftige Grasswurzelgruppen zu bündeln, setzt ebenerdig vor der eigenen Tür an
      (und mag letztlich bis ins Welt-Theater hinauswirken)

    • Nevyn sagt:

      "Die eigene Energie hier in neue, wahrhaftige Grasswurzelgruppen zu bündeln, …"
      Graswurzeln bündeln. ;)
      Das nennt man dann Astroturfing.

    • wassenaar sagt:

      Ich könnte jetzt ebenso sagen, als das Gerede von Sozialismus begann.. Habe ich aufgehört dem Beitrag zu folgen – aber eben nur kritischer.
      Als dieser Herr Regenwurm dann auch noch den Faschismus dem Sozialismus gleich setzte, nur weil aus reiner Kalkül heraus, Hitler und Goebbels ihrem Faschismus fas Wort "Nationalsozialismus" gaben, hörte ALLES auf.
      Es tut mir leid, wer mit den Benennungen von Gesellschaftssystemen hantiert, und bar jeder Kenntnis darüber ist, was man unter Sozialismus versteht, sollte besser erst mal länger ZUHÖREN , bevor er eventuell erst einmal Fragen stellt, um nicht entstandenen aufzuarbeiten. Dann könnte auch mal etwas geschrieben werden.
      So aber ist dieser Beitrag eher kontraproduktiv und beleidigt regelrecht die Abonnenten von apolut !!

  7. Lieber Herr Regenauer
    Besser kann man die GrünInnen-Sekte nicht beschreiben. Chapeau!
    Mein Motto lautet:
    Ich bin ein querdenkender, ungeimpfter, affenpockenfreier Putinversteher.
    Aber! Seid versichert, ich weiss mich zu wehren.

  8. hog1951 sagt:

    In einer kapitalistisch geprägten Welt, die ihrem Kollaps entgegentaumelt, wird hier so argumentiert, als gäbe es nur die Alternative des ekligen, undemokratischen, totalitären (und was weiss ich noch mehr schlechter Eigenschaften) Sozialismus. Da wird, nicht nur von Regenauer, sondern auch hier im Forum mit ideologischen Scheuklappen versucht, die Idee des Sozialismus zu diskreditieren.
    Maoisten!!!
    Ja wer von den Kritikussen hat sich näher mit Mao beschäftigt? Wer hat das ganze Elend der Erniedrigung (Opiumkrieg) hinterfragt, und wer beschäftigte sich mit den Problemen des Entstehens der sozialistischen Bewegung in China (langer Marsch)? Aber es ist ja so einfach nur draufzuhauen, in der Erwartung positive Resonanz zu erhaschen! Es wurde wirklich genug Schrott gesammelt an sog. Dokus, die im TV als Endlosschleife rausgekotzt werden.

    Das Gleiche gilt fuer die Begruender des Sozialismus und Kommunismus! Wer hat sich die Muehe gemacht die Originalliteratur von Marx und Engels zu verstehen? Ich fuerchte die Allerwenigsten, jedenfalls derjenigen, die hier so ueberaus eifrig die sozialistischen Ideen verteufeln.
    Mir kommt es vor, als wenn man gem. Pawlow nur einen Begriff in die Manege wirft, um sofort die Antwort zu erhalten:
    „Ja, Kuba, alles Scheisse!“
    Dass es auf Kuba eine bessere Krankenversorgung gibt, als in vielen Ländern des kapitalistischen Westens, wird dabei grosszuegig verschwiegen!

    Dass es nicht immer reibunslos verlief mit der Umsetzung der soz. Ideen ist kein Geheimnis; hier muss man aber beruecksichtigen, dass der kapitalistische Widerpart alle erdenklichen Steine (Geröllhalden) in den Weg geschmissen hat, um die Ideen zu verhindern.
    Hier versteigt sich ein P. Haisenko zu der These, dass die Sowjetunion ein gigantisches Experiment des angloamerikanischen Imperialismus war. Geht‘s noch?
    Die Frage, die sich hier so mancher Forist stellen sollte, ist doch: welche Alternative gibt es zum jetzigen System, und wie kommen wir dahin?

    So, das musste gesagt/geschrieben werden!

    mfG

    • HarteEier sagt:

      hog 👍👍👍

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      da man die persönlichen Freiheiten im Kapitalismus seit 2001 zunehmend streichen kann und sie seit 2020 völlig abgeschafft sind, gibt es diesbezüglich keinen nennenswerten Unterschied zu China.
      Wirtschaftlich funktioniert das chinesische Modell aber besser und das ist wohl kein Zufall. Die Kombination von Sozialismus und Kapitalismus funktioniert offensichtlich besser als eines von beiden einzeln.

      Bisher funktionierte es auch in der Schweiz gut und das ist Kapitalismus – aber die Schweizer haben ihn um Demokratie ergänzt und dann geht es offensichtlich auch.

  9. zurfall sagt:

    Die Grünen sind ein Sammelsurium aus verkrachten Existenzen die im Leben nichts zustande gebracht haben.

  10. RuedigerLenz sagt:

    Toller Artikel! Punktlandung, würde ich mal sagen!

    "Ironie on"
    Böse böse, dieser Autor hier! Der muss mein Bashing erfahren, mein Erzürnen nun kennenlernen!
    Was erdreistet er sich, gegen den Sozialismus zu schreiben und dann noch in voller Unkenntnis, was dieser tolle Sozialismus ist. Kein Wort davon, wie sanftmütig, edel und voller tollster Moral er doch ist.

    Also so macht man sich hier keine Freunde, lieber Autor, so nicht!

    Man schreibt nicht gegen den Sozialismus, denn der ist immer gut, egal was er im korruptesten Sinne real auch angerichtet haben mag – dann war es kein Sozialismus, Basta!
    Sozialismus ist stets nur das, was geschrieben und gedruckt das Hirn seiner Anhänger erreicht. Er ist ideal super und toll und nur ideal und ideell ist er mein Schatz.

    Hitler ein Sozialist? Der war doch rächts, und das ausschließlich! Das hat der tolle Tilo Jung doch auch schon zum Besten gegeben, dass Stalin, Hitler und Mao rääächtsss waren, niemals waren das Linke!

    Kein Staubkorn darf das stille Wässerlein trüben, nicht wahr meine lieben Sozialistenkenner, kein Einziges!?
    War Napoleon links? Und am Ende tiefrächts??
    Hitler war zu Beginn links, und zwar gegen den internationalen Sozialismus hat er seinen nationalen aufbauen wollen. Fakten werden nicht unwahr, nur weil man selbst sie nicht erträgt und damit beschäftigt ist, sie wegzuleugnen. Links kommt oft rächts wieder an – und umgekehrt ist das auch schon gelungen.

    Das das auch für den Kapitalismus gelten könnte, können Sozialisten nicht denken. Denn der Kapitalismus ist immer lupenreiner Kapitalismus. Ja ja, so denken hier viele User. Man denkt, man lebe im Kapitalismus, was genauso wenig stimmt, wie dass man in der DDR im Sozialismus gelebt hat. der Kopf stinkt immer, zu allen Zeiten hat der gestunken.
    "Ironie off"

    Tja, in Deutschland darf man links oder rechts denken – niemals aber frei.

    Das können die Deutschen in der Regel nicht. Sicher, es gibt ausnahmen!

    Sie verachten in der Mehrheit den freien Menschen. Die Kapitalisten verachten ihn, die Sozialisten verachten ihn, die Kommunisten verachten ihn.

    Im Inneren wird der Sozialismus verteidigt, weil man selbst einer ist – denkt man, was aber bei näherem Blicken in die Details nur vorgeschoben ist.

    Alles politischen Ismen und höhere Ideale werden stets ausgenutzt, verfremdet, verformt, aber als lupenrein hochgehalten. Egal welche Pest regiert, sie wird immer zu Cholera und umgekehrt. Weil Menschen, bestimmte Menschen die Gutmütigkeit der Idealisten immer ausnutzen. Egal was am Anfang gewollt wurde, am Ende wird es Korporatismus, Faschismus, Eugenik und Massenelend. Nicht weil die Theorien falsch sind, sondern weil falsche Menschen hoch gehalten werden und diese dann, mittels Massenmensch dort hingestellt werden – mittels völlig verbogener Demokratie.

    • hog1951 sagt:

      #Lenz

      Nichts Genaues weiss man/er. Ein typischer Lenz also!

    • wasserader sagt:

      Zwei Seiten einer Münze.
      Im Zug nach St.Petersburg war in einem Waggon Lenin und in einem Waggon viel Geld. Vom einen ist viel die Rede, vom anderen kaum .
      Sozialismus -der reale- ist nur eine andere Form der totalen Machtergreifung einer kleinen Elite .
      Es ist bezeichnend wenn, beginnend mit New Labour, das Soziale und damit die Solidarität weg von der Kapitalkonzentration hin zu Umwelt oder Gender oder Gesundheit gelenkt wurde .

      Zu Venezuela oder Kuba scheint es nur in die Welt gesetzte Gedankenkonstrukte zu geben und kaum Erfahrung aus der Realität .
      Natürlich soll es eine Vielfalt der Gesellschaftsformen geben, aber sie müssen frei gewählt sein . Ein Vorbild kann ich nicht an Kuba und noch weniger an Venezuela erkennen, wenn auch ein Besuch dieser Länder – ein Besuch mit privilegierter Geldbörse sehr empfehlenswert ist .

    • _Box sagt:

      Was sonst Herr Lenz R.,

      ist ja auch ganz speziell ihre eigene Masche, Orwellsches Neusprech garniert mit etwas Pseudoreligiösität:

      Deutschland ist sehr geprägt von einem ganz speziellen politischen Tunnelblick. Dieser ist vornehmlich sozial und sozialistisch geprägt. Einen echten Kapitalismus hat es in diesem Land nicht gegeben, auch wenn die Linken das stets einwerfen. Auch verwechseln die Leute hier im großen Umfang den Begriff des Kapitalismus mit dem des Korporatismus, was Aufklärung gerade darin schwerer macht. Fast der gesamte Markt wird subventioniert, sobald Glatteis erscheint. Der Staat greift mit einer Riesenhand ständig ins Geschehen ein und lenkt auf diese Weise nicht nur die Marktinteressen. Er lenkt damit auch das Mindset seiner Bevölkerung und damit das Mindset jedes Einzelnen.

      https://apolut.net/das-schoepferische-subjektiversum-von-ruediger-lenz/

      Transformation ist kein Pressen in eine Theorie hinein, einem Ideal oder in eine politische oder gesellschaftliche Ideologie, eine gezielte Anpassung mit Gesetzen für eine Mehrheit, wie sie beispielsweise der Marxismus, der Sozialismus, der Kommunismus, der Kapitalismus oder die Demokratie darstellen. Transformation ist die Hinwendung zur göttlichen Spur in uns, ohne Regelwerk. Transformation ist der Weg zur Quelle, die Verbindung deiner Lebendigkeit mit deinem Ausgangsort, deinem wahrhaftigen Zuhause. Transformation ist eine Hinwendung zu dem Punkt, an dem du von dir selbst, deinen inneren Wesensbestimmungen getrennt wurdest, also ein “Wieder-Ganzwerden” als Mensch unter ganzheitlichen menschlichen Eigenschaften.

      https://apolut.net/das-schoepferische-subjektiversum-teil-2-von-ruediger-lenz/

      Und finden sie nicht im Grunde den werten Harari ganz toll:

      Wenn wir die Gefängnismauern niederreißen, um in die Freiheit zu laufen, landen wir unweigerlich im Hof eines noch größeren Gefängnisses. Yuval Noah Harari

      https://apolut.net/windelpflicht-auf-dem-mond-von-ruediger-lenz/

    • Andreas I. sagt:

      Jeder blamiert sich, so gut er kann.

    • Nevyn sagt:

      "Wenn wir die Gefängnismauern niederreißen, um in die Freiheit zu laufen, landen wir unweigerlich im Hof eines noch größeren Gefängnisses. Yuval Noah Harari"

      Kluger Mann, der Harari. Ob er wohl den von ihm gesprochenen Satz auch in seiner ganzen Tiefe verstanden hat?
      Um aber im Bild zu bleiben: Mir ist der Planet Erde als Gefängnis wesentlich sympathischer als mein 36qm Wohnzimmer.

    • Andreas I. sagt:

      @ Box
      "Auch verwechseln die Leute hier im großen Umfang den Begriff des Kapitalismus mit dem des Korporatismus, was Aufklärung gerade darin schwerer macht. Fast der gesamte Markt wird subventioniert, sobald Glatteis erscheint. Der Staat greift mit einer Riesenhand ständig ins Geschehen ein … "

      Kapitalismus und freier Markt sind auch nicht zwangsläufig das Gleiche, aber davon abgesehen:
      Ist es "der Staat", der da eingreift?
      Oder sind es zwar staatliche Akteure, die aber für die lobbystärksten Privatunternehmen agieren?
      Wenn sich die lobbystärksten Privatunternehmen durchsetzen, ist das freier Markt, und zwar astrein.

      Die Verwirrung besteht darin, "freier Markt" zu sagen, aber "fairer Markt" zu meinen.
      Der freie Markt kann nicht fair sein, denn für Fairness braucht es Spielregeln und nicht nur das, deren Einhaltung müsste auch kontrolliert werden und Regelverstöße müssten sanktioniert werden.
      Korporatismus = freier Markt, denn im freien Markt setzen sich die lobbystärksten Privatunternehmen durch.

    • _Box sagt:

      Andreas I.,

      wenn sie versuchen in dem was von Herrn Lenz R. weitergegeben wird einen Sinn zu erkennen, jenseits von dem der Desinformation und Apologien für Ideologien die den Herrschenden genehm sind, werden sie stets im Ungefähren landen. Denn das ist es, Aneinanderreihungen von Beliebigkeiten, also beliebig befüllbar. Für bestimmte Interessen.

      Eine Kontinuität ist die Diffamierung historischer emanzipatorischer Bewegungen und Personen, sowie eine Apologie an den (freien) Markt. Historisch, die unsichtbare Hand des Marktes der Chicagoboys. Meistens meidet er den Begriff Kapitalismus überhaupt um die vorherrschende Ideologie aus der Schußlinie zu nehmen und benutzt dafür Korporatismus.

      Herr Mausfeld hat die Demagogie hinter der Markt-Theologie gut herausgearbeitet:

      Im pervertierten Freiheitsbegriff des Neoliberalismus bezieht sich die »Freiheit« einer Person darauf, dass sie sich den Kräften des »freien Marktes« zu unterwerfen hat, also von allen gesellschaftlichen und sozialen Banden »befreit« und somit sozial und gesellschaftlich entwurzelt ist. Scheitert sie auf dem »Markt«, so darf sie dafür nicht gesellschaftliche Verhältnisse verantwortlich machen, sondern muss dies ihrem individuellen Versagen zuschreiben. Die Unsicherheit, ob man in einer konkreten Situation flexibel genug ist, die richtigen Anpassungsleistungen angesichts der Unvorhersehbarkeit des Marktes zu erbringen, führt zu dauerhafter Anspannung und zu einer Intensivierung der Anpassungsanstrengungen. Daher kann eine Person die Haltung eines unternehmerischen Selbst nur um den Preis psychischer Deformationen annehmen. Da die Ideologie des unternehmerischen Selbst auf einem empirisch hochgradig unangemessenen Menschenbild beruht, also der tatsächlichen Beschaffenheit unseres Geistes zuwiderläuft, überrascht es nicht, dass diese Entwicklungen mit zunehmenden narzisstischen und Borderline-Störungen, mit Burn-out, schweren Depressionen und Angststörungen einhergehen.
      Die Ideologie des unternehmerischen Selbst ist mit ihren Folgen einer Individualisierung längst auch in emanzipatorischen Bewegungen wirksam geworden. Dort spiegelt sie sich beispielsweise in Parolen wider wie: »Wer die gesellschaftlichen Verhältnisse verändern will, soll die Veränderungsenergie nicht auf Zentren der Macht richten, sondern mit der eigenen Veränderung beginnen.« Diese frohe Botschaft zur Individualisierung des Glücks – die »Privatisierung der Utopie« (Steve Fraser) – wird sicherlich von den Herrschenden gerne begrüßt. Entgegen einer solchen individualisierenden Konzeption ist Glück jedoch ein Zustand, der nicht allein von unserer individuellen Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung abhängt, sondern wesentlich auch von unseren sozialen Lebensverhältnissen, insbesondere einem Gefühl von Zugehörigkeit, und damit auch von unseren materiellen Lebensverhältnissen. Die vielfältigen Formen einer individualisierenden Psychologisierung von Glück und Selbstverwirklichung, wie sie gegenwärtig wieder hoch im Kurs stehen, tragen zur Stabilisierung der gegebenen Machtverhältnisse bei und führen zu einer weiteren Entleerung des politischen Raumes.
      (Rainer Mausfeld, Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien, S. 84 u. 85)

    • Andreas I. sagt:

      @ Box
      "wenn sie versuchen in dem was von Herrn Lenz R. weitergegeben wird"

      Das habe ich bereits kommentiert.
      Aber was hat das jetzt damit zu tun, ob Korporatismus (wie ich meine) die logische Ausprägung des freien Marktes ist?!

  11. Alex C sagt:

    Da hat wohl jemand Hass auf die Grünen. Der Artikel lingt fast so
    Schon vergessen dass die Grünen nicht alleine regieren?
    Es ist eine Koalition mit der Mehrheit der SPD. Ist doch normal dass die Grünen dann nicht alles so umsetzen können wie sie es gerne würden sondern Kompromisse machen müssen.

  12. Noch einmal, weil es einfach zu gut ist!

    "Anstatt sich also tatsächlich um die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere, die Vernichtung des Regenwaldes, den Raubbau an der Natur oder das Artensterben zu kümmern, verteidigt man ideologische Positionen, um die eigene Programmatik auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Während unzählige Privatjets der Konzern- und Polit-Oligarchie zu Klimakonferenzen fliegen, der Regenwald brennt, auf den Meeren Öl vor Plastikinseln verklappt wird, neue Kreuzfahrtschiffe gebaut werden, jeden Tag über 100 Tierarten aussterben und die Formel 1 sinnfrei ihre Runden dreht, fordern die Grünen den Normalbürger auf, die Heizung herunterzudrehen, langsamer zu fahren, weniger Fleisch zu essen oder nicht mehr täglich zu duschen. Alles, um die Welt zu retten und Vladimir Putin zu besiegen."

  13. BioKai sagt:

    Ich bin weder Sozialist noch kann ich der Grünen Partei irgendetwas abgewinnen, aber dieser Kommentar ist ideologisch verblendeter Mist ohne jeglicher Schimmer von Objektivität. Ich würde sagen den Kubanern geht es recht gut, wenn man bedenkt, dass sie seit über einem halben Jahrhundert aufgrund des weitreichenden Embargos der USA und ihrer Vasallen von fast jeglichem Aussenhandel abgeschnitten sind. Und die Diktaturen des 20. Jahrhunderts mit Sozialismus zu umschreiben ist eine solch schwache Leistung, dass der Kommentar eines Apolut-Beitrags m.E. nicht würdig ist. Faschisten bleiben Faschisten, egal wie sie sich selbst bezeichnen.

  14. Schramm sagt:

    Die Bündnisgrünen mit „Sozialismus“ zu verbinden, das ist nichts anderes als ideologisch-demagogischer Unfug.

    Die Bündnisgrünen sind lediglich eine kapital-faschistische Fraktion unter den bürgerlichen Parlaments- und Regierungsparteien Deutschlands. Sie haben sich aktuell als kriegerisches Sprachrohr der wirtschaftlichen Interessen der westlichen Rüstungsindustrien und Rohstoffkonzerne artikuliert. Damit unterscheiden sie sich nicht von den anderen Parlamentsparteien im Deutschen Bundestag. Allenfalls in ihrer aggressiven verbalen Diktion zum imperialen Militarismus. Hier, insbesondere bei der psychologischen Kriegsführung und Einstimmung der deutschen und westeuropäischen Bevölkerung auf einen bereits stattfindenden konventionellen Waffengang gegen die Nuklearmacht der Russischen Föderation.

    PS: Die angesprochenen w/m Führungsmitglieder der Bündnisgrünen befördern damit zugleich als ideologisch-verbale Kriegspartei einen übergreifenden Krieg in ganz Europa und möglichen Weltkrieg zwischen den Atommächten.

    R.S.: Das kapital-faschistische Bündnisgrün ist das gesellschaftspolitisch modifizierte historische Braun im neuen Gewand.

    08.06.2022

    • Schramm sagt:

      Nachtrag

      Die Metamorphosen der Ideologen der Bourgeoisie.

      »Ralf Fücks: Dieser Krieg wird militärisch entschieden.– „Letztlich wird für den Ausgang des Krieges entscheidend sein, ob die USA die massive Unterstützung der Ukraine fortsetzen und die Europäer ihren Beitrag leisten.“«
      Vgl. USA-MSN-Berliner Zeitung *

      Kommentar
      Herr Füchs und Frau Beck, bestreiten Sie meine Behauptungen über ihre persönliche Wirklichkeit?

      ►Vor Jahrzehnten als KBW-Aktivist im Kampf gegen die Existenz der Sowjetunion und für die Liquidierung der DDR. Heute, zusammen mit seiner Ehefrau, vor Jahrzehnten einer (zeitweiligen) Trotzkistin, in der psychologischen Kriegsführung unterwegs, im Kapitalinteresse der USA, der EU und NATO, für die Liquidierung der politischen Administration der (z.Z. noch existierenden) Russischen Föderation.

      ►In den 1970er Jahren standen die KBW-AktivistInnen noch fest an der Seite des Pol-Pot-Regimes im damaligen Kambodscha. Die Tötungspolitik der „Roten Khmer“ gegenüber der kambodschanischen Bevölkerung wurde damals bestritten und dafür die (bösen) Vietnamesen verantwortlich gemacht. – So die Erklärung einer in den 1970er Jahren angehenden Akademikerin. Ob sie heute im Staatsdienst ist, oder gar eine staatlich gut besoldete Pensionärin, das ist nicht bekannt.

      PS: Wie beim Frankfurter Straßenkämpfer Joschka, so hat sich auch hier der Umweg, über einen (vorgeblichen) „Antikapitalisten“, zum Apologeten des USA-Kapitalismus und NATO-Imperialismus gelohnt.

      * Vgl. Ralf Fücks: Dieser Krieg wird militärisch entschieden (msn.com)

  15. sandra beimer sagt:

    Wir hätten es wissen können ..spätestens als sie dafür gesorgt haben, dass unsere Städte wieder zum Himmel stinken (Braune Tonne).

  16. Fass sagt:

    Den Autor lese ich schon länger nicht mehr, hinter den griffigen Überschriften verbirgt sich in der Regel wenig Inhaltliches, immer aber Fehlbegrifflichkeit, so das man annehmen muß dies sei das eigentliche Anliegen der Texte.

  17. Zivilist sagt:

    Die GRUENEN KHMER halt.

    Aber der Wahnsinn hat Methode, in der Politik immer.

    Im Namen der Umwelt wurden und werden weltweit Projekte be- und verhindert, die den weniger reichen aus der Armut helfen könnten. Zu wessen Nutzen, wer bezahlt ?

    Aber diese Gruenen Khmer sind für den nationalen Sozialismus zuständig, nicht zu velwechsern mit Sozialismus. Von ökonomischem Terror ('Sanktionen') hat Herr Regenauer wohl noch nie gehört.

    Der Gruene Khmer HABECK kann doch deutsche Atomkraftwerke sprengen, vielleicht schadet's Russland, klimaneutral.

  18. hog1951 sagt:

    Es ist ja schon viel kommentiert worden hier im Forum! Und vieles traf den Kern dieser Schwurbelei von Regenauer.
    Baujahr 1978 sondert er unverfroren solche Sätze ab, wie

    „Denn schlussendlich steht Sozialismus immer für die Entwertung, Anonymisierung und Egalisierung des Individuums zugunsten eines Kollektivs“

    oder er pisst die „vermeintlich pazifistischen Alt-68er“ an, ohne zu benennen, wen er meint von all den verschiedenen Fraktionen der damaligen Bewegung.

    An anderer Stelle nennt er die Gruenen „die modernen Maoisten“.

    Also Herr Regenauer dieses Geschwurbel können Sie sich sparen! Keine Hinweise, auf das von Ihnen angeprangerte.

    Woher bezieht Regenauer seine Weisheit zu Sozialismus, Maoismus oder den Alt-68ern?

    Werter Herr Regenauer, ersparen Sie uns bitte in Zukunft solch ein Geschwafel und Beleidigungen zu Sachlagen, die vor Ihrer Zeit geschahen, und die Sie offensichtlich nicht beurteilen können!
    Ich selbst war beim Gruendungsprozess der Gruenen dabei und wir hatten gehofft, dass sich eine anti-Nato, eine Friedenspartei aller Demokraten in der damaligen BRD gruenden könnte. Wir wurden nach kurzer Zeit Opfer der sog. Wertkonservativen und wurden aus diesem Prozess eleminiert.

  19. Der Kapitalismus verursacht zur Zeit viel mehr Tote als der Sozialismus:

    nämlich 800 Millionen unterernährte Menschen, die leichter erkranken und sterben:

    In allen derzeitigen Dritteweltstaaten herrscht Kapitalismus. Kein derzeitiger sozialistischer Staat ist wirtschaftlich auf dem Niveau der dritten Welt. In der dritten Welt herrschen Armut und Hunger (Unterernährung) und übermäßiges Bevölkerungswachstum und es fehlen menschengerechte Unterkünfte. Es gibt 800 Millionen unterernährte Menschen, von denen jedes Jahr viele erkranken oder gar zum Teil sterben. Zählt man diese Toten mit, so ist der Kapitalismus zur Zeit hinsichtlich der Toten vor dem Sozialismus mit Abstand führend.

    • wasserader sagt:

      Um den Sozialismus vor Ort zu studieren empfehle ich eine Reise nach Kuba oder Venezuela .
      Für Touristen ist das vielleicht eine schöne romantische Reise .
      — Und lassen sie das völlig unzureichende Argument der US Sanktionen zuhause .
      Probleme die sie vielleicht auch mit rosa Brille entdecken sind (auch) hausgemacht .

    • Sozialismus kann auch lokal und dezentral auf kommunaler Ebene funktionieren durch mehr Staatswirtschaft der verschiedenen Gemeinden.

      Den Menschen in Kuba geht es wirtschaftlich besser als vielen Menschen im restlichen Lateinamerika. Und den Menschen in China geht es besser als denen in Indien oder in allen Dritteweltstaaten.

    • wasserader sagt:

      "Den Menschen in Kuba geht es wirtschaftlich besser als vielen Menschen im restlichen Lateinamerika"
      Was ist die Basis dieser Behauptung ?
      Ich konnte das nicht feststellen . Es mangelt an allem – tatsächlich auch am Einfachsten . Besuchen sie Kuba und bringen sie z.B. Seife mit – der Bedarf ist wirklich groß

    • _Box sagt:

      Schon klar wasserader,

      sie sind vom Fach. Soll heißen daß ist genau das gerade benannte pseudo-oppositionelle, als auch ihr, Narrativ:

      https://apolut.net/droht-der-baldige-kollaps-der-mrna-impf-fraktion-von-hermann-ploppa#comment-236885

      Hier in völkisch:

      https://apolut.net/nicht-mehr-unser-land-von-willy-wimmer#comment-232766

      Also wie bereits mehrfach erwähnt; man kann bei den Kapitalisten zwischen diversen Faschismen wählen. Also angelehnt an Herrn Pispers; eben Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

    • wasserader sagt:

      Zu Box :
      Ihr Niveau sinkt merklich .

    • Andreas I. sagt:

      @ Wasserader
      In Venezuela ist einiges staatlich, so auch die wichtige Erdölindustrie, aber der Rest ist privatwirtschaftlich, also das ist bestenfalls eine Mischform.
      Kuba ist real existierender Sozialismus und die Gesundheitsversorgung der Kubaner ist besser als die vieler USAner.

    • Andreas I. sagt:

      @ Carsten Leimert
      "Kein derzeitiger sozialistischer Staat"

      Da gibt es nur noch Kuba,
      Nordkorea ist eher Feudalismus, jedenfalls regiert ein Familienclan mit Erbfolge und alle anderen Staaten, die gerne als sozialistisch bezeichnet werden, haben auch Privatwirtschaft, sind also höchstens eine Mischform.
      Wobei einige dieser Staaten mit Mischform sich gut entwickelt haben, was kein Wunder ist, denn dogmatischer Kommunismus/Sozialismus hat eben auch die Nachteile von Kommunismus/Sozialismus und dogmatischer Liberalismus/Kapitalismus hat eben auch die Nachteile von Liberalismus/Kapitalismus, also wäre es schlauer, die Vorteile beider Ideologien/Wirtschaftssysteme zu verbinden.
      Und je besser diese Kombination gelingt, um so besser entwickelt sich der Staat.

      Die Grünen sind dogmatische Liberale, mit denen ist im Sinne des Wortes kein Staat zu machen.

  20. _Box sagt:

    Unter einer recht trefflichen Überschrift betreibt der werte Herr Regenauer (u.a. gelernter BWLer) pseudooppositionelle Agitprop, hauptsächlich um tatsächlich emanzipatorische Alternativen zu diffamieren. Nicht neu, nicht originell und auch Standard in den meisten seiner Werke.

    Herr Gellermann verfasste mal einen Artikel mit ein paar Beispielen zu der Vorgehensweise im Allgemeinen:

    Corona-Sozialismus
    Eine Chimäre macht sich breit
    Autor: Uli Gellermann
    Datum: 16.01.2022

    Rund um die Demokratiebewegung schwirren im Netz Kommentare, Videos und Anmerkungen, die steif und fest behaupten, dass die Bedrängung durch das Corona-Regime auf eine Art Sozialismus zulaufe. Zitiert wird der schlechte Ruf des real-existierenden Sozialismus, ein Ruf, der von seinem Gegner, dem herrschenden Kapitalismus, in den letzten Jahrzehnten lautstark gepflegt wurde. Nicht einmal das Ende des Real-Existierenden Sozialismus konnte daran etwas ändern.

    https://www.rationalgalerie.de/home/corona-sozialismus

    Eine besonders widerwärtige Verlogenheit des Herrn Regenauer bedarf jedoch nochmals einer Hervorhebung:

    "Darüber hinaus hat der Sozialismus mehr Menschenleben auf dem Gewissen als jede andere ideologisch getriebene Gesellschaftsform. Das zeigt die Geschichte. Denn ohne Gewalt kommt das System kaum aus. Um Fuß zu fassen, muss es Kritiker, Abweichler und Andersdenkende identifizieren und ausgrenzen — oder ausmerzen. Das System braucht Propaganda. Daher muss es sich einen Feind schaffen. Eine Rasse, eine Religion, ein Land, ein Virus, eine unliebsame Bevölkerungsgruppe oder einen niederträchtigen Diktator — der das Kollektiv vermeintlich existenziell bedroht. So schart es sich um die Flagge. Im Ergebnis bedeutet das immer Krieg. Entweder gegen innen oder außen. Oder beides. Die Amplitude des sozialen Bebens mag schwanken, ohne blutige Auseinandersetzungen und Militär wurde ein sozialistisches System aber noch nie eingeführt."

    Das ist eine Verniedlichung des institutionalisierten Verbrechertums des kapitalistischen Systems, so wie es sich während seines ganzen Bestehens immer gezeigt hat. Was Herr Regenauer beschreibt ist der normale Betriebszustand des Kapitalismus. Besonders ausgeprägt zu beobachten in seiner Extremform, dem Faschismus (der Sozialismus als Fehletikettierung wurde schon früher benutzt):

    Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.
    Die reaktionärste Spielart des Faschismus ist der Faschismus deutschen Schlages. Er hat die Dreistigkeit, sich Nationalsozialismus zu nennen, obwohl er nichts mit Sozialismus gemein hat. Der Hitlerfaschismus ist nicht bloß bürgerlicher Nationalismus, er ist ein tierischer Chauvinismus. Das ist ein Regierungssystem des politischen Banditentums, ein System der Provokationen und Folterungen gegenüber der Arbeiterklasse und den revolutionären Elementen der Bauernschaft, des Kleinbürgertums und der Intelligenz. Das ist mittelalterliche Barbarei und Grausamkeit, zügellose Aggressivität gegenüber den anderen Völkern und Ländern.
    (…)
    Der Machtantritt des Faschismus ist keine einfache Ersetzung der einen bürgerlichen Regierung durch eine andere, sondern eine Ablösung der einen Staatsform der Klassenherrschaft der Bourgeoisie – der bürgerlichen Demokratie – durch eine andere Form – durch die offene terroristische Diktatur.
    (…)
    Der Faschismus liefert das Volk den korruptesten, käuflichsten Elementen zur Ausplünderung aus, tritt aber vor dem Volk mit der Forderung einer „ehrlichen und unbestechlichen Regierung“ auf.

    Aus:
    Georgi Dimitroff, Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale
    https://www.marxists.org/deutsch/referenz/dimitroff/1935/bericht/ch1.htm

    Auch dazu (im Original ziemlich lang, aber sehr lesenswert):

    100 Jahre Konterrevolution
    Eine Replik auf Arno Widmanns Mordphantasien zur Oktoberrevolution in der Frankfurter Rundschau.
    von Hans See

    Viele Intellektuelle, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen kritisieren heute die total globalisierte Ausbeutungswirtschaft mit ihren mörderischen Kriegen, mit Massenflucht und Terror auslösenden Folgen unter den allzu harmlosen Begriffen wie Neoliberalismus oder Finanzkapitalismus. Damit wird aber suggeriert, der historische Wirtschaftsliberalismus, der frühere Handels- und spätere Industriekapitalismus wäre, ungeachtet dessen, ob wir ihn mit den Medici, mit Calvin oder Adam Smith beginnen lassen, auch nur eine Spur humaner gewesen. Dass jedoch Widmann das Blutbad, das dieser friedliche finanzkapitalistische Neoliberalismus weltweit verursacht, nicht einmal andeutet, interpretiere ich meinerseits als Versuch, mit der provokativ zugespitzten These, die Oktoberrevolution sei nichts weiter als „ein Verbrechen gegen die Menschheit“ gewesen, von den historischen und aktuellen Verbrechen derer abzulenken, die im Namen Gottes, der Eigentumsfreiheit und des Profits begangen werden. Wer aber den entpolitisierten und unwissenden jungen Menschen wissentlich ein Zerrbild über verzweifelte Versuche, sich aus dem überproduktiven Vernichtungslagern der kapitalistischen Demokratien zu befreien, vermittelt, verhindert die überlebenswichtig gewordene rationale Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Geschichte des Kapitalismus.
    (…)
    Ich frage mich, ob es Verbrechen waren, als die staatssozialistischen Diktaturen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als „Ostblock“ auftraten und stark genug waren, Drittweltländern zu helfen, ihre Despoten zu stürzen. Denn es waren westliche Kapitalgesellschaften, die vielen antikommunistischen Despoten an die Macht verholfen hatten und ihnen mit „Entwicklungshilfe“ beistanden. Mit Hilfe kommunistischer Staaten konnten Kolonialvölker, die nach dem Ende des europäischen Feudalismus nun nicht merkantilistisch für europäische Fürstenhäuser, sondern kapitalistisch von der Bourgeoisie für die Bourgeoisie ausgeraubt wurden, zumindest erst einmal ihre eigenstaatlichen Souveränitätsansprüche, wenn auch nicht ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit durchsetzen. Ich möchte schon gern wissen, ob diese Unterstützung der Befreiungsbewegungen durch die Ostblockstaaten zu deren Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehört. Damals schon flohen – wie heute – Millionen vor den katastrophalen Folgen kapitalistischer Ausbeutung, vor westlicher Militär- und „Entwicklungshilfe“. Sie flüchteten vor den Massakern, die von westlichen Demokratien und Konzernchefs gestützte und geschützte Diktatoren in den ehemaligen Kolonien und inzwischen zu Rohstofflieferanten degradierten Ländern des peripheren Kapitalismus anrichten. Wer wollte bestreiten, dass in diesen Befreiungskämpfen auch Kommunisten nicht nur Fehler gemacht, sondern auch schwere Verbrechen begangen haben.

    https://www.rubikon.news/artikel/100-jahre-konterrevolution

    Und schließlich kann man es bereits in einem Absatz trefflicher bezeichnen als Herr Regenauer in einem ganzen Artikel:

    Rente statt Profit

    Das Subventionswesen für Konzerne, für ihre Shareholder und Manager, ist Teil einer größeren Struktur, die man bisweilen als »Sozialismus für Reiche« oder »Neofeudalismus« bezeichnet hat. Den oberen Schichten ist es gelungen, sich ein »bedingungsloses Maximaleinkommen« zu sichern, das von ihren Leistungen und Verfehlungen weitgehend entkoppelt ist. Nicht Markterfolge erhalten und vermehren die großen Vermögen und Einkommen, sondern Strategien der Privilegiensicherung, insbesondere durch Einflussnahme auf den Staat. Die staatliche Gabenökonomie für Superreiche verbindet sich mit dynastischen Strukturen, in denen Macht und Reichtum wie einst beim Adel durch die Geburt vererbt werden.

    Aus:
    Die Illusion der freien Märkte
    Wie der Staat hinter den Kulissen den Kapitalismus künstlich am Leben hält. Exklusivabdruck aus „Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen“.
    von Fabian Scheidler
    https://www.rubikon.news/artikel/die-illusion-der-freien-markte

    P.S.: Ich habe vor über zehn Jahren ein paar Millionäre kennengelernt, die waren auch in die Schweiz emigriert. Keine Ahnung warum die das gemacht haben?

    • Hallo lieber Box,

      ich hatte meinen Hohn, nicht Betroffenheit über den intellektuellen Dauerschwächeanfall Regenauer leider schon verfasst, bevor ich Ihren Kommentar entdeckte und mich hätte Ihnen einfach nur anzuschließen brauchen. Trefflich, was und wie Sie es kommentiert haben. Dabei wäre doch noch nicht alles verloren für ihn. Zuerst wie Sie, lesen, lesen, und nochmals lesen. Dann die offenen Fragen durchdenken: These – Antithese – Synthese. Dann wird aus der Synthese mitunter These und der Prozess begänne erneut. Dass aber solche Meinung selbst im RUBIKON und APOLUT erscheinen darf, ist halt Meinungsfreiheit. Die Regenauerschen Grusel-Behauptungen findet man ja ähnlich bei der Ukrainerin, die die "russischen Vergewaltigungen" erdichtet hatte. Für dies Dame und Herrn Regenauer wäre vielleicht jene Meinungsfreiheit erstrebenswerter, gar frei jeglicher Meinung sein zu können und zu bleiben. Das erspart so Selbstanklagen wie die oben vorliegende.
      Und solches Gewäsch ist keiner moralischen Entrüstung dienlich, warnte Marshall McLuhan. Die wäre eine Methode, Idioten Würde zu verleihen.

      Herzlichst,

      KPK

  21. wasserader sagt:

    Die Regenbogenfarben sind ein Abzeichen des neuen Faschismus .

  22. Norbert sagt:

    Sehr geehrter Her Regenauer,
    in den Zeiten des Entstehens der Grünen, das gebe ich zu, war ich ein Anhänger der Bewegung. Heute weiß ich nicht mehr, ob als Beschreibung der Partei "olivgrün" noch reicht oder "neobraun" angesagt ist. "Nachwuchsdogmatikerin" finde ich sehr treffend. Aber ob die Grünen je "sozialistisch" waren, wage ich zu besteiten. "Ökologisch" trifft für die Gründungsphase sicher zu, dogmatisch eher nicht. Was richtig ist: Heute sehen die Wähler dieser Partei, immer noch das "Alternative", das alte Veränderungspotential, was sich ins Gegenteil gewandelt hat! Grundsätzlich hätte Sie beleuchten können, dass diese Partei eine Partei geworden ist, keine Bewegung mehr. Sie hätten auch über die Probleme von Parteien generell (pars=Lobbygruppe eines Teils des Ganzen) reden können.

  23. Schramm sagt:

    Die Metamorphosen der bürgerlichen Ideologen
    der Bourgeoisie.

    »Ralf Fücks: Dieser Krieg wird militärisch entschieden. – „Letztlich wird für den Ausgang des Krieges entscheidend sein, ob die USA die massive Unterstützung der Ukraine fortsetzen und die Europäer ihren Beitrag leisten.“«

    Vgl. USA-MSN-Berliner Zeitung *

    Kommentar

    Herr Füchs und Frau Beck, bestreiten Sie diese Behauptungen über ihre persönliche Wirklichkeit?

    ►Vor Jahrzehnten als KBW-Aktivist im Kampf gegen die Existenz der Sowjetunion und für die Liquidierung der DDR. Heute, zusammen mit seiner Ehefrau, vor Jahrzehnten einer (zeitweiligen) Trotzkistin, in der psychologischen Kriegsführung unterwegs, im Kapitalinteresse der USA, der EU und NATO, für die Liquidierung der politischen Administration der (z.Z. noch existierenden) Russischen Föderation.

    ►In den 1970er Jahren standen die KBW-AktivistInnen noch fest an der Seite des Pol-Pot-Regimes im damaligen Kambodscha. Die Tötungspolitik der „Roten Khmer“ gegenüber der kambodschanischen Bevölkerung wurde damals bestritten und dafür die (bösen) Vietnamesen verantwortlich gemacht. – So die Erklärung einer in den 1970er Jahren angehenden Akademikerin. Ob sie heute im Staatsdienst ist, oder gar eine staatlich gut besoldete Pensionärin, das ist nicht bekannt.

    PS: Wie beim Frankfurter Straßenkämpfer Joschka, so hat sich auch hier der Umweg, über einen (vorgeblichen) „Antikapitalisten“, zum Apologeten des USA-Kapitalismus und NATO-Imperialismus gelohnt.

    Vgl.Ralf Fücks: Dieser Krieg wird militärisch entschieden (msn.com)

    Info-Empfehlung:

    Ukraine/Russland: Osteuropa-Expertin Marieluise Beck – Jung & Naiv: Folge 567
    https://www.youtube.com/watch?v=67zj_Ba8sa4

    07.06.2022, R.S.

  24. Ziemlich undifferenziertes Geschwurbel aus Fakten und Verdrehungen. Ich habe übrigens den "unmenschlichen" Sozialismus gut gebildet und zum differenzierten politischen Denken befähigt überlebt.
    Hier werden Stalinismus und Faschismus mit Sozialismus wischiwaschi gleichgesetzt, der reale menschengemachte Klimawandel den Grünen als Propagandalüge unterstellt, und viele weitere richtige Fakten im falschen Kontext dargestellt.
    Eine zusammenhanglose Hetzrede, dessen Titel "Grün als neues Braun" das Richtige ankündigt aber leider nicht belegt.

    • Norbobot sagt:

      dem stimme ich zu!! In dem Moment, wo unqualifiziert vom Sozialismus geschwafelt wurde, habe ich nicht mehr weiter gelesen. Sozialismus bedeutet – ohne ihn glorifizieren zu wollen – auch Volkseigentum an den Produktionsmitteln und dieses Ziel kann man den Grünen nun wirklich nicht andichten.

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      das als undifferenziert zu bezeichnen ist sehr höflich.
      Zitat Artikel:
      "Denn die Partei steht vor allem für vier Dinge: Kollektivismus, Zentralismus, Korporatismus und Totalitarismus. Übersetzt in politische Systematik ist das gleichbedeutend mit Sozialismus — einem autoritären Sozialismus."

      Kollektivismus
      Was haben die Grünen bewirkt, außer Dosenpfand und Hartz-IV zuzustimmen?
      Also inwiefern sind Dosenpfand und Hartz-IV kollektivistisch?
      (Mal abgesehen davon, ob Kollektivismus so ist, wie der Autor des Artikels im weiteren Verlauf behauptet.)

      Zentralismus
      Was haben die Grünen zentralistisches bewirkt?

      Korporatismus
      Hm … wenn man an Pfizer, Moderna und KrausMaffei/Rheinmetall denkt, außerdem an Blackrock und Deutsche Bank und GoldmanSachs … ja.

      Totalitarismus
      Ja die Notstandsverordnungen der letzten zwei Jahre, nur ohne Notstand …

      So.
      Kollektivismus, Zentralismus und Totalitarismus passen zu Sozialismus, zum real existierenden Sozialismus, so wie es ihn gab.
      Aber Korporatismus bedingt Kapitalismus, bedingt die Konzerne in Privateigentum.
      Also da werden Kapitalismus und Sozialismus munter durcheinandergewürfelt – und gut, wir haben Meinungsfreiheit und die ist unter allen Umständen zu verteidigen.
      Ob der Autor dieses Artikels sich damit als analysefähig empfiehlt, das steht auf einem anderen Blatt.
      Wirtschaftspolitisch sind die Grünen liberal; Privateigentum, freier Markt und Konkurrenz.

    • OttoH sagt:

      Hallo Herr Regenauer !!!
      Bevor Sie sich über Kuba auslassen, sollten Sie uns erklären, warum die Sanktionspolitik der USA gegenüber Kuba, für Sie anscheinend nichts mit dem Mangel in Kuba zu tun hat.
      Mannomann, mich wundert, daß es ein Beitrag wie dieser auf Apolut und auf Rubikon geschafft hat.

  25. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    die Grünen schaffen Grundrechte ab? Iss ja was ganz was neues!
    (Hartz-IV wurde 2005 eingeführt, macht mittlerweile 17 Jahre, aber naja … )
    Aber das ist kein Wunder, schließlich sind die Grünen liberal, ein bisschen Dosenpfand und ansonsten freier Markt über alles.
    Die liberale Ideologie bedeutet vor allem Konkurrenz, jeder sei des anderen Konkurrent.
    Logisch dass Grundrechte da nur stören.

  26. Irwish sagt:

    Aus dem Handbuch für den modernen Tyrannen
    https://apolut.net/monkey-business-von-paul-schreyer/#comment-243784

    Schonmal von der Abkürzung MUDB gehört? MUDB steht für »Monster unter dem Bett«. Wenn Kinder autoritäre Eltern haben, die ihnen mittels allerlei Drohungen Gehorsam beibringen, entwickeln sie häufig solche Ängste. Wenn sie gehorchen, müssen sie keine Angst vor dem Monster haben, denn die Eltern beschützen das Kind davor. MUDBs gibt es in allen nur denkbaren Variationen: Armut, Migranten, Krankheiten, Wirtschaftskrisen, Umweltkatastrophen, Terrorismus, Verbrechen und viele mehr. Ob die propagierten Probleme wirklich sind, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist nur, daß sie eine Bevölkerung in Angst versetzen. Und wenn die Leute Angst haben, können sie nicht mehr klar denken, was sie orientierungslos macht und in die Fänge des Tyrannen bzw. der Politkaste als direkte Herrscher treibt.

    —– Zitat-Anfang —–

    Um den Nutzmenschen deine Tyrannei erfolgreich zu verkaufen, solltest du alles, was mit Freiheit zu tun hat, ständig in den Dreck ziehen. Natürlich wird es nicht viel bringen, offen zu sagen, daß Freiheit schlecht sei. Aber du kannst die Nutzmenschen darauf konditionieren, sich untereinander ständig zu mißtrauen und sich gegenseitig zu verdächtigen. Bringe sie dazu, zu glauben, daß die Menschen andere bestehlen, berauben, umbringen usw., wenn du sie nicht davon abhalten würdest. Zeige ihnen, daß die vielen gesellschaftlichen Probleme zu großem Chaos und Leid führen, wenn das gemeine Volk sich selbst überlassen wird. Präsentiere dich als großen selbstlosen Erlöser und Retter und lasse gleichzeitig die normale Bevölkerung als raffgierig, unehrlich, vertrauensunwürdig, unfähig, unmoralisch, gleichgültig, kurzsichtig, egoistisch und gemein erscheinen. Unterstelle den normalen Menschen einfach alle Charakterzüge, die eigentlich dir entsprechen.

    Wenn die Nutzmenschen nicht an das Gute im normalen Menschen glauben, werden sie nach übermenschlichen Wesen suchen, die die Menschen vor sich selbst retten und beschützen. An dieser Stelle kommst du natürlich ins Spiel.

    Suche immer weiter nach neuen Dingen und Aktivitäten, die du verbieten, regulieren oder besteuern kannst. Suche gezielt nach Bereichen, die einige der Nutzmenschen nicht mögen oder bei denen du ihnen einreden kannst, sie nicht zu mögen. Sie werden dich dabei unterstützen, diese Bereiche zu verbieten, zu regulieren oder zu besteuern. Sehr viele Menschen mögen sehr viele unterschiedliche Dinge nicht. Deswegen sollte es dir nicht schwerfallen, diese Methode dazu zu benutzen, um am Ende so gut wie alles und jeden zu beherrschen.

    In den USA kann kein einziger Bürger wirklich sicher sein, alle Regularien beim Aufstocken seines Hauses beachtet zu haben, daß seine letzte Steuererklärung fehlerfrei war, daß er mit seinem kleinen Unternehmen alle Anforderungen erfüllt und daß er sämtliche Genehmigungen und Lizenzen für das hat, was er tut. Die Angst davor, irgendein Gesetz möglicherweise nicht beachtet zu haben, liefert ihn seinem Unterdrücker aus.

    Für dich bedeutet das, daß du gar nicht daran interessiert sein solltest, daß sich die Nutzmenschen an alle deine Vorschriften halten. Je öfter sie sie mißachten, desto besser. Jede Gesetzesübertretung gibt dir mehr Macht über die Nutzmenschen, auch wenn sie unabsichtlich geschieht.

    Unklare Vorschriften und Verbote eignen sich ausgezeichnet zur Ausweitung von Macht und Herrschaft. Auf den ersten Blick erscheint das widersprüchlich und du neigst sicher dazu, den Nutzmenschen möglichst klare und einfach verständliche Regeln vorzugeben, gegen die sie nicht aus Versehen verstoßen könnten. Laß das sein. Gib ihnen lieber möglichst komplexe und verwirrende Regeln vor. So können sie sich nie sicher sein, ob sie sie nicht aus Versehen verletzen. Unzählige unverständliche und undurchschaubare Regelungen und Verbote versetzen dich in die Lage, jedem beliebigen Untertan jederzeit zu kriminalisieren und ihm zu unterstellen, irgendein Verbrechen zu begehen oder begangen zu haben. Das erzeugt bei ihnen ein andauerndes Gefühl von Angst und Scham. Sie können sich niemals sicher sein, ob und womit du sie als nächstes drankriegen wirst.

    Warum fürchten die Amerikaner Steuerprüfungen? Warum fürchten Restaurantbetreiber Besuche von der Gesundheitsbehörde? Warum fürchten Bauunternehmen Besuch von der Bauaufsicht? Manchmal machen die Nutzmenschen bewußt Fehler, aber meistens passieren sie, weil die Gesetze so kompliziert und beliebig auslegbar sind, daß irgendein Bürokrat schon irgendeinen Verstoß aus Versehen oder aus Unwissenheit feststellen können wird.

    Überbordende Regulierung und unüberschaubare Gesetze erlauben dir ein Ausmaß an Tyrannei, vor dem auch die brutalsten Diktatoren der Menschheitsgeschichte vor Neid erblaßt wären. Das Ergebnis ist eine umfassende Willkürherrschaft, in der jeder einzelne Bürokrat sich seinerseits wie ein kleiner Diktator aufführen kann. Wobei er natürlich dir unterstellt ist. Überkomplizierte Gesetze, die kein Mensch versteht, sind ein äußerst wertvolles Werkzeug für Tyrannen, weil sie den Anschein einer unparteiischen Autorität erwecken, dir gleichzeitig aber die vollständige Kontrolle über jeden Untertan gibt, der aus der Reihe tanzt.

    Absurd komplizierte, vollkommen unverständliche Gesetze helfen dir bei der Tyrannei gleich in zweifacher Hinsicht: Die Nutzmenschen, aber vor allem auch deine Bürokraten werden nicht dazu in der Lage sein, sie vollumfassend zu kennen und zu verstehen. Wenn die Gesetze ein Sammelsurium aus mehrdeutigem, widersprüchlichem, unlogischem und unverständlichem Unsinn sind, kann selbst der gesetzestreueste Bürger, der sich wortwörtlich an sie hält, Probleme mit den Bürokraten bekommen, die sie anders interpretieren.

    Bei Bedarf muß der Nutzmensch nicht einmal etwas falsch gemacht haben, sondern kann einfach nur durch »technische Mißverständnisse« schikaniert werden. Er hat dann die Wahl: Entweder er greift zu aufwendigen »Widersprüchen«, die ihn sehr viel Zeit und Geld kosten werden und nur selten erfolgreich sind, oder er akzeptiert die Bedingungen der kleinkarierten Bürokraten und erfüllt ihnen alle ihre Wünsche. Die meisten Nutzmenschen werden früher oder später entnervt aufgeben und sich für letzteres entscheiden.

    —– Zitat-Ende —–

    Quelle: Larken Rose, Der Nutzmensch – Handbuch für den modernen Tyrannen
    http://irwish.de/PDF/__Scans/Rose_Larken-Der_Nutzmensch_(OCR).pdf

    Siehe auch: Larken Rose, Die gefährlichste aller Religionen
    http://irwish.de/PDF/_Soziologie/Rose_Larken/Rose_Larken-Die_gefaehrlichste_aller_Religionen.pdf

  27. Whoy sagt:

    Ich habe eher den Eindruck bei „Woken“ Grün oder Links, handelt es sich um
    den Angelsächsischen FabianLinks, also gelenkte Opposition.

  28. Nevyn sagt:

    Täusche ich mich oder ist die grünbraune Bewegung ein Wohlstandsproblem, das vor allem in Ländern herrscht, deren Bewohnern es in den letzten Jahren oder Jahrzehnten teilweise zu gut gegangen ist?
    Sind das nicht überwiegend Leute, die denken, dass das Geld aus der Druckerpresse kommt und die Waren, die man damit kaufen kann aus einem Füllhorn, das nie leer wird und immer für alle reicht?
    Sind das nicht überwiegend Leute, die nie gelernt haben, einen Spaten oder einen Hammer zu benutzen, geschweige denn einen richtigen Beruf zu erlernen oder überhaupt irgend etwas richtig zu machen und zu einem erfolgreichen Ende zu bringen?
    Sind das nicht überwiegend Leute, die nie ihren Kopf für etwas hinhalten mussten und ihr Fähnchen immer in den Wind setzen, aber alles kontrollieren, bevormunden und beherrschen wollen?
    Mit anderen Worten Kinder, die Gott spielen, weil ihnen niemand Einhalt gebietet als die herauf ziehende Not?

  29. FreedomRider sagt:

    Als die damals durch die Mauer eingedrungen sind, hat sich die Farbe geändert und mit den westlichen Maoisten vermischt, welches wiederum den Weg nach oben möglich gemacht hat

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