Lava, Erdriss und Bauernprotest. Gegen den Trend zum Irrationalen. | Von Rob Kenius

Ein Standpunkt von Rob Kenius.

Die Erderwärmung wird nicht aufgehalten. Kriege werden nicht verhindert, sondern angeheizt. Die Umverteilung nach oben wird nicht gestoppt, sie wird von den Regierenden gefördert. Deutschland ist Trendsetter und hat sich in der Zeitenwende auf den Weg zur Militärmacht begeben.

Das alles ist nach dem gesunden Menschenverstand und in den Augen der erdverbundenen Bauern aus der Landwirtschaft im höchsten Maße irrational, aber es läuft wie geschmiert. Der Trend in die Selbstzerstörung wird mit Geld, Energie und viel Propaganda in den Medien vorangetrieben.

Bei Umfragen gibt es knappe Mehrheiten und bei Wahlen siegen Populisten, die sich über die Folgen ihrer Parolen keine Gedanken machen. Die Ampelkoalition, dirigiert von Olaf Scholz, Habeck und Lindner ist längst nicht so harmlos und neutral wie eine Verkehrsampel, sie ist ein energischer Wegweiser, eine Richtungsanzeige, im Sinne der Trends, die in den Abgrund führen.

Olaf Scholz zeigt kein politisches Profil, dafür aber um so mehr Finanzaktivität, und das nicht erst seit er Kanzler ist. Seine Finanzpolitik ist systemkonform, aber das System der Hochfinanz ist im höchsten Maße instabil und schädlich für alle, die nicht davon profitieren. Es kann und darf mit der Finanzentwicklung so nicht weitergehen. Olaf Scholz aber beschleunigt den Trend.

Ein deutliches Symbol ist der Elb-Tower oder Scholz-Tower in Hamburg, der jetzt zur Bauruine zu werden droht. Das hängt damit zusammen, dass Herr Scholz die Finanzierung einem der windigsten Finanzakrobaten Europas, namentlich René Benko, überlassen hat. Wer sich mit solchen Leuten bindend einlässt, ist mit ziemlicher Sicherheit vom gleichen Schlag. Der Tower symbolisiert nicht die Stärke Hamburgs, sondern den Größenwahn der Finanzwelt und der Politik.

Herr Schulden-Scholz macht nicht nur Schulden am laufenden Band, er ist im Schuldenrausch und protzt auch gerne mit seinen Finanzaktionen im Stil der größten Milliardäre. Joe Biden ist bestimmt beeindruckt vom Milliarden-Wumms, denn für hundert Milliarden müsste er den Kongress oder die Notenbank fragen.

Scholz entscheidet über das Parlament hinweg. Das ist so ähnlich wie in der Drogenszene. Wer am meisten reinzieht, reindrückt und sich in den Kopf jagt, und wer am besten weiß, wie man an Stoff kommt, der ist unangefochten der King.

Olaf Scholz weiß, wie man das große Geld beschafft. Damit kann er die Genossinnen und Genossen in der SPD beeindrucken. Uns aber kann er damit nicht beeindrucken, denn wir wissen ebenfalls, wie Geld heute entsteht und es soll hier noch einmal kurz erklärt werden, so dass Grüne und Sozialdemokraten es auch verstehen und damit sie dem offiziellen Vertreter des Neoliberalismus, Herrn Lindner, Kontra geben können.

Geld wird durch Schulden generiert. Dazu gehören zwei Teilnehmerinnen am Deal: Eine Bank und jemand, der die Schulden übernimmt. Die Bank vergibt den Kredit dabei nicht aus ihrem vorhandenen Vermögen, sondern sie macht eine Gutschrift auf ein Konto, die nicht durch Rücklagen gedeckt sein muss. Damit wird die Geldmenge um den Betrag der Gutschrift erhöht. Das ist dann aber echtes Geld; die Summe steht zur freien Verfügung und ist von anderem Geld nicht zu unterscheiden.

So werden Geld- und Schuldenmenge mit dem Kredit gleichzeitig erhöht. Erhöhung der Geldmenge ist an erster Stelle ein Vorteil für die Finanzwelt; denn Geld ist ihr Betriebsstoff und zusätzlich fließen Zinsen in Richtung der Geldbesitzer. Außerdem wird durch Erhöhen der Geldmenge Inflation angereizt.

Bei dieser Verschuldung und Generierung von Buchgeld ist Sicherheit bedeutend. Denn das System bricht zusammen, sobald Unsicherheit im Kopf einer Zahl von Kontoinhabern entsteht und diese Leute Auszahlung ihrer Guthaben verlangen. Das führt direkt zur Bankenpleite, was sehr oft schon geschehen ist. (Pleitebanken werden, wenn sie groß genug sind, in Deutschland mit Steuermitteln gerettet.)

Nicht die Bank sichert also den Wert des neu erschaffenen Geldes, sondern die Schuldner. Ist der Kreditnehmer ein Herr Scholz, dann ist die Sicherheit maximal. Der Schuldner ist nicht die Regierung, die Schuld geschieht im Namen des Volkes und die Garantie übernehmen alle, die jetzt und vor allen Dingen in Zukunft, Steuern zahlen, also auch Kinder und Kindeskinder, die niemand gefragt hat. Die Regierung wechselt oft schnell, die Schuld bleibt bestehen, bis sie nach Jahrzehnten abgezahlt ist.

Für die Banken ist Herr Scholz der ideale Partner, er macht Schulden im Namen eines wirtschaftsstarken Landes. Das Geld wird neu geschaffen, die Geldmenge erhöht sich und ständig fließen Zinsen auf die Konten in der Finanzwelt. Verlierer sind nur die jetzigen und zukünftigen Steuerzahler.

Für Olaf Scholz und seine Regierung sind die Schulden ein bequemer Weg zu mehr Selbstebewusstsein und zum Prestigegewinn. Für das Land sind sie ein legaler Finanzbetrug. Betrug in sofern, als viele denken, die Ampel-Regierung tue ihnen was Gutes.

Deshalb gab es jetzt ein Stoppschild, ein Veto vom Bundesverfassungsgericht, denn die Verfassung verlangt, dass die Regierung sich zu Gunsten der Allgemeinheit verhält. Riesige Schulden für kostenlose Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und für Hochrüstung sind nicht im Sinne des Grundgesetzes.

Schulden waren schon immer ein bequemer Weg zur militärischen Macht und an der Rüstung profitiert nicht nur die Finanzwelt, sondern auch die Rüstungs-Industrie und die Wirtschaft im allgemeinen. Militärische Macht wird von der Bevölkerung untertänigst akzeptiert, was nur logisch ist, denn wer weiß, wozu das Militär nicht alles eingesetzt werden kann. Der deutsche Versuch einer Revolution, die sogenannte Märzrevolution von 1848, wurde 1849 mit militärischer Gewalt niedergeschlagen. Ein Vulkanausbruch wie in Frankreich und ein Lavaausbruch wie in Island 2023, wurde verhindert.

Wenn es darum geht aufzurüsten, ziehen Finanzmacht, Regierung und Rüstungsindustrie an einem Strang. Die Medien liefern die ständige Propaganda, die dringend nötig ist, denn das normale Volk profitiert nicht von der Hochrüstung und erst recht nicht vom Krieg. Im Fall Deutschlands ist Rüstung besonders absurd, wir sind umgeben von zehn Nachbarstaaten, die meisten sind klein und keiner ist uns feindlich gesonnen.

Auf Rüstung folgen irgendwann Spannungen mit großen Nachbarn. Die sind für uns Frankreich und Polen. In Polen gibt es antideutsche Stimmungsmache und eine forcierte Hochrüstung. Man hat das Ziel das stärkste Militär in der EU aufzubauen. Ist das ein Grund mitzuziehen?

Es ist inzwischen selbstverständlich, dass Umweltschutz und Klima zurückgestuft werden. Weder die Finanzmacht noch die Rüstungsindustrie und erst recht nicht die Militärs sind daran interessiert. Es bleibt bei einer globalen Konferenz mit Absichtserklärungen und der Behauptung, dass nicht genug Geld für die Umwelt vorhanden sei.

Die Umwelt benötigt aber nicht Geld, sondern Schutz vor der Ausbeutung. Es gibt genug Ideen, das Klima und den Lebensraum zu retten, ohne dass es Geld kostet. Das effektivste Ziel wäre Einsparen von Energie. Aber das ist nicht im Interesse der Wirtschaft, denn Einsparen bedeutet Reduktion und Energie ist seit dreihundert Jahren das Treibmittel der Wirtschaft.

Weniger Energie bedeutet weniger Wachstum, also sucht man nicht Energie zu sparen, sondern Energie durch erneuerbare Energien zu ersetzen, koste es, was es wolle, Geld ist ja genug da und es kann mit Herrn Scholz durch Schulden ständig vermehrt werden.

Das wird krass und deutlich sichtbar beim Einsatz von Elektroenergie. Man kann natürlich mit Elektroantrieb Schienenfahrzeuge betreiben, die pro Energiemenge wesentlich mehr Menschen und Waren befördern als der Autoverkehr. Aber das ist nicht gewollt. Mit Automobilindustrie und Autoverkehr wird viel Geld verdient. Die Fahrzeuge wurden schwerer, schneller und teurer. Mehr Einsatz von Energie, mehr Geld in Bewegung. Der umweltfreundliche Schienenverkehr wird vernachlässigt.

Das SUV und das Superelektroauto Tesla sind der große Erfolg. Für Klima und Umwelt ist diese Entwicklung kontraproduktiv. Der Trend geht von einem richtigen Gedanken aus, wird aber umgebogen in die falsche Richtung. Würden alle Autos durch Tesla oder ähnliche Karossen ersetzt, wäre für Umwelt und Klima nichts, aber auch gar nichts gewonnen.

All diese falschen Trends sind nicht im Interesse der Menschen, sondern im Interesse einer Minderheit, die ganz oben ihre Sucht nach mehr Geld und Macht auslebt. Mehr Geld in der Hand, mehr Geschwindigkeit beim Überholen, mehr Bequemlichkeit im Sitz, mehr Einfluss, mehr Macht, mehr Rüstung, mehr Propaganda, mehr Bedeutung, mehr, mehr, mehr Größenwahn.

Dagegen bildet sich langsam eine Mehrheit in der Bevölkerung. Das wurde bei der großen Demo gegen die Corona-Maßnahmen schon deutlich, die Michael Ballweg organisiert hat. Seitdem ist bei jeder Demo mehr Polizei aufgeboten, als Demonstranten angemeldet sind, und Michael Ballweg hat neun Monate in Untersuchungshaft gesessen.

Die Bauern lassen sich von der Polizei nicht so leicht einschüchtern, auch nicht in Berlin, sie kommen mit ihren Traktoren und wenn die Polizei Wasserwerfer einsetzt, kommen sie möglicherweise mit Gülle. Keine Angst vor der Polizei! Die Polizei protestiert mit und ist ein Zeichen unserer Stärke.

Es gilt jetzt, den Trend mit demokratischen Mitteln zu stoppen, dazu gehört in jedem Fall Massenprotest, immer mehr und immer wieder, wie ein Ausbruch von Lava aus dem Erdinneren, der nicht aufzuhalten ist.

Die Milliarden, die dem Haushalt fehlen, sind bei Rüstung, Militär und Militärhilfe leicht einzusparen und wenn der Staat noch mehr Geld für gute Zwecke braucht, sollte er es sich da holen, wo es in Überfluss vorhanden ist.

Transaktionssteuer, progressive Steuern auf Finanzgewinne, Vermögensabgabe durch Beteiligung an Erbschaften. (Erbschaftsteuer ist ein Falschwort.) Das Geld kommt nicht vom Acker, es wächst nicht aus der Erde, es wird von der feudalen Finanzwelt generiert und dort auch akkumuliert und da ist es durch Steuern und Vermögensabgaben abzuernten, ohne Zinsen und ohne Rückzahlung.

Der Scholzomat muss gestoppt werden, wie der Scholz-Tower in Hamburg zum Stillstand gekommen ist, weil Schulden die Zukunft verkaufen und die Übermacht der Finanzwelt weiter ausbauen.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 03. Januar 2024 bei kritlit.de

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Bildquelle: Alexandros Michailidis / shutterstock

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Kommentare (14)

14 Kommentare zu: “Lava, Erdriss und Bauernprotest. Gegen den Trend zum Irrationalen. | Von Rob Kenius

  1. Grauer Wolf sagt:

    Es ist unglaublich, in welchem aggressiven und arroganten Stil hier einige Kommentatoren schreiben.
    Was sind das für Menschen?
    Wir brauchen doch nur in die Geschichte zurückzugehen.
    Es passieren doch immer wieder die gleichen Muster.
    Das Finanzsystem wurde in so vielen Fällen bereits erklärt, sogar teilweise im Mainstream
    (Doku bei 3sat/Arte, bei "Mann,Sieber", Volker Pispers, in der "Anstalt" u. bestimmt noch mehr), im Kino ("Let's make money), Filme wie "Zeitgeist addendum" in den 90ern bereits usw., geschweige danach in den sogenannten Alternativmedien (allen voran Andreas Popp mit seiner "Wissensmanufaktur" und dem Plan B als Alternative, Franz Hörmann, der ja auch sogar im Mainstream auftrat und später kamen so einige dazu, auch aus dem liberalen Ecken wie Oliver Janich und Markus Krall, und nicht zu vergessen natürlich der unermüdliche Ernst Wolff, u.v.m.)
    Dabei wissen wir doch alle, dass das meiste Geld gar nicht in der Wirtschaft ankommt, sondern als Zahlen im Computer geparkt und damit insgesamt Regierungen, Länder und Wirtschaften beeinflusst und gesteuert werden.
    Hier passieren doch Dinge, die wir erst mitbekommen, weil es irgendwelche Auswirkungen zeigt, die mal mehr , mal weniger sichtbar werden. Aber Reichtum, grenzenloser Reichtum wird doch immer noch angehimmelt, bewundert und dem auch nachgeeifert, so gut jeder eben kann. (siehe "Vorbilder" Elon Musk und ähnliche Größen). Da spielt es doch keine Rolle, wie die zu so viel Reichtum gekommen sind. Der Kapitalismus ist die Summe von Raubzügen und wer am schnellsten raubt und sich Geld erschleicht, der hat eben gewonnen. Der Staat erzählt dem Normalbürger, dass eigentlich nie genug Geld da ist und er lässt sich von den Superreichen und Konzernen als Melkkuh benutzen. Die erschlichenen Subventionen müssen alle über Generationen hinweg bezahlen.
    Hier hat das Volker Pispers sehr treffend auf den Punkt gebracht.
    Wie der Normalbürger jeden Tag belogen und "hinter die Fichte" geführt wird, das ist himmelschreiend.
    Wenn man so viel lügen würde in einer Beziehung, wäre die alsbald komplett kaputt.
    Kein Wunder, dass das Vertrauen in die Politik immer weiter rasant sinkt.
    Und hier werde ich immer wieder an die Weimarer Republik erinnert, ohne diese Parallelen jetzt hier aufmachen zu wollen. Das würde diesen Rahmen sprengen.
    Komischerweise ist wieder eine SPD an der Marionettenmacht, aber von der CDU mit vorbereitet.
    Man konnte doch gut beobachten, wie eine Branche nach der anderen der Profit zugeschoben wird vom Staat.
    Jetzt ist die Rüstungsindustrie mal wieder dran. Big Pharma durfte in den letzten Jahren an den Trog.
    Und immer wieder bezahlt die Zeche der Staat, also der Steuerzahler.
    Die Frage ist, setzen sich die vernünftigen Kräfte durch, begehrt das Volk endlich auf trotz massiver Propaganda, Lug und Trug oder wird es wieder zu einer weiteren Massenkatastrophe kommen.
    Irgendwer sagte einmal,….wir werden von Psychopathen regiert.
    Dr. Maaz spricht von einer narzisstischen, normopathischen Gesellschaft.
    Und man konnte und kann es beobachten, das Kranke zeigt sich im Großen wie im Kleinen……
    Manche fordern ja, wir müssen uns aus der Umklammerung der USA lösen, was ja die Hauptursache für die aktuellen Abläufe ist. Als ob das so einfach wäre. Wer das wöllte, würde wohl nicht sehr weit kommen.
    Er bräuchte ein immens schnelles Pferd……schneller als der Cowboy je zu reiten vermag. hihi

  2. triple-delta sagt:

    Wie fast immer eine reine Aufzählung der Symptome, ohne die Krankheit resp. die Therapie benennen zu können oder zu wollen.
    Was wir erleben ist der staatsmonopolistischer Kapitalismus in Reinkultur.
    Wem das nicht passt, der muss seine Angst vor dem bösen Wort mit S am Anfang überwinden.

  3. Gnil sagt:

    Irrationales gibt es auch dort, wo man es nicht vermutet hätte:
    Moskau will den von Davos befürworteten Plan zur Digitalen ID und Überwachung in den Vordergrund stellen.

    Siehe:

    Moscow to prioritize Davos-endorsed plan to cattle-tag the planet

    https://off-guardian.org/2024/01/03/moscow-to-prioritize-davos-endorsed-plan-to-cattle-tag-the-planet/

    • Blechhuhn sagt:

      At Gnil
      Die Behauptung, die Fronten zögen sich entlang nationaler Grenzen, ist eine der wirkungsvollsten aktuellen Propagandalügen. Die russischen Oligarchen sitzen mit den chinesischen, amerikanischen, palästinensischen oder israelischen, etc., im gleichen Boot. Oligarchen aller Länder vereinigt euch! DIE haben „ihren“ Marx gelernt.
      Den Nationen schlägt besonderer Haß der Globalisten entgegen, da in den Nationen einerseits die kulturelle, historische, mentale, etc., Identität der jeweiligen Menschengruppe verankert ist und vor allem, weil Nationen die KLEINSTMÖGLICHE ENTITÄT bilden, die aufgrund ihrer Größe noch imstande ist, sich gegen Globalterror zur Wehr zu setzen. Vielleicht besteht allerdings hier ein Unterschied zwischen Rußland und den meisten anderen Staaten der Welt. Ihre Identität scheint noch erhalten.
      Im Krieg in der Ukraine selbst sublimiert sich allerdings lediglich der weltweite Kampf um die VERTEILERSCHLÜSSEL der Ressourcen und der globalen Macht über alle Nutzmenschen. Für die Herrschenden in Rußland existiert ein besonderer Glücksfall und ein Einfallstor für die Demagogie und Propaganda – nämlich der fortdauernde gemeinsame Bezug aller Russen auf den Großen Vaterländischen Krieg.
      Das Problem eskaliert an diesem Punkt jedoch dann, wenn sich die Russen, wenn sich das russische Volk darüber klar wird, daß es ebenso betrogen wird wie alle anderen auch. Hierzu historischer Verweis auf 1917 – andauernde Kriegswirtschaft, daraus folgend nicht enden wollender sozialer Niedergang (Kriege ziehen so was immer nach sich – auch in Russland), durch den Krieg viele Waffen im Umlauf, zunehmendes Bewußtsein der eigenen Lage und die Erkenntnis, daß es generell – daheim und weltweit – nicht mehr so weiter gehen kann.
      Neuerdings deutet sich zumindest tendenziell eine ganz ganz langsame Entwicklung hin zu einer revolutionären Situation in den USA an. Zunehmender Widerstand gegen die Flutung mit Migranten. Extremer sozialer Niedergang der ärmeren Bevölkerung. Rebellionsansätze im Militär (Nach Zwangsspritzung), Annäherung der verbliebenen Intellektuellen untereinander – einschließlich der Veteranen aus den Diensten und dem Militär, und – das Volk ist bewaffnet, es werden Zahlen genannt von um die 500 Mill Handwaffen im Volk.
      China – bereits weit fort geschrittene Neofeudalversklavung des Volkes unter dem Banner einer Art Internationalsozialismus.
      In Israel müssen derzeit dringend die Folgen der Spritzung (22 % Übersterblichkeit) sowie der politische Widerstand (Riesendemos) durch Krieg „nach außen“ in Gaza kaschiert werden.
      In Afrika bebt der Boden.
      Der Krieg gegen das eigene Volk bleibt letztlich nirgendwo ohne Konsequenzen. So oder so.
      …..
      Und Deutschland? ….. Denk ich an Deutschland in der Nacht, ….

    • @ Blechhuhn
      Wer wirklich glaubt, dass ein Land wie Russland für eine "bessere, humanistischere" oder "werteorientiertere" Welt stünde, hat sowieso die Kontrolle über sein Leben verloren…

  4. Upling sagt:

    Grundsätzlich stimme ich dem Artikel zu.

    aber…

    Zitat:
    "Das ist so ähnlich wie in der Drogenszene. Wer am meisten reinzieht, reindrückt und sich in den Kopf jagt, und wer am besten weiß, wie man an Stoff kommt, der ist unangefochten der King."

    Der ist nicht unangefochten der King sondern sehr bald tot!

    Würden Sie so etwas auch von einem Säufer (75.000 Tote/Jahr nur in D.) oder einem Kettenraucher (135.000 Tote/Jahr nur in D.) behaupten?
    Finden Sie diesen völlig unnötigen Seitenhieb auf eine bedauernswerte Minderheit in unserer Gesellschaft besonders originell oder einfach nur lustig?

    Ich find's dämlich! Von denen wird sich niemand über Sie beschweren da können Sie ja sicher sein! Die müßen sich nämlich verstecken. Wie feige von Ihnen! Warum nehmen Sie nicht Schwule oder Neger? Haben Sie Respekt vor der LBGT… Bewegung oder dem Regenbogen? Die können sich nämlich mittlerweile wehren da sie nicht (mehr) verfolgt werden. So unnötig in einem Artikel der sich um ein ganz anderes Thema als Drogen dreht!

    Was wissen Sie denn über die "Drogenszene"?
    NICHTS!
    Es gibt nicht eine "Drogenszene", es gibt da überhaupt keine "Szene"!
    Es gibt nur sehr viele Einzelschicksale, Menschen die zur falschen Zeit am falschen Ort waren, oder zum falschen Alter und die falsche "Freunde" gehabt haben. Menschen die extreme Schicksalschläge erlitten haben, aber auch oberflächliche Menschen die sich einfach nur Vergnügen wollen und die Dummheit besaßen etwas auszuprobieren was sie später nicht mehr kontrollieren können.

    Es gibt aber auch Menschen die diese Menschen unterdrücken indem sie willkürlich eine Droge für "gut" erklären und eine andere für "böse" und daß damit friedliche Menschen wie Terroristen gejagt und kriminalisiert werden, die NICHTS aber auch rein gar NICHTS Böses im Sinn haben. Es gibt dazu auch noch Kreaturen in Menschengestalt die an dieser Verfolgung gut verdienen.

    Aber am bedauerlichsten ist, daß es aufgrund der deutschen Drogenpolitik jedes Jahr weit mehr als 1.000 vermeidbare Todesfälle gibt und daß in der Regel bei meist noch jungen Menschen.

    Seit den 60er Jahren (der Geburt des "Einheitsabkommens", des internationalen Halali zur gemeinsamen Jagt und zur Vernichtung der Konsumenten von illegalisierten Drogen werden die Persönlichkeistrechte, die immerhin im GG im Bereich mit Ewigkeitsgarantie stehen, mit Füßen getreten aber Niemanden hat es bisher interessiert. Das Narrativ ist daß gleiche wie bei Corona: Wir müßen die jagen weil die unsere Kinder gefährden! Ahhhhhjaa! Der Kiffer ist schuld wenn die Eltern bei der Erziehung ihrer Brut versagen oder sich ihr gänzlich entziehen.

    Nun begeht das Regime ein ähnliches Verbrechen mit Corona und das Geheule ist groß!
    Was wollt Ihr eigentlich?
    Seid froh daß man Euch 70 Jahre in Ruhe ließ!
    Lockdown, da kann ich nur grinsen. 5 Mio. Menschen sind in Deutschland eh im Dauerlockdown weil sie Angst vor der politischen Verfolgung haben!

    Geldsystem…
    Drogensteuern
    Erst werden die Kinder zu Rauchern gemacht, das durchschnittliche Einstiegsalter zum Rauchen ist bei Jungs immer noch 13-14 so wie vor 70 Jahren, dann wird mit dem Finger auf sie gezeigt und sie werden mit Tabaksteuern lebenslang ausgepreßt die einem ordentlichen Drogendealer (das ist die Mehrheit von denen) die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Fangen sie später noch an zu saufen steht einem lebenslangen Steuer-Sklaventum nichts mehr im Wege, möglicherweise gekrönt mit Verfall und am Ende Obdachlosigkeit.

    Man macht nicht mal einen Hehl daraus und prahlt sogar damit daß man mit dem vielen Geld – Halt nein eben nicht die Prophylaxe finanziert – sondern die Rentenkasse stärkt.

    Aber wenn vorgeschlagen wird, daß man den schwerstabhängigen Heroinkonsumenten sauberen Stoff unter ärztlicher Aufsicht verabreicht, also eine schulmedizinische Therapie, der Stoff als Medikament, so daß sie wieder menschenwürdig weiter leben könnten heißt es "Nein das geht nicht dann würde der Staat zum Dealer!" das ich nicht lache…. der Staat ist längst ein Dealer und zwar einer der übelsten, einer der auf dem Schwarzmarkt höchstwahrscheinlich einem baldigen Überfall mit möglicher Todesfolge zum Opfer fallen würde.

    Bis heute hat man es – trotz aller beteuerten (gelogenen) Anstrengungen – nicht einmal geschafft die Werbung für Tabakerzeugnisse vollständig zu untersagen, ebenso bei alkoholischen Substanzen. Aber die Journaille hat nix besseres zu tun als nach unten weiterzutreten wie ein Fahrradfahrer, man ist ja Gottseidank kein Fixer oder Kiffer, sondern Alki aber der Alk ist ja keine Droge.

    Schämen Sie sich!

    • Rob Kenius sagt:

      So`n Unfug, ich habe lediglich die Sucht nach dem Schuldenmachen mit der Sucht nach Drogen verglichen und über die Drogenszene nur die Aussage gemacht, dass diejenigen, die wissen, wie man an Stoff kommt die "Kings" sind.

      Wieso ich das weiß, geht Sie nichts an.

  5. Jan Mueller sagt:

    An zwei Tagen hintereinander treten jetzt bei Apolut Verzichtsprediger auf, die uns ganz im Sinne der westlichen Milliardäre und ihres Great Reset unsere individuelle Mobilität wegnehmen wollen, denen unsere Verarmung unter dem Vorwand des Klimaschutzes nicht schnell genug geht. Was ist mit apolut, ehemals KenFM nur los? Ist das eure neue Blattlinie, die der neoliberalen Linkspartei Konkurrenz machen will? Eine solche Publikation ist verzichtbar!

  6. "Außerdem wird durch Erhöhen der Geldmenge Inflation angereizt."
    So, so! Und deshalb ersäuft ja auch Japan in der Inflation? Die erhöhen seit 30 Jahren die Geldmenge, sind mit etwa 220 Prozent(+X) des BIP verschuldet, haben aber die niedrigste Inflation in den Industriestaaten. Wie passt denn das zu IHrer Inflationstheorie? Oder wissen Sie nicht Bescheid über die geldpolitische Situation in Japan? Gerade die Entwicklung in J. ist für das VErstehen von Inflation ein Muss.
    In der EU hatten wir nach der Lehman-Pleite über zehn Jahre ständig wachsende Geldmengen, aber entgegen Ihrer Theorie über Jahre sogar eine negative Inflationsrate. Haben Sie das nicht mitbekommen? Jetzt, da die EZB ihre Anleihekäufe zurückführt, also kein neues Geld mehr in den Markt gibt, sogar dem Markt Geld dadurch entzieht, jetzt steigen die Zinsen und die Inflation. Haben Sie das noch nicht gemerkt?
    Diese Inflationstheorie von der steigenden Inflation aufgrund hoher Geldmengen ist einfach nicht kaputt zu kriegen. Da kann die Wirklichkeit mit dem Zaunpfahl winken, die Inflationsexperten sehen es nicht bzw wollen es nicht wahr haben. Wirklichkeit, was ist das denn?
    Aber man kann es verstehen. Wer außerhalb der Elfenbeintürme interessiert sich schon für solche Theorien? Den Menschen sind sie egal. Für sie ist nur wichtig, dass genügend Geld da ist und dass die Preise nicht zu hoch sind. Ob das mit den Geldmengen zusammenhängt oder nicht, juckt niemanden. Und deshalb können sich auch solche Legenden halten, ähnlich wie die von der unbefleckten Empfängnis der Muttergottes. Man muss es halt glauben. Das mit der unbefleckten Empfängnis kann ja auch niemand beweisen.
    Anders wäre es, wenn es bei der Inflationstheorie um so etwas wichtiges wie eine Brücke geht. Wenn da so ein selbsternannter Experte daherkommt und behauptet, dass 1+1=3 ist, und auf dieser Basis die tragkraft einer Brücke berechtet, spätestens wenn das Ding zusammenbricht, würden sich alle sehr intensiv mit dem Realitätsgehalt dieser Theorie beschäftigen. Aber bei der Inflation kann jeder sagen, was er will und zu wissen glaubt. Bei der Muttergottes interessiert es heute auch niemanden, wie es wirklich war.
    Ich weiß nicht, ob Ihnen der Zusammenhang schon einmal aufgefallen ist, dass die Brötchen billiger werden, wenn davon am Markt Überfluss herrscht. Das ist nicht nur bei Brötchen so, sondern auch bei allen anderen Produkten. Wenn auf der Verkäuferseite hohes Angebot herrscht oder auf der Nachfrageseite wenig Nachfrage, dann fallen die Preise. Alte marktwirtschaftliche Weisheit. Kommt nur bei den Inflationsexperten anscheinend nicht an oder aber sie können die Übertragung zum Geld nicht leisten.
    Wenn nämlich Geld im Überfluss am Markt ist bzw die Nachfrage nach Kredit gering ist, dann fällt der Zins. Denn der Zins ist der Preis des Geldes. Im Moment gehen die Bau-Zinsen wieder runter, nachdem sie in der Folge der Zinserhöhungen der EZB Höchststände erreicht hatten. Aber die Immobiliennachfrage ist gering aufgrund von Pleiten bei Immobilienentwicklern, wegen zu hoher Zinsen, wegen zu hoher Immobilienpreise und vor allem wegen zu hoher Unsicherheit über die zukünfitge Entwicklung. Die Menschen halten das Geld zusammen und kaufen kaum Immobilien. Was geschieht? Oh Wunder, die Zinsen für Hypotheken gehen runter, weil ein Überangebot an Geld zur Kreditvergabe auf nur geringes Interessen an Kredit stößt. Geld ist zwar was anderes als Brötchen, aber es verhält sich im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage genau so. Warum sollten die Mechanismen des Kapitalismus bei Brötchen oder T-Shirts anders sein als bei Geld, das Abnehmer(Kreditnehmer) sucht?

    • Rob Kenius sagt:

      Lieber Herr Rauls,
      ich hatte angeboten, ihnen gratis eins meiner Bücher über die Finanzwelt zu schicken. Sie waren zu feige, mir Ihre Adresse zu geben. Sie können gut schreiben und schreiben viel, aber es fehlt an Durchblick. Da hilft nur Schweigen.
      Rob Kenius
      https://kritlit.de

    • Rob Kenius sagt 3. Januar 2024 um 21:37 Uhr
      "Da hilft nur Schweigen."

      WEM hilft WESSEN Schweigen? IHNEN meines oder mir IHRES? Für mich ist es egal, ob Sie was sagen oder nicht.
      Meine Güte, Rob Kenius. worum geht es denn hier? die meisten auf diesen Foren hier haben entweder graue Haare oder gar keine mehr. Ich weiß nicht viel über Sie, aber ich denke, wir sind in einem Alter, wo all diese Eitelkeiten und Selbstdarstellung zum Zwecke der eigenen Imagepflege doch allmählich mal abgeschlossen sein dürften.
      Also was ist der Sinn dieser Diskussionen hier? Mein Interesse dabei besteht im Meinungsaustausch, was bedeutet, durch den Austausch von Meinungen und anderen Sichtweisen die Wirklichkeit besser zu verstehen. Durch andere Ansichten werden uns doch Facetten der Wirklichkeit aufgezeigt, die wir bisher selbst vllt noch nicht gesehen haben. Das ermöglicht, unser Bild von der Wirklichkeit abzurunden. Der Wirklichkeit ist es doch völlig schnuppe, ob wir sie sehen, wie sie ist, oder ob wir uns ein Trugbild schaffen, das nur einen einzigen Zweck erfüllt: Das eigene Weltbild zu schützen.
      Ich gebe zu, dass ich Sie in meinem Kommentar vllt etwas scharf angegangen bin. Das passiert mit gelegentlich. Da gehen die Gäule mit mir durch, zumal wenn ich solche Theorien immer wieder unter die Nase gerieben bekomme, die sich doch seit Jahrzehnten an der Wirklichkeit als falsch herausgestellt haben. Aber was nützt es Ihnen, darauf wie eine beleidigte Leberwurst zu reagieren und den theatralischen Abgang einer Diva hinzulegen, die nicht genug Beachtung gefunden hat, in dem Sinne: Wenn ich nicht die Aufmerksamkeit bekomme, die mir zusteht, dann sage ich halt kein Wort mehr. Gut – das kann man machen, aber wem nützt oder schadet das? Ihnen nützt es nichts, mir ist es egal. Und die Leser? WAs die denken, wissen wir beide nicht.
      Also lassen Sie uns doch hier wie Erwachsene miteinander reden und die Themen sachlich diskutieren. Denn es geht ja um die Sache, hier: die Inflation zu verstehen. Alles andere ist doch Pippifax.
      Was nützt es aber, immer weiter die alten Kamellen aufzutischen, wenn doch längst anhand der Wirklichkeit klar sein sollte, dass Inflation nicht durch Geldmengen verursacht wird. Inflation drückt sich in Geldmengen aus, wie Wald sich in Bäumen ausdrückt. Ohne Bäume kein Wald oder Geldmengen keine Inflation. Aber die Geldmengen sind nicht die Ursache, sondern Darstellung, ERscheinungsform von Inflation, wenn man denn die Preissteigerungen als Inflation bezeichnen will. Die Ursachen der sogenannten Inflation in der Eurozone oder auch im politischen Westen sind andere als die in Argentinien oder der Türkei derzeit. Zwar gleichen sie sich in ihrer Erscheinungsform, dem Anstieg der Preise, aber ihr Wesen ist unterschiedlich. Auch Zucker und Salz sehen vollkommen gleich aus. Aber ihr WEsen ist vollkommen verschieden. Das merkt man bei Zucker und Salz schneller als bei der Inflation, man muss sie nur in den Kaffee oder die Suppe machen. Bei der Inflation ist das nicht so einfach, weshalb ja auch so viele Irrlehren darüber im Umlauf sind. Und natürlich auch weil es viele gibt, die ein Interesse haben an dem Fortbestand dieser Irrlehren.
      Wie viele Lehrstühle an den Universitäten hängen allein an dieser Inflationstheorie? Sollen die Profs nun auf einmal ihre eigenen Theorien als Irrlehren geißeln? Die werden weiterhin diesen Unfug verbreiten, denn es kümmert ja eigentlich keinen, ob sie stimmen oder nicht. Sollen all diese Buchautoren, die Hunderte von Büchern mit ebenso vielen Seiten dazu geschrieben haben, nun auf einmal ihre Bücher einstampfen, weil die blöde Wirklichkeit sich anders verhält, als sie eigentlich nach ihren Theorien müsste? Nein all diese WErke werden weiterhin im Handel bleiben und Verlage und Autoren alimentieren. Sollen all die Wirtschafts-Institute nun auf einmal erklären, dass sie jahrelang einer falschen, weil von der Wirklichkeit nicht bestätigten Theorie aufgesessen sind? Nein die werden weiterhin auf derselben Grundlage ihre Prognosen erstellen und sich wundern (oder vllt auch nicht), dass ihre Voraussagen nicht so eingetroffen sind. Eigentlich hätten sie auch einfach nur Zahlen würfeln können, die wären sicherlich auch nicht weniger zuverlässig gewesen. Aber all das geschieht aus einem ganz einfachen Grunde nicht. Es hat niemand ein Interesse daran und diese Theorien richten auch eigentlich keinen Schaden an. Es geht ja schließlich nicht um den Bau einer Brücke, die zusammenbrechen könnten, wenn die Grundlagen der Berechnung falsch sind.

    • Rob Kenius sagt:

      Die Ursache kann nur ein Fakt sein, das vor der Wirkung liegt.

      Die Erhöhung der Geldmenge in unserem System war vor der Inflation. Die direkte Wirkung war Finanzinflation, dann Inflation auf dem Immobilienmarkt. Nicht nur ich, sondern auch Ernst Wolff haben dann die Inflartion auf dem Konsumsektor vorhergesagt.

      Ich wollte Sie von diesen logischen Tatsachen überzeugen, aber sie weigern sich wortgewandt. Deshalb kam mein Vorschlag, Ihnen ein Buch zu schicken, wo ich das alles genau erkläre. Es geht um Zahlen und um die Reihenfolge von Ereignissen.

      Ich hielt Sie für so intelligent, dass Sie das einsehen könnten, aber aus irgendeinem Grund halten Sie sich für schlauer und glauben, genug zu wissen und schreiben jetzt ausführlich über Finanzen mit Argumenten aus der FAZ. Dass mir das nicht gefällt, liegt auf der Hand und apolut ist für mich ein Forum, wo Systemkritik stattfinden sollte.

      Schaun sie wengigstens mal auf die Buchvorstellung mit Leseproben:
      Hunderttausend Milliarden zu viel… https://kritlit.de/kob/htmzv.htm

  7. Fensterreiniger sagt:

    Wohl des Volkes.

    Man könnte fragen, warum o.g. Begriff nicht häufiger in den Diskussionen erscheint, obwohl er in vielen Verfassungen verankert ist
    https://gwoe-owl.org/mi-konvent/mi-gemeinwohl-in-verfassungen/

    auch in der Präambel der amerikanischen Verfassung
    https://usa.usembassy.de/etexts/gov/gov-constitutiond.pdf

    Ebenso sollte häufiger die Frage nach der Ausgestaltung der Begriffe "Daseinsvorsorge" sowie "Existenzminimum" gestellt werden.

    Das Spannungsverhältnis der o.g. Begriffen zu Privatisierungen und Ausverkauf des Volksvermögens, der Schaffung eines Niedriglohnsektors, einer Austeritätspolitik der "schwarzen Null" mit fehlenden Investitionen in Infrastruktur, Straßen, Brücken, Schienen, Schulen, Wohngebäude, Zukunftstechnologie, usw. wäre zu beleuchten.
    Immerhin liegt der Investitionsrückstand der Kommunen bei rd. 160 Mrd. €.

    Ob Waffen genügend Arbeitsplätze, Steuereinnahmen sowie Einnahmen in die Sozialkassen und damit auch Wohlstand für die breite Mehrheit schaffen, dürfte mit "Butter oder Kanonen" hinterfragt werden.

    Übrigens würde ich gerne auch auf die Steuervorteile der sog. "Share Deals" hinweisen.

    Auf der Einnahmenseite könnte man ebenfalls noch über eine "Piketty-Steuer" nachdenken.

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