Gesteuerte Massenverarmung | Von Susan Bonath

Es war lange vorhersehbar, und nun ist es unübersehbar: Die Inflation frisst Existenzen.

Ein Kommentar von Susan Bonath.

Ein halbes Kilo Tomaten, zehn Freilandeier, ein Blumenkohl: Mit drei Euro aufwärts pro Artikel sind Sie dabei — nein, nicht im hippen Reformhaus, sondern im Billigdiscounter um die Ecke. Und das Ende der Teuerung nach oben ist offen.

Die Inflation frisst die Einkommen der „kleinen Leute“ bis rauf in die untere Mittelschicht. Immer mehr Monat bleibt am Ende des Geldes übrig, die Tafeln können den wachsenden Andrang schon jetzt nicht mehr bewältigen. Die Auswirkungen von Energiekrise und kapitalistischer Misswirtschaft haben Deutschland erreicht, die Slums am Rande von New York rücken in beängstigende Nähe. Die Politik tut, was sie immer tat: Den Ärmsten verspricht sie lächerliche Sonderalmosen, ansonsten stellt sie sich blind und taub.

Preise schießen hoch

Das Statistische Bundesamt meldete jüngst für den März 2022 eine Rekord-Inflation. Binnen Jahresfrist stiegen demnach die Preise um 7,3 Prozent, gegenüber dem Vormonat um geschätzt 2,5 Prozent. Den mit Abstand stärksten Anstieg ermittelten die Statistiker mit fast 40 Prozent bei den Energie- und Spritpreisen, gefolgt von Nahrungsmitteln, Dienstleistungen und Miete.

Ein Ende de Teuerungsspirale ist nicht in Sicht. Betroffen ist alles, was den Grundbedürfnissen dient. Die Energiepreise schlagen sich auf die gesamte Produktionskette nieder, ob bei der Stromerzeugung, in der Agrarwirtschaft, bei der Herstellung von Gebrauchsgütern, den Paketzustellern oder auf dem Wohnungsmarkt. Der Handelsverband warnte bereits vor Preissteigerungen bei Lebensmitteln im zweistelligen Prozentbereich.

Liest man so manche Medien, könnte man meinen, der Krieg in der Ukraine — kurz: Putin — sei alleine daran Schuld. Das Statistische Bundesamt schreibt dazu:

„Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind die Preise für Erdgas und Mineralölprodukte nochmals merklich angestiegen und beeinflussen die Inflationsrate erheblich.“

Ähnlich hoch sei diese zuletzt 1981 gewesen, als die Ölpreise während des Ersten Golfkrieges in die Höhe geschossen waren.

Teuerung seit 2020

Doch die Betonung liegt auf „nochmals“. Schon während der ersten beiden Coronajahre gab es spürbare Teuerungen. Für das zweite Halbjahr 2021 hatte das Statistische Bundesamt bereits einen Gaspreisanstieg um 6,6 Prozent gemeldet. Teuer wurde es demnach vor allem für kleine und arme Haushalte mit eher geringem Verbrauch.

Weltweit kletterten die Lebensmittelpreise laut Welthungerhilfe schon voriges Jahr um bis zu 28 Prozent in die Höhe. Im Januar 2021 verzeichnete das Statistische Bundesamt bei Nahrungsmitteln einen Sprung um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat nach oben. Seit spätestens Mitte 2020 ist hier eine kontinuierliche Teuerung der Lebensmittelpreise zu beobachten.

Das Pandemiemanagement leistete einen kräftigen Beitrag zum Ankurbeln der Inflationsspirale. Das blendeten die Statistiker auch gar nicht aus.

Sie schreiben: Hinzugekommen seien erneut „Lieferengpässe durch unterbrochene Lieferketten aufgrund der Coronapandemie und die deutlichen Preisanstiege bei Energieprodukten auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen“. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Konzerne sich dies doppelt und dreifach von den Verbrauchern zurückholen. Schließlich muss der Profit stimmen.

So einige Ökonomen hatten voriges Jahr bereits von einer „Markterholung” fantasiert. Daniel Stelter hingegen will die Inflation seit Langem kommen sehen haben. Im Handelsblatt kritisierte er, dass ein Teil seiner Kollegen die Inflation nicht auf dem Schirm gehabt habe. Er schrieb:

„Zweistellige Inflationsraten sind weder in den USA noch in der Euro-Zone auszuschließen.Viele Ökonomen drüften froh sein, mit dem Krieg in der Ukraine eine Erklärung für den von ihnen nicht vorhergesehenen Preisanstieg zu haben. Dabei stiegen die Preise schon vor dem russischen Angriff: im Februar auf Jahresbasis um 7,9 Prozent in den USA und um 5,9 Prozent in der Euro-Zone.“

So habe sich die auf dem Markt zirkulierende Geldmenge drastisch erhöht. Bereits seit Februar 2020 seien die Preise spürbar und stärker als gewöhnlich gestiegen, resümierte „Marktexperte“ Stelter.

Schwindende Ressourcen

Doch weg von der Ebene der Symptome: Inflation ist ein Wertverlust des Geldes, was steigende Preise zur Folge hat. Inflation hat eine Kernursache. Stark nachgefragte Waren oder Ressourcen werden knapper und die auf dem realen Warenmarkt zirkulierende Geldmenge übersteigt zunehmend das Angebot. Das Angebot kann auch künstlich verknappt werden, um die Inflation anzukurbeln.

Dramatisch knapper werden die natürlichen Ressourcen Öl und Gas, mittelfristig auch die landwirtschaftlich nutzbare Fläche, während die Spekulationsblasen in den vergangenen Jahrzehnten unermesslich angeschwollen waren.

Solange die wachsende Geldmenge in den Spekulationsblasen verblieb, also außerhalb des Wirtschaftskreislaufs, spürte Otto Normalverbraucher davon recht wenig. Doch in unsicheren Zeiten fokussieren sich Anleger mehr auf materielle Anlagen. Die Geldmenge steigt, das Angebot wird knapper.

Diese Entwicklung war angesichts schwindender Ressourcen vorhersehbar. Seit Jahren diskutiert darüber die ökonomische Machtelite auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF). Und selbst jedem marktverliebten und hoch bezahlten Lobbyökonomen dürfte klar gewesen sein: Die auf maximale Ausbeutung zielende, in den vergangenen Jahrzehnten massive Überproduktion generierende kapitalistische Profitmaschine würde mit dem Ende wichtiger Ressourcen zusammenbrechen — mit brutalen Auswirkungen für alle, allen voran die Armen.

Koordinierter „Coronacrash“?

Es liegt also nahe: Die mit dem weltweiten Coronamanagement unter Anleitung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) forcierten Produktionseinbrüche, inklusive eines dramatischen Anstiegs der Massenverarmung insbesondere im globalen Süden und der Peripherie des imperialistischen NATO-Blocks, sowie weltweiten Zusammenbrüche mittelständischer Betriebe und daraus folgender weiterer Kapital- und Machtkonzentration lagen durchaus im Interesse führender multinationaler Großkonzerne, die auf digitale Zukunftstechnologien setzen.

Inwieweit es sich um einen koordinierten, weil zwingend notwendig gewordenen Umbau des globalen Wirtschaftssystems handelt, ist zwar nicht im Einzelnen verifizierbar. Klar ist aber, dass sich führende Kapitalfraktionen und Politiker seit Langem in gewissen Kreisen wie dem WEF treffen und über ökonomisch verursachte Probleme, wie Überausbeutung von Ressourcen, drohende Umwelt-, Energie- und Ernährungskatastrophen, eifrig austauschen und Agenden schmieden.

Klar ist ferner, dass diese Kapitalfraktionen über einen wachsenden Pool an Denkfabriken und Beratungsgesellschaften verfügen, die von „Experten“, also politischen Einflüsterern aller Art, nur so strotzen. Und klar ist ebenso: Die herrschende Klasse hat sich noch niemals in der Geschichte um das Leben outgesourcter, weil nicht mehr für die Ausbeutung benötigter Arbeiter gesorgt, ob nun in der Stellung von Sklaven, Leibeigenen oder Lohnabhängigen. Ihnen geht es immer um passende Methoden der Unterdrückung.

Inflation frisst Lohn

Die Inflation und mit Corona gemanagte Liefersperren haben schon jetzt die Zahl hungernder Menschen weltweit vervielfacht. In Ostafrika gesellt sich nach drei ausgebliebenen Regenzeiten eine Dürre hinzu. Wer sich die rapide steigenden Getreidepreise nicht mehr leisten kann, droht an Hunger zu sterben. Millionen Menschen in Südamerika und Asien leiden existenziell an fehlenden Lieferungen und explodierenden Preisen. Über „Hungerschlangen“ an Tafeln und Explosion von Obdachlosen in Spanien, Italien und Griechenland war in Medienberichten die Rede, in vielen Ländern ist die ohnehin vorhandene Massenarbeitslosigkeit weiter explodiert, besonders unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Auch im vergleichsweise reichen Deutschland stehen immer mehr Menschen vor existenziellen Problemen, die Fragen nach der Finanzierung grundlegendster Bedürfnisse aufwerfen: Essen, Miete, Strom, Wasser, Kleidung, Heizung.

Die Reallöhne in Deutschland hinken seit Jahren hinter der Teuerung her.

Im ersten Coronajahr sanken die Löhne, bezogen auf die Kaufkraft, um durchschnittlich 1,1 Prozent, in einigen schlecht bezahlten Berufsgruppen um bis zu 2,5 Prozent. Laut statistischem Bundesamt gingen sie im zweiten Pandemiejahr erneut um 0,1 Prozent nach unten. Als Grund gab das Amt die Inflation an, die etwaige Lohnerhöhungen „aufgezehrt“ habe.

Real sinkendes „Existenzminimum“

Wer in Deutschland ein Einkommen hat, das unterhalb des politisch festgesetzten Existenzminimums liegt, kann mit Hartz IV aufstocken. Durch kleine Freibeträge — die ersten 100 Euro sind frei, jeder weitere Zuverdienst bis 1.000 Euro enthält einen Freibetrag von 20 Prozent, bis zur Verdienstobergrenze von 1.200 Euro (ohne Kind) beziehungsweise 1.500 Euro (mit einem Kind) sind 10 Prozent anrechnungsfrei — liegt der sogenannte Aufstocker immer etwas über diesem Minimum, das Menschen ohne Erwerbseinkommen zur Verfügung haben. Hunderttausende Menschen mussten zusätzlich mit dieser staatlichen Sozialhilfe während der Coronazeit Bekanntschaft machen.

Die darin enthaltenen, kommunal festgesetzten Mietzuschüsse hinken seit der Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 teils meilenweit den realen Wohnkosten hinterher. Laut Bundesregierung zahlte zwischen Dezember 2020 und November 2021 jeder siebte Haushalt im Hartz-IV-Bezug aus seinem kläglichen Regelsatz im Schnitt 93 Euro für die Miete drauf, weil die Jobcenter nicht die gesamten Wohnkosten anerkannten. Darüber berichtete die Rheinische Post Ende März 2022. Insgesamt summierte sich diese sogenannte Wohnkostenlücke in diesem Zeitraum demnach auf 460 Millionen Euro.

Hinzu kommt der Regelsatz, mit dem alle sonstigen Ausgaben — vom Essen über Kleidung und Telefon bis hin zur Stromrechnung — bestritten werden müssen. Ein Alleinstehender erhielt im Jahr 2019 pro Monat 424 Euro, in den beiden Jahren darauf 432 und 446 Euro. Zum Jahreswechsel 2022 stieg der Satz für einen Einpersonenhaushalt lediglich um drei Euro, bei Kindern teils nur um zwei Euro — obwohl die teils massiven Preisanstiege bei Strom und Lebensmitteln bereits Realität waren.

Gleicht die Erhöhung des Existenzminimums schon die Teuerung nicht aus, wovon hier auszugehen ist, senkt die Politik selbiges real ab. Sie macht also Bedürftige ärmer und drückt damit zugleich die Reallöhne.

Denn die Jobcenter zwingen Bedürftige mittels Androhung von Sanktionen in praktisch jeden noch so schlecht bezahlten Job, zu dem sie irgendwie in der Lage sind. Hartz IV hat von Anfang an nicht nur erwerbslose, sondern auch beschäftigte Lohnabhängige rechtloser gemacht.

Almosen für Inflationsbewältigung

Um nicht ganz schlecht dazustehen, verspricht die „Ampel“-Koalition den Hartz-IV-Beziehern mit einem neuen Gesetzentwurf einen Einmalzuschuss von 100 Euro, der im Juli 2022 ausgezahlt werden soll. Ab Sommer soll der Staat auch Kindern in diesen Familien 20 Euro monatlich mehr gewähren. Ein einmaliges Plus von 100 Euro pro Kind ist auch für alle anderen Familien geplant, unabhängig von ihrem Vermögen. Und der öffentliche Nahverkehr soll über dies drei Monate für neun Euro nutzbar sein. Wer in ländlichen Gebieten ohne einen solchen wohnt, hat Pech.

Ein weiterer Gesetzentwurf beinhaltet ein sogenanntes Sanktionsmoratorium. Heißt: Leistungskürzungen für Hartz-IV-Bezieher, etwa wegen Abbruch einer Maßnahme, sollen vorerst entfallen. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Vorhaben als Schimäre: Erstens soll das Moratorium nur bis zum Ende dieses Jahres gelten, zweitens sind zehnprozentige Strafkürzungen der Regelsätze weiterhin erlaubt, wenn Betroffene einen Termin versäumen.

Einen ebenfalls einmaligen Heizkostenzuschuss ab 270 Euro will die Regierung Haushalten auszahlen, die Wohngeld erhalten, bis zu 230 Euro sollen Studenten und Auszubildende bekommen, die BAföG oder eine staatliche Beihilfe beziehen. Immerhin ein Tropfen auf den heißen Stein, die SPD will wohl ihr „sozial“ im Namen rechtfertigen.

Bürokratische Spitzfindigkeiten

Zwar präsentiert sich die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP damit als „Wohltäterin”. Die teils schon vorhandene, teils noch zu erwartende Kostenexplosion vollständig abfedern dürften diese „milden Gaben“ allerdings nicht. Darüber hinaus mangelte es in Deutschland noch nie an bürokratischen Spitzfindigkeiten, derlei „Wohltaten“ hier und da zu umgehen.

Das zeigt etwa ein Urteil des Sozialgerichts Freiburg. Demnach hatte der Staat Pflegeheimbewohnern mit Sozialhilfeanspruch einen im vorigen Jahr gewährten Einmalzuschuss für Bedürftige von 150 Euro vorenthalten — zu Unrecht, wie das Gericht Ende März 2022 entschied.

Ein noch perfiderer Vorgang in Nordrhein-Westfalen geht aus einem Urteil des dortigen Landessozialgerichts hervor. Dieses entschied einem Zeitungsbericht zufolge, dass Jobcenter auch Unterkunftskosten für ein Zelt auf einem Campingplatz übernehmen müssen, wenn es einem Betroffenen an einem Dach über dem Kopf fehlt. Der Kläger hatte nämlich bereits 2019 nach einem längeren Klinikaufenthalt selbiges verloren und „mietete“ einen Zeltplatz. Rund 1.100 Euro verlangte der Betreiber von ihm für vier Monate. Die Behörde hatte sich geweigert, die Kosten zu tragen.

Ansturm auf die Tafeln

Wer nicht genug hat, landet am Ende nicht selten bei der Tafel. Diese privaten Einrichtungen sammeln überschüssige Lebensmittel in großen und kleinen Geschäften, die diese sonst weggeworfen hätten. Für einen Obolus von zwei, drei Euro geben sie die Essensspenden dann an verarmte Rentner, Hartz-IV-Bezieher oder Niedriglöhner ab. Ein Problem dabei: Obwohl es sich nicht um staatliche Leistungen handelt, verlangen die Tafeln einen Einkommensnachweis, Sozialleistungs- oder Rentenbescheid. Viele Obdachlose oder EU-Migranten verfügen über keinen solchen. Die Ärmsten gehen also leer aus.

Doch gerade die Armut hat sich mit Corona massiv erhöht, der Andrang an den Tafeln nimmt zu — und dies bei einer gleichzeitigen Verknappung verschiedener Grundnahrungsmittel, wie derzeit Mehl, Nudeln und Öl etwa.

Das bedeutet: Die Spenden an die Resterampen gehen zurück, während die Zahl der Bedürftigen wächst.

Zwar schrieb die Tagesschau diesen Umstand unter anderem auch dem Krieg in der Ukraine in die Schuhe. Allerdings ist die Entwicklung schon weitaus länger zu beobachten, wie beispielsweise im März 2020 der MDR berichtete.

Rotierende Armutsspirale

Bereits im ersten Coronajahr, so berichtete die Tagesschau kürzlich, lebte jedes fünfte Kind in einer armen Familie. In Bremen betraf es sogar fast die Hälfte der Minderjährigen. Der Armutsbegriff ist in Deutschland dabei nicht vor spitzfindigen Umschreibungen gefeit: „Armutsgefährdet“ oder „von Armut bedroht“ heißt es im politisch korrekten Neusprech verharmlosend. Gemeint sind allerdings Kinder, deren Eltern tatsächlich am existenziellen Limit leben. Kostenpflichtige Freizeitaktivitäten sind für sie in der Regel nicht drin, oft mangelt es sogar an genügend Geld für eine gesunde Ernährung.

Die Armutsspirale beschleunigt sich nun mit der zunehmenden Inflation. Die Gegenwart dürfte nur ein Vorgeschmack auf Künftiges sein. Die USA und Länder im Osten und Süden Europas sind Deutschland in der Entwicklung bereits voraus. Imperialismus hat eben seinen Preis: Im Gegensatz zur Hilfe für outgesourctes „Humankapital“ spülen Aufrüstung, Markt- und Machteroberungskriege und Fördergelder für die Corona-Industrie Profite nach oben in die Machtzentren, während zugleich die Profitquellen schrumpfen. Nur darum geht es den Herrschenden. Sie müssen nun Aufstände in den Bevölkerungen verhindern. Digitale Rundumüberwachung und Corona-Angst ist offenbar ihre favorisierten Mittel.

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Dieser Beitrag erschien zuerst im Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Bildquelle: shutterstock / xtock

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Kommentare (18)

18 Kommentare zu: “Gesteuerte Massenverarmung | Von Susan Bonath

  1. Ralle002 sagt:

    es gab Frau Merkels Sprüche:

    nachdenkseiten.de, 02. September 2011
    Merkel: „Marktkonforme Demokratie“

    "Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das! Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden."

    Merkel zur Schuldenpolitik
    "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe"

    Es gibt etwa die Neo Partei rund um Jörg Gastmann (Economy4mankind.org). Er wirbt u.a. für eine Unterbeschäftigungssteuer.

    Warum Jörg Gastmann nicht hinreichend auf der richtigen Fährte ist, weil er den Nebel unseres Geldes nicht hinreichend durchdringt, kann man etwa auch mit folgendem Vortrag von Ulrike Herrmann herausfinden:

    Video von Ulrike Herrmann:
    Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung – 05.03.18

    In diesem Video bemängelt Frau Herrmann es, dass es an Hochschulen fast gar nicht besprochen wird, was Geld als solches überhaupt ist.
    Das Thema Wirtschaftsgeschichte würde dort ebenfalls fehlen. Darüber hinaus würde man dort auch nicht über alternative Wirtschaftsmodelle sprechen.

    Marc Friedrich erklärt es in folgendem Video, wo Frau Herrmann nicht richtig liegt.

    "Geld entsteht immer aus dem Nichts" (Reaction BR Rundfunk)
    Die Anfragen haben sich gehäuft und nun endlich ist es da! Hier ist mein erstes Reaction-Video zum Bayerischen Rundfunk mit dem Thema "keine Angst vor Schulden". Ulrike Herrmann (Wirtschaftsjournalistin) äußert im Interview, warum Schulden für Deutschland kein Problem sind und ich wiederum reagiere auf ihre Aussagen, viel Spaß!

    Die Gründe für die Marktwirtschaft waren seinerzeit etwa folgende:
    …..wie zuvor VON MISES räumte VON HAYEK der staatlichen Wirtschaftssteuerung keine Erfolgsaussichten ein.
    (vgl. lernhelfer.de)

    Die Webseite getabstract.com über John Maynard Keynes:
    Sein Anliegen war es, wirtschaftspolitische Instrumente zu entwickeln, mit denen das kapitalistische System stabilisiert und vor selbstzerstörerischen Tendenzen bewahrt werden konnte.
    Er glaubte aber nicht an die "unsichtbare Hand des Marktes" gemäß Adam Smith.

    Keynes wollte den Kapitalismus wie folgt reparieren:
    Kommt es zu einer Nachfragelücke, muss der Staat eingreifen und der Wirtschaft durch Investitionen unter die Arme greifen.

    Hierzu:
    In Zeiten des Internets benötigt man eigentlich auch keinen Markt mehr, um es herauszufinden, was wir alle benötigen.

    Der vermeintliche Markt eignet sich jedenfalls nicht, um die Gretchenfrage zu beantworten, was wir alle benötigen. Vielmehr ist der vermeintliche Markt einfach nur ein gefährliches Schneeballsystem, bei dem etwa die öffentlichen Haushalte mit immer mehr später nie wieder abbaubaren Schulden so tun, als würden sie da etwas Unvermeidliches machen.

    Olaf Scholz sagte folgendes richtig:
    Bei Konservativen und Liberalen gibt es leider den Glauben, alles werde von alleine richtig entschieden und ein starker Markt werde schon alles alleine regeln. Gerade die Pandemie zeigt, dass das ein Irrtum ist.

    multipolar-magazin, 12. Oktober 2021
    Der diskrete Charme des Kapitals

    Trotz seines grundsätzlich richtigen Wissens ist Olaf aber gegenüber den Segnungen des Marktes nicht völlig abgeneigt:

    rnd.de, 11.12.2021
    Scholz sichert Nato weitere Erhöhung der Verteidigungs­ausgaben zu – im Rahmen der Möglichkeiten

    Ggf. könnten wir uns mal mit dem Projekt CyberSyn, seinerzeit in Chile, beschäftigen und es analysieren, ob dieses funktioniert hätte.

    Die Pionierarbeit von Stafford Beer
    https://www.kybernetik.ch/fs_beer.html

    Das sozialistische Internet
    Sascha Rehs Roman über das kaum bekannte computer-sozialistische Experiment in Allendes Chile
    https://guidospeckmann.de/?p=950

    Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen : YouTube-Video:
    Allendes Cyber-Sozialismus – WOHLSTAND FÜR ALLE Ep. 90

    Selbst wenn der Cyber-Sozialismus funktioniert hätte, dann gab es dennoch Kräfte, die an diesem nicht interessiert waren:

    schattenblick.de, 27. Juli 2011
    DILJA/1358: Chile 1973, Putsch-Nachlese – Wem nützt die bestätigte Suizidthese zum Tod Allendes? (SB)

    nrhz.de, 16.09.2009
    Der CIA-Putsch in Chile

    FAZ, 14.11.2000
    GEHEIMDIENST-DOKUMENTE:
    Vereinigte Staaten förderten Pinochet-Putsch

    Dr. Michael Salla liefert einige Erklärungen:

    YouTube-Video:
    Dr Michael Salla – Antarctica’s Hidden History and the Evolution of Secret Space Programs
    (Untertitel sind einblendbar)

    Hier muss man sich dann auch mit einigen abweichenden Meinungen beschäftigen:

    fischinger-blog.de, 8. MÄRZ 2016
    +++NEUES YOUTUBE-VIDEO+++ INTERVIEW-TALK MIT ROBERT FLEISCHER VON EXOPOLITIK: VON FAKES, „AKTE X“ UND DESINFORMATIONEN ÜBER WHISTLEBLOWER COREY GOODE UND GEHEIMDIENSTEN BIS „MAJESTIC 12“-UFO-AKTEN UND INTERNET-HATERN.

    nexus-magazin.de
    Die feindliche Übernahme des UFO-Narrativs

    exopolitik.org
    Der Untergang der amerikanischen UFO-Forschung

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo Ralle002

      danke für die vielen Hinweise!

      Möchte zu
      `"Geld entsteht immer aus dem Nichts" (Reaction BR Rundfunk)`
      ergänzen:
      Dies beschreibt den `realen Prozess`, der -durch ein ! BilanzierungsPRIVILEG !* getragen- normativ faktisch beim (Buch-)Geldschoepfungsablauf in die Welt kommt leider nicht wirklich!
      (* siehe zb
      https://pbs.twimg.com/media/FPpre7-XMAMIR-c?format=jpg&name=medium
      )

      Etwas wie `Geld` entsteht im (Buch-)Geldschoepfungsprozess durch die (Um-)Bilanzierung eines dem `Nehmer` eigenen, ZUVOR gegebenen `Leistungsversprechen` mit `dinglicher Sicherheit`…
      … Brainstorming
      https://cryptpad.fr/pad/#/2/pad/view/A5sES3+8lRGwbNAjCOCrEcHKnNFqqIBY+beyWrAemhM/

      …und viele Grüße in die Runde

  2. Zivilist sagt:

    Wat soll ich dazu sagen?

    Corona Krieg I & II sind konventionelle Bio Kriege gegen China & Iran und

    Corona Krieg 3 ist der mRNA – Naholipid Krieg in den Drosten Staaten, der Krieg gegen uns, um die öffentlichen Kassen zu plündern, was sonst soll denn rauskommen, wenn die Privat Puplic Gangsterschip unseren Common Wealth raubt ?

    In Italien wird auf die überwältigende Anti Russland Propaganda mit 'Klimaanlage und Frieden' reagiert, ich schlage vor:

    GAS & FRIEDEN

    und das Argentinische Vorbild, die Hausfrauen(?) die topfschlagend gegen die Lebensmittelpreisentwicklung demonstrierten, find ich auch nicht schlecht und 'Es sind nicht die 30ct, es sind die 30 Jahre' aus Chile ist absolut passend, die Ex DDR Bürger sind doch um alles betrogen, was ihnen die BRD verlockend erscheinen ließ.

  3. hschneider sagt:

    Im Beitrag wird Ökonom Stelter erwähnt und auch,D sei noch sinngemäss "wohlhabend";möchte hiermit klarstellen,dass derselbe Ökonom in Zahlen belegt hat,dass nicht etwa die Bürger wohlhabend sind (Medianvermögen ca. die Hälfte der Bürger in Südländern),sondern nur der Staat wg. des bisher schon hohen Steueraufkommens.Die Menschen können inzwischen vor lauter Abgaben buchstäblich nur noch "am Daumen lutschen",Hauptsache die oben schmeissen die Penunsen mit vollen Händen raus!Ich halte schon wegen der "impliziten" Staatsschulden unser Land für einen Pleitekandidaten genau wie die anderen,aber uns wird das vorenthalten,damit der Eindruck weiterbestehen soll,die EU hätte noch einen Retter!Ansonsten gute Recherche v. Frau Bonath.

    • Zivilist sagt:

      Das stimmt, die Deutschen sind nicht wohlhabend, besonders beim Wohneigentum sind sie unter Durchschnitt, dafür sind sie beim in Offshore Steuerparadiesen geparkten Vermögen deutlich über Durchschnitt.

  4. olliBo sagt:

    …ich kann den Scheiss nicht mehr hören.Die Autoren* verweilen hier manchmal auch nur dezent im erlaubten Meinungskorridor.Sprecht doch die Schwabnummer an, sagt alle laut, das die Preise bis zum digitalen Sozialismustaler nicht runtergehen.Sagt, das uns das Dümmste was zu finden war politischen Valleyfiguren installiert wurden.Sagt den Leuten, auf welcher Zündstufe wir uns befinden, in der 500Mio Erdenbürgertraumata der hoch Geisteskranken…aber bitte verschont uns Leser, mit der Dauerschleife der alternativen Boulevardmeldungen.Das bringt garnichts, wenn Wissende von Wissenden unterrichtet werden, was sie schon wissen…brecht den Bann komplett,auch wenn ich verstehe, das für diese Schrottgesellschaft keiner mehr Fahnen schwingen mag…

    • Zivilist sagt:

      Ja, kommt mir auch so vor.

      'Die 3 Corona Kriege' hab ich apolut gemailt, meinen Sie, die veröffentlichen das? Nee! Ich meine doch, man sollte wissen, wo der Feind steht.

      Und unser Corona Geheim General Holtherm (Tom Lausen – Samuel Eckert 0:26, das ich Gladio!) leitet seit 12 2021 das Sanitätswesen der BW und prompt hat die BW Anfang 2022 Feldlazarett nebst Krematorium in die Ukraine geliefert. Odessa Sakaschwili und seine Nl Lebensgefährtin sind bekannt für Organraub & -Hehlerei und gmx erzählt uns, die BW habe die ersten verwundeten Zivilisten der Ukraine aus Polen nach Deutschlend geflogen. Für wie blöde halten die uns ? Polen hat eine Grenze zur WESTukraine, dort ist kein Krieg und dort gibt es Krankenhäuser.

  5. CH_Max sagt:

    Es wurden (glaube ich) 1.8 Billionen (!!!! hat 12 Nullen) Euronen gedruckt, ohne irgendeinen erkennbaren Gegenwert. Inflation ist deshalb vorprogrammiert, schon seit ca. einem Jahr. Jetzt werden hektisch Kreditoren gesucht, um die Gedruckten Euronen irgendwie zu "parken", DE ist willig und bucht so mal eben 100 Mrd. Euronen für "Militär" und dann nochmal 100 Mrd. für "Energiewende". Die "pösen Russen" sind jetzt schuld, alles quatsch, ist hausgemacht, und wird genau so weitergehen .. bis zum bitteren Ende. Ich denke, ohne grosser Finanzguru zu sein, alleine mit meinem Menschenverstand, dass die € – Währung in spätestens 2-3 Jahren Geschichte sein wird.

    • Andreas I. sagt:

      CH_Max sagt:
      12. April 2022 um 22:21 Uhr
      "Jetzt werden hektisch Kreditoren gesucht, um die Gedruckten Euronen irgendwie zu "parken", DE ist willig und bucht so mal eben 100 Mrd. Euronen für "Militär" und dann nochmal 100 Mrd. für "Energiewende". "

      Das passt zusammen.
      Denn so ist das Geld dann nicht mehr geparkt, also nicht mehr abgekoppelt von der (realen) Wirtschaft, sondern kommt in den Kreislauf und mehr Geld im Kreislauf → 7 % Inflation aktuell offiziell.

  6. Andreas I. sagt:

    Eins vorneweg: Seit ich 1990 in die BRD gewählt wurde, von der Mehrheit meiner DDR-Mitbürger, erlebe ich, wie alle vier Jahre bundesweit die Mehrheit immer wieder CDU,SPD,FDP,GRÜNE in verschiedenen Konstellationen wählt.
    Alle diese Parteien sind liberal, vertreten die "Marktwirtschaft" wie sie Kapitalismus nennen. Und die Mehrheit wählt das, alle vier Jahre immer wieder seit 3 Jahrzehnten.
    (AfD ist auch liberal und Die Linke hat die letzten zwei Jahre praktisch für die Aktionäre der Pharmakonzerne gearbeitet, also faktisch … )
    Die Mehrheit will es so – oder die sind so dumm, dass die auf die selbe Täuschung immer wieder reinfallen. Wenn letzteres, dann ist es ein psychologisches Problem; die normopathische Gesellschaft lässt grüßen.

    Rein ökonomisch betrachtet ist es ja nichts neues, dass die kapitalistische Wirtschaftsweise zyklisch zu "Krisen" führt, die aber nicht zwangsläufig zu Elend führen müssen. Nach der liberalen Ideologie findet dann eine "Marktbereinigung" statt und es geht mehr oder minder wieder von vorne los.
    Tja – wenn die Politiker der Parteien, die Liberalismus predigen, das auch selber glauben würden und dementsprechend handeln würden, aaaber:
    2008, nix "Marktbereinigung" sondern "Bankenrettung", sprich Aktionären die Gewinne aus Steuergeld bereitstellen, nix Eigenverantwortung gemäß liberaler Ideologie … und seitdem 2008 bis 2022 in USA und in der EU eine beispiellose Gelddruckorgie.
    Was wird dabei wohl am Ende rauskommen, wenn 14 Jahre lang hemmungslos Geld gedruckt wird?!
    Inflation vielleicht?
    Nein! Doch! OHH !!!

    Also:
    Nicht dass ich persönlich ein Anhänger des Liberalismus wäre, m.E. hat diese Ideologie entscheidende Fehler … aber die Mehrheit wählt das und dann ist es so:
    Wenn man sich für eine Wirtschaftsweise entscheidet, hier Kapitalismus nach liberaler Ideologie, dann muss man auch das Konzept befolgen, nach dem das funktionieren soll und dazu gehört die "Marktbereinigung". Wenn die Aktionäre sich verzockt haben …

    Und warum erinnert mich das – die Ideologie, nach der die Wirtschaftsweise funktionieren soll. zu ignorieren und bei Regierungsentscheidungen anders zu handeln – jetzt an 1990 und das Ende der DDR? :-)

    • helli-belli sagt:

      "Was wird dabei wohl am Ende rauskommen, wenn 14 Jahre lang hemmungslos Geld gedruckt wird?!
      Inflation vielleicht?
      Nein! Doch! OHH !!!"

      Abwarten.
      So einfach ist das nicht.
      Die Frage ist: "wo landet das Geld?"

      … wenn das Frischgedruckte nicht am Gütermarkt nachfragewirksam werden kann, dann weder Renten noch Lohnersatzleistungen noch Gehälter nennenswert steigen, dann wird es neben einer importierten Inflation (zB durch Entkopplung des Yuan vom USD mit dem Ziel der Förderung chin. Binnennachfrage, wie es im übrigen im 5-Jahresplan neben dem Fokus auf Technologieführerschaft auch festgelegt wurde) nur noch Preisschocks infolge von Angebotsengpässen sowie sonst. Einmal-Effekte geben KÖNNEN.

      → Ohne Moos nix los.
      Nein! Doch! OHH !!!"

      PS: die Assetpriceinflation wird natürlich nach Rendite gieren – und zB hier und da die Mieten steigen lassen.
      Sollte nun der Staat mit "Helikoptergeld" Mieter und damit eigentlich die Vermieter finanzieren, dann können sich auch hier und da höhere Preise für länger halten.

      … wenn "unsere" Regierung dann noch halb Nordafrika einwandern lässt (infolge der ausbleibenden Ernteerträge werden die sich auf den Weg machen), dann auch dies zu Preissteigerungen analog des Helikoptergelds führen…

      … hat dann aber alles nichts mit dem "Frischgedruckten" zu tun.
      Damit wurden in erster Linie Löcher gestopft und eben keine neue Nachfrage an den relevanten Gütermärkten finanziert und generiert.

    • Andreas I. sagt:

      @ helli-belli
      Offensichtlich war es ja auch so, dass das hemmungslos gedruckte Geld lange auf Konten geparkt war, wo es nichts mit dem Gütermarkt zu tun hatte (und deswegen die zu erwartende Inflation _noch_ nicht eintrat).
      Nun ist aber von dem bislang geparkten Geld einiges hier und da investiert worden – und schon gehts los.

      Es können noch externe Effekte hinzu kommen oder auch nicht; sobald das Geld nicht mehr komplett geparkt wird, sondern ein Teil davon irgendwie investiert wird … und ich denke, dass das passiert, war nicht die Frage ob, sondern die Frage wann.

  7. zurfall sagt:

    das kapitlistische wirtschaften nähert sich seinem Ende. Diese Art produziert Schulden. Die Schuldenberge können irgendwann nicht mehr bedient werden – Folge Nullzins und immer mehr Geld durch Neudrucken in den Geldkreislauf und damit in die falschen Hände. Die weltweite Verschuldung beträgt ca. 3 Billionen Dollar. Dies führt zur Inflation bei Immobilien und Aktien. Sobald dieses Geld in den Konsumbereich fließt explodiert die Inflation. Um von den Katastrophen abzulenken werden Kriege vom Zaun gebrochen. Der Betuppte ist immer der kleine Mann der den Staatenlenkern vertraut hat. Die Geldsammelstellen warten im Hintergrund bis sie Beute machen können. Zusammenbruch der Aktienmärkte oder der Immobilienmärkte. Dann beginnt der Aufkauf . So lange man aber einer völlig unfähigen und überforderten Ministerin in unserem Land nach ihrem Rücktritt ca. 76.000 Euronen reinstopfen kann geht es der Gesellschaft ja noch gut. Die Politiker haben diese Gesetze gemacht um sich die Taschen zu füllen. Ein el dorado für verkrachte Existenzen und eine Gesellschaft auf dem Abstieg.

  8. helli-belli sagt:

    "Doch der Grund ist die systembedingt profitgetriebene Überausbeutung der Ressourcen und ihre Folgen. "
    → Mit Bitte um Erläuterung!

    Denn: nach meinem Verständnis das Statement in dieser Form schlichtweg falsch!
    Eine Ausbeutung von Ressourcen führt ja nicht dazu, dass die Nachfrage sowie die Geldmenge steigen, oder?
    .. sondern das Gegenteil ist der Fall. Man stelle sich hierfür das "Modell der Überausbeutung" ohne fiat-Money-System sondern mit Gold vor: würden dann die Preise steigen?
    Wohl "eher nicht" …
    … aber in solch einem Fall käme das System gleich an mehreren Stellen ins Straucheln und es würden sich Dynamiken entwickeln, welche sehr schnell auf ein gesellschaftliches Akzeptanzproblem stoßen würden.

    Also tarnt man das ganze auf mehreren ebenen, und spielt "MONOPOLY mit Anschreibenlassen" und "Killerseuche" sowie "Wag the Dog" um das Doofvolk mit Angst & Panik bei der Stange zu halten…

    … und um die letzten Blockaden zu brechen wird es zur Primärumstellung wohl noch einmal richtig crashen.

    PS: der "Markt-Experte Stelter" labert Müll: Welches Geld zirkuliert denn nun vermehrt auf den Gütermärkten? das der Kurzarbeiter, der Freigestellten, der Rentner? … Wenn "unten" kein Geld ankommt, dann kann "von unten" auch schlecht ein Mehr an Nachfrage für steigende Preise kommen, oder?
    … man könnte nun über Lieferengpässe und Sanktionen sowie deren resultierende Erwartungshaltung nachdenken (wäre dann im übrigen das Gegenteil der "profitgetriebenen Überausbeutung")- und sich die Frage nach der Nachhaltigkeit dieser Entwicklung stellen.
    also:
    A) werden die Löhne, gehälter, Renten, Sozialgelder nun inflationär ansteigen und die Nachfrage nachhaltig befeuern?
    B) werden weiterhin und nachhaltig Lieferengüpässe provoziert werden und das Angebot an den Gütermärkten provozieren?

    • helli-belli sagt:

      PS: der Kernaussage des Beitrags ("die Massen der Bevölkerung des sogenannten kapitalistischen Westens verarmen zunehmens" – und "die etablierte Macht der Eignerkaste und jene die diese unterstützen wird alles tun um weiterhin an der Macht zu bleiben und um ihre idR eigentumsbasierten Privilegien weiterhin durchzusetzen") ist wohl kaum etwas entgegenzusetzen …

      Und aus meiner Warte: werden gerade die Deutschen wohl weiterhin "jeden Scheiß" mittragen und unterstützen welcher ihnen seitens der Obrigkeit & der Massenmedien als "alternativlos" vorgesetzt werden wird.

      … und um der Umverteilung entgegenzuwirken lässt man einfach genügend mittellose Ausländer ins Land: denn eine "Umverteilung für Alle" geht dann natürlich nicht – und eine "Umverteilung nur für alle Deutschen" geht natürlich gar nicht…

      … und daher ist die zu beobachtende Entwicklung doch irgendwo auch eine Genugtuung.
      Ja: es erwischt nun im großen Stile genau die Richtigen!

    • rhabarbeer sagt:

      Liebe Susan Bonath

      danke für den Artikel!
      `Die Preise explodieren, die Inflation treibt Massen in die Armut. `
      Jup!
      `Medien und ihre „Experten“ schieben das aktuell vor allem auf die Ukrainekrise.“
      Ein `Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!`-Witz.
      Jedoch
      `Doch der Grund ist die systembedingt profitgetriebene Überausbeutung der Ressourcen und ihre Folgen. `
      ?

      Fast, würde es eher so beschreiben:
      Doch der Grund ist die systembedingte
      Art und Weise der im Kern rechtlich ungeregelten* profitgetriebenen VORfinanzierung
      von gewinnerzielungsgetriebener Überausbeutung der Ressourcen und ihre Folgen.

      Offenbart nicht das Vorhandensein dieser `Lücke im Recht` an/in der `Quelle` ALLER Vorfinanzierung im Gegensatz zu den von dir angeführten, rechtlich `eingepackten` Lückenschließungen, die den Mitmenschen das Leben etwas ausgleichend ertragbarer machen würden, wo der eigentliche `Hase im Pfeffer liegt`?

      Von der Sesamstraße kenne ich noch dieses schöne Fragen und würde es doch glatt darauf ausrichten,
      wer, wie, was,
      wieso, weshalb, warum
      …denn eigentlich von wem diese Lücke* im Recht gelassen wurde?
      Achso, und …
      …stellt * eigentlich ein `BilanzieurngsPRIVILEG` dar?
      …wodurch genau entsteht eigentlich so etwas, was man mit `Wachstumszwang` umschreibt?
      …wie ist eigentlich eine gängige Definition von `Schwarzgeld`?
      …wie offenbart sich eigentlich Nichtigkeit?

      *siehe
      https://pbs.twimg.com/media/FPpre7-XMAMIR-c?format=jpg&name=medium

      Der `Rest` ergibt sich dann `fast` von alleine … ;)

      …und viele Grüße in die Runde

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