Es geht nicht darum, der Ukraine zu helfen | Von Rainer Rupp

… sondern darum, die Russen zu schwächen.

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Ich setze mich ganz toll fürs Klima ein. Wir müssen die Welt retten und aufhören Kohle, Öl und Gas zu verbrennen. Auch weil davon nur die Kriegsverbrecher im Kreml profitieren. Ich will die grüne Revolution und trinke deshalb nie aus Plastik-Strohhalmen, sondern immer nur aus Papier-Strohhalmen. Aber aktuell müssen wir alle zuerst die armen Ukrainer mit ihrer wunderbaren Demokratie gegen die bösartigen russischen Untermenschen retten. Dafür müssen wir ihnen auch unbedingt schwere Waffen liefern, um die unschuldigen ukrainischen Frauen und Kinder vor dem wahnsinnigen Russen-Führer Putin zu schützen. Dafür lohnt es sich, den Dritten Weltkrieg und vielleicht auch ein bisschen Atomkrieg zu riskieren. Persönlich glaube ich aber ganz fest, dass es keinen Atomkrieg geben wird. Wir alle wissen ja, der Glaube versetzt Berge.

So in etwa ist der Tenor, wenn man dieser Tage die zunehmend hirnrissigen Talkshows im Fernsehen verfolgt oder sich die Diskussionsrunden im Radio anhört. Es ist erschreckend, wie sich Vertreter der Berliner Ampelkoalition anscheinend in einem Zustand geistiger Umnachtung in ihrer Bereitschaft überbieten, den Weltuntergang zu wagen. Aber es gibt noch eine Steigerung dieses Irrsinns. Den Journalisten sind bei diesen Diskussionen in der Regel die Pläne der Ampelkoalitionäre noch nicht abenteuerlich genug und sie wollen die Gesellschaft, unter anfeuernden Rufen der CDU/CSU noch ein paar Schritt näher an den Abgrund drängen.

Ähnlich wie zuvor bei der Corona-Hysterie ist aktuell die „Waffen-für-Ukraine-Hysterie“ dabei, die Hirne der Massen zu zerfressen. Man kann nur hoffen, dass diese ebenfalls herbei manipulierte Massenpsychose ebenso verschwindet wie die Covid-Psychose.

Dem vorherrschenden Aberwitz haben die Bundestagsfraktionen der Ampelkoalition SPD/FDP/GRÜNE zusammen mit der Fraktion der CDU/CSU Mittwoch dieser Woche (27.4.) mit einem gemeinsamen, 10-Seiten langem Antrag an den Bundestag die Krone aufgesetzt. Dieses unsägliche Pamphlet hatte mir ein ehemaliger Oberst der Bundeswehr Mittwochabend per Email mit der Bemerkung zugeschickt: „Ein historisches Dokument des kollektiven Wahnsinns“. Mit der gestrigen Zustimmung des Parlaments zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine wird das Papier mit dem hochtrabenden Titel „Frieden und Freiheit in Europa verteidigen – Umfassende Unterstützung für die Ukraine“ als Bundestagsdrucksache veröffentlicht werden. Damit wird das Totalversagens der politischen Kaste unseres Landes zum Entsetzen späterer Generationen dokumentiert werden.

Denn das Wohl der deutschen Bevölkerung, nämlich in bescheidenem Wohlstand in Frieden zu leben, ist diesen fake-Volksvertretern im Bundestag ganz offensichtlich schnurz egal. Sie dienen anderen Herren. Aber das hält sie nicht davon ab, sich an dem vom Volk geschaffen Reichtum kräftig selbst zu bedienen, nur um zugleich Politiker anderer Länder der Korruption zu bezichtigen. In welche Pläne einer fremden Macht sich dieser brand-gefährliche Schritt des Bundestags passgenau einfügt, werden wir weiter unten diskutieren.

Tatsächlich ist diese von den Fraktionen der fünf Parteien (SPD-FDP-Grüne-CDU und CSU) verfassten Bundestagsdrucksache das reinste Brechmittel. Die Tatsache, dass der Antrag von einer übergroßen Mehrheit von 586 Stimmen angenommen wurde, mit lediglich 100 Nein-Stimmen, hauptsächlich aus AfD und Die Linke und 7 Enthaltungen, zeigt, in welchem Zustand geistiger Umnachtung die große Mehrheit der Bundestagsabgeordneten verharrt. Denn in seiner historischen Bedeutung kommt das Dokument einer Kriegserklärung gegen Russland gleich.

Nicht anders hat das der Vizevorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, interpretiert. Auf dem Messenger-Dienst „Telegram“ hat Medwedew vor den Konsequenzen gewarnt und auf das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs, speziell auf die Eroberung Berlins und die Zerstörung des Reichstags angespielt und gesagt:

“Anscheinend lassen die ‚Lorbeeren‘ ihrer Vorgänger den deutschen Gesetzgebern keine Ruhe. Jene tagten in einem deutschen Parlament, das im vergangenen Jahrhundert noch anders hieß. Schade um das Parlament. So etwas nimmt gewöhnlich ein trauriges Ende.”

Beispielbild, zerstörter Reichstag

Ich möchte alle Leser bitten, diese Bundestagsdrucksache unbedingt in Gänze zu lesen und weiterzuleiten, damit möglichst viele Wähler wissen, was für Leute im Bundestag sitzen und welch hochgefährlichen Irrsinn sie in unserem Namen treiben. Der Link zur Bundestagsdrucksache ist hier beigefügt, und die Nachrichten zu diesem Tagesordnungspunkt des Bundestagsplenums finden Sie hier.

Derweil läuft für das Imperium in Washington und seine geo-strategischen Kriegstreiber alles genau nach Plan, in den sich auch der jüngste Bundestagsbeschluss für schwere Waffen für die Ukraine passgenau einfügt. Bei diesem Plan handelt es sich nicht um ein Geheimnis, nicht um ein Top-Secret Dokument, sondern um eine breit veröffentlichte Empfehlung der RAND-Corporation aus dem Jahr 2019 über den weiteren Umgang mit Russland. Da die Amerikaner schon damals eingesehen hatten, dass an einen militärischen Sieg über Russland nicht mehr zu denken war, hatte RAND eine Reihe von Kriegs-ähnlichen und realistisch umsetzbaren Strategien zur Unterwerfung Russlands unter die globale US-Vorherrschaft ausgearbeitet.

Der Titel dieser RAND-Studie lautet: „Extending Russia: Competing from Advantageous Ground“, zu Deutsch: „Die Überforderung Russlands – Auf vorteilhaftem Boden konkurrieren, bzw. gewinnen“. In dieser Studie spielt eine Strategie mit der Ukraine die Hauptrolle.

RAND-ist eine riesige Denkfabrik der US-Luftwaffe mit Tausenden von militärischen, aber auch zivilen Wissenschaftlern als Fachrichtungen. Selbstredend ist RAND aufs Engste mit dem US-Militär aber auch mit der US-Politik, vor allem mit dem außenpolitischen Establishment in Washington verbunden. Aber RAND ist auch in so gut wie allen US-Vasallenstaaten aktiv. Die im Jahr 2019 veröffentlichte Studie „Extending Russia“ geht auf die Initiative einer Reihe von Planungs-Abteilungen im Pentagon zurück, u.a. auf das „Pentagon Defense Review Office”, das Büro des stellvertretenden Stabschefs G-8 Headquarters und des Department of the Army.

Das Dokument recherchiert und empfiehlt, wie die USA die russische Wirtschaft und das Militär auf eine Weise überfordern könnten, die den USA zugutekommen würde. Abgesehen davon, dass die Studie auch einem Laien einen großartigen Einblick in die Denkweise der US-Regierung und ihrer Berater in Bezug auf ihre Außenpolitik vermittelt, zeigt sie den praktikabelsten Weg für die USA, wie Washington strategische Vorteile gegenüber Russland erlangen kann, z.B. indem die USA ihre eigene Energieproduktion ausweiten und gegen Russland Handels- und Finanzsanktionen verhängen, um dabei die russische Wirtschaft und die Staats- und Verteidigungsausgaben zu belasten.

Das Ergebnis der Studie zur „Überforderung Russlands“ empfiehlt, dass der praktikabelste Weg, um einen US-Vorteil zu erlangen, darin besteht, die Ukraine mit tödlichen Waffen aller Art auszustatten und daran auszubilden und die Instabilität im Donbass auszunutzen, um das russische Militär zu überfordern und es den USA zu ermöglichen, die erforderlichen Sanktionen anzuwenden, um ihr größeres Ziel zu erreichen. Je länger dies in die Länge gezogen wird, desto besser für die USA, da es Russland weiter schwächt und es den USA besser ermöglicht, ihre Ziele zu erreichen.

Das 2019 veröffentlichte Forschungspapier empfiehlt dann, Schweden und Finnland dazu zu drängen, der NATO beizutreten, und dass die USA zugleich neue Atomwaffen nach Europa bringen und dort stationieren, nachdem sie zuvor den INF-Atomvertrag mit Russland annulliert haben.

Diese Studie ist auf der Website der RAND-Organisation (Link unten) verfügbar und Teil der Library of Congress (Cataloging-in-Publication Data ist für diese Publikation verfügbar. ISBN: ISBN 978-1-9774-0021-5). Link zum Originaldokument.

Bemerkenswerter Weise heißt es im Vorwort des Dokuments: „Die Schritte, die wir postulieren, hatten weder Verteidigung noch Abschreckung als Hauptzweck”. Denn das Ziel ist die Schwächung Russlands. Und zur Schwächung Russlands werden derzeit in der Ukraine massenhaft Menschen für US-Interessen geopfert.

Wohl gemerkt, es geht Washington weder um „Verteidigung noch Abschreckung“, sondern um Schwächung Russlands, bis hin zu internen Unruhen und Regime-Wechsel in Moskau. Und für eine solche Politik macht sich der Bundestag mit überwältigender Mehrheit stark. Kein Wunder das Medwedew den Vergleich mit dem Reichstag anspricht. Der Wirtschaftskrieg mit Moskau, den unsere großen Durchblicker in Berlin mit Hurra begonnen haben, hat sich längt als Rohrkrepierer erweisen, zum großen Schaden für das deutsche Volk. Und nun sind die Blindflieger in Berlin auch noch bereit, einen militärischen Krieg mit Russland zu riskieren.

Laut einer anderen, umfassenden Studie von RAND, die einen US-Krieg gegen Russland in Osteuropa unter verschiedenen Bedingungen simuliert hat, stand am Ende fest, dass selbst unter günstigsten Annahmen für die „blaue“-Seite das US-Militär bereits nach kurzer Zeit „eine vernichtende Niederlange von den Russen serviert bekommen würde“. Zu beachten ist, dass RAND zu diesem für die USA vernichtenden Ergebnis zu einem Zeitpunkt kam, als die Bedeutung der weltweit einmaligen, militär-technologische Revolution für die moderne Kriegsführung, die in der Zwischenzeit von Russland weitgehend vollendet worden ist, noch nicht annähernd bekannt war.

Das bedeutet, dass es im Ernstfall in Zukunft keine US-Flugzeugträger Schlachtflotten im Mittelmeer, in der Nord- oder Ostsee geben wird. Auch der Nachschub über den Atlantik wird ausbleiben. US/NATO-Stützpunkte wie Ramstein, tief verbunkerte Kommando-Kontroll- und Kommunikationszentren, Verschiebebahnhöfe und strategisch wichtige Brücken in den NATO-Länder sind ein leichtes Ziel für die neuen Hyperschall-Raketen der Russen geworden. Denn die neuen Raketen fliegen trotz Geschwindigkeiten von bis zu 10.000 Kilometer die Stunde nicht auf berechenbaren, ballistischen Bahnen, sondern weichen bei Bedarf nach oben, nach unten oder seitwärts vom Kurs ab. Deshalb existiert auf absehbare Zeit im Westen kein Mittel, um diese neuen russischen Waffen abzuwehren. Diese Fakten sind noch nicht in die Köpfe vieler führender Politiker und Militärs im Westen eingesunken, denn sie schließen messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Über viele Jahrzehnte ist das Vertrauen der US/NATO Politiker und Militärs in die absolute Überlegenheit der westlichen Luftwaffe und der Raketenabwehrraketen zu einer felsenfesten Überzeugung gewachsen, dass das westliche Hinterland ein sicherer Ort vor russischen Luftangriffen ist. Das ist heute nicht mehr der Fall, scheint aber doch eine tief verwurzelte Glaubenssache bei vielen westlichen Entscheidungsträgern geblieben zu sein. Anders ist nicht zu erklären, warum z.B. die Bundesregierung heute immer noch glaubt, Russland würde vor einer konventionellen Auseinandersetzung mit der NATO letztlich zurückschrecken und Deutschland sei auch im Ernstfall sicher vor größeren Angriffen. Genau hier liegt die Gefahr eines Abrutschens in einen großen Krieg.

Die anmaßende eigene Überschätzung der US/NATO-Seite, verbunden mit der gleichzeitigen Unterschätzung der russischen militärischen Fähigkeiten, ist ein Rezept für gefährliche Fehlentscheidungen des Westens, der z.B. das bedachte Vorgehen der russischen Seite als Zeichen der Schwäche auslegt.

Dabei müsste einem aufmerksamen Beobachter längst aufgefallen sein, dass die Russen ihre Operation in der Ukraine mit großer Selbstsicherheit und Unaufgeregtheit durchsetzen, das sicherlich auf dem Wissen beruht, das sie sich im Ernstfall auch gegen die NATO durchsetzen können.

Zum Abschluss möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf ein umfangreiches Interview mit dem ehemaligen Schweizer Geheimdienstoffizier Jacques Baud lenken, das unter dem Titel „Der Westen will keinen Frieden“ jüngst auf den Nachdenkseiten veröffentlicht wurde. Baud hat u.a. langjährige Erfahrungen in der NATO, mit den Russen und hatte als OSZE-Mitarbeiter vor Ort Einsätze im Donbass und der Ukraine. Das ganze Interview über die Wurzeln des Ukraine-Krieges und seine wachsenden Gefahren für Europa kann man über hier finden.

Nachfolgend einige Auszüge:

Der Plan zur Schwächung Russlands

„Außerdem wissen sie wahrscheinlich, dass dieser Krieg, den wir jetzt (in der Ukraine sehen) sehen, Teil eines größeren Krieges gegen Russland ist, der schon vor Jahren begonnen wurde und ich glaube, … in Wirklichkeit interessiert sich niemand für die Ukraine. Das eigentliche Ziel, der Masterplan ist, Russland zu schwächen, und wenn sie mit Russland fertig sind, dann machen sie dasselbe mit China, wie man heute schon unschwer erkennen kann. Ich meine, wir haben gesehen, dass bis jetzt die Ukrainekrise den Rest überschattet hat, aber etwas ganz Ähnliches könnte zum Beispiel mit Taiwan passieren. Den Chinesen ist diese Möglichkeit voll bewusst. Deshalb werden sie auch nicht ihre, sagen wir, Beziehung zu Russland aufs Spiel setzen.“

„Der Name des Spiels ist, Russland zu schwächen, und wie Sie wissen, hat die RAND Corporation mehrere Studien durchgeführt, wo es um die Überdehnung von Russland ging. Es ging darum, nach Wegen zu suchen, wie die USA Russland imperial überdehnen und aus dem Gleichgewicht bringen könnten, und als Top-Option stellte sich heraus, Waffen in die Ukraine zu schicken und dort einen Konflikt zu entfachen, der Russland mit hineinziehen würde, also genau das Szenario, das jetzt eingetreten ist.“

„Ich halte das für einen ausgereiften Plan zur Schwächung von Russland, und genau das geschieht jetzt vor unseren Augen. Wir hätten es voraussehen können, und ich denke, Putin hat es vorausgesehen. Und ich glaube, er verstand in den Tagen vor dem 24. Februar, dass er nicht nichts tun konnte. Er musste irgendetwas tun.“

Putins Entscheidung (ein weiterer Auszug aus dem Baud Interview)

„Die öffentliche Meinung in Russland hätte es nie verstanden, wenn Russland dabei zugeschaut hätte, wie die Donbass-Republiken von der Ukraine invadiert oder zerstört worden wären. Niemand würde das verstehen. Also musste er etwas machen. Und dann – Sie erinnern sich, was er am 24. Februar sagte: Egal was er tun würde, das (westliche) Sanktionspaket für Russland würde das gleiche bleiben. Er wusste also, dass die kleinste Intervention im Donbass ein massives Sanktionspaket nach sich ziehen würde, das war klar. Deshalb entschied er sich gleich für die maximale Option. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, die Republiken, ohne staatliche Anerkennung, nur an der Kontaktlinie zu verteidigen. (Aber das hätte das Problem nicht gelöst; Anmerkung) Aber er entschied sich für die größere Variante, nämlich die Kräfte zu zerstören, die den Donbass bedrohten.“

„Und dann haben Sie diese beiden (von Putin benannten) Ziele: Entwaffnung und Entnazifizierung. Die Entwaffnung bezieht sich nicht auf die ganze Ukraine, sondern sollte die militärische Bedrohung für den Donbass entschärfen, das war das Hauptziel. … Das ist genau das, was Putin am 21.2. meinte, als er von der Entschärfung der militärischen Drohung gegen den Donbass sprach. Sein zweites Ziel, Entnazifizierung, läuft nicht darauf hinaus, Selenskij umzubringen oder die Regierung in Kiew abzusetzen. Wie ich schon sagte, Krieg bedeutet für die Russen eine Kombination von Kampfhandlungen mit Diplomatie. Bei dieser Vorgehensweise braucht man eine intakte Führung als Ansprechpartner für die Verhandlungen, und deshalb scheiden alle Varianten aus, in denen die Kiewer Führung umgebracht oder zerstört wird.“

„Also geht es bei der „Entnazifizierung“ nicht um jene 2,5 Prozent der rechtsextremen Parteien in Kiew. Sondern um die 100 Prozent von Asow-Leuten in Mariupol oder Charkow, und derartigen anderen Gruppen. Das wird immer missverstanden. Es geht definitiv um jene Gruppen, die 2014 von den der ukrainischen Regierung rekrutiert wurden, um, sagen wir, potenzielle Rebellen, also russenfreundliche Ukrainer im Donbass zu bekämpfen, niederzuhalten und zu kontrollieren. … Diese Leute sind Extremisten, Faschisten, und sie sind gefährlich.“

Europa spielt mit dem Feuer (weiter mit Oberst Baud)

„Das was mich an der ganzen Sache [es geht hier um Butscha und Kramatorsk] stört, ist nicht, dass wir so wenig wissen. Solche Situationen, wo man die Verantwortlichen nicht festnageln kann, sind in Kriegszeiten normal. Was mich stört, ist, dass westliche Führer anfingen, Entscheidungen zu treffen, ohne zu wissen, was los ist, was passiert ist. Und das stört mich ganz gewaltig. Bevor irgendein Ergebnis von irgendeiner Untersuchung vorliegt – und das sollte eine internationale, unparteiische Untersuchung sein. Ohne das zu haben, fangen wir schon an, Sanktionen zu verhängen, Entscheidungen zu treffen – ich denke, das zeigt, wie pervertiert dieser ganze Entscheidungsprozess im Westen ist.“

„Etwas Ähnliches hatten wir bereits nach der Entführung – bzw. Nicht-Entführung des Ryanair-Flugs in Belarus. Das war im letzten Mai, 2021, dass die Leute schon Minuten, nachdem die Presse darüber berichtet hatte, reagierten, obwohl sie nicht einmal wussten, was los war!“

„Das ist die Art und Weise, wie die politische Führung in Europa reagiert – auf EU-Ebene, aber auch in den einzelnen Ländern. Als Geheimdienstoffizier stört mich das. Wie kann man so schwerwiegende Entscheidungen treffen für die Bevölkerung oder für ganze Länder, die sogar unsere Wirtschaften durcheinanderbringen?“

„Es schlägt also auf uns selbst zurück. Aber wir entscheiden ja auch, ohne wirklich den Sachstand zu kennen. Und das, glaube ich, zeigt, was für eine unreife Führungsschicht wir generell im Westen haben. Das gilt sicherlich für die USA, aber ich glaube, an diesem Beispiel der Ukrainekrise sieht man, dass die europäische Führungsebene nicht besser ist als das, was wir in den USA haben. Wahrscheinlich eher noch schlimmer, denke ich manchmal. Das ist es, was uns wirklich beunruhigen sollte!“

Dieser letzte Satz von Oberst Baud trifft auch voll und ganz auf Deutschland zu. Doch wahrscheinlich ist es nicht nur Unwissenheit, sondern auch Willfährigkeit gegenüber den USA und der EU. Fakt ist, es ist extrem gefährlich, dass auch unsere Regierungspolitiker in Berlin ohne jede Grundlage Entscheidungen über Krieg und Frieden und über unser wirtschaftliches Wohlergehen fällen! Wenn die Militärpolitik des Westens gegenüber Russland genauso „genial“ durchdacht ist, wie die Sanktionspolitik, die hauptsächlich und besonders hart die Bevölkerung im Westen trifft, dann gute Nacht Deutschland. Aber bitte keine Panik, es könnte sich nur um einen Atomkrieg handeln.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Nikita Burdenkov / shutterstock

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Kommentare (42)

42 Kommentare zu: “Es geht nicht darum, der Ukraine zu helfen | Von Rainer Rupp

  1. Andreas I. sagt:

    Dazu noch ergänzend; die militärischen Kriege bleiben bisher begrenzt, aber der Wirtschaftskrieg ist zum weltweiten Wirtschaftskrieg geworden. Darin liegt die Gefahr, dass sich die militärischen Kriege ausbreiten und dieses Risiko ist m.E. für Nahost am größten. Denn so komisch das zunächst klingen mag, an der Gemengelage um Syrien ist noch am ungefährlichsten, dass dort USA (illegal) und Russland (auf Bitte der syrischen Regierung) aufeinander treffen; aber da ist auch noch USA unerwünscht in Irak, Iran unterstützt den irakischen Widerstand, Iran unterstützt Syrien, USA-Ableger Israel wiederum fliegt regelmäßig Luftangriffe auf syrisches Territorium, angeblich wegen Iran und der libanesischen Hezbollah, die israelische Besatzung palästinensischen Landes sowieso … in Jordanien und Saudi-Arabien ist es ruhig, aber ob den Bevölkerungen durchgehend gefällt, was die Monarchen machen … und schließlich Jemen …
    In der gesamten Gegend sind die Konflikte geographisch nah beieinander und politisch eng verwoben; sprichwörtlich ein Pulverfass.

  2. Boris Nemzow sagt:

    Mir ist tatsächlich ein geschwächter Putin tausend mal lieber,
    weil es dann auf jeden Fall der Welt und Russland viel besser geht.
    Lieber lebe ich unter einer USA-Dominanz als unter Putins strammer
    Fuchtel und seiner blutigen, stalinistischen Herrschsucht mit Kreml-Wahn.
    Es geht nicht darum, daß es diesem Kreml-Zwerg und seinem korrupten
    Entourage-System besser geht oder diesem zu helfen, sondern es zu schwächen.
    Ein Leben in den Weiten Europas ziehe ich auf jeden Fall einem Leben in
    einem der gefürchteten Putin-Straflager in Gulag-Manier vor.

    • Andreas I. sagt:

      Nur dass dieses Dominanz-Denken westliches Denken ist, unipolar, USA-Diktatur über die gesamte Welt (und davor 400 Jahre westeuropäische Kolonialreiche).
      Der Rest der Welt hat diese westliche Diktatur satt und baut eine multipolare Welt auf.

      Wer lieber in USA-Diktatur leben will, für den bleiben dann noch USA und UK, der muss dann eben dorthin ziehen.

  3. KaraHasan sagt:

    Ursula Von Der Leien hat in Mali, quasi unter Ausschluss der deutschen Öffentlichkeit, mit Deutschen Steuergeldern ausländische Bürger im Ausland zu Söldnern ausgebildet, um sie im Interesse Deutschlands in aller Herrenländer herfallen zu lassen. Ob diese auch in der Ukraine eingesetzt werden?

    • Wortwahlhelfer sagt:

      @KaraHasan vom 1. Mai 2022 um 16:20 Uhr
      Vielleicht im nächsten Krieg, mal sehen, wo sie wieder einen lostreten. In jedem Fall läuft in unserem Land alles auf eine Militarisierung hinaus. Spätestens seit dem Mauerfall werden uns Kriege wieder schmackhaft gemacht, es heißt dann eben nur nicht mehr Krieg, sondern "Militäroperation", "Kampfeinsatz", "bewaffnetes Eingreifen" oder noch schlimmer "Friedensmission", der Krieg ist dann also eine "gute Tat". Zumindest will uns die staatliche Propaganda den Mord an Menschen also solche verkaufen. Im Prinzip habe ich nichts dagegen, wenn sich Menschen auf Schachtfeldern auf Leben und Tod bekämpfen, das ist eben Freiheit und das muß jeder Mensch für sich entscheiden, was mich aber zum Kotzen bringt, ist die Tatsache, daß nicht nur die Bevölkerung, sondern insbesondere Jugendliche und Kinder von der staatlichen Propaganda auf eine Weise indoktriniert werden, daß sie selbst gar nicht mehr in Lage sind, ihre mörderischen Handlungen richtig zu beurteilen und frei zu entscheiden. Hier werden Menschen von Geburt an zum Töten wortwörtlich herangezogen, gedrillt und zu Kanonenfutter verarbeitet, hier wird also in übelster Weise von den Regierungen Schindluder mit der eigenen Bevölkerung getrieben, und das kann ich mit meinen eigenen Moralvorstellungen einfach nicht mehr vereinbaren, denn das Leben ist schließlich nicht dazu da, irgendeinem Zweck zu dienen, und schon gar nicht zu einem Zweck, der den beschränkten Hirnen von Knallfröschen entsprungen ist.

    • KaraHasan sagt:

      Da darf ich Dir Recht geben. Während in anderen Ländern „Old mc Donalds had a farm“ im Kinder Kanälen besungen wird, laufen in Deutschland gewaltverherrlichende Programme in Nickelodeon.

  4. Wortwahlhelfer sagt:

    Noch einer, der nicht richtig lesen kann. Die "Überforderung Russlands" wird in dem RAND-Bericht als RISIKO bezeichnet, das vermieden werden muß, wie ohnehin in dem Bericht nicht von einer "Schwächung" sondern von einer "Erweiterung" Russlands die Rede ist. Aber wenn man selbst ein Feind der Nato ist, dann paßt es natürlich besser ins Bild, der Nato oder den USA zu unterstellen, sie würden Russland schwächen wollen. So etwas wie diesen Artikel nennt man entweder Irreführung oder verzerrte Wahrnehmung des Autors. Hirnverbrannter Mist.

    • Boris Nemzow sagt:

      Der Autor Rainer Rupp (76) ist ein ehemaliger deutscher DDR-Agent,
      der von 1977 bis Ende 1989 für den Warschauer Pakt tätig war.
      1994 wurde er wegen Landesverrats zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe
      verurteilt. Vielleicht betreibt er heute eine spezielle Propaganda?
      Bei seiner Lebensgeschichte ist das irgendwie schon verständlich.

    • Ich weiß ja nicht, was ihm konkret vorgeworfen wurde, aber 12 Jahre Gefängnis für sein Überlaufen erscheinen mir sehr viel (unverhältnismäßig hoch) in Anbetracht der Tatsache, dass selbst die meisten Totschläger und Vergewaltiger deutlich weniger bekommen. Und was hat Westdeutschland und die NATO alles falsch gemacht, sodass er glaubte, dass die andere Seite die bessere sei? Nach dem kalten Krieg war ein friedliches und gerechtes Zusammenwachsen nur durch gegenseitige Amnestie möglich. Warum bekamen die meisten Amnestie und er nicht?
      Zumindest sollte man ihm das heute nicht mehr vorwerfen nach so langer Zeit.

    • Boris Nemzow sagt:

      Der Autor trat 1989 oder 1999 in die PDS ein mit einem Honorarvertrag.
      Am 27. Juli 2000 wurde er auf Bewährung aus der Haft entlassen.
      2003 trat Rainer Rupp aus der PDS aus und wurde sogleich Mitglied der DKP.
      Er gibt liebend gerne Interviews bei 'Russia Today Deutschland' u.ä. Portalen.
      Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 sprach er sich für Donald Trump aus.
      Insgesamt eine wirklich interessante Lebensgeschichte des Autors und
      großen Trump-Fans Rupp. Ihm sollen nur höchste Ethik und Moral als Leitsterne
      im Ozean des Lebens den Weg zeigen?

    • kleine Korrektur, um Missverständnissen vorzubeugen: Lieber den einen Satz ohne Fragezeichen wie folgt:

      „Westdeutschland und die NATO haben viel falsch gemacht und haben daher sein Überlaufen mitverschuldet.“

    • Andreas I. sagt:

      Die Biographie des Autors (Ken Jebsen hatte ihn interviewt, vielleicht noch im Archiv?) macht seine Expertise für die militärisch-geopolitischen Themen aus.

    • Hallo, hier die Links zu dem Interview:
      KenFM im Gespräch mit Rainer Rupp (Teil 1): https://tube.kenfm.de/w/dAEqnFYFyhW2THAaf8u2c1

      und Teil 2: https://tube.kenfm.de/w/bZF5ieaK2JFtSXEYoCQTM9

      Redaktion apolut

    • In Anbetracht der damaligen atomaren Planspiele der NATO kann man nachvollziehen, wenn jemand aus Westdeutschland in die DDR flüchtete.

  5. Das Engagement der NATO inklusive der Bundeswehr in der Ukraine dient nicht der Landesverteidigung Deutschlands, doch dafür wurden NATO und Bundeswehr angeblich geschaffen.

    Und solange dort eine Gruppe ausgeschlossen oder benachteiligt wird (nämlich russlandfreundliche und russischsprechende Ukrainer), dient unser Engagement dort auch nicht der Demokratisierung.

    Durch unser militärisches Engagement im Ukrainekrieg gegen Russland riskieren wir, dass Russland uns den Gashahn abdreht und uns damit wirtschaftlich zerstört.

    • Wortwahlhelfer sagt:

      @Carsten Leimert vom 30. April 2022 um 12:19 Uhr
      Zitat: "Durch unser militärisches Engagement im Ukrainekrieg gegen Russland riskieren wir, dass Russland uns den Gashahn abdreht und uns damit wirtschaftlich zerstört."

      Da möchte ich widersprechen. Haben Sie schon einmal in Erwägung gezogen, daß die offen propagierte Feindschaft zwischen der Nato und der EU mit Russland in Wahrheit gar nicht bestehen könnte, und daß die Propaganda allein dem Zweck dient, Menschen wie Sie und mich glauben zu machen, sie könnte bestehen? Denn wenn beide Seiten im Prinzip die selben Interessen an der Eroberung eines Landes haben, vielleicht weil sie die Absicht haben das Land wirtschaftlich unter ihre Kontrolle zu bringen, um ihre gegenseitigen Handelsbeziehungen zu verbessern, Handelswege zu öffnen und zu sichern und Zölle zu senken, dann wäre es doch sicherlich ein internationaler Affront, wenn sie sich verbünden und gemeinsam in das Land einmarschieren würden, oder nicht? Das ließe sich mit dem Völkerrecht kaum vereinbaren und würde zu internationalen Protesten führen. Wenn man hingegen verfeindet ist, dann kann man von sich selbst auch immer behaupten, auf der richtigen Seite zu stehen und für die Menschenrechte eintreten zu wollen, was ja ganz offensichtlich auch so getan wird. Wenn man darüber hinaus auch noch an den Kriegen selbst verdienen kann, dann können Kriege unter diesem Gesichtspunkt eigentlich nur für beide Seiten von Vorteil sein. Meinen Sie nicht? Ich finde, es lohnt sich, zumindest einmal darüber nachzudenken, ob es wirklich angebracht ist, an die Wahrheit des Krieges zu glauben, denn so wie ich die Sache sehe, sind in diesem Spiel nur wir die Dummen, weil wir den sogenannten Krieg in der Ukraine mit unserem Geld und unseren produktiven Leistungen finanzieren, unterstützen und damit auch überhaupt erst möglich machen.
      LG

  6. eisenherz sagt:

    Ist das nicht irre?
    Wie Teile der vormaligen Coronaleugner und -Opfer plötzlich stramm an der Seite der Medien und der Politik stehen, "mit Waffen, mit immer mehr Waffen, mit immer schwerere Waffen in die Ukraine schaffen" dabei mitwinseln? Die verlorenen Schafe sind wieder in der Herde?

    Jeden der da sagt Moment mal, sehen wir uns den Grund, den Beginn des Krieges Russland mit der Ukraine und den Ausbruch doch mal genauer an.
    Solche, die den unaufhörlich den unvoreingenommenen Dialog auf Augenhöhe zwischen der Coronalüge und der Coronapropaganda gefordert haben, die nun plötzlich jeden, der sich gegen Waffenlieferungen stellt, denjenigen unangespitzt in den Boden rammen möchten.

  7. Zivilist sagt:

    Mütterchen Russland hilft der Ukraine, jetzt auf die harte Tour, weil es 8 Jahre lang an Vernunft und gutem Willen fehlte.

    • Fass sagt:

      hihi, schöne Formulierung.
      (Wenigstens auf den ersten Blick, denn der andauernde Krieg wird auch die russische Gesellschaft verändern samt verstärkter Wiederaufrüstung weltweit)
      dennoch – ein schönes Bild.

  8. Roksi sagt:

    Ich habe vor kurzem diesen Artikel auf russisch entdeckt: https://rusvesna.su/news/1651152679 und übersetzt. Ist sozusagen russische Propaganda-Satire.
    Es est zwar jetzt nichts zum Lachen, aber vielleicht etwas, die gespannte @mosphäre zu entspannen.

    "Die Beweislage, wieso Selenskij ein Agent von Putin sein soll.
    Weil er innerhalb von nur 2 Monaten Folgendes schaffte. Er:

    1. schwächt Westen, indem in die UKR große Summen Geld geschickt wurden. Das Beste daran: niemand wird dieses Geld jemals zurück geben (können).
    Dabei ist unklar, ob UKR mit seiner Hilfe als Staat überhaupt weiter existieren wird.

    2. Zum Beginn des UKR-Konflikts haben fast alle westlichen Unternehmer, die eine harte Konkurrenz für die russischen Unternehmer darstellten, das Land verlassen. Somit kann sich die russische Wirtschaft schnell und effektiv ohne Störungen entwickeln und die Versorgung im Inneren des Landes sichern. Damit werden die Russen noch unabhängiger von der Wirtschaft anderer Länder.

    3. fordert ununterbrochen Waffen, die von der russischen Armee manchmal schon zerstört werden, bevor sie überhaupt zum Einsatz kommen können. Es sind bereits solche Unmengen von den Russen vernichtet, bzw. beschlagnahmt worden, dass DE und USA langsam an ihre Grenzen bei Lieferungen stoßen: eigene Armeen geraten in eine missliche Lage, weil sie im Fall des Falles selbst nicht genügend Waffen hätten.

    4. befördert Europa ins Mittelalter, weil er Probleme mit Gaslieferungen verursacht hat.

    5. ruiniert Fahrer, Bauern, Unternehmer und Autohersteller in EU und den USA.

    6. sammelte gelungen alles, was ukrainische Nazi-Subkultur beinhaltet, samt Söldnern und Mördern mit gleicher mentaler Ausrichtung, an einem einzigen Platz – nämlich in der UKR – was für die russische Armee besonders praktisch ist.

    7. erreichte eine in der Geschichte eine einmalige Einheit der Russen um ihre Führung. So eine zuverlässige Unterstützung seitens der russischen Bevölkerung hat es niemals in der gesamten Karriere Putins gegeben.

    8. die dem Westen besonders stark zugeneigte „High-Society“ des russischen beau monde hat er gezwungen, aus RU zu imigrieren.

    9. festigte Rubel.

    10. schenkte RU Donbass und wer weiß, was noch kommen wird.

    Noch nie war RU so gut gestellt, wie bei Selenskij. "

  9. zurfall sagt:

    Na ja, von der Spitze der SPD Führung, zumindest 50% davon kann und darf man nicht erwarten dass dort verstanden wird worum es beim Ukrainekonflikt geht.

  10. Hutmacher sagt:

    Seit ungefähr 2 Stunden fliegen dutzende Militärmaschinen aus der Richtung Ramstein in Richtung Osten. Irgendwie manifestiert sich bei mir ein ausgesprochen unangenehmes Gefühl in der Magengegend.

    • Ava Tar sagt:

      Die Mainstream-Medien – also deren Angestellte – haben eine neue Kriegsgeilheit geschaffen, wie es sie seit 1945 nicht mehr gab. Sowohl bei Politikern als auch bei Bürgern. Ich bin völlig entgeistert, wie man so ignorant und gleichzeitig lernresistent sein kann, um nicht zu erkennen, das es möglicherweise den eigenen Untergang bedeutet – und noch schlimmer – ggf.. den Rest der Welt mit sich nach unten zieht.

  11. Zara Trusta sagt:

    Also
    Ich meine nicht, dass man bzgl.´´ Crash Test Dummy sleepy Joe Biden´´ und dem Komödianten jetzt ohne Z Elendskiy überhaupt von Politikern reden sollte.
    Das ist doch wieder die gleiche Ablasche, wie einen Schuss mit Plunze als Impfung zu verkaufen.
    Diese Verwahrlosung der Begrifflichkeit behindert viele offensichtlich daran, zu begreifen, was gespielt wird.
    Wie kann man aufklären, wenn man die Dinge nicht beim Namen nennt.
    Da lässt man sich wieder wegen einer Mixtur aus Rücksichtnahme und Toleranz auf wage konstruierter Scheinlogik ein, und somit in die Scharlatanerie und zur Verdummung drängen.
    Ich frage mich, wie weit das mit dieser Verblödung noch gehen soll.
    Hier werden die Artikel immer länger, da man ja erst einmal Müll schaufeln muss, um Platz für Fakten zu schaffen.
    Vieles bleibt dabei auf der Strecke.

  12. Fass sagt:

    Bzgl Polit.personal – schaut doch mal bei https://unsere-verfassung.blogspot.com/2022/03/orte-und-termine-der-tour.html

  13. wolfcgn sagt:

    …… unter dem Bild vom Reichstag steht NOCH keine Jahreszahl!

    • wolfcgn sagt:

      Aber die Inschrift auf dem Tympanon haben die russischen Sieger in grausiger Vorhersicht belassen!

    • wolfcgn sagt:

      "Dem Deutschen Volke" mit denen da drinnen haben wir es wohl nicht besser verdient!

    • Fass sagt:

      Ja, die letzte BTWahl hat schon die besten der Besten an die Spitze gebracht. Falls wir das so lange überleben ist vor der nächsten Wahl auf jeden Fall ein Volksentscheid über freie/verloste Sitze für Nichtwähler fällig, denn was so auf den Nachrückpositionen steht ist nicht besser, oft droht dann direkter Bankzugriff auf Gesetzesvorlagen.

  14. helli-belli sagt:

    man kann sich eigentlich nur noch fragen: "sind die tatsächlich so unfähig, dass sie nicht kapieren dass wenn es in Deutschland aufgrund ihrer US-hörigen Politik nun abwärts geht es auch ihnen an den Kragen gehen wird – oder haben die soviel Dreck am Stecken, dass sie sich nicht gegen das von den Massenmedien "vor-sich-hergetriebenwerden" erwehren können?"

    … vermutlich beides …
    … und dann kommt noch die Korruption hinzu …
    … und alternativ zur Korruption: die konkrete Bedrohung.

    … und so lassen sie den Karren nun eben so tief in den Dreck fahren, wie es das gemeine deutsche Volk eben zulässt.

    Man darf gespannt sein, wieviel da zugelassen werden wird.
    Ich befürchte: verdammt viel.
    Würde ich in einer Großstadt oder in der Nähe einer wohnen, hätte ich jedenfalls zunehmend ein ungutes Gefühl …
    (nein: weniger vor der Gefahr "von aussen" … )

  15. Fass sagt:

    Einfach mal Danke für die Darstellung.
    Diese Studien der US-Strategen / RAND-Corporation sehen wir gerade in Umsetzung = endlich Zugriffs auf Rußland/Rußlands Ressourcen.
    Damit ist auch der Stellvertretercharakter der Ukrainie offengelegt; alles, was dort geschieht dient obigem Ziel, …die Geschichtsklitterung um eine neue Nationalitätenbildung zu erreichen durch ethnische Reinheit, …der Regierungsputsch in 2014 und der daran anschließende …Bürgerkrieg, geführt mit Ultranationalisten/Faschisten.

  16. Yoyohaha sagt:

    👉👉👉👉👉❗️
    https://openpetition.de/petition/online/deutschland-fuer-frieden-6

    BITTE JETZT UNTERSCHREIBEN + WEITERLEITEN – DANKE!! Zahlen steigen schnell! Russische Gesprächspartner begrüßen Truppenaustausch von 5.000 Mann! Die Einladung der Petition wird in Moskau gehört + sehr gut verstanden.!❗️
    Liebe Grüße an Euch

  17. Schramm sagt:

    Der böse Russe und die Lebensmittel-Knappheit.

    »Die Sonnenblumen-Ölkrise. Plötzlich sind Pflanzenöle Mangelware. Ursache scheint der Ukraine-Krieg zu sein, der wiederum Hamsterkäufe und Lieferprobleme verursacht hat. Doch es gibt noch mehr Auslöser für Preisexplosionen und leere Regale.«

    Vgl. Wiener Zeitung *

    Info-Kommentar

    Energiekosten und Ukraine: die Gelegenheit für Profit und Dividende.

    Ein großer Berlin-Brandenburger Produzent für Backwaren erklärte vor wenigen Tagen im RBB-Inforadio: infolge liegt der gestiegene Preisanteil für seine Ware bei 3 Prozent.

    Der Preisanstieg für Rosenbrötchen bei „Penny“ von 29 auf 35 Cent: 20,7 Prozent.
    Für Nudeln bei „Lidl“ von 49/59/69/79 auf aktuell 89 Cent: 12,6 Prozent und für Zellstofftaschentücher von 179/189 auf aktuell 225 Cent: 19 Prozent.

    PS: Bezahlbares Speiseöl für Normalbürger ist aus dem Regal von „Edeka“ verschwunden. Nur noch Luxus-Speiseöl für Reiche!

    Merke: Die Gelegenheit macht vom Parlament, Polizei und Justiz gut geschützte Diebe!

    Nachtrag:

    Das treudeutsche Fußvolk steht noch ohne Gewähr bei Fuß in der Krise.

    Heute, vor 12:30 Uhr, im „Edeka“-Markt: von meinen an der Kasse abgestellten zwei Flaschen (überteuerten) Raps-Pflanzenöl wurde eine Flasche von der Kassiererin beschlagnahmt. Pro Kunde dürfte man nur eine Flasche herausgeben. Mein Hinweis und Widerspruch wurde energisch widersprochen. Man sollte sich auch mit anderen Kunden solidarisch zeigen. Mein Hinweis auf den einträglichen Missbrauch der Energiekrise durch die Produzenten und wurde abgebügelt.

    * Vgl. Lebensmittel-Knappheit – Die Sonnenblumen-Ölkrise – Wiener Zeitung Online

    Lese-Empfehlung: RUBIKON

    Seit 2014 wurde die Ukraine auf ihre Rolle als „Agent Provocateur“ des Westens vorbereitet.

    «Zwar ist die Ukraine kein offizielles Nato-Mitglied, doch sie wurde in unglaublichem Ausmaß Nato-isiert, das heißt, auf Einsätze im Rahmen des Kriegsbündnisses vorbereitet. Diese Integration ist die Konsequenz der unermüdlichen Anstrengungen der USA, die im Gefolge des Maidanputsches von 2014 möglich wurden. Sie erstrecken sich auch auf Milizen wie das neonazistische und russenfeindliche Asow-Bataillon, das heute einen Teil der ukrainischen Nationalgarde bildet. Es beeinflusste maßgeblich das Kriegsgeschehen in Mariupol und wird in den westlichen Medien meist totgeschwiegen — vielleicht weil man nicht publik machen möchte, in welchem Ausmaß man sich auf rechtsradikale Kräfte stützt.» – https://www.rubikon.news/artikel/ukraine-als-stolperstein

    29.04.2022, R.S. (Zusammenfassung)

    • helli-belli sagt:

      "Das treudeutsche Fußvolk steht noch ohne Gewähr bei Fuß in der Krise."

      durch die – seitens "unserer amerikanischen Freunde & Co" – forcierte Abspaltung von Russland & China wird es den Deutschen bald am Wichtigsten fehlen…

      …mangels Rohstoffe & Absatzmärkte beginnt hier bald die Talfahrt …

      & der Schlüssel das Ganzen ist die Meinungshoheit, ist die Hand über den Narrativen der Mainstreampropaganda bzw deren Glaubwürdigkeit bei der Mehrheit des Volkes.

      … was nun noch fehlt, das sind die Flüchtlingsströme aus den Maghreb-Staaten.
      … denn die benötigen das Getreide, welches nun bald nicht nur teuer, sondern gar nicht mehr erst zu haben sein wird.
      Die werden sich auf den Weg machen – und die Grünen werden sie nach Deutschland bringen.

      Das treudoofe deutsche Volk bekommt es nun so richtig besorgt.

  18. helli-belli sagt:

    die USA kacken ab → und wollen Deutschland nicht in die Freiheit, sondern ins Chaos entlassen.

    … wenn es die deutsche Mittelschicht nun erwischen wird, wird es zunehmend enger werden, mit der Akzeptanz gegenüber des etablierten Systems unter US-Amerikanischer Vorherrschaft…

  19. Momino sagt:

    Es geht um den Erhalt eines Systems an Geldwirtschaft, welches nur den Reichsten und Banken Gewinne bringt. Das steht auf dem Spiel, denn Russland und China wollen u.a. zur (gesünderen) Gold- und Warendeckung zurück. Was sie auch können. Russland ist Rohstoffgigant, China Industriegigant. Die USA sieht dagegen doch "alt aus", weil ihr System nur auf einer riesigen Finanz-Luftblase beruht.
    Passt also. Was die NATO will ist "Moskau in der Tasche". Bei dem Wunschtraum hatte aber nicht mal Saufkopf Jelzin damals voll mitgespielt. ;) Ein Putin niemals. Und die dummen Deutschen haben "sein Angebot" ausgeschlagen. Er wollte sie auf seiner Seite.
    Bleibt ihnen jetzt natürlich nichts anderes mehr übrig. Selber versiebt. Die EU? Was ist denn "die EU"? Oder Deutschland? Mit ihren Schulden am Tropf der Amis, erpressbar, nichts zu melden, nichts zu wollen – und das von jeher.
    Da ist etwas im Gange, so groß, wie wir es uns sicher nicht mal vorstellen können. Da geht es für die Amis um alles. Deswegen so kreuzgefährlich.

  20. Andreas I. sagt:

    Ob für die USA-Strategen alles nach Plan läuft, da habe ich Zweifel, denn bisher hat Russland einiges Geld verloren und das ist alles, eine Schwächung Russlands kann ich bisher nicht erkennen.
    Eher sieht es auf dem "Grand Chessboard" so aus:
    – für USA läuft es in Syrien nicht ganz nach Plan
    – USA-Militär ist in Irak unerwünscht
    – Iran zeigt die Zähne (nötigenfalls US-Stützpunkte mit Raketen beschießen und US-Drohnen abschießen und damit nebenbei den technischen Stand seiner Verteidigungsfähigkeit demonstrieren)
    – Saudi-Arabien liefert an China Öl für Yuan
    – überdurchschnittliche Inflation von US-$ und €
    usw.

    • Momino sagt:

      Jupp, die Pläne dort alle gescheitert und deswegen nun Russland. Wenn's nicht so gefährlich für die gesamte Welt wäre, ist's schon richtig lächerlich, was die Amerikaner insgesamt abziehen.

  21. Es geht nicht darum, der Ukraine zu helfen, die GroßeArmee(R) muss überleben. Um jeden Preis. dazu sprühen die Flugzeuge was die Düsen hergeben den Regen herbei, dazu brennen mitlwerweile Lebensmittelzentralen weltweit UM DIE PREISE NACH OBEN ZU TREIBEN. Und rate wer all das Ackerland gekauft hat ..Bill Gates. Und Bill Gates ist ein Frontmann für ..? ..richtig: die US-Armee.

    .Sondersteuern für die Kriege
    .erfordern immer kreativere
    .Maßnahmen

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