Zeit der Verräter

Habermas heult mit den Wölfen

Von Uli Gellermann.

Rot-Rot-Grün, das schien lange Zeit die Hoffnung, der sklerotischen SPD Beine zu machen, die Kraft der jungen wilden GRÜNEN zur Transfusion für alles mögliche zu nutzen und der Linkspartei eine respektable Adresse auch für parlamentarische Bündnisse zu bieten. Eine beliebte Probe aufs Exempel waren die „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Gegründet im Umfeld der finanzstarken DKP galten sie zeitweilig als „Zentralorgan der APO“ und mauserten sich zu einem Zentralorgan linker Debatten. Immer in Opposition zur jeweiligen Regierung, immer zur Verteidigung der Demokratie gerüstet, galten die „Blätter“ als ein Hort der Rechtsstaatlichkeit, als eine tapfere Kämpferin für die Bürgerrechte.

Stimme der Demokratie

Als mit dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien ein rot-rot-grüner Traum friedlicher Freiheit mit den Bomben auf Belgrad zerplatzte, als die SPD mit der Agenda 2010 und der Hartz-Vier-Sklaverei ihr soziales ROT zugunsten beliebiger Koalitionen gegen ein protziges Schwarz-Rot-Gold tauschte, schien die hoffnungsfrohe Farbenspielerei an der politischen Wirklichkeit gescheitert zu sein. Doch es blieben Refugien im publizistischen Bereich: Mit den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ gab es sie, die Stimme der Demokratie und der Vernunft.

Grundrechte in die Tonne quatschen

Nun ist es genau jene Stimme, die mit einem ihrer Herausgeber, Jürgen Habermas, die Grundrechte in die Tonne quatscht. Unter der Überschrift „Corona und der Schutz des Lebens“ weigert sich der Philosoph, getreu der Regierungslinie, Zweifel an der Pandemie-Legende auch nur zu erwägen. Zwar jongliert er mit dem Begriff der „Übersterblichkeit“, verifiziert ihn aber nirgends, um dann flugs mit einer wissenschaftlich nicht geklärten Kategorie über den Zwang zu „staatsbürgerlichen Solidarleistungen“ zu räsonieren, den er natürlich, wegen einer an die Wand gemalten tödlichen Bedrohung, durchaus befürwortet.

Muppet-Show der Demokratie

Im arabesken Aufsatz des Philosophen tauchen so niedre Worte wie Pharma-Industrie oder Profit-Interessen natürlich nirgends auf. Der Leser wähnt sich im esoterischen Nirwana, frei von gesellschaftlicher Realität zelebriert Habermas eine Muppet-Show der Demokratie, um stilvoll die Flucht anzutreten. Habermas macht das, was wir heute in Serie bei einst linken Intellektuellen beobachten: Angesichts der tödlichen Bedrohung der Demokratie verraten sie die Demokraten, sich selbst und ihre alten Ziele.

Den Staat gegen Kritik schützen

Der Trick bei diesem Verrat ist immer derselbe: Man erklärt die Gesundheitserzählung eines Staates als wahr, um sich dann mit diesem Staat solidarisch zu erklären. Dass der Staat immer nur die Beute der jeweils herrschenden Klasse ist – wer will das wissen? Habermas & Co jedenfalls nicht. So, selbstblind gemacht, gelingt es ihnen zu glauben, dieser Staat sei ihr Staat, unser Staat gar. Und weil der „Staat“ uns gegen Corona schützt, müssen wir ihn gegen Kritik, Zweifel oder sogar Widerstand schützen.

Sich nur nicht mit der Realität beschmutzen

Ein weiterer Vorteil des Verrats: Angesichts der brutalen staatlichen Angriffe gegen die Demokratie müsste der anständige Intellektuelle eigentlich auf die Barrikaden steigen und zur Verteidigung der Grundrechte aufrufen. Ach, lieber nicht, sagen die Habermase, das ist in Zeiten der Diktatur nicht ungefährlich für die Karriere; wer auf der falschen Seite ist, kann schnell ins gesellschaftliche Abseits geraten. Das wollen wir nicht, wir wollen lieber von oben herab die Welt beurteilen, statt da UNTEN mitzumischen, unsere weißen Kragen könnten verschmutzen, unsere weißen Westen könnten Flecken kriegen.

Wettlauf um die besten Plätze auf der Gewinner-Bank

Immer noch geistert das rot-rot-grüne Projekt durch die parlamentarischen Reihen, immer noch werden Seifenblasen für handfeste Politik erklärt. Die Zeit des Verrats hat längst begonnen: Der Wettlauf um die besten Plätze auf der Gewinner-Bank ist fast schon gewonnen. Die Verräter drängeln sich: Wer bekommt die schöne neue Professur? Wer darf in der ZEIT die neuen schönen Weisheiten verkünden? Wer darf in der Tagesschau seinen Experten-Kopf raushängen lassen? „Ich, ich, ich“, melden sich die Schlauen. Die Sache mit der Demokratie? War mal so eine Idee, damals, als die freie Rede ein Kulturgut war. Soll sie doch im Museum hinter Glas vergilben. So geraten ROT und GRÜN, wie in der Farbenlehre auch, gesellschaftlich zu einem satten Braun. Was da unten rausrinnt, riecht nicht appetitlich, aber es gab immer schon Leute, die aus Scheiße Gold machen konnten. Nur so lässt sich Kapitalismus gut verkaufen.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Artikel erschien zuerst am 18. Oktober 2021 auf dem Blog Rationalgalerie.

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Bildquelle: 360b / shutterstock

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Kommentare (64)

64 Kommentare zu: “Zeit der Verräter

  1. Rulai sagt:

    Noch einmal speziell für Herrn D. und alle Pandemiegläubigen und sonstigen Zeugen Coronas:

    "
    DARPA hat den mRNA-Impfstoff schon vor Jahren heimlich mit Moderna entwickelt, und sie streben nach permanenter Kontrolle über Ihren Körper und Ihre Blutlinie
    Verfasst vonlotharfinger24. August 2021

    Vor den weltweiten Abriegelungen im Jahr 2020 arbeiteten die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) und die National Institutes of Health (NIH) heimlich an einer neuen mRNA-Impfstoffplattform mit Hilfe eines neuen Biotech-Unternehmens namens Moderna. Ihre strategische Planung begann 2013, als Moderna mit DARPA-Mitteln Methoden zur Auslösung einer kurzlebigen Immunantwort durch die Verabreichung von mRNA-Impfstoffen entwickelte.

    Der Erfinder der mRNA-Plattform, Dr. Robert Malone, verrät, dass „Moderna im Wesentlichen von DARPA gegründet wurde.“ Millionen von Dollar an DARPA-Zuschüssen ermöglichten den Aufbau des Impfstoffprogramms durch Patente, die an Moderna weitergegeben wurden. Moderna weigert sich jedoch, diese DARPA-Zuschüsse in den Patentanträgen, die sie für die neue Impfstofftechnologie eingereicht haben, offen zu legen.

    Die DARPA steckt hinter dem mRNA-Spike-Protein-Experiment, mithilfe der NIH

    Als dieses geheime DARPA-Projekt ans Licht kommt, wird deutlich, dass ruchlose Kräfte innerhalb der US-Regierung schon jahrelang vor einem „öffentlichen Gesundheitsnotstand“ planten, diese Technologie zu entfesseln. Um dies zu erreichen, mussten sie nur die menschliche Psychologie ausnutzen, die Rechtsstaatlichkeit außer Kraft setzen und die Existenz der Menschen bedrohen, um die Bevölkerung zu zwingen, sich auf dieses Experiment einzulassen und die natürliche Physiologie ihrer Zellen und biologischen Funktionen zu verändern. Der Direktor des NIH, Dr. Anthony Fauci, hat dafür gesorgt, als er im März 2020 eine landesweite Abriegelung forderte. In Ausführung dieses Plans fordert Fauci nun die obligatorische Injektion dieser genozidalen Betriebssoftware.

    Die Überwachungsgruppe Knowledge Ecology International weist darauf hin, dass Moderna mehrere Jahre vor der „weltweiten Pandemie“ 20 Millionen Dollar an DARPA-Zuschüssen erhalten hat. Die Gruppe behauptet, dass diese Mittel „wahrscheinlich“ zur Entwicklung dieser neuen Impfstofftechnologie geführt haben. Diese langjährige Tätigkeit umfasst 26 Patente, die „Moderna“ oder „ModernaTx“ zugewiesen sind, sowie 154 Patentanmeldungen. Ein genauerer Blick auf diese Patente zeigt, dass Moderna an dem DARPA-Programm „Autonomous Diagnostics to Enable Prevention and Therapeutics“ (ADEPT) teilnahm. Diese Finanzierung ebnete Moderna den Weg für die Entwicklung von mRNA-Impfstoffprogrammen gegen Chikungunya- und Zika-Viren sowie andere aufkommende Krankheitserreger der Atemwege.

    In ihrer Antwort auf die Anfrage erklärt die DARPA, dass sie „aktiv die von der Agentur an Moderna vergebenen Mittel untersucht, um festzustellen, welche Patente und anhängigen Patente, wenn überhaupt, mit der DARPA-Förderung in Verbindung gebracht werden können.“ Anstatt sich einer unabhängigen Prüfung ihrer geplanten mRNA-Spike-Protein-Operation zu unterziehen, darf die DARPA ihre eigenen finanziellen Spuren untersuchen, was mit Sicherheit zu geheimen mRNA-Experimenten führt, die von ihren Mitarbeitern bei Moderna durchgeführt werden.

    Unabhängig von der größeren Verschwörung zu Experimenten an der menschlichen Bevölkerung ist Moderna gesetzlich verpflichtet, die Unterstützung durch die US-Bundesregierung in Patentanträgen gemäß dem Bayh-Dole-Gesetz und den vom US-Patent- und Markenamt erlassenen Vorschriften offenzulegen. Die DARPA gibt unumwunden zu, dass sie hinter diesem globalen Experiment steht, und erklärt auf ihrer Website: „Der erste Impfstoff gegen das Coronavirus, der an Menschen getestet wird, ist das Ergebnis einer DARPA-Investition in das Unternehmen Moderna.“ Obwohl die mRNA-Erfindungen in den letzten acht Jahren entwickelt wurden, verschweigt Moderna, dass die DARPA die ganze Zeit hinter den Projekten stand und leugnete, dass Bundesmittel beteiligt waren.

    Bis 2016 war der Genetiker Daniel Wattendorf Programmmanager bei der DARPA, in der er Programme initiierte und leitete, die Diagnostika, Gentransfer-Medikamente, manipulierte rote Blutkörperchen und RNA-Impfstoffe einsetzen. Er stand hinter dem ADEPT-Programm im Jahr 2012 und trieb die mRNA-Forschung durch Pfizer und Moderna im Jahr 2013 voran. Nach der Leitung dieser mRNA-Impfstoffprogramme nahm er eine Stelle als Direktor von Innovate Technology Solutions bei der Bill and Melinda Gates Foundation an, wo er mit der Entwicklung von diagnostischen Tests und biotechnologischen Plattformen für „globale Gesundheitslösungen“ beauftragt ist.

    Wenn das Pentagon ein Experiment finanziert und auf die gesamte Bevölkerung ausweitet, ist es kein Wunder, dass die USA gezwungen sind, einen unbefristeten Gesundheitsnotstand in allen Gemeinden gleichzeitig zu akzeptieren. Die USA leiden weiterhin unter medizinischem Kriegsrecht, außer Kraft gesetzten bürgerlichen Freiheiten und der ständigen Bedrohung durch totalitäre Gewalt, die sich sogar gegen den Körper des Gesundheitspersonals und der einzelnen Militärangehörigen selbst richtet.

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das globale Experiment verwandelt die Körper der Menschen in Betriebssysteme, die durch mRNA-Impfstoff-Updates gesteuert werden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Die DARPA ist sich darüber im Klaren, dass diese mRNA-Impfstoffe nicht dazu gedacht sind, Immunität zu verleihen, sondern stattdessen eine „vorübergehende Immunität“ hervorrufen, die den Körper dazu zwingt, nur für einige Wochen oder Monate Antikörper zu bilden. Direkt aus der DARPA „Pandemiepräventionsplattform“: „Ein Hauptvorteil des nukleinsäurebasierten Ansatzes zur Begrenzung der Infektionsausbreitung besteht darin, dass in den Körper eingebrachte genetische Konstrukte schnell verarbeitet und nicht in das Genom einer Person integriert werden. Ebenso würden die als Reaktion auf die Behandlung produzierten Antikörper nur für Wochen bis Monate im Körper vorhanden sein. Dies steht im Einklang mit der Absicht der DARPA, auf sichere Weise eine vorübergehende Immunität zu schaffen, die Ausbreitung von Krankheiten durch die Schaffung einer Firewall zu stoppen und Zeit zu gewinnen, damit längerfristige medizinische Reaktionen entwickelt und eingesetzt werden können.“

    Dieses mRNA-Programm ist ein Betriebssystem, das im Menschen installiert wird – ein unheilvoller Prozess der Körperkontrolle, den Moderna offen zugibt. Diese Impfstoffe sind eine nanotechnologische Kontrollwaffe, die genetisch kodierte Anweisungen liefert, um die normalen zellulären Prozesse des Empfängers neu zu verdrahten. Da ein spezifisches Toxin (Spike-Protein) kodiert und im Körper des Empfängers produziert wird, wird sein Immunsystem unter Druck gesetzt, darauf zu reagieren. Die Zellen, die auf das Immunsystem reagieren, werden langfristig geschwächt und werden von den Anweisungen abhängig, da ein biologisches Phänomen namens pathogenes Priming oder antikörperabhängiges Enhancement einsetzt.

    Der erste Teil dieses globalen Kontrollexperiments war psychologischer Natur: Man zwang die Menschen zu der Annahme, sie müssten Giftstoffe in ihrem Körper reproduzieren, um zu beweisen, dass sie gegen etwas immun sind, das nie isoliert oder quantifiziert wurde. Die Bevölkerung wurde eingeschlossen und es wurde ihr gesagt, dass sie keinen Kontakt zu Menschen haben dürfe, dass alle krank seien und die Luft kontaminiert sei, während die medizinischen Systeme Menschen isolierten, Behandlungen zurückhielten und Patienten an Beatmungsgeräten ermordeten.

    Der zweite Teil dieses kontrollierenden, manipulativen Kriegsexperiments besteht darin, das anfängliche Zwei-Schuss-Protokoll zu erstellen, das die Menschen dazu zwingt, sich mehrfach impfen zu lassen, um ihr Immunsystem gemäß der „Wissenschaft“ am Laufen zu halten. Der dritte Teil wird derzeit weltweit eingeführt, indem eine dritte Dosis von mRNA-Spike-Proteinen in Menschen gepumpt wird, die bereits anfällig für virale Erreger sind und eine „Auffrischungsimpfung“ benötigen.

    Von nun an wird den Menschen jedes Jahr gesagt, dass sie eine Auffrischungsimpfung ihres Systems benötigen, da eine „neue Variante“ beworben wird. Die Spike-Protein-Biowaffe mRNA-Plattform, die heute durch Zwang und Gewalt auf den Markt gebracht wird, wurde vor Jahren von der DARPA, den NIH, Moderna und ihren Mitarbeitern bei der Bill and Melinda Gates Foundation geplant.
    "

    https://fingersblog.com/2021/08/24/darpa-hat-den-mrna-impfstoff-schon-vor-jahren-heimlich-mit-moderna-entwickelt-und-sie-streben-nach-permanenter-kontrolle-uber-ihren-korper-und-ihre-blutlinie/

    • Nevyn sagt:

      Ich gehe davon aus, dass es inzwischen keine Technologie-Firma und kein wesentliches Forschungszentrum gibt, in denen nicht Militär und Geheimdienst im Hintergrund ihre Finger drin haben oder die sie gleich selbst gegründet haben. Mal abgesehen von den geheimen Projekten, in die Milliarden gesteckt werden und die keinerlei ethischen Schranken unterliegen. Muss ich die alle im Einzelnen kennen, um zu wissen, in was für einer Welt ich lebe?
      Da reden wir noch nicht mal davon, was sich auf der astralen Ebene abspielt und wo die Kämpfe noch heftiger toben als hier.
      Welchen Sinn macht es aber, einem Menschen zu sagen, was er nicht hören will und zu zeigen, was er nicht sehen will? Wir können wohl davon ausgehen, dass viele Menschen so schwer traumatisiert sind, dass sie selbst bei der Bewältigung ihres Alltags schon erhebliche Probleme haben. Für die ist eine solche Verdrängung ein lebensnotwendiger Schutz, den es zu respektieren gilt. Schuld laden vor allem die auf sich, die trotz besseren Wissens ihren Mitgeschöpfen bewusst Schaden und Leid zufügen und Lüge und Verschleierung benutzen, aus primitiver Macht- und Geldgier. Nun ist der freie Wille zwar ein kosmisches Gesetz, aber auch, dass jeder erntet, was er sät.

    • Rulai sagt:

      "Da reden wir noch nicht mal davon, was sich auf der astralen Ebene abspielt und wo die Kämpfe noch heftiger toben als hier."

      DA sagen sie was. Genau so ist es.
      (Die Aufforderung zur Selbsterkenntnis war nicht an Sie gerichtet, das wissen Sie schon, ja?)

      "Unknown to most people, the universe is in the midst of a subtle-battle of epic proportions. Most of this battle is being fought in the spiritual dimension between forces of good and evil. The physical plane, i.e., Earth is also being affected by the events in the spiritual dimension. The consequences of the subtle-battle are mainly in the form of seeds sown for further rapid and progressive deterioration of the world at various levels. This works in two ways:

      It decreases the overall sāttviktā (purity) in the world.
      It strengthens the hold of the forces of evil on humankind.

      According to an evolved Saint, Adi Shankaracharya from India (8th – 9th century AD), Righteousness (Dharma) is that which accomplishes the 3 tasks of :

      Keeping the social system in an excellent condition
      Bringing about the worldly progress of every living being
      Causing progress in the spiritual realm as well.

      – Shri Adi Shankaracharya

      Since 1993, negative subtle forces (powerful negative energies) began to sow the seeds for the degradation of society and acceleration of unrighteousness. In many ways, society had already set in place the process of degradation (i.e., the increase in Raja-Tama). This was due to a rise in man’s materialistic nature and lack of Righteousness owing to a lack of spiritual practice. Aided by higher-level negative energies, the downslide of society quickly increased in intensity and speed. Over time these seeds would take root and increase the Raja-Tama (spiritual impurity) in society. As society continued to become more and more unrighteous, they played right into the hands of negative energies increasing the Raja and Tama in the environment. An increase in Raja and Tama has a destabilising effect on people and the environment. This current trend will culminate in the increased intensity of natural disasters and (….)"

      "As stated earlier, the battle in the physical realm, i.e., on Earth is mostly due to events in the spiritual dimension. Hence awareness about the battle’s root causes is limited only to those who are spiritually evolved through the medium of advanced sixth sense. In fact, only a fraction of the battle will be experienced on Earth at the physical level. However, this fraction itself will be catastrophic enough and will be the cause of (….) Humankind will experience this fraction of the battle in the form of increased natural disasters and (…). The rise in natural disasters such as floods, earthquakes and volcanoes will be primarily due to the rise in spiritual impurity fuelled by unrighteousness on Earth."

      Ein wenig bearbeitet im Sinne Ihres Hinweises auf die Traumatisierten.
      Und deshalb gebe ich auch nicht die Quelle.

      Ich glaube an das Moment der Gnade. Es waren vermutlich noch nie so viele spirituelle Meister auf der Erde wie gerade jetzt.

      Jeder, der mithelfen will, verabschiede sich schnellstens vom Tötenden Prinzip in Form der Fleisch- und Blutesserei!!!
      Was uns gerade widerfährt ist ist hohem Maße durch unseren Umgang mit den Tieren verursacht.

  2. Rulai sagt:

    Was für einen Aufwand der westliche Mind, der kulturell gebildete Mensch doch betreibt, nur um nicht dieser allerinnersten Angst zu begegnen. Ganze Enzyklopädien werden auf der Flucht vor der Todesangst verfaßt, ganze Philosophien begründet. Was für ein Spektakel wird da veranstaltet, nur um lebenslänglich einen großen Bogen um den, meines Erachtens, einzig wichtigen Imperativ herum machen zu können, der da lautet: νῶθι σεαυτόν, Gnṓthi seautón, erkenne Dich selbst!

    • Nevyn sagt:

      Es liegt in der Natur des Orakels, dass es sich deshalb erfüllt, weil der Mensch Kenntnis davon genommen hat, es in seiner Verblendung aber falsch versteht und damit die Voraussetzung für die wahre Erfüllung schafft.
      Der Mensch braucht zur Erkenntnis seiner selbst den "magischen" Spiegel. Man mag darüber philosophieren, was er darin erblickt, oder man probiert es aus. Es wird dann am Ende eine große Überraschung geben, wenn man das lange genug gemacht hat, nämlich dazu, WAS der Mensch denn eigentlich erkennt, wenn er sich erkennt. :)

  3. Nevyn sagt:

    Danke für Ihre sehr schöne Antwort, Herr Kaiser, die viele Reflexionen und manches Schmunzeln in mir ausgelöst hat.
    Das fängt damit an, dass wir uns hier nicht in einem Philosophieforum befinden sondern in den Kommentarspalten, schmunzelnd gesprochen, einer „Kampfgazette“. Es fühlen sich interessanter Weise hier auch Menschen angezogen, von denen ich vermuten möchte, sie hätten mehr als die Pflichtliteratur ihrer Schulzeit gelesen und seien auch nicht des Geldes wegen als Meinungsagenten unterwegs..
    Nein, ich habe nichts gegen Bücher, im Gegenteil. Aber auch bei geistiger Nahrung gilt es, Umsicht walten zu lassen. Fastfood verkleistert auf Dauer das Gehirn, immer nur Knäcke verstaubt es und zu viel erzeugt Übelkeit. Ab und zu mal Fasten, das regeneriert die geistige Verdauung. Ein kräftiges, heiteres, ernstbefreites Lachen regt sie dann wieder an.
    Als großen Nachteil dieses Mediums empfinde ich, dass die Artikel so schnell verschwinden wie sie auftauchen, und damit auch die Kommentare. Darum unterhalten wir uns hier vermutlich schon nur noch zu zweit oder zu dritt. Vielleicht ist das aber auch ein Vorteil. Gut, das gewöhnliche Geschnatter mag durch rollen. Darum macht die Plattform schon Sinn, wie sie ist. Man konnte ja nicht ahnen, dass sich hier ein paar Sonderlinge wie wir verfangen.

    Mir fiel ein, dass der erste „Protestler und Widerständler“ mythologisch betrachtet Luzifer war. Der wird ja allgemein sehr verachtet und häufig mit Satan gleichgesetzt. Er brachte, ähnlich Prometheus bei den Griechen, den Menschen das Licht der Erkenntnis und wurde dafür schwer bestraft. Daraus lässt sich viel ableiten. Es würde hier aber zu weit führen.
    Ich bin in meinem Leben sehr theoretisch und naturwissenschaftlich gestartet, was sich heute noch als sehr nützlich erweist. Mein jetziger Beruf ist allerdings schon sehr nahe am Menschen dran und vor allem an seinen Abgründen.
    Ich habe mir diverse Werkzeuge für die Deutung mythologischer Texte erschlossen und profitiere sehr davon. So sehr, dass ich sie für die wichtigste Quelle der Weisheit halte. Die Beschäftigung damit öffnet Welten, aber die durchbrechenden Impulse kommen dann von innen dazu.
    Und so greift der Kant zugeschriebene Spruch „sapere aude“, der meist übersetzt wird mit „Wage es, dich deines Verstandes zu bedienen, nach meiner Auffassung zu kurz. Er stammt wohl eigentlich von Horaz und meint: „Wage es, weise zu sein.“ Astrosophisch betrachtet, wäre das der Gegenpol auf der Zwilling-Schütze Achse. Wir haben aktuell viele Vielwisser und intellektuelle Akrobaten aber es mangelt uns ganz erheblich an weisen Menschen. Nebenbei, den Vielwisser und Gehirnakrobaten kann man bestechen und in seine Dienste stellen, den Weisen nimmer.
    Schon Platon unterschied zwischen Philosophen und Sophisten.

    Die Matrix halte ich tatsächlich für einen herausragenden Film. Es würde zu weit führen, ihn hier archetypisch deuten zu wollen. Weil so viel von den beiden Pillen die Rede ist:
    Blau steht für Mond, Jesod und die „weibliche, wässrige“ Astralwelt, die Welt der Gedankenformen und Träume.
    Rot steht für Mars, Geburah, Gedulah oder Pachad, alles dreies Bezeichnungen für eine von Aktivität getragene „männliche, freurige“ Bewusstseinsebene, von der in der Einweihung der Impuls des Erwachens herab strömt und den Schleier von Paroketh zerstört und den Anschluss an solare Energien und das Christus-Bewusstsein ermöglicht.
    Q hab ich mir mal eine Weile angetan. Es ist nach meiner Auffassung eine Psy-Op von Trump, die manches Wahre nach oben geholt und seine Feinde doch sehr erschreckt hat, andererseits auch viel Unsinn verbreitet, was ihm offenbar beides für seine Interessen diente. Es waren halt im Hintergrund Geheimdienstler am Werk, die nicht wirklich was von Spiritualität verstanden.
    Würden sie das, würden sie dort nicht arbeiten. :)

    Ich denke, dass Ihr Einwurf, Spiritualität sei Weltflucht, zum Teil berechtigt ist. Jede Form der Sucht ist ein Ausdruck von Weltflucht und die Beschäftigung mit Büchern oder das Sitzen auf einem Kissen macht da keine Ausnahme, sobald es zur Sucht wird. Darum der wohl aus dem Buddhismus stammende Spruch: „Vor der Erleuchtung, Stall ausmisten. Nach der Erleuchtung, Stall ausmisten.“

    Ich bin jemand, der den Dingen gern auf den Grund geht und habe da meinen Beruf drin gefunden, wie ich schon schrieb. Hier geht es viel darum, wie Wahrnehmung zu Realität wird, wie die Aufklärung von Sachverhalten aktiv verschleiert und verhindert wird, welche Auswirkungen das auf den menschlichen Geist hat und wie man dem begegnen kann. Die Sachverhalte sind zunächst rein konkreter Natur aber durch Anheben auf die Metaebene werden Muster sichtbar, die sich überall in der aktuellen Auseinandersetzung wieder finden. Das ist für mich sehr spannend, denn die Ausformungen mögen verschieden sein, die dahinter liegenden Muster sind gleich und die sie bestimmenden Energien identisch. Ich erkenne also die Urheber nicht an der Form, sondern an der Energie.
    Dazu lese ich auch aktuell sehr viel und bin dabei, einen wissenschaftlichen Diskurs zu befeuern, den manche wohl gern im Dunkeln behalten möchten. So bin ich dann wieder sehr real in dieser Welt unterwegs und trage dort zur Aufklärung also zu geistiger Klarheit und Erkenntnis im Licht bei. Apolut kann hier wohl nicht wirklich einen Raum bieten aber vielleicht tut es die neue Plattform von Herrn Soufi-Siavash. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es das, verbunden mit einem offenen Diskurs, der konkret, respektvoll und mit Humor bis in die höchsten Ebenen menschlicher Erkenntnis reichen darf:
    „Meister, ich habe den Eindruck, dass dieses Kabbalah-Zeugs, was ich hier lernen soll, zu nichts führt.“
    „Das stimmt exakt, aber das ist eine Erkenntnis, die den höchsten Eingeweihten vorbehalten ist.“

  4. Rulai sagt:

    "Das haben – aus meiner Sicht – Kapitalisten wie Gates und all die anderen Milliardäre gar nicht nötig."

    Dieses Argument habe ich schon unzählige Male gehört. Denen geht es doch so gut, sie haben es gar nicht nötig, die Weltherrschaft anzustreben. Sie wollen uns doch nur etwas Gutes tun, diese lieben Philantropen.

    Hören oder lesen Sie mal Benjamin Fulford dazu. Er sagt, die Kahasarische Mafia (und zu der gehört auch der von Ihnen genannte "Philantrop", der sich in Afrika gar nicht mehr sehen lassen darf, so viele Menschen sind wegen seiner Impfexperimente dauerhaft geschädigt oder unfruchtbar.) sei so gut wie pleite. Dazu gehört auch die Regierung Amerikas, die sich durch inzwischen auch bewiesenen Wahlbetrug an die Macht gebracht hat.

    https://telegra.ph/Benjamin-Fulford-Wochenbericht-vom-11102021-10-11

    https://odysee.com/Fulford11102021:64ed7f6dbf13dd0961c076ec2f1c6bbffbd0d21e

    • Rulai sagt:

      Das gehörte eigentlich weiter unten hin, zu spät. Immer noch keine Korrekturfunktion, leider ….

    • Nevyn sagt:

      "Das haben – aus meiner Sicht – Kapitalisten wie Gates und all die anderen Milliardäre gar nicht nötig."

      Wieder so eine Selbstoffenbarung, die viel über die Sicht des Schreibers sagt aber nichts über die Absichten der genannten Personen. Wir wachsen leider mit einem ziemlich rudimentären Weltbild auf. Noch dazu schieben sich die Wände dieses weltanschaulichen Aquariums immer enger zusammen. Das hat zur Folge, dass viele Phänomene, die dort nicht hinein passen wie z. B. Nahtoderfahrungen oder auch die okkulten Wurzeln der Nazibewegung, ignoriert oder mit primitiven Erklärungen geleugnet werden, wie man sie kleinen Kindern gibt, damit sie endlich aufhören zu fragen. Tun die meisten ja dann auch. Was man sich in seinem Auqarium nicht vorstellen kann, das existiert eben nicht.

      Nach meiner Beobachtung sind sehr viele, die auf die diesem Planeten den Ton angeben, Mitglied in Geheimbünden oder Mysterienschulen. Die gibt es in schwarz und in weiß, doch sie bedingen einander und spannen das Feld der tieferen Erfahrungen auf. Dort wird man mit Erlebnissen konfrontiert, die einen auf die wahren Ereignisse in dieser Welt vorbereiten. Erführen die Menschen ohne Vorbereitung davon, gingen sie in die Verdrängung oder den Wahn und wären sie reif für die Psychiatrie, weil ihre Psyche keine Verarbeitungskapazität dafür anbietet.
      Gesellschaften wie Skull and Bones haben also durchaus ihre Berechtigung, auch wenn sie eine eher primitive Form des Einstiegs bieten. Von den meisten echten hat wohl Otto Normalverbraucher noch nie was gehört. Kubrick machte in seinem letzten Film „Eyes wide shut“ ein paar ganz zarte Andeutungen. Ja, man kann auf diesem Planeten leben und sterben, ohne je damit in Kontakt gekommen zu sein, wobei ja häufig schon ein Blick in den Tageshimmel genügen würde, um zu erkennen, dass die Welt anders beschaffen ist, als man dem Fast Food Medienkonsumenten weis macht.
      Das menschliche Bewusstsein befindet sich noch in einem sehr kindlichen Stadium. Umso gefährlicher wirkt sich das Spielen mit der „Alien-Technik“ aus. Ich weiß nicht, ob die Nazis mit ihrem Vril-Projekt die Ersten waren, die darauf stießen. Die Quellen der Vergangenheit verlieren sich.
      Im Übrigen empfehle ich dem Leser dieser Zeilen ausdrücklich, mir kein Wort zu glauben. Das wäre ohnehin zu nichts nütze. Man mache sich selbst und eigenverantwortlich auf den Weg. Es könnte die spannendste Reise des Lebens werden.
      Schalom!
      Nevyn

  5. Nevyn sagt:

    Herr Kaiser schrieb: „Die Figur des antiken Philosophen wir darin anhand einer Inkunabel-Stelle bei Herodot analysiert und dabei besonders die Funktion der stoischen Distanz kritisiert, als ein problematischer Versuch, eine die Ataraxie sichernde, vor Verstrickung in die Sphäre realer Konflikte schützende Position einzunehmen.“

    Danke für Ihre freundliche, zugewandte Antwort, Herr Kaiser. Ich werde das Buch vermutlich nicht erwerben, möchte Ihnen aber gern meine Gedanken mitteilen.
    Wir gehen als Menschen in dem Versuch, unbekannte Erscheinungen zu verstehen, meist zu sehr von den eigenen äußeren Wahrnehmungen und angelesenem Wissen aus. Häufig wird diese Betrachtung noch mit dem Zeitgeist verwoben, wofür man sich als kluger Kopf regelmäßig Anerkennung der unter ähnlichen Bedingungen Lebenden und meist auch ein auskömmliches Dasein sichern kann. Man gilt als verständig, klug und fortschrittlich. Wie schön.

    Dann gibt es Menschen, die diesen Pfad verlassen. Sie müssen das meist mehr oder weniger heimlich tun, weil sie sonst Gefahr laufen, von der gleichen Meute, die sie einst hofierte, gekreuzigt zu werden.
    Als Beispiel sei hier Isaak Newton genannt, der sich als Physiker neben Einstein einreihen darf. Von dessen Forschungen in Alchemie, die wahrscheinlich den gleichen Zeitumfang in Anspruch nahmen, erfuhr die Öffentlichkeit erst sehr spät und noch heute wird dieser Part eher schamvoll verschwiegen, obwohl er Newton offenbar sehr wichtig war. Niemand fragt, warum.

    Von Jakob Böhme sprach ich schon, der litt zeitlebens unter der Verfolgung des Stadtpfarrers Gregor Richter, der ihn mit Schreibverbot belegte und von der Kanzel regelmäßig über ihn her zog.
    Es heißt, Böhme sei später Teil des Tübinger Kreises gewesen.

    Und dann wäre da noch Meister Eckhart, der predigte offen und zog sich damit den Zorn der Kirchenoberen zu, die ihn mit einem Inquisitionsverfahren überzogen, in dessen Verlauf er starb.

    Wenn Sie eine Frau haben wollen, dann schauen sie auf Hildedard von Bingen oder noch besser Marguerite Porete und ihrem „Spiegel der einfachen Seelen“, der sie, weil sie unbeugsam blieb, auf den Scheiterhaufen brachte.

    Noch nie war es bequem, den Zeitgeist zu verlassen. Freud kniff, als er dahinter kam, dass auch in der feinen Gesellschaft sexueller Missbrauch von Mädchen in der Familie und Vergewaltigung von Frauen in der Beziehung weit verbreitet waren. Er rettete seinen Ruf, indem er seine Seele verkaufte. Alle oben als Beispiel genannten Menschen gingen den entgegen gesetzten Weg.

    Es ist interessant, dass Sie den Begriff der Ataraxie verwenden und die Kritik daran, ein Zustand bei dem man heute nach Wikipedia der Meinung ist, den griechischen Philosophen sei ihr Leben zu schwer gewesen:
    „Die Lebensbedingungen des antiken Menschen waren durch einen schwer erträglichen Alltag geprägt. Laut den Erzählungen Homers und Hesiods waren Leid und Schmerz, Gewalt, Krieg, maßlose Neigungen und unmenschliches Handeln charakteristische Merkmale. Im Gegensatz dazu stand das menschliche Bedürfnis, ein angenehmes Leben führen zu wollen. Durch die Entwicklung einer gelassenen Einstellung (Ataraxie) folgte man diesem Bedürfnis.“

    Das ist so typisch für unseren Zeitgeist. Ataraxie als Fluchtversuch aus der Realität. Etwas Anderes passt nicht in die kleinliche Vorstellungswelt von Büchergelehrten.
    Offenbar kommt niemandem der Gedanke, dass es auch genau das Gegenteil sein könnte. Dazu müsste man sich ein wenig näher mit den Mysterien von Eleusis beschäftigen. Dort wurde der menschlichen Seele ihre Unsterblichkeit und ihre wahre Herkunft gezeigt. Das führt zu einem inneren Zustand der absoluten Ruhe. Es gibt auf der Existenzebene nichts mehr, wovor man Angst haben muss. Das Herz wird das Auge eines Orkans, die Welt um einen herum tobt wie zuvor und man nimmt bewusst, verantwortlich und tätig daran teil.
    Es ändert sich viel im Sprechen und Handeln, im Wissen um die eigene innere Erfahrung, die sich jedoch anderen nicht mitteilen lässt. Die Philosophen des Altertums waren überwiegend Eingeweihte, wenn wir von dieser These ausgehen, wird vieles verständlich und eröffnet einen anderen Blick auf die Dinge. Sie zogen ihre Erkenntnisse nicht aus Büchern sondern wurden in tiefer Meditation selbst zu dem Prinzip, über das sie Erkenntnis wünschten. Ihr Problem bestand dann nicht darin, es nicht verstanden zu haben, sondern Worte dafür zu finden, denn der Begriff entstammt der sinnlichen Anschauung.
    Die Situation ist heute im wesentlichen nicht anders als die letzten 2500 Jahre. Wem das klar wird, der schaut schon deswegen mit einer gewissen Gelassenheit auf das immer noch irre Treiben auf diesem Planeten.
    Ataraxie erschien den von materiellen Gelüsten und Machthunger getriebenen Herrschern schon immer sehr verdächtig, womit sie Recht haben. Das sind Menschen, die ihre Knie vor Gott beugen und nur vor ihm. Dafür nehmen sie unter Umständen viel Leid und auch den Tod auf sich. Welcher an der Materie klebende Kleingeist soll je so etwas wirklich verstehen ohne dabei ins tiefste seelische Elend gestürzt zu werden? Also schreibt man es, wenn man es schon nicht verschweigen kann, weg, macht das Prinzip lächerlich. Die Muster sind immer die gleichen. Angstbewältigung in Bezug auf den eigenen Tod und damit Projektion der eigenen inneren Angst auf die weiße Fläche der wahren Liebhaber der Weisheit.

    Enden möchte ich mit einem Zitat aus dem Thomas Evangelium:
    Logion 1
    Dies sind die verborgenen Worte, die der lebendige Jesus sagte, und Didymos Judas Thomas schrieb sie auf.
    Und er sagte: Wer die Deutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.
    Logion 2
    (1) Jesus spricht: Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. (2) Und wenn er findet, wird er bestürzt sein. (3) Und wenn er bestürzt ist, wird er erstaunt sein. (4) Und er wird König sein über das All.
    Mit einem herzlichen Gruß
    Nevyn

    • Nevyn sagt:

      Für mich ist übrigens der Begriff der Ataraxie eng verbunden mit dem Begriff des Arousal, also des Grades der Wachheit eines Menschen. Man gerät automatisch in einen Zustand, wo man jede Form von bewusstseinseinschränkenden Substanzen möglichst meidet. Man will sein Leben möglichst bewusst und voll vernatwortlich von von bis hinten er-leben, egal, was es einem bringt. Alkohol wird die absolute Ausnahme. Narkose bei OP nur, wo es nicht anders geht usw. Auch der Schmerz gehört zum Leben.
      Was sagt uns das über eine angeblich "woke" Gesellschaft, die gerade der Legalisierung von Cannabis entgegen strebt? Was sagt uns das über Menschen, die ihren Körper kaum noch fühlen können, auf der Straße im Gehen ihre Handys bespielen aber davon träumen, das Klima zu retten? Was sagt und das über Menschen, die jede Äußerung, die außerhalb ihrer Blase liegt als Anlass zur medialen Kreuzigung nehmen? In solchen Händen soll die Zukunft der Menschheit liegen?

    • Rulai sagt:

      "Sie zogen ihre Erkenntnisse nicht aus Büchern sondern wurden in tiefer Meditation selbst zu dem Prinzip, über das sie Erkenntnis wünschten."

      Ich mag diese Ihre beiden Schreiben insgesamt sehr. Dieser Satz scheint mir jedoch das Wertvollste. Nur: wie sollte ein Kopfmensch in der Lage sein, das zu hören? Er hört ja nicht, was Sie gesagt haben, sondern hört, was er denkt über das, was Sie gesagt haben. Und dazwischen liegen leider oftmals ganze Welten.

      Auch an Sie der Hinweis auf Barry Long: The Origins of Man and the Universe. The Myth that came to live.
      Ein waschechter Gnostiker.
      (Zitat aus dessen Einführung weiter unten zu Kaiser.)

    • Rulai sagt:

      "Alkohol wird die absolute Ausnahme. Narkose bei OP nur, wo es nicht anders geht usw."

      Ja, auch das. Es ist sogar so, daß bei sehr hochfrequenten Menschen, die auf dem spirituellen Weg bereits sehr fortgeschritten sind, solche Gifte überhaupt nicht mehr wirken.
      St Kirpal Singh beispielsweise bekam vor einer nötigen OP das Anästhetikum injiziert. Es wirkte nicht. Er bekam mehr und mehr davon. Es wirkte nicht.
      Daher teilte er dem Chirurgen mit, er möge ihm bitte zu Beginn der OP ein Zeichen geben, weil er nämlich dann sein Bewußtsein – hier: die pranischen Ströme, die den Körper vom Dritten Auge ausgehend zum Leben erwecken und versorgen – vom Körper zurückziehen und vollständig nach innen gehen werde; wodurch er ebenfalls keinerlei Schmerz empfand. Und so war es dann auch. Die OP wurde ohne Betäubung durchgeführt. Kirpal Singh hat trotzdem nicht gelitten.
      (Eingeweihte sagen, das habe auch Jesus am Kreuz getan. Was die Aussagen über das Leiden Jesu stark relativieren würde …. aber das führt hier zu weit.)

      Ist es nicht ungemein tröstlich, von dieser Möglichkeit des Triumphes der Seelenkräfte über Fleisch und Materie zu wissen? Aus diesem Grund sterben wir in der Meditation täglich (d.h. wir ziehen täglich die Bewußtseinsströme vom Körper zurück und verschmelzen mit dem Ziel unserer geistigen Fokussierung.)

    • Nevyn sagt:

      Die mystischen Worte von Jesus nach seinem Tod am Kreuz sollen lauten:
      "Ich sagt, ich habe gelitten, und doch habe ich nicht gelitten. Ihr sagt, ich habe nicht gelitten und doch habe ich gelitten."
      Wenn man sich vergegenwärtigt, was Jesus meint, wenn er "Ich" sagt, wird schnell klar, dass er nicht als Person gelitten hat. Aber er empfand als Universal der ganzen Menschheit das Leid und die Verirrungen der Gruppenseele. Jeder Andere wäre von so viel Dunkelheit überwältigt worden. Man muss schon die Sonne selbst sein, um in einer solchen Situation das Licht zu bewahren.
      Die Kunst des Menschen, der ihm nachfolgen will, besteht nun darin, sein Bewusstsein zu erweitern und Ebene um Ebene zu erheben und zu durchlichten, indem er bewusst mit den Schatten Kontakt aufnimmt. Er wird dann Schmerz und alles Verdrängte auf dieser Ebene als sich selbst erleben und integrieren. Das Mitgefühl mit dem Nächsten, den man als sich selbst empfindet, ist nur der erste Schritt. Auch damit sind die meisten schon überfordert, weil sie es noch nicht einmal bei sich selbst können.
      Ich rede hier nicht von irgendwelchen Bibeldeutungen sondern von einem realen Erleben. Das unterscheidet die lebendige Tradition von der verstaubten Büchergelehrtheit und darum mögen diesen Weg auch nur so wenige gehen.

    • Horst Kaiser sagt:

      Ja, all die Gestalten des Widerstands, die Sie erwähnen sind mir hinlänglich bekannt. Über jede von Ihnen ließe sich ein langes Gespräch führen. Was Freud betrifft, ist Ihre Interpretation stark vereinfacht. Aber dazu müsste ich Ihnen jetzt weitere Lektüre (seiner frühen Schriften) aufbürden, und da ich spüre, dass Sie einen gewissen Vorbehalt gegen "Bücherwissen", "Bücherwürmer" und "Leseratten" haben (was teilweise nicht unberechtigt sein mag,; aber andererseits nehme ich an, dass Ihre Gelehrsamkeit doch wohl auch nicht nur von Wikipedia stammt), will ich Sie mit einer deratigen Zumutung verschonen.

      Dass Protest und Aufklärung in der Regel etwas damit zu tun haben, dass man nicht nur auf dem Trampelpfad des Zeitgeistes mitmarschiert (Kant: sich seines eigenen Verstandes bedienen!) , ist sicherlich zutreffend. Aber schon da beginnt das Problem: verlässt man nur die breite Straße des Zeitgeistes (des – wie man mit Anlehnung an Marx sagen könnte – herrschenden Denkens), geht man nur unbeirrt seinen eigenen Weg ?

      Parmenides triff diese Entscheidung: für den Weisen empfiehlt er den Phad der Weisheit, der Wahrheit, während er sich von der "doppelköpfigen-blöden" Menge distanziert. Auch in der stark vereinfachten Interpretation der mythologischen Heraklesfigur, die uns überliefert ist in der formelhaften Denkfigur: des Herakles am Scheideweg, ist diese Denk- und Handlungfigur überliefert. Heutzutage findet man in vielen Chat-Foren Empfehlungen, die Produkte der Filmindustrie wie den "Matrix"-Film als geheime Offenbarungen sich zuraunen: nun geht es um die Wahlentscheidung zwischen roter und blauer Pille. – Die Bewusstseinsindustrie greift in die Kiste der caputa mortua der europäischen Geistesgeschichte und viele der aufklärenden Kritiker des Pandemie-Managements folgen in einer Situation, die ihnen immer auswegloser erscheint, den Lockungen solcher einfachen Lösungen.

      Ebenso genießen formelhafte Metaphern von Aufwachen, aber auch Erwartungen von rettenden geheimen Mächten (Q) oder von mächtigen Rettern (kurioser Weise taucht da auch Trump als Hoffnungsträger auf) große Beliebtheit. Andere suchen aus dem Gefühl einer kollektiven Ohnmacht heraus auch Seelenstärkung in einer Art kosmologischem Mystizismus (einer Kombination aus asiatischen Meditationstechniken und schlecht verstandener europäischer Mystik: in der Tiefe der Seele vereint man sich mit einer kosmischen Energie und befreit sich von den Unbilden der schmerzvollen Realerfahrungen).

      In sehr unterschiedlichen psychische Verarbeitungsformen reagieren die Menschen auf den generalstabmäßig organisierten, traumatisch erfahrenen putschartigen Übergriff einer plutokratischen Oligarchie und ihrer Mittäter und Mitläufer. Man kann dies in einer Art moralisierender Psychologie (wie Habermas) diskreditieren, man kann es aber auch als unter dem unmenschlichen Druck der staatsterroristischen Übergriffe entstehende psychische Reaktionsformen verstehen, mit deren Anspruch man sich – sie, im Sinne Freuds symptomatologisch verhandelnd – verbünden kann. Diesem Anspruch gegenüber – das hat Uli Gellermann sehr treffend analysiert – begeht Habermas Verrat. Er benutzt seine idealisierende Begriffssprache nun so offensichtlich in einer Funktion der Abschirmung gegen das gerade tobende reale Konfliktgeschehen, dass man ihm nachsagen könnte, er lasse nun – lange Zeit gegen ihn erhobene kritische Vorwürfe bestätigend – ungeschminkt die Katze aus dem Sack (einmal in der Studentenbewegung ist ihm ja bereits Ähnliches passiert – seine Beschimpfung der Protestbewegung als "Linksfaschismus" -, wofür er sich später jedoch entschuldigte). Es ist sicher überspitzt, aber unwillkürlich schoss es mir bei der Lektüre seines Artikels durch den Kopf: ein Carl Schmitt des heutigen autoritären, mit rechtswidrigen terroristischen Methoden operierenden Pandemie-Regimes!

      Worauf will ich hinaus? Auch die Figur des Herakles am Scheideweg bzw. des von der doppelköpfigen, blöden Menge sich distanzierenden Parmenides sind Denkfiguren, ja einstmals anerkannte Heilsantworten, die als Antworten auf die aktuellen Konflikte (und damit meine ich die Konfliktgeschichte der letzten 250 Jahre) keine haltbaren Antworten mehr sein können. Aufklärung als der gattungsgeschichtliche Prozess der Verständigung der Menschengattung über sich selbst, mit alle seinen Forschritten, Rückschlägen, Verdrängungen und Blockaden, ist mit der Formel einer einmaligen Entscheidung, sich außerhalb der Verstrickung, die blöde Menge links liegen lassend, seines Wegs zu gehen, nicht nur um seinen Prozesscharakter verkürzt und mithin vereinfacht, sie wird auf diese Weise auch ihrem universalen Anspruch nicht gerecht.

      Natürlich ist dies ein sehr weites Feld und es hat keinen Sinn ein begonnenes Gespräch (und mehr soll es ja nicht sein) mit einem Resümee abzuschließen.

      Also, ich danke Ihnen herzlich für das intellektuelle Vergnügen, das Sie mir bereitet haben, indem Sie den Faden des begonnenen spirituellen Dialogs in Sachen Aufklärung (heutzutage ohnehin eine Rarität) noch einmal aufgenommen und fortgesponnen haben!
      Recht herzliche Grüße

  6. Eugen Nick sagt:

    Ich finde es extrem befremdlich, wie Zwangsmaßnahmen gegen unschuldige Bürger begrüßt werden, wie auch hier von einem Herrn D.

    Mit dem Werk „Faktizität und Geltung“ von Habermas kann man die Corona-Politik schnell der Ungültigkeit überführen:

    In dem Werk wird zwischen faktischen Regeln und geltenden Regeln unterschieden.
    Im Idealfall gilt eine Regel, wenn alle dieser Regel Unterworfene dieser zustimmen.
    Das wäre der demokratische Idealfall.

    Nun kann aber nicht ständig jeder gefragt werden, ob er dieser oder jener Regel komplett zustimmt.
    Hier kommen jetzt die staatlichen Institutionen ins Spiel.
    Diese dienen im Sinne von „ F und G“ dazu, die möglicherweise ins Unendliche ausufernden demokratischen Abstimmungsprozesse zu verkürzen.

    Das heißt, man kann von diesen Regeln, die auf Grund dieses staatlichen Verkürzungsprozesses entstanden sind, nicht mehr mit absoluter Gewissheit sagen, das sie letztendlich demokratisch gültig sind.

    Wenn nun der Staat nun in einer selbst verordneten Panik hin geht und die Abstimmungsprozesse durch Zwang gegenüber den anderen demokratischen Bürgern immer weiter verkürzt, wird immer unklarer, ob diese Regeln gültig sind.

    Der Rückweg ist nicht möglich: Man kann aus der faktischen Abschaffung der Demokratie nicht schließen, dass diese demokratisch legitimiert oder gar erwünscht ist. Da können die Staatsmedien senden, was sie wollen.

    Etwas kürzer : Die Demokratie kann sich faktisch nicht abschaffen. Schon gar nicht durch demokratische gewählte Politiker.

    Dass diese Abschaffung zur Zeit faktisch gilt, ist ein trivialer Fakt, der nichts darüber aussagt, ob die neuen (Weltordnungs?) Regeln gerecht, schön oder sinnvoll oder demokratisch legitimiert sind.

    Die Grundrechte sind kein Gnadenakt der Politik. Sie gelten ganz einfach faktisch. Und gegen jeden…..

    • Nevyn sagt:

      "Die Grundrechte sind kein Gnadenakt der Politik. Sie gelten ganz einfach faktisch."
      Das tun sie ja eben gerade nicht und hier zeigt sich, dass es keine Naturgesetze sind wie. z. B. das Gravitationsgesetz, sondern Konventionen, Ideen, die dadurch Realität annehmen, dass die meisten Menschen glauben, es wären unumstößliche Tatsachen. Perception becomes reality. Früher glaubten die Menschen, es sei gottgegeben, dass die Geburt über ihr Schicksal bestimme. Und weil sie es glaubten, war es auch so. Nun haben wir wieder einen Paradigmenwechsel. Mediale Macht erschafft neue Realitäten. In ein paar Jahren wird niemand mehr über Grundrechte reden, wenn das so weiter geht.

    • DZIERSYNSKI sagt:

      @ Eugen Nick………….ich bin wohl der von Ihnen genannte "D". Ich begrüße die , wie Sie es nennen, Zwangsmaßnahmen in keinster Weise, sondern ich versuche klar zu machen, dass es unterschiedliche Ansichten gibt, geben soll, geben muss. Aus Ihrem Post entnehme ich, Sie haben den Artikel von Habermas gelesen. Für all` die anderen, die sich äußern – und ich vermute (nicht, ich behaupte), die ihn nicht gelesen haben, sondern sich ausschließlich auf die Interpretation des Herrn Gellermann verlassen, habe ich Habermas verlinkt. Ganz unten!! Noch einmal zur Klarstellung: Es gibt in dieser Situation, in dieser Frage, Pandemie, ja, nein, doch gewaltige Unterschiede. Jeder fühlt sich im recht. Das was ich in dieser Frage kritisiere ist folgendes: wir, die "normalen" Menschen werden nicht ausreichend informiert. Heute so, morgen so. Was ich aber absolut anzweifele sind Thesen in der Form von: Gates will die Welt beherrschen. Impfen ist Schei….. usw. (würde sonst zu weit führen). Das haben – aus meiner Sicht – Kapitalisten wie Gates und all die anderen Milliardäre gar nicht nötig. Die kaufen sich Regierungen und lassen die dann machen. Das aber Typen wie Gates auch Revolutionäre auf Kuba, oder Kommunisten in China/Vietnam kaufen können, wage ich doch ernsthaft zu bezweifeln. Vllt. liege ich falsch, aber mit den, mir hier vorgeworfenen Anschuldigungen, kann ich nichts anfangen. Sorry……ich bin weiterhin überzeugt davon, dass Impfen ein probates Mittel gegen diese Pandemie ist. Ich weiß…das wird hier auf diesem Blog anders, ganz anders gesehen, aber iss doch schön, wenn sich auch mal eine andere Meinung auf "apolut" verirrt, oder?
      https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/september/corona-und-der-schutz-des-lebens

    • Eugen Nick sagt:

      @D:
      Wenn Sie die Aussage „Impfen ist schlecht“ ablehnen, also Impfungen gut finden, woher wissen Sie, dass die gut jeden einzelnen anderen Menschen sind? Oder ist Ihnen der Einzelne egal?
      Haben Sie die anderen Einzelnen gefragt ? Nein. Also sind sie nicht legitimiert, anderen eine Impfung zu verordnen oder eine solche Verordnung anzustreben.

      Mal kurz zum Medizinischen.
      Ich kenne Ärzte, die sind weder aktiv noch passiv im Internet.
      Die sprechen aber in diesem Fall nicht von Impfung, sondern von einem Vorgang.
      Das, was Sie Impfung nennen, hat nach deren Meinung mit einer Impfung wie z.B. gegen Kinderlähmung nichts zu tun.

      Ist man gegen Kinderlähmung geimpft, erkrankt man nicht an Kinderlähmung.

      Die aktuelle „Impfung“ tuned das Immunsystem gegen eine umstrittene Pandemie und lässt uns schutzlos gegen die herkömmliche Grippe da stehen.

      Aber im Kampf gegen dasBöse muss man schon ein paar Verluste an Menschenleben hinnehmen, ne?

      Hauptsache, man bleibt selbst verschont.
      Es gibt doch nicht Höheres, als das man selbst verschont bleibt.

    • DZIERSYNSKI sagt:

      @ Eugen Nick,
      ich will Ihnen meine Sicht der Dinge darlegen.
      1. Natürlich weiß ich nicht, ob Impfungen für Einzelne gut sind. Hab ich nie behauptet. Die Frage ist doch eine andere: Habermas versucht herauszuarbeiten ob ein Staat, eine Regierung, Maßnahmen anordnen darf, die faktisch auf eine – ich will es mal so nennen (durch die Hintertür) – Impfpflicht hinausläuft, um die Gesundheit der gesamten Gemeinschaft zu schützen. Ich befürworte eine solche Herangehensweise nicht. Er, also Habermas, sieht das anders.
      2. Sie erwähnen Ärzte, die eine mehr als skeptisch der Impfung gegenüberstehen. Was sagt das aus? Wollen wir jetzt beginnen aufzurechnen. Ich kenne im Gegensatz dazu, Ärzte, die sind 100% überzeugt von der Impfung. Also, dass bringt uns nicht weiter.
      3. Und das was jetzt kommt ist mein Ansatz:
      wenn die Mehrheit einer Bevölkerung eines Landes der eigenen Regierung absolutes Vertrauen entgegen bringt, und diese Regierung z.B. die Impfung gegen "Corona" empfiehlt, oder im Vorfeld einen Lockdown verhängt, oder Masken tragen anordnet…usw. , dann bin ich überzeugt, diese Menschen werden der Staatsführung folgen. Das ist in diesem Land – mehr als verständlich – ganz anders. Ich folge auch nicht Typen wie Merkel, Spahn u.a., die ansonsten das Volk belügen, das sich die sprichwörtlichen Balken biegen. Aber, und dieses "ABER" Herr Nick, soll nichts relativieren, diese Typen müssen zusehen das alles am "Laufen" bleibt und der Kapitalistenklasse nicht alle unter dem Arsch wegsterben.
      4. Eine Unterscheidung zwischen der Ihrigen Meinung und der Meinigen ist in einer Nuance festzumachen: Ich bin von einer weltweiten Pandemie überzeugt, Sie nicht. Meiner Ansicht nach müssen zwingend weltweit Maßnahmen ergriffen werden. Und es werden weltweit Maßnahmen ergriffen. Sie sehen "das" anders. Lohnt sich zu streiten? Ich denke nicht. Sie – so vermute ich – sind, von den hier agierenden Personen angewidert, und trauen denen nicht, überhaupt nicht. Ich auch nicht, aber in der Pandemiesituation frage ich ernsthaft: was sollen diese Flachpfeifen anderes machen um das Kapital nicht völlig zu verschrecken?
      so, genug geschrieben.
      BG
      D.

  7. Horst Kaiser sagt:

    Lieber Uli Gellermann,

    viele der von Establishment anerkannten Großdenker verpassen zur Zeit die Chance ihres Lebens. Zwar ist Aufklärung aktuell sehr erschwert, aber die Selbstreflexion der Aufklärung, ihre Verständigung über sich selbst, erhielt wohl selten fruchtbarere Anregungen. Die für mich vielleicht wichtigste Einsicht ist aktuell, dass Aufklärung gut daran tut, zu begreifen, dass sie sich immer schon in Kampf- bzw. Konfliktsituationen befindet, dass sie in der Regel eine Antwort auf, eine Gegenwehr gegen die machtbewehrte Gegenaufklärung ist.

    Schaut man sich im Corona-Geschehen die Strategie der Gegenaufklärung an, dann wird man darauf aufmerksam, dass es vielleicht noch nie eine so vieldimensionale, so weitläufig gespannte, so generalstabsmäßig durchgeführte Kampagne der Gegenaufklärung gab. Es wurde mit so unterschiedlichen Mitteln gearbeitet (Strategien der Panik-Propaganda, orwellianisch willkürliche Umdefinitionen wissenschaftlicher Termini, ein geplant herbeigeführtes Datenchaos, technische Datenerhebungsmethoden ohne Aussagekraft wie den PCR-Test usw. usw.).

    Auch die Rekrutierung der Akteure der Gegenaufklärung war von sehr langer Hand geplant wie man dem Video 4 des “Event 201" entnehmen kann. Zunächst waren es nur Regierungen, Medien, als Schlüsselfiguren der Propaganda eingesetzte Hofmediziner und die neue Spezies der Modellierer, deren Aufgabe es war Augurensprüche als unausweichliche Prognosen der Schicksalskatastrophe zu affichieren. Dann gab es spezielle Kampagnen der Zensur (auf EU-Ebene mit Big-Tech als Deal alias Netzwerkdurchsetzungsgesetz ausgehandelt), Rudel von Fakten–Checkern wurde für die Jobs der Diffamierung von Aufklärern besoldet (auch dies im Event 201 sorgfältig geplant: alle möglichen Gegenargumente wurden vorweg als “misinformation” diskreditiert). Auf dieser Grundlage ging man dann zu “Maßnahmen” über, die jedem mit etwas seismographischer Sensibilität ausgestatteten denkenden Menschen sofort einsichtig gemacht haben sollten, dass es nicht um Gesundheit gehen kann (z. B. die bewusste Traumatisierung von Kindern als Infektionsschutzprogramm, – als hätte man von dem seit Freud allbekannten Zusammenhang von Trauma und psychischer Erkrankung nie etwas gehört).

    Philosophen, die dem Aufklärungsanspruch die Treue halten wollten, sahen sich in eine für sie ganz neuartige Situation versetzt. Sie mussten sich in den Sumpf der Gegenaufklärung begeben, in das dschungelartige Dickicht all der wuchernden, wohl orchestrierten Lügen, kurz: in schmutzige Niederungen des Kampfes von Aufklärung und Gegenaufklärung, was in diesem Falle aber ein besonderes Risiko mit sich brachte, da es zugleich darauf hinauslief, sich mit den Machthabern, einem internationalen plutokratische Machtkartell und seinen Handlangern in Medien und Regierungen anzulegen.

    Was bereits Kant präzis zum Audruck brachte und Foucauld zu einem zentralen Thema seines philosophischen Denkens machte: dass Aufklärung nicht in dem berühmten idealischen herschaftsfreien Raum (Anspielung auf Habermas) ihre Aktivität entfaltet, – diese Einsicht wird nun jedem denkenden Menschen in der Pandemie-Kampagne gratis geliefert. Heute handelt es sich um einen Kampf der Aufklärung gegen Propagandakampagnen, gegen psychologische Operationen größten Stils, gegen eine vielfach gekaufte bzw. institutionell korrumpierte Wissenschaft, ein Kampf, der von Seiten der Gegenaufklärer “full spectrum” geführt wird.

    Immerhin kann man aufgrund dieser Erfahrung nun genauer bestimmen, worin die Schwäche der Stellungnahmen unserer "Meisterdenker" besteht: wie schon die Figur des antiken Philosophen nehmen sie Stellung zum "Geschehen" aus einer meist wohldotierten, mit dem Establishment gut vernetzten Zuschauerposition und “wollen” nicht begreifen, dass sie nicht außerhalb stehen können, sondern in einer Position des Gegenüber und In zugleich.

    Wenn sie sich in aller Schärfe klar machen würden, was passiert, wenn sie aus einer Position der in das Konfliktgesche-hen Verstrickten ihre Stellungnahmen veröffentlichen würden, dann würde ihnen auch bewusst werden, inwiefern sie – ob sie wollen oder nicht – nicht wie die olympischen Götter jenseits des drunten tobenden Konflikts stehen, ja dass sie
    längst Partei genommen haben und – um es einmal pathetisch zu formulieren – Verrat begangen haben an dem Anspruch von Aufklärung auf universale Bundesgenossenschaft.

    Bei Sloterdijk wunderte mich dies nicht allzu sehr, Precht ist für mich nur ein TV-Philosoph, Habermas hatte sich bereits mit einer idealistischen Kommunikationstheorie, die ihr Zentrum in einem gegen Realitätskonflikte abgeschirmten Raum des herrschaftsfreien Dialogs ansiedelte, auf die sichere Seite der Großtheorie begeben, – in institutioneller Sekurität, unverstrickt in das aktuelle reale Konfliktgeschehen, so das von ihm zu erwarten war, dass er sich nicht mit den Machthabern anlegen würde. Dass er nun – auf seine alten Tage – den Sündenfall begeht, sich als Philosoph selbst anzudienen und sich einzubetten in das Management der Gegenaufklärung , ist ein trauriges Schauspiel, das er denn doch nicht verdient hätte. Am meisten aber war ich enttäuscht von Joseph Vogl, den ich als brillianten Analytiker schätzte.

    Was haben diese Philosophen m. E. falsch gemacht? Sie haben nicht seismographisch erkannt, was für Philosophen mit dem Corona-Geschehen neu auf die Agenda gekommen ist: Der Philosoph musste sich in die Niederungen der Empirie begeben, um in der aktuellen Auseinandersetzung eine fundierte kritische Position vertreten zu können. Er musste sich mit Statistiken beschäftigen, musste medienanalytisch die propagandistischen Verlautbarungen prüfen, und er musste in einem Bündnis mit engagierten kritischen Experten in einen kooperativen Gedankenaustausch treten, sich über Risiken von gentechnischen Menschenversuchen, die gegen den Nürnberger Kodex verstpßen, unterrichten.

    Sich um das tägliche Hickhack, die brutalen Propagandakämpfe staatlicher Medien und gekaufter Wissenschaftler
    vornehm nicht zu kümmern, führte dazu, dass die Großphilosophen, die sich nicht in die Niederungen der Empirie und der heftigen Kontroversen, nicht in den Dschungelkrieg mit den PR-Kampagnen von Regierung, Staatsmedien,
    gekaufter Wissenschaft begeben haben und sich nicht mit dem über die ganze Gesellschaft ausgespannten Netz aus Korruption und Repression auseinander gesetzt haben, schließlich hinterrücks von eben dem ereilt werden, was sie verdrängt und ausgeblendet haben, um nur ja nicht selbst Zielscheibe des grassierenden Psychoterrors zu werden: auf arbarmungswürdige Weise haben sie schließlich die krudesten Diffamierungsklischees der MSM übernommen und sich auf die Seite brachialer Gegenaufklärung gestellt.

    Man könnte es auch auf eine Kurzformel bringen: die Philosophen hierzulande, müssten von Sartre lernen, dass sie als Intellektuelle zahnlos werden, wenn sie sich nur wie Sloterdijk oder Habermas bei ihren Vorträgen vor "gebildetem" bürgerlichen Publikum gerne feiern lassen, wenn sie meinen, von jedem Engagement in den realen gesellschaftlichen Konflikten sich draußen, also im bloßen Gegenüber, halten zu können.

    Ihnen lieber Uli Gellermann, meinen herzlichen Dank für Ihr unermüdliches Engagement für die Sache der Aufklärung, die Sie nie aus stoischer Distanz betreiben, sondern stets solidarisch an der Seite der Entrechteten, Unterdrückten, Ausgebeuteten und Entwürdigten und stets in kritischer Auseinsetzung mit der in Komplizenschaft mit der Macht agierenden Gegenaufklärung.

    Recht herzliche Grüße

    Horst Kaiser

    • Nevyn sagt:

      Karl Marx soll mal über Jakob Böhme gesagt haben, der kleine Schuster sei ein großer Philosoph gewesen während viele große Philosophen seiner Zeit bei genauem Hinsehen sich als kleine Schuster erwiesen hätten.
      Bei Böhme, mit seinem Werk heute immer noch weitgehend verschwiegen, war nach der 6. Klasse Schluss. Er hatte nie studiert und was er niederschrieb, hatte er nicht woanders gelesen oder in seinem Kopf zurecht gezimmert, er hatte es erschaut. Philosophie bedeutet ja Liebe zur Weisheit, nicht Vielwisserei und olympiareife Gehirnakrobatik.
      Halten wir mal fest, dass auch die alten Philosophen Seher waren, also Epopten. Sie hatten hinter den Schleier der Isis geschaut und verstanden, dass sie einem Weltentheater, einem Mysterienspiel beiwohnten. Platon beschrieb es in seinem Höhlengleichnis. Sie unterlagen nicht dem Irrtum und dem Wettbewerb, die Illusion, die wir Welt nennen, möglichst perfekt zu interpretieren. Es ging ihnen nicht darum, schöner zu träumen sondern aufzuwachen.
      Darum zeigt auch Platon in seinem Liniengleichnis, dass für ihn alle sinnliche Wahrnehmung "Doxa", also Meinung ist und Wahrheit auf dieser Ebene gar nicht zu finden, denn in einer Illusion findet sich keine Wahrheit außer sie als das zu erkennen, was sie ist.
      Nun will ich diejenigen, die sich heute Philosophen nennen, nicht mit Bausch und Bogen verdammen, sie haben viel zum Fortschritt des Denkens beigetragen, auch dazu, diese Welt ein wenig erträglicher zu machen. Liebhaber der Weisheit mag ich sie dennoch nicht nennen. Die Gegenaufklärung zieht über den Schleier der Isis oder den von Paroketh, was das Gleiche ist, noch einen weiteren. Der Mensch, ohnehin in seinem Bewusstsein tief in die Materie gesunken, wird damit noch tiefer in den Schlamm getunkt. Zumindest, wenn er keine Anbindung an das solare Prinzip hat. Er versinkt im Meer der illusionären Gedankenformen, der astralen Larven und Elementale und kann regelrecht darin ertrinken. Daher kann man ihm wenigstens dort einen Rettungsring zuwerfen, den er freilich selbst ergreifen muss, soweit es ihm in seinem verängstigten und vernebelten Zustand noch möglich ist. Es lebe also die Aufklärung! Man nenne sie nur nicht Philosophie.

    • Horst Kaiser sagt:

      Sehr geehrte(r), lieb(r) Nevyn,

      ich danke Ihnen für Ihren tiefsinnigen, durch seine sprachliche Form auch das ästhetische Bedürfnis befriedigenden und Genuss bereitenden Antwortkommentar. Man könnte so vieles dazu sagen. Sie öffnen das Feld für eine der Aufkärung gewidmete, die gattungsgeschichtliche Perspektive einbeziehende Reflexion. Da Sie die Figur des Philosophen problematisieren (was ich übrigen ähnlich mit dem Hinweis auf die stoische Distanz des antiken Philosophen unternommen habe), erlaube ich mir eine Lektüre-Empfehlung, einen Hinweis auf eines der Bücher (es ist eine transkribierte, in freiem mündlichen Vortrag im Wintersemester 1972/73 an der FU Berlin gehaltene Vorlesung) von Klaus Heirich. ("vom bündnis denken, Religionsphilosophie": Bd. 4 der Dahlemer Vorlesungen. Hg. von Hans Albrecht Kücken. – Stroemfeld/Roter Stern 2000, Frankf. a. M.).

      Klaus Heinrich versucht darin eine Analyse des Verhältnisses und der Verknüpfung der in der europäischen Aufklärung auf spannungsvolle Weise sich verbindenden intentionalen Traditionen von griechischer und von römischer Antike sowie von alttestamentlichem Prophetismus und Christentum. Die Figur des antiken Philosophen wir darin anhand einer Inkunabel-Stelle bei Herodot analysiert und dabei besonders die Funktion der stoischen Distanz kritisiert, als ein problematischer Versuch, eine die Ataraxie sichernde, vor Verstrickung in die Sphäre realer Konflikte schützende Position einzunehmen.

      Ihnen noch recht herzliche Grüße

    • Rulai sagt:

      Das war als Erwiderung auf den ersten Brief von Herrn Kaiser gedacht. Hier geht mir alles inzwischen viel zu schnell….

      Das Beste an Ihrem Schreiben finde ich die Würdigung von Herrn Gellermanns Wirken. Das hat Sie mir sehr sympathisch gemacht.
      Ein Einwand und ein Hinweis:
      – Es ist meine Befürchtung, daß sich das, was Sie hier sagen, auf vier oder fünf einfache Sätze komprimieren ließe, und zwar ohne Verlust.
      – Wenn wir die Neusprechbegriffe (von mir aus auch: die orwellianischen Wörter) des Gegners übernehmen, dann ist seine Falle bereits zugeschnappt. Statt Gegenaufklärung würde ich also Verfinsterung sagen.
      Gegenaufklärung – klingt doch irgendwie gut, nicht wahr?

      Wir müssen extrem wachsam sein, nicht von der anderen Seite der Medaille aus dem Gegner in die Hände zu spielen.

    • Rulai sagt:

      Ich vergaß die Empfehlung: Barry Long, "The Origins of Man and the Universe – the myth that came to life"
      Sie würden es lieben. Nur auf Englisch erhältlich.

      In der Einführung schreibt Barry Long:

      "I repeat, all that is in this book is already within you. Don't be put off by the mind that wants to judge, reject, form an opinion, argue, complain that the subject is too deep or say it does not understand. Read on. Let the words wash through you and over you. Read it as you would pause to look at the sea or the stars. don't try to understand. Don't compare. Don't compete. There is nothing to prove. It will all come together within you; if not immediately, in time."

      Barry Long

  8. Nevyn sagt:

    Das Neueste aus der Verschwörungskiste: https://www.wochenblick.at/das-sind-die-patentierten-plaene-zur-chip-ueberwachung-der-gen-gespritzten/
    Gespritzte sind demnach jederzeit ortbar im 5G Gefechtsfeldradar. Darum wollen sie alle haben?
    Dass sie alle haben wollen, geben sie ja selbst zu und es wird dafür nichts unversucht gelassen. Nur warum, darüber belügen sie uns mehr als offensichtlich. Was bleibt also, als sich in Spekulationen über den wahren Grund zu ergehen?
    Sie behandeln uns wie Vieh. Eine Form des Brandings.

    • DZIERSYNSKI sagt:

      …………da bleibt nur das Auswandern. Aber wohin?? Die ganze Welt, alle Regierungen – egal wo, egal welche – verrückt. Ab und zu greife ich mir ein "Obelix-Heftchen" und fühle mich befreit. Wie das gallische Dorf………wir gegen alle…..und gewinnen. Und dann singt "Troubadix", traurig und schön. Es hat doch etwas großartiges im Besitz der allein selig machenden Wahrheit zu sein. Jetzt gönne ich mir ein Wildschwein, oder eine blöde Sau, oder ein Ferkel….. laufen ja genug in der Gegend herum.

    • Rulai sagt:

      Na endlich offenbart sich der wahre Geist des Herrn DZ……….
      Die Maske ist runter. Oder doch nicht? Im Supermarkt spätestens ….

      Da es gegen die von uns aufgeführten Fakten keine Argumente gibt,
      bleibt nur noch die Beschimpfung und die Flucht.

    • Nevyn sagt:

      Das ist der übliche, wenngleich hier ziemlich primitive Versuch, Menschen mit unliebsamen Einsichten als psychisch krank zu stigmatisieren. Eigentlich geht mir diese ganze kranke Mind-control- und Geheimkacke ziemlich auf den Geist, Leute die glauben, sie könnten die ganze Welt an der Nase herum führen, nur weil sie unvorstellbar viel Wissen, Geld und Macht haben. Aber was, wenn das Spiel noch ganz anders geht, als diese gut bezahlten Sumpfskorpione denken in ihrer Hybris?

    • DZIERSYNSKI sagt:

      Welche Maske Herr Rulai?? Ich beschimpfe niemanden. Was haben Sie gegen den Vorschlag des Auswanderns vorzubringen? Sie, der ja umfassend informiert ist, oder scheint, sollte wissen, dass schon etliche Tausend (Bundesbürger) wegen der "Corona-Maßnahmen" dieses Land verlassen haben. (z.B. nach Bulgarien, nach Rumänien).
      Ich nehme Ihre "Fakten" wohlwollend zur Kenntnis. Dummerweise sind meine "Fakten" für Sie – vorsichtig ausgedrückt – nicht nachvollziehbar. Sie können noch so sehr geifern und verbal "krakeln", es wird nichts nutzen. Sie können auch weiterhin die "Basis" wählen, Sie werden in der Minderheit bleiben. Das mag für manche – auch für Sie – eine Katastrophe sein, aber mit "Umsichschlagen", mit Beleidigungen, werden Sie keine kritischen Mitbürger auf Ihre Seite ziehen. Falls es für Sie von Interesse ist: ich gehöre zu der sog. "vulnerablen Personengruppe". Trotzdem trage ich keine Maske…nur da wo zwingend vorgeschrieben……..was soll ich in meinem Alter im Knast?……hab mich erst vor kurzer Zeit impfen lassen, kam in meiner Heimatstadt nirgends mehr rein………und bin aber ansonsten immer noch nachdenklich und wundere mich über den Untertanengeist der deutschen Bevölkerung. Aber…….und dieses Aber soll nichts relativieren, glaube ich, dass wir es mit einer Pandemie zu tun haben. Ich kritisiere aber aufs Schärfste, den Umgang damit, die Regierungsbeschlüsse dieser sog. deutschen Demokratie. Das geht besser, das geht anders. Für Sie bin aber jemand, der— so nicht Ihrer Meinung – jetzt die Maske fallen lässt und sein wahres – welches? -Gesicht zeigt. Erst nun könnte ich mich erzürnen und schreiben: Sie, Herr Rulai haben nicht mehr alle Latten am Zaun. Ich tue es nicht, sondern lese weiter im Obelix Heft.

    • Rulai sagt:

      "Es hat doch etwas großartiges im Besitz der allein selig machenden Wahrheit zu sein. Jetzt gönne ich mir ein Wildschwein, oder eine blöde Sau, oder ein Ferkel….. laufen ja genug in der Gegend herum."

      Ich sagte es ja schon ganz zu Beginn: Arbeiten Sie an Ihrerm Kommunikationsstil, um verstanden zu werden.
      Das war, gelinge gesagt, mißverständlich.

    • DZIERSYNSKI sagt:

      o.k. Herr Rulai, ich arbeite sofort an meinem Kommunikation Stil. Sollten Sie mich danach verstehen, wäre eine Menge gewonnen. Bitte nicht wieder beleidigend werden: Ich denke, bei Ihnen ist Hopfen und Malz verloren und Sie werden mich auch bei der größten Anstrengung nicht verstehen. Heißt…….bleiben Sie so wie Sie sind…dann ist alles gut. Grüße an die Familie.

    • Nevyn sagt:

      Rulai, es geht Herrn D. überhaupt nicht darum, jemanden zu verstehen. Es geht ihm bei dieser Technik des Gaslightings darum, allen zu zeigen, dass das Gegenüber eine Macke hat und man darum seine Äußerungen besser ignoriert.
      Opfer von mind control und Missbrauch z. B. erleben das fortlaufend. Ihnen wird nicht geglaubt, weil das, was sie erzählen, so bizarr ist, dass es dem normalen Menschen absurd erscheint. Genau das ist aber die Masche. Man tut Dinge, von denen niemand vermuten würde, dass Menschen so abgrundtief böse sein können. Gerade darum kommt man damit durch. Jedenfalls bei weltlichen Instanzen. Auf diesem Planeten tobt ein Krieg gegen die Gehirne, ein Krieg um Definitionen, Deutungen und Wahrnehmungen. Da man Atombomben nicht mehr in die Gegend werfen kann, zündet man sie in den Köpfen der Menschen. Man kann ganze Länder so erobern, ohne einen Schuss abzugeben.

    • Fass sagt:

      Sieh an, ein Aufruf zur Gewalt! war auch mein erster Gedanke. Aber nun ist hier doch schon bekannt, das DZIERSYNSKI hier seine Langeweile gern erschlägt.
      (zur Erinnerung – Pi auf 8 Stellen hinterm Komma angegeben ist für DZIERSYNSKI falsch – da passt er doch prima zum Drosten-PCR mit 45 Zyklen :)) )
      Ein Gruß an die Familie zu bestellen ist einfach nur dämlich um nicht zu sagen verhaltensauffällig.

    • Rulai sagt:

      Danke, Nevyn, für die vermittelnde Erklärung.
      Ich spüre da aber eher einen Verzweifelten, der sich mit allen Mitteln wehrt, zu sehen, was mit ihm gemacht wurde. Und ich spüre auch die Angst, daß das, was er sich hat spritzen lassen, schlimme Auswirkungen haben könnte. Und den fürchterlichen Druck, der zu dieser Entscheidung geführt hat.
      Wir leben alle in einer Ausnahmesituation im Augenblick.
      Da schlägt man schon mal um sich.
      Nicht jeder hat die Kraft, sich dem Ungeheuerlichen zu stellen.
      Bleiben wir in der Liebe.

  9. Rulai sagt:

    Dringende Empfehlung für jeden Pandemieanhänger.

    https://apolut.net/corona-untersuchungsausschuss-teil-58-oder-24-2-von-jochen-mitschka/

  10. Rulai sagt:

    An so manchen Pandemiegläubigen, und Plandemieleugner (Huch, jetzt mache ich es selbst, sowas…. wie fühlt sich das an?)

    "
    💥Dieses Interview entlarvt das gesamte Corona-Regime!💥

    Ich schreibe es noch einmal ganz deutlich:

    VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT!!!

    Hier ist noch einmal schwarz auf weiß nachgewiesen, dass es eine Pandemie, die eine Gefährdung des Gesundheitssystems hervorgerufen hätte, nie gegeben hat.
    Die Daten, auf denen Maßnahmen basierten, hat es nie gegeben. Nur politische Gefälligkeitsäußerungen.

    2020 war ein goldenes Jahr für die Krankenhäuser, zumindest finanziell gesehen. Im Schnitt hatten sie deutlich weniger Patienten und zugleich viel höhere Erlöse als 2019.

    Leere Betten, volle Kassen: Lässt sich das Pandemiejahr auf diesen einfachen Nenner bringen?

    Die tatsächlichen Patientenzahlen liegen etwa ein Drittel tiefer.

    Das Argument, „Die Intensivstationen arbeiten am Anschlag“ ist Quatsch, um die Maßnahmen zu begründen. Die Zahl der Intensivbetten war nie der Engpass, und offensichtlich war die Lage außer im März/April 2020 nicht so angespannt, dass Krankenhäuser auf Wahloperationen verzichten mussten.

    Wenn es für jedes leere Bett Geld gibt, warum soll man da ein Krankenhaus schließen? Verboten ist das nicht, und es gab ja keine Vorgaben. Nicht einmal die, dass alle Betten mit Personal ausgestattet sein müssen.

    Wir werden reden müssen. Wir werden vorallem vor internationalen Strafgerichten reden müssen.
    Hier sind – zur Vertuschung der eigenen Fehler – unglaubliche Straftaten begangen worden.
    Lieber Herr Lauterbach, lieber Her Hatbarth, liebe Richterinnen und Richter, liebe Schulleiterinnen und Schulleiter, liebe Frau Merkel, liebe Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, lieber Lars Wienand (t-online), lieber Olaf Sundermeyer, wie wollen Sie alle angesichts dieser Enthüllungen noch einem internationalen Strafverfahren entgehen?
    Sie haben Ihren Teil dazu beigetragen, dass Menschen gequält, erniedrigt, beschädigt und gestorben sind.
    Noch immer versuchen Sie Ihre Taten zu relativieren oder schönzureden.
    Denken Sie immer daran:
    Verbrechen gegen die Menschlichkeit verjähren nie.
    Der Wind dreht gerade wissenschaftlich und ab 01. August auch politisch.
    Sie werden für Ihre Taten die Vetantwortung tragen müssen.

    Mit unserem Zentrum zur Aufklärung, Aufarbeitung und Verfolgung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die Corona-Maßnahmen (ZAAVV) haben wir Sie genau im Blick.
    "
    Von hier: https://t.me/querdenken874/29735

    • Rulai sagt:

      Oder direkt: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus231872027/Corona-Krankenhaeuser-Ein-Patient-wird-unter-Umstaenden-doppelt-gezaehlt.html

  11. Hutmacher sagt:

    Gelegentlich soll es ja hilfreich sein, sich mal im eigenen Umfeld umzuschauen. Wer ernsthaft daran glaubt, dass unsere Politclowns ein Interesse daran haben könnten der Gesamtbevölkerung etwas "Gutes" antun zu wollen ist schon Opfer geworden und da ist es dann auch nicht mehr weit, etwas zu "sehen", was in Wirklichkeit nicht existiert. Es hat schon seinen Grund, weshalb man mit Begrifflichkeiten wie "R- Wert, Exponentielles Wachstum , Inzidenzen, Übersterblichkeiten u.v.a.m." (alles nur beispielhaft) der ganzen Geschichte einen wissenschaftlichen Anstrich verpassen möchte, weil man sicher davon ausgehen kann, dass 80% der Bevölkerung damit kaum etwas anfangen können. Nicht jeder verfügt über eine naturwissenschaftliche Ausbildung. Und solche, welche tatsächlich damit umgehen können, lässt man einfach nicht zu Wort kommen. Merkwürdigerweise findet ein notwendiger Diskurs nicht statt.
    Im eigenen Umfeld sehe ich derzeit allerdings etwas völlig anderes; Ich sehe Geimpfte mit erheblichen bis schwersten Nebenwirkungen und infzierte Mitmenschen mit entweder keinen oder eher zu vernachlässigenden Symptomen. Denknotwenig folgt dann heute die Schlagzeile, dass Beste sei eine Doppelimpfung plus eine Infektion welche dann den Betroffenen am besten schützen würde. Man könnte schon fast darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

    Und natürlich versterben Menschen an solchen Infektionen und in der Masse doch eher Ältere mit einer Vielzahl anderer Krankheitsbilder und gelegentlich auch Jüngere. Aber dies ist ja nichts Neues sondern wiederholt sich jedes Jahr bsp. auch mit einer Grippe.

    Was ich allerdings auch sehe, sind die angefallenen Kosten in Höhe von mittlerweile über 500 Milliarden EUR nur für Deutschland und ein Ende ist noch lange nicht absehbar.

    Schon vor über einem Jahr habe ich in Kommentaren das Thema "non responder" und "Impfdurchbrüche" (ist nicht das gleiche) angesprochen, wobei diese in der Mehrzahl nicht freigegeben wurden. Heute lese ich dann im FOCUS (dort wurden auch sämtliche Kommentare über Monate hinweg unterdrückt) wie folgt:

    "So viele Impfdurchbrüche gibt es in Deutschland

    Laut jüngstem Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI), der den Zeitraum vom 13. September bis zum 10. Oktober behandelt, gab es in Deutschland zuletzt 35.483 Impfdurchbrüche. Das bedeutet, all diese Menschen infizierten sich trotz ihrer Impfung mit Corona und entwickelten Symptome…"

    wobei schon die Überschrift eine Fehlinformation ist, da es sich lediglich um die gemeldeten Impfdurchbrüche handelt.

    • Rulai sagt:

      Impfdurchbruch, ist ja auch so ein nettes Wort. Ein Durchbruch ist normalerweise etwas Positives.
      Impfversagen wäre wohl das treffende Wort. Aber wehe, man könnte es hören im deutschen Schafsstall.

  12. Mirojo sagt:

    ach ja, warum machen 193 Länder mit? Weil alle Staatschefs, viele Minister und Politiker bei den Young Global Leaders in die Schule des Klaus Schwab gegangen sind! Merkel, Bearbock, Macron, Kurz, Sarkozy, Brown und ja, Politiker sind Marionetten in der Hand des Deep State, wer nicht mit macht, wird gestorben, siehe Tansania, Burundi, Haiti.

  13. Mirojo sagt:

    @Dziersynski
    Ich respektiere Ihre Aussagen, auch wenn ich sie für falsch halte. Über die Plandemie gibt es mittlerweile so viele Informationen, das Lockstep-Paper 2010 der Rockefeller Foundation, über Planspiele der NWO (Neue Welt Ordnung) im Jahr 2015, dass im Bayerischen Landeshaushalt 2019 bereits Gelder zur Plandemiebekämpfung vorgesehen waren, das Event 2001 im Oktober 2019, die Rede von Jaques Attali zur Bevölkerungsreduzierung (und seine Bücher), das Buch von Klaus Schwab "The Great Reset" von 2020 und nicht zuletzt das Youtubevideo "Pandemie in den Rohdaten" vom August 2021 , und da glauben Sie immer noch an die "Pandemie"?
    Und warum glauben Sie, dass Bill Gates der große Wohltäter ist und es keine Verschwörung des Deep State mit ihm, Soros, Rothschild, Rockefeller, Obama, der KP China, dem Papst und und und gegen die Menschen gibt? Gates, der sich 7 Mrd € Steuergelder in Europa erbettelt hat bei einem Privatvermögen von über 130 Mrd $, der 7 Mrd. Menschen impfen will, der der größte private Landbesitzer in den USA ist und die Menschen mit genmanipulierten Pflanzen und künstlichem Fleisch vergiften will. Sehen Sie den Zusammenhang zu genmanipulierenden mRNA- Impfstoffen, die die Menschen vergiften, die kaum Wirkung zeigen und wunderbar, nun aller 6 Monate aufgefrischt werden müssen? Gates, der "Philanthrop" der an Pfizer/ Biontec Mrd. verdient hat. Das alles gibt Ihnen nicht zu denken? Folge dem Geld!

    • Horst Kaiser sagt:

      Sehr geehrter, liebe(r) Miroja,

      sie haben auf eine der aufklärenden Argumentation sehr dienliche Weise auf eine Reihe wichtiger Dokumente hingewiesen, von denen ich – wiewohl vergleichweise gut informiert – einige noch nicht kannte. Ein sehr wichtiger – vielleicht weil so selbstverständlich erscheinender, oftmals unterlassener – Hinweis hätte als nützliche Ergänzung m. E, noch einal in Erinnerung gerufen werden können: die Tatsache, dass die WHO in einem Akt korruptionsgeleiteten Machtmissbrauchs während der Schweine-Grippe, als die nicht zuletzt von Big-Pharma erwünschte pandemische Lage sich nicht einstellen wollte, kurzerhand und klandestin die Definition des "Pandemie"-Begriffs geändert hat, um dann eine sachlich nicht existente, per neuer Definition legalisierte Ausrufung der Pandemie durchzuführen. Die willkürliche Definitionsänderung betraf, das "sachlich" wichtigste Kriterium: eine durch eine auftretende Infektionskrankheit verursachte hohe Zahl von Schwerkranken und Todesfällen. Als wichtigstes die Gesundheit direkt betreffendes Kriterium galt nunmehr lediglich die Infektiosität (jeder sich rasch verbreitende Schnupfen konnte nach dieser neuen Definition zur Pandemie erklärt werden).

      Es stellte sich dann heraus, dass die nach neuer, eigener Definition von der WHO ausgerufene "Pandemie" eine der mildesten Grippewellen der ganzen Nachkriegszeit war. Durch die Ausrufung als Pandemie waren viele Staaten verpflichtet riesige Mengen von Medikamenten bei Big-Pharma zu kaufen. Die Verabreichung dieser Arzneistoffe zeitigte viele schwere Erkrankungen als "Negenwirkungen" (bekannt sind die vielen Fälle von Narkolepsie). –

      Nun die eigentliche Pointe, die dem – am Vorhandensein einer "Pandemie" zweifelnden Diskussionspartner (DZIERSYNSKI) vielleicht noch nicht bekannt ist -: die willkürliche, wie sich herausstellte fehlerhafte und irreführende, unnütz Angst verbreitende Pandemiedefinition, die während der Schweinegrippe von der WHO absichtsvoll aus dem Hut gezaubert wurde, ist nie zurückgenommen worden, nie korrigiert worden, sie bildete auch die Grundlage für die erneute Pandemieausrufung der WHO im Jahre 2020 (diesmal: Corona-Pandemie).

      Es lohnt sich noch einmal den Zeitpunkt der Ausrufung der "Corona-Pandemie" durch die WHO zu ermitteln und dann z. B. bei der Plattform "Worldometer" zu prüfen, wieviele "Corona"-Tote es zu diesem Zeitpunkt nach offiziellen Zahlen gegeben hatte. Dieselbe Prüfung würde ich übrigens auch auch für Deutschland empfehlen: zu prüfen wieviele Corona-Tote es gab, als die "epidemische Lage nationaler Tragweite" im Bundestag beschlossen wurde (auch hierzu braucht man nur das Datum des Beschlusses und kann dann bei Wordometer auf das den Verlauf der Todesfälle darstellende Linien-Diagramm gehen). Auch dies führt zu erhellenden Überraschungen. –

      Die erste Frage (die in der Kontroverse zu klären gewesen wäre): Was verstehen die Diskussionspartner unter "Pandemie" (beziehen sie sich auf die bis zur Schweinegrippe gülitige, sachbezogene und dem allgemeinen Wortgebrauch entsprechende Begriffsbestimmung, oder stützen sie sich auf die sachfremde, willkürlich-fiktive, im Wesentlichen von den Interessen von Big-Pharma inspirierte Neudefinition der WHO? Vielleicht hätte diese Begriffsklärung, wenn rechtzeitig vorgenommen, manche unnütze emotionale Zuspitzung der Diskussion gar nicht erst aufkommen lassen.

      Mit freundlichen Grüßen

      P.S.: Von den von Ihnen genannten Dokumenten steht hinsichtlich des Aufklärungseffekts immer noch das "Event 201" ganz oben auf der meiner Rangliste (besonders das 4. Video, da hier die machtgestützte Kommunikationsstrategie in nur leicht codierter Form dargestellt wird: alle möglichen Argumente, Kritik, Gegenreden, wie immer sie geartet sein mögen, seien als "misinformation" zu behandeln, – dies die programmatische zynische Kurzformel für alles, was wir später seitens der staatlichen Machthaber und ihrer vielfältigen machtberauschten Komplizenschar an Zensur und Diffamierung Andersdenkender mit Empörung, Zorn ud Trauer erleben durften.
      Mit freundlichen Grüßen

  14. pmallm sagt:

    Guter Beitrag !
    Tja, nun kommen Sie ganz ohne Scharm an die Oberflächen, die vor Jahrzehnten bewußt von den Amerikanern zugelassen und gewollten linken Professoren, die uns Generationen von der Gesellschaft höchst zuträglichen Geisteswissenschaftlern bescherten – es war ein Luxus, den wir uns gönnten, gönnen wollten & sollten(!). Der normale Arbeiter verstand diese Herrn & ihre Lehrlinge nie, nur soviel war ihm immer klar: Die leben einfacher von dem was ich und andere erarbeiten und an Werten schaffen. Umgekehrt war den Intellektuellen die fleißige Arbeiterschaft & Masse der Angestellten nur insoweit von Interesse, als sie dem eigenen bequemen Leben dienten & Inhalt für Diskussionen boten. Erreicht wurde für die Gesellschaft wenig, manch einer probierte sich im Erwerbsleben, z.b.als Taxifahrer, fand das wenig anspruchsvoll und einträglich, so erschien dann doch der Weg in die GRÜNE Politik als nette Babywiege und so blieb es dann bis heute. Die Qualität verwendeten Windeln der fortlaufend stärker stinkenden Windeln nahm deutlich zu, sprich man wurde besser gepampert, doch dem Kleinkindalter entkommt heute selbst ein(e) über 40 Jähriger(e) nur vorübergehend & nach reichlich Vorbereitung.
    Fazit: Ein Professor ist in Österreich und auch in Frankreich schlicht ein Lehrer (Schule) und dabei sollte man es im Falle Habermas maximal belassen…..
    ,,In Österreich zum Beispiel redet man oft einen Schullehrer so an. In Frankreich ist „professeur“ das normale Wort für einen Lehrer.''
    Quelle© https://klexikon.zum.de/wiki/Professor. = Kinderlexikon ;-))

    • Horst Kaiser sagt:

      Sehr geehrte(r), liebe(r) pmallm,

      ich habe in meinem ausführlichen Kommentar zu dem Artikel von Uli Gellermann deutliche Worte in der Sache Habermas nicht gescheut, aber nun muss ich ihn dann doch etwas in Schutz nehmen. Lesen Sie noch einmal eines seiner früheren Werke, am besten den "Strukturwandel der Öffentlichkeit". Wer in historischer Perspektive die Entstehung der "modernen" Demokratien und ihre Wechselbeziehung zu den Medien bishin zu den medialisierten, von Werbefirmen konzipierten propagandistischen Inszenierungsformen der poltitischen Leitakteure verstehen und begreifen will, kommt um dieses immer noch wichtige Werk (von dem manche kritische Aufklärer noch immer meinen es sei sein bestes) nicht herum. Wir sollten nicht so grausam sein, einen Menschen allein nach den Verlautbarungen zu beurteilen, die er, hochbetagt, in seinem letzten Lebensabschnitt öffentlich äußert.

      Einer der bedeutundsten, wenn gleich nicht in der Weise, wie man es wünschen würde, bekannten (im letzten Jahr leider verstorbenen) Philosophen des 20. Jahrhunderts, Klaus Heinrich, wurde im Verlaufe seines Habilitationsverfahrens (Anfang der 60er Jahre) von einer Reihe seiner Kollegen – offensichtlich in einem Furor intellektuellen Neids – buchstäblich mit allen Mitteln gemobbt. Man versuchte mit allen Winkelzügen und Schikanen den Abschluss des Habil-Verfahren zu hintertreiben.

      Irgendjemand hat dann wohlwollend dafür gesorgt, dass als auswärtiger Gutachter Jürgen Habermas eingeschaltet wurde. Und nun raten Sie einmal, wie sich Habermas verhalten hat? Er las die Schrift von Klaus Heinrich ("Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen", später bei Suhrkamp als Buch erschienen), er erzählte während der Lektüre seiner Frau ganz aufgeregt: Da ist einer der wirklich denken kann. Und er verfasste – ein die Kamarilla am philosophischen Instituts der Freien Universität Berlin (deren Mitgründer übrigens Klaus Heinrich war) beschämendes Gutachten zugunsten von Klaus Heinrich. Kurz darauf lieh er seiner Bewunderung Ausdrucks, indem er in seinem Buch die "Logik der Sozialwissenschaften" diesem damals noch weitgehend unbekannten Philosophen und Religionswissenschaftler einen Platz neben den renommiertesten Denkern und sozialwissenschaftlern des 20. Jahrhundert einräumte.

      Mit einem Wort gesagt: Wir sollten uns nicht scheuen einen berühmten "Großdenker" mit der nötigen Schärfe zu kritisieren, aber wir sollten dabei den Schubladenradikalismus des berühmten mythologischen Wegelagerers Prokrustes vermeiden und uns um eine differenzierte faire Würdigung bemühen. Habermas Positionierung in Sachen weltweiter Pandemie-Kampagne erfüllt mich mit Zorn und Trauer, aber es berechtigt uns nicht sein Lebenswerk in Bausch und Bogen zu verdammen.

      Mit freundlichem Gruß

  15. DZIERSYNSKI sagt:

    Nein, Herr Lenz den Kinofilm Mozart kenne ich nicht. Auch ich bin noch nicht über einen Toten gestolpert. Sie setzen voraus, eine Pandemie – von der WHO am 20.03.2020 ausgerufen – ist erst dann gegeben wenn über tausende Tote auf den Gehwegen hinweggestiegen werden muss. Das sehe ich anders, bin aber kein Fachmann was eine Pandemie betrifft ( Sie scheinen mir da einiges voraus zu haben) und kann somit nur folgendes zu dieser Diskussion beitragen: sämtliche Länder dieses Planeten ergreifen Maßnahmen gegen diese – o.k., wenn es Sie beruhigt, – Krankheit. Sie gehen in der Bekämpfung dieser Covid19 Erkrankung nur unterschiedlich damit um. Die allermeisten der Bürger dieser Länder sehen keine Tagesschau + Co. Trotzdem ergreifen die Regierungen – sogar in denen, die sich auf einem sozialistischen Weg befinden, Maßnahmen, die auch in Einschränkungen von Bürgerrechten gipfeln. Und die übergroße Mehrheit der Bevölkerungen geht den Weg mit. Ich bin wahrlich kein Freund oder Sympathisant dieser Merkelregierung ( auch von der jetzt kommenden halte ich nichts), ganz im Gegenteil. Auch in diesem Land war und ist das genau so. Das mag man kritisieren – zu Recht kritisieren – ändert aber nix an der Tatsache. Schlagen Sie vor was Sie getan hätten. Alles laufen lassen? O.k. wäre eine Möglichkeit. Wir sollten jetzt nicht darüber diskutieren, wer im Kapitalismus bei den eingeschlagenen Wegen der Bekämpfung der "Pandemie" am meisten zu leiden hat. Das wäre ein anders Thema. Hier geht es ausschließlich darum herauszuarbeiten, ob eine Regierung/Staatsführung Maßnahmen zum Schutze der Menschen ergreifen darf oder nicht. Da gehen die Meinungen stark auseinander. In der Sendung: "Talk im Hangar" auf ServusTV – diese Runde kann man sich noch antun, anders als den deutschen Scheiß – waren sehr oft auch Alternativmeinungen von anerkannten Wissenschaftlern zu hören. Keiner, wirklich keiner, war gegen das Impfen, keiner leugnet (mir fällt kein besseres Wort ein) die Pandemie.
    Herrn Lenz, wird sind vermutlich in unseren politischen Positionen gar nicht so weit auseinander. Nur hier in dieser Frage gehe ich davon aus, in Zeiten einer Pandemie zu leben. Auch ohne glotzen der Tagesschau. Seien Sie herzlichst gegrüßt.

    • Fass sagt:

      Fazit: Tasten sind geduldig und DZIERSYNSKI ist langweilig.
      Am WE horch ich mal, was Habermas früher so gesagt hat.
      (in Cosels Verließ)

    • Nevyn sagt:

      Fass, die Burg Stolpen ist immer eine Besuch wert, auch das Verlies, wo olle August sie steckte, als er sie verließ. ;)
      Habermas hab ich nie gelesen. Es gibt so viel gute Literatur, warum sollte ich mir schlechte antun?

    • Fass sagt:

      Für die Radtour wird sich tatsächlich Geeigneteres finden lassen.

      Diskursethik – argumentative Einigung aller Beteiligten über moralische Vorschriften
      https://www.youtube.com/watch?v=W1At6NAPNv8

    • DZIERSYNSKI sagt:

      Guten Abend "Nevyn". Irritierend und seltsam anmutend ist Ihre Aussage: "Habermas hab` ich nie gelesen. Es gibt soviel gute Literatur….usw." Bei Ihrem Intellekt sind Sie sicherlich in der Lage festzustellen, oh, hier habe ich mich selbst ins Knie geschossen. Mit solch undifferenzierten und noch dazu – sorry – völlig bescheuerten Aussagen werden Sie Menschen nicht überzeugen können. Erst lesen, und nach der Lektüre den Verfasser als Idioten abstempeln, o.k., das würde noch Sinn machen. Sie verurteilen jemanden, den Sie – so sagen Sie selbst – gar nicht gelesen haben. Heute nicht. Früher nicht. Nein, lieber Schreiber "Nevyn", mit so einer Aussage diskreditieren Sie sich selbst. Schade.

    • Nevyn sagt:

      "Erst lesen, und nach der Lektüre den Verfasser als Idioten abstempeln, o.k., das würde noch Sinn machen."
      Merkwürdig, was Sie aus meinen Zeilen alles heraus lesen und als Grund benutzen, mich persönlich anzugreifen.
      Habermas mag vieles sein aber ganz sicher kein Idiot. Die sogenannten zeitgenössischen Philosophen sind mir doch eher Sophisten, staubtrockene Buchgelehrte statt Liebhaber der lebendigen Weisheit, verkopft, politisiert, manchmal auch machtgeil. Das können sie sein. Es interessiert mich nur nicht.

      Der Artikel von Herrn Gellermann ist ja auch nicht so der Brüller.
      Hier fand ich einen guten Artikel über Habermas:
      https://reitschuster.de/post/der-hund-auf-den-der-deutsche-geist-gekommen-ist/
      Witzig und intelligent geschrieben. Habermas ist offenbar der Spiritus Rector des aktuell herrschenden Zeit-Ungeistes.

    • Fass sagt:

      @ Nevyn
      Da muß ich doch noch mal auf den oben genannten yt-Artikel verweisen – bereits in den ersten Minuten wird deutlich, daß Rigidität schon immer fester Bestandteil der bundesdeutschen Politik ist. 30 Jahre ostdeutsche Geschichtsauslöschung können ein Lied davon singen, die Sachsen bekamen aus der westdeutschen Demokratie einen König – König Kurt – mit eigenem Schloß.

    • Fass sagt:

      zu übertreiben ist immer wieder sehr verlockend…
      gut, das es hier keine Löschfkt gibt

  16. DZIERSYNSKI sagt:

    Sehr geehrter Herr Rulai,
    ich denke Sie stimmen mir zu wenn ich sage, das die Pandemie ein sehr komplexes Thema ist. Alle Länder dieser Erde sind von einer globalen Pandemie überzeugt. Jedes – oder fast jedes – Land geht bei der Bewältigung dieser Krankheit einen eigenen Weg. Das, lieber Herr Rulai, können Sie doch nicht leugnen.
    Genau diesen Sachverhalt meine ich wenn ich schreibe, man sollte auch andere Meinungen anhören, geistig verarbeiten, daraus Schlüsse ziehen. Und was an dem Satz: " es sei denn Sie leugnen die Pandemie"…. trickreich sein soll erschließt sich mir nicht. Es ist doch verlorene Zeit mit jemanden zu streiten, der eine globale Pandemie völlig in Frage stellt. Aber wie die Bewältigung einer solchen Krise vonstatten geht, was könnte ein Staat besser machen usw. darüber sollte und muss diskutiert werden. Sollten Sie jedoch an eine "Weltverschwörung" ala Gates glauben, nun dann bitte ich Sie meine Zeilen zu vergessen. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

    • Fass sagt:

      Liebe/r Dziersynski,

      ich will mit der conclusio beginnen, um es für's netz tauglich kurz zu halten:
      sapere aude geriet in Vergessenheit und ist besonders schwer durchzustehen, wenn in der sich verbunden fühlenden Gruppe einmal eine gemeinsame Einstellung eingezogen ist.
      Wir (Lesende) hier sind der Meinung, es hat niemals eine öffentliche Debatte stattgefunden. Das Spektrum wurde medial und politisch so weit nach blau verzogen, das grün als alternativ erschien, gelb wurde als nichtexistent illustriert. Bspw. einen Wodarg zu diskreditieren hat niemals inhaltlich stattgefunden, selbst "dieAnstalt", die vielen als politisch aufgeklärt gilt, betrieb diesbezüglich Meinungsmache.

      hier müßte ganz viel Text rein, angefangen von warum machen Rußland und China "mit", aber ich bin müde von der Borniertheit.

      Damit man überhaupt diskutieren kann, müßten Sie definieren – Was verstehen Sie unter "Pandemie"? Die WHO hat 2009 ihre Definition geändert, seitdem ist es nicht mehr erforderlich, daß ein gesellschaftlicher Schaden durch eine "Pandemie" entsteht. Die Verantwortlichen in Regierung und Parlament kommen nicht um die Offenlegung der Maßnahmenabwägung herum, denn sie sind im Gegensatz zur WHO rechenschaftspflichtig.

      außerdem
      Länder können nicht überzeugt sein

    • DZIERSYNSKI sagt:

      Hallo Herr/Frau Fass,
      ich danke Ihnen, für diese im Ton sehr fair gehaltene Antwort, obwohl ich nicht langweilig bin. Hoffe ich.
      Ja, Sie haben recht, in diesem Land hat zu keinem Zeitpunkt eine ehrliche, offene Debatte über das Thema stattgefunden. Auch die täglich – seit 18 Monaten – sich wiederholenden sog. "CoronaNews" gehen mir gewaltig auf den Senkel. Ob es Borniertheit ist, wenn auch Länder wie Kuba/China/Russland/Vietnam, um einige zu nennen, Maßnahmen zur Eindämmung der "Pandemie" (schreib ich auf diesem Blog dann doch besser in Tüddelchen), treffen, bezweifele ich doch sehr. Alle Länder – Ausnahme Vietnam – haben eigene Impfstoffe entwickelt. Kuba verimpft an 900.000 Kinder ab 3 Jahre. All diese Tatsachen bringen mich immer wieder ins Grübeln, brachten mich nach langem Zögern, dazu mich auch impfen zu lassen. Sputnik kriegte ich nicht. Also, ich will nur sagen, ich kann die Meinungen hier auf dieser Seite sehr gut verstehen, viele teile ich voll umfänglich. Aber ich bitte doch, auch eine andere Ansicht – wenn schon nicht zu tolerieren – wenigstens zuzulassen.
      Auf ein Neues Herr/Frau Fass.

    • Nevyn sagt:

      Es gibt mehrere Blaupausen wie die Schweinegrippe und einige Stabsübungen wie Event 201, die vor der Ausrufung der Fledermausgrippenpandemie stattfanden. Merkwürdigerweise ahnte man den Verlauf sehr genau vorher.
      Wenn viele das Gleiche tun, kann es daran liegen, dass sie die Vorgehensweise als sinnvoll erachten. Es kann aber auch sein, dass im Hintergrund ein Mockingbird durch die Medien kickert, der den Politikern keine Wahl lässt, wenn sie nicht abgeschossen werden wollen. Und solche, die nicht mitmachen, wie in Tansania, sterben eben an Covid. Es gibt viele merkwürdige Zufälle auf dieser Welt. Für meinen Geschmack ein paar zu viel.
      Bemerkenswert ist auch das Virus. Die Fledermaus hat was geschaffen, das die vielen studierten Biogenetiker in den Hochsicherheitslabors mit ihren gain of function Bemühungen erblassen lässt. Man sollte sie entlassen und Fledermäuse einstellen.

    • Rulai sagt:

      "Sollten Sie jedoch an eine "Weltverschwörung" ala Gates glauben, nun dann bitte ich Sie meine Zeilen zu vergessen."

      Schon geschehen.

      Es ging den Juden damals ganz genauso: Bis kurz vorm Ende haben sie nicht daran geglaubt, daß etwas dermaßen Böses und Mörderisches mit ihnen gemacht werden könnte.
      Das Ungeheuerliche, das da geschah, war dermaßen groß, daß es einfach niemand glauben konnte, daß es geschah.
      Und heute ist es wiederum ganz genauso.
      Der normale Mensch kann sich einfach nicht vorstellen, daß 140 Regierungen weltweit an diesem neuen Holocaust mitwirken. Es ist einfach außerhalb ihres Horizontes.
      Und wer sich nicht schon sehr lange mit der Geschichtsfälschung und der Agenda von Deep Statte, Kabale und Khasarischer Mafia befaßt hat, der glaubt erst mal, daß diejenigen, die davon reden, einfach nur gestört sind.

      Diejenigen, die das schon mitgemacht haben, sehen das jedoch anders:

      https://doctors4covidethics.org/holocaust-survivors-write-to-the-european-medicines-agency/

      ++++++++++++++++++++++++

      Und auch Vera Sharav hat sich eindeutig geäußert: Es ist ein Eugenik-Eperiment. Ein Verbrechen ungeheuren Ausmaßes.
      Holocaustüberlebende Vera Sharav: Stoppt den Masterplan Eugenik!
      Von Rudolf Hänsel

      Die "Neue Rheinische Zeitung" (NRhZ) aus Köln veröffentlichte am 14. April 2021 ein Interview mit der Holocaustüberlebenden Vera Sharav in deutscher Übersetzung (1). Frau Sharav sprach in der 44. Sitzung des Corona-Untersuchungsausschusses mit Rechtsanwalt Dr. Fuellmich und seinem Team über "Die Wurzeln des Übels". Dabei schilderte sie, wie sie als Kind der Verfolgung durch den deutschen Faschismus ausgeliefert war und deshalb in den USA die "Alliance Human Research Protection" zum Schutz der Menschen vor medizinischer Willkür und vor Menschenversuchen gründete. Zu Hitlers Masterplan Eugenik gehörte die „T-4-Aktion“, die systematische Ermordung von Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen. Die Leitung oblag der Zentraldienststelle T4 (eine Abkürzung für die Adresse Tiergartenstraße 4). Diesen Krankenmorden fielen bis zum Jahr 1945 über 200.000 Menschen zum Opfer. Ausgehend von Hitlers Masterplan kam Frau Sharav auf den heutigen Masterplan „Eugenik“ von Rockefeller, Gates und Schwab zu sprechen. Ihre Schlussfolgerung lautete: „Das Virus ist nicht das Problem, …es ist die Eugenik. Hinzu kommt – wie vor 70 Jahren – der Gleichklang der Medien mit der Regierungspraxis.“ (2)

      Deshalb richtete sie einen dringenden Appell an die Deutschen: Stoppt den Masterplan Eugenik! Zur Sprache kam dabei auch der so genannte Nürnberger Kodex.

      Nürnberger Kodex

      Am 19. August 1947 endete vor einem Militärgericht im Nürnberger Justizpalast der erste der so genannten Nachfolgeprozesse des Nürnberger Kriegsverbrechertribunals. Sieben der 23 angeklagten Ärzte und Gesundheitsbeamten wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet. Ihnen allen wurden verbrecherische medizinische Experimente und Zwangssterilisationen vorgeworfen. Als Konsequenz wurden klare rechtliche Kriterien geschaffen, die für den Bereich der medizinischen Menschenversuche festlegten, inwieweit es sich um „normale“ Experimente oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt.

      Der Nürnberger Kodex ist somit eine zentrale ethische Richtlinie zur Vorbereitung und Durchführung medizinischer, psychologischer und anderer Experimente am Menschen und gehört zu den medizinethischen Grundsätzen in der Medizinerausbildung. Die zehn Punkte des Nürnberger Kodex von 1947 besagen, dass bei medizinischen Versuchen an Menschen „die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich (ist). Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können.“ (3)

      Corona-Impfung als Verletzung des Nürnberger Kodex?

      Nach Aussage der Professorin Heike Egner hat der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag „eine aus Israel eingereichte Klage wegen Verletzung des Nürnberger Kodex durch die israelische Regierung und Pfizer angenommen – die Entscheidung darüber steht nun aus“. (4) Eingereicht worden sei die Klage von einer Gruppe von Anwälten, Ärzten und besorgten Bürgern, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen möchten, „keine experimentelle medizinische Behandlung (COVID-Impfstoff) zu erhalten und sich deswegen unter großem und schwerem illegalem Druck der israelischen Regierung fühlen.“ (5)

      Fussnoten:

      (1)(2) Holocaustüberlebende richtet dringenden Appell an die Deutschen
      Stoppt den Masterplan Eugenik
      Vera Sharav im Corona-Untersuchungsausschuss
      NRhZ 765 vom 14.04.2021
      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27369

      Hitler hatte einen Masterplan, und der sei öffentlich bekannt gewesen. Der Masterplan von Rockefeller, Gates und Schwab sei seit Jahrzehnten ebenfalls bekannt und der heiße Eugenik. Vera Sharav berichtet in der 44. Sitzung des Corona-Ausschusses mit dem Titel "Die Wurzeln des Übels", wie sie als Kind der Verfolgung durch den deutschen Faschismus ausgeliefert war. Sie habe nie gedacht, vor "denselben Elementen" noch einmal Angst haben zu müssen. In den USA gründete sie die "Alliance Human Research Protection" zum Schutz der Menschen vor medizinischer Willkür und vor Menschenversuchen. Das Virus sei nicht das Problem, „…es ist die Eugenik". Hinzu komme – wie vor 70 Jahren – der Gleichklang der Medien mit der Regierungspraxis. Corona-Ausschuss-Mitglied, Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich: „Es sind diese Medien, wodurch all diese Propaganda funktioniert…ich habe von Anfang an gemerkt, was los ist. Ich dachte, dies ist die schlimmste Serie von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die jemals begangen wurden.“ Erich-Günter Kerschke hat Vera Sharavs Aussagen ins Deutsche übersetzt, "voice over" eingesprochen und auf seinen youtube-Kanal "FlohFunk TV2" hochgeladen. Dort wurde der Beitrag umgehend gesperrt und trotz Widerspruchs nicht wieder frei gegeben. Nachfolgend das Transkript der deutschen Fassung und das Video auf der Video-Plattform vimeo.
      "

    • Rulai sagt:

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27390

      Link zum Transkript

  17. Lieber Ulli Gellermann,

    Herr Habermas hatte Sie lange zu täuschen vermocht. Ihr Statement belegt nunmehrig sogar wertvolle Ent-Täuschung.
    Dieser Welt-Interpretierer, ist nur einer von vielen Heßlingen, Prechtlingen weniger Philosoph als angenommen.
    Ihr Engagement namens moralischer Entrüstung verleiht einem Idioten Würde (Marshall McLuhan) unverdiente Würde. Ihm hätte m.E. anstatt gewichtiger moralischer Gellermann-Entrüstung scharfzüngiger Gellermann-Spott gebührt.

    • DZIERSYNSKI sagt:

      …. nur eine kurze Frage: haben Sie – als derjenige, der diese Kolumne kommentiert, auch den Aufsatz von Habermas gelesen? Sollten Sie diese Frage mit ja beantworten, dann bitte ich Sie mir konkret aufzuzeigen, wo der Herr Habermas nun völlig daneben liegt. Immer nur jeden, der nicht Ihrer Meinung ist, zu verteufeln und an die Wand zu stellen, oder ans Kreuz zu nageln, bringt uns in dieser Frage kein Stück voran. Es sei denn, Sie leugnen in Gänze diese Pandemie.

    • Rulai sagt:

      "Immer nur jeden, der nicht Ihrer Meinung ist, .."

      Das ist vom Niveau eines "nie hörst Du mir zu.." oder ähnliche Äußerungen von unreifen Erwachsenen.

      Und Pandemie: Ja, wo gibt es denn eine? Außer in den Testungen, in den Inzidenzen?

      Sie glauben offenbar dem Propagandanarrativ des Regimes.

      Es sei denn, Sie leugnen – – – und auch hier wieder dieser perfide Trick, den Leugner einzuschleusen.
      Angeklagter, leugnen Sie, die Tat begangen zu haben?
      Im Leugner steckt nicht nur eine Vorverurteilung,
      sondern es wird natürlich auch der Holocaust ins Spiel gebracht.

      Also, Herr Dziersynski. Wenn Sie von dem Angesprochen tatsächlich eine Antwort erwarten sollten,
      dann arbeiten Sie mal an Ihrer Kommunikation.

    • Lustig lustig, Herr Dziersynski, eine Pandemie zu leugnen setzt eine Pandemie jedoch voraus. Vielleicht zeigen sie diese hier mal stichwortartig auf. Ich jedenfalls bin noch über keinen Toten da draußen gestolpert.
      Kennen Sie den Kinofilm Mozart, wo der König Mozart auffordert mit: beweise er es und dann hat dieser Mozart Sallieries Geklimper in eine lustige und schöne Musik verwandelt, weg vom Gehämmere.
      Also, beweise er es, Herr Dziersynski: wo ist sie, die Pandemie, ausser in den Köpfen derer, die Tagesschau und co glotzen?

    • Fass sagt:

      Zwar ist mir Habermas unbekannt, aber irren ist menschlich und Fehler sind es auch. Zynismus schadet uns selbst.

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