Ukraine-Desinformationen durch US-Fernseh-Generäle | Von Rainer Rupp

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Wenn man sich Fernsehkommentare und Interviews mit pensionierten US-Generälen anhört, könnte man glauben, dass Russland schwer angeschlagen in den Seilen hängt und die Ukraine zum K.O.-Schlag ausholt. Die Ukraine wird gewinnen, weil sie gewinnen muss! So lautet die westliche Propaganda-Losung, die wie ein Mantra in einem indischen Aschram von den US/NATO-Propagandagurus 24 Stunden am Tag ständig wiederholt wird. Betrachtet man jedoch die für die Ukraine erschreckende Realität auf dem Schlachtfeld im Donbass und darüber hinaus, dann wird schnell klar, dass die Prahlerei der US-Generäle lediglich einen jahrzehntelangen Trend rosiger Berichte über angebliche militärische Erfolge der US-Streitkräfte oder ihrer Stellvertreter fortsetzt.

Diese rosigen Berichte der US-Generalität haben sich dann allzu oft als falsch herausgestellt, als Wunschdenken, als verbissenes Beharren auf der Richtigkeit der eigenen Propaganda. Das hatte nicht nur katastrophale Folgen z. B. für die Menschen in Afghanistan, im Irak, in Libyen, in Syrien, im Jemen und aktuell in der Ukraine, sondern auch für die Bevölkerung der USA. Denn nur die elitären Kriegstreiber in Politik, Medien und Rüstungsindustrie sind die Gewinner, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland.

Zugleich sind inzwischen die westlichen Medien durchweg von ihrem ursprünglichen Auftrag und Selbstverständnis, nämlich offizielle Behauptungen der Regierung und ihrer inoffiziellen Propagandisten auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, weiter entfernt als die Erde vom Mond.

Daniel Davis, ehemaliger Oberst der US-Armee, hat am 19. Juli auf der kritischen Internetseite 1945 einige Beispiele zitiert, wie die US-Fernseh-Generäle die Bevölkerung und den Kongress der Vereinigten Staaten belügen und damit die Grundlage für politische Fehlentscheidungen legen. Das ist natürlich kein exklusives US-Phänomen, sondern trifft auch auf Deutschland zu.

Als Beispiel zitiert der Autor Davis, der Kriege aus eigenen Erfahrungen in vier Einsätzen (Desert Storm, Operation Iraqi Freedom, zweimal Afghanistan) kennengelernt hat, den pensionierten US-General Ben Hodges, der letzte Woche gesagt hat, dass nach vier Monaten Kampf die “Russen erschöpft sind” und dass, “wenn der Westen dieses Jahr zusammenhält, der Krieg Anfang 2023 vorbei sein wird”. Ins gleiche Horn hatte Anfang dieses Monats der pensionierte General Mark Hertling gestoßen, als er einem CNN-Publikum weismachte, dass die Ukraine “immer mehr Artillerie” aus dem Westen erhält, und deshalb zu dem Schluss kam, “dass sich allmählich das Blatt” zuungunsten Russlands wendet. Und am 10. Juli hatte der ehemalige stellvertretende Stabschef der US-Armee, General Jack Keane – in Anlehnung an die Generäle Hodges und Hertling – gegenüber Fox News behauptet, dass die “Ukrainer trotz der Fortschritte Russlands im Donbass immer noch eine echte Chance haben, Territorium zurückzuerobern. Wir sollten sie nicht unterschätzen.”

Für die Behauptungen gebe es aber keine glaubwürdigen Beweise, widerspricht Ex-Oberst Davis der Schönfärberei der Fernseh-Generäle. Laut Davis, der als Senior Fellow am “Defense Priorities Project”, ein Projekt über “Verteidigungsprioritäten”, teilnimmt und zugleich als Redakteur bei 1945 arbeitet, verdrehen die Fernseh-Generäle komplett den aktuellen militärischen Stand der Dinge in der Ukraine.

Zweifellos hätten die Russen erhebliche Verluste an Material erlitten, räumt Davis ein, aber es gebe keine Beweise auf dem Schlachtfeld, dass die Russen auch nur annähernd “erschöpft” seien. Der größte Teil der vom Westen versprochenen Artillerie sei bereits an die Ukraine ausgeliefert worden, und das habe “bis heute nicht dazu geführt, dass Russlands Vormarsch durch den Donbass auch nur verlangsamt, geschweige denn gestoppt wurde”. Die HIMARS-Trägerraketen hätten es der Ukraine zwar ermöglicht, tief hinter den russischen Linien zuzuschlagen, und sie hätten dort schweren Schaden angerichtet, aber nichtsdestotrotz habe auch das “nicht zu einer beobachtbaren Verringerung des immer noch schweren täglichen Artilleriefeuers auf ukrainische Stellungen geführt”.

Darüber hinaus verliere die ukrainische Armee angeblich bis zu 1.000 Mann pro Tag, hauptsächlich durch russisches Artillerie-, Raketen- und Panzerfeuer, das sich nicht verlangsamt habe. Auch im Luftraum über der Ukraine habe sich die Dynamik nicht verändert. Russland dominiert mit bis zu 300 Einsätzen pro Tag den Himmel, bei etwa 20 Einsätzen der Ukraine. Und es habe sich “an der Tatsache nichts geändert, dass der Ukraine die Munition für ihre Haubitzen kritisch knapp wird, während Russland weiterhin fast unbegrenzte Mengen für sich selbst herstellen kann”.

Die wichtigsten Voraussetzungen für einen Krieg, die Grundlagen der Kampfhandlungen, lägen “fast alle auf der russischen Seite”. Bei den G7-, G20- und NATO-Gipfeln seien der Ukraine keine zusätzlichen, umfangreiche Mengen an modernen Waffen versprochen worden. Was bisher an Ausrüstung geliefert wurde, beschränke sich auf ein paar hundert Artillerie-Einheiten, etwa 250 Panzern aus der Sowjetzeit und einige gepanzerte Personaltransporter aus der Vietnam-Zeit. Insgesamt ergebe “all diese Ausrüstung – einschließlich der HIMARS – in Art und Menge nicht einmal einen Bruchteil der Ausrüstung, die die Ukraine für eine Gegenoffensive benötigen würde”, so Davis.

Die Idee, dass die Ukraine die derzeitige Offensive Russlands stoppen und dann zu einer Gegenoffensive übergehen könnte, um die russischen Truppen zurückzudrängen – wie es dem Ex-NATO-Oberbefehlshaber Hodges vorschwebt, der zudem sagte, er glaube, dass dies noch vor Ende dieses Jahres geschehen werde –, habe keine gültige Grundlage vor Ort in der Ukraine, so Davis. Aber in den letzten zwei Jahrzehnten seien diese Art von “rosig-optimistischen Behauptungen, die von den Realitäten auf dem Schlachtfeld abgehoben sind, nichts Neues für Amerikas Generäle”, so Davis.

Anschließend geht der 1945-Autor Davis in seinem Artikel darauf ein, wie dieselben Generäle, die heute in bequemen Sesseln vor den TV-Kameras mit ihren Behauptungen die Öffentlichkeit in die Irre führen, schon in Afghanistan und im Irak total daneben lagen. Die Dynamik der unbegründeten, optimistischen Einschätzungen aus den verlorenen US-Kriegen in Afghanistan und im Irak wiederhole sich jetzt in der Ukraine. Es gebe einfach “keine gültige Grundlage, auf der behauptet werden könnte, dass die ukrainische Armee innerhalb von Monaten in die Offensive gehen und Russland bis Ende des Jahres aus dem Land vertreiben könnte, was General Hodges behauptet hat”, so Davis, der dies zum Anlass für eine Warnung an die Medien nimmt:

“Die Gefährlichkeit dieser Art von Aussagen besteht darin, dass sie den Menschen in der Ukraine falsche Hoffnungen machen, dem amerikanischen Volk bezüglich dessen, was möglich ist, ein ungenaues Bild über die tatsächliche Lage vermitteln, und zugleich den Kongress ermutigen, weiterhin eine Strategie zu finanzieren, die mit ziemlicher Sicherheit scheitern wird.”

Deshalb rät Davis den US-Medien, dass es “an der Zeit ist, routinemäßig optimistische Behauptungen einiger unserer aktiven und pensionierten Generäle mit mehr Skepsis zu betrachten”.

Was Davis leider nicht erwähnt, was hier aber unbedingt dazugehört hätte, wäre die Forderung gewesen, bei jedem Auftritt der Fernsehgeneräle die Zuschauer darauf hinzuweisen, für wen diese Sprachrohre der Kriegstreiber aktuell arbeiten. Denn die große Mehrheit dieser Ex-US-Generäle arbeitet heute für die US-Rüstungsindustrie, entweder direkt als Lobbyist oder indirekt in einer sogenannten Denkfabrik.

Auch in den deutschen Fernseh-Talkshows wäre es dringend erforderlich, bei den eingeladenen Militärexperten, Politologen und wie sie sonst noch heißen die Zuschauer darüber aufzuklären, für wen sie wirklich arbeiten, das heißt, wer die Finanziers ihres Instituts sind und wer ihre Arbeitgeber bezahlt. Sie, geneigte Leser, erinnern sich sicher an die nachweislich über tausend Jahre alte Volksweisheit: “Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing.”

Wie wir gleich sehen werden, wäre eine größere Transparenz der Akteure in den Talkshows, Nachrichten-Interviews und politischen Bewertungen in der deutschen Medienlandschaft weitaus dringender nötig als in den USA. Denn in Sachen politischer Manipulationen ist der US-Bürger bei weitem nicht so dumm, wie er gerne von den hochnäsigen Europäern dargestellt wird. Und wenn die jüngsten Umfragewerte der international als seriös anerkannten Gallup Organization auch nur annähernd stimmen, dann sind die US-Bürger gegenüber den öffentlichen Verlautbarungen und den dazugehörenden Medienberichten mit hoher Wahrscheinlich weitaus weniger gutgläubig als die Europäer, vor allem die Deutschen.

Den in der Mehrheit immer noch obrigkeitsgläubigen Deutschen können die Herrschenden nach wie vor jeden Mist als pures Gold verkaufen.

Das wurde leider nicht nur bei den COVID-19-Zwangsmaßnahmen demonstriert, sondern wir sehen es auch aktuell in der gelb-blauen Hysterie um die Ukraine-Krise. Dabei fügt sich die Masse des Volkes brav und ohne aufzumucken in die bereits angelaufenen behördlichen Vorbereitungen für ein seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gekanntes Mangelregime ein.

Die Bevölkerung wird derzeit auf Frieren und womöglich Hungern vorbereitet. Die lässt das geduldig über sicher ergehen, im Vertrauen auf das Versprechen der Regierung, dass “wir das schaffen werden, wenn wir alle zusammenhalten”. Zusammenhalten, um was zu tun? Dabei mitarbeiten, wie die Regierung uns wie zuvor bei COVID-19 in unseren Grundrechten beschneidet und uns sogar vorschreibt, wie niedrig die Wohnzimmertemperatur zu sein hat. Hat eigentlich schon jemand daran gedacht, wie viele alte Menschen an Unterkühlung krank oder sterben werden?

Wir sollten nicht vergessen, dass es sich bei der uns bevorstehenden Katastrophe nicht um eine Naturgewalt handelt, die man hinnehmen muss, sondern um eine von den herrschenden Polit-Eliten absichtlich herbeigeführte Krise. Diese könnte von der aktuellen oder einer anderen Regierung in Berlin noch verhindert werden, und zwar durch ein Ende der Konfrontationsmaßnahmen gegen und Aufnahme eines echten Dialogs mit Russland. Das wird jedoch nicht möglich sein, wenn die Masse der Deutschen weiter brav zu Hause vor dem Fernseher bleibt, folgsam den Verlautbarungen der Regierung folgt und sich mit den dazugehörigen “Erklärungen” der Medien für dumm verkaufen lässt, ist die Katastrophe nicht aufzuhalten. Nur wenn wir NICHT “alle zusammenhalten” und die Behauptungen der herrschenden Eliten auf den Straßen und Plätzen der Städte und Dörfer kritisch hinterfragen, nur dann haben wir überhaupt eine Chance in Deutschland, das Schlimmste noch zu verhindern.

Obwohl exakte Vergleichsdaten fehlen, scheinen die US-Amerikaner laut der jüngsten Gallup-Umfrage in Bezug auf Mediennachrichten oder Verlautbarungen des US-Kongresses und der Regierung in Washington weitaus kritischer eingestellt zu sein als die Europäer und speziell wir Deutschen, die immer noch dem Irrglauben nachhängen, dass die herrschenden Eliten für die Bevölkerung nur das Beste wollen. Deshalb trifft die Sorge von Oberst Davis über die Desinformation der öffentlichen Meinung durch Fernseh-Generäle und andere “Experten”, die auf allen TV-Kanälen und in den Zeitungen die Ukraine-Kriegspropaganda bedienen, viel stärker auf die Deutschen zu als auf die US-Amerikaner.

Zunächst einige Worte zur Gallup Organization. Sie ist eines der weltweit führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute mit Sitz in Washington und hat den Ruf, weitgehend frei von politischer Manipulation zu sein, soweit das überhaupt möglich ist. Seit 1935 führt das Unternehmen Meinungsumfragen zu verschiedenen US-amerikanischen sowie internationalen Themen durch und ist in über 30 Staaten vertreten.

Unter anderem verfolgt Gallup im Rahmen seiner jährlichen Umfrage über wichtige US-Institutionen seit 1973 das Vertrauen der US-Amerikaner in Zeitungen und seit 1993 in Fernsehnachrichten. Die neuesten Messwerte stammen aus einer Umfrage vom 1. bis 20. Juni 2022. In dieser Umfrage wurde das Vertrauen der US-Bürger in insgesamt 16 staatliche und nichtstaatliche Institutionen gemessen, darunter Zeitungen, TV-Nachrichten und der US-Kongress.

Vorweg eine Zusammenfassung der für die regierenden Eliten alarmierenden Ergebnisse:

Nur noch 16 Prozent der US-Amerikaner haben sehr viel oder ziemlich viel Vertrauen in Zeitungen, und nur noch elf Prozent haben ein gewisses Maß an Vertrauen in Fernsehnachrichten. Beide Werte sind im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte gesunken. Dabei scheinen die Demokraten (die Biden-Wähler) gutgläubiger zu sein als die Republikaner und die Parteilosen. Von den insgesamt 16 untersuchten Institutionen sind die Vertrauenswerte von elf zurückgegangen und von fünf unverändert geblieben. Es gab also bei keiner Institution einen Vertrauenszuwachs.

Von den 16 Institutionen rangieren die Fernsehnachrichten und die Zeitungen am unteren Ende dieser Liste. Nur in eine weitere Institution haben die US-Amerikaner seit vielen Jahren noch weniger Vertrauen als in die verlogenen Medien, und das ist der US-Kongress. Dabei spielt es keine Rolle, welche der beiden Parteien, Demokraten oder Republikaner, im Kongress die Mehrheit haben.

Der US-Kongress besteht aus zwei Häusern, aus dem Senat als Oberhaus und dem “House of Representatives” als Unterhaus, das alle zwei Jahre neu gewählt wird. Bei den Wahlen im November dieses Jahres wird die Demokratische Partei Joe Bidens mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre bisherige Mehrheit verlieren. Dann würden die Republikaner beide Häuser dominieren und Biden und seine Mannschaft die nächsten zwei Jahre als sogenannte “lahme Ente” regieren. Biden wäre dann in einer Lage, die in etwa mit der des französischen Präsidenten Emmanuel Macron vergleichbar ist, dessen Partei bei den jüngsten Wahlen ebenfalls die Mehrheit im Parlament verloren hat.

Aber egal, wie die Novemberwahl in Washington ausgeht, das extrem geringe Vertrauen der US-Bürger in den US-Kongress wird unverändert bleiben. Es wird höchstens noch weiter absinken, denn aus Sicht der US-Bürger ist der US-Kongress ein Selbstbedienungsladen für total korrupte Politiker, egal aus welcher Partei sie kommen.

Großes oder ziemlich viel Vertrauen in den US-Kongress haben laut der aktuellen Gallup-Umfrage nur noch sieben Prozent der US-Bürger; etwas Vertrauen haben noch 36 Prozent, und 57 Prozent haben sehr wenig oder gar kein Vertrauen mehr in die von den Eliten heiliggesprochene, angeblich höchste demokratische Institution, den US-Kongress.

Wie sehr die US-Amerikaner uns Europäern in puncto Misstrauen gegenüber den Meinungsmachern in den Medien seit Langem voraus sind, zeigt die langjährige Trendanalyse von Gallup. Demnach gab es nur ein Jahr, nämlich 1997, in dem die Mehrheit der US-Amerikaner ihren Zeitungen zum Ausdruck brachte. Aber auch damals waren es nur 51 Prozent, die das taten. Den zweithöchsten Wert von je 39 Prozent hatte es in den Jahren 1973 und 1990 gegeben. Der langjährige Trenddurchschnitt des Vertrauens in Zeitungen liegt bei 30 Prozent und damit deutlich über dem aktuellen Wert von 16 Prozent, womit der vorläufige Tiefststand erreicht ist.

Auch bezüglich des Vertrauens in Fernsehnachrichten können wir trotz nicht vorhandener Vergleichsdaten mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die US-Amerikaner auch hier den Europäer voraus sind, vor allem den Deutschen, die nach wie vor für ihre Nachrichten am Tropf von Tagesschau und Heute-Journal hängen.

In den USA lag das Vertrauen der Bürger in Fernsehnachrichten nie höher als 46 Prozent im Jahr 1993. Im langfristigen Durchschnitt lag er bei 27 Prozent, deutlich höher als der derzeitige Tiefpunkt von elf Prozent. Laut Gallup ist dies das vierte Jahr in Folge, in dem das Vertrauen in TV-Nachrichten unter 20 Prozent liegt. Und in der Trendanalyse ist das aktuelle Ergebnis das zweite Mal, dass eine Mehrheit der US-Amerikaner, 53 Prozent, sehr wenig oder gar kein Vertrauen in die Fernsehnachrichten hat.

Auch das Vertrauen in die Institution der US-Präsidentschaft ist in den letzten Jahren rapide gesunken. Allein im letzten Jahr ist es um 15 Prozentpunkte von 38 auf 23 Prozent gefallen. Noch schlechter steht um das Vertrauen der US-Bürger in Big Business, das im letzten Jahr von 18 auf aktuell 14 Prozent gefallen ist. Insgesamt haben laut Gallup-Umfrage drei Viertel der US-Bürger den Säulen, auf denen das Staatswesen der US-Oligarchie ruht, das Vertrauen entzogen. Bei einer weiteren Verschärfung der innenpolitischen Probleme und falschen Reaktion der herrschenden Eliten könnte eine Situation entstehen, in der – zumindest in einigen US-Bundesstaaten – das herrschende Regime ernsthaft in Frage gestellt werden könnte, mit nachhaltigen Auswirkungen bis nach Europa.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: mark reinstein / shutterstock
Hinweis Titelbild:
1991 Chairman of the Joint Chiefs of Staff General Colin Powell (USA) holds a news briefing in the Pentagon press room on Operation Desert Shield

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Kommentare (25)

25 Kommentare zu: “Ukraine-Desinformationen durch US-Fernseh-Generäle | Von Rainer Rupp

  1. KaraHasan sagt:

    Russland ist nicht daran interessiert, Ukrainer zu vernichten. Sie werden nach Möglichkeit aufgeklärt, weil sie von dem Westen benutzt werden, gegen den eigenen Bruder zu kämpfen.

  2. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    währenddessen veröffentlicht das russische Verteidigungsministerium Bilder, die die Zerstörung von HIMARS-Raketenwerfern zeigen.

  3. Hutmacher sagt:

    "Ukraine will Russland zum Terrorstaat erklären lassen

    18.20 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Artillerieangriff auf ein Lager mit ukrainischen Kriegsgefangenen hat die Regierung in Kiew die internationale Gemeinschaft aufgefordert, Russland zu einem Terrorstaat zu erklären. „Die Russen haben ein weiteres schreckliches Kriegsverbrechen verübt und das Gefängnis im besetzten Oleniwka beschossen, in dem sie ukrainische Kriegsgefangene halten„, schrieb Außenminister Dmytro Kuleba am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter. Alle Partnerstaaten sollten diesen „brutalen Verstoß gegen das internationale Recht„ hart verurteilen.

    In Gefängnis bei Oleniwka in dem von Separatisten kontrollierten Teil des Donezker Gebiets waren zuvor nach russischen Angaben über 50 Kriegsgefangene durch ukrainischen Beschuss getötet worden. Mehr als 100 Gefangene seien verletzt worden. Moskauer und örtlichen Angaben zufolge erfolgte der Angriff durch die ukrainische Armee mit Präzisionsraketenwerfern des Typs Himars. Kiew wies die Anschuldigungen zurück und warf wiederum der russischen Armee einen gezielten Beschuss der Baracke mit Angehörigen des umstrittenen Regiments Asow vor. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

    Der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, schloss sich der Forderung nach einer harten internationalen Verurteilung des Angriffs an. “Das ist ein zynisches und hinterhältiges Verbrechen, das in die Geschichte unter der Bezeichnung „Terrorakt von Oleniwka“ eingehen wird“, teilte Jermak bei Twitter mit. Den Russen sei es egal, wen sie töten. “Für sie ist der Mord wichtig und die ständige Lüge, um die Beweise zu verbergen“, meinte der 50-Jährige. Zudem forderte Jermak vom Westen Raketen mit 300 Kilometer Reichweite für bereits vorhandene Mehrfachraketenwerfer US-amerikanischen Typs."

    https://www.focus.de/politik/ausland/stimmen-zum-ukraine-krieg-russland-schickte-lange-vor-krieg-agenten-um-ukraine-invasion-vorzubereiten_id_57275780.html

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    Und jetzt sprengen die Russen ihre eigenen Gefängnisse in die Luft um bereits inhaftierte ASOW- Terroristen aus dem Weg zu räumen?

    Wer soll diesen Schwachsinn eigentlich noch glauben?

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      für Russland ist jeder Asow-Kämpfer, der vor der Kamera aussagt, ein Erfolg im Propagandakrieg. Und möglicherweise ist auch jeder Asow-Kämpfer, der dem russischen Geheimdienst Namen von Personen in Befehlsketten nennen könnte, ein Vorteil für die Russen.

  4. Hutmacher sagt:

    "Ex-CIA-Chef Petraeus hält Sieg der Ukraine für „immer wahrscheinlicher“

    Samstag, 30. Juli, 07.18 Uhr: Der ehemalige US-General und Ex-CIA-Chef David Petraeus hält es für möglich, dass die Ukraine im Angriffskrieg von Russland eingenommene Gebiete zurückholen kann. „In der Tat scheint es immer wahrscheinlicher, dass die ukrainischen Streitkräfte einen Großteil, wenn nicht sogar alle Gebiete zurückerobern könnten, die in den letzten Monaten von den russischen Streitkräften eingenommen wurden“, sagt er der "Bild" (Samstag).

    „Wenn die Nato und andere westliche Staaten weiterhin Ressourcen im derzeitigen Tempo bereitstellen, … werden die ukrainischen Streitkräfte meines Erachtens in der Lage sein, weitere russische Vorstöße zu stoppen und damit beginnen, die seit dem 24. Februar von den Russen eroberten Gebiete zurückzuerobern“, sagte Petraeus. Russland hatte Ende Februar seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland gestartet.

    Zugleich warnte der ehemalige Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA vor den Folgen eines möglichen russischen Sieges für Europa: „Ein militärischer Erfolg Russlands in der Ukraine, den ich für sehr unwahrscheinlich halte, wäre für die europäische Sicherheit katastrophal.“ Dies habe das Atlantische Bündnis inzwischen verstanden: „Offen gesagt glaube ich, dass die Staats- und Regierungschefs der Nato – und die Staats- und Regierungschefs der westlichen Nicht-Nato-Staaten – dies erkannt haben und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Russland keinen Erfolg haben kann“, so Petraeus."

    https://www.focus.de/politik/ausland/stimmen-zum-ukraine-krieg-russland-schickte-lange-vor-krieg-agenten-um-ukraine-invasion-vorzubereiten_id_57275780.html

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    Wenn ich solche Berichte in den MSM lese, wird klar, dass es sehr schlecht um die Ukraine steht.
    Welche "Ressourcen" kann die NATO bei der es sich ja um ein "Verteidigungsbündnis" handelt der Ukraine zur Verfügung stellen?
    Scholz und die anderen westlichen Clowns haben doch immer peinlich genau darauf geachtet, dass die Waffen nebst Unterstützung von einzelnen Ländern "geliefert" werden und nicht direkt von der NATO. Die NATO selbst verfügt ja weder über Waffen noch Truppen sondern allenfalls die einzelnen Mitglieder dieser merkwüdigen Organisation.

  5. Ralle002 sagt:

    Ob Gespräche mit Russland etwas bringen würden?
    Spricht etwa Herr Putin etwa mit den dortigen Bürgern, wenn diese wegen der unerlaubten Teilnahme an Demonstrationen verhaftet werden?

    Ich würde es mal vermuten, dass man mit Herrn Putin nicht diskutieren kann.
    Vor allem ist Herr Putin ein Schein-Demokrat.
    Jedenfalls werden Oppositionelle in Russland regelmäßig ermordet

    Die westlichen Länder haben in ähnlicher Weise eine Schein-Demokratie bzw. eine Demokratie-Illusion.
    Es gibt einige Indizien dafür, dass Russland die treibende Kraft dafür ist, dass die westlichen Länder (ebenfalls) keine Demokratie haben.

    Beispiel:

    US-Wahl 2016:
    Forscher weisen Russland Einmischung in US-Wahlkampf nach
    Zwei Studien belegen, in welchem Umfang Russland soziale Netzwerke genutzt hat, um Wähler zu beeinflussen. Demokraten sprechen von einem "Angriff auf unsere Demokratie".
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/us-wahl-2016-russland-einmischung-soziale-medien

    Die CIA wird in vielen Bereichen ein Gegenspieler Russlands sein.

    01. Oktober 2020
    Russland wirft Alexej Nawalny Zusammenarbeit mit CIA vor
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-10/kreml-alexej-nawalny-cia-vorwurf-russland

    Dann bedienen sich die Mächtigen dieser Welt einiger Methoden, die es fast unmöglich erscheinen lassen, dass wir überhaupt jemals eine funktionierende Demokratie haben werden.

    n-tv.de, 03. APRIL 2016
    Datensatz belastet Putins Umfeld
    "Panama Papers" decken Geheim-Gelder auf

    03.10.2021
    Was Putin und Tony Blair gemeinsam haben: Fünf Erkenntnisse zum neuen Enthüllungsprojekt «Pandora Papers»
    https://www.luzernerzeitung.ch/international/enthuellung-was-putin-und-tony-blair-gemeinsam-haben-5-erkenntnisse-zum-neuen-enthuellungsprojekt-pandora-papers-ld.2197158

    18.03.2018
    Trumps Beraterfirma soll 50 Millionen Facebook-Profile angezapft haben
    https://www.welt.de/politik/ausland/article174662222/Datenleck-Trumps-Beraterfirma-soll-50-Millionen-Facebook-Profile-angezapft-haben.html

    March 17, 2018
    How Trump Consultants Exploited the Facebook Data of Millions
    https://www.nytimes.com/2018/03/17/us/politics/cambridge-analytica-trump-campaign.html

    Ein besonderes Problem ist der Umstand, dass Donald Trump sich mit seinen vielen Schulden erpressbar gemacht hat.
    Sein unternehmerisches Engagement in erheblichem Umfang war nicht mit dem Präsidentenamt zu vereinbaren.

    BEI AMTSÜBERNAHME
    Trump hatte wohl 300 Millionen Dollar Schulden bei der Deutschen Bank
    https://www.welt.de/politik/ausland/article192434889/USA-Deutsche-Bank-haendigt-Trumps-Finanzunterlagen-an-Ermittler-aus.html

    Etwa Ernst Wolff behauptet es richtig, dass die Probleme nicht mehr auf parlamentarischem Wege lösbar sind.
    https://www.youtube.com/watch?v=zEaPnIztjP8

    Schließlich benötigt der Kapitalismus immer schneller die "Schulden anderer Leute" und insofern ein "ewiges Wachstum", das es aber gar nicht geben kann.

    Folgender Beitrag von Prometheusinstitut ist hingegen fast völlig falsch:

    ABHÄNGIGKEIT IST KEINE SCHWÄCHE – SONDERN DIE GROSSE STÄRKE DER FREIEN WELT
    https://prometheusinstitut.de/abhaengigkeit-ist-keine-schwaeche-sondern-die-grosse-staerke-der-freien-welt/

    Hierzu:
    Der Schreiber dieses Beitrags hat sich nicht mit der Frage beschäftigt, was Geld als solches überhaupt ist.
    Wenn man aber fehlerhaft davon ausgeht, dass Geld ein Tauschmittel ist? Dann ist auch die weitere Themenarbeit ein einziger Folgefehler.

    Ähnlich scheint es auch die Partei "Die Linke" nicht zu verstehen, dass unser Geld- und Bankensystem nicht wie in der heutigen Form auf Dauer funktionieren kann.

    Gerade weil Die Linke die Unlösbarkeit der derzeitigen Probleme nicht anspricht, ist ihre Themenarbeit in weiten Bereichen falsch.

    Dann greift die AfD mit illegalen Tricks nach der Macht:

    rp online, 29. Juli 2022
    Mutmaßlich illegale Spende
    Bundestagsverwaltung fordert von AfD 150.000 Euro

    Es ist aber gefährlich, wenn politische Parteien fragwürdige Gelder etwa für Facebook-Likes verwenden, weil viel zu viele Wähler die politischen Inhalte nicht verstehen.
    Die AfD wirbt etwa für "moderne Kernkraft", womit sie es aber auch zu erkennen gibt, dass sie die mit dem rasanten Schuldenanstieg in unserem Finanzsystem verbundenen Gefahren nahezu gar nicht kennt.
    Wie aber will die AfD trotz des derzeit völlig falsch funktionierenden Geld- und Bankensystems überhaupt eine "moderne Kernkraft" finanzieren?
    Aber ein Atomkrieg als Folge des "immer Weiter-so" wäre dann auch eine Art "Kernkraft".

  6. Zara Trusta sagt:

    Grausig ist ist ja auch, das nun die Waffengeschäfte und ihre Propaganda vom Kanonenfutter-Marketing begleitet werden.
    Elendskyis Masche wechselt immer mehr von absurd nach grotesk, und greift nun auch ganz ungeniert in die Göbbels-Trickiste.
    Die moderne ukrainische Abklatsch-Version von Lilly Marleen ist in Arbeit.
    Sicher werden Millionen Hirnamputierte begeistert sein.

  7. HaJoe sagt:

    "Leider hängen die meisten Deutschen im noch am Nachrichtentropf von ARD und ZDF".
    Verdammt war…aber der "deutsche Michel" ist eine träge schläfriche Masse. Erst wenn ihm "die Butter vom Brot genommen wird", …und auch kein Brotbelag, bzw nur zu unverschämtwacht teuren Preisen da ist, wacht er (vielleicht) auf.
    Früher nannte man das "Geobbelsschnauze" heute wohl passender "Grünenschnauze". 'grins'

  8. Usul sagt:

    Ihr sollte bei so Kommentaren keine Fotos von Collin Powell aus den 1990-ern nehmen. Das wirkt reisserisch und unseriös und schaden dem Widerstand nur.

    • KaraHasan sagt:

      Was denn für ein Widerstand? Das hier ist kein Widerstand, sodern eine Alternativpresse. Hier arbeiten keine Dissidenten, sondern versuchen bloß nach eigenen Vorstellungen aufzuklären und mitzugestallten.

  9. Kiristal sagt:

    Die Generäle suchen Schuldige. Sie können es nicht gewesen sein weil lGründe. Die Bevölkerung muss also Schuld sein. Die hat zu wenig Opferwillen gezeigt und am Ende der Armee den Dolch in den Rücken gestossen.

    Die Wahrheit ist natürlich dass diese Generäle durch und druch korrupt sind und Kriege nur als Mittel zur Selbstbereicherung sehen (und zum Ausleben ihrer Persönlichkeitsdefizite).

    • Kiristal sagt:

      Ergänzung:
      Diese kriege gegen Russland/China sind einfach nur Massenmorde. Hier insbesondere an den Ukrainern. Hätten die Generäle Mumm, würden sei die Leute erschiessen die ihnen die Befehle zu diesen Kriegen gegeben haben und gleich danach Neuwahlen abhalten. Dazu ist eine gut organisierte Arrmee da. Die Bevölkerung (West und Ost) hätte ihnen zugejubelt und die Welt wäre jetzt ein besserer Ort.

  10. Pexus sagt:

    Von Russland wird das sicherlich (ist meine Einschätzung) ein richtiger Schritt sein, aus allen weltumspannenden Organisationen auszutreten, wie aus der WHO, WTO, UNO. Siehe https://uncutnews.ch/will-russland-aus-who-wto-und-anderen-un-organisationen-austreten/
    Die Machtbesessenen können nur zur Räson gebracht werden, indem diese in jeder Hinsicht geschwächt werden.

  11. Meinenstein sagt:

    Wenn´s so weiter geht,
    reden wir bald über Flüchtlings-(Auswanderungs-)ströme aus Deutschland, oder . . .

    "Eine Selbsttötung liegt nur dann vor, wenn der Suizident den letzten Schritt noch selbst beherrscht, also die sogenannte Tatherrschaft über das Geschehen hat. In Deutschland ist aktive Sterbehilfe als Tötung auf Verlangen gemäß § 216 StGB strafbar und mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bewehrt" (guckstdu wickpedia)

    Über diesen Satz kann Mensch zur Zeit lange nachdenken und diskutieren. . .

    Bleiben wir stark!

    :-)

  12. _Box sagt:

    Ergänzend zu Macron, was mglw., also gewiss, auch für andere von Interesse ist. Man is ja sowas von Opposition:

    Macrons Gesetz zur „Kaufkraftstärkung“ – Die neoliberale Agenda in Frankreich setzt sich fort
    28. Juli 2022 um 9:00 Ein Artikel von Sebastian Chwala

    Nach dem Verlust der Parlamentsmehrheit für das Wahlbündnis des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, „Ensemble pour la majorité présidentielle“ (Gemeinsam für eine Mehrheit des Staatspräsidenten), steht dieser vor einem gravierenden Problem. Die „Macroniten“ brauchen Leihstimmen aus anderen Fraktionen, um ihre Gesetzesvorhaben umsetzen zu können. Das erste Gesetzespaket Macrons, das den Franzosen unter anderem eine angebliche Steigerung ihrer Kaufkraft versprach, wurde diese Woche beschlossen. Der französische Präsident konnte dabei auf die Stimmen von Le Pens „Rassemblement National“ zählen. Von Sebastian Chwala.
    (…)
    Le Pens RN stimmt neoliberaler Gesetzesvorlage des Macron-Lagers zu

    Tatsächlich wäre dies aber gar nicht nötig gewesen. Denn wie bereits im Vorfeld durch die Ex- Präsidentschaftskandidatin und jetzige Fraktionsvorsitzende Le Pen angekündigt, stimmte der RN allen wesentlichen Punkten der „macronitischen“ Vorlagen zu. Jene Partei, die sich spätestens seit der Übernahme des Parteivorsitzes durch Marine Le Pen im Jahr 2011 von ihrem Vater gerne als einzige echte Vertretung der „kleinen Leute“ präsentieren will, stimmte weder, wie von NUPES gefordert, einer Erhöhung des Mindestlohns zu, noch wollte man, hier war wieder NUPES der Urheber, Anträgen zustimmen, welche Mieten und Energiepreise deckelten. Nicht einmal der finanziellen Stärkung von Städten, Gemeinden und Départements stimmte man zu.

    Der RN füllte seine Rolle als „bonapartistische“ Partei vollständig aus. Der Gewinn von 89 Parlamentsmandaten ist eng verbunden mit einer starken „anti-elitären“ Haltung innerhalb der Gesellschaft. Doch kaum in der Nationalversammlung angekommen, präsentiert sich die Partei als stärkste Verbündete der Eliten, wenn es darum geht, die bestehende Wirtschafts- und Sozialordnung zu bewahren. Auch wenn es bis auf Weiteres kein formales Bündnis zwischen dem Präsidentschaftslager und anderen Fraktionen geben wird, zeigt sich, dass die Dominanz des rechten Lagers in allen ökonomischen Fragen greifbar ist.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=86340

    P.S.: Jetzt gibts für USA auch ein "en Marche:"

    „Forward“: Ehemalige Demokraten und Republikaner gründen neue Partei

    Das Zweiparteiensystem in den USA wird von einer neuen Partei erschüttert. Sie will den Menschen im Land eine „glaubwürdige“ Alternative bieten.
    sba, 28.7.2022 – 07:41 Uhr
    (…)
    Finanzielle Sorgen müsse sich die Partei laut Yang nicht machen. Das Budget umfasse etwa fünf Millionen Dollar. Die fusionierten Gruppen zählten überdies Hunderttausende Basismitgliedschaften, es gebe zahlreiche Spenderinnen und Spender. „Forward“ ist nach eigenen Angaben somit bei ihrer Gründung bereits die drittgrößte Partei der USA.

    https://www.berliner-zeitung.de/news/forward-ehemalige-demokraten-und-republikaner-gruenden-neue-partei-in-usa-li.251133

  13. wolfcgn sagt:

    Rainer Rupp: Mal wieder geerdet! Danke

  14. Schramm sagt:

    Die Bevölkerung lässt das geduldig über sicher ergehen, im Vertrauen auf das Versprechen der Regierung, dass “wir das schaffen werden, wenn wir alle zusammenhalten”.

    Kein Herz der gut situierten Gutmenschen und keine Teddybären für die Armen in Deutschland und EU-Europa.

    Die soziale Ungleichheit zwischen Migranten und armen Deutschen.
    Oder: Keine Gutmenschen und Teddybären für sozial arme Deutsche.

    Die offizielle Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland: 915 000.
    Laut Hessischem Städtetag, liegen die monatlichen Kosten bei 4 500 Euro, zusätzlich pro Person mtl. Gesundheitskosten von 1 000 Euro.

    Die monatlichen Kosten für eine Million ukrainische Flüchtlinge: 5. Milliarden Euro und Jahreskosten von voraussichtlich 60. Milliarden Euro.

    Aktuell befinden sich mehr als eine Million Syrer in Deutschland. Offiziell: 865. Tausend. Mehr als 70 Prozent erhalten staatliche Sozialleistungen.

    Die jährlichen Kosten für Migranten, Flüchtlinge und Asylanten: weit über 100. Milliarden Euro (nur) in Deutschland.

    Frage: Wann kümmern sich die NATO-Bündnisgrünen und wirtschaftsliberal-sozialdemokratischen Gutmenschen der Parlamentsmehrheit und Bundesregierung, um die 22. Millionen armen Deutschen ohne Migrationshintergrund?

    PS: Nicht jeder Bürger ist gut situierter m/w Beamter mit Pensionsanspruch und besitzt Aktien bei der Rohstoff-, Energie- und Rüstungsindustrie.

    29.07.2022, R.S.

    • Pexus sagt:

      @ R. Schramm:
      Die braungrünen "Gutmenschen" in Deutschland werden sich nie um die hiesigen Armen kümmern. Die Braungrünen und die Spezialdemokraten müssen, nebst den cdu-lern, der fdp und der afd und auch den Link(sch)en aus den Ämtern und aus den warmen Amtsstuben gewippt werden.
      Siehe https://kobinet-nachrichten.org/2022/07/27/bruno-janssen-wuenscht-sich-mehr-tempo-bei-der-umsetzung-von-ratsbeschluessen/
      DAS interessiert Braun-Grüne an der Basis vor Ort: In Kleve haben grüne Behinderte, wie der Gymnasiallehrer und Stadtdeputierte im Klever Stadtparlament, Bruno Jansen, für barrierefreie Klos in der Öffenltichkeit demonstriert. Dass aber in Behinderteneinrichtungen in NRW die Behinderten ("natürlich" nicht aufgrund vornagegangener "Impfung" "gegen" "C") jüngst gestorben sind, interessiert die Braun-Grünen nicht und erst recht nicht grüne Edel-Behinderte.
      https://corona-blog.net/2022/07/27/ploetzlich-und-unerwartet-das-unerwartete-sterben-der-50-jaehrigen-in-den-caritas-werkstaetten-am-niederrhein/
      Interessant ist auch, dass sich für geflüchtete, hergekommene Behinderte aus der Ukraine mächtig ins Zeug gelegt wird, personell und finanziell. Dagegen für hiesige Schwerbehinderte, die in Einrichtungen leben, _nicht_, siehe (unter anderem) http://bzsl.de/fluechtlingsberatung-bezirke-m-h-t-k.html.

      Interessant auch: Wer hat in den letzten Jahren an wen das Land in der Ukraine verkauft oder verschenkt? Es waren die ukrainischen Regierungen, die unter anderem an US-Unternehmen und Bill Gates Land der Ukraine verkauft oder wahlweise verschenkt haben, siehe https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/die-rolle-des-grosskapitals-im-ukrainekrieg/
      Diese Kleptomanen und Hehler müssen sofort enteignet werden.

    • Pexus sagt:

      @ Pexus:
      Kleptomanen = solche, wie Bill Gates, BlackWater, BlackRock u.a.

    • Schramm sagt:

      Pexus sagt: {…}
      Hierzu, im wesentlichem, meine Übereinstimmung.

      Nach meinem zeitlich befristeten Arbeitsvertrag als Handwerksmeister im Martin-Gropius-Bau Berlin landete ich in ALG I und infolge im Hartz IV-Strafvollzug.

      ►Nach mehr als 30. Jahren in Vollzeitarbeit hatte ich Residenzpflicht, die Verpflichtung zum Nachweis meiner Bewerbungen. Ebenso, regelmäßig musste ich meine Kontoauszüge vorlegen. Infolge meines OP-Klinikaufenthalts, wegen vorausgegangener beruflicher Verletzungen, wurde mir sogar „Kostgeld“ von der HIV-Regelleistung abgezogen. Ebenso, musste ich einen Mietnachweis vom Vermieter vorlegen.

      Mit Ausnahme von politisch genehmen Migranten und Asylanten aus aller Welt, gibt es für Flüchtlinge aus der Ukraine keine Residenzpflicht, braucht es keinen Nachweis über die Vermögensverhältnisse, kostenfreie Gesundheitsversorgung wird gewährleistet. Im Gegensatz zu anderen Flüchtlingen und Migranten, werden alle sozialen Leistungen, einschließlich der Zugang zur Hartz-IV-Regelleistung und fürsorgliche Arbeitsvermittlung gewährleistet.

      In Berlin befinden sich offiziell mehr als 60 000 Flüchtlinge aus der Ukraine: vor allem Mütter mit Kindern, Rentnerinnen und gesundheitlich Behinderte. Die tatsächliche Anzahl dürfte bei weitaus mehr als 100 000 (nur) in Berlin liegen.

      Die regierende Politik und der Senat von Berlin sind nicht in der Lage, ihr vorgegebenes Wohnungsprogramm zu realisieren. Wir können davon ausgehen, dass Flüchtlinge aus der Ukraine auch hier gegenüber der heimischen Bevölkerung bevorzugt mit Wohnungen versorgt werden.

      ►Das außergewöhnliche Privileg für ukrainische Flüchtlinge in Deutschland, deren soziale Bevorzugung gegenüber der heimischen Bevölkerung und anderen Flüchtlingen und Migranten, erklärt sich aus der geopolitischen und militärischen Position, derer im Einsatz befindlichen Väter und Söhne.*

      * Die sich mit ihrem Kampf gegen Russland vor allem um die militärische und strategische Realisierung von Interessen der USA, NATO und EU, – bei der perspektivischen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Zerstörung der Russischen Föderation –, bemühen.

      29.07.2022, R.S.

    • _Box sagt:

      Wahnsinnstrick die Machtunterworfenen gegeneinander auszuspielen, nicht wahr? Aber nicht neu:

      Zu den am meisten gehassten Arbeitgebern gehörte der kapitalistische Raubritter Jay Gould, Herr über ein 24 000 Kilometer langes Eisenbahnnetz. Gegenüber der Unterschicht hatte Gould nur Verachtung übrig und erklärte: »Ich kann die eine Hälfte der Arbeiterklasse einstellen, um die andere Hälfte der Arbeiterklasse zu erschiessen.«
      (Imperium USA, Daniele Ganser, S. 93)

      Apropos Milliarde, klingt nach viel Geld:

      BCG-Vermögensbericht Privatvermögen in Deutschland steigt auf mehr als 20 Billionen Dollar
      von Marina Zapf
      09.06.2022, 06:00 Uhr
      4 Min. Lesezeit

      Mehr als 3000 Superreiche besitzen in Deutschland ein Fünftel des Privatvermögens. Eine neue Studie prognostiziert: Ihre Zahl wird weiter deutlich steigen. Was aus dem BCG-Vermögensbericht sonst noch hervorgeht

      Das weltweite Finanzvermögen ist auch im zweiten Jahr der Coronapandemie ungebrochen gestiegen und hat einen neuen Rekordwert erreicht. Die globale Summe privater Bankguthaben, Wertpapiere und Lebensversicherungen stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Prozent auf 274 Billionen Dollar – so stark wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Das geht aus dem jüngsten Vermögensbericht der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervor, der heute veröffentlicht wird. Zugleich stieg das Realvermögen – also Anlagen in Sachwerte wie Immobilien oder Gold – um 9,4 Prozent auf 256 Billionen Dollar an.
      (…)
      Ein beträchtlicher Teil des Privatvermögens liegt in den Händen von Superreichen. Diese so genannten „Ultra High Net Worth Individuals“ mit Finanzwerten von 100 Mio. Dollar und mehr halten einen Anteil von rund 13 Prozent. Geografisch verteilt sieht der Global Wealth Report 2022 das meiste Privatvermögen in den USA konzentriert, gefolgt von China, Japan und Großbritannien. Deutschland liegt, gemessen am Finanzvermögen in der Liste der reichsten Länder damit auf Platz fünf.

      Von den Superreichen entfallen die meisten auf die USA und auf China. Deutschland steht hier an dritter Stelle mit 3100 Superreichen und einem Anteil von 21 Prozent am gesamten deutschen Privatvermögen.

      https://www.capital.de/wirtschaft-politik/privatvermoegen-in-deutschland-steigt-auf-mehr-als-20-billionen-dollar-31933718.html

      Eine Billion sind tausend Milliarden.

    • Pexus sagt:

      Der Friede (m.M.n.) kann in der Ukraine nur noch von außen kommen, durch Putin (als Organisator) und durch die russische Armee. Ziel muss (m.M.n.) sein, diejenigen, die sich den Grund und Boden in der Ukraine (als Nicht-Ukrainer) angeeignet haben) entschädigungslos zu enteignen und aus der Ukraine zu werfen.
      Interessant dabei wird es, da Bill Gates in der Ukraine enteignet werden wird – und zwar von Putin in einem internationalen rechtsstaatlichen Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Dieses Strfgerichtshof-Verfahren könnten eine noch in ihrer Wucht aktuell ungeahnte Kaskade an weiteren Strafverfahren gegen zum Beispiel Bill Gates in Gang setzen. In Indien sind Rechtsanwälte schon seit 2021 dabei, den Strafbefehl für Bill Gates aufzusetzen. Würde Bill Gates ein Strafbefehl (Anklage bei einem Strafgericht in Indien) ergehen mit einhergehendem internationalen Haftbefehl, würde das (soweit mir bekannt) nach indischem Strafrecht bedeuten, dass Gates entschädigungslos enteignet würde. Auf solche Strafprozess-"Ereignisse" warte ich sehnlich.

      Noch zu Ihrer Anmerkung wegen den Hergekommenen: Diese werden anders behördlich mit Service überschüttet, als Einheimische. So ist meine grobe Erfahrung. Das Wohnungsbauprogramm kann dieser Masseneinwanderung nicht Schritt halten.

    • Andreas I. sagt:

      @ Schramm Hallo,
      "Frage: Wann kümmern sich die NATO-Bündnisgrünen und wirtschaftsliberal-sozialdemokratischen Gutmenschen der Parlamentsmehrheit und Bundesregierung, um die 22. Millionen armen Deutschen ohne Migrationshintergrund? "

      Seit SPD/Grüne mit Schröder/Fischer kümmern sie sich darum.
      Hartz-IV usw.
      Mich würde ja eher interessieren, wann sich die 22. Millionen finanziell armen Deutschen ohne Migrationshintergrund mal _nicht mehr_ um SPD und Grüne und den Rest kümmern. :-)

    • Schramm sagt:

      @ Andreas I.

      Seit 1933 ist es so in Deutschland, wie es modifiziert heute noch ist.

      Die geistige Manipulation vor und insbesondere seit 1933, schafft ein entsprechendes Massenbewusstsein. Das tiefenpsychologische Manipulations- und Bildungssystem ist heute unvergleichlich erfolgreicher, als in der Hochzeit des Kapitalfaschismus, während der Olympischen Spiele 1936.

      Bei einer Zusammenkunft von führenden Vertretern der (westdeutschen) Wirtschaft: Bankiers und Vertretern der Monopolbourgeoisie, erklärte Hermann Josef Abs: Wir müssen Millionen Arbeiter zu Aktionären machen, um sie an die bestehende Gesellschaftsordnung binden und vom Sozialismus abzuhalten. Diese tiefenwirksame, materielle und massenpsychologische Strategie wurde von der westdeutschen Monopolbourgeoisie erfolgreich umgesetzt und realisiert.

      Sie hatte auch ihre massenpsychologische Auswirkung auf Ostdeutschland und ganz Osteuropa, weltweit. Alle Versuche des Realsozialismus sind damit weltweit gescheitert.

      Vergleichbares, so wie das reale Konsumparadies Deutschlands, hatten selbst die USA und Japan ihrer Arbeiterklasse nicht zu bieten.

      PS: Zudem wurde die Ideologie der „Volksgemeinschaft“ von vor 1945, nach der westdeutschen Neugründung 1949, von der sozialdemokratischen Ideologie und massenwirksamen Demagogie der „Sozialpartnerschaft“ erfolgreich abgelöst. Flankierend wurde 1956 die antifaschistische KPD verboten und dauerhaft ausgeschaltet.
      Die letzten antikapitalistischen Humanisten, Sozialisten und Kommunisten, wurden nach 1989/1990 für immer aus dem Staatsdienst und Volksbildung entfernt. Abgerundet, durch die großen privaten Konzernmedien und die öffentlich-rechtlichen GEZ-Massenmedien (einschließlich weltweites Internet).

      30.07.2022, R.S.

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