Im Gespräch: Jacques Baud (Ukraine-Krieg, Geheimdienste, Nato und Medien)

Der aus Genf stammende Ökonom Jacques Baud war Oberst in der Schweizer Armee und zwischen 1983 und 1990 als Analyst im Schweizer Strategischen Nachrichtendienst für die Streitkräfte des Warschauer Paktes verantwortlich.

Baud war an mehreren UNO-Friedensmissionen beteiligt und in dieser Funktion unter anderem im Kongo, Sudan, Kenia und Afghanistan im Einsatz.

Am Ende seines Mandates wurde er von 2012 bis 2017 von der Schweizer Regierung nach Brüssel abkommandiert, um dort im Auftrag der NATO die Abteilung “Kampf gegen Kleinwaffen und Minen” zu leiten. Der Beginn der Ukrainekrise 2014 fiel also genau in diese Phase.

Krieg und Frieden sind die Lebensthemen des 67jährigen Pensionärs, der heute in Belgien lebt und dort über seine beruflichen Erfahrungen Bücher schreibt.

Im Gespräch mit Dirk Pohlmann liefert Jacques Baud verblüffende Informationen zu den Hintergründen der aktuellen Ukrainekrise, gibt Einblicke in die strategischen Ausrichtungen der NATO und Russland, beleuchtet die Rolle der europäischen Geheimdienste sowie die Zukunft Europas und überrascht mit einem spannenden Erklärungsversuch zur irrationalen Sanktionspolitik des Westens. Ein Interview der Sonderklasse!

Inhaltsübersicht:

0:00:48 Begrüßung und Vorstellung

0:04:18 Russlands Interesse an einem NATO-Beitritt in den 1990ern.

0:10:11 Bauds erste Einblicke in den Ukraine-Konflikt

0:22:02 Selenskyj zwischen den Stühlen eines gespaltenen Landes

0:37:30 Warum schüttet der Westen Benzin ins Feuer?

0:49:26 Gründe für die irrationale Sanktionspolitik des Westens

0:59:19 Welche Optionen hatte Putin überhaupt?

1:12:13 Die Rolle der europäischen Geheimdienste

1:19:46 Nukleares Schlachtfeld Europa

1:27:28 Strategische Ausrichtung des russischen Militärs

1:37:13 Abschluss und Ausblick

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Kommentare (34)

34 Kommentare zu: “Im Gespräch: Jacques Baud (Ukraine-Krieg, Geheimdienste, Nato und Medien)

  1. freeminder78 sagt:

    Das ganze System der USA ist auf Expansion ausgelegt , die Imperial Macht USA braucht Satellitenstädten oder Kolonial Staaten für das eigene Überleben , das überleben das System Kapitalismus. Dreh & Angelpunkt ist das amerikanische Bankensystem es ist das Herz & Hirn zugleich . Expansion , Wachstum die Lebensenergie – doch diese ist am Versiegen , Kriege & Krisen erhalten die Imperial Macht am überleben , keine andere Nation auf der Welt ist & war Geldgeber , Unterstützer, Initiator für Kriege & Krisen auf der Welt . Schon im 1.WWK kahmen die Finanziellen Mittel für die Kriegsparteien aus den USA im 2. Weltkrieg das gleiche , danach ebenfalls ob mit Finanziellen mitteln, mit Waffen & Rüstungstechnik oder durch Unterstützung Geheimdienstähnlichen Tätigkeiten . Mittlerweile hat sich eine " Digitale Finanzelite " Etabliert die Weltumspannenden vorwiegend in den westlichen Ländern agiert , welche Finanzen , Wirtschaft & Gesellschaft kontrolliert , Überwacht , Regelt . Die Vereinigten Staaten sind am Ende , schon längst Insolvent da die Ressourcen sich dem Ende neigen und die Expansionspläne zum erliegen bringen . Da verwundert es nicht das man den " alten System Feind " Russland , vormals UdSSR , wieder einmal als Reich des Bösen etabliert , bei China hat man den Zug verpasst ihm Einhalt zu gebieten die größte Kriegs & Wirtschaftsmacht zu werden , ein frontal Angriff wie anderen Orts auf der Welt übrigens 46 mal , würde zu einem Weltkrieg führen bei den die USA dem tot geweiht wäre , also nimmt man sich Russland an welches seine Verbündeten Satellitenstaaten mit dem Zerfall der UDSSR verloren hat , in eigener Überheblichkeit & Arroganz glaubt man sich alles nehmen zu können, da man ja seit 1989/90 auf Verbündete in den ehemaligen Ostgebieten setzen kann, nicht ohne Grund ja mit Kalkül hat man auch die Besatzung Deutschlands nie aufgegeben sowie die Auflösung der NATO – auch die 100 % Souveränität Deutschlands konnte man so verhindern . Im Geopolitisch Strategischen Spiel der Imperial Macht USA ist ein freies souveränes Deutschland & Europa der größte Alptraum , erst recht wenn sich Deutsche Technologie Europäisches Knowhow mit Russischen Ressourcen zusammen finden , dann wäre die USA als Welt & Wirtschaftsmacht Nr.1 endgültig aus dem Rennen , diese Intension folgt man schon Jahrzehnte. Und die USA machen daraus auch keinen Hehl, sie geben es offen zu , Stratofor – George Friedmann einer der Top Strategen, ja selbst US Präsidenten haben es geäußert -" Man kann es nicht zulassen " oder Europa darf sich nicht vereinen " – es wird keinen Dauerhaften Frieden in Europa geben oder sätze wie " Wir haben keine Beziehung zu Europa " sind die Aussagen . Europa ist nicht angewiesen auf die USA aber die Vereinigten Staaten auf Europa & andere Staaten . Die Ukraine ist mittel zum Zweck im perfiden Machtspiel der USA – die Menschen nur Opfer & Kollateralschaden nichts weiter, die Zielsetzung ist klar – ausschalten der Kongruenz ausbeuten & aneignen der Ressourcen Europas incl Russlands bis zu den Toren Chinas . Man versucht Russland dessen Wirtschaft in die Knie zu zwingen nicht mit Direkten Militärischen Konflikten – die sich die USA nicht mehr leisten kann geschweige dafür nicht Rechtfertigen könnte denn dann würde sich der Finanzdigitale Komplex bloß stellen und die gleiche Stufe Einnehmen wie einst die Nazis , einfacher ist es nach einigen Strategen ist es andere dafür zu Missbrauchen in guter alter Manier ,lasst sie sich selbst schwächen & zerstören kleine Flächenbrände entfachen , in der Vergangenheit war Iran, Syrien, Jemen das beste Beispiel dafür . Die Ukraine die Getreidekammer Europas wird zerstört , wichtige Versorgungswege Europas wie für Gas, Öl werden in Mitleidenschaft gezogen um eine neue Abhängigkeit zu generieren , jetzt von den USA – Gewinn für die marode US Wirtschaft – getarnt als Friedensmissionen, Demokratie – und am ende stellt sich die Imperial Macht wie Ende des 2,. Weltkrieges als Retter dar – gleiches Spiel neue Verpackung . umsonst haben die USA die NATO Osterweiterung voran getrieben, in der Ukraine 2014 den putsch durch den CIA geführt, Soldaten 6 Waffen in die Ukraine geschafft , Atomwaffen an Russlands Grenzen stationiert, Chemiewaffenlabore in der Ukraine gebaut und Soldaten der Ukrainischen Armee an westlichen Waffensystemen ausgebildet – die Ukraine ist kein Nato Mitglied , kein EU Staat, es gab bis dato keinen Anlass , Russland war im Frieden mit Europa – also was hat die USA da seit 8 Jahren verloren , wenn nicht die Umsetzung ihrer Pläne ?! – ein Stellvertreterkrieg – im großen spiel der US Imperialen Geopolitik – der Great Reset die neue Weltordnung steht in der Vorbereitung .

  2. Grille2022 sagt:

    Grossartig.
    Um Hintergründe zu verstehen – obwohl seit schon 8 Jahren am Thema – muss man die FREIEN MEDIEN wie APOLUT (und wenige andere) verfolgen.
    Hatte keine Lust mich wieder anzumelden, nachdem kenfm.de aufgelöst wurde. Aber hier war es mir wichtig.

    Zum Inhalt. Die realpolitischen und realstrategischen Betrachtungen gegen Ende des Gesprächs können Besorgnis erregen. Die skandinavischen Länder (und nicht nur) werden mittlerweile nur noch von Girlies regiert, die in dt. Medien nur nach ihrem Äusseren kommentiert werden und nicht hinsichtlich der Regierungsentscheidungen.

    Der amerikanische Adler könnte Schweden und Finnland, die zu Frischfleisch mutieren, dem russischen Bären verfüttern, wenn es zu einem Atomkrieg käme.
    Die Medien treiben mit hysterischen Schlachtrufen die neutralen Kleinstaaten mit ihren unbedarften Regierungen in die Falle.

    Das ist vorerst der wahre "Cliffhänger" für mich. Bin gespannt auf den zweitenTeil.
    Danke Herr Pohlmann und Danke Monsieur Baud.

    • Sorgenvoll sagt:

      "Die realpolitischen und realstrategischen Betrachtungen gegen Ende des Gesprächs können Besorgnis erregen"

      Noch schlimmer. Ich tippe mal auf 3ten Weltkrieg
      von Washington diese bevorzugt "Auf Europas Erden" ausgetragen.

  3. Was für einzigartiges Interview!
    Wer sich selbst ein (nüchternes und faktenorientiertes) Bild über die Hintergründe und Zusammenhänge der geschichtlichen und aktuellen Ereignisse der Ukraine machen möchte, kann an diesem zutiefst beeindruckenden Interview nicht vorbei. Die Informationen durch die klugen und auf Sachverstand aufbauenden Fragen von Dirk Pohlmann und den auf dem praktischen Erleben und fundierten Erfahrungen aufbauenden Antworten von Jaques Baud sind überwältigend.
    Das Interview ist ein beeindruckendes Beispiel eines wirklichen Qualitätsjournalismus! Beide Gesprächspartner schließen uns als Höhrer bzw. Zuschauer mit in ihr Interview ein. Stets war ich gespannt, welche weiteren mir noch nicht bekannten Informationen und insbesondere Hintergründe und Zusammenhänge noch weiter aufgezeigt werden. Das Interview, spannend und sehr informativ, ist wirklich eines der Sonderklasse!
    Von Herzen danke, lieber Dirk Pohlmann, Jaques Baud und apolut! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!
    Hans Joachim Kinter

  4. Mit dem Einsatz der Nationalisten hat sich die westukrainische Führung selbst delegitimiert:

    Entweder hat die westukrainische Führung gezielt Nationalisten angeheuert, weil andere nicht bereits gewesen wären, gegen ihre Mitmenschen/Landsmänner/„Brüder“ zu kämpfen oder es heuerten bevorzugt Nationalisten als Soldaten an, weil der Normalbürger Skrupel hatte, und die westukrainische Führung hat es zumindest geduldet, dass sich in ihrer Armee lauter Nationalisten ansammelten. Jedenfalls war es ein Verbrechen, Nationalisten im Donbass gegen die Separatisten und Autonomieanhänger einzusetzen, weil solche Leute aufgrund ihres Hasses gegen Russen und Autonomieanhänger kein Maß kennen und mit viel zu harter Hand gegen ihre Gegner vorgehen und sie nicht nach Frieden und Deeskalation streben, sondern völlig unverhältnismäßige Mittel anwandten, insbesondere das Donbass bombardierten.

    Vergleich: Es ist so, wie wenn man in den USA die Polizeikräfte und die Richter aus Rassisten, die Farbige hassen, rekrutieren würde: ein absolutes Nogo.

  5. mew23 sagt:

    Herr Pohlmann hatnicht zu viel versprochen: "Interview der Sonderklasse!"
    Vielen Dank an alle Beteiligten und weiter so!

  6. redtable sagt:

    Korrekte Analyse.
    Wenn Amerika die eigenen Alliierten mit Sanktionen erpresst – insbesondere die Schweiz im Versicherungs- und Bankenbereich – dann brauchen wir in der Tat politischen Mut um die langfristigen Probleme zu lösen, welche die jüngsten politischen Fehlentscheide verursacht haben und wir müssen bereit sein, einen Preis zu bezahlen für unser langfristiges Wohlergehen.
    Mit wenig Personal kann man viel intellektueller und operativ flexibler sein, das gilt auch für ein Kleinstaat. Die Grösse eines Staates kann dazu führen, dass er in der Krise unflexibel wird und zum eigenen Untergang beiträgt. Das beobachten wir in den USA wo der Sohn eines senilen Präsidenten herumhurt, Drogen konsumiert und biologische Waffenprogramme in der Ukraine finanziert. Niemand möchte einen solchen Staat als Partner. Die Schweiz schon gar nicht.
    Eine Erpressung ist ein sehr plumper Versuch einem Land ungleiche Verträge aufzuzwingen und kein Staat, der über eine integre Staatsführung verfügt würde einem solchen Ansinnen nachgeben und einen solchen Affront unbeantwortet lassen. Serbien ist ein gutes Beispiel für einen Staat, der über politischen Mut verfügt und Intelligenz, das sehe ich genauso wie Sie.
    Die Antwort für uns liegt auf der Hand. Wir müssen mit fernen Bündnispartnern Allianzen schmieden um den ‚nahen‘ Bündnispartner anzugreifen. Konkret kann das bedeuten: Diversifikation des Banken- und Versicherungsgeschäftes in die BRICS Staaten, Sicherheitskooperation mit Russland und China, gemeinsame Militärübungen und ein Beitritt zu diesen Institutionen, die im eurasischen Raum im Aufbau sind. Verstärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.
    Dann die Strategeme 25 bis 30 welche wir nutzen können um den Einfluss Amerikas auf Abstand zu halten, insbesondere sollten wir ein niederes Profil halten. Das gilt vor allem für diese angreifbaren Bereiche Bank und Versicherungen.

  7. lebon sagt:

    Ein langes Interview. Aber jede Minute wert. Danke.

  8. Meinenstein sagt:

    Ein Hammergespräch!!
    besonders die letzte halbe Stunde.

    Lieber Dirk Pohlmann u.a. Hochachtung für Ihre/Eure Arbeit! Mensch kann es einfach nicht oft genug sagen!
    Welche Möglichkeiten wir geliefert bekommen, um uns ein anderes und differenzteres Bild von dieser Welt zu machen und auch zu sehen, dass mit Herrn Baud es nicht nur Bekloppte gibt in entsprechenden Institutionen und Diensten.

    Für mich eine Hammeraussage, dass die Nachrichtendienste sehr genau Bescheid wissen!
    und wir im Grunde sicher davon ausgehen können, dass unsere Politikdarsteller hier diese Informationen auch bekommen!
    Was heißt das eigentlich??
    (Würde mir wünschen, dass dieser Punkt in der Fortführung des Gespräches noch einmal aufgegriffen wird!)
    Herr Baud hat sich da m.E. etwas zurückhaltend geäußert und nur von "einigen" Ländern gesprochen, die da von Usa erpresst werden. Für die Schweiz mag das offensichtlich sein, aber wie sieht es aus mit bspw. unserer Nation?
    Erpressung reicht mir da nicht als Erklärung.
    Es wäre ein leichtes mit ein bisschen gesundem Menschenverstand und etwas Arsch und Herz in der Hose zu erkennen, dass die Usa hier der bedrohende Agressor auf dieser Welt schlechthin ist und versucht jedes Land dieser Erde zum Sklaven seiner krankhaften Projektionen zu machen.
    Es braucht doch eigentlich nicht viel Fantasie zu dem Schluss zu kommen, dem nicht zu folgen, bzw. es anders zu sehen und zu sagen, ich habe da andere Vorstellung davon, wie Menschen miteinander leben und umgehen sollten.

    Da tritt für mich eine – mittlerweile so umfassende – Verachtung von jedweden humanistischen Werten zu Tage, dass Mensch sich wirklich fragen muss, was ist das für ein Menschen- und Weltbild dem unsere Politikdarsteller eigentlich folgen?
    Was ein Großteil der deutschen platonschen Höhlenbewohner sicherlich noch glaubt, dass wir, bspw.eine souveräne Nation sind, mit Demokratie und so . . . . dass ist doch mittlerweile nur noch billigste Folklore!
    Das kann man auf ein Lebkuchenherz schreiben und auf der Kirmes verkaufen und vielleicht noch mit den Farben der Parteien schmücken (Lebkuchenherz mit Oliven, igitt . . .)

    So klar und deutlich, wie Herr Baud es sagt, dass die Nachrichtendienste sehr genau Bescheid wissen, heißt doch nichts Anderes, als dass unsere maßgeblichen Politikdarsteller ebenso sehr genau wissen was sie da tun und eben nicht tun! (Der Rest reagiert selbstverständlich emotional, je nachdem wie die Fahnen im Wind stehen)

    Da ist nicht nur Erpressung, da identifiziert (infiltrierter) Mensch sich doch auch mit (Menschen) verachtenden Umgangsformen und verhaltensweisen, oder . . .

    Unsere Regierung agiert da doch nur noch als Verwalter der Verwertungsmasse "Deutschland".
    Wir sind hier nicht nur nukleares Schlachtfeld, sondern gerade z.Zt. Schlachtfeld für die wirtschaftliche Kriegsführung!

    In wieviel braune Röhren müssen die Menschen noch reinkriechen, um zu begreifen, dass Kriege führen und in einem – aus humanistischer Sicht – konkurierendem Gegeneinander eben nicht auskommen zu wollen, einfach Scheiße sind!

    Wir haben soviele zivilisatorische und humanistische Errungenschaften!
    Leben wir die doch einfach . . . .

    Bleiben wir stark!

    :-)

  9. Ursprung sagt:

    Atomwueste Westeuropa.
    Es wird immer klarer, dass die amerikanische Politfuehrung bereits vor 1940 vollstaendig von der sizilianischen Mafia infiltriert wurde und seitdem den Tiefen Staat in den USA dominiert.
    Das L auf den weissen Bettlaken der US-Jeeps in Sizilien (Luciano) zum Schutz der GIs war nicht etwa ein Witz, sondern ein freiwilliges Unterwerfen des USA-Staates unter das sizilianische Bandenkriminalitaetsdiktat.
    Ist auf Jahrzehnte und sie haelt bis heute an. Die vom Baud erwaehnte Klarsicht der Geheimdienste ueber das wirkliche Geschehen in der Welt und die brutale Erpressung gegen amerikanische Vasallenstaaten wie auch Schweiz, Schweden oder D und gegen deren jeweilige albernen Politfiguren vom Schlage einer Baerbock oder Fischer spricht Baende.
    Nur Kohl, Helmut Schmidt und de Gaulle waren mal Ausnahmen, die aber anders fuer US-Mafiosis nuetzlich gewesen waren. JFK oder Herrhausen oder Rohwedder und Buback waren nicht nuetzlich gewesen, also Exempel statuiert. Wirkt, wie man an Ken Jebsen sieht.
    Auch China wurde als Produkt der US-Mafia aufgebaut.
    Nun soll nach den Plaenen der US-Mafia Westeuropa atomar verseucht werden (egal ob von USA oder Russland), da nutzlos und schutzlos geworden angesichts unabfangbarer neuer Mach 20 Raketen.
    Als neuer Schutzpatron Europas wider Willen koennte sich eventuell noch Putin entwickeln, der an der Westgrenze seines Reiches eine sein Land krank machende Atomarwueste eher verhindern sollte. Im Kalkuel der Mafiosis.

    • Kaja sagt:

      "… amerikanische Politfuehrung bereits vor 1940 vollstaendig von der sizilianischen Mafia infiltriert wurde und seitdem den Tiefen Staat in den USA dominiert …"
      Hätten Sie hierzu freundlicherweise einen Literaturnachweis? Gern belese ich mich zu dem von Ihnen Genannten.

    • Kaja sagt:

      Die sizilianische Mafia ist ja nicht einfach so entstanden, sondern das war (nehme ich an) ein Jahrhunderte langer Prozess, bis die sizil. Mafia Fuß gefasst hat. Zu diesem Thema würde ich mich ebenfalls gern belesen.
      Ist die sizil. Mafia in Italien noch aktiv?
      Hat die was mit dem Mord an Aldo Moro und an den Zugsprengungen in Italien vor 1989 zu tun?

    • Kaja sagt:

      "… Nun soll nach den Plaenen der US-Mafia Westeuropa atomar verseucht werden (egal ob von USA oder Russland), da nutzlos und schutzlos geworden angesichts unabfangbarer neuer Mach 20 Raketen. …"
      Hierzu wäre ich Ihnen für mehr Informationen dankbar.

    • Ursprung sagt:

      #Kaja:
      bin weder Historiker noch Journalist, noch Dokumentationsfreak, sondern war beruflich Sportler und damit in Kreisen, mit denen sich gerne Promis in diesem Sport schmuecken. Darunter diverse Regierungschefs und Milliardaere bei sportlich bedingtem teils hautnahem und oft auf events wiederholtem Kontakt. Du kannst da nur geduldet weren, wenn sie Dich auch intellektuell akzeptieren. Deshalb ist meine Sicht auf diese Kreise etwas unueblicher als siehe oben "normal professional" mit Quellenangaben aber nicht etwa weniger authentisch.
      Zusammenfassend von mir also weder Quellenangaben, noch dedizierte Namen, allein schon der Achtung von Persoenlichkeitsrechten wegen. Alles, worauf ich mich beziehe ist schon wo veroeffentlicht worden, irgendwo auffindbar, Ergaenzungsangaben. Es existieren Fotos der Jeeps mit dem "L"s. Es gibt Buecher ueber die Sizilienmafia und Verflechtungen mit den USA, es gibt Autoren jede Menge, die ueber vieles Derartiges gearbeitet haben.
      Ich kann nur aus interner Anschauung ergaenzend beitragen:
      ja, wir haben in der internationalen Pyramidenspitze einen gefuehlt 85%igen Anteil von Psychos. Die kommen niemals mit eigener Kraft aus deren Narzissblase heraus. Das muessen wir richten aus dem Schwarm. Haben wir ja vorher 300 T Jahre lang auch getan.

    • Out-law sagt:

      Zum Ursprung :
      Die für Gold ..mann! Sachs arbeitenden und im USA -Clan mit ausgebildeten Mafiosis "Barbarusso" aus Potugal und "Draghigula" aus Italien,welche als schlechte "Wein"-sorten für die Bevölkerung, mit viel Tränen mehr hinten im Halse stecken bleiben und einen bitteren Abgang haben ,reihen sich vermutlich perfekt in den elitären Turmbau zu Brüssel ein ,um erst einmal neue europäische Weltverordungspolitik innerhalb der EU von der Leyne zu erlassen.Die restlichen global verleader Mitglieder oder ohne ,spielen im LionsClub-Spiel vorerst nur Nebenrollen ,wobei gewisse "Bocksprünge" sicher höhere Aussichten erlauben .Die verlogene Dummheit amerikanischer Marionettenpolitiker könnten im Alzheimerstadium versehendlich auf den roten Knopf drücken ,kümmerten sich ihre Kriegsstrategen wie Kissinger,gewohnheitsmäßig wenig um andere Länder,solange Amerika außen vor war.
      Stelle man sich einmal vor ,die ganze EU hätte sich an den Ostblock angeschlossen ,sehe es heute sicher ganz anders aus.Die Grenze wäre der Atlantik,wobei die Engländer als Muttermafiakonzern auf ihrer Insel eine Extrawurst gebraten hätten .Ein A-Krieg wäre zumindest auch für die Weltfinanzmafia mit strahlenden Aussichten ohne Sonnenschein verbunden ,und somit ein Put-in Schutzpatron vielleicht ein Joker gewesen ?

  10. FizzyIzzy sagt:

    https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&redir_token=QUFFLUhqbTE1ckw5cHNqN3I3UnJxRzhpS21Vc1JEYnlaQXxBQ3Jtc0ttWE9rLUNhVVpJZllBYndnZjBoc21qTy1HN0JHMzFWZXBkY1QxU1hQNzAyTy1nb011WmRMVlFTdmJ4WjV5UGdTVDV3OUlZZzZCSXAzd2Roa1FpVDZIUWhTMTZjcE5ZeHMtODktWENVNlc5ZjVXRm1sUQ&q=https%3A%2F%2Fstopthecrime.net%2Fdocs%2FReport_from_Iron_Mountain.pdf&v=_Xk-ddOFQN0

  11. Zivilist sagt:

    https://www.veteranstoday.com/2022/06/29/nato-admits-its-been-preparing-for-conflict-with-russia-since-2014/

    bei den NAZOs gab's immer eine starke Gruppe, die wollte keine 'Friedensdividende', weil das für sie bedeutete: eingespart, arbeitslos, überflüssig.

    Und Tulsi GABBARD:

    https://www.veteranstoday.com/2022/06/30/bidens-endgame-shouldnt-be-victory-for-ukraine/

    mir scheint aber, daß wir da Einiges besser wissen, als sie.

  12. adnil rummut sagt:

    und der dienst an den kapitalistischen verhältnissen ob auf westlicher oder östlicher seite IST immer zum nachteil der eigenen bevölkerung in der EU, in der Ukraine und in Russland. ob dieser auch die leute in den USA beträfe, bezeifle ich hier in der verwendung des zweiten konjunktivs oben.

  13. adnil rummut sagt:

    der blick auf die geopolitischen zusammenhänge tut not, da er die politische wirklichkeit der imperialistischen staaten beschreibt, also die rosarote brille des liberaldemokratischen selbstverständnisses seiner propagandist:innen schlicht abnimmt: die fratze der gewalt wird sichtbar!
    aber: dieser blick rückt nicht die perspektive der massen an menschen ins zentrum des interesses, die als kanonenfutter für die aufrechterhaltung kapitalistischer verhältnisse im osten dienen müssen, egal ob auf ukrainischer oder auf russischer seite.
    that simple I guess!

  14. Schramm sagt:

    "unter anderem im diplomatischen Dienst der DDR"

    Vor Jahren äußerte Egon Krenz im Gespräch mit Jakob Augstein die Anzahl der Mitglieder in der SED auf 2,4 Millionen. Wie rasch diese Mitgliederzahl vor und nach der Wende von 1989/1990 zusammenschrumpfte, ist wohl allgemein bekannt.
    Es war wohl dem allgemeinen Opportunismus und (westlichen) Konsumrausch der großen Mehrheit der Ostdeutschen geschuldet.

    Heute wäre von Interesse zu wissen, wie groß ist der Anteil der danach geborenen ostdeutschen Brüder und Schwestern in der Bundeswehr und im Auslandseinsatz. Dabei auch beim Bau von Brunnen und Mädchenschulen und im Kriegseinsatz für universelle westliche Konsumfreiheit und Demokratie?

    BW: «Die Bundeswehr engagiert sich seit den Neunzigerjahren dauerhaft und teils langjährig in den Auslandseinsätzen. Anfangs in Bosnien, später in Kosovo bis zum Einsatz in Mali. Aktuell ist die Truppe in Europa, Asien und Afrika sowie im Mittelmeer im Einsatz.»

    • Zivilist sagt:

      Ja, und jetzt engagiert sich mal die Russische Armee in einem AUS-LANDS-EIN-SATZ.

    • Kaja sagt:

      Das Referat "Statistik" der BW kann mit einer Anfrage (Recht auf Informationsfreiheit) wegen der Zahlen (wie viele "Ostdeutsche" aus lupenreinen ostdeutschen Haushalten) mit lupenreinen ostdeutschen Vorfahren angeschrieben werden, welche Ostdeutsche bei (euphemistisch geschrieben) Auslandseinsätzen der BW "mitgespielt", mit marodiert haben.

      Mir ist in eine Veröffentlichung in einer Zeitung (welche Z. ist mir nicht mehr erinnerlich), dass aus der Gegend Dessau-Roßlau im Überfall der BRD von Jugoslavien ein junger BW-Soldat ums Leben gekommen war.

  15. katze666p sagt:

    Tausend Dank für dieses spannende Gespräch , für die Informationen und die freudliche Amosphäre. Es war ein Genuss und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Lieben Dank.

  16. Genialer Versprecher bei Minute 32:
    "Ein Teil des Regiments Asov hat sich übergeben." :o)

    Ja, die Situation ist zum Kotzen, aber sie haben sich nicht übergeben sondern ergeben!

    Ein kleiner Lacher zwischen dem ansonsten todernsten Inhalt.

    Ein geniales Interview!

    • Querdenker sagt:

      Ein geniales Interview, da kann ich mich nur anschließen, Herr Fiedler! Die Frage aber, ob sie sich nicht auch übergeben haben, bleibt weiterhin noch offen ;-)

    • Querdenker sagt:

      "Ja, die Situation ist zum Kotzen …"

      Wobei ich ehrlich gesagt die Situation in Deutschland eher zum Kotzen finde, was auch in dem Gespräch zum Ausdruck kam, nur Ideologie, Ideologie, Ideologie! Von gesunden Menschenverstand weit und breit nichts zu erahnen im Werte Westen :-(

  17. Roland Dabow sagt:

    Die eigentlich fast unverständliche Auseinandersetzung zwischen Russen und Ukrainern hat sehr weit zurück reichende historische Wurzeln. Selbst der weltberühmt gewordene sowjetische Schriftsteller und Nobelpreisträger Michail Scholochow hat das in seinem Romanwerk "Der stille Don" in mehreren Episoden verarbeitet … um den Konflikt wirklich zu verstehen, muss man weit in die Geschichte zurückgehen und nach den historischen Wurzeln des nationalistischen Hasses eines Teils der ukrainischen Volksgruppe suchen und herausfinden, was man in der Gegenwart anders und besser machen muss, um den offenkundigen ethnischen Konflikt für alle beteiligten Interessengruppen zu lösen. Historiker, macht euch endlich an die Arbeit!

    • Zivilist sagt:

      Fast hätte die Russische Revolution in ODESSA begonnen und auch in der Ukraine mangelte es nicht an Revolutionären, aber die Ukraine war auch die Kornkammer und während die Arbeiter in den Städten hungerten machten sich in der Ukraine die reichen Bauern und die Spekulanten die Taschen voll, bis die Bolschewiken das Getreide mit Gewalt holten, die Kulaken verbrannten dann Ernten und schlachteten den halben Viehbestand, das ist der Hintergrund des angeblichen Holodomor des bösen Stalin. Es gab eine zweite ähnliche Hungersnot, Schwerpunkt weiter östlich. Der 'Westen' konnte kaum helfen, weil die Bankster nicht helfen wollten. Die richtige Quelle dazu ist Nansen, oh, wie müßte er sich dieses Stoltenberg schämen.

      Reich konnte man im ukrainischen Gebiet als Großbauer sein, als Kulak, das beendeten die Bolschewiken. Ob nun an den vielen Verhungerten, außer Mißernte, kriegszerstörtem Russland, unerfahrener Verwaltung, die Bolschewiken oder die Kulaken Schuld sind, darüber läßt sich trefflich streiten. Jedenfalls kann man auf diesem Streit Hass gegen Russland züchten, obwohl den eher die westlichen Bankster verdient hätten, das übliche also !

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hungersn%C3%B6ten

  18. Zara Trusta sagt:

    Der eigentlich entscheidende Fakt, um die Vorgänge zu verstehen, ist hier gar nicht zur Sprache gekommen.
    Nämlich über welche Wege die finanzielle Unterstützung des Westens laufen, und damit die Ultranationalisten das Sagen haben.

    • Kaja sagt:

      Buffet, Soros und deren verlängerter Arm namens Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung?
      BlackRock? Vanguard?

    • Zara Trusta sagt:

      Da wurde ein riesiges Netzwerk aufgebaut, indem vor allen die Ukrainischen Oligarchen wie z.B. Kolomoyskyi aber auch zig andere eine wichtige Rolle spielen. Der Geldfluss wird so delegiert , das eben genau diese Faschisten damit Macht gewinnen.. Das wurde von den Geheimdiensten bereits seit den 1950gern aufgebaut.

  19. Schramm sagt:

    Die Ukraine ist die neueste Katastrophe amerikanischer Neocons
    Berliner Zeitung
    Jeffrey D. Sachs
    30.06.2022
    »Der Krieg in der Ukraine ist der Höhepunkt eines 30-jährigen Projekts der amerikanischen neokonservativen Bewegung (Neocons). In der Regierung Biden sitzen dieselben Neokonservativen, die sich für die Kriege der USA in Serbien (1999), Afghanistan (2001), Irak (2003), Syrien (2011) und Libyen (2011) stark gemacht haben und die den Einmarsch Russlands in die Ukraine erst provoziert haben.
    {…}
    Die Hauptbotschaft der Neocons lautet, dass die USA in jeder Region der Welt die militärische Vormachtstellung innehaben und den aufstrebenden regionalen Mächten entgegentreten müssen, die eines Tages die globale oder regionale Vorherrschaft der USA herausfordern könnten, vor allem Russland und China. Zu diesem Zweck sollte das US-Militär in Hunderten von Militärstützpunkten auf der ganzen Welt in Stellung gebracht werden, und die USA sollten darauf vorbereitet sein, bei Bedarf Kriege nach Wahl zu führen. Die Vereinten Nationen sollen von den USA nur dann genutzt werden, wenn dies für ihre Zwecke nützlich ist.
    {…}
    Vgl. Die Ukraine ist die neueste Katastrophe amerikanischer Neocons (msn.com)

    • Kaja sagt:

      Mich wundert, dass die Redaktion der Berliner Zeitung so mutig ist, einen solchen kritischen Bericht zu den Neocoons, die in den USA sind, veröffentlicht hat. Dies anerkenne ich höchst.
      Dafür ist der Afghanistan-Fachmann Thomas Ruttig, der jahrelang in Afghanistan gelebt und (unter anderem im diplomatischen Dienst der DDR) gearbeet hat, wohl der Meinung, Russland sei der Kriegstreiber in der Ukraine.
      Siehe https://twitter.com/thruttig?lang=en

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