Geld regiert nicht mehr die Welt | Von Hans-Jürgen Geese

Ein Kommentar von Hans-Jürgen Geese.

Das Militärbudget der U.S.A., einschließlich nachträglich eingefügter Posten und Geld für geheime Operationen, beträgt über 1 Billion Dollar. Das Militärbudget der übrigen NATO Länder wird für 2023 auf etwa 360 Milliarden US Dollar geschätzt. Es wird erwartet, dass die Russen dieses Jahr etwa 75 Milliarden Dollar für das Militär ausgeben werden. Man kann also sagen, dass die NATO insgesamt mindestens 17mal mehr Geld fürs Militär ausgibt als Russland. Trotzdem würde die NATO im Kriegsfall gegen Russland verlieren.

Diese für Amerika schmerzliche Erkenntnis, die allen bisher eingeplanten Erwartungen entgegensteht, hat die Welt verändert. Amerika, der überragende Welthegemon nach dem Zusammenbruch des Eisernen Vorhanges, Amerika, das die Welt nach seinen Vorstellungen gestalten wollte, dieses Amerika kann nicht einmal mehr gegen Russland militärisch gewinnen. Von China ganz zu schweigen.

Und es kommt noch schlimmer: Die NATO könnte morgen entscheiden, doppelt soviel für das Militär auszugeben, oder sogar 10 Billionen Dollar. Es würde nichts nutzen. Geld regiert nicht mehr die Welt.

Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sie da sitzen, die hohen Herren mit ihren hunderten von Milliarden, gewohnt, dass ihr Wille in Erfüllung umgesetzt wird, wie doch bisher noch immer seit vielen, vielen Jahren. Es ist das erste Mal in ihrem verpfuschten Leben, dass sie all ihre teuflische Verruchtheit, all ihre Beziehungen, all ihr Geld und all ihre Gier und all ihre Willenskraft einsetzen können, doch die Welt gehorcht ihnen nicht mehr. Es nutzt nichts! Das alte Spiel ist aus!

Dabei waren doch die Voraussagen, dass all die Sanktionen, die sie über Russland verhängt hatten, dass all die Sanktionen zum Zusammenbruch der russischen Wirtschaft führen würden. Aber es geht der russischen Wirtschaft recht gut. Wohingegen die Wirtschaften im Westen einen Leidensweg durchschreiten müssen. Die Arroganz und Ignoranz des politischen Führungspersonals im Westen, auch Clowns genannt, wird ihre eigenen Bürger ins Elend stürzen.

Der Mensch ist immer noch der entscheidende Faktor in einer Armee

Man muss heute im Westen schon ein Genie sein und Mut haben, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass eine „woke“ Armee mit netten Frauen und ausreichend Antidiskriminierungskursen, gegen eine richtige Armee keine Chance hat.

Hier zur geistigen Erleuchtung von emotional aufgeladenen Russenhassern: Als ich in der Bundeswehr diente, hatten wir in unserem Bataillon Männer aus dem Querschnitt der Gesellschaft, will sagen, qualifizierte, weniger qualifizierte und hoch qualifizierte Männer. Da waren Ingenieure und Spezialisten für alle möglichen technischen Arbeitsbereiche. Das waren auch richtige Männer. Und da waren vor allem erstklassige Offiziere. Das war damals eine richtige Armee. Eine Volksarmee. In diesem Sinne hat Russland heute eine richtige Armee.

Dazu kommt natürlich noch die Motivation. Wenn Russen für das Überleben der Heimat kämpfen sind sie unbesiegbar. Die NATO müsste so gut wie alle männlichen Russen töten. Die werden sich nicht ergeben. Russen ergeben sich nicht.

Damit kommen wir zum Faktor Geld. Was ich oben schilderte kann man nicht mit Geld kaufen. Daher hat der zusammengewürfelte, unterbesetzte Haufen von angeheuerten Söldnern in der NATO gegen die Russen keine Chance. Der Söldnerhaufen kämpft gegen die Elite des russischen Volkes. Die Russen ihrerseits kämpfen gegen größtenteils potentiell Arbeitslose und Verzweifelte der westlichen Gesellschaft (vor allem in der U.S. Armee), die sich aus der Not heraus als Soldat oder Soldatin verdingten. Geführt von unbeleckten Politikern. Die Bundeswehr wurde von Politikerstars wie Ursula und Annegret und Christine geführt.

Hinzu kommt noch, dass die Russen im Laufe des letzten Jahres den Ablauf des modernen Krieges neu definierten und die dazu notwendigen Technologien und Waffen entwickelten, die im Westen in dem Maße nicht vorhanden sind. Auch dieser Vorsprung ist, zumindest kurzfristig, nicht mit Geld auszugleichen.

Der Preis für Technologie ist nicht entscheidend

Hinzu kommt außerdem, dass die Amerikaner ihr Kriegsgerät, das an Komplexität wahrlich nicht zu übertreffen ist, mit all diesen schönen Funktionen ausstatten, weil sie dadurch den Preis in die Höhe treiben können. Krieg ist im Westen ein Geschäft und wird daher der Privatwirtschaft überlassen. Die klammern sich im Westen nach wie vor an der Hoffnung und Illusion fest, dass Geld die Welt regiert. Und zwar in jeder Form. Die Erwartung: Je teurer desto besser.

In Russland hingegen werden Waffen von weitgehend staatlichen Betrieben hergestellt. Das Gewinnstreben steht nicht im Vordergrund. Im Vordergrund steht das Bemühen, diejenigen Waffen zu produzieren, die die russische Armee braucht, um selbst gegen die neuesten „Wunderwaffen“ der NATO zu gewinnen.

Dabei waren sich doch die hohen Generäle in der NATO ihrer Sache so sicher. Sie hatten nämlich die Ukraine mit ihren neuesten Waffen ausgestattet und die Soldaten nach NATO Standards trainiert. Das Ergebnis bis heute: Etwa 500.000 tote ukrainische Soldaten. Ausgebrannte Panzer aus Amerika, aus Frankreich, aus Deutschland stehen überall in der Ukraine herum. Berge von Propaganda, ausgeschüttet über das tumbe Volk im Westen, haben Versprechen geweckt, die nicht eingelöst werden können. Alles Lug und Trug. Die im Westen warten noch immer auf den versprochenen Sieg. Gegen die bösen Russen. Gegen dieses Monster mit Namen Putin. Wie oft haben wir schon diese Propaganda gehört?

Die Russen sind keine Untermenschen

Die weisen Herren im Westen sind Rassisten. Sie halten die Russen für eine Art von Untermenschen. Sie erinnern sich: Vor etwa 30 Jahren hatten die Kapitalisten aus dem Westen die Russen bei der Gurgel. Sie waren so nahe daran, Russland zu vereinnahmen. Bis Putin sie alle rausschmiss und das Land neu organisierte. Es ist den weisen Herren im Westen in der Zwischenzeit nie aufgefallen, dass Russland heute, wie dereinst, wieder eine uneinnehmbare Festung darstellt. Die Amerikaner oder selbst der ganze NATO Haufen werden nicht gegen Russland gewinnen. Das alte Spiel ist aus. Geld regiert heute nicht mehr die Welt.

Etwa 300 Milliarden Dollar, die Russland gehören, hat der Westen einfach so, dreist beschlagnahmt. Das ist illegal. Aber egal. Die machen im Westen Gesetze wie es ihnen gerade passt und brechen diese Gesetze, wie es ihnen gerade passt.

Stellen Sie sich einmal vor, wie viel Vertrauen der Westen in der Welt verloren hat. Würden Sie in Russland, in China, in Afrika, in Südamerika noch den Amerikanern vertrauen? Oder den Deutschen? Der Westen hat nicht nur den Krieg verloren, sondern auch sein Gesicht. Und den Anspruch von Moral. Wenn man Gestalten wie Baerböckchen oder Blinken durch die Welt schickt, um die Welt aufzuschrecken, was wollen Sie da noch an Ansehen oder Vertrauen erwarten?

Was wir im Westen verlieren ist nicht nur der Krieg in der Ukraine. Wir verlieren den Krieg als Konsequenz aus den Verlusten auf den Gebieten von Wissenschaft, Bildung, Qualitätsstandards, Moral, Ehre. Man kann Moral nicht kaufen. Man kann Ehre nicht kaufen. Vergleichen Sie Scholz mit Putin. Der Scholz ist ein Politiker westlicher Bauart. Ein Opportunist. Ein Kriecher ohne Moral und Ehre. Ein Politiker im Westen ist ein Mensch, der sich an Illusionen in einer fiktiven „Realität“ abarbeitet, die ihm von den Amerikanern vorgegeben wird. Er ist deren Pudel.

Der Westen hat gepokert – und verloren

Es hat sich ja mittlerweile herumgesprochen, dass Geld nichts mehr mit Gold und Silber zu tun hat, sondern dass Geld aus Luft hergestellt wird. Unser Geldsystem ist purer Betrug. Dieses Geld kann von auserwählten, privilegierten Menschen in unbegrenzter Menge hergestellt werden. Vor allem in Amerika, weil die den Dollar herstellen, das beliebteste Geld auf Erden. Die U.S. Regierung hat daher mittlerweile einen Schuldenberg von über 33 Billionen Dollar angehäuft. Und die machen einfach so weiter, so lange, bis die Menschen, vor allem im Ausland, sich weigern, U.S. Dollar als Geld zu akzeptieren.

Die größte Industrie in den U.S.A., neben der Produktion von teueren Waffensystemen, ist daher die Geldindustrie. Sie mögen lachen, denn wie kann man mit Geld eine Industrie aufbauen? Nun, der Trick besteht darin, aus Geld noch mehr Geld zu machen, also aus Nichts noch mehr Nichts. Heute vor allem digital. Um dann mit diesem Geld aus dem Nichts alles zu kaufen, was man haben will. Weltweit. Es ist der größte Betrug in der Geschichte der Menschheit. Und alle machen mit. Bisher. Denn der Osten ist dabei, ein alternatives System aufzubauen, um sich von den Amerikanern zu lösen. Es kann nicht wie bisher weitergehen.

Warum? Nun, alle Betrüger schlagen eines Tages über die Stränge. Sie können die Nase nicht voll kriegen. Das Wort „genug“ kommt bei ihnen nicht vor. Nach Geld gieren ist zu einer Sucht geworden, verbrämt durch eindrucksvolle Theorien von gekauften Wissenschaftlern auf gekauften Universitäten, um der Welt darzubieten, wie überlegen die sogenannte Marktwirtschaft allen anderen Alternativen auf Erden ist. „Das Ende der Geschichte“ lautet der eindrucksvolle Titel eines in Auftrag gegebenen Büchleins, im dem der Welt vorgelogen wurde, dass es völlig sinnlos sei, nach Alternativen zu forschen.

Wie wir inzwischen wissen irrte der Autor, der Herr Fukuyama. Er hatte das Thema Geld unterschlagen. Er hätte schreiben müssen: „Früher benutzte der Mensch Geld als ein notwendiges Tauschmittel, das dann später aber leider von dunklen Kräften für deren kriminelle Machtzwecke missbraucht wurde.“

Zu Ihrer Information: Noch im 17. Jahrhundert wurden Spekulanten aufgehängt. Heute sind das angesehene, machtvolle Gestalten in der Gesellschaft. Wir lernen: Wenn man das Land der Mafia überlässt wird es zu einem Mafiastaat. So einfach.

Und jetzt?

Stellen Sie sich einmal vor, Sie seien einer dieser superreichen Menschen, der in erlauchten Zirkeln unter Seinesgleichen in einer von ihnen definierten Phantasiewelt lebt. Sie haben das Spiel mit dem Geld bis auf den heutigen Tag mit großem Erfolg gespielt. Und Sie sehen auch keinerlei Grund, warum sich an der für Sie so lukrativen und luxuriösen Welt etwas ändern sollte. Wenn überhaupt ein Wandel passieren sollte, dann müsste es noch mehr Erfolg sein, wie bisher.

Sie werden wenig Interesse daran haben, zu erkennen, was Sie da auf Erden angestellt haben. Die Verarmung der Bevölkerung ist ihnen gleich. Denn sonst hätten Sie sich schon in der Vergangenheit anders verhalten.

Da klingelt das Telefon. Einer Ihrer Berater hat einen heißen Tipp. Sie stimmen dem Vorschlag zu, und bereits Stunden später sind Sie um einige Millionen reicher. Ohne zu arbeiten. Nun, Sie werden Ihr Tun natürlich mit Arbeit gleichsetzen. Sonst könnte man ja auf die Idee kommen, Sie als Schmarotzer zu bezeichnen. Dabei sind Sie in der Tat ein Schmarotzer. Wenn jemand aus dem Nichts, aus Geld, noch mehr Geld, noch mehr Nichts herstellt, dann ist das ein Schmarotzer. Denn er isst das Gemüse, das andere für ihn anbauten und auch alles andere, was er konsumiert, ist nicht „auf seinem Mist gewachsen.“ Er leistet keinen Beitrag für die Gemeinschaft. Wie gesagt, früher hätte man ihn aufgehängt. So ändern sich die Zeiten.

Wir können wahrscheinlich zu der Einsicht kommen, dass von diesen wohlhabenden Leuten keine Hilfe zu erwarten ist. Nach etwa 300 Jahren Kapitalismus ist davon auszugehen, dass für den Rest des Volkes von diesen Kapitalisten keine Hilfe kommen wird. Die Regeln des Spieles sind zu ihrem Vorteil manipuliert. Wenn wir uns nicht nur um das Wohl und Wehe der Reichen, sondern auch um das Wohl und Wehe des Restes der Gesellschaft kümmern wollen, dann müssen wir ein neues Spiel erfinden.

Individualismus gegen Kollektivismus

Geld war ursprünglich als Tauschmittel gedacht. Und als Wertaufbewahrungsmittel. Schulden zu machen war verpönt. Zinsen auf diese Schulden zu erheben war verboten. Die Frage ist natürlich, ob unsere Vorfahren recht hatten oder ob wir recht haben. Ist es von Nutzen für die Gemeinschaft, wenn man Menschen in dieser Gemeinschaft hat, die reicher sind als die unteren 50 % der Gemeinschaft zusammen? Darauf gibt es keine allgemein gültige Antwort. Das muss die Gemeinschaft mit sich selbst ausmachen.

In Amerika beschlossen die Amerikaner, dass das völlig in Ordnung sei. Man kann so reich werden wie nur irgend möglich. Solche Leute werden noch heute als Vorbilder gepriesen. „So wird das gemacht. So kannst du das auch machen.“ Die Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär. Das passierte und passiert tatsächlich. Allerdings: ganz, ganz selten.

In Europa, vor allem in Mitteleuropa und in Nordeuropa, beschlossen die Menschen dort, dass das Interesse der Gemeinschaft über dem Interesse des Einzelnen steht. Und daher erfand man, vor allem in England und in Deutschland, zum Beispiel Genossenschaften: „Einer für alle und alle für einen.“

Nachdem die Amerikaner beschlossen hatten, sich die Welt zu unterwerfen und ihre Heilsvorstellung unter den Völkern zu verbreiten, mussten sie natürlich alle kollektiven Formen des Zusammenlebens zerstören. Das taten sie dann auch. Als die Deutschen am Boden lagen versprach man ihnen, dass der Kapitalismus, wie in Amerika, auch in Deutschland „Wohlstand für alle“ produzieren werde. Die Deutschen machten sich an die Arbeit und waren sogar so erfolgreich, dass die Amerikaner sie in die Schranken verweisen mussten. So ging es durch die Jahre.

Im Jahr 2008 nun brach das schöne System zusammen. Die Banken hatten es mit dem Spekulieren übertrieben. Die Stunde der Wahrheit. Wenn die amerikanische Regierung, wenn die deutsche Regierung, diese Banken alle hätte pleite gehen lassen, dann hätten wir das Problem mit dem Geld vor 15 Jahren lösen können. Aber die Regierungen beschlossen, den Banken mit hunderten von Milliarden auszuhelfen, damit das Spiel weitergehen konnte. Es ging nicht nur weiter. Es kam und kommt noch viel schlimmer. Die drehten völlig durch, ruinierten viele Volkswirtschaften und forderten Krieg gegen die Ungläubigen, gegen Russland.

Die Nordstream Katastrophe ist die größte wirtschaftliche Katastrophe in der deutschen Geschichte

Das ist eine kühne Behauptung, denn wenn dem so wäre, dann würden die doch in den Medien jeden Tag davon berichten. Aber Schweigen herrscht im Walde. Der Verdacht liegt daher nahe, dass da irgendetwas nicht stimmt.

Nun, wie wir inzwischen erfahren haben, kann man Öl und Gas auch woanders kaufen, zwar zu einem hohen Preis, aber was macht das schon? So oder ähnlich wird das den Leuten mit der rührenden Geschichte vom „Freiheitsgas“ schmackhaft gemacht. So lange bis die Leute merken, dass sie sich dieses Freiheitsgas einfach nicht leisten können. Aufgebracht werden sie lesen, dass die U.S. Lieferanten Rekordgewinne eingefahren haben. Dank der Exporte nach Deutschland.

Die Konsequenz wird sein, dass die deutsche Wirtschaft in großen Teilen diese radikalen Preiserhöhungen nicht wird schlucken können und daher einbrechen wird, wohingegen in Amerika die großen Gewinner Feste feiern werden. Noch einmal, noch ein letztes Mal, hat Geld gewonnen. Zumindest in Amerika.

Eines Tages dann, in schierer Verzweiflung, wird jemand ganz naiv in Deutschland fragen: „Haben die Russen sich jemals ungerecht gegenüber Deutschland verhalten? Haben die Russen uns jemals über den Tisch gezogen?“

Ich sage Ihnen mal eine Wahrheit: Es wäre eine Katastrophe für Russland gewesen, wenn sich dort amerikanische Verhältnisse breit gemacht hätten. Es hätte die russische Gesellschaft, die russische Kultur, die russische Seele zerstört.

So wie es bei uns in Deutschland passierte. Das Dumme ist, wenn es darauf ankommt, werden die Amerikaner immer ihre Schäfchen ins Trockene bringen und sich nicht um den Schaden kümmern, den sie wieder einmal angerichtet haben. „America First“ ist nicht nur so eine Trump Floskel. Die meinen das ernst. Mit denen sollte man sich nicht einlassen, es sei denn, man wollte so werden wie die.

Geld kann man nicht essen

Das ist eine alte Weisheit, die nicht oft genug wiederholt werden kann und deren Gültigkeit uns demnächst noch einmal vorgeführt werden wird. Wie wir sehen kann Russland die Boykotts aus dem Westen verkraften, da das Land über alle notwendigen Rohstoffe verfügt, um alle wichtigen Dinge selbst herzustellen. Und viele Dinge sind halt nicht wichtig. Auf die kann man verzichten. Hinzu kommt, dass die Russen eine gute Bildung erhalten und in der Lage sind, mit neuen Herausforderungen fertig zu werden. Es gilt die Regel: Nicht kaufen. Selber machen.

Wenn man glaubt, mit Geld alles kaufen zu können, wird man sich auf das Geld konzentrieren. Was aber, wenn das nicht mehr funktioniert, weil ein Mangel an Gütern existiert? Warum sollte ich als Besitzer eines heiß begehrten Produktes, das ich selbst zum Überleben brauche, dieses Produkt gegen Geld tauschen?

Es braucht nicht viel, um zu eben gerade diesem Punkt zu gelangen. Aus dem einfachen Grund, weil viele der Tätigkeiten in der Wirtschaft heute völlig überflüssig sind. Das sind Tätigkeiten, vor allem natürlich im Dienstleistungsbereich, die nur ausgeführt werden, weil sie dazu dienen, noch mehr Geld zu verdienen.

Wie bei den Waffen, so bei den Lebensmitteln

Wenn Geld im Mittelpunkt der Wirtschaft steht, dann passiert es eben logischerweise, dass die Waffenindustrie diejenigen Waffen herstellt, die den höchsten Gewinn versprechen. Es geht letztendlich um Geld. Im Kapitalismus geht es immer um Gewinn, es geht immer um Geld. Es geht nicht um die Qualität. Wenn Sie wüssten oder wissen wollten, was in den Lebensmitteln steckt, die Sie konsumieren, dann würden Sie vielleicht auch lieber zum selber machen übergehen.

Nehmen Sie all die Gifte in den Lebensmitteln. Nehmen Sie all die Plastikpartikel in den Ozeanen. Die Verschmutzung der Umwelt. Das Artensterben durch den übermäßigen Einsatz von Pestiziden. Und: Woher kommen alle diese Allergien?

Hinaus aus der Tretmühle des sinnlosen Geldverdienens

Insgesamt: Das Treiben der Menschen muss viel entspannter werden. Viel weniger Stress. Mehr Kooperation in der Gemeinde. Die Arbeitszeit muss drastisch verkürzt werden. Eine Neubesinnung auf wirklich notwendige Berufe muss erfolgen. Und damit: Weg vom Fokus Geld und hin zum wahren Wohlstand.

Für jeden Menschen müssen die Lebensgrundlagen zu jeder Zeit garantiert sein. Jeder Mensch braucht eine anständige Bleibe, braucht hervorragende Bildung, braucht gut Essen und gut Trinken und eine gute Gesundheit. Sollte er mehr anstreben, dann kann er das natürlich, aus der Eigeninitiative heraus, alles selbst angehen.

Der Mensch sollte in unserer Kultur, entsprechend unserer Kultur, als kooperatives Gemeinschaftswesen aufwachsen, in einer Welt, in der die wichtigen Dinge des Lebens im Mittelpunkt stehen und in der die Fähigkeit entwickelt wird, all diese Dinge in der Gemeinschaft notfalls selbst herzustellen.

Geld hat sich selbst ad absurdum geführt. Es wird noch eine Weile dauern, bis die Menschen das verinnerlicht haben werden, denn bisher hängen sie noch immer von diesen Zahlungen ab, die in Geld erfolgen.

Vielleicht haben Sie mitbekommen, dass kürzlich dem englischen Politiker Nigel Farage (der vor allem für BREXIT verantwortlich war) das Bankkonto gesperrt wurde. Ähnliche Fälle sind in den U.S.A. bei Leuten aufgetreten, die der Staat bestrafen wollte. Ganz zu schweigen von den Fällen der Entmonetarisierung bei youtube. Geld wird als Waffe eingesetzt, um Menschen in den Gehorsam zu zwingen. Was im Falle Russland scheiterte, wird auch im Leben der Bürger scheitern. Dem Menschen fällt immer eine Alternative ein. Auch zu unserem derzeitigen Geldsystem. Das Geld, in welcher Form auch immer, muss wieder ein Werkzeug des Menschen werden. Zum Nutzen des Menschen. Und nicht umgekehrt.


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Quellen

<1> https://anderweltverlag.com/p/die-humane-marktwirtschaft

<2> https://anderweltverlag.com/epages/7ebd50b8-862e-4d44-b6b2-7afce366b691.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/7ebd50b8-862e-4d44-b6b2-7afce366b691/Products/ISBN9783940321244

<3> https://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2020/ausverkauf-vom-traum-neuseeland-wie-ein-bluehendes-land-verramscht-wurde/

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 01. Oktober 2023 bei anderweltonline.com

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Bildquelle: Noska Photo/ shutterstock

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Kommentare (67)

67 Kommentare zu: “Geld regiert nicht mehr die Welt | Von Hans-Jürgen Geese

  1. TriMartolod sagt:

    An alle NATO-Trolle, -Fanboys und Ukronazis:

    Abgerechnet wird zum Schluss – die Erkenntnis wird niederschmetternd sein für euch totalitäre Technokraten:

    https://rtde.site/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

    Deutschland als Insel: Das Erwachen wird schmerzhaft sein

    Die Deutschen werden isoliert. Durch die Politik und die Medien. Und gleichzeitig verändert sich die Welt um sie herum. Womöglich bemerken die meisten Menschen erst, wenn es zu spät ist, dass sie in einem bedeutungslosen Land leben, inklusive des dazugehörigen Katers.

    • Observator sagt:

      Der Link lässt sich leider nicht öffnen.

      "Die Website ist nicht erreichbar. Prüfe, ob „rtde.site“ einen Tippfehler enthält."

      Die Deutschen werden isoliert???
      Wie kommen Sie denn darauf, ey?
      Nee; wir sind ein leuchtendes Beispiel, dem alle folgen werden.
      Zunächst einmal aber bauen alle um uns herum AKWs unt entschärfen massiv den Klima-Quatsch.
      Die wollen uns alle zeigen, wie man es eben nicht machen sollte. Wie schlimm es ist günstige Energie zu produzieren und wirtschaftlich wettbewerbsfähig auf dem Weltmarkt zu bleiben und Wachstum statt Rückgang zu generieren. Verstehste?

    • How - Lennon sagt:

      Nee Observator, Atomenergie ist leider auch nicht günstig und darüber hinaus noch sehr gefährlich.

      Ich verrate euch allen jetzt mal, egal auf welcher Seite der Bipolaren Welt ihr euch befindet, wer in ein paar Jahren, die Lachenden sein werden: die bescheidenen, naturliebenden/-verbundenen ImHierUndJetztLebenden. Aber das war eigentlich schon immer so. Sie sind der Ausgleich und werden von der Natur zurückgeliebt.

    • TriMartolod sagt:

      https://freedert.online/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

      https://test.rtde.tech/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

      https://meinungsfreiheit.rtde.life/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

      https://pressefreiheit.rtde.tech/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

      https://gegenzensur.rtde.world/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

      https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

      https://freeassange.rtde.me/meinung/182103-deutschland-als-insel-erwachen-wird/

      Ansonsten über VPN oder einfach den DNS-Server unter den IP-Einstellungen ändern.

    • TriMartolod sagt:

      @Observator

      Ich muss wohl mal wieder auf die Russische Propaganda reingefallen sein…:-P

      Hier der Beitrag von Tom Wellbrock auch als Podcast:
      https://freedert.online/podcast/182558-deutschland-als-insel-erwachen-wird-schmerzhaft-sein/

    • Observator sagt:

      @TriMartolod
      "Interessiert es denn niemanden, was unser Bundeskanzler zu sagen hat?"
      Nö.
      Das is' ein Ding.
      Da hab' ich mich aber getäuscht…😓
      Und ich dachte wir wären ein leuchtendes Beispiel für die Welt.🤔
      Falsch gedacht. Stattdessen die Lachnummer der Welt. Ein einziger großer Witz. Na immerhin…
      Aber Glück im Unglück haben wir schon.
      Zum Glück nahm Russland die Baerböckin nicht ernst. Ansonsten wären wir schon längst so richtig im Krieg mit Russland.
      "Ja, wir müssen mehr tun, denn wir kämpfen einen Krieg gegen Russland", hat sie gesagt.
      Die können's alle drehen wie sie wollen; das war eine Kriegserklärung. Dass so eine Figur noch im Amt (und was für eins) ist, ist einfach unerklärlich.

      "Ich muss wohl mal wieder auf die Russische Propaganda reingefallen sein…:-P"

      Na aber sowas von…🤪

    • > TriMartolod

      Danke für den Link. – Bei mir funktioniert er (bzw. als Kopie in die Adresszeile).

    • Observator sagt:

      @How – Lennon
      "Atomenergie ist leider auch nicht günstig und darüber hinaus noch sehr gefährlich."

      Ich habe weiter unten das alles in Kürze erklärt.
      Sicherlich, kann hier jeder irgendwas behaupten, aber ich bin wirklich vom Fach, also können Sie davon ausgehen, dass das was ich geschrieben habe, auch stimmt.

      Sie liegen falsch, wenn Sie das denken.
      Auch rein empirisch betrachtet; die, die AKWs rings um uns herum und auch weltweit neu bauen, können doch nicht alle bescheuert sein.

    • How - Lennon sagt:

      @ Observator

      "Rings um uns herum" passiert mal garnichts. In China, Russland und Indien wird gebaut, die besitzen aber auch noch ausreichend Uran.

      https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/nuklearpolitik/euratom/eu.html#:~:text=Ein%20Mitgliedstaat%20betreibt%20zwar%20selbst,Slowakei%20und%20Flamanville%20in%20Frankreich).

    • Observator sagt:

      @How -Lennon
      Offensichtlich haben Sie die verlinkte Seite selbst nicht (aufmerksam genug) gelesen. Gucken Sie sich die Tabelle doch nochmal an.
      Ist aber letztendlich auch egal.
      In Rumänien, beispielsweise, läuft eine CANDU-Anlage, die ich bereits erwähnte. Sie wurde in den letzten Jahrzehnten immer erweitert.
      Wenn Sie aber der Meinung sind und bleiben, es sei "sehr gefährlich", dann ist es halt so.

  2. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    in diesem Text werden viele Sachen erwähnt, die alle irgendwie mit Geld zu tun haben. Nähere Zusammenhänge kann ich nicht erkennen, aber gut, das mag an mir liegen.
    Jedenfalls werden viele Sachen erwähnt, aber die Rolle des US-Dollar als bisherige Leitwährung fehlt. Die ist aber der rote Faden für die erwähnten internationalen Entwicklungen, für das USA-Militärbudget usw..

    Man könnte diskutieren, ob Rohstoffe "die Welt regieren", aber man könnte Rohstoffe auch als Naturalgeld ansehen.

    • How - Lennon sagt:

      Sicher!
      Das ist das einzig wahre Geld.
      Auch Edelmetalle, Edelsteine, Aktien, Konzerne – letztlich alles Pillepalle.

      Ohne Ressourcen läuft…nichts!

    • Observator sagt:

      Deswegen sollte Geld auch das sein, bzw. wieder das werden, wofür es ursprünglich gedacht war: Ein Äquivalent für "echte", reale Werte. So, dass man nicht mit dem Goldmünzen Beutel herum laufen muss oder mit dem Ölkanister unterm Arm.
      Aber, dass es nicht mehr so ist, hat Nixon schon vor langer Zeit "gesorgt".

    • How - Lennon sagt:

      Mit Gold kann man nichts anfangen, fällt unter Pillepalle, wie gesagt. Pillepalle des Wachstums (Kapitalismus). Ohne Wachstum kein Pillepalle 😉

    • Observator sagt:

      @How – Lennon
      "Mit Gold kann man nichts anfangen"
      Das stimmt an und für sich. Darum geht es aber nicht.
      Es geht darum, dass das Stück Papier, auf dem 1$ oder 1€ steht, eine Deckung in realen Werten hat und haben muss. Man hat Gold als "Deckung" gewählt weil es ein seltenes Metall ist. Letztendlich ist das eine Konvention. Genauso gut kann man auch was anderes als Referenz nehmen. Äpfel, Sand oder sonstwas. Das Papiergeld hatte unter anderem denn Sinn den Naturtausch aufzuheben. "Ich geb' dir 4 Äpfel, du gibst mir 3 Birnen".

    • How - Lennon sagt:

      Eben, drum reicht ja auch der Papierlappen.
      Genial in der DDR waren die Alumünzen, federleicht und lösten sich mit Abflussreiniger auf.
      Aber im Ernst, ich weiß doch was Sie meinen, spielt allerdings in der heutigen Welt ohne Wirtsch.wachstum tatsächlich keine Rolle mehr. Eigentlich leben wir schon in einem Quasi-Sozialismus.

  3. Pippononlosa sagt:

    Top-Beitrag. Nur ein Kritikpunkt: Auch Sie schließen Sie der Missdeutung von "America first" an. Der Spruch hat nichts mit der gefühlten Überlegenheit der US-Amerikaner über andere Völker oder ihren Hegemonialansprüchen sondern gewissermaßen das Gegenteil. Dass America vorerst vor ihrer eigenen Tür kehren sollte, und da sie dort genug zu tun haben wird, bedeutet dies notgedrungen, dass sie den Rest der Welt eine Weile lang in Ruhe lässt.

  4. jsm36 sagt:

    "Insgesamt: Das Treiben der Menschen muss viel entspannter werden. Viel weniger Stress. Mehr Kooperation in der Gemeinde. Die Arbeitszeit muss drastisch verkürzt werden. Eine Neubesinnung auf wirklich notwendige Berufe muss erfolgen. Und damit: Weg vom Fokus Geld und hin zum wahren Wohlstand."

    Jaja, da haben wir es wieder, das dumme, kommunistische Gelaber.

    Wir haben GROße PROBLEME.

    Die lösen sich nicht durch "weniger arbeiten" oder "weniger Stress" oder das Diktat was "wirklich notwendig ist" und was nicht!

    IHR entscheidet nicht was "wahrer Wohlstand" ist und auch nicht was "wirklich notwendig" ist, ihr kleinen Möchtegern-Diktatoren!

    Der MARKT entscheidet was wirklich gebraucht wird und eine FREIE WIRTSCHAFT würde genau das produzieren was die Meneschen WOLLEN. (und nicht was IHR Möchtegern-Diktator-Weltverbesserer als nötig, richtig oder wichtig empfindet)

    Eins verspreche ich:
    Wir werden aus dieser miesen Lage NICHT durch weniger Arbeit, durch weniger Anstrengung oder durch noch stärkere Eingriffe in Markt und Wirtschaft herauskommen.

    Man nenne mir EIN LAND wo das so funktioniert hat!

    Wem gehts denn gut? Wann ging es uns gut? Immer wenn die Wirtschaft und die Märkte möglichst FREI waren, wenn die Menschen arbeiten und produzieren UND Konsumieren durften was sie wollten!

    Wenn Typen wie Ihr an der Macht währt würden wir unser nur in die nächste, ÄHNLIHCE Katastrophe geraten.

    Was macht denn diese Regierung? Die bestimmt was "wirklich wichtig" ist (Co2, Ukraine, Gender, EU, USA) die bestimmt was gekauft werden darf (Steuern, Heizungsgesetz, Subventionen, Sanktionen) und die entwertet harte, ehrliche Arbeit (Bürgergeld, Asylantengeschenke, etc.)

    Hans-Jürgen Geese, Sie sind laut Ihren Forderungen keinen Deut besser als diese Regierung, Sie würden es doch ganz genau so machen, nur mit Ihren persönlichen Prioritäten!

    • _Box sagt:

      Sapperlot, sind sie sicher nichts zu verwechseln? Also wegen Dummheit. Ihre Marktideologie passt auf zwei Heftseiten:

      Es galt, die Bevölkerung zu traumatisieren, sie zu dissoziieren und somit kulturell wie sozial zu entwurzeln. Nur indem man alle Gewalttaten auf einmal begehe (Niccolò Machiavelli), könne man Krisen oder Schocks zu einem Umbau von Wirtschaft und sozialer Infrastruktur nutzen. So der Plan von Milton Friedman, den er Mitte der Siebzigerjahre an Pinochet herantrug. Ähnlich wie später Präsident George W. Bush träumte auch Friedman von der „Befreiung des Marktes vom Staat“, dem Ideal eines „perfekten hohlen Staates“ (3): Wettbewerbsfreie Auftragsvergaben unter der Hand und Staaten, die somit ihre Autonomie verlieren, sprich ihre Fähigkeit, über die eigene Wirtschaftspolitik selbst bestimmen zu dürfen. Was daraufhin folgte, „war der extremste kapitalistische Umbau, der irgendwo jemals versucht worden war“:

      Chile erlebte die Dreifaltigkeit des freien Marktes (4):

      Deregulierung: Regeln und Regulierungen werden gestrichen, die der Akkumulation von Profiten im Weg stehen. Privatisierung: Alles wird verkauft, was auch profitorientiert von Unternehmen vertrieben werden kann. wie Schulen, Krankenhäuser, Sicherheitsfirmen, Kriegsführung, Öl, Bodenschätze, Schlüsselindustrien, Nationalparks … Einschnitte: drastisches Zurückfahren von Sozialausgaben.

      „Nur eine Krise — eine tatsächliche oder empfundene – führt zu echtem Wandel. Wenn es zu einer solchen Krise kommt, hängt das weitere Vorgehen von den Ideen ab, die im Umlauf sind. Das ist meiner Ansicht nach unsere Hauptfunktion: Alternativen zur bestehenden Politik zu entwickeln, sie am Leben und verfügbar zu halten, bis das politisch Unmögliche politisch unvermeidlich wird“ (5).

      „Solche konzertierten Überfälle auf die öffentliche Sphäre nach verheerenden Ereignissen und die Haltung, Desaster als entzückende Marktchancen zu begreifen, nenne ich ‚Katastrophen-Kapitalismus‘. (…) Auf eine große Krise oder einen Schock warten, dann den Staat an private Interessenten verfüttern, solange die Bürger sich noch vom Schock erholen, und schließlich diesen ‚Reformen‘ rasch Dauerhaftigkeit verleihen“ (6).

      Aus:
      Die Zermürbungsstrategie
      Um den Bürgern zuvor undenkbare Zumutungen aufzunötigen, setzt der Kapitalismus auf inszenierte Krisen.

      Die kanadische Autorin Naomi Klein skizziert im Vorwort ihres 2007 erschienenen Werkes „Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophenkapitalismus“, wie Krisen zur Umgestaltung sozialer und ökonomischer Verhältnisse genutzt werden können: „Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der sogenannte Wiederaufbau. Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelressorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt — an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wildwestkapitalismus der reinsten Sorte“ (1). Dass diese Umgestaltung nicht immer im Sinne der Bürgerinnen und Bürger eines Landes vonstattengeht, wird an mehreren historischen Beispielen deutlich. Wer also sind die Profiteure der Krise?
      von Lilly Gebert

      https://www.manova.news/artikel/die-zermurbungsstrategie

      Das können sie rings um den Globus in Aktion erleben und geht wunderbar in Hand mit einem weiteren kapitalistischen Biotop, mit dem Faschismus.

    • How - Lennon sagt:

      Wenn man Ihren geliebten "Freien Markt" einfach frei laufen gelassen hätte (und ich war aber sowas von dafür!), dann wäre der Kapitalismus bereits mit "Bankenkrise" (was nie eine Krise war sondern eine Abwärtsentwicklung) 2008 schon kollabiert. Ohne ständige "Rettungspakete" in völlig irrer Zunahme bis heute, hätten sich Ihr Arbeitsplatz, ihre Anlagen und ihr Weltbild wohl schon damals atomisiert.
      Massen hätten schlagartig keine Mieten mehr zahlen können, nicht nur wegen den wegfallenden Löhnen, sondern weil das Geld ebenfalls schlagartig wertlos geworden wäre. Es wäre nur noch um absolut notwendige Basics gegangen, Gold, Schmuck, Schnickschnack – hätte keine Sau mehr interessiert.

      So läuft es halt moderater ab, allerdings auch immer verlogener bzw. irrer, aber das Resultat wird das gleiche sein. In wenigen Jahren ist dieses System Geschichte. Und wenn Sie lieber in einem großen Knall draufgehen wollen…mein Beileid!
      Die riesengroße Mehrheit wird es nicht wollen, nicht mal die der jetzt noch Superreichen und -mächtigen.

      Mit "sozialistischem" Gruß

  5. jsm36 sagt:

    "Es ist das erste Mal in ihrem verpfuschten Leben, dass sie all ihre teuflische Verruchtheit, all ihre Beziehungen, all ihr Geld und all ihre Gier und all ihre Willenskraft einsetzen können, doch die Welt gehorcht ihnen nicht mehr. Es nutzt nichts! Das alte Spiel ist aus!"

    Freut euch nicht zu früh!
    Das könnte sich als fataler Fehler erweisen!
    Der Westen hat noch mehr als ein Ass im Ärmel und in der Regel wird der erste Platz nicht kampflos aufgegeben, oft nimmt mal lieber alle mit in den Abgrund als zurückzutreten und seine Niederlage einzugesetehen.

    Genau diese überhebliche, eingebildete Einstellung hat den Westen dahin gebracht wo er heute ist und ich werde diesen Fehler nicht nachmachen.

  6. jsm36 sagt:

    Würde die NATO das Geld wirklich ins Militär stecken und nicht durch Korruption und Bürokratie alles unnötig verteuern und verkomplizieren, dann würde Geld immer noch die Welt regieren.
    Außerdem:
    Wer sagt denn das die NATO Russland militärisch besiegen muss? Da gibts noch diverse andere Mittel und Möglichkeiten, mal ganz abgesehen von Bio- und Kernwaffen, die einen Krieg an einem Tag entscheiden können!

    Der Westen ist einfach viel zu korrupt und bürokratisch, außerdem zu träge und zu verwöhnt, weil er zu lange das Imperium war.
    Das alles kann sich wieder ändern.

    Wir können froh sein das es so ist, sonst wären wir in Europa längst eine Wüste!

  7. Tabascoman sagt:

    Russland ist das flächenmäßig größte Land auf der Erde und hat – scheinbar oder wirklich? – keine hegemonialen Ambitionen. Falls es aber doch zu einen Schlagabtausch mit den USA kommt, wird auch diese Fläche völlig zerstört. Im Moment kämpfen zwar nur quasi Söldnertruppen mit in der Ukraine und die Flächengewinne Russlands beschränken sich auf Gebiete mit vorwiegend russischer Bevölkerung, ein Verhandlungsfrieden sollte aber trotzdem angestrebt werden. Sagte es nicht schon Cicero "die schlechteste Verhandlungslösung ist besser als der beste Krieg" ?

    • Andreas I. sagt:

      Halo,
      "Falls es aber doch zu einen Schlagabtausch mit den USA kommt, wird auch diese Fläche völlig zerstört"

      Dann ist aber auch auf allen strategisch wichtigen USA-Stützpunkten Doppelwumms.
      Z.B. auch in Ramstein. Da wären alle Verlierer, also hoffen wir, dass sich ein Rest von Vernunft hält und es bei den Stellvertreterkriegen bleibt, die sind schon schlimm genug.
      Eine Verhandlungslösung würde ich natürlich auch befürworten, aber es ist keine in Sicht.

  8. Senfei sagt:

    "Trotzdem würde die NATO im Kriegsfall gegen Russland verlieren."

    Nur ein Beispiel für eine realitätsferne Aussage. Ich wundere mich schon, dass so ein Stammtischartikel bei Apolut freigegeben wird. Der Autor scheint (wie die meisten Foristen auch) wirklich in einer Anderwelt zu leben.

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      um Russland militärisch zu besiegen, müsste USA den Ring von USA-Militärstützpunkten rund um Russland ausbauen, aber wie gut das klappt, kann man in der Ukraine beobachten und konnte man 2008 in Georgien beobachten.
      Klar könnte USA es weiter versuchen, in der Hoffnung Russland zu überlasten, aber nun hat sich gezeigt, dass USA und Nato dabei selber an Belastungsgrenzen kommen.

    • dasgingschnell sagt:

      Genau ^^ schließlich haben die Russen die zweitbeste Armee in der Ukraine 😀

    • > Senfei

      wenn man deine Kommentare so liest, könnte man zu der Ansicht kommen, du wärest realitätsfern.

      Wenn das alles ist, was die NATO kann, was sie in der Ukraine zeigt, dann sollte die NATO noch nicht einmal davon träumen, mit Russland Krieg zu führen, geschweige denn, ihn zu gewinnen.

      Aber wissen tun wir es natürlich nicht. – Aber was Russland in der Ukraine zeigt, ist schon ein sehr starke militärische "Botschaft." – Auch und gerade, wenn man dazu noch bedenkt, dass Russland einen Gutteil seiner Waffen noch gar nicht eingesetzt hat.

  9. Ursprung sagt:

    Jedenfalls frisch und elegant zu lesen. Und viele Pointen im Text. Erhebt keinen Anspruch und leistet auch nicht, eine Gesamt -Analyse, -Synthese, -Predgt zu sein.
    Nennt nur Geld als Krankheitssyndrom, nicht Hierarchie aber implizit immerhin Parasit mit dem schoenen Wort deutschen Wort "Schmarotzer".

    In der Tat:
    Parasiten sind Schmarotzer und unsere Gesamtklatura-Gestalten aus der Raffer- Polit- Hochstabler- Betrugsmafiaszene sind Kranke geworden.
    Besonders augenfaellig wird es dadurch, wie sich scheinbar normal Gebliebene wie Putin oder Lawrow heute enorm gegen solche schlimmen Karikaturen wie Scholz, Baerbock oder Habeck abheben.

  10. How - Lennon sagt:

    Die grundlegende Ursache für das Ende von Profitgier nebst ihrem System und Geld sind allerdings die zuende gehenden Ressourcen, insbesondere Öl, Gas und sogar auch schon hochwertige Kohle, das waren und sind die fundamentalen System- bzw. Wachstumtreiber.

    Letztlich bestimmt immer die Natur, wohin die Reise geht.

    • Tabascoman sagt:

      Resourcen wie Erdöl werden irgendwann tatsächlich zu Ende gehen. Nach den Prognosen professioneller Angstmacher sollte der Punkt Peak-Oil allerdings schon (seit 30 Jahren!) überschritten sein. Seitdem nehmen die bekannten bisherigen Ölreserven aber weiter kräftig zu. Und auch nach dem Punkt Peak-Oil wird es weiter gehen. Dann kann man sich über Elektro-Mobilität immer noch Gedanken machen. Sicher ist Mobilität ein Grundbedürfnis. Jetzt aber bereits E-Mobilität bei gleichzeitiger Aufgabe der AKW (nur in Deutschland, nicht in Zentral-Europa), zu erzwingen, ist bodenlose Dummheit. Eine logische Folge von 143 Gender-Lehrstühlen und nur 3 für Atomphysik. Die Umweltschützer, Planetenretter und Klimakleber und für wen Haldenwang und die deutsche Justiz Sympathien hat, dürfen ihre Meinungen behalten. Sie gehören aber in eine geschlossene Einrichtung.

    • How - Lennon sagt:

      Ja, Uran wird auch immer knapper und teurer, wir in Deutschland besitzen leider keines. Für bspw. Frankreich sieht das noch anders aus, dieses Land besitzt schließlich noch "CFA-Franc-Kolonien", die noch nicht völlig geplündert sind.

      Peakoil ist selbstverständlich längst überschritten, zeigen Sie mir überzeugende Gegenbeweise!
      Warum wird längst in mieseste Teer-/Ölsande investiert, warum wird gefrackt, warum müssen ehemalige "Kameltreiber-Länder" mittlerweile in Tourismus machen (unerträglich heiße, unendlich langweilige Wüstenländer), warum kriselt es bereits seit Längerem in diesen Öl-Staaten?
      Warum wird jede Hoffnungsbotschaft von eventuellen neuen Lagerstätten mit Schnappatmung lauthals in die Welt posaunt, was sich dann doch immer nur als Rohrkrepierer entpuppt (Norwegen)?

    • Observator sagt:

      @How – Lennon

      Wenn unter Peak-Oil die maximal pro Jahr jemals geförderte Menge an Rohöl verstanden wird, wie kann die denn überschritten sein oder werden?
      Die Fördermenge wird u. a. marktabhängig oder auch aus politischen Gründen bestimmt. Außerdem werden auch neue Vorkommen entdeckt.

      Mit Uran kann man auch vernünftig handeln, bzw. kann man auch ohne "Ausplünderung" beschaffen.
      Das muss auch Frankreich mal einsehen.

      Abgesehen davon, hatte ich öfters mal darauf hingewiesen, gibt es AKWs vom Typ CANDU, die mit natürlichem (also nicht angereichertem) Uran funktionieren und sogar mit "Atommüll" von konventionellen AKWs. Damit wäre auch größten teils die Entsorgung dieser Abfälle lösbar.

    • How - Lennon sagt:

      @Observator

      Das versteht man ja auch gar nicht darunter.
      Es geht um die Maximale Fördermenge von KONVENTIONELLEM Öl, sprich einfachst zu förderndes Öl, das einfach aus dem Boden sprudelt und nur noch aufgefangen werden muss. Und dieser Punkt wurde spätestens um das Millenium erreicht, passend zu 9/11. Viele vermuten einen früheren Zeitpunkt, nämlich bereits die 70er/80er mit der ersten Ölkrise und dem Ende des "Wirtschaftswunders".

      Was vermutete Lagerstätten und Uran betrifft, siehe oben.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/%C3%96lf%C3%B6rdermaximum

    • Observator sagt:

      @How – Lennon
      Aus dem Boden sprudelt seit Jahrzehnten kein Öl mehr.
      Was ich geschrieben habe, stammt von hier:

      https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/globalisierung/52761/peak-oil/#:~:text=Anmerkungen%20oder%20Lesehilfen-,Allgemein%20wird%20als%20Peak%20Oil%20das%20Allzeit%2DF%C3%B6rdermaximum%20an%20Erd%C3%B6l,Bedingungen%20k%C3%BCnftig%20gef%C3%B6rdert%20werden%20k%C3%B6nnen

    • How - Lennon sagt:

      Okay. Das widerspricht ja nicht dem was ich schrieb.
      Was man allerdings betonen muss, ist, dass hier mehr oder weniger die Beruhigungsschiene gefahren wird.
      Techniken wie Fracking erhöhen zwar noch ordentlich die Fördermenge, man darf aber nicht übersehen, das der Nettogewinn im Vergleich extrem geringer ist. Das ist so ähnlich wie mit "Erneuerbare" oder eben auch Atomstrom. Ohne Suventionen läuft nichts. Das ist alles sehr kompliziert, teuer und gefährlich (Atomenergie). Augenwischerei.

    • Observator sagt:

      @How – Lennon
      "Das widerspricht ja nicht dem was ich schrieb."
      Habe ich auch nicht behauptet.
      Es ist aber so, dass die fossilen Bestände nicht als konstant betrachtet werden können. Wie ein riesen Fass, das sich nach und nach entleert. Wie gesagt, Vorkommen werden auch neu entdeckt. Und auch die Förderungstechnologie entwickelt sich und führt zu höherer Rentabilität.
      Sicherlich, sind das komplexe Dinge. Aber es gibt auch leicht erkennbare Zusammenhänge.
      Dass Atomenergie gefährlich ist, ist auch nur ein Panikmache Narrativ. Beruht ausschließlich auf Tschernobyl und Fukushima.
      Ich hatte vor einiger Zeit beschrieben was es damit auf sich hatte.
      Und auch wenn man annimmt, es sei gefährlich, spielt es sowieso keine Rolle. Denn: Wenn so'n Ding von den vielen in Frankreich beispielsweise hochgeht, dann sind wir auch dran. Also hätten wir unsere AKWs (die übrigens als die sichersten der Welt gelten / galten) ruhig weiter laufen lassen und auch paar neue bauen können. Wie bereits erwähnt, auch vom Typ CANDU. Die sind noch weniger "gefährlich". Aber unser hochkompetente Grinse-Scholz hat gesagt Atomenergie ist ein totes Pferd. Na dann…

    • How - Lennon sagt:

      Atomstrom ist zu teuer, es lohnt sich nicht. Wenn man, wie F NOCH günstig Uranbestände abgreifen kann, vielleicht.

    • Observator sagt:

      @How – Lennon
      "Atomstrom ist zu teuer"
      Das behauptet die Politik, das stimmt.
      Das Gegenteil ist der Fall.
      Uran hätte ja auch Russland reichlich. Hatten wir auch, wie Öl und Gas, mal aus Russland (günstig) bezogen…
      Um nochmals auf die CANDUs zurückzukommen, die laufen mit natürlichem Uran, also wesentlich günstiger als angereichertes. Und auch Atommüll haben wir reichlich verfügbar.
      Urenco Gronau könnte das Zeug verarbeiten.
      Im Gegensatz zu dem was die (grüne) Politik behauptet, ist Windenergie und vor allem Photovoltaik am teuersten. Nicht nur in der Produktion der Teile (besonders Lithium-Speicher) sondern vor allem im Aufbau, Wartung und, wichtig, in der Entsorgung, da die Dinger nicht recycelbar sind. Wird noch schlimmer, wenn man berücksichtigt, dass diese Energieform nicht nicht konstant verfügbar ist und dadurch auch nicht grundlastfähig. Wenn sich paar Solarmodule oder eine Windmühle auf dem Bauernhof unter Umständen noch lohnen würden, ist das für eine Industrienation, wie Deutschland es ist, ein Witz.
      Sorry, ich hab' mich geirrt; Deutschland ist ja keine Industrienation mehr.
      Schön Gruß an einen gewissen Märchenschreiber.

  11. palmzip sagt:

    Sehr geehrter Herr Geese,

    Ihr Artikel hat mir im Stil und Inhalt sehr gut gefallen!
    Für eine Neuordnung in Deutschland wird sicherlich ein neuer Umgang mit und eine neue Bedeutung von Geld nötig sein.

    Darüber hinaus wünsche ich mir auch eine neue Aufrichtigkeit im Umgang mit Informationen in Wissenschaft und öffentlichen Medien. Ein freiwilliger Pressekodex zur Selbstkontrolle und eine Schmierenkomödie von Presserat reicht mir bei weitem nicht mehr aus!
    Ein per Auslosung zusammengesteller Presserat aus der gesamten Bevölkerung (freiwillige Meldung für diese Aufgabe) mit jew. 2 jähriger Amtszeit, sorgt mit juristisch ausgestatteten, scharfem Schwert und instantan(!) für die Einhaltung des Pressekodex' bzw. objektiver und ausgewogener Berichterstattung.

    Die totdreisten Lügen oder Story-Methodik im ÖR von heute würden in meinem Modell hart, wie Falschgeld und Beihilfe zum Mord geahndet (Autor, Redaktion, Intendant, Verlag).

    Und auch die "Wissenschaft" würde demnach von den heutigen Mitläufern in allen Etagen ausgekehrt, (Titel und Pensionen aberkannt) und nur noch zu einem kleinen Teil kommerziellen Interessen dienen.

    Mind. 1/3 sollte wieder Grundlagenforschung sein und ein weiteres Drittel Grasswurzelforschung mit thematischer Auswahl über einen anderen Wissenschaftsrat, wiederum ausgelost aus der Bevölkerung (bei wiederum freiwilliger Meldung für eine solche Aufgabe).

    • palmzip sagt:

      Whow, die bezahlten Trolle bemühen sich endlich mal um Textinhalt und zeigen sich von der "belle"tristischen Seite!
      Offenbar hat apolut doch schon soviel Reichweite und Einfluss, um echte Pamphletiere(r) auf den Plan zu rufen.

    • Senfei sagt:

      Die Autoren von Apolut kennen einen Pressekodex gar nicht.

      Auszug:

      ZIFFER 2 – SORGFALT
      Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.

  12. Bruno Gamser sagt:

    'Ist es nicht beeindruckend, wie Hans-Jürgen Geese vom anderen Ende der Welt die Lage auch in Deutschland treffend analysiert?' Nein, überhaupt nicht!

    Wieder ein trauriger 71jähriger alter Mann aus der Anderwelt wie sein Pilotenfreund, der die Emanzipation nicht verdaut hat und der guten alten Zeit nachtrauert als die Männer noch richtige Männer (wie Putin) waren und die Frauen noch am Herd standen.

    Sein Lobpreisen der russischen Armee, wo noch richtige Männer aus Überzeugung fürs Vaterlands kämpfen, natürlich nicht für Geld. Söldner gibt's in Russland ja erst seit ungefähr einem Jahr, vorher war dies ja noch verboten.

    Irgendwie ja noch süss, wie er mit selbst ausgedachten Zahlen (500000 Tote) und Fakten (Nato hätte überhaupt keine Chance gegen Russland) herumjongliert.

    Fan von Trump ist er auch. Glaubt dass die Nazis nicht schuld am Weltkrieg waren, sondern ihn nur begonnen hatten. Auch ist er traurig, dass Deutschland die bedingungslose Kapitulation aufgezwungen worden ist und die USA nicht mit Rudolf Hess verhandelten.

    Ist ja schön, dass er von apolut abundzu einen Batzen erhält, um seine Rente in der Anderwelt etwas auzupolieren.

    • Observator sagt:

      "Irgendwie ja noch süss, wie er mit selbst ausgedachten Zahlen (500000 Tote) und Fakten (Nato hätte überhaupt keine Chance gegen Russland) herumjongliert."

      Nun ja, scheint aber zu stimmen:
      https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ukraine-krieg-fuenfhunderttausend-tote-verletzte-soldaten-100.html

      Also wenn die Öffis das schon sagen…

    • Senfei sagt:

      Na Observator, sie lesen anscheinend nur die Headliner. Mir wird langsam klar, wie sie sich ihre eigene Realität zusammenbasteln. Aus Infoschnipseln.

      Bei MDR steht Folgendes:

      Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind insgesamt fast 500.000 russische und ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das schreibt die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Die Zahl der gefallenen russischen Soldaten werde auf bis zu 120.000 geschätzt und die Zahl der Verletzten auf 170.000 bis 180.000. In der Ukraine seien bei den Kämpfen rund 70.000 Soldaten ums Leben gekommen und 100.000 bis 120.000 verwundet worden.

    • Senfei sagt:

      P.S. Headliner: Aus "500.000 tote und verletzte Soldaten seit Kriegsbeginn" macht Observator 500.000 tote ukrainische Soldaten. Willkommen in der Anderwelt (Lügenwelt).

    • Glückwunsch, Senfei:

      ein deutsches Mainstreammedium zu zitieren: da weiss man, was man hat.

      Uih, und die Ukraine hat sogar weniger Soldaten verloren, als Russland. Oioioioioi.

      Da sieht man mal, wo du deine Informationen hernimmst…. bei solch "realistischen" Zahlen benötigt man auch nicht mehrere Quellen, aus denen man sich seine Informationen "zusammenschnipselt", da reicht nur eine: der Mainstream.

      Übrigens: die 500.000 toten Ukrainer hat Observator vom Artikel. – Vielleicht solltest du doch mal Artikel hören / lesen, bevor du kommentierst.
      Möglich, dass du einfach nur dazu da bist, US-Propaganda zu verzapfen, ohne dich überhaupt inhaltlich mit den Texten zu beschäftigen.
      "…..sie lesen anscheinend nur die Headliner.": autobiographische Aussage, oder?

      Wie war das noch gleich mit der Realitätsferne und der Anderwelt?

  13. dasgingschnell sagt:

    Klar. Russland siegt, seit es den Krieg 2014 begonnen hat. Seit Februar 2022 siegen die Russen noch viel geiler. Wie das deutsche kaiserliche Heer von 1914 bis 1918 in Frankreich und Flandern gesiegt hat. Oder der Autor ist doch das Mietmaul, als das er sich präsentiert.

    • TriMartolod sagt:

      Col. Douglas Macgregor:
      Übersetzung:
      "Die russische Militärmacht beruht auf der systematischen Integration von Angriffsmitteln – Raketen, Flugkörpern, Artillerie, Drohnen und Flugzeugen – mit weltraum- und terrestrischer permanenter Überwachung. Als die russischen Streitkräfte ihren Vormarsch stoppten und in der Ostukraine eine Tiefenverteidigung errichteten, begann die präzise, ​​verheerende Feuerkraft der Russen, die angreifenden ukrainischen Boden- und Luftstreitkräfte wie Fliegen zu treffen. Mit den Worten eines ukrainischen Militärbeamten: „Die schiere Anzahl der in der Ukraine operierenden Drohnen sowie die Gefechtsmanagementsysteme, die Echtzeitbilder und Standorte liefern, bedeuten, dass Truppen und Panzer im Freien nur wenige Minuten Zeit haben, bevor sie angreifen.“ erneut ins Visier genommen.

      […]

      Washington und seinen Verbündeten gehen die Munition , die Ausrüstung und die inländische Unterstützung für die Ukraine aus. Europäische Armeen sind ausnahmslos Boutique-Streitkräfte, die für Konflikte geringer Intensität konzipiert sind . Der Fressrausch der Washingtoner Unipartei am öffentlichen Trog hat dazu geführt, dass die US-Streitkräfte nicht in der Lage sind, andere Feinde als Aufständische zu bekämpfen . Ehrlich gesagt ist es ein Wunder, dass junge Männer mit Verstand und Charakter sich den heutigen Streitkräften anschließen und darin leben wollen ."

      https://www.theamericanconservative.com/washington-on-the-knife-edge/

    • Observator sagt:

      @TriMartolod
      "Boutique-Streitkräfte" 🤣 der war gut!
      Voll zutreffend. Ich würde noch hinzufügen, dass die meisten, wenn nicht sogar alle, Boutiquen auch noch pleite sind.

    • dasgingschnell sagt:

      Eigentlich hätte ich sehen müssen, wie die glorreiche Sowjetarmee; besungen von Rainer Rupp und @Observator in ihrer brandneuen T-14 die Ukraine wie geplant in drei Tagen erobert hatte. Stimmt.
      Moment mal …. 🤔

    • Observator sagt:

      @dasgingschnell
      Ja genau; Moment mal. Das ging wirklich (zu) schnell.
      Die "Eroberung" der Ukraine war nie ein Ziel.
      Genauso wie die "Eroberung" Georgiens nie ein Ziel war. Und nach 5 Tagen zog sich Russland aus Georgien zurück.
      Hätte mit der Ukraine auch so laufen können…

    • dasgingschnell sagt:

      Warum ist es nicht so gelaufen?

    • Observator sagt:

      @dasgingschnell
      Ich dachte das wäre offensichtlich.
      Anfang April 2008 machte die NATO nicht nur der Ukraine, sondern auch Georgien ein großes Versprechen, nämlich dass diese beiden Länder Mitglieder der NATO werden.
      In Georgien haben die USA zusätzlich noch mit Südossetien und Abchasien gezündelt.
      Wie auch in der Situation mit der Ukraine wollten die USA mit Russland nicht drüber "reden".
      Der Unterschied war nur, dass es die "Unterstützung" für den "Erhalt der Demokratie in Europa" für Georgien nicht gab. Von daher war der Konflikt nach 5 Tagen beendet, mit erheblich weniger Schaden und Menschenopfer ("nur" im 4-stelligen Bereich).

      Eine Frage wäre auch noch interessant. Warum regt sich der Wertewesten nicht darüber auf, was gerade in Aserbaidschan und Armenien geschehen ist? Kein Wort.
      Klar, man kann sich auch nicht mit jedem Öllieferant "verscherzen".

    • dasgingschnell sagt:

      @Observator also warum spielt Russland jetzt gerade den ersten Weltkrieg nach und legt ganze Landstriche in Schutt und Asche? Ich finde bei ihnen keine verständliche Antwort.
      Prigoshin und Girkin könnten ihnen Hinweise geben.

    • How - Lennon sagt:

      @ dasgingschnell

      Weil besonders gierige und süchtige Menschen auf Entzug an die letzten Ressourcen kommen wollen und die liegen nun mal in Russland.

      Kennen Sie extreme Junkies (Heroin/Kokain)?
      Wissen Sie, was die alles machen um an ihren Stoff zu kommen?

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      Chronologie:
      Maidan-Opposition → Regierungswechsel in Kiew → Verbot von Russisch als Amtssprache u.a. russenfeindliche Maßnahmen → Donbass-Opposition → militärisches Vorgehen der ehemaligen Maidan-Opposition/der Regierung in Kiew gegen die Donbass-Opposition → Entstehung von Separatismus im Donbass → Unterstützung der Separatisten durch Russland

      Von alledem kann man halten, was man will, aber da man die Zeit nicht rückwärts drehen kann, lässt sich eine Chronologie nicht verdrehen. :-D

    • Observator sagt:

      @How – Lennon
      Das ist der Grund aller Gründe.
      War für die Amis ein ganz böser Schlag als Jelzin von der Bildfläche verschwand und der "Neue", also Putin, nicht mehr bereit war die Ressourcen seines Landes zu verscherbeln.
      Damit hat Selenskyj offensichtlich kein Problem, denn ein Großteil der qualitativ hochwertigen Aggrarflächen der Ukraine befinden sich bereits im Besitz von Monsanto, Cargill & Co.

    • Observator sagt:

      @Andreas I.
      "…aber da man die Zeit nicht rückwärts drehen kann, lässt sich eine Chronologie nicht verdrehen."

      Hmmm; bin ich mir nicht ganz sicher…
      Fragen Sie mal die Senfeier, Einhörner und so.
      Die erklären Ihnen wie das alles so is'. Gell?

    • dasgingschnell sagt:

      Die Frage, warum Russland seit 2014 Krieg gegen die Ukraine führt bleibt unbeantwortet

    • Observator sagt:

      Das wurde hier, auf Apolut, so oft beantwortet und erklärt…
      Am besten von @Andreas I., wie ich finde.
      Vielleicht nimmt er sich wieder mal die Zeit dafür.
      Mir fehlt die Geduld.

    • "dasgingschnell": nur kurz für US-Propaganda-Plattitüden an- und dann gleich wieder abgemeldet?

    • Observator sagt:

      @Kasra Buranor
      Nee, ich glaube er ist raus geschmissen worden.

  14. Zara Trusta sagt:

    Und wieder eine gute Analyse.
    Die Wurzel des Übels liegt aber nicht allein beim Geld, und den stinkreichen Soziopathen.
    Es ist schon wieder eine Frage des Paradigma bzw. der Quatsch mit dem die Reduktive Analyse die gesamte Gesellschaft begleitet.
    Die endgültige Dominanz erlangte diese moderne Einfältigkeit mit den Weltkriegen, in einer Zeit in der Raubbau plötzlich keine Rolle mehr zu spielen schien.
    Anstatt die biologische Bewirtschaftung weiter zu verfeinern, geriet sie erst einmal fast in Vergessenheit.
    Für die fortan wachsende Chemieindustrie wurde die Reduktive Analyse zur Grundlage zahlreicher profitable Geschäftszweige und stets neuartiger Rezepte.
    Die Palette reicht von Kunstdünger über Sprengstoffe bis zu Pharmazeutika, allerlei brauchbarer Materialien sowie auch höchst giftiger Substanzen.
    Die ´Nutzung´ zu vieler einfacher, wenn auch nur vorübergehend anwendbare Lösungen wurde, vor allem weil sie Profite ermöglichen, bereits vollends bis zur extremen Schädlichkeit überbeansprucht.
    Die Verwerfungen, die durch den Versuch selbst augenscheinlich höchst wahnsinnige solcher Unterfangen zu rechtfertigen und zu legitimieren, sind so erheblich, dass es die Verdummung der Massen zur Folge hat, weil man dabei nicht mehr ohne offensichtliche Falschdarstellung und Verdrehung von Tatsachen auskommt.

  15. Zivilist sagt:

    Vom Tellerwäscher zum Staatsoberhaupt find ich besser, er mußte den Staat aber erst schaffen:

    Ho Chi Minh

    Das Frackinggasas wird zwar als 'Freiheitsgas' exportirt, kommt aber als Sklavengas an.

    • Nevyn sagt:

      "Das Frackinggasas wird zwar als 'Freiheitsgas' exportirt, kommt aber als Sklavengas an."

      Sie meinen immer das Gegenteil von dem, was sie sagen. Viel kann man über diese Methoden lernen, wenn man Berichte von Überlebenden von ritueller Gewalt oder mind control liest oder hört. Das findet man nämlich in der aktuellen Politik wieder, weil die Erfahrungen daraus auf die Bevölkerung ausgerollt werden.
      Und man findet dort auch die Mittel, sich dagegen zu schützen, denn wenn die Opfer so extremer Gewalt und Gehirnwäsche sich davon befreien können, sollte es uns allemal möglich sein:

      https://www.50voices.org/

      https://www.beck-shop.de/hoffman-versklavte-koenigin/product/32334485

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