Das schöpferische Subjektiversum Teil 5 | Von Rüdiger Lenz

Friedensfähigkeit

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat dieses Land wieder auf Führersehnsucht gebürstet. Ihr Nachfolger, Olaf Scholz will die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro aufstocken und bekam am Ende seiner Rede stehende Ovationen. Ich hingegen bin angewidert von diesem schon-wieder-Willen der Deutschen, die nichts aus der Vergangenheit gelernt haben und auch nicht dabei bemerken, dass sie für einen Krieg vorbereitet werden, der Deutschland zu einer Wüste machen könnte.

Die Geburtsstunde der Neurechten

Es ist der 14. April 2014. Ich fahre nach Berlin und werde dort meine erste Rede auf der Mahnwache für den Frieden am Brandenburger Tor halten. Zuvor aber hatte ich mich mit Ken Jebsen bei ihm zuhause verabredet. Wir wollten gemeinsam dorthin, weil auch er dort eine Rede halten wird. Während der Fahrt zu ihm auf der Autobahn rief mich Michael Grawe von Kulturstudio an, um ein weiteres Interview mit mir zu besprechen. Gleichfalls erzählte Michael mir, dass heute Abend auf 3 SAT im Format Kulturzeit Jutta Ditfurth die Friedensbewegung voller Faschisten und Nazis erklären wird. Sie wird die Leute in der Friedensbewegung Neurechte nennen und die Friedensbewegung zu einer Neurechten Bewegung erklären, geleitet von einem neurechten Anführer Namens Ken Jebsen, dessen erklärtes Ziel es sei, eine neue Querfrontbewegung zu etablieren, um Faschisten und Altlinke zu verbinden. Gleich so, wie es der Erzfeind der heutigen Linken, Adolf Hitler es tat, um an die Macht zu gelangen. Damals hießen die Linken Arbeiter oder Proletarier, und diese füllten ganz erheblich die Namenslisten in seiner Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, der NSDAP.

An diesem Abend sollte die ganze Bewegung, die in den nachfolgenden Wochen bis nach Kanada reichen wird und sogar in New York noch aufflammen soll, als eine links-rechte-Querfrontbewegung geframed werden. Ken erfuhr von der Sendung ebenfalls und er fragte mich in seiner Wohnung, Rüdiger, weißt du, was Neurechte sind? Was heißt Neurechts? Fragend erwiderte ich ihm, ich habe noch nie von Neurechten oder Neurechts gehört. Keine Ahnung was das bedeutet, aber damit sind wohl wir gemeint.

Ken und ich ahnten damals noch nicht, wie rasant sich ein solches Bild über die Medien in der öffentlichen Meinung festbrennen wird und wie flächendeckend von den meisten Medien diese copy-and-paste-Lügengeschichten für bare Münzen genommen werden wird. Überall in den Medien wurde diese neue Friedensbewegung 2014 von Anfang an als hochantisemitisch diffamiert. All das begann damit, weil sein Begründer, Lars Mährholz als Grund für all die Kriege der Neuzeit das Finanzwirtschaftssystem ausfindig gemacht hat, und wer das macht, der gilt per se als Antisemit – was bis heute dem ungebildeten Menschen in Sachen antideutschem Antifaschismus als nicht hirngerecht zugänglich erscheint. Die Wurzel dieses neulinks-grünen Denkens und Erfassens dieses wirklich kruden Denkprinzips entstammt einzig einer ökologisch linken Lichtgestalt namens Jutta Ditfurth. Hier begann der massenmediale Spießrutenlauf von Ken Jebsen, der bis in unsere heutigen Tage hinein nicht aufhören sollte, im Denken einer Jutta Ditfurth, in deren Denken nicht bloß die Antideutschen, sondern auch die Antifa vollkommen ergeben sind, fußte. Bevor das alles über Ken Jebsen hereinbrach, hatte ich bei einer Buchlesung Jutta Ditfurth dafür gewinnen können, bei KenFM im Gespräch als Gast auftreten zu können. Als Ditfurth erfuhr, das Ken Jebsen damals mit Jürgen Elsässer kooperierte, sagte sie ab und es begann Ken Jebsens professionelle Diffamierung, die bis heute anhält. Ganz paradox wird das Ganze, wenn man erfährt und begreift, dass Jutta Ditfurth und Jürgen Elsässer unter anderen die Antideutschen nach der sogenannten deutschen Wiedervereinigung gründeten. Sein Höhepunkt erlangte diese Hetze durch einen Anschlagsversuch auf Ken Jebsen, weil er eine Rede in Stuttgart bei einer Querdenker-Demo hielt. Als ich damals erfuhr, dass Ken bei einer bedeutenden Veranstaltung der erst neu sich zusammensetzenden Querdenker-Szene unter Michael Ballweg eingeladen wurde, nahm ich sofort mein Telefon und rief Ken an. Ich sagte ihm am Telefon, fast schon im Befehlston: Du fährst da nicht hin. Du bist viel zu bekannt und ein gefundenes Fressen für die Antifa. Ich befürchte einen Anschlag auf dich. Okay Rüdiger, ich fahr da nicht hin, erwiderte er. Er fuhr doch hin und der Rest ist Geschichte. Gott sei dank ist der Polenböller nicht explodiert, er hätte Kens Fußgelenk zerschmettert oder die Hand von dem Ordner, der den Böller nichtsahnend wegtrug.

Das Herzland

Am Brandenburger Tor angelangt, hielt ich meine erste Rede für den Frieden. Lars Mährholz, der diese Friedensbewegung gründete, wollte ein Zeichen setzen gegen den Stellvertreter-Krieg und Putsch in der Ukraine 2014, der auf dem Maidan als Farbenrevolution inszeniert wurde. Die Mär von der Annexion der Krim des russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin wurde geboren, also für die westliche Welt zurechtgeframed und ein neuer Feind der westlichen Wertegemeinschaft festgezurrt. Vom Feind Putin zum Erzfeind des bösen Russen. Es war der alte Feind, der hier wieder in Stahl gegossen wurde: Der böse Russe. In Wahrheit aber ging und geht es heute um die eurasische Platte und um eines der rohstoffreichsten Länder auf der Erde, Russland. Die Börse und das angelsächsische Kapital wollen die russischen Rohstoffe und daher fahren diese vor allem eine Politik nach 1945, in der der Russe außen vor gehalten wird, der US-Amerikaner drin und der Deutsche unten gehalten werden muss. Das Horrorszenario dieses angelsächsischen Kapitals ist, wenn Deutschland und Russland russische Ressourcen schöpfen würden. Es ist die Herzland-Theorie von Halford Mackinder, die besagt, wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland, wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel, wer über die Weltinsel herrscht, der beherrscht die Welt.

Philanthropische Psychopathie

In der Friedensbewegung von 2014 konzentrierte ich mich in meinen Reden darauf, den Friedensbewegten mitzuteilen, dass der Frieden, egal welcher, immer erst vom eigenen Friedenswille und er eigenen inneren Bereitschaft dazu, zu einem Frieden in der Welt werden kann. Frieden ist ein innerer Prozess und kein Alleingang über die äußeren Umstände, für die aber der Frieden bei sehr vielen oft herhalten muss und man sich des inneren Friedenschaffens verwehrt. Ich machte deutlich, dass der Begriff eines politischen Friedensbildes kein echter Frieden sein kann und das ein solcher Frieden immer als Bündnis selbst die Gegner erschafft, die dieses Bündnis über ihre Zielsetzungen setzt. Solange die Zielsetzungen des politischen Bündnisses auf finanzwirtschaftlichen Gründen im Sinne des Kapitalismus gründet, wird ein Bündnis niemals zu Frieden führen, sondern immer und dauerhaft zu Kriegen im Inneren und gegen andere Staaten oder Staatenbündnisse eskalieren. Es ist dann vollkommen egal, wie weitreichend zuvor Friedensabkommen oder Rüstungsabkommen unterzeichnet und ratifiziert wurden. Man kann nämlich auch seinen Abschied aus Bündnissen und Abkommen erklären, und damit alles zuvor Abgemachte für ungültig erklären. Wer nicht im Bündnis ist, der ist leicht zum Gegner zu machen. Und genau hier zeigt sich das politische Friedensparadox. Friede, der erschaffen wurde, erzeugt niemals seine Abkehr, weil es irgendeinen anderen oder besseren Frieden gibt. Frieden ist Frieden und per Definition niemals besser oder schlechter als ein anderer Frieden. Den es gibt keinen besseren oder schlechteren Frieden als den Frieden selbst.

Ich übernahm den Begriff des Finanzkapitalfaschismus, der meiner Ansicht recht gut die Hauptanliegen der Bündnisse des Westens und des Ostens definiert, denn sobald Kapitalinteressen, also ein unendlicher Finanzwachstum als oberstes Recht und Ordnung die Oberhand gewinnen, erzeugen diese Kapitalinteressen automatisch damit Krieg, Diktatur und oder Faschismus. Demokratie und Kapitalismus sind per Definition miteinander gar nicht vereinbar. Folglich müsste man ein kooperierendes Leistungssystem annehmen, das mit demokratischen Prinzipien wie in einer Symbiose vernetzt ist. Aus meinem Nichtkampf-Prinzip folgt ein solches symbiotisches Prinzip. Es kann aber auch mit anderen zuvor entwickelten Systemen, wie dem Netzwerk-System des Wiener Professors Franz Hörmann oder der sozialen Dreigliederung von Rudolph Steiner oder anderen zuvor erdachten nichtkapitalistischen Systemen kooperieren. Das Wichtigste ist, dass die motivationalen Konzepte in uns einen Ausdruck der Verwirklichung finden. Ähnlich wie in den kapitalistischen Systemen, die nur deswegen in ihren Innovationen so überlegen sind, weil sie das Prinzip der Menschen, ihre motivationalen inneren Ideen zur Selbstverwirklichung verhelfen, anwenden.

Das ist genau der Knackpunkt, der immer angebracht wird, sobald man öffentlich über die Abschaffung des zerstörerischen Kapitalismus diskutiert. Und genau hier hat Karl Marx in seiner Kapitalismuskritik und alle Weiteren geschlafen und als Ausrede dazu den Klassenkampf begründet, der völlig unsinnig ist, versteht man das, was in der Psychologie als motivationale Konzepte bekannt ist, auch für ein nichtkapitalistisches System. Man muss sie, die motivationalen Gesetze des Lebens nur anders einbinden und dann zerstören sie auch nicht, weil sie in vielen Fällen zur Gates-Pathologie, beziehungsweise zu einer philanthropischen Pathologie mit starken psychopathischen und damit weltweiten Zerstörungen einhergehen. Ich kann das hier nicht explizit ausführen, da es sich hierbei um ein hochkomplexes Thema handelt, dass viel Vorwissen einbezieht, also viele Subthemen einbindet, die ich hier nicht in diesem kurzen Kommentar veröffentlichen kann.

Das Speaker-Dilemma

Für mich sind Begriffe wie Finanzkapitalfaschismus oder Faschismus nur unzureichende Definitionen von etwas, das viel umfassender definiert werden sollte. Versucht man dies, als Redner zu vermitteln, so merkt man schnell, dass die jeweiligen Zuhörer stets von dem Bahnhof abgeholt werden wollen, auf dem sie stehen und nicht von dem, auf dem man als Redner steht. Es ist recht einfach, im Dualismus von Gut und Böse die Masse zum Jubeln zu bringen. Viel schwerer ist es, die Masse in einen Lernprozess mitzunehmen, damit sie versteht, worum es tatsächlich geht. Das die USA oder die NATO oder der Finanzkapitalfaschismus an allem schuld sind, ist erheblich einfacher zu kommunizieren und erhöht sofort die eigene Bekanntheit. Sobald ein Redner an die Grenze seines Wissens gelangt, er aber über alle möglichen Dinge befragt wird, beginnt dieser damit, seine Egodominanz aufzubauen und diese zum Thema für die betreut denkende Masse zu machen. Wer glaubt, betreutes Denken findet nur bei den anderen statt, beispielsweise bei den Geimpften, der irrt sich enorm. Auch Aktivisten werden häufig in ihrem Denken stark betreut und für die meisten Aktivistenredner ist dieser Zustand ebenso verführerisch, wie sie es bei den Politikern verteufeln.

Befrei dich selbst

Putin ist seit seinem völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine wieder der ganz Böse. Doch was tut er, was nicht in einem viel erheblicheren Maße die USA und der Westen auch taten? Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump oder jetzt Joe Biden. Sie alle, außer Donald Trump, haben völkerrechtswidrige Kriege vom Zaun gebrochen. Sie taten das, was sie jetzt bei Putin anprangern selbst. Wer hierbei, anhand des Völkerrechts, ohne Sünde ist, der werfe also den ersten Stein. Auch die rotgrüne Regierung unter Gerhard Schröder hat das Völkerrecht gebrochen. Das gab Gerhard Schröder sogar in einem Zeit-Interview selbst zu! Die Politiker und die Medien wissen das alles. Sie sind nicht blind. Sie spielen blind, weil die Masse blind ist und sie somit tun können, was die Masse kognitiv selbst abbildet, also verifiziert. Die Masse kann sich weder über das, was die Politiker dabei tun, beschweren, noch kann sie selbst eine Analyse wagen, die die Politik somit in Frage stellt oder kritisiert. Sie wird für dumm hochgelobt darüber, dass sie glaubt, sie wäre ebenso klug und weitsichtig, wie die Politiker. Das heutige trojanische Pferd ist die Beschränktheit der Massen, die der Masse als ebenbürtige Verschlagenheit und Klugheit verkauft wird. Wer das durchschaut und lauthals davon die Masse zu unterrichten wagt, wird von der Dummheit der als klug verifizierten Masse über Metamobbing sozial vernichtet. So funktioniert heute das trojanische Pferd. Die Masse wagt die Einsicht, dass ein Karl Lauterbach ziemlich bekloppt ist, doch sie begreift dabei zeitgleich keineswegs, dass ein Karl Lauterbach genau das tut, was die Agenda des Ganzen verifiziert. Und damit erfüllt ein Karl Lauterbach die Vorgaben, die erfüllt werden sollen, aus einer höheren Machtebene. So funktioniert heute Machtpolitik.

Sie kommen mit dem bösen Russen durch, weil auch das zum Kriegsspiel dazugehört. Man nennt dies Massenpsychologie. All das, was wir derzeit via deutsche Medien vernehmen, ist nichts weiter als Massenpsychologie, Massenhypnose und Massensuggestion. Was Olaf Scholz, Friedrich Merz und Christian Lindner, sowie Annalena Baerbock oder Robert Habeck wegen der jetzigen Ukraine-Krise sagen, ist Propaganda für die blinde Masse. In ihrer neuen Definition von Demokratie sind sie der Meinung, dass sie nur der Mehrheitsmeinung verpflichtet sind und dies den Begriff der praktischen Demokratie abbildet. Sie haben den Pfad der Verantwortung für die ganze Gesellschaft längst verlassen und dies von Angela Merkel als politische Taktik übernommen. Es ist Propaganda anstelle von Gemeinwohlförderung, wessen es überhaupt die Politik der jetzt an den politischen Machtstrukturen vieler Nationen sich etablierten Young Global Leaders, des World Economic Forums weltweit gibt. Demokratie ist jetzt das Erschaffen eines Wir-Gefühls, um die Pläne des Weltkapitals in eine neue pseudosozialistische Normalität, eine neue Epoche des Zwangs mit biometrischen Koppelungen, zu verschmelzen. Es ist der finsterste eugenische Plan, der je auf diesem Planeten von Mächtigen erdacht wurde. Ein Superfaschismus, in dem es für niemanden mehr ein Entrinnen gibt und der das Warten auf Alliierte, die uns befreien, obsolet macht. Die Befreiung davon wird ein individueller Prozess werden, in dem wir alle zusammenarbeiten müssen und unsere übersteigerten Egos so schnell wie möglich vergessen sollten.

Die gleichen Medien wie auch die gleichen Personen, die jetzt auf Russland zeigen, zeigten zuvor auf die Ungeimpften und erzählten der Welt das Märchen von einem neuen Todesvirus, auf den R-Wert, den Inzidenzwert und die Abo-Impfpflicht. Doch was passiert in der Bewegung? In ihr wurde ein neuer Spaltpilz geboren, wie zuvor schon ein anderer Spaltpilz Namens Corona-Pandemie geboren wurde. Ständig werden die neuen Säue durch alle Dörfer gejagt und immer wieder lassen sich zu viele davon blenden, die sich zuvor mit vollem Stolz als die Aufgewachten der letzten Sau begriffen. Der fatale Selbstirrtum vieler Aufgewachten ist der, zu glauben, wenn man nur viel mehr weiß als die anderen und damit das Spiel durchschaut hat, gehört man zu den Aufgewachten. Also zu denen, die sich aus den Fängen der bösen Spieler und Spiele selbst befreit haben. Das ist ein Selbstbetrug, wie man immer wieder sieht, sobald die Medien und Politiker eine neue Sau durch unsere Hirne treibt. Denn aufgewacht zu sein, bedeutet etwas vollkommen anderes. Ich beschrieb es in den Teilen drei und vier des schöpferischen Subjektiversums darüber, was Aufklärung wirklich ist.

Die Erfindung des Erzfeindes

Solange ein Mensch in seiner Abgeschnittenheit sich selbst lebt, solange wird dieser Mensch seine inneren Konflikte zum Scheinwerfer für seine Projektionen in die Außenwelt nutzen, um mit sich und den anderen klar zu kommen. Er wird nicht wirklich das Leben eines vollen Menschen leben, eher das eines von sich selbst getrennten und damit einen von den anderen völlig abgeschiedenen Menschen. Hierbei wächst sein Ego zu einem Ungeheuer heran und projiziert sich selbst in die Außenwelt. Die eigene innere Kampfkultur beginnt hier und die Feindbildmaschinerie setzt sich in Gang.

Er ist jetzt getrennt von der Fülle und davon, in Beziehung zu sein und erfüllt von Mangel.

Er ist jetzt getrennt von der Liebe und voll von Verlassenheitsängsten und davon, nie genug zu sein und nie genug zu bekommen.

Er ist jetzt getrennt von der Verbundenheit aller und voll vom Glauben an den schnöden Mammon, usw.

Die meisten Menschen kämpfen daher im Grunde immer nur gegen ihre innere Halbheit im Außen an und kompensieren diese Kämpfe in einen Gegner, in äußere Feinde, ins Schuldprinzip, als Leiden, in Krankheiten hinein, als die Peergroup, das eigene Geschlecht, die andere Nation, das andere Bündnis, das andere Weltbild oder Narrativ usw. Der halbe Mensch versucht sich Strohhalme der Verbundenheit, wie in einem Suchtverhalten einzuverleiben und versucht in diesen Wahn, sich selbst nicht als abgeschnitten zu betrachten. Dies ist ein Ersatzverhalten fehlender echter Liebesfähigkeit. Je intensiver und transgenerativer Menschen entliebt und unverbunden leben, desto normaler finden sie sich selbst. Und desto wachstumsoffensiver halten sie ihre Welt für die erstrebenswerteste aller Welten.

Wer ihnen die Ganzheit vorlebt, zeigt ihnen allein damit ihren verborgenen Schmerz und wird somit zu ihren Erzfeind. Wer das ist, was die Peergroup vermisst, der wird zu ihrem Erzfeind konstruiert. Niemand hat dies meiner Meinung nach besser und deutlicher herausgearbeitet als der Psychiater, Psychologe und Arzt Hans-Joachim Maaz und der Psychoanalytiker Arno Gruen.

Ohne diese beiden zuvor gekannt zu haben, habe ich das 2002 angefangen zu beschreiben, als ich in der Jugendanstalt Hameln selbst zum Tätertherapeuten wurde. Ich nannte und beschrieb dies als Nichtkampf-Prinzip. Ich hatte es damals zunächst als Sozialtraining konzipiert. Denn das ist der übliche Weg in der Arbeit mit Tätern, aus dem dann nach und nach ein gesamtgesellschaftliches Friedenskonzept wurde. Und danach sich als ein spiritueller Weg erwies, wenn man sich selbst vornimmt, nicht mehr gegen irgendwen und irgendetwas anzukämpfen. Dieser innere Prozess, den viele schon zuvor erkannten, ist der Prozess, der zum wahren Frieden führt. Es ist der Weg zu sich selbst, den für mich niemand besser und ausführlicher beschrieben hat, als Jesus von Nazareth, der in Wahrheit Y‘shua hieß (sprich Jeschua). Ich meine hiermit keineswegs den Jesus, den die Bibel beschreibt, und auch nicht den, den man im Nachhinein zum Christus gemacht hat. Ich meine damit auch erst recht den, den die römisch-katholische Kirche als Symbol am Kreuz vor sich herzutragen missbraucht hat. Ich betone dies deswegen, weil das alles schnell missverstanden werden kann.

Das Böse ist eine Konstruktion unserer Gehirne

In meiner Zeit als Redner in der Friedensbewegung habe ich festgestellt, dass die Schwierigkeit im Annehmen seiner Ganzheit als Mensch darin liegt, die Dinge zu tun, also zu handeln und nicht bloß sich Wissen anzueignen, wie es in der Schule üblich ist, um nachzuplappern als Wissen zu verstehen. Die Menschen verstehen allgemein schnell und gründlich, doch sie tun sich schwer mit dem sich daraus folgendem Tun. Das ist auch der Grund dafür, dass die meisten Menschen jeden Tag neue Informationen von der Art brauchen, die sie schon kennen und in Wahrheit gar nicht mehr benötigen. Anders und treffender gesagt: Die Menschen brauchen die Wiederholung und das Wiederkäuen derselben Informationen, um ja nicht in das Tun zu kommen, das nötig wäre, um die eigene Lage zu verändern, und damit die Konsequenzen dessen darstellen, was aus dem Nachdenken über das angehäufte Wissen zwingend folgt.

Anders und ins Heute übersetzt: Wir wissen wie Frieden geht, produzieren aber ständig Streit, Auseinandersetzungen Krieg und Leid, schauen dabei zu, weil wir vor unserer Schöpferkraft und unserer Freiheit transgenerativ davonlaufen, und wir folglich vor unserer Verantwortung vor uns selbst davonlaufen, und zwar transgenerativ. Wir kommen aus dem Produzieren unzähliger normopathischer Welten und Narrative nicht allein heraus, weil wir vor uns selbst davonlaufen, vor unserer Ganzheit. Das ist der springende Punkt und die Quelle des Bösen schlechthin. Das Böse existiert da draußen gar nicht und das Böse ist nicht von dieser Welt. Es ist in uns, in unserer Verneinung von uns selbst und wird dabei von uns in die Welt hineinkonstruiert, als böses Gift, oder beispielsweise als ein Virus, ein Todesfeind, der von außen kommt oder oder oder.

Wer sieht, der sieht diese Verneinung in allem, was durch den Menschen in die Welt kam. Es ist allgegenwärtig. Dieser allgegenwärtige Unsinn, zu dem wir alle konditioniert und gezwungen werden, in allen Farben und Formen zu glauben, ist der Wahnsinn, an den festzuhalten wir alle zivilisatorisch zertifiziert werden. Und genau das macht es dann auch so schwer, diesen ganzen Unsinn wieder abzulegen und die Welt neu, also selbst zu ergründen.

Der Verrat am Selbst

Wer in der Trennung lebt, der zieht die Angst zu sich. Nur aus ihr werden durch uns Dämonen, Geister und gestaltendes Böses konstruiert und damit geboren. Unser Ganzsein kommt aus der Verbundenheit. Verbundensein und Verbundenheit sind gleichbedeutend mit dem, was wir alle Liebe nennen. Liebe, echte und wahre Liebe ist immer ohne Kampf, Leid und Krieg, weil sie verbindet. Die Kettenreaktion der Liebe ist Verbundenheit mit allem, was in der Liebe ist und nur durch sie in uns als solches reflektiert wird. Liebe ist allumfassend.

Die Liebe, die wir in der Familie fühlen können, ist nur ein kleiner Teil dessen, was wahre und echte allumfassende Liebe ist. Ein anderes Wort für Liebe ist Leben und Lebendigkeit. Liebe wirkt jedoch nicht aus unserer kalten Vernunft heraus. Liebe, Leben und Lebendigkeit strebt nach Gefühlen, nach ihrer Fülle und Identifikation mit dem allumspannenden Fühlen der Welt. Das ist es, was Liebe wirklich ist. Sie erfüllt sich im Gefühl zu allem und erschafft damit das Gefühl zur Verbundenheit mit allem, ergo das Verbindenkönnen mit allem, was ihr gleichkommt. Was der Liebe gleichkommt, ist die Lebendigkeit, also die Ganzheit in allem und zu allem, was durch diese lebendige allumspannende Kraft erschaffen wurde.

Ein Mensch, der von sich selbst, seiner Ganzheit getrennt ist, lebt in der Angst, im Kampf gegen sich und damit gegen alles, was lebt. Wer gegen sich selbst ankämpft, der lebt gegen die allumfassende Liebe, und damit gegen das Prinzip des Lebens, also auch gegen sich selbst. Dadurch lebt ein Mensch in der Angst vor sich und der eigenen inneren Kraft, die ihm seine Lebendigkeit schenkt. Hierin entspringt die menschliche Destruktivität, durch die er sich selbst zerstören will. Der Kampf gegen alles und jeden hat hier seinen Ursprung, im Leben gegen sich selbst.

Durch eben diese Angst verifiziert er sich zu allen anderen, die ebenso in der Angst leben, wie er. Erst in der Angst entsteht für ihn das rettende Gefühl der Norm, des Gesetzes, des Wissenmüssens, der getrennten Dinge um ihn herum, des rein Materiellen, der Verdinglichung allem, der Zerstörung als Norm und all der Dinge, die ihn transgenerativ von ihm selbst trennen. Er ist selbst das Messer, das ihn von allem trennt und sein Verhalten wird zur Schneide, die alles um ihn herum trennt. Dieses Verhalten, das fast allen als Normal gilt, wird als entweder göttlich sittlich oder als wissenschaftliches Naturgesetz, vom Recht des Stärkeren abgeleitet und ist somit vollständig konstruiert. Dieser Konstruktivismus des Destruktiven schafft ihm als Ersatzbefriedigung zu seinem Getrenntsein von sich und seiner Nichtverbundenheit zu anderen ein Gefühl der Gruppe als Gleichgesinnter. Auch dies ist eine Konstruktion.

Diese Gleichgesinnten erschufen und erschaffen immer noch Theorien und Ideale, wie es sich am Besten mit den Feinden leben lässt. Destruktives Verhalten und Verlangen muss zur Legitimität des Bösen immer eine Kette an Rechtfertigungen erschaffen, um sich als gut zu legitimieren. Jeder Mensch, der Schlechtes oder Böses tut, muss sich ein Schutzbild erschaffen, damit das, was er tut, nicht in sein Bewusstsein als die Tat verarbeitet wird, die sie tatsächlich ist und als solche darstellt. Daher braucht es Rechtfertigungsstrategien, die Legitimität des eigenen konstruierten Verhaltens begründen.

Menschen die das nicht tun, finden ihre Legitimität immer über ihre Empathie, die der Motor der allumfassenden Liebe ist. Menschen die das nicht können, aus welchen Gründen auch immer, brauchen Rechtfertigungen, Ersatzbefriedigungen, um ihre Legitimität für das Handeln zu erschaffen. Hierin liegt die Begründung aller Verordnungen und aller inhumanen Taten der Masken- impf- Pandemie- und Lockdown-Befürwortern und auch die Legitimität des Maßnahmenstaates begründet, die alle zusammengenommen als Unsinn, als Zerstörung und als liebloses Verhalten erkannt werden, von denen, die der Liebe zugetan und für sie offen sind. Dass wir die Minderheit sind, zeigt, wie sehr die Pathologie der Destruktivität in unserer Spezies schon fortgeschritten ist. Der Verrat am Selbst, also an unserem ganzen Wesen, ist derart enorm angestiegen, dass uns, die wir die Minderheit sind, diese Irrationalität in immer kleineren Einheiten von der Mehrheit offenbart wird. In einer gesunden Gesellschaft wäre das Verhältnis umgekehrt.

Du bist dein Gehirn

Das Potenzial der Ganzheit ist in allen lebendigen Wesen, doch nur wir Menschen haben uns getrennt – und ich meine damit nicht die Ursünde, vom Baum der Erkenntnis gegessen zu haben. Ich meine damit, ganz zu sein, erleben zu können, dass wir alle der Ausdruck und das Wesen dessen sind, was als göttliches Prinzip weltenübergreifende Verbindung ist. Jeder ist ein Teil im schöpferischen Universum und jeder ist damit selbst sein spiegelbildliches schöpferisches Subjektiversum, sobald er sich als ganz von dem, was ihn halb werden ließ, verbindet und man sich mit seinem ganzen Selbst in seiner ganzen Fülle wieder verbunden hat und die Verbindung mit seinem Ursprung, der Lebenskraft, aufnimmt und tief in sie einfühlt, um sich selbst darin neu und umfassend selbst erkennt.

Du bist das, zu was du dein Gehirn werden ließest. Und du wirst das, wie sich dein Gehirn dadurch selbst verbunden und vernetzt hat. Jeder Einzelne lebt somit in einer anderen Welt, was völlig normal ist. Die erfahrenen und erlernten Sprachbegriffe sind zwar dieselben, doch ihre jeweiligen Bedeutungsgehalte gehen mit dem schwanger, wie das individuelle Gehirn diese Bedeutungsgehalte jeweils aufgetankt und sich mit ihnen vernetzt haben. Daher wollen wir alle zwar Liebe, Frieden und Gemeinschaft. Doch auch genau deswegen ist es auch so schwer, dass alles zu erreichen. Weil wir in der Mehrheit in der Trennung zu uns selbst und zu den anderen leben.

Lebten wir alle ganz mit uns und in der Fülle, also in der Liebe, so wären die jeweiligen Bedeutungsgehalte unerheblich. Denn wir würden sie fühlen und nicht automatisch erklären und interpretieren, weil wir bloße Informationsgehalte weitertragen würden. Schon die Sprache ist unfähig, über all das, wirkliche Auskunft zu geben, worüber ich hier zu schreiben versuche. Das Gefühl ist es nicht.

Ich habe in meinem Leben das Glück gehabt, ein Jahr mit einem Menschen zusammengelebt zu haben, in der wir uns zu neunzig Prozent nicht mittels Sprache, sondern mittels Gefühl verständigt haben. Er war Südkoreaner und ich Deutscher, was verdeutlicht, wie unterschiedlich unsere jeweiligen Sprachgebräuche waren, nicht aber unsere dem Menschen zugewandte Empathiefähigkeit. Ich bezeichne die menschliche Empathie als Ursprache aller Menschen, mittels derer wir uns alle untereinander besser mitteilen können, als mit der tradierten Sprache, die unterschiedliche Begriffsdeutungen mit sich bringen. Es gab keinen Streit und keine Missgunst unter uns beiden.

Unsere Form der Sprache wäre auch eine andere, sowie der reine Materialismus nicht mehr alleinige Ausgangslage für unsere kognitiven und wissentlichen Bezüge zur Welt stünden, würden wir mittels Empathie und Gefühl miteinander leben. Der Frieden wäre damit keine Verhandlungssache mehr, sondern etwas, das zu nichts mehr in Frage stünde. Das schöpferische Subjektiversum stünde somit wieder als eine Vielfalt von inneren Sinnesorganen zur Verfügung, die der Lebendigkeit und nicht dem Todeskult der jetzigen Eliten dienen würden. Die Ganzheit der Menschen würde die Fremdbestimmung in eine Selbstbestimmung verwandeln. Und selbstbestimmte Menschen folgen niemanden, ausser sich selbst. Solche Menschen würden sich selbst leben, was das Ende derzeitiger Herrschaft wäre. Game over.

Quellen:

1. http://www.oekologische-linke.de

2. https://www.youtube.com/watch?v=1oXaqb8i96k

3. https://de.wikipedia.org/wiki/Heartland-Theorie

4. http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/anzeige.html

5. https://www.youtube.com/watch?v=wq2zFCj-KmA&list=PL2ThNUR_dJXDH1BMq-80uj7-zJF870Tin&index=1

6. https://apolut.net/?s=Das+schöpferische+Subjektiversum

7. https://www.hna.de/welt/ukraine-konflikt-karl-lauterbach-corona-friedens-demo-kritik-freedom-day-coronavirus-91378028.html

8. https://www.google.com/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fpbs.twimg.com%2Fmedia%2FFMOqgiDXEAw3yEf.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2Fj_m_jacoby&tbnid=oNYeP1sbU8i3OM&vet=10CKgBEDMo9AJqFwoTCODY9oXlpfYCFQAAAAAdAAAAABAE..i&docid=brwtT28324j2TM&w=1200&h=674&q=ukraine%20nazi%20armee&hl=de&client=safari&ved=0CKgBEDMo9AJqFwoTCODY9oXlpfYCFQAAAAAdAAAAABAE

9. https://www.belltower.news/ukrainische-faschisten-miliz-rekrutiert-deutsche-neonazis-fuer-die-rueckeroberung-europas-44788/

10. Mal was Lustiges zum Schluss: https://www.youtube.com/watch?v=QpdbloIopHw&t=1s

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Anna_Kim / shutterstock

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Kommentare (22)

22 Kommentare zu: “Das schöpferische Subjektiversum Teil 5 | Von Rüdiger Lenz

  1. _Box sagt:

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

    Die theoretischen Sätze der Kommunisten beruhen keineswegs auf Ideen, auf Prinzipien, die von diesem oder jenem Weltverbesserer erfunden oder entdeckt sind.

    Sie sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächlicher Verhältnisse eines existierenden Klassenkampfes, einer unter unseren Augen vor sich gehenden geschichtlichen Bewegung. Die Abschaffung bisheriger Eigentumsverhältnisse ist nichts den [44] Kommunismus eigentümlich Bezeichnendes.

    Alle Eigentumsverhältnisse waren einem beständigen geschichtlichen Wandel, einer beständigen geschichtlichen Veränderung unterworfen.

    Die Französische Revolution z.B. schaffte das Feudaleigentum zugunsten des bürgerlichen ab.

    Was den Kommunismus auszeichnet, ist nicht die Abschaffung des Eigentums überhaupt, sondern die Abschaffung des bürgerlichen Eigentums.

    Aber das moderne bürgerliche Privateigentum ist der letzte und vollendetste Ausdruck der Erzeugung und Aneignung der Produkte, die auf Klassengegensätzen, [45] auf der Ausbeutung der einen [46] durch die andern [47] beruht.

    In diesem Sinn können die Kommunisten ihre Theorie in dem einen Ausdruck: Aufhebung des Privateigentums, zusammenfassen.

    Man hat uns Kommunisten vorgeworfen, wir wollten das persönlich erworbene, selbsterarbeitete Eigentum abschaffen; das Eigentum, welches die Grundlage aller persönlichen Freiheit, Tätigkeit und Selbständigkeit bilde.

    Erarbeitetes, erworbenes, selbstverdientes Eigentum! Sprecht ihr von dem kleinbürgerlichen, kleinbäuerlichen Eigentum, welches dem bürgerlichen Eigentum vorherging? Wir brauchen es nicht abzuschaffen, die Entwicklung der Industrie hat es abgeschafft und schafft es täglich ab.

    Oder sprecht ihr vom modernen bürgerlichen Privateigentum?

    Schafft aber die Lohnarbeit, die Arbeit des Proletariers ihm Eigentum? Keineswegs. Sie schafft das Kapital, d.h. das Eigentum, welches die Lohnarbeit ausbeutet, welches sich nur unter der Bedingung vermehren kann, daß es neue Lohnarbeit erzeugt, um sie von neuem auszubeuten. Das Eigentum in seiner heutigen Gestalt bewegt sich in dem Gegensatz von Kapital und Lohnarbeit. Betrachten wir die beiden Seiten dieses Gegensatzes:

    Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen. Das Kapital ist ein gemeinschaftliches Produkt und kann nur durch eine gemeinsame Tätigkeit vieler Mitglieder, ja in letzter Instanz nur durch die gemeinsame Tätigkeit aller Mitglieder der Gesellschaft in Bewegung gesetzt werden. Das Kapital ist also keine persönliche, es ist eine gesellschaftliche Macht.

    Wenn also das Kapital in ein gemeinschaftliches, allen Mitgliedern der Gesellschaft angehöriges Eigentum verwandelt wird, so verwandelt sich nicht persönliches Eigentum in gesellschaftliches. Nur der gesellschaftliche Charakter des Eigentums verwandelt sich. Er verliert seinen Klassencharakter.

    Aus:
    Karl Marx – Friedrich Engels
    Manifest der Kommunistischen Partei
    II. Proletarier und Kommunisten
    https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1848/manifest/2-prolkomm.htm

    Nun denn, für Desorientierung und ein paar neoliberale Psychopathologismen ist natürlich ausreichend Raum. Und kann es sein, daß sie stets selbst ein ganz spezielles Feindbild pflegen:

    Diktatursympathisanten und Demokratieparasiten

    Damals wie auch heute sind es die abgehängten Klassen, die den Feind am Dringendsten brauchen, um ihre Weltbilder zu rechtfertigen. Gewalt ist ein Stilmittel dieser Gruppen, und diese Gruppen denken tatsächlich, dass ihre Ziele alle Gewalt legitimieren, denn sie sind ja die besseren Guten von allen anderen Klassen. Geschickt gemacht von diesem Antisemiten Karl Marx, den sozialen Rassismus in einen legitimen Klassenkampf umzuframen. Aus Marxismus wurde in der Realität der Stalinismus. Im Klartext: Aus Opfern wurden Täter, wie so häufig in der Geschichte. Ich habe mir selbst schon von Stalinisten anhören dürfen, dass alle Schandtaten dieses Idols reine Erfindungen sind. Aus Marx wurde Links und aus Links geht Stalinismus hervor. Den kann man übrigens auch dann Sozialismus oder Kommunismus nennen, je nach Verbildungsgrad der Täter. Wer das für überzogen hält, oder gar für Blödsinn, der sehe sich die vielen Linken an, die vehement gegen die Merkelplandemie vorgehen. Selbst mit einer Lupe findet man niemanden darunter, was ebenfalls für die Grünen gilt. Ich schrieb und erläuterte es schon öfters hier, es sind im Kern alles Diktatursympathisanten und Demokratieparasiten.

    Jagt den Juden Ken Jebsen! | Von Rüdiger Lenz
    https://apolut.net/jagt-den-juden-ken-jebsen-von-ruediger-lenz/

  2. Hartensteiner sagt:

    Das habe ich zwar schon bei "Standpunkte" gepostet, aber ich finde ea auch passend für die "Tagesdosis". Sorry, für doppelt gemoppelt, aber vielleicht nützlich für die, die nur hier schauen? Dort schrieb ich:
    Da kommt mir in den Sinn….
    Vielleicht gibt es ja etwas Besseres, als Russenhass?
    Da gab es doch schon im Kalten Krieg Entspannung – auch in der Musik….
    Gilbert Bécaud traf Nathalie in Leiningrad
    https://www.youtube.com/watch?v=TilQ8BIHisw
    Billy Joels Tochter freute sich über einen russischen Clown
    https://www.youtube.com/watch?v=EQWfmP2d_TA
    und die Beatles waren froh, wieder (einmal) in der UdSSR zu sein.
    https://www.youtube.com/watch?v=nS5_EQgbuLc

    Was haben wir da eigentlich seither verpennt?
    Alles kaputt gemacht? Hass mehr geliebt als Freundschaft?
    Tolle Leistung.
    Gerade jetzt ist es ZEIT ZUR UMKEHR und vielleicht Zeit, die alten Lieder wieder einmal zu hören?
    Und wenn die Propagandatröten quäken, lieber wie Odysseus’ Mannschaft die „Ohren mit Wachs verschließen“ oder „sich an den Mast binden“ um nicht Opfer dieser schwarzen "Schwanengesänge," der "Sirenen" der Hassmedien zu werden?
    Acht Jahre und mehr haben wir die (westlichen!) „Kaputtmacher“ gewähren lassen.
    Höchste Zeit, das zu beenden.

    • Hartensteiner sagt:

      Also?
      KEINE WAFFEN IN DIE UKRAINE!
      Wie hieß es immer? "Keine Waffen in Krisen- bzw. Kriegsgebiete!". Wer hat da schon wieder die Marionetten – der EU, der BRD = GROSSES Marionettentheater – zu solch einer Lumperei (Verbrechen) hingesteuert? Ich sehe förmlich die FÄDEN vor mir.
      Muss man durchschneiden….

  3. FrankeK002 sagt:

    Sorry, ich kann da auch falsch liegen (bin keine Expertin), aber, wie ich weiter gelesen habe, gibt es in einem sog. Strategiespiel eine sog. Vorhandstellung und Nachhandstellung. Erster agiert mit einer Drohung, auf die der Gegner reagieren muss, hoffentlich diplomatisch im Wege von Verhandlungen. Ein (weiterer) Angriff seitens des Gegners dürfte ausgeschlossen sein.

  4. FrankeK002 sagt:

    Putin hat auf Artikel 51 der UN-Charta der Vereinten Nationen verwiesen, wonach jedem Mitgliedsstaat das Selbstverteidigungsrecht gegen einen bewaffneten Angriff zusteht.

    Lt. Wikipedia bedeutet die Begriffsdefinition "Angriff" allgemein den Versuch, den eigenen Einflussbereich aktiv auszudehnen (bewaffnete Nato vor den Toren Russlands ?) oder die eigene Lebensform proaktiv zu verteidigen (Russland ?).

    Die jahrelangen diplomatischen Bemühungen der Verhinderung einer bewaffneten Auseinandersetzung waren gescheitert.

  5. Ursprung sagt:

    Ruediger Lenz` Welt iat verstehbar. Er kann bei mir Empathie triggern. Diese spielt in seinem Schreiben und Namen seiner Interviewreihe eine Art zentrale Rolle.
    Der Hirnforscher Fallon hat ueber Empathie gearbeitet. Er erkannte frueh als Jugendlicher, dass diese offenbar bei ihm selber fehlte, weshalb er eben Hirnforscher werden sollte.
    Nach ihm ist Empathie die Voraussetzung zur Evolution der Fauna und deren Siegeszuegen auf Erden. Er vermass Empathie bei Tausenden Menschen via Hirnscans und fand heraus wie Empathie im Hirn entsteht bzw. notfalls surrogiert wird.
    Es gibt bei Empathie Auftretensdefekte aus Gendefektsgruenden. Ferner gibt es einen fast tragisch anmutenden Vergroesserungseffekt dieses Genfehlers aus den Einzelnen heraus in die menschliche Gesellschaft hinein, den Fallon auch untersucht hat und teilweise bei untersuchten Massenmoerdern schon vorfand. Inklusive Gefahr eines suizidalen Massen-Irrsinns auf Gesellschaftsebene in der "Menschheitsfamilie".
    Genau hier ist das Menetekel: sind "wir" dort oder gehts nochmal vorueber?

  6. Gnil sagt:

    Schön das Sie mal Rudolf Steiner und die Dreigliederung erwähnen.
    Dachte schon Sie wären Steinerphob – denn Axel Burkardt oder Rainer Schnurre steht ja wohl nicht auf ihrer Gästeliste bei Empathie.

    Rainer Schnurre, Filmemacher, beschäftigt sich schon lange mit brennenden sozialen Fragen.
    Sein Film „Von vor dem Sturm …“ sei hier empfohlen.
    Auf 3 CD zu erwerben und entschleunigt bei einigen Tassen Tee mal versuchen eine Ahnung der "Sozialen Dreigliederung" zu bekommen.

    https://www.von-vor-dem-sturm.de/

    • Immer diese Vorurteile, tsse tsse :-)

      Axel Burkhard hatte ich schon im letzten Jahr eingeladen, er hatte aber gerade eine Seminarreihe.
      Er kommt noch :-)

  7. rote Flora sagt:

    Nun haben sie wohl RT Deutsch geschlossen. Wie kann ich – ausser hier – noch eine andere Meinung als die von den mainstream medien hören oder lesen?

    • Hartensteiner sagt:

      Liebe rote Blume :-) im Internet bekommt man wieder bzw. nach wie vor RT und kann die Artikel lesen. Heute morgen ging bei RT-D sogar die Live-Funktion. Muss nochmal nachschauen… Bei RT-English ging "Live" noch nicht… aber das wird schon noch. Es gibt sicher noch weitere Plattformen, über die man das bekommt, aber da habe ich nicht geschaut.
      Also… ich denke, das wird alles wieder richtig funktionieren.
      Bei uns allerdings ist man der Auffassung, dass ARD und ZDF zur Information ausreichen ;-) So wird es dann wohl auch sein (LOL – hieß früher im Intenet: "laughing out loud" :-)

    • Hartensteiner sagt:

      Vorhin (Donnerstag früh) ging es schon wieder nicht. Die westlichen Kaputtmacher sind wohl fleißig. Aber siegen werden sie nicht. Haben wir Geduld….

    • hulli3 sagt:

      tor (the onion router)

  8. rhabarbeer sagt:

    Lieber Rüdiger Lenz

    wieder einmal vielen Dank für den `Angebot`, uns an deinem Blick `über den Tellerand` teilhaben lassen zu wollen!

    Nehme ist auch das sehr gerne an …

    … und viele Grüße in die Runde!

  9. zivilist sagt:

    Danke für diesen wirklich kurzen Kommentar !

    Ich möchte dazu nur sagen, daß die Herzland-Theorie dummes Zeug ist und kluge Idioten die nützlichsten sind. Hat jemals eine Macht das Herzland kontrolliert ? Ja, die Goldene Horde, hat sie die Welt beherrscht ? Nein, sie ist in den dichter besiedelten Gebieten stecken geblieben. Hat jemals eine Macht die Welt beherrscht ? Ja, die Briten ! Haben sie dazu das Herzland gebraucht ? Nein.

    Wenn es überhaupt je Orte gab, über deren Beherrschung die Welt beherrscht werden kann, sind es Suez Kanal, Panama Kanal und Straße von Malakka, aber auch das verliert an Geltung. Vorm Jumbo war die Tu 114 das größte Flugzeug, damit konnte man tatsächlich von der SU nonstop nach Kuba fliegen, das war aber ein teures Prestige Projekt. Heute sind solch Flüge Routine.

    " Der mexikanische Tourismusminister Miguel Torruco Marqués geriet diese Woche in die Kritik, weil er in einer Twitter-Nachricht Aeroflot einen "herzlichen Gruß" übermittelte und feststellte, dass "Tourismus ein Synonym für Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung" sei. "RT. Aber das Brüsseler Diktatoriat hat ja gerade die Abschaffung der Pressfreiheit befohlen, um uns vor solchen Falschinformationen zu schützen.

    Ja, und schon als Kind, im Kampf mit meinem Vater, habe ich gelernt, daß man, wenn man den Kampf aufnimmt, schon verloren hat, weil man sich seinem Feind anpaßt.

    • Hartensteiner sagt:

      Richtig, richtig, Zivlist: "Ja, und schon als Kind, im Kampf mit meinem Vater, habe ich gelernt, daß man, wenn man den Kampf aufnimmt, schon verloren hat, weil man sich seinem Feind anpaßt."
      Demnach hätte also die UdSSR 1941 den Feind hereinwinken sollen. Dann wären eben die die 26 Millionen PLUS durch den Schornstein gegangen und man hätte sich den Krieg erspart. Richtig?

    • hulli3 sagt:

      Dass die Theorie Irrsinn ist, heißt ja in keinster Weise, dass sie nicht jemand irres und auserwähltes verfolgen kann, bis zum bitteren Ende, wenn es nunmal die Manifest Destiny ist?

  10. Hartensteiner sagt:

    Wie sieht es denn nun mit dem Friedenswillen in „diesem unserem Lande“ in der Praxis aus?
    Das kann man hier nachlesen:
    „Entlassungen, Kontosperren, Verachtung wegen der Nationalität, Boykotte, Ausschlüsse – dem Russen soll es an den Kragen gehen“ bei den Nachdenkseiten, hier:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=81373
    Dazu kommt der bundesweite Jubel darüber, dass Annalena Baerbock vor der UNO „Schlag auf Schlag“ (Süddeutsche) an Putin bzw. Lawrow ausgeteilt hat. „Haut den Lukas!“.
    Es ist also tatsächlich gelungen, im Sinne einer Psychologie der Übertragung, die Coronahysterie auf die Russlandhysterie zu transponieren.
    Und wie am Anfang des Artikels steht: Der Frieden kommt zu uns in Form von zusätzlichen 100 Milliarden für Rüstung und den schon lang angestrebten 2% BIP pro Jahr. Mal abgesehen davon, dass „wir“ den Frieden in der Ukraine mit Waffenlieferungen befeuern, zusammen mit vielen anderen EU- und Natoländern. Da liefern wir soviel hin, dass für jeden unserer „Freiheitskämpfer“ mehrere Schnellfeuergewehre bei der Hand sind, so dass sie wie Rambo, links ‚ne Kanone, rechts ‚ne Kanone den Frieden herbeischießen können, mit tragbaren Raketenabschussgeräten dann noch eins draufsetzen (Mal abgesehen von den weiteren schönen Spielzeugen, die da verschenkt werden).
    Ja, in Deutschland hat man wieder eine klare Vorstellung von Frieden, nämlich die, die schon zu Beginn des Russlandfeldzuges von 1941 in den Köpfen war.
    PS: Schon vor Jahren warf ich mal einen Blick auf eine Europakarte, die die Natoländer zeigt und dann schaute ich auf eine Europakarte von 1941, genau vor diesem Feldzug.
    Da muss man schon genau hinschauen, um ein paar winzige Unterschiede auszumachen.

    • Es ist widerlich, was hierzulande abgeht.

      Jeder Russe, der sich nicht vor der Staatsräson beugt, wird entlassen.
      Es gibt sogar Universitäten, die russische Studenten rauswerfen.
      Der Münchener Chefdirigent wurde entlassen, die Opernsängern Netrebko ebenfalls.

      Es ist widerlich, dieser en vogue-Rassismus. Auf der einen Seite werden die Kriegsopfer eingeladen und auf der anderen wird die Rassismus-Karte offen zur Schau gestellt – aber die linksgrünen kümmert das überhaupt nicht. Alles nur noch Opportunisten.

      Dieses Land ist nun wirklich nicht mehr mein Land.

    • Hartensteiner sagt:

      Gerade habe ich noch eine geniale Friedensidee: Immer noch russisches Gas über Nordstream 1 zu beziehen – DAS GEHT GAR NICHT. Macht das Ding endlich dicht.
      Dann werden die Gaspreise so anziehen, dass wir das gefrackte "Freiheitsgas" nicht mal mehr per Schiff anfahren lassen müssen, wir können es direkt aus den USA einfliegen. Sozusagen per Luftpost. Das wär doch was!

    • zivilist sagt:

      Mein Ururgroßvater ging in Berlin auf den Barrikaden, 1848. Der EU Rat hat gerade die Pressfreiheit wieder abgeschafft, per Verordnung.

      Und die Menschenrechte wurden ja schon mit der Plandemie großzügig abgeschafft, wozu braucht man Menschenrechte, wenn man keine Menschen braucht, vornehm als 'Transhumanismus' verklausuliert.

      Das Geschäft der kriminellen Irren ist es, Menschen überflüssig zu machen, jetzt stellen sie fest, daß schon über 50% der Menschheit überflüssig sind und wollen sie abschaffen. Da sie nicht wissen, was sie tun, verstehen sie nicht, daß danach wieder 50% der Menschheit überflüssig sind u.s.w., bis sie zuletzt sich selbst abschaffen.

      Einfacher wäre es, wenn sie sich selbst zuerst abschaffen würden, dann könnte man sich den Rest sparen.

      Es werden nicht die Kriegsopfer eingeladen, in der 8 Jahre lang beschossenen Ostukraine hat man ja gesehen, wie ungerne die Menschen ihre Heimat verlassen, Bockbär lockt jetzt Wirtschaftsflüchtlinge, Rheinmetall stellt ein !

      Ach, und werter Hartensteiner, vor der Luftfracht wird uns Biden&son gerne das NS-1 Gas, daß er in die ukrainischen Speicher gecornert hat, verkaufen. Das einzig Gute dran ist, daß der Cum Ex für die 100 mrd € Sonderschulden nicht mehr viele Waffen wird kaufen können, ob's für das 42 Mrd Angebot der Rheinmetall überhaupt noch reicht ?

    • Hartensteiner sagt:

      Wenn ich das richtig lese, zivilist, dann ist das mit "Ja, und schon als Kind, im Kampf mit meinem Vater, habe ich gelernt, daß man, wenn man den Kampf aufnimmt, schon verloren hat, weil man sich seinem Feind anpaßt." auch Deiner Meinung nach nicht ganz immer richtig ?

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