Stopp! Oder Mama Putin schießt | Von Anselm Lenz

Ein Standpunkt von Anselm Lenz.

Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand

Mütterchen Russland hat die Faxen dicke. Die »Entmilitarisierung« und »Entnazifizierung« der Ukraine ist aber nur eine Metapher. Alle haben Dreck am Stecken. Die Führer*innen des »Wertewestens« leider am meisten.

Mir reichts. Ich habe in den zurückliegenden zwei Jahren seit 28. März 2020 die besten und die schlechtesten Seiten meiner Landsleute kennengelernt. Besonders positiv erwähnenswert sind die Frauen der Demokratiebewegung, die wahren Helden, die von Beginn an ganz erheblich über 50 Prozent ausmachen. Das hat es im Zusammenhang mit außerparlamentarischen Oppositionsbewegungen auf deutschen Straßen noch nie gegeben. Nicht einmal beim vermeintlich hipp-moralischen Konzern- und Regierungsprojekt der »Fridays for Future«.

Die Frauen regieren in den neuen Demokratiebewegungen, sie regieren zumindest mit. In Kanada offen in Form von Tamara Lich, die in der Hauptstadt Ottawa vom Präsidentensöhnchen im Amt, Justin Trudeau, zuletzt ins Gefängnis gesteckt wurde und derzeit mit ständiger Mahnwache der Demokratiebewegung vor dem Gemäuer dort wieder herausgeholt werden soll. Andernorts agieren Frauen als Manager der Demokratiebewegungen im Hintergrund oder als Gruppen von Organisateurinnnen auf den Straßen – und in echten Nichtregierungsorganisationen wie in Berlin. Und Agentinnen gibt es auch.

Ob so manch ein Staatsfunktionär, Berufspolitiker und Konzernpropagandist in München, Berlin, Dresden oder Hamburg weiß, dass eine Demokratiebewegte nur ein Büro weiter sitzt? Oder bei ihm zuhause saubermacht? Oder womöglich demnächst aus dem heimatlichen Bett auszieht? Oder aus dem Zweitbett?

Demokratiebewegung könnte hinter jedem Busch lauern

Ob sie ahnen, dass die Durchforstung der Institutionen nach Oppositionellen aus der Friedensbewegung völlig haltlos ist, weil wir überall sind? Ob vom UN-Ermittler gegen Folter beobachtete deutsche Berufspolitikerinnen, denen schwerste Verbrechen gegen die Menschheit zur Last gelegt werden, wissen, wer sie heute ins Büro begleitet hat? Und vor allem: Wer da demnächst zum Gespräch kommt? Das Volk und dessen Willen zur Freiheit und zum Leben verschwindet nicht, man müsste es schon ausrotten. Die Parolen der Herrschenden sind nicht nur leer geworden, das waren sie schon immer. Sie haben sich verkehrt. Demokratie und Freiheit müssen neu erkämpft werden. Das Mittel von Millionen von Menschen in Deutschland sind seit zwei Jahren tägliche Demonstrationen und Montagsspaziergänge für ein Ende der Lügerei, Aufklärung und die friedliche Verfassungserneuerung von unten.

Auf den Straßen agieren die neuen Demokratiebewegungen mit offenem Visier, sind persönlich erreichbar und nahbar, dabei aber so breit aufgestellt und mit solch ausgeglichen guten persönlichen Qualitäten besetzt, dass sie nicht durch Angriffe auf Einzelne handlungsunfähig gemacht werden können. Vom 16. bis 18. März 2022 trommelt die deutsche Demokratiebewegung unter der Losung »Berlin invites Europe 2022« jeweils ab 9 Uhr ans Brandenburger Tor. Am 17. März will nämlich eine Querfront von CDU bis Linkspartei das sogenannte »Impf«-Zwanggesetz beschließen. Weltweit sind Deutschland und Österreich damit meines Kenntnisstandes nach die einzigen Staaten, die soetwas noch vorhaben. Alle anderen Länder der Erde haben das wahnhaft-totalitäre Digitalisierungs-, Impf- und Genexperiment abgesagt, das auch nach offiziellen Daten der Behörden wie der EMA bereits genozidhafte Erscheinungen in direkter Folge des Spritzenkultes produziert hat – mit horrend höheren Dunkelziffern.

Es hat zu keinem Zeitpunkt eine neue tödliche Seuche gegeben. Corona existiert, war aber eine Lüge. Im Moment des Abrauschens der wichtigen Indikatorwertes »Repo« an der Wall-Street im September 2019 wird, bildlich, »der rote Knopf gedrückt«. Darauf folgen die Abspulung des »Event 201«, eine fast weltweit absichtlich geschürte Todespanik, Fake-Bilder aus Wuhan und Bergamo. Einer der vielen schlagenden Beweise ist das seit Mai 2020 geleakte BMI-Panikpapier aus dem Bundesinnenministerium – sowie die Aufklärung durch den großen verantwortungsvollen Ethiker, Preisträger der Republik und hohen ministerialen Staatsbeamten Stephan Kohn.

Nun wissen wohl alle unter 50 Jahren in Deutschland, dass erhebliche Reformen notwendig sind, können es zumindest spüren. Auch weltweit hätte es ein Bewusstein dafür gegeben. Allein, es fehlt das offene Wort und die demokratische friedliche Öffnung gegenüber den Völkern durch eben jene, die den Karren seit Jahrzehnten immer tiefer in den Dreck fahren. Mit dem Corona-Putsch haben sich die Herrschenden nun offenbar in offene Frontstellung zum menschlichen Leben als solchem begeben.

Es hatte in Deutschland wohl seit mindestens zwei Jahrzehnten keine einzige politische Positivbilanz in der Bundesrepublik mehr gegeben, wie der Buchautor und Politologe Ullrich Mies darlegte. Konkret heißt das, dass an keiner einzigen Stelle echte substantielle Verbesserungen gelungen sind. Im Gegenteil, die Lebensbedingungen wurden schlechter, was nicht heißt, dass sie per se schlecht sind. Doch der Stress nahm zu, Verarmungserscheinungen wurden unübersehbar: Man stelle sich an einem beliebigen Mülleimer in einer deutschen Großstadt auf und zähle, wieviele Müllsammler innerhalb einer Stunde hineingreifen, um Pfandflaschen oder sogar angebissenes Essen herauszufischen.

Vom schleichenden Niedergang wissen wohl die Staatenlenker mittlerweile auch. Mistgabeln, Nuit Debout und die Querdenker der Gelbwesten sind in Frankreich praktisch seit 15 Jahren dabei, Revolution machen zu wollen. Nur rüstet der Staat immer weiter gegen das eigene Volk auf. Griechenland wendete sich im Zuge seiner Euro-Krise fast Russland. Großbritannien verließ die EU. Und Trump begann keinen neuen Nato-Angriffskrieg und versuchte sich in Dealmaking und Splendid Isolation.

Großer Wurf – Bis zu den Sternen, Annalena!

Das Gefühl, nun einen großen Wurf machen zu müssen, setzte sich angesichts dieser Entwicklungen unter den Blitzmerkern durch – beziehungsweise wurde durchsetzbar. Kompetenzen wie der Bankkaufmann und Pharmalobbyist Jens Spahn wurden – oder waren es schon immer – anfällig für verheißungsvolle Rettungspläne von oben. Und ein Geflecht aus Konzernchefs, Banken, Konzernmedien- und Computer-Oligarchen, Krone, Lobies und nicht zuletzt einem militärisch-industriell-finanzialen Komplex hatten schon etwas vorbereitet – präsentiert in mystisch-schwarz-gelackter Pentagon-Optik, aber »mit bunt«. – Apple-Design meets Kindergarten plus Raumfahrt, hier kommt der Masterplan.

Der Rest ist bekannt und entfaltet sich seit März 2020. So ein Dunkler Winter muss halt mal sein und dann noch einmal. Auskunft über die dahinterstehenden Weltbilder aus den offenbar völlig krankhaften Hirnen und kaputten Psychen dieser beabsichtigten Kulturrevolution, besser -zerstörung, gibt eine neu zusammengetragene Linkliste für Englischleser (siehe Fußnote unter dem Text).

Tenor ist im Grunde, dass eine Vierte Industrielle Revolution gewaltsam durchgesetzt werden müsse, um mit der chinesischen Diktatur mitzuhalten und einen Klimakrieg zu gewinnen. Als Corpus Magnum des Great Reset gilt der Deutsche Ingenieur Klaus Schwab, der zuletzt mit stolz und absichtlich zur Schau gestelltem deutschen Akzent im auf Englisch herausstellte, dass er »Regierungskabinette penetriert, über die Hälfte von Trudeaus Ministern sind Young Global Leaders« – also Rekruten der WEF-Lobby. In Deutschland ist etwa das neueste Talent im Außenministerium, Annalena Baerbock, als Rekrutin des Globalführerprogramms des Bankentreffs WEF bekannt. Aber auch Wladimir Putin und der Ungar Victor Orbán sollen entsprechende Weihen erhalten haben – und haben sich dann mutmaßlich wieder abgewandt. Russland und Ungarn sind längst aus dem Corona Regime ausgetreten.

Durchaus möglich ist bei allem, dass das WEF nicht der Motor der Corona-Lüge ist, sondern von dort lediglich ein Durchführungsprogramm eingeschleust werden soll, mit dem Versucht wird, aus dem Platzen der größten Finanzblase eine bestimmte Wendung herauszuarbeiten – die selbstverständlich glimpflich für die Herrschenden abläuft. Und möglicherweise damit auch für die Bevölkerung der Erde – auch das war nicht gänzlich ausgeschlossen, zumindest im Beginn der Weltkampagne.

Die Corona-Lüge als solche überlagert seit März 2020 das Platzen der Blase und wirkt teilweise einer abrupten Inflation entgegen. Im Wesentlichen dient sie jedoch dem Aufbau von massiver Unterdrückung insbesondere der westlichen Völker, der Abschaffung von Bürgerrechten und Rechtsstaatlichkeit sowie der Formierung der Gesellschaft nach innen. Dem folgte zuletzt folgerichtig und nach bekannten Mustern die Fixierung auf einen äußeren Feind, der mittlerweile fast allen Mitteln bekämpft wird.

Die absichtlich völlig zermürbte und gequälte Bevölkerung soll sich nun am Russen auslassen und mithelfen, die Ukraine von beiden Seiten in Schutt und Asche zu legen. Die Bundesregierung empfängt die Ukraine-Flüchtlinge am Berliner Hauptbahnhof mit »Impf«-Bussen. Die völlig unseriöse, überfinanzierte und fehlbesetzte ARD sammelt ständig Spenden »für die Ukraine« ein, auch in den Hauptnachrichtensendungen. Keiner wird jemals wissen oder ernsthaft überprüfen können, was mit dem Geld geschieht.

Gegen den Impfterror

Trotz dieser historischen und neuerlich erschütternden Weltentwicklungen sind Millionen Menschen in Deutschland bereit, bis zum allerletzten Mittel zu greifen, um sich und ihre Kinder gegen den Bruch mit Wissenschaft, Republik, Wahrheit Menschenrecht, Nürnberger Kodex und Grundgesetz zu verteidigen – und nicht zuletzt diesen Angriff auf den eigenen Körper, auf die eigene Würde und persönliche und politische Souveränität über das Allereigenste abzuwehren.

Dass sich von Beginn an vermehrt Frauen gegen den Neofaschismus unter dem Deckmäntelchen der Gesundheitsschutzes aktiv zu Wehr setzten, lässt womöglich tief in männliche Psychen der Gegenwart blicken. Was schert es den kinderlosen neulinken Kämpen, wenn die Kinder von Kolleginnen hinter pervers entstellende und schädliche Masken gezwängt werden? Was juckt es den überbezahlten Funktionärsgewerkschafter, wenn er jetzt die Autorin der verbliebenen freie Presse verleumden soll? Was macht es schon einem Karriererichter aus, wenn Frauen vor Gericht wie von Freisler‘schen Podesten herab angekeift und abgeurteilt werden sollen? Sie machen es einfach. Das Virus »Zivilisationsbruch jetzt!« scheint tief eingeschrieben in eine Anzahl von Menschen – und man kann nicht zuvor sehen, wen es befällt, wer sich davon bei besserer Erkenntnis wieder lösen kann und wer auch noch mit steigender Lust wohl immer mehr Leid und Unglück sehen will.

Eine lang angestaute Triebabfuhr entlädt sich seit zwei Jahren ins Autoritäre, etwa sichtbar in der Lust daran, andere Menschen »in die Scheiße zu reiten«, wie es der französische Präsident und Banklobbyist Emmanuel Macron ungeimpften Menschen »versprach«. Die bürgerliche Psyche kollabiert – wie bei den Nazis – zuerst bei Männern, die zuvor ihre eigentümlichen Kriegserfahrungen gemacht haben, Parteisoldaten und Funktionärsseelen. »Die Ausweitung der Kampfzone«, also die postmoderne Anbahnung der neuen pervertierten Kriegslust dieser Männer, hatte etwa der weltberühmte französische Autor Michel Houellebecq bereits ab den 1990er Jahren beschrieben. Erfahrungen von mütterlicher wie partnerschaftlicher Zurückweisung von Frauen, die eine spezifisch männliche Form von Tragik befördern.

Macron hat als verdeckt Homosexueller, der zum Schein quasi seine eigene Mutterfigur geheiratet hat, womöglich noch ein vergleichsweise gutes Los gezogen. Die unter dem Thatcherismus-Neoliberalismus jahrzehntelang geförderte Erkaltung von Familienbeziehungen aller Art hat womöglich irreparable Schäden bei ganzen Kohorten hinterlassen. Wer die hageren bündnisgrünen Frührentner-Männer in Berlin-Kreuzberg mit ihren schmalen Kappen sieht, für die sie viel zu alt sind, und wie sich die bikenden alten Herren in allen Lagen fanatisch hinter der Regierungsmaske verstecken, ihren geliebten Lappen passiv-aggressiv bis schrill-beleidigt seit zwei Jahren gegen jedes Lächeln in der Welt verteidigen – wenn es sein muss, offenbar auch gegen das Lächeln Sechsjähriger im Supermarkt –, ja, der sieht meines Erachtens auch einen konstanten Schmerz seit der Kindheit. Und dazu ein ganzes Hochgebirge an unerlöster sexueller Frustration seit der Geschlechtsreife.

Weder will ich mich abschätzig erheitern, noch in allzuviel Mitleid verfallen. Denn für die meisten dieser olivgrünen Seelen wäre es nicht unmöglich gewesen, sich eben nicht ein Leben lang selbst zu zerquälen, trotz wahrscheinlich sehr schlechter früher Erfahrungen – beispielsweise mit der eigenen zerrütteten Mutter aus gehobenem Hause. Ich denke hier assoziativ an die »Edelfeder« der Tageszeitung taz, Erik Peter, der diesen Weg geht. Es ist im Grunde der Weg der bittersten Askese, beladen mit den giftigsten Sedimenten der deutschen Geschichte, die durch seltsame Kasteiungen aus sich selbst herausgemürbt werden sollen, aber doch noch bei jedem Schritt noch in den Organen rasseln. Ein deutsches Schicksal, im Grunde das Dasein eines späten Kriegsversehrten.

Zwischen Sushi und Fake-Antifa

Ein für sich betrachtet bedeutungsloses Beispiel. Doch so oder so ähnlich marschiert der Hauptstrom in seinen nur teilweise selbstverschuldeten Krieg – gegen alles, gegen Russland, gegen Theoretiker, gegen Praktiker – und vor allem gegen sich selbst. Ein Jahrzehnt des Smartphone-Kultes lang war der Mittagstisch aus dem Sushi-Lokal gepostet worden, bevor der rohe Fisch zerkaut, geschluckt und in die Magen- Darmabteilung verfrachtet wurde. Mancheiner unkte schon, in einem nächsten Schritt würde zwischen Katzenvideo, Strandfoto, Fake-Antifa und Emoticon auch das verarbeitete Endprodukt in den Kloschüsseln der Republik in die Timelines gesendet – selbstverständlich mit Glitzerfilter.

Wer beim orchestrierten Propagandaball von Staat und Großonzernen mittanzen wollte, ließ sich für Instagram mit der Russisch-Roulette-Spritze ablichten. Eine seltsam invertierte Gratismoral-Pornographie, zumeist verbunden mit einem exhibitionistischen Scheinwiderstand wie beim Kampf gegen Windmühlen. Die Windmühle des hyperpotenten Don Quijote der Gegenwart heißt »gegen rechts«. Das Label ist derartig beliebig und leer geworden, dass es sogar für den Neofaschismus eingesetzt werden konnte. Der Schriftsteller Ignazio Silone hatte es geradezu prophetisch kommen sehen: »Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: ich bin der Antifaschismus.«

Gockel und Gockelinnen

Der Einbruch des Privaten ins Private durch endlose Bildersturmkaskaden hat eine ungeahnte Kettenreaktion ausgelöst. Zwischen allerlei Abfall trug das Internet – und eine Zeit lang auch die sozialen Medien – zur demokratischen Aufklärung bei. Das überwiegend textbasierte freie Internet hat die Menschen eher einander näher gebracht und dabei geholfen, Schwellenängste und Distanzen zu überwinden. Hallo?

Die großen Verlierer dieser kulturellen Revolution waren Berufspolitiker, Kriegstreiber, heftige Lügner, Großkriminelle, Unsympathen und vor allem die Gockel und Gockelinnen der Konzernmedien. Den Vorkauern von Tagesschau bis CNN fiel mit einem Mal eine Schwarmintelligenz in den Rücken. Verzweiflung machte sich etwa bei Nato-Medien von rechts bis links breit, als unter anderem durch neue journalistische Qualitätsmedien wie KenFM nachgewiesen wurde, das wir nicht in der besten aller möglichen Welten leben, sondern in einem Herrschaftssystem, das seit vielen Jahrzehnten mit Täuschung, Verrat, Gewalt bishin zu Angriffskriegen mit Millionen Todesfolgen operiert – während es sich selbst als moralisch integer präsentiert. Letzte Bastion: Alles Nazis außer Mutti! Wenn das nicht hilft, findet man was mit Antisemitismus. Hat hier jemand Warren Buffet erwähnt?

Das Internet barg die Chance auf demokratische Öffnung nach innen, Läuterung und demokratische Reform. Es war die Chance auf eine Häutung des Westens durch das Abstreifen starr gewordener Funktionärskasten, weltentrückter Kapitalisten, Kriegstreibern und ihren Seilschaften. Dies zu Gunsten einer neuen inhaltlichen und persönlichen Nähe des Bürgers zu Institutionen und Betrieben. Wer in eine Kommentarzeile etwa der Friedrich-Ebert-Stiftung schreiben kann, um zu fragen wie dort die Gehälter ausfallen, die ja schließlich von allen Staatsbürgern zwangsweise getragen werden, kommt schnell in einem nächsten Schritt auf die Idee, Ansprüche zu stellen. Und diese wären mittel- bis langfristig völlig berechtigt. Was machen die da eigentlich, dass ich sie bezahlen muss? Und falls es Quatsch ist, können die dann nicht etwas Sinnvolles machen!

Ein solcher Geist der Aufklärung und der Erneuerung, eines echten »mehr Demokratie Wagens«, den Willy Brandt einmal in dieser Republik zumindest repräsentierte, ist seit 28. März 2020 jedenfalls in der Demokratiebewegung gut aufgehoben und nur noch dort lebendig. Die Demokratiebewegung wendet sich von Beginn an gegen den neofaschistischen und pervers-militaristischen Corona-Putsch von Konzernen und Regierungsmitgliedern. Diese haben Namen und Adresse und sind kein alternativloses Produkt einer zwangsläufigen Entwicklung des Kapitalismus. Keine einzige Entwicklung der menschlichen Gesellschaft war jemals alternativlos. Auch nicht die Tatsache, dass ein seit mindestens 8 Jahren schwelender Stellvertreterkrieg nun offen geführt wird.

Viele haben vom Fleck weg einfach die Nase voll von der Angstpropaganda, den Lügen, der Zermürbung, der Einschüchterung und Unterdrückung, den vielen Toten durch die Spritzen und jetzt durch den Krieg, der nach Meinung derer, sich drei Stunden Fernsehen am Tag Fernsehen reinpfeifen auf einen wilden Putin zurückgeht – und nach Meinung derer, die sich aus anderen Quellen zu informieren verstehen, aus differnzierteren Gründen.

Manchen erscheint sogar das – höflich formuliert – recht rampant auftretende Russland als mögliche Befreiung: »Stopp! Oder Mama Putin schießt!« Diese Variation des bekannten Filmtitels aus den frühen 1990er Jahren mit Sylvester Stallone las ich kürzlich auf einem Aufkleber am abgeschlossenen Messegelände der Leipziger Buchmesse – und fand ihn jetzt an einem Skatepark in Berlin-Hellersdorf wieder, zusammen mit dem Buchstaben V und dem handschriftlichen geschriebenen »Mein Freund ist Russe«. Beide Male musste ich an Hermann Hesse denken und freute mich: »O Freunde, nicht diese Töne!«

Wie kann man nur so blöd sein?

Wie kann man nur so unendlich blöd sein, Russland in die Arme Chinas zu treiben und damit die Niederlage des historischen Westens auf lange Sicht zu besiegeln? Mir kommt dabei unweigerlich das Bild eines verqualmten angelsächsischen Generals a.D. in den Sinn, der zwischen Jagdhund und Flinte auf den Tisch haut, nie seinen Hass auf »den Kontinent«, »den Russen«, »die Deutschen«, »den Franzmann« und »die gelbe Gefahr« abgelegt hat und heimlich sein militärisches Bildchenquartett mit Kampfhubschraubern, Atomraketen und seit neuestem ferngelenkten Drohnen sortiert. Eine gehörige Dröhnung echten Rassismus und Antisemitismus dürfte dabei tatsächlich eine Rolle spielen. Aber es ist nur ein Bild.

Es soll jedenfalls mal wieder kräftig Wumms machen. Ausbaden müssen das die Ukrainer und in ungleich schwächerer Folge Mittel- und Westeuropäer, die sich zum Glück ein Herz fassen und viele von den aus der Ukraine Flüchtenden vorübergehend aufnehmen. Zugleich wird noch mit Gasleitungen und Fracking-Öl herumhantiert, womit wieder einmal klar wird, dass es das ganze Weltbühne leider Naturschauspiel um Klima- und Umweltschutz ist. Die Frage ist nur noch, wer jetzt wem das Öl verkauft, giftig gerfrackt oder klassisch gepumpt. Die Propagandaplattfporm Tagesschau.de drohte am Dienstagmorgen zum Dritten in Folge weniger Monate mal mit einem baldigen Stromausfall.

Nicht, dass hier jemandem langweilig wird, bitte. Wie unsere Krise läuft bestimmen immer noch die! Die westliche Hybris, die nicht repariert werden kann, besteht wohl darin, sich auch noch mit China messen zu wollen. Die amerikanische Weltherrschaft, Pax Ameicana ist wohl passé. Ein Krieg mit Russland kann nicht gewonnen werden. Darunter leiden am wenigsten die Amerikaner, am meisten die Engländer und am allermeisten wohl die Zöglinge der Nato in West- und Mitteleuropa. Eine Riege von Zweit- und Drittrangigen springt auf und jauchzt, dass sie nun selber dran seien. Man müsse »Führung« übernehmen, aufrüsten. Leute wie die ewige Politikertochter Ursula von der Leyen wollen das unbedingt. Man müsse China die Stirn bieten, da irgendwie mithalten. Die haben da tolle Hochhäuser gebaut. Man bewundert das alles, was sich im Westen schon nicht bewährt hatte, und jetzt in noch größer und noch mehr kommt, wohl sehr, meint, jetzt den Westen neu erziehen zu müssen.

Sind wir nicht alle ein bisschen neidisch?

Fallen »wir« hinter China zurück? Und müssen »wir« uns irgendwie strukturell gleichmachen, womöglich gar etwas aufholen? – Selbstverständlich nicht. Die Chinesen haben eine alte Kultur, die seit einigen Jahrzehnten gut hinter einem Fassadenkommunismus versteckt ist, der weder kommunistisch, noch kapitalistisch ist, sondern – bei allem grundlegenden Respekt vor Land und Leuten – leider das Schlechteste aus beiden Welten zusammenrührt. Es gab Gründe, warum es zwischen Moskau und Peking zum Ende der 1950er Jahre zum Chinesisch-sowjetischen Zerwürfnis kam. Die Maoisten waren sogar den Sowjets zu radikal, die sich im Grunde auf eine Annäherung an den Westen eingestellt hatten. Statt auf einen Weltkrieg hin zu zielen, waren es die Kommunisten Russlands, die einen »Wandel durch Annäherung« erst ermöglichten.

Das sozialistische Russland gab sich als europäische Macht zu erkennen, mit europäischen Werten, europäischer Kultur, als Teil des westlichen Kontinents – und durchaus auch als die entscheidende Kraft, die den Faschismus niederwarf. Der »Große Vaterländische Krieg« nach dem Überfall Hitlers auf die UdSSR ist nach wie vor das große einigende Vermächtnis der russischen Revolutionen, das sich bis hinein in die gegenwärtige Kriegsbegründung für die Invasion der Ukraine fortsetzt. Diese begründete der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, von Beginn an mit der »Entnazifizierung« und »Entmilitarisierung« der früheren Sowjetrepublik Ukraine. Zuletzt zudem mit der Anwesenheit von einer Vielzahl von Biowaffen- und Testlaboren der USA auf dem Territorium der Ukraine. Ob dies nun so stimmt oder eine weitere Metapher ist.

Zurück in die Vergangenheit: Das maoistische China hatte unter radikalisierten 1968ern im Angesicht mit dem Vietnam-Krieg auch im Westen eine zwischenzeitliche Hochkunjunktur. Die eingeschlafene kommunistische Weltrevolution war nach dem Ende Stalins und der Rückkehr zu zivilisierteren Formen der Innenpolitik unter Nikita Chrustschow aus dieser Sicht nicht mehr in Moskau zuhause. 1967 belagerten sogenannte Rote Garden sogar die sowjetische Botschaft in Peking. Die diplomatischen Beziehungen zwischen dem maoistischen China und dem gemäßigt-europäisch-kommunistischen Sowjetrussland waren abgebrochen. Sogar ein Krieg zwischen einstmals sozialistischen Bruderstaaten schien möglich.

Entzweit hatte die beiden Länder letztlich die maoistische Kulturrevolution ab 1966, die heute in China »Zehn Jahre Chaos« genannt werden. Die »Zentrale Gruppe Kulturrevolution« hatte in Peking die faktische Macht übernommen und auf Geheiß des Mao das Zentralkomitee ersetzt. Eingefleischteste Kommunisten versuchen bis heute, der Kulturrevolution zu Gute zu halten, dass diese einen Versuch darstellte, tatsächlich in den Kommunismus zu springen, anstatt in einem waffenstarrenden Staatssozialismus jäh träge zu werden. Ein gehöriger Schuss Konfuzianismus, also die Konstante chinesisch-autoritärer Staatsräson, gehörte bei allem dazu.

Maos Masken in München

Wer im Westen, in London, Paris, Berlin, San Francisco und Schwabing so richtig schön anecken und provozieren wollte, bekannte sich also nicht nur zum berechtigten Abwehrkampf der Vietnamesen mit Unterstützung der Sowjetunion gegen eine mit grauenhaftesten Mitteln ins Land einfallende Meute aus den USA. Nein, richtig bizarr konsequenter Bürgerschreck war unter den 1968ern wohl jener, der dem chinesischen Stern Maos folgte. Konsequenter ging es gar nicht. Wer mit Mao dagegen war, war so richtig voll dagegen und umging zudem in Westdeutschland das häufigste Feindbild der eigenen Eltern, denen der Feind im Osten stand, das war vor Kriegsende so und danach auch und von dort komme das Übel überhaupt erst.

Die Faszination der kommunistischen Ideologie ist dagegen bis heute unabweisbar. Ihre marxistischen Grundlagen finden seit dem Bombardement Belgrads durch die Nato im Jahr 1999, den endlosen Bush-Junior-und-Obama-Kriegen und der sogenannten Finanzkrise ab 2007 immer mehr junge Leser in Nordamerika. Aus den Büchern von Karl Marx und Friedlich Engels folgert aber nicht notwendigerweise der Mao-Kommunismus oder andere staatenbildende »Projekte«. An jenen fasziniert wohl eher die Existenz eines anderen modernen Entwurfs davon, wie Menschen leben können. Es ging offenbar einmal anders, also könnten wir es doch auch. Und zudem ist der Fortschritt eingepreist, das muss also richtig sein.

Ohne Fantasie und stabile Psyche geschieht dies dann zum Preis der Aufgabe europäischer Problemlösungsstrategien und liberaler Errungenschaften. Genau auf jene wollten Linke seit dem Niedergang von DDR und der Sowjetunion aber aufsetzen, anstatt wieder das Kind mit dem Bade auszuschütten – zum Preis elend vieler Menschenleben. Wer das bessere Leben für alle Menschen will, sollte sich nicht wie eine einzige Krankheit bekanntmachen, sondern die allgemeinen Errungenschaften bürgerlicher Revolutionen wertschätzen und auch religiöse wie althergebrachte Traditionen hegen, anstatt sie mit Bilderstürmen zu bekämpfen.

Wer einfach nur alles »weghauen« will, überall den Feind wittert, gilt nicht umsonst als unzivilisierter Rohling, als geist- und gottlos. Aber gut, vielleicht muss ein morscher Baum auch einfach mal gefällt werden. Trotzdem die Frage, wer es macht, damit wieder Licht durchkommt? Der Parasit in der Rinde, der die schöne Eiche erst morsch machte – oder das sympathische Wichtelvolk, das Liebe, Licht und Energie ins Unterholz zurückbringt. Also, mit diesem scherzhaften Naturgleichnis kommen wie hier mal zum Schluss. Aber sie verstehen vielleicht, was ich meine: IM Erik Peter – Maos »Zehn Jahre Chaos« – Borkenkäfer.

Die Bilder vom guten Leben können sich in unterschiedlichen Formen und Farben verwirklichen. Rezepte für die strukturelle politische Erneuerung aus der Krise heraus liegen jedenfalls vor und bilden eine Bahnung für sich: Die Verfassungserneuerung von unten mit Volksentscheiden in allen grundlegenden Fragen plus Einführung einer Wirtschafts- und Sozialcharta im Verfassungsrang für das ganze Deutschland in den Grenzen von 1990, das sich damit von der Bundesrepublik zur Freien Bundesrepublik – und damit der sechsten Republik auf deutschem Boden – demokratisch häutet.

Dieses politisches Erwachen hat durchaus auch eine ästhetische, eine ethische, eine ökonomische, eine psychische, spirituelle und viele weitere Façetten. Es ist eine Bewegung – und an ihr ist nichts Falsches noch Korrumpierbares dran (auch wenn das später vielleicht wieder einmal passieren kann und davor besser rechtzeitig reformiert werden sollte). Nein, es ist das gemeinsame Hinstreben zu jenem fehlenden, urdemokratischen Moment, der noch immer in der Zukunft liegt. Aber womöglich nicht sehr weit.

Die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand darf bitte sehr gern unterstützt, verteilt, ausgelegt und abonniert werden. Sie ist die einzige deutsche Zeitung, die nicht von Konzernen, Parteien und Großwesiren abhängig ist. Siehe demokratischerwiderstand.de.

Quellen:

(1) Linkliste für Englischleser.

https://law.unimelb.edu.au/__data/assets/pdf_file/0005/3385454/Schwab-The_Fourth_Industrial_Revolution_Klaus_S.pdf

https://carterheavyindustries.files.wordpress.com/2020/12/covid-19_-the-great-reset-klaus-schwab.pdf

And here are other works with the same title:

https://reason.com/wp-content/uploads/2022/01/The_Great_Reset.pdf

https://greatreset.com/files/TheGreatReset.pdf

https://steffenroth.files.wordpress.com/2021/02/21-02-01-the-great-reset-manuscript.pdf

https://imprimis.hillsdale.edu/wp-content/uploads/2022/01/Imprimis_Dec_12-21_8pgWEB.pdf

https://www.goldmansachs.com/insights/pages/gs-research/the-great-reset/report.pdf

https://www.iab.com/wp-content/uploads/2021/08/Accenture_IAB_Whitepaper_The_Great_Reset_v2.pdf

https://larouchepub.com/eiw/public/2021/eirv48n13-20210326/eirv48n13-20210326_043-the_global_reset_the_great_leap.pdf

https://www.hci.org/system/files/2020-10/UKG-Great-Reset_Report_v8.pdf

https://www.bankofcanada.ca/wp-content/uploads/2020/08/presentation-2020-08-20.pdf

https://www.charteredbanker.com/static/dc947a75-845e-4119-919f03b37445ce3c/EF6318-CB-Magazine-Autumn-2020-S3-V11-Hyperlinked.pdf

https://www.mckinsey.com/~/media/mckinsey/business%20functions/risk/our%20insights/covid%2019%20implications%20for%20business/covid%2019%20aug%2020/covid-19-briefing-note-19-august-20-2020.pdf

https://www.capgemini.com/wp-content/uploads/2020/11/The-great-consumer-reset-report.pdf

https://womensagenda.com.au/wp-content/uploads/2020/12/Careers-Report_FINAL.pdf

https://www.cbre.com/-/media/project/cbre/dotcom/global/services/transform-business-outcomes/integrated-outsourcing-solutions/spring-event_agenda-v1-highlights_ert.pdf

https://www.imf.org/en/News/Articles/2020/06/03/sp060320-remarks-to-world-economic-forum-the-great-reset

https://thehill.com/opinion/energy-environment/504499-introducing-the-great-reset-world-leaders-radical-plan-to

https://lisboncouncil.net/wp-content/uploads/2022/01/LISBON_COUNCIL_The_Great_Reset.pdf

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: svetlo.photos/ shutterstock

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Kommentare (43)

43 Kommentare zu: “Stopp! Oder Mama Putin schießt | Von Anselm Lenz

  1. Alex C sagt:

    Herr Lenz,

    wenn man das so liest dann ist alles murks …egal wo man hingeht …außer Spanien.
    Lasst uns alle nach Spanien auswandern!

  2. NeliHeiliger sagt:

    Ich liebe wie Herr Lenz schreibt…tiefsinnig,direkt und Scharfe Ausdrücke.Ich hab keine einziges Ausgabe der demokratischen widerstand verpasst…
    „Doch der Stress nahm zu, Verarmungserscheinungen wurden unübersehbar: Man stelle sich an einem beliebigen Mülleimer in einer deutschen Großstadt auf und zähle, wieviele Müllsammler innerhalb einer Stunde hineingreifen, um Pfandflaschen oder sogar angebissenes Essen herauszufischen.“

    „Die absichtlich völlig zermürbte und gequälte Bevölkerung soll sich nun am Russen auslassen und mithelfen, die Ukraine von beiden Seiten in Schutt und Asche zu legen. Die Bundesregierung empfängt die Ukraine-Flüchtlinge am Berliner Hauptbahnhof mit »Impf«-Bussen. Die völlig unseriöse, überfinanzierte und fehlbesetzte ARD sammelt ständig Spenden »für die Ukraine« ein, auch in den Hauptnachrichtensendungen. Keiner wird jemals wissen oder ernsthaft überprüfen können, was mit dem Geld geschieht.“

    Liebe Grüße

  3. Hartensteiner sagt:

    Es gibt einige offensichtliche Gründe für Russlands Militäraktion. Die brauche ich nicht wiederholen.
    Es gibt aber dabei auch etwas, das hier nicht erwähnt wird:
    – Kiew war im Begriff den Donbas militärisch platt zu machen.
    Ziel:
    – die ukrainischen Russen in die Flucht zu treiben und zu vertreiben. Eine ethnische Säuberung durchzuführen.
    – dann um so leichter die verbleibenden, ukrainischen Russen im Staatsgebiet – wie schon weithin passiert – endgültig zu unterdrücken und zu ukrainisieren. (Verbot der russischen Sprache)
    Damit wäre dann die uralte russische Kultur und Tradition in der Ukraine ausgelöscht.
    Das meint Putin eben auch mit „Genozid“. Auslöschung des russisch-ukrainischen Volkes.
    Die Ukraine wäre in Sinne der Westukraine in ein rein westlich orientiertes Land umgewandelt, das nie wieder ein Interesse daran hätte, mit Russland Kontakte zu pflegen oder gar als Bindeglied (Neutralität) zwischen West und Ost zu fungieren.
    Die Ukraine wäre in eine Variante von Polen umgewandelt und die perfekte Speerspitze gegen Russland.
    Nun ist aber nicht zu vergessen, dass das russische Reich aus Kiew heraus entstanden ist und damit Kiew das Ursprungsland war. Diese ganze Geschichte sollte nun ausgelöscht werden.
    Auch dies ein Grund für Russland, dem nicht nur zuzuschauen.

    • Ralle002 sagt:

      Solche Angriffe wie im Donbass sind fast immer "False Flag". Solche Aktionen dienen dazu dem Krieg nach außen in den listigen Anschein einer Unvermeidlichkeit zu geben.

      n-tv.de, 09.03.2022
      Zahlungsausfall steht bevor
      Russlands Staatspleite würde deutsche Banken treffen

      german.china.org.cn, 09.03.2022
      Ukraine-Konflikt
      Russland kontert die Sanktionen des Westens mit Gegenmaßnahmen

      Russland kann jetzt wegen der Wirtschafts-Sanktionen nur noch erschwert mit dem Westen Geschäfte tätigen. Mit China hat Herr Putin aber ein vergleichsweise gutes Verhältnis. Ob China aber auch seinen Ukraine-Angriff befürwortet hat?

      FAZ, 01.03.2022
      SANKTIONEN GEGEN RUSSLAND:
      In China wird Putin weiterhin Geld bekommen

      Hierzu:
      Irgendwo will China das Projekt seiner Neuen Seidenstraße voranbringen und jetzt soll es beim derzeitigen Ukraine-Krieg rein zufällig (in Wirklichkeit nur) um die Bekämpfung irgendwelcher Angriffe aus Kiew gehen?

      Das Problem ist vor allem der Umstand, dass Herr Putin in Russland herrscht anstatt seiner Bevölkerung nur zu dienen.

      nzz.ch, 24.02.2022
      «Krieg? Welcher Krieg denn?» – Russlands Bevölkerung lebt in einer Parallelwelt
      Das russische Staatsfernsehen berichtet über eine «gerechtfertigte Operation» in der Ukraine, viele Menschen auf Moskaus Strassen wundern sich über den angeblichen Krieg.

      taz.de, 02.03.2022
      Unabhängige Medien in Russland gesperrt:
      Noch weniger Wahrheit

      Wenn das Miteinander des Herrn Putin mit seiner eigenen Bevölkerung ohnehin dermaßen reibungslos verlaufen würde, dann würde die Ukraine sich auch ohnehin nicht militärisch wehren.

      Herr Putin müsste jetzt strenggenommen eine internationale Untersuchung über sich ergehen lassen, ob der von ihm begonnene Ukraine-Krieg rechtmäßig ist.

      Eine interne Untersuchung wie etwa folgende reicht nicht aus.

      deutsch.rt.com, gestriges Datum
      Einsatz von Wehrpflichtigen in der Ukraine? – Putin ordnet Überprüfung an

  4. Xiaogeju sagt:

    Ich habe bemerkt, dass die Texte von A. Lenz auch ideologisch sind. In diesem findet man Themen und Meinungen dazu, die nicht zu Ende argumentiert wurden. Und das ist auch typisch. Ich höre mir fast alles von Apolut an. Ich schätze die poetische und literarische Seite der Autoren.
    Was mir in diesem Text aufgefallen ist und noch in meinem Kopf als Gedanken herumschwirrt:
    Erstens: Eltern bzw. Menschen mit Kindern sind die Mehrheit und sie haben beigetragen, dass die Corona-Sitation so wird wie sie war und ist. Die Eltern haben kapituliert. Nicht zu guten der Kindern, sondern für ihre eigene Bequemlichkeit.
    Ich bin gewollt kinderlos. Denn diese Welt ist für mich nie einladend gewesen. Was hier in Deutschland passiert, habe ich schon in anderen Formen zweimal erlebt.
    Aber ich lasse mich nicht unterjochen und mache mein Ding. Eigentlich jeder mit oder ohne Kinder sollte so denken.
    Aber nein, die mit Kinder kontrollieren mich täglich. Meine Schnelltest lesen sie – Leute mit Kindern – ganz genau, als ob diese Tests aussagekräftig wären. Mir wäre meine Leitungsfunktion zu blöde dafür. Aber nein, so wie sie diese Positionen bekommen haben, so arbeiten sie.
    Aber ich weiß, ich wäre die Erste, die im Not ihnen und ihren Kindern helfen würde. Ich würde nicht fragen ob sie krank sind, negativ, positiv oder nur blöd. Ich würde für sie mein Leben riskieren, so wie ich es für mich tue. Ich verstecke mich nicht hiter den Erlassen und Paragraphen.
    Zweitens: Wenn man schreibt, dass China das Schlechteste aus dem Kapitalismus und Sozialismus übernommen hat, dann fehlt mir die Immagination was das sei. Denn ich bin noch nicht so weit in China leben zu wollen, aber es ist eine Option. Aber die Chinesen wollen mich nicht. Sie haben Ähnlichkeiten mit diesem System hier. Nur in diesem System bin ich – und dieses System muss mit mir irgendwie leben. Und meine Schlussfolgerung: Ich habe die Wahl, aber dieses System in dem ich lebe, nicht. Und viele Leute, besonders die mit Kindern, haben noch nicht verstanden, dass sie die Wahl haben. Und ihre Handlungen stürzen mich und ihre geliebten Kinder von einer Katastrophe in die nächste.
    Fazit: Mit oder ohne Kinder – spielt eigentlich keine Rolle.
    Kommunismus oder Kapitalismus – spielt eigentlich keine Rolle.

    • Aladdin sagt:

      Ja, es ging auch nie um Kapitalismus gegen Sozialismus. Die sind zwei Seiten der gleichen Münze und diese Münze heisst Macht. Es geht um die Formen der Machtausübüng.
      Gerade Menschen die Zusammenhänge erkennen können sind langfristig in der Lage von diese Macht unabhängiger zu sein, soweit dass sie für ihren Famillie bzw. auchfür ihren Kinder ein sichere und liebervoller Zuhause zu schaffen. Ich habe vieles erreicht wovon ich gedacht habe, dass diese Dinge sind, wovon die meiste nur träumen können. Heute spielt das alles keine Rolle mehr, interessiert mich auch nicht. Das ist so wie die sauteuere Weinachttgeschenke, nach 3 Tagen legt man sie weg. Wenn ich aber meine Kinder sehe, dass sie mit dem Leben gut zu recht kommen und glücklich sind, dann weiss ich, dass ich was wundebares habe und dass die Welt – trotz allem – schön ist.

    • Ich muss Ihnen hier recht geben. Auch ich habe keine Kinder. Ich lebe zu dem allein. Das hohe Lied auf die Frauen kann ich nicht nachvollziehen. Denn, wie sie richtig ausführen, die Maßnahmen wurden an den Schulen mit Unterstützung der Eltern (Mütter) umgesetzt. Ein breiter Widerstand hätte es unmöglich gemacht diese Maßnahmen an Schulen umzusetzen. Hier sei auch erwähnt dass ein großer Teil der Lehrer heute Frauen sind. Anselm Lenz beschreibt im Bezug auf Frauen nicht den Ist-Zustand der Gesellschaft, sondern die Welt wie er sie gerne hätte. Ich bin ein viel interessierter Mensch. Ich wollte immer wissen weshalb die Dinge so sind wie sie sind. Aussagen wie, "das ist eben so" oder "das verstehst du nicht", wollte ich nie akzeptieren. Anfangs interessierte ich vor allem für Technik, doch schon bald interessierte mich auch Politik, Geschichte, Wirtschaft und seit ca 10 Jahren Psychologie. Ich habe immer versucht Menschen zu finden die meine Interessen teilen, doch solche Menschen sind leider selten. Bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen habe ich schon vor 25 Jahren gesehen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung war für jeden absehbar, der eins und eins zusammenzählen konnte und wollte. Doch die Mehrzahl der Menschen war mit unangenehmen Wahrheiten nicht zu erreichen. Es mag Herrn Lenz nicht gefallen, aber ein großer Teil der Propaganda ist aus psychologischer Sicht auf Frauen angelegt. Frauen denken emotionaler als Männer und sind auf dieser Ebene leichter zu erreichen als Männer. Propaganda setzt auf das erzeugen von Gefühlen unter zu Hilfe nahme starker wirkmächtiger Bilder und emotional aufgeladenen Sprache. Frauen sind zudem das selektierende Geschlecht, wer bei einer Frau landen möchte sollte nach Möglichkeit keine als kontrovers wahrgenommenen Meinungen vertreten. Wer es dennoch tut muss mit den Konsequenzen leben. Denn es is aus rein biologischer Sicht die Aufgabe der Frau den, unter den vorhandenen Bedingungen, bestmöglichen Partner zu finden. Die Aufgabe des Mannes besteht darin die Frau und ihr (sein) Kind zu beschützen. Dieser, eigentlich banale Zusammenhang, ist der Grund weshalb wir gesellschaftlich seit langem einen regelrechten Kampf gegen Männer führen. Die amerikanische Psychologen Vereinigung APA hat sogar eine "guide line" veröffentlicht in der "männliches Verhalten" als psychische Störung bezeichnet wird. Ich habe in den letzten 2 Jahren viele kluge Frauen getroffen. Es handelte sich dabei vor allem um Krankschwestern und Mütter. Ja Frauen sind ein fester Bestandteil der heutigen außerparlamentarischen Opposition. Aber sie sind leider auch das Fundament auf dem ein Großteil der öffentlichen Propaganda errichtet wird. Der Versuch Frauen als höherwertiger oder intelligenter als Männer zu identifizieren, scheitert an der gesellschaftlichen Realität.

    • _Box sagt:

      Xiaogeju,

      sie brauchen nicht nach China, die Oligarchen haben sich darüber verständigt das chinesische Modell zu globalisieren:

      Notenbank-Spitzeninstitut BIZ will Sozialkreditsystem wie in China

      31. 01. 2022 | Unter dem Bargeldfeind Augustin Carstens hat sich die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in einen Propagandisten der Überwachungsgesellschaft nach chinesischem Vorbild verwandelt. In einer aktuellen Studie empfiehlt die BIZ – ohne es offen auszusprechen – das chinesische Sozialkreditsystem weltweit zur Nachahmung.

      Welche Agenda der frühere mexikanische Notenbankchef und heutige Generalsekretär der BIZ, Augustin Carstens, verfolgt, sieht man am besten an folgendem Zitat aus dem Jahr 2020:

      "Wir wissen beim Bargeld nicht, wer heute eine 100-Dollar-Note nutzt, oder einen 1000-Peso-Schein. Ein entscheidender Unterschied zum CBDC [digitalen Zentralbankgeld, N.H.] ist, dass die Zentralbanken absolute Kontrolle über die Regeln und Regulierungen haben werden, die die Nutzung [des digitalen Zentralbankgelds] regeln. Und wir werden auch die Technologie haben, das durchzusetzen. Diese beiden Aspekte sind sehr wichtig und machen einen riesigen Unterschied gegenüber dem Bargeld aus."

      Er sagte im weiteren Verlauf auch noch, dass niemand das digitale Zentralbankgeld nutzen könne, dem die Zentralbank das nicht gestatten möchte. Es gibt auch eine Rede von Carstens aus dem Jahr 2019, in der er sagt, dass man in seinem Szenario mit digitalem Zentralbankgeld die Option des Barzahlens nicht mehr haben würde. Man kann vieles gegen ihn sagen oder haben, aber er ist offener und ehrlicher als andere.

      https://norberthaering.de/news/biz-social-credit/

  5. Ralle002 sagt:

    Für mich ist es nicht so richtig nachvollziehbar, was Russland mit diesem Angriff auf die Ukraine erreichen will.

    RT deutsch erklärt das Vorgehen Russlands wie folgt:

    9 Mär. 2022
    Russische Experten: Wie der Krieg in der Ukraine enden könnte
    Der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, hat betont, dass Moskau mit dem Einmarsch in die Ukraine sein Recht wahrnimmt, sich gegen ein Nachbarland zu verteidigen, das ein eigenes Atomwaffenarsenal aufbauen will.

    Hierzu:
    Bei dieser Begründung denke ich etwa an die vermeintlichen Massenvernichtungswaffen im Irak. Herr Putin und seine Gehilfen/-innen machen sich insofern kaum die Mühe ihr Handeln schlüssig zu rechtfertigen.

    Dann spricht die Annalena vom Sanktionspaket, mit dem die Russen ruiniert werden könnten.

    Gleichzeitig tut die Ampel mit völlig unglaublichen Schuldensummen für das Klima noch etwas Gutes:

    Heise, 07.03.2022
    Lindner plant 200 Milliarden Euro für Klimaschutz und Energie-Modernisierung ein

    Aber der Amazonas stirbt.

    Bundesfinanzminister Christian Lindner sagt: „Wir müssen Russland mit aller Härte isolieren“.

    Hingegen war doch Frau Schwesig auf besonders fragwürdige Weise ins Russland-Geschäft verstrickt.

    t-online von Fa. Ströer, 16.02.2022
    Nord Stream 2 und das Geldwäschegesetz
    Schwere Vorwürfe gegen Schwesigs Landesregierung
    Immer tiefere Verstrickungen in die Nord-Stream-2-Lobby drängen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in die Defensive.

    Vom Westen wird Herrn Putin jetzt der Geldhahn abgedreht.

    bkz.de, 02. März 2022
    Europäische Tochter von Sberbank muss Betrieb einstellen

    Gleichzeitig gibt es aber doch noch die strategische Allianz zwischen Russland und China:

    FAZ, 01.03.2022
    SANKTIONEN GEGEN RUSSLAND:
    In China wird Putin weiterhin Geld bekommen

    China kocht immer mehr mit westlichen Rezepten:

    german.china.org.cn, 09.03.2022
    Interne und externe Risiken
    Geplanter Finanzstabilitätsfonds als Stabilisator für Finanzmarkt und Schutz vor Unsicherheiten

    Die US-Fed redet sich jetzt immer unmissverständlicher die Leitzinsanhebung herbei, weil die dortige Inflation von 7,5 % beispiellos ist.

    Die USA zögern jetzt noch in den Ukraine-Krieg einzugreifen.

    Video, 09.03.2022
    Dirk Müller: USA vs. Polen – Poker um Mig-Kampfjets lässt tief blicken

    Saarbrücker Zeitung, 9. März 2022
    Polnische MiG-29 Kampfflugzeuge sollen nach Ramstein verlegt werden – Einsatz in der Ukraine?

    Aber Karlchen Überall drischt jetzt wieder gnadenlos auf die Gruppe der "Ungeimpften" ein.

    Video
    Karl Lauterbach – Ungeimpfte zur Impfung zwingen sonst können Sie nicht raus!

    Bei Twitter sucht er zudem gedanklich die maximale Übereinstimmung mit den Interessen der Pharma-Konzerne:

    @WHO
    ⁩ hat jetzt die Booster Impfung (3. Impfung) als vollständige Impfung deklariert. Jeder mit nur 2 Impfungen ist nicht vollständig geschützt. Auch für eine allgemeine Impfpflicht sind 3 Impfungen das Ziel. Schwere Covid Verläufe sind dann selten

    In Österreich wird die Impfpflicht aber vorbehaltlich der künftigen Entwicklungen zunächst ausgesetzt.

    • zivilist sagt:

      Wat lesen Sie denn für'n Mist ?

      TheSaker.is, da werden Sie geholfen !

    • Minimalist sagt:

      Hey Zivilist, wat tippen Sie denn für nen kurzen
      Wortbrocken-M i s t? Da werden Sie geholfen: fritzundfraenzi.ch.

    • Ralle002 sagt:

      Hi Zivilist,

      es gibt Hinweise darauf, dass Russland mit der Fälschung eines Fake-Videos, das als Vorwand für die Ukraine-Invasion dienen sollte, aufgeflogen ist.

      Tagesspiegel, 03.02.2022
      Vorwand für Einmarsch in Ukraine?
      Russland soll brisantes Fake-Video gedreht haben
      Die USA hätten Informationen erlangt, wie Russland eine Invasion in die Ukraine rechtfertigen wolle. Im Mittelpunkt stehe ein gefälschtes Video.

      Etwa den Beitrag "Russisches Verteidigungsministerium: Originaldokumente – geplante Offensivoperation gegen Donbass im März dieses Jahres." auf der Webseite thesaker.is habe ich zur Kenntnis genommen.
      Ob die vermeintlichen Originaldokumente geeignet sind das Handeln Russlands zu rechtfertigen, kann ich als Privatperson nicht schnell mal überprüfen.
      Kriegseinsätze jeder Art sind aber auch generell illegal, solange der Weltsicherheitsrat nicht vorab erfolgreich hinzugezogen wurde.

    • wassenaar sagt:

      Ich habe mir die Mühe gemacht, Kommentare von Anfang bis Ende zu lesen.
      Es zeigt das Zerwürfnis in der Bevölkerung, aber auch bei den Schreiben auf apolut!
      Da ist der permanente ANTI-KOMMUNISMUS aus fast ALLEN Beiträgen nicht nur herauszuholen, er springt einen regelrecht an. JA – ich bin Kommunist – sollte aus dem Grund Anfang 1989 noch aus der SED ausgeschlossen werden, da das seit längerer Zeit KEINE kommunistische Partei mehr war, kommunistische Positionen dort auf Widerstand stießen, insbesondere bei den Funktionären.
      Leider verwenden "Wessis" das Bild vom Kommunismus, wie sie es in der BRD vermittelt bekamen und "Ossis" oft so wie sie ihn angeblich erlebt haben. Hat es je Kommunismus gegeben??? Ist das in China Kommunismus ???
      Die Chinesen selbst sagen, daß sie vom Kommunismus noch einige 100 Jahre entfernt sind. Demgegenüber wollten Honecker und Co den Kommunismus noch selbst erleben und haben aus dem Grund die Praxis Dr Theorie angepaßt.
      Wer aber CHINA und die USA vergleicht, dann sagt, dass die USA dieses Wachstum erreichen möchten, ohne zu bemerken, dass die Chinesen mit diesem Wachstum die ARMUT in der Bevölkerung bekämpft haben, der sollte mal in der etwa 500 Jahre Historie des Kapitalismus/Faschismus/Imperialismus/Globalisierung nachprüfen wann und wo in dieser Gesellschaft etwas für die Armen, für die Arbeiter und Angestellten gemacht wurde und zwar, ohne das diese das Kapital dazu gezwungen haben?
      Ich kenne Sozialkredite, wenn junge Familien in der DDR KREDITE bekamen und bei der Geburt des 1. KINDES der Erste Teil des Kredites getilgt wurde, nach der Geburt des Dritten Kindes war der komplette Kredit getilgt – ein Vorgang, den sich Menschen aus dem WERTE-Westen nicht vorstellen können. Hauskredit in der DDR 1% Zins und 1% Tilgung. So muß man sich Sozialkredite in China vorstellen. Daß bei einem solchen Kredit, nachgerüstet wird, ob derjenige ein Gegner des Staates ist – sollte legitim sein, denn man sollte die Schlange am Herzen nicht noch füttern.

  6. Minimalist sagt:

    Zur besseren Abrundung des Themas sollte auch die Politologin
    Nina Chruschtschowa, die Urenkelin des Stalin-Nachfolgers
    Nikita Chruschtschow (1894 – 1971), hier mit einbezogen werden.
    Sie hat den selbstherrlichen Präsidenten Putin studiert, wie kaum
    eine andere: "Er lebt den Traum vom großslawischen Reich."
    So schätzt sie ihn ein: Fern der Realität, in einem anderen Universum,
    paranoid. Der Krieg eines Diktators, der in seiner eigenen Welt lebt.
    Ein einsamer Autokrat. Sie sagt: "Er will das Reich von Putin dem
    Großen errichten." Das ist sein alarmierendes Ziel; er wolle unantastbar
    werden in den Fußstapfen Wladimirs des Großen, der als ein sehr
    bedeutender Fürst Altrusslands gilt, dem Vorläuferstaat der heutigen
    Länder Russland, Ukraine und Belarus.

    "Er hat Belarus, er holt sich die Ukraine und dann gibt es die potenzielle
    Revolution in Kasachstan…er ist paranoid…so wie Stalin in seinen späten
    Jahren", meint die Politologin der New Yorker Universität "New School".
    Sie warnt auch vor Putins Geheimdienst, den KGB-Nachfolger FSB, der
    jeden Lebensbereich durchzieht: "Selbst wenn Putin weg wäre – diese
    Leute sind da. Und sie sind zu weit Brutalerem bereit. Denn sie wollen
    an der Macht bleiben, weil sie wissen: Das wäre sonst das Ende ihres
    Lebens."
    Nun ja, wie lange schießt noch Papa Putin? Und was kommt danach?

    • zivilist sagt:

      Wat ein Stuss.

      Übrigens war es ihres Vaters Überzeugung, daß es Russlands Mission sei, die Christliche Welt vor den Chinesen zu schützen, wobei er wohl die Mongolen (Erdowahns 'Brüder') mit den Chinesen verwechselt hat. Als dann der Westen den zweiten Krieg gegen Vietnam lostrat, den american War, mußte er natürlich weg und damit war die Ära Kennedy – Hammarskjöld – Chruschtschow vorbei und heute sind die Verhältnisse auf dem Eurasischen Kontinent ganz andere.

      Und Putin mag nukes auf Raketen und Biowaffen unter türkischen Drohnen genau so wenig an der Grenze, wie jeder andere Staatsmann, der kein Hochverräter ist.

    • Minimalist sagt:

      Wat ein Stuss.
      So ein Zivilisten-Tohuwabohu von vorgestern.
      Wadde hadde dudde da!?

  7. Querdenker sagt:

    "Aber auch Wladimir Putin und der Ungar Victor Orbán sollen entsprechende Weihen erhalten haben …"

    So, so, Herr Lenz, soll das heißen, Sie sortieren Putin auch zu den "Young Global Leaders"?! Oder wollen Sie einfach nur mal so ein Gerücht streuen, ohne jeglichen Quellverweis. Bin ich eigentlich nicht von Ihnn gewohnt :-(

    • Poseidon sagt:

      Putin ist hier:https://youtu.be/WJdHF7J_ZZM

    • Poseidon sagt:

      World economic forum evils.
      https://youtu.be/ywp7z1DuVBs

    • MomentMal sagt:

      Genau so ist es, Putin war in der Merkel-Klasse 1993.
      Leider wurde der Eintrag vor wenigen Tagen von den Seiten des WEF gelöscht.
      Aber in irgendeinem Webarchiv ist die Seite sicher noch zu finden.

      https://t.me/Haintz/22184

      Interne Zensur oder wie man früher richtiger sagte: Politische Säuberung

    • Poseidon sagt:

      Putin kann man schon als die andere Seite der selben herzlosen Medaille verstehen.

    • Querdenker sagt:

      @Poseidon: Danke für den Link. Ich habe mir den Clip angesehen. Aber mal ganz offen gesagt: Weil ein älterer Herr (Klaus Schwab, 83 Jahre) in einem Interview ein paar Allgemeinplätze zum Besten gibt und dabei u.a. Putin erwähnt, überzeugt mich das bei weitem nicht. Schwab ist schon etwas Publicity süchtig und schwadroniert hier auf irgend einem Podium rum. Da haben schon viel jüngere Politiker Sätze von sich gegeben, die inhaltlich nicht zutrafen, um das mal vorsichtig zu äußern. Und dann besteht natürlich auch noch die absichtliche Möglichkeit Putin zu dikredetieren, was ich im konkreten Fall aber als eher nicht gegeben sehe.

      Lange Rede, kurzer Sinn, so ein kurzer Satzfetzen kann da mal zu dienen etwas näher zu recherchieren, aber für mehr reicht das nicht. Und nebenbei gesagt, ich hab' die "Klassen" der "Young Global Leaders" vor einiger Zeit alle schon mal durchgeschaut (ist im Internet je kein Problem, da ist kein Wladimir Putin aufgeführt. Im Gegensatz z.B. aber Merkel, Maischberger etc.

    • Querdenker sagt:

      @MomentMal: So ein Quatsch! Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, aber mit einer wiss. Quellangabe oder gerichtsverwertbaren Fakten hat ein Link zu irgend einem Messenger einer Privatperson nun wirklich nichts zu tun. Ich kann auch irgendetwas irgendwo im Internet schreiben, damit hat das aber noch lange keine Evidenz, man oh man.

      @Poseidon hat ja hier zumindest einen Indiz geliefert, auch wenn es mich in der Form nicht überzeugt. Aber gut @MomentMal Sie haben ja dankenswerterweise zumindest sich festgelegt, das Putin 1993 in der Merkel-Klasse gewesen sein soll. Das Problem ist nur, dass "Young Global Leader" erst 2004 ins Leben gerufen wurde, vorher gab es dies gar nicht. Da mit hat sich also Ihre Aussage endgültig Ad Absurdum geführt!

      So, und nun für die, die aber sage, ja, vorher gab es doch "Global Leaders for Tomorrow". Richtig, Bingo! Da schauen wir also mal dort, wer da so alles in der "Merkel-Klasse war (http://www3.weforum.org/docs/WEF_GLT_ClassOf1993.pdf):
      Marx, Daniel
      McNealy, Scott G.
      Menchu Tum, Rigoberta
      Mendoza, Eugenio A.
      Merkel, Angela
      Messier, Jean-Marie
      Mohammed Bin Fahd
      etc.

      Von einem Herrn Putin weit und breit nichts zu sehen. Ich finde, wer so wilde Behauptungen, wie Herr Lenz aufstellt, sollte schon auf eine etwas fundiertere Faktenlage verweisen können. Andernfalls behalte ich mir vor weiterhin dies ausl "Fake News" zu bezeichnen!

    • Querdenker sagt:

      "Putin kann man schon als die andere Seite der selben herzlosen Medaille verstehen."

      @Poseidon: Strohmann Argument :-(

  8. Aladdin sagt:

    USA hat bereits seine politische Ziele FAST erreicht.
    – die Beziehung zwischen EU (insbesondere Deutschland) und Russland auf Dauer vergiftet
    – die Öl und Gaslieferungen aus Russland verunmöglicht
    – die Militärausgaben der NATO (insb. Deutschland) in die Höhe getrieben
    noch nicht erreicht:
    begrenzte Krieg in Europa gegen Russland
    (Dies hat schon Ronald Reagan an Breschnew angeboten. Die Sowjetunion signalisierte seinerzeit, dass die erste Raketen trotz europäische Provokation erst nach USA fliegen würden. Das war der einzige Tag wo ich hätte Breschnew umarmen können ,-)
    Vergiftete F16: USA wollte MIGs Flugzeuge – welche Polen an Ukraine liefern sollte – mit neuen F16 ersetzen.
    Den USA hätte die polnische Idee, dass die MIGs Amerika von Airbase Ramstein durch USA an Ukraine geliefert werden sollen "völlig unerwartet getroffen",
    Ich hörte vor einige Woche polnische Arbeiter hier in Deutschland zu unterhalten. Ich kenne einige Sätze auf Polnisch, das ist alles, aber zwei Worte, die immer wieder im Gespräch vorgekommen sind, habe ich verstanden: "kurva amerykanow"
    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/usa-liefern-der-ukraine-keine-polnischen-mig-29-kampfflugzeuge-17861983.htm

    • Irwish sagt:

      Ach was, die USA schießen sich doch ständig ins eigene Knie:

      Die USA suchen nach Öl und stolpern über ihre eigenen Sanktionen
      Die USA versuchen, den Folgen ihrer eigenen Sanktionen gegen Russland zu entrinnen und suchen neue Lieferanten für Erdöl. Inzwischen gibt es dafür nur noch zwei Kandidaten: Venezuela und Iran. Beide sind von den USA sanktioniert.
      https://rtde.team/meinung/133388-usa-suchen-nach-ol-und-fallen-ueber-sanktionen/

      Leider folgt die EU noch immer brav den USA, zum Schaden ihrer Bürger. Die EU gehört wieder abgeschafft, ebenso wie der Euro, der den wohlhabenderen Ländern, allen voran Deutschland, nur Nachteile gebracht hat. Überhaupt war die EU von Anfang an als totalitäre Vereinigung europäischer Länder gedacht und wurde bisher auch so umgesetzt.

    • Aladdin sagt:

      Leider die Sanktionen betreffen hauptsächlich Deutschland. USA hat auf eigenen Land Öl und GAS exportieren sie sogar. Die USA kann vor allem eins: andere in die Schusslinien zu schicken und auf Kosten von Anderen, sanktionieren. In der Geschichte ist mal schon solche Sanktionen z.B. gegen Iran verhängt worden. US- Unternehmer haben dann iranische Öl gekauft, auf dem Papir hin und her transportiert, verkauft, gekauft.
      Als die Tanker in der USA angekommen sind wusste kein Mensch mehr, das es sich um iranisches Öl handelt.
      Russland kann über China viele der Sanktionen aushebeln.
      Die Amis werden jeden reinlegen wenn um sich selbst geht. Es ist ein Wirtschaftskrieg. Wenn man das blockieren russische Staatskasse betrachtet ist das definitiv Wirtschaftsterrorismus. In der USA wird nie zu wenig Öl sein, genau so, wie Pferdedieber für sich immer einen Pferd haben werden. Wenn ich morbid wäre, würde ich sagen: die brauchen nur paar Araber erschiesen.

    • zivilist sagt:

      Die Nummer ist doch gelaufen. Die USA gibt allen kleinen Kläffern ein Leckerli, wenn sie Mütterchen Russland ankläffen, aber beißen wollen sie doch nicht, aus nicht für ein Leckerli, das überlassen sie der USA, aber die will auch nicht beißen.

      Also: Polen hat die alten Mig's, die sie gerne los würde, NICHT über die gemeinsame Grenze in die Westukraine geflogen, wo keine Russischen Truppen sind und vielleicht nie sein werden, sondern angeboten, sie nach Ramstein, Germany zu fliegen, damit die Amis sie nach der Ukraine fliegen. Und diese Variante fand die USA dann nicht mehr attraktiv.

      Kapiert ?

  9. Hartensteiner sagt:

    Hä? Was ist los? Was geht ab?
    Was trötet aus dem Volksempfänger wie eine neue Nationalhymne bei der (Grammophon!) die Nadel in einer Rille hängengeblieben ist?

    „Wir“ werden siegen!
    Merz wird Nordstream 1 schließen und es uns mal so richtig zeigen.
    Baerbock hat sich ein Standfahrrad mit ZWEI Dynamos aufstellen lassen und wird ihre Putzfrau draufsetzen, die dann durch fleißiges Trampeln den fehlenden Strom nachhaltig ersetzen wird. Sie bekommt dafür DAS DOPPELTE des Mindestlohns.

    „Wer einfach nur alles »weghauen« will“, weil er oder sie ihre Karriere (Faulheit, Dummheit) in den Sand gesetzt hat, erwirbt damit die beste Qualifikation bis in ein Ministerium aufzusteigen oder eine Partei zu führen. Erwirbt…? Wird aufsteigen? Doch nein, da sind sie schon überall.
    Du bist schon wieder zu spät dran.
    Wir sind wohl alle zu spät dran.

    Nein… ich kann den ausgebrochenen Wahnsinn nicht karikieren – der übertrifft unterdessen auch die wildeste Science-Fiction Dystopie. Mir fällt nichts mehr ein.
    Geh mer halt gegen Putin demonstrieren und dafür, Deutschland in die Tonne zu treten.
    Das ist nun wirklich alternativlos. Hurra!

    Und morgen? Morgen machen wir es wie die Ukrainer:
    Wer will, holt sich ein Schnellfeuergewehr oder ein Manpad. Und dann machen wir richtig Feuerwerk!
    Das wird toll.
    Mit 60 Milliarden aus Scholz’ Portokasse kannst Du auch noch im Tausch gegen Deinen PKW einen Panzer dazu bekommen. Dann fahren wir Schoppen im Panzer.
    Geil!
    Dauert aber noch etwas, denn alle, die bei uns geparkt waren sind gestern in Zügen gen Osten gefahren.
    Na schön. Aber versprochen ist versprochen!

    Was genau hat er denn nun gesagt, der Anselm Lenz? Ach egal.

    Setzen wir uns doch in eine Mülltonne und warten wir einfach weiter auf Godot (Beckett!).
    Da können wir dann von Tonne zu Tonne über unsere Ziele für eine bessere Welt diskutieren.

  10. Parkwaechter sagt:

    Der bereits auf Weißglut kurz vorm Verglühungstod dahinsiedende Coronawahn des Spiegelbildbürgers ist nun in den Altgummireifen des Russenhasses gesprungen und verursacht erstickenden Qualm. Es ist eine Art Springflut der Psychopathie, die gerade über das Land geht. Zero Covid war wohl nichts. Vielleicht also nun mit Zero Putin probieren, damit Mann/Frau/Diversem in marktkonformer Demokratie leichter ist? Was, kein Bock auf so `ne Scheiße? Dann schnell noch `nen Booster reinpfeifen. Dann kommt er, der Bock.

    • passant sagt:

      Das Ärzte Fachblatt "t-online.de" weiß ganz genau wann die Pandemie beendet ist und hat den Corona-Ticker und den Body-Counter eingestellt. Eingestellt ist nicht ganz richtig. Nach Auswechseln der Überschriften erfolgt die Umstellung auf die Ukraine-Kriegsberichterstattung.

  11. rote Flora sagt:

    Wieder einmal ein hervorragender Artikel von Anselm Lenz! Vielen Dank. Es geht mir gleich besser, wenn ich Kluges lesen oder hören kann.

  12. inselberg sagt:

    Auch wenn ich nicht sein größter Fan bin, zu oft waren seine Artikel repetitiv (mag daran liegen wenn man alles konsumiert), aber schreiben kann der gute Amsel und ich wünschte er würde öfter Spott und Häme auspacken, pardon eigentlich beschreibt er ja nur den Ist-Zu-Stand einer degenerierten Bevölkerung, in der leider nicht mehr gilt: "Jeder kann etwas, jeder hat ein Talent".

    Ein-Hager-Frührentner :D

  13. Hans-Ulrich Friedrich sagt:

    Manchmal gibt es in politisch traurigen Zeiten trotzdem was zu lachen, zum Beispiel wenn Propagande so überdreht wird, das es ins Groteske abrutscht. Die heutige Bild-Schlagzeile: "Baerbock rechnet mit Putin ab!" Das ist wie: "Zwerg Nase rechnet mit Alexander dem Großen ab." Oder: Greta Tunberg )oder wie auch immer buchstabiert) rechnet mit dem Wetter ab!"

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