Spotlight: Kaiser & Lenz: Wieviel Kultur braucht der moderne Mensch?

Ausschnitt aus Kaiser & Lenz #2 – Was ist der Mensch? Hier in voller Länge hier zu sehen: https://apolut.net/kaiser-lenz-was-ist-der-mensch/

Habe ich eine Seele oder ist alles nur Materie?

Kommt der Mensch schon als beseeltes Wesen zur Welt oder aber wird er erst durch die menschliche Kultur zum echten Menschen, einem Menschen mit Geist und Verstand? Ist Kultur das eigentliche Betriebssystem des Menschen und wer bestimmt dieses Betriebssystem? Wer schreibt es, wer schreibt es vor?

Kann sich der Mensch als Individuum über die Kultur emanzipieren, um sich gegenüber Hierarchien zur Wehr zu setzen oder aber ist Kultur immer schon Hierarchie, die dem Individuum von oben als sog. „Kultur“ untergeschoben wird? Ist Kultur immer auch Leitkultur?

Gunnar Kaiser und Anselm Lenz philosophieren über das Wesen des Menschen an sich, ob Kultur den Menschen eher formt oder befreit und über die Grenzen des Individualismus.

Wie in jeder Folge ist Jens Lehrich als spitzfindiger Fragesteller aus dem Off heraus aktiv und stellt gewissermaßen für den User naheliegende Fragen.

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Kommentare (3)

3 Kommentare zu: “Spotlight: Kaiser & Lenz: Wieviel Kultur braucht der moderne Mensch?

  1. FizzyIzzy sagt:

    http://thegoldfishreport.blogspot.com/2021/12/fascism-appears-in-austria-again-after.html?m=1

  2. Wie schön und angenehm, dass Kultur einmal nicht als Kunst und Kunsthandel und auch nicht als moralische Kategorie daselbst behandelt wird, sondern im Sinne des Pluralwortes "Kulturen", das nach Wikipedia die Merkmale bedeutet, die sich Gruppen aneignen, um sich von anderen Gruppen abzugrenzen, wobei hier nicht einzelne Merkmale besprochen werden, sondern nach welchen moralischen Leitlinien diese Merkmale gestaltet werden können bzw. sollten.

    Gleichfalls schön und angenehm auch die Einigkeit der beiden Herren darin, dass sie "Autorität" im Sinne von Machtfülle verwerfen, sondern als geistige und moralische Qualität verstehen und auch, dass sie die Kategorie der Moral eben dem Begriff der Autorität und nicht dem der Kultur zuordnen.

    Ich verstehe mich selbst nämlich in meinen Eigenschaften als Handwerker/Techniker einerseits und als Musiker/Künstler andererseits als "Kulturschaffenden". Die beiden (besser: drei) haben den Kulturbegriff auf eine andere Ebene gehoben, eben auch weg von der Vorstellung, Kultur sei alles von Menschen Gemachte, sodass ich mich bei dem Thema einmal nicht zum Zwischenruf gedrängt gefühlt habe, wie Herr Lehrich das im Trailer so wunderbar benannt hat.

    Vielen Dank!

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