M-PATHIE – Zu Gast heute: Katrin Huß – “Dem Leben vertrauen”

Katrin Huß war 20 Jahre beim MDR. Zunächst als Ansagerin, dann als Reporterin und schließlich als Moderatorin und Fernsehjournalistin. Katrin Huß war ein neuer Star im MDR. Sie war der Publikumsmagnet im Osten Deutschlands. Dort kennt sie auch heute noch fast jeder. Ihre spritzige, natürliche und etwas freche Art hat auch der Intendanz damals noch gefallen. Bis ein gewisser Dr. Hans-Joachim Maaz ihr Gast wurde und sie ihn reden und reden ließ.

Schließlich war das, was dieser Psychiater und Arzt damals sagte, hochinteressant. Da Katrin Huß ihn gewähren ließ und nicht stoppte, wurde das schließlich ihr Anfang vom Ende in den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Katrin Huß hat ihren eigenen Kopf, ihre eigene Meinung. Heute ist sie auf NuoFlix Moderatorin der Sendung „Café+ mit Katrin Huß“. Zusammen mit dem Satiriker Uwe Steimle führt sie durch die Talksendung „Ruderboot”, ebenfalls auf NuoFlix.

Ihr Markenzeichen ist ihre einfache und gelassene Art, hinter der sich in Wahrheit eine Macherin verbirgt, die ständig neue Dinge anfasst und sie zum blühen bringt. Ihr neuestes Projekt ist die Musik, mit Texten von Ralph Valenteano, den wir auch schon auf M-Pathie begrüßen durften.

In diesem Gespräch geht es um das Leben von Katrin Huß ganz allgemein. Sie ist Yoga-Therapeutin, Coach, Heilpraktikern für Psychotherapie und Moderatorin verschiedener Friedensevents in Deutschland.

Mehr über Katrin Huß hier: http://katrinhuss.com/index.html

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Kommentare (16)

16 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Katrin Huß – “Dem Leben vertrauen”

  1. stuck1a sagt:

    Katrin, komme gerne zu uns ins Allgäu :-)
    Ich lebe beispielsweise ländlich in der Ortenau. Die Menschen sind wunderbar gelassen und die Uhren ticken wesentlich langsamer als in den Städten. Viel Wasser, viel Wald, viele Kräuter, echte Natur. Berge, Täler, Blumenwiesen. Und wie man hier so schön sagt: Wenn Frankreich nich wär, läg 'd Ortenau am Meer ;-)

  2. These zur Diskussion: Wir benötigen Gott (im Sinne Jesu, nicht als Gesetz und Übermoral, also nicht im Sinne der Kirche!), das Vertrauen auf ein absolutes Gegenüber, personhaft, väterlich, mütterlich, grundgütig, ohne Ambivalenzen, Geborgenheit und Halt spendend, weil sich unsere Angst nur im Gegenüber einer anderen Person beruhigt. Doch dieser Gott lässt sich nicht aus der Natur ableiten, weil der Natur im Ganzen, dem Kosmos die Individualität nichts Wert ist. Die Natur kennt Zwecke, aber keinen Sinn. Sie ist gleichgültig und kann nur deswegen unvorstellbare Grausamkeiten vollziehen, die aus blind wütenden Naturgesetzen ergeben. Wäre Gott so, wäre ALLES erlaubt. Doch so kann er für uns nicht sein, sofern wir Menschen werden wollen. D.h. Gott ist der notwendige Fixpunkt als Hintergrund dieser Welt, um die Fähigkeit zu erlangen alle Angst zu überwinden und Vertrauen, Güte und Vergebung in sich reifen zu lassen, um diese so unmenschliche Welt als Mensch zu bestehen und natürlich auch die Angst vor dem Tod zu überwinden, weil dieser lediglich den Vorhang öffnet zum Glanz der Augen der ewigen Liebe, die jedem versichert: Du bist mein allgeliebter Sohn/Tochter…wo das Reifen iñs Unendliche sich fortsetzt…

    Vgl.: https://youtu.be/ByKQ97NLSPQ

  3. These zur Diskussion: Wir benötigen Gott (im Sinne Jesu, nicht als Gesetz und Übermoral, also nicht im Sinne der Kirche!), das Vertrauen auf ein absolutes Gegenüber, personhaft, väterlich, mütterlich, grundgütig, ohne Ambivalenzen, Geborgenheit und Halt spendend, weil sich unsere Angst nur im Gegenüber einer anderen Person beruhigt. Doch dieser Gott lässt sich nicht aus der Natur ableiten, weil der Natur im Ganzen, dem Kosmos die Individualität nichts Wert ist. Die Natur kennt Zwecke, aber keinen Sinn. Sie ist gleichgültig und kann nur deswegen unvorstellbare Grausamkeiten vollziehen, die aus blind wütenden Naturgesetzen ergeben. Wäre Gott so, wäre ALLES erlaubt. Doch so kann er für uns nicht sein, sofern wir Menschen werden wollen. D.h. Gott ist der notwendige Fixpunkt als Hintergrund dieser Welt, um die Fähigkeit zu erlangen alle Angst zu überwinden und Vertrauen, Güte und Vergebung in sich reifen zu lassen, um diese so unmenschliche Welt als Mensch zu bestehen und natürlich auch die Angst vor dem Tod, weil dieser lediglich den Vorhang öffnet zum Glanz der Augen der ewigen Liebe, das jedem versichert: Du bist mein allgeliebter Sohn/Tochter…

    Vgl.: https://youtu.be/ByKQ97NLSPQ

    • chumbaba sagt:

      Menschlichkeit ist ein Euphemismus. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, muss man eigentlich sehen dass der Mensch viel schlimmer als die Natur ist. In allen Religionen wird der Mensch (der Gläubige) über allem gestellt, was dem Mensch in seinem Narzissmus gefällt. Die Natur nährt den Menschen und nicht umgekehrt. Mit dem Tod kann der Mensch nichts mitnehmen auch keine Liebe, oder was das sein soll.

  4. Ursprung sagt:

    Das Interview ist durchgehend wie ein Wechselbad.
    Der Gefuehle, der Inkompetenzen, unfertig wirkender Interpretationen-
    Leben halt.
    Durchaus interessant. Deshalb eben.

  5. dr.listemann sagt:

    Mal eine bildhafte Darstellung Dessen, was jetzt weltweit passiert: Wenn man am Strand mit einem kleineren Eimer spazieren geht, dann mal den Eimer quer durch den Sand zieht und wieder aufstellt, findet man darin völlig durchmischt Sand, Kies, Steine, Kronenkorken, Plastemüll, Seetang u.a.m.. Wenn man dann den Eimer langsam senkrecht durchschüttelt, rieselt der feine Sand durch den Kies und die Steine nach unten und im Gegenzug steigen die groben Bestandteile nach oben, insbesondere der Dreck, der nun für Alle sichtbar geworden ist. Die ganze Menschheit wird gerade ebenso durchgeschüttelt und die Leute wundern sich, was sich in Ihnen lange Zeit im Verborgenen für ein Mist, den man bisher gerne verdrängte (und vergaß), angesammelt hat. Ein Verstecken und Abwälzen auf Andere ist nun nicht mehr möglich, so dass man mit sich selber ins Reine kommen muss, und dieser Weg kann genau so aussehen, wie ihn Katrin Huß erlebt hat. Daher gilt: "Sei feiner als der Seesand, dann kann der (gesellschaftliche) Dreck nicht mehr in Dich eindringen !"

  6. Zivilist sagt:

    Scheint ein Gesetz zu sein, daß Psychopathen bzw Soziopathen oben landen, ich kenne es von WGs. Aber vielleicht ist des Rätsels Lösung viel einfacher, als es scheint, vielleicht ist dieses Oben sein wollen, die Empathielosigkeit bereits die ganze Krankheit ! Wer sich als einer von vielen empfindet, schwingt nicht die Peitsche gegen diese vielen. Und wer die Peitsche gegen andere schwingt, schwingt sie in Grunde immer gegen sich selbst.

    • dr.listemann sagt:

      "… dieses Oben sein wollen …" ist ein Zeichen dafür, mit Macht der latent lauernden Ohnmacht vor fremder Bemächtigung entgegenwirken zu wollen. Der Protagonist übersieht dabei, dass Alles seine Zeit hat und auch seine eigene "machtvolle Zeit" vergehen wird. Und er übersieht, dass es immer noch Mächtigere gibt als ihn selbst – auf welcher Stufe er sich auch befindet. Spätestens der Tod wird ihm alles machtvoll nehmen – was haben ihm dann all seine Machterlangungs- und -erhaltungskämpfe letztlich gebracht ? Diesen unausweichlichen Faktor im Leben zu ignorieren, zeugt von Dummheit. Aber bereits vor dem Tode, d.h. zu Lebzeiten, können scheinbare oder zeitweilig "Mächtige" gestürzt werden und sich für all ihre (Un-) Taten bitter verantworten müssen. Weise ist Derjenige, der sich mir derartigen Dummlingen erst gar nicht lange umgibt, und Katrin Huß hat sich mit Charakter und Weisheit von solchen Dummlingen konsequent getrennt.

    • Zivilist sagt:

      von 'noch Mächtigeren' würde ich gar nicht reden. Offenbar gibt es Menschen, die das Zusammenleben nicht anders zu ertragen verstehen, als durch Macht über ihre Nachbarn. Unfähig zum Austausch, zum Geben & Nehmen. Nehmen wir Huß' Boß, den ganzen Arbeitstag drangsaliert er seine Mitmenschen und auf dem Heimweg fährt er mit seinem repräsentativen Schlitten in eine Verkehrskontrolle und ist ein kleines Würstchen: Der Verbandskasten fehlt. Und anderntags rächt er sich wieder an seinen 'Mitarbeitern'

      Oder stellen Sie sich folgendes vor. ein Hartz-4 Empfänger, der gute Arbeit macht und den wir lausig entlohnen, stellen Sie sich Fotos von ihm vor. Wirkt er glücklich? Und ein Mächtiger, Baerbock, Scholz, Soros, wen immer Sie wollen, die richten einen Haufen Schaden an und kriegen einen Haufen Geld dafür. Wirken die glücklich ?

      Danke übrigens, Frau Huß, daß sie der Rechtschreibreform trotzen und uns das ß erhalten.

    • Pexus sagt:

      @ dr.listemann sagt: 18. Dezember 2022 um 14:49 Uhr
      "… "… dieses Oben sein wollen …" ist ein Zeichen dafür, mit Macht der latent lauernden Ohnmacht vor fremder Bemächtigung entgegenwirken zu wollen. Der Protagonist übersieht dabei, dass Alles seine Zeit hat und auch seine eigene "machtvolle Zeit" vergehen wird. Und er übersieht, dass es immer noch Mächtigere gibt als ihn selbst – auf welcher Stufe er sich auch befindet. Spätestens der Tod wird ihm alles machtvoll nehmen – was haben ihm dann all seine Machterlangungs- und -erhaltungskämpfe letztlich gebracht ? …"
      Das scheint mir ein Grund von vielen Gründen zu sein, weshalb die Tattergreise Schwab, Harari (gut, der wirkt uralt auf mich), Bill-the-killer-Gates, Soros – das personifizierte Ekel und alle anderen Lichtgestalten dieser Sorte, wie Gates, Soros und Co. an ihrer Macht besessen und manisch festkleben und festhalten.
      Die Genannten gehörten längst für immer in die Klapse eingekerkert.

  7. dr.listemann sagt:

    Dieser Lebensweg ähnelt dem vieler Anderer, die sie sich in Lebenskrisen befinden und nach einer Art "Heilung ihrer Seele" suchen. Die "Verletzungen" können durch einen Jobverlust, durch Ehekrisen oder auch schwere Erkrankungen hervorgerufen worden sein, und man findet dann den Weg zur alternativen Heilkunde, zur Esoterik, zum (Hatha-) Yoga und zum Buddhismus. Aber tatsächlich ist man damit noch nicht wirklich angekommen und dreht sich weiter im Kreis – die Seele ist weiterhin unbefriedigt, vermisst immer noch Etwas und man weiß nicht, was es wirklich sein könnte. Der Begriff "Spiritualität" wird in dieser Zeit noch mißverstanden und Alle, von denen man glaubt, sie seien so was von spirituell, befinden sich selber auch noch in der Krise – sie machen uns was vor, insbesondere Das, was sie selber als die "Lösung" sehen bzw. propagieren, es aber nicht ist.

    In "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsh (Buch und Verfilmung) ist gut beschrieben, wann und wie es zur entscheidenen Erkenntnis kommt, wo die "Lösung" wirklich zu finden ist, nämlich ausschließlich im Inneren. Yoga und Meditation können dorthin führen, aber man braucht auch eine Begleitung durch Leute, die einen gleichartigen Weg gegangen und mittlerweile wirklich "angekommen" sind. Der eigene (logische) Verstand muss in Übereinkunft mit dem Herzen (Gefühl) auch bestätigen, dass das erkennbare Ziel tatsächlich das (höchste und letztendliche) Ziel ist, das man immer gesucht hat – man kennt es als die personifizierte "Absolute Wahrheit", auch Gott oder Krishna (oder sonstwie) genannt.

    Der Buddhismus (als Philosophie; ist keine Religion) z.B. ist nur ein Schritt dorthin, kennt aber diese höchste Person nicht, unter deren Schutz und Anleitung wir ständig stehen. Zunächst kann man das weder glauben noch verstehen, wie es funktioniert, so dass der eigene (logische) Verstand mit dem entsprechenden Wissen erst genährt werden muss. Und dann muss man dieses (theoretische) Wissen auch noch mit der Praxis vergleichen, d.h. in ausnahmslos allen Lebenssituationen überprüfen – sonst hat man die "Absolute Wahrheit" in Person noch nicht wirklich gefunden. Aber die gesamte alternative Heil- und die Pflanzenkunde, die Esoterik, (Hatha-) Yoga und Meditation usw. sind nur die Fundamente und Treppenstufen dorthin …

    Ich empfehle aus eigener Jahre langen Erfahrung zunächst einmal das Studium der "Bhagavad-Gita" und dann des recht umfangreichen "Srimad-Bhagavatam". Das erscheint zunächst etwas schwierig, weil man die darin aufgeführten Namen und Begriffe oftmals noch nicht kennt, aber es gibt auch Begleiter, die sich in den VEDEN schon etwas auskennen. Diese uralten Schriften geben tatsächlich Antwort auf die Frage nach dem ureigentlichen Lebenssinn und die Gründe für alle bisherigen Widrigkeiten – es gibt weltweit wirklich nichts Besseres als die VEDEN.

    In diesem Sinne – viel Erfolg bei der weiteren Suche und dem Studium !!!

    • Zivilist sagt:

      Ich bleibe vernünftig, aus dem einfachen Grunde, weil's am meisten Spaß macht und empfehle mich mit A HUMBOLDT :

      "Wenn die Wunder nicht endlich aufhören, werd' ich noch verrückt"

    • ytiralugnis sagt:

      Dr. Listemann,

      ein wirklich interessanter Kommentar.

      Haben Sie das gesehen? https://apolut.net/m-pathie-thomas-fiedler/

      Viele Grüße

    • dr.listemann sagt:

      Ja, den Beitrag "https://apolut.net/m-pathie-thomas-fiedler/" kenne ich :-)

    • How - Lennon sagt:

      Kleine Korrektur:
      Der Pol des Gefühls ist nicht das Herz, sondern der Unterleib. Das Herz befindet sich zwischen Gefühl und Verstand und ist Hort der Seele, also des Ausgleichs, der Wahrheit.

      Ich empfehle Jiddu Krishnamurti, am besten die gesammelten Werke bzw Interviews und Gespräche mit "Suchenden" als Buch "Vollkommene Freiheit".

    • dr.listemann sagt:

      Dass im Herzen sowohl die individuelle Seele (Jivatma) als auch die Überseele (Paramatma) residieren, ist mir wohl bekannt, und an welcher körperlichen Stelle genau der Einzelne etwas fühlt, ist (zumindest für mich) sekundär ;-)

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