M-PATHIE – Zu Gast heute: Dada Madhuvidyananda “Eine Reise ins Menschliche”

Dada Madhuvidyananda ist praktizierender Yoga-Mönch und spiritueller Lehrer. 2013 gründete Dada Madhuvidyananda das spirituelle Zentrum Ananda Ashram in Deutschland. Es ist ein Ashram, der Glückseligkeit (Ananda) lehrt. Hauptanliegen ist es, Menschen eine menschliche Welt näher zu bringen, so dass der Mensch seine menschliche Welt selbst schöpft und in Erfahrung bringen kann.

Das Wohl und Glücklichsein aller ist das, was Dada Madhuvidyananda als spirituellen Lehrer antreibt. In diesem Gespräch mit Dada Madhuvidyananda geht es hauptsächlich um eine spirituelle Sichtweise im Menschen.

Yoga, so sagt Dada Madhuvidyananda, ist vielleicht höchstens acht Prozent Körperübungen. Der Rest dient der geistigen und menschlichen Vereinigung mit anderen Wesen und mit allem, wovon wir ein Teil sind. Yoga bedeutet auch, das der Praktizierende zum Wohl der Welt beiträgt.

Damit ist Yoga eine Geisteswissenschaft, die dem Körperlichen zwar Raum gibt, doch die wahren Übungen geistiger Natur sind. Sie dienen dem Einswerden der menschlichen Natur mit dem, was das Universum in Bewegung hält. “Yoga ist ein Dienst am Universum”, sagt Dada.

Die meditative Erfahrung der Glückseligkeit erfahren Meditierende, weil sie durch den stillen Prozess der völligen Entspanntheit ihr reines Bewusstsein immer intensiver spüren. Diese tiefe Empathie mit sich selbst lässt uns erfahren, dass wir selbst endloses Bewusstsein sind. So wie das Bewusstsein selbst unendlich ist, ist der Mensch endloses Bewusstsein.

Deswegen ist die Meditation eine Möglichkeit, sich mit allem verbunden zu fühlen und sich selbst als einen beständigen Teil des unerschöpflichen und endlosen Bewusstseins zu erleben.

Dass der eigene Geist völlig aufgeht in der Quelle, ins endlose Bewusstsein, ist Ziel der meditativen Erfahrung und des Yoga. Was dabei im Menschen geschieht, ist nicht zu beschreiben, da es dafür an Worten fehlt. Von allen Worten weg entsteht im Praktizierenden die Weisung des Fühlbaren mit dem Bewusstsein des Universellen.

“Es ist eine Gnade zu erfahren, dass mein wahrhaftiger menschlicher Zustand Glückseligkeit ist”, sagt Dada, und ich möchte einfach nur sehr gerne in diesem Zustand verweilen.

Dieser Zustand ist jedoch kein „Kopf in den Sand stecken“, sondern ein in lebenslanger Übung mit allem vernetzter Seinszustand, der der wahre Ort unserer menschlicher Bestimmung darstellt.

Mehr über Dada Madhuvidyananda hier: https://www.grenzenlosmenschlich.de/dada-madhuvidyananda/

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Kommentare (36)

36 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Dada Madhuvidyananda “Eine Reise ins Menschliche”

  1. HERZLICHEN DANK für Euer Gespräch, Dada und Rüdiger !

  2. The Hermit sagt:

    „Ich bin der Ich bin“, als Monade auf dem Weg zum Schöpfer ist das „Ich und der Vater sind Eins“ führend.

    Yoga als Passivmachung widerstrebt der Entwickelung des Sohnes, des „Ich bin“.
    Der Emanzipation vor dem Schöpfer, vor seiner Schöpfung.

    Die aktiv, reinkarnierte Überwindung des Spiegel´s, „Vater warum hast du mich verlassen“ ist essentiell zur fortführenden Selbsterkenntnis.
    Das Wohl Aller, liegt in dieser individuellen Erkenntnis, des „Ich bin der Ich bin“. Im „Mensch erkenne dich Selbst!“ Im „Tu was du willst soll sein das Ganze vor dem Gesetz – Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen.

    Sicherlich nicht in der luziferisch, orangenen Passivität eines Bhagwan Shree Rajneesh.

    P.S. Die Masse muss „reinkarniert“ Verhungern, um zu Erkennen, dass sie nicht Verhungern will = Ich bin der Ich bin.

    P.S.2. Vom Stein, zur Pflanze, zum Tier, zum Mensch – zum Gott.

    • Dhyano sagt:

      „Vater warum hast du mich verlassen“

      gilt in Kreisen von Eingeweihten als ein Codewort der Essener dafür, dass Jesus jetzt sein Bewusstsein nach innen ziehen werde, so dass er als tot erscheinen wird und vom Kreuz abgenommen werden soll; damit ihn seine Brüder durch Kräuter wieder gesundpflegen können.

      Nachzulesen in "Jesus überlebte die Kreuzigung", von Soami Divyanand.

      Die Seele kann Gott gegenüber nur passiv sein.
      Orange ist nicht gleich orange.

      Und ein Stein war ich auch noch nie.
      Ihre Evolutionstheorie ist längst widerlegt.

      Wir stammen nicht vom Affen ab.

    • Dhyano sagt:

      https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/

  3. Dhyano sagt:

    Aufatmen. Danke an die Red.

    ******************

    Was ich gern den werten Gast direkt fragen wollte:

    Gehört auch das Chanten und Singen Heiliger Lieder zu Ihrer Praxis?

    Ich habe so vage in Erinnerung, dass jemand, der Ihnen ähnlich sah (sieht), vor dem Tourbus von Kai Stuht und der Querdenker mit einer Gruppe gechantet hat. Das war eine tolle Unterstützung auf den Demos die einen schönen energetischen Raum erzeugt hat.
    Waren Sie das?

  4. Dhyano sagt:

    "Vor allem hört mal mit der Seele auf. Wenn überhaupt, WURZELSEELE vom Bäcker."

    Unfassbar.

    (Nevyn, die Gruppe verkleinert sich zusehends. Sie wissen, was ich meine.)

    • Dhyano sagt:

      Kurz bevor die Seele mit Gott verschmilzt, hat sie die Leuchtkraft von ca. 12 äusseren Sonnen.

      Einer meiner Meister:

      "Within us are riches greater than any we can ever accumulate on earth. We
      have inside us a source of knowledge from which all other knowledge flows. A
      love far greater and fulfilling than any we can know in the outer world is waiting
      to embrace us with open arms within. At our core is a strength and power
      that can enable us to overcome any fear. Underlying our separateness as individuals
      is a connectedness and oneness to all life. Awaiting us inside is a bliss
      and joy so fulfilling that we need no other outer intoxicants to make us happy.
      All these gifts lie within us in the empowered soul.
      The soul is a source of tremendous wisdom, love, and power, yet we remain
      ignorant of its treasures when we allow it to be overpowered by the mind, the
      senses, and the physical body. When the mind and body assert power over the
      soul, the soul forgets itself. But the empowered soul is our true nature, and it
      is time we reclaim the soul so that its gifts can enrich our life.
      There are two ways through which to view ourselves with regard to the soul.
      The first is to view ourselves primarily as a body and mind. When we see ourselves
      in this manner, we say that we are a mind and body that “have a soul.”
      The second is to see ourselves primarily as a soul. When we change perspective
      and identify with the soul, we say that we are a soul who “has or wears a
      mind and body.” To assess how we look at ourselves is one of our goals in Empowering
      Your Soul through Meditation. If we think we are a mind and body,
      then ours is a journey to find the soul. If we realize that we are the soul, which
      has been given a mind and body to maneuver through the physical world, then

      our goal is to further empower the soul. By empowering the soul we recover
      its natural control over the mind and senses.
      The aim of Empowering Your Soul through Meditation is to help reacquaint
      us with the qualities of the soul and provide direction for its empowerment.
      The soul’s power has been forgotten. The mind, the senses, the body, and the
      pulls of the physical world have placed the soul in a state of forgetfulness from
      which we must awaken. When we empower our soul, its wisdom, immortality,
      love, fearlessness, connectedness, and bliss add a new dimension to our life.
      Many people live and die without ever realizing the full power and potential of
      their soul. At some time in their life, they may begin to wonder about the soul,
      about God, and about the purpose of their existence. This search for meaning
      and purpose–the spiritual quest—is one that people pursue in individual ways.
      Some seek answers in scripture while others search in places of worship. Some
      go beyond their own religion to find the answers offered in other faiths. Whichever
      method one adopts, the direction one follows to find the answers to life’s
      questions is known as the spiritual path. It is the spiritual path that leads us to
      the realization of our inner self, to the soul.
      Many people pass through life never realizing who they are and never certain
      about the purpose of their existence. In times of trouble or in the face of
      death, they may raise these questions, but may not follow them through to a
      fulfilling conclusion or else may abandon the process when the bad times pass.
      But those who have a burning desire to find the answers to the mysteries of life
      can find them.
      Fortunately, there are people in the world who have found spiritual fulfillment
      and can guide us. If we look through history we find that in every generation
      there have been people who have realized themselves as soul and have realized
      God. Some of their wisdom and experiences have been recorded in history
      and, in some cases, a religion has been created from their teachings. Other realized
      souls have come and gone but have left behind no records because they
      did not found a religion or leave behind any scriptures. Some of them we know

      of through references by other people who wrote about them. One thing is
      clear: these realized souls have the ability to teach us how to realize ourselves.
      If we find such a being, we can learn how we, too, can discover our soul and its
      attributes. True knowledge comes from seeing and experiencing on our own.
      We may read what others write or listen to what others say, but we cannot be
      fully satisfied until we experience for ourselves."

      Param Sant Kirpal Singh Ji:

      "To believe in a thing or fact without troubling to investigate it, does not in any way do credit to an intelligent man."

    • "Man muss sich doch mal fragen: Verspricht uns jemand Wohl und Glück, dann reagiert der ganze menschliche Schatten nur negativ; Misstrauen, Missgunst, Hass, Hohn, einfach alles.

      Verspricht uns jemand Unglück und Leiden, so wie die meisten Autoren hier auf dem Forum,
      dann vertrauen wir ihm augenblicklich."

      Hinzu kommt auch, dass viele nach Lösungen schreien und doch nur immer wieder ins Loch fallen wollen.
      Und ja, die Gruppe verkleinert sich schon seit gut zwei Jahren. Zumindest die der Schreibenden, was ich gut verstehen kann.

    • Nevyn sagt:

      Auch hier wäre mir daran gelegen, zwischen den Ebenen zu unterscheiden.
      Am attraktivsten waren für mich schon immer die Menschen, die gar nichts versprachen, sondern einfach durch ihr Wirken mir auffielen. Wenn sie für mich etwas tun sollten, bezahlte ich sie selbstverständlich, gab aber die Verantwortung für das Ergebnis nie aus meiner Hand.

      Wenn wir aber gemeinsam ein Anliegen verfolgten, gaben wir beide ohne Erwartung einer Gegenleistung. Gott ist kein Händler und eine Bruderschaft ist keine Kirche.

    • Es mag sein, dass man in Asien mit dem Prinzip durchkommt, Nevyn. In Europa mag das Geld regieren und das Geld den inneren Gott ersetzt haben. Die Spendenbasis funktioniert hingegen im Netz sehr gut.

    • Nevyn sagt:

      "Die Spendenbasis funktioniert hingegen im Netz sehr gut."

      Wenn Sie das sagen, Herr Lenz.

    • Davon mal ab, ich bekomme keine Spenden, habe so einen Prozess nie für mich eingeleitet.
      Doch viele tun das und es läuft einigermaßen erfolgreich bei denen.

  5. Juni sagt:

    Lenz zeigt sich wieder unvorbereitet, egozentrisch, vereinfachend, fahrig.

    • Dhyano sagt:

      Weder unvorbereitet noch fahrig oder gar egozentrisch.
      Sie Ärmster. Was für eine Sichtweise.

      Ich sah: Rüdiger war
      aus dem Moment heraus sprechend,
      und sehr glücklich im spirituellen Feld eines Fortgeschrittenen zu sein.
      Hochgepuscht, würde ich sagen.
      Hat ansteckend gewirkt.
      Ich habe mich gefreut, dass dieses Gespräch hier kam.

      *************************

      Man muss sich doch mal fragen: Verspricht uns jemand Wohl und Glück, dann reagiert der ganze menschliche Schatten nur negativ; Misstrauen, Missgunst, Hass, Hohn, einfach alles.

      Verspricht uns jemand Unglück und Leiden, so wie die meisten Autoren hier auf dem Forum,
      dann vertrauen wir ihm augenblicklich.

      Was für eine traurige, verdrehte, perverse Menschheit ist da entstanden….
      Danke, Madhuvidyananda!

  6. Gnil sagt:

    Interessante orange Uniform! Ist die Farbe der Unterschied zum Olivgrün der Nato?

  7. Grauer Wolf sagt:

    Also ich fand das Gespräch sehr interessant und gut geführt.
    Ich war mal in einer Zen-Gruppe und habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht, so wie es hier in den Kommentaren auch beschrieben wird.
    Doch bin ich ein offener Mensch und habe trotzdem gelernt, weil alles, was mir passiert, am Ende auch mit mir zu tun hat.
    Und das Ergebnis heißt für mich hier eindeutig: der Mann sieht es.
    Doch nicht alle, die von Licht sprechen, sind wirklich im Licht bzw. nur teilweise, obwohl sie tatsächlich in der Lage sind, andere Menschen ins Licht (und nicht hinters Licht) zu führen. Erstaunlicherweise.
    Doch seine Problematik zu erkennen, ist das Schwierigste.
    Mein Mathedozent während des Studiums sagte den einfachen und doch sehr weisen Spruch, nach dem er nach dem Kurschatten befragt wurde von den Studenten, nicht ohne ein Augenzwinkern: Wohl viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
    Den gesunden Abstand zu haben zu der Erkenntnis: Ich bin nicht meine Gefühle, ich bin nicht meine Gedanken.,
    dahin muss man erstmal kommen. Durch regelmäßig praktiziertes AT kann ich das nachvollziehen.
    Trotzdem laufen so viele unbewusste Prozesse in einem, die entsprechende Auswirkungen haben,
    die manchmal sehr schwer auszuhalten, zu akzeptieren und geschweige denn zu verstehen sind.
    Wir leben in einer Welt voller innerer und äußerer Konflikte und Kämpfe.
    Wir werden bereits als Kinder darauf getrimmt.
    Es fängt bei den Kindern an, die Welt besser zu machen.
    Ich zweifle daran, dass der Mensch wirklich in der Lage ist, zu lernen um eine höhere Bewusstseinsstufe zu erreichen.
    Auch die widersprüchlichen Kommentare hier und meine widersprüchlichen Erfahrungen zeigen das.
    Gleichzeitig durfte ich persönlich erleben, dass seelische und körperliche Heilung nach schwersten Traumata möglich ist.
    Leben ist ein so wertvolles Geschenk.
    Humor ist so ein wertvolles Geschenk.
    Liebe ist so ein wertvolles Geschenk.
    Auch die Selbstliebe und vor allem die.
    Wir alle wollen gesehen werden.
    Danke für diesen Beitrag!

  8. FCS7 sagt:

    Wir brauchen ein esoterisches Christentum. Man kann durch Traumsteuerung zu mystischen Erfahrungen gelangen. Bitte googeln: Freichristlicher Schamanismus

    • Nevyn sagt:

      Ein esoterisches Christentum gibt es so lange, wie es das Christentum schon gibt, denn es ist seine Quelle.
      Mit Traumsteuerung oder Schamanismus hat das nichts zu tun.

    • Zivilist sagt:

      Vor allem hört mal mit der Seele auf. Wenn überhaupt, WURZELSEELE vom Bäcker.

      Man kann ja auf alles mögliche stolz sein und irgendwie ist das wohl auch ein Bedürfnis und so sind die Menschen gerne auf 'was stolz, das nichts mit ihnen zu tun hat. Meine Portugiesisch Lehrerin war natürlich auch stolz Portugieserin zu sein, insbesondere, daß die Portugiesen den Handel mit Japan begonnen haben, ja, sogar ein Monopol hatten (unter den europäischen Mächten)

      Was sie nicht wußte, der Preis für eine Kanone war genau festgelegt, in Gold + Seelen !

    • Nevyn sagt:

      Ach was, Zivilist. Jedes Kabel hat eine Seele und dem Menschen wollen sie die absprechen?

      Wurzelbrot schmeckt übrigens total lecker. Gibt es nur leider bei mir in der Gegend so schlecht und wenn, dann schmeckt es nach Baguette.

  9. Ich finde es ausgesprochen gut, dass bisher so viele hier das Thema Geld für einen Dienst ansprechen.
    Ich brauche noch ein paar Helfer für mein Haus, das derzeit renoviert wird.

    Also Leute, die ihr sicher auch umsonst arbeitet. Bei mir könnt Ihr euch austoben.
    Meldet euch bitte bei mir, ich brauche Handwerker, nicht für schäbiges Geld, sondern umsonst.

    Ich bin so froh, dass es euch gibt :-)

    • Ach, nicht dass das Finanzamt das herausbekommt!!!
      Die verlangt nämlich dann, weil es für es kein Umsonst ist, Vorsteuer, im schlimmsten Fall den Betrag, den Gewerbetreibende Handwerker nehmen, plus Fahrtkosten etc.
      Das Finanzamt kennt eure Superidee vom kostenlosen Dienst nämlich (leider) nicht.

      Also Leute, kommt heimlich und erzählt es niemanden.

    • Zivilist sagt:

      wo biste denn ?

    • Ich dachte dabei an diejenigen hier, die anderen misstrauen, nur weil sie Geld nehmen für etwas.

      Der Glaube, andere müssten stets kostenfrei irgendetwas anbieten, weil sie geistige oder seelische Arbeit anbieten, ist ziemlich spooky, kennt man die Fallstricken, die einem deswegen in diesem Land allzeit auflauern.

      Ein bißchen toleranter stelle ich mir die Alleswisser und Besserkönner dann doch vor, die hier herumschreiben.

  10. Ich verstehe das einige betrübt sind und ich eingeschlossen das ein gewisser Profit für diese Dienste verlangt wurde. Aber ich kann mir genau so gut vorstellen, dass dieser Bruder bei zb. einem Herrn Rothschild seine Dienste kostenlos anbieten würde, weil er die Zugkraft über den Dollars sehen würde.

  11. Zivilist sagt:

    pas d'accord

    Meine letzte große Reise, gerade vor Covid, führte mich durch Südostasien, Vietnam, Laos Kambodscha, Vietnam.

    Seither schätze ich die Buddhistinnen als die besten Menschen, nicht die Buddhisten, weil die es nicht mit der Arbeit haben, sondern mit dem Betteln und wenn sie doch mal was tun, betonieren sie die Fußwege ihrer Klöster, in der Regenzeit mag das Vorteile haben, aber wenn es heiß ist (oft) schafft das ein kastrophales Microklima, wo sonst schöne Gärten sein könnten. Trittsteine sind doch schon erfunden und seit einiger Zeit in chinesischem Granit sogar in deutschen Baumärkten verfügbar ! Überhaupt sind sie die Buddhisten Genußfeinde, das erbettelte Essen wird alles in einen großen Topf gerührt. Buddhistinnen hingegen halten die Familie am Laufen, betreiben ein business und leben das 'wie geht es Dir ?'

    Ohne Arbeit geht es nicht und Arbeit macht uns zu Menschen. freilich sind wir heute so effizient, daß wir vom Reich der Not ins Reich der Freiheit übersiedeln können und das müssen wir, denn sonst raubt uns eine gut organisierte Psychopathenclique unsere Lebenszeit und verbrennt das Produkt unserer Arbeit in endlosen Kriegen. Darum interessiert mich, was die Menschen anfangen mit ihrer Lebenszeit & -Kraft, wenn wir endlich den überfälligen 40h Monat eingeführt haben. Traurig genug, daß viele Sport in der Form von Chips & Bier auf dem Sofa vor der Glotze betreiben werden. Aus anderen Gründen hat der Zivilist @substack über YT und das promethische Gefälle geschrieben, freilich geht's da auch um die Nutzung seiner Lebenszeit & -Kraft, man kann einfach Geld verbrennen (ohne Anderen Schaden zuzufügen) oder man kann Nutzen schaffen, freilich auch, um Geld zu verdienen.

    Ich liebe Geschicklichkeit und da die Wissenschaft völlig pervertiert ist vom Profitinteresse (auch indem die 'Wissenschaftler auf das Profitinteresse Dritter spekulieren) gibt es genug Bereiche, die völlig vernachlässigt sind. Das Eichhörnchen? Freilich haben wir mehr Möglichkeiten (Die Lücke zwischen Wollen und Können, eben das promethische Gefälle, wird immer größer), aber darum sollten wir uns nicht auf's Meditieren beschränken. Obwohl, als ich 'klein' war habe ich viel mehr gegrübelt, also vielleicht meditiert, ohne dabei oder dadurch glückselig zu sein. Die Unzulänglichkeit der Erwachsenen ließ mir einfach keine Ruhe. Aber die Buntheit des Lebens zu verleugnen, heißt, das Geschenk des Lebens nicht anzunehmen und dann hat man es auch nicht verdient. Unlängst hatte ich Mäuse in meinem Womo und weil vor allem deren Pisse allüberall nervt, habe ich mich nachts auf die Lauer gelegt und sie gefangen, optimal sind die 5l PET Behälter vom Türken (mixed pickles). Und es war mir ein Vergnügen, sie zu erforschen, um Himmels Willen, ohne sie kaputt zu machen, das wäre ja die größte Dummheit. Und ich bin Entzückt über ihre Hände (Ignoranten würden sagen Pfoten). Aufgrund der Geometrie ihres Kopfes können sie ihre Nagezähne nicht sehen (überhaupt halte ich ihre Augen für schlecht) So wird also der Sonnenblumenkern 'blind' in die richtige Position rotiert, bevor er zernagt wird. Die Herrenmenschen Wissenschaftler verifizieren ja regelmäßig die Überlegenheit der Menschen über die Affen mit einem fehlenden dreieckigen Handwurzelknochen, weswegen die Affen nicht greifen können, wie die Menschen. Welch eine blödsinnige Denke, die Affen müssen sich durch die Bäume hangeln und dafür sind ihre Hände optimiert und das können sie besser als die Menschen. Aber die Nager greifen und haben darum die Hände dafür ! Also, die Eichhörnchen habe ich noch nicht erforscht, aber ich empfehle wärmstens es zu tun ! Die beste Zeit, die Vögel zu erforschen, ihren Flug, (Fütterung in der Luft) geht ja leider allmählich zu Ende. Übrigens habe ich bei diesen Forschungen erlebt, kann es aber selbst nicht recht glauben, daß ich durch starke Konzentration auf meinen Willen, wie sie sich verhalten mögen, ich ihr Verhalten beeinflussen kann. Man könnte die Konvergenz in Wollen freilich auch so erklären, daß wir dadurch, daß wir uns in desselben Microkosmos begeben, zu denselben Zielsetzungen gelangen.

    Wer will, kann natürlich auch meditieren, aber es gibt interessantere Beschäftigungen.

    last not least, womit ich mich erquicke, wenn mir die Nachrichten von der Dummheit & Bosheit der Menschen zu frustrierend werden. Seit Lilienthal haben die Menschen unendlich viele Flugzeuge gebaut, zuletzt waren die US Eigenbauten (experimental) und die Ultraleicht Flieger interessant, weil es da besonders viele Möglichkeiten gibt. Und nun kommt der Italo- Argentinier Porto daher und baut einen wunderschönen Vogel, der alle anderen aussticht. Geschwindigkeit war nicht sein Ziel, sondern Effizienz. Da aber viele der kleinen Flugzeuge einen Motor vom selben Hersteller, oft sogar den gleichen, haben, ist es leicht, über die topspeed die aerodynamische Güte zu vergleichen, letztlich geht es immer über die Motorleistung. Ein winziger brasilianischer Flieger firmiert als der schnellste 4 Zylinder, 521 km/h mit 280 PS. Dagegen die RISEN, 450 km/h Reisegeschwindigkeit in 6000m. wenn man dafür 85% von 141 PS annimmt und bei der 160 PS Variante des Motors nur 'an einigen Stellschrauben gedreht' wurde, die hardware also identisch ist, der Motor also genau so gut in die Risen paßt, kommt man auf genau die 521 km/h. Und das mit einem bequemen 2 Sitzer, mit dem man bei 'nur' 250 km/h mit 4l/100 km unterwegs sein kann. Freilich ist das ein Hobby für etwas Betuchtere, kein Modell für die Menschheit. Aber Viele, welche die Knatter haben, machen damit größeren Blödsinn, viel größeren. Es stimmt auch nicht, daß Menschen nicht schaden wollen, in der Regel wollen sie ihr Konto mehren, sie nennen es Erfolg und wollen damit den Neid ihrer Nachbarn erwecken, in der richtigen Einsicht, daß sie nicht geliebt werden, von wem denn auch, sie tun's ja auch nicht !

    Dieser Vogel jedenfalls, das behaupte ich, ist mit Liebe gemacht und in dem Wissen, daß die Luft, die lange für Nichts gehalten wurde, nichts verzeiht !

  12. Matthu sagt:

    Absolut inspirierendes Gespräch, danke! Wohlwollendes Führen, das auf WISSEN und nicht auf Ignoranz aufbaut, unterstreiche ich doppelt.
    Vorbild sein und wahrhaftig vorleben statt "gegen etwas zu sein und zu demonstrieren" oder etwas "von denen da oben (Politikern)" einfordern, wäre ein Anfang.
    Man muss auch gar nicht herumreisen, sondern dort wirksam und zu Hause sein, wo man lebt, ist auch meine Erfahrung und Erkenntnis.
    Danke für dieses hochwertige, wohlwollende Interview – ich genoss es sehr.

    • Poronija sagt:

      Dem schließe ich mich an. Interessant fand ich besonders den Aspekt, das Bewerten (die Interpretation), von der Wahrnehmung zu trennen und auf die Ebene echter innerer Kommunikation zu gelangen. Denn dadurch können wir nicht im Ego, was uns oft bequemer ist, verbleiben und den jeweils Nächsten einfach so beiseite schieben.
      Wir können es Inklussion, Integration oder einfach als das Hineinnehmen der Schöpfung in uns bezeichnen, was wir dazu lernen müssten, wodurch wir schlussendlich Verbindung erhalten und manchmal muss man dazu auch erst durch den Schmutz waten. Solange wir aber noch Schmutz werfen, sind wir nicht auf dem Weg (das ist hart gesagt). Sagt einer, der machen Weg gegangen ist.

  13. Der Weg zur Glückseligkeit führt immer über die Dummheit!
    Mit sich selbst im Reinen zu sein – was das eigentliche Ziel der Meditation ist – ist keine Garantie für ein Dauergrinsen. Hier gibt es wieder mal Opium für´s Volk und wir kennen den Trick ja: Das erste Mal ist kostenlos, aber wenn man erst einmal angefixt ist, dann wird es teuer.
    Eine Uniform ist eine Uniform ist eine Uniform – egal ob sie weltlich oder religiös ist…

    • Dhyano sagt:

      "Mit sich selbst im Reinen zu sein – was das eigentliche Ziel der Meditation ist."

      Sie wissen gar nichts über das eigentliche Ziel von Meditation.
      Fängt schon damit an, daß sie hier ein "sich" (ein ich) verwenden, das nicht erforscht wurde. Auf jeden Fall nicht in seinen spirituellen Dimensionen.

      Ihr fundamentales Misstrauen müsste mal dringend bearbeitet werden.

      Und Ihre Neigung, ihre innere Hölle auf andere zu projizieren, ebenfalls.

      Wer überall nur Tricks und Selbstsucht sieht, sollte sich tunlichst zurückhalten. Ich frage mich: Welchen Wert hat Ihre Äusserung?
      Ich meine, das ist schade um die Zeit…

      Ihre Destruktivität, und die wurzelt bis in jede Zelle Ihres Organismus,
      dient überhaupt niemandem, ausser den negativen Kräften, von denen wir gerade genug haben.

      Dumm ist, wer glaubt, über etwas sprechen zu können, von dem er keine Ahnung hat.

      Wo Sie Uniform sehen, sehe ich Schönheit und Respekt vor einer ehrenwerten, heiligen Tradition.

      Auch Sie sind ein 'universal soldier', who really is to blame.

      https://www.youtube.com/watch?v=cmABwYoorLw

    • Basilisk sagt:

      "Der Weg zur Glückseligkeit führt immer über die Dummheit!
      Mit sich selbst im Reinen zu sein – was das eigentliche Ziel der Meditation ist – ist keine Garantie für ein Dauergrinsen."

      Danke, genau so ist es. Wenn alles im Gleichgewicht ist, dann bedingt eine Phase der Glückseeligkeit zwangsläufig eine Phase der Niedergeschlagenheit.
      Trau keinem Yogi, der für das Vermitteln seiner Weisheit €s verlangt; auch wenn man den Betrag zwischen 190€, 240€ und 290€ für das gleiche Seminar wählen kann.

    • Dhyano sagt:

      " …dann bedingt eine Phase der Glückseeligkeit zwangsläufig eine Phase der Niedergeschlagenheit."

      Dann wissen Sie nichts über Befreiung, aber auch gar nichts, und sind immer noch im mental-emotionalen Auf und Ab gefangen.

      Und der spirituelle Lehrer darf natürlich auf keinen Fall sowas wie das schmutzige Geld für seinen aufopferungsvollen Dienst verlangen.
      Der muss von Luft und Liebe leben. Die Miete zahlt ja auch Gott, is ja klar.

      Scheinheiligkeit, dass es nur so kracht. Ihr seid sowas von peinlich.
      Aber es ist normal, dass die negative Kraft sofort ihre Agenten auffährt, wenn mal ein bisschen Wahrheit in die Welt einsickern möchte.

      Ihr Chef wartet schon auf Sie, um Sie anschliessend zu belohnen.

    • NotaBot23 sagt:

      Eine Diskussion, die sich weniger um Erkenntnisgewinn und mehr ums Rechthaben dreht.
      Ich glaube nicht, dass der ursprüngliche Beitrag von Tulopa verfasst wurde um andere zu warnen, vor orange Uniformierten, das wäre neben Erkenntnisgewinn auch eine gute Motivation, meine ich.
      Aber wer wollte man durch den Kommentar erreichen? Das hier liest kein labiler 19Jähriger, der womöglich "sektengefährdet" ist (falls das möglich wäre).
      Nein, man will sagen (ich ja auch, selbstverständlich) "hey, ich bin übrignes auch da, ich bin auch klug, hör mir zu! Ich fühle mich eventuell manchmal einsam, da tut es gut, auch mal etwasWichtiges und Wahres zu sagen. "
      So sind wir alle gestrickt.
      Woher will jemand, der ziemlich sicher nicht im Reinen ist mit sich, wissen, woher will ich wissen, ob das nicht tatsächlich zum Dauergrinsen führt, oder bei Männern zu einer ständigen Erektion, oder vielleicht zu üblem Mundgeruch? Ich nehme das nicht an, aber um das sicher zu wissen, müsste ich entweder mit mir i. R. s. oder jemanden fragen, bei dem ich ganz sicher bin, oder eine aufwändige Herleitung versuchen. Also keine Ahnung, oder?
      Andererseits, ich tue mich echt schwer mit Meditation, obwohl ich es immer wieder versuche, so dass ich schon beinahe denke, ich mache etwas falsch. Aber ich musste leider während "der Pandemie™" erleben, dass bewundernswerte Meditationserfahrene weder in der Lage waren, einen plumpen Schwindel in der samsarischen Aussenwelt zu bemerken (das könnte ich bei manchen weltfernen Mönchen noch halbwegs gut verstehen). Aber ebenso wenig waren sie fähig, Mitmenschen, die es aufrichtig meinten (weil sie ein gutes Herz haben) von solchen zu unterscheiden und, die um ihres Vorteils Willen ganz kalt über Leichen zu gehen bereit waren. Und einige haben durchaus auch Leid und Tod dadurch verursacht.
      Wir sollten uns von alten Wegen abwenden, wenn sie nicht mehr ihren Zweck erfüllen.
      Dem Weg des Streits um des Ego Willen ebenso, dem Kampf, wie von Traditionen, die wirklich gut sein mögen, aber einer neuen Verwirklichung und Umsetzung bedürfen.

      Vom Erkenntnisgewinn, vom Lernen, vom 'erst mal ruhig Zuhören', von Traditionen die jeder wohlwollend kritischen Überprüfung standhalten, von konstruktiven Diskussionen, von gegenseitigem Respekt brauchen wir uns keineswegs abwenden.

    • Nevyn sagt:

      Das Versprechen von „Wohl und Glück“ kam mir schon immer verdächtig vor. Es passt einfach zu gut zu den sonst verbreiteten Geschäftsideen.
      Und ich denke dabei an Nereus und seine 40 Töchter, die Nereiden. Es ist doch egal, womit man dich einwickelt, solange es gelingt. Und immer sind es die Wünsche, die Kinder, die das menschliche Ego mit „Frau Welt“ zeugt, die letztlich dem Weg der Rückkehr im Wege stehen.

      Und darum geht es doch eigentlich, oder? Nicht schöner träumen sondern endlich aufwachen. Und das tut immer auch weh.

      Vielleicht sollte man den Satz von Tupola umdrehen: „Der Weg der Dummheit führt immer über die Glückseligkeit.“ Auch weia! Ich sehe im Geiste schon die ganzen Sitzkissen auf mich zu fliegen.

    • Dhyano sagt:

      Nota, das mit dem Rechthabenmüssen ist auch wieder so eine destruktive Interpretation.
      Ich stehe für die Wahrheit ein, wo sie in den Dreck gezogen werden soll; und war in meinen letzten Leben stark in die indischen Traditionen eingebunden. (Da mir an anderer Stelle auch immer mal Rassismus unterstellt wurde: Ich war ein kleiner Braunhäutiger.)

      Zuerst mit dem Selbst und dann mit Gott zu verschmelzen, ja, das ist "Wohl und Glück" und zwar dauerhaft. Und ich habe das Privileg Meister zu kennen, die in der Lage sind, wegen göttlicher Bevollmächtigung, die totale Erlösung innerhalb von höchstens vier Leben nach Initiation zu versprechen!

      Allerdings, einer der Vorredner sprach es versehentlich aus: Das Verschmelzen mit Gott kostet uns tatsächlich ALLES, hehe.

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