M-PATHIE – Zu Gast heute: Bianca Höltje und Inge Seher “Freie Schulen gründen”

Bianca Höltje gründete in der Corona-Pandemie-Zeit die Initiative „Schulleiter für Aufklärung“. Jetzt, und das ist der Grund für dieses Gespräch, widmet sie sich der Initiative „Freie Schulen“. Sie ist nicht alleine im Interview, sondern hatte die Hamburger Juristin Inge Seher mitgebracht. Solch eine Initiative ist juristisch sehr sensibel. Man muss gehörig aufpassen, sonst könnte es sein, dass man das Kind mit dem Bade dabei ausschüttet.

In diesen Freien Schulen sollen Lehrer und Pädagogen zu Lernberatern werden und Klassen zu Orten der Bildung für alle Altersstufen. Schulklassen sollen altersgemischt werden und der Lernstoff kommt nicht von oben herab, sondern Schüler lernen dort, was sie lernen wollen. An oberster Stelle soll die Begeisterung das Mittel des Lernens werden.

Inge Seher ist Rechtsanwältin und unterstützt dieses Projekt juristisch. Sie hat sich schon früher mit dem Thema „Freie Schulen“ auseinandergesetzt und ist daher bestens mit dem Thema vertraut. Wie viel Arbeit und auch Kompetenz es braucht, um freie Schulen auch genehmigt zu bekommen, erläutert Inge Seher im zweiten Teil dieses Gesprächs.

Mehr über Bianca Höltjes Projekt „Freie Schulen gründen“ hier: https://biancahoeltje.de

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Kommentare (16)

16 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Bianca Höltje und Inge Seher “Freie Schulen gründen”

  1. Des Pudels Kern "Ersatzschulen/ freie Schulen müssen von der Behörde genehmigt werden".
    zum Recherchieren: Woher rührt der gerade in Deutschland massive Schulgebäudeanwesenheitszwang? Wer nutzt den Staat um die Hoheit über die Gedanken der Kinder und Jugend durch seine Definition der "Lehrpläne" zu bestimmen? ("Hoheit über die Kinderbetten" war eine selten offen ehrliche Formulierung von Scholz.)

    Zu "Behörde" genehmigt, erinnert mich an : Medienanstalt verbietet gewissen Portale wie KenFM…. Natürlich will der Staat keine/ wenige Konkurrenz.

    Blick in andere Länder zeigt es: Es geht und funktioniert anders.

    Für das autoritäre und an Konformismus/ Normopathie leidende "Land" sehe ich eher noch die Lösung, wenn eine kritische Masse von Eltern/ Kindern sich das Label "Unbeschulbar" abholt, um dann vom Staat in Ruhe gelassen zu werden. Die Kritische Masse deshalb, damit die Jugendämter nicht gemäß dunklen Zeiten Psychische Gewalt durch Kindesentzug (der Elefant des Zwangs hinter dem Thema "Schulzwang") handeln können, weil es zu viele sind.

    Vor der Gründung von Schulen, sollten Eltern sich über die DNA, bzw. inhärenten Widersprüch des Staates bewusst sein. Intelektuell und Vollständig durch MISES erklärt: https://www.misesde.org/2021/12/impfzwang-was-eine-impfpflicht-handlungslogisch-bedeutet/
    Zitat:
    "Der Staat unterwirft, kerkert ein und tötet. Die Menschen sind geneigt, das zu vergessen, weil der gesetzestreue Bürger sich der Ordnung der Obrigkeit klaglos unterordnet, um Bestrafung zu vermeiden. Aber die Juristen sind re­alistischer und nennen ein Gesetz, das nicht mit Zwang durchsetzbar ist, ein unvollkommenes Gesetz. Die Autorität der menschengemachten Gesetze beruht vollständig auf den Waffen der Polizisten, die für deren Vorschriften Gehorsam erzwingen.[2]"

    Anmerkung noch zum Kommentar von "_Box sagt:" > Hier wird der seit Jahrhunderte existierende Korporatismus (Missbrauch des Gewaltmonopols des Staates für elitäre Zwecke) , insbesondere mit der Basis des alles andere als freiheitlichen Geldsystems seit 1913, mit Neoliberalismus falsch übersetzt. Begriffe dienen der Spaltung, nur eine einheitliche Bedeutung (und vorher angleichung des Wissens durch Gespräche) machen einen fruchtbaren Ausstausch mit Begriffen möglich. Siehe auch Bontrup vs. Krall (yt gelöscht, siehe Telegram)

  2. essfau sagt:

    Disziplin und Liebe.

    Nur Disziplin ist falsch, aber nur Liebe, wie sie diese Dame wohl vertritt, wird dem Leben wiederum nicht gerecht.

    Die Kinder müssen in diesem Stadium auch erzogen werden. Damit meine ich aber nicht Indoktrination.

    Der Grad ist sehr schmal, dessen bin ich mir bewusst.

    Die wichtigsten Parameter im Schulsystem sind:

    – Souveränität des Staates (kein Einfluss fremder Staaten auf das Kurrikulum)
    – Vaterlandsliebe und Stolz
    – Freiheit der Eltern, die passende Schule für das Kind zu wählen, bzw es selbst zu unterrichten
    – Lehrerausbildung verbessern (besser: Duales Studium), die rein universitäre Ausbildung mit Pipi-Praktika ist schädlich für die Kinder
    – Verpflichtende Berufsausbildung in einem anderen Bereich für den Lehrberuf
    – Beamtenstatus abschaffen

    Neben dem Systemwechsel in der Bildung gelten weitere wichtige Grundprinzipien.

    Ab einem gewissen Alter ( Bsp. 16) ist das Kind schon in der Lage, grundlegende Entscheidungen für sich selbst zu treffen, aber nicht davor.
    Auch demokratische Prozesse machen davor keinen Sinn, da die Kinder Entscheidungen treffen müssen, deren Auswirkungen sie aufgrund mangelnder Lebenserfahrung gar nicht treffen können.

    Natürlich ist eine Ausbildung am Leben wünschenswert und die Lehrer müssen hier selbst leben und gelebt haben. Deshalb ist der oben genannte Punkt der Lehrerausbildung einer der wichtigsten.

    Das Konzept dieser Dame funktioniert nicht. Außerdem ist dieses Konzept der "Lernbegleiter" zumindest in Baden-Württemberg von den Grünen schon seit Jahren das favorisierte, mit dem Effekt, dass die Kinder immer weniger können und immer mehr psychische Auffälligkeiten entwickeln. Ein Freund von mir gründete einst eine "Demokratische Schule", mit dem Ergebnis, dass die 7 Jährigen Schüler die Lehrer ans Schienbein traten.
    Diese Schule gibt es nicht mehr.

    So etwas ist völliger Bullshit und eine Phantasterei von Gutmenschen.

    🙂

  3. EmVau sagt:

    Was die Dame da vorschlägt, ist überhaupt nicht neu. Es gibt in Deutschland eine Reihe von demokratischen Schulen. Einige von ihnen orientieren sich am Konzept der 1968 gegründeten Sudbury Valley School in den USA.
    http://www.sudval.org/
    Hier findet man das Konzept auf Deutsch erklärt: https://sudbury-berlin.de/sudbury-schulkonzept/grundsatze/
    Unter der Rubrik "Links" findet man weitere demokratische Schulen.
    In den meisten Bundesländern ist dieses Konzept nicht 1:1 umsetzbar. Da sind die Schulgesetze und die verantwortlichen Schulbürokraten vor. Wo kämen wir da hin, wenn jeder Mensch lernt, was er will? Siehe das Beispiel in Bayern. Die Schule existierte und funktionierte, dennoch wurde ihr die Genehmigung wieder entzogen.
    https://www.sudbury-schule-ammersee.de.

  4. Pexus sagt:

    Ab etwa Minute 30 habe ich abgebrfochen, länger zuzuhören.
    Ich finde, dass berücksichtigt werden muss, dass Menschen zusammen unterrichtet werden, damit eine Gesprächsbasis untereinander, damit Gemeinsamkeiten zueinander hergestellt werden. Sonst kann sich niemand mehr mit niemandem solidarisieren, empathisieren usw. Die gemeinsame Basis der Menschen ist sonst dahin.

    Frau Höltje verklärt zudem Kinder, die auch sehr grausam sein können oder manche der Kinder sind sogar grausam gegenüber Dritten. Teils, um die eigenen Grenzen zu weiten und sich in der Gesellschaft auszutesten.

  5. Ursprung sagt:

    Nach meinem autobiographischem Erleben der Schuljahre im Regelbetrieb steht und faellt das Dressuransinnen (der sogenannten Schulpflicht) mit den individuellen Kompetenzen der jeweils angetroffenen Lehrer.
    Das setzte sich in der Folgegeneration (meinem Kind) in einer Steinerschule dann fort. Zudem traf ich einst einen noch jugendlichen Sohn einer amerikanischen Weltenbummlerin, welcher nie, nicht mal veruebergehend, in irgend einer Schule oder Berusausbildung gewesen war. Mit erstaunlichen Faehigkeiten, selbst angeeigneten Spezialkenntnissen, die unvergleich bis extravagant in Motorentechnik und als Hoehlenforscher waren.
    Ich schliesse daraus und aus den hier in den Interviews gewonnenen Berichten ueber die Zulassungsbedingungen von freien Traegerschaften, dass "Schule" nicht etwa der Entwicklung von ungebundenen Talenten dienen soll.
    Sondern im Gegenteil: der Konformitaetsdressur.
    Diese schulische Konformitaetsdressur scheint das Ziel der heutigen "Zivilisationen" zu sein.
    Des Altnazifamiliensprosses Klaus Schwabs "Westen" als WEF-Figur laesst gruessen…..

    • Reinhardas sagt:

      Ich finde es bemerkenswert, dass es tatsächlich Kinder gibt, welche ohne großen Schulbesuch sich selbst taugliche Kenntnisse für ein normales Arbeitsleben oder noch besseres Leben angeeignet haben. Heute sollen ja große Konzerne oder Geheimdienste (Israel) gezielt Autisten oder andere Jugendliche suchen, welche in der Schule überhaupt keine guten Zeugnisse erworben haben.
      Ein Bekannter Unternehmensberater aus Schweden erzählte mir, er hätte solchen Kindern aus seiner Nachbarschaft seine private Werkstatt zur Verfügungen gestellt. Sie konnten dort selbst Fahrräder oder alles bauen, was sie wollten. Einer dieser Jungen wurde später in einem Weltkonzern in der Entwicklungsabteilung beschäftigt.
      Das alte Schulsystem taugt vielleicht für einige Schüler die gute Leistungen erreichen können, aber für viele nicht.
      Es ist, beeinflusst durch die jeweiligen Bildungsministerien zu allen Zeiten auf Einschachtelung des Denkens der Schüler in das jeweilige System gerichtet.
      Und immer als "wissenschaftlich" bezeichnet. Wissenschaftlicher Darwinismus- Erblehre- Rassentheorie – wissenschaftlicher Kommunismus- Klimawissenschaft- Virologie…..
      Selbst Lenin stellte schon fest, es würde keine absoluten Wahrheiten geben außer Plattheiten ( Materialismus und Empiriokritizismus)
      Das sollte man als Motto über alle Eingänge von staatlichen Schulen aufhängen….

    • Ursprung sagt:

      #Reinhardas:
      Wir sind in einem Sklavensystem (Arbeitsleben).
      Was fuer eine Vervieh-Haltung, zudem Eugenik-getrieben!
      Dem dient jedes Schulsystem.

      Selbstverwirklichung aus der Fuelle heraus in Individualitaet dagegen ist Leben.
      Kooperation von Individuen ist dasTor zur Grenzenlosigkeit. Hier liegt der Prinzipunterschied zwischen sogenannter "toter Materie" und Leben.
      Durch Konformitaetsdressur schliesst sich ein idiotischer Teil des Lebens -seine Krebsentgleisung- selber von der Grenzenlosigkeit aus.
      So meine Wahrnehmung.

    • EmVau sagt:

      Zitat: "(….) nicht etwa der Entwicklung von ungebundenen Talenten dienen soll."

      Absolut richtig. Man muss der Ehrlichkeit halber sagen, dass das auch noch nie die Funktion von Schulen gewesen ist; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Man hat sich, wie in anderen Bereichen auch, einen Namen für die Institution angeeignet, der genau das Gegenteil von dem bedeutet, was die Institution ist. "Schule" ist griechischen Ursprungs (schole) und bedeutet im weitesten Sinne "Muße". Unsere Belehrungs- und Erziehungsanstalten – so müssten sie tatsächlich genannt werden – sind von Muße weit entfernt.

      Es mag Lehrer geben, die ganz persönlich dem Ideal von ungebundenen Talenten das Wort reden. Aber auch diese müssen kontrollieren, bewerten und Zeugnisse ausstellen; kurz: für die Wirtschaft vorsortieren.
      Jede in Deutschland gegründete Schule steht unter Aufsicht des Staates. Artikel 7 Abs. 1 GG

  6. notwendig sagt:

    Ab https://tube4.apolut.net/w/bpVWV8ERk4ypVSe1Ku8AyX?start=22m40s lässt sie die Katze aus dem Sack. Lernen, um den späteren Verwerter (Unternehmern) zu gefallen und nicht für das Selbst-bestimmte Leben. Ich unterstelle gefährliche Naivität, weil alles andere mir "monströse" Angst machte.

    • _Box sagt:

      Das marktradikale Herrschaftskonzept des Kapitals finden sie bei Herrn Lenz in Permanenz. Die Ideologie dahinter auseinandergenommen:

      Im pervertierten Freiheitsbegriff des Neoliberalismus bezieht sich die »Freiheit« einer Person darauf, dass sie sich den Kräften des »freien Marktes« zu unterwerfen hat, also von allen gesellschaftlichen und sozialen Banden »befreit« und somit sozial und gesellschaftlich entwurzelt ist. Scheitert sie auf dem »Markt«, so darf sie dafür nicht gesellschaftliche Verhältnisse verantwortlich machen, sondern muss dies ihrem individuellen Versagen zuschreiben. Die Unsicherheit, ob man in einer konkreten Situation flexibel genug ist, die richtigen Anpassungsleistungen angesichts der Unvorhersehbarkeit des Marktes zu erbringen, führt zu dauerhafter Anspannung und zu einer Intensivierung der Anpassungsanstrengungen. Daher kann eine Person die Haltung eines unternehmerischen Selbst nur um den Preis psychischer Deformationen annehmen. Da die Ideologie des unternehmerischen Selbst auf einem empirisch hochgradig unangemessenen Menschenbild beruht, also der tatsächlichen Beschaffenheit unseres Geistes zuwiderläuft, überrascht es nicht, dass diese Entwicklungen mit zunehmenden narzisstischen und Borderline-Störungen, mit Burn-out, schweren Depressionen und Angststörungen einhergehen.

      Die Ideologie des unternehmerischen Selbst ist mit ihren Folgen einer Individualisierung längst auch in emanzipatorischen Bewegungen wirksam geworden. Dort spiegelt sie sich beispielsweise in Parolen wider wie: »Wer die gesellschaftlichen Verhältnisse verändern will, soll die Veränderungsenergie nicht auf Zentren der Macht richten, sondern mit der eigenen Veränderung beginnen.« Diese frohe Botschaft zur Individualisierung des Glücks – die »Privatisierung der Utopie« (Steve Fraser) – wird sicherlich von den Herrschenden gerne begrüßt. Entgegen einer solchen individualisierenden Konzeption ist Glück jedoch ein Zustand, der nicht allein von unserer individuellen Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung abhängt, sondern wesentlich auch von unseren sozialen Lebensverhältnissen, insbesondere einem Gefühl von Zugehörigkeit, und damit auch von unseren materiellen Lebensverhältnissen. Die vielfältigen Formen einer individualisierenden Psychologisierung von Glück und Selbstverwirklichung, wie sie gegenwärtig wieder hoch im Kurs stehen, tragen zur Stabilisierung der gegebenen Machtverhältnisse bei und führen zu einer weiteren Entleerung des politischen Raumes.
      (…)
      Während der Neoliberalismus die Opfer seiner Transformationsprozesse als für ihre Situation selbstverantwortlich erklärt, hat er es zugleich geschafft, für die politischen und ökonomischen Entscheidungsträger eine »Kultur der Verantwortungslosigkeit« (C. Wright Mills) zu etablieren. Durch die ideologische Behauptung, dass diese Entscheidungsträger nur Sachzwängen und Naturgesetzlichkeiten des globalisierten freien Marktes Rechnung tragen würden, werden die Folgen dieser bewußten Entscheidungen – die Agenda 2010 ist ein prominentes Beispiel – dem menschlichen Verantwortungsbereich entzogen. Der Neoliberalismus hat eine neue Kategorie menschlichen Tuns hervorgebracht, nämlich Taten ohne Täter. Damit hat er den Opfern dieser Taten die Möglichkeit genommen, diese Taten als menschliche Taten zu verstehen, sie Tätern zuzuweisen und aus diesen Taten angemessene Konsequenzen für ein gesellschaftliches Handeln zu ziehen.
      Die systematische Erzeugung von sozial-ökonomischer Unsicherheit lässt in der Gesellschaft zwangsläufig große Empörungs- und Protestpotentiale entstehen und damit politische Veränderungsbedürfnisse. Der Neoliberalismus benötigt daher besonders wirkungsmächtige Methoden, diese Veränderungsbedürfnisse zu neutralisieren und auf Ablenkziele umzuleiten.
      (Rainer Mausfeld, Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien)

    • Pexus sagt:

      Total neoliberal und das hat nichts mit einer freien Schule zu tun.

  7. palina sagt:

    an Frau Bianca Höltje
    bitte befassen sie sich mit Rudof Steiner.
    Und zwar mit dem Thema der Jahrsiebte.

    Es gibt eine Entwicklung, das ist richtig.

    Allerdings sind die wirklich Altersabhängig.

    Man kann da nicht einfach die verschiedenen Altersstufen zusammen unterrichten.
    Zumindest nicht in den ersten 2 Jahrsiebten.

    Es braucht die menschenkundliche Grundlage von Rudolf Steiner um das zu verstehen.
    Auch für die Lehrer.

    Zur Schulgründung – es braucht die soziale Dreigliederung.
    Die Politik darf nicht mehr in die Bildung eingreifen.

    Das wäre die Voraussetzung.

  8. vizero 13 sagt:

    Mal wieder interessante Gesprächspartner. Und ein wichtiges Thema. Eine anmerkung hab3e ich dazu:_ wenn freie Schulen von Unternehmen finanziert würden, könnte das problematisch werden. Das riecht meinem Gefühl nach ein wenig zu sehr nach den PPPs (privat public partnership). Damit haben die Unternehmen Einfluss auf die freien Schulen, den sie missbrauchen können.
    Da müssten Wege gefunden werden, deren Einflüsse zu unterbinden.

  9. Frank Dell sagt:

    ….. vielen Dank für diese tollen Informationen. Anfang der 60'ziger Jahre in die Schule gekommen, oft den Rohrstock der Lehrerin gespürt, wäre ich am liebsten nochmal 6 Jahre alt, um in einer freien Schule meine Ausbildung zu beginnen. Leider geht das nun nicht mehr und so nehm ich mir das mal für's nächste Leben vor.

    LG M

  10. Reinhardas sagt:

    Es ist völlig klar, dass wir eine neue und andere Schule gebrauchen. Mir gefallen viele der hier geäußerten Ideen und Methoden. Die Schule muss mehr in das normale Leben des Dorfes oder der Stadt integriert werden und mehr praxisbezogen. Wie der Gedanke, einen Bienenwagen am Rand des Schulhofes zu haben. Vielleicht auch eine Schulküche zum Schüler-Kochen , Schüler-Zeitung, Schüler-Fernsehen, Theater, Schüler-Parlament, Schüler-Bank, Schüler-Geld,Garage mit Autowerkstatt. Keine Klassen, die strikt nach Lebensalter aufgebaut sind, sondern eher Lerngruppen, die sich freiwillig aufgrund des eigenen Interesses zusammen finden.
    In der Schule müsste man das lernen, was im Leben gebraucht wird:
    Mitbestimmung, Eigenverantwortung, Selbstermächtigung. Kein blinder Wissenschafts- oder Staatsglaube.
    Wie wird eine Steuererklärung ausgefüllt, anstatt Wurzeln ziehen.
    Ich habe in der Schule Quadrat – und Kubikwurzeln gelernt – im Leben nur Baumwurzeln oder Mohrrüben herausgezogen.

    • Pexus sagt:

      "… Es ist völlig klar, dass wir eine neue und andere Schule gebrauchen. Mir gefallen viele der hier geäußerten Ideen und Methoden. Die Schule muss mehr in das normale Leben des Dorfes oder der Stadt integriert werden und mehr praxisbezogen. Wie der Gedanke, einen Bienenwagen am Rand des Schulhofes zu haben. Vielleicht auch eine Schulküche zum Schüler-Kochen , Schüler-Zeitung, Schüler-Fernsehen, Theater, Schüler-Parlament, Schüler-Bank, Schüler-Geld,Garage mit Autowerkstatt. Keine Klassen, die strikt nach Lebensalter aufgebaut sind, sondern eher Lerngruppen, die sich freiwillig aufgrund des eigenen Interesses zusammen finden.
      In der Schule müsste man das lernen, was im Leben gebraucht wird:
      Mitbestimmung, Eigenverantwortung, Selbstermächtigung. …"
      Das gab es schon einmal: In der DDR.

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