Hollisters Geopolitik-Radar

Hollisters Geopolitik-Radar vom 29. Juni – 5. Juli 2026

Hollisters Geopolitik-Radar vom 29. Juni – 5. Juli 2026

Diplomatie ohne Durchbruch, Kriegsdruck auf die russische Energieversorgung, ein brüchiges Abkommen zwischen Israel und Libanon und Europas Suche nach militärischer Eigenständigkeit: Hollisters Geopolitik Radar ordnet die wichtigsten Entwicklungen der Woche vom 29. Juni bis 5. Juli 2026 ein - von Iran und der Ukraine über Sudan bis Taiwan.

Geopolitik-Radar vom 29. Juni – 5. Juli 2026

Ein Meinungsbeitrag von Michael Hollister.

Ticker

IRAN UND USA VERHANDELN IN DOHA - VIEL BEWEGUNG, WENIG SUBSTANZ, DANN PAUSE FÜRS BEGRÄBNIS (01.-02. Juli 2026)

In Doha trafen am 1. Juli der katarische Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani sowie US-Sondergesandter Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zusammen; Iran schickte Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi an die Spitze eines technischen Teams. Die Gespräche liefen indirekt über die Vermittler Katar und Pakistan, die von „positiven Fortschritten" sprachen - Iran bestreitet direkte Verhandlungen mit Washington. Auf dem Tisch lagen die Freigabe von 6 Milliarden Dollar eingefrorener Gelder, die Straße von Hormus, das iranische Atomprogramm und Libanon; substanzielle Ergebnisse blieben aus. Die nächste Runde wird erst nach dem Begräbnis Chameneis angesetzt.

IRAN SPERRT IAEA-INSPEKTOREN AUS FORDOW, NATANZ UND ISFAHAN AUS (02. Juli 2026)

Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte, Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde erhielten „unter keinen Umständen" Zugang zu den von US- und israelischen Angriffen getroffenen Anlagen Fordow, Natanz und Isfahan. Zugang bestehe derzeit nur zum Kraftwerk Buschehr und zum Teheraner Forschungsreaktor. Grundlage sei ein Gesetz des iranischen Parlaments sowie ein Beschluss des Obersten Nationalen Sicherheitsrats. IAEA-Chef Rafael Grossi hatte zuvor auf Zugang unter dem Memorandum von Islamabad gepocht.

IRAN VERABSCHIEDET CHAMENEI MIT STAATSZEREMONIE - SIEBEN TAGE, FÜNF STÄDTE, ZWEI LÄNDER (03.-09. Juli 2026)

Vier Monate nach seiner Tötung am ersten Kriegstag wird der frühere Oberste Führer Ali Chamenei in einer beispiellosen Trauerprozession beigesetzt, die von Teheran über Qom bis in die irakischen Städte Nadschaf und Kerbela reicht und in Mashhad endet. Vertreter aus über 100 Staaten reisen an, iranische Stellen erwarten 15 bis 20 Millionen Trauernde. Der Sarg ist in die Flagge des Hussein-Schreins gehüllt, in Teheran skandieren Trauernde „Rache". Der Beginn der öffentlichen Zeremonie am 4. Juli - dem 250. US-Unabhängigkeitstag - ist erkennbar symbolisch gewählt.

RUSSLAND GREIFT KYJIW MASSIV AN - MINDESTENS 22 TOTE, WOHNHÄUSER ZERSTÖRT (02. Juli 2026)

In der Nacht zum 2. Juli traf einer der schwersten russischen Luftangriffe seit Kriegsbeginn die ukrainische Hauptstadt; nach Angaben der Stadtverwaltung stieg die Zahl der Toten auf 22, dutzende wurden verletzt. Ein neunstöckiges Wohnhaus wurde teilweise zerstört, 64 Wohnungen vernichtet. Selenskyj brach einen Irland-Besuch ab und hatte zuvor vor einem „massiven" Angriff gewarnt. Moskau erklärte den Schlag zur Vergeltung für ukrainische Angriffe auf Energie- und Raffinerieanlagen.

PUTIN RÄUMT ERSTMALS TREIBSTOFFKRISE EIN - RATIONIERUNG IN ÜBER DER HÄLFTE DER REGIONEN (28.-29. Juni 2026)

In einem Interview mit dem Staatsfernsehen räumte Präsident Wladimir Putin am 28./29. Juni erstmals öffentlich ein, dass ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien Treibstoffengpässe verursachen - „ein gewisser Mangel", aber „nicht kritisch". Russland verhandelt über Benzinimporte aus Kasachstan und, Berichten zufolge, Indien; die Krim rief den Treibstoff-Notstand aus, Kraftstoff wird dort nur noch an Militär und Staat abgegeben. Schätzungen zufolge steht rund ein Drittel der russischen Raffineriekapazität still. Ein Exportverbot für Diesel wird geprüft.

UKRAINE: RUSSISCHER VORMARSCH STOCKT, KIEW SETZT AUF 40-TAGE-DRUCKKAMPAGNE (Juni-Juli 2026)

Nach Daten des Institute for the Study of War ist Russlands Vormarsch im Juni weitgehend zum Erliegen gekommen; der Nettogebietsgewinn im ersten Halbjahr 2026 liegt bei rund 97 Quadratkilometern. Die ukrainische Militärführung schätzt die russischen Verluste im Juni auf fast 40.000 Mann - weit mehr als Russlands monatliche Rekrutierungskapazität. Am 25. Juni kündigte Selenskyj eine 40-tägige Kampagne mittlerer und weiter Schläge an, die Moskau zum Kriegsende zwingen soll. Über zwei Tage zerstörte die Ukraine am 1./2. Juli zwölf Stromumspannwerke auf der Krim.

EU-US-HANDELSABKOMMEN TRITT IN KRAFT - BRÜSSEL STREICHT INDUSTRIEZÖLLE ZUM 01. JULI (01. Juli 2026)

Mit dem 1. Juli hat die Europäische Union nach der Zustimmung von Parlament und Rat alle Zölle auf US-Industriegüter abgeschafft und den im Juli 2025 in Turnberry vereinbarten Rahmen umgesetzt - kurz vor Trumps Frist zum 4. Juli. Im Gegenzug gilt eine US-Zollobergrenze von 15 Prozent für die meisten EU-Ausfuhren; Stahl und Aluminium bleiben bei 50 Prozent. Parallel steht Trumps Drohung vom 26. Juni im Raum, jedes Land mit Digitalsteuer gegen US-Konzerne mit Zöllen von 100 Prozent zu belegen. Das Abkommen läuft bis Ende 2029 und enthält einen Schutzmechanismus.

NATO-GIPFEL IN ANKARA STEHT BEVOR - RUTTE WIRBT FÜR „NATO 3.0" (07.-08. Juli 2026)

Am 7. und 8. Juli treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 32 Mitglieder im Präsidentenkomplex Beştepe in Ankara. Generalsekretär Mark Rutte nennt drei Kernthemen: höhere Verteidigungsausgaben, Ausbau der Rüstungsindustrie und Ukraine-Unterstützung; erstmals erreichen alle Mitglieder die Zwei-Prozent-Marke. Ruttes Formel lautet „NATO 3.0 - ein stärkeres Europa in einer stärkeren NATO", weniger abhängig von den USA. Selenskyj wird teilnehmen; in Tschechien streiten Präsident und Premier über die Führung der Delegation.

ISRAEL-LIBANON: RAHMENABKOMMEN ZERFÄLLT, KATZ ORDNET „VERLÄNGERTEN AUFENTHALT" AN (27. Juni-01. Juli 2026)

Das trilaterale Rahmenabkommen vom 26. Juni gerät binnen Tagen unter Druck: Verteidigungsminister Israel Katz wies die Armee an, sich auf einen „verlängerten Aufenthalt" im Libanon einzustellen, solange die Hisbollah nicht entwaffnet ist. Die Hisbollah blockierte aus Protest Straßen und umstellte Regierungsgebäude in Beirut; das Abkommen widerspricht nach Darstellung Irans und der Hisbollah dem zuvor unterzeichneten 14-Punkte-Memorandum. Israelische Angriffe im Südlibanon gehen weiter; Beirut beziffert die Zahl der Toten seit März auf über 4.000.

SUDAN: AMNESTY DOKUMENTIERT VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT IN EL FASHER (01. Juli 2026)

Amnesty International legte am 1. Juli einen Bericht vor, wonach die Rapid Support Forces bei der Einnahme von El Fasher in Nord-Darfur Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ethnische Säuberungen begangen haben. Grundlage sind 247 Befragte, darunter 39 Kinder, sowie Satellitenauswertungen und 89 Videos. Dokumentiert werden Massenhinrichtungen, Folter, Vergewaltigungen und sexuelle Sklaverei, gezielt gegen die Volksgruppe der Zaghawa. Amnesty benennt die Vereinigten Arabischen Emirate als Hauptunterstützer der RSF und fordert einen sofortigen Waffenstillstand sowie eine internationale Schutztruppe.

CHINA/TAIWAN: TAIWANESISCHE DELEGATION IN WASHINGTON, KÜSTENWACHE ÖSTLICH DER INSEL (Juni-Juli 2026)

Parlamentspräsident Han Kuo-yu führte eine überparteiliche taiwanesische Delegation nach Washington, um mit US-Abgeordneten über internationale Teilhabe, Handel und Sicherheit zu sprechen. Zugleich kontaktierte die chinesische Küstenwache Schiffe in internationalen Gewässern östlich Taiwans und verlangte Auskunft über Herkunft und Ziel - ein Anspruch auf Polizeihoheit über die Seewege um die Insel. Parallel enthüllte die Militärzeitung PLA Daily Details zu Xi Jinpings ideologischem Trainingslager für Offiziere und setzte die Antikorruptionskampagne im Militärapparat fort.

In eigener Sache

Der Bundesrechnungshof dokumentierte, wie das Auswärtige Amt 15 Millionen Euro Steuergeld teilweise „im Blindflug" an Islamic Relief Deutschland vergab - ignorierte Sicherheitsbedenken, jahrelang ungeprüfte Abrechnungen, zwei Prüfberichte, die anschließend im Giftschrank verschwanden. Eine Terrorfinanzierung beweisen die Akten nicht. Sie belegen ein schwerwiegendes Kontrollversagen - und den fünfjährigen Versuch, dessen Aufklärung vor der Öffentlichkeit zu verschließen: Im Blindflug, im Giftschrank

FOKUSTHEMEN

Der inszenierte Abschied

Zehn Tage nach der Doha-Runde ist klar, was dort nicht geschah: Ein Durchbruch. Iran und die USA verhandelten indirekt über Katar und Pakistan, sprachen von „positiven Fortschritten" - und stritten in Wahrheit über Punkte, die das Memorandum vom 17. Juni längst geregelt haben sollte: die Straße von Hormus, die eingefrorenen 6 Milliarden Dollar, das Atomprogramm, Libanon. Parlamentspräsident Ghalibaf sperrte die IAEA-Inspektoren aus Fordow, Natanz und Isfahan aus; Zugang bleibt nur zu Buschehr und dem Teheraner Reaktor. Und während die diplomatische Fassade bröckelt, inszeniert Teheran das Gegenbild: Ein Staatsbegräbnis über sieben Tage, fünf Städte und zwei Länder, mit Vertretern aus über 100 Staaten und bis zu 20 Millionen erwarteten Trauernden. Der Beginn der öffentlichen Zeremonie fällt auf den 4. Juli - den 250. Unabhängigkeitstag jener Macht, die Chamenei töten ließ. Das ist keine Trauer, das ist eine Botschaft an den Gegner. Wer heute regiert und wie tragfähig die Waffenruhe hinter der Zeremonie noch ist, ordnet das aktuelle Update ein: UPDATE - USA und Israel greifen Iran an - 05.07.2026

Fragen
• Kann ein Abkommen Bestand haben, dessen zentrale Punkte zwei Wochen nach Unterzeichnung wieder verhandelt werden?
• Was bedeutet es, wenn eine Seite den Inspektoren den Zugang zu genau den Anlagen verweigert, um die es geht?
• Wer regiert Iran tatsächlich, während der Nachfolger unsichtbar bleibt und andere Machtzentren hervortreten?
• Wie lange trägt eine Waffenruhe, deren teuerste Fragen sämtlich in ein 60-Tage-Fenster verschoben wurden?

Die Druckkampagne und ihr Preis

Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn hat Wladimir Putin öffentlich eingeräumt, was die ukrainische Strategie erreichen soll: Die Drohnenangriffe auf Raffinerien verursachen Treibstoffengpässe. „Ein gewisser Mangel", sagt Putin, „aber nicht kritisch" - während in über der Hälfte der russischen Regionen rationiert wird, die Krim den Notstand ausruft und Moskau über Benzinimporte aus Kasachstan und Indien verhandelt. Rund ein Drittel der Raffineriekapazität steht still. Zugleich meldet das Institute for the Study of War, dass Russlands Vormarsch im Juni faktisch zum Erliegen gekommen ist - bei Verlusten, die die Rekrutierungskapazität weit übersteigen. Doch der Befund taugt nicht zur Euphorie: Russland antwortete mit einem der schwersten Angriffe auf Kyjiw seit Kriegsbeginn, mindestens 22 Tote, zerstörte Wohnhäuser. Beide Seiten können den Gegner tief im Hinterland treffen; ein militärischer Durchbruch bleibt aus. Wie sich dieser Wandel verdichtet - mit der Isolierung der Krim, den ersten Benzinimporten und einem strategischen Umbau bei Waffen und Reichweite -, ordnet das aktuelle Update ein: UPDATE: Russland-Ukraine-Konflikt 03.07.2026

Fragen
• Verschiebt sich die Entscheidung dieses Krieges tatsächlich von der Front in Energie, Nachschub und Raffinerien?
• Wo liegt die Grenze zwischen sichtbarem Druck und tatsächlicher Schwächung der russischen Kriegswirtschaft?
• Was sagt es über beide Seiten, dass sie ihre Wirkung inzwischen fast ausschließlich im gegnerischen Hinterland erzielen?
• Wie verändert die sichtbare Verwundbarkeit des eigenen Landes die Innenpolitik in Moskau und Kyjiw?

Deutschland zwischen allen Fronten

Der NATO-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli wird eine europäische Säule beschwören, die stärker, eigenständiger und weniger von den USA abhängig sein soll. Für Deutschland ist das keine abstrakte Bündnisfrage, sondern eine, die längst auf eigenem Boden entschieden wird: Auf deutschem Territorium entstehen Drohnen für den Fronteinsatz und autonome Systeme für Angriffe tief im russischen Hinterland, zivile Industrieanlagen werden für die Rüstungsproduktion erschlossen. Jede Maßnahme lässt sich einzeln begründen - in ihrer Summe führen sie an eine Schwelle, deren Lage nicht einmal das Völkerrecht eindeutig bestimmt. Was das für Deutschlands Sicherheitsannahme bedeutet, zeichnet diese zweiteilige Analyse nach: erst der Befund, dann die Konsequenzen bis hin zur nie gestrichenen Feindstaatenklausel und zum Geist des Zwei-plus-Vier-Vertrags (Der Schutzraum, den Deutschland verlässt - Teil 1: Der Befund und Teil 2: Die Konsequenzen). Wer diese Debatte im Fernsehen erklärt, ist dabei selten so unabhängig, wie es scheint: Manche der als neutral vorgestellten Generäle außer Dienst beraten zugleich die Rüstungsindustrie - belegt über ein staatliches Register und die Bestätigung eines Betroffenen (Der neutrale General - und wer ihn bezahlt - Teil 1). Und über allem steht die Frage, welche Ordnung nach dem Iran-Krieg entstehen soll - und welche Rolle die Türkei als Gastgeber darin spielt, die gleichzeitig mit NATO, Russland, China und dem globalen Süden operieren kann (Türkei 2026 - Die Macht, die niemand benennen will).

Fragen
• Kann Europa eigene Abschreckung tragen, wenn der amerikanische Anteil wegfällt - und in welchem Zeitraum?
• Wer entscheidet über Eskalation, wenn Deutschland Rüstung für einen aktiven Krieg auf eigenem Boden produziert?
• Was bedeutet es für die öffentliche Debatte, wenn ihre vermeintlich neutralen Erklärer wirtschaftlich mit der Rüstungsindustrie verbunden sind?
• Welche geopolitische Ordnung soll nach dem Iran-Krieg entstehen - und wer profitiert davon, Ankara aus ihr herauszudrängen?

Was niemand sehen will

Zwei Ereignisse dieser Woche gehören nicht zusammen - und doch verbindet sie dasselbe Muster. In Sudan legte Amnesty International einen Bericht vor, der den Rapid Support Forces Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ethnische Säuberungen bei der Einnahme von El Fasher zuschreibt: Massenhinrichtungen, Vergewaltigungen, sexuelle Sklaverei, gezielt gegen die Zaghawa, dokumentiert über 247 Befragte und Satellitenbilder. Zugleich benennt Amnesty die Vereinigten Arabischen Emirate als Hauptunterstützer der RSF. Nichts davon ist neu, alles ist dokumentiert - und die Welt schaut weiter weg. Warum, zeigt diese Analyse, die den Waffen, dem Gold und den „Friedensvermittlern" folgt und eine Architektur des Schweigens findet, die kein Versagen ist, sondern System: Sudan - Das vergessene Massaker. Dasselbe Prinzip - dokumentiert, legal, ignoriert - trägt einen zweiten Fall: Dokumente des US-Justizministeriums legen eine israelische Einflussoperation in den USA offen, deren vertragliches Scharnier in Frankfurt sitzt. Über eine deutsche Werbeagentur fließen zweistellige Millionenbeträge an amerikanische Firmen, die öffentliche Debatten, soziale Netzwerke und sogar die Antworten von KI-Systemen beeinflussen sollen - registriert, legal, und Deutschlands Rolle als Knotenpunkt nahezu unbeachtet: Der Knotenpunkt Frankfurt - Teil 1

Fragen
• Warum bleibt folgenlos, was längst dokumentiert und benannt ist - in Darfur wie in Washington?
• Wer profitiert davon, dass die Unterstützer der RSF nicht zur Rechenschaft gezogen werden?
• Was bedeutet es, wenn eine ausländische Einflussoperation registriert und legal ist - und trotzdem im Verborgenen wirkt?
• Welche Rolle spielt Deutschland, wenn es zum Knotenpunkt einer Operation wird, über die kaum jemand spricht?

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Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik – jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.

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Bildquelle: Michael Hollister

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Quellenverzeichnis

Iran - Doha / IAEA / Begräbnis

• Al Jazeera, 02. Juli 2026 - US-Iran talks in Doha: What were the outcomes and what's next?: https://www.aljazeera.com/news/2026/7/2/us-iran-talks-in-doha-what-were-the-outcomes-and-whats-next

• Al Jazeera, 01. Juli 2026 - Iran to open 'communication channel' on MoU with US after talks in Qatar: https://www.aljazeera.com/news/2026/7/1/iran-to-open-communication-channel-on-mou-with-us-after-talks-in-qatar

• CNN, 01.-02. Juli 2026 - Meetings in Doha; Iran fresh Hormuz warning: https://www.cnn.com/2026/07/01/world/live-news/iran-war-trump

• Iran Focus, 02. Juli 2026 - Parliament Speaker: No access will be granted to bombed sites: https://iranfocus.com/nuclear/58217-iranian-regime-parliament-speaker-no-access-will-be-granted-to-bombed-sites/

• CNN, 03. Juli 2026 - Iran prepares for late supreme leader's funeral (Ablauf 4.-9. Juli): https://www.cnn.com/2026/07/03/world/live-news/iran-funeral-war-trump

• Al Jazeera, 03. Juli 2026 - Iran's Khamenei funeral: Which world leaders are attending?: https://www.aljazeera.com/news/2026/7/3/irans-khamenei-funeral-which-world-leaders-are-attending

Russland - Ukraine

• Al Jazeera / AP / Reuters, 02. Juli 2026 - At least 22 killed in Kyiv as Zelenskyy warns of 'massive Russian strike': https://www.aljazeera.com/news/2026/7/2/kyiv-attacked-after-ukraines-zelenskyy-warns-of-massive-russian-strike

• Al Jazeera, 03. Juli 2026 - Russia's advance collapses in Ukraine; ISW figures; 40-day campaign: https://www.aljazeera.com/news/2026/7/3/russian-advance-collapses-in-ukraine-as-anxiety-rises-in-moscow

• NBC News, 29. Juni 2026 - Putin admits fuel shortages after Ukrainian attacks: https://www.nbcnews.com/world/russia/putin-fuel-shortages-russia-ukraine-attacks-crimea-rcna352192

• OilPrice.com, 01. Juli 2026 - Putin Admits Shortage of Fuel After Weeks of Refinery Strikes: https://oilprice.com/Energy/Energy-General/Putin-Admits-Certain-Shortage-of-Fuel-After-Weeks-of-Refinery-Strikes.html

Europa / NATO / Handel

• Europäische Kommission, Stand Juli 2026 - The EU-US trade deal (Zölle abgeschafft zum 01. Juli): https://commission.europa.eu/topics/trade/eu-us-trade-deal_en

• Rat der EU / Consilium, 20. Mai 2026 - EU-US trade: Council and Parliament strike a deal: https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2026/05/20/eu-us-trade-council-and-parliament-strike-a-deal-to-implement-the-tariff-elements-of-the-joint-statement/

• CBS News, 26. Juni 2026 - Trump vows immediate 100% tariff if countries levy digital services tax: https://www.cbsnews.com/news/trump-digital-services-tax-tariff-europe/

• NATO, Juli 2026 - Overview - 2026 NATO Summit in Ankara: https://www.nato.int/en/news-and-events/events/2026/07/overview---2026-nato-summit-in-ankara-

• Congress.gov / CRS, Juli 2026 - NATO: Issues for the July 2026 Ankara Summit: https://www.congress.gov/crs-product/R49018

Israel - Libanon

• CBS News, 27.-28. Juni 2026 - Trilateral framework; Hezbollah and Israel reactions: https://www.cbsnews.com/live-updates/us-iran-war-israel-hezbollah-strait-of-hormuz-peace-deal-talks/

• Al Jazeera, 27. Juni 2026 - Israel attacks Lebanon / Katz orders preparation for extended stay: https://www.aljazeera.com/tag/israel-lebanon/

• Al Jazeera, 01. Juli 2026 - The Lebanon-Israel agreement is paving the way for the next war: https://www.aljazeera.com/opinions/2026/7/1/the-lebanon-israel-agreement-is-paving-the-way-for-the-next-war

Afrika - Sudan

• Amnesty International, 01. Juli 2026 - Sudan: RSF atrocities in El Fasher 'a stain on the conscience of humanity': https://www.amnesty.org/en/latest/news/2026/07/sudan-rsf-atrocities-in-el-fasher-a-stain-on-the-conscience-of-humanity-new-report/

• Al Jazeera, 01. Juli 2026 - Amnesty says RSF committed ethnic cleansing in Sudan's el-Fasher: https://www.aljazeera.com/news/2026/7/1/amnesty-says-rsf-committed-ethnic-cleansing-in-sudans-el-fasher

Asien - China / Taiwan

• AEI / ISW, 02. Juli 2026 - China & Taiwan Update (Han Kuo-yu Delegation, PLA-Kampagne): https://www.aei.org/articles/china-taiwan-update-july-2-2026/

• AEI / Bloomberg Opinion, 01. Juli 2026 - A Taiwan Crisis Is Coming - and Xi May Not Wait (Küstenwache): https://www.aei.org/op-eds/a-taiwan-crisis-is-coming-and-xi-may-not-wait/

Eigene Analysen


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