Die Verarmungspolitik | Von Susan Bonath

Explodierende Preise, überforderte Tafeln: Die Regierung treibt Millionen in finanzielle Not.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im Rubikon – Magazin für die kritische Masse, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Lebenshaltungskosten explodieren

Wärme ist ein menschliches Grundbedürfnis. Doch sie wird zum Luxus werden. Die Bundesnetzagentur prognostizierte eine Verdreifachung der Heizkosten in diesem Jahr. Schon für 2021 hätten sich die Kosten etwa verdoppelt. Viele Familien werden demnächst mit hohen Nachzahlungen für Nebenkosten konfrontiert werden.

Der Präsident der Energiebehörde Klaus Müller resümierte, die Börsenpreise hätten sich aktuell bereits versiebenfacht. Die Konzerne geben das naturgemäß früher oder später an die Kunden weiter, sowohl an die Unternehmen als auch an die privaten Haushalte. Ersteres bedeutet, dass zugleich Preise für die Waren des alltäglichen Bedarfs, darunter vor allem Lebensmittel, in ähnlichem Ausmaß explodieren werden. Die Lebenshaltungskosten könnten sich in der nächsten Zeit vervielfachen — anders als die Löhne.

Lohnabhängige sollen „bluten“

Die beiden Vorschläge, die Müller dann zum Besten gab, sind tatsächlich alternativlos in einem System mit kapitalistischer Produktionsweise: „Man könnte so mit Milliardenbeträgen die Unternehmen unterstützen“, erwog der Präsident der Bundesnetzagentur. Im Gegenzug dürften sie die Preise nicht den Haushalten aufbürden. Oder aber man lasse die Konzerne die Preise nach unten durchgeben und helfe „zielgenau denen, die sie nicht mehr tragen können“.

In jedem Fall würde der Staat die Hilfe aber aus dem Steuertopf finanzieren. Es ist naheliegend, an welchen Stellen er dafür sparen wird: In allen sozialen Bereichen, wie Grundsicherung, Pflege, Gesundheitswesen, Rente und so weiter, ist perspektivisch mit einem weiteren Kahlschlag zu rechnen. Es droht sozusagen eine Hartz-IV-Reform in groß.

Als Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) jüngst mahnte, dass „am Ende alle bluten müssen“, vergaß er dabei zu differenzieren, wer diesem „alle“ angehören wird. Ziemlich sicher werden Superreiche und mit reichhaltigen Diäten verwöhnte Politiker weder hungern noch frieren müssen. Aus dieser Perspektive klingt sein Vorschlag für einen großen Teil der Bevölkerung wohl zynisch: Private Gaskunden sollen mal eben auf eine neue Heizart umstellen.

Aber wer kann sich das nach zweieinhalb Jahren zehrender Coronamaßnahmen wohl noch leisten? Zumal in Deutschland nicht einmal jeder Dritte ein Eigenheim besitzt. In der ärmeren Hälfte der Bevölkerung dürfen das noch viel weniger sein. Die meisten Menschen leben in Deutschland nach wie vor in Mietwohnungen. Die werden häufig mit Fernwärme beheizt, die vom Gas abhängig ist. Für sie wird es eng.

Tafeln vom Ansturm überfordert

Beim Anwachsen der Verarmung in Deutschland kann man aktuell geradezu zusehen, und zwar nicht nur auf den Straßen der Obdachlosen-Hochburgen, wie etwa Berlin und Hamburg. Schon für das vergangene Jahr hat der Paritätische Wohlfahrtsverband einen Höchststand der Armut in Deutschland ermittelt. Fast 17 Prozent, etwa 14 Millionen Menschen, lebten demnach im zweiten Coronajahr hierzulande unterhalb der Armutsgrenze — Tendenz steigend.

So werden auch die Schlangen an den Essensausgabestellen der Tafeln im Eiltempo länger. Ihr Dachverband sah die Armut in Deutschland jüngst auf einem „dramatischen Höchststand“. Binnen kurzer Zeit habe sich die Zahl derer, die bei diesen karitativen Einrichtungen um Essen bitten, insgesamt um 50 Prozent erhöht. Einige Tafeln verzeichnen demnach sogar doppelt so viele Bedürftige wie noch vor einem halben Jahr. Vor Beginn der Coronamaßnahmen im März 2020 hätten etwa 1,5 Millionen Menschen regelmäßig eine Tafel aufgesucht. Aktuell seien es „deutlich über zwei Millionen“.

Der Vorsitzende des Dachverbandes Jochen Brühl mahnte, dass es zugleich an Spenden mangele. Anders ausgedrückt: Die ausrangierten Lebensmittel, die Supermärkte andernfalls in den Müll geworfen hätten, reichen nicht mehr für alle Hungrigen. Zwei Drittel der Einrichtungen hätten deshalb die für zwei oder drei Euro ausgegebenen Rationen verkleinert, ein Drittel habe bereits einen Aufnahmestopp verhängt.

Das heißt: Wem jetzt die Nahrungsmittelpreise über das Haushaltsbudget wachsen, wird von der Tafel abgewiesen, auch wenn der Hunger noch so groß ist. Das scheinen nicht so wenige zu sein. Brühl sagte:

„Tafeln sind am Limit und berichten uns, dass viele Menschen zu ihnen kommen, die bisher gerade so über die Runden gekommen sind und zum ersten Mal Hilfe in Anspruch nehmen müssen.“

Behörden helfen nicht

Brühl machte auf ein weiteres Problem aufmerksam: Vielerorts verweigern die Sozialämter und Jobcenter Bedürftigen in Not die schnelle Hilfe. Stattdessen schicken sie sie zu einer Tafel, und zwar ohne die Einrichtung zu fragen, ob diese überhaupt in der Lage ist, zu helfen. Aber die Tafeln sind kein staatliches Angebot, wie er betonte. Sie sind vielmehr ein karitatives Privatunternehmen, das keineswegs verpflichtet ist, jedem zu helfen. Brühl stellte klar:

„Dass alle Menschen in Deutschland genug zu essen und zu trinken haben, muss der Staat gewährleisten, nicht das Ehrenamt.“

Tafeln, so Brühl, seien ein privates „Zusatzangebot“.

Schon seit vielen Jahren beklagen Sozialverbände und Hilfevereine, dass etwa Jobcenter ihre zuvor sanktionierten oder aus anderen Gründen bedürftigen Klienten zur Tafel schicken, wenn sie in Not geraten sind. Und dort steht so mancher nicht selten vor einem neuen Problem. Denn auch Tafeln fordern aktuelle Nachweise über das gesamte Einkommen der Hilfesuchenden. Wer dies nicht hat, muss draußen bleiben. Probleme mit dem Amt bringen nicht selten Probleme mit der Tafel mit sich.

Millionen Arme

Derzeit leben etwa 5,5 Millionen Menschen in sogenannten Hartz-IV-„Bedarfsgemeinschaften“, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilt. Darunter sind fast zwei Millionen Kinder. Etwa jeder fünfte Leistungsbezieher arbeitet dabei für einen Niedriglohn und stockt auf. Diese Zahlen haben sich seit Jahren kaum verändert.

Hinzu kommen mehr als eine Million Menschen, die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung benötigen, weil ihre Rente zu gering ist, sowie rund 400.000 Bezieher von Asylbewerberleistungen. Letztere erhalten sogar noch fast 20 Prozent geringere Leistungen als Hartz-IV-Bezieher. Außerdem arbeiten fast acht Millionen Beschäftigte in Deutschland im Niedriglohnsektor für weniger als 12,27 Euro in der Stunde.

Jobcenter setzen Sparkurs um

Gern wird behauptet, dass sich insbesondere Hartz-IV-Bezieher keinen Kopf um die Preissteigerungen machen müssten, da ihnen „alles bezahlt“ werde. Pustekuchen: Den Strom müssen sie, wie fast alles andere, aus ihrem Regelsatz bezahlen. Für Alleinstehende beträgt dieser 449 Euro. Hinzu kommt nur die Warmmiete, und auch hier knausern die Jobcenter. Übersteigt sie die sogenannte Angemessenheitsgrenze, welche die Kommunen festlegen, müssen Betroffene auch diese Differenz noch draufzahlen.

So musste im vergangenen Jahr fast jeder sechste Haushalt im Hartz-IV-Bezug einen Teil der Miete aus eigener Tasche stemmen. Insgesamt hatten die Jobcenter fast eine halbe Milliarde Euro auf diese Weise eingespart, wie aus einer Antwort der Bundesregierung an die Linksfraktion hervorgeht. Im Durchschnitt mussten die Betroffenen 93 Euro monatlich aus ihrem mageren Budget abknapsen. Viele finden einfach keine Bleibe, die den amtlichen Kriterien entspricht.

Das liegt an den vielerorts realitätsfern niedrigen Mietobergrenzen. So darf etwa ein alleinstehender Hartz-IV-Bezieher in Leipzig monatlich nicht mehr als 365 Euro für die Warmmiete ausgeben, davon maximal rund 51 Euro für die Heizkosten. Sollen Betroffene, deren Miete vorher schon am Limit lag, nun Hunderte Euro für Nebenkosten nachzahlen, wird das Jobcenter eine Erstattung aller Erfahrung nach ablehnen. Dann beginnt sich die Schuldenspirale zu drehen. Oder die Menschen landen in der Obdachlosigkeit.

Wie die Behörden knausern, verdeutlicht ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom vergangenen Jahr. Eine alleinerziehende Mutter dreier Kinder musste sich demnach jahrelang durch die Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit kämpfen, weil ihr das Jobcenter im Jahr 2011 eine Heizkosten-Nachforderung von 690 Euro nicht erstatten wollte. 2021 verpflichtete das BSG das Jobcenter zur Erstattung — zehn Jahre später.

Regierung gefährdet Existenzen

Diese Klägerin ist beileibe kein Einzelfall. Steigende Heizkosten und drohende Obdachlosigkeit hin oder her: Schwammige Begriffe im Sozialrecht unter Schlagworten wie „Ermessensentscheidung“ ermöglichen es den Jobcentern auch heute, die Erstattung von Nachzahlungen zu verweigern. Von wegen, alles wird bezahlt.

Fest steht schon jetzt: Sollte die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP ihre gegenwärtige Sanktionspolitik gegen Russland fortsetzen, anstatt wegen der Fortsetzung der Gaslieferungen zu verhandeln, und sollte sie darüber hinaus am autoritären Auf und Ab der Coronamaßnahmen festhalten, gefährdet sie bewusst die Existenz vieler Millionen Menschen in Deutschland.

Dies alleine straft ihre Erzählung Lügen, sie setze zum Schutz der „Vulnerablen“ vor einem Virus auf rigide Coronamaßnahmen. Der Schutz der vulnerablen Armen — oder Armgewordenen — ist ihr offenbar in Wahrheit völlig gleichgültig. Und diesmal dürfte die Armutsspirale vor vielen, die sich bis vor kurzem noch zur Mittelschicht zählten, nicht halt machen.

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Bildquelle: shutterstock / addkm

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Kommentare (21)

21 Kommentare zu: “Die Verarmungspolitik | Von Susan Bonath

  1. Borealis sagt:

    Leider, leider hat uns von diesen vielen Hartz IV-Empfängern, die ja viel Zeit haben – da sie nicht arbeiten können – niemand im Kampf gegen die ReGIERung unterstützt und mit protestiert.

  2. Schramm sagt:

    Aufklärung über die Wirklichkeit in Deutschland oder
    doch nur menschenfeindliche rechtsradikale Hetze?

    Bevorzugtes ukrainisches Flüchtlingsleben in Deutschland.

    Kommentar

    Vor dem Sturz der Regierung in Kiew:

    Die aktuelle offizielle Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland: 915 000. Davon offiziell in Berlin mehr als 60 Tausend.
    Damit dürfte die tatsächliche (inoffizielle) Anzahl bereits deutlich über eine Million in Deutschland liegen. Nur für Berlin weit mehr als Hunderttausend.

    Die offiziellen monatlichen Kosten für jede Person werden auf 4 000 Euro geschätzt. Laut Hessischem Städtetag, liegen die voraussichtlichen monatlichen Kosten bei 4 500 Euro, zusätzlich pro Person die durchschnittlichen mtl. Gesundheitskosten von 1 000 Euro.

    Demnach würden die monatlichen Kosten für eine Million ukrainische Flüchtlinge bei mehr als 5. Milliarden Euro liegen und die voraussichtlichen Jahreskosten bei mehr als 60. Milliarden Euro.

    PS: Mit dem Ende der Kriegshandlungen dürften weitere Hunderttausende nach Deutschland kommen. Zusätzlich, mehrere hunderttausende NATO-Hilfskräfte und vormalige Soldaten, die sich nicht am Wiederaufbau beteiligen werden.

    Damit wird auch die Mafia und Korruption in Deutschland noch weiter aufblühen!

    Nachtrag:

    Aktuell befinden sich zusätzlich mehr als eine Million Syrer in Deutschland. Offiziell, etwa 865. Tausend. Davon beziehen mehr als 70 Prozent staatliche Sozialleistungen.

    Von den mehr als eine Million ukrainischen Flüchtlingen: vor allem Mütter mit Kindern, ebenso, RentnerInnen und Pflegebedürftige, werden mehr als 90 Prozent staatliche Leistungen beziehen.

    Hierbei werden sie im Vergleich und vor allen anderen Migranten bevorzugt behandelt; keine Residenzpflicht, sofortigen Zugang zum Arbeitsmarkt und bevorzugte Wohnungsvergabe (alle sozialen Leistungen mit Bevorzugung noch vor Deutschen).

    * Vgl. Krieg in der Ukraine – Lawrow bezeichnet Sturz der Regierung in Kiew als Ziel – Wiener Zeitung Online – https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/2155876-Lawrow-bezeichnte-Sturz-der-Regierung-in-Kiew-als-Ziel.html

    27.07.2022, R.S.

  3. Ralle002 sagt:

    Management by Jeans: An den wichtigsten Stellen die größten Nieten platzieren.

    Etwa Sigmar Gabriel vertritt Unternehmensinteressen und er hat auch nicht die Funktionsweise unseres Finanzsystems im Blick.

    Spiegel, 24.07.2022
    Wegen Fachkräftemangel
    Sigmar Gabriel spricht sich für eine längere Wochenarbeitszeit aus

    Wir benötigen insofern zunächst eine funktionierende Demokratie.

    Beispiele:

    Donald Trump:

    SZ, 28. Januar 2014
    William Broeksmit:
    Ex-Deutsche-Bank-Manager tot aufgefunden

    bild.de, 21.11.2016
    TÜRKEI, SAUDI-ARABIEN, ASERBAIDSCHAN
    Trumps Spinnennetz-Imperium
    Der künftige US-Präsident verdient sein Geld auf der ganzen Welt – ein großes Problem

    Focus, 28.08.2019
    Mediengerücht
    Deutsche Bank gab Trump Kredite mit russischen Oligarchen als Bürgen

    Private Banking Magazin, 29.11.2019
    THOMAS BOWERS
    Trumps ehemaliger Banker begeht Selbstmord

    recentr.com, 9. Dezember 2019
    Zwei Banker der Deutschen Bank, die mit Trump zu tun hatten, sollen sich erhängt haben

    FR, 03.08.2020
    Jared Kushner im Visier: Deutsche Bank startet Untersuchung gegen Trumps Schwiegersohn

    FR, 01.02.2021
    Sturm auf das Kapitol: Anhänger von Donald Trump gingen koordiniert vor

    FR, 02.12.2021
    Donald Trump: Lobbygruppe zahlte 400.000 Dollar für Begnadigungen

    n-tv, 13.03.2022
    Kandidatur 2024, schlimme Vision
    Trump: Biden soll Russland mit Nuklearschlag drohen

    Businessinsider, Apr 28, 2022
    Whistleblower linked to FBI investigation into Trump and Deutsche Bank found dead in LA

    Jedenfalls wurden in 2016 die Daten von etwa 87 Millionen Nutzern für den Wahlkampf von Donald Trump missbraucht.

    Der Standard, 7. November 2017
    Wie "Breitbart News" von Briefkästen auf Bermuda profitiert
    Mit dem Ex-Chefstrategen Bannon taucht ein weiterer Trump-Freund als Nutznießer karibischer Offshore-Konstrukte auf

    FAZ, 11.01.2018
    HEDGEFONDS-MANAGER MERCER
    Der Milliardär hinter Breitbart
    Der diskrete Hedgefonds-Manager Robert Mercer und seine Tochter Rebekah förderten die Internet-Plattform, Steve Bannon und Donald Trump mit höchster Effizienz. Doch jetzt schwindet ihre Macht.

    FR, 08.01.2020
    Weitere Enthüllungen rund um Cambridge Analytica: Schützt unsere Daten!

    Spiegel, 23.05.2022
    Cambridge-Analytica-Skandal
    Generalstaatsanwalt verklagt Mark Zuckerberg
    Ist der Chef des Facebook-Mutterkonzerns Meta direkt verantwortlich für die Irreführung von Nutzern und den Missbrauch ihrer Daten? Das jedenfalls behauptet der Generalstaatsanwalt von Washington, D.C.

    AfD:

    Die AfD scheint nicht so sehr mit guten Inhalten im Bundestag zu sein.

    FAZ, 11.05.2016
    INTERNETSTRATEGIE: Das Bauchgefühl der AfD

    Spiegel, 18.06.2021
    Ex-AfD-Chefin stellt Buch vor
    Frauke Petrys vergiftetes Abschiedsgeschenk
    Sie war AfD-Vorsitzende, dann trat sie im Streit aus, nun sitzt sie als fraktionslose Abgeordnete im Bundestag.

    Zeit, 19. August 2021
    Alice Weidel:
    Heimliche Gefälligkeiten
    Urlaub auf Mallorca, Mietauto zur Wahlkampfzeit, Tablets und Handys: Alice Weidel hat offenbar jahrelang insgeheim Zuwendungen eines Berliner Unternehmers angenommen.

    Aserbaidschan:

    SZ, 12. April 2016
    Panama Papers:
    Der Glanz von Baku

    tt.com, 9.04.2018
    Ilham Aliyev – Geld als zentrales Machtinstrument
    Baku (APA/AFP) – Bei der vorgezogenen Präsidentschaftswahl in Aserbaidschan am Mittwoch wäre alles andere als ein Sieg des derzeitigen Amtsi…

    SZ, 24. April 2018
    Das Daphne-Projekt
    Die Spur nach Aserbaidschan
    Die Pilatus Bank auf Malta verwaltete Dutzende Briefkastenfirmen, die offenbar dem Herrscher-Clan des Südkaukasus-Staats gehören. Über die Firmen flossen Millionen ins Ausland ab – in Immobilien und Luxushotels.

    transparency.org, 24 April 2018
    AZERBAIJANI LINKS TO SUSPECT MALTA BANK HIGHLIGHT NEED FOR FINANCIAL TRANSPARENCY

    magazin.zenith.me, 24.04.2018
    Die Aliyevs und Aserbaidschan
    Es muss nicht immer Kaviar sein
    Einst stramme Sowjet-Kader, heute im Verdacht der Geldwäsche und Korruption im großen Maßstab: von Malta über Dubai bis Brüssel. Wer sind die Aliyevs? Das Porträt einer Familie mit besten Beziehungen in den Kreml, zu Donald Trump und in die EU.

    Linke Zeitung, 20. JULI 2021
    Aserbaidschan: Das strategische Tor der NATO zum Kaukasus und zum Kaspischen Meer

    daphnecaruanagalizia.com, APRIL 23, 2017
    BREAKING/Malta: Pilatus Bank’s main client is Azerbaijan’s Minister for Emergency Situations

    blick.ch, 01.09.2021
    Ermordete Bloggerin recherchierte
    Millionenbuße für Bank auf Malta
    Eine maltesische Bank, zu der die 2017 ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia recherchierte, ist wegen dubioser Finanzaktivitäten mit einer Millionenstrafe belegt worden. Sie stand im Zentrum der Nachforschungen von Caruana Galizia.

    SZ, 26. Oktober 2017
    CDU erhält mysteriöse Gelder aus Aserbaidschan

    Tagesspiegel, 04.03.2021
    Korruptionsverdacht gegen CDU-Politiker Fischer
    Der Abgeordnete und die Freunde Aserbaidschans

    Spiegel, 10.03.2021
    CDU-Politiker unter Verdacht
    Shopping-Tour in Baku
    Der nächste Bundestagsabgeordnete mit auffälligen Geschäftsgebaren: Der Thüringer Mark Hauptmann macht sich regelmäßig für Aserbaidschan stark. Der Kaukasus-Staat schaltet umgekehrt Werbeanzeigen in Hauptmanns CDU-Postille.

  4. Irwish sagt:

    Menschenfeindliche Gesellschaft wählt menschenfeindliche Politik

    Als aufgeklärter, weil innengelenkter Bürger sollte man sich stets der Tatsache bewußt sein, daß eine Gesellschaft, deren Mitglieder sich mehrheitlich durch Geld, Besitz und gesellschaftliche Position definieren, gar nicht anders kann, als ebenso gestrickte Politker zu wählen, Davon abgesehen bieten die politischen Parteien – mit wenigen Ausnahmen – kaum Alternativen und setzen nicht einmal die Wahlversprechen um. Regelmäßig bzw. dauerhaft wird in diesen Kreisen gegen den Willen der Bevölkerung regiert und entschieden, und die Leute wählen dennoch immer wieder dieselben Politiker und dieselben Parteien. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich nicht wirklich, es könnte auch massiver Wahlbetrug dahinterstecken.

    Wer sich selbst treu zu bleiben versucht und sich daher auch nicht nennenswert manipulieren läßt, riskiert Job, Ansehen, Einkommen, Ehe und Familie sowie Freundschaften. Die angebliche Meinungsfreiheit in Deutschland ist tot, es gibt sie nicht mehr. »Die Vernichtung des politisch Andersdenkenden wird mit beinahe inquisitorischer Vehemenz vollzogen.« (1)

    Von den Preissteigerungen bin ich selbst schwer betroffen. Die Tafeln können mir nicht helfen, denn wegen meiner Rückenprobleme kann ich nicht mehr stundenlang anstehen, und auch meine Blase macht das in meinem Alter nicht mehr mit. Mir geht seit Monaten regelmäßig das Geld aus, bevor der Monat zu Ende ist. Kürzlich wurden 200 Euro Bonus versprochen, die im Juli ausgezahlt werden sollten. Also gönnte ich mir eine neue Kaffeemühle (20 Euro), weil die alte den Geist aufgegeben hatte. Hätte ich nicht machen sollen, denn das zusätzliche Geld kam und kam nicht. Erst heute war die Kohle plötzlich da, zwei Tage vor Ende des Monats. Ich mußte mir von einer guten Nachbarin Geld ausleihen, anstonsten hätte ich seit über einer Woche zwangsgefastet.

    Das alles sind nicht die Resultate von Naturereignissen, denen man nur schwer bis gar nicht ausweichen kann. Nein, all das ist menschengemacht, und zwar von einer winzigen Minderheit superreicher Oligarchen zum Nachteil nicht nur der Ärmsten in unserer Gesellschaft. Den Oligarchen gehören die Medien, denen gehören die Politiker, die Banken, die Infrastruktur, die Firmen bzw. Arbeitsplätze usw.

    Meinen Lebensabend hatte ich mir irgendwie anders vorgstellt.

    Doch ohne die kapitalistische Mentalität der Mehrheit der heute lebenden Menschen könnten diese Superreichen so gut wie nichts ausrichten. Fragen Sie doch mal irgend einen Passanten, ob er sich eine Welt ohne Geld vorstellen könnte. Die meisten würden sich wohl an die Stirn tippen und damit andeuten, Sie hätten nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Natürlich kann man gegen die Behauptung, der Massenmensch hätte neben den Superreichen, die ihn regelmäßig über den Tisch ziehen, einen ebenso großen Anteil an den derzeitigen Zuständen, einwenden, daß von Seiten der Reichen mit Lug und Trug, mit Manipulation, Lüge und Gewalt gearbeitet würde, wogegen sich der Otto Normalbürger nicht sinnvoll wehren könnte. Zudem gibt es ja tatsächlich einen zunehmenden Trend der Unterdrückung, der schon seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden anhält.

    Die Basis dieser Unterdrückung besteht in der traditionellen Gehorsamserziehung: Damit wird der sich gerade zu entwickeln beginnende Wille des Säuglings und Kleinkindes daran gehindert, eine weitgehend autonome Grundlage zu erschaffen. Menschen, die aus Gehorsamserziehung hervorgehen, bleiben in ihrer Urteilsbildung ein Leben lang auf die Bestätigung durch Autoritätspersonen angewiesen. Das Wesen dieser Haltung besteht im Mangel an Bestätigung, im weitgehenden Fehlen von Anerkennung und dem Gefühl, willkommen zu sein.

    Solche Zusammenhänge will aber kaum jemand wissen, denn wer sich damit beschäftigt, gerät unweigerlich unter regressiven Druck: Die Thematisierung der frühen Mangel- und Ohnmachtserfahrungen triggert die damals damit verbundene Angst, die im Grunde eine Todesangst ist. Niemand will sich je wieder hilflos fühlen müssen, und so werden meist diejenigen, die solche Zusammenhänge aufzeigen, verteufelt: »Wegen dir und deinem Geschwätz fühl ich mich jetzt wieder schlecht. Verschwinde, halt's Maul, bleib mir weg mit dieser Psychokacke!«

    Dennoch: Man kann die Beschäftigung mit den frühkindlichen Angsterfahrungen, die Aufarbeitung der eigenen Fehlentwicklungen durchaus überleben. Was viel und nachhaltig hilft, ist die Lektüre der einschlägigen Studien, die genau beschreiben und erklären, wie das alles zusammenhängt. Es genügt nicht, sich das ein oder andere YouTube-Video anzuschauen, um nicht nur rational, sondern auch emotional zu erfassen, was einem in Kindheit und Jugend angetan wurde und was uns in Folge dessen weiterhin angetan wird. Nein, man muß sich auf die eindrücklichen Schilderungen eines Arno Gruen, Erich Fromm, Gerald Hüther usw. auch emotional einlassen, man muß zulassen können und wollen, daß man beim Lesen emotional zurückgeführt wird in die trostlose Enge (Angst) der kindlichen Mangel- und Ohnmachtserfahrungen.

    (1) https://rtde.tech/meinung/144490-meinungsfreiheit-in-deutschland-darf-man/

    Literatur zum Thema:

    Erich Fromm: Anatomie der menschlichen Destruktivität
    http://irwish.de/PDF/Psychologie/Fromm/Fromm-Anatomie_der_menschlichen_Destruktivitaet.pdf

    Erich Fromm: Die Furcht vor der Freiheit
    http://irwish.de/PDF/Psychologie/Fromm/Fromm-Die_Furcht_vor_Freiheit.pdf

    Erich Fromm: Wege aus einer kranken Gesellschaft
    http://irwish.de/PDF/Psychologie/Fromm/Fromm-Wege_aus_einer_kranken_Gesellschaft.pdf

    Arno Gruen: Der Verrat am Selbst – Die Angst vor der Autonomie bei Mann und Frau
    http://irwish.de/PDF/Psychologie/Gruen/Gruen-Der_Verrat_am_Selbst.pdf

    Arno Gruen: Die Konsequenzen des Gehorsams für die Entwicklung
    von Identität und Kreativität
    http://irwish.de/PDF/Psychologie/Gruen/Gruen-Konsequenzen_des_Gehorsams.pdf

    Arno Gruen: Der Wahnsinn der Normalität – Realismus als Krankheit: eine grundlegende Theorie zur menschlichen Destruktivität
    http://irwish.de/PDF/Psychologie/Gruen/Gruen-Wahnsinn_Normalitaet.pdf

  5. Charly1 sagt:

    Am Ende werden die Menschen den Herrschern zu Füßen liegen und sagen:
    "Macht uns zu euren Sklaven, aber füttert uns"
    Die Sklaven werden ihre Knechtschaft lieben.

  6. Die kapitalistische Massenmedien sind mitursächlich für die Armut:

    Denn die allermeisten Massenmedien klären nicht ausreichend über die Armutsursachen auf, sodass sich auch kein entsprechender politischer Wille zur Bekämpfung der Armut bilden kann (zu den Armutsursachen vgl. meinen Kommentar zu dem Kommentar „Nobel geht die Welt zugrunde“ von Roberto J. de Lapuente auf Apolut vom 19.7.2022).

    Eine der Armutsursachen ist das globale Bevölkerungswachstum. Insoweit erfüllen die Massenmedien nicht ihre Pflicht, die Menschen mit verschiedenen Argumenten davon zu überzeugen, dass sie nicht übermäßig viele Kinder bekommen sollten.

  7. zurfall sagt:

    Es traut sich nur niemand auszusprechen. Wir haben viel zu viele von diesen auf Steuerzahlerkosten dahinsegelnden Günstlingen in diesem Land und in Europa. Sie sind es die sich diesen Staat gekrallt haben und ihn zu ihren eigenen Vorteilen aussaugen und ausnutzen. Jede Gemeinschaft ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Die schwachen Glieder in dieser Gemeinschaft nehmen aber immer mehr und stärker zu. Das nehmen diese Gierlinge nicht zur Kenntnis . Aus diesem Grunde strömen immer mehr Lebenskünstler und Bildungsversager in diesen Bereich, da man dort ohne große Qualifikation zu enormen Wohlstand gelangen kann. Auf Kosten der Ausgebeuteten natürlich. Diese Erkenntnis wird von den zwangsfinanzierten Propagandamedien tunlichst unterdrückt. Diese Gesellschaft driftet mit nunehmender Geschwindigkeit auseinenader. Typisches, verantwortungsloses Politikversagen.

  8. Ursprung sagt:

    Die von der Verfasserin erkannte "Verarmungspolitik" ist eingebettet in eine Massenmordpolitik wahnsinnig gewordener Psycho-Moerder.
    Die Agenda der Irrsinnigen ist, rund 95% der Menschen ausrotten zu wollen und selber natuerlich unter den 5% Bleibenden zu sein.
    Da genau treffen sich Geldpharaonen und sogenannte "Gruene" zu einer scheinbaren Zweckgemeinschaft: Raffzaehne kopulieren mit Blinden.
    Mit Klarnamen: Bill Gates, Habeck, Baerbock, pp.
    Sie sind Krebswucherungen menschlichen Hirnversagens. Wir Normalos muessen die barmherzig vor sich selber schuetzen wie den Selbstmoerder aussen am Fensterkreuz im hundertsten Stock. Im Namen der Menschheitsfamilie.

    • Out-law sagt:

      Geht man von einer intakten Menschheitsfamilie aus ,denke ich dass Ursprung einen Ursprung gefunden hat ,dem man durchaus beipflichten könnte.Die Dummheit kann nicht groß genug sein ,solche unmenschlichen Veränderungen nicht wahrnehmen zu wollen oder sogar zu befürworten .Ein klarer Kindesverstand ist bereits dazu fähig GUT und BÖSE zu unterscheiden ,somit muss man davon ausgehen ,dass hier ganz bewusst negative Dinge gesteuert werden ,,die sich gegen die "Menschheitsfamilie richten .Zwar ist unserer politischen "Elite" eine Negativauswahl meist schandbarer Charaktere,deren man gewisse Unempfindlichkeiten mit Dummheit gepaart zugestehen muss,doch da selbst angeborene kindliche Eigenschaften eines guten Gewissens fehlen ,zur Unterscheidung ,muss man entweder von böser Absicht oder geisteskranken Zuständen ausgehen .
      Biblisch wird das ganz einfach ausgedrückt : "Hochmut kommt vor dem Fall "! Doch werden sich Jesajas Worte auch erfüllen Jesaja 5: (20) ;das ist leider vielen nicht bewusst ,denn sie bedenken nicht wo sie herkommen oder hingehen .

  9. Heizkosten infolge mangelhafter Wärmeisolierung:

    Einen Großteil der Heizkosten könnte man sparen, wenn die Wohnungen und Häuser (insbesondere deren Fenster) besser wärmeisoliert wären. Dies ist jedoch den meisten Hauseigentümern egal, da die Heizkosten von den Mietern und nicht von den Vermietern (Eigentümern) bezahlt werden und die meisten Wohnungen vermietet werden.

    • Out-law sagt:

      Könnte ! Würde nicht jeder ,der die Möglichkeit hat /sieht alle möglichen Besserungen vornehmen ,wenn das Geld dafür da wäre ? Hier beißt sich die Katze in den Schwanz ,denn Ursachen gibt es genug ,die wahren Schuldigen zu finden . Zitat oben : Die kapitalistische Massenmedien sind mitursächlich für die Armut: Dazu kommt die unrealistische Abgehobenheit politischer "Unwürdigkeitsträger". Man kann immer gewisse "Gesellschaftsschmarotzer" ausmachen ,die auf Kosten der Allgemeinheit leben . Ich denke da weniger an die junge Generation ,welche unmündig gemacht ,wenig nachdenkt und mutlos ohne Selbstbewusstsein von entsprechenden staatl.Einrichtungen dazu erzogen wurde !Hat nicht jeder junge Mensch Träume ,möchte die Welt entdecken und nützlich sein und mit Energie und Begeisterung ein gutes Leben führen innerhalb einer intakten Gesellschaft wozu alle nach ihren Möglichkeiten beitragen ? Ein Kind sieht die Welt unvoreingenommen -gleichwertig für alle und erst in den kommenden Jahren werden Unterschiede beigebracht und Lebensenergien zerstört,da die eigentlichen "Schmarotzer" viel weiter oben sitzen .

    • Irwish sagt:

      Herr Leimert, genau so wenig wie die angebliche Überbevölkerung schuld ist an der bundesdeutschen Zunahme der Armut, ist die Steigerung der Gaspreise eine Folge mangelhafter Wärmedämmung.

      »Die Reform des Gasmarktes der letzten EU-Kommission hat den Handel mit Gas an den Börsen freigegeben. Dadurch wurde Gas zu einem Spekulationsobjekt. Während Gazprom sein Gas gemäß langfristiger Verträge für 230 bis 300 Dollar nach Europa liefert, ist es für die Importeure ein gutes Geschäft, das Gas an der Börse für 1.000 und mehr Euro weiterzuverkaufen und diese Spekulationsgewinne in Höhe von mehreren hundert Prozent in die eigene Tasche zu stecken.«

      https://www.anti-spiegel.ru/2022/der-medienhype-um-die-selbst-verursachte-gaskrise/

      Im verlinkten Artikel finden Sie weitere nachweisbare Ursachen für die Preistreiberei und den aktuellen Gasmangel.

    • Die Ursachen für Armut sind global verzahnt. Z.B. wirkt sich die Armutsursache „Bevölkerungswachstum“ via Migration auch hierzulande aus, obwohl die Deutschen nur wenig Kinder bekommen. Und die Armut in der 2. und 3. Welt entfaltet z.B. insoweit eine Rückkopplung hierher, als die Menschen dort aufgrund ihrer Armut weniger von unseren Produkten kaufen können und auch keine hohen Preise bezahlen können. Und natürlich werden die Menschen hier auch durch die Heizkosten, die bei Wärmeisolierung sehr viel geringer sein könnten, verarmt. Schließlich werden hier die Menschen durch die extrem hohen Gesundheitskosten verarmt, die durch die Privatisierung des Gesundheitssystems (zugunsten einiger weniger und zu Lasten der Mehrheit) verursacht werden.

    • Konsequenz der globalen Verzahnung: Wenn wir die 2. und 3. Welt retten, retten wir uns selbst.

  10. Pexus sagt:

    @ Kiristal:
    Diejenigen, die nichts von Wirtschaft verstehen oder nichts verstehen wollen, sind so großspurig und wollen China und Russland in die (wirtschaftlichen) Knie zwingen.
    Unbenommen, ob die Abgeordneten-Mandate vor der Bundestagswahl 2021 bereits feststanden, haben die Wähler/innen solche Infantilen, wie die Ricarda Lang, die noch nicht einmal einen Berufsabschluss hat, als Abgeordnete gewählt!
    Es kann weder Russland, noch China in die wirtschaftlichen Knie gezwungen werden. Im Gegenteil: China als Werkbank für die Welt und Russland als Energielieferant für die Welt haben die Welt in der Hand.

    • Ursprung sagt:

      Ist Schlachtvieh ein "dummes", wenn es zum Bolzenschuss vorrueckt?
      Es spult sich hier kein dummer Schwank ab mit Darstellern. Sondern die Endphase einer Biotragoedie.
      300 T Jahre lief das Stueck "homo sapiens sapiens" in vielen und gluecklich scheinenden Akten.
      Nach allen Artefaktenanalysen hierarchielos bis Ende Steinzeit (Westeuropa vor 8 T Jahren). Wir sind nun in der letzten Szene, der der Selbstausloeschung, Fabel Lemminge
      Eine Art pharanoaler Hirnaufloesungsfluch hat ab Mesepotamien Empathie durch Geldtrieb ersetzt und uns an die Kliffkante getrieben. Wir springen gerade zu 95% auf Einpeitschkommando. Wer zoegert ist unsolidarisch und wird zur Strafe verstrahlt.

  11. Kiristal sagt:

    Plan war Russland/China militärisch/wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, in der Annahme, dass der Westen auch extreme Maßnahmen länger durchhalten kann.

    Der Plan war von Anfang an lächerlich dumm und nichts weiter als Drohung mit Selbstmord, weil man sich von China abhängig gemacht hatte. Die haben das auch korrekt erkannt und ihrerseits die Situation für den Westen mit Gegensanktionen verschärft.

    Ergebniss: der Westen geht in die Knie. Die Eisenbahnen rollen zunehmend munter durch Asien. Und es wird berichtet, dass an einem der Bahnhöfe ein Mann mit einer Mundharmonika gesehen wurde..

    • Pexus sagt:

      Für die unwissenden selbstherrlichen und selbstfraulichen Bundestagsabgeordneten geht es um deren Endsieg. Die glauben, dass sie mit den Mitteln aus dem zweiten Weltkrieg ("jeder einen Mantel für Soldaten an der Front", frieren für den Führer etc.) Russland besiegen können. Solche Witzfigunren von Polit-Darstellern!

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