Die Grünen scheitern an sich selbst und an der Realität | Von Peter Haisenko

Ein Kommentar von Peter Haisenko, Betreiber des Portals anderweltonline.com.

Von Anfang an war das Markenzeichen der Grünen, dass sie alles kritisierten, aber niemals konkrete Vorschläge machten, wie man es besser machen könnte. Durchdachte Vorschläge schon gar nicht. Jetzt sind sie in der Regierung und müssen sich mit der Realität arrangieren. Das Scheitern ist programmiert.

Die „Urgrünen“ waren durchseucht von Personen aus der Achtundsechziger-Szene. Deren Denkweise erlebte ich direkt auf einer Demo in München 1968, als ich sechzehn Jahre alt war. Schon damals war unsere Lehrerschaft rot durchseucht und so wurden wir im Gymnasium ermuntert, an den Demos gegen die Notstandsgesetze teilzunehmen. Das war für uns eher eine Gaudi, denn worum es da ging, war für uns nicht wirklich wichtig. Das Wetter war schön und es waren eine Menge junger Leute am Alten Botanischen Garten versammelt. Ja, es hat Spass gemacht, die Straßenbahn mit Sitzblockaden stillzulegen. Dann machte die Parole die Runde, wir fordern Sendezeit im Bayerischen Rundfunk.“ Etliche tausend Demonstranten bewegten sich auf das Gebäude des BR zu. Es wurde Sendezeit“ skandiert.

Wie auch immer es sich ergab, lief ich ganz vorne mit, neben dem großen Zampano. Etwa auf dem halben Weg stellte ich dem Anführer die Frage: Was wollen wir denn sagen, wenn wir die Sendezeit kriegen?“ Die Antwort kam spontan: Bist du blöd? Das weiß ich doch nicht! Wir kriegen die Sendezeit sowieso nicht!“ Das war der Moment, als ich erkannte, wes´ Geistes Kind diese Leute sind. Ich machte ein paar schnelle Schritte voraus, bog links ab zum nächsten Bahnhof und fuhr mit dem Zug nachhause. Seit diesem Erlebnis habe ich kein gutes Wort mehr für diese geistigen Amokläufer. Bis heute, denn mit der Gründung der Partei Die Grünen“ konnte ich nicht erkennen, dass die eine andere Grundhaltung gezeigt hätten. Immer wurden teils absurde Forderungen aufgestellt, ohne jemals eine konstruktive Lösungsmöglichkeit zu präsentieren.

Mit Kelly und Bastian starb die Friedenspartei

Mit Kelly und Bastian in der Führungsspitze konnten die Grünen den Anschein erwecken, sie wären eine Friedenspartei. Raus aus der NATO, war ein Leitmotiv. Das passte auch zu den vielen Achtundsechzigern, die vor nicht langer Zeit noch gegen den brutalen Krieg der USA in Vietnam protestiert hatten. Zwischenfrage: Wo sind die alle geblieben, bei den Angriffskriegen der USA in der jüngeren Zeit? Kelly und Bastian schieden schnell aus der Partei aus, durch vorzeitigen Tod.

1998 bildete Schröder mit den Grünen die neue Regierung. Die Grünen hatten keine sieben Prozent erhalten, aber mit den 40,9 Prozent der SPD und der Sitzverteilung konnte so eine Mehrheit gebildet werden, die aber immer noch nicht die absolute Mehrheit der Wählerstimmen hatte. Betrachtet man, welche Politik folgte, wird klar, warum Rot und Grün die Regierung übernehmen mussten. Mit einer schwarzen“ Regierung wäre der Jugoslawienkrieg nicht möglich gewesen, ebenso wenig wie die Teilnahme am Krieg in Afghanistan. Rot und Grün in der Opposition hätten pflichtgemäß dagegen aufstehen müssen. So aber war klar, dass die Schwarzen“ ihren stillen Konsens geben werden. Zwischenfrage: Kommt da jemandem eine Idee, warum wir jetzt wieder eine Regierung haben, die rot-grün dominiert ist? Ein Wahlergebnis, das von Merkel ganz bewusst hergestellt worden ist?

Grüne Friedenspartei ist ein Oxymoron

Noch im letzten Wahlkampf haben sich die Grünen als Friedenspartei aufgeführt. Dass das wegen der Erfahrungen aus der letzten Regierungsbeteiligung der Grünen nicht von den Monopolmedien zerlegt worden ist, spricht Bände für sich. Aber es kam, wie es kommen musste. Nur gefühlte Minuten nach Regierungsantritt haben Baerbock und Co die Kriegstrommel gegen Russland geschlagen. Das gipfelte in Aussagen, man wolle die Wirtschaft Russlands ruinieren, um dort eine andere Regierung ins Amt zu bringen. Im Klartext: Man will die Bevölkerung so lange verarmen, bis sie gegen Putin aufsteht. Ja, man will einen Aufstand provozieren und hat auch keine Skrupel, wenn dieser blutig verläuft. Es sind ja nur Russen. Vergessen wir nicht, es waren immer die Grünen, die für Verlängerungen von Auslandseinsätzen der Bundeswehr und Sanktionen gegen Russland gestimmt haben.

Weil die Grünen aber schon immer die Dinge nicht ansatzweise zu Ende gedacht haben, stehen sie jetzt, wo sie Verantwortung tragen müssen, und zwar mehr als das letzte mal, vor ihrem eigenen Scherbenhaufen. Die Schwab- und NATO-Jünger haben sich in ihrem Russlandhass derart verrannt, dass ihnen ihre grüne Ideologie um die Ohren fliegt. Es kann nicht funktionieren, wenn man alle zuverlässigen Energiequellen abschaltet und dann auch noch auf Energie aus Russland verzichten will. Aber wie kann man erwarten, dass sich derart tiefsinnige Erkenntnisse in der Führungsriege einer Partei etablieren können, deren Mitglieder und vor allem die Führungsriege einen derart katastrophalen Bildungsgrad aufweisen? Ach ja, für Energie aus Katar kann man dann schon einen tiefen Bückling machen. Dem Katar, wo Homosexuelle noch immer grausam bestraft werden. Geholfen hat´s trotzdem nichts.

Die Grünen verleugnen ihre Ideologie

r ihren transatlantisch geführten Russlandhass sind die Grünen bereit, alle, ja restlos alle ihre Kernideologien aufzugeben. Bereits stillgelegte Kohlekraftwerke werden wieder aktiviert. In München fordert jetzt die Chefin der Grünen-Fraktion Katrin Habenschaden, das Kernkraftwerk Isar weiter laufen zu lassen. Baerbock hat Kanada überredet, gegen die Sanktionen die Gasverdichterturbine für die Lieferung nach Russland freizugeben. Ihr Argument war, dass es Volksaufstände geben würde, wenn die Menschen für die Ukraine und gegen Russland frieren und ihren Wohlstand aufgeben müssten. Es ist also dieselbe Außenministerin, die Russlands Wirtschaft ruinieren will und jetzt erkennen muss, dass sie unser Land ruiniert. Ich denke, ihre Angst vor einem Volkszorn ist berechtigt und ebenso, dass sie in diesem Fall um ihre persönliche Unversehrtheit fürchten muss. Was sonst könnte ihre Erleuchtung ausgelöst haben?

Hört man Habeck in letzter Zeit reden, hört sich das an, als wollte er im nächsten Moment losheulen. Natürlich betont er immer wieder, man müsse sich schnellstens von russischer Energie unabhängig machen. Koste es, was es wolle, vor allem die Bürger. Er selbst weiß aber, dass dieses idiotische Ziel in zehn Jahren nicht erreichbar ist. Da hilft nur weniger duschen, am besten kalt. So kalt, wie unsere Wohnungen werden sollen. Aber E-Autos müssen massenweise her und der Verbrenner soll am besten schon morgen verboten werden. Wo dann der Strom für diesen Irrsinn herkommen soll? Da sind wir wieder ganz am Anfang. Wann hat jemals ein Grüner etwas zu Ende gedacht? Und ich rede nicht nur vom endlichen Rohstoff Lithium, sondern auch von den Megatonnen Kupfer, die man bräuchte, um die Massen an Strom durch neue Leitungen an die Ladestationen zu bringen. Strom, den es dann nicht gibt. Sehen Sie sich doch mal die Preissteigerungen für Kupfer an.

Welches Selbstwertgefühl kann man haben, sich unfähigen Chefs unterzuordnen?

Die Grünen-Chefin Lang selbst glänzt mit Nichtwissen. Behauptet sie doch steif und fest, Atomkraftwerke wären für warme Wohnungen irrelevant. Sie sagt, Atomkraftwerke würden keine Wärme liefern. Das einzige, was Atomkraft liefert, ist Wärme. Die wird dann zu Strom gemacht oder auch in Gewächshäusern direkt genutzt. Auch unser Kanzler zeigt sein technisches Unwissen, indem er den Lang´schen Blödsinn wiederholt. Überhaupt Ricarda Lang. Abgesehen davon, dass man mit der Menge an Kalorien, die sie für den Erhalt ihrer Unförmigkeit zu sich nehmen muss, zwei Großfamilien in Afrika ernähren könnte, ist mir unverständlich, wie jemand dieses Wesen als Chefin anerkennen kann. 28 Jahre alt, nie etwas ordentliches gearbeitet und ihr Studium hat sie ohne Abschluss abgebrochen. Was muss man über den Geisteszustand eines Grünen denken, der dieses Wesen zur Chefin gewählt hat und sich ihr so unterordnet? Oder Frau Baerbock, die Schwierigkeiten hat, ein dreisilbiges Wort fehlerfrei auszusprechen.

Etwas fordern oder selbst machen ist ein Unterschied

Es ist einfach ein Unterschied, ob man irrsinnige und realitätsfremde Forderungen ablässt, in dem Bewusstsein, dass man für deren Durchführung nicht verantwortlich ist, oder wenn man plötzlich in der Verantwortung steht. Natürlich kann man da immer noch Blödsinn machen, aber mit Karenzzeit. So sagt man jetzt, ab 2035 darf es keine Verbrenner mehr geben. Das sind noch 13 Jahre hin und ob die Grünen dann noch in der Verantwortung stehen werden, hoffen sie selbst wahrscheinlich auch nicht. Da kann dann jemand anderes die Suppe auslöffeln, die sie jetzt einbrocken. Ganz aktuell sind sie aber konfrontiert mit einer Realität, die nicht mehr ideologisch beherrschbar ist. Da geht es um lebenspraktische Probleme, die, wenn sie nicht realistisch gelöst werden, einen Volksaufstand auslösen können.

Das haben sie einigermaßen verstanden und so eiern sie jetzt rum, zwischen Ideologie und der Angst vor dem Volkszorn. Wie der Zirkus um die Gasturbine zeigt und auch das Getreideproblem, müssen sie jetzt versuchen, ihre eigenen Sanktionen so unauffällig wie möglich zu umgehen. Mit der Reaktivierung stillgelegter Kohlekraftwerke und der kommenden Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke sind sie ideologisch schon krachend gescheitert; an der Realität zerbrochen. Einzig die ungebrochene Solidarität der links-grünen Medien verhindert, dass sie auch medial zerlegt werden. Intern kracht es aber schon an allen Ecken. Wenn sie dann wegen der Umstände noch Nord-Stream 2 in Betrieb nehmen müssen, kann die Ampelkoalition nur noch kollektiv zurücktreten. Sie wäre nämlich dann auch im Konflikt mit ihrem Herrn in Washington und dann wird man sich in einer komplett neuen Weltordnung zurechtfinden müssen. So oder so, die Grünen scheitern gerade an sich selbst, ihrer verqueren Ideologie und dem Zusammenprall mit der Realität. Für manchen wird das lustig werden, aber auf jeden Fall für die Grünen ernüchternd.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 23. Juli 2022 bei anderwelt-online.de

Der Autor Peter Haisenko betreibt auch einen Buchverlag. Hier der Link zum Anderwelt Verlag: https://anderweltverlag.com/

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: penofoto / shutterstock

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Kommentare (37)

37 Kommentare zu: “Die Grünen scheitern an sich selbst und an der Realität | Von Peter Haisenko

  1. Das einzige was die Grünen können, die Unterschicht für ihre Ziele bluten zu lassen und die Mittelschicht mit Abgaben in Rekordhöhe zu überziehen. Das hatten sie schon unter Rot/Grün mit allen Langzeitfolgen unter Beweis gestellt (Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Rentenreform).

    Die Grünen reden seit 2002 von einer Bürgerversicherung, wie auch die SPD. Was beide Parteien gemeinsam haben, die Einnahmeseite nicht zu erweitern. Wenn man bei der Partei nachfragt, kommt dann die Antwort "mit dem Koalitionspartner nicht umsetzbar". Das ist übrigens die Standardantwort des SPD-Vorstandes.

    Für die Sachzwänge, die sich die Grünen selbst unterworfen haben und da können sie sich mit SPD und FDP die Hand reichen, bezahlen die Bürger. Und die Bürger fallen stets darauf herein, wenn von Entlastungen gesprochen wird, wenn sie auf anderer Ebene belastet werden. Das ging bisher gut. Aber damit die Bevölkerung nicht rebelliert, dürfen diese Parteien auf die verkommenen Leitmedien und insbesondere auf ARD und ZDF hoffen.
    Die Mehrheit der Bürger hat leider, sei am Rande erwähnt, immer noch nicht verstanden, wie mit dem Gesundheitsfonds umgegangen wird, also wo rund 90% der Bevölkerung für die GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) einzahlen und zwar mit Beiträgen und ihren Steuern, damit dieses Konstrukt überhaupt existenzfähig. Auch die Grünen halten in dem Punkt schön die Füße still. Einfach erbärmlich. So erbärmlich ist diese Partei geworden. Diese Partei ist der Antreiber, dass die Abgabenlast der arbeitenden Bevölkerung ein unerträgliches als auch bedrohliches Ausmaß annimmt. Letzlich für die Allmachtsfantasien der grünen Führungsclique. Und über Ricarda Lang muss man keine Worte mehr verlieren.

  2. Schramm sagt:

    Die Zukunft heißt Eurasien!

    »Europäische Union. Brüssel erleidet mit Gasplan Schiffbruch ▫ Weil viele EU-Staaten die Vorgaben nicht mittragen wollen, wird nun über zahlreiche Ausnahmen verhandelt.«

    Vgl. Wiener Zeitung *

    Kommentar

    Für die wirtschaftliche und soziale Zukunft Europas kann es nur eine gemeinsame Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation und Volksrepublik China geben!
    Das liegt nicht im Interesse der Rohstoff- und Rüstungskonzerne der Vereinigten Staaten von Nordamerika! Ebenso wenig, im Interesse der ideologisch-demagogischen und korrupten politischen Eliten West- und Osteuropas! Vor allem auch nicht im Interesse der korrupten Eliten der Westukraine. Die für nordamerikanische und britische Interessen dabei sind, ihre Soldaten und Söldner, als hilfswillige Kollaborateure der USA, GB und EU-Europa im Krieg gegen Russland zu verheizen!

    Für Westeuropa bietet nur Russland die für die materielle Sicherung der wirtschaftlichen Rohstoffinteressen notwendige Infrastruktur. Vergleichbares kann nicht Nordamerika und auch nicht Afrika bieten!
    Europa und Eurasien hat nur in der friedlichen Zusammenarbeit mit Russland, China und Indien eine wirtschaftliche und sozialpolitische Zukunft!

    User „abrakadabra“ sagt: »Die Nationalstaaten können sich ja gerne einigen, ausbaden werden es andere. Aber jedenfalls nicht Putin. Gibt es nichts, mit dem man ihm so richtig wehtun kann, damit er mit den Gaserpressungen aufhört?«

    Antwort

    Es ist nicht die Russische Föderation; der geopolitische Wirtschaftskrieg wird von der US-Administration, GB und EU gegen Russland geführt. Hierfür finden auch die ukrainischen Soldaten und hilfswilligen Söldner ihren Einsatz. Ziel ist die Stationierung von NATO-Truppen und die Zerschlagung und Auflösung Russlands. Die Aneignung der wirtschaftlichen Basis, der Rohstoffe und Bodenschätze Russlands durch westliche Multinationale Konzerne. Dafür muss man die russische Administration und Föderation beseitigen.

    PS: Die objektive Wahrheit und Wirklichkeit wird fast von allen westlichen und östlichen EU- und GEZ-Medien unterschlagen: Es findet eine tiefenpsychologische Kriegsführung und (geistige) Manipulation der Völker aller NATO-Staaten statt! An diesem schweren Verbrechen beteiligt sich auch die Mehrheit des deutschen Parlaments, der Ministerien und die ganze Bundesregierung!

    * Vgl. (1) Europäische Union – EU-Staaten verständigen sich auf Notfallplan zum Gassparen – Wiener Zeitung Online – https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/2155943-Bruessel-erleidet-mit-Dasplan-Schiffbruch.html

    26.07.2022, R.S.

  3. UBP-2 sagt:

    Das ist bei den Grün:innen so wie bei den Link:innen. Fordern, forder und fordern. Von wem eigentlich? Eine Idee wie die Forderungen umgesetzt werden sollen hatten sie nie. Das wollen sie auch gar nicht Wissen. 1 + 1 ergibt IMMER nur 2. Wenn es nicht wie gewünscht 3, 4 oder 7 ergibt sind die Anderen, die Rechten Schuld. So einfach ist das bei denen.

    • _Box sagt:

      Ablenkdebatte vom Verfasser und seinen Claqueuren. Als wenn der ganze Verein unabhängig von Farb- und Namensgebung nicht völlig korrupt wäre:

      "Westliche Demokratie" ist hohl: Reichtum regiert
      02. April 2018 Paul Schreyer

      Gedanken zu einer wenig beachteten und explosiven Regierungsstudie, die auf den Widerspruch zwischen Demokratie und konzentriertem Reichtum hinweist

      Manche Zusammenhänge sind so simpel und banal, dass sie leicht übersehen werden. Louis Brandeis, einer der einflussreichsten Juristen der USA und von 1916 bis 1939 Richter am Obersten Gerichtshof, formulierte es so: "Wir müssen uns entscheiden: Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger – aber nicht beides."

      Hinter dieser Aussage stehen Erfahrung und Beobachtung, aber auch eine innere Logik: Wenn in einer Gesellschaft die meiste Energie darauf verwandt wird, Geld und Besitztümer anzuhäufen, dann sollte es niemanden überraschen, dass die reichsten Menschen an der Spitze stehen. Was wir als führendes Prinzip akzeptieren, das beschert uns auch entsprechende Führer. Und wo sich Erfolg an der Menge des privaten Vermögens bemisst, da können die Erfolgreichen mit gutem Grund ihren politischen Einfluss für recht und billig halten.

      Logisch erscheint es auch, wenn in einer solchen Gesellschaft die Regierung immer wieder gegen die Interessen der breiten Masse entscheidet. Vereinfacht gesagt: Wo reiche Menschen an der Spitze stehen, da herrscht nun mal nicht die Mehrheit. Private Bereicherung und Allgemeinwohl passen ungefähr so gut zusammen wie ein Krokodil in den Goldfischteich. An diesem Widerspruch ändert sich auch dann nichts, wenn die Goldfische und das Krokodil gemeinsam demokratisch eine Regierung wählen, die dann eindringlich an das Krokodil appelliert, doch bitte, im Interesse aller, seinen Appetit zu zügeln.
      (…)
      So wurde etwa bei einer Deutschlandtrend-Umfrage im Jahr 1999 danach gefragt, ob Vermögende stärker zum Abbau der öffentlichen Verschuldung herangezogen werden sollten. 70 Prozent der Armen stimmten dem Vorschlag zu, aber nur 46 Prozent der Reichen. Die Regierung orientierte sich an Letzteren. Im Jahr 2000 wurde gefragt, ob das Rentenniveau gesenkt werden sollte. Nur 43 Prozent der Armen stimmten zu, jedoch 64 Prozent der Reichen. Ergebnis: Das Rentenniveau wurde per Gesetz gesenkt.

      2003, während der Diskussion um die Einführung der Hartz-Reformen, wurde gefragt, ob die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes gekürzt werden solle. Insgesamt gesehen war eine Mehrheit von 54 Prozent der Bevölkerung dafür. Betrachtete man aber die Einkommen getrennt, dann zeigte sich, dass zwar 69 Prozent der Reichen der Kürzung zustimmten, doch nur 44 Prozent der Armen. Gekürzt wurde trotzdem. Ein ähnliches Bild ergab sich bei der 2012 gestellten Frage, ob die Rente mit 67 rückgängig gemacht werden solle: 65 Prozent der Armen wollten das, aber bloß 33 Prozent der Reichen. Die Regierung folgte wieder dem Mehrheitswunsch der Wohlhabenden.

      Wie die Studie zeigt, existieren die zweitgrößten Meinungsunterschiede zwischen Armen und Reichen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Noch stärker sind die Differenzen bloß in der Außenpolitik. Als 2007 danach gefragt wurde, ob die Bundeswehr möglichst schnell aus Afghanistan abziehen solle, stimmten 75 Prozent der Armen zu, gegenüber 43 Prozent der Reichen. Die Regierung überging auch diesmal die Geringverdiener, der Militäreinsatz wurde zunächst sogar noch intensiviert.
      Je mehr Arme dafür sind, desto eher ist die Regierung dagegen

      Dass solche Beispiele, die man in der Studie nachlesen kann, keine Einzelfälle oder Ausnahmen sind, fanden die Forscher in akribischer Kleinarbeit heraus. Die Ergebnisse sind eindeutig. So heißt es in der Untersuchung:

      »Je höher das Einkommen, desto stärker stimmen politische Entscheidungen mit der Meinung der Befragten überein. (…) Was Bürger mit geringem Einkommen in besonders großer Zahl wollen, hatte in den Jahren von 1998 bis 2013 eine besonders niedrige Wahrscheinlichkeit, umgesetzt zu werden.«

      Mehr noch: Eine politische Regelung wurde nicht nur umso eher von der Regierung umgesetzt, je mehr Reiche sie unterstützten. Das hatte man ja fast schon erwartet. Nein, ein Vorschlag wurde von der Regierung auch umso eher abgelehnt, je mehr Arme dafür waren! Die Forscher sprechen hier von einem "negativen Zusammenhang". Sie schreiben wörtlich, dass "die Wahrscheinlichkeit auf Umsetzung sogar sinkt, wenn mehr Menschen aus der untersten Einkommensgruppe eine bestimmte politische Entscheidung befürworten." Das bedeutet, dass die Regierung die Armen nicht einfach nur ignoriert, sondern praktisch aktiv gegen sie arbeitet.

      https://www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html?seite=all

      Hier die Methode nochmal explizit ausgeführt:

      Geschickte Ablenkung

      Doch aus Schreyers Sicht lenkt die AfD „die Empörung weg von den Finanzmächtigen, hin zu den etablierten Parteien im Bundestag“. Diese würden als selbstsüchtige „Klasse von Berufspolitikern“ beschrieben und bekämpft. Dagegen würden der Finanzsektor und dessen Verantwortung für die gesellschaftlichen und politischen Probleme von der AfD verschont.
      (…)
      Begründete Angst

      In seinem Buch beschreibt er, wie Milliardäre Politik machen, Grundrechte zunehmend begrenzt werden und der „tiefe Staat“ die Herrschaft der Finanzelite sichern hilft. Und er stellt fest:

      „Die Angst der Eliten, die diesem Buch seinen Titel gibt, und insbesondere ihre Furcht vor tatsächlicher Demokratie, vor einer freien Selbstbestimmung der Völker – dies ist im Wesentlichen die Angst vor dem Zusammenbruch einer Ordnung, die das Eigentum und die Privilegien ebenjener Oberschicht garantiert.“

      https://web.archive.org/web/20201022102402/https://de.sputniknews.com/politik/20180421320413462-demokratie-deutschland-regierung/

      Die Methode ist natürlich nicht auf die AfD beschränkt und sie lebt eben vom Auslassen der zugrundeliegenden Mechanismen, wie auch von der Vergesslichkeit der Rezipienten, wie ich weiter unten ausführte. Also die Wahl zwischen braunen und anderen braunen Dienstboten, ihr seid so glaubwürdig.

      P.S.:

      Allerdings:

      Diese Erklärung ergibt keine neue Praxis. Ebenso unproduktiv ist die Erklärung, die politische Reaktion hätte in Gestalt des Faschismus die Massen „vernebelt“, „verführt“ und „hypnotisiert“. Das ist und bleibt die Funktion des Faschismus, solange er existiert. Es ist unproduktiv, weil es keinen Ausweg zeigt, die Politik nur auf die objektive Funktion einer kapitalistischen Partei, nämlich Stütze der kapitalistischen Herrschaft zu sein, zu begründen.
      (…)
      „Liegt nicht nahe zu fragen, was in den Massen vorgeht?“

      Man muss natürlich die objektive Funktion der Sozialdemokratie und des Faschismus enthüllen. Die Erfahrung lehrt aber, dass die tausendfältige Enthüllung dieser Rolle die Massen nicht überzeugte, dass also die sozialökonomische Fragestellung allein nicht genügt. Liegt nicht nahe zu fragen, was in den Massen vorgeht, dass sie diese Rolle nicht erkennen konnten und wollten? Mit der typischen Auskunft „Die Arbeiter müssen nun erkennen …“ oder „Wir haben es nicht verstanden …“ ist nicht gedient. Warum erkennen die Arbeiter nicht und warum haben wir nicht verstanden?

      Der Wirklichkeit hätte entsprochen festzustellen, dass der durchschnittliche Arbeiter einen Widerspruch, gleichzeitig die Gegensätze von revolutionärer Einstellung und bürgerlicher Hemmung in sich trägt, dass er also weder eindeutig revolutionär, noch eindeutig bürgerlich ist, sondern in einem Konflikt steht: Seine psychische Struktur leitet sich einerseits aus seiner Klassenlage ab, die revolutionäre Einstellungen anbahnt, andererseits aus der Gesamtatmosphäre der bürgerlichen Gesellschaft, was einander widerspricht.

      Es ist nicht nur entscheidend, einen solchen Widerspruch zu sehen, sondern auch zu erfahren, worin sich konkret das Bürgerliche und das Klassenmässige im Arbeiter darstellt. Die gleiche Fragestellung gilt natürlich auch für den Mittelständler. Dass er in der Krise gegen das „System“ rebelliert, verstehen wir unmittelbar. Dass er aber, obwohl bereits ökonomisch proletarisiert, trotzdem das Absinken ins Proletariat fürchtet und extrem reaktionär wird, ist nicht unmittelbar sozialökonomisch zu verstehen. Auch er hat also einen Widerspruch in sich zwischen rebellierendem Fühlen und reaktionären Zielen und Inhalten.
      (…)
      Kein Krieg und kein Faschismus ohne Massenbasis

      Es handelt sich offenbar um die grosse Frage, dass jede Gesellschaftsordnung sich in den Massen ihrer Mitglieder diejenigen Strukturen erzeugt, die sie für ihre Hauptziele braucht. Ohne diese massenpsychologisch zu erforschenden Strukturen wäre der Krieg nicht möglich gewesen. Es muss eine wichtige Korrelation bestehen zwischen der ökonomischen Struktur einer Gesellschaft und der massenpsychologischen Struktur ihrer Mitglieder; nicht nur in dem Sinne, dass die herrschenden Ideologien die Ideologien der herrschenden Klasse sind, sondern, was für die Lösung von praktischen Fragen der Politik bedeutsamer ist: Auch die Widersprüche der ökonomischen Struktur einer Gesellschaft müssen in den massenpsychologischen Strukturen der Unterdrückten repräsentiert sein. Anders wäre nicht denkbar, dass die ökonomischen Gesetze einer Gesellschaft nur durch die „Aktion“, das heisst die psychischen Strukturen der ihnen unterworfenen Massen zur konkreten Auswirkung gelangen können.

      Die proletarische Bewegung wusste zwar von der Wichtigkeit des sogenannten „subjektiven Faktors der Geschichte“; woran es mangelte, war die Erfassung des irrationalen, unzweckmässigen Handelns, anders ausgedrückt, des Auseinanderfallens von Ökonomie und Ideologie. Wenn der Werktätige weder eindeutig bürgerlich noch eindeutig revolutionär ist, sondern in einem Widerspruch zwischen reaktionären und revolutionären Strebungen steht, so muss sich, wenn wir diesen Widerspruch entdecken, zwangsläufig eine Praxis ergeben, die den konservativen psychischen Kräften die revolutionären entgegensetzt.

      https://www.rubikon.news/artikel/anatomie-des-wahns

  4. Ursprung sagt:

    Nein, ich kann auch nicht darlegen, weshalb Gruene ein Amygdala-Problem haben. Durch diesen Filter laufen alle hirnlichen Affektionen, bevor Weltsicht mit Denken ueberhaupt entsteht. Baerbock und Habeck sind da typisch.
    Gruenes muss was mit Natur zu tun haben, da die meisten Pflanzen und Froesche ja gruen sind. So schlagend einfach ist die Logik.
    Fuer Gruene.
    Deren Blut ist aber rot, nicht gruen. Auch in der Amygdala.

  5. Kiristal sagt:

    Alles schon fast vergessen ..nur ..dass unsere Städte jeden Sommer zum Gottserbarmen zum Himmel stinken wiegt schwer (braune Tonnen).

  6. Ralle002 sagt:

    Spiegel, 14.03.2006
    Grüne Konsequenz
    AKW-Gegner Schlauch berät Energiekonzern

    Hierzu:
    Vermutlich ist die vermeintliche Konzern-Beratung in Wirklichkeit eine Etikette für erhaltene Spenden.

    Dann überzeugt auch die Themenarbeit der Bürgerbewegung Finanzwende des ehemaligen Finanzexperten der Grünen im Bundestag, Gerhard Schick, gar nicht.

    Auf der dortigen Webseite sind etwa folgende Themenpunkte:
    Standpunkt: Bankensubvention durch EZB
    Lockdown für Dividenden: Keine Staatshilfen an Aktionäre
    usw.

    Hierzu:
    Mir kommt es so vor, als würde die Bürgerbewegung Finanzwende es nicht verstehen, dass zu jeder positiven (Schuld-) Geldeinheit immer auch eine Schuldeneinheit gehört.

    Wem aber werden bei unserer vermeintlichen Marktwirtschaft immer die später nie wieder abbaubaren Schulden angelastet, ohne die es auch kein Geld geben könnte, und wer gewinnt dann anschließend den vermeintlichen "marktwirtschaftlichen Wettbewerb"?

    Bündnis 90/ Grüne wissen es insofern nicht hinreichend, was Geld als solches überhaupt ist.

    Prof. Dr. Otto Steiger über das Wesen des Geldes und zur Frage: "Was ist Geld heute?"
    Auszug aus der Dokumentation "Der Geist des Geldes"
    https://youtu.be/gEdS8NvIg3o

    https://www.youtube.com/watch?v=W7JKBbBKXW8

    Folgendes Video erklärt den Irrsinn unseres Geldes:
    Debitismus
    https://youtu.be/XXJJQT1MjYw

    Ulrike Herrmann
    Markt welcher Markt? Marktwirtschaft oder Kapitalismus?
    https://youtu.be/u2EX0p5ImFs

    Hierzu:
    Ulrike Herrmann sagt es in diesem Video völlig richtig, dass es keine Märkte gibt. Wenn Frau Herrmann aber mit ihrer Behauptung, dass es keine Märkte gibt, recht hat, dann ist es doch äußerst komisch, dass Gerhard Schick weiterhin an Finanzmärkten und ähnlich festhält.

    Beispiel:
    Finanzaufsicht – was jetzt endlich getan werden muss
    https://www.finanzwende.de/themen/finanzaufsicht-bafin/positionspapier-zur-reform-der-bafin/

    Der obige Beitrag von Peter Haisenko beschäftigt sich zwar mit einigen Vorteilen der Atomkraft, jedoch nicht etwa mit der Frage, ob das Finanzsystem überhaupt funktioniert.

    Ernst Wolff schreibt immer wieder:
    Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem!

    …ich war bei seinem Vortrag in Hüllhorst und fragte ihn in der anschließenden Fragestunde, was für ein Finanzsystem er vorschlägt.
    Er sagte, dass man dies etwa in Diskussionsforen erarbeiten könne.

    JESUS hatte 12 Jünger.
    Dabei ist die Zahl 12 ein Symbolismus.

    Die Bibel ist eine verschlüsselte Prophetie und eben kein historischer Bericht.
    Mit dem "Kreuz auf Golgatha" ist auch kein Hinrichtungsinstrument gemeint, sondern der Umstand, dass bei den Leuten der Groschen fällt.
    Jesus hat am Kreuz eine Dornenkrone auf dem Kopf und Corona ist doch ein lateinisches Wort.

    Der Pastor und Ufo-Forscher Frank E. Stranges hoffte es, dass der wirkliche Jesus bald "aufsteht".
    Will_the_real_Jesus_Christ_please_stand_up
    https://www.youtube.com/watch?v=qEJ7y4Qxufw

    Grünen-Vorsitzende Lang: „Ich finde nicht, dass die EZB Fehler gemacht hat“
    https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/podcast-chefgespraech-gruenen-vorsitzende-lang-ich-finde-nicht-dass-die-ezb-fehler-gemacht-hat/28412148.html

    Spiegel, 13.12.2019
    Anleihekäufe der EZB
    Gebt das Geld lieber Leuten, die damit etwas Sinnvolles machen (also nicht den Banken)
    Schluss mit Minuszins: Die neue Chefin der Euro-Notenbank, Christine Lagarde, sollte aufhören, Geld in ein überfordertes Finanzsystem zu pumpen. Und es stattdessen an uns alle verteilen.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/christine-lagarde-besser-helikoptergeld-als-mario-draghis-minuszinsen-a-1300981.html

    Hierzu:
    Hier könnten wir mal darüber nachdenken, warum man sich für Monopoly-Spielgeld nichts im Laden kaufen kann.
    Ob aber Bündnis 90/ Grüne diese Frage beantworten können?

  7. Schramm sagt:

    Das bisherige selbstmörderische Problem der westlichen NATO-Bündnis-Braun-Grünen und kapitalfaschistischen USA- und EU-Kriegerkaste lässt sich ganz einfach lösen:

    Keine Lieferung von schweren Kriegswaffen an die Ukraine und keine Aufnahme in die NATO und EU. Keine weitere Ausdehnung des US-Militärs und keine weiteren militärischen Provokationen in Osteuropa gegen Russland!

    Ein sofortiges Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Russland! „Nord Stream 2“ in gemeinsamer Absprache und einvernehmlich mit der Russischen Föderation in Betrieb nehmen!

    Die wirtschafte Erschließung mit der Russischen Föderation: Für eine gemeinsame, auf die Zukunft gerichtete Rohstoffbasis und einvernehmliche Hebung der Bodenschätze! Förderung der industriellen und weltmarktfähigen Veredelung der Bodenschätze mit und in der Russischen Föderation.

    Für die wirtschaftliche, wissenschaftliche, sozialpolitische und kulturelle Zusammenarbeit, zum einvernehmlichen und wechselseitigen Vorteil aller Nationen und Regionen in West- und Osteuropa und ganz Eurasien!

    (1) Europäische Union – Brüssel erleidet mit Gasplan Schiffbruch – Wiener Zeitung Online

    25.07.2022, R.S.

  8. Meinenstein sagt:

    Auch wenn Mensch zu vielen Dingen zustimmen könnte, die hier im Text aufgelistet sind, lässt das Niveau m.E. doch sehr zu wünschen übrig, bzw. könnte eingedampft werden auf: "Habs ja immer gewußt, Alles Lutscher diese Latzhosen!"

    Ganz abgesehen, von der Annahme (aus der sich ja die Empörung wohl speist), dass Parteien repräsentativ Teile und Interessen der Bevölkerung vertreten und dann auch noch bemüht sind diese tatsächlich in der politischen Realität umzusetzen. Gab es da mal eine Partei oder Zeiten, wo das war? Hab ich was verpasst?

    Möchte nicht polemisch werden, aber aus meiner Sicht, sind die Grünen voll im Kurs und Soll und machen alles richtig, was ihnen offensichtlich eingeflüstert wird, oder . . .
    Kinder und Dumpfbacken an die Macht, weil Vollpfosten werden gebraucht, um die Agenden umzusetzen und dem Volk auf Ballermann -Niveau glaubhaft Irgendwas mit Politik andrehen zu können.

    Von daher, richtige Besetzung und absolut im Soll, oder . . .

    und by the way . . .
    Wenn eine Ricarda Lang vier Jahre lang, jeden Monat 10.000 Euro auf´s Konto bekommt plus das ganze monetäre Zusatzgedöns. . . . die labert und unterschreibt Alles(!), was die Papnasen von ihr wollen . . . Das kann und wird ihr soooooooooooooooowas von scheißegal sein. . . soviel Geld wird Sie nie wieder verdienen!
    und wir haben viel Ricardas, kleine, lange kurze, dicke und dünne, in allen Farben . . .

    Authentizitäts- Prostitution, war noch nie so einfach und ertragreich, wie Heute

    Sie reiten hier ein totes Pferd, Herr Haisenko

    Bleiben Sie stark!

    :-)

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      ja das Niveau des Artikels …
      In einer Satire könnte das eine oder andere ja passen, aber ich finde, dann müsste man sich entscheiden, will man eine Satire schreiben oder einen sachlichen Text (z.B. wie, woran die Grünen scheitern). So vermischt ist das für mich irgendwie nicht Fleisch und nicht Fisch.

  9. Die Zukunft des Autos und unserer Automobilindustrie:

    Die Automobilkonzerne sollten mehr landwirtschaftliche Maschinen und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge produzieren. Denn weltweit besteht ein riesiger Mangel daran mit der Folge, dass weltweit massenhaft menschliche Arbeitskraft in der Landwirtschaft verschwendet wird und die Menschheit verarmt, weil Menschen in der 2. und 3. Welt in der Landwirtschaft ohne Maschinen arbeiten.

    Für die massenhafte Produktion von größeren Elektroautos mit Lithiumbatterien reichen die weltweiten Vorräte an Lithium und Kobalt nicht auch nur ansatzweise aus. Man könnte jedoch massenhaft ultraleichte 1-Mann-Kleinstfahrzeuge (von der Größe eines Go-Karts) für die Städte mit Bleiakkus bauen. Die Vorräte an Blei würden auch für Milliarden solcher Fahrzeuge reichen. Für Langstrecken wäre es möglicherweise sinnvoll, diese „Go-Karts“ so zu bauen, dass man die Akkus schnell und einfach – ähnlich wie Gasflaschen – an Tankstellen gegen aufgeladene Akkus austauschen kann. Öffentliche Parkplätze könnte man leicht mit Stromanschlüssen zwecks Aufladens der Akkus versehen.

    Außerdem sollte man den Güterverkehr – soweit möglich – vom Schiff und vom Lkw auf den Güterzug verlagern, um Öl zu sparen.

    Wenn jemand fälschlicherweise behauptet, dass Atomkraftwerke angeblich keine Wärme liefern würden, dann meint er wohl, dass man mit Atomkraftwerken schlecht das Wasser von Heizungen erhitzen kann.

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      löst Industrialisierung der Landwirtschaft ein Problem oder ist sie ein Problem?
      Meiner Meinung nach ist Industrialisierung der Landwirtschaft ein Problem und nicht nur das, sondern das Problem hinter dem Problem ist Fortschritts-Denken.

      Für Stadtverkehr braucht es keine 1-Mann-GoKarts.
      Fahrrad fahren ist gesund für die Seele und nebenbei auch gut gegen "Zivilisationskrankheiten", die maßgeblich durch Bewegungsmangel verursacht werden.

  10. wasserader sagt:

    Wir sind doch am guten flexiblen Weg.
    War noch Atomkraft gefährlich und mit Tschernobyl und Fukushima in seiner Gefährlichkeit bestätigt treten wir nun mit der Grünen Atomkraft nicht nur gegen das Böse im Osten an sondern beschreiten auch den leuchtenden Pfad der Klimarettung.
    Es sind nur noch Rechte und Querulanten die sich dem positiven Fortschritt und Sicherheit und natürlich Solidarität durch Kernkraft verweigern.
    Es geht weiter im Besten Deutschland das es je gab.

  11. _Box sagt:

    Da wär noch was wegen, "Mit einer „schwarzen“ Regierung wäre der Jugoslawienkrieg nicht möglich gewesen, ebenso wenig wie die Teilnahme am Krieg in Afghanistan."

    Da:

    Wie der BND im Auftrage von Hans-Dietrich Genscher und Klaus Kinkel : Jugoslawien zerstörte
    Posted on Mai 21, 2010 von balkansurfer
    https://balkaninfo.wordpress.com/2010/05/21/wie-der-bnd-im-auftrage-von-hans-dietrich-genscher-und-klaus-kinkel-jugoslawien-zerstorte/

    Und wegen der "roten" Durchseuchung (interessante Wortwahl, neben der Diffamierung aufgrund von Äußerlichkeiten):

    Dafür hatte dieser Staat:

    Parteien der Mitte: Null Toleranz gegenüber Nazis?
    25. Februar 2020 Jens Loewe
    Um den mit Thüringen eingetretenen Schlamassel aufzulösen, müssten einige Missverständnisse aufgeklärt werden – Ein Kommentar

    https://www.heise.de/tp/features/Parteien-der-Mitte-Null-Toleranz-gegenueber-Nazis-4665883.html

    Doch immer Lösungen parat:

    28. Januar 2022: 50 Jahre Radikalenerlass
    25. Januar 2022 um 15:25 Ein Artikel von: Redaktion

    Demnächst jährt sich zum 50. Mal der Beschluss zur sogenannten Überprüfungspraxis von Bewerbern für den öffentlichen Dienst, gemeinhin Radikalenerlass genannt. Aus diesem Anlass hat Reinhold Lang einen einschlägigen Text geschickt. Er war als Juso-Vorsitzender im SPD-Kreisverband Karlsruhe und aktiver politischer Studierendenvertreter der Universität Karlsruhe selbst betroffen von einem „Berufsverbotsverfahren“. – Zum „Jubiläum“ sendete die ARD eine Doku des Filmemachers Herrmann G. Abmayr, auf die wir hier verlinken. Das ist insgesamt ein interessantes Dokument der Zeitgeschichte. – Was am 28. Januar 1972 beschlossen wurde, ist schlimm. Der Beschluss hat aber nicht eine ganze Generation betroffen, wie es auch in dem Film von Abmayr heißt. Er hat sehr selektiv zugeschlagen. Albrecht Müller.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=80129

    Oder auch anders:

    Urteil ohne Bekanntgabe der konkreten gerichtlichen Gründe
    Mordfall Lübcke: Ungereimtheiten und merkwürdiges Versagen von Medien und Justiz
    Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait
    (…)
    In der Politik wie in den Medien ist wiederholt – nicht nur zum Fall Lübcke – die Haltung einer Unrechtskumpanei zu beobachten, ein breit gefächertes Netz von Personen, das sich über ein halbes Jahrhundert lang mit allen Mitteln an der Macht hält. Durch Millionen Euro Spenden von Großunternehmen, Banken, Versicherungen und ihren Verbänden macht sich Politik käuflich und die Republik auch. Unsägliche unaufgeklärte kriminelle Affairen brandmarken mafiöse Verhältnisse innerhalb der CDU: Mord des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Uwe Barschel (11.10.1987), die CDU-Geldspenden-Affaire mit den schwarzen Koffern in der 90 Jahren unter Kanzler Kohl, Mord an Petra Kelly und Gerd Bastian (19.10.1992), auch als Selbstmord der Öffentlichkeit mit einem Riesenaufwand verkauft, Verschwinden von Akten und Dokumenten im Kanzleramt bei der Machtübergabe von CDU-Kanzler Helmut Kohl an Gerhard Schröder (1998), das Kundus-Massaker (4.9.2009) ohne ordentliche staatsanwaltschaftliche Aufklärung und ohne Gerichtsverfahren, Love-Parade-Katastrophe Duisburg ohne sofortige strafrechtliche Folgen am 24. Juli 2010 und weitere dunkle Untaten, die alle unaufgeklärt blieben, während die CDU das Land durch ihren so genannten „Verfassungsschutz“ kontrolliert, als wäre es ihr Privatbesitz und sie ungestört weiter regiert. Gestalten diese Verhältnisse keinen Unrechtsstaat?

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27264

    Also was taugt die oberflächliche Farblehre und das Ausklammern der Herrchen?

    • Querdenker sagt:

      Und wegen der "roten" Durchseuchung (interessante Wortwahl,

      @_Box: Ist mir auch unangenehm auf gefallen! Aber Herr Haisenko ist für mich nicht wirklich ernst zu nehmen. Beispiel hier im Text:
      "Die Antwort kam spontan: „Bist du blöd? Das weiß ich doch nicht! Wir kriegen die Sendezeit sowieso nicht!“ Das war der Moment, als ich erkannte, wes´ Geistes Kind diese Leute sind. Ich machte ein paar schnelle Schritte voraus, bog links …"

      Also, weil einer der Organisatoren? der Demo keinen Plan hatte, war alles Null und Nichtig? Um es freundlich zu formulieren, das ist eine sehr undifferenzierte Sichtweise :-(

  12. KaraHasan sagt:

    Herr Haisenko,
    Sie veheimlichen hier etwas. Die SPD und die Grünen sind in den Krieg der US-Nato gegen Russland in der Ukraine hineingerutscht. Aber stellen sie sich mal vor, der CDU Parteichef Friedrich Merz wäre nun Kanzler. Was glauben Sie, wessen Geistes Kind Friedrich Merz ist?!

    • Nevyn sagt:

      "Was glauben Sie, wessen Geistes Kind Friedrich Merz ist?!"
      Immerhin traue ich ihm zu, einen Geist zu haben, dessen Kind er sein kann.

    • dr.kloebner sagt:

      "Hineingerutscht"….ist höchstens die stets selbe Faust der Puppenspieler in den Allerwertesten der austauschbaren Politikhandpuppen-EGAL welcher Couleur.

    • Fass sagt:

      "Merz ist…" das hat er doch immer wieder deutlich gemacht – mit ihm hätte es viel schneller viel 'wirkmächtigere' Waffen gegeben. Rot-Grün bereitet den Boden für die nächste Etappe/Steigerung des Systems – so wie Merkel still und leise die Schandtaten von Fischer/SPD manifestiert und vertieft hat wird der Folgekanzler aus CDU (mmn auch AfD möglich) die jetzt erzeugten Unwuchten weiter ausweiten… weil – alle so vergesslich sind : ))

    • _Box sagt:

      Ich schätze daß die Politiker ihre Sponsoren, wie einst von Pispers vorgeschlagen, auf den Klamotten tragen sollten. Das würde die Sache erheblich erleichtern (blöde Idee, tarnen und täuschen ist ja Sinn der Sache):

      Lockdown-Überlegungen :
      Friedrich Merz will 2G am Arbeitsplatz: „Kein Ungeimpfter mehr im Büro“

      Der Zugang zum Betrieb und zur Arbeitsstelle sei dann „nur noch für Geimpfte und Genesene möglich, mit allen Konsequenzen“.
      AFP/mlg, 24.11.2021

      https://www.berliner-zeitung.de/news/merz-schlaegt-lockdown-fuer-ungeimpfte-und-2g-am-arbeitsplatz-vor-li.196709

      Friedrich Merz in Kiew: Erschütternd, doch gut für die Bilanz
      5 Mai 2022 08:10 Uhr

      Friedrich Merz, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU, besuchte Kiew und traf Wladimir Selenskij. Eigentlich ein Protokollverstoß. Und nicht einmal wirklich propagandatauglich. Aber solche Besuche sind ohnehin mittlerweile nur noch US-amerikanische Selbstgespräche.

      https://de.rt.com/meinung/137711-friedrich-merz-in-kiew/

      Friedrich Merz, der Insolvenzverwalter für Blackrock | Von Hermann Ploppa

      Keine Frage: aus der jetzigen katastrophalen Ampel-Regierung soll der CDU-Vorsitzende als „starker Mann“ und Messias uns aus tiefer Not führen. Tatsächlich erfolgt jedoch stattdessen die komplette Übergabe des Gemeineigentums in die Hände globaler Finanzkartelle

      https://apolut.net/friedrich-merz-der-insolvenzverwalter-fuer-blackrock-von-hermann-ploppa/

      Wenn Friedrich Merz mal dran wäre: Klartext aus früheren Jahren
      14. September 2021 um 11:58 Ein Artikel von Werner Rügemer

      Zum Wahlkampf-Team des CDU-Bundeskanzler-Kandidaten Armin Laschet gehört auch der Wunschkandidat der nationalen und internationalen Unternehmer- und Finanzlobby. Schon seit 2017 gehört er zu den engsten Beratern des NRW-Ministerpräsidenten.[1] Aber er muss sich dem inhaltslos-langweiligen Gutmenschen-Gewäsch des laschen Luschi Laschet anpassen. Doch Merz’ nachhaltige extreme neoliberale Positionen bis in die jüngste Vergangenheit zeigen, was hinter der populistischen Fassade schlummert. Wir dokumentieren Auszüge aus dem Kapitel über Merz aus dem aktuellen Buch von Werner Rügemer: „BlackRock & Co enteignen! Auf den Spuren einer unbekannten Weltmacht“ (2021). Belege sind weggelassen.

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=76002

  13. cumbb sagt:

    Die Eliten zeigen den "Deutschen" mit bspw. den "Grünen", für wieeee dooooof sie sie halten;-)
    Und sie behalten recht;-)

  14. cumbb sagt:

    Nö!
    "Die Grünen" scheitern nicht: sie setzen 1A die Agenda der Globalen Elite um – wofür sie ja auch installiert worden sind;-)

  15. inselberg sagt:

    Die Grünen scheitern an der Degeneration der Gesellschaft, diese wurde so sehr mit Lob überschüttet dass sie zu keiner kritischen Außensicht mehr im Stande ist und man ihnen das Rüstzeug auch nicht mehr liefert – liefern kann.

    Den Rest erledigt dann die Nostalgie und zehrt immer noch von den Anti-Atomkraft-Demos.

    Nebenbei: Die restliche B-Garde glänzt auch nur weil sie nur einen Hauch cleverer als jene grünen Archetypen sind, anzunehmen sie wären mehr als Marionetten wäre fatal.

    • Nevyn sagt:

      Die Grünen sind vor allem eine Wohlstandspartei und Frau Lang stellt nur die passende Galionsfigur dar.
      Die Grünen und Grüninnen verprassen gerade, was vergangene Generationen in diesem Land oft unter Entbehrungen geschaffen haben. Ich weiß nicht, ob man es ihnen übel nehmen kann; als sie geboren wurden, war alles schon da, also mussten sie denken, das war schon immer so und werde ewig und für alle reichen.
      Vermutlich werden wir schneller auf dem Boden der Tatsachen ankommen als uns lieb ist. Moral muss man sich nämlich leisten können, besonders die grüne.
      So welkt die Partei durch die Jahreszeiten: hellgrün, dunkelgrün, bunt, braun. Demnach haben sie jetzt Spätherbst.

  16. dr.kloebner sagt:

    Qualifikation und Kompetenz müssen in jedem Fall und aufs Herzhafteste beurteilt werden! Die körperlichen Attribute, die allerorten behänselt werden sind Privatsache, sonst läuft jegliche berechtigte Kritik Gefahr, im Kindergartensand zu verlaufen!

    • inselberg sagt:

      Nein, sind sie nicht. Wenn ein junger Mensch, und das ist hier das Paradebeispiel, keine Kontrolle über sein Essverhalten hat , gäbe es andere Gründe würde es strategisch ausgeschlachtet werden, sagt dies einiges über seinen generellen Fähigkeiten und seinen "Leidensweg" aus.
      Letzterer wird nun durch eine "Machtposition" kompensiert. Ironischerweise geschieht dies vollkommen unbewusst da das "dicke Kind" (oder wie Sanchez es freundlicher nennt) immer noch die Kontrolle übernimmt und sich einredet es sei in seiner Genialität unverstanden.

    • dr.kloebner sagt:

      "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!"

    • Out-law sagt:

      Hr .Müller-Lüdenscheid ist der Meinung :"Bei dem Kindergarten sollten wir die dicken Enten draußen lassen !"

  17. zurfall sagt:

    …"Abgesehen davon, dass man mit der Menge an Kalorien, die sie für den Erhalt ihrer Unförmigkeit zu sich nehmen muss, zwei Großfamilien in Afrika ernähren könnte, ist mir unverständlich, wie jemand dieses Wesen als Chefin anerkennen kann. 28 Jahre alt, nie etwas ordentliches gearbeitet und ihr Studium hat sie ohne Abschluss abgebrochen. Was muss man über den Geisteszustand eines Grünen denken, der dieses Wesen zur Chefin gewählt hat und sich ihr so unterordnet? Oder Frau Baerbock, die Schwierigkeiten hat, ein dreisilbiges Wort fehlerfrei auszusprechen."…Bravo Herr Haisenko. Deutlicher kann man die Verworrenheit bei den grünen Ideologen nicht mehr beschreiben. Solch eine Truppe regiert Deutschland. Was läuft da völlig falsch????? Fischer, Roth, KGE, Bütikofer, Lang, Omni…. ojoihjoijoijoijoijoi………da sind Kernreaktoren wohl die geringste Bedrohung. Nicht nur bei den Grünen hat sich eine derartige Spezies bis an die Spitze gemogelt.

  18. zurfall sagt:

    Eine Tochter von einem Kunden von mir ging mit dieser Frau Lang in die Schule und sagte…"diese Person war die dümmste Schüssel in der Klasse"…Das verkrachte Studium ist demnach nur noch eine logische Konsequenz. Als Basis einer Karriere bei den Grünen stand dies nicht im Wege. Herr Haisenko hat vollkommen Recht.

    • Ein paar stellen waren mir trotzdem zu hart. Von jemandem als "Wesen" zu sprechen… in dem Kontext hat das auf mich entmenschlichend gewirkt.

    • Out-law sagt:

      Vermutlich haben Sie Recht ,dennoch ,wie Ihr "Agentenname " besagt ein Doppelherz ,was man bei solcher grüngetünchter Regierungskoalition nicht mehr feststellen kann .Ob das nun an übergewichtigen Personen oder an geistlosen Bemerkungen liegen mag bleibt dahingestellt,das Ergebnis wäre wichtig,und das ist katastrophal,nicht nur für die Entmenschlichung einzelner Bürger unter dem Coronaregime ,sondern für den Werdegang dieses Landes !

    • zurfall sagt:

      andererseits fragt man sich was diese Person sich herausnimmt anderen Leuten dies zuzumuten. Wie konnte es soweit kommen eine derartige Unförmigkeit zu erreichen. Von einer krankhaften Entwicklung mal ganz abgesehen wäre es nur als Nachlässigkeit sich, seinem eigenen Körper und anderen gegenüber zu erklären. Dieses Phänomen trifft man besonders in Amerika sehr oft an. Völlig überfettete Personen. Eine Folge der unkontrollierten fast food Ernährung. Immer feste druff, es reklamiert ja niemand bis man auf einmal zwei Sitze im Flieger buchen muß. Spätesten dann sollte man erkennen dass etwas falsch läuft im Leben. Immer der von anderen eingeforderte Respekt wird von diesen Leuten anderen gegenüber nie erbracht. Man frisst bis man platzt.

    • Fass sagt:

      entsprechend dem Artikel folgend die Kommentare! Na gut, dann erinnere ich mal, das es durchaus Kulturen gibt, bei denen reichlicher Leibesumfang dem Schönheitsideal entspricht.
      Zur Frage wie es soweit kommen konnte – es könnte daran liegen, das die Grünen die einzige Parlamentspartei waren, die zumindest vorgeblich etwas grundegend am bestehenden System ändern wollten. An einem System, dem alle, einschließlich der hier vergammelten den absehbaren Untergang predigen.

    • zurfall sagt:

      genau, auch Menschenopfer hat es in der Menschheitsgeschichte schon mal gegeben. Die Grünen haben noch nie ein heisses Eisen angefasst. Sie haben sich daran nur ihre Hände gewärmt.

    • Fass sagt:

      Habe nicht in der Vergangenheitsform geschrieben, den eurozentrismus vlt ein wenig hoch eingestellt? Welche heißen Eisen wurden denn in den letzten 20 Jahren im Bundestag geschmiedet? Mir fallen nur Sachen wie HartzIV, Ich-AG mit eigenem Marketing, Privatisierung wie bspw. Autobahnen, erfolgreiche Projektierung von Maut, (Stuttgart 21) und Berliner Flughafen usw ein

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