Ein Standpunkt von Hans-Jürgen Geese.
Professor Jeffrey Sachs ist ein weltweit bekannter amerikanischer Ökonom, der sich insbesondere als Experte für nachhaltige Ökonomien und Armutsbekämpfung einen Namen gemacht hat. Er war und ist Berater einer Reihe von Regierungen. Professor Sachs ist bekennender Jude, der die Politik der Regierung in Israel scharf verurteilt.
Durch sein Eintreten für den Frieden wurde er zu einem der weltweit bekanntesten Kritiker der momentanen Kriegspolitik in Europa und im Nahen Osten, insbesondere des aggressiven Vorgehens der U.S. Regierung.
Hier ist eine leicht verkürzte Wiedergabe des von mir aus dem Englischen übersetzten Briefes, den Professor Sachs kürzlich an Bundeskanzler Friedrich Merz sandte. Dieser offene Brief wurde von den deutschen Medien ignoriert, er verdient aber meiner Ansicht nach weite Aufmerksamkeit in der Bundesrepublik, da er überzeugend die ganze Entwicklungsgeschichte des Krieges in der Ukraine im Detail aufzeigt.
Nachdem Sie diesen Brief gelesen haben, können Sie nicht mehr behaupten: „Ich habe es nicht gewusst.“
„Bundeskanzler Merz,
in meinem Brief an Sie vor einem halben Jahr drängte ich darauf, dass Deutschland diplomatische Aktivitäten mit Russland beginnt, anstatt die Normalisierung des Krieges weiterzuführen. Jetzt, 6 Monate später, hat sich die Situation dramatisch verschlechtert. Europa und Russland gleiten in einen offenen Krieg. Und in diesem Trend, Herr Bundeskanzler, ist Ihre Verantwortung einzigartig. Keine europäische Führungspersönlichkeit – weder in Paris noch in Warschau noch in Rom – hat den gleichen Einfluss, den Sie besitzen oder hat die Macht, die Sie persönlich innehaben, um den Verlauf dieser Katastrophe zu unterbrechen. Werden Sie sich für den Frieden einsetzen?
Im Januar 2026 haben Sie sich selbst, mit Premierministerin Meloni und Präsident Macron, dafür stark gemacht, wieder Beziehungen mit Russland aufzunehmen. Sie beschrieben Russland als „ein europäisches Land“. Aber Sie haben diese Diplomatie dann doch nicht begonnen. Da es um die Zukunft Europas geht, ist Ihr Verhalten eine ungeheuerliche Verweigerung von Führung. Haben Sie in Ihrer Zeit als Kanzler auch nur einen einzigen Versuch unternommen, mit Präsident Putin in einen Dialog zu treten? Oder hat Ihr Außenminister auch nur einen einzigen Versuch unternommen, mit Außenminister Lavrov in einen wirklichen Dialog zu treten? Soweit der Öffentlichkeit bekannt ist die Antwort nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht, weil die Dringlichkeit von Ihnen nicht erkannt wurde.
Die vergangenen Tage haben eine gefährliche Beschleunigung der Ereignisse herbeigeführt, die jeden in Europa aufrütteln sollte. Beide Hauptstädte sind jetzt unter ständigem Angriff. Die ukrainischen Langstreckendrohnen haben Moskau getroffen, einschließlich ziviler Residenzen. Der Beschuss von Kiew durch Russische Raketen und Drohnen hat sich intensiviert. Ukrainische Drohnen haben den Luftraum der baltischen Staaten überquert, wodurch die Gefahr aufgekommen ist, dass Europa direkt in diesen Krieg verwickelt wird. Ein grauenvoller Angriff auf eine Schule in Lugansk hat noch weiter die ohnehin dürftige Zurückhaltung aufgelöst, die bisher bestand. Und am 25. Mai, auf Anweisung von Präsident Putin, informierte Außenminister Lavrov offiziell den amerikanischen Außenminister, dass die russischen Streitkräfte von nun an „systematische, ständige Angriffe“ auf Einrichtungen und Entscheidungszentren in Kiew durchführen werden. Das russische Außenministerium riet, dass die Vereinigten Staaten und andere Länder „die Evakuierung ihres diplomatischen Personals und anderer Bürger aus der Hauptstadt der Ukraine sicherstellen.“ Diese Mitteilung ist die Ankündigung einer verschärften Eskalation. Diplomatie ist dringender denn je gefordert.
Die Verteidigung der Ukraine kann nicht durch ein fortführendes Gemetzel, sondern nur durch Frieden aufgrund von Bedingungen erreicht werden, die für alle Parteien akzeptabel sind. Aber stattdessen erleben wir eine Eskalation, mit noch mehr Toten, mit noch mehr Zerstörung und mit der realen Aussicht, dass der Krieg sich über die Ukraine hinaus ausweiten wird. Durch Ihren Aufruf zu noch immer mehr Waffen, zu immer größerer Kampfintensität und durch Ihre immer lauter werdenden Stellungnahmen, die „Entschlossenheit“ ausdrücken, und indem Sie signalisieren, dass sich Deutschland auf Krieg vorbereitet, anstatt für eine Beendigung des Krieges zu wirken, haben Sie es zugelassen, dass Berlin ein Beschleuniger anstatt eines Bremsers eines Europaweiten Krieges wird.
Deutschlands Verantwortung: Sechs Punkte
Deutschland trägt eine tiefe Verantwortung für die Situation, der es nun gegenübersteht. Bevor Deutschland zu einer Politik des Friedens zurückkehren kann, muss es ehrlich der Vergangenheit in die Augen schauen. Ich spreche im Folgenden von sechs ernsten Verfehlungen der deutschen Außenpolitik gegenüber Russland, seit der Deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990.
Erstens: Der 2 plus 4 Vertrag und die Ausweitung der NATO nach Osten. Am 12. September 1990 unterzeichnete Deutschland in Moskau den Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland, der die Wiedervereinigung vollendete. Dieser Vertrag basierte auf feierlichen Versicherungen an Mikhail Gorbachev von Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, James Baker und anderen westlichen Führungspersönlichkeiten, dass die NATO sich nicht nach Osten ausweiten würde. Die inzwischen freigegebenen Dokumente – einschließlich eines Memorandums im National Security Archive of George Washington University – sind eindeutig: Solche Versicherungen wurden in der Tat geleistet. Diese Versicherungen wurden in den Jahren 1990 und 1991 mehrmals bestätigt.
Der 2 plus 4 Vertrag beschränkt die Stationierung von NATO Truppen auf das Gebiet der ehemaligen DDR, und bezieht sich auf die Prinzipien des Vertrages von Helsinki, der ausdrückt, dass die Sicherheit eines Landes nicht auf Kosten eines anderen Landes erfolgen sollte. Wird irgendein ernst zu nehmender Mensch glauben, dass die Sowjetunion sich Sorgen wegen Truppen des Westens auf dem Gebiet der ehemaligen DDR machte, aber keine Bedenken hatte, wenn sich die NATO Armeen in Warschau oder Vilnius oder Kiew befinden? Natürlich nicht.
Das Thema der NATO Ausweitung wurde im Detail diskutiert und ausdrückliche Versicherungen einer Nichtausweitung nach Osten wurden von Deutschland an die Sowjetregierung abgegeben – und wurden dann gebrochen. Deutschland war der Hauptnutznießer dieser Versicherungen, die die Gegenleistung für die Wiedervereinigung Deutschlands waren. Dennoch, bereits 1993 begannen deutsche Politiker, an dem Bruch dieser Versicherungen zu arbeiten.
Zweitens: Kanzlerin Merkels eigene Aussagen. In ihren Memoiren schreibt Angela Merkel mit beeindruckender Offenheit, dass sie während des Gipfeltreffens in Bukarest im Jahre 2008 verstand, dass die Einladung an die Ukraine und an Georgien, in die NATO einzutreten, einer Kriegserklärung an Russland gleichkäme. Sie kannte Russlands rote Linie. Und dennoch gab sie dem amerikanischen Druck nach und akzeptierte den Wortlaut des Communiques, dass die Ukraine und Georgien NATO Mitglieder werden sollten. Dieser eine Satz setzte die Katastrophe von 2014 und 2022 in Bewegung. Merkels spätere Offenheit ist ein Geschenk an ihre Nachfolger: Sie hat ihnen gesagt, eindeutig und in ihren eigenen Worten, wie die Verständigung damals lautete. Deutschland sollte sich jetzt nicht mit anderen Worten herauszureden versuchen.
Drittens: Der Verrat der Vereinbarung vom 21. Februar 2014. Am 21. Februar 2014, in Kiew, vereinbarten der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier und seine polnischen und französischen Kollegen eine Übereinkunft mit Präsident Yanukovych und der Opposition. Diese Übereinkunft sprach von einer Rückkehr zu der Verfassung von 2004, der Bildung einer nationalen Einheitsregierung, vorgezogenen Präsidentschaftswahlen. Präsident Putin wurde informiert. Die Vereinbarung wurde bestätigt. Aber innerhalb von 24 Stunden wurde Yanukovych gewaltsam durch einen Coup beseitigt. Deutschland bestand nicht auf dem Abkommen, das es doch gerade erst garantiert hatte. Stattdessen folgte Deutschland den Amerikanern und unterstützte die neue Regierung, so, als ob keine Vereinbarung existierte. Diese Entscheidung überzeugte Moskau, dass man den Unterschriften westlicher Staaten nicht trauen kann.
Viertens: Minsk II. Im Februar 2015 verhandelte Kanzlerin Merkel persönlich das Minsk II Abkommen. Die wesentliche Vereinbarung: Die Autonomie der Donbas Regionen innerhalb einer souveränen Ukraine. Diese wurde über die folgenden 7 Jahre nicht von der Regierung in Kiew durchgeführt. Deutschland übte keinen Druck auf Kiew aus. Merkel bestätigte später, dass diese Vereinbarung nur benutzt wurde, um Zeit herauszuschinden, um die Ukraine zu bewaffnen. Präsident Hollande sagte das Gleiche. Die Garantie war, in anderen Worten, nichts weiter als eine Strategie auf Anweisung von Washington. Noch einmal war die Nachricht an Moskau, dass die Unterschriften des Westens nichts wert sind.
Fünftens: Nord Stream. Am 7. Februar 2022 gab Präsident Biden im “East Room“ des Weißen Hauses bekannt (Kanzler Scholz stand neben ihm), dass, „sollte eine Invasion Russlands in die Ukraine stattfinden..., dann wird es nicht länger Nord Stream 2 geben. Wir werden das zu einem Ende bringen.“ Auf die Frage, wie er das anstellen wolle, antwortete Biden: „Ich versichere Ihnen, wir werden in der Lage sein, das durchzuführen.“ Sieben Monate später wurden die Pipelines in einem Sabotageakt in der Ostsee zerstört. Die verfügbaren Anhaltspunkte weisen sehr stark auf eine ukrainisch-amerikanische Aktion hin. Der deutschen Regierung ist das seit langem bekannt. Dennoch hat Deutschland es zugelassen, dass die Schuldzuweisung der Öffentlichkeit auf Russland fällt, entgegen aller Beweise. Dieser Akt von Industriesabotage gegen die deutsche Wirtschaft ist bisher nicht von Staatsanwaltschaften und Gerichten verfolgt worden.
Sechstens: Das Istanbul Abkommen war im April 2022 ganz nah. Nur Wochen nach der russischen Invasion im Februar 2022 waren sich die Verhandlungspartner Russland und die Ukraine in Istanbul fast einig über die Bedingungen für ein Friedensabkommen, nämlich: Neutralität der Ukraine außerhalb der NATO, multilaterale Sicherheitsgarantien, vereinbarte Truppenbeschränkungen, und die langfristige politische Lösung der Fragen im Zusammenhang mit dem Donbas und der Krim. Die Vereinbarung hätte innerhalb von Tagen herbeigeführt werden können. Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett, einer der Vermittler, hat öffentlich bestätigt, dass eine Vereinbarung kurz bevorstand und dass der Westen, insbesondere die Vereinigten Staaten und Großbritannien, einschritten, um sie zu verhindern. Dass die Mission von Premierminister Boris Johnson in Kiew im April 2022 darin bestand, die Ukraine anzuweisen, nicht zu unterzeichnen, ist offiziell bestätigt. Hunderttausende von ukrainischen und russischen Leben und die europäische Friedensordnung sind der Preis für dieses US/britische Einschreiten. Deutschland hat in dieser Angelegenheit nicht seine Stimme erhoben, obwohl Deutschland, mehr als irgend ein anderes europäisches Land, die wirtschaftlichen Konsequenzen getragen hat.
Die zweite Katastrophe: Deutschlands wirtschaftliche Selbstzerstörung
Ihre erste Sorge muss der Frieden sein. Aber eine zweite Katastrophe entwickelt sich daneben: Die vorsätzliche Zerstörung der deutschen Wirtschaft, wobei Berlin sowohl der Verursacher als auch das Opfer ist.
Die Industrien Deutschlands waren auf dem Handel mit Russland aufgebaut. Die Zerstörung von Nord Stream und die anschließende Auflösung der wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland führten dazu, dass Deutschland Gas aus den U.S.A. zu einem Preis kauft, der mehrere Male höher ist als der für das russische Gas. Das nennt man wirtschaftlichen Selbstmord. Der deutsche Chemiesektor, der Stahlsektor, die Glasindustrie, die energieintensiven Produzenten, die Basis des Mittelstandes, verlieren alle täglich mehr und mehr ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Hoch qualifizierte Arbeitsplätze gehen verloren. Die deutschen Steuerzahler, die deutschen Konsumenten transferieren nationalen Wohlstand von Deutschland nach Amerika in einem Maße, das es so in der Nachkriegszeit in Europa nie gegeben hat.
Dazu kommt noch, dass die deutsche Regierung sich zu einer enormen Aufrüstung verpflichtet hat: Hunderte von Milliarden Euros über die nächsten zehn Jahre, für einen Krieg, den die Diplomatie leicht verhindern kann. Dies ist eine unglaubliche Verschwendung von nationalen Ressourcen. Die fundamentale Herausforderung, der Deutschland in diesem Jahrzehnt gegenüber steht, ist die Wettbewerbsfähigkeit im Digitalzeitalter. Jeder Euro, der für Panzer, Raketen und Artilleriegranaten ausgegeben wird ist ein Euro, der nicht für Deutschlands Fähigkeiten auf den Gebieten KI, Chipdesign und Chipherstellung ausgegeben wird. Deutschland braucht aber eine erstklassige Energieinfrastruktur und high-speed digitale Netzwerke, um eine führende globale Wirtschaft zu bleiben.
Die harte Realität, Herr Bundeskanzler, ist, dass man mit diesen Waffen keine Sicherheit kaufen kann, die Diplomatie mit einem Bruchteil der Kosten kaufen könnte. Und es wird keinen Wohlstand ohne Investitionen in digitale und energiebezogene Wirtschaftsbereiche geben.
Mein Appell
Bundeskanzler Merz, die Frage ob Europa in einen allgemeinen Krieg gerät oder ob Europa zu Verhandlungen zurückkehrt, und damit zu wirtschaftlicher Vernunft, liegt, unter allen europäischen Staatenlenkern, vor allem bei Ihnen. Die Zeit ist knapp. Bitte beginnen Sie einen Dialog mit Präsident Putin. Bitte senden Sie Ihren Außenminister nach Moskau, oder laden Sie den russischen Außenminister nach Berlin ein. Bitte öffnen Sie die OSZE Kommunikationskanäle, deren Schwächung Deutschland zugelassen hat. Bitte weisen Sie Kiew an, die Angriffe auf zivile Ziele zu unterlassen.
Das wichtigste: Bitte sagen Sie den deutschen Bürgerinnen und Bürgern die Wahrheit, nämlich, dass ein Verhandlungsfrieden auf der Basis der Neutralität der Ukraine ein realistischer Weg aus der Katastrophe heraus ist, und dass eine Wiederherstellung normaler wirtschaftlicher Beziehungen zu Russland der realistische Weg aus dem Verfall der deutschen Industrie sein wird.
Die Bedingungen für eine akzeptable Vereinbarung, die Deutschland vorschlagen kann, sind eindeutig. Alle Seiten verzichten auf die Anwendung von Gewalt bei der Lösung von Gebietsfragen. Die Ukraine wird ihre Neutralität wieder herstellen. Die NATO wird für alle Zeit auf eine weitere Osterweiterung verzichten.
Europa und Russland würden wieder wirtschaftliche Beziehungen aufnehmen und die Kriegstreiberei aufgeben. Die OSZE wird wieder das zentrale Forum für Fragen der europäischen Sicherheit sein, auf der Grundlage, dass die Europäische Sicherheit unzertrennbar ist und dass die Sicherheit nicht auf der Grundlage von Militärblöcken besteht. Nach Erreichen dieses Friedens wird Deutschland seine nationalen Ressourcen für Investitionen in den Bereichen bereitstellen, die die Zukunft der deutschen Industrie erfordern.
Die Geschichte wird aufzeichnen, was Sie in den kommenden Wochen tun werden, und was Sie nicht tun werden. So wie die deutsche Öffentlichkeit das zur Kenntnis nehmen wird. So wie die Menschen in Russland, in der Ukraine und überall in Europa das zur Kenntnis nehmen werden. Die Zeit für Diplomatie ist gekommen. Herr Bundeskanzler, Sie müssen Ihre Wahl treffen.
Hochachtungsvoll
Jeffrey D. Sachs
Professor der Columbia Universität
Nachwort:
In einem Gespräch, das der deutsche Journalist Patrik Baab vor kurzem mit der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, führte, sagte Marija Sacharowa zum Schluss des Interviews, dass Russland bereit sei, innerhalb von ein paar Wochen Gas über die noch bestehenden Röhren der Nord Stream Verbindung an Deutschland zu liefern. So einfach.
Wenn die Aussagen von Jeffrey Sachs stimmen sollten, dann hat die Bundesregierung dieses Desaster zu einem hohen Grade mitverschuldet. Es ist doch wohl daher die verdammte Pflicht der Bundesregierung, jetzt endlich den Frieden herbeizuführen. So viel Elend wurde bereits verursacht. Wofür?
Dieser Krieg in der Ukraine ist eine Bankrotterklärung der Ethik der westlichen Welt, die sich vollkommen einer Politik des Wahnsinns ergeben hat. Wer zum Teufel schert sich um eine NATO Mitgliedschaft der Ukraine? Wie viele Millionen Tote ist das wert? Und dann natürlich: Was war das Wort von Angela Merkel wert? Was ist das Wort eines Bundeskanzlers heute überhaupt noch wert? Und vor allem: Was ist das Wort eines Deutschen in unserer Zeit noch wert?
Es gibt keinen logischen Grund warum Deutschland in diesem Wahnsinn untergehen muss. Die Russen warten.
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
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Dieser Beitrag erschien zuerst am 14. Juni 2026 bei anderweltonline.com
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Bild: Ökonom Jeffrey Sachs Porträtprofessor an der Columbia University und Spezialist für nachhaltige Entwicklung.
Bildquelle: Focus Pix / shutterstock
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