Bastian Barucker: Wie konnte es so weit kommen? Im Gespräch mit Hans-Joachim Maaz

Die Corona-Krise begann mit Horrorbildern aus Italien und Modellrechnungen, die Hunderttausende Tote vorhersagten. Eine Kommunikation der Angst dominierte das Mediengeschehen Anfang 2020. Nach anfänglicher Unklarheit über die Gefahr des Virus, liefert im März 2020 ein Kreuzfahrtschiff die eigentlich frohe Botschaft, dass Corona kein Killervirus ist und keine außergewöhliche Gefahr für die gesamte Bevölkerung besteht. Trotz aller danach folgenden Studien und Belege, die das Killer-Virus Narrativ zum Wanken hätten bringen müssen, herrscht nun seit über zwei Jahren mehrheitlich Angst.

Ein Großteil der Bevölkerung glaubt Politikern und ihren Beratern, hat historisch einzigartige Grundrechtseinschränkungen über sich ergehen lassen und ist weiterhin der Meinung, dass die „Autoritäten“ das Richtige tun. Die medizinische Aufklärung über das Virus ist größtenteils beendet. Die bedeutsame Frage ist aktuell, wie konnte es so weit überhaupt kommen? Wie war es möglich, dass sich die Bevölkerung so in Angst versetzen ließ? Was war bereits lange vor Corona in unserer Gesellschaft vorhanden, was die anhaltende Massenpsychose überhaupt möglich gemacht hat?

Für diese Fragen machte sich Bastian Barucker auf den Weg und besuchte den Psychotherapeuten Hans-Joachim Maaz. Er verfasst seit Jahrzehnten Bücher über die Psyche unserer Gesellschaft. Auch zu Corona hat er bereits zwei Bücher verfasst. Folgend sehen Sie nun das Gespräch mit dem Thema „Wie konnte es so weit kommen?

Artikel zum Interview: Hier

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Artikel über das Kreuzfahrtschiff: https://www.boston.com/news/health/2020/03/17/coronavirus-decisions-without-reliable-data/

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Dieser Beitrag wurde von Bastian Barucker am 27.06.2022 auf YouTube veröffentlicht.

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Der zugehörige Textbeitrag findet sich auf der Homepage von Bastian Barucker.

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Bildquelle: Bastian Barucker (Screenshot)

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Kommentare (5)

5 Kommentare zu: “Bastian Barucker: Wie konnte es so weit kommen? Im Gespräch mit Hans-Joachim Maaz

  1. Ursprung sagt:

    Interessant der Bericht Baruckers. dass Indigene die Verschwoerungstheoretiker als Seismographen interpretieren. Ob das generell so ist oder nur die Meinung einer indigenen Doktorandin, bleibt unbestaetigt.
    Aus dem Gespraech ist jedenfalls keine Patentloesung ableitbar, wie aus der Psychomuehle herauszukommen waere.
    Entsprechend rezeptlos bleibt das Gespraech.
    Mehr bietet die Hirnforschung. Da wird greifbarer die Empathieherkunft geschildert, Ersatzloesungen dafuer benannt, wenns noch fehlt und auf "Potentialentfaltung" verwiesen, eine Art Individuell luebergreifende Gruppenbewusstseinsbildung, wie es in der Schwarm- und Rudelbildung auch in der tierischen Natur etabliert ist.
    In diese Denkrichtung zu gehen, hier zu experimentieren macht mehr Hoffnung, als die beiden Gespraechspartner in ihrem etwas ratlosem Rueckblick es dem vorliegendem Gespraechsverlauf bewenden lassen mussten.

  2. Fass sagt:

    Vielleicht lautet die Frage „Wie schaffen wir es, dass sich Menschen für das Wohl der Allgemeinheit engagieren obwohl sie ihren inneren Frieden gemacht haben und dies keinerlei gesellschaftliche Anerkennung bringt?“
    Ansonsten drehen wir uns vmtl immer und immer wieder im Kreis, freundlich gesagt. Eine Lösung wird nur möglich sein, wenn man gleichzeitig auf das Individuum (Erziehung) und die gesellschaftlichen Strukturen (Werte und Rechtslage) schaut.

    Bricht man alles runter auf den kleinsten Nenner bleibt als Verrechnungseinheit die Zeit – also Arbeitsstunde gegen Arbeitsstunde – mit Nuancen ob man für die jeweilige Epoche und Gesellschaft gerade die passenden Anlagen hat oder nicht.
    Nun kann man sich und die Mitmenschen fragen, ob man wirklich Freiheit für alle will. *g

  3. Nevyn sagt:

    Meine Sicht auf de Thematik ist eine etwas andere, ich teile jedoch die Beobachtungen und Schlussfolgerungen von Dr. Maaz.
    Insbesondere die Feststellung, dass auch die sogenannten Gesunden die gleichen psychischen Probleme haben wie die Auffälligen, sie meist nur besser kompensieren können, erscheint mir wesentlich. Man kommt nicht umhin, die eigenen Themen anzusehen und in das eigene Schattenreich abzusteigen. Dabei erfasst der Begriff der Katharsis wesentlich tiefere Schichten als sie in der Psychotherapie zugänglich werden. Einer, der das sehr gut beschrieben hat, war Dante Alighieri. Solche Arbeiten gibt es vermutlich schon seit Jahrtausenden, doch es war immer nur eine relativ kleine Zahl von Menschen, die sich ihnen unterzog. Doch für die ersten Erfahrungen kann Psychotherapie auch als Selbsterfahrung in einer Encountergruppe, ein guter Einstieg sein. Ich selbst habe eine solche Erfahrung noch bei Dr. Büntig machen dürfen.

    Bleibt für die Menschheit zu hoffen dass endlich eine kritische Masse sich entschließt, eigene Traumen aufzuarbeiten und Projektionen zurück zu nehmen. Angebote und Methoden gibt es wesentlich mehr als früher.

    • Ursprung sagt:

      Eine "kritische Masse" wird sich nicht -allein schon definitorisch- als Masse wahrnehmen koennen. Als keine solche sich wahrnehmen koennen und als Folge solcher Nichtwahrnehmung "zu was" sich zu entscheiden einen Anlass sehen.
      Dennoch koennte es Beteiligten ploetzlich eines Tages passieren, festzustellen, dass sie gerade in einer kritischen Masse gewesen waren und sich dabei individuell zu was entschieden haben, was eine Mehrheit auch getan hat.
      So geht Schwarmbildung. Es passierte einfach was mit den Beteiligten, Sinnvolles im Rueckblick, ohne dass es einer Schwarmsteuerung bedurft haette.
      Koennte ein Schwarm reden -kann er natuerlich nicht, nicht mal sich erkennen- wuerde er von Gefuehl, Gott, demokratischem Impetus, Fuegung reden.
      "Naturmystiker" wuerden von Bewusstseinserweiterung reden, Naturphysiker von einer Bewegung in der 4. Dimension (als zeitueberfreifende) Achse.
      Da ist schon noch was im Busche hinkuenftig. Ist nur noch nicht benamt.

  4. theDude sagt:

    guter man ! …..lesenswert & recht umfangreich für den einsteiger dazu auch „express zeitung nr.43/44“

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