Aus der Systemkrise zur Freiheit

Chancen und Lösungen

Ein Meinungsbeitrag und Auszug aus dem Buch „Aus der Systemkrise zur Freiheit“ von Hermann von Bering.

Hier der Link zum Buchkauf: https://shop.tredition.com/booktitle/Aus_der_Systemkrise_zur_Freiheit/W-335-728-021

In Zeiten, in denen Niedergangskräfte dominieren, kommt es auf den ganzen Menschen an, auf den Entschluss, nicht mit dem Strom und nicht gegen den Strom zu schwimmen, sondern Neuland zu schaffen, in sich selbst und in seinem Wirkungskreis.“ (Rudolf Steiner)

Die Großen hören auf zu herrschen wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.“ (Friedrich Schiller)

Einleitung

Die Epoche, in der wir gerade leben, ist eine der bedeutendsten der modernen Geschichte. Nicht nur der Frieden, den wir jahrzehntelang genießen durften, ist in Gefahr, auch unsere gesamte Kultur, unsere Arbeitswelt, unsere Lebensgewohnheiten – all das soll radikal geändert werden, wenn es nach dem Willen der Reichen und Mächtigen geht. Sie wollen die totale Kontrolle, die komplette Unterwerfung aller, die nicht zu ihrem Club gehören, und sie arbeiten mit Hochdruck daran.

Andererseits fordert all das Böse, das immer sichtbarer wird, Widerstand heraus. Ein Prozess des Aufwachens hat begonnen und wächst unaufhaltsam. In nur drei Jahren haben Millionen von Menschen erkennen müssen, dass sie von fast allen Institutionen belogen werden. Man sperrt sie ein in sinnlose Lockdowns und Quarantäne, unterdrückt die freie Meinung, nimmt ihnen ihre Rechte, ihre Würde, ihre Gesundheit und manchen auch das Leben.

Unterdrückung gab es zwar auch schon vor der Krise, doch damals passierte es eher im Verborgenen. Nun wächst die Zahl der Kritiker an dem verbrecherischen System stetig an, und das Gute daran ist: dieser Prozess des Erwachens ist nicht mehr umkehrbar. Wer einmal erkannt hat, wie übel uns mitgespielt wird, fällt auf die Gehirnwäsche nicht mehr herein.

Wir befinden uns mitten in einem weltweiten Erkenntnisprozess, der wiederum die Voraussetzung schafft für den nächsten Schritt: den Aufbau eines neuen Systems des Zusammenlebens, welches die Bedürfnisse aller Menschen erfüllt, ihnen mehr Zeit zum Leben gibt sowie wirkliche Freiheit, es selbst zu gestalten.

Jede Krise trägt Veränderung in sich, doch nicht nur zum Schlechteren. Wenn sie richtig genutzt wird, kann auch etwas besseres entstehen – es liegt an uns. Das chinesische Schriftzeichen für „Krise“ setzt sich übrigens zusammen aus den beiden Zeichen für „Gefahr“ und „Chance“.

Wo viel Schatten ist, muss auch Licht sein, denn wir leben in einer dualen Welt („Yin und Yang“). Wer nur eine Seite der Medaille betrachtet, sollte sie vielleicht einmal umzudrehen. Defensive Gefahrenabwehr ist gut und richtig, aber ich möchte vor allem die andere Seite aufzeigen, die des Aufbaus. Denn es gibt Alternativen zum alten System, in allen Bereichen, und viele werden schon erprobt.

Ich werde also beide Seiten der Medaille näher beleuchten. Der erste Teil des Buches spricht von den Gefahren, die durchaus ernst zu nehmen sind. Er zeigt, dass es möglich ist, den Tatsachen ohne Angst ins Auge zu blicken und aus den gewonnenen Erkenntnissen Strategien zu entwickeln, sich vorzubereiten und handlungsfähig zu werden. Das beginnt auf der persönlichen Ebene und wird später auch politisch relevant. Darüber spreche ich dann im zweiten Teil des Buches.

Denn die weltweite Krise, die wir gerade durchleben, bietet uns zum ersten Mal die Möglichkeit, eine bessere Welt aufzubauen, indem sie den Blick öffnet auf die vielen Probleme des alten Systems, sei es in Politik, Wirtschaft, Medizin, Schule oder Wissenschaft. Genau das ist die Voraussetzung dafür, aus den Fehlern zu lernen, um es künftig besser zu machen.

Kaum etwas gibt so viel Kraft wie die Arbeit an einem gemeinsamen Ziel, das uns und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft ermöglicht. Und nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Wir können und wollen nicht zurück in das alte System vor der großen Krise, das auf Lügen und Ungerechtigkeit aufbaut. Die Zeit ist reif für neue, bessere Wege.

Begleiten Sie mich auf diesem Weg, fassen Sie neuen Mut und teilen Sie ihn mit anderen. Dazu lade ich Sie ein, auf dass die Hoffnung auf eine bessere Zeit in uns allen erwachen möge!

Der missbrauchte „Klimaschutz“

Neben dem „klassischen“ Umweltschutz gibt es auch den politischen. Hier versucht man mit dem Argument, die Umwelt zu schützen, ganz andere Ziele durchzusetzen, von denen aber nicht gesprochen wird. Ein Beispiel dazu: Ab dem Ende der 70er Jahre wurde behauptet, die Ozonschicht der Erde sei in Gefahr, und zwar durch Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW), die würden das Ozon aus der Stratosphäre holen. Es wurde eine weltweite Panik inszeniert: ohne Ozon würde die UV-Strahlung der Sonne nicht mehr gefiltert, das Hautkrebsrisiko würde steigen. Sofort forderten Umweltschützer lautstark ein weltweites FCKW-Verbot, was mit Hilfe der Pressekampagnen auch durchgesetzt werden konnte, obwohl die Theorie wissenschaftlicher Unfug war. (1)

Was aber war der Sinn des Ganzen? FCKWs waren seit 50 Jahren weltweit erfolgreich im Einsatz, besonders als Kühlmittel in Klimaanlagen und Kühlschränken. Doch Ende der 70er Jahre liefen die Patente aus, was die Profite des US-Chemie-Multis DuPont bedrohte, denn die Lizenzgebühren fielen weg. Neuere Ersatzstoffe waren patentiert, aber viel teurer als FCKWs. Also mussten die FCKWs vom Markt, und zwar weltweit, per Verbot. Der Trick mit dem „Ozonloch“ hatte funktioniert, es durfte aus den Schlagzeilen verschwinden, die Menschen fühlten sich „gerettet“ und DuPont machte noch mehr Profit mit den Ersatzstoffen.

Das Ganze funktioniert nach der Hegelschen Dialektik: These – Antithese – Synthese. Erschaffe ein Problem, biete eine „Lösung“ an, setze deine „Lösung“ durch. Nach demselben Muster ist auch der „Klimawandel“ gestrickt. Die These beruht auf drei Kernaussagen:

  1. „Ein höherer CO2-Anteil in der Luft erhöht die Durchschnittstemperatur der Erde“,
  2. „Das ist schädlich“ und
  3. „Der Mensch hat den entscheidenden Anteil am Steigen des CO2-Anteils.“

Alle drei Aussagen sind falsch. Mit 0,04% ist CO2 nur ein Spurenelement in der Luft, viel zu wenig um einen messbaren Temperaturunterschied zu erzeugen. Auch der Mechanismus, wie das gehen soll, wurde nie nachgewiesen (2), aber um so öfter behauptet. (3)

Die Temperatur der Atmosphäre wird viel mehr von der Sonnenaktivität beeinflusst, die in verschiedenen Zyklen schwankt, sowie von der Wolkenbildung. Sie war über Jahrtausende nie konstant, es gab immer Warm- und Eiszeiten, das ist normal. Klima ist keine feste Größe, es ändert sich ständig. Als die Wikinger Grönland entdeckten, war es grün, daher der Name. In der mittelalterlichen Warmphase wurde z.B. in Norddeutschland Wein angebaut. Als das Klima später wieder abkühlte, waren Ernteausfälle und Hungersnöte die Folge.

Mehr CO2 in der Luft ist sogar ein Segen für die Natur, denn es fördert das Pflanzenwachstum enorm, weswegen in Gewächshäusern künstlich CO2 eingebracht wird. (4) Weltweit würde mehr geerntet werden, ohne Anstieg der Temperatur. Wenn der CO2-Anteil jedoch auf die Hälfte fallen würde, würden die meisten Pflanzen beginnen zu sterben. Wir sollten also so viel CO2 wie möglich in die Luft bringen. Leider ist der menschliche Anteil am Kohlendioxid verschwindend klein verglichen mit natürlichen Ursachen wie Vulkanausbrüche oder Ausgasung aus den Meeren.

Gibt es also einen „Klimawandel“? Ja, es gab ihn schon immer und wird ihn immer geben. „Klima“ ist keine konstante Größe und verändert sich ständig, was man am Wechsel der Warm- und der Eiszeiten deutlich sieht. Die Geister scheiden sich nur daran, wie die Änderungen bewertet werden und an der Frage, ob CO2 dabei überhaupt eine Rolle spielt.

Ich habe aus meiner Faktensammlung als Argumentationshilfe ein paar Punkte zusammengestellt:

  • Der Anteil des CO2 in der Luft beträgt nur 0,04% der Anteil des „menschengemachten“ CO2 davon nach großzügigen Schätzungen maximal 4%, der Anteil Deutschlands daran 1,76%. Daraus ergibt sich der „deutsche“ Anteil in der Luft von 0,000028%. Das zu reduzieren, rettet garantiert das Weltklima und ist jedes Opfer wert…

  • Jeder Vulkanausbruch wirft die Rechnung über den Haufen, weil die ausgestoßenen Gase jede menschliche Emission mengenmäßig weit übertrifft.

  • Es ist inzwischen bewiesen, dass in der Erdgeschichte nie auf einen CO2-Anstieg eine Erwärmung folgte, sondern es ist genau umgekehrt, wie Eiskernbohrungen ergaben. Nach Warmphasen folgten nach ein paar hundert Jahren durch Erwärmung der Weltmeere ein Anstieg von CO2, weil es in kaltem Wasser stärker gebunden wird und in warmen Wasser ausgast (so wie bei einer warmen Sprudelflasche).

  • Eine Studie (5) verglich die Daten zur Position der Antarktis-Eisberge aus den Logbüchern von James Cook und anderer Entdecker vor 300 Jahren mit heutigen Satellitendaten. Diese Gebiete haben sich bis heute nicht verändert: „Wo sie [die alten Seefahrer] Eisberge sahen, sehen wir heute Eisberge; wo sie sie nicht sahen, sehen wir sie nicht.” (6)

  • Der Geologe Professor Ian Plimer sagt: Die Frage, ob sich der Planet erwärmt oder nicht, hängt ganz davon ab, wann man mit den Messungen beginnt. „Wenn man in den 1850er Jahren mit den Messungen begann, gab es eine allgemeine Erwärmung von etwa 0,7°C. Wenn man mit den Messungen im Mittelalter beginnt, haben wir eine Abkühlung von etwa vier Grad Celsius. Wenn Sie mir also sagen, dass sich der Planet erwärmt, dann ist meine Frage: Seit wann?” (7)

Seit fast 50 Jahren propagiert das von der UNO gegründete IPCC (8), der „Weltklimarat“ seine Theorien zum Klimawandel. Dieser hat laut ARD-Report (9) nicht nur „das Meinungsmonopol beim Klimawandel“, sondern zensiert auch Klimawissenschaftler. (10) Das IPCC forscht nicht selbst sondern wertet Forschungen aus aller Welt aus, wobei Arbeiten, die die offizielle Klimaagenda widerlegen, grundsätzlich außen vor bleiben. Die Berichte des IPCC werden „Szenarien“ genannt, da es wissenschaftlich nicht möglich ist, Prognosen zu machen, weil das System der Atmosphäre viel zu komplex ist. Wie sollte man für die nächsten fünf oder zehn Jahre etwas voraussagen, wenn der Wetterbericht für mehr als drei Tage schon sehr ungenau wird?

Das ist den Leuten vom „Klimarat“ durchaus klar, doch man muss im Kleingedruckten suchen, um es zu finden: In der Klimaforschung und -modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes, nicht lineares chaotisches System handelt. Deswegen sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich. (11) Dennoch wird seit den 80er Jahren mit immer komplizierteren Computersimulationen an immer größeren Rechnerzentren so lange an einzelnen Parametern geschraubt, bis das Gewünschte herauskommt.

Das zeigt sich bei der Überprüfung vergangener „Szenarien“, die alle daneben lagen. Auffallend ist, „dass Aussagen wie z.B. der prognostizierte Anstieg des Meeresspiegels vollkommen übertrieben waren. Einst apokalyptische Endzeitszenarien mussten vom IPCC Jahre später deutlich nach unten korrigiert werden. Das Ziel des IPCC war offensichtlich die Angsterzeugung beim verunsicherten Publikum […]

Die Temperaturen sind bei weitem nicht so hoch angestiegen, wie das vom IPCC noch vor zwei Jahrzehnten in düsteren Szenarien verkündet wurde […]

Die bis 2015 gemessenen Temperaturenreihen lagen sogar noch knapp unter der niedrigsten Schätzung des IPCC aus 1995. (12) […]

Interessant ist, dass dabei die tatsächlich gemessenen Temperaturen ausgerechnet den Modellen am nächsten kommen, die diesen Temperaturverlauf nur bei auf Null reduzierten CO2-Emmissionen vorhersagten. Die Natur verhält sich also laut Modellrechnung genau so, als ob wir kein CO2 ausstießen.“ (13)

Im Jahr 2009 brachten Hacker E-Mail-Dateien führender Wissenschaftler des IPCC an die Öffentlichkeit, aus denen hervorging, dass Datensätze so manipuliert worden waren, dass steigende Temperaturen wie gewünscht dabei herauskamen. Der Skandal ging damals als „Climategate“ durch die Medien. (14)

Trotz dieser peinlichen Bilanz macht der „Weltklimarat“ fröhlich weiter mit seinen „Szenarien“ und behauptet frech, das sei „Wissenschaft“ und „die Mehrheit der Wissenschaftler“ würde hinter diesem Unsinn stehen. Das tut sie keineswegs, und da kritische Stimmen im Mainstream meist totgeschwiegen werden, lasse ich hier einige zu Wort kommen:

  • Der Physik-Nobelpreisträger Professor Ivar Giaever hat zusammen mit 1.400 Wissenschaftlern eine Erklärung herausgebracht, in der es heißt: „Klimamodelle und Statistiken hätten soviel Mängel, daß sie nicht mehr im Entferntesten plausibel seien. Daher gibt es weder einen „Klimanotstand“ noch einen Grund zur Panik, so die Experten… Die Klimaforschung basiere nicht mehr auf Wissenschaft … und ignoriert, dass die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 förderlich ist. Es gebe keine statistischen Beweise dafür, dass die globale Erwärmung Naturkatastrophen verstärkt. ‘Wir lehnen die schädliche und unrealistische Netto-Null-CO2-Politik, die für 2050 vorgeschlagen wird, entschieden ab.’ (15)

  • In den USA wurden die zulässigen CO2-Werte für Kraftwerke weiter gesenkt. Zwei Physik-Professoren von der Universität Princeton und dem MIT kritisierten, dass „die Rechtfertigung der neuen Vorschriften nicht auf wissenschaftlichen Fakten, sondern auf politischen Meinungen und spekulativen Modellen beruhen, die sich durchweg als falsch erwiesen haben.“ (16)

  • Dr. John Clauser, Nobelpreisträger für Physik 2022, bezeichnete die These vom „Klimanotstand“ als „gefährliche Korruption der Wissenschaft, die die Weltwirtschaft und das Wohlergehen von Milliarden von Menschen bedroht“ und dass sich die fehlgeleitete Klimawissenschaft „in eine massive schockjournalistische Pseudowissenschaft verwandelt hat“. Steigende CO2-Konzentrationen würden der Welt sogar zugutekommen. Was das IPCC unter den Tisch fallen lässt ist der enorme Einfluss der Wolken: „Die Schwankungen in der Wolkendecke, die für die tatsächliche Energiebilanz von Bedeutung sind, sind 200-mal stärker als der kleine Effekt von CO₂ und Methan. Das ist so ziemlich das, was der IPCC und andere verwenden – eine wolkenfreie Erde.“Ich kann getrost sagen, dass es keine echte Klimakrise gibt und dass der Klimawandel keine extremen Wetterereignisse verursacht.“ (17)

  • Der Mitbegründer von Greenpeace und Umweltschützer Dr. Patrick Moore hält die Anti-Kohlendioxid-Agenda für einen Schwindel und ist ebenfalls der Meinung, dass ein erhöhter Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre von Vorteil ist. Die Behauptung, der Klimawandel sei „vom Menschen verursacht“, hält Moore für „Propaganda“, die er als „gefährlich“ bezeichnet. „Rettet den Planeten vor Umweltbetrügern, falschen Greenpeace-Leuten und der falschen Greta Thunberg! Sie lügen! Wir sehen, dass sie in vielen Dingen falsch liegen. Sie irren, dass der CO2-Gehalt zu hoch sei. Es ist niedriger als jemals zuvor in der gesamten Erdgeschichte. Wir treten in eine Phase ein, in der Pflanzen aufgrund des in den letzten 600 Millionen Jahren entstandenen CO2-Mangels absterben werden. Wir befinden uns in keiner Warmzeit… Wenn wir tatsächlich Netto-Null erreichen würden, würden mindestens 50% der Bevölkerung an Hunger und Krankheiten sterben. Denn mindestens 50 % der Bevölkerung sind auf Stickstoffdünger angewiesen, um zu überleben. Und es gibt Leute, die versuchen, das zu verbieten, und die Niederlande und Sri Lanka haben solche Schritte bereits unternommen. Es ist also wirklich ein verkappter Todeswunsch, und die Verkappung besteht darin, die Erde zu retten, die eigentlich gar nicht gerettet werden muss.“ (18)

Von wegen: „alle Wissenschaftler stehen hinter der Klimatheorie“. Nur die, die sich dafür prostituiert haben.

Die Klimasekte

Inzwischen sind die Meinungen durch Dauerpropaganda und Gehirnwäsche auf allen Ebenen so sehr polarisiert worden, wie auch bei den Themen Corona, Impfungen, Ukraine oder Palästina. Viele Menschen wurden fanatisiert – absichtlich. Es ist, als ob es nie eine Aufklärung gegeben hätte, als ob der Hexenwahn oder religiöser Fanatismus wieder auferstehen sollen.

In der Tat erinnern die „friday-for-future“-Bewegung und die „letzte Generation“ stark an die Glaubensfanatiker des Mittelalters: Sie glauben an ein Dogma, das nicht bezweifelt werden darf, ihr Vatikan ist der Weltklimarat, ihre Prophetin ist die „heilige Greta“, sie machen Panik vor der kommenden Apokalypse, ihr Teufel, das Böse, an allem schuld, ist das CO2, doch mit Klimazertifikaten kann man sich von seinen „Sünden“ freikaufen (Ablasshandel), Verzicht und fleischloses Fasten wird gepredigt und Kritiker sind Ketzer, Kandidaten für den Scheiterhaufen. Alles schon mal dagewesen.

Jedoch ist diese Bewegung junger Menschen nicht von selbst entstanden. Hier wurde der jugendliche Idealismus, für eine bessere Welt zu kämpfen, wenn auch mit komplett untauglichen Mitteln, ausgenutzt. Denn statt Sympathie erzeugen Verkehrsblockaden und Farbschmierereien Ablehnung, denn es trifft ja Menschen (oder Kunstwerke), die nun gar nichts damit zu tun haben. Das polarisiert beide „Lager“ noch mehr, vermutlich ist genau das gewollt. Die Bewegung wurde initiiert und finanziert von amerikanischen NGOs wie dem „Climate Emergency Fund“ von Aileen Getty, der Enkelin des Erdöl-Tycoons Paul Getty, oder der „Equation Campaign“, die unter anderem von Soros’ „Open Society“ und dem Rockefeller Fund finanziert wird. (19)

Die britische Universität Bath befragte 10.000 Jugendliche in zehn Ländern und fand heraus: „Fast die Hälfte der weltweit befragten Jugendlichen (45%) geben an, dass Klimaangst und -stress ihr tägliches Leben und ihr Funktionieren beeinträchtigen. (20) Das WEF will nun mit Hinweis auf diese Studie die Jungendlichen schon in der Schule zu Klimaaktivisten erziehen. (21) Welch perfide Strategie, die Kinder erst in die Klimapanik zu treiben und dann ihre Angst auszunutzen, um sie zu Klimaprotesten aufzuwiegeln (und zu finanzieren)!

Von der politischen Komponente des Klimawahns für Kontrolle und Freiheitsbeschränkungen habe ich ja schon berichtet. Daneben gibt es, wie so oft, handfeste finanzielle Interessen. Eine – zugegeben – geniale Geschäftsidee ist die Erfindung der „CO2-Zertifikate“, besser gesagt: Verschmutzungsrechte. Wer Geld hat, darf so viel CO2 erzeugen, wie er sich leisten kann. Damit werden Autos, Flugreisen und Fleischessen automatisch zum Privileg für Reiche. Künftig gilt das womöglich auch fürs Kinderkriegen. Eine schwedische Studie hat schon mal ausgerechnet wie „klimaschädlich“ ein Baby ist: 58 Tonnen CO2 im Jahr. (22) So viele „Zertifikate“ können sich arme Familien dann nicht mehr leisten.

Inzwischen wird der Handel mit Zertifikaten der Industrie zum Milliardengeschäft. Und wo geht das Geld hin? Zum Beispiel an den weltweit führenden (und vom WEF gegründeten) Anbieter „Verra“. Und was macht der damit? Er fördert Umweltprojekte, die angeblich die CO2-Bilanz der Welt verbessern sollen. Etwa indem ein Stück Regenwald, das angeblich zum Abholzen freigegeben war, doch nicht abgeholzt wird.

Nun haben Forschungsteams 29 der 87 Waldschutzprojekte untersucht, die von Verra zertifiziert wurden und fanden heraus, dass 90% der Zertifikate (entsprechend 89 Millionen Tonnen CO2) nur auf dem Papier existieren – sogenannte „Geisterzertifikate“. (23) Da nur 30% der Projekte untersucht wurden, muss mit einer weit höheren Dunkelziffer gerechnet werden. Eine neue Art, Geld aus dem Nichts zu schöpfen, die nur aufgrund der Klimapanik überhaupt funktioniert.

Ein interessantes Buch zum kriminellen Handel mit Zertifikaten heißt: „Globaler Emissionshandel – Wie Luftverschmutzer belohnt werden“. (24)

Eine neuere Wahnsinnsidee ist ein US-Projekt, das unter anderem von Bill Gates mitfinanziert wird, das verhindern will, dass Bäume verbrennen oder verrotten und dabei CO2 frei wird. Wie soll das gehen? Indem man sie fällt und das Holz vergräbt, damit nichts in die Atmosphäre gelangt. Der US-Forstdienst plant, in den nächsten zehn Jahren 285.000 Quadratkilometer Wald im Westen des Landes zu fällen. (25) Das ist etwa so sinnvoll wie eine Guillotine als Therapie gegen Kopfschmerzen.

Zum Abschluss des Kapitels hier noch eine gute Nachricht: Seit 1982 hat die „National Oceanic and Atmospheric Administration“ Satelliten in der Umlaufbahn, die unter anderem auch die Vegetation auf der Erde messen können. Diese Messungen ergaben, dass die Erde bis 2016 grüner geworden ist, denn die begrünte Fläche der Vegetation hat um 14% zugenommen, das ist etwa die doppelte Fläche der USA! (26) Ob das etwas mit einem steigenden CO2-Anteil zu tun haben könnte? Jedenfalls erfahren wir das nicht aus dem Mainstream, denn das könnte ja die allgemeine Angstmache stören.

Sind Öl und Gas wirklich „fossil“?

Sinn und Zweck der Klimapanik ist die Kontrolle der Energie und damit der Industrieproduktion und des Verkehrs. In den 60er Jahren waren die meisten Öl- und Gasquellen im Besitz der westlichen Ölkonzerne. Sie saßen an der Quelle und kontrollierten Preise und Fördermengen. Energie wurde angeblich immer knapper, weil die Quellen irgendwann versiegen, so hieß es, etwa in der Studie des „Club of Rome“. (27) Ein knappes Gut erlaubt halt hohe Gewinnspannen. Nach den damaligen Prognosen müssten wir schon längst auf dem Trockenen sitzen.

Dann aber entdeckten russische Geologen, dass sich leere Ölquellen aus dem Untergrund wieder auffüllten und dass aus großer Tiefe, wo es keine Fossilien gibt, und in der Nähe tektonischer Spalten sehr viel Öl nach oben kommt. Damit war klar, dass Öl und Gas im Inneren der Erde immer wieder neu produziert wird. Unter extremem Druck und Temperatur wird es dort gebildet, was im Labor inzwischen bestätigt werden konnte. Diese Erkenntnis half den Russen beim effizienteren Suchen nach Kohlenwasserstoffen und ist einer der Gründe für deren prosperierende Förderindustrie.

Der Astrophysiker Thomas Gold (28) wies u.a. darauf hin, dass auf vielen Planeten Kohlenwasserstoffe nachgewiesen wurden, auch ohne fossile Tier- oder Pflanzenreste. Das heißt, es gibt nirgendwo ein „Peak-oil“, und folgerichtig werden auch immer neue Lagerstätten entdeckt.

Der US-Oberst Fletcher Prouty, seinerzeit ein hochrangiger Mitarbeiter in der Kennedy-Regierung, sagte in einem Interview 1994, Erdöl sei kein fossiler Brennstoff, sondern ein Mineral: „Es wurde noch nie ein Fossil, ein echtes Fossil, unterhalb von 16.000 Fuß gefunden… Wir bohren nach Öl in 30.000, 33.000, 28.000, jeden Tag in der Woche. Damit schließen wir aus, dass es sich um fossile Brennstoffe handelt. Man nennt es fossile Brennstoffe, damit die Öffentlichkeit das Gefühl hat, dass es sich um ein Gut handelt, das zur Neige geht und erschöpft wird. Wenn man die weltweiten Ölvorräte kennt, weiß man, dass sie noch lange nicht zur Neige gehen werden. Erdöl ist die am zweithäufigsten vorkommende Flüssigkeit auf der Erde.“ (29)

Mittlerweile gibt es weltweit ein Überangebot an Öl und Gas, deren Förderung aber künstlich gedrosselt wird, um die Preise hoch zu halten. Um langfristig eine künstliche Verknappung und Kontrolle der Märkte zu erreichen, haben die großen Konzerne das Pferd von hinten aufgezäumt: sie erfanden auf Basis der Klimalüge die CO2-Zertifikate. Dadurch kann der Verbrauch nach Wunsch eingeschränkt werden, auch dann, wenn eigentlich genug Brennstoff da ist. Denn zusätzliche Zertifikate müssen gekauft werden, wenn man weiter produzieren will. Schlaue Idee: Wenn man die Energiequelle in Fülle verfügbar ist kontrolliert man eben die Menge der Abgase. Das funktioniert aber nur auf Basis der Behauptung, CO2 sei schädlich. (30)

Quellen und Anmerkungen

(1) FCKWs sind chemisch sehr stabil, weswegen sie zum Feuer­löschen verwendet wurden, aber auch als Kühlmittel, Treibmittel in Spraydosen und zum Aufschäumen von Kunststoffen. Das Chlor löst sich nur schwer heraus und gelangt schon mal gar nicht in die Stratosphäre, um dort Ozon aufzulösen. Außerdem filtert Ozon nur weiche UV-Strahlung, die harte wird vom Sauerstoff absorbiert, wobei Ozon entsteht. Der behauptete „Rückgang“ des Ozons in der Stratosphäre („Ozonloch“) entpuppte sich als als natürliche zyklische Schwankung.

(2) Wie auch der Nachweis der Isolierung des „Coronavirus“, aber das sei nur am Rande erwähnt.

(4) Seit 2004 liefert die Shell-Ölraffinerie bei Rotterdam über eine Pipeline und ein rund 300 Kilometer langes Verteilungsnetzwerk rund 400.000 Tonnen CO2 an mehr als 580 Gewächshäuser.

(5) Dezember 2022 im „Journal for Glaciology“

(8) Intergovernmental Panel on Climate Change

(11) „Third Assessment Report” des IPCC, Sektion 14.2.2.2., Seite 774

(20) „Climate anxiety in children and young people and their beliefs about government responses to climate change: a global survey”, aus der Fachzeitschrift „The Lancet Planetary Health“

(24) Tamra Gilbertson und Oscar Reyes, Brandes & Apsel-Verlag 2012

(27) „Die Grenzen des Wachstums“. Der Club of Rome ist ein ähnlich elitärer Club wie das WEF (Weltwirtschaftsforum).

(28) Sein Buch „Biosphäre der heißen Tiefe“ ist als pdf-Datei im Netz zu finden.

(30) Sehr viel Material über alle Aspekte der Klimapolitik gibt es hier: http://eike-klima-energie.eu/

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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch „Aus der Systemkrise zur Freiheit“ von Hermann von Bering, tredition, Oktober 2023.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Kommentare (2)

2 Kommentare zu: “Aus der Systemkrise zur Freiheit

  1. Unser Problem ist nicht CO2, sondern der übermäßige Ressourcenverbrauch, und genau hier zeigt sich die Perfidität. Es werden zur angeblich notwendigen Reduzierung von CO2 folgende Projekte gefördert:
    – Elektromobilität
    – Erneuerbare Energien u.a. durch Ausbau der Windenergie
    – Wärmedämmung von Häusern
    – LNG statt Kohle
    – Atomkraft statt Verbrennungsenergie
    All das führt zu massiv mehr Ressourcenverbrauch.
    Wir müssen dagegen diesen senken, durch:
    – bessere und langlebigere Produkte
    – lokalere Produktion statt globaler
    – mehr ÖPNV, besonders im ländlichen Bereich
    – kleine Geschäfte statt immer monströserer Riesenläden
    – weniger Online Handel statt immer mehr
    – weniger Digitalisierung

    Das Klima können und sollten wir nicht ändern. Wir haben in den letzten Jahrtausenden schon zuviel kaputt gemacht, aber besonders diejenigen unter uns, die nach Macht gieren. Deren Anteil ist enorm.

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