Wer steuert Deutschlands Wirtschaft? | Von Ernst Wolff

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Deutschlands Wirtschaft befindet sich in einer tiefen Krise, und es sieht nicht so aus, als ob sich die Dinge demnächst zum Besseren wenden würden. Im Gegenteil, alles deutet darauf hin, dass das Land, das in den Jahren 2003 bis 2008 immerhin sechsmal hintereinander Exportweltmeister war, weiter wirtschaftlichen Schaden nehmen und noch stärker hinter seine Konkurrenten zurückfallen wird.

In den Augen vieler liegt das an der Inkompetenz der politischen Führung und der Unfähigkeit der Wirtschaft, sich den Fehlentscheidungen der Politik wirksam zu widersetzen. Diese Einschätzung aber setzt voraus, dass diejenigen, die uns als „Führung“ präsentiert werden, tatsächlich die Fäden in der Hand halten.

Aber ist das so? Werfen wir zur Beantwortung der Frage einen Blick auf die Bereiche, in denen die für die Wirtschaft wichtigsten Entscheidungen getroffen werden.

Da ist zuerst einmal die Geldpolitik. Sie wird von der EZB gesteuert. Die allerdings hängt seit der Weltfinanzkrise am Finanzdatenanalysesystem Aladdin des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, der seitdem als Berater mitentscheidet, in welche Kanäle das von ihr geschöpfte Geld fließt. Da BlackRock bei der US-Zentralbank Federal Reserve und der Bank of England dieselbe Rolle einnimmt und die EZB ganz sicher keine Entscheidung ohne vorherige Absprache insbesondere mit der FED trifft, kann man festhalten: Die Deutschland betreffende Geldpolitik orientiert sich nicht an den Interessen der deutschen Wirtschaft, sondern in erster Linie an denen des Vermögensverwalters BlackRock.

Betrachten wir als nächstes die Wirtschaftspolitik. Federführend ist hier das Wirtschaftsministerium unter Führung des grünen Berufspolitikers Habeck, der nie einen Posten in der Wirtschaft bekleidet und auch keinerlei sonstige Qualifikation für sein Amt mitgebracht hat. Seine wichtigste Staatssekretärin und Wirtschaftsberaterin, von deren Expertise er auf Grund seiner mangelnden fachlichen Kompetenz vollständig abhängig ist, hat 20 Jahre lang in der City of London für die US-Großbank Morgan Stanley gearbeitet, bevor sie zu BlackRock und anschließend in Habecks Ministerium gewechselt ist.

Habecks Chef wiederum, Bundeskanzler Olaf Scholz, wird in Wirtschaftsfragen von einem Ex-Banker aus den Reihen von Goldman-Sachs beraten. Einer der Hauptaktionäre von Goldman-Sachs ist niemand anders als … Blackrock. Der größte Vermögensverwalter der Welt spielt also auch in der deutschen Wirtschaftspolitik eine entscheidende Rolle.

Sehen wir uns als nächstes die größten Spieler im deutschen Wirtschaftsraum an und werfen wir einen Blick auf die 40 im DAX börsennotierten Schwergewichte. Bei 33 von ihnen, u.a.  Bayer, BASF, Allianz und E. ON, zählt zu den Großaktionären – BlackRock. Aber das ist nicht alles. Auch Vanguard, State Street, Fidelity u.a. zählen dazu – und sie sind untrennbar mit BlackRock verbandelt. So ist Vanguard Hauptaktionär von BlackRock, während beide zu den Großaktionären von Fidelity und State Street zählen. D.h.: Dreiviertel der deutschen Wirtschaftsgiganten sind zu unterschiedlichen Teilen den Interessen von BlackRock & Co. unterworfen.

Hinzu kommen weitere wichtige Querverbindungen. So sitzt BlackRock-Gründer und CEO Larry Fink seit 2019 zusammen mit Ex-Siemens-Chef Joe Kaeser, EZB-Chefin Lagarde und IWF-Chefin Georgiewa im Führungsgremium des World Economic Forum WEF, zu dessen „Beitragenden“ u.a. Olaf Scholz und Robert Habeck und zu dessen Young Global Leaders Außenministerin Baerbock und Landwirtschaftsminister Özdemir zählen.

Wessen Interessen das WEF vertritt, verrät ein Blick auf seine „Strategischen Partner“: Das sind ca. 120 internationale Großkonzerne mit Milliardenumsätzen, die fast alle eines gemeinsam haben: Zu ihren Großaktionären zählen BlackRock, Vanguard, State Street und Fidelity.

Bedenkt man, dass allein das von BlackRock und seinem Hauptaktionär Vanguard verwaltete Vermögen aktuell bei ca. 16,3 Billionen Dollar liegt und dass Deutschlands Bruttoinlandsprodukt, also die Summe aller in Deutschland in einem Jahr produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen, aktuell bei knapp 4,3 Billionen Dollar liegt, dann bekommt man ein Gespür für das Ausmaß an finanzieller Macht, mit dem man es hier zu tun hat.

Was bedeutet das nun für unsere wirtschaftliche Zukunft?

Ganz einfach: Sie wird nicht im Berliner Bundestag und auch nicht in den Chefetagen irgendwelcher in Deutschland ansässiger Großkonzerne entschieden, sondern in den Hauptquartieren von BlackRock & Co – und zwar so lange, bis eine genügend große Anzahl Menschen in diesem Land erkennt, dass unser größtes Problem nicht in der Migration, ungesicherten Grenzen oder der Parteien-Zusammensetzung des Bundestags besteht, sondern in der seit Jahrzehnten anhaltenden Entfesselung des Finanzsektors und ihren für uns alle verheerenden Folgen.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: funstarts33 / Shutterstock

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Kommentare (44)

44 Kommentare zu: “Wer steuert Deutschlands Wirtschaft? | Von Ernst Wolff

  1. How - Lennon sagt:

    Als ob es in anderen Ländern (viel) besser aussehen würde!

  2. FizzyIzzy sagt:

    https://youtu.be/7vjyE0zzUEc?si=tSxz8O6ztYTmXHo0

  3. Zivilist sagt:

    Wer oder was ist denn überhaupt die WIRTSCHAFT ?

    Es könnten ja die Zusammenhänge sein, die morgens die Schrippen auf den Tisch zaubern und die U-Bahn fahren lassen, interessiert aber niemand, niemand zählt mehr die Schrippen, sondern es geht ausschließlich um den Umsatz mit Schrippen etc. Von da ist es ein kleiner Schritt zur Ausrufung des Finanzkapitalismus, es geht um die erzielten Prozente der Geldvermehrung (im Grunde die Perversion der Wirtschaft) und wenn die nicht den Erwartungen entsprechen (weil die Technik vielleicht gerade keine passenden Effizienzsteigerungen hergibt) muß ein Krieg her, Klima, Covid, Ukraine, egal.

    Blackrock & Co betreiben im Grunde GELSDTROMFILTER, der Bäcker kann keine Schrippe backen, ohne daß die ihre Prozente machen. Eine völlig perverse Logik, nach der unsere Geschicke, die Geschicke der Menschheit, gelenkt werden. Die Figuren sind übrigens austauschbar, es finden sich immer genug Psychopathiefähige.

    • Mimir sagt:

      "…der Bäcker kann keine Schrippe backen, ohne daß die ihre Prozente machen."

      Nun, von den "Prozenten" finanzieren sie ihren eigenen Lebensunterhalt und den Betrieb selbst, nach dem die Produktionskosten gedeckt worden sind.

      Ist es vielleicht sinnvoller, was jetzt die Regierung vorhat? Subventionieren der künftigen Gaskraftwerke weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt. Also bewusst Geld verschwenden für irgendwas, das man selbst als unwirtschaftlich erkennt. In der Tat, Psychopathie.

      Also da ist mir der Bäcker, der schon mitten in der Nacht anfängt schwer zu arbeiten, viel lieber.
      Wissen Sie welche Gewinnmarge ein Bäckereibetrieb zurzeit so hat?
      Wo sich Scholz noch über einen lustig gemacht hat weil er von Strom auf Gas umstellte.

    • Nevyn sagt:

      Ich habe gelesen, wir bezahlen jetzt für das Freundschaftsgas, das mit Schweröldampfern über den Atlantik geschippert wird, etwa das Siebenfache von dem, was unser Feind uns bezahlen ließ. Stimmt das?
      Und wir bekommen es offenbar auch nur, wenn wir immer brav links an der Leine gehen.

    • Mimir sagt:

      @Nevyn
      Ja, das stimmt. Der Preis schwankt jedoch zwischen 7x und 10x.
      Na klar brav links an der Leine. Ich würde sogar sagen rechts an der Leine. Sie verstehen…
      Weil wenn nicht, dann kommt gar nix mehr. Hat der alte Joey schon halbwegs angedeutet. Aus Klimaschutz-Gründen. Was denn sonst? Da war unser Märchenschreiber ziemlich sauer. Das ist ein 20-jähriger Vertrag. Aber Joey hat gesagt, dass wir und Europa uns keine Sorgen machen müssen.
      Naja, ich vertrau' ihm voll und ganz.
      Wenn diese Lieferungen tatsächlich eingestellt werden sollten, dann sind wir aber sowas von am A… Da werden wir doch an Putins Tür klopf, klopfen müssen. Der wird sicher noch da sein. Der Märchenschreiber ganz sicher nicht mehr.
      Meine maßgebliche Meinung, wie "Heinz Becker" sagen würde.

    • local.man sagt:

      Wirtschaft in den Sinne, sollte ja der Güterproduktion dienen und damit einer Bedarfsbefriedigung der Gesellschaft.
      Dies ist natürlich etwas dehnbar, denn wo hört der eigentliche Bedarf auf und wo fängt Luxus an?
      Dies wird auch durch den Fortschritt stark verzerrt, denn viele fortschrittlichen Dinge dienen ja der Erleichterung und der Bedarf würde sich auch ohne diese stillen und decken lassen, aber wieder mit weit mehr Lasten auf den Schultern der Menschen, statt auf Maschineneinsatz.

      Aber wir sind ja bei der Debatte wofür eine Wirtschift da ist, schon längst am eigentlichen Sinn vorbei.
      Heute muss ein Markt bedient werden und die Produkte, egal welche – also auch eine Banane – werden für den Markt gemacht, nicht für den Menschen, um ihn zu dienen, oder im Falle der Banane ihn bestmöglich zu versorgen.

      Daher haben wir ja auch eine Kaputtmachwirtschaft als Schattenwirtschaft mitlaufen, die nicht nur geplante Obsoleszenz beinhaltet damit immer nachproduziert werden kann und das Hamsterrad am laufen bleibt, sondern auch alle Arten von Bullshit-Jobs mittlerweile ca. 50%, Überbürokratie als Notwendigkeit der Herrschaftsausübung über Systemstruktur, Technologie-Unterdrückung die dem Markt und damit den Machthabern gefährlich werden kann weiter ihr Monopol zu sichern, Ressourcen-Vernichtung um Preise hochzuhalten und Knappheit zu erzeugen und Güter/Warenverknappung, wie z.B. Neuwagenfriedhöfe in der Wüste.

      Und dann kommen noch weitere Manipulationstechniken hinzu. Außerdem das Schuldgeld-System, welches immer mehr den Wert des Geldes herabsetzt, weil immer mehr gedruckt wird, für immer mehr Schuldlasten und sich von der Realwirtschaft immer heftiger entkoppelt und schlussendlich in Zusammenbruch oder Schuldenschnitt endet. Exponential-Funktion lässt hier grüßen und wir alle können irgendwann diese Last eh nicht mehr stemmen.

      Wir leben also in einer reinen künstlichen Welt einer kleinen Minderheit und diese braucht, auch wegen des Fortschritts einen Bruch, um die Zustände zu wahren, aber natürlich mit sich an den Spitzen und mit Hilfe des Fortschritts, noch restriktiver.

      Wie soll eine kleine Minderheit sonst auch die Kontrolle über eine wachsende Menschheit behalten, wenn sie dazu nicht genau diesen Weg geht, den wir sehen und miterleben seit Jahrzehnten?

      Besserung nur durch unser Eingreifen möglich.
      Aber man sieht ja, wie massiv man dagegen arbeitet und immer mehr alles versperrt, kaputt macht, oder gegeneinander aufhetzt.
      Selbst wenn ein Herr Habeck wirklich nicht kapiert was er da tut, was ich bezweifle, spielt das eh keine Rolle. Wie Herr Wolff schon sagte, und Herr Seehofer hat dies ja schon vor vielen Jahren zugegeben, dass die Leute die gewählt sind nur Schauspieler sind und die Macht woanders sitzt.

      Auch gab er hier im Interview, viele Jahre vorher schon dies zum Besten und damit sagte er ja auch nichts anderes aus.
      https://youtu.be/zLkT0EHI3sY?t=11

      Also was bleibt ist die Änderung durch uns.. Niemand sonst wird sich darum kümmern, die Machthaber sowieso nicht.

    • How - Lennon sagt:

      @local.man
      Soweit alles richtig.
      Nur: der Hauptgrund warum dieses System (längst) am Ende ist, sind die knapp und knapper werdenden Ressourcen bzw. die nicht mehr weiter auszuplündernde Natur und Mensch.
      Und wenn immer weiter Schuldgeld in die Märkte gepumpt wird, explodiert die Inflation, wie zuletzt gesehen. Die Massen lassen sich auch nicht mehr in Kriegen verheizen, dafür sind sie doch schon zu aufgeklärt, auch Spielchen und Tricks wie Corona gehen zunehmend nach hinten los. Die Massen machen da zunehmend einfach nicht mehr mit.

      Daher braucht es keine Revolutionen, die Natur bzw. Entwicklung sorgen schon ganz von selbst dafür, dass dieses Ausbeutersystem und ihre Profiteure beschleunigt von der Bildfläche verschwinden.

  4. Nevyn sagt:

    Hayden schrieb: »Auf der anderen Seite muss man sich allerdings fragen wie das alles mit den Plänen des WEF "Sie besitzen nichts mehr und sind glücklich" zusammenpasst, denn wenn ich kein Geld mehr habe, kann ich sowieso keine Produkte mehr von denen kaufen, irgendwo ist also der Wurm drin, außer diese 120 Unternehmen sind ganz zufällig aus Bereichen die immer gebraucht werden, wie Nahrungsmittel, Baubranche, Kleidung, Infrastruktur und wenn man zu den machtgeilen Kontrollfreaks gehört, (Überwachungs)technik , Waffen, Militär…«

    Wir sehen solche Prozesse immer aus der Froschperspektive. Haben Sie sich schon mal in einer Hierarchie nach oben gearbeitet? Dann werden sie wissen, dass auf jeder Ebene anders gespielt wird. Wenn man sich die Pyramide auf dem Dollar-Schein ansieht, fällt die Lücke auf, zwischen dem Stumpf und der Spitze. Was könnte damit wohl gemeint sein?

    Da Bewegungen in der Vertikale immer mit Veränderungen von Bewusstseinszuständen zu tun haben, sind wir vielleicht gar nicht in der Lage, zu erfassen, worum es in diesem „Spiel ohne Grenzen“ am Ende wirklich geht. Wir sind so in unserer Materie-Hypnose gefangen, in unserem Unwissen darüber, was es noch alles gibt, von dem wir nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben. Wenn also unten um Geld gespielt wird, darüber um Macht, dann sind die übergeordneten Spielregeln vielleicht ganz andere. Wir sollten nicht so arrogant sein, zu glauben, was da läuft, wenn wir nicht einmal unsere Ebene wirklich verstehen.

  5. Fensterreiniger sagt:

    Höchst lesenswerte Informationen:

    Gerechtigkeitscheck Januar – Die Falschen entlastet? 30 Jahre lang!
    https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/gerechtigkeitscheck-januar-die-falschen-entlastet-30-jahre-lang/

    • Nevyn sagt:

      Wievei Geld braucht ein Mensch in Wahrheit, um seine Bedürfnisse zu erfüllen?
      Ab wann wird es nicht eingestandene Gier?
      Und warum gibt es so viele Menschen, die nie genug Materie haben können?
      Sehnt sich eigentlich auch jemand nach Geist?
      Den besteuert kein Finanzamt.

    • Mimir sagt:

      @Nevyn
      "Sehnt sich eigentlich auch jemand nach Geist?"

      Ganz sicher.
      Nur, wenn man nicht gerade ein Asket im Tibet ist, müssen auch die (Grund)Bedürfnisse erfüllt sein um dem Geist freie Bahn zu seiner Entfaltung geben kann.
      Die Frage ist wie man diese "Bedürfnisse" definiert.
      Und das ist sehr, sehr relativ. Der eine "braucht" unbedingt seinen Privatjet und der andere freut sich über sein Fahrrad.

      "Wievei Geld braucht ein Mensch in Wahrheit, um seine Bedürfnisse zu erfüllen?"

      Eigentlich recht wenig.
      Es gibt aber auch Dinge, die nicht "lebensnotwendig" sind aber doch das Leben schöner machen und auch geistig bereichern.
      Und für viele ist mittlerweile ein Konzertbesuch, beispielsweise, echter "Luxus" geworden.
      Es besteht auch die Gefahr zu verbittern (ich nenne keine Namen), wenn man sich in sein Kämmerlein verschanzt und sich NUR den Büchern widmet. Also eine gewisse materielle Basis ist schon nötig.
      Salop gesagt, der Geist braucht schon einen vollen Magen und ein sicheres warmes Zuhause.

    • Zivilist sagt:

      Ja, es ist fatal, wie viele Menschen sich für das GEISTIGE EXISTENZMINIMUM entscheiden und es sind gerade die, die was in der Birne haben, die auf's haben haben haben reinfallen.

    • Nevyn sagt:

      Ich erinnere mich an Einstellungstests in ein Vollzugsorgan.
      Die Bewerber mussten intelligent genug sein, die Regeln zu verstehen, durften aber nicht so intelligent sein, dass sie anfangen, sie zu hinterfragen.
      Das Gleiche gilt für Stress-Stabilität. Man sol den Aufgaben gewachsen sein, dem Druck der Führung aber immer nachgeben.
      usw,
      Wirklich neu ist das alles nicht.

  6. paradoxus sagt 5. Februar 2024

    "Ich erkenne nicht, ob Sie Einblicke in diesen Finanzkreisen besitzen,
    oder ob es bei Ihren Ausführungen nur um eigene gedankliche Konstrukte handelt."
    Da kann ich nur sagen:" Finden Sie es heraus".

    "Zu diesem Thema kann ich von Walter Rathenau das Büchlein "Vom Aktienwesen" empfehlen. Walter Rathenau, der sicher profunde Praxiserfahrungen besaß, weist darauf hin,
    dass ab einer Aktienmehrheit ein Sitz im Aufsichtsrat besteht."
    Wie weit das Aktienrecht von damals mit dem heutigen vergleichbar ist, kann ich nicht beurteilen. Schließlich hat Rathenau sein Buch vor über 100 Jahren geschrieben. Aktien und Aktiengesellschaften waren damals eine noch recht junge Erscheinung im Vergleich zu heute, wo die Aktie fast zum Standard für die Unternehmensbeteiligung und auch Unternehmensfinanzierung geworden ist, zumindest für große Unternehmen. Das Wesentliche aber dürfte weitgehend gleich geblieben sein: die Regelung der Unternehmensführung und das Mitentscheiungsrecht der Eigentümer (Aktionäre) .

    "Aktienfonds, welche demzufolge in sämtlichen Unternehmen ihrer Besitzungen präsent sind,
    dürften daher ein Monopol betreiben und somit übergeordnete Interessen verfolgen können,
    welche nicht die Interessen der jeweiligen Unternehmen dienen."
    Was Sie damit sagen wollen. ist mir nicht klar, zumal es spekulativ ist. Selbst Aktienfonds mit starken Besitzanteil sind an das Aktienrecht gebunden und können nicht nach Gutdünken schalten und walten.Da gibt es kein "Monopol". Schon gar nicht können sie "übergeordnete Interessen" verfolgen. Was soll denn das für welche sein?
    Selbst bei sehr großen Aktienanteilen einzelner Investoren oder Gruppen gibt es immer noch gewisse Minderheitenrechte. Ich kenne auf Anhieb keine AG, in der ein einzelner Aktienfond eine solche Macht auf sich alleine vereinigt, dass er alleine die wirtschaftlichen Geschicke des Unternehmens bestimmt, schon gar nicht irgendwelche politischen Vorhaben. Denn eines ist zu bedenken: Investmentfonds sind ihren Anlegern verpflichtet. Da schützt das Gesetz den Anleger, der ja Eigentümer ist. Und nichts ist dem bürgerlichen Staat heiliger als das Eigentum.
    Blackrock und all die anderen sind Vermögensverwalter, sie verwalten Gelder und legen sie an. Sie sind nicht die Besitzer dieser Gelder. DAs ist Sondervermögen, kein Eigentum.
    Wenn also Investmentgesellschaften in ein Unternehmen die Gelder ihre Anleger investieren, dann sind das Unternehmen, die die Renditeerwartungen der Anleger erfüllen müssen. Wenn aber ein Unternehmen so rentabel ist, dass ein Aktienfond sich dort mit hohen Summen engagiert, dann wird dieser Fond nicht der einzige sein. Denn die andern beobachten auch den Markt. Das heißt, dass auch andere Fonds sich bei solchen hoch rentablen Unternehmen einkaufen, wodurch kein einzelner Fond eine Stellung erreicht, dass er alleine das Sagen über das Unternehmen hat. Das haben die Aktionäre in der Regel ohnehin nur in einem beschränkten Grad, weil das operative Geschäft einer AG in den Händen der Unternehmensführung liegt, die weitgehend unabhängig von den Vorstellungen einzelner Aktionäre handelt. Die Aktionäre selbst stimmen nur in der Hauptversammlung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens ab, meist anhand der Vorschläge, die die Geschäftsleitung auf der HV den Aktionären zur Abstimmung vorlegt. Diese HVs sind öffentlich. Da können keine "übergeordneten Interessen" (was immer das auch sein soll) heimlich ausgekungelt werden.
    Also sein einfach, wie einige sich das mit den "übergeordneten Interessen" und den Weltbeherrschungsfantasien ausmalen, ist das alles nicht. Da spielt die Fantasie in einigen Köpfen verrückt.

    • Mimir sagt:

      "Das heißt, dass auch andere Fonds sich bei solchen hoch rentablen Unternehmen einkaufen, wodurch kein einzelner Fond eine Stellung erreicht, dass er alleine das Sagen über das Unternehmen hat."

      Dieser Satz ergibt keinen Sinn.
      Kann es sein, dass Sie Investmentfonds mit Aktienfonds verwechseln?
      Übrigens kann ein einzelner Aktionär, der stark genug ist, um die Mehrheit der Aktien (in der Regel mindestens 51%) zu besitzen, schon das Sagen
      haben.

      "Da spielt die Fantasie in einigen Köpfen verrückt."

      Wieder mal eine sehr "nette" Äußerung.
      Auch sollte ein Kommentator falsch liegen, oder auch wenn man das nur glaubt, kann man höflich und freundlich darauf eingehen.
      In dem Fall hier, sogar dann, wenn man ein Finanzexperte ist. Aber der sind Sie ganz bestimmt nicht. Also immer schön mit der Ruhe.

      Der

  7. rhabarbeer sagt:

    Lieber Ernst Wolff

    wiedermal vielen Dank auch für diese Essenzen!

    Und natürlich auch an alle schon vorhandenen und auch an die noch kommenden Kommentatoren vorab!

    Die `Symptom-Ebene` ist sehr aufschlußreich mit Fakten besetzt!

    Was ist mit der `Ursache-Ebene`?
    …im Kontext von: "…so lange, bis eine genügend große Anzahl Menschen … erkennt, dass unser größtes Problem … in der seit Jahrzehnten anhaltenden Entfesselung* des Finanzsektors und ihren für uns alle verheerenden Folgen" liegt

    Könnte es sein, daß die sich exzessiv in ihren Folgen zeigende Entfesselung* ein sozusagen eingebautes, systemisches `auf die Spitze treiben` eines in `unserem` Geldsystem eingebauten `Buchungsvorganngs`** ist?

    * sich offenbarende Umverteilungspreversion
    ** dh. ein ! Bilanzierung`sPRIVILEG !, da der Kern `unseres` Geldsystem (die Buchgeldschöpfung) rechtlich OHNE Regelung als für `Ausgewähltes` vom `Recht` vorausgesetzte Fähigkeit zur Wirkung kommen darf

    siehe
    https://pbs.twimg.com/media/F43WmCaaQAAn-B8?format=jpg&name=medium

    …auf ins Brainstorming
    …wegen `Recht & Ordnung` und der tatsächlich gleichwertigen Behandlung aller … on Earth

    …und viele Grüße in die Runde

  8. Eines muss man Ernst Wolff lassen. Er betreibt immer sehr viel Recherchearbeit. Hut ab. Das Problem aller Fakten, egal ob aus dem Mainstream oder dem alternativen Milieu ist nicht ihre Glaubwürdigkeit. Das kann man überprüfen. DAs eigentliche Problem ist ihre Deutung. Wie setzt man die Fakten zusammen, dass sie einen Sinn ergeben? Und nicht nur das! Wie setzt man sie zusammen, dass sie einerseits einen Sinn ergeben und andererseits auch sich in der Wirklichkeit bestätigen? Natürlich kann man nicht daran zweifeln, dass viele hochkarätige Banker heute in Regierungsstäben mitarbeiten. Das belegen die Fakten von Ernst Wolff. Man kann daraus schließen, dass Banken oder große Vermögensverwaltungen wie Blackrock den Regierungen die Entscheidungen diktieren. Das könnte durch die Fakten abgedeckt sein, könnte vllt auch Sinn ergeben, nur: Entspricht es auch der Wirklichkeit? Denn zur Wirklichkeit gehört mehr als Fakten und Deutungen. Dazu gehört auch, dass Fakten UND Deutungen sich auf Entwicklungen in der Wirklichkeit stützen, also die wirklichen Vorgänge abbilden.
    Man kann aus Tausenden von Fakten als Mosaiksteine ein Bild zusammensetzen, das ein Abbild der Wirklichkeit sein soll z.B. die in der Antike so beliebten Jagdszenen. Vermutlich hat der Künstler aus den Tausenden von Mosaiksteinchen ein Bild geschaffen, das er für eine Jagdszene hält. Aber: Entspricht es auch der Wirklichkeit? D.h. ist aus dem Bild wirklich eine Jagdszene zu erkennen? Ist es tatsächlich ein Abbild der Jagdszenen jener Zeit, sodass der damalige Betrachter, aber auch der heutige es als solche erkennen kann? Denn nur dann wäre es ein Abbild der Wirklichkeit, wo die Deutung der Fakten sich auf die Vorgänge stützt und diese auch bildlich darstellt.
    Zurück zu Ernst Wolff: Nur weil Leute, die früher bei Blackrock gearbeitet haben, nun im Umfeld von Regierungen tätig sind, bedeutet das noch lange nicht, dass sie dort die Fäden in der Hand haben. Dass Ehemalige dort arbeiten, kann und soll nicht bestritten werden. Man kann daraus vllt den Schluss ziehen, dass diese Ehemaligen den Politikern sagen, was sie tun und lassen sollen. Es soll auch nicht bestritten werden, dass diese Leute Einfluss haben. Aber sie sind es nicht, die die Entscheidungen treffen. Sie sind in diesen Positionen, weil sie gerufen wurden, nicht weil sie entsandt wurden. Sie wurden gerufen, weil sie die Verhältnisse an den internationalen Finanzmärkten besser verstehen als jene, die die Entscheidungen treffen müssen. Politiker kennen sich mit den komplizierten Verhältnissen immer weniger aus. DAs sieht man bspw. an den Gesetzesvorhaben der letzten Zeit. Sie alle waren anders geplant als sie nachher umgesetzt wurden. Sie wichen zum Teil sehr stark von den ursprünglichen Vorhaben ab. Bestes Beispiel die GAsumlage. Sie sollte ursprünglich von den Bürgern erhoben werden sollte, um die VErsorger vor verlusten zu schützen. Am Ende aber kam es ganz anders, weil selbst die dümmste Regierung, die wir je hatten, einsehen musste, dass ein solches Vorhaben undurchführbar war. Am Ende war es sogar so, dass der Staat den meisten Bürgern einen Monatsbeitrag abnahm. Ähnlich lief es ja auch beim Gebäude-Energie-Gesetz. Es kam ganz anders als geplant, weil nämlich beratungsresistente, meist grüne Ideologen in der Rgeirung sitzen, die glauben alles besser zu wissen. Sie machen schlechte Gesetze, weil sie schlecht beraten sind. Das gilt in vielen Bereichend der Politik. Besonders im Bereich des Finanzwesens, das international verzahnt und komplziert ist, kennt sich der durchschnittliche Politiker nicht mehr aus. Man nimmt sich Berater ins Haus. Und wer kennt sich mit dem Finanzmäkrten besser aus als jene, die die Finanzprodukte entwerfen, die Banken? Dass bei den GEsetzen dann natürlich auch die Interessen der Finanzwirtschaft einfließen, ist einerseits auf deren Interessen zurückzuführen andererseits aber auch auf die Internationalität der Finanzmärkte. Da finden sich ja selbst die Bankdirektoren der Provinzsparkassen nicht mehr zurecht, geschweige denn ein gewähler Politiker. DEr wurde ja nicht gewählt, weil er was von Finanzwirtschaft versteht, sondern weil er in der richtigen Partei ist.
    Und letztlich kommt es bei all diesen Aktiengesellschaften, in die die Vermögensverwaltungen international investieren, immer darauf an, dass die Rendite stimmt, worauf @mimir weiter unten zurecht hingewiesen hat. Invstoren wollen Rendite sehen, Dividendenerträge oder Zinsen. Denen geht es nicht um die Versklavung der Menschheit. Das sind Gedankenkonstrukte, die in irgendwelchen Seminaren vllt Gefallen finden, aber nicht bei Vorständen, die vor dem Gesetz verpflichtet sind, Rendite zu erwirtschaften und sogar haftbar sind, wenn sie diese Pflicht verletzen.

    • paradoxus sagt:

      Geehrter Ruediger Rauls,
      danke für Ihre Ausführungen.
      Ich erkenne nicht, ob Sie Einblicke in diesen Finanzkreisen besitzen,
      oder ob es bei Ihren Ausführungen nur um eigene gedankliche Konstrukte handelt.

      Zu diesem Thema kann ich von Walter Rathenau das Büchlein "Vom Aktienwesen" empfehlen.
      Walter Rathenau, der sicher profunde Praxiserfahrungen besaß, weist darauf hin,
      dass ab einer Aktienmehrheit ein Sitz im Aufsichtsrat besteht. Aktienfonds,
      welche demzufolge in sämtlichen Unternehmen ihrer Besitzungen präsent sind,
      dürften daher ein Monopol betreiben und somit übergeordnete Interessen verfolgen können,
      welche nicht die Interessen der jeweiligen Unternehmen dienen.

      Das Schicksal der AEG, vom bedeutesten Technologiekonzern seiner Zeit, mit hervorragenster Ingenieurskunst, zum Markenname von Billigimporten degradiert, kann einem zum Denken geben.

    • rhabarbeer sagt:

      Lieber Rüdiger Rauls

      danke für ihre mitgeteilten Bedenken gegenüber den zusammengesetzten Mosaiksteinen.

      Ihr Bild erscheint mir jedoch auch eher unvollständig und vor allem `recht` verschwommen:
      zb.
      1. "Man kann daraus schließen, dass Banken oder große Vermögensverwaltungen wie Blackrock den Regierungen die Entscheidungen diktieren."
      2. "Man kann daraus vllt den Schluss ziehen, dass diese Ehemaligen den Politikern sagen, was sie tun und lassen sollen. Es soll auch nicht bestritten werden, dass diese Leute Einfluss haben."

      Ein `Detektiv` würde zb. am Tatort `Umverteilung` bei Vernehmung/Wahrnehmung zb. des
      3. `Zeugen Bundesbank` siehe
      https://pbs.twimg.com/media/F43WmCaaQAAn-B8?format=jpg&name=medium
      "Was ist die rechtliche Grundlage der Buchgeldschöpfung?
      Es gibt keine direkte rechtliche Regelung. Die Möglichkeit zur Buchgeldschöpfung durch Banken wird vom deutschen Recht vorausgesetzt. …"
      ziemlich eindeutige Indizien wahrnehmen, die 1. und 2, `erhärten`
      oder?

      Eben weil:
      4. "Und wer kennt sich mit dem Finanzmäkrten besser aus als jene, die die Finanzprodukte entwerfen, die Banken?"

      Und
      5. "Vorständen, die vor dem Gesetz verpflichtet sind, Rendite zu erwirtschaften und sogar haftbar sind" steht im recht krassen Widerspruch zu den mit 3. in der Welt zur Wirkung kommenden
      ! BilanzierungsPRIVILEG !
      oder

      und natürlich ergänze ich sehr gerne für die allgemeine Aufklärung bzw. Horizonterweiterung 2 Videos von Franz Hörmann für die `Ursache-Ebene`
      1
      https://www.youtube.com/watch?v=HKVWS_itj84&t=1263s
      `Kredit` ~ `Schuldscheintausch` bei 24:55
      &
      "Wer ist hinterher wem noch etwas SCHULDIG?
      NIEMAND! dem anderen!"
      2
      https://youtu.be/quN46HBCDZY?t=32m46s
      transcript hier https://apolut.net/kapitalismus-bis-zum-bitteren-ende-von-ruediger-rauls#comment-269616

      und auch noch eines für die `Lösungs-Ebene`
      3
      https://www.youtube.com/watch?v=nr-D2CDD8qc&t=30m04s
      "Ein ethisches System, in dem ich die Menschen dafür motiviere,
      dass sie sich an Verträge halten, kann kein `NullsummenSpiel` sein,
      weil der worst case ist, das alle ehrlich sind und sich alle an die Verträge halten.
      Und dann kann ich Niemandem das wegnehmen, was ich für die Belohnung brauche.
      Und man achte auch auf folgenden Unterschied:
      im `PlussummenSpiel` entsteht die Belohnung einfach durch aufschreiben,
      also durch Bewerten der Leistung.

      D.h. wenn wir menschliche Leistungen definieren, denen einen Wert geben
      und es wird die Leistung erbracht, dann kann ich durch Gutbuchung auch den Wert
      `entstehen lassen."

      …und viele erkenntnissuchende Grüße in die Runde

  9. Fensterreiniger sagt:

    Wer steuert? Im Zweifel derjenige dem es gehört?

    Ein Schritt zurück: Deregulierung und Privatisierung durch OECD und EU, auch der Daseinsvorsorge!

    Die meisten Dividenden fließen ins Ausland
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/dax-dividende-ausland-101.html

    So hoch ist der Anteil ausländischer Investoren bei Dax-Konzernen
    https://www.capital.de/geld-versicherungen/so-hoch-ist-der-anteil-auslaendischer-investoren-bei-dax-konzernen–33805118.html

    Ein weiterer Schritt zurück:
    Die »Schnapsidee« des Alfred Herrhausen
    Schuldenerleichterungen für die Staaten der Süd-Welt – dies war das beherrschende Thema der Berliner IWF-Tagung, dies bleibt ein heißer Konfliktstoff unter bundesdeutschen Bankern. In aller Öffentlichkeit streiten sich die Spitzen der größten Geldhäuser darüber, ob den Schuldnern aus der Dritten Welt Erlaß gewährt werden soll.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/die-schnapsidee-des-alfred-herrhausen-a-51fab6a7-0002-0001-0000-000013529883

    Gegenentwurf (Unvollständig):

    1. Vergesellschaftung
    2. Monopolisierung und Konzentration von Vermögen in der Hand von wenigen durch konsequente Besteuerung, bis hin zur Piketty-Steuer verhindern

    • Mimir sagt:

      "…ob den Schuldnern aus der Dritten Welt Erlaß gewährt werden soll."

      Ist schon mal in den '70-ern passiert. Da haben die USA, wenn ich mich Recht entsinne, Mexico so um die 20 Milliarden Dollar erlassen.
      Es bringt auch nichts diese Schulden fortwährend forstzuschreiben. Kann man irgendwann als "Geschenk" betrachten. Oder denkt jemand im Ernst, dass die Ukraine z. B. die Unsummen, die sie bis jetzt kassiert hat, jemals zurückzahlen werden. Zzgl. Zinsen, versteht sich.

    • Zivilist sagt:

      China hat gerade armen Ländern Schulden erlassen, die scheinen etwas andere Prioritäten bei Produktion & Handel zu haben . . .

    • How - Lennon sagt:

      @Mimir
      "Oder denkt jemand im Ernst, dass die Ukraine z. B. die Unsummen, die sie bis jetzt kassiert hat, jemals zurückzahlen werden. Zzgl. Zinsen, versteht sich."

      Bei Erlassung sind letztlich die Käufer der Staatsanleihen bzw. (wie meistens) die Steuerzahler die Dummen (Inflation!).

      Aber meistens bürgen die "bettelnden" Länder mit ihrem Land und Bodenschätzen, siehe Griechenland.
      Im Falle der Ukraine wurden doch schon große Teile ihres Landes "annektiert" von den USA, falls ich das richtig mitbekommen habe. Schließlich ist es Produzent riesiger Mengen eines sehr wertvollen Gutes: Getreide.

      Aber wem auch immer letztlich "die Welt" gehört, die Massen werden immer mehr geschröpft, können immer weniger konsumieren, folglich kein Wachstum mehr generieren und der Kapitalismus ist Geschichte.
      Dieser Punkt ist eigentlich längst erreicht.

    • Mimir sagt:

      @How – Lennon
      Also was mit Griechenland passiert ist, war sowieso eine Schweinerei sondergleichen.
      Mit Ihrem Land bürgen oder bürgten die schon nicht. Hat Mexico in den 70-igern auch nicht gemacht. In der Ukraine haben sich Monsanto & Co. etwa 90% der besten Agrarflächen eingeheimst.
      Der einzige, der wirklich bürgt, ist der Bürger. Deswegen heißt er auch so. Also, wie Sie auch sagen, der Steuerzahler.
      Das Wachstum… Die Idee an sich, dass ständig Wachstum generiert werden muss, ist schon krank.
      Nichts auf dieser Welt wächst endlos. Kein Baum, kein irgendwas. Wir wären gut beraten, das zu erhalten, was wir bis jetzt geschaffen haben. Und nicht mal das schaffen wir. Mit Bomben zerstören wir in wenigen Minuten das, was in Jahren gebaut und hergestellt worden ist.
      Der Erhalt schließt auch nicht die Weiterentwicklung und den technologischen Fortschritt aus.

  10. Ralle002 sagt:

    Ein Wechsel zu einem anderen Wirtschaftssystem könnte vermutlich nur dann gelingen, wenn möglichst alle anderen Länder weltweit mitmachen.
    Dies hat etwas mit dem Zugriff auf die weltweiten Rohstoffe zu tun.

    15.06.2018
    Venezuela ist ein Live-Experiment, das zeigt: Sozialismus produziert Armut. Dennoch huldigen westliche Intellektuelle dem Land
    https://www.nzz.ch/feuilleton/venezuela-zeigt-sozialismus-produziert-armut-ld.1394244

    Zitat:
    Armut lässt sich nicht durch «gerechtere» Verteilung von Ressourcen bekämpfen, sondern nur durch wirtschaftliches Wachstum und Wertschöpfung.

    Hierzu:
    Die Argumentation der NZZ ist insofern falsch, weil der Kapitalismus in Wirklichkeit ein Wettbewerb um die Schulden anderer Leute ist.
    Wie Ernst Wolff dies richtig andeutet, gibt es beim Kapitalismus das Problem, dass etwa beim "Konjunktur machen" mit immer neuen Staatsschulden immer alle Bürger die vielen Schulden angelastet bekommen, damit ständig neu gedrucktes Geld in Umlauf gelangt und dass der Wettbewerb der Wirtschaft danach einfach nur mit Macht gewonnen wird.
    Beim Kapitalismus ist es eben ein Problem, dass wenige Ultrareiche wegen ihrer besseren Machtposition fast sämtliche leistungslosen Einkommen erzielen, während alle anderen Personen notgedrungen mit der Zeit immer mehr für fremde Profite "arbeiten" müssen.

    1. November 2009
    Interview mit Dr. Günter Emde
    Wir brauchen ein anderes Wirtschaftssystem!
    http://www.guenther-hartmann.de/Artikel1/OeP144_Emde.pdf

    4.9.20
    David Graeber erklärte, warum der Kapitalismus so viele Bullshit-Jobs hervorbringt
    https://www.vice.com/de/article/59qw5d/david-graber-tot-bullshit-jobs-anarchie-kapitalismus

    Unser Arbeitsminister Heil agiert orientierungslos.
    Er beschäftigt sich weder mit der Frage, wie unser Geld funktioniert, noch interessiert er sich für den Sinn der Arbeit.
    Für ihn scheint es auszureichen, dass jeder sich im Sinne eines Selbstzwecks um Arbeit "bemüht".

    01.06.2018
    Sozialer Arbeitsmarkt
    Heil plant 150.000 geförderte Stellen für Langzeitarbeitslose
    https://www.deutschlandfunk.de/sozialer-arbeitsmarkt-heil-plant-150-000-gefoerderte-100.html

    16. März 2021
    "Massenarbeitslosigkeit wäre um ein Vielfaches teurer als Kurzarbeit"
    https://www.zeit.de/arbeit/2021-03/hubertus-heil-arbeitslosigkeit-corona-krise-arbeitsmarkt-kurzarbeit-homeoffice-ausbildungsplaetze

    27.11.2019
    Arbeitsministerium hält offenbar an Hartz-IV-Sanktionen
    von mehr als 30 Prozent fest
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/hartz-iv-arbeitsministeriumwill-offenbar-kuerzungen-ermoeglichen-a-1298424.html

    Hierzu:
    Arbeitsminister Heil setzt bei Arbeitsverweigerung auf entsprechende Bestrafungen .
    Stattdessen sollte er – wie auch immer er dieses Ziel erreicht- sehr viel mehr auf die sog. "intrinsische Motivation" der Bürger setzen.

    Debitismus
    https://youtu.be/XXJJQT1MjYw

    Hierzu:
    Investment-Punk Gerald Hörhan benennt im obigen Debitismus-Video den zentralen Fehler unseres Wirtschaftssystems.
    Wir haben das Problem , dass die westlichen Staaten ihre vielen Schulden nie wieder zurückzahlen können.

    aus "Das Ende des Geldes von Franz Hörmann":
    „…Nun hängen aber die in astronomische Dimensionen anwachsenden globalen Schuldensummen mit der Methode der Gelderzeugung ursächlich zusammen. Das heute weltweit verwendete Geld entsteht als Schuldschein, es handelt sich somit um Schuldgeld! Wer auch immer glaubt, er könne mittels dieses Geldes seine (Bank)Schulden zurückzahlen, der irrt! Die Erzeugung von Geld ist zugleich eine Erzeugung von Schuld, ihre Rückzahlung daher stets eine Geldvernichtung! Dies ist der zentrale Zusammenhang zwischen Geldsystem und Verschuldung, der jedoch von offizieller Seite nicht oder nur sehr ungern und nur in äußerster argumentativer Bedrängnis eingestanden wird. …“

    das Buch "Das Ende des Geldes" liefert auch folgendes Argument….
    ….
    Eine „wissenschaftliche“ Disziplin, in der als oberstes dogmatisches Ziel die individuelle Bereicherung als Selbstzweck verkündet wurde (die sogenannten Wirtschaftswissenschaften), kann schon aus rein logischen Gründen keine nennenswerten Beiträge zum Gemeinschaftsnutzen mehr erbringen.

    Hierzu:
    Der Fehler ist der Umstand, dass unser Geld ein völlig falsches Bezahlmedium ist.
    Mit den Banken ist nur das fehlerhafte Prinzip "Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren" möglich.

    Wir benötigen daher etwas völlig anderes als Geld.
    Außerdem sollte sich das Ziel des Wirtschaftens nicht darauf beschränken, dass sich jeder völlig planlos um Arbeit im Sinne eines Selbstzwecks bemüht.

    Es gibt durchaus Alternativen.
    Beispiel:

    13. September 2023
    Ep. 214: Kohei Saito und der Degrowth-Kommunismus
    https://wohlstandfueralle.podigee.io/214-new-episode

    Das Problem ist einfach nur der Umstand, dass unsere Parlamente völlig fehlbesetzt sind.

    07.07.2022
    Interessenkonflikte erkennbar
    Mandate mit Doppelfunktion: 28 Bundestagsabgeordnete als Lobbyisten registriert
    https://www.n-tv.de/ticker/Mandate-mit-Doppelfunktion-28-Bundestagsabgeordnete-als-Lobbyisten-registriert-article23448879.html

    26.10.2015
    Wir veröffentlichen die Namen von 607 Lobbyisten, die einen Hausausweis für den Bundestag haben
    https://www.abgeordnetenwatch.de/recherchen/lobbyismus/wir-veroeffentlichen-die-namen-von-607-lobbyisten-die-einen-hausausweis-fuer-den-bundestag-haben

    Unser Bundeskanzler hat sich mit einem entsprechenden Wahlkampfbudget und eben gerade nicht mit einem geeigneten Themenwahlkampf seinen Weg ins Kanzleramt geebnet:

    09. Mai 2023
    War der angebliche „Bürgerdialog“ des Kanzlers eine Mogelpackung?
    Peinliche Details entlarvt – Erinnerungen an die DDR werden wach
    https://reitschuster.de/post/war-der-angebliche-buergerdialog-des-kanzlers-eine-mogelpackung/

    02.11.2022
    Ein teures Kanzleramt gegen die «Hitlerei»? Olaf Scholz verirrt sich in der Geschichte
    https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/ein-teures-kanzleramt-gegen-hitler-olaf-scholz-verheddert-sich-ld.1710293?reduced=true

  11. Die Eigentümer des digital-finanziellen Komplexes, Gottes auserwählte Psychopathen und ihre Unterstützer.

  12. Hayden sagt:

    Tja dann wäre es wohl klug diese 120 internationalen Großkonzerne so lange zu boykottieren, bis diese erkennen dass sie nichts weiter als ein Angebot unter vielen sind, ergo wir die Nachfrage nach deren Produkten und Dienstleistungen ganz einfach eindämmen können, denn es gibt immer eine Alternative, ich muss zum Bsp. kein Coca Cola trinken….nebenbei wäre es natürlich gut sie wissen zu lassen dass ihre Verstrickungen mit den WEF Armleuchtern, die nie ein Mensch gewählt hat der Grund dafür sind! Man hat in der Vergangenheit gesehen was für eine Macht das Volk hat, es war glaube ich BP, deren Tankstellen man so lange gemieden hat, bis sie eingelenkt haben, es ist nämlich genau wie mit dem Staat, wir sind nicht von denen abhängig, sondern die von uns.
    Auf der anderen Seite muss man sich allerdings fragen wie das alles mit den Plänen des WEF "Sie besitzen nichts mehr und sind glücklich" zusammenpasst, denn wenn ich kein Geld mehr habe, kann ich sowieso keine Produkte mehr von denen kaufen, irgendwo ist also der Wurm drin, außer diese 120 Unternehmen sind ganz zufällig aus Bereichen die immer gebraucht werden, wie Nahrungsmittel, Baubranche, Kleidung, Infrastruktur und wenn man zu den machtgeilen Kontrollfreaks gehört, (Überwachungs)technik , Waffen, Militär…

    • Hayden sagt:

      Da fällt mir noch ein, vermutlich stellt man diesen 120 Firmen Monopol Stellungen in Aussicht um sie bei Laune zu halten, dann kann man allerdings den Hebel über die Konkurenz ansetzen, die das vermutlich nicht witzig findet und die zufälligerweise auch in der Vergangenheit schon gut verräumt wurde und plötzlich ergibt wieder alles einen Sinn…

    • Norbert sagt:

      Wer soll denn "man" sein? Ullrich Mies ("Fassadendemokratie und Tiefer Staat") nennt die Ultrareichen und deren CEOs GLOBALFASCHISTEN. Die Länderregierungen, die gerade von "uns Ursula", Larry Fink und den anderen CEOs der Finanzmafia abgeschafft werden, spielen quasi in der Kreisliga.

    • Mimir sagt:

      BP??
      Denen geht's prächtig.
      2002 haben sie Aral übernommen.
      Auch wenn sie wegen der Deepwater-Horizon Katastrophe 2010 zu 4,5 Milliarden Dollar verdonnert wurden.
      Im Vergleich zu 2021 hat sich deren Gewinn 2022 auf 28 Milliarden Dollar verdoppelt.
      Also nicht schlecht, würd' ich mal sagen…

    • Mimir sagt:

      @Hayden
      "…dann wäre es wohl klug diese 120 internationalen Großkonzerne so lange zu boykottieren…"

      Und wie stellen Sie sich das vor?
      Deren Produkte finden sich in allen möglichen anderen Endprodukten wieder.
      Produkte der Chemieindustrie beispielsweise finden Sie in Düngemitteln, in Medikamenten, in Textilien, in Lebensmitteln, in Kunststoffen, in Kraftstoffen, und, und, und…
      Und das war nur EIN Beispiel.

    • Zivilist sagt:

      Fassadendemokratie ? Nana, in Berlin dürfen wir schon zum dritten mal (aus immer demselben Mist) wählen und dann werden wir doch von lauter ungewählten Demokraten regiert, die ständig kämpfen gegen die gewählten Diktatoren in Syrien und Russland und anderswo.

    • Hayden sagt:

      @mimir niemand hat behauptet dass es leicht ist, aber irgendwo muss man ja mal anfangen, wenn Sie bessere Vorschläge haben, nur zu, eines steht jedenfalls fest, wer etwas unternimmt, kann verlieren, wer nichts unternimmt der hat schon verloren! Gewisse Firmen boykottieren wäre zumindest ein Anfang, oder ?

    • Mimir sagt:

      @Hayden
      Ich hab' ja auch nicht gesagt, dass es einfach wäre. Ich hab' nur gefragt WIE Sie sich das vorstellen?
      Nehmen wir beispielsweise die Firma Bayer.
      Wie soll man sie boykottieren?
      Keine Düngemittel kaufen. Aber dann auch keine Agrarprodukte, die damit vielleicht gedüngt worden sind. Und es geht weiter mit den anderen Produkten, die ich bereits erwähnt hatte. Dazu kommt noch, dass man überhaupt wissen muss in welchen Endprodukten Dinge von Bayer stecken.
      Also nochmal; ich bin voll bei Ihnen aber wenn man eine Intention hat, muss man auch einen Plan haben.

    • How - Lennon sagt:

      Natürlich hat er mit seiner Aussage, dass wir alle (also bitte auch er selbst) letztlich nichts mehr besitzen absolut Recht und damit kann ich jetzt schon sehr gut leben, und ja, ich bin auch relativ zufrieden und manchmal sogar glücklich.
      Nur verschweigt er, dass das dann nichts mehr mit einem Kapitalismus, Wachstum und solchen Träumereien wie viel zu komplexen und energieintensiven Dingen a la selbstfahrenden Autos, Smart Houses, Smart Cities, totale Digitalisierung, KI, Terraforming usw. zu tun hat, sondern eher mit kubanischem Lebensstandard, Zuteilung, Sozialismus.

  13. wda13 sagt:

    > unsere wirtschaftliche Zukunft… wird nicht im Berliner Bundestag und auch nicht in den Chefetagen irgendwelcher in Deutschland ansässiger Großkonzerne entschieden, sondern in den Hauptquartieren von BlackRock & Co
    OK
    > und zwar so lange, bis eine genügend große Anzahl Menschen in diesem Land erkennt, dass unser größtes Problem … in der seit Jahrzehnten anhaltenden Entfesselung des Finanzsektors und ihren für uns alle verheerenden Folgen [besteht].
    Ahäm. Und was wäre "eine genügend große Anzahl Menschen"? Mir scheint, dass (seufz), selbst wenn ~alle das erkennen würden, das (alleine) herzlich wenig ändern würde.

  14. Mimir sagt:

    Lieber Herr Wolff,
    es mag ja sein, dass die "Verstrickungen" zwischen den Vermögensverwalter eigenartig, auffällig, was auch immer sind.
    Nur, wenn das BIP Deutschlands praktisch ein Viertel des verwalteten Vermögens von Black Rock ist, (und das ist nicht wenig) und wenn fast alle DAX-Unternehmen Black Rock & Co als Hauptaktionäre haben, kann es doch nicht in deren Interesse sein, dass es diesen Unternehmen schlecht geht.
    Warum sollte dann die Deindustrialisierung Deutschlands gewollt sein? Kann ich nicht so richtig nachvollziehen.
    Ich denke, dass es doch hauptsächlich an den Dilettanten liegt, die im Moment das Sagen haben und völlig chaotisch handeln oder auch eben NICHT handeln.
    Ich lasse mich aber jederzeit eines Besseren belehren.

    • Norbert sagt:

      Ich denke auch, dass es an den Dilettanten liegt, weil die Menschen hinter Black Rock & Co. ihre Machtpolitik selbst nicht ändern werden. Natürlich müssen sie von UNS dazu gezwungen werden. Und wie geht das? "Geld regiert die Welt!" hat meine Oma schon gewusst. Um das zu ändern haben wir keine direkten Mittel gegen den Finanzkomplex. Wir müssen das über Zitat: Migration, ungesicherten Grenzen oder der Parteien-Zusammensetzung des Bundestags machen.
      Mein Weg: unabhängiger Direktkandidat (Erststimme) für den Bundestag – ohne Partei!

    • Norbert sagt:

      Zur Deindustrialisierung Deutschlands:
      Der Finanzindustrie ist es wichtig, dass das Geldsystem mit Zins und Zinseszins erhalten bleibt! Großkonzerne der Waffenindustrie und der Pharmaindustrie müssen Richtung Monopol verstärkt werden. Deutschland war schon immer ein Störfaktor, weil es zu nahe an den Bodenschätzen Russlands liegt. Deutsche oder europäische Patente und Ingenieure in Kombination mit billigen Rohstoffen aus dem östlichen Teil Eurasiens kann sich kein Imperium leisten. Weder Großbitanien damas oder die USA heute.
      Da ist die Deindustrialisierung Deutschlands und Verlagerung der Produktion in die USA weitaus lukrativer.

    • Wollen Gottes auserwählte Psychopathen vor allem die Deutschen vernichten wollen. Das ist ein alter Plan, und sie ziehen in gnadenlos durch.

    • Mimir sagt:

      @Norberz
      "Deutschland war schon immer ein Störfaktor, weil es zu nahe an den Bodenschätzen Russlands liegt."

      Das stimmt und das haben die Amis schon im 19. Jh. gesagt und bis in die heutige Zeit mehrmals wiederholt. (Friedman.)
      Aber dann brauchen sie doch keine Aktionäre von DAX-Unternehmen zu sein.
      Und eine Verlagerung der Produktion ist nicht immer möglich (Metallurgie, Glasindustrie und einige mehr).
      Und ein Wetten auf fallende Kurse, wie das jetzt England macht, ist auf Dauer auch nichts. Abgesehen davon, dass es eigentlich ein Unding ist, auf diese Art Geld zu "verdienen" und, dass das überhaupt möglich ist oder ermöglicht wird.

    • Mimir sagt:

      Sorry; @NorberT war gemeint.

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