Wahl-fang | Von Dirk C. Fleck

Ein Kommentar von Dirk C. Fleck.

Jetzt zerren, hakeln, treten und schmeicheln sie einander wieder in der „politischen Mitte“. Diese leblose, arrogante, selbstverliebte, jede Verantwortung ablehnende, dem Coronagott huldigende Berliner Mischpoke balgt sich um Pöstchen. Ein sattsam bekanntes Schauspiel. Das dauert noch.

Noch vor wenigen Wochen äußerte sich CSU-Chef Söder folgendermaßen: „Platz zwei bedeutet am Ende Opposition.“ Punkt. Er sagte das, weil Platz zwei für ihn unvorstellbar war. Aber noch am Wahlabend, als klar war, dass die Wähler der Union krachend in den Allerwertesten getreten haben, sah Söder plötzlich alle Chancen für die CDU/CSU. Gemeinsam mit FDP und Grünen müsse die Union nun eine bürgerliche Regierung anstreben. Sehen Sie, so gutbürgerlich geht es zu bei uns.

Ich will hier nicht groß rum lamentieren, es geht eh alles seinen unappetitlichen Gang. Und fast jeder dieser „Volksvertreter“ nimmt nun das Wort Klimaschutz in den Mund. Wichtig, oberwichtig! Ebenso wie die „Versöhnung“ von Ökologie und Ökonomie. Ich rate jedem, der noch bei Trost ist, diese Versprechen in einem Jahr abzuklopfen. Ach was, sparen wir uns die Mühe. Wir wissen doch ohnehin, dass nichts konsequent genug in Szene gesetzt wird, um auch nur das Schlimmste zu verhüten. Wie hat der leider viel zu früh verstorbene FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher mir in einem Gespräch gesagt: „Alle Versuche, die absehbare Katastrophe zu verhindern, kommen mir vor, als würde man in ein völlig verrottetes Haus noch schnell den Elektriker schicken, um eine Steckdose auszuwechseln.“ – „Mir kommt es vor, als würde man an einem gefährdeten Strand noch schnell ein Büschel Seegras pflanzen, um die Macht des heran nahenden Tsunamis zu brechen,“ antwortete ich und wir beide wußten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten.

Der Drops ist gelutscht, Freunde.

Unsere sogenannte Demokratie dient lediglich als Deckmäntelchen für legalisierte Schweinereien. Dass sie auf die dringendsten Probleme unserer Zeit angemessen reagiert, glaubt eigentlich niemand mehr. „Unsere demokratischen Muster werden nicht ausreichen, um mit der ökologischen Herausforderung fertig zu werden“, schrieb das World Watch Institute bereits 1992, das gewiss nicht in Verdacht steht, ein Haufen alternativer Spinner oder Revoluzzer zu sein. Und UN-Generalsekretär Butros Butros-Ghali fand in einem kaum beachteten Dossier im August 1993 zu der Erkenntnis: „Globale Umweltaspekte könnten sogar wichtiger werden, als die Souveränität eines Landes.“ Grünhelme statt Blauhelme? Durchaus möglich, weil von oberster Stelle längst angedacht. Es wäre ein politischer Notwehrreflex, weil unsere auf Wachstum programmierte Gesellschaft das Blatt ohne radikale Gegenmaßnahmen nicht wenden, sondern ausreizen wird. Halten Sie die Herrschaften aus der gutbürgerlichen Mitte für fähig, radikale Gegenmaßnahmen, für die es jetzt größtenteils bereits zu spät ist, einzuleiten? Wir haben es schon mit verheerenden Langzeitfolgen unseres unsäglichen Treibens zu tun: Atommüll, Verlust der Regenwälder, Verlust der Artenvielfalt, globaler Pestizideinsatz Plastikschwemme, Überfischung, Geoengineering, um nur einige zu nennen .

„Unser Planet wird in den nächsten Jahren zu einem globalen Dorf schrumpfen, in dem die Menschen jeder Mitverantwortung enthoben auf ein reines Konsumentendasein reduziert sein werden. Ein manipuliertes und total überwachtes Milliardenheer wird sein Leben im Scheinpluralismus weniger Konzerne fristen. Dies, so scheint es, wäre dann der Gipfel unseres Demokratie-Verständnisses…“, schrieb ich ins Nachwort meines Buches „GO!-Die Ökodiktatur“. Das war 1993. Inzwischen befindet sich die Realität längst auf der Überholspur.

Der Umbau unserer globalen Konsumkultur ist das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Menschheit. Ob das Scholz, Laschet, Söder, Baerbock und all den anderen Politdarstellern im Land bewusst ist? Glaube ich kaum.

Dabei hatten wir unsere Chance. Wir hatten sie immer. Wir konnten sie nur nicht nutzen, weil wir als politisches Gemeinwesen keine Idee besaßen, was und wer wir eigentlich sein wollten. Fakt ist, dass die Schöpfung von uns in jeder Sekunde geschreddert wird. Gnadenlos, gefühllos, sinnlos. Obwohl Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen die Mechanismen des kapitalistischen Giersystems, unter dem sie extrem zu leiden haben, inzwischen durchschaut haben, wird sich nichts ändern. Der globalen Finanzelite ist es nämlich einfach zu teuer, die Erde zu retten. An dieser Stelle möchte ich Abraham Lincoln zitieren, den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er regierte von 1861 bis 1865, bis er am Karfreitag desselben Jahres im Ford`s Theatre in Washington D.C. einem Attentat zum Opfer fiel.

„Die Macht des Geldes,“ so Lincoln, „ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie und egoistischer als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist“.

Seit hundertfünfzig Jahren, seit Beginn der Industrialisierung, stellen sich couragierte Männer und Frauen dem Wahnsinn entgegen. Ich nenne diese Menschen Mahnwesen. Sie wussten und wissen, dass der von den Menschen eingeleitete Ökozid irgendwann an den Nerv allen Lebens geht. Ihnen blieb und bleibt keine andere Wahl, als radikal Position zu beziehen, was in der manipulierten und narkotisierten Gesellschaft, die wir heute vorfinden, mit hohen Risiken für Leib und Leben verbunden ist.

Einer dieser Menschen ist Paul Watson, ehemaliges Gründungsmitglied von Greenpeace. Diese Umweltschutzorganisation war ihm aber zu lau, zu kompromissbereit. Seit Jahren schippert Watson nun mit seiner „Sea Shepherd“ über die Meere und rammt Walfangschiffe. Watson: „Ich vertrete die Menschen, die noch nicht geboren sind und die mit Verachtung auf unsere Generation zurückblicken werden.“

In einer Zeit, in der die Erde eher einem Industrie- und Verkehrspark als einem paradiesischen Lebensraum gleicht, können solche Botschaften zu Initialzündungen werden. So ist es kein Zufall, dass der ehemalige UN-Mitarbeiter Stéphane Hessel mit seinem Traktat „Empört Euch!“ allein in Frankreich drei Millionen Leser fand. Ähnlich erfolgreich war das Buch „10 Milliarden“ von Stephen Emmott, Professor in Oxford und Leiter eines von Microsoft aufgebauten Forschungslabors. Zum ersten Mal zeichnete ein Experte ein zusammenhängendes, aktuelles und für jeden verständliches Bild unserer Lage. Kein theoretischer Überbau, kein moralischer Zeigefinger, nur die Fakten, und die darauf basierende unmissverständliche Botschaft lautete: „Wir sind nicht zu retten“.

Die Sorglosigkeit der Parteivorsitzenden zeugte in der Wahlnacht trotz aller guten Klimavorsätze nur von einem: von enormer Ahnungslosigkeit. Eine Ahnungslosigkeit, die man mit einem totalen Wahlboykott hätte beantworten müssen. Das hätte uns auf die Sprünge geholfen, das wäre eine gute demokratische Wahl gewesen. Man wird ja noch träumen dürfen …

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Bildquelle: shutterstock / Igor Link

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Kommentare (27)

27 Kommentare zu: “Wahl-fang | Von Dirk C. Fleck

  1. UBP-2 sagt:

    „politischen Mitte“
    "Diese neoliberalen Kartellparteien erklärten sich zur neuen Mitte.
    „…Diese „Mitte“, und es gibt heute praktisch nur noch diese Mitte, diese Mitte ist fundamentalistisch und extremistisch. Diese Mitte hat mit dem ohnehin schon entleerten Begriff von Mitte nichts mehr zu tun. Sie ist extremistisch in ihrer Demokratieverachtung.

    Merkel Zitat:
    „Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.“

    …Es gab eine große Studie in vielen Ländern:
    Den größten Hass auf die Demokratie finden wir bei Bürgern die sich zur Mitte zählen.
    Die größte Neigung zu einem Führerprinzip, zu einer autoritären Lösung, haben die Forscher hier, mit Ausnahme der ganz extremen Rechten, bei Personen gefunden die sich zur Mitte zählen. Die Mitte ist extremistisch und fundamentalistisch in ihrer Verachtung für alle Ideen einer solidarischen Gesellschaft."
    Prof. Dr. Mausfeld

  2. _Box sagt:

    Sehr treffend:

    Die Geldmaschine
    Unser gesamtes System ist darauf ausgerichtet, das reichste Prozent der Erdbewohner immer noch reicher zu machen. Exklusivabdruck aus „Eine Erde für alle! ― Einssein versus das 1 %“.

    1 Prozent ist nicht nur eine Zahl. Dahinter steckt ein System, ein von den Reichen und Mächtigen geprägtes Wirtschaftssystem. Darin werden ungezügelte Gier und die Anhäufung von Vermögen als gesellschaftlich erwünschte Tugenden betrachtet statt als Entgleisungen, die durch soziale und demokratische Prozesse in Grenzen gehalten werden müssen. Es ist ein Modell, bei dem die Fragen danach, wer produziert, was produziert wird oder ob etwas überhaupt produziert wird, aus der wirtschaftlichen Gleichung verschwinden. Sie werden durch Geldmachen, Geldvermehren ersetzt oder durch das, was Aristoteles „Chrematistik“ ― die Kunst, Reichtum zu erlangen ― nannte. Das führt zu einer wirtschaftlichen Apartheid zwischen den Besitzenden und denen, die nichts haben. Diese entwickelt sich zu einer ökologischen Apartheid zwischen dem Lebendigen und dem Nichtlebendigen, nicht nur in Bezug auf die Menschheitsfamilie, sondern auch auf die Erdenfamilie. Der Aufstieg des 1 Prozent verkörpert den Willen, auszugrenzen und zu vernichten. Die unvermeidlichen Folgen sind Ökozid und Völkermord.

    Von Vandana Shiva
    (…)
    Die Wirtschaft des 1 Prozent ist nicht nur ein System wirtschaftlicher Ungleichheit; sie hat Auswirkungen auf den Planeten, auf die Gesellschaft und auf die Demokratie, denn sie steht für eine Denkweise und ein intellektuelles Paradigma, das auf einer Weltsicht von Separierung, Ausbeutung und Vernichtung beruht.

    Die Raubritter von heute sind in der Informationstechnologie und in der Finanzbranche, in der Landwirtschaft und in der Biotechnologie tätig. Sie verschmelzen durch die Nutzung digitaler Instrumente schließlich zur digitalen Wirtschaft.

    Die Natur wird zum Feind erklärt, und der Mensch arbeitet gegen die Natur. Diejenigen im globalen Kasino sehen die Natur und das Leben als „Tyrannei“.
    (…)
    Und dann schafft das 1 Prozent auch Zusammenschlüsse zwischen Sparten, die früher getrennt waren. War früher die Informationstechnologie (IT) vom Finanzwesen und von der Biotechnologie in der Landwirtschaft getrennt, sind diese Grenzen heute aufgehoben. Durch die Digitalisierung treibt die IT heute sowohl die Finanzwelt als auch die Wirtschaft an, und sie treibt die nächste Phase der industriellen Landwirtschaft voran, die digitale Landwirtschaft, die „Landwirtschaft ohne Bauern“ genannt wird.

    Geld, ein bloßes Mittel zum Austausch von realen Gütern und Dienstleistungen, die durch echte Arbeit produziert werden, wird zu „Kapital“, einer geheimnisvollen Kraft zur Schaffung von Wohlstand.

    Dann mutiert „Kapital“ zu einer „Investition“, die durch vielfältige Anlagen zu einer „Investitionsrendite“ wird. Durch diese häufen jene, die keine wirkliche Arbeit leisten, sondern den durch die Ausbeutung von Natur und Menschen geschaffenen Reichtum kontrollieren, noch mehr Reichtum an. Und diesen Reichtum wiederum nutzen sie zur weiteren Ausbeutung von Natur und Gesellschaft. Die ökologischen Krisen nehmen zu. Armut, Elend und Ausgrenzung nehmen zu.

    Viele Intellektuelle fragen sich, wie wir in diesen Schlamassel geraten sind. Eine modische Antwort ist „Neoliberalismus“. Aber der Neoliberalismus ist nichts anderes als das wirtschaftliche Paradigma, welches die gewaltsame Auferlegung der Herrschaft der Konzerne und die Herrschaft des 1 Prozent zur Norm erhebt. Es stimmt, dass die heutige Globalisierung die enorme Macht einer Handvoll von Konzernen ermöglicht hat. Die Globalisierung beruht auf dem neoliberalen Paradigma. Aber Konzerne gab es nicht schon immer. Sie wurden als Instrumente der Kolonialisierung geschaffen. Sie entstehen nicht „aus dem Nichts“, sondern aus der richtigen Menge Macht und Geld in Abwesenheit von Demokratie.

    https://www.rubikon.news/artikel/die-geldmaschine

    Es gibt nichts Neues unter der Sonne, also wie gehabt:

    Es gilt die Schilderung eines wechselseitigen dumpfen Drucks aller sozialen Sphären aufeinander, einer allgemeinen, tatlosen Verstimmung, einer sich ebensosehr anerkennenden als verkennenden Beschränktheit, eingefaßt in den Rahmen eines Regierungssystems, welches, von der Konservation aller Erbärmlichkeiten lebend, selbst nichts ist als die Erbärmlichkeit an der Regierung.

    |381|Welch ein Schauspiel! Die ins unendliche fortgehende Teilung der Gesellschaft in die mannigfaltigsten Rassen, welche mit kleinen Antipathien, schlechten Gewissen und brutaler Mittelmäßigkeit sich gegenüberstehen, welche eben um ihrer wechselseitigen zweideutigen und argwöhnischen Stellung willen alle ohne Unterschied, wenn auch mit verschiedenen Formalitäten, als konzessionierte Existenzen von ihren Herren behandelt werden. Und selbst dies, daß sie beherrscht, regiert, besessen sind, müssen sie als eine Konzession des Himmels anerkennen und bekennen! Andererseits jene Herrscher selbst, deren Größe in umgekehrtem Verhältnis zu ihrer Zahl steht!

    Die Kritik, die sich mit diesem Inhalt befaßt, ist die Kritik im Handgemenge, und im Handgemenge handelt es sich nicht darum, ob der Gegner ein edler, ebenbürtiger, ein interessanter Gegner ist, es handelt sich darum, ihn zu treffen. Es handelt sich darum, den Deutschen keinen Augenblick der Selbsttäuschung und der Resignation zu gönnen. Man muß den wirklichen Druck noch drückender machen, indem man ihm das Bewußtsein des Drucks hinzufügt, die Schmach noch schmachvoller, indem man sie publiziert. Man muß jede Sphäre der deutschen Gesellschaft als die partie honteuse |den Schandfleck| der deutschen Gesellschaft schildern, man muß diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, daß man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt! Man muß das Volk vor sich selbst erschrecken lehren, um ihm Courage zu machen. Man erfüllt damit ein unabweisbares Bedürfnis des deutschen Volks, und die Bedürfnisse der Völker sind in eigner Person die letzten Gründe ihrer Befriedigung.

    Und selbst für die modernen Völker kann dieser Kampf gegen den bornierten Inhalt des deutschen status quo nicht ohne Interesse sein, denn der deutsche status quo ist die offenherzige Vollendung des ancien régime, und das ancien régime ist der versteckte Mangel des modernen Staates. Der Kampf gegen die deutsche politische Gegenwart ist der Kampf gegen die Vergangenheit der modernen Völker, und von den Reminiszenzen dieser Vergangenheit werden sie noch immer belästigt.

    Aus:
    Karl Marx
    Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung
    Geschrieben Ende 1843 – Januar 1844
    http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm

  3. Juhuuuu… Ich kenne die Namen aller Mitglieder des neuen Kabinetts. Glücklicherweise heißen sie mit Vornamen alle Die oder Der und mit Nachnamen alle Falsche.

  4. Out-law sagt:

    Der Drops ist wahrlich gelutscht! Bis ein Drosten gelutscht ist ,wird es sicherlich noch etwas Zeit brauchen ,aber immerhin sind andere Möpse in Hosenanzügen nicht mehr in der ersten Reihe.Doch das Trampolin der Springböcke wartet nun auf andere Böcke ,welche dem Finanz-SoylentGreen mit Giertränen entgegenstarren .
    Der Unterschied ,vorher waren es noch Geschmacksdrops ,nun sind es Tränen der Geschmacklosigkeit ,nach dem Motto :Nimm 2 …oder 3 Wirecarten oder andere Skandalsandalen ,denn der Weg ist gepflastert ,dank unserer Gesundgestoßenlümmels,schließlich muss dieses Volk einen Spahn abhaben ! Der Gesundheitszustand wird jedenfalls nicht besser ,denn Vitamin B gibt es nur in ersteren Reihen ,welche von alten menschenverachtenden Kapitalfirmen an den Strippen gezogen werden und nicht nur bei ZDF oder ARD .(Amazing Polly – Drosten – Quandt – Nazis – S. Klatten – Netzwerke, Verstrickungen – Unfassbar
    amazing-polly – BitChute
    (Offenbarung )…3Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, …………..vielleicht ein wiedererwachter antichristlicher Geist ?
    Die blutsaugenden Draghigulas machen es uns vor .Gen* Italien haben ganz ohne Gendersprache ,aber mit Sternchen,ab Oktober den 15ten ,den GRÜNEN Laufpass für´s Volk ,was mich an die alten Aussagen von HofJUNKER erinnert ,welche endeten mit den Worten : ..bis es kein Zurück mehr gibt …(Vermutlich meinte er das Volk im Würgegriff der Finanzverbrecher )
    Quelle:Freie Welt:
    Grüner Pass, die neuen Maßnahmen
    Italien: Impfpflicht ab 15. Oktober
    Die Aufstände in Frankreich und Deutschland wurden deutlich zurückgeschlagen ,was allein durch die Schafswahl der alten Wahlfangbetrugstruppe bestätigt wurde .Das Boot fährt so lange zur See ,bis die große Flutwelle kommt ,was sich entweder als Klima-Menschenkiller zeigen wird, oder als neue Plandemiewelle ,nach Konsorten wie Billyboy &Co,welche mit Klimarettung weniger zu tun haben ,als mit Eugenikmethoden gegenüber ihren Mitfressern,wie auch durch die Einstellung der Lohnfortzahlung gewisser Quarantäneopfer nun bestätigt wird. ( https://youtu.be/LUDhBNZxwd0 ) Die EU ,als Versuchskaninchen der Planstrategen! Fragt sich in wie weit sich Europäer einig werden um den Massenaufstand durchzuführen ,denn neuere Prophetien beklagen im zukünftigen Europa häßliche Zustände ,welche einem Chaos gleichen .Die Endzeitprophetien der Bibel zeigen ein ganz anderes Bild ,in dem Europa keine große Rolle mehr spielt ,sondern eher die Völker um Israel,welches sich zuvor,wie in alten Zeiten teilen wird . Ich fragte mich immer schon was aus den bis dahin führenden Nationen geworden ist ,was wohl nichts Gutes zu erahnen lässt. Eine Boykottwahl hätte da wenig genützt ,die Ahnungslosigkeit gewisser Politschranzen ist bis tief ins Mark ,äm Euro gedrungen ;sie hätten weiter an ihren Drops gelutscht ohne zu bemerkeln ,dass das Boot längst untergegangen ist .Ihre Frist ist nur etwas verlängert ,für die Qual ihrer Endlosquarantäne .

  5. Hallo _BOX!

    Dein Erlesenes ist auserlesen, Marx zu studieren immer anregend , selbst kreativ zu denken. Bis Ende 2019 war ich wie Sie vielleicht bemüht, zu erkennen, wohin die Reise geht. Da fiel mir Egon W. KREUTZER in die Hände: https://egon-w-kreutzer.de/was-bitte-ist-eigentlich-digitalisierung-ein-blick-in-den-abgrund

    Nach dem Genuss mehrfachen Lesens fiel dann der Groschen. Mit Verfeinerung/Vervollständigung der Digitalisierung issa hin. Flasche leer. Hatta sich selbst umgebracht, der Ausbeutung gestützte, Waren produzierende Kapitalismus. Und jetzt passen alle diese befremdlichen Puzzleteile wunderbar zusammen. Die tödliche Erdüberhitzung, ihr Giftgas CO2, die Flüchtlingsindustrie, der Finanz-Plünderungskapitalismus, der GRHHHHHHSSSE RIEHSETTTTTTT. Und ich bin froh, Augen- und Ohrenzeuge zu werden, wenn nicht nur ein ehemaliges Imperium das Unzeitliche segnet, sondern eine folgende Weltproduktionsordnung nach Kapitalismus gesucht ist. Und, göttliche Fügung, der liebe Gott verlässt keinen guten Kommunisten, ist der totgesagte Sozialismus am blühenden Leben. Aber, entgegen Marxscher Vermutung, geht das Gespenst nicht um in Europa, sondern in Asien. Ich freue mich auf die nächsten Stolperer der einstig zivilisierten Westwelt nach der Periode "Krieg gegen Terror" ein ungewinnbarer, und hoffe nur, dass die russische Militärdominanz die hirntote NATO und den bereits bei ihrer Geburt ebenso hirntoten australisch/englisch/amerikanischen Schwächeanfall AUKUS, auf Null stellt, ohne mich dabei zu verstrahlen.

    • Out-law sagt:

      Es wäre schön ..der "WOLF" rüttelt die Schafe auf ! Doch diese sitzen in der ersten Reihe und sind zu blind über den Tellerrand zu schauen :-(( (Link : www.kla.tv/19990 Durch gezieltes Chaos zur neuen Weltordnung – Eine Analyse von Ernst Wolff)

    • _Box sagt:

      Eine weltbewegende Frage
      Wer spricht hier?
      Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

      "[Wir werden] weiterhin aktiv an der internationalen Zusammenarbeit bei der Pandemiebekämpfung teilnehmen… Außerdem unterstützen wir die internationale Impfstoffkooperation mit aller Kraft. [Wir werden uns] weiterhin… für Zugänglichkeit und Bezahlbarkeit von Impfstoff für Entwicklungsländer einsetzen." Wer spricht hier, ist die Frage? "Wir müssen die Bemühungen der ganzen Welt koordinieren, um die Bemühungen der ganzen Welt im Kampf gegen die Ausbreitung der Krankheit zu vereinen und die Verfügbarkeit der dringend benötigten Impfstoffe gegen das Corona-Virus zu erhöhen. Wir müssen den Ländern helfen, die Unterstützung brauchen, einschließlich der afrikanischen Nationen. Ich beziehe mich auf die Ausweitung des Umfangs von Tests und Impfungen." Wer spricht hier? "Die Pandemie stellt ein seltenes, aber enges Zeitfenster dar, um unsere Welt zu überdenken, neu zu gestalten und neu auszurichten… Wir haben jetzt die Gelegenheit, um diesen globalen Reset zu schaffen, den wir alle brauchen." Wer spricht hier? "[Wir werden] die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umfassend umsetzen… Ich habe schon angekündigt, dass [wir] den CO2-Emissionspeak vor 2030 und die Klimaneutralität vor 2060 [anstreben]." Wer spricht hier? "Nur gemeinsam können wir Fortschritte bei der Lösung solch kritischer Probleme wie der globalen Erwärmung… erzielen." Wer spricht hier? "Denken Sie nur an die globale Erwärmung… Ich bin in dieser Hinsicht sehr glücklich über die jüngste Verpflichtung [Ihres Landes], bis 2060 CO2-neutral zu sein." Wer spricht hier? "So schrecklich diese [COVID-19-]Pandemie auch ist, der Klimawandel könnte schlimmer werden." Wer spricht hier und bringt die beiden Themenfelder "Pandemie" und "Klimawandel" so pointiert zusammen?

      Worum geht es? Was hat es mit "Pandemie" und "Klimawandel" auf sich? Beides sind Felder, denen auf der politischen Bühne in den vergangenen Jahren viel Raum gegeben worden ist. Von wem, ließe sich fragen? Beides sind Felder, denen – mit den Worten von Rechtsanwalt Reiner Fuellmich – "eine tragfähige Grundlage im Tatsächlichen" weitgehend fehlt und die damit Teil eines fiktionalen Gedankenkonstrukts sind.

      Die Pandemie ist – insbesondere durch ausuferndes Testen mit dem PCR-Test, der zur Erkennung von Infektionen ungeeignet ist – weitgehend künstlich erzeugt, um damit – wie RT-Deutsch es wiedergibt – die "einzigartige Möglichkeit" zu schaffen, "auf den Trümmern von Millionen Existenzen eine neue Weltwirtschaftsordnung aufzubauen, die zugleich 'grün', 'inklusiv' und 'digital' sein solle". (1) Schon jetzt sind die weltweit verheerenden Folgen sichtbar – und zwar der Corona-Maßnahmen – in deren Zusammenhang Christian Kreiß von einem (durch Ausweitung des Hungers verursachten) "Genozid unter dem Deckmantel der Krankheitsbekämpfung" (2) und Reiner Fuellmich von einem "Dritten Weltkrieg – nur ohne offenen Krieg" spricht, der "monströsen Schaden" anrichte (3). Und schon jetzt wird erkennbar, dass es auch um die Umsetzung dessen geht, was in der Studie der Rockefeller-Foundation von 2010 umrissen ist – der Welt über eine "Pandemie" im Gleichschritt ("Lock Step") unter "Zurückdrängung der Bürger" eine "autoritärere Führung" zu geben. (4)
      (…)
      Zurück zu den eingangs aufgeführten Zitaten. Das Themenspektrum basiert offensichtlich – wie kurz angerissen und erläutert – auf fiktionalen Gedankengebäuden. Vom wem stammen die Zitate? Die Antwort lautet – in der Reihenfolge der Zitate: Xi Jinping (Präsident der Volksrepublik China) (8), Wladimir Putin (Präsident der russischen Föderation) (9)(10), Klaus Schwab (Gründer des Weltwirtschaftsforums) (11), nochmals Xi Jinping (8), Wladimir Putin (9)(10) und Klaus Schwab (12)(11) und dann zum Abschluss Bill Gates (13). Das kann nicht stimmen, werden viele sagen. Wie kann es zutreffen, dass Äußerungen der Präsidenten Chinas und Russlands, Verfechtern einer multipolaren Weltordnung, denen von Superkapitalisten ähneln? Es ist erschreckend, aber es trifft zu. Die Äußerungen Putins und Xis sind aktuell und stammen aus Reden, die sie im Januar 2021 im Rahmen des "Davos Agenda 2021 online forum" – veranstaltet vom Weltwirtschaftsforum des Klaus Schwab – gehalten haben. Die Äußerungen von Klaus Schwab stammen teils aus der website über den Great Reset und teils aus seiner Pekinger Rede vom Dezember 2020.

      Es trifft zu, dass Putin und Xi die "Pandemie" in ihren Reden nicht hinterfragen. Es trifft zu, dass Putin den Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab mit dessen Vornamen anspricht. Es trifft zu, dass Putin und Xi dem (Testen und) Impfen das Wort reden, obwohl insbesondere die Impf-Langzeitschäden überhaupt nicht absehbar sind. Es trifft zu, dass Putin und Xi die verdeckten Absichten, die hinter dem Corona-Vorhang sichtbar werden, nicht thematisieren. Es trifft zu, dass Putin und Xi Entwicklungsländern wie denen in Afrika ein Impfprogramm zumuten wollen, obwohl in vielen dieser Länder der Hunger und damit verbunden andere Krankheiten das Hauptproblem darstellen. Es trifft zu, dass Xi die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umfassend umsetzen will – eine Agenda, die hervorragend zur Agenda des "Great Reset" passt. Es trifft zu, dass Putin und Xi die Behauptung vom Menschen gemachten "Klimawandel" nicht hinterfragen und entsprechend Maßnahmen gegen den "Klimawandel" ergreifen oder dabei sogar führend sein wollen. Somit besteht die große Gefahr, dass sie dazu beitragen, den (kriminellen) Strategien von "Green New Deal" und "Great Reset" den Weg zu ebnen.

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27367

      Eine Frage insbesondere für die Linke
      China mit BlackRock auf dem Weg zum Kommunismus?
      Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

      Die Welt ist reich an Phänomenen. Das macht Hoffnung. Eines dieser Phänomene ist ein schwarzer Fels. "Die neue kapitalistische Weltmacht" nennt Werner Rügemer im September 2020 dieses Phänomen namens BlackRock, den größten Kapitalorganisator der westlichen Welt. Chef dieses Super-Unternehmens ist Laurence Fink. "Wenn der sich zum Weltwirtschaftsforum in die abgeschirmte Festung Davos/Schweiz einfliegen lässt, dann steht die ungewählte wie die gewählte Elite stramm", schreibt Werner Rügemer. "Der 'Great Reset' wird von Blackrock gesteuert. Die Staaten dürfen nur assistieren… Vermögensverwalter wie BlackRock sind zu heimlichen Herrschern über unser Wirtschafts- und Finanzsystem avanciert." Mit diesen Sätzen leiten die "Deutschen Wirtschaftsnachrichten" im September 2020 ein Interview mit Werner Rügemer ein.

      Was ist der "Great Reset"? Das ist die Bezeichnung des Weltwirtschaftsforums – so der jahrzehntelang für Weltbank und WHO tätige Peter Koenig – für eine "verwüstete Weltwirtschaft, unzählige Pleiten und Arbeitslosigkeit, großes Elend, Hunger, Tod durch Verhungern, Krankheit und Selbstmord" – für den "Dritten Weltkrieg", mit dem die Menschheit seit dem Ausrufen der Corona-Pandemie am 11. März 2020 konfrontiert ist und bei dem es um "massive Entvölkerung, Umschichtung aller Vermögenswerte nach 'oben' und eine komplette digitalisierte Kontrolle" geht. Ist das die verheißungsvolle Zukunft einer "neuen Normalität"?

      Der Pandemie sei Dank: "BlackRock bekommt durch die Pandemie Rückenwind und gibt immer mehr Gas", ist am 14. Mai 2021 in der Wirtschaftspublikation "Der Aktionär" zu lesen. Es ist nicht zu verkennen, BlackRock weist der Welt den Weg. Welcher Weg ist das? Ist das der Weg in Richtung Sozialismus oder gar Kommunismus, von dem die chinesische Führung behauptet, dass sie sich auf ihm bewegt? Für diesen Weg hat China einen ausgezeichneten Partner gefunden. Es dürfte keinen Zweifel geben, dass der Weg mit diesem Partner ein erfolgreicher sein wird. Denn dieser Partner ist ein Garant für Erfolg.
      (…)
      Gewaltiger Schritt nach vorne – Richtung Sozialismus?

      Von einem "gewaltigen Schritt nach vorne" ist die Rede. Wohin? In Richtung Sozialismus und Kommunismus? Im globalen Kampf gegen das gefährliche Virus des Kapitalismus? Nein, China stimmt ein in den Chor der kapital-schweren Corona-Pandemie-Bekämpfer: "Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) haben in diesen Tagen damit begonnen, chinesische Impfstoffe zu überprüfen. Sollte grünes Licht gegeben werden für den Einsatz in Europa bzw. auf der ganzen Welt, wäre das ein gewaltiger Schritt nach vorne im globalen Kampf gegen das Virus", schreibt die "Beijing Rundschau", die sich als "zentrales Sprachrohr der chinesischen Regierung" bezeichnet, im Mai 2021 und zitiert Zhang Jianping, Generaldirektor des in Beijing ansässigen Chinesischen Zentrums für die Regionale Wirtschaftskooperation, der sagte – den Zusammenhang mit dem "Great Reset" unerwähnt lassend, "dass die Weltwirtschaft nur durch eine effiziente Kontrolle der Pandemie auf einen normalen Wachstumspfad zurückkehren könne. Hierfür seien Impfstoffe das wichtigste und kostengünstigste Mittel."

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27519

  6. Problem: Kritische starke Opposition und kritische staatliche und private Massenmedien fehlen größtenteils:

    Eine Demokratie wird gesichert durch check-and-balance, u.a. durch eine echte Opposition und durch wachsame Medien, die Fehler in der Politik kritisieren. Als z.B. Frau Baerbock fälschlicherweise behauptete, dass der Meeresspiegel infolge des Klimawandels bis 2100 um 7 Meter steigen würde, schwiegen hierzu nicht nur die Kandidaten der beiden großen Konkurrenzparteien und auch später deren zahlreiche Wahlhelfer, sondern auch die meisten staatlichen und privaten großen (reichweitenstarken) Medien. Und zu Corona gab es größtenteils von der Opposition und den Massenmedien auch keine nennenswerte kritische Auseinandersetzung/Aufarbeitung. Und zu den aggressiven Aktionen der NATO gegenüber Russland und China schon gar nicht. U.s.w.

    • wasserader sagt:

      Es kann jede noch so absurde Behauptung aufgestellt werden
      soweit sie das Dogma der Globalisierungsfaschisten bestätigt .
      Der Globalisierungsfaschismus setzt auf Themen die globale Herrschaft ermöglichen, globalen Zugriff ermöglichen.
      Der globale Zugriff erfolgt über globale Problemstellungen wie Klima oder Universalität westlicher Werte oder globale Virengefahr .
      Wissenschaftlich ist keines der Probleme belegt, die Betreiber des Globalismus behaupten Wissenschaft wo keine Wissenschaft ist – nur gekaufte Lakaien, die Wissenschaft dogmatisch beanspruchen .

  7. _Box sagt:

    Um es nicht unerwähnt zu lassen, es hat sich bereits rumgesprochen, daß häufig Begriffe sinnentleert und oder entfremdet Verwendung finden. Demokratie ist so etwas, häufig benutzt, nie angewandt, zumindest nicht nach ihrem Wortsinn. Kapitalismus und Demokratie schließen sich aus.

    "Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger – aber nicht beides."
    (Louis Brandeis, einer der einflussreichsten Juristen der USA und von 1916 bis 1939 Richter am Obersten Gerichtshof)
    https://www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html?seite=all

    Alle Entscheidungen zur Ausformung dieser Gesellschaft wurden von Autokraten getroffen. Die pervertierte Bildung, die allenfalls Fachidioten generiert, der Konsumismus und die Überflutung mit Nichtigkeiten, zur weiteren Infantilisierung der Rezipienten. Schlicht der Raubau an Geist, ergänzend zum Raubbau am Körper, also der Raubau am Menschen überhaupt, die Entmenschlichung, um ein Werkzeug zu besitzen das den Raubbau am Planeten umsetzt. Dies schlicht zur Manifestation von Herrschaft und weil es eben nie genug ist.

    Der Adel weiß was läuft und die Pseudo-Gesundheitsdiktatur hat einzig den Zweck die Herrschaft, unter jeglicher Bedingung, fortzusetzen:

    Der Krieg der Reichen
    Die Reichen verschwören sich, um uns zurückzulassen.
    von Rubikons Weltredaktion

    „Flucht statt Ethos“ könnte das Motto dieser Männer sein, geht es ihnen doch nicht darum, die Welt noch zu retten oder zumindest zu verbessern — nein, es geht ihnen um Flucht, darum, die eigene Haut zu retten, koste es was es wolle. Der Autor dieses Artikels, Douglas Rushkoff, kommt zu dem Schluss, dass in dieser Denkweise nicht die „neutrale“ Technologie als das Problem angesehen wird, sondern der fehlerhafte, defizitäre, schrecklich un-binäre Mensch in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Und die gilt es zu transzendieren – Maschinen sind schließlich die besseren Menschen.
    (…)
    Die wirklich interessanten Fragen

    Welche Region wird die kommende Klimakrise weniger zu spüren bekommen: Neuseeland oder Alaska? Baut Google wirklich ein Zuhause für Ray Kurzweils Gehirn und wird sein Bewusstsein während des Übergangs weiterleben oder wird es sterben und völlig neu wieder geboren werden? Schließlich erklärte der Vorstandsvorsitzende eines Maklerunternehmens, dass er den Bau eines eigenen unterirdischen Bunkersystems so gut wie fertiggestellt hatte und fragte dann:

    „Wie erhalte ich nach dem Ereignis meine Autorität gegenüber meinen Sicherheitskräften aufrecht?“

    Trotz ihres ganzen Reichtums, trotz ihrer ganzen Macht glauben sie nicht, dass sie die Zukunft beeinflussen können.
    „Das Ereignis“

    Das Ereignis. Das war ihr Euphemismus für den ökologischen Zusammenbruch, soziale Unruhen, eine Atomexplosion, einen unaufhaltsamen Virus oder einen Mister Robot-Hack, der alles zusammenbrechen lässt („Mister Robot“ ist eine US-Serie, in der ein IT-Spezialist angeheuert wird, um die Weltwirtschaft ins Chaos zu stürzen; Anmerkung der Übersetzerin).
    Sich des Mobs erwehren

    Diese einzige Frage beschäftigte uns für den Rest der Stunde. Sie wussten, dass sie bewaffnete Wachen brauchen würden, um ihre Anwesen vor dem wütenden Mob zu schützen. Wie würden sie aber die Wachen bezahlen, wenn das Geld wertlos geworden wäre? Wie könnte man die Wachen daran hindern, einen eigenen Anführer zu wählen? Die Milliardäre dachten über spezielle Zahlenschlösser für ihre Nahrungsmittelvorräte nach, deren Zahlenfolge nur sie kannten. Oder darüber, ihren Wachen eine Art disziplinarische Halsbänder anzulegen, um sich zu schützen. Oder vielleicht könnten ja auch Roboter als Wachen und Arbeiter dienen, wenn die Technik bis dahin so weit sei.
    Das Transzendieren des Menschseins an sich

    Da wurde mir schlagartig bewusst: Für diese Herren war dies tatsächlich ein Gespräch über die Zukunft der Technik. Angeregt wurden sie von Elon Musk, der den Mars bevölkern und Peter Thiel, der den Alterungsprozess umkehren möchte; von Sam Altman und Ray Kurzweil, die ihren Verstand in einem Supercomputer speichern wollen.

    Diese fünf hier bereiteten sich auf eine digitale Zukunft vor, die weit weniger damit zu tun hat, die Welt zu verbessern, als damit, die conditio humana an sich zu transzendieren und sich abzuschotten von den sehr realen und gegenwärtigen Gefahren des Klimawandels, dem steigenden Meeresspiegel, Massenmigration, weltweiten Pandemien, nativistischer Panik und Ressourcenerschöpfung. Für sie besteht die Zukunft der Technologie allein in der Flucht.
    (…)
    Die Zukunft wurde weniger zu etwas, das wir durch unsere gegenwärtigen Entscheidungen oder unsere Hoffnungen für die Menschheit erschaffen, als vielmehr zu einem vorbestimmten Szenario, auf das wir mit unserem Risikokapital wetten, in dem wir aber einfach, ohne unser Zutun, landen.

    Dies befreite jedermann von den moralischen Auswirkungen seiner Handlungen.
    (…)
    Die Opfer des Vollgas-Kapitalismus

    Die verheerenderen Folgen des Vollgas-Digitalkapitalismus müssen jedoch die Umwelt und die Armen weltweit ausbaden. Für die Produktion einiger unserer Computer und Smartphones greift man noch immer auf Netzwerke von Sklavenarbeit zurück. Diese Praktiken sind so fest verwurzelt, dass ein Unternehmen namens Fairphone – gegründet, um ethisch vertretbare Telefone herzustellen und zu verkaufen – feststellen musste, dass dies gar nicht geht. Der Firmengründer bezeichnet seine Produkte nun traurigerweise als „fairere“ Telefone.

    Währenddessen zerstört der Abbau seltener Erden und die Entsorgung unserer hochdigitalen Technologien menschlichen Lebensraum und macht daraus giftige Abfallkippen, die die Kinder von Bauern und ihre Familien durchforsten, um brauchbares Material an die Hersteller zurück zu verkaufen.
    (…)
    Nicht Rettung, sondern Flucht

    Sie waren nicht daran interessiert, wie eine Katastrophe zu vermeiden wäre; sie sind davon überzeugt, dass wir dafür schon zu weit gegangen sind. Trotz ihres ganzen Reichtums, trotz ihrer ganzen Macht glauben sie nicht, dass sie die Zukunft beeinflussen können. Sie gehen einfach vom dunkelsten Szenario aus und setzen dann soviel Geld und Technik wie möglich ein, um sich abzuschotten – vor allem, wenn sie keinen Platz mehr auf einer Rakete zum Mars ergattern können.

    Einer für alle – alle für einen

    Glücklicherweise haben jene von uns, denen die Mittel fehlen, ihre eigene Mitmenschlichkeit zu verleugnen, viel bessere Möglichkeiten. Wir müssen die Technik nicht auf derart antisoziale, atomisierende Weise nutzen. Wir können zu der Art von Einzelverbrauchern werden, wie die Geräte und Plattformen uns haben wollen – oder wir können uns daran erinnern, dass der wahrhaft entwickelte Mensch kein Einzelgänger ist.

    Ein Mensch zu sein ist keine Frage des individuellen Überlebens oder Fliehens. Es ist ein Teamsport. Was immer zukünftige Menschen haben oder sein werden – sie werden es zusammen haben oder sein.

    https://www.rubikon.news/artikel/der-krieg-der-reichen

    Anbei noch eines der Retortenbabys, für die andere Diktatur:

    Extinction Rebellion als Eitelkeitsprojekt einer dem Untergang geweihten Mittelschicht
    27 Sep. 2021 09:06 Uhr
    Extinction Rebellion ("XR") zählt als besonders militante Klimaaktivistengruppe. Doch könnte es sein, dass es den Aktivisten eigentlich vor allem um die Inszenierung von Protest geht statt um echte Veränderungen?

    von Brendan Heard

    Vergessen Sie die Idee, dass es bei Extinction Rebellion um Umweltaktivismus geht. Die Gruppe hat keine realistischen Ziele, sondern dient stattdessen als letzter verzweifelter Versuch einer Mittelschicht, die erkannt hat, dass ihre Tage gezählt sind.
    (…)
    Es scheint, dass die Regierungen der Welt den Klimawandel erkannt haben, dass aber eine realistische Bekämpfung des Klimawandels etwas erfordert, das weit über "Kohlenstoffsteuern" hinausgeht – nämlich die Abschaffung bestimmter industrieller Systeme insgesamt. Dieselben Systeme, die es den Aktivisten ermöglichen, in Luxus zu protestieren, ihre Plastikkleidung zu tragen und ihre Soja- und Maissirup-Snacks zu essen.

    Bei den wirklichen Protestbewegungen im Vereinigten Königreich geht es heute nicht um Umweltthemen, die zusammen mit anderen echten Anliegen in den Hintergrund getreten sind, sondern um von Unternehmen unterstützte BLM-Krawalle oder LGBTQ+-Anliegen, einschließlich Denkmalentfernung und Vandalismus. Es gibt keinen sinnvollen Protest gegen den Konsumismus, die Wall Street, den Globalismus oder das System der industriellen Massenproduktion. Bald werden wir nicht nur das Verschwinden der Harry-Potter-Mittelschicht erleben – es wird überhaupt keine Mittelschicht mehr geben.

    Es wird Milliardäre geben, und es wird Pod-Leute (Techno-Leibeigene) geben.

    Diese seltsame Allianz der Megakonzerne und der Hochfinanz mit Straßenprotesten für soziale Gerechtigkeit ist praktisch das genaue Gegenteil des antikonsumistischen Umweltaktivismus der 1960er bis 2000er Jahre. Es ist verwirrend für jeden, der es sich genau ansieht, bis er erkennt, dass es sich lediglich um ein System handelt, das von beiden Seiten Macht ausübt. Jeder Aktivismus aus der Mittelschicht, der es nicht schafft oder sich weigert, die Mauern zu sehen, die sich von beiden Seiten nähern, führt letztlich einen vergeblichen Tanz auf.

    https://de.rt.com/meinung/124501-extinction-rebellion-als-eitelkeitsprojekt-untergang/

    • Xiaogeju sagt:

      In Bezug auf einer Ihren Antworten___ Xi Jinpings Traum ist die globale politische Anerkennung zu bekommen. Dafür hat China wirtschaftlich den Westen sogar überholt. Aber so selbstbewußt wie die Chinesen oft präsentiert werden, sind sie noch nicht. Ich hätte gleich sagen können, dass daraus nix wird. Im Klub der "Sagenden" darf China nur unterwürfig mitspielen, aber nicht als ein gleichberechtiges Mitglied. China ist am besten beraten, weiter so machen wie bisher dh. sich nur auf sich selbst zu verlassen. Der Westen ist kein guter und kein verlässlicher strategischer Partner.

  8. Widar sagt:

    Zitat: "Eine Ahnungslosigkeit, die man mit einem totalen Wahlboykott hätte beantworten müssen."

    Wahlboykott – ähm ja – und dann?

    Was soll das ihrer Meinung nach bringen? Spielen wir es mal durch, gesetz den Fall das es zu einem 100%tigem Wahlboykott kommen würde – was nie sein wird, denn die Politiker gehen ja selbst wählen und könne nnatürlich sich selbst ebenfalls wählen, also warum sollten sie eine Wahl durch sie sie gewählt werdne können boykotieren?
    Also, 100 % der Wahlberechtigten gehen nicht wählen, dann bleibt die zu dieser Zeit regierende Regierung im Amt, bis eine gültige Wahl durchgeführt wurde. Sprich im jetzigen Fall: Merkel for ever!
    Weiterhin habe ich, bite um Berichtigung wenn ich falsch liege, nirgend eine Mindestwahlbeteiligung gefunden, ohne die eine Wahl nicht gültig ist. Sprich, wenn also nur Baerböckle, Söderle, Merkeline und wie die Clowns noch heißen wählen gehen, dann ist die Wahl zum Schluss gegessen. Weil es ja keine Wahlpflicht gibt!

    Wir müssen dieses System los werden, wir müssen diese Scheindemokratie durch eine direkte, partizipatorische Demokratie, die die Rechte aller (!) Lebewesen einschließt ersetzen. Das geht aber nur, wenn wir die Macht des Kapitals brechen und sofort aufhören mit "höher, schneller, weiter, mehr, mehr, mehr", das geht wiederum nur indem die Menschen lernen ihr Hirn zu benutzen und nicht der Karotte hinterher zu rennen, die sie niemals erreichen werden.

    Allein der Glaube, dass dies jemals geschehen wird fehlt mir zu 100%, denn der Mensch hatte bereits mehr als genug Zeit zu lernen sein Hirn zu benutzen, statt es sich gegenseitig einzuschlagen. Der Mensch ist faul, träge, dumm, egoistisch, egozentrisch, brutal, rücksichtslos, heuchlerisch, hämisch, falsch, hinterhältig… und immer zuerst auf seinen eigenen Vorteil bedacht…

    • Nein, Widar, so IST der Mensch nicht. So wurde der Mensch GEMACHT.
      Dabei kann man sich fragen, ob das Jahrtausende gedauert hat oder nur ein paar Jahrhunderte. Gleichsam nach dem Motto: "Steter Tropfen höhlt den Stein!".
      Bedenke; Millionen Jahre gab es Menschen, einige Jahrhunderttausende davon als Homo Sapiens. Sehr viel wissen wir von dessen Verhalten nicht, doch hat es den Anschein – auch wenn man die Idigenen anschaut – dass die von Dir aufgezählten Eigenschaften erst langsam mit den Hochkulturen entstanden sind und dann ganz besonders deutlich mit der Entwicklung des Kapitalismus, der gerade zu seiner höchst entwickelten Form aufläuft: Imperialismus, global, in der er sich via der Bewusstseinsindustrie in den Besitz allen Denkens und Nichtdenkens der Menschen gesetzt hat.
      Und da sind wir nun….

    • wasserader sagt:

      Die Wahl wird durch die Propaganda der gleichgeschalteten Medien entschieden .
      Wesentliche Themen wie aktuell die medizinische Realität und der politische Umgang mit Corona sind ausgespart oder werden unter massiv einseitigen Blickwinkel gestellt . Kritiker werden systematisch denunziert.
      Abseits der willigen Blockparteien hat keine Partei eine Chance auf realen Regierungseinfluss .
      Eine Wahl hat unter gegebenen Umständen einzig die Funktion
      die Verantwortung von denen, die tatsächlich die Politik bestimmen
      auf die Schultern der Wähler abzuwälzen .
      Wie aktuell mit Corona kann die Politik die radikalsten Maßnahmen – Maßnahmen die vor 2 Jahren unvorstellbar waren – mit der Berufung auf die Vertretung des Volkswillens durchsetzen .
      Die Politik führt Krieg gegen die Freiheit der Menschen . Die Politik führt Krieg gegen die Freiheit der Menschen , wie es kollektiv noch nie einen derart radikalen Krieg gab .

    • _Box sagt:

      Mensch existiert nicht losgelöst von den ihn umgebenden Umständen:

      So wie es keine gleichsam fix und fertige ahistorische Natur des Menschen (als Gattungswesen) gibt, so auch nicht die der menschlichen Individuen. Schon in den Feuerbach-Thesen hält Marx fest: „…das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum innewohnendes Abstraktum. In seiner Wirklichkeit ist es das ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse“.[32] Das darf nun aber keineswegs dahingehend interpretiert werden, dass die Individuen mit den gesellschaftlichen Verhältnissen identifiziert würden, vielmehr bedeutet Marx’ These, dass die Möglichkeit der Entfaltung menschlicher Individualität von den jeweils historisch sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnisse abhängen.[33] Lucien Sève konstatiert – unter Verweis auf Marx’ ‘Grundrisse’: „Marx ist der erste, der die entwickelte menschliche Individualität wirklich als ein Produkt der Geschichte verstanden hat …“[34]

      Aus:
      ‘Kommunismus’ – ein falsch verstandener Begriff?
      Überlegungen zur Dialektik von Individualität und Kollektivität bei Marx (Teil I)
      http://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/article/1135.kommunismus-ein-falsch-verstandener-begriff.html

      Und:

      Wie der Mensch korrumpiert wird
      19. Januar 2020 Andreas von Westphalen
      In der kapitalistischen Gesellschaft wird häufig auf die falsche Art der Motivation gesetzt. Dies hat verheerende Folgen

      Nicht nur in Erziehung und Schule ist eine zentrale Grundfrage, was den Menschen motiviert. Auch in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Was motiviert den Menschen zum sozial verträglichen, zum altruistischen Verhalten? Was zum Lernen und zur Arbeit?

      Gemeinhin wird zwischen zwei Formen der Motivation unterschieden: intrinsischer und extrinsischer. So sind Menschen intrinsisch motiviert, wenn sie beispielsweise ein Buch lesen, weil sie hieran ein Interesse verspüren oder einfach Lust darauf haben. Lesen sie hingegen das Buch, weil der Lehrer es verlangt, eine Strafe droht oder eine kleine Belohnung für die Lektüre winkt, so sind sie extrinsisch motiviert.
      Allgegenwart extrinsischer Motivation

      Es ist augenscheinlich, dass derzeit die allgemeine Überzeugung herrscht, dass der Mensch am besten und erfolgreichsten extrinsisch motiviert wird. In der Schule wird für Noten in der nächsten Prüfung gelernt und ein mögliches Sitzenbleiben dient als stete Abschreckung. (Eine weitere Motivation: 40 Prozent der Schüler erhalten Geld für gute Schulnoten und ein knappes Viertel der Kinder bekommt die Mithilfe im Haushalt ausgezahlt).

      In der Berufswelt wird die Arbeit durch das Gehalt bezahlt und mit einer möglichen Gehaltserhöhung oder durch Boni und Beförderung zusätzlich motiviert. Und nicht zuletzt basiert auch die Sozialpolitik auf der Überzeugung, dass der Mensch am besten extrinsisch motiviert werden kann. Mit Zuckerbrot und Peitsche. Entsprechend lautet das Motto: Fördern und Fordern.
      (…)
      Wie man Hilfsbereitschaft zerstört

      In einem faszinierenden Experiment untersuchten Felix Warneken und Michael Tomasello von der Universität Harvard und dem Max-Planck-Instituts (Leipzig) den Einfluss von extrinsischer Motivation auf die Hilfsbereitschaft von 20-Monate alten Kindern (Beispielsweise versuchte ein Mann, der einen Stapel Bücher trug, erfolglos eine Tür zu öffnen, während die Kinder in ein neuentdecktes Spiel vertieft waren). Nachdem in der ersten Runde der erstaunlich hohe Grad der Hilfsbereitschaft der Kinder geprüft wurde, teilte man diese anschließend in drei Gruppen auf.

      Während die Kinder aus der ersten Gruppe weiterhin keinerlei Reaktion auf geleistete Hilfe erhielten, wurde den Kindern aus der zweiten Gruppe hierfür jedes Mal ein Dank ausgesprochen, die Kinder der dritten Gruppe erhielten schließlich für jede Hilfe eine Belohnung. Nach mehrfacher Wiederholung des Tests wurde dann eine letzte Runde durchgeführt: Alle Kinder wurden wieder mit Situationen konfrontiert, die ihre Hilfsbereitschaft testeten, jedoch sollte diesmal (genauso wie in der ersten Testrunde) kein Kind eine Belohnung oder auch nur ein Lob erhalten.

      Ergebnis: Die erste Gruppe zeigte weiterhin eine sehr hohe Hilfsbereitschaft, die der ersten Testrunde entsprach. Die zweite Gruppe hatte eine minimal verringerte Hilfsbereitschaft. Die dritte Gruppe jedoch, die zuvor jedes Mal eine Belohnung erhalten hatte, zeigte einen fast vollständigen Zusammenbruch ihrer Hilfsbereitschaft.

      Das Experiment demonstriert, dass die intrinsische Motivation nicht nur der Natur des Menschen entspricht, sondern auch besser und dauerhafter motiviert als extrinsische Anreize. Es zeigt aber auch ein fundamentales Problem: Die hohe und intrinsisch motivierte Hilfsbereitschaft des Menschen läuft Gefahr zerstört zu werden, wenn man sie durch extrinsische Motivation ersetzt.
      (…)
      Nebenwirkungen

      Der unerschütterliche Glaube, dass Geld den Menschen am besten motiviert, reduziert nicht nur die intrinsische Motivation, sondern hat auch weitere destruktive Schattenseiten, die es im Auge zu behalten gilt.

      Menschen, die in Experimenten auf Geld "geprimt" waren (also an Geld unbewusst erinnert wurden), sind egoistischer und weniger hilfsbereit. Sie sind auch im wahrsten Sinn des Wortes distanzierter gegenüber ihren Mitmenschen. So stellen Probanden ihre Stühle viel weiter auseinander als die nicht geprimten Kollegen.

      Auf Geld geprimte Menschen sind auch deutlich weniger sozial und bevorzugen Einzelaktivitäten. Und nicht zuletzt sind sie weniger großzügig. Es ist geradezu augenscheinlich, dass alleine der Gedanke an Geld die Menschen trennt und aus Mitmenschen Konkurrenten macht.

      https://www.heise.de/tp/features/Wie-der-Mensch-korrumpiert-wird-4639977.html?seite=all

      Schließlich:

      Es gehört zu unserem Wesen moralische Wesen zu sein. Wir sind von Natur aus moralisch. Wir sind keine Nutzenmaximierer. Wenn man sich das erst mal wieder klar macht, dann weiß man wie pervers eigentlich das Menschenbild ist, auf dem der Neoliberalismus eine Gesellschaftsordnung errichtet.

      Wir sind von Natur aus moralische Wesen. Und das interessante ist; daß das nicht einfach durch Kultur eingebläut wird. Das bringt der Säugling mit zur Welt und die moderne Säuglingsforschung, das ist ein Teil der Kognitionsforschung, hat faszinierende Experimente gemacht, die zeigen, der Säugling kommt zur Welt und hat schon elementare, man nennt das dann häufig Protokonzepte, also etwas Vorläufiges, Hülsen für Gerechtigkeit. Er hat elementare Konzepte für Verteilungsgerechtigkeit.

      Aus:
      Demokratie erneuern! – Rainer Mausfeld – DAI Heidelberg 2020, ca. min. 50
      https://www.youtube.com/watch?v=VXhK8uN6WyA

    • Xiaogeju sagt:

      Ich glaube nicht daran, dass die direkte Demokratie hier und jetzt etwas bringen würde. Es sind noch immer die gleichen Bürger, die wählen. Und ehrlich, wir sind die Minderheit. Mein Mann und ich sehen das gleiche, essen das gleiche, erfahren fast alles gleich und? Er hat Corona gehabt, ist geimpft und arbeitet in der Medizinbranche, der er grundsätzlich selbst misstraut. Ich bin Wirtschaftwissenschaftlerin, werde aus dem Budget bezahlt, möchte nicht geimpft werden, verabscheue jegliche Diskriminierung und bin unbestechlich.
      Ihm passt das Regime, würde noch härtere Maßnahme sofort unterschreiben.
      Ich bin traurig, dass Deutschland (die Welt) heute wieder (gefährlich) geteilt ist.

  9. "Motive, warum die Menschen eine bestimmte Partei wählen"? Die Menschen haben die Einheitspartei in je einer ihrer "Avatare" gewählt, denn sie wollten sich bei diesen dafür bedanken, dass sie ihnen mittels entsprechender Maßnahmen vor Covid das Leben gerettet hat. Davon möchten sie in Zukunft natürlich mehr, damit sie in Sicherheit bleiben.
    Außerdem möchten die Menschen den Krieg gegen die Klimaerwärmung und das CO2 gekämpft sehen, so wie das Greta, XR und der Green New Deal ankündigen, nämlich durch ein gewaltiges neues Wachstum, das über die Gewinnung von Rohstoffen und die Produktion der "grünen Paraphernalia" zustande kommt. Um sich dabei moralisch richtig gut und verantwortlich fühlen zu können, möchten sie auch möglichst viele Maßnahmen, der sie in ihrem unverantwortlichen CO2- Fußabdruck abstraft (Ökodiktatur). Was sie nicht interessiert ist die gewerbsmäßige Umweltvernichtung und Zerstörung der Ökosphäre durch das Militär und die globalen Großkonzerne, denn das wird in den MM und von der Politik nicht thematisiert.
    Damit dürfte klar sein, warum die Menschen wieder einmal so abgestimmt haben, wie sie immer abstimmen.

    • Kommt also ein Zeitalter der Bestrafung – Selbstbestrafung. Wissen wir doch, wer gesündigt hat, braucht Strafe. Und da wir allzumal Umweltsünder sind, werden wir ein Verhalten an den Tag legen wie die Geißelbrüder im Katholizismus (Spanien), aber auch im Islam, die sich mit einer Kettenpeitsche, an der auch zusätzlich Rasierklingen befestigt sein können, auf den Rücken schlagen, dass das Blut nur so läuft.
      Geläutert von allen Sünden sind sie dann bis zum nächsten Jahr die alte Sündenlast los.
      Was? Für ein Jahr? Ja, für ein Jahr. Das ist damit effektiver als eine Covid-"Impfung". Hmmm… ob das vielleicht auch gegen Covid helfen könnte?
      Ökodiktatur, Dein Reich komme, bis in alle Ewigkeit. Amen.
      Während in der "unsichtbaren" Realität die Ökosphäre um so schneller – vor allem profitabel – zerstört werden kann.

    • Worum es eigentlich geht? Öl wird knapp. Öl wird teurer. Wir brauchen aber MEHR ENERGIE. Und die erzeugen wir nun sehr profitabel einfach mit grünem Anstrich und hoffen, dass es rumlangt, erst recht, wenn der Kleine Mann das Verzichten lernt. (Klaus Schwab – Schule). So einfach ist die Rechnung.

  10. John Mc Pimmel sagt:

    Wissen Sie wie Manipulation funktioniert?
    Manipulation ist die Kunst freie Menschen davon zu überzeugen, dass sie ganz viel Geld an Leute bezahlen müssen, damit die ihnen sagen dass sie ab jetzt nicht mehr frei sind, weil sie ab jetzt für alles eine Gebehmigung von ihnen brauchen.
    Und oh Wunder um diese Genehmigung zu erhalten ist noch mehr Geld zu entrichten, oder Wohlverhalten zu zeigen.
    Und Wohlverhalten ist alles, was dem Geschäftsmodell dieser Parasitenkaste nicht im Weg steht und auf keinen Fall darf man sagen, dass es ziemlich bescheuert ist ganz viel Geld dafür zu zahlen, endlich unfei zu sein und von jemandem gesagt zu kriegen, was man alles nicht darf.
    Das ist ungefähr genauso bescheuert, wie ale 4 Jahre diesen Handaufhaltern und Nichtskönnern einen Freibrief auszustellen, munter weiter rauben, plündern, morden und bevormunden zu können.

    • Xiaogeju sagt:

      Als es angefangen hat mit Testen und Imfpungen, habe ich sofort gesagt: Warum sagen Regierende nicht gleich, wie viel Geld sie haben wollen. Wir geben ihnen alles was sie wollen. Dafür müssen sie uns nicht mal impfen. Denn noch mehr Spritzen, noch mehr Plastik schadet der Umwelt.

  11. Die drei entscheidenden Motive, warum die Menschen eine bestimmte Partei wählen sind wohl:

    – etwa 2/3 der Wähler sind Mieter und wollen niedrige Mieten.
    – Ein Großteil der Wähler sind Arbeitnehmer und wollen soziale (höhere) Löhne.
    – Viele Wähler wollen eine Änderung oder Beibehaltung der Einwanderungsgesetze

    • John Mc Pimmel sagt:

      Wenn man sich von einem Haufen Parasiten nicht 70% seiner Kohlen stehlen ließe, scheinheilig Steuer genannt, müsste man nicht denjenigen der einem Geld gibt, nämlich den Arbeitgeber um mehr Lohn anbetteln.
      Aber was soll's der Otto Normal Dummkopf glaubt ja auch, wenn er sich alle vier Jahre einen neuen Farbanstrich für die Zelle in der er lebt aussucht, würde sich irgendwas an seiner Unfreiheit ändern.
      Aber der kommt ja noch nicht mal in's Grübeln, wenn es "Lockdown" "Ausgangssperre" und andere Knastterminologie hagelt, so verblödet ist er schon mit dem Brett vor seinem Kopf, mit dem er ab und zu auch telefoniert.

    • _Box sagt:

      Wenn man schon der Meinung ist, man brauche so etwas wie ein Geldsystem um eine Gesellschaft zu organisieren und man dann auch noch der Meinung ist, daß die Geldschöpfunge unbedingt in private Hand gehört, dann sind Steuern üblicherweise dazu da, das Gemeinwesen mit den Mitteln auszustatten um seine Funktionalität zu erhalten. So die Propaganda. Realiter schaut es mit den Steuern so aus, daß die Einkommenstärksten wenig bis keine Steuern zahlen, was wenig erstaunen dürfte, da die korrupten Lobbyisten (manche nennen sie Politiker) des Geldadels, die Gesetze entsprechend gestalten lassen, im Gegenteil, sie werden mit Steuergeld gestopft:

      The Wolff of Wall Street: Steuervermeidung

      Der Staat braucht, um zu funktionieren, Geld. Das treibt er von seinen Bürgern ein, indem er sie Steuern zahlen lässt – und zwar anteilig, so dass die, die mehr haben oder mehr einnehmen, auch mehr zahlen. Sollte man meinen…

      In der realen Welt sieht das allerdings anders aus. Da zahlen die, die am meisten einnehmen, am wenigsten und die, die am meisten haben – häufig gar nichts, und das ganz legal.

      Woran das liegt? Zuerst einmal an den bestehenden Gesetzen. Das Vermögensrecht sorgt dafür, dass Vermögen geringer besteuert werden als Einkommen. Das Erbrecht sorgt dafür, dass den Erben riesiger Vermögen anteilig wesentlich weniger abverlangt wird als den Erben kleiner Vermögen. Und das Stiftungsrecht bietet Reichen und Ultrareichen jede Menge Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu reduzieren – und das nicht nur im eigenen Land.

      Dann gibt es die Steuerparadiese oder Steueroasen. Dazu zählen Länder wie die Schweiz, Irland oder die Niederlande, Stadtstaaten wie Singapur oder Hongkong, Inseln wie Guernsey, die Cayman Islands oder Mauritius – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

      https://apolut.net/the-wolff-of-wall-street-steuervermeidung/

      Oder hier:

      Konzerne am Tropf

      In fast allen Staaten der Erde existiert ein komplexes Subventionsdickicht, durch das private Konzerne mit Steuergeldern kontinuierlich gefördert werden. In den letzten Jahrzehnten ist dieses Subventionsnetz zu einer Art Herz-Lungen-Maschine für den dahinsiechenden Kapitalismus geworden. Ein Großteil der 500 größten Konzerne der Erde würde ohne die massive Unterstützung durch Steuergelder längst bankrott sein. Schauen wir uns die mächtigsten Branchen einmal nacheinander an:

      – Die Erdöl-, Erdgas- und Kohleindustrie wird nach Schätzungen der ausgesprochen konservativen Internationalen Energieagentur jedes Jahr mit rund 500 Milliarden Dollar subventioniert.

      – So gut wie alle Großbanken der USA, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und vieler anderer Staaten würden heute nicht mehr existieren, wenn sie seit 2008 nicht mit Steuergeldern in Billionenhöhe gerettet worden wären. Das Gleiche gilt für einige der weltweit größten Versicherungskonzerne wie AIG oder Allianz.

      – Die Zentralbanken der USA, der EU und Japans haben seit 2008 die unglaubliche Summe von neun Billionen Dollar in das Finanzsystem gepumpt, um die Märkte vor dem Kollaps zu bewahren. Ein einziger Monat aus dem EZB-Wertpapier-Programm hätte genügt, um die Schuldenkrise Griechenlands zu lösen.

      – Die IT-Konzerne des Silicon Valley haben ihr Kapital auf Computer-Technologien aufgebaut, die jahrzehntelang von staatlichen, aus Steuergeldern finanzierten Forschungseinrichtungen entwickelt wurden, insbesondere dem Massachusetts Institute of Technology.

      – Die Pharmaindustrie erhält milliardenschwere Subventionen, unter anderem über den Umweg von öffentlichen Forschungseinrichtungen.
      (…)
      Diese Liste könnte man noch eine ganze Weile fortsetzen. Sie zeigt, dass die vielbeschworenen »freien Märkte« eine Fata Morgana sind, ein sorgsam gepflegter Mythos, der verschleiern soll, dass die Maschinerie der endlosen Geldvermehrung nur noch funktioniert, weil wir sie täglich mit Unsummen aus Steuergeldern subventionieren. Während Staaten rund um die Erde massiv an Ausgaben, vor allem im Sozialbereich, sparen, werden diese Subventionen kaum angetastet, oft sogar ausgebaut.
      (…)
      Rente statt Profit

      Das Subventionswesen für Konzerne, für ihre Shareholder und Manager, ist Teil einer größeren Struktur, die man bisweilen als »Sozialismus für Reiche« oder »Neofeudalismus« bezeichnet hat. Den oberen Schichten ist es gelungen, sich ein »bedingungsloses Maximaleinkommen« zu sichern, das von ihren Leistungen und Verfehlungen weitgehend entkoppelt ist. Nicht Markterfolge erhalten und vermehren die großen Vermögen und Einkommen, sondern Strategien der Privilegiensicherung, insbesondere durch Einflussnahme auf den Staat. Die staatliche Gabenökonomie für Superreiche verbindet sich mit dynastischen Strukturen, in denen Macht und Reichtum wie einst beim Adel durch die Geburt vererbt werden.

      Aus:
      Die Illusion der freien Märkte
      Wie der Staat hinter den Kulissen den Kapitalismus künstlich am Leben hält. Exklusivabdruck aus „Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen“.
      von Fabian Scheidler
      https://www.rubikon.news/artikel/die-illusion-der-freien-markte

    • Zum Kommentar von Box: Das möchte der Bürger nun wirklich nicht wissen. Es konnte ihm das Empfinden von Zufriedenheit darüber gefährden, wieder einmal erfolgreich die Einheitspartei gewählt zu haben.
      Abgesehen davon, dass er bzw. sie die Reichen und Superreichen anhimmelt, weil die so toll über die Medien rüberkommen. In seinen bzw. ihren Träumen identifiziert er sich mir ihnen und diese Träume lässt er sich so wenig nehmen, wie sie.

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