Verhallte Warnung | Von Roberto De Lapuente

Nach über einem halben Jahr ist Jens Bergers „Schwarzbuch Corona“ noch brandaktuell — die darin enthaltenen Warnungen stießen auf taube Ohren.

Ein Kommentar von Roberto De Lapuente.

Die trojanische Königstochter Kassandra litt unter dem Fluch, dass sie schlimme Katastrophen voraussehen konnte, jedoch niemand ihren Prophezeiungen glaubte. Ähnlich ging und geht es Jens Berger, dem fleißigen und hellsichtigen Redakteur der “Nachdenkseiten”. Seit zwei Jahren erleben wir, wie die „Therapie“ schädlicher ist als jene Krankheit, von der alle ständig sprechen. Die Zwischenbilanz, die Jens Berger vor einiger Zeit vorgelegt hat, bleibt leider noch immer aktuell. Berger hat in allem recht behalten, vor allem auch in seiner Vorhersage, die Schwachen in der Gesellschaft würden am stärksten unter den Folgen der Maßnahmen leiden — begleitet von dem devoten Kopfnicken ausgerechnet jener Kraft, die einmal zu ihrem Schutz angetreten war: der sog. „Linken“. Doch recht haben und recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge. Es lohnt sich, anhand von Jens Bergers scharfsinniger Warnung Bilanz zu ziehen.

Zugegeben, ich bin sehr spät dran, um über Jens Bergers Buch mit dem Titel „Schwarzbuch Corona“ zu berichten. Mittlerweile ist es ein halbes Jahr alt, wurde mehrfach besprochen. Eigentlich könnte man auch froh sein, es wegzulegen, nie wieder hervorkramen zu müssen, weil sich das Thema erledigt hat. Aber dieser fromme Wunsch wird uns nicht erfüllt. Noch immer reden wir über Lockdowns und Verschärfungen der Maßnahmen, als hätte all das in der jüngsten Vergangenheit keine Wirkung gehabt.

Ach so, mit Wirkung meine ich jetzt nicht irgendwas medizinisches — ich spreche von den Auswirkungen auf psychischer und auch wirtschaftlicher Ebene. Und genau darum ging es Berger ja in seinem Buch. Es ist keine immunologische Abhandlung, der Autor ist ja auch kein Virologe, er ist Ökonom — und überdies ein Staatsbürger, der sich sorgt. Auch als medizinischer Laie kann man zuweilen feststellen, wenn eine Therapie beziehungsweise die sogenannten Impfstoffe nicht anschlagen oder mehr Schaden verursachen als die Krankheit selbst. Dass diese „Therapieformen“ nach annähernd zwei Jahren Pandemie noch immer angewandt und vehement gefordert werden: Das befremdet aber schon arg.

Die beste Medizin: Der Lockdown

Ende letzten Jahres wuchs mal wieder die Angst. So oft wie es in den letzten 22 Monaten auf und ab ging mit der Angst, die dann wieder von etwas Hoffnung abgelöst wurde, das kann man gar nicht mehr mitzählen. Aber Ende 2021 war es wieder so weit. Die Inzidenzen fielen in Deutschland, die Intensivstationen leerten sich deutlich, aber die Gesellschaft sprach öffentlich über einen dringend gebotenen Lockdown. Dabei mischten nicht nur die üblichen Kollapsologen mit, die in den sozialen Netzwerken ihrer klammheimlichen Freude an der Apokalypse frönten, sondern auch Politiker und Journalisten.

Bis heute ist nicht bewiesen, dass die Lockdowns der Vergangenheit irgendetwas bezweckt haben. Legt man die Wellendiagramme von Schweden und Deutschland aufeinander, ähneln sie einander in weiten Teilen.

Klar, die absoluten Zahlen sind in Deutschland aufgrund der höheren Einwohnerzahl natürlich höher: Aber dennoch decken sich die Kurven mehr oder weniger. Und das, obgleich es in Schweden keinen Lockdown gab. Zumindest keinen, der sich mit dem deutschen Pendant vergleichen ließe. Deutschland lag Anfang dieses Jahres auf dem zweiten Platz des Covid-19-Strigency-Index, den die University of Oxford erhebt. Strenger als hier geht es also ohnehin kaum noch.

Dennoch scheint der Lockdown das Patentrezept zu bleiben, die beste Medizin, die man einer am Coronavirus leidenden Gesellschaft verschreiben kann. Zu glauben, dass so ein Wegschluss der Gesellschaft funktioniert, kann nur ein Chemielaborant als sinnvollen Lösungsansatz betrachten. Ein Fachidiot, der von Modellen und Theorie viel, aber von der menschlichen Natur so gut wie keine Ahnung hat. Denn Menschen suchen Wege, um Mensch sein zu können. Sich Daheim zu verbarrikadieren, alleine zu bleiben, soziale Kontakte dauerhaft zu meiden: Das ist eben ganz und gar nicht menschlich.

Haltet mir eure Müden, eure Armen, eure geknechteten Massen fern

Besonders stark leiden jene unter den Folgen dieser unmenschlichen Maßnahmen- und Verordnungspolitik, die in ärmeren Verhältnissen leben. Erst neulich beschrieb ich ja, wie es sich mit meiner Quarantäne verhielt. Ich wiederhole mich an dieser Stelle also, wenn ich nochmals klarmache, dass es einen großen Unterschied macht, ob ich mich in einem Schuhkarton wegsperre oder in einem netten Chalet mit dahinter liegendem Grundstück. Es ist außerdem was anderes, ob ich Kontakte in der Stadt oder am Rande des Odenwaldes oder des Harzes habe. Netflix bietet halt immer nur eine gewisse Zeit Ablenkung und Beschäftigung. Irgendwann treibt es jeden raus, selbst die größte Couchpotato. Wer nicht in der Stadt lebt, kann sich in diesen Zeiten glücklich wähnen.

Berger weist darauf hin, dass es die Armen, die Alten, die Kinder, kurz und gut, die Wehrlosen sind, die unter den Folgen von Lockdown und Co. leiden. So richtig formuliert hat das eigentlich keiner.

Nicht mal die, die stets vorgeben, die Anwälte dieser Wehrlosen zu sein: Die Partei der Linken hat recht früh darauf hingewiesen, dass man mit Menschen, die gegen diese Art von Politik demonstrieren, nicht auf die Straße geht. Schon Ende August 2020 rief der Parteivorstand dazu auf, „Anhängern von Verschwörungserzählungen“ — gemeint waren damit Demonstranten — nicht zu folgen.

Kurz danach kam es zu jenem zweiwöchigen Lockdown von halbjährlicher Länge, in dem laut Aussagen einiger Fachärzte bis zu 500 Kinder wegen eines Suizidversuches in stationäre Behandlung verbracht wurden. Kinder, die sich das Leben nehmen wollen: Und der Gesundheitsökonom, der dummerweise vor Kurzem Gesundheitsminister geworden ist, Karl Lauterbach also, sagt dazu nur, er glaube an keinerlei Zusammenhänge. Die Alten hingegen litten meist still, in den Altenheimen wird üblicherweise ja nicht sonderlich viel auf die mentale Verfassung der Bewohner gegeben. Die körperliche Grundversorgung ist mit dem Personal, das es dort gibt, gerade mal so zu leisten — wenn es gut läuft. Und so saßen die Senioren vereinsamt herum, manche starben, ohne nochmals jemanden aus der Familie gesehen oder gar berührt zu haben.

19 Millionen Fette, 19,5 Millionen Raucher und 1,6 Millionen Alkoholiker

Es gibt viele Formen der Gesundheit: Dass die psychische Gesundheit, die gesundheitlichen Folgen aufgrund armer Verhältnisse, so gar keine Beachtung gefunden haben in dieser Krise, sagt viel darüber aus, wie medizinisch wenig sinnvoll ein Gros der Maßnahmen eigentlich war und ist. Seit beinahe zwei Jahren tut man so, als gäbe es nur eine Form der Gesundheit, die da lautet: Frei von Covid-19 zu sein. Andere Erkrankungen müssen dahinter zurückstehen.

Gleichwohl birgt diese strikte Unterordnung aller Lebensbereiche unter einen wie auch immer gearteten Gesundheitswahn, dass die medizinische Verfolgungsbetreuung zu einer Institution gerät, in der Vitalwerte mehr zählen als so schlichte Dinge wie Lebensfreude, Planungssicherheit und Sozialkontakte.

Im Zuge der Impfkampagne schwappt der feuchte Traum neoliberaler Gesundheitsexperten nochmal hoch: Die Entkoppelung der letzten Reste des einstigen Solidarprinzips. Risikogruppen sollten demnach höhere Beiträge entrichten müssen als vermeintlich gesund lebende Menschen. Rund 19 Millionen Menschen in Deutschland sind nach Schätzungen stark übergewichtig, 19,5 Millionen Menschen rauchen und 1,6 Millionen gelten als alkoholsüchtig: Nach der Logik derer, die jetzt Impfunwillige finanziell zur Kasse bitten wollen, wird es auch diese Gruppen irgendwann hart treffen müssen.

Um zum Abschluss nochmals kurz auf die Linken zurückzukommen: Wenn sich heute breite Teile der Gesellschaft wünschen, die linke Partei hätte in den annähernd zwei Jahren den Mut besessen, gegen diese unmenschliche Maßnahmen- und Verfügungspolitik zu opponieren, man hätte ihnen Jens Bergers Buch an die Hand geben müssen. Denn auf jenen Seiten findet sich genau jener Ansatz, den linke Politik auch in diesen schweren Zeiten benötigt — und den bis heute viele so arg vermissen. Wenn denn Corona eine Naturkatastrophe sein soll: Wie man damit umgeht, das unterliegt keinem Naturgesetz. Es gibt immer Alternativen. Und Krankheit durch Schaffung neuer Kranker zu bekämpfen, durch Existenzverlust und Not: Das ist keine Vernunft, wie es selbst bei den Linken immer heißt. Das ist Wahnsinn. Kann mal jemand Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow Bergers Buch schicken?

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: asiandelight / Shutterstock.com

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Kommentare (23)

23 Kommentare zu: “Verhallte Warnung | Von Roberto De Lapuente

  1. Gnil sagt:

    COVIDLAND: The Lockdown
    "Covidland" is or will be a series of 5 documentaries, of which the first two are currently available.
    I would like to share them with you.
    Covidland Part I – Lockstep
    Covidland Part II – The Mask

    They are being produced by InfoWars, narrated by Alex Jones, Del Bigtree and others.
    "The Lockstep" is a comprehensive movie covering almost every angle of the covid fraud, and highlighting especially the abject inhumanity behind, the separations between children and their dying parents, or grandparents…. the extraordinary pain that is imposed as a matter of fact, but without any facts to support it, being gruesomely implemented. This since 2 years back, and still today.

    The Mask will give you an equally heartbreaking account, not only about the lack of crucial oxygen for young school-age children, and elderly people, but also the tremendous social negation that is behind it. People talk to you, but you can't see their face, the muffled voice is often hardly recognizable and causes frustration, but also sadness and depression – the suicide rate is much-much higher that the real covid deaths. – And yes, suicide affects particularly children.

    You must see for ourselves. These two movies reveal a crime against humanity that human history as we know it has never known – not even during the worst Hitler and Stalin years. There is no cruelty and wanton mass murder so heinously planned and premeditated – like the covid drama – and especially, if one starts thinking a step back -that the covid virus has never been isolated, never.
    Watch them and please pass them on.

    —————————-
    Watch part 1 here:

    https://freeworldnews.tv/watch?id=615f96b3aa816336dbd21792

    Watch part 2 "wearing a Mask" here:

    https://www.globalresearch.ca/covidland-a-documentary-film-review-and-analysis-by-peter-koenig/5767663

  2. Wenn wir Menschen ohne Denkblockaden wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen. Kinder die liebevoll und verständnisvoll behandelt werden, werden auch liebevolle und verständnisvolle Erwachsene. Bitte mit anderen Ländern vergleichen. In Deutschland hat die Erziehung von Kindern andere Ziele und das wird eisern durchgezogen. Da liegt die Wurzel allen Übels.

  3. Hartensteiner sagt:

    International gesehen sieht es mit der Plandemie unterdessen so aus: "This isn’t going to be pretty, folks. The downfall of a death cult rarely is." Das wird nicht hübsch. Der Absturz eines Todeskultes ist das selten".
    So zu lesen im Off-Guardian, "The last days of the Covidian-Cult", Die letzten Tage des Covid-Kultes:
    https://off-guardian.org/2022/01/18/the-last-days-of-the-covidian-cult/
    Ganz anders in Deutschland. Hier trauen sich Politik und Medien zu, den Covid-Kult in alle Ewigkeit fortzusetzen, unabhängig davon, wie die Realität aussieht. Das Narrativ ersetzt jegliche Realitätswahrnehmung und die Gehirnwäsche triumphiert nach wie vor. Ja, notfalls können "wir" Pandemie sogar ohne Virus. Dafür steht die Bundesregierung, steht die Einheitspartei, steht unser geliebter Gesundheitsminister Lauterbach im Brustton der Überzeugung ein.
    Vielleicht kann man nicht mit allen Ländern alles machen, aber mit Deutschland kann man das. Da gibt es keinen Irrsinn, den die Mehrheit nicht frag- und kritiklos schluckt. Nicht einmal die eigene Wahrnehmung und Erfahrung hält hier die Menschen davon ab, das Gegenteil für wahr zu halten, wenn ihnen das die Medien vorsetzen. Hier ist die Mehrheit glücklich, nun im Impfabo zu stehen und wenn es im Angebot ist, sich den Rest des Lebens alle 4 Monate aufboostern (aufplustern) zu lassen. Der bzw. die Durchschnittsdeutsche sieht sich ganz im Sinne der "Schweigenden Lämmer" (Mausfeld) und sieht (nicht erst seit heute) sein bzw. ihr Glück darin, im Zug der Lemminge gut aufgehoben zu sein.

  4. Nevyn sagt:

    Zitat: "Ich sehe es als Monsteraufgabe, mit diesen Verirrten, die heutig hochnäsig-überlegen und mit Gewaltfantasien uns Pandemietreiber hassen, künftig zusammenzuleben."

    Das ist es auch. Die brauchen unser Mitgefühl am meisten.
    Ob es Sinn macht, sich dieser Aufgabe zu stellen, hängt von der Perspektive ab. Wir haben in Deutschland einen riesigen historischen Berg an Hass, Spaltung und Gewalt abzuarbeiten. Es gibt relativ wenige Menschen, die die Stärke und den Willen haben, sich dafür als Projektionsfläche zur Verfügung zu stellen und nur wenige werden die Bedeutung dieser karmisch-kosmischen Paria-Aufgabe in Bezug auf ihr eigenes Schicksal verstehen. Die Kriegsgeneration konnte das nicht, ihre Kinder waren auch traumatisiert und es sind immer die Enkel, die damit beginnen, was nicht heißt, dass sie es lösen und nicht an die nächste Generation weiter geben und die wieder an die nächste. Hinsehen, aushalten, annehmen – das beginnt immer bei einem selbst, dann in der Familie und erst dann ist der Mensch wirklich bereit, am Karma seiner Nation zu arbeiten. Wenn ich mich so umsehe, stehen wir noch ganz am Anfang und es wird noch viel selbst erzeugte Not und Leid auf uns zukommen, bis das Bewusstsein sich Bahn gebrochen hat, dass alles zurück kommt, was der Mensch aussendet und man nicht nur die eigene Schuld trägt, sondern mit zunehmendem Erwachen auch die der Sippe und des Volkes.

  5. Fritz B sagt:

    Alle schauen auf Corona und derweil entstand in der Presse die Ukraine-Krise die jetzt zum Konflikt aufgebauscht wird. Die Zeitung "Die Welt" startet eine Umfrage.
    Zitat:
    UMFRAGE zum UKRAINE-KONFLIKT: Wird es zum Krieg kommen?
    Zitat-ende.

    • Nevyn sagt:

      Ob es zum Krieg kommt, ist schon entschieden. Da liegt irgendwo im Pentagon ein Zettel in einem Tresor, ähnlich wie 2001, wo Ländernamen drauf stehen…

    • wasserader sagt:

      Nato Kriegsgerät wird in großer zahl Richtung russischer Grenze gebracht .
      Der Wertewesten hat abgesehen von Militärgerät alle Munition verschossen,
      ist nackt, hat alle Erpressungsmittel und alle Propaganda eingesetzt,
      hat ungedeckte Billionen und Billionen für seinen imperialistischen Krieg gedruckt und macht nun aggressiv Russland zum vermeintlichen Angreifer .

      Noch aber scheint ein kleiner Verhandlungsspielraum zu sein wenn nach dem Besuch von Baerbock oder war es der Besuch von Victoria Nuland RTdeutsch den Lesern die Möglichkeit ihre Meinung zu äußern nimmt .
      Die Apokalypse eines Atomkrieges hingegen ist mit der apokalyptischen Coronapolitik und ihrer Streichung aller Roten Linien ein Stück näher zu sein .

  6. palatinus liber sagt:

    Eine Tatsache, vor der wir mit all unserem Wissen und den begründbaren Zweifeln am Staatsnarrativ nicht wegducken können werden, ist doch folgendes:

    Ein Millionenheer an Menschen – ob alt oder jung – ist in existentielle Angst versetzt worden. Und diese Angst wird nicht enden, wenn die Straße die Coronapolitik geändert haben wird.

    Oder anders:

    Heute fürchten wir uns vor Lauterbach. Aber sollte Dr. Wodarg Gesundheitsminister werden, dann würde die große andere Gruppe in eben jene Angst vor der Politik versetzt sein.

    Ist es eine heillose Situation? Oder wir könnte dieser Brückenschlag (nicht als fauler Kompromiss) aussehen?

    Was müsste geschehen, dass die dem Angstterror erlegene breite Masse in einer Zeit danach in die Normalität zurückfindet?

    Viele werden pragmatisch sein – wie immer.

    Aber eine verdammt große Menge wird den Ausweg aus dem Trip nicht von alleine finden.

    • Hartensteiner sagt:

      @ palatinus liber. Du sagst: "sollte Dr. Wodarg Gesundheitsminister werden, dann würde die große andere Gruppe in eben jene Angst vor der Politik versetzt sein."
      Das halte ich für einen Irrtum. Würde Dr. Wodarg Gesundheitsminister, so würde er es als seine vornehmste Aufgabe ansehen, jegliche Form von Angst und Panik auf allen Seiten aufzulösen und stattdessen eine Gesundheitspolitik zu machen, die auf Vernunft und Verstand gründet. Das wäre nun etwas, wonach sich wohl die meisten Menschen auf allen Seiten sehnen.

    • palatinus liber sagt:

      Die Propaganda ist so tief eingeschossen worden, wir machen uns in unserer alternativen Blase keine Vorstellung davon, wie irre die Menschen zum Teil schon geworden sind.

      Ein Ausflug in die Kommentarspalten der hießigen Lokalzeitung haben mir in den letzten Wochen das Fürchten gelehrt.

      Diese Gestalten hängen so fest im Wahn, da braucht es viel, damit die keinen Bürgerkrieg anzetteln, sollte sich der Wind drehen. Vielleicht werden auch alle sofort komplett wahnsinnig.

      Ich sehe es als Monsteraufgabe, mit diesen Verirrten, die heutig hochnäsig-überlegen und mit Gewaltfantasien uns Pandemietreiber hassen, künftig zusammenzuleben.

      Ich kann es im Moment nicht sehen.

    • Hartensteiner sagt:

      Ja, was palatinus lieber hier zuletzt sagt, beschreibt durchaus die Realität. Wahnsinn ist nicht leicht zu heilen, wovon psychiatrische Anstalten ein Lied singen können. Was, wenn nun die ganze Gesellschaft in eine psychiatrische Anstalt verwandelt wurde und Vernunft und Verstand Gefahr laufen, allenfalls noch in einer solchen Institution Zuflucht finden zu können? Das ist schon ein gewaltiges Problem, denn der Wahnsinn hat sich längst zu einer Religion entwickelt, die die Erlösung von allen Beschwernissen des Lebens im SAKRAMENT der Impfung sucht? Eine psychische Verfassung, die man früher als "borderline" oder als Schizophrenie diagnostiziert hätte?
      Schwierig.
      Flo Osrainik hat die vielfältigen Aspekte des neuen Glaubens, vor allem in dem, was hier nun an Fakten massenhaft verdrängt wird, in dem Artikel "Willkommen an der Front", hier Teil3:

      https://www.rubikon.news/artikel/willkommen-an-der-front-3

      sehr genau beschrieben.
      Vielleicht wäre zu ergänzen, dass schon vor langer Zeit Edward Bernays herausgefunden hatte, wie man die Psychoanalyse von einem heilenden Agens in ein krankmachendes Agens verkehren kann und zudem mit Hilfe der Verhaltenspsychologie ganze Gesellschaften in eine Neurose – Kaufneurose, Konsumgesellschaft – treiben kann. Die Gesellschaft war also schon krank und als eine leicht (?) krank zu machende Entität ausgetestet.
      Hierauf konnte man (wer ist "man"?) nun mit Hilfe ganzer Heere von Psychologen, Werbefachleuten, Soziologen etc. die Mittel bereitstellen, – erfolgreich! – die Gesellschaft, die Massen, in einen neuen Wahn zu treiben.
      Da wird es nun spannend, zu beobachten, ob dieser Wahn eine permanente Form annehmen und behalten wird, oder ob er qua maßloser Übertreibung und massenhafter Widersprüche dann doch als die Blase platzt, die er ist.
      Neue Religionen, man denke hier eher an Sekten in der Art der Scientology, sind allerdings sehr schwer aufzulösen und wer an dem zugehörigen Wahn erkrankt ist, kommt nur sehr schwer wieder davon los.
      Man beachte: Diesmal handelt es sich nicht mehr nur wie im Falle Bernays um eine "einfache" Neurose, diesmal handelt es sich um eine Form von Schizophrenie (alter Begriff) und es ist nicht klar, ob eine ganze Gesellschaft, die ganze Welt, in einer solchen verharren kann oder ob die Eigengesetzlichkeiten der Realität früher oder später die Menschen zwingen werden, wieder den Boden unter den Füßen zu suchen und zu gewinnen.
      Also schauen wir mal…. jeder Einzelfall, so auch der Coronawahn, bringt seine eigenen Gesetzmäßigkeiten mit sich, gegebenen Falls also auch Mechanismen einer Selbstauflösung?
      Solange noch durchaus beträchtliche Zahlen von Menschen mit ihren Spaziergängen Vernunft und Verstand hochhalten, haben die" (und wer sind "die" eigentlich?) nicht gewonnen.

    • Hartensteiner sagt:

      oooops…. palatinus liber, freier Pfälzer, nicht "lieber", obwohl er vielleicht seine Pfalz auch liebt :-) Tippfehler sind schwer draußen zu halten :-)

    • palatinus liber sagt:

      Kurpfalz, um ganz genau zu sein.

  7. local.man sagt:

    Mir geht dieser Zirkus eh mehr und mehr auf die Nüsse.

    Vor allem mit dem Wissen die ganze Zeit, dass ich nur verarscht werde und zuschauen muss, wie die Leute immer weiter mitgehen und man dadurch immer tiefer in diese vorbereitete Falle getrieben wird.

    Und auch mit dem Wissen, dass die eigentlichen echten Probleme, kein Stück weniger, sondern noch weiter angewachsen sind.

    Diese dumme machteliten-Bande, die so gerne alles voll kontrollieren, beherrschen und wie ihr Spielzeug behandeln will, krallt sich den Fortschritt und benutzt, missbraucht ihn, für einen Versuch der totalen Kontrolle und einer neuen Form der Sklavenhaltung, die man dann auch noch Demokratie nennt.
    Statt durch den Fortschritt immer freier zu werden, werden wir so völlig gegensätzlich und damit vorsätzlich in eine Dystopie getrieben.

    Würden hier normale Prozesse ablaufen, hätten wir schon sehr viel Sicherheit und viel mehr Freiraum und weniger Zwänge. Weil dies ein normaler Prozess wäre, kann also nur eine Gegenkraft existieren, die genau dies verhindert.

    Die Menschen sollen also über den Fortschritt zu Maschinen werden. Welches kranke Hirn denkt sich so einen Müll aus?
    Die Menschen wollen aber ihre Zwänge loswerden und den Fortschritt dazu nutzen. Und dann sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man eben tun möchte.
    Der Fortschritt dient also dazu, das echte Leben, die Natur, das Mensch sein, das Lebewesen zu fördern und die Lasten zu nehmen.
    Aber diesen Weg bestreiten wir nicht. Dieser natürliche Prozess wird in eine andere Bahn gelenkt. Und da dieser Weg unnatürlich und falsch ist, geht das auch nur mit Bestrafung, Erpressung, Nötigung, Lüge usw. Und dabei verlieren die, die nicht zu den Systemherrschern durch das nächste künstliche Konstrukt, Geld, gehören immer mehr, und die kleine Minderheit die sich stetig durch ihr Umverteilungssystem an uns und der Erde bereichert, erbeutet sich immer mehr Macht in allem.

    Ich sage es immer wieder. Wenn diese Leute eines Tages durch den Fortschritt soweit sind, das sie uns nicht mehr brauchen und die Roboter, oder was es auch immer für Konstrukte sein werden, erstmal soweit sind, dann wird sich hier ein Blutbad sondergleichen abspielen und das ohne Rückfahrkarte.

    Es bleibt so oder so nur übrig, jede Art Machtpyramide zu zersetzen durch ein gesundes System und die Schaltzentralen absolut transparent zu gestalten. Das System muss den Menschen dienen und auch in dessen Hand liegen. Machtgrenzen durch Reichtumsgrenzen(vorerst, denn Geld wird eh irgendwann überflüssig), Besitztumsgrenzen, neutrale, meinungsfreie Aufklärung und Darlegung aller Fakten, negativ wie positiv und echte Demokratie und vieles mehr…

    Alles andere ist nicht mehr tragbar. Wir können niemandem erlauben zentral Macht auszuüben, wenn wir immer mehr über eine natürliche Ordnung der Dinge hinaus Macht ausüben können. Im Interesse aller Menschen, muss Macht eingehegt und auf alle verlagert werden.
    Machtpyramidensysteme werden uns sonst alle ausrotten, alleine schon beim Versuch diese Verhältnisse stetig weiter zu wahren und das geht nunmal nicht anders als mit Gewalt.

    Reiche sind nicht reich, weil sie toll sind. Es war immer so, dass Reichtum nur dadurch entsteht, das viele viele andere ihn erzeugen und die Früchte weggenommen werden.
    Reichtum kann man nicht auf einem anderen Weg erhalten. Ich kann dies auch nicht selbst irgendwie erzeugen, da es nichts natürliches ist, sondern ein künstliches Konstrukt und ich immer darauf angewiesen bin, von jemanden anderen es zu bekommen, mit welchen Mitteln auch immer. Sonst würde ich einfach in die Natur gehen und es mir dort holen können und das kann ich nicht.
    Außerdem liegt der wahre Reichtum nicht in Klassen der Gesellschaft, sondern wenn wir diese abschaffen und die Werte verteilen und dabei die wahren Möglichkeiten des Machbaren im Auge behalten.

    Keiner kann über seine Verhältnisse leben. Und der Maßstab für uns, ist das was die Erde verkraften kann. Jemand der eine 1 Milliarde Yacht besitzt und Privatjets, ist ein stetiger Dieb an allem. Die Welt verträgt nich mal einen SUV für jeden…
    Wir können gute Bedingungen für jeden erzeugen, aber eben kein Leben in einem stetigen Raubzug gegen unsere Grundlage.

  8. Poseidon sagt:

    Ob arm ,ob reich,in der Liebe sind wir alle gleich.
    Wer spazieren geht ,den schiebt sich der Weg und die Bruecken unter die Fuesse.
    Love it,do it!

  9. Mara sagt:

    Redefreiheit n’ existe pas: Bereits 4‑jährige Kinder vertreten in der Gruppe meist die Mehrheitsmeinung, selbst dann, wenn sie diese eigentlich für falsch (!) halten… —> https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-rahmenhandlung/nr65-schweigespirale/

  10. wasserader sagt:

    "Beiträge entrichten müssen als vermeintlich gesund lebende Menschen. Rund 19 Millionen Menschen in Deutschland sind nach Schätzungen stark übergewichtig, 19,5 Millionen Menschen rauchen und 1,6 Millionen gelten als alkoholsüchtig: Nach der Logik derer, die jetzt Impfunwillige finanziell zur Kasse bitten wollen, wird es auch diese Gruppen irgendwann hart treffen müssen."

    Der Autor folgt damit den Brotkrümmen der Kontroll- und Sicherheitspolitik,
    die drastisch am Weg der Ausschaltung elementarer Menschenrechte ist . In einer freien Gesellschaft ist nur soziale Absicherung, die das Verhalten des Einzelenen nicht in elementaren Freiheitsrechten beschränkt möglich .
    Das NannyRegime ist längst an unerträglicher Bevormundung angelangt und hat mit der Coronapolitik jede rote Linie überschritten .
    Die Politik erwürgt das Leben .

    • Querdenker sagt:

      Olaf Scholz: „Wir werden alles tun, was notwendig, ist, es gibt da für die Bundesregierung keine roten Linien.“

    • wasserader sagt:

      Ja eben . Das ist interessant . Sind doch auch Raub und Mord nur Konventionen- und auch Vergewaltigung ; die Vergewaltigung, die genötigte Einspritzung eines dubiosen Pharmaproduktes durch die Machthaber als rote Linie ist weg .

  11. Hartensteiner sagt:

    In der vorangegangenen Tagesdosis sprach Rainer Rupp von Rissen im Damm des Coronanarrativs.
    Roberto De Lapuente setzt dem – zurecht? – die verhallten, verhallenden Warnungen entgegen.
    Wir müssen uns fragen, ob die Show (jemals) ein Ende finden wird oder nicht.
    War nun Covid nur das Intro, die Einführung in diese „Schöne Neue Welt“ (Huxley) und bedarf in absehbarer Zeit weiterer Schritte hin zur Vollendung? Einfach weiter so, Welle auf Welle, oder aber die nächste, weltweite Großveranstaltung auf diesem Weg? Cyberkrieg? Klimakrieg? Reale, „heiße“ Kriege? Etwas, das mir noch nicht eingefallen ist? Oder wird sich das quasi von allein, ähnlich einem Perpetuum Mobile, entwickeln, in der zwangsläufigen Konsequenz des schon Erreichten?

    Können wir wirklich glauben, dass die gigantischen Investitionen in "Covid" und den „Great Reset“ nun einfach abgeschrieben werden? Ich denke nicht.

    Wir leben in interessanten Zeiten.

    • Hartensteiner sagt:

      Worum geht es denn – unter anderem – eigentlich?
      Ist es doch so, dass dieser „Krieg gegen die Lebendigkeit der Menschen“, also Lockdowns, Abstand, Angst der Einen vor den Anderen, Masken, usw. dazu führt, dass sich in den Menschen zunehmend negative Gefühle und Ansichten anstauen, die darauf warten, zur Explosion zu kommen. Dafür wird dringend ein Sündenbock gesucht, oder besser noch, ein Kriegsgegner, in dessen Vernichtung wie zu Beginn von WK I „die Befreiung“ aus den unerträglichen Verhältnissen erhofft wird ("Die Russen kommen").
      Das dürfte eines der Ziele der Veranstalter sein. Es könnte aber auch noch andere Formen annehmen, als die bekannten.
      Schaut man auf historische Vorbilder, so kann man Systeme finden, die diesen künstlich aufgebauten Druck nach Innen wie nach Außen abgeleitet haben, Nazifaschismus wie auch der italienische Faschismus, aber auch Systeme, die sich damit begnügten, nach Innen zu zielen und Gegner im eigenen Land auszurotten, wie etwa der Frankismus oder die Herrschaft Pinochets.
      Wie wird sich das wohl hier im Rahmen eines globalen Vorhabens mit ganz neuen Möglichkeiten entwickeln?
      Es handelt sich, nach meinem Eindruck, um eine ganz neue Form und Ausprägung eines Faschismus, die erst durch die Technologie ermöglicht wird, Stichwort Homeoffice bis hin zum Transhumanismus. Heißt:
      Erstmals wird es vorstellbar, die Menschen, die Menschheit massenhaft primär in digitalen „Boxen“ festzuhalten, einer vom anderen getrennt und in Abhängigkeit von einem zunehmend virtuellen Leben. Ich verbildliche das immer gern mit einem „globalen Kuhstall“, in dem die Tiere in ihren Boxen stehen, Genfutter (zufrieden?) vor sich hin mampfen, geimpft werden, automatisch gemolken und auch der Dreck auf dem Boden wird maschinell entsorgt.
      Das ist nun wirklich ein großes Ziel.
      Und so tönt aus den "verhallenden Warnungen" (Lapuente) nach wie vor ein "WIR SCHAFFEN DAS!".

    • Hartensteiner sagt:

      IMMERHIN…. wie ich gerade höre, sind die Gelbwesten in Paris wieder auf den Beinen!
      Nehmen wir uns ein Beispiel! Bleiben wir dran und gehen – meist Montags – zusammen spazieren. Frische Luft stärkt das Immunsystem, wie auch die Bewegung im Unterschied zum Verbleiben auf der Couch.
      Wie Albrecht Müller von den Nachdenkseiten lange schon sagt: HÖCHSTE ZEIT FÜR EINE REVOLUTION!
      Dabei sei betont, dass das eine friedliche Revolution sein muss, denn wer die Faust ballt und "zulangt", der verwandelt sich schneller als er bzw. sie denken kann mental in das, was er bzw. sie eigentlich bekämpfen.
      Schaffen wir etwas ganz Neues: DIE FRIEDLICHE REVOLUTION!
      PS: Die sogenannte solche von 89 ging eigentlich schief. Was dort gesiegt hat, war das Scheckbuch ("die Bananen") und kann hier nicht gezählt werden.

    • Hutmacher sagt:

      "…Erstmals wird es vorstellbar, die Menschen, die Menschheit massenhaft primär in digitalen „Boxen“ festzuhalten, einer vom anderen getrennt und in Abhängigkeit von einem zunehmend virtuellen Leben…"
      >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
      In einem zunehmend virtuellen Leben, erübrigt sich dann allerdings der gesamte Impfirrsinn außer man möchte sich vorher einen Großteil der schmarotzenden Kostgänger (Rentner, Kranke, Behinderte u.a.m.) vom Halse schaffen.

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