Scheitern des Westens in der Ukraine | Von Rainer Rupp

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Trotz beispielloser Investitionen von US/EU/NATO in den Stellvertreterkrieg gegen Russland hat der kollektive Westen bereits jetzt eine für alle erkennbare, demütigende strategische Niederlage erlitten. Ebenso ist das hilf- und planlose Agieren der USA und einiger ihrer NATO-Vasallen im Nahen Osten zur Unterstützung Israels, strategisch zum Scheitern verurteilt.

Seit 23 Monaten führen US/EU/NATO mit Hilfe ihres zuerst gut bewaffneten und gut ausgebildeten Stellvertreters Ukraine Krieg gegen Russland. Mit Stand von Juli 2023 belief sich die westliche Militärhilfe für die Ukraine auf fast 100 Milliarden US-Dollar, und über die Hälfte davon stammte aus den Vereinigten Staaten. Diese militärische Hilfe überstieg das gesamte jährliche Militärbudget der Russischen Föderation (z.B. 82 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022) erheblich.

Die ganze Dimension der westlichen Hochrüstung der Ukraine wird aber erst dann richtig erkennbar, wenn man bedenkt, dass nur ein Drittel der russischen Militärausgaben für die Beschaffung von Rüstungsgütern ausgegeben wird. Mit dem großen Rest wird der tägliche Verbrauch der Armee von Sold, Essen, Unterkunft über Verbrauchsmittel wie Treib- und Schmierstoffe und Transportkosten bis hin nur militärtechnischen Forschung, bzw. für Entwicklung, Tests und Auswertungen ausgegeben.

So gesehen übersteigt die Militärhilfe des kollektiven Westens die Jahresausgaben der Russen für neue Waffen um ein Vielfaches. Dazu müssten dann auch noch andere, für die ukrainischen Streitkräften wertvolle „Dienstleitungen“ der US/NATO hinzugerechnet werden, wie z.B. die von US-Spionage-Satelliten gewonnen Echtzeit-Informationen über die Lage auf dem Schlachtfeld. Diese Art von besonders wertvollen „Dienstleistungen“ sind in den 100 Milliarden westlicher Militärhilfe nicht einmal enthalten. Das sind großzügige Geschenke an die Ukraine, denn mit deren Menschenopfer, die inzwischen bereits eine halbe Million Gefallene erreichen, wollten die US/EU/NATO-Eliten ihr erklärtes Ziel erreichen: nämlich Russland wirtschaftlich und politisch zu schwächen und gesellschaftlich hinreichend zu destabilisieren, um den bösen Putin und seine Regierung in einem Maidanähnlichen, prowestlichen Putsch zu stürzen und nach Sibirien zu schicken.

Bei alle dem hat sich der kollektive Westen gründlich verrechnet. Die West-Eliten haben zu sehr ihrer eigenen Propaganda geglaubt, wonach Russland lediglich eine Tankstelle mit Atomraketen ist, die man, wenn es richtig angestellt wird, eben mal so rumschubsen konnte. Deshalb haben Washington und London der Ukraine nicht erlaubt, das bereits Ende März 2022 in Istanbul in Grundsätzen ausgehandelte Friedensabkommen mit Russland abzuschließen. Stattdessen haben sie damals die ukrainische Führung von einem überwältigenden Sieg über Russland und der Rückeroberung der Krim und des Donbass überzeugt. All diese Erfolge würde Kiew Dank der versprochenen uneingeschränkten Hilfen der NATO einfahren.

Immerhin war die ukrainische Armee bereits seit 2014 systematisch von NATO-Ländern aufgerüstet und ausgebildet worden. Auch hatte man seit 8 Jahren entlang der Grenze zu den beiden abgespaltenen Donbass-Republiken schier unüberwindliche Befestigungsanlagen gebaut, die angeblich jeden russischen Angriff im Keim ersticken würden. All das stellte sich als westliches Wunschdenken heraus.

Bereits im Frühling letzten Jahres (2023) hatte die ukrainische Militärführung zweimal ihre gesamte Stärke an Menschen und Material, also zweimal ihre gesamten Streitkräfte im Krieg verschlissen. Trotzdem solle dann die nächste Offensive im Sommer 2023 den großen Durchbruch bis auf die Krim bringen. Dabei sollte ein ganzes Arsenal westlicher Wunderwaffen helfen, verbunden mit der massenhaften Ausbildung ukrainischer Soldaten an diesen Waffen und deren Einsatz gemäß westlicher, operativer Taktik. Über 60 Tausend ukrainische Soldaten wurden auf diese Weise rechtzeitig zur Sommer-Offensive nach NATO-Standards in NATO-Ländern, auch in Deutschland, ausgebildet. Zudem stellten NATO-Länder Tausende von an NATO-Waffen ausgebildeten „Söldner“ der Ukraine zur Verfügung.

Dann, nach den ersten Wochen der Sommeroffensive, setzte der große Schock für die Ukraine und die NATO-Führung ein. Die wegen ihrer angeblichen technologischen Überlegenheit bejubelten, westlichen „Wunderwaffen“ wurden oftmals von den Russen zu Schrott verwandelt noch bevor sie ihren ersten Schuss abgeben konnten. Zugleich erwies sich die operationelle Taktik der NATO, mit der die ukrainischen Bodentruppen für den Kampf gegen die Russen ausgebildet worden waren, als Komplettversager. Zugleich zeigten die Russen, dass sie ihr operativ-taktisches Konzept der Gefechts­führung mit „verbundenen Waffen“ (combined arms warfare) von Monat zu Monat immer besser beherrschten. Die falsche Ausbildung der ukrainischen Soldaten durch die NATO hat letztlich zu zig-Tausenden von vermeidbaren Totalverlusten an Menschen und Material auf Seiten Kiews geführt.

Die ukrainische Sommeroffensive im Auftrag der NATO veränderte den Frontverlauf so gut wie überhaupt nicht. Dafür aber hat die ukrainische Armee schwere Verluste erlitten, von denen sie sich selbst mit neuer NATO-Waffenhilfe dieses Jahr kaum erholen könnte. Aber auch in den NATO-Ländern selbst sind die Waffenarsenale kaum noch bestückt und das, was man noch hat, will man als Reserve für die eigenen Streitkräfte behalten.

So langsam scheint es auch die politische Kaste im kollektiven Westen zu begreifen, dass trotz ihrer massiven und beispiellosen Investition in diesen Stellvertreterkrieg gegen Russland bereits jetzt die Vereinigten Staaten und ihre NATO-Verbündeten für alle Welt erkennbar eine demütigende strategische Niederlage erlitten haben. Deren Nachwirkungen kann man bereits jetzt weltweit beobachten und es wird noch schlimmer kommen. Die Westeliten sind mit ihrem Latein am Ende. Entsprechend wächst die Panik in den Kreisen der westlichen Kriegstreiber und ihr Agieren wirkt immer hilf- und planloser.

Aber ihre Niederlage einzugestehen, ihren Platz für einen politischen und diplomatischen Neuanfang zu räumen, dazu fehlt ihnen der Anstand und die moralische Größe. Statt selbst die Konsequenzen für ihre gemachten Fehler zu ziehen, verlängern sie lieber den bereits verlorenen Krieg in der Ukraine auf Kosten weiterer zig Tausender Toter. Die unausweichliche Niederlage der Ukraine wird dadurch nur verzögert aber nicht abgewendet werden. An der absehbaren Niederlage werden auch die jetzt von der EU durchgesetzten 50 Milliarden Euro für die Finanzierung des Ukrainischen Staatsapparats auf weitere 4 Jahre nicht ändern. Erstens sind 12,5 Milliarden Euro im Jahr nicht genug, um den korruptesten Staat Eurasiens am Laufen zu halten. Zweitens stehen die Chancen, dass die USA mit mindestens ebenso großen Summen für die Ukraine einspringen werden, nicht gerade gut, egal ob nun Trump oder jemand anders im Herbst zum neuen Präsidenten gewählt wird.

Welchen Effekt die neuen EU-Milliarden im ukrainischen Fass ohne Boden des Selenskij-Regimes haben werden, ist schwer zu sagen. Aber am Kauf einiger zusätzlichen Villen in Miami oder an der Riviera durch die Stützen des Regimes wird man erkennen, ob unsere EU-Milliarden auch gut angekommen sind.

Das hilf- und planlose Agieren der USA und einiger ihrer NATO-Genozid-Hilfswilligen im Nahen Osten ist strategisch ebenso zum Scheitern verurteilt, wie ihr de facto bereits verlorenes Kriegsabenteuer in der Ukraine. Das wird das Thema meiner nächsten Tagesdosis sein.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: gopixa / Shutterstock.com

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Kommentare (52)

52 Kommentare zu: “Scheitern des Westens in der Ukraine | Von Rainer Rupp

  1. Dhyano sagt:

    Mimir schrieb: "Aber die Posts waren aggressiv und verletzend. Dass @Nevyn noch so "neutral" darauf reagiert, finde ich bemerkenswert."

    Die Reaktion Nevyns fand ich auch klasse Sie spricht für einen fortgeschrittenen Menschen.
    Vielleicht hilft es jenem, der hier um sich schlug, sich daran zu erinnern, wie sich andere Kommentatoren damals über seinen psychologischen Zugang lustig gemacht haben. Sie haben ihn einfach nicht verstanden und haben ihn deshalb verhöhnt.
    Warum ich das schreibe? Weil er jetzt, in meinen Augen, sich den esoterischen Weisheiten Nevyns gegenüber vermutlich ganz exakt so verhält. Denn dass es Weisheiten sind, die Hand und Fuss haben, darüber besteht für mich kein Zweifel.

    (Wenn ich nur höre, dass dieser Tarotkarten-Finsterling A.C. als Beleg dafür herhalten soll, dass Esoterik bäh ist, dann muss ich mich mehr als wundern.)

    ((Mimir, haben Sie meine Ergänzung zum Tr. gelesen? Sie erinnern sich noch, wo das angesprochen wurde? Ich möchte es auf den Hochsommer verschieben und anders gestalten als angedacht. Ausschliessen ist nicht nötig. Die Betreffenden schliessen sich selbst aus und können gar nicht mitmachen.))

    • Mimir sagt:

      Ja, richtig. Hochachtung für @Nevyn. Hatte ich ihm auch öfters direkt diesbezüglich geschrieben.
      Wie gesagt, mir fällt das schwer – "die andere Wange hinzuhalten", wenn ich das so sagen darf.

      Esoterik, oder was einige dafür halten, ist nicht jedermanns Sache. Ich bin grundsätzlich offen für, sagen wir mal, "Unkonventionelles", weil ich denke es gibt Vieles zwischen Himmel und Erde was wir nicht verstehen. Es gibt Vieles jenseits des unmittelbar "Sichtbaren".
      Wie gesagt, man muss kein Fan davon sein aber man sollte es auch nicht grob als Schwachsinn etikettieren. Mehr oder weniger direkt ist im Umkehrschluss auch derjenige, der sich damit beschäftigt, "schwachsinnig". Und das kann man über @Nevyn ganz bestimmt nicht sagen.
      Dazu kommt noch, dass es jedem frei zusteht auf Kommentare anderer zu reagieren wie er es möchte. Höflich, freundlich, neutral… Gut, geht nicht immer, muss ich ehrlich gestehen – Einhörner, Saphire, usw.

      Was das Treffen anbelangt, weiß ich nicht was Sie genau meinen. Liegt auch einige Zeit zurück.
      Helfen Sie mir bitte auf die Sprünge.

    • Dhyano sagt:

      Ihr Schreiben fühlt sich gut an, danke dafür.

      Effenberger, wird 2024 in die Geschichte eingehen?

    • Nevyn sagt:

      Nun ja, irgendwie hat sich der Irrtum verbreitet, Esoterik sei was für geistig Verwirrte und Weicheier. Und es ist offen sichtbar, dass es eine ganze Reihe von Leuten gibt, die daraus ein Geschäftsmodell gemacht haben. Ich rate jedem, der sich dort umschaut, die Früchte zu betrachten. Was bringt die Bewegung für Menschen hervor und wie enden sie? Und ich kann die Skepsis von Irwish durchaus verstehen. Er hat für den von ihm betrachteten Bereich Recht. Nur lässt er sich nicht dazu verführen, die Ebene zu wechseln. Ich bedaure das, respektiere es aber gleichzeitig.

      Ich bin seit geraumer Zeit in einem Raum, wo die gängigen wissenschaftlichen Erklärungsmodelle nicht mehr ausreichen zur Orientierung in meiner Lebensrealität, zu der auch innere Erfahrungen gehören.
      Wissenschaft und Religion/Esoterik sind wie zwei Achsen eines Koordinatenkreuzes. Sie treffen sich genau nur im Nullpukt. Man sollte sie sauber trennen, um Verwirrung zu vermeiden. Doch es braucht letztlich beide, um sich gut orientieren zu können in beiden Welten.
      Dass sie dann ganz am Ende doch ineinander fließen, kommt ganz von alleine, wenn die Zeit dafür reif ist und der Bewusstseinskosmos des Menschen "kollabiert", nachdem er sich so weit ausgedehnt hat.
      Wer dabei an eine Supernova mit einem schwarzen Loch am Ende denkt, liegt gar nicht so verkehrt. :)

    • Mimir sagt:

      @Nevyn
      Skepsis ist das Eine und Beleidigung ist das Andere.
      Vor allem finde ich es voll daneben, um es gaaanz höflich zu sagen, dass Irwish, so ohne Weiteres, in den Raum schmeißt – Christen seien "Spinner" da sie an Engel und Teufel glauben. Erstens stimmt das gar nicht da Christen grundsätzlich an Gott glauben. Aber auch wenn… Jeder soll glauben woran er möchte, solange er keinem damit schadet. Und nur weil man selbst nicht an das Gleiche glaubt, muss der Andere nicht gleich ein Spinner oder Schwachsinniger sein.
      Für dieses Verhalten habe ich kein Respekt.
      Es mag sein, dass Irwish viel liest oder viel gelesen hat. Dafür hat er auch reichlich Zeit gehabt. Das heißt aber nicht, dass alle anderen blöde sind. Und das kam aus vielen auch seiner ehemaligen Beiträge so rüber. Niemand weiß alles, wir sind alle verschieden und haben auch verschiedene Meinungen und Einstellungen über und zu bestimmten Dingen. Und das ist auch zu respektieren.
      Bis auf die genannten Ausnahmen, die bewußt und mit Absicht provozieren. Aber über die reden wir gerade nicht.

  2. Nevyn sagt:

    Die Amis haben in der jüngeren Vergangenheit immer nur Krieg gegen Länder geführt, die sie hemmungslos zusammen bomben konnten. Daher stammt wohl der Mythos ihrer Unbesiegbarkeit und der ihrer Waffen.

    In der Ukraine ist das anders. Hier treten NATO-Waffen gegen russische an, eine Konfrontation, die sich die Amis wohl lieber hätten ersparen sollen, denn die Schwächen ihrer überteuerten Technik werden bei einem ebenbürtigen Gegner mehr als deutlich. Da schauen andere Länder sehr genau hin. Dazu kommt, dass dieses Schlachtfeld ein Erprobungslabor für neue Waffensysteme und Taktiken ist, was auch dazu führt, dass die Verluste an Menschen und Material gewaltig ansteigen, sodass letztlich der gewinnt, der schlicht mehr von allem hat.
    Ich empfinde diesen Krieg als barbarisch und einer zivilisierten Menschheit unwürdig. Das trifft aber auch auf andere Kriege zu. Dieses sinnlose Gemetzel ist nichts anderes, als Futter für Moloch.
    So ein Ding, wie man es auch aus dem Bohemian Grove kennt, wo die „Verbrennung des Mitgefühls“ ein gängiges Ritual darstellt.
    https://www.tajemnice-swiata.pl/bohemian-grove-cz-1-mroczny-kult/

    Wenn man sich den Verlauf der Front in der Ukraine anschaut, sieht man ein langsames Vorrücken der russischen Truppen im Osten der Ukraine.
    https://liveuamap.com/de
    Am Ende wird es keine souveräne Ukraine mehr geben. Der eine Teil geht an Russland, den andern besitzt der Westen. Die Ukrainer dürfen dort noch arbeiten und wohnen. Ein Trauerspiel.

    • Mimir sagt:

      Und wie einfach man das hätte vermeiden können; schon von Anfang an.
      Da hatten die Russen gesagt – ey, lasst mal den Quatsch mit dem Natobeitritt sein.
      Aus guter Nachbarschaft hätte man das auch machen können, wenn der Nachbar sagt, dass er sich bedrängt oder bedroht fühlt.
      Das zweite Mal hätte man Boris Johnson schön nach Hause schicken können.
      Beides nicht passiert…

    • Poseidon 1 sagt:

      "Ich empfinde diesen Krieg als barbarisch und einer zivilisierten Menschheit unwürdig. "
      Hoffentlich sind Kriege in naher Zukunft so unzeitgemäss wie Pistolenduelle.
      Dazu könnte die KI ,weil ego frei, künstlich beitragen.
      https://www.youtube.com/watch?v=rHT6dU1Tj0w

    • Upling sagt:

      "Hoffentlich sind Kriege in naher Zukunft so unzeitgemäss wie Pistolenduelle.
      Dazu könnte die KI ,weil ego frei, künstlich beitragen."

      Klingt zunächst gut, aber…
      was ist wenn die KI auf Krieg entscheidet so wie in den Terminator-Filmen?

    • Upling sagt:

      An den Autor
      Artikel hat mir gut gefallen, Danke dafür.

      An Nevyn
      "In der Ukraine ist das anders. Hier treten NATO-Waffen gegen russische an, eine Konfrontation, die sich die Amis wohl lieber hätten ersparen sollen, denn die Schwächen ihrer überteuerten Technik werden bei einem ebenbürtigen Gegner mehr als deutlich."

      Ich stimme Ihnen völlig zu.

      Diese "Schwächen" sind nicht neu, die gab es schon vor 40 Jahren. Damals gab es das "G3" Sturmgewehr, neben der Uzzi die damals modernste leichte Infanteriewaffe. Allerdings im Gebrauch schwer und unhandlich, mit "leicht" war nur das Kaliber gemeint. Das Sturmgewehr war auch nicht rückschlagsfrei wie die behaupteten die damit nicht schießen mußten. Ich klemmte mir bei den Übungen mit scharfer Munition, die hat auch mehr Wucht als die Übungsmunition aus Plastik, stets mein Schiffchen das ich mit Watte vollgestopft hatte, zwischen meine Schulter und den Kolben der Waffe. Trotzdem tat mir abends die Schulter weh.

      Die Waffe hatte damals schon ein Problem mit der Hitze des Laufes, genauso wie das MG 48 zu dem stets 2 Reserveläufe incl. Asbesthandschuhe mitgeschleppt werden mußten. Jedenfalls nach soundsoviel Schuß war Schluß, weiß jetzt nimmer wie viele Magazine es waren die man beim G3 abfeuern durfte. Beim MG48 hieß es "ein Gurt (50 Schuß) dann wechseln". Kann aber auch sein daß man damit auch mehr verschießen könnte und die uns nur so oft haben wechseln lassen damit wir das Üben.

      Das G3 war derart ungenau, daß ich, als ich mehr oder weniger zufällig beim jährlichen Schießen den Sperrholzkamerad damit traf – nein weder ins Auge, noch in den Kopp, auch nicht ins Herz, also irgendwo am Rand, ich sofort "bester Schütze der Kompanie" wurde, eine Belobigung vom Oberst, sowie eine echte Urkunde mit Stempel, Unterschrift und mit Bundesadler darauf bekam. Die waren darüber, daß jemand mit der G3 Waffe überhaupt irgend etwas außer der Landschaft daneben und dahinter getroffen hatte, so begeistert, daß es obendrein noch 3 Tage "Sonderurlaub" gab, der sehr selten ausgesprochen wurde, denn im Gegensatz zur "Dienstbefreiung" wurde bei Sonderurlaub das Essensgeld ausgezahlt.

      Sie wollten mich zum Scharfschützen ausbilden, jedoch hätte ich mich dafür verpflichten müßen, was ich höflich ablehnte.

      Am MG48 wurde ich auch ausgebildet. Genauer gesagt man hat das bei mir versucht. Das Teil hatte einen dermaßen brutalen Rückschlag das ich es gar nicht halten konnte. Ich verkrampfte vor Angst, zog den gesamten Gurt durch, obwohl es immer hieß "kurze Feuerstöße! 3-5 Schuß, maximal 10!" und machte die Augen erst wieder auf als das Ding aufhörte mich durchzuschütteln weil der Gurt verbraucht war. Das passierte mir bei den ersten beiden Versuchen. Den Sperrholzkamerad habe ich kein einziges mal damit getroffen, trotz der 50 Schuß, wohl aber eine Begrenzungsleuchte der Schießbahn fürs Nachtschießen und die Holztreppen die bei jeder Bahn auf die Bühne führten wo die Ziele herauf- und heruntergefahren wurden. Die Waffe rutschte mit mir und der Kokosmatte durch den Rückschlag nämlich soweit zurück, daß sie nicht mehr stabil auf dem "Zweibein" vorne stand, so sehr ich auch dagegen drückte, anfing zu tanzen und ich den gesamten Gurt im Kreisbogen über alle Bahnen verteilte.

      Eigentlich hätte ich wiederholen müßen bis ich wenigstens einmal die Scheibe getroffen hätte, so waren die Vorschriften, aber als der Uffz (sog. "Zielhilfe") mein angsterfülltes, bleiches Gesicht bemerkte, als ich wieder antreten mußte, intervenierte er beim Hauptmann und ich wurde vom MG48-Schießen für den Rest der Übung befreit. Die BW ist sozialer als ihr Ruf. Habe in dem Punkt nur gute Erfahrungen gemacht. Wäre wahrscheinlich auch zu teuer gewesen wenn ich die Schießanlage noch weiter mit dem Gerät "bearbeitet" hätte.

      Aber OK das war damals, heute gibt es ja Gottseidank "Vergeltungswaffen" wie den Leo3 und das G36, da soll ja eigentlich gar nix mehr schiefgehen können.

      Zusammen mit den wenigen Schießübungen (bei uns damals 1x pro Jahr), die bei der Bundeswehr aus Kostengründen nicht erhöht werden konnten, ergibt sich dann ein Gesamtbild bei dem jeder vernünftige Mensch zu dem Schluß kommen muß:

      Gottseidank ist die Bundeswehr – nach dem GG – nur zur Landes-Verteidigung da.
      Hoffentlich müßen wir mit dieser Armee nicht wirklich in den Krieg, womöglich gar noch gegen die Russen.
      Das jedenfalls dachte ich damals, als ich die Urkunde entgegen nahm und mir der Bataillonskommandeur die Hand derart schüttelte daß mir danach bis zum Abend die Schulter wehtat.

      In meinem Umfeld will niemand Krieg, nicht einmal Auslandseinsätze der BW weil das Mord an den BW-Soldaten wäre. Das sind nämlich unsere Landsleute die in den sicheren Tod geschickt werden sollen. Will die Mehrheit das wirklich?

      Schon jetzt wird herumgejammert, daß nicht genügend junge Arbeitssklaven zur Verfügung stehen, um die Renten der Babyboomer zu erwirtschaften. Der Alptraum vom Fachkräftemangel und böser Demografie ist in aller Münder. Was ist dann mit unserer Rente wenn der Nachwuchs durch Krieg noch weiter dezimiert wird?

      Die nach Krieg rufen wissen nicht was das wirklich bedeutet, vor allen Dingen Menschen wie Baerbock, Hofreiter, Strack-Zimmermann und viele Andere. Haben die Politiker überhaupt Kinder die zur Zeit dienen?

      Nicht das jemand denkt ich würde nicht gerne schießen. Das macht viel Spaß! Wenn ich mit meiner Tochter auf die Kirmes ging, ging es auch stets zur Schießbude um zu versuchen ein Stofftier zu holen. Aber ich schieße nicht auf etwas das Lebt, weder Mensch noch Tier!

      Neben technischen Mängel ist aber auch mangelnde Übung ein großes Problem. Seit 1945 hat Deutschland keinen Krieg mehr geführt. Das ist auch gut so! Ich hoffe sehr das es so bleibt.
      Seit damals – glaub war in Yugoslawien oder Afghanistan – ein Schützenpanzer der "aus Versehen" dem vor ihm fahrenden mit der Kanone in den "Rücken" geschossen hatte, mit Toten und Schwerverletzten, verlegten sich die Amis darauf die Deutschen lieber in die sog. "Etappe" (Hinterland), wo nicht gekämpft wurde, zu stationieren. Das und der Vorfall an sich spricht doch Bände. Ist wohl so sicherer für alle Beteiligten wenn wir bei Krieg nicht mitmachen.

    • Mimir sagt:

      @Upling
      "Die nach Krieg rufen wissen nicht was das wirklich bedeutet, vor allen Dingen Menschen wie Baerbock, Hofreiter, Strack-Zimmermann und viele Andere. Haben die Politiker überhaupt Kinder die zur Zeit dienen?"

      Genau das ist der Punkt! Haben die nicht!
      Solche Leute sollten eigentlich auch gar keine
      haben. Naja, die Baerbock hat 2 Töchter. Die müssen ja nicht dienen. Aber wer weiß? In Israel, China müssen auch die Mädels zur Armee. Aber da wären die Kinder der Politiker schnell als untauglich erklärt. Genauso wie ihre Eltern.

      Im Gegensatz zu G3 muss ich sagen ist AK47 ein super Teil. Robust und präzise. Das Ding hält so einiges ohne Probleme aus.

      "Hoffentlich müssen wir mit dieser Armee nicht wirklich in den Krieg, womöglich gar noch gegen die Russen."

      Aber, aber, aber… Da soll Deutschland doch das "Rückgrat" des bevorstehenden Manövers sein.🤦‍♂️

    • Mimir sagt:

      @Upling
      Sicherlich hat sich in den letzten 40 Jahren auch bei den Russen so einiges weiter entwickelt. Die sind aber bekannt dafür, dass sie allgemein eine robuste und "einfache" Technik bauen, die verhältnismäßig auch "einfach" zu reparieren und zu warten ist.
      Also ich kann mir schwer vorstellen, dass die Russen einen Panzer bauen würden, bei dem, wie bei den Abrams, alle 12 Stunden Wartungsarbeiten anfallen wegen Luftfilter putzen. (Kein Witz.)

      https://opr.news/13cb29e2231130de_de?link=1&client=newseu

    • Nevyn sagt:

      Danke, Upling!
      Da Sie mich direkt angesprochen haben, möchte ich auch persönlich antworten.
      Ja, ich finde Kriege barbarisch, so unzeitgemäß wie Pistolenduelle oder Gottesurteile im Mittelalter.
      Und ich hoffe, dass ich nie wieder eine Waffe zur Hand nehmen muss. Sollte ich aber doch dazu gezwungen sein, wäre es eine Kalaschnikow. Das Ding ist nicht nur zuverlässig sondern auch treffsicher.
      Ich erinnere mich an ein Gefechtsschießen Angriff aus der Bewegung, das ich als Zugführer leitete. Das Einzige, was stehen blieb, war die Panzerscheibe, weil die Herrschaften mit der RPG ihre Optiktaschen vertauscht hatten, beim Ende der Pause. Das hysterische Geschrei des Kompaniechefs habe ich heute noch im Ohr. Dumm gelaufen halt. Aber ehrlich, so was brauche ich nicht mehr, schon gar nicht das Schießen auf Menschen.
      Und ja, wir werden von Kindern regiert, die offenbar denken, Krieg sei so was wie CoD an der Playstation. Die haben vermutlich noch nie im Schlamm gelegen, geschweige denn sich darin bewegen müssen. Bei Southfront kann man sich das ganze Elend ansehen.

      Wir haben zig Milliarden für Krieg übrig und betteln um Euros für hungernde Kinder und Obdachlose.

    • Mimir sagt:

      @Nevyn
      Sag' ich doch. 😃
      Die Kalaschnikow ist die leichte Variante der
      AK-47. Einfach unverwüstlich. Völlig "unsensibel" auf Dreck, Nässe, Hitze, Frost, fallen lassen.
      Bleibt immer präzise.
      Gut, ab und an muss man das Ding doch mal reinigen und ölen. Viele Teile hat es aber nicht.
      Nach ein bisschen Übung kann man es im Dunkeln oder mit geschlossenen Augen machen.

    • Mimir sagt:

      Ach so, ja.
      AK bedeutet ja auch "Automat Kalaschnikow".

  3. _hog sagt:

    Sehr geehrter Herr Rupp, Sie schreiben:

    „ Die Westeliten sind mit ihrem Latein am Ende. Entsprechend wächst die Panik in den Kreisen der westlichen Kriegstreiber und ihr Agieren wirkt immer hilf- und planloser.“

    Dass der Us-Imperialismus samt seiner Vasallen eine saftige Ohrfeige erhält in der Ukraine ist wohl jedem denkenden Linken klar. Und das ist gut so!

    Allerdings sollte man nicht nonchalant ueber die hieraus folgenden Tatsachen hinweghuschen. Diese Niederlage hat zur Folge, dass die Waffentechnologie bzw. der Schein, der mit dieser Waffentechnologie verbunden war, entschieden gelitten hat. Man kann vermuten, dass Staaten, die es sich leisten können unabhängig entscheiden zu können, wohl eher die besseren Waffensysteme aus RU kaufen werden.

    Desweiteren besteht doch der Verdacht, dass RU weiter geschwächt werden soll, und da ‚hilft‘ nun mal jeder weitere Kriegstag.

    In dem Masse wie der US-Imperialismus die Aufgaben delegiert an seine Vasallen in Europa werden auch die Staaten Europas geschwächt, indem es dann entweder an Geld fehlt oder an Waffen. Fehlende Gelder fuehren dann auch dazu, dass z.B. die Bauern nicht entlastet werden. Die Kriegs"fähigkeit“ also auf dem Ruecken der Bauern ausgetragen wird.

    Ein Nebeneffekt dieser US-Strategie ist die weitere Abhängigkeit zu forcieren vom US-LNG-Gas. Zum einen wird viel Geld ueber den Atlantik gespuelt, zum anderen zieht es so manchen Betrieb nach Uebersee wegen der billigeren Energien.

    Fazit: Auch wenn es hilf- und planlos scheint, so schafft es der US-Imperialismus doch auch aus dieser scheinbar hilflosen Situation Kapital zu schlagen.

    mfG

  4. zurfall sagt:

    als Friedensnobelpreisträger hat er jeden Dienstag die !killing list" unterschrieben. Die Piloten an den joy sticks mußten ja wissen wen sie zui liquidieren hatten. Aus Amerika kommt nur Gutes angeflogen. Welcome Mr. Ex-President. Es ist alles irgendwie komisch im Politikbetrieb. Andererseits, ein Essen mit Angela konnte er wahrscheinlich nicht verhindern. Die Rede vor zahlendem Publikum….wer sich so etwas antut wird sicherlich einen enormen Erkenntnisgewinn mit nach Hauise genommen haben. Glückwunsch.

  5. Peter M3 sagt:

    Zwar mögen die Amerikaner in der UA auf der Verliererstraße
    sein, aber offenbar reichen die Ressourcen noch aus, um den
    Rest der Welt in Brand zu stecken.

    Der "Nahe Osten" brennt bereits und im Kaukasus sowie Zen-
    tralasien werden die nächsten Brandherde vorbereitet. Es
    scheint so, als wenn sie mit IWF und militärischer Gewalt fast
    jedes Land der Welt gefügig machen können. Jüngstes Beispiel:
    Argentinien, das aufgrund eines Regimechange den Beitritts-
    wunsch zu den BRICS-Staaten zurückgezogen hat.

    Dann fällt noch etwas auf:

    8 Jahre mussten die UA-Faschisten auf den Südosten des Landes
    einschießen, bevor sich RU entschloss hat, dem Treiben Einhalt
    zu gebieten.

    Nun wird im "besten DE aller Zeiten" die Mär verbreitet, Russ-
    lands Hunger sei mit der UA nicht gestillt. Als nächstes seien die
    z. B. Balten dran. Dafür geben die sich "redlich" Mühe, indem sie
    Volksrussen den Stuhl vor die Tür setzen und mit Begeisterung
    Rasse-Gesetze verabschieden. Das darf man dann wohl als "Ein-
    ladung" verstehen?

  6. Irwish sagt:

    Angststeuerung ist Außensteuerung ist Fremdbestimmung

    Nicht allein die Geldverschwendung im militärischen Bereich ist gegen das Leben gerichtet, sondern das gesamte System – das Finanzsystem, das Wirtschaftssystem, das Sozialsystem, das Erziehungssystem, die Regierungssysteme etc. sind, wenn man es genau betrachtet, menschen- und lebensfeindlich. Der – nun sichtbar schwindende – Wohlstand vor allem der sog. »westlichen« Nationen stammt ursprünglich aus Kolonialzeiten. Großbritannien wurde nicht reich und mächtig durch eigene Bemühungen, sondern durch den Raubbau an den Kolonien, allen voran Indien und China. Der Raubbau in Afrika, an dem quasi alle europäischen Länder beteiligt waren und größtenteils noch sind, begründet auch heute noch immer den europäischen Wohlstand. Die Ausbeutung Rußlands, die von Putin beendet wurde, hat Europa Energie und andere Rohstoffe zu niedrigsten Preisen beschert. Europäischer bzw. westlicher Wohlstand beruht letztenlich und hauptsächlich auf Raub, Unterdrückung und Übervorteilung und damit auf Zwang und militärischer Überlegenheit. Letztere schwindet sicht- und nicht nur scheinbar. Vor allem die Drohung, mittels Atombomben ganze Länder nicht nur zu vernichten, sondern für lange Zeit unbewohnbar zu machen, hält noch immer zahlreiche Länder davon ab, sich zu wehren.

    Unser Gesellschaftssystem begünstigt nicht althergebrachte Tugenden wie Mitgefühl, Rücksichtnahme, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft usw., sondern vielmehr die Tugendlosen, die Raffgierigen, die Skrupellosen. Wir alle wurden mehr oder weniger dazu erzogen, diesem System zu dienen. Weine nicht, sei ein Mann, ein Indianer kennt keinen Schmerz; es wird gegessen, was auf den Teller kommt; iß auf, in Afrika hungern die Kinder; so lange du deine Füße unter meinen Tisch streckst …, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben; du tust, was ich dir sage … Mitgefühl wird abtrainiert, allzu viel Rücksicht auf andere trägt das soziale Scheitern bereits in sich. Alle kämpfen gegen alle im täglichen Überlebensreigen. Allein schon das Finanzsystem, das ein Schuldgeldsystem ist, zeigt sich als »Reise nach Jerusalem«: Es gibt nicht genug Geld, um neben den Schulden auch noch die Zinsen und Zinseszinsen zu begleichen. Den letzten beißen die Hunde, wer nicht mehr zahlen kann, verliert sein Eigentum, sein Haus, sein Auto, oft auch die ganze Familie. Das Damoklesschwert des sozialen Scheiterns hängt über allem und jedem. Angst dominiert somit die Entscheidungen und Handlungen der Menschen in diesen Gesellschaften. Und mit Angst wird auch regiert: Man macht der Bevölkerug Angst und bietet sich dann selbst als Lösung an.

    In seinem Buch BIOLOGIE DER ANGST – Wie aus Streß Gefühle werden (1) beschreibt Gerald Hüther den Vorgang der Angsterzeugung und der darauf folgenden Streßreakionen. Ein angstfreies Leben gibt es nicht, kann und soll es auch nicht geben. Im Unterschied zur Furcht, die eine konkrete Bedrohung z.B. durch einen zähnefletschenden Hund darstellt, sind Ängste eher kognitiver Art, entstehen also in unserem Geist, ohne daß eine konkrete Bedrohung sichtbar ist. Ängste sind im Grunde nichts anderes als von außen induzierte Furchtsituationen. Unser Gehirn unterscheidet in seiner Reaktion nicht zwischen Angst und Furcht. Beide lösen Angstreaktionen aus, den wir als Streß wahrnehmen. Angst blockiert zudem die höheren Denkfunktionen, unser Nervensystem wird unter Angst auf Basisfunktionen zurückgesetzt, quasi auf Reptilien-Niveau.

    —– Zitat-Anfang —–
    Das, was wir da erlebt haben, war eine kontrollierbare Streßreaktion. Sie beginnt immer damit, daß eine Information ganz oben in unserem Gehirn, wo alle Fäden zusammenlaufen, in der Hirnrinde, ankommt, die in dieser Situation, zu diesem Zeitpunkt oder in dieser Weise nicht erwartet wurde. Die eingehende Information stört die dort in der üblichen Routine ablaufenden Prozesse ganz genauso wie ein Fremder, der plötzlich in die laufende Unterrichtsstunde hereinstürmt, der Lehrerin eine Ohrfeige gibt und wortlos wieder verschwindet. Im Nu ist die ganze Klasse in Aufregung, die Lehrerin geht zum Direktor und wie ein Lauffeuer breitet sich die Information in der gesamten Schule aus. Im Gehirn führt die oben entstandene Aufregung dazu, daß auch tiefer gelegene Nervenzellen von der sich ausbreitenden Erregung mit erfaßt werden. Sie erreicht so auch eine Gruppe von Nervenzellen mit sehr langen, vielfach verzweigten Fortsätzen, die ihrerseits wieder hinauf in alle höher gelegenen Hirnregionen reichen und die dort ablaufenden Prozesse beeinflussen. Wenn diese Zellen mit ihrem Gestrüpp von Fortsätzen zu feuern anfangen, wird das gesamte Gehirn sozusagen wachgerüttelt – höchste Alarmstufe. In Sekundenbruchteilen werden alle gespeicherten Informationen abgesucht, gleichzeitig wird über Nervenfortsätze, die in alle Regionen des Körpers ziehen, ebenfalls Alarm geschlagen. Jedes Organ versteht dieses Signal sofort. Die Nebennieren entleeren ihre Vorräte an Adrenalin, dem bekanntesten Streßhormon, in das vorbeifließende Blut. Das Herz beginnt wie wild zu schlagen, die Blutgefäße werden eng gestellt, die Muskulatur zum Sprung vorbereitet, Energiereserven der Leber mobilisiert, die Pupillen weit aufgemacht und – so man welche hat – richten sich sogar die Haare auf, wie bei einem Hund, dem sich bei Erregung das Fell sträubt.
    —– Zitat-Ende —–

    Unter Angst können wir nicht mehr klar denken; Streßreaktionen bestimmen nun unser Denken und unser Verhalten. Nicht wenige Menschen stehen ständig »unter Strom«, haben also ständig Angst vor was auch immer. Und tatsächlich, wenn man sich die eigene Situation ungeschminkt vor Augen führt, kann man gar nicht anders als Angst zu empfinden. Deshalb wollen auch viele Leute nichts davon wissen; sie haben gelernt, ihre Ängste zu unterdrücken, vor sich selbst zu verbergen. Damit sind die Ängste aber nicht verschwunden, sie arbeiten im Verborgenen weiter und bestimmen so unser Leben.

    Auch Hans-Joachim Maaz hat ein Buch über Angst geschrieben: ANGSTGESELLSCHAFT. (2) Er bezeichnet die heutigen Gesellschaften als Normopathien: »eine pathologische Gesellschaftsentwicklung, in der das Gestörte für normal gehalten wird, weil die Gesellschaft von einer Mehrheit der Früh-Entfremdeten gestaltet wird. In eins mit der Frühentfremdung wächst der Wunsch, unbedingt dazuzugehören, sich anzupassen. Wenn dann sehr viele Menschen in ähnlicher Weise denken und handeln, bedienen massenpsychologische Mechanismen der Suggestion und Manipulation den Wunsch nach Anpassung, so dass die Fehlentwicklung nicht mehr realisiert, sondern für normal gehalten wird. Eine Normopathie ist die Herrschaft von Menschen mit Frühtraumatisierung.« Maaz schließt daraus:

    —– Zitat-Anfang —–
    So versammeln sich in einer Normopathie vor allem die Kompensationsformen der frühen Selbstentfremdung. Gemäß den mütterlichen und väterlichen Beziehungsstörungen werden Kinder durch falsche Erziehung zu Normopathen zugerichtet: also zu Bedrohten, Besetzten, Ungeliebten, Abhängigen, Gehemmten, Erpressten, Vernachlässigten und Überforderten. In gesunden demokratischen Verhältnissen finden alle Frühgestörten ihre individuellen Kompensationsformen. Deshalb sind die Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt in einer Demokratie so wichtig, damit jeder Selbst-Verstörte doch noch seinen Lebensstil findet und mit allem Eigensinn unbehelligt in Frieden leben kann. Nicht selten erfahren sogar besonders „Verrückte“ mit ganz spezifischen Fähigkeiten und auffälligem Verhalten eine ganz besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung. Diese Freiheit geht in Notzeiten, durch eine allgemeine Bedrohungslage und die gesellschaftliche Krise verloren. Dann fließen die verschiedenen Lebensformen zu einem Mainstream zusammen. Dann dominiert der Rettungswunsch. Und die politische Führung entscheidet darüber, ob die Rettungsbemühungen realitätsgerecht oder normopathisch organisiert und vollzogen werden.
    —– Zitat-Ende —–

    Daß wir in einer angstgesteuerten Gesellschaft leben, wurde und wird von zahlreichen Sachbuchautoren beschrieben und bestätigt. So schreibt z.B. Heinz Bude in seinem bereits 2014 erschienenen Buch GESELLSCHAFT DER ANGST (3) über Angst als Prinzip:

    —– Zitat-Anfang —–
    In modernen Gesellschaften ist Angst ein Thema, das alle angeht. Angst kennt keine sozialen Grenzen: Der Hochfrequenzhändler vor dem Bildschirm gerät genauso in Angstzustände wie der Paketzusteller auf der Rücktour zur Sammelstelle; die Anästhesistin beim Abholen ihrer Kinder aus dem Kindergarten genauso wie das Model beim Blick in den Spiegel. Auch von der Sache her sind die Ängste zahllos: Schulängste, Höhenängste, Verarmungsängste, Herzängste, Terrorängste, Abstiegsängste, Bindungsängste, Inflationsängste. Schließlich kann man in jede Richtung der Zeit Ängste entwickeln: Man kann Ängste vor der Zukunft haben, weil bisher alles so gut geklappt hat; man kann jetzt im Moment Angst vor dem nächsten Schritt haben, weil die Entscheidung für die eine immer auch eine Entscheidung gegen eine andere Variante darstellt; man kann sogar Angst vor der Vergangenheit haben, weil etwas von einem herauskommen könnte, worüber längst Gras gewachsen ist.
    —– Zitat-Ende —–

    Er führt weiter aus, daß man zwar niemanden davon überzeugen kann, daß seine Angst unbegründet sei, daß jedoch die Erkenntnis der eigenen Angstanteile offener und beweglicher machen kann, »so daß man nicht gleich mit Abwehr und Zurückweisung reagieren muß, wenn irgendwo Angst im Spiel ist«. ES GEHT ALSO NICHT DARUM, ANGST ABZUSCHAFFEN ODER ALLE ÄNGSTE ZU BEWÄLTIGEN, SONDERN IN ERSTER LINIE DARUM, SICH SEINER ÄNGSTE BEWUSST ZU WERDEN. Wer eigene Ängste leugnet, verdrängt oder sogar abspaltet, ist weitaus einfacher zu steuern als Menschen, denen ihre eigenen Ängste gegenwärtig sind. Das Fiese an unterdrückten Ängsten besteht nämlich darin, daß man Angstentscheidungen als rational begründet erlebt, ohne zu erkennen, daß man die jeweilige Rechtfertigung erst im Nachhinein konstruiert hat. Wer bewußt erlebt, daß und wie ihm Angst gemacht wird, der kann sich auch dagegen zur Wehr setzen und rationalisieren, daß das, womit man ihm droht, nicht zwangsläufig eintreten muß. Ich hab das vielfach ausprobiert und dadurch ein stärkeres Vertrauen in meine eigene Urteilskraft gewonnen.

    (1) http://irwish.de/PDF/Psychologie/Huether/Huether-Biologie_der_Angst.pdf

    (2) http://irwish.de/PDF/Psychologie/Maaz/Maaz_Hans-Joachim-Angstgesellschaft_(2022).pdf

    (3) http://irwish.de/PDF/Psychologie/_Sonstige/Bude_Heinz-Gesellschaft_der_Angst.pdf

    • Nevyn sagt:

      Danke, Irwish. Meine Sicht auf das Thema ist eine etwas andere, doch ich komme im Wesentlichen zum gleichen Fazit.

      Wir haben ein Macht- und Giersystem, das tief in Materieanbetung und Todeskult veranktert ist. Die Wurzeln scheinen mir tiefer zu liegen als in einer Traumatisierung der Menschen, die ich eher als Folge und Notwendigkeit dafür betrachte, das System so zu gestalten, dass es gewissen Entitäten "schmackhaft" erscheint.
      Man findet viel darüber, wenn man sich mit MK-Ultra oder übrhaupt Mind Control und ritueller Gealt beschäftigt.
      Dann wird sehr schnell klar, dass Trauma und Spaltung die Grundlagen aller satanischen Prozesse sind.

      Es reicht dann noch ein Blick in den Meditationsraum des UNO-Hauptquartiers und man weiß Bescheid.
      https://noicon101.blogspot.com/2013/12/das-ende-von-odyssee.html
      Auf der Homepage ganz unten.
      Beachte: Satan ist das gefallene Saturn-Prinzip.
      Saturn ist nicht "böse". Materie ist nicht "böse". Das Problem liegt in der Anbetung.
      Inzwischen gibt man sich nicht mal mehr Mühe, das zu verschleiern.
      Man nennt es "Transhumanismus". Verschleiert werden nur noch die Kräfte dahinter.

      Bei mir hat die Schattenarbeit zu einer weitgehenden Angstbefreiung geführt ohne die eine wirkliche "Anhebung der Schwingung" und damit Bewusstwerdung nicht möglich erscheint. Es beginnt im Grunde immer mit dem Aufräumen im eigenen Keller.

    • Irwish sagt:

      Ich möchte mich mit Ihnen nicht über irgendwelche esoterische Entitäten unterhalten, denn aus meiner Sicht sind das Hirngespinste, ebenso wie der Glaube christlich geprägter Menschen an Engel und Teufel. Mit Ihren Ausführungen kann ich daher wenig bis gar nichts anfangen. Ich verweise auf den Satanisten Aleister Crowley, ein Spinner und Heroinsüchtiger, der sich stets den Mächtigen andiente, weil er selbst nach Macht gierte. Ich glaube auch nicht an Horoskope, die vor allem dazu dienen, den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Deshalb bitte ich Sie, es in Zukunft zu unterlassen, mit mit Ihren – aus meiner Sicht völlig absurden – esoterischen Theorien vollzumüllen.

    • Poseidon 1 sagt:

      Neyvn bei mir geht eine ganze Welt auf von dem was sie hier so zusammen tragen.
      Bitte gerne mehr und ich bin ganz Ohr.

    • Poseidon 1 sagt:

      "Gehirn unterscheidet in seiner Reaktion nicht zwischen Angst und Furcht."
      Neija Irwish,ich differenziere hier schon.
      Ich fürchte aber Ich "angste" nicht.
      Furcht ist ein bewusster kognitiver Umgang während Angst überfällt.
      Universelle Liebe ist das Antidot zu Angst.
      Falls Sie etwas fürchten,dann am besten mit Liebe zur Wahrheit.
      So ersparen Sie sich die Angst.
      Love is…

    • Nevyn sagt:

      »Ich möchte mich mit Ihnen nicht über irgendwelche esoterische Entitäten unterhalten, denn aus meiner Sicht sind das Hirngespinste … «

      Sie müssen sich mit mir gar nicht unterhalten, Irwish, obwohl Sie es ja de facto tun.
      Wir befinden uns in diesem Medium in einem zwar privaten, aber offenen Raum und sind hier nicht unter uns beiden. Ich schreibe nicht sxplizit für Sie, auch wenn ich Sie anspreche. Ob Sie sich angesprochen fühlen und wie Sie damit umgehen, was ich hier schreibe, bleibt Ihre Entscheidung.
      Im Übrigen haben wir schon genug Leute, die anderen vorschreiben wollen, was sie zu denken und zu sagen oder nicht zu sagen haben. Wollen Sie wirklich zu denen gehören?

    • Mimir sagt:

      @Nevyn
      "Wollen Sie wirklich zu denen gehören?"
      Offensichtlich.
      "…völlig absurden – esoterischen Theorien vollzumüllen."
      Christen sind auch nur "Spinner".
      Ja, ja, ein sehr "netter" und "höflicher" Mensch, der es noch wagt über Empathie und sowas alles zu quatschen.
      Sie wollten noch diesen Typen treffen? Nochmal überlegen?🤔

    • Irwish sagt:

      Nevyn, ich habe Ihnen nichts vorgeschrieben, sondern eine Bitte geäußert. Das hat einen einfachen Grund: Sie ziehen meine durchaus wissenschaftlichen Beiträge herab auf Ihre pseudo-esoterische Schiene. Das möchte ich nicht. Wenn Sie Ihre Sichtweisen darlegen wollen, dann machen Sie das doch bitte als eigenständigen Kommentar, statt mir ständig hinterher zu hüpfen.

      Nevyn, ich habe nirgends behauptet, ich wolle mich nicht mit Ihnen unterhalten, sondern ganz konkret, daß ich mich nicht DARÜBER mit Ihnen auszutauschen wünche. Daß Sie es nötig haben, die Sachlage derart zu verdrehen und damit zu verfälschen, spricht Bände.

      Auch habe ich nirgendwo die Absicht geäußert, anderen vorschreiben zu wollen, »was sie zu denken und zu sagen oder nicht zu sagen haben«. Auch hier wieder verfälschen Sie meine Aussagen, um mir daraus einen Strick drehen zu können. Das ist nicht nur hinterhältig, sondern fast schon bösartig. Ich fühle mich durch Ihre Ausführungen, mit denen Sie meinen Kommentaren entgegnen, nicht angesprochen, sondern abgestoßen. Sie haben nichts mit meinen Darlegungen zu tun, darauf habe ich bereits mehrfach hingewiesen, ohne daß Sie auch nur im geringsten darauf eingegangen sind. Im Gegenteil, Sie sind offensichtlich sehr bemüht, meine Texte auf Ihren Esoterik-Schwachsinn herabzuziehen. Wie gesagt, das möchte ich nicht und richte mich daher wiederholt mit der Bitte an Sie, das in Zukunft zu unterlassen. Sie können Ihr Zeug an anderer Stelle ja trotzdem schreiben. So würden Sie andere potentielle Kommentatoren nicht weiterhin davon abhalten, über die von mir bevorzugten Bereiche zu diskutieren. Denn genau das tun Sie. Und Sie wissen das auch!

      Poseidon, Sie habe ich nicht angesprochen. Sie wollen mich darüber belehren, wie ich Angst und Furcht zu unterscheiden habe und behaupten gleichzeitig von sich, Sie seien frei von Angst, weil Sie angeblich von universeller Liebe (was immer das sein soll) durchflutet seien. Das ist aus meiner Sicht völlig sinnfreies Gelaber – nicht, weil es vielleicht keine immerwährende Glückseligkeit gibt, wie sie von Madhuvidyananda bei M-Pathie heute dargelegt wurde, sondern weil Sie Ihre Ängste in Ihren Kommentaren sehr auffällig zeigen, was Ihnen vermutlich nicht bewußt ist. Sie sind täglich hier zu finden, posten zu allen nur denkbaren Tag- und Nachtzeiten und haben offenbar nichts besseres zu tun. Das gilt auch für Nevyn, der ebenso durch eine sehr hohe Postingfrequenz auffällt. Ich würde euch beiden empfehlen, etwas mehr auf euch aufzupassen, denn solches Verhalten artet sehr leicht in Sucht aus.

      Übrigens wurde mein Apolut-Account gestern gehackt, ich konnte mich nicht mehr anmelden und erhielt eine Email mit dem Hinweis, daß mein Passwort geändert worden sei. Das geschah nicht durch mich. Das zeigt mir, daß im Zusammenhang mit meiner Person bei bestimmten Leuten tiefe Ängste im Umlauf sind, sonst würde man nicht zu solch drastischen Maßnahmen greifen. Auch wurde ein Beitrag von mir kommentarlos entfernt, weshalb zu vermuten ist, daß einer der Kommentatoren hier Administratoren-Rechte genießt. Anders könnte er nicht auf meinen User-Account zugreifen. Ich empfinde solches Vorgehen als abscheulich.

    • Mimir sagt:

      Sie sind ja viel kränker als Sie denken.
      Warum stoßen Sie die Leute so vor dem Kopf?
      Im Übrigen, woher wissen Sie eigentlich, wer, was und wie oft postet, wenn Sie selbst das Forum im gleichen Maße besuchen.
      Und nochmals im Übrigen- @Poseidon lebt in Kanada, also wenn bei uns Nacht is', scheint bei ihm die Sonne. Das nur so am Rande.
      Die Sache mit dem Passwort ist mir auch paar Mal passiert, ohne dass das Konto gesperrt wurde.
      Könnte mit einem Automatismus der Passwortänderung zusammenhängen.
      Verfolgungswahn ist aber behandelbar. Gucken Sie mal…

    • Mimir sagt:

      @Nevyn
      Ja, es wird immer "besser", gel?
      Schwachsinn, Gelaber, abstoßen, Stricke, usw.
      Ich weiß nicht was in den Typen gefahren ist aber sieht gar nicht gut aus…

    • Nevyn sagt:

      Irwish,
      ich habe Ihren Beitrag zur Kenntnis genommen und werde Ihren Wunsch respektieren.
      Freundliche Grüße
      Nevyn

    • Poseidon 1 sagt:

      Lieber Irwish seien Sie mir nicht boese .
      Aber auch zwischen Passion und Sucht
      differenziere ich.

      Sucht wird vom Ego motiviert und arbeitet mit Angst.
      Passion ist ein Produkt der universellen Liebe.
      Fuer mich geht es im wesentlichen darum auch mein Ego vernuenftig zu kontrollieren.
      um in unserer dual aufgespannten Welt freier sein.
      Wir sind unser Ego ,aber unser Ego sind nicht wir.
      Wer sich nicht selbst beherrscht wird beherrscht und ist schnell Opfer.

      Meine Absicht ist auch Sie allumfassend mit neuer Energie zu stärken und zu versorgen.
      Die Geburt ist hart, aber herzlich.

      Wenn Sie es vorziehen einfach nur zu senden, dann nehme ich gerne an.
      Vielen herzlichen Dank dafuer.
      Mich wundert nur,das ihr Weltwild geschlossen sein soll wie ein Laden und wollen dennoch
      etwas wissenschaftlich hier verkaufen oder besser verschenken?

      Der gute Geist sollte der uebergeordnete Handdlungsrahmen sein an dem sich alles orientiert.

      Ich meine Love is…oder ist das in ihrem Weltbild auch schon wieder zu viel?
      Dann bleibt uns noch der gemeinsame Weg als Ziel.

      https://www.youtube.com/watch?v=7kBorZDx2WA

    • Poseidon 1 sagt:

      Warum hoehre ich vor meinem inneren Ohr immer diesen Song?
      https://www.youtube.com/watch?v=GNfQfloAKfg

    • Mimir sagt:

      @Poseidon 1
      Weil er es in sich hat.
      Wo finden Sie nur diese tollen Videos immer?…

    • Upling sagt:

      "Warum hoehre ich vor meinem inneren Ohr immer diesen Song?"

      Schwierige Frage…

      a) Es könnte Tinnitus sein…
      https://www.gesundheitsinformation.de/ohrgeraeusche-tinnitus.html
      In dem Fall schnellstens zum Ohrenarzt bevor es chronisch wird.

      b) Oder der Begin einer schweren Psychose…
      https://www.psychenet.de/de/entscheidungshilfen/entscheidungshilfe-psychose/was-ist-eine-psychose/formen-und-verlaeufe.html
      Dann besser sofort zum Psychiater bevor es pathologisch wird.

    • Mimir sagt:

      @Upling
      Wieso schreiben Sie das?…

    • Upling sagt:

      @Mimir
      Finde den Song scheußlich, mir fiel die Gemeinheit einfach so ein, sorry, aber das können wir an dieser nicht weiter diskutieren da es sonst Ärger mit Irwish gibt, den ich aber sehr schätze, auch wegen seiner Homepage, weil es nämlich sein Kommentar ist.

    • Mimir sagt:

      @Upling
      Nun, ich verstehe den Zusammenhang, den @Poseidon zu diesem Lied herstellen möchte, als metaphorisch. Nämlich das Aufwachen oder, besser gesagt das Aufwecken nach einem Albtraum, (den wir zurzeit erleben). Nach dem der Albtraum vorbei ist. "Wake me up when it's over".
      Und das hätte auch nichts mit "Augenverschließen" zu tun.
      Ob das jetzt Irwish ärgert oder nicht, ist völlig unwichtig und unerheblich. Auch wenn ich seine Beiträge, allerdings auch mit vielen Ausnahmen, auch schätze, waren seine unfreundlichen und beleidigenden Äußerungen in dieser "Tagesdosis" mehr als unangemessen. Man könnte @Nevyn auch höflich mitteilen, dass "Esotherik" nicht unbedingt sein Ding ist. Aber die Posts waren aggressiv und verletzend. Dass @Nevyn noch so "neutral" darauf reagiert, finde ich bemerkenswert.
      Ich könnte das nicht. Es fällt mir schwer freundlich zu jemandem zu sein, der mir gegenüber es nicht ist. Und dazu noch völlig unbegründet.
      Menschen, die wirklich was drauf haben, haben es gar nicht nötig sich derartig zu verhalten. Letztendlich reine Charaktersache.

    • Poseidon 1 sagt:

      Mimir, Charakterschule vielleicht?
      Wenn es weh tut, dann läuft es noch nicht harmonisch und rund wie es eigentlich sein könnte.
      Krankheit und Schmerz sind immer ein sicheres Zeichen dafuer,
      dass ein wichtiger Entwicklungsschritt noch nicht genommen wurde.
      Das göttliche beginnt dort wo aller Schmerz endet.
      Wir sind in diesem Leben angetreten um die duale Erfahrung zu machen.
      Unser Geist schöpft und kontrolliert dabei die Materie
      Love is…
      https://www.youtube.com/watch?v=Z7mQo2tqClA

    • Mimir sagt:

      @Poseidon 1
      Vorab, auch dieses Video finde ich Klasse.
      Sicherlich ist es eine Geschmackssache aber den Begriff "scheußlich" für das Avicii Lied finde ich hart.
      Ich habe große Bewunderung für Kinder, die Derartiges vollbringen. Besonders in einer so großen Gruppe. Man muss sich nur vorstellen wie viel Arbeit und Übung dahinter stecken. Auch wenn es Spaß macht. Und so wie die Kinder aussehen, mit welcher Hingabe und Herzblut sie auftreten, ist das offensichtlich.
      Statt irgendwelchen Unsinn anzustellen, widmen sich solchen Dingen. Finde ich beachtlich.

      Was die "Charakterschule" anbelangt, bin ich mir nicht so sicher ob man Charakter "erlernen" kann. Das ist wie Talent. Man hat es oder man hat es eben nicht. Man kann es vielleicht formen, daran "feilen" aber es muss auf jeden Fall vorhanden sein.
      Wenn nicht, hilft auch nichts.

    • Poseidon 1 sagt:

      Mimir Sie haben sicher recht.
      Was nicht da ist kann man nicht entwickeln.
      Auch mit Liebe nicht.

  7. Saphir sagt:

    Der x-te Artikel zu dem Thema mit den immergleichen Phrasen. Ist das nicht irgendwie langweilig?

    • Nevyn sagt:

      Wenn ich mich als Kind gelangweilt habe, wurd ich immer raus zum Spielen geschickt. Dadurch war ich viel an der frischen Luft.

    • Mimir sagt:

      Frische Luft ist immer gut. Und spielen auch. Hilft beim Erwachsenwerden.
      Aber man kann sich auch die ÖR täglich reinziehen. Die sind ganz sicher nicht langweilig obwohl sie auch nur denselben Mist immer und immer wiederholen. Das "Gute" daran ist, dass man dafür auch noch bezahlt. Pardon, bezahlen muss…

    • Poseidon 1 sagt:

      Saphir ich habe was fuer Sie damit es Ihnen nicht langweilig wird.
      "Warum geht ihr auf die Strasse?"
      https://www.youtube.com/watch?v=Y4AczwAAihY

  8. Reinhardas sagt:

    Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, der Krieg sollte überhaupt nicht gewonnen werden. Er wäre hingegen nur ein Teil der Great-Reset Strategie des WEF und seiner Hinter-Personen. Ist es nicht für die viel besser, wenn der Krieg einfach weitergeht. So etwa, wie bei Orwell 1984 ? Krieg ist Frieden in dem Roman, und die neuen Generationen wachsen gleich damit auf, dass irgendwo im Osten immer Krieg ist. Gegen den Feind dort, werden staatlich gelenkte Demonstrationen aufgeführt. Das Wahrheits-Ministerium ( heute die Internet-Informations-"Sicherungskräfte" der EU und der Eigentümer der sozialen Medien haben die Gesetze gegen die Desinformation voll ausgerollt…… Das kommt mir alles so bekannt vor. Fällt das niemand anderem auf ???

    • Mimir sagt:

      "Das kommt mir alles so bekannt vor. Fällt das niemand anderem auf ???"
      Doch; da gibt es gewisse Ähnlichkeiten, keine Frage.
      Dass aber dieser Krieg ewig weitergeht, ist für keinen gut. Auch nicht für "DIE".
      Abgesehen von dem sinnlosen Tod so vieler Menschen, ob Militärs oder Zivilisten, werden Unmengen an Ressourcen, Geld, usw. genauso sinnlos verschwendet. Wenn man all das in Aufbau, Entwicklung, Konsolidierung (weltweit) investieren würde…
      Und Geld soll dabei nicht das Problem sein; es wird der Ukraine ja "geschenkt". Warum dann nicht für etwas Sinnvolles?
      Die Amerikaner geben 1 Milliarde Dollar PRO TAG aus fürs Militär. Was könnte man nur mit diesem Geld Gutes tun…

    • Reinhardas sagt:

      Wenn der Krieg ewig weitergeht ist das schon für etliche Kreise der Wirtschaft, Politik, Armee, Wissenschaft, Eliten gut. Die Waffenproduzenten machen Umsatz und sichern Arbeitsplätze. Eugeniker können Erfolge abrechnen, Politiker viele Spenden und Posten über Waffenlobbyisten erhalten, das deutsche Volk kann wieder auf Kriegstüchtigkeit hin erzogen werden, die Ukraine kann vollständig aufgekauft und fremdbestimmt werden, Militärbasen können in Polen und den baltischen Staaten errichtet werden, vielleicht kann man einen begrenzten Weltkrieg in Europa führen. Auf jeden Fall kann in Deutschland und Europa schnell einmal das Kriegsrecht eingeführt werden, wenn eine Krise kommt.. nur eine wenig militärisch provozieren und wirksame Fernsehbilder …. haben wir nicht diese Dinger, diese Notstandsgesetze…? Die haben wir doch nicht umsonst…

    • Poseidon 1 sagt:

      Mimir ,diesen Leuten geht es um Macht.
      Im besten Fall um Allmacht.
      Und um dieses Ziel zu erreichen ist ihnen praktisch jedes perfide Mittel recht.

      Gott sei Dank gibt es allerdings auch den freien und schöpferischen Geist.

      Er ist Teil der universellen Liebe und sie ist die stärkst und gleichzeitig die demütigste Macht
      in diesem Universum und gewinnt ueber die Zeit immer ,weil ihr Energiestrom unendlich ist,
      wenn wir ihn und sie schöpferisch pfegen.
      Love is…

    • Mimir sagt:

      @Reinhardas
      Naja, so gesehen haben Sie vielleicht recht.
      Aber kein Krieg kann "ewig" dauern.
      Irgendwann ist keiner mehr da, um zu kämpfen…
      Zeichnet sich bereits jetzt in der Ukraine einigermaßen ab.

    • Poseidon 1 sagt:

      Mimir, der letzte macht das Licht aus.

  9. wolfcgn sagt:

    Alles richtig und zutreffend, aber ich kann mir nicht helfen, ich vermisse RR im Original, dieser und der vorherige Kommentar riechen mir zu sehr nach ChatGPT?

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