Robert Habeck: Der giftgrüne Fracking-Minister | Von Hermann Ploppa

Vor ein paar Jahren noch undenkbar: der grüne Wirtschaftsminister will mit unseren Steuergeldern amerikanisches Fracking-Gas in Deutschland vermarkten lassen. Die Energiekunden werden es an der astronomischen Gas- und Stromrechnung noch früh genug bemerken

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Schaut man sich den grünen Wirtschaftsminister an, dann traut man seinen Augen kaum. Haben die Grünen nicht seit ihrem Bestehen immer für Umweltschutz und Klimarettung gekämpft? Haben nicht unsere Kinder schulfrei bekommen, um am Freitag für die Zukunft zu demonstrieren? Das war doch der moralische Kredit der Grünen. Dieser Kredit ist jetzt aber endgültig verspielt.

Denn Robert Habeck macht sich mit seinem ganzen politischen Gewicht stark für die öffentliche Finanzierung zweier Hafen-Terminals in Brunsbüttel und Stade. Dort soll so genanntes LNG-Gas aus den USA bearbeitet und in deutsche Pipelines gestopft werden <1>. Offenkundig ist Habeck vom Paulus zum Saulus mutiert. Denn LNG ist die Abkürzung für: Liquefied Natural Gas, also: verflüssigtes natürliches Gas. Klingt ja echt Öko. Wer will nicht natürliches Gas? Tatsächlich findet hier wieder eine sprachliche Vernebelung statt. Denn LNG ist nichts anderes als das berüchtigte Fracking-Gas.

Da arbeiten sich die beiden grünen Schlüsselminister Baerbock und Habeck harmonisch zu für das eine Ziel, den Krieg gegen Russland möglichst schnell voranzubringen. Klingt hart, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Die Young-Leaderin of Tomorrow des World Economic Forum in Davos <2> stemmt sich in ihrer Eigenschaft als Außenministerin mit allen verfügbaren Extremitäten gegen die Eröffnung der schlüsselfertigen Ostseepipeline Nordstream 2. Deutschland müsse eine einseitige Abhängigkeit von Russland abbauen. Doch zunächst sind die unmittelbaren Folgen schon zu bemerken. Die deutschen Gasvorräte sind auf 64 Prozent der technisch möglichen Kapazitäten abgesunken <3>. Zur gleichen Zeit im letzten Jahr waren es noch 94 Prozent. Der Gaspreis schießt deshalb ungehemmt in die Höhe. Und auch daran soll wieder einmal „der Russe“, und insbesondere der Inbegriff alles ostisch-Dämonischen, Präsident Wladimir Putin schuld sein. Diese kuriose einseitige Schuldzuweisung geht ziemlich genau seit Jahreswechsel unisono durch die deutsche Medien- und Politiklandschaft. Doch Lügen haben kurze Beine. Denn Deutschland hat im Jahre 2020 56,3 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland bezogen, was einem Anteil von knapp 55 Prozent des von Deutschland importierten Erdgases entspricht <4>. Große Anteile werden auch von Norwegen und den Niederlanden bezogen. Großbritannien hat im gleichen Zeitraum lediglich 4,7 Milliarden Kubikmeter russischen Erdgases bezogen <5> – und hat jetzt gerade ungleich größere Lieferengpässe an Erdgas. Im Königreich ist die Versorgungslage geradezu dramatisch. Und das ganz ohne Einwirkung der bösen Russen.

Bevor das deutsche Wahrheitsministerium zum Jahreswechsel seine radikale Kehrtwende vollzog, durfte der Direktor des Branchenverbandes Zukunft Gas, Timm Kehler im Handelsblatt noch sagen: „Nach unserem Kenntnisstand erfüllt Gasprom alle vertraglichen Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden.“ <6> Tatsächlich hatte der russische Konzern Gazprom im letzten Jahr seine Lieferungen an Deutschland sogar um 16,8 Prozent gesteigert <7>. Nun hatte vor der Intervention des Wahrheitsministeriums auch die Tagesschau ganz klar die Warenterminbörse in Leipzig als Hauptverursacher der horrenden Preissteigerungen ausgemacht <8>. Denn alle wichtigen Rohstoffe werden in Warentermingeschäften an der Börse gehandelt. Die Börsianer spekulieren mit unseren elementaren Lebensmitteln als handele es sich um Chips im Spielkasino. Allerdings könnte man fast eine politische Absicht hinter den extremen Preissteigerungen für Gas vermuten.

Das Nachrichtenmagazin Focus bringt uns hier auf die richtige Spur. Fracking-Gas ist in der Herstellung viel teurer als das so genannte „konventionelle“ Erdgas, das Gazprom vergleichsweise schmerzlos dem Boden entringt. Als in den letzten Jahren Gas und Öl extrem billig auf den Markt kamen, konnte amerikanisches Fracking-Gas preislich nicht mit konventionellem Erdgas konkurrieren. Viele Fracking-Firmen mussten Konkurs anmelden. Doch aufgrund der künstlichen Angebotsverknappung durch Baerbocks Veto gegen Nordstream 2 sowie durch das seltsame Preis-Doping an der Leipziger Energiebörse ist Fracking-Gas jetzt plötzlich in Europa konkurrenzfähig. Focus weiß zu berichten: „Das US-amerikanische Flüssiggas LNG wird daher deutlich attraktiver als in den Jahren zuvor … Eine finanzielle Förderung der deutschen LNG-Terminals durch EU und Bund rückt also näher.“ <9> Perfekt. Und in dieser Situation kommt unser Wirtschaftsminister Habeck daher und vermittelt uns, dass wir nur mit amerikanischem Fracking-Gas noch unsere Hütten warm halten können. Zu einem dauerhaft höheren Preis, versteht sich. Damit wir jetzt die bösen Russen aus dem deutschen Gasmarkt schmeißen können, will Habeck zwei LNG-Terminal-Häfen in Stade und in Brunsbüttel mit Bundes- und EU-Mitteln bauen lassen.

Erstaunlich für einen „grünen“ Minister. Denn etwas umweltfeindlicheres als Fracking-Gas ist eigentlich kaum vorstellbar. Das ist ungefähr so, als wollte man eine bereits einmal ausgepresste Zitrone noch einmal auspressen. In tiefen Schieferplatten im Boden ist noch Gas eingekapselt. Jetzt führen die schlauen Ingenieure gewaltsam Rohre sehr tief in den Boden ein, über längere Strecken waagerecht, um dann mit extrem hohem Druck eine solche Schieferwand zum Platzen zu bringen. Dabei entstehen künstliche Erdbeben. Um den Widerstand des Schiefers zu brechen, werden hochgiftige Chemikalien eingesetzt. Zudem entweicht hier und später auch bei der Raffinierung des Rohgases extrem viel CO2. Das soll dann wieder im Erdreich verklappt werden. Doch es ist nicht zu verhindern, dass auch viel Kohlendioxid in die Atmosphäre entweicht. Das mit Gift kontaminierte Presswasser wird zur einen Hälfte in den Boden versickert, zur anderen Hälfte wird es in großen Becken über Tage abgelegt. Das Grundwasser ist in den Fracking-Gebieten so verseucht, dass man am heimischen Wasserhahn eine Stichflamme entzünden kann. Sodass der Wasserverband Bodensee vor „Trinkwasser in Benzinqualität“ gewarnt hat <10>. Von amerikanischen Häfen tritt das gefrackte Gas dann die endlos lange Reise nach Europa in speziellen Tankern an. Damit solche Gasmengen überhaupt transportiert werden können, muss das um den Faktor sechshundert komprimiert werden. Das geht nur bei einer Lagertemperatur von ca. -160 Grad Celsius. Wie sich jeder Kühlschrankbesitzer denken kann, wird für diese Kompression extrem viel Energie bereits beim Transport verschleudert.

In Brunsbüttel und Stade soll das Fracking-Gas dann wieder dekomprimiert und in die deutschen Pipelines geleitet werden.

Der eigenen Grünen-Klientel verkaufen Habeck und seine Freunde, dass mit den großen Kühltankern eines Tages grüner Wasserstoff oder „Bio-Gas“ aus Monokulturen angeliefert werden sollen. Wer’s glaubt, zahlt ‚nen Taler. Denn um grünen Wasserstoff herstellen zu können, bedarf es gigantischer Elektrolyse-Anlagen. Ein solches Projekt ist schon in den 1990er Jahren gescheitert. Und Raps-Monokulturen anzubauen bedeutet, das Bodensterben weiter zu forcieren.

Naja, Hauptsache, wir sind von den bösen Russen unabhängig und beziehen unser Fracking-Gas stattdessen von den guten Amerikanern. Dann können wir endlich den schon lange geplanten Krieg gegen Russland führen. Aber zunächst wird bei der diesjährigen Energierechnung für die Haushalte in Deutschland ein Schrei der Wut gellen über die völlig überzogenen Preise für Gas und Strom. Bedanken wir uns bei der olivgrünen Kriegs-Außenministerin und dem giftgrünen Wirtschaftsminister.

Quellen und Anmerkungen:

<1> https://www.rnd.de/politik/energie-wie-habeck-die-abhaengigkeit-von-russland-mit-lng-mindern-will-PXDAO66QM5AEJIH2INOT3MLVBY.html

<2> https://norberthaering.de/macht-kontrolle/baerbock-weltwirtschaftsforums/

<3> Diese Quelle schätzt die aktuellen Gasvorräte sogar auf 45 Prozent: https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_91520766/ukraine-konflikt-deutsche-gasvorraete-sind-so-niedrig-wie-noch-nie.html

<4> https://de.statista.com/statistik/daten/studie/297612/umfrage/umfang-der-russischen-erdgaslieferungen-nach-europa/

<5> siehe Fußnote <4>

<6> https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energieversorgung-dreht-russland-am-gashahn-um-nord-stream-2-zu-erzwingen-/27629564.html?ticket=ST-10198706-u47krkhcoZXdxDAe6Idh-ap6

<7> https://www.gazprom.de/press/news/2021/december/article543991/

<8> https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/wie-entsteht-der-gaspreis-101.html

<9> https://www.focus.de/finanzen/verbraucher-und-energiewende-habeck-setzt-nun-auf-fluessiggas-lng-um-energiepreise-zu-senken_id_46636608.html

<10> https://web.archive.org/web/20120118223336/http://www.awbr.org/docs/dokumente/newsletter2011.pdf

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Diese Tagesdosis ist zuerst als Artikel in der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand Ausgabe 78 erschienen.

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Bildquelle: penofoto / shutterstock

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Kommentare (30)

30 Kommentare zu: “Robert Habeck: Der giftgrüne Fracking-Minister | Von Hermann Ploppa

  1. Die selben Leitmedien sowie die selben politischen Akteure vernebeln die Bevölkerung wegen des Gases die Bevölkerung genau so wie wegen Omikron. Und nach der 3. Spritze kommt die vierte Spritze und wegen Gas welcher Lieferterminal für Gas aus den USA darf es denn noch sein?

    Willkommen in der Welt der Grünen. Ein Hoch auf Gentherapie, ein Hoch auf Fracking-Gas.

  2. Hartensteiner sagt:

    Wozu brauchen wir eigentlich den Corona-Vorhang vor den Augen?
    Wozu brauchen wir eigentlich den Russland-Böse-Vorhang vor der Nase?
    Wozu brauchen wir eigentlich den CO2-Vorhang, der uns in die Ohren trötet?
    Weitere Vorhänge gefällig?
    DAMIT WIR NICHTS SEHEN, was hier recht gut beschrieben wird:
    https://www.youtube.com/watch?v=NU6IFzgBAGA&list=PL7EFAsfyVxvQ8IS1jJIBImmRWPLYkSv0Z&index=17
    Claudia von Werlhof: Von der Waffe zum Wrack – der Mißbrauch der Erde als Megamaschine – hier schon 2016.
    Und das ist beileibe noch nicht alles.

  3. hog1951 sagt:

    An die Zuhörer!
    Ploppa schrieb:

    „Damit solche Gasmengen überhaupt transportiert werden können, muss das um den Faktor sechshundert komprimiert werden. Das geht nur bei einer Lagertemperatur von ca. -160 Grad Celsius. Wie sich jeder Kühlschrankbesitzer denken kann, wird für diese Kompression extrem viel Energie bereits beim Transport verschleudert.“

    Ich höre mir die Kommentare nicht an, aber im geschriebenen Kommentar steht es so, wie ich es heraukopiert habe!

    mfG

  4. Querdenker sagt:

    "Die deutschen Gasvorräte sind auf 64 Prozent der technisch möglichen Kapazitäten abgesunken <3>."

    Was soll der Blödsinn Herr Ploppa?! Sie schreiben, dass die deutschen Gasvorräte auf 64% abgesunken sind und geben dazu t-online an. OK, t-online ist nicht gerade eine seriöse Quelle, aber sei es drum. Folgt man Ihrer Quellangabe, so findet man im t-online Artikel (21.01.2022, 12:08 Uhr):
    "Am Dienstag waren die Erdgasspeicher in Deutschland nur noch zu knapp 45 Prozent gefüllt, …"

    Glauben Sie im Ernst, dass hier keiner Quellangaben folgt und Sie einfach drauf los schwurbeln können. Ich jedenfalls bin nicht begeistert :-(

    • zivilist sagt:

      war wohl nicht Ploppa's bester Tag, -600° geht auch nicht, aber kein Grund hier rumzuätzen.

    • Querdenker sagt:

      "war wohl nicht Ploppa's bester Tag, -600° geht auch nicht, …"

      @zivilist: Nun, ich würde es wirklich nicht so hart ausdrücken, wie Sie, dass Herr Ploppa hier rumzuätzt. Aber allgemein stimme ich Ihnen zu, dass hier die Qualität schon abgenommen hat, leider. Nur, wo lesen Sie im Artikel irgendetwas von "-600°"?! Ich sehe nur den folgenden Satz: "… bei einer Lagertemperatur von ca. -160 Grad Celsius."

      Entweder ist das im Artikel korrigiert worden oder wir sprechen hier von unterschiedlichen Artikeln ;-)

  5. Hutmacher sagt:

    Wahlergebnisse 2021
    SPD 25,7%
    FDP 11,5%
    Grüne 14,8%

    Dies sollten wir immer im Hinterkopf behalten:

    74,3% wollten keinen Scholz und dessen Genossen
    88,5% wollten keinen Lindner oder einen seiner Freunde
    85,2% wollten auch keinen Habeck, geschweige eine Barebock

    • Hartensteiner sagt:

      So funktioniert Demokratie. Man schafft eine Einheitspartei und die Einheitspartei wird in Filialen unterteilt (genannt "Parteien"), die alle ihre eigenen Aufgaben zugeteilt bekommen und eine gewisse Klientel "anbinden". Alle zusammen können dann locker der Einheitspartei die Mehrheit liefern. Wenn man es ganz richtig macht, könnte man sogar Mehrheiten von z.B. 90% schaffen, doch damit es nicht so auffällt, reichen auch 52%.

    • zivilist sagt:

      Immer die Wahlbeteiligung berücksichtigen:

      80% der Wahlberechtigen haben die SPD nicht gewählt,
      89% haben die Gruenen nicht gewählt und
      91% der Wahlberechtigten haben die FDP nicht gewählt und

      100% dieser Wahlberechtigten haben Scholz nicht gewählt, denn wir Deutsche haben leider nicht das Recht, das Regierungasdoberhaupt zu wählen.

      Zum Vergleich: 41% der wahlberechtigten Syrer haben Bashar Assad nicht gewählt, wobei man wissen muß, daß einige Staaten den Syrern ihr Wahlrecht vorenthielten, eines davon übrigens Deutschland.

    • Poseidon sagt:

      Klaus Schwab hat doch die Parteien mit seinem "young global leader"Programm auf breiter Line penetriert.
      Es ist praktisch gleichgueltig was man waehlt .Es kommt fast immer eine Mehrheit fuer den Impftotalitarismus von Klaus Schwab zustande.
      Er hat nach seinen eigenen Angaben Trudeau und mehr als das halbe Kabinett penetriert.
      Das wird in Deutschland nicht anders sein.
      Die Leute koennen eigentlich nur erahnen was da alles im "Dark-Rooms "der letzten 30 Jahre passiert ist.
      Auch "Comex-Olaf-you" stoehnt fast jeden Tag von der "popolaeren Impfpflicht" und wird dabei von Klaus Schwab vermutlich von hinten gedeckt.
      "Quel bordel!"wuerde der franzoesisch Kanadier sagen.
      https://www.bitchute.com/video/TKS38kpB3ztt/

  6. Poseidon sagt:

    Der giftgrüne F*cking-Minister der Young Global Leader gedenkt das Klimaproblem ueber die Impfung
    zu regeln, wie eigentlich alle Young GlobalLleader des Chlorophyllfaschismuses von Klaus Schwab.

    Oder warum muss zum Beispiel Justin Trudeau's "Schutzstaffel" nicht geimpft sein?
    https://youtu.be/DRvbuYoY_cQ

    • _Box sagt:

      Ebenso schätze mal, daß niemand der Laiendarsteller,an aus machtelitärer Sicht wesentlicher Stelle, mit schädlichen, potentiell tödlichen Substanzen behandelt wurde.
      Es wäre doch zu riskant, wenn ein Lauterbach, Söder, etc. vor laufender Kamera zusammenklappt oder gar "unerwartet" verstirbt.

    • Poseidon sagt:

      Ich glaube auch nicht das Ugur Sahin sich seine graue "Bio-N-Tech-Grottenolm-Milch" in die Adern gejagt hat.
      Auch wenn "Bio" drauf steht.

  7. _Box sagt:

    Herr Trautvetter verfasste gerade einen umfassenden Beitrag:

    Grüner Deal – mit welchem Ziel?
    13. Februar 2022 Bernhard Trautvetter

    Der Klimakrise widmen sich inzwischen Parteien von links bis rechts. Wege und Absichten unterschieden sich erheblich. Das eigentliche Problem aber berühren sie alle kaum

    "Die Bewältigung der Klimakrise", so heißt es auf der Internetseite der Klimaschutzbewegung Fridays for Future, sei "die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts." Kritische Nuklearwissenschaftler erklären die Gegenwart zur gefährlichsten Zeit nicht erst seit Hiroshima: sie haben ihre Weltuntergangsuhr, die die Nähe zur Gefahr eines finalen Infernos für die Menschheit ausdrückt, auf symbolische100 Sekunden vor zwölf gestellt.

    Ihre Begründung verbindet mehrere Zukunftsgefährdungen, die sich gegenseitig durchdringen und verstärken: Neben die Hoch- und Atomrüstung und die internationalen Spannungen treten die Risiken, die sich aus der ökologischen Katastrophe ergeben und die sozialen Kontraste, die die Fliehkräfte der Gesellschaft verstärkten.

    Im ersten Drittel des 21. Jahrhunderts werden diese Zukunftsgefährdungen immer dringender. Das Erfordernis nach schnell greifenden Veränderungen kann allerdings dazu führen, dass wichtige Akteure durch den Handlungsdruck an der Aufgabe scheitern, die notwendigen Schritte nachhaltig zu gestalten.

    In der Situation debattieren ökologisch motivierte Menschen die Frage, wie fundamental gesellschaftliche Veränderungen ausfallen müssen, um nachhaltigen Klima- und Umweltschutz zu gewährleisten. Die Gleichzeitigkeit der Zukunftsgefährdungen, auf die die Nuklearwissenschaftler verweisen, wirft die Frage auf, ob es wirklich hinreicht, auf die Gefahrenlage mit einem Paket konkreter Innovationen zu reagieren, ohne die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzutasten.

    Nach Einstein kann man Probleme nicht mit der Denkungsart lösen, mit der sie entstanden sind. Damit ist die Frage auf der Agenda, ob der Kapitalismus als Gesellschaftssystem Fähigkeiten aufweist, die die Menschheit für die Überwindung der Zukunftsgefährdungen benötigt.
    (…)
    Rückblick: das Grundsatzprogramm der Grünen 1980

    Das kann sich die gefährdete Natur der Erde auf Dauer nicht leisten. Wir haben keine zweite Erde in der Reserve.

    Das erste Grundsatzprogramm der damaligen Partei Die Grünen aus dem Jahr 1980 besagte noch:

    "Wir wenden uns gegen eine Wirtschaftsordnung, in der die wirtschaftlich Mächtigen über den Arbeitsprozess, das Arbeitsergebnis und die Existenzbedingungen der großen Mehrheit der Bevölkerung bestimmen."

    Das aktuelle Grundsatzprogramm mit dem Titelmotto "Veränderung schafft Halt" hat sich von dieser fundamentalen Kritik am Wirtschaftssystem verabschiedet und in den Gleichklang der Macht eingefügt. Im Kapitel unter der Überschrift "Sozial-ökologische Marktwirtschaft" lesen wir:

    "Den Weg zur sozialökologischen Marktwirtschaft bereitet ein Green New Deal. Er schafft den neuen Ordnungsrahmen für faires, ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften, indem er auf ein Bündnis aus Arbeit und Umwelt baut. Er investiert mutig in die Zukunft. Er setzt neue Kräfte für Kreativität und Innovationen frei. Er sorgt für sozialen Ausgleich und fördert eine geschlechtergerechte Gesellschaft."

    Das Wort "fair" verbinden die Grünen mit dem Konzept der Konkurrenz. Was die Menschheit allerdings zur Überwindung der Zukunftsgefährdungen dringendst benötigt, ist eine weltumspannende Ethik der Kooperation statt des noch so fairen Wettbewerbs. Fair kann ein Wettbewerb ohnehin nicht sein, wenn wenige Konzerne die Weltwirtschaft kontrollieren.

    Forscher der Hochschule Zürich haben festgestellt, dass 147 Konzerne die Ökonomie der Welt beherrschen. Mit dieser Erkenntnis ist auch klar, es gibt keinen Markt im Sinne des Bildes. Der Begriff ist ein Propaganda-Narrativ, um die öffentliche Meinung zu vernebeln und für den Kapitalismus zu gewinnen. Kapitalismus ist im Übrigen mehr als der Verkauf in einem "Markt" genannten Prozess aus Angebot und Nachfrage; ehe es dazu kommt, sind die Waren erst einmal zu produzieren.

    Dies blendet der Marktbegriff komplett aus. Der Begriff einer sozialökologischen Marktwirtschaft nimmt kritische Ökologen mit in die Parteiarbeit, und er eröffnet den Bündnisgrünen Machtperspektiven für Koalitionen, die in ihrer Gründerzeit undenkbar schienen. Dass dann noch von Geschlechtergerechtigkeit die Rede ist, macht den Propagandaeffekt nur noch zusätzlich klar; von diesem Ziel ist unsere Gesellschaft ebenfalls weit entfernt.
    (…)
    Die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen

    Gegenaufklärung muss alles radikal auf den Prüfstand stellen – etwa: Belebt Konkurrenz das Geschäft? Ist Sicherheitspolitik militärisch durchzuführen? Hilft Wachstum aus Krisen? Folgt Wohlstand, wenn alle egoistisch handeln, wie es der Theoretiker des Kapitalismus Adam Smith anpreist?

    Solange offen ist, wohin die Reise geht, ist es das Gebot der Zeit, den Weg zum rettenden Ufer mit einer Doppelstrategie möglichst weit und beständig offenzuhalten – mit Hilfe von kurzfristig durchzuführenden Einzelmaßnahmen wie dem Ausstieg aus Technologien wie jenen, die der Verbrennung fossiler Energien und der Atomkraft bedürfen; diese Schritte müssen dann durch gesellschaftliche Umwälzungen nachhaltig werden.

    Vielleicht ist die Gefahr einer globalen Existenzkrise für die Menschheit zugleich ihre große Chance, erwachsen zu werden, ihr Schicksal als Weltgemeinschaft in die eigene Hand zu nehmen, sich nichts mehr vorzumachen.

    Das wäre eine Gesellschaft, in der keine 'wirtschaftlich Mächtigen' und obszön Reichen mehr "über den Arbeitsprozess, das Arbeitsergebnis und die Existenzbedingungen der großen Mehrheit der Bevölkerung bestimmen", wie es im eingangs zitierten ersten Grünen Programm hieß. Wenn sich immer mehr Menschen den Aufgaben stellen, die sich aus dem Auftrag an die Lebenden ergeben, die Gesellschaft so zu gestalten, dass zukünftige Generationen auf dieser Basis aufbauend weiter kreativ Zukunft gestalten können, dann gibt es vielleicht einen Weg zum rettenden Ufer.

    Dann sind keine äußeren Mächte mehr verantwortlich für das, was geschieht, kein Gott, keine Zauberer, keine feindliche Macht, sondern dann gestalten die Menschen das Leben kooperativ mittels einer bewussten Anpassung an die Umweltbedingungen entsprechend ihren gemeinsamen Bedürfnissen.

    Dann ist der Stoffwechsel zwischen den Menschen und der sie umgebenden Natur nicht mehr durch das Interesse von bereits finanzstarken Konzernen und hier vor allem der multinationalen Konglomerate nach Verwertung von Ressourcen und Vermarktung von Produkten gebrochen.

    Hier ist zu betonen, dass sich die Kritik nicht nur auf die Konzerne und deren Eigner und leitende Manager reduzieren darf, denn diese nehmen lediglich Positionen im System der Konkurrenz der einzelnen nationalen Kapitalsysteme ein. Bleibt die Kritik auf der oberflächlichen Ebene der Anklage von Akteur*innen, dann übergeht sie die Tatsache, dass die Positionen in einer Architektur von der Spitze der Mittelschichten bis an den untersten sozialen Rand der Gesellschaft das Problem darstellt.

    Eine reduzierte Kritik etwa an sogenannten Eliten oder Verschwörern lenkt vom System ab und wird scheitern, ins Leere laufen und so einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Zukuftsgefährdung leisten.

    https://www.heise.de/tp/features/Gruener-Deal-mit-welchem-Ziel-6455030.html?seite=all

    • zivilist sagt:

      Na, dann würde ich doch raten,

      Corbett big oil

      zu bingen, die beiden Videos gibt's dort auch per link auf German und dann noch Röper's inside Corona ergänzen, dann sind Sie auf dem aktuellen Stand, was Energie, Klima, Bevölkerungsreduktion, totale Kontrolle und die Akteure betrifft.

      oder gleich

      https://www.corbettreport.com/bigoil/

  8. Ursprung sagt:

    Die Rolle der verlogenen Karikaturen aus der alten SED ist auf die Gruenen uebergegangen.
    Verklagt sie auf Betrug. Im ersten Schritt Grand Jurys zur Beweiserhebung. Danach persoenliche Schadensersatzansprueche, da Vorsatz von Schaedigung der Allgemeinheit per Amtsmissbrauch. Dasselbe uebrigens in der Coronachose bei der kompletten Administrative.

  9. Ewald_Mac sagt:

    Es ist mittlerweile schwer geworden zu beurteilen, welcher der neuen Minister unserem Land und der gesamten Welt den größten Schaden beschert. Einer scheint dabei den anderen/die andere übertreffen zu wollen. Was ist daran bitte grün oder links? Statt grün erscheint das eher rot-weiß-sternengesprenkelt. Und links höchstens in dem Sinne, dass die Ideen und Befehle dazu auf der Weltkarte links des Atlantik generiert werden.

  10. Ralle002 sagt:

    Die Themenarbeit von Robert Habeck ist grausam falsch.

    Der Sinn demokratischer Wahlen sollte es eigentlich sein, dass diese mit einer entsprechenden Themenarbeit "gewonnen" werden. Die Ampel-Parteien haben sich aber ihren Einzug in den Bundestag einfach nur mit Parteispenden fragwürdigster Herkunft gekauft.
    Die Wähler verstehen die Inhalte auch nicht und sie werden auch von den (Kartell-) Medien desinformiert.
    Im Falle einer gewissen "Wirtschaftsnähe" und mit einem entsprechenden Wahlkampfbudget, mit dem die benötigten Umfragewerten bei der Sonntagsfrage nur erreicht werden können, werden Politiker/innen dann auch schon mal zu den ARD/ZDF Talkshows eingeladen.

    Zeit, 12. September 2021
    FDP und Grüne erhielten im Wahljahr meiste Großspenden
    Insgesamt flossen in diesem Jahr fast elf Millionen Euro per Großspenden in die Kassen der Bundestagsparteien. Die meisten erhielt die FDP, gefolgt von den Grünen.
    Die FDP erhielt 3,7 Millionen Euro, die Grünen lagen mit 3,4 Millionen Euro knapp dahinter, geht aus der Auflistung des Bundestags hervor, berichtet die Welt am Sonntag.

    Die politischen Parteien kaufen sich also unabhängig vom Funktionieren ihrer Themenarbeit sehr bequem ins Parlament hinein. Die Wähler wissen es nicht, ob die politischen Inhalte funktionieren und sie folgen ganz einfach dem Wählerrudel.

    dw.com, 19.12.2019
    SOCIAL-MEDIA-MANIPULATION
    Gekaufte Likes: Ein gefährlicher Handel

    Etwas Ähnliches wie die im obigen Beitrag besprochene Abhängigkeit von Russland gibt es.

    Das Geld, das wir für die Gaslieferungen bezahlen, würde dort schließlich in die Geldbeutel weniger Oligarchen fließen. Dies ist jedoch nicht mit dem Umstand zu vereinbaren, dass unser Geld in Wirklichkeit etwas Ähnliches wie ein Schuldschein ist.
    Damit wir mit Russland zusammenarbeiten können, müssten wir ein völlig anderes Wirtschaftssystem haben.
    Ein völlig anderes Wirtschaftssystem benötigen wir aber auch so oder so.

    Dann gibt es neuerdings die immer schneller ansteigenden Rohstoffpreise. Diese Preissteigerungen sind jedoch nicht so sehr (nur) mit einem "marktwirtschaftlichen" Wechselspiel zwischen Angebot und Nachfrage zu erklären.
    Vielmehr sind die Preissteigerungen vor allem eine Folge der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken, durch die es immer mehr Geld in der Welt gibt, das sich aber fast nur im Besitz weniger Ultrareicher befindet.

    Auch in vielen anderen Bereichen ist die Themenarbeit von Herrn Habeck grausam falsch:

    evangelisch.de, 13.01.2022
    Habeck: Regierung arbeitet an Umlage der CO2-Kosten von Wohnraum

    Hierzu:
    Bündnis 90/ Grüne verstehen es nicht, dass nicht so sehr das CO2 für die Erderwärmung verantwortlich ist, sondern die Naturzerstörung.
    Es gibt etwa die weltweite Abholzung von etlichen Millionen Hektar Wald pro Jahr.
    Dann verdrecken die Weltmeere immer mehr mit Plastikmüll.
    Die Naturzerstörung ist der Grund, weshalb es sehr viel weniger Pflanzen gibt, die CO2 aufnehmen.

    Dabei verwandeln Pflanzen CO2 nicht direkt in Sauerstoff. Der bei der Photosynthese frei werdende Sauerstoff stammt nämlich nicht aus dem CO2, sondern aus den an der gesamten Reaktionsabfolge teilnehmenden Wassermolekülen.

    Darüber hinaus versteht Herr Habeck es nicht, dass unser heutiges Fiatgeld nicht die Realwirtschaft abbilden kann. Unser Geld ist eben auch kein Wertmesser.
    Vielmehr haben wir ein Schuldgeldsystem. Diesem liegt die (fehlerhafte) Überlegung zu Grunde, dass wir doch dann etwas zum Bezahlen haben müssten, wenn wir mit einer Art Schuldschein, der von einer Bank "ausgestellt" wurde, insofern bezahlen.
    Dass unser Geld aber gar nicht funktionieren kann, kann man daran erkennen, dass die volkswirtschaftliche Geldmenge immer schneller "explodieren" muss.
    Dies ist jedoch insofern fatal, weil Geld in Wirklichkeit "Dritter Schuld" ist.

    Wenn etwa unsere öffentlichen Haushalte bei den Banken Schulden in beliebiger Höhe machen können, um auf diese Weise ständig immer wieder das im Geldumlauf fehlende Geld nachzulegen, und die Banken zudem ihre Kredite aus dem Nichts "verleihen" dürfen, dann kann der Staat mit Schulden in beliebiger Höhe seine Probleme stets lösen, wodurch er im internationalen Vergleich dann auch sehr "wettbewerbsfähig" wird.

    Beispiel:

    Zeit, 20. April 2017
    Export:
    Schäuble macht EZB für Exportüberschüsse mitverantwortlich

    Jedenfalls ist mit den Banken nur das fehlerhafte Prinzip "Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren" möglich.
    Die heutige Praxis sieht jedenfalls so aus, dass die sog. Pro-Kopf-Schulden der Bürger infolge des ständigen "Deficit Spendings" (des Staates) immer schneller ansteigen. Der Schuldenabbau ist deshalb nicht möglich, weil der Geldbesitz innerhalb der Bevölkerung extrem ungleich verteilt ist.
    Im Schuldgeldsystem wäre der (Staats-) Schuldenabbau allenfalls dann möglich, wenn auch die reichen Geldbesitzer ihr Geld irgendwann wieder ausgeben. Sobald sie dies nicht machen, dann kann der Staat sich später irgendwann allenfalls nur noch mit Inflation entschulden.

  11. kokoschinsky sagt:

    Genau so ist es eben im besten Teuschtland und EugenU , LNG=VEG ( Verflüssigtes Erdgas ) nur ein bischen dreckiker , als wenn russisches verflüssigt . Diese Rechnung geht natürlich auf . Die EUgeniker geben das Erdgas zum Handel an der Börse frei . Der Richardi Grenelli sagt Mutti North Stream 2 is nich verduftet sich und Jensi Boy übernimmt sein Gartenhäuslein im Grünerwalder Wilden Westen , das ist doch einfach wunderbar . Die Russkys lieferten immer zuverlässig ohne Vertragsbrüchigkeit , auch zu sowjetischen Eisernen Vorhang Zeiten . Und heute kauft man das in der EUgenig mit lanfristigen Verträgen von Gazprom sach mer mal 300 Öken für 1000³ Liter und vertikt es bis zu 1500 Öken an der Leipzischer Bôrse oder leitet es um in die Ukraine , die ja nur EUgeniger Erdgas und kein russisches kauft , damit der Biden Junior seine künstlerischen Talente entwickeln kann . Da sach isch nur in good old Satchel Mouth Manier . What a wonderfull world .

  12. _Box sagt:

    Aus den Videohinweisen der NachDenkSeiten. Sehr interessante Stelle ab Minute 16:35 zu Unterwanderung von Parteien:

    Dr. Diether Dehm im Gespräch mit Konstantin Graf zu Eulenburg
    Betr: Chez Krömer/Dehm (ARD-Mediathek)

    Selten musste die Kunstfigur Kurt Krömer (eigentlich: Alexander Bojcan) sogar aus seiner eigenen Fan Gemeinde soviel Kritik einstecken, wie nach seinem Gespräch mit Diether Dehm. Diesen hatte er keinen Satz zu Ende sprechen lassen, ihm Corona-Leugnung und Russen-Propaganda vorgeworfen, sowie als 25-Jähriger Ostspion gewesen zu sein. Dabei stützte sich „Krömer“ gar auf den NATO-Kriegsbefürworter W. Biermann und die AfD-Rechte E. Steinbach. Ein renommierter ARD-Kollege hatte Krömer sogar vorgeworfen, eine staatlich angeordnete Medienhinrichtung des linken Künstlers und Ex-MdBs versucht zu haben.
    Der Hamburger Studioleiter und Journalist Konstantin Eulenburg hatte deswegen die reizvolle Idee, die Krömer-Fragen noch einmal zu stellen, und zwar so, dass Diether Dehm wirklich antworten konnte.

    https://weltnetz.tv/video/2568-dr-diether-dehm-im-gespraech-mit-konstantin-graf-zu-eulenburg

  13. hog1951 sagt:

    Ein gutes Beispiel, um hier zu erkennen wie Imperialismus funktioniert!
    Der US-Staat schafft die pol. Voraussetzungen, damit die US-Konzerne ihr Gift/Gas (mit oder ohne Slash) verkaufen können.
    Das ist nur noch peinlich diese Posse mitansehen zu muessen!
    Mich wuerde mal interessieren, wie „normale“ Gruenenwähler das beurteilen!?

  14. So wie es aussieht ist Deutschland noch immer eine Besatzungszone.

    • wolfcgn sagt:

      stimmt! ich hätte mich gefreut, wenn Scholz nach Bidens Ankündigung, Northstream2 zu schließen, angekündigt hätte, dass die USA dann natürlich auch keinen Whiskey mehr an Russland liefern würden.

  15. FizzyIzzy sagt:

    Hab vor Jahren die Doku "Gasland" gesehen und kann es wirklich nicht fassen, dass sowas jetzt und ausgerechnet von den "Grünen" genehmigt und gefördert wird, es ist unfassbar!! Da hat Maria Sacharowa recht, wenn sie Deutschland mit einem US Protektorat vergleicht, wann bekommen wir endlich unsere Unabhängigkeit von den USA?? https://filmsfortheearth.org/filme/gasland/

  16. "Das geht nur bei einer Lagertemperatur von minus sechshundert Grad Celsius."

    Ich dachte immer, dass der abolute Nullpunkt bei -273,15°C liegen würde. Da habe ich mich wohl getäuscht. :-)
    Die Lagertemperatur für LNG liegt bei ca. -160°C.

    Dennoch stimme ich Ihnen natürlich vollumfänglich zu, inhaltlich.

  17. Mike Ahrend sagt:

    Das man, wenn man es richtig anfängt, wohl tatsächlich mit Technologien wie Power to Gas und anderen ohne Fossile Energieträger auskommen kann, scheint mir sehr wahrscheinlich. Nur geht das halt nicht mit großen Energieversorgern.
    Zum Thema Gas aus den USA habe ich mal gelesen, dass durch die Pleitewelle der Fracking Unternehmen Lieferengpässe entstanden sind. Um die vertraglich vereinbarte Menge an Gas zu verflüssigen und liefern zu können, hat man dann russisches Erdgas gekauft und verflüssigt. Schlimmer als bei den Schildbürgern.

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