Parallelen zum Kleinen Piks | Von Anke Behrend

Schlafmittel des Jahrhunderts , harmlos wie Zuckerplätzchen. Contergan war als freiverkäufliches Mittel gegen Übelkeit und Schlafstörungen besonders für Schwangere angepriesen worden. Als immer mehr schreckliche Folgewirkungen zu Tage traten, hieß es, es sind nur Vermutungen.

Ein Standpunkt von Anke Behrend.

Wann immer es in Deutschland Probleme mit Medikamenten gibt, ob Duogynon, Lipobay, Vioxx oder HIV-verseuchte Blutkonserven und viele andere mehr: Eine Blaupause wird als Referenz herangezogen. Der Contergan-Skandal der 1950er und 1960er Jahre. Die historische Betrachtung muss vom damaligen Wissen und Standpunkt aus erfolgen. Parallelen zu heutigen Ereignissen sind allerdings augenfällig.

Contergan-Skandal könnte um Vielfaches übertroffen werden

Contergan, das thalidomidhaltige Schlaf- und Beruhigungsmittel war von 1957 bis 1961 auf dem deutschen und internationalen Markt. Entwickelt worden war der Wirkstoff Thalidomid, ein teratogener – das heißt, Missbildungen verursachender – Stoff, 1954 von Wilhelm Kunz und Herbert Keller unter der Leitung des deutschen Pharmakologen und ehemaligen KZ-Arztes Heinrich Mückter (vgl. Kirk, Contergan-Fall, 1999).

Seit 1933 war Mückter Mitglied der SA, trat 1937 in die NSDAP ein und betätigte sich später als Stabsarzt und stellvertretender Direktor des Instituts für Fleckfieber und Virusforschung in Krakau. Dort beteiligte er sich an der Herstellung von Fleckfieber-Impfstoff unter Anwendung medizinischer Experimente an polnischen Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen, die zur Zucht von Erregerläusen missbraucht worden waren und nicht selten dabei zu Tode kamen. Dem Haftbefehl der Krakauer Staatsanwaltschaft 1946 entzog Mückter sich durch Flucht und wurde noch im gleichen Jahr bei der soeben gegründeten Stolberger Firma Chemie Grünenthal GmbH eingestellt, zunächst um die Penicillinproduktion aufzubauen.

Thalidomid verursacht bei chronischem Gebrauch Nervenschädigungen und überdies innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate verschiedene Fehlbildungen vor allem der Gliedmaßen. Dafür ursächlich ist unter anderem die Blockierung eines Wachstumsfaktors (VEGF) für Blutgefäßbildung und ein Protein des Ubiquitin-Ligase-Komplexes, an welches Thalidomid bindet. Im Zuge dessen wird ebenfalls die Bildung der Gliedmaßen beeinträchtigt.

2018 konnte ein weiterer Wirkmechanismus erkannt und damit aufgeklärt werden, warum die teratogene Wirkung im Tierversuch nur bei Kaninchen und Primaten auftrat und die Versuche der Entwickler keine Missbildungen bei Mäusen und Ratten hervorrufen konnten.

Die Komplexität der Wirkungsweise von Thalidomid zeigt die mangelnde Übertragbarkeit von Tierversuchen auf den Menschen. Mittlerweile sind mehr als 2.000 Arbeiten und dreißig Hypothesen zur fruchtschädigenden Wirkung von Thalidomid verfasst worden.

Harmlos wie ein Zuckerplätzchen

Contergan war als freiverkäufliches Schlafmittel und gegen Übelkeit gezielt für schwangere Frauen beworben worden und gelangte neben Deutschland in 60 Länder Osteuropas, Asiens, die USA und Australien, verschreibungspflichtig in Österreich und der Schweiz. Neben Aspirin galt Contergan als das zweithäufigst verwendete Medikament in Deutschland.

Ende 1959 griffen nach Schätzungen der Firma täglich 350.000 Einwohner der Bundesrepublik zu Contergan, 1960 waren es bereits 700.000 und ein Jahr später eine Million. Contergan generierte Millionenumsätze und erreichte einen Marktanteil von 46 Prozent bei barbituratfreien Schlafmitteln. Wohlfühlwerbung suggerierte Harmlosigkeit, Entspannung und gesunden Schlaf mit dem Schlafmittel des Jahrhunderts.

Erwacht ist Deutschland in einer Katastrophe, wie die Nachrichtenillustrierte Der Spiegel im Dezember 1962, elf Monate nach der Marktrücknahme von Contergan resümiert: Nirgendwo waren die Auswirkungen so verheerend wie in der Bundesrepublik, wo das erfolgreichste Medikament der Firma Grünenthal schätzungsweise 5.000 bis 6.000 Kindern zum Verhängnis wurde.

Von diesen lebten nach Schätzungen noch rund 2.400 Menschen. Weltweit werden Opferzahlen von bis zu 10.000 genannt. Die Zahl an Todgeburten ist nicht abschätzbar.

In den 1950er Jahren existierte in Deutschland keine staatlich geregelte Arzneimittelkontrolle. Hersteller prüften ihre Produkte nach Gutdünken. Nach dem vermehrten Auftreten der Missbildungen wurde in den Medien zunächst abgewiegelt und andere Ursachen diskutiert. Atombombenversuche, schlechte Luft in Industriegebieten, Zufall. Missbildungen gab es schließlich schon immer. Und schließlich sei es nicht gerechtfertigt, breite Bevölkerungskreise mit Nachrichten zu beunruhigen, deren Stichhaltigkeit vorerst keiner statistischen Prüfung standhält , so der Kölner Stadtanzeiger vom 2. Dezember 1961 unter dem Titel Es sind nur Vermutungen.

Mutige Ärzte deckten auf

Doch Ärzte und Wissenschaftler begannen, die Fehlbildungen zu untersuchen. Unter ihnen Dr. Widukind Lenz in Hamburg. Er hatte das Auftreten von Fehlbildungen in seinem Umfeld beobachtet und forschte daraufhin in Geburtsregistern, führte Befragungen der Mütter nach ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten durch und inspizierte die Hausapotheken. Schließlich informierte Lenz am 13. November 1961 seine ärztlichen Kollegen in der Universitätskinderklinik über seine Analysen und konnte mit Hilfe seiner Kollegen die Ergebnisse soweit verifizieren, dass Contergan in der Frühschwangerschaft als Ursache der Fehlbildungen möglich erschien. Bereits drei Tage später informierte Lenz den Leiter der Entwicklungsabteilung von Chemie Grünenthal, Heinrich Mückter, über seine Ergebnisse.

Da Grünenthal nicht bereit war, Thalidomid vom Markt zu nehmen, veröffentlichte Lenz auf einer Tagung einer Kinderärztevereinigung seine Daten, die noch nicht den wissenschaftlichen Anforderungen entsprachen. Lenz hielt es für seine Pflicht, damit an die Öffentlichkeit zu gehen:

“Als Mensch und Staatsbürger kann ich es daher nicht verantworten, meine Beobachtungen zu verschweigen.”

Es ist seinem engagierten Handeln zu verdanken, dass thalidomidhaltige Produkte Ende 1962 vom Markt genommen wurden.

Contergan in hohen Dosen wurde vor 1960 an über 300 Säuglingen und Kindern getestet, wie Recherchen von Report Mainz erst 2020 anhand von Studienunterlagen aus der Caritas-Lungenheilanstalt Maria Grünewald in Wittlich, Rheinland-Pfalz, belegen konnten. Über Schäden für die Kinder ist nichts bekannt. Die Studienergebnisse wurden 1960 veröffentlicht.

Der heutige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bezeichnete diese Studien als Menschenversuche und bestürzendes Zeitdokument: Die Studie hätte so niemals durchgeführt und publiziert werden dürfen. Man ist quasi volles Risiko gegangen, wie man es sonst nur in Tierversuchen wagen kann.

Bis 1961 gab es trotz langjähriger Bemühungen kein Arzneimittelgesetz. Zwar hatte es schon im Deutschen Reich seit 1876 immer wieder Bestrebungen gegeben, den Umgang mit Arzneimitteln zu regeln, doch waren alle Versuche am Widerstand des Wirtschaftsministeriums und der pharmazeutischen Industrie gescheitert. Erst 1957 besann man sich, denn Deutschland war ohne ein solches Gesetz international nicht mehr konkurrenzfähig.

Im Februar 1961 wurde das erste bundesdeutsche Arzneimittelgesetz verabschiedet. Doch dieses Gesetz hätte die Contergan-Katastrophe nicht verhindern können. Die Verschreibungspflicht für neue Arzneistoffe wurde 1964 eingeführt. Eine Regelung zur zentralen Erfassung von Nebenwirkungen wurde erst 1976 getroffen. Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelrechts sollte in der Lage sein, eine ähnliche Katastrophe wie den Contergan-Skandal zu verhindern.

Arzneimittelrecht und Pharmalobby

Neun Verantwortliche der Chemie Grünenthal, unter anderem Heinrich Mückter, wurden angeklagt wegen vorsätzlicher und fahrlässiger Körperverletzung, fahrlässiger Tötung und schweren Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz. Jedoch nach über zwei Jahren im Dezember 1970 stellte man das Verfahren ein. Das Gericht bewertete die individuelle Schuld der Angeklagten als zu gering. Überdies hätten die Geschädigten sich mit Grünenthal bereits auf Entschädigungszahlungen geeinigt.

Staatsanwalt Hans Helmut Günter erinnerte sich 2010 in einem Interview bei n-tv: “100 Millionen waren damals eine Menge Geld. Weitere 100 Millionen kamen vom Bund. Damals sind wir davon ausgegangen, dass die Kinder eine kürzere Lebenserwartung haben. Heute wissen wir, die werden so alt wie wir”, so Günter.

Das Stiftungsgesetz, welches die Vergabe des Geldes durch die 1972 eigens für die Conterganopfer gegründete Stiftung regelt, verhindert, dass deutsche Contergan-Opfer selbst gegen Grünenthal klagen können. Die Anfangs zur Verfügung gestellten Mittel sind längst aufgebraucht, es wird mittlerweile aus Steuermitteln gezahlt.

Der Contergan-Skandal hat die bundesdeutsche Geschichte nachhaltig geprägt. Er beeinflusst bis heute dem Umgang mit Medikamenten und Chemikalien besonders in der Schwangerschaft und ebenso unseren Blick und unsere Solidarität für Menschen mit Behinderung.

Andere Einsatzfelder, weiterhin Gefahren

Inzwischen hat sich Thalidomid durch weiterführende Forschung als hochpotenter Arzneistoff erwiesen. Ausgerechnet seine Wirkung, die Bildung von Blutgefäßen zu verhindern, macht ihn zu einer Waffe gegen Tumore. Thalidomid wird als Arzneimittel für seltene Leiden bei Lepra und Morbus Cron eingesetzt. Allerdings kam es beim Einsatz gegen Lepra in Brasilien durch mangelnde Aufklärung erneut zu Missbildungen.

Überdies existiert mittlerweile sogar ein Wirkstoff mit ähnlicher Teratogenität wie Thalidomid: Isotretinoin, enthalten in Medikamenten gegen schwere Akne. Es wird in Deutschland nur unter strengen Auflagen verschrieben.

Heute, im Januar 2022, sehen wir uns einer Situation gegenüber, die den Contergan-Skandal um ein Vielfaches übertreffen könnte. Wieder waren es zunächst wenige Wissenschaftler und Ärzte, die sich mit Daten an die Öffentlichkeit wenden, die noch nicht den wissenschaftlichen Standards entsprechen. Es steht zu befürchten, dass die Akteure dieses Skandals sich ihrer Verantwortung entziehen werden wegen “zu geringer individueller Schuld”, und die Geschädigten und Hinterbliebenen mit Almosen abgespeist werden. Die Gesetzgebung zur Arzneimittelsicherheit kann diesen möglichen Skandal im Augenblick nicht verhindern.

Dieser Text erscheint als Titelbeitrag der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand Nummer 78.

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Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Dietmar Rauscher / shutterstock

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Kommentare (15)

15 Kommentare zu: “Parallelen zum Kleinen Piks | Von Anke Behrend

  1. zivilist sagt:

    Contergan war schlimm und ist doch Pillepalle gegen Covid und auch das jetzt Staatsanwälte wegen Holocaust Verharmlosung ermitteln, weil wache Bürger sich einen gelben Stern anheften (Wobei der Zynismus der Bremer Justizministerin so weit geht, öffentlich Zustimmung zu den Aktivitäten der Staatsanwaltschaft zu verbreiten, wo doch jeder weiß, daß es in Deutschland der Justizminister ist, der dem Staatsanwalt die Befehle erteilt), ist ein ganz schlechter Witz, denn der Vergleich mit dem Holocaust dürfte eher eine Plandemie Verharmlosung sein, was ja nicht strafbar ist.

    Thomas Röper's Ausführungen in der Corona Ausschuss Sitzung 88 sollten bekannt sein, wem sie nicht bekannt sind, mache sich schleunigst damit vertraut. Er erwähnt auch, daß es den mRNA Protagonisten bereits gelungen ist, mittels Gen-Drive ganze Malaria Mücken Populationen in der nächsten Generation auszulöschen, durch vererbte Unfruchtbarkeit, daß die mRNA Protagonisten auch Bevölkerungsreduktions Protagonisten sind, ist ja kein Geheimnis. Daß sie die Menschheit ausrotten wollen, sei ihnen nicht unterstellt, aber die künstliche Gebärmutter haben sie schon lange in der Pipeline und 2 Klick's reichen, um zu sehen, daß der Wewlcome Trust, Nr.2 bei der Plandemie hinter der Gates Foundation, eine treibende Kraft ist.

    Wenn man den Wahnsinn, den einige Wahnsinnige im Schilde führen, verhindern will, ist es ganz sicher keine gute Idee, eine Generation abzuwarten, um erst Gewißheit zu haben.

    https://2020tube.de/video/thomas-roeper-sitzung-88-den-atem-im-nacken/
    insbesondere ab 48:

    • Hartensteiner sagt:

      Zwei kleine Anmerkungen:
      1. Die künstliche Gebärmutter ist natürlich von großer Bedeutung in einer patriarchalen Gesellschaft. Mittels dieser können sich die Patriarchen, die bislang einzigartige Fähigkeit des weiblichen Geschlechts, Leben hervorzubringen, endlich aneignen. Das versuchten schon die alten Alchemisten in dem Versuch, einen "Homunculus", einen künstlichen Menschen, zu erschaffen und damit diese Fähigkeit zu übernehmen. Das ist eines der großen Ziele in der patrarchalen Gesellschaft.
      2. Die sogenannte Impfung gegen Corona ist nur das Einfallstor für eine globale Impfepidemie in dem Sinne, dass die potentiell grundsätzlich kranke Menschheit ständig gegen 1000 Dinge geimpft werden muss. Allein gegen die zahllosen Krebsarten müssen alle Menschen geimpft werden. Das führt bereits zu einer "Impfung" nach der anderen. Und dann gibt es natürlich 1000 weitere Krankheiten von Herzinfarkt bis Fettleibigkeit, gegen die mit "Impfungen" vorgegangen werden muss. Dann haben wir den "homo imficus", der gleichsam jeden Tag seines Lebens eine weitere Impfung braucht.

      Und dabei habe ich noch gar nicht erwähnt, was man sonst noch alles mit diesem "Neuen Menschen" vorhat.

    • zivilist sagt:

      Haben Sie mal 'künstliche Gebärmutter' recherchiert ? bei Tieren klappt's ja schon, eigentlich ganz einfach, ein Plastikbeutel voll Flüssigkeit, Anschluß an eine 'künstliche Niere', an eine solche 'künstliche Niere' kann man man viele Beutel anschließen, dann muß man den Embrio Modus in einer Zelle starten und muß dann nur noch alle Parameter kontrollieren. 'patriarchale Gesellschaft' läßt einem immer in so eine bestimmte Richtung denken, aber wir dürfen nicht vergessen, daß es genug Frauen gibt, die solche F&E unterstützen. Ich hab da eh ein Verständnisproblem, biologisch sind die Frauen der Teil der Menschheit, der hormonell so justiert ist, daß es ihr größtes Glück ist, Kinder zu kriegen. Nun haben die Weißkittel die Kindersterblichkeit so reduziert, zur Vermeidung von Leid, daß 2 Kinder das Maß der Dinge sein sollten, Vielleicht vermeiden sie damit auch viel Glück ? Aber daß man Frauen dahin Hirnwaschen kann, daß sie Kinder kriegen als Last empfinden, ist schon eine bemerkenswerte Leistung. China (> global times) will was gegen den Geburtenrückgang unternehmen !

      Ich sehe es so, daß die Kontrollfreaks mit der künstlichen Gebärmutter einfach die Macht der chaotischen Frauen brechen wollen, die nächste Generation zu kontrollieren.

      Und was die Pharmafia aktuell anstrebt, ist ja, jedem jederzeit jede nur ihr bekannte Substanz mit nur ihr bekannten Wirkungen spritzen zu dürfen. Also Tod, Krankheit, Unfruchtbarkeit global nach ihrem Gusto (Kontrollfreaks beiderlei oder allerlei* Geschlechts). Für uns ist das nichts weniger, als eine Enteignung noch unter den klassischen Sklavenstatus.

      * Das geht ja auch in die Richtung, hormonweibliche Männer mischen gerade den Frauensport auf. Das Attribut 'Jungfrau' der Maria scheint mir ursprünglich, also von kirchlicher Instrumentalisierung bereinigt, nichts anderes zu bedeuten, als ein Mensch, der schon Kinder kriegen kann, aber noch keines gekriegt hat.

  2. _Box sagt:

    Anbei was Nützliches:

    Videohinweise am Mittwoch
    02. Februar 2022 um 16:56 Ein Artikel von: Redaktion
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=80385

    1. Allgemeine Impfpflicht: VERFASSUNGSWIDRIG? Prof. Dr. Dr. Boehme-Neßler
    Das Rechtsgutachten von Univ.-Prof- Dr. Dr. Volker Boehme-Neßler ist hier zu finden.
    https://individuelle-impfentscheidung.de/fileadmin/Downloads/Gutachten_Corona-Impfpflicht_final.pdf

    Das Video wurde bereits von den Geheimen Staatskonzern-Hygienikern entfernt. Es empfiehlt sich sofort zu sichern und evtl. auf alternativen Plattformen hochzuladen.

    • hog1951 sagt:

      Uebrigens vielen Dank, _Box, fuer die netten Worte im Anhang zum R. Lenz Kommentar!

      mfG

    • _Box sagt:

      Ich schätze im Angesicht des Großangriffs des Kapitals und der damit einhergehenden Offenbarung einer bis zum Mark verrotteten Gesellschaft, ist es auch wesentlich zu bemerken, daß es immer noch integere Zeitgenossen gibt.

  3. wasserader sagt:

    Der Conterganskandal unterscheidet sich von Corona,
    als Corona ein gut vorbereitetes politisches Projekt mit Nebenschiene Profitmaximierung ist, vermutlich per Laborvirus künstlich in die Welt gesetzt
    und mit konzertierter politischer&medialer Macht unter diktatorische Staatsgewalt durchgesetzt wird
    und Contergan sich auf skrupellose Geschäftemacherei beschränkte .

  4. Ursprung sagt:

    Das habe ich als damaliger Branchentaetiger in anderer Erinnerung.
    Krugmann & Co. eine Klitsche aus Wedel, Zielgruppe junge Frauen, hatte aus der Schweiz Wind ueber Thalidomid bekommen und mich angeheuert, dem Zeugs nach Schweizer Rezept der anderen Klitsche, Gruenenthal zuvorzukommen bei der wirtschaftlichen Industrie-Synthese, um seiner Klientel uuch ein Schlafmittel auch zu verkaufen.
    Die Synthese war nicht besonders schwierig und nach wenigen Monaten hatte ich das raus.
    Doch die Korrespondenz mit den Schweizern ergab den mich aufs hoechste alarmierenden Befund, dass bei Tierversuchen mit Maeusen Missbildungen aufgetreten waren.
    Damit fiel fuer mich das Arbeitsergebnis von 6 Monaten wg. Sinnlosigkeit weg. Aber nicht bei Krugmann, der wollte trotz Missbildungen weitermachen, weil er dieselbe in seinem Hirn umhertrug.
    Ich kuendigte fristlos und nahm meine Arbeitsergebnisse komplett samt allen Unterlagen mit.
    Ich beschloss, in einer solch kriminellen Branche mein Geld nicht mehr verdienen zu wollen und wurde Berufssportler und war ueberwiegend im Ausland. Weder verklagte mich Krugmann, noch stampfte er auch nur 1 Tablette davon.
    In des Senior Augstein altem Spiegel, der noch Biss hatte damals, konnte ich spaeter nachlesen, dass mein Gegenspieler bei Gruenenthal Dr. Muenkner geheissen hatte (nicht "Mueckter"), vorher als Nazi wo in KZs gewesen war und dass es ueberhaupt und warum so einen Skandal gab und dass Nazis in der deutschen Justiz bei der Niederschlagung des Prozesses eine wichtige Rolle gespielt hatten.
    Und genau hier, in der faschistoiden Denke und Praxis der Justiz samt Politverbrechern sind jene Parallelstrukturen im Falschsysten aus Contergan-Zeiten und Corona heute ueberdeutlich erkennbar. Sonst gibts Null Parallen (an den Artikelverfasser).
    Ich bin dafuer, die Corona-Verbrecher alle in einem Nuernberg reloaded vor Gericht zu stellen und privat voll haftbar zu machen.

    • zivilist sagt:

      Danke, daß Sie das hier bringen.

      Die Verantwortlichen voll haftbar zu machen, wird so nicht funktionieren, weil ihr privates Vermögen bei weitem nicht ausreicht, um die verursachten Schäden aufzuwiegen. Das ist ja generell die Tragik des Krieges, daß der Schaden der Vielen die Gewinne der wenigen bei weitem übersteigt.

      Ferner sind die Vermögen, mit denen die Plandemie betrieben wird, Stiftungsvermögen. Die Vergesellschaftung (und ich schreibe ganz bewußt nicht: Verstaatlichung, denn nur weil mit diesen Vermögen das entscheidende staatliche Personal gekauft wurde, ist das ganze Verbrechen ja möglich) dieser Vermögen und selbstverständlich die Vergesellschaftung der relevanten Privatvermögen ist notwendig.

    • Ursprung sagt:

      #zivilist:
      Nuernberg reloaded koennte auch in US stattfinden, z.B. nach Fuellmichs Idee.
      Es gibt ueberall genug Schaeden und nach oben offen. Haftungsvermoegen reicht nie hin, auch klar.
      Aber persoenliche Schuldtitel, besonders nach Vorsatz, reichen hin, die jeweiligen Akteure fuers Restleben zu Sozialfaellen zu machen. Auf dieses aus dem Verkehrziehen kommts an. Vor allem zur Abschreckung.

  5. _Box sagt:

    Hans-Jörg Karrenbrock: Es ist doch nur…
    Von rr am 23. März 2021
    https://hinter-den-schlagzeilen.de/hans-joerg-karrenbrock-es-ist-doch-nur

    Das weil wir gerade an den Punkt gelangt sind, da diverse "Verantwortungsträger" darüber nachsinnen, auf die Spaziergänger mit Schusswaffen einzuwirken.

    Zur Erinnerung an die Einführung des Gesundheitsfaschismus:

    Zwei Zitate zum Schluss. Gute Gedanken sollte man teilen, zum Nachdenken, zur Diskussion.

    Der Göttinger Kirchen- und Verfassungsrechtler Hans Michael Heinig formulierte seine Sorgen überraschend frontal, Zitat „dass sich unser Gemeinwesen von einem demokratischen Rechtsstaat in kürzester Frist in einen faschistoid-hysterischen Hygienestaat“ verwandelt (27).

    Vladimir Balzer im Deutschlandfunk gab zu bedenken (28), Zitat: Man könnte jetzt einwenden: Ist doch nur ein paar Wochen. Ja, mag sein. Aber genau dieses Durchspielen einer geschlossenen Gesellschaft ist gefährlich. Allein die Möglichkeit, dass wir dieses freie, offene Land ohne Diskussionen und spürbare Widerstände einfach so lahmlegen, dass wir Grundrechte außer Kraft setzen, dass wir Menschen denunzieren, die es wagen, eine Runde im Park zu drehen, dass wir eine Zwangsgemeinschaft aufbauen – allein diese Möglichkeit, ist ein Spiel mit dem Feuer.

    Bei Allem was noch kommen mag in diesen surrealen Zeiten, ich habe leider kein anderes Wort, welches für mich die Situation besser trifft, gebe ich gerne zu, ich habe momentan mehr Befürchtungen vor dem Mensch, denn vor dem Virus.

    Aus:
    Tagesdosis 2.4.2020 – Aktuelle Maßnahmen gefährlicher als der Coronavirus?
    https://apolut.net/tagesdosis-2-4-2020-aktuelle-massnahmen-gefaehrlicher-als-der-coronavirus/

    Und wenn sie nicht schießen wollen, pflegen sie ihren Autismus:

    Nordkurier: Neubrandenburg: Von Politikern, die Bürger ghosten – Kreistagssitzung und Montagsdemo am selben Ort. Doch die Gelegenheit zum Dialog blieb ungenutzt. Es wäre an der Zeit, findet unsere Kommentatorin. (Simone Schamann) – Auszug: „Drinnen 77 Kommunalpolitiker, draußen 1700 Bürger mit Fragen an die Kommunalpolitik. Passte perfekt, zum Austausch kam es aber nicht. Die Abgeordneten des Kreistags Mecklenburgische Seenplatte tagten am Montag hinter verschlossenen Türen des Hauses der Kultur und Bildung (HKB), während sich die regelmäßige Montagsdemo wie immer direkt davor am Neubrandenburger Marktplatz sammelte. Die Veranstalter hatten die Politiker zuvor zum Dialog eingeladen, kein einziger ließ sich blicken. Da auch die sonst übliche Bürger-Fragerunde der Kreistagssitzung gestrichen worden war, hatten Demo-Repräsentanten ihre Fragen zu geplanter Impfpflicht für Gesundheitspersonal, Corona-Maßnahmen und eingeschränkten Grundrechten schriftlich formuliert. Antworten gab es keine. Mit anderen Worten: Die Bürger wollten reden, die von ihnen gewählten Volksvertreter aber nicht. (…) Man kann nur hoffen, dass weiterhin viele Menschen montags den Weg zum Marktplatz finden, um diesem neuartigen Demokratieverständnis friedlich, aber lautstark zu widersprechen. Erst recht, wenn die Antwort nur Schweigen ist.“
    https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft-neubrandenburg/von-politikern-die-buerger-ghosten-0146964802.html

    • Hartensteiner sagt:

      Schusswaffen…. erinnert mich…. die großen Boulevards (Haussmann etc.) in Paris wurden geschaffen, dass man besser mit Kanonen auf aufmarschierende Volksmengen schießen kann. Da war man gleichsam der Zeit weit voraus.

  6. Für so einen Satz wie – „Als Mensch und Staatsbürger kann ich es daher nicht verantworten, meine Beobachtungen zu verschweigen.” -, würde man heute einen Dr. Widukind Lenz in den Leitmedien als Querdenker und Verschwörungstheoretiker wegen seiner Recherche öffentlich hinrichten.

  7. Hartensteiner sagt:

    Dieser schöne Satz: "Und schließlich sei es nicht gerechtfertigt, breite Bevölkerungskreise mit Nachrichten zu beunruhigen, deren Stichhaltigkeit vorerst keiner statistischen Prüfung standhält , so der Kölner Stadtanzeiger vom 2. Dezember 1961 unter dem Titel Es sind nur Vermutungen." gilt heute mehr denn je. Nicht nur sind die Nebenwirkungen der Genbehandlung außerordentlich vielfältig und zudem weithin noch nicht bekannt. Zudem gehören sie fast ausschließlich zu Erscheinungen, die auch ohne Genbehandlung vorkommen – sie sind nicht so auffällig wie eine Verstümmelung von Gliedern – weshalb das Narrativ bei "Die Impfung ist sicher!" – in jeder Hinsicht – verbleiben wird.
    Autopsien, die das aufklären könnten, werden vermieden bzw. verhindert und allenfalls vereinzelt in Privatinitiative unternommen – dort allerdings mit frappierenden Ergebnissen. Ich würde damit rechnen, dass es dabei bleibt, denn es gibt nichts, das die Propaganda nicht verschwinden lassen kann, wenn es verschwinden soll. Und wenn etwas "sicher" ist, dann ist es vor allem die Propaganda.

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