Pandemische Projektionen | Von Bastian Barucker

Ein Standpunkt von Bastian Barucker.

Das Besondere an einem unsichtbaren Feind ist die durch ihn entstehende Projektionsfläche. Das unbegreifbare Virus-Geschehen ist die perfekte Leinwand, um Unangenehmes, Unbewusstes und Verdrängtes an die Oberfläche zu bringen. Der Vorteil der Projektion ist dabei, dass die aufkommenden Anteile nicht mehr die eigenen, sondern die des Anderen sind. Eine formidable Abwehr des eigenen Schattens.

Bevor wir uns in die Landschaft der psychologischen Projektionen begeben, sollten wir klären, was gemeint ist.

„Projektion, ein zentraler Abwehrmechanismus, das unbewußte Übertragen von Affekten und Impulsen auf ein Gegenüber. Anteile des eigenen Selbst werden in einer mit Affekten und Wünschen einhergehenden Interaktion dem Interaktionspartner unterstellt – in der festen Überzeugung, dieser sei so, wie man ihn wahrnehme. Die Projektion dient aus Sicht der Psychoanalyse der Abwehr von Angst und der Aufrechterhaltung des Selbstbildes: Nicht ich selbst habe manipulierende Absichten, sondern mein Gegenüber und Interaktionspartner.“

https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/projektion/11907

Ausgestattet mit diesem Verständnis von Projektionen, lade ich zu einer Reise durch die Zeit ein. Ich stelle Aussagen und Begebenheiten vor, die scheinbar sehr genau die vorangestellte Definition erfüllen, jedoch als Projektion in der Öffentlichkeit nicht erkannt werden.

Es ist April 2020 und ich stehe auf einem Marktplatz einer mittelgroßen Stadt, wo ich zum wiederholten Mal eine Mahnwache initiiert habe, um Menschen zu Corona und der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen zu einem Dialog einzuladen. Dutzende Zitate hochrangiger Wissenschaftler säumen den gepflasterten Fußboden. Sie liegen in einem Kreis, der durch ein Seil kenntlich gemacht ist. Dieses Seil soll uns Demoteilnehmer im angemessenen Abstand von den Zuschauern absondern.

Bereits im Vorfeld wurde mir erzählt, dass die Antifa ein Auge auf uns geworfen hat, und schon bald sitzen schwarz vermummte Menschen an der Peripherie des Marktplatzes. Sie tragen Maske und Kapuze und einige von ihnen sind mit Kamera und Objektiv bewaffnet. Wir, die Demogruppe, sind ein bunter Haufen von Ökos, die mit Trommeln, Schautafeln und Schildern unsere Meinung kundtun wollen und zum Dialog einladen. Bald mache ich mich auf den Weg und mische mich unter die Menschen. Ich treffe einen guten Bekannten, der mit der hiesigen Antifa befreundet ist. Dieser teilt mir mit, dass sich auf dem Marktplatz auch “Rechte” befinden sollen und dass Mitglieder der Antifa wünschen, dass wir diese Menschen vom Marktplatz verweisen. Umformuliert frage ich meinem Freund zurück: „Also die Antifa, die sich gegen Diskriminierung und Faschismus engagiert, möchte, dass ich eine andere Person dazu bringe, einen Ort zu verlassen, auf dem sie das hat Recht zu stehen und zu verweilen? Er nickt.

Ich lache, schüttele den Kopf und denke mir, was für eine unglaubliche Projektion. Wie schwierig ist es scheinbar zu erkennen, dass die Antifa in diesem Fall genau die totalitären Verhaltensweisen an den Tag legt, gegen die sie sich einsetzt.

Seit März 2020 erlebe ich genau dieses wiederkehrendes Phänomen regelmäßig. Menschen bezichtigen andere Menschen eines Verhaltens, welches sie selber offensichtlich an den Tag legen, ohne es zu bemerken.

Die Politik

Markus Söder z.B. warnt vor einer Art Corona-RAF in Deutschland (1) und ist der Meinung, die sogenannten „Querdenker“ müssten von staatlichen Sicherheitsbehörden ausgeleuchtet werden. Er hatte im März 2020 in Bayern als erstes Bundesland Ausgangssperren während des Lockdowns verhängt. Er nahm an, die Befugnis zu haben, Hunderttausende von gesunden Bürgern nachts in ihren Wohnungen einsperren zu dürfen. Im Oktober 2021 wurden diese Ausgangssperren im Nachhinein als rechtswidrig eingestuft und die Richter bescheinigten Söders Regierung ein fragwürdiges Menschenbild. (2)

Bundestagsvizepräsident und Rechtsanwalt Kubicki kommentiert die gerichtliche Entscheidung wie folgt:

„Eine erste Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes zeigt, dass Ministerpräsident Markus Söder aus dem ‘Team Vorsicht‘ grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien missachtet und gegen das Übermaßverbot verstoßen hat.“ (3)

Wer sollte hier eigentlich von den Sicherheitsbehörden durchleuchtet werden? Menschen, die gegen Grundrechtseinschränkungen von historischem Ausmaß demonstrieren und damit im Falle der Ausgangssperre den Gerichten 1,5 Jahre voraus waren oder ein Mann, dem ein fragwürdiges Menschenbild attestiert wird und Hunderttausende von ihnen in ihren Grundrechten einschränkt? Was für eine unglaubliche Projektion!

Ministerpräsident Kretschmann lässt im baden-württembergischen Landtag Folgendes verlauten:

„Dann wird die Bevölkerung durchgeimpft und dann ist es rum mit der Pandemie.“ (4)

Besonders spannend ist bei diesem Satz die Verwendung des Passivs. Kretschmann geht offenbar nicht davon aus, dass die Menschen sich aktiv und gut informiert für eine Impfung entscheiden, sondern sich durchimpfen lassen. Diese Wortwahl läßt durchblicken, wie gerne Herr Kretschmann anordnen würde, alle Menschen impfen zu lassen. So eine Allmachtsphantasie widerspricht der Haltung, dass mündige Bürger das Recht haben, eigenständig über medizinische Behandlungen zu entscheiden.

Die Einwilligung des Patienten in eine medizinische Maßnahme ist Ausdruck des verfassungsmäßigen Rechts des Patienten auf Selbstbestimmung und des Rechts auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit. (Grundgesetz Artikel 2)

Die, die auf diese Diskrepanz hinweisen und grundgesetzkonform auf die Straße gehen, werden dann vom Verfassungsschutz beobachtet. (5) Das begrüßt auch das Innenministerium denn,

„Proteste und Demonstrationen gegen die Corona-Politik würden insbesondere durch Protagonisten der “Querdenken”-Bewegung zunehmend instrumentalisiert, um das Vertrauen in die staatlichen Institutionen und seine Repräsentanten zu erschüttern.“

Es wurde sogar eine neue Kategorie beim Verfassungsschutz für die Maßnahmenkritiker geschaffen: “Die Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates”

Wenn ein Ministerpräsident davon spricht, die ganze Bevölkerung durchzuimpfen und dabei scheinbar davon ausgeht, dass das in irgendeiner Form verfassungskonform ist, dann erschüttern nicht die dagegen Protestierenden die staatlichen Institutionen und seine Repräsentanten, sondern die Repräsentanten selbst. Auch hier wird das eigene verfassungsfeindliche Handeln auf andere projiziert, um weiterhin im Recht zu bleiben und abzulenken. Vermutlich, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Die Wissenschaft

Ein weiteres Highlight der Projektionspandemie ist ein Ausspruch des Virologen Christian Drosten. Er gilt für viele als Experte in Sachen Corona, obwohl er bereits während der vermeintlichen Schweinegrippe-Pandemie unnötigerweise und fahrlässig Angst in der Bevölkerung schürte und damit seine Glaubwürdigkeit bzgl. der Bewertung von Pandemien eingebüßt haben sollte.

Er war und ist einer der Protagonisten, die Sars-Cov2 fälschlicherweise als Killervirus darstellen und Impfungen und Lockdowns als einzige Lösungen propagieren. Ohne seinen eher mangelhaften PCR-Test gäbe es die Grundlage aller Fallzahlen (nicht Infektionszahlen) nicht. Hochrangige internationale Wissenschaftler, die nicht aus der Virologie, sondern der Epidemiologie, der öffentlichen Gesundheit und der Medizinstatistik kommen, sind wahrscheinlich die wichtigsten medizinischen Experten im Pandemiegeschehen. So, wie wir bei einem Hausbau anstelle eines Spezialisten für ein bestimmtes Gewerk einen Architekten brauchen, der das Gesamtbild im Blick hat, benötigen wir zur Beurteilung eines Epidemiegeschehens statt eines Spezialisten für Virologie auch eher Epidemiologen und Statistiker.

Genau solche Architekten, in dem Fall hochrangige, international anerkannte Infektionsepidemiologen der Elite Universitäten Oxford, Stanford und Harvard hatten am 4. Oktober 2020 mit der Great-Barrington-Erklärung für einen ganzheitlichen und evidenzbasierten Umgang mit dem Virusgeschehen geworben. Diese Erklärung haben aktuell über 60.000 Ärzte und Wissenschaftler sowie ca. 800.000 Bürger weltweit unterschrieben. (9)

Herr Drosten, der weder Epidemiologie noch Medizinstatistiker oder Experte der öffentlichen Gesundheit ist, äußerte sich im NDR-Podcast auf folgende Art und Weise zu dieser Erklärung: (10)

„Wir haben den falschen Konsens, also das Präsentieren einer Gruppe von scheinbaren Experten. Ich sage hier nur Great-Barrington-Declaration: Das ist eine ganze Gruppe von Pseudoexperten. Die sind alle nicht aus dem Fach, haben sich aber über infektionsepidemiologische Themen laut geäußert,”

Einer der Initiatoren der Great-Barrington-Erklärung ist Martin Kulldorff, Professor für Medizin an der Harvard Medical School und sowohl Biostatistiker als auch Epidemiologe. Er antwortete Christian Drosten auf Twitter wie folgt:

“Als Infektions-Epidemiologe würde ich mich über einen öffentlichen wissenschaftlichen Diskurs mit @c_drosten freuen. Debatten sind besser als Verleumdung.” (11)

Der fachfremde Pseudoexperte, der bereits durch grobe Fehleinschätzungen bekannt geworden ist, betitelt kompetentere und erfahrene Wissenschaftler auf eine Weise, die besser auf ihn selber passt als auf den Anderen. Eine unglaubliche Projektion.

Vielleicht erinnern sie sich noch an den Slogan „Follow the Science“. Er war neben dem Slogan „WirbleibenzuHause“ das anfängliche Mantra des Corona-Geschehens. Wir sollten der Wissenschaft glauben. Beziehungsweise stimmt das nicht ganz. Wir sollten den Wissenschaftlern glauben, die sich im Umgang mit Corona mit der Regierung und ihren Top-Beratern einig waren.

Dr. Fauci ist Immunologe und das US-amerikanische Pendant zu Drosten. Er sagte sogar, dass, wenn man ihn angreifen würde, das einem Angriff auf die Wissenschaft als Ganzes gleichkäme (12). Zitat:

“Sie (seine Kritiker) kritisieren wirklich die Wissenschaft, weil ich die Wissenschaft vertrete. Das ist gefährlich.” (13)

Ausformuliert bedeutet das, dass Dr. Fauci der Meinung ist, dass er und seine Meinung die Wissenschaft als Ganzes repräsentieren. Dieses Selbstbild und der damit einhergehende Anspruch einer unangreifbaren, höher gestellten Autorität hat starke religiöse Züge. Zusammen mit RKI-Präsident Lothar Wielers mahnenden Worten

„Diese Regeln dürfen nie hinterfragt werden.“ (14)

zeichnen sie das eigentlich überwunden geglaubte Bild der eminenzbasierten Wissenschaft. Damit rufen sie eben nicht dazu auf, der Wissenschaft zu folgen, sondern Autoritäten. Die evidenzbasierte Medizin und Wissenschaft im klassischen Sinn fordert uns dazu auf, den Fakten zu folgen, zu diskutieren und Theorien und Annahmen in Frage zu stellen. Dr. Fauci und Herr Wieler schaden mit ihren Aufrufen also höchstpersönlich dem Ruf der Wissenschaft und sind damit selbst die Angreifer, die sie so gerne im Außen sehen. Was für eine unglaubliche Projektion.

Faktenchecker

Als letztes Beispiel seien noch die vermeintlichen Faktenchecker erwähnt, die jeden und alles zerreißen, was nicht dem Regierungsnarrativ entspricht. In eloquenten Ausführungen und bewusst unausgewogenen Ansammlungen von Studien versuchen sie Maskentragen, Lockdowns und Impfungen zu verteidigen. Die meiner Meinung nach wichtigste Grundlage der Berichterstattung haben die meisten bis heute scheinbar nicht durchblickt: Die Definition einer Infektion. Noch immer berichten Faktenchecker von Infektionszahlen, die keine Infektionszahlen sind. Ich schließe mich deshalb dem Aufruf des Immunologen Prof. Beda Stadler an und richte ihn gerne auch an die deutschen Redaktionen der Faktenchecker, die bei anderen einfordern, was sie selbst nicht tun: Fakten checken!

«Chefredaktionen von Schweizer Medien sollten jeden Mitarbeiter, der bei einem positiven PCR-Test von Infektion redet, eine Woche in unbezahlten Urlaub schicken, um immunologische Bildungslücken zu schliessen.» (15)

Schlussbetrachtungen

Die Liste der Beispiele würde ein Buch füllen, und ich bekomme hin und wieder die Kritik, dass diese psychologischen Analysen nicht wirklich weiterhelfen, da die handelnden Akteure keinerlei Interesse an Selbsterkenntnis haben.

Trotzdem erscheint es mir wichtig zu verstehen, dass Menschen unbewusst anderen teilweise das vorwerfen, was sie selber tun. Da wir die Welt immer nur durch unsere Augen sehen und erahnen können, vermuten wir, dass sich andere Menschen so verhalten, wie wir es selber tun. Um das aktuelle gesellschaftliche Geschehen besser zu verstehen, kann es deshalb hilfreich sein, die Anprangerer von Fehlverhalten auf ihr eigenes Verhalten zu überprüfen. Eventuell zeigen sie zwar mit ihrem Finger auf die Anderen. Diese Anderen wiederum sind nur – und das ist das Schmerzhafte daran – Spiegel für das eigene Verhalten.

Von großer Wichtigkeit ist dabei, dass das Gleiche für jeden von uns gilt, da wir alle unbewusste Anteile in uns tragen, die wir gerne im Außen lassen, um uns selber zu schützen. Es wäre eine fatale Projektion anzunehmen, dass nur die Anderen projizieren, aber wir nicht. Dies gilt es liebevoll anzuerkennen und dafür zu sorgen, dass wir Lebens- und Arbeitsgemeinschaften erschaffen, die sich dieser Dynamiken bewusst sind.

Erfreulicherweise formen sich aktuell überall Initiativen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie wollen Strukturen schaffen, die ihnen und ihrer Lebendigkeit wirklich dienen. Das Gelingen dieser neuen Bestrebungen hängt auch vom Mut ab, eigene Schatten und Projektionen offenzulegen und zu erkunden. Vielleicht kann durch diese innere Spurensuche ein größeres Bewusstsein dafür geschaffen werden, was jeder Mensch wirklich von Herzen will und was ihn lebendig sein lässt. Vielleicht kann uns das Erkunden unserer inneren Landschaften dabei helfen, auch im Außen Landschaften zu erschaffen, die voller Lebendigkeit blühen und wachsen dürfen. In diesen Landschaften gibt es auch schattige Orte. Sie laden dazu ein, hin und wieder dem zu begegnen, was in uns noch verborgen ist, um es nicht in die Welt zu projizieren.

Was für eine Utopie!

(1) https://www.fr.de/politik/markus-soeder-csu-corona-raf-ausschreitungen-washington-terror-querdenker-usa-90163775.html

(2) https://www.welt.de/politik/deutschland/plus234231086/Corona-Soeders-Wegsperren-der-Bayern-war-rechtswidrig.html

(3) https://www.bild.de/regional/nuernberg/nuernberg-news/verwaltungsgerichtshofs-corona-ausgangssperre-in-bayern-rechtswidrig-77883608.bild.html

(4) https://www.youtube.com/watch?v=wtDg9x-e2_A

(5) https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-verfassungsschutz-beobachtet-querdenker-nun-bundesweit,SVs5auL

(6) https://www.youtube.com/watch?v=0ascOpT7DO0

(7) https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006

(9) https://gbdeclaration.org/

(10) https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript282.pdf

(11) https://de.rt.com/international/115541-pseudo-experten-drosten-diffamiert-namhafte/

(12) https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/fauci-interview-today-science-covid-b1862899.html)

(13) https://brownstone.org/articles/is-anthony-fauci-the-same-thing-as-science/

(14) https://youtu.be/EtsGdxitwMA

(15) https://www.beda-stadler.ch/2021/08/21/wer-positiv-getestete-infiziert-nennt-gehoert-beurlaubt/

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Dean Drobot / shutterstock

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Kommentare (19)

19 Kommentare zu: “Pandemische Projektionen | Von Bastian Barucker

  1. Komunist sagt:

    Hallo.bei www.infektionschutz.de gelesen.

    Wenn das Ergebnis des PCR-Tests positiv ist, bedeutet dies, dass eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt. Das Labor, welches den Test ausgewertet hat, meldet das Ergebnis dem Gesundheitsamt. Bei einer Infektion mit dem Coronavirus, die durch einen PCR-Test bestätigt wurde, ordnet das Gesundheitsamt eine Isolierung an. Außerdem werden Kontaktpersonen ermittelt, die sich je nach Risikobeurteilung durch das Gesundheitsamt in Quarantäne begeben müssen. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu den erforderlichen Maßnahmen sowie die Hygiene- und Verhaltenstipps bei einer Infektion mit dem Coronavirus.

    Die Frage die mich bewegt ist zeigt der PCRtest eine infektio oder nicht?
    Gruss Michail

    • Das Infektionsschutzgesetz definiert auch was eine Erkrankung ist. Wenn also Hunderttausende Gesunde in Quarantäne geschickt werden, sind es zunächst einmal positiv Gesteste und keine Infizierten, die die Symptome (!) einer Erkrankung aufweisen!

      Der Autor hat also zurecht darauf hingewiesen, dass es Fallzahlen heißen müsste und nicht Infiziertenzahlen.

      Aber damit wird das Narrativ bedient. Der Bevölkerung wird seitens der Leitmedien (Bad News are Good News) seit März 2020 in Dauerberieselung angedichtet, dass die betroffenen Menschen alle krank seien.
      Es wird weder selektiert noch betont, wer z.B. von den per Tagesmeldungen, z.B. "70.000 Neuinfektionen" von 83 Millionen Einwohnern in Deutschland tatsächlich krank sind, also Symptome von Covid-19 aufweisen.

      Eine "Epidemische Lage von nationaler Tragweite" sieht anders aus, aber alles wird so verkauft, dass diese so wie gewollt bestehen bleibt, um regieren zu können dahingehend, ohne Diskurs kommende Gesetze durchzupeitschen, die den seit Jahren bestehenden sozialen Schwelbrand verschärfen werden.

  2. Xiaogeju sagt:

    Aus meinem Arbeitsleben: Schlechte Arbeitszeugnisse händigen die schlechten Chefs guten Mitarbeitern aus. Es geht nicht nur um die Beurteilung sondern auch um den Schreibstil, der grottenschlecht sein kann.
    Schlechte Vorgesetzte wählen konsequent schlechte Mitarbeiter, damit ihnen keiner den Garaus machen kann. Oder sie bringen gleichzeitig ihre Claqueure mit (Geschwister, Freunde, Abhängige, u.ä.).
    Also: Die zweite Liga wählt immer die dritte Liga. Deswegen wundert mich nicht, dass es so viele Leute da draußen gibt, die keinen Platz in dieser (Wirtschafts-)Welt der Mediokritäten, finden. Die sind einfach zu gut.

  3. zivilist sagt:

    Bleibt gesund, Freunde und das wichtigste dazu ist

    LEBENSFREUDE > > >

    ‘I Will Survive’ — A Song to Dr. Fauci

    https://blogs.mercola.com/sites/vitalvotes/archive/2021/12/13/_1820_i-will-survive_1920_-_1420_-a-song-to-dr-fauci.aspx

  4. Poseidon sagt:

    "ich bekomme hin und wieder die Kritik, dass diese psychologischen Analysen nicht wirklich weiterhelfen, da die handelnden Akteure keinerlei Interesse an Selbsterkenntnis haben."

    Ja und eine Hiobsbotschaft jagt mit 1,2,Polizei die andere.
    https://youtu.be/hOYeo22PHFE

    Welche Menschen werden uebrig bleiben , wenn der ganze Spuk mit seiner Macht in der Kiste verschwindet?
    https://youtu.be/xEkkdY3-d7c

    Jeder entscheidet sein Schicksal salemonisch mehr oder weniger selbstbewusst.
    Wer goettlich liebt hat keine Angst und wer Angst hat liebt nicht.
    Der Weg aus der Angst fuehrt immer durch die Angst.

    Besten Dank an Bastian Barucker fuer den Wegweiser zum goettlichem Selbstbewusstsein.
    https://youtu.be/-ZvsGmYKhcU

  5. Ich mag die Beiträge von Bastian Barucker gern; grade wegen der Analyse der psychologischen Aspekte.
    Diesmal frage ich mich allerdings, wieso der Hinweis auf die Projektionen, die wir ja ALLE haben, so seltsam unreflektiert bleibt. Immerhin gibt Herr Barucker ausreichend Beispiele für seine eigenen Glaubensschranken (Virentheorie, Pandemien, Erregertheorie, Wissenschaft i.a., etc.), die er ggfs. auch reflektiert, aber in seinem Text zumindest nicht thematisiert.
    Es scheint wieder einmal fast so, als gäbe es "falsche Realitäten" nur im Zusammenhang mit der medizinischen Darstellung innerhalb des Corona-Narrativs. Wenn es denn so ist, wäre nicht dies auch eine perfekte Projektion?

  6. Hartensteiner sagt:

    Passend zu den Verbrechen, denen gerade ganze Bevölkerungen ausgesetzt werden, sollte man nicht vergessen, wie das "in Reinkultur" aussieht. Also zum Beispiel im Fall Julian Assange, der langsam aber um so sicherer in Großbritannien zu Tode gebracht wird:
    https://www.rubikon.news/artikel/stirb-langsam
    Wie in diesem Artikel richtig bemerkt wird: Kashoggi hat man noch tapfer mit einer Knochensäge zerlegt und die Teil dann verschwinden lassen. Im Fall Assange – auf das Vergessen der Öffentlichkeit setzend – wird dieser in der Säure brutaler Isolationshaft unauffällig aufgelöst.
    Schau hin, wo Du willst… Verbrecher haben die ganze Welt an der Gurgel und gefallen sich darin LANGSAM, LANGSAM zuzudrücken.

    • zivilist sagt:

      Bezüglich der Verbrecher ist auch das Interview Auf1-TV mit Dr Köhnlein sehr erhellend, er enttarnt dieselben Strolche, die auch für den Antrax Terror verantwortlich sind.

      Und dann haben wir da diesen WHO Boß, den man aufgrund seiner führenden Rolle bei der TPLF als Top Terrorist bezeichnen darf. Die TPLF ist just die Terrororganisation, die in Äthiopien gerade geputscht hat und von der Regierung jetzt in ihre Provinz Tigray zurückgedrängt wird und aus dem astronomischen US Kriegsbudget bewaffnet wird.

      https://www.voltairenet.org/article215130.html

      https://frankreport.com/2020/04/14/the-ethiopian-terrorist-in-charge-of-the-world-health-organization-dr-tedros-adhanom/

      Äthiopien verstand sich offenbar gut darauf, den politischen Westen und China gegeneinander auszuspielen, auch dort baute China schon eine Eisenbahn vom Hafen zur Hauptstadt, die aber vom Betreiber durch zu hohe Preise sabotiert wird. Kenia ist besser gemanagt, und was die FAZ als 'Eisenbahn für die Reichen' denunzierte – just bevor der neue Hafen eröffnet wurde – funktioniert bei 10$/ 500 km zweiter Klasse.

      Überhaupt scheint mit dieser Tedros Adhanom zur selben Fraktion britischer Mediziner zu gehören, wie Wouter Basson, bekannt als Dr Death, der sich in England, wo er südlich London ein Häuschen besitzt oder besaß, immer frische Antrax Sporen abholte und an der Immunisierung schwarzer südafrikanischer Frauen gegen Schwangerschaft arbeitete etc.

  7. zivilist sagt:

    Ja, die Regierungen haben mal wieder verkauft, was sie gar nicht haben, wie das eben ihre Art ist. Aber dies mal besonders dreist, nämlich uns mit haut und Haar, unsere Gesundheit, unser Leben !

    Und über die Plandemie kommen wieder zu einer Grundwahrheit, die wir nie vergessen sollten: wenn einer Welt betrachtet sieht er hauptsächlich doch sich selbst. Freilich kann man mehr oder weniger sich selbst sehen, wenn man in die Welt schaut und vielleicht ist das alte 'erkenne dich selbst' die beste Methode, sich selbst zu befähigen, die Welt zu erkennen, weil man nämlich sich selbst gewissermaßen aus dem Gesamtbild heraussubstrahieren kann.

  8. Hartensteiner sagt:

    Na also… geht doch :-) Es gibt noch zeitgenössische Musik :-) Etwa hier, mit der "Armada der Irren":
    https://www.youtube.com/watch?v=8A1DcyJd1hw&t=2s
    und noch mehr davon bei Rubikon: "Schrei aus der Stille" hier:
    https://www.rubikon.news/artikel/schrei-aus-der-stille
    Da braucht es kein weiteres "Geschwurbel" aus Politik und Medien. ARMADA DER IRREN. Wie die berühmte Armada Spaniens auf dem Weg nach England… es braucht einen Strurm… und fertig! :-)
    Und ich höre schon, wie der Wind wächst… und wächst…. zurrt den "Southwester" fest (Fischerhut, im Sturm getragen)…. es naht der Sturm… Bug gegen die Wellen und durch!

  9. Ursprung sagt:

    "2040 unter dem Maibaum tanzen"-
    ist eine denkbare Vision von Gerald Huether. Ein Bild, gemalt von einem Biologen im Gespraech mit Daniele Ganser, dem protokolliereren Historiker.
    Betrachtet man diesen Aufsatz von Barucker, so stellt dieser die Ermahnung des Verfassers dar, aus den alten Fehlern zu nur das zu lernen, was wie mans nicht weitermachen sollte.
    Hingegen fehlt jede Anregung, was zu einer Aenderung fuehren koennte.
    Huethers Ansatz ist nicht nur optimistischer, sondern auch zutreffender der Natur auf den Leib geschrieben.

  10. Hartensteiner sagt:

    Meine Güte, was sich die Leute alles so für Gedanken machen….
    zum Beispiel hier auf den Nachdenkseiten:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=79115
    einschließlich der referierten Interviews.
    Machen wir es uns doch etwas einfacher. Streichen wir einfach das ganze Theater weg, das seit Beginn der „Pandemie“ aufgeführt wurde und denken an normale Zeiten. Was haben wir dann?
    Wir haben diverse Viren, auch der Influenza, mit denen wir immer schon gelebt haben und ggf. auch gestorben sind.
    Also leben wir einfach normal weiter (hätten wir sollen).
    Es wäre gewesen, wie immer. Man bekommt mal eine Infektion, Influenza, Corona oder sonstwas. Das überlebt man in der Regel, im Ausnahmefall – wie immer schon – auch mal nicht.
    Und die „Risikogruppen“? Die leben immer mit Risiko, wie auch immer dieses ausgehen mag.
    Und die Leute in Altersheimen? Da schauen wir uns doch ungeschminkt an, wovon die Rede ist. Altersheime sind der Bahnhof, in dem Menschen auf den Wartebänken sitzen oder liegen und auf den Zug des Todes warten. Kommt er etwas früher, dann ist das für die meisten ein Glück, denn LEBEN im eigentlichen Sinne existiert in diesem Wartesaal nicht.
    Zurück zu normalen Zeiten….
    die hätten wir problemlos weiterführen können, leben wie immer.
    Wer brauchte denn nun die ganze Show und wem hat sie genützt? Nun, das ist bekannt und braucht keine weitere Diskussion.

    • Hartensteiner sagt:

      Heißt? Ich brauche weder eine Maske noch Abstand, noch eine Impfung. Ich brauche normales – riskantes ??? – Leben.
      Eigentlich brauche ich deshalb weder Querdenker noch Zeugen Coronas. Die kommen alle in normalem Leben nicht vor.
      „Quer denken“ als solches schon eher, um den immerwährenden politischen Wahnsinn, der auch ohne „Pandemie“ täglich neue Blüten treibt, eher etwas „quer“ zu betrachten, sprich, über alle Aspekte hinweg, die helfen können, den täglichen Schwachsinn als solchen zu erkennen.
      Das gehört immer schon zu normalem Leben.
      Zu normalem Leben gehört allerdings nicht die ganze „Corona-Bande“ und die ganze „Kriegshetzer-Bande“ und die ganze „Klima-Bande“, die alle zusammen auf den alten Spruch hinweisen:
      „In normalen Zeiten sperren wir sie in Anstalten ein, in Krisenzeiten regieren sie uns.“
      Höchste Zeit aufzuräumen und den Weg für normale Zeiten frei zu machen.

  11. Neusprech sagt:

    Die Wurzel aller Projektion scheint die Angst zu sein. Die Angst vor dem Nichtdazugehören, vor dem Nichtgeliebtwerden, vor der Freiheit, vor dem Leben. Möge allen Kindern Furchtlosigkeit und Freiheitsliebe gelehrt werden.

    • Hartensteiner sagt:

      Genauer: Es ist die Angst vor dem TOD.
      Der Gevatter TOD hat längst den alten Gott abgelöst (Religion entfällt) und selbst der von Freud noch dargestellte, patriarchale Vater, der über allem schwebte und alles bestimmte, hat sich so gut wie aufgelöst.
      Was also bleibt als die eine Macht, die das Leben bestimmt? DER TOD.
      Das haben die Politiker und Manipulateure der Gesellschaft schon seit Jahrzehnten verstanden und sind mit ausgestrecktem Finger immer und überall unterwegs, um Gefahren auszumachen, vor denen wir – staatlicherseits – geschützt werden müssen.
      DANKE, LIEBER STAAT, DASS DU UNS WIEDER EINMAL DAS LEBEN GERETTET HAST!
      Da fährst Du in Dörfern 30, in denen pro Tag nicht mehr als 2 Fußgänger zu beobachten sind. Radfahren? Aber nur mit Helm. Autofahren? Nur mit Sitzgurt und Airbag. Ein Feuer machen? Aber nur mit beistehender Feuerwehr. Rauchen? Niemals. Rauchen tötet. Süßes essen? Lieber nicht, das macht fett und tötet schließlich. Ständige Vorsorgeuntersuchungen bewahren Dein Leben.
      Nun ja… ihr wisst sicher noch 1000 weitere Dinge, die uns immer nur "gerade noch" und dank staatlicher Fürsorge das Leben retten. (Hier und da mag eins sinnvoll sein?).
      Was ist nun "leben"? Es ist das pausenlose Entwischen vor dem Tod, ständig gefährdet, Du bist das Lamm im Gehege der Wölfe und nur der Staat (mitsamt Gesundheitsindustrie) kann Dir noch etwas Leben schenken.
      Das haben wir gelernt….
      und das macht Corona problemlos zur, na? Zur? Zur Krone !!! :-)
      Und nun, Genosse Lauterbach, nun kommst Du……….. (Hat er uns doch schon die "Weihnachtskatastrophe versprochen :-)

    • Hartensteiner sagt:

      Das kann man sich auch bei Jens Fischer Rodrian anhören: "Es gibt ein Leben vor dem Tod" (Whow! Wer hätte das gedacht…)
      https://www.youtube.com/watch?v=LL8zq1ZcCC8&t=160s

  12. Hartensteiner sagt:

    Zwei Schlüsselworte: PSYCHOLOGIE und VERDREHUNG, besser: UMKEHRUNG.
    – Psychologie, in allen ihren Formen, wurde entwickelt um psychisch kranke Menschen gesund zu machen.
    – Die UMKEHRUNG davon sind Verfahren, Menschen krank, zum Beispiel neurotisch zu machen.

    Das habe ich vor Jahren am Beispiel von Edward Bernays analysiert und konnte sehen, wie er dies zur hohen Kunst entwickelt hatte. Er konnte so auf breiter Basis „Kaufneurosen“ („Zwangsneurosen“) einpflegen und bei genauer Betrachtung wurde sichtbar, dass die Reihenfolge der Schritte hin zu einer Heilung ganz einfach in umgekehrter Reihenfolge (ich vereinfache etwas) durchlaufen werden müssen, um psychische Erkrankungen hervorzurufen.
    Unterdessen wurde das Verfahren weiterentwickelt und wir sehen gerade jetzt, wie das perfekt und weltweit realisiert werden kann.
    Leider, leider ist der Prozess einer Heilung kompliziert und zeitraubend, während es offenbar leicht und schnell geht, Menschen krank zu machen. Man braucht zunächst Angst, Panik, Verunsicherung, unterschwellige Probleme usw. und von da an ist es ein „free run“ und läuft beinahe so schön wie ein Perpetuum Mobile.
    Und da sind wir jetzt.
    Eine Gesellschaft, die mehrheitlich psychisch krank gemacht wurde – weit schlimmer, als hätten sie alle Corona bekommen – und jegliche Heilung ist ein langer, sehr langer Weg, beinahe unmöglich.

    • Querdenker sagt:

      "Eine Gesellschaft, die mehrheitlich psychisch krank gemacht wurde – weit schlimmer, als hätten sie alle Corona bekommen …"

      Na, gegen Corona sind die meisten ja auch immun. Nur gegen den Bacillus der Dumheit scheint die Menscheit eben nicht gefeit …

  13. Sculpturum sagt:

    Die psychologische Analyse ist nicht nutzlos. V.A. Wenn sie dermaßen stringent und treffend ist. Sie sollte aber berücksichtigen, dass alle genannten Beispiele mit größter Wahrscheinlichkeit den Trick der Projektion als Umkehrung verwenden und d.h. bewusst einsetzen.
    Damit der Gegentraum also keine Utopie bleibt muss er forensisch überlegen, wie diese bewusste Verdrehung reflektiv aufzulösen und zu blockieren ist.
    Z.B. könnte er davon ausgehen, dass Lügen kurze Beine haben und ein betrügerischer Akt ein betrügerischer Akt bleibt.

    Danke für den tollen Beitrag!

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