OPEC+ senkt Ölförderung: Saudi-Arabien stellt sich offen gegen die USA | Von Thomas Röper

Die OPEC+ hat vor einer Woche eine radikale Senkung der Ölförderung beschlossen und damit offen gegen den Willen der USA gehandelt. Die Medien thematisieren das erstaunlicherweise kaum.

Ein Kommentar von Thomas Röper.

Ich habe extra eine Woche gewartet, bevor ich über die spektakuläre Entscheidung der OPEC+ berichte, die Ölförderung radikal um gleich zwei Millionen Barrel pro Tag senken. Der Grund ist, dass das von einigen Kommentatoren in den USA als regelrechte „Kriegserklärung“ an Washington bezeichnet wurde, denn in den letzten 50 Jahren hat Saudi-Arabien sich stets den Wünschen der USA untergeordnet, wenn es darum ging, die Ölfördermenge aus politischen Gründen im Sinne der USA zu manipulieren.

Der Machtverlust der USA

Offenbar hat sich einiges geändert, denn im Juni ist der greise US-Präsident Biden extra nach Saudi-Arabien geflogen, weil er um eine Erhöhung der Ölfördermenge betteln musste. Immerhin stehen in den USA wichtige Zwischenwahlen an und hohe Benzinpreise sind dort sehr unpopulär. Und auch die EU braucht dringend niedrigere Ölpreise, zumal sie demnächst freiwillig auf russisches Öl verzichten will. Aber der saudisches Kronprinz hat Biden lächelnd die kalte Schulter gezeigt – ein Novum in der jüngeren Geschichte.

Die OPEC+ bestehen aus den Staaten der OPEC plus Russland, daher der Name. Und die OPEC+ hat bereits vor einem Monat die Ölfördermenge gesenkt, wenn auch nur um 100.000 Barrel pro Tag. Aber schon das war eine Ohrfeige für die USA und den Westen, die mit allem Nachdruck das Gegenteil, nämlich eine Erhöhung der Fördermenge, gefordert hatten.

Daher war die Erklärung der OPEC+, dass sie Ölförderung nun um gleich zwei Millionen Barrel pro Tag senken würden, eine geopolitische Sensation, die bestätigt, was ich schon im Juli geschrieben habe: Die USA haben ihren Einfluss auf die arabischen Länder weitgehend verloren.

Wer ist hier isoliert?

Daher habe ich abgewartet, ob „Qualitätsmedien“ wie der Spiegel das Thema aufgreifen würden. Aber Fehlanzeige, denn der Spiegel hat in der Woche, die seit der Entscheidung vergangen ist, dazu nur zwei Artikel veröffentlicht. Der erste Artikel war ein trocken formulierter Bericht über die Entscheidung der OPEC+, in dem auch erwähnt wurde, dass diese Entscheidung gegen den Willen der USA getroffen worden ist. Der zweite Artikel war eine Kolumne, in der Christian Stöcker sich in seiner üblichen Manier in Rage schreiben durfte und in dem es um die Frage ging, „ob man am Untergang der Zivilisation verdienen möchte.“ Die Zivilisation geht für Stöcker nämlich immer dann unter, wenn jemand anderer Meinung ist, als der kollektive Westen.

Was im Spiegel aber bis heute fehlt, ist eine geopolitische Einordnung der Entscheidung der OPEC+. Offensichtlich will der Spiegel nicht, dass seine Leser erfahren, wie isoliert der Westen inzwischen in der Weltpolitik ist, denn das gewollte Narrativ ist ja, dass Russland angeblich isoliert ist. Dabei haben sich nur die direkten Vasallen der USA, vor allem in der EU, den anti-russischen Sanktionen angeschlossen. Bei den Sanktionen macht nicht nur kein anderes Land der Welt mit, nein, die arabischen Länder, bisher treue Erfüllungsgehilfen der USA, stellen sich sogar offen gegen die Wünsche der USA.

Dass es nicht Russland ist, das weltweit isoliert wurde, sondern dass der Westen sich selbst international isoliert hat, ist eine bittere Wahrheit, die Leser deutscher „Qualitätsmedien“ nicht erfahren sollen. Die „Qualitätsmedien“ berichten stattdessen fröhlich davon, dass sich die Weltgemeinschaft angeblich gegen Russland gestellt hat. Wie diese „Weltgemeinschaft“ aussieht, hat das chinesische Außenministerium kürzlich auf einer Weltkarte gezeigt.

Der Affront

Aber es kommt noch schlimmer für die USA, denn Saudi-Arabien hat bei der aktuellen Gelegenheit den Preis für sein Öl für einige Weltregionen gesenkt, für die USA hingegen erhöht. Über diese weitere schallende Ohrfeige für die Biden-Regierung hat Bloomberg berichtet:

„Aramco erhöhte die Preise für mittelschwere und schwere Sorten für Asien im Vergleich zum Vormonat um 25 Cent pro Barrel und senkte die Preise für leichte Sorten um 10 Cent. Alle offiziellen Verkaufspreise für Nordwesteuropa und den Mittelmeerraum wurden gesenkt. Die Preise für die USA, einen relativ kleinen Markt für Aramco, wurden um 20 Cent angehoben.“

Auch wenn (oder gerade weil) saudisches Öl auf dem amerikanischen Markt nur noch einen kleinen Marktanteil hat, nachdem die USA dank Fracking zum größten Ölproduzenten der Welt geworden sind, ist die Preiserhöhung eine sehr unfreundliche Geste in Richtung Biden, der angesichts seiner miserablen Umfragewerte vor den Vorwahlen jede Unterstützung brauchen kann.

Öl und Gas als Mittel der Politik

Die Kommentatoren in den USA schäumen vor Wut und werfen den Saudis alles mögliche – von einer „Kriegserklärung“ bis zu einem „Bündnis mit Russland“ vor -, aber der Vorgang zeigt vor allem eines: Es waren nie „böse“ Länder wie Russland, die Öl oder Gas als politische Waffe einsetzen. Das waren immer die USA, die den Ölpreis zum Beispiel in den 80er Jahren zusammen mit den Saudis gesenkt haben, um der Sowjetunion die Einnahmen zu schmälern. Noch Ende 2014 haben die USA Druck auf die Saudis ausgeübt, um den Ölpreis zu senken und Russland zu schaden.

Es war immer der Westen, der Bodenschätze (anderer Länder) als politische Waffe eingesetzt hat, um seine Interessen durchzusetzen. Auch heute ist es die EU, die russisches Gas als Waffe einsetzt, indem sie darauf verzichten und Russland so seine Einnahmen aus dem Gasexport nehmen will. Der Westen hat sich an dieses Verhalten so sehr gewöhnt, dass der Schock jetzt groß ist, weil das zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte nicht mehr funktioniert.

Die Saudis – und mit ihnen die anderen arabischen Staaten – sind selbstbewusster geworden und haben bemerkt, dass die USA schwächer werden. Daher wollen sie sich nicht mehr vorschreiben lassen, wie sie den Ölpreis auf Wunsch der USA zu manipulieren haben. Ihnen geht es um rein wirtschaftliche Fragen und es ist im wirtschaftlichen Interesse der ölexportierenden Länder, dass der Ölpreis stabil auf einem moderat hohen Niveau bleibt. Das gibt ihnen Planungssicherheit bei ihren Finanzen.

Daher regulieren sie ihre Fördermengen so, dass der Ölpreis zwischen 90 und 120 Dollar pro Barrel bleibt. Nachdem der Ölpreis aufgrund der westlichen Politik schwächelnden Weltwirtschaft (zuerst Corona-Maßnahmen und nun Russlandsanktionen) zuletzt auf 80 Dollar gefallen war, hat die OPEC+ die starke Reduzierung der Ölförderung beschlossen, die den Ölpreis sofort wieder über die Marke von 90 Dollar befördert hat.

Die Entscheidung, die Ölfördermenge zu senken, war eine rein wirtschaftliche Entscheidung, die aber dem Westen, der seit 50 Jahren daran gewöhnt ist, die Ölpreise gemäß seinen politischen Wünschen manipulieren zu können, gar nicht gefällt.

Die Illusionen der EU

Wie tief diese Gewohnheit des Westens sich in die Köpfe der westlichen Politiker eingebrannt hat, sehen wir gerade in der EU. Die EU will auf russisches Öl und Gas verzichten und obwohl die katastrophalen Folgen bereits offensichtlich sind, bleiben sie bei den selbstmörderischen Kurs.

Ursula von der Leyen und andere führende Politiker der EU und ihrer Mitgliedsstaaten sind der Meinung, die könnten nun, nachdem die OPEC nicht mehr auf sie hört, mit „Preisdeckeln“ für Öl und Gas arbeiten. Die Idee ist absurd, denn im Klartext erwarten sie, dass Ölexporteure der EU das Öl unter Marktpreis verkaufen werden. Nur wer tut so etwas?

Die Folge wird eine weitere Verknappung von Öl und Gas in der EU sein, die die Preise in Europa weiter in die Höhe treiben wird. Das sage nicht ich, das sagt jemand, der es wissen muss, nämlich der Energieminister von Katar, wie wir gleich sehen werden.

Bundeskinderbuchautor Habeck war vor einigen Monaten in Katar, um bei den Emir, der LGBT-Leute einsperren lässt, um Gas anzubetteln. Habeck hat sich dabei eine Abfuhr geholt; erstens, weil Habecks Vorstellungen unrealistisch waren und Habeck Gas nicht zu Katars Bedingungen kaufen wollte, und zweitens, weil Katar, selbst wenn es wollte, den Gasbedarf Europas gar nicht decken kann.

Der Energieminister von Katar wurde in einem Interview danach gefragt und er sagte, Europa könne nicht unabhängig von russischem Gas werden, weil Flüssiggas weder jetzt, noch in naher Zukunft, in ausreichender Menge vorhanden ist, um russisches Gas zu ersetzen. Auf die Frage, ob Europa Gaslieferungen aus Russland ersetzen könnte, antwortete er:

„Nein, sie werden auf russisches Gas zurückgreifen müssen. Ich hoffe, dass es irgendwann ein Ende dieser Krise gibt. Dass es Vermittlungen gibt, die Europa Frieden bringen und hoffentlich etwas von dem russischen Gas zurückbringen werden, um Europa zu unterstützen. Wenn Sie sich vorstellen, dass mehr als zwei Winter lang kein russisches Gas nach Europa kommt, denke ich, dass es sehr schwierig werden wird.“

Katar ist kein russischer Propagandist, Katar ist ein Konkurrent Russlands und möchte selbst sein Gas verkaufen. Wenn der Energieminister von Katar so etwas sagt, sollten Politiker in der EU nachdenklich werden. Aber mit den Nachdenken scheint es in Brüssel und Berlin ein Problem zu geben, wie die Aussagen und Maßnahmen zur Energiepolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten seit Monaten (oder sogar Jahren) beweisen.

Dass die Araber nun auch noch ungehorsam werden, ist vor diesem Hintergrund eine umso größere Erschütterung der geopolitischen Architektur. Aber darüber berichten die deutschen „Qualitätsmedien“ ihren Konsumenten kein Wort. Wozu auch? Sollen sie doch weiter die Grünen wählen und im Winter bei Kerzenschein frieren. Wenn nicht diesen Winter, dann vielleicht im nächsten?

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Text erschien zuerst am 11.10.22 auf dem Blog von Thomas Röper anti-spiegel.ru.

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Bildquelle: shutterstock /  Dmitry Pichugin


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Kommentare (24)

24 Kommentare zu: “OPEC+ senkt Ölförderung: Saudi-Arabien stellt sich offen gegen die USA | Von Thomas Röper

  1. Nevyn sagt:

    Danke Kiristal, sehr aufschlussreich für mich. Ich schiebe die Antwort mal nach oben.

    Die Grundannahmen der von Ihnen dargestellten Spieletheorie sind Konkurrenz (jeder gegen jeden), Vorteil (Dominanz), keine Regeln für sich selbst (Krieg) und Besitz- und daraus Machtmaximierung (Materieanbetung).
    Gefühle sind nur störend und Berechnung ist die Methode.
    Ich würde es eher game of death als game of life nennen und verbinde es mit einem bestimmten Kult und einer bestimmten Weltanschauung, die alles Lebendige und Spontane hasst. Die Welt wird als eine große Maschine betrachtet, man muss nur die richtigen Knöpfe drücken und schon kann man Gott spielen. Kommt das etwa hin?
    Die erste Frage ist, warum dieses System mit diesen Annahmen so erfolgreich ist. Meine Antwort wäre, weil die Menschen sich in genau diesem Glaubenssystem bewegen und funktionieren und das schon seit Jahrtausenden, vermutlich seit den Sumerern.

    Es ist völlig klar, dass die Computer dem Menschen im eiskalten Berechnen absolut überlegen sind. Nun weiß ich nicht, wie sehr die Chinesen noch im Daoismus stecken, der für mich die älteste Weisheitslehre der Welt ist. Das ist eine Art Gegenentwurf. Es könnte lohnen, den Dao de king mal danach zu durchforsten, denn ich denke, vieles fließt zumindest unbewusst in die chinesische Politik mit ein. Während die Luziferaner die Welt als Maschine betrachten, sehen sie die Daoisten als lebendigen Organismus.
    Daher steht dort nicht Spaltung und Konkurrenz im Vordergrund sondern Kommunikation und Zusammenarbeit. Der Organismus, die Gesellschaft wird geschützt, der Einzelne, die einzelne Zelle hat ihren Beitrag zu leisten, sonst wird sie entfernt. Krebsgeschwüre (autarke Monopole) ebenfalls.

    Sie haben sicher eine Vorstellung davon, wie schwierig es ist, lebende Systeme zu simulieren. Niemand könnte mit einem Computer heute auch nur den Stoffwechel eines Einzellers komplett steuern. Dass das chinesische System einen Vorteil zu haben scheint, liegt also nach meinem Empfinden nicht an den besseren Berechnungen oder Annahmen, sondern an einer Art Vertrauen ins Leben und anderen weltanschaulichen Annahmen weitab von der Anbetung der Materie. Je weiter sich dieses uralte und und nun wieder neue Paradigma verbreitet – und wir sehen gerade wie immer mehr Länder sich vom Joch der Amerikaner befreien – umso mächtiger wird dieser Impuls werden und umso ohnmächtiger die Rechenknechte. Wir leben in einer spannenden Zeit.

  2. HarteEier2 sagt:

    Gut gemacht, OPEC +!

  3. Ursprung sagt:

    Oel ist als Energie-Ressource zu wertvoll, das Kaleidoskop der unterschiedlichsten chemischen Stoffe im "Erdoel" ist dagegen technisch hochwichtig. Von Schmierstoff bis Medikamente. Es gibt also ausreichend Gruende, mit diesem Rohstoff sparsam umzugehen. Als Energietraeger wird H2 ohnehin das Rennen machen. Insofern habe ich gegen Foerderungssenkung nichts einzuwenden.
    Erdgas ist als Energietraeger nur Ueberbrueckung bis die traege Profitwirtschaft mit nachgeschalteten Politkomikern endlich mal ihren Mors/Hirn aktivieren wird.
    Bewegung kann nur von uns kommen. Nicht von der Nomenklatura, die sind strukturell zu dement.

    • Wasserstoff hat gegenüber Kohle die Nachteile, dass man zu seiner Erzeugung eine Energieumwandlung mehr benötigt, bei der man Energie verliert und dass es ein sehr gefährlicher (explosiver) Stoff ist und dass seine Lagerung schwierig und teuer ist. Daher favorisiere ich Kohlefahrzeuge und Schienenfahrzeuge und Elektrominiscouter mit Bleiakku und Fahrräder und Roller.

  4. Weitere etwaige Rechtfertigungsgründe für ein Gegenkartell zur OPEC m.E.:

    1. Aufgrund der naturbedingten Ölknappheit weisen die Ölanbieter ohnehin schon eine strukturelle Überlegenheit auf, die man mittels eines Gegenkartells kompensieren könnte.
    2. Arbeitgeberverband und Gewerkschaften als Kartelle i.w.S. sind ja auch legitim.

    Allein die Bildung der OPEC ist m.E. ein wirtschaftlicher Angriff auf die freie Marktordnung bzw. gegen freien und fairen Wettbewerb. Zwar sitzen die Ölanbieterstaaten auf den ersten Blick am längeren Hebel, weil es eine Ölknappheit gibt und weil die Ölabnehmerstaaten nicht längere Zeit ohne Öl auskämen und ihnen bei einem Streik bald die Luft ausgehen würde. Jedoch sind auch die Ölstaaten existenziell von den Produkten der Ölabnehmerstaaten, insbesondere von China, abhängig und würden bei einem Streik der Ölabnehmerstaaten anfangen wirtschaftlich zu kollabieren. Im Interesse aller Staaten sollten es daher beide Seiten nicht zu einem längeren Streik kommen lassen und sich friedlich (d.h. ohne Streik und Sanktionen) einigen.

    Witze: Öl wird durch Photosynthese gebildet. Im Wasser ist Kohlendioxid gelöst. Dieses wird durch die Lichtenergie gespalten und setzt sich dann zu Öl zusammen (frei nach der Klimawandeltheorie)….Daher gibt es auch viel mehr Öl als bekannt. Überall, wo es Meer (Wasser) gibt, dort gibt es auch Öl….Brauchen wir aber nicht. Wir haben ja das Perpetuum mobile (sog. freie Energie).

    • Schramm sagt:

      Die Einbildung der gut situierten Erben und Kinder der Bourgeoisie und Aktionär:
      "… die freie Marktordnung bzw. gegen freien und fairen Wettbewerb." =

      Das gibt es im Finanz- und Monopolkapitalismus nicht!

    • @ Schramm:

      Ganz richtig, in der Praxis gibt es viele Marktreglementierungen und sonstigen Dinge, die den freien Wettbewerb beschränken und die zum Teil aus sozialen Gründen gerechtfertigt sind und zum Teil wiederum ungerechte Realitäten darstellen und der Kapitalismus schließt viele Menschen von der wirtschaftlichen Teilhabe aus.

  5. Kiristal sagt:

    Die Straussianer haben zu hoch gepokert. Ihre fanatische Ideoligie gebietet ihen jeden Einsatz zu erhöhen ..immer wenn sie von der Realität eingeholt werden NOCH MEHR Gas zu geben!

    Damit konnten sie schwache Staaten an die Wand fahren (und Europa zu Sklaven degradieren). Aber nicht China.

    China hat die Theorie dahinter genau studiert ..dazu haben sie das größte Casino der Welt gebaut (Macau) und die Spiele, die Spieler, die Forschung aus Vegas + Silikon Valey nach China geholt. Ergebniss: die Chiesische win-win Strategie ist der Straussianischen Gewinnmaximierung weit überlegen. Und die Straussianer dürfen ihre Strategie nicht ändern ..weil sie ohne Ansehen von Vergangenheit oder Zukunft spielen müssen!!

    • Nevyn sagt:

      Mathematische Spieletheorie funktioniert deshalb in der Realität so hervorragend, weil die Realität auch eine Simulation ist, genau genommen zum allergrößten Teil aber nicht vollkommen.

      Jedes Ökosystem zeigt und, dass dort jeder mit jedem kommuniziert und voneinander abhängt. Nur der (primitive) Mensch glaubt, Gott spielen zu können und auf die Natur einzuschlagen, ohne dass sie auf ihn zurück wirkt. Diese Lektion wird auf diesem Planeten gerade intensiv gelernt:

      Wer nicht kommuniziert und zwar mit allen und allem auf Augenhöhe und mit Respekt, ist draußen!

    • Kiristal sagt:

      Es hat eine Weile gedauert die Gewinnmaximierungs-Strategien zu wiederlegen und zb Sam Ganzfried hat Kooperative Strategien noch als Herausforderung für die Forschung gelistet. Mehr als Atome im Universum ..yadadi yadada ..Kernkraftwerke als Stromversorgung für die Supercomputer ..yadadi yadada ..aber China schein definitiv Fortschrirtte auf diesem Gebiet gemacht zuhaben.

      Ich bleibe dabei: es sind die idologischen Scheuklappen die den Westen in die Wand einschlagen lassen, nicht die technnischen Hürden. Wohlbekommts..

    • Kiristal sagt:

      Nevyn, Spieltheorie ist nicht was du denkst, dass sie ist. Sie ist ein Werkzeug um mathematisch solide Strategien zu entwickeln. Sie heisst 'Spiel'Theorie, weil sie sich gut anhand von Spielen entwickeln lässst

      Spiele sind (in diesem Kontext) vereinfachte Modelle der Realität
      die Realität ist kein Spiel, es hält sie auch niemand dafür

    • _Box sagt:

      win – win, … für wen?

      New Class

      We are excited to welcome 109 Young Global Leaders to the Class of 2022. From scientists leading on efforts to address COVID, to activists tackling gender-based violence, artists keeping history and culture alive through music and leaders from business, civil society, academia and government, meet the new class of YGLs:
      Greater China

      https://www.younggloballeaders.org/new-class?utf8=%E2%9C%93&region=a0Tb00000000DCQEA2#results

      A Chinese mRNA COVID vaccine is approved for the first time – in Indonesia
      By Stanley Widianto
      and Roxanne Liu

      JAKARTA/BEIJING, Sept 30 (Reuters) – Indonesia said it has granted emergency use approval to an mRNA COVID-19 vaccine developed by a Chinese company, becoming the first country, ahead of even China, to do so.

      https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/indonesia-drug-agency-approves-chinas-walvax-mrna-vaccine-emergency-use-2022-09-29/

      Auf dem Weg von Corona zu "Great Reset" und Transhumanismus
      Das China-Tabu
      Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27204

      Und nicht vergessen:

      Friendly banker wants to turn Russians into cyborgs
      Herman Gref reveals secret to "staying relevant" in 2022
      Edward Slavsquat
      Sep 8

      There is a man named Herman Gref. He likes industrial revolutions and clot-shots and sustainable development.

      He is Russia’s friendliest banker, and coincidentally, also the CEO of Russia’s friendliest bank, Sber—which is not just a bank, but rather an entire “universe of services for human life.” ← that’s something a friendly banker who is definitely not a robot from outer space would say, yes?

      https://edwardslavsquat.substack.com/p/friendly-banker-wants-to-turn-russians

      Russia to create its own mRNA shot. Sure, why not?
      My deadly genetic slurry is more multi-polar than yours
      Edward Slavsquat
      Sep 29

      Here are some very reassuring and multi-polar comments from Denis Logunov, the deputy director of the famous Gamaleya Center (the big-brains behind Russia’s original unproven genetic slurry, Sputnik V):

      The technology of mRNA vaccines has a very important advantage: it can be administered at least every month

      https://edwardslavsquat.substack.com/p/russia-to-create-its-own-mrna-shot

      Schlußendlich etwas ausführlicher, denn wie überall sind die Oligarchen wa(h)re Menschenfreunde:

      The ones we should be fighting will live on
      A friendly reminder
      Edward Slavsquat
      Oct 7

      Circus performer-turned-Ukrainian president Volodymyr Zelensky is begging NATO to launch “preemptive” strikes against Russia—a fun comedy routine that could very possibly turn us all into ash. [UPDATE: Kiev insists Zelensky’s comments were taken out of context. Okay. Anyway, Biden is talking about nuclear Armageddon. So there’s that…]

      Okay, fine—vaporize the proles—but maybe Zelensky should first stop accepting delicious rubles to transit Russian gas across Ukraine? That seems like a prudent and reasonable prerequisite before triggering a nuclear holocaust with Moscow.
      (…)
      Something isn’t right here, friends. Let’s briefly review the current state of affairs.
      The proles get vaporized while the oligarchs make bank
      A few weeks ago Zelensky pooped out a fiery statement promising that Ukraine would rather go without gas than find common ground with Russia.

      In early August the Kremlin wagged its finger at Zelensky for condemning Russia as an aggressor while simultaneously taking money to transit Russian gas.

      Fair point, but of course it works both ways: Why is Moscow bankrolling the “Ukrainian Nazis”? Russia is purportedly fighting for its existence against the Collective West, but still merrily pumps gas across Ukraine? Is this OK?
      (…)
      As Military Review (Russia’s most popular military news portal) wrote on September 20:

      Russia continues to regularly pay Ukraine for the transit of gas to Europe, which means that the money from the Russian budget goes straight to the enemy’s purchase of weapons, protective equipment, medicines and other tools for combat operations.
      (…)
      Ukrainians and Russians have been mobilized to destroy each other, but their governments can still put aside their differences and find common ground for… gas transit? Fascinating. What could this possibly mean?
      (…)
      Our rulers play by different rules

      On February 25—a day after Russian tanks rolled into Ukraine—the excellent Russian news outlet Nakanune.ru published an op-ed warning that the conflict would lead to something “worse than a civil war”, and that Washington, NATO, and the CIA would likely enjoy a celebratory “two-month drinking binge” after successfully dragging Ukraine and Russia to war:

      The events in Ukraine are, of course, very dramatic. I do not quite understand it, and even more so I do not share the euphoria that even the most active propagandists demonstrate, because this is the tragedy of one people. … The situation is catastrophic, because it is not clear at all in the name of what the people should smash each other’s skulls.

      I have a feeling that the Ukrainians will fight and die for the yachts of the Kolomoiskys, and the Russian guys for the yachts of the Abramovichs. And this is very sad.

      Igor Kolomoisky—the creepy oligarch who funded Ukraine’s psycho punitive battalions and bankrolled Zelensky’s farcical rise to power—is doing just fine. When can we expect a Kinzhal to land on this guy’s oligarch-condo? Ha-ha.

      Fellow rich guy Roman Abramovich recently made headlines after playing a “key part” in securing the release of five British prisoners of war—part of a POW exchange in which 200 (mostly) Azov fighters (including the regiment’s commander) were traded for 50 Russian troops….and oligarch/Putin friend Viktor Medvedchuk.
      (…)
      Undoubtedly, Abramovich organized this head-scratcher in hopes of unshackling his bounteous assets from western sanctions. And it’s very sporting of the Russian government to put Abramovich’s selfish interests ahead of one of the stated core objectives of Russia’s SMO (“denazification”). But surely this friendly oligarch is worthy of such charity? After all, he’s a true patriot.

      After the sinking of the Moskva in April, South Front somberly noted that Abramovich’s fanciest yacht was more pricey than the most expensive warship built by Russia over the last twenty years.

      “The degree of shortsightedness and corruption of the Russian elite, which spends millions of dollars received from the sale of Russian natural resources not to modernize the armed forces, but to satisfy its own desires, [also needs to be] mentioned,” South Front wrote on April 15.

      (Abramovich’s yacht-fleet has so far managed to avoid trouble with international authorities. What a fortunate guy.)

      https://edwardslavsquat.substack.com/p/the-ones-we-should-be-fighting-will

    • Nevyn sagt:

      Kiristal, ich finde Ihre Ausführungen sehr interessant. Mathematische Spieletheorie gehörte zu meinem Physikstudium, allerdings nicht in vertiefter Form. Es zeigt sich ja, dass durch einfache Regeln unter Zuhilfenahme des Zufalls sehr komplexe Systeme entstehen können. Schauen wir in die Natur, finden wir genau diese chaostheoretischen Selbstorganisationsprozesse. Wenn wir aber diese Prozesse und weitere am Computer so gut simulieren können, heißt das doch, dass sie dem, was wir mit unseren Computern machen, ähnlich sind.

      Man hat nun die Spieletheorie auch auf menschliches Verhalten angewendet (Gefangenendilemma, tit for tat usw.) und wiederum sehr viel simulieren können, das wir auch in der Realität vorfinden. Was sagt das über die Qualität dessen aus, was wir Realität nennen?
      Hier kommt nun der menschliche Einfluss zum Tragen. Die Amis suchen offenbar nach Strategien, mit denen sie über andere dominieren können, das heißt, es reicht ihnen nicht zu gewinnen, die anderen müssen verlieren.

      Die Chinesen ticken da aufgrund ihrer daoistischen Grundeinstellung ein wenig anders. Sie möchten auch gewinnen, bestehen aber nicht darauf, dass alle anderen verlieren müssen. Das eröffnet natürlich ganz andere Möglichkeiten. Die Einschränkung des Gefangenendilemmas war die Unmöglichkeit der Kommunikation. Lässt man Kommunikation zu, und zwar auf Augenhöhe, ergeben sich ganz andere Möglichkeiten, die wesentlich näher an dem sind, was wir Realität nennen.

    • Kiristal sagt:

      Uff, Spieltheorie hat auch nichts mit Selbstorganisation oder chaotischen Systemen zu tun zu tun. Seltsamerweise versteht fast niemand was Strategie ist. Die wenigsten Menschen haben haben ein inneres Bild davon. Frank Schirrmacher war damals dran es zu verstehen (ego: Spiel des Lebens), ist aber auch am Begriff 'Spiel' gescheitert.

      Es geht darum einen soliden Weg zu finden durch mehrstufige Entscheidungsprozesse, in Situationen mit zwei oder mehreren Handelnden. Ziemlich exotisch + speziell, wenn es nur nicht so viele Anwendungsmöglichkeiten in der real existierenden Welt gäbe. Kissinger ist ein gigantischer Fan davon.

      Geopolitik ist ohne Spieltheorie nicht mehr denkbar

      Sicherheitspolitik ist ohne Spieltheorie nich mehr denkbar (Gewinnfunktion hier: maximum Sicherheit, wobei Max-Sicherheit vom Westen als Zustand definiert zu sein scheint, bei dem alle Gegner in einer Hochsicherheits-Isolations-Zelle gefesselt am Boden liegen

      Kissingers Gleichgewichtstheorie kommt aus der Spieltheorie. Ein Equlibriumszustand den man versucht zu halten, indem jede Abweichung des Gegners von der Mitte mit einer entsprechenden Abweichung in die Gegenrichtung ausballanciert wird – wer jetzt den gezielten Einsatz von Radikalisierung zur Bevölkerungskontrolle denkt, hat etwas verstanden.

      Wenn man jetzt bei zb Sam Ganzfired schaut ..sagt er es gäbe eventuell auch andere Optima-Zustände (ich denke va in Mehrspielersituationen mit Zusammenarbeit) als Equilibriae. Meint: es gibt eventuell andere Gleichgewichtszustände als sich im gegenseitigen (zb geostrategischen) Armdrücken zu neutralisieren.

      Das sei aber bis jetzt noch nicht erforscht und es gäbe auch noch kene Theorie dazu. Da wird es dann wieder spannend wenn die Chinesen sich über die Nullsummenmentalität der US-Amerikaner so lustig machen. Wenn sie damit sagen, dass sie win-win Strategien beherrschen – also Kooperative Stragien – meinen sie genau diesen Bereich der Forschung.

      Ich hoffe die Experten geben uns irgendwann mehr Auskunft. ABER, dieses Wissen und die Forschung dazu gehört zum derzeit Geheimsten was wir auf diesem Planeten haben. Das ist alles Wissen, dass nur den Supereliten offen zugänglich ist.

    • Nevyn sagt:

      Großes Danke Kiristal und Fragen:

      Jede Simulation geht von Grundannahmen aus. Sie braucht Anfangs- und Randbedingungen. Die bestimmen Menschen mit ihren mehr oder weniger bewussten Glaubenssätzen. Werden nur lineare Vorgänge simuliert? Ich halte es für einen Fehler, die Chaostheorie auszuklammern. Aber wer bin ich schon.

      Gleichgewichtszustände können sehr unterschiedlicher Natur sein. Das Nullsummenspiel ist ja eins. Der Eine gewinnt genau das, was der Andere verliert. Börse funktioniert so. Daher wohl auch Blackrock mit seinem Aladdin, der uns vermutlich aus der Krise 2007 gerettet hat, genau genommen sie aber nur verschoben. Für diesen begrenzten Bereich der Bösenspielregeln dürfte das Nullsummenspiel die richtige Annahme sein, aber Börse ist selbst etwas Künstliches und die Paradigmen wurden von den Menschen bestimmt.

      Wirtschaft dagegen ist wohl eher kein Nullsummenspiel.
      Sicherheit auch nicht. Es würde mich interessieren, wie Sicherheit in diesem Zusammenhang definiert wird.
      Wir treten gesellschaftlich auf der Bewusstseinsebene gerade vom Sicherheitsparadigma in das Gestaltungsparadigma ein. Man öffnet die Gefängniszelle und geht wieder raus, auch auf die Gefahr hin, dass der Eine oder Andere von einem Löwen gefressen wird.

      Das Leben spielt sich an einer schmalen Grenze zwischen Chaos und Ordnung ab. Zu viel Chaos ist der Tod, zu viel Ordnung aber auch, weil alles erstarrt. Mir sind die Rechenknechte per se etwas zu starr und die Glaubenssätze derer, die die Grundannahmen für die Berechnungen/Simulationen machen scheinen von vorgestern zu sein. Was die Chinesen so treiben, klingt jedenfalls spannend. Sie bringen mehr Ordnung ins System, bei 1,3 Mrd. Menschen geht das wohl auch gar nicht anders. Aber sie werden es nicht mit absoluter Knechtschaft ersticken wollen.

    • Kiristal sagt:

      1 – man muss definieren was das 'Spiel' ist, das man untersuchen will (2+ Spieler, jeder Spieler hat N Entschedungsmöglichkeiten in Spielzustand Y
      2 – man braucht eine Gewinnfunktion (die sagt, was ist Gewinn den man im Spiel macht)
      3 – darüber berechnet man dann den Satz Strategien für den jeweiligen Spieler

      Das ist einfach für zb Kuhn-Poker. Wird aber rasch extrem Rechenaufwändig für Kompexere 'Spiele' (sagen wir Wirtschaft) und Anzahl Spieler (sagen wir alle Staaten der Welt). Um darüber brauchare Strategieen in der Lebenszeit des Universums auszurechnen, gibt es Vereinfachungen wie zb 'bucketing'.

      1 – wer mehr Rechenleistung hat, hat einen Vorteil
      2 – wer genauer verstanden hat was 'Spiel', hat einen Vorteil
      3 – wer die bessere gewinnfunktion hat, hat einen Vorteil
      4 – ..

      Die Neoliberalen (..) haben einfach gesagt: Spiel: Planet Erde, jeder gegen jeden, alle Mittel erlaubt. Gewinnfunktion==Geld

      Das hört sich naiv an, aber es funktioniert. Sie haben mithilfe der Strategien die der Computer ausgespuckt hat alle anderen komplett an die Wand gedrückt. Sie brauchten auch keine perfekte Strategiebrechnung. Näherungslösungen reichen. Die müssen nur besser sein als was Leute ohne Supercomputer hinbekommen. Ab da war zb Börse für diese Leute nur noch eine Bank mit offenen Türen aus der man Geldsäcke rausschleppt. Ist bis heute so geblieben. Die Staaten sind zu naiv (und zu korrupt) um das zu beenden.

      Wichtig ist jetzt die Frage: gibt es eine Strategie die besser ist als 'Gewinnmaximierung'? Das heisst eine andere GewinnFunktion als Max(Geld), die überlegene Strategien produziert?

      China sagt ja, wir haben eine bessere Gewinnfunktion gefunden. Vieleicht ist jetzt ein bischen verständlich warum das so enorm bedeutsam ist.

  6. Option: Erdgas aus dem Erdgasfeld in Groningen:

    Angeblich soll die Förderung von Erdgas dort Erdbeben verursachen und deswegen müsse man es schließen und hierzu gäbe es angeblich keine Alternative. Alternative Lösung: Ggf. muss man eben beim Gasabsaugen gleichzeitig Luft oder etwas anderes einspritzen, sodass das Erdgasdepot unter der Erde durch ein Luftgasdepot o.Ä. ersetzt wird.

  7. B-frank sagt:

    Schade daß auf der Weltkarte der Sanktionisten die Territories der Sitzriesen nicht rosa-eingefärbt sind:
    Canada (Northern Territory), Danmark (Grönland), Australia (Well – totally – minus Sidney :-D))
    Herrschaftszeiten!
    Die Neugier ist's, die zuletzt stirbt.

  8. Was ich im Artikel vermisse:

    Die OPEC+ stellt ein Kartell zu unseren Lasten dar, das potentiell imstande ist unsere Ausbeutung zu fördern. Aufgrund der naturbedingten Ölknappheit weisen die Ölanbieter ohnehin eine strukturelle Überlegenheit auf.
    Anlässlich der unbegründeten Drosselung der Ölfördermenge durch die OPEC+ hat Herr Biden die OPEC+ richtigerweise unter Druck gesetzt. Allerdings ist er kein Superman und schafft das alleine nicht. Ich habe daher allen üblichen Verdächtigen meine Idee, dass die Ölabnehmerstaaten ein Gegenkartell bilden könnten und dass man kostenlose ÖPNV-Tickets für Autofahrer einführen könnte und dass wir vom Autos auf Bahn und Kohlefahrzeug und Ultramini-E-Autos (mit Bleiakkus) umsatteln/umrüsten sollten, geschickt. Spätestens, wenn wir eine große Ölkrise bekommen sollten, werden die Politiker, Journalisten und Wissenschaftler und Konzerne meine Ideen aufgreifen oder wir werden eben neue Politiker, Journalisten und Wissenschaftler bekommen.
    (Besser alleine und isoliert als im Bett mit Diktaturen, was nicht heißt, dass man alle Diktaturen gleich angreifen oder sanktionieren sollte, zumal Sanktionen meist nur den Bevölkerungen beider Staaten schaden.)
    Nur auf die USA und Biden unsubstantiiert zu schimpfen, reicht nicht. Und das Alter eines Menschen sollte man nicht kritisieren (Zitat: „der kreise Biden“).

    • B-frank sagt:

      Naturbedingte Ölknappheit?
      Seit wir zur Schule gingen, ist viel passiert.
      Zum einen fand man in kosmischer Nachbarschaft Kohlenwasserstoffe allerorten. Zum anderen konnten Experimente bestätigen, daß hundert Kilometer tief in der Erdkruste alle Vorraussetzungen zu natürlicher Entstehung von Erdöl und -Gas gegeben sind.
      Die Herkunft von Kohle ist bekanntermaßen selbsterklärend anders…
      aber ebenso wie viel jüngeres Holz
      "Klimaneutral". Der enthaltene Kohlenstoff wurde zu hundert Prozent zuvor der Atmosphäre entnommen🤗.
      (Ich sags einfach immer wieder gerne😄)

    • Nevyn sagt:

      (Ich sags einfach immer wieder gerne😄)

      Vermutlich schon deswegen, weil es Leute gibt, die das unter keinen Umständen hören respektive lesen wollen, weil sie sich davon in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen.

  9. ne utrum sagt:

    Die Deep State Zentrale wird nicht mehr D.C. sein. Vielleicht ist das die Botschaft von 9 / 11. Vielleicht weht sich das US-Personal und die US-Profiteure noch. Wird aber vergebens sein. Big money zieht sich zurück – und zieht weiter.
    Wie seinerzeit in Venedig, Amsterdam oder London werden Reiche Führerstrukturen zurückbleiben, denen man diese geschrumpfte Regionalmacht überlässt.
    Ob aber der neue globale Prädiktor schon auserkoren ist? Viele tippen auf China. Andere setzen auf ein Duo aus China und Russland. Mir der Türkei und / oder Brics?
    Oder scheitert der Geldadelplan, die Karawane weiterziehen zu lassen? Endet der rote Faden der Geschichte oder kriegen wir nur einen neunen Chef präsentiert?
    Der Westen verliert das Spiel. Jeden Tag mehr. Eine Kooperation mit Russland wäre in jedem Fall ein Versuch wert gewesen. Ohne Wenn und Aber.
    Das Politpersonal, das wir hier haben, wird das nicht mehr machen. Auch wir haben es verbockt, weil wir immerzu alles geschehen lassen.
    Und ob wir nun von Seiten der russischen Politik noch ein Angebot bekommen, bleibt abzuwarten.
    Leider steckt Russland in der Falle, den Krieg bedingungslos gewinnen zu müssen. Sonst werden sie keine Möglichkeit bekommen, Ihre berechtigten Motive und Anliegen umfassend zu adressieren. Ein Wischiwaschisiegfrieden bringt bestenfalls eine neue Zweiteilung der Welt entlang etwa des alten eisernen Vorhangs.
    Und dieser Sieg wurde nicht in 2 Wochen Enthauptungsschlag erreicht.
    Aber jetzt wird es wohl immer hässlicher und ich kann darin wenig Gutes erkennen.

    • Irwish sagt:

      Das hiesige Polit-Personal, wie Sie die Politik-Darsteller benennen, hat wie überall sonst nicht viel zu melden. Würde auch nur einer davon abtrünnig werden, bekäme er von den Massenmedien derart viel Gegenwind, daß er seine Position schleunigst räumen müßte. Die Massenmedien wiederum »gehören« (sprich: hören auf) den Milliardären bzw. deren Vermögensverwaltungen, deren Industrie (IT, Waffenfabrikanten, Pharma etc.) und somit den Profiteuren der Angst, die sie ständig in den Bevölkerungen erzeugen müssen, um an der Macht zu bleiben.

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