Mercedes-Benz: Wohin fließen die hohen Gewinne? | Von Christian Kreiß

Die tagtägliche Umverteilung von vielen zu wenigen

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Jahrhundertgewinn bei Mercedes-Benz

2021 war das mit weitem Abstand beste Jahr für Mercedes in der gesamten Unternehmensgeschichte. Bei einem Umsatz von 168 Milliarden Euro wurde ein EBIT (Gewinn von Zinsen und Steuern) von 29 Milliarden Euro erzielt. Das waren 340 Prozent mehr als 2020, als der Vorsteuergewinn 6,6 Milliarden betrug. Der Nettogewinn nach Steuern und Zinsen betrug 23,4 Milliarden Euro, ein Plus von 480 Prozent gegenüber 2020, als der Konzerngewinn 4 Milliarden Euro betrug.1

In den Jahren 2011 bis 2020 hat das EBIT zwischen rund 4 und 14 Mrd. Euro gelegen, das Konzernergebnis nach Steuern zwischen 2,7 und 10,6 Mrd. Euro.2 Daran gemessen war das Jahr 2021 also wirklich herausragend. Auch für 2022 zeichnen sich bereits jetzt äußerst hohe Gewinne ab. Das erste Quartal 2022 lief für Mercedes ganz ausgezeichnet und übertraf das Vorjahresquartal deutlich.3

Wohin flossen die ungewöhnlich hohen Dividendenauszahlungen?

Entsprechend hat der Konzern auch die Dividenden stark angehoben, und zwar um 270 Prozent von 1,35 auf 5,0 Euro pro Aktie.4 Die Dividenden wurden Anfang Mai ausgeschüttet. Da Daimler derzeit etwa 1,07 Milliarden Aktien hat, wurden also etwa 5,35 Milliarden Euro Dividendenzahlungen ausgeschüttet.5

Wer bekam das viele Geld? Die größten Aktionäre von Mercedes sind die chinesische BAIC Group mit 9,98 Prozent aller Aktien sowie der chinesische Anleger Li Shufu, der über eine Holdinggesellschaft (Tenaciou 3) 9,69 Prozent an Mercedes hält. Asiatische Aktionäre halten insgesamt 20,5 Prozent aller Aktien. Also gut ein Fünftel der Dividendenzahlung, etwa 1,1 Milliarden Euro, flossen an asiatische, im Wesentlichen die beiden chinesischen Groß-Aktieninhaber.6 Drittgrößter Aktieneigentümer ist die Kuwait Investment Authority mit 6,84 Prozent aller Mercedes-Aktien. Ihr flossen Anfang Mai 2022 etwa 365 Millionen Euro zu. Weitere 53,39 Prozent oder 2,86 Milliarden Euro der Dividenden flossen an so genannte Institutionelle Investoren7, das sind internationale Großanleger wie Blackrock, Vanguard, DWS usw.

Wer hat Gewinn und Wertschöpfung erarbeitet?

Mercedes beschäftigte 2021 im Jahresdurchschnitt etwa 251.000 Menschen. Die Lohn- und Gehaltssumme belief sich auf 22,9 Milliarden Euro.8 Die Beschäftigten sind die Menschen, die die Autos hergestellt haben, die die Wertschöpfung des Konzerns erbracht und für den Gewinn gesorgt haben. Hätte man die Dividende statt an die Aktionäre an die Werktätigen ausgezahlt, hätte jeder Mercedes-Mitarbeiter eine Lohnerhöhung oder eine Einmalzahlung von 23,4 Prozent bekommen können. Jeder.

Hätte man gar den ganzen Nachsteuergewinn an die Beschäftigten ausgezahlt, hätte jede und jeder Beschäftigte 102 Prozent mehr Lohn und Gehalt haben können, also eine glatte Lohnverdoppelung. Das ist natürlich unrealistisch, denn man sollte als vorausschauendes Unternehmen einen guten Teil der Gewinne als Eigenkapital einbehalten. Das hat Mercedes in der Vergangenheit auch gemacht. In der Regel wurden in den letzten sechs Jahren etwa 40 Prozent des Nettogewinns als Dividende ausgeschüttet.9

Hätte man diese 40 Prozent 2022 an die Beschäftigten von Mercedes ausgeschüttet, wären das ungefähr 9,4 Milliarden Euro gewesen. Das entspräche einer Lohn- und Gehaltserhöhung von 40 Prozent. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hätte also 2022 eine Lohnerhöhung von 40 Prozent oder eine Einmalzahlung in Höhe von 40 Prozent de Jahreslohnes bekommen können, wenn man die Dividenden an diejenigen ausgezahlt hätte, die die Wertschöpfung erarbeiten statt an diejenigen, die leistungslos zusehen, wie die anderen arbeiten.

Der Beitrag, den der Aktionär leistet, besteht darin, dass man einmalig für einen Geldbetrag Aktien kauft und dann, solange das Unternehmen existiert, einen Dividendenstrom bekommt. Kauft man ETFs (Exchange Traded Funds)10 auf Aktienindizes, so ist dieser Dividendenstrom tatsächlich ewig. Denn jedes Mal wenn ein Unternehmen underperformed, wird es aus dem Index entfernt und durch ein gewinnstärkeres ersetzt. Kauft man sich heute in einen Aktienindex ein, bekommt man also buchstäblich ewige Renten. Auch die Urenkel brauchen dann nur die Hand aufzuhalten bzw. vom Konto abzuheben. Das sind leistungslose Einkommen in Reinform. Sie laufen ewig.

Lohn- und Gehaltsabschläge für die Beschäftigten

Wer zahlt diese leistungslosen Einkommen für die Anleger? Die Beschäftigten. Sie bekommen einen entsprechenden Lohnabschlag, denn sonst käme ja der Gewinn für die Dividende nicht zustande. Das kann man für jedes Jahr und für jedes Unternehmen ausrechnen.

Zählt man bei Mercedes den Netto-Gewinn und die Lohn- und Gehaltssumme von 2021 zusammen, so erhält man 23,4 Milliarden plus 22,9 Milliarden, macht 46,3 Milliarden Euro. Diese 46,3 Milliarden stellt in etwa die Wertschöpfung dar. Von dieser Wertschöpfung, die die arbeitenden Menschen bei Mercedes erbracht haben, bekamen die Beschäftigten etwas weniger als 50 Prozent ab, die Kapitalseite etwas mehr als 50 Prozent. Anders ausgedrückt: Von je 100 Euro Wertschöpfung, die die Beschäftigten erarbeitet haben, bekamen sie etwas weniger als 50 Euro ab. Die andere Hälfte fließt leistungslos an die Aktionäre, also zum größten Teil an Großeigentümer, die vermutlich nicht so genau wissen, wo Untertürkheim oder Sindelfingen liegen.

Konkret heißt das: Wenn eine Mercedes-Ingenieurin 2021 ein Monatsgehalt von 8.000 Euro hatte, hat sie für den Konzern real etwas über 16.000 Euro pro Monat erwirtschaftet. Von diesen gut 16.000 Euro Wertschöpfung bekam sie 8.000 Euro ab, die Inhaber der Aktienpakete etwas mehr als 8.000 Euro.

2021 war ein Ausnahmejahr. Ein Abschlag von über 50 Prozent vom Lohn ist die Ausnahme. In der Vergangenheit hatten die Beschäftigten bei Daimler in der Regel einen Lohn- und Gehaltsabschlag von ungefähr einem Drittel, also von 100 Euro erarbeiteter Wertschöpfung bekamen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ungefähr 65 Euro.11

Rechtfertigung für leistungslose Einkommen

Das Standardargument für die Existenz solcher leistungsloser Einkommen lautet: Investoren übernehmen ein Risiko, das Risiko des Kapitalrückganges oder gar Totalverlustes und dafür müssen sie kompensiert werden. Das Argument hinkt aber. Die Beschäftigten tragen auch ein Risiko, sie können bei Wirtschaftsabschwüngen entlassen werden und haben dann Probleme aller Art, wie vergangene Wirtschaftskrisen zeigen, teilweise gar Existenzprobleme, wie etwa in den Jahren 1929-1932 oder 1907/1908. Auch die Krise 2008-2009 war für viele Arbeitslose, für viele Familien schlimm. Für dieses Risiko fordert aber niemand eine Risikoprämie in Form eines Lohnaufschlags oder Unternehmensbeteiligungen, sondern sie wird stillschweigend als zu akzeptieren vorausgesetzt. Letztlich liegt das an den Machtverhältnissen. Das Investorengeld ist frei zu wandern, wohin es will, auch über Landesgrenzen hinweg und in andere Anlageformen. Die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nicht frei. Sie müssen arbeiten, um sich oder ihre Familien zu ernähren.

John Maynard Keynes über „funktionslose Investoren“

Die geschilderten leistungslosen oder Rentier-Einkommen kritisierte schon 1936 der möglicherweise berühmteste Volkswirt John Maynard Keynes in seiner bahnbrechenden „General Theory“ scharf. Er sieht in dem Rentier-Kapitalismus keinen Sinn und bezeichnet Investoren, die Renten-Einkommen beziehen als „funktionslose Investoren“ („functionless investors“), also sinnlose Investoren, die keinen Beitrag zum Wohlergehen in der Ökonomie leisten. Solche funktionslosen Investoren müssten laut Keynes verschwinden, weil sie keinen ökonomischen Zweck erfüllen und dürften nicht länger einen Bonus erhalten.12 Genau das tun aber letztlich die großen Aktionäre von Mercedes-Benz Group (und von anderen börsennotierten Aktienunternehmen). Sie bekommen zu Lasten der Beschäftigten ewige leistungslose Renteneinkommen in Form von Dividenden, selbst ihre Urenkel. Wollen wir das? Ist das fair?

Fazit

2021 war nicht nur für Mercedes, sondern für die meisten großen Konzerne ein Jahr mit sensationell hohen Gewinnen. Die Unternehmensgewinne in den USA waren absolut und relativ in den letzten vier Quartalen so hoch wie noch nie in der Geschichte.13 Gleichzeitig war es für viele Selbständige und Mittelständler vor allem wegen der Lockdowns ein recht schwieriges Jahr. Die öffentliche Hand hat über Kurzarbeitergeld und viele andere Unterstützungsmaßnahmen enorme Schulden aufgenommen, um die Konjunktur zu stützen und Massenarbeitslosigkeit zu vermeiden. Das alles hat den großen Konzernen und den Großanlegern hinter ihnen enorme Gewinne beschert.

Diese Gewinne fließen nicht an diejenigen Menschen, die sie erarbeiten, sondern an die äußerst vermögenden Großanleger, denen die Aktien gehören in Form von leistungslosen Dividenden-Einkommen. Die Vermögen sind sehr ungleich verteilt. In Deutschland besitzen die oberen ein Prozent der Bevölkerung etwa 35 Prozent aller Vermögen.14 Bei Aktienbesitz ist die Verteilung noch deutlich ungleicher.15 2021 gab die Belegschaft von Mercedes gut die Hälfte ihres Lohnes an besonders reiche Aktionäre ab. Das gilt nicht nur für Mercedes. Ich schätze, dass die Belegschaft von Großkonzernen im Normalfall etwa ein Drittel ihres Lohnes abgibt an die normalerweise besonders reichen Aktionäre. Wollen wir das wirklich? Ist das fair? Sollten wir nicht vielleicht umdenken und dieses unfaire Abgabensystem ändern?

Zum Autor:

Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor für BWL mit Schwerpunkt Investition, Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Autor von sieben Büchern: Gekaufte Wissenschaft (2020); Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft (2019); BWL Blenden Wuchern Lamentieren (2019, zusammen mit Heinz Siebenbrock); Werbung nein danke (2016); Gekaufte Forschung (2015); Geplanter Verschleiß (2014); Profitwahn (2013). Drei Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte (Grüne, Linke, SPD). Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Zeitschriften-Interviews, öffentliche Vorträge und Veröffentlichungen. Mitglied bei ver.di und Christen für gerechte Wirtschaftsordnung. Homepage www.menschengerechtewirtschaft.de

Quellen:

1 Geschäftsbericht 2021 Mercedes-Benz Group S.345

2 Daimler Geschäftsbericht 2020, Zehnjahresübersicht, S.264

6 Ebd.

7 Ebd.

8 Geschäftsbericht 2021 Mercedes-Benz Group S.225

11 Daimler Geschäftsberichte 2012 bis 2020, eigene Berechnungen

12 Keynes, John Maynard (1964, (Erstveröffentlichung 1936)): The General Theory of Employment, Interest and Money, New York, S.376: “I see, therefore, the rentier aspect of capitalism as a transitional phase […] that the euthanasia of the rentier, of the functionless investor, will be nothing sudden […} so that the functionless investor will no longer receive a bonus”.

15 Vgl. Kreiß, Christian, Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft, tredition 2019, S. 58ff. Das Buch kann hier kostenlos als pdf heruntergeladen werden: https://menschengerechtewirtschaft.de/wp-content/uploads/2020/08/Buch-Gekaufte-Wissenschaft-pdf.pdf

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: r.classen / shutterstock

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Kommentare (19)

19 Kommentare zu: “Mercedes-Benz: Wohin fließen die hohen Gewinne? | Von Christian Kreiß

  1. Out-law sagt:

    Das alte Laster ,aus uralten Zeiten :
    Da sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Ich versichere euch: Ein Reicher hat es sehr schwer, in Gottes himmlisches Reich zu kommen. Ja, eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in Gottes Reich kommt.« Darüber waren die Jünger entsetzt und fragten: »Wer kann dann überhaupt gerettet werden?« Jesus sah sie an und sagte: »Für Menschen ist es unmöglich, aber für Gott ist alles möglich!«
    Da wir ,gleich ,ob Marx oder anderen Murx es einfach mit dem Egoismus menschlicher Charaktere zu tun haben ,der leider gerade heute als Dummheit dem Faß den Boden ausschlägt ,was alles längst vorausgesagt wurde :
    2Timotheus 3: 1 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. 2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, 4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott; 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide! 6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. 8 Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: Es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. 9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird allen offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah.
    Oder :Die Menschen am Ende der Zeit

    3 Sei dir jedoch darüber im Klaren, dass die Zeit vor dem Ende eine schlimme[a] Zeit sein wird. 2 Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, großtuerisch und arrogant. Sie werden ihre Mitmenschen beleidigen[b], ihren Eltern nicht gehorchen, undankbar sein und weder Ehrfurcht 3 noch Mitgefühl kennen. Sie werden unversöhnlich sein, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, voll Hass auf alles Gute 4 und zu jedem Verrat bereit. Sie werden vor nichts zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen,[c] und werden von Hochmut verblendet sein. Ihr ganzes Interesse gilt dem Vergnügen, während Gott ihnen gleichgültig ist. 5 Sie geben sich zwar einen frommen Anschein[d], aber von der Kraft Gottes, die sie so verändern könnte, dass sie wirklich ein frommes Leben führen würden, wollen sie nichts wissen[e]. Von solchen Menschen[f] halte dich fern!

    Da wir es also nur mit Lügen -Dummheit zu tun haben ,halten wir uns besser fern von diesen ,man könnte also Auswander verstehen ,doch da dies weltweit vergendert wird :-)) hat praktisch der "Schlendrian verkommener Menschheit" wenig dazugelernt und leider zu vielen ins Gehirn geschi–en .
    So kann es mal vorkommen ,dass plötzliche Gedankenblitze, gew.Politikern wie Scholz oder Habeck in den Kopf schießen (wenn der Gashahn "Gefahr" kräht ,statt 2x zu klingeln,wie der unhöfliche Postmann :https://youtu.be/wgJduCvKQGc ) oder neue "Kanzler-Akten" (von Müller, Maier, Scholzen )in Hinterzimmern ganz zufällig auftauchen. www.kla.tv/19846 ( Die Akte Olaf Scholz: Worte und Taten des neuen Kanzlers)
    Solange wir also mafiöse EU-Politik und Crumme Ex und hopp-Geschäfte durch neue -..alte Welt-Ordnungspolitkorruptika haben ,können wir nur von Kamelen reden ,welche es wahrlich schwer haben werden durchs Nadelöhr zu kommen . Ich glaube einen Tritt in den Allerwertesten reicht da nicht mehr aus ! Ein Sprichwort sagte mal:" Würde Dummheit weh tun ,würde aus jedem Haus ein Schrei kommen "! (Der Glasbunker in Berlin spricht also für gute Handwersarbeit ,denn Täuschland steht vor einem politischen Scherbenhaufen :-))
    Machen wir uns auf schwere Zeiten gefasst !

  2. _Box sagt:

    Anbei:

    Luxus boomt in der Krise

    Unter den europäischen Unternehmen war der französische Luxuskonzern LVMH mit einem Anstieg des Börsenwerts um über 40 Milliarden Euro im Jahr 2020 der größte Krisenprofiteur in absoluten Zahlen. Luxusgüterkonzernen geht es immer dann gut, wenn die Einkommensungleichheit zunimmt und die Reichen reicher werden. Die Aktie des Lederwaren- und Modelabels Hermès legte 2020 prozentual mit 32 Prozent sogar noch stärker zu und war damit Gewinner im französischen Aktienindex der 40 größten Konzerne CAC40.

    Analysten der Citigroup sagten 2005 in einer Reihe von Berichten und Konferenzen zur »Plutonomie« – der Ökonomie der Reichen – voraus, dass sich der Trend zur Vermögenskonzentration noch längere Zeit fortsetzen werde, unter anderem weil die Regierungen entgegen dem Interesse ihrer Wähler weiterhin auf kapitalfreundliche Wirtschafts- und Steuerpolitik setzen würden – zu Recht, wie sich in den seither vergangenen 15 Jahren herausgestellt hat. In ihren Plutonomie-Berichten empfahlen sie den Unternehmen, auf die Produktion von Luxusgütern zu setzen, und den Investoren, Aktien von Luxusgüterproduzenten zu kaufen. Wer sich daran hielt, hat blendend verdient. Der internationale Aktienindex für Luxusgüterproduzenten legte von Mitte 2006 bis Juni 2014 um 145 Prozent zu, trotz Finanzkrise. Der allgemeine Aktienindex MSCI World stieg im gleichen Zeitraum nur um 30 Prozent. Danach ging es nur ein bisschen weniger stürmisch weiter. Von Juni 2014 bis Ende 2020 legte der S&P-Index der 80 weltweit wichtigsten Luxusgüterproduzenten um 75 Prozent zu. Besonders gut meinte es das Corona-Krisenjahr 2020 mit den Luxusgüterkonzernen. Der Index stieg 36 Prozent und damit ähnlich stark wie die Werte der großen US-Technologiekonzerne.
    (Norbert Häring, Endspiel des Kapitalismus, Wie die Konzerne die Macht übernahmen und wie wir sie zurückholen, S. 34/35)

    Und ein kleines Nebendetail:

    Ohne Reiche ginge es dem Klima besser
    13. Dezember 2020 Wolfgang Pomrehn

    Neue Studie zeigt, dass vor allem die oberen zehn Prozent der Bevölkerung die großen Umweltsünder sind
    (…)
    Wenn schon über die individuelle Verantwortung gesprochen wird, lohnt sich ein etwas differenzierterer Blick. Eine neue Studie der internationalen Hilfsorganisation Oxfam hat sich genau das zum Ziel gesetzt und die sogenannten Konsum-Emissionen unter die Lupe genommen. Das sind jene Emissionen, die sich dem privaten Verbrauch zuordnen lassen, das heißt, auch die mit importierten Waren verbundenen abzüglich der mit dem Export verbundenen Emissionen.

    Sieben Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Mitgliedsstaaten der EU, aber zugleich sind diese für 15 Prozent der jährlichen Konsum-Emissionen verantwortlich. Diese verteilen sich allerdings nicht gleichmäßig auf alle EU-Bürger. Diverse Studien haben in der Vergangenheit bereits den – naheliegenden – Zusammenhang zwischen Einkommen und Konsumverhalten nachgewiesen und quantifiziert.

    Auf diese Gegenrechnung aufbauend kommt die Oxfam-Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die reichsten zehn Prozent der EU-Bürger im Durchschnitt der Jahre 1990 bis 2015 für ein gutes Viertel der hiesigen Emissionen verantwortlich waren. Für die gleiche Emissionsmengen zeichneten auch die ärmeren 50 Prozent der Bevölkerung verantwortlich, die selten oder nie fliegen, eher keine oder kleine und daher sparsamere Autos besitzen und diese gegebenenfalls länger nutzen.

    Aber es kommt noch schlimmer. Ein bisschen Klimaschutz hat es in den EU-Länder ja gegeben. Von 1990 bis 2018 sind die Emissionen immerhin um ein knappes Fünftel reduziert worden.

    Doch zu diese Reduktion hat das reichste zehn Prozent der Bevölkerung nichts beigetragen. So wie in den letzten 30 Jahren gesellschaftlicher Reichtum von unten nach oben umverteilt wurde, so haben auch die Konsum-Emissionen am oberen Ende der gesellschaftlichen Stufenleiter weiter zugenommen.

    Während die untere Hälfte der Bevölkerung ihre Emissionen um 24 Prozent reduziert hat, die mittleren 40 Prozent immer noch um 13 Prozent, haben sich Emissionen der oberen zehn Prozent zwischen 1990 und 2015 sogar noch um drei Prozent zugenommen.
    Je reicher, desto schlimmer

    Noch eklatanter ist das Missverhältnis, wenn ein Blick auf die Pro-Kopf-Emissionen geworfen wird, wie es die Autorinnen und Autoren der Oxfamstudie unternommen haben. Dann kommt heraus, dass die Zunahme der Emissionen ausschließlich auf das Konto der Superreichen geht.

    https://www.heise.de/tp/news/Ohne-Reiche-ginge-es-dem-Klima-besser-4988188.html

    Vlt. noch zwei Anmerkungen dazu. Umweltsünder ist ein Euphemismus für Umweltzerstörer und die Fokussierung auf Klima dient der Verengung auf einen kleinen Teil des Umweltaspekts. Und das jetzt in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext eingefügt, dann beginnt die Sinnstiftung.

  3. jsm36 sagt:

    Statt sich zu fragen wohin die Gewinne fließen sollte man zuerst mal fragen warum die Gewinne überhaupt so hoch sind.
    Wieviel Steuern hat der Konzern denn in Deutschland gezahlt?
    Warum gibt es nach wie vor so viele Steuerschlupflöcher für Konzerne, zum direkten Nachteil von kleineren Firmen und Privatleuten?
    Und DANN kann man fragen:
    Was passiert mit dem Gewinn?
    Erstmal ist das ein freies, nicht staatliches Unternehmen. Die können selbst entscheiden was sie mit ihrem Gewinn machen und das ist auch verdammt gut so!
    Wohin das fürht wenn der Staat da zu viel mitredet das sehen wir in den sozialistischen "Shitholes" dieser Eerde.

    Wenn jemand investiert, dann geht er mit seinem Geld ein Risiko ein. Und wenn er Glück hat (und/oder Geschick) dann zahlt sich das für ihn aus.
    Was ist daran bitte problematisch?
    Jeder der möchte kann investieren. Wer das richtig anstellt und Geduldig ist, der kann so sehr vermögend werden.
    Das ist eine der LETZTEN Möglichkeiten heute sein Geld zu vermehren, denn in Zeiten von Null- und Negativzins kann man seinem Ersparten beim Schrumpfen praktisch zusehen wenn man es nicht irgendwo investiert.
    Wenn nun einige sehr, sehr reiche sehr, sehr viele Vorteile beim Investiern haben und sehr, sehr viel Gewinn machen, ist das dann die Schuld dieser Investoren?
    Oder ist es der Gesetzgeber, der diesen Großinvestoren besonderse Recht einräumt, so das sie Vorteile haben im Vergleich zu "normalen" Investoren?
    Warum gehört denn Merceds zu einem großen Teil China? Wer hat das zugelassen und warum blieb die Firma nicht in deutschem Besitz?
    Warum passiert das bei uns, aber NICHT bei chinesischen oder bei US-Konzernen?
    Warum lassen wir uns ausverkaufen und warum sind die anderen Länder nicht so doof und kurzsichtig?

    Wer hat die Gewinn- und Wertschöpfung erarbeitet?
    Klar, die Beschäftigten des Konzerns!
    Aber wohler haben die Ihren Job? Woher haben die "ihre" Produktionmittel?
    Richtig! Von den Investoren und den Lobbyisten, die mit ihrem Geld und Einfluss für das rechtliche Umfeld und die Infrastruktur gesorgt haben!

    Gehen die Leute freiwillig bei Mercedes arbeiten oder werden sie gezwungen?
    Verdienen die Leute dort besser oder schlechter als der Durchschnitt?
    Wer arbeitet überhaupt noch bei Mercedes und nicht bei einem Zulieferer oder bei einer Zeitarbeitsfirma?
    Warum ist das so?
    Liegt das an unseren Gesetzen und an dem Umstand das die Konzerne so ihren Gewinn maximieren?
    Ist es gut das die vor allem ihre Gewinne maximieren?
    Warum tun die das?
    Na weil sie es müssen!
    Weil sie sonst von den Investoren verklagt werden!
    Und auch das ist wieder verursacht durch unsere Gesetze!
    Warum wird das Wohl der Angestellten nicht im Betriebsergebnis gewertet?
    Warum sind Konzerne zur Gewinnmaximierung VERPFLICHTET ?
    Warum zählt Umweltschutz und Nachhaltigkeit NICHT zum Erfolg einer Firma und warum können sich Firmen hier einfach freikaufen??
    Das alles ist so weil es vom Gesetzgeber ganz genau so konstruiert und vorgeschrieben wurde!
    Warum verdienen die Mitarbeiter nicht 40% mehr?
    Weil der STAAT ihnen 70% vom Gehalt über Steuern abnimmt!
    Nicht nur auf dem Gehaltszettel, nein, mehrfach, in der Tankstelle, beim Bäcker und bei ALLEM was wir heute mit "unserem" Geld machen.
    Warum verdienen die nicht mehr? Weil die Hälfte die der Arbeitgeber bezahlt direkt als Lohnnebenkosten an den Staat gehen!
    Und wofür? Für vergammelte Schulden? Baufällige Straßen? Für fon Kriminellen überquellende Gehettos?
    Pfff…das Geld wandert schön ins Ausland, zu den US-Waffenfirmen, zur EU, als "Entwicklungshilfe" nach zB China, oder in die Taschen der "Entscheider".

    Warum sollten die Konzerne also mehr bezahlen, wenn die Hälfte von dem "mehr" sowieso wieder beim Staat und damit im Ausland und in fremden Taschen landet?

    Die Investoren sind nicht unsere Feinde.
    Es sind die korrupten Gesetzgeber, die direkt GEGEN unsere Interessen und unsere Zukunft handeln, ganz genau so wie Hochverräter!

    Und wenn wir die Investoren aus dem Land gejagt haben, dann werden wir merken das wir ohne Betriebsmittel und Kapital noch so viel arbeiten können, es wird kaum etwas dabei rum kommen!
    Dank den Grüninnen und ihrem Klimawahn auf Kosten des Wohlstandes sind wir ja nicht mehr weit davon entfernt. Und spätestens wenn wir jährlich eine halbe Mio. unqualifizierte Einwanderer in unsere Sozialsysteme lassen werden wir alle merken das wir der Welt nicht helfen können und das plötzlich wir es sind die Hilfe brauchen werden.

    • _Box sagt:

      Zitat:
      "Wer hat die Gewinn- und Wertschöpfung erarbeitet?
      Klar, die Beschäftigten des Konzerns!
      Aber wohler haben die Ihren Job? Woher haben die "ihre" Produktionmittel?
      Richtig! Von den Investoren und den Lobbyisten, die mit ihrem Geld und Einfluss für das rechtliche Umfeld und die Infrastruktur gesorgt haben!"

      Falsch!
      Das einzige was diese Leute, erschaffen haben, ist ein maximaler Abschöpfmechanismus für ihr parasitäres Dasein. Die Produktionsmittel sind den "Investoren" und "Lobbyisten" nicht aus dem Hintern gefallen. Die haben sie swich nur angeeignet. Und den sog. Job, dazu gehört zunächst einmal eine Erhebung gemacht, inwiefern dieser oder jener "Job" überhaupt eine sinnvolle gesellschaftliche Erfordernis darstellt. Oder ab man so Manches ersatzlos streicht. Schließlich wird das was überbleibt sinnstiftend verteilt.
      Schlußendlich ist dieser Mist arbeitsteilig gewachsen, durch "Investoren" und eingekaufte Gesetzgeber.

      Dazu anbei drei Leseempfehlungen:

      Montag, 09. Oktober 2017, 17:18 Uhr
      Die Illusion der freien Märkte
      Wie der Staat hinter den Kulissen den Kapitalismus künstlich am Leben hält. Exklusivabdruck aus „Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen“.
      von Fabian Scheidler

      Es gehörte schon immer zu den schmutzigen Geheimnissen des Kapitalismus, dass er mit freien Märkten sehr wenig zu tun hat und von Anfang an untrennbar mit staatlichen Herrschaftsstrukturen verflochten war. Die frühneuzeitlichen Staaten gewährten Händlern und Bankiers wie den Fuggern Monopolrechte als Gegenleistungen für Kredite, mit denen die Landesherren Söldner und Rüstungsgüter bezahlten. Nur durch diese Kredite konnten die sich neu formierenden Territorialstaaten ihre Macht aufbauen. Und nur durch die Monopole konnten die Händler und Bankiers die enorme Konzentration von Kapital in ihren Händen erreichen, ohne die der Kapitalismus undenkbar wäre. Die ersten Aktiengesellschaften des 17. Jahrhunderts waren Schöpfungen von Staaten und wurden von ihnen mit Charterbriefen, Monopolrechten und sogar militärischen Mitteln ausgestattet. Bis heute sichern Staaten für private Unternehmen weltweit Handelswege und setzen Eigentumsrechte durch – oft gegen den massiven Widerstand lokaler Bevölkerungen, wenn es etwa darum geht, neue Kupferminen oder Tagebaue zu erschließen, Pipelines zu bauen oder Kleinbauern für Palmölplantagen zu vertreiben. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich darüber hinaus einige weitere Methoden entwickelt, mit denen Staaten die Maschinerie der endlosen Geldverwertung in Gang halten. Drei Strategien sind dabei von besonderer Bedeutung: Subventionen, leistungslose Einkommen aus Eigentumsrechten und Aneignung durch Schulden. Diese Dreifaltigkeit der Tributökonomie wird immer wichtiger, je instabiler die Weltwirtschaft wird. Denn sie beschert dauerhafte Geldflüsse auch dann, wenn sich am Markt kaum noch Profite durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen erzielen lassen.

      https://www.rubikon.news/artikel/die-illusion-der-freien-markte

      "Westliche Demokratie" ist hohl: Reichtum regiert
      02. April 2018 Paul Schreyer

      Gedanken zu einer wenig beachteten und explosiven Regierungsstudie, die auf den Widerspruch zwischen Demokratie und konzentriertem Reichtum hinweist

      Manche Zusammenhänge sind so simpel und banal, dass sie leicht übersehen werden. Louis Brandeis, einer der einflussreichsten Juristen der USA und von 1916 bis 1939 Richter am Obersten Gerichtshof, formulierte es so: "Wir müssen uns entscheiden: Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger – aber nicht beides."

      Hinter dieser Aussage stehen Erfahrung und Beobachtung, aber auch eine innere Logik: Wenn in einer Gesellschaft die meiste Energie darauf verwandt wird, Geld und Besitztümer anzuhäufen, dann sollte es niemanden überraschen, dass die reichsten Menschen an der Spitze stehen. Was wir als führendes Prinzip akzeptieren, das beschert uns auch entsprechende Führer. Und wo sich Erfolg an der Menge des privaten Vermögens bemisst, da können die Erfolgreichen mit gutem Grund ihren politischen Einfluss für recht und billig halten.

      Logisch erscheint es auch, wenn in einer solchen Gesellschaft die Regierung immer wieder gegen die Interessen der breiten Masse entscheidet. Vereinfacht gesagt: Wo reiche Menschen an der Spitze stehen, da herrscht nun mal nicht die Mehrheit. Private Bereicherung und Allgemeinwohl passen ungefähr so gut zusammen wie ein Krokodil in den Goldfischteich. An diesem Widerspruch ändert sich auch dann nichts, wenn die Goldfische und das Krokodil gemeinsam demokratisch eine Regierung wählen, die dann eindringlich an das Krokodil appelliert, doch bitte, im Interesse aller, seinen Appetit zu zügeln.

      https://www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html?seite=all

      Der Zweck der Arbeit im historischen und volkswirtschaftlichen Kontext

      Der Zweck der Arbeit wird durch das herrschende System definiert. Dabei hängt die Länge der Arbeitszeit davon ab, wie wir wirtschaften.
      Von Darwin DantePublished On: 14. Mai 2022

      Dass wir falsch wirtschaften, zeigt sich im Raubbau an unseren Ressourcen, der globalen Umweltzerstörung, in der weltweit wachsenden Arbeitslosigkeit, in der zunehmenden Armut und in der Vernichtung der Überproduktion, wie z.B. an Lebensmitteln.
      (…)
      3. Die Einführung unsinniger Tätigkeiten. Seit dem New Deal folgte die Finanzelite Keynes Postulat vom proportionalen Anstieg von Produktivität und Löhnen. Hierdurch wären die Arbeiter durch die Lohngewinne in der Lage gewesen, sich durch Lohnverzicht von den langen Arbeitszeiten freizukaufen und die Arbeitszeit zu reduzieren. Seit 1967 wurde Keynes Postulat verlassen. Ohne proportional steigende Löhne zur ansteigenden Produktivität kam es nie zu der von Keynes 1928 postulierten 15-Stunden-Woche [22]. Statt dessen schuf die Finanzelite im Kapitalismus Bullshit Jobs (David Graeber [23]), mit denen sie einen erheblichen Teil des Potentials der Erwerbstätigen in den Industrienationen von der produktiven Arbeit ausschlossen und mit sinnlosen Arbeiten beschäftigten. Ich beschränke mich jedoch hier entgegen Graebers Definition auf die Bullshit Jobs, die selbst im Kapitalismus sinnlos sind.
      (…)
      Wir sehen, dass in der Epoche des Spätimperialismus der größte Teil der geleisteten Arbeit in der Scheinwirtschaft versiegt oder zur Untätigkeit im Sinne von Unproduktivität führt. Hierzu zählen wir die Obsoleszenz (ca. 20%), die Bullshit Jobs (ca. 20%) und die Arbeitslosigkeit (ca. 17,8%).

      In der Scheinwirtschaft versiegt ein erheblicher Teil der volkswirtschaftlichen Arbeit darin, dass die auf Kurzlebigkeit produzierten Güter immer neu hergestellt werden müssen, oder dass ein Großteil der Arbeitskräfte durch Bullshit Jobs, Arbeitslosigkeit oder Teilzeitjobs (50% möglicher produktiver Tätigkeiten werden verhindert) als Potential für die güterwirtschaftlich sinnvolle Produktion neutralisiert werden. D.h. das Angebot an Arbeitskräften für die Produktion von Gütern wird reduziert, womit die Preise für Arbeit stabil gehalten und eine Verknappung von Gütern dauerhaft garantiert werden kann. Zudem erhalten sie ein Einkommen, durch welches das volkswirtschaftliche Kaufkraftvolumen aufrecht erhalten wird und die Nachfrage nicht einbricht.

      Durch die aufgezählten Maßnahmen bleibt es in den Industrienationen bei einer potentiellen Überproduktion und das Finanzkapital wird nicht mehr durch ein Überangebot von Waren bedroht. Dieser Scheinwirtschaft unseres heutigen Wirtschaftsgefüges in den imperialistischen Mutterländern gebe ich die Bezeichnung: KaputtMach-Wirtschaft (s. Abbildung 6, Verteilung der Arbeit in den westlichen Industriestaaten im Spätimperialismus).

      Dies ist das kapitalistische Restbild des Neoliberalismus, eine Rechtfertigungsideologie, die das Finanzkapital den Menschen des Westens als Scheinrealität vorsetzt, in der auch Arbeitskämpfe oder politische Auseinandersetzungen über das Finanzkapital und seine Medien inszeniert werden.

      Durch die KaputtMach-Wirtschaft, die nur der Finanzelite zur Rechtfertigung ihres Wirtschaftssystems dient, können wir nicht von 5 Stunden Arbeit pro Woche leben, denn ein Großteil der Arbeit versiegt in der KaputtMach-Wirtschaft. Schließlich muss aus der Güterwirtschaft so viel Geld generiert werden, dass neben den Gewinnen der Finanzelite all die Menschen bezahlt werden können, die in der Finanzwirtschaft, den Banken, den Versicherungen, den staatlichen Institutionen und der KaputtMach-Wirtschaft arbeiten. Gerade deshalb bleibt dem güterwirtschaftlich tätigen Arbeiter nach 40 Stunden Arbeit pro Woche vom güterwirtschaftlichen Gegenwert seiner Tätigkeit nur so wenig Geld, dass es zum Leben mit etwas Luxus reicht. Insgesamt werden alle über die Geldgenerierung und die Ausübung von Arbeiten, die nur dem Finanzsystem und seiner militärischen Absicherung dienen, um 35 Stunden pro Woche betrogen. Denn würde die güterwirtschaftlich notwendige Arbeit auf alle verteilt, bliebe nur eine 5-Stunde-Woche übrig.

      https://free21.org/der-zweck-der-arbeit-im-historischen-und-volkswirtschaftlichen-kontext/

    • HarteEier sagt:

      _Box,

      Ja, bereits das sog. Investitionskapital ist Vermögen, das den Arbeitnehmern davor weggenommen wurde.

      Und ja, ohne Staat keine Kapizalisten, oder ganz kurz: wenn man als Arbeitnehmer nicht spurt, kommen Polizei und Gerichte und hauen in aller Regel dem Arbeitnehmer eine auf den Kopf. Warum wohl?

      Scheiss-Sklavenarbeit in einem scheiss-Sklavensystem.

      Nichts gegen Arbeit, aber alles gegen Arbeit in dieser Form!

    • HarteEier sagt:

      Box, ich habe die drei von Ihnen genannten Artikel durchgearbeitet und möchte Ihnen dafür danken, sie hier referiert zu haben. TOLL! Insbes. der über die 5 Stunden Woche: ja so sehe ich das auch, habe es aber nie so klar formuliert gelesen.

      Auch die anderen beiden Arikel 👍👍👍👍, alles PFLICHTLEKTÜRE, danke!

    • _Box sagt:

      Besten Dank zurück.

  4. wolfcgn sagt:

    ich empfinde unsere Welt als hochgradig ungerecht! fürchte aber, dass eine neukonstruierte noch schrecklicher wird.

    • Fass sagt:

      Das geht mir auch so, im Zweifelsfall wird man von der manipulierbaren Mehrheit überrollt wie beim Beitritt – natürlich war Reisen toll und das möchte ich auch nicht missen, aber was man alles miteingekauft hat in diesem parasitären System wiegt das nicht auf. Wenn ich mich auf der Straße umhöre, … das schreibe ich hier nicht.
      Meßbar machen für sich selbst.

  5. Schramm sagt:

    GELD.

    GELD: Ware, deren spezifischer Gebrauchswert darin besteht, allgemeines Äquivalent für alle anderen Waren zu sein, das heißt, sie ist gegen alle Waren (und alle Waren sind gegen sie) austauschbar. Sie bringt deren Wert zum Ausdruck und kann demzufolge ihren Austausch vermitteln.
    Seine vielfältigen Aufgaben als gesellschaftlich anerkanntes Äquivalent löst das Geld in folgenden G.funktionen: a) Die Grundfunktion ist Maß der Werte und Maßstab der Preise, d. h., der Wert aller Waren wird mit Hilfe des Geldes gemessen. Der G.-ausdruck des Warenwertes ist der Preis. Dieser kann nur mit Hilfe einer G.einheit als Maßstab festgelegt werden; b) Geld als Zirkulationsmittel vermittelt den Warenaustausch. Diese Funktion umschließt den unmittelbaren Händewechsel von Ware und Geld. Geld kann hierbei durch G.zeichen (Metallmünzen, Papier.G.) vertreten werden, was in der heutigen Warenzirkulation auch die Regel ist; c) Geld als Zahlungsmittel dient der Bezahlung von Verbindlichkeiten, wenn Kauf und Verkauf zeitlich getrennt sind, sowie sonstiger Verpflichtungen, wie Steuern, Miete usw. In dieser Funktion wird das Geld Grundlage des Kredits; d) Geld als Akkumulationsmittel oder Mittel zur Schatzbildung. Als solches fällt es aus dem Zirkulationsprozeß heraus und dient insbesondere als Voraussetzung für die Erweiterung der gesellschaftlichen Reproduktion. Geld ist auch notwendig als Reserve für die zirkulierende G.menge; e) als Welt-G. fungiert das Geld in den internationalen Ware-Geld-Beziehungen. In dieser Funktion tritt die G.ware Gold noch selbst in Erscheinung, dennoch ist es auch in dieser Funktion immer mehr aus der Zirkulation verdrängt worden. {…}

  6. MariX sagt:

    Nun ja, es ist natürlich immer populär, auf die ganz großen Summen zu schauen und die sind dann auch sehr schön plakativ wirksam. Der Beitrag greift m. E. aber gänzlich zu kurz, denn es stellt ja das System des Aktienhandels und Aktienbesitzens per se in Frage, denn nicht nur die Großaktionäre erhalten ihre Dividenden, sondern auch Oma Erna mit 10 Anteilsscheinen. Zudem – man korrigiere mich, wenn ich falsch liege – ist ja die Ausschüttung von Anteilsaktien einmal daher gekommen, neues Investitionskapital in eine Firma zu holen, um möglicherweise besser am Markt zu bestehen oder die Geschäftsfelder zu erweitern etc. Müsste das dann nicht auch entfallen, wenn tätigkeitsfreie Dividenden per se entfallen würden? Wer würde ohne Gewinnbeteiligung noch Unternehmensanteile erwerben wollen?
    Zudem gibt es auch genug andere Unternehmersformen, bei denen i. d. R. der Eigentümer oder die Eigentümergemeinschaft auch einen großen Teil vom Kuchen erhält, selbst wenn auch dort die Wertschöpfung primär über die Mitarbeiter erzeugt wird. Ist das dann auch verwerflich? Was haben denn diese Gedanken für Folgen? Hier scheint ein ganz ganz anderes Wirtschaftssystem gewünscht zu sein und deshalb greift der Beitrag leider viel zu kurz bzw. zeigt eigentlich nicht auf, was es bedeuten würde, die ach so verwerflichen Einnahmen aus Dividenden zu beseitigen. Es ist zudem auch unklar, wie denn ein Zwischenschritt aussehen könnte. Was wäre denn, wenn von 100% Gewinn z. B. 90% an die Mitarbeiter ausgezahlt würde? Wäre das tendenziell "verträglicher"?
    Mir scheint die Diskussion so schwammig, wie die Frage, wann ein PKW "wenig" oder "viel" Treibstoff verbraucht. Sind 10 Liter Super Plus schon dekadent, aber 4 Liter Diesel noch politisch korrekt? Da gibt es meiner Meinung nach keine klaren, also unwidersprüchlichen, Trennlinien.

    • Fass sagt:

      Auch wenn die Aktiengewinne in jüngster Zeit geeignet sind, das Gier den Verstand vernebelt – ist Ihre Frage doch im Artikel klar beantwortet und ich sehe das ebenso: es wird kein unternehmerisches Risiko getragen und leistungsloser privater Gewinn ist assozial – denn bitte nicht die andere Seite vergessen – irgendjemandem wird dieser Gewinn geraubt.
      Oma Erna hat keinerlei Schwierigkeiten bei einem rein umlagefinanzierten Rentensystem, niemand bereichert sich und die Preise folgen den Löhnen.
      (Im Augenblick sehen wir jedoch außergewöhliche Manipulationen:
      1) die Interessensgruppe hinter dem WEF monopolisiert verstärkt Nahrungsmittelproduktion
      2) der Staat fällt nicht nachvollziehbare Entscheidungen und begründet diese auch nicht (bereits im letzten Herbst war bekannt, das es zu Nahrungsmittelengpässen im konventioneller Produktion kommen würde wegen fehlendem Gas und demzufolge fehlendem Kunstdünger)
      3) die Inflation wird herbeigeschrieben, Geld ist bekanntlich ein Glaube )

    • HarteEier sagt:

      Ich kenne keine Oma Erna mit 10 Anteilsscheinen. Die gibt es fast nicht. Das Argument liest man zwar immer wieder, es ist aber Blödsinn.

  7. Ralle002 sagt:

    Geldeinnahmen können jedoch keine Wertschöpfung abbilden, weil Geld einfach nur auf Schulden basiert.

    Geld kann allein deshalb schon nicht auf Dauer funktionieren, weil die Politik immer schneller neues Geld mit Hilfe sozialisierter Schulden nachlegt. Die Rückzahlung solcher Schulden ist nicht möglich, weil der private Konsum der Ultrareichen weitestgehend ausbleibt.

    Beispiele für Deutschlands derzeitige Schuldenorgie:

    RP online, 25. Juni 2020
    Deutschland erhöht Beitrag für WHO auf 500 Millionen Euro

    handelsblatt.com, 20.05.2022
    Bundesetat für 2022 steht offenbar – Neue Schulden von fast 139 Milliarden Euro

    tichyseinblick.de, 5. Juni 2022
    Blackbox KW 22 – Die wundersame Geldvermehrung

    taz, 22. 3. 2022
    Haushaltsdebatte im Bundestag:
    Auf Sand gebaut
    Die Ampel bringt den Haushalt für 2022 ein. Wesentliche Ausgaben fehlen, etwa die Kosten des Ukraine-Krieges. Linke warnt vor Kürzungen im Sozialen.

    Die Linke erzählt Märchen.
    Abgeordnete Der Linken gönnen sich selbst sehr viel Geld und für Soziales soll insofern auch Geld da sein.
    Dass das System aber gar nicht funktioniert, mahnt Die Linke jedoch völlig unzureichend an.
    Damit sich auch möglichst nichts ändert, macht mich Die Linke mit Hilfe ihres geklauten Stasivermögens und insofern mit teurer Internetwerbung auf ihr Spitzenpersonal aufmerksam. Dieses kommt jedoch mit ihrer Politik immer mehr ins Trudeln.

    taz, 1. 3. 2022
    Gysi attackiert Wagenknecht & Co.
    :„Völlige Emotionslosigkeit“
    Wegen ihrer Haltung zum Ukrainekrieg greift Gregor Gysi sieben Linkenabgeordnete an. Ihnen ginge es nur darum, ihre „alte Ideologie“ zu retten.

    Focus, 21.06.2022
    Passagen aus Leitantrag
    „Bewusste Verfälschung“: Wagenknecht entfernt umstrittenen Ukraine-Text

    Ansonsten sind die derzeit hohen Gewinne, etwa auch von Mercedes-Benz, einfach nur die vielen spiegelbildlichen Schulden, etwa auch der öffentlichen Haushalte, mit denen sich das System doch dermaßen bequem "retten" lässt.
    Das viele Geld der Automobilkonzerne fließt eben gerade nicht mehr irgendwo hin. Vielmehr verbrieft es irgendwo die Schulden Dritter, die diese dann insofern nie wieder zurückzahlen können.

    vor drei Tagen
    PCK Raffinerie Schwedt
    Woidke spricht sich für Eigentümerwechsel aus
    Die PCK Raffinerie in Schwedt liegt noch immer in den Händen des russischen Konzerns Rosneft. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht darin ein elementares Problem.
    https://www.moz.de/lokales/schwedt/pck-raffinerie-schwedt-woidke-spricht-sich-fuer-eigentuemerwechsel-aus-65273107.html
    u.a. steht dort:
    „Das ist das zentrale Problem“, betonte der Regierungschef. „Für eine gute Zukunft des Standortes Schwedt braucht es einen Eigentümerwechsel.“

    Hierzu:
    Die SPD müsste zunächst das Geldschöpfungsprivileg der Banken hinterfragen, bevor sie sich mit irgendwelchem Eigentum oder mit Standortpolitik beschäftigt.

    ebenso steht dort:
    Habeck versprach, dass die Bundesregierung im Falle eines russischen Öl-Lieferstopps für das PCK finanziell einspringen werde.

    Hierzu:
    Habeck springt also öffentlichen "Schulden" ohne jedes Limit ein. Schließlich können doch die Banken stets Geld "nachlegen".

    ferner steht dort:
    Von dem Treffen erhofft er sich „Vereinbarungen, die der deutschen Wirtschaft helfen, speziell den energieintensiven Unternehmen, die unter den Energiepreisen besonders leiden“.

    Hierzu:
    Vereinbarungen bringen jedoch gar nichts, weil das System mit welcher Politik auch immer nur mit immer schneller künstlich generierten Schulden funktioniert, deren Rückzahlung jedoch nicht beabsichtigt und auch ohnehin nicht möglich ist.

    die Problemlösung von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD):

    Eine steuerfreie Einmalzahlung der Arbeitgeber zur Entlastung der Bürger sieht Woidke kritisch. Sein Vorschlag: Menschen zu unterstützen, die täglich zur Arbeit fahren müssen und dabei keine Alternative zum Auto hätten. „Wir sollten die Pendlerpauschale unbedingt erhöhen.“ Das Instrument habe sich bewährt.

    Hierzu:
    Diese Themenarbeit der SPD ist jedoch Betrug. Die SPD löst die Probleme viel zu bequem mit immer noch mehr sozialisierten Schulden in Form von immer mehr Geld im Umlauf, das aber eben gerade nirgendwo hinfließt, sondern die Wirtschaft immer mehr zum endgültigen Stillstand bringt.

  8. hog1951 sagt:

    Vielen Dank Christian Kreiss dafuer!

    Im 1. Band des Kapital‘s schrieb Karl Marx ueber genau jenes Phänomen, das sie hier schildern, dass der Kapitalist (Besitzer der Produktionsmittel, Land, Gebäude, Maschinen) die Arbeiter mit nur dem Nötigsten bezahlt, das dafuer nötig ist, seine Arbeitskraft zu regenerieren. Den Rest, den der Kapitalist selbst einbehält nennt er Mehrwert.
    Es wäre schön gewesen, wenn Sie neben Keynes auch Marx erwähnt hätten, der fuer all die Philosophien der nach ihm folgenden Ökonomen auf die eine oder andere Weise den Grundstein gelegt hat.

    mfG

    • HarteEier sagt:

      Sie haben Recht, aber ich gehe davon aus, dass jeder Leser bzw. Zuhörer hier weiß, dass wir diese Erkenntnisse im Wesentlichen Marx zu verdanken haben (der auch auf früheren Ökonomen aufbaut, die dieses Gedankengengebäude aber nicht derart analytisch hergeleitet haben).

  9. Fritz B sagt:

    Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.

  10. Schramm sagt:

    Auch Familie Quandts neues China.
    BMW eröffnet neues Werk in China
    Beijing Runschau · 24.06.2022 · Quelle: German.people.cn

    BMW Finanzvorstand:
    China wird weltweit größter Automobilmarkt bleiben
    Beijing Rundschau · 07.05.2022 · Quelle: german.china.org.cn
    „In China haben wir trotz der anhaltenden Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie den Absatz unserer vollelektrischen Modelle im ersten Quartal 2022 verdreifacht, dank der Popularität unserer mit Spannung erwarteten neuen Modelle wie dem BMW iX, dem BMW i4 und dem bereits erfolgreichen BMW iX3", berichtete Peter.
    „Im Jahr 2022 plant unser Unternehmen, den weltweiten Absatz von reinen Elektrofahrzeugen im Vergleich zu 2021 zu verdoppeln. Wir sind voll auf Kurs, um unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen.“

    BMW erwirbt 75 Prozent der Anteile an China-Joint-Venture
    Beijing Rundschau · 15.02.2022 · Quelle: German.news.cn
    "Der heutige Tag markiert einen wichtigen Schritt, um unser langes und erfolgreiches Engagement in China kontinuierlich auszubauen", sagte Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW. "Unsere Erfolgsgeschichte auf dem weltgrößten Automobilmarkt wird auch zukünftig nur Hand in Hand mit dem Wachstum und der Weiterentwicklung unseres Joint Ventures BBA gehen."

    FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG IN CHINA.

    »Die BMW Group ist ein zukunftsorientiertes Mobilitätsunternehmen. In einer komplexen, vernetzten und sich wandelnden Umwelt sind umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten eine wichtige Voraussetzung um kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein. Dafür benötigt es die richtigen Standorte mit den relevanten Rahmenbedingungen. So spielt zum Beispiel China, als Leitmarkt für Elektromobilität und Digitalisierung, eine zentrale Rolle in der Forschung und Entwicklung der BMW Group.
    Vgl. Forschung und Entwicklung in China. (bmwgroup.com)
    https://www.bmwgroup.com/de/news/allgemein/2019/china-fe.html

    ►Quandts NS-Verbrechen totgeschwiegen
    „Erst haben sie mich zu ihrem Sklaven gemacht und dann auch noch zutiefst erniedrigt. Ich werde nie wieder dahingehen und an ihre Tür klopfen. Sie werden mich nicht noch einmal zerstören.“
    Die Quandts – NS-Verbrechen totgeschwiegen | Cicero Online
    https://www.cicero.de/innenpolitik/ns-verbrechen-totgeschwiegen/43154

    04.07.2022, R.S.

    • HarteEier sagt:

      Ich hoffe, dass China und Russland die westlichen "Investoren" = Räuber alle mal enteignet. 👍👏👏

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