M-PATHIE – Zu Gast heute: Peter Müller – “Freiheit herrscht nicht”

Peter Müller ist Unternehmensberater. In seiner Freizeit beschäftigt sich Müller mit dem Freiheitsbegriff. Vor gut zehn Jahren hat er mit anderen Freiheitsdenkern die Internetplattform „FreiwilligFrei“ gegründet. Müller hat für die Plattform zahlreiche Artikel des US-amerikanischen Philosophen und Freiheitsaktivisten Larken Rose übersetzt. Zudem hat Müller zwei komplette Bücher von Larken Rose ins Deutsche übersetzt und verlegt.

Im Gespräch zwischen dem Moderator Rüdiger Lenz und dem Freiheitsaktivisten Peter Müller geht es um den Freiheitsbegriff, den Larken Rose vertritt. Es ist ein ganz fundamentaler und vor allem ein den Rahmen der deutschen Politik sprengender Begriff der Freiheit. Wer die Bücher, Vorträge und Podcasts von Larken Rose verfolgt, löst sich im Grunde von der engen Sicht des deutschen Parlamentes, das mit dem Freiheitsdenken in Wahrheit Herrschaftsdenken vertritt.

Freiheit aber ist das Gegenteil von Herrschaft. Freiheit löst auch fast den gesamten juristischen Apparat auf. Was uns politisch in der Zukunft droht, ist das Ausmerzen jeglicher Freiheit und das Verrohen von Menschlichkeit. Herrschaft unterdrückt beides.

Alle politischen Systeme, die von sich behaupten, dass sie den Menschen nach ihrer Fasson hinbiegen wollen, damit ihr politisches System nach ihrer Ideologie funktioniert, sind Freiheit- und Menschlichkeit verachtende Systeme. In solchen Mustern denken jedoch die meisten Menschen in Deutschland, wenn es um politische Systeme geht. Aber: Freiheit herrscht nicht.

Mehr über Peter Müller und FreiwilligFrei hier: https://www.youtube.com/user/FreiwilligFrei/featured

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Kommentare (18)

18 Kommentare zu: “M-PATHIE – Zu Gast heute: Peter Müller – “Freiheit herrscht nicht”

  1. Norbert sagt:

    Danke an Rüdiger Lenz und Peter Müller für dier Eröffnung dieser großen Sicht auf Freiheit. Wäre Rubikon nicht ein Ansprechpartner als Herausgeber? Über Amazon habe ich Bauchschmerzen. Wir arbeiten (innerhalb des Systems) auch am Freiwilligkeitsprinzip (um das System zu ändern). Die Abstimmung über Volksabstimmungen als erste Volksabstimmung auf Bundesebene läuft schon auf www.unsere-verfassung.de In der Schweiz, wo es Volksabstimmungen gibt, herrscht eine größere Zufriedenheit mit der Demokratie. Die Aussagen im letzten Teil des Gespräches bezogen sich sich sicher auf die parlamentarische "Demokratie", die nach Prof.Mausfeld ja keine ist. Vielleicht werden Volksabstimmen (zu Sachfragen) wie Krieg oder Frieden, Gehorsam oder Freiheit, mal die alleinigen Wahlen sogar ersetzen, die nach Artikel 20 Abstimmungen, das sind Volksabstimmungen, gleichberechtigt ergänzen sollen.

  2. Meinenstein sagt:

    „Eine auf dem Profit beruhende Industrie
    ist bestrebt,
    Menschen für den Kaugummi
    und nicht
    Kaugummi für die Menschen hervorzubringen.“
    [Antoine de Saint-Exupery]

    • debo xing sagt:

      Eine nicht auf Profit ausgerichtete Produzentensphäre produziert Kaugummis nach 5 Jahresplan, aber nur, wenn es die weisen Zentralsteuerer für angemessen erachten, dass das Volk Kaugummis zu haben hat – also früher oder später dann erst schlechte, dann zu wenig, am Ende gar keine mehr.

    • _Box sagt:

      Schon klar debo xing (alias ne utrum, liber palatinus, mutantenstadl),

      ohne Korruption geht im Kapitalismus schonmal nix. Und es funtioniert, wie man beobachten kann, immer besser für die ohnehin Gemästeten. Für den Rest eher nicht. Hayek und Friedman lassen grüßen und bist du nicht willig, hat man die Braunhemden an der Hand.

      Anbei:

      Der Zweck der Arbeit im historischen und volkswirtschaftlichen Kontext

      Der Zweck der Arbeit wird durch das herrschende System definiert. Dabei hängt die Länge der Arbeitszeit davon ab, wie wir wirtschaften.
      Von Darwin DantePublished On: 14. Mai 2022

      Dass wir falsch wirtschaften, zeigt sich im Raubbau an unseren Ressourcen, der globalen Umweltzerstörung, in der weltweit wachsenden Arbeitslosigkeit, in der zunehmenden Armut und in der Vernichtung der Überproduktion, wie z.B. an Lebensmitteln.

      https://free21.org/der-zweck-der-arbeit-im-historischen-und-volkswirtschaftlichen-kontext/

      Auf korruptes Verhalten wird man bereits früh geeicht:

      Wie der Mensch korrumpiert wird
      19. Januar 2020 Andreas von Westphalen

      In der kapitalistischen Gesellschaft wird häufig auf die falsche Art der Motivation gesetzt. Dies hat verheerende Folgen

      https://www.heise.de/tp/features/Wie-der-Mensch-korrumpiert-wird-4639977.html?seite=all

      Dazu:

      Das verzerrte Menschenbild im Kapitalismus
      03. Mai 2019 Andreas von Westphalen

      Zahllose wissenschaftliche Arbeiten haben der Mär widersprochen, dass der Mensch von Natur aus egoistisch, materialistisch und konkurrenzorientiert sei

      Als der neoliberale Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman von einem Fernsehmoderator gefragt wurde, ob ihm angesichts der Ungleichverteilung des Reichtums manchmal nicht Zweifel am Kapitalismus gekommen seien und ob Habgier wirklich eine gute Basis für die Gesellschaft bilde, fragte Friedman zurück: "Kennen Sie irgendeine Gesellschaft, die nicht über Habgier funktioniert?"

      Als Friedrich Hayek, ebenfalls Wirtschaftsnobelpreisträger und eine Ikone des Neoliberalismus, erklärte, der Gesellschaft sei am besten gedient, wenn die Menschen einzig durch das Gewinnstreben geleitet würden, fragte ihn ein Journalist bestürzt: "Ist das nicht eine Philosophie, die hauptsächlich auf Egoismus basiert? Was ist mit Altruismus? Wann kommt Altruismus ins Spiel?" Hayeks Entgegnung lautete schlicht: "Er kommt nicht ins Spiel."

      https://www.heise.de/tp/features/Das-verzerrte-Menschenbild-im-Kapitalismus-4411992.html

      Schließlich reden sie schlicht der Diktatur der Kapitaleigner das Wort:

      Zu den traumatischen Lehreinheiten gehört auch die Erfahrung, dass Korruption nicht einfach zu den Auswüchsen des Kapitalismus zu zählen ist, sondern dass sie Teil seiner natürlichen Funktionsweise ist. — Es waren wahrlich paradiesische Zeiten für westdeutsches Kapital, in denen sich die Funktionslogik des Kapitalismus ungehemmt offenbaren konnte.

      Dennoch müssen wir bei der Suche nach den Verlierern von 1989 noch tiefer unter die Oberfläche dringen, denn es geht um mehr: Es geht um den Verlust an mühsam errungener zivilisatorischer Substanz. Der folgenschwerste Verlust betrifft die zivilisatorische Leitidee von Demokratie — einen der bedeutendsten zivilisatorischen Schutzbalken gegen das rohe Recht des Stärkeren.

      Nachdem die Bemühungen um eine wirkliche Demokratisierung innerhalb der DDR an den machtpolitischen Realitäten zerschellt waren, erhielten die Neubürger einen weiteren Crashkurs im Fach „kapitalistische Demokratie“. Dabei konnten nun diejenigen, die sich das Wort „Demokratie“ nicht durch eine pervertierte Verwendung enteignen lassen wollten, selbst erfahren, wie weit das demokratische Leitideal und die Realität der „kapitalistischen Demokratie“ auseinander liegen. Diese Diskrepanz ist eigentlich nicht überraschend, denn es gehört gerade zum Wesensmerkmal einer „kapitalistischen Demokratie“, dass sie keine ist. Der Widerspruch ist so offenkundig, dass er sich nur mit ausgefeilten Techniken der Indoktrination unsichtbar und undenkbar machen lässt.

      In ihrem Wesenskern und in ihrer Funktionslogik sind Demokratie und real existierender Kapitalismus in fundamentaler Weise unverträglich miteinander. Die kapitalistische Eigentumsordnung verpflichtet alle, die über kein eigenes Kapital verfügen, für fremdes Eigentum zu arbeiten, und überführt damit Arbeit in Lohnarbeit. Arbeit im Kapitalismus bedeutet also Unterwerfung unter die Verwertungsbedingungen des Akkumulationsprozesses und damit unter die Machtverhältnisse, die eine Minderheit von Besitzenden über eine Mehrheit von Nichtbesitzenden ausübt. Der Kapitalismus ist also darauf angewiesen, die Minderheit der Besitzenden strikt vor den Veränderungswünschen der Mehrheit zu schützen. Daher kann er auch aus sich heraus sich niemals eine demokratische Legitimation verschaffen. Das ist eine Binsenwahrheit der politischen Wissenschaften.

      Aus:
      Die verhinderte Demokratie
      Nach der Wiedervereinigung eroberten die Sieger die Deutungshoheit und vereitelten so die historische Chance eines wirklichen Neubeginns.
      von Rainer Mausfeld

      https://www.rubikon.news/artikel/die-verhinderte-demokratie

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo _Box

      danke für deine umfassenden Ergänzungen.
      Ich möchte einen Fokus gerne dazugeben:

      `Korruption` bedarf, einer möglichst kleinen `Aufdeckungsgefahr` verpflichtet, ein gewisses Potential an
      `Schwarzgeld` (wenn man ein auch mögliches Erpressungspotential mal ausklammert), dh. von
      a) ausserhalb extern prüffähiger Bilanzierung den `Eigentümer` wechselnden `Geldwerten`
      oder?

      Könnte es sein, daß das Potential für diese `Spielereien` bereits in der Art&Weise `unserer` (Buch-)Geldschoepfung angelegt ist?
      Warum?
      Weil, wenn es
      b) keine rechtliche Grundlage für die (Buch-)geldschoepfung gibt,
      dieser Status Quo ein BilanzierungsPRIVILEG darstellt, welches im Kern die umfassende Regelung von extern möglichen Bilanzierungsüberprüfungen (zb. im Rahmen von `Steuererklärungen` :) ) beinhaltet, dh. der `Privilegierte` legt selbst fest, was er wie preisgeben will ( `Black Box` beim `Bänker` oder beim `Bäcker`?)
      b) wiederum bedeutet im Kern, das `alles` auf diesen Wegen `Geschöpfte` im Wesen a) entspricht und damit `Schwarzgeld` darstellt?
      Wodurch könnte dieses `Schwarzgeld` in einen Zustand des `Weißgewaschenseins` kommen
      … etwa durch die normativ faktische Akzeptanz durch den Einzelnen?
      Was stellt denn dann eigentlich die anhaltende Akzeptanz der gewohnten VORfinanzierungswege dar, erst recht wenn viele schon von (dennoch vom Wesentlichen ablenkenden) Beschreibungen gehört haben, das `Geld` bei der Kreditvergabe/Vorfinanzierung/Bilanzverlängerung aus dem `Nichts` geschaffen würde?

      Auf ins `offene` Brainstorming im Kontext `Systemfrage` …
      … natürlich auch, weil in meiner Wahrnehmung auch Marx/Lenin etc. das Thema VORfinanzierung/Buchgeldschöpfung nicht wirklich betrachtet haben.

      … und viele Grüße in die Runde

    • Meinenstein sagt:

      das Problem ist ja nicht das Wirtschaftssystem ansich
      sondern dass deren Paradigmen( Wachstum, Gewinn- und Ausbeutungsmaximierung)
      zum Maßstab des politischen Handels gemacht werden
      und seit Jahren die sozialen und zivilisatorischen Entwicklungen der Gesellschaften bestimmen!

      Wo wollen wir als Gesellschaft hin?
      Nach welchen Maßstäben soll sich die Politik ausrichten?
      Wie wollen wir unsere Arbeitswelt gestalten?
      Was sollen unsere Bildungssysteme leisten und in welcher Form?
      usw, usv.

      Es liegt in der Verantwortung der Gesellschaften hierüber zu diskutieren und Position für weiteres Handeln zu ziehen.

      Hat da irgendwann und irgendwo mal eine Diskussion darüber stattgefunden????

      Sich in einer Gewissheit zu wähnen: "Wir sind die Guten" und der Rest geht von alleine . . .ist doch die größte Selbstverar…. die Mensch sich zumuten kann.
      Diese Bequemlichkeit wird mit Unterwerfung bezahlt!

      Die Seele wird über Angst an die unsichtbare Kette gelegt.
      Der Knast sitzt dann im Kopf, so ist auch ein unbegrenzter Freigang in einer Scheindemokratie kein Problem
      Es braucht dann nur noch ein digitales bedingungsloses Grundeinkommen
      und die sozialabgefederte Sklaverei ist perfekt.

      Unter welchem Wirtschaftssystem das dann stattfindet ist dann eigentlich auch egal, oder . . .

      Bleiben wir stark!

      :-)

  3. cintveld sagt:

    Viele sehr gute Interviews, aber wie kann es sein , dass Ihr nicht "Die Philosophie der Freiheit" von Rudolf Steiner kennt und erwähnt? Beste Grüße, Christian

  4. Meinenstein sagt:

    Vielen Dank für dasGespräch!
    Ich kenne die Bücher von Laken Rose nicht, werde sie mir aber besorgen.
    von daher kann ich nicht sagen, ob da im Gespräch etwas vorrausgesetzt wurde, worüber aber Mensch hier im Gespräch nicht gesprochen hat.
    Was meine ich:

    Wenn Mensch schon so prinzipiell über Freiheit spricht, bzw. es so prinzipiell meint, dann kann ich doch eigentlich nicht nur die eine Seite eines Ungleichgewichtes (politischen Machtsystems ) betrachten, oder . .

    sind denn Politiker frei?
    sind denn die Machteliten frei?
    Sind denn die, die Macht und Gewalt ausüben frei?

    Wohl eher nicht, würde ich sagen . .
    es sind eigentlich genauso kleine jämmerliche Würstchen, die es ebenso wenig in ihrem Leben gelernt haben ihre eigentliche Freiheit auszuleben, oder . . .

    Aber gut so ein Gespräch hat nur eine Stunde, aber ich hätte es gut gefunden es wenigstens auch mal zu erwähnen, weil das Problem nicht die eigene Lebensfreiheit leben zu können, für ein erfülltes liebevolles Leben, betrifft ja bei Seiten gleichermaßen.

  5. Reinhardas sagt:

    Ich bin in der DDR groß geworden, mit Freiheit war da nicht so viel. Um so mehr bin ich entsetzt mit welchen billigen Methoden heute die Freiheit eingeschränkt werden kann. Da erzählen Schule und Fernsehen wir haben das beste Grundgesetz aller Zeiten und die riesige Mehrheit lässt sich einsperren und maskieren wie unter Führung der Chinesischen Kommunistischen Partei zwei Wochen vorher im TV und den sozialen Netzwerken vorgezeigt…… Es wurden Massen von Arschkriechern und Maulhaltern in diesem System herangezogen, dagegen war die DDR ein Ponyhof. Ich habe ein halbes Jahr mit Kollegen aus Bayern zusammen gearbeitet, die haben täglich noch mehr Bier getrunken wie ich im Sozialismus. Ab 1,5 Promille interessiert nicht mehr, wer gerade im Land regiert und was die für einen Blödsinn machen, das war schon immer wie es war , und egal was es auch ist, es geht dem normalen Deutschen am Arsch vorbei.Der hat andere Sorgen. In Deutschland würde in 2 Tagen eine Revolution ausbrechen, wenn der Alkohol verboten würde.

  6. Cedric sagt:

    Sehr gutes Gespräch danke. Viele Denkanstöße werden gegeben so gefällt es mir.
    :)

  7. adnil rummut sagt:

    Der größte Freiheitsphilosoph der europäischen Geistesgeschichte, verunglimpft, unverstanden und zum Gegenteil stilisiert durch Dummheit und Argwohn, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, meinte, „Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit – ein Fortschritt, den wir in seiner Notwendigkeit zu erkennen haben. “

  8. Zivilist sagt:

    'Ach mach doch was du willst' pflegte meine Mutter Diskussionen zu beenden, und daran halte ich mich seither.

    Überhaupt habe ich die Erfahrung gemacht, daß der Wille erfunden wurde, um ihm zu folgen. Verblüffend bleibt für mich allerdings, daß Menschen anderer Menschen Willen blockieren wollen. Ich habe allerdings den Verdacht, daß jene Menschen dem eigenen Willen nicht folgen und sich bei denen rächen, die es tun.

    Übrigens schlage ich vor, daß die Zeche, welche Frau vdL macht, diejenigen zahlen, welche sie gewählt haben, also die Bilderberger.

    Moment mal. 80% der Stimmberechtigten haben der SPD ihre Stimme nicht geliehen, 89% haben den Gruenen nicht ihre Stimme geliehen und 91% nicht der FDP und den vergeßlichen CumExer, Bockbär und den Kinderbuchautor hat sowieso niemand gewählt. gewählte Politiker folgen ja allein ihrem Gewissen, es wurde aber nie geprüft, ob sie überhaupt eines haben und wenn, was für eines. Kann man nicht prüfen? Von wegen, als Kriegsdienstverweigerer mußte ich mich einer Gewissensprüfung unterziehen. War kurios, 2 oder 3 vertrocknete Stalingradüberlebende saßen da vor mir.

  9. guitarman sagt:

    Erneut ein sehr gutes Interview zu einem wichtigen Thema! Herzlichen Dank!

    Ich finde es sehr schade, dass ich die Bücher nicht über meinen örtlichen Buchhändler beziehen kann. Amazon kommt für mich nicht in Frage!

    Danke Apolut und Rüdiger Lenz für M-PATHIE

    Viele Grüße

    • Irwish sagt:

      Auch ich habe lange gesucht und mußte die beiden Bücher dann über kostenpflichtige Fernleihe holen. Leider konnte ich nicht herausfinden, wie man den Peter Müller erreicht. Doch über Amazon sind die Bücher offenbar zu beziehen.

      Larken Rose: Der Nutzmensch – Handbuch für den modernen Tyrannen
      https://www.amazon.de/Nutzmensch-Handbuch-für-modernen-Tyrannen/dp/B098S4269Q/ref=sr_1_11?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=10M8SE0UUQJYW&keywords=Larken+Rose&qid=1668944533&sprefix=larken+rose%2Caps%2C337&sr=8-11
      http://irwish.de/PDF/_Soziologie/Rose_Larken/Rose_Larken-Der_Nutzmensch-Handbuch_fuer_den_modernen_Tyrannen.pdf

      Larken Rose: Die gefährlichste aller Religionen
      Dieses Buch ist zwei Menschen gewidmet: Dem ersten Menschen, der den Befehl ignoriert, einem anderen Schaden zuzufügen, weil er dieses Buch gelesen hat und dem Menschen, der dadurch vor Schaden bewahrt wird.
      https://www.amazon.de/gefährlichste-aller-Religionen-Larken-Rose/dp/1792035829/ref=sr_1_10?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=10M8SE0UUQJYW&keywords=Larken+Rose&qid=1668944533&sprefix=larken+rose%2Caps%2C337&sr=8-10
      http://irwish.de/PDF/_Soziologie/Rose_Larken/Rose_Larken-Die_gefaehrlichste_aller_Religionen.pdf

  10. rhabarbeer sagt:

    Hallo Peter Müller
    Hallo Rüdiger Lent

    Danke für das Gespräch!

    `Freiheit herrscht nicht.` !

    …und ergänzt mit Hannah Arendt:
    `Es gibt kein Recht auf Gehorsam.`

    möchte ich ergänzen:
    Freiheit* beherrscht sein Selbst**.
    ** … in dem das `Gute` und das `Böse` immer wieder aufs Neue mit einander `ringen` wollen … ;)
    * … sie ist nicht, tun was man will, sondern vor allem lassen, was man nicht will … ganz egal, was `erwartet` wird
    … `Selbstermaechtigung`/`universelle` Selbstverantwortung
    … wer bin ich?
    … was will ich?
    … Selbstreflektion

    https://apolut.net/unter-der-decke-von-dummheit-und-ignoranz-brodelt-es-gewaltig/#comment-253257

    … und viele Grüße in die Runde

  11. Solidfreeman sagt:

    Richtig. Freiheit herrscht nicht. Aber totale Freiheit gibt dem Terror die uneingeschränkte Möglichkeit zu herrschen. Und er kommt dann. Dann gibts MadMax. Danach Burgen. Danach Adel. Danach Könige und Monarchie. Hatten wir alles schon. Die Menschheit kommt aus der totalen Freiheit.

    Ohne Kontrolle geht es nicht. Also möglichst die staatliche Kraft an eine möglichst direkte Demokratie binden. Besser wirds kaum gehen. Das heißt aber auch, dass das Volk jedes Medium und jede Uni und jeden Großkonzern und öffentliche Institution jederzeit durch Abstimmung abschaffen kann.

    Was Machtkonzentration und Geldansammlung in privater, unberührbarer Hand anrichtet, sehen wir gerade. (WEF) Sie sollte berührbar gemacht werden und sich vor dem Volk verantworten, wie die Politik.

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