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Klimalüge und Klimadiktatur (Teil 13): Energiewende | Von Uwe Froschauer

Klimalüge und Klimadiktatur (Teil 13): Energiewende | Von Uwe Froschauer

Deutschlands teures Experiment

Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer.

Deutschland hat sich vorgenommen, eines der größten Energiesysteme Europas innerhalb weniger Jahrzehnte grundlegend umzubauen. Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, Kohlekraftwerke sollen verschwinden, Wind- und Solarenergie massiv ausgebaut werden. Am Ende soll eine weitgehend klimaneutrale Energieversorgung stehen.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist unübersehbar. Mehr als die Hälfte der öffentlichen Stromerzeugung stammt inzwischen aus erneuerbaren Quellen. Doch damit ist die Geschichte der Energiewende noch lange nicht zu Ende. Strom muss nicht nur erzeugt werden. Er muss zu jeder Sekunde verfügbar sein, dorthin gelangen, wo er benötigt wird, und für Bürger und Unternehmen bezahlbar bleiben. Wind und Sonne richten sich weder nach dem Strombedarf einer Fabrik noch nach dem Abendessen einer Familie. Ein zunehmend wetterabhängiges Stromsystem benötigt deshalb Netze, Speicher, Reservekraftwerke und andere Formen der Absicherung.

Und all das kostet Geld. Die maßgebliche Frage lautet deshalb nicht, ob Windräder und Solaranlagen Strom erzeugen können. Natürlich können sie das. Die Frage ist:

Kann ein (noch) hochindustrialisiertes Land auf dieser Grundlage eine sichere, bezahlbare und international wettbewerbsfähige Energieversorgung gewährleisten – und zu welchem Preis?

Am Ende bezahlt schließlich jemand die Rechnung: der Stromkunde, der Steuerzahler, die Unternehmen – und damit auf die eine oder andere Weise der Bürger.

Eine weitere Frage, die gestellt werden muss: Was wäre, wenn sich einige der Annahmen, mit denen ein Umbau dieser Größenordnung begründet wird, später als überzogen oder falsch erweisen sollten?

Deutschland führt mit der Energiewende ein gewaltiges wirtschaftliches und technisches Experiment durch. Zeit für eine Zwischenbilanz.

1. Vom großen Versprechen zur Realität

Die Energiewende verfolgt vordergründig erst einmal ein hehres Ziel: Deutschlands Energieversorgung soll innerhalb weniger Jahrzehnte weitgehend klimaneutral werden. Kernenergie wurde beendet, Kohleverstromung soll auslaufen, fossile Energieträger sollen zunehmend durch erneuerbare Energien und Elektrifizierung ersetzt werden.

Dabei hat Deutschland durchaus Erfolge erzielt. 2025 stammten nach Angaben des Fraunhofer-Instituts 55,9 Prozent der öffentlichen Nettostromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Windkraft war der stärkste Stromerzeuger, Photovoltaik lag erstmals auf Platz zwei. Insofern sollte man diese Entwicklung nicht kleinreden. Ebenso wenig darf ich die Bilanz auf die Zahl neu gebauter Windräder und Solaranlagen beschränken. Ein Energiesystem muss drei elementare Anforderungen erfüllen:

Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit.

Der Bundesrechnungshof kam bereits 2024 zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Energiewende sei bei der Stromversorgung „nicht auf Kurs“. Bemängelt wurden unter anderem Rückstände beim Ausbau der Netze und erneuerbaren Energien, fehlende steuerbare Kraftwerksleistung, hohe Strompreise und eine unzureichende Betrachtung der Umweltfolgen.

Die interessante Frage lautet nicht nur, ob die Energiewende Fortschritte gemacht hat, sondern auch, welchen Preis Deutschland dafür bezahlt – und ob das entstehende Gesamtsystem hält, was die Politik verspricht. Momentan sieht es nicht so aus.

2. Wind und Sonne – wenn Klimaschutz Natur kostet

Wind- und Solarenergie bilden das Rückgrat der geplanten Stromversorgung. Ihr großer Vorteil liegt auf der Hand: Im laufenden Betrieb benötigen sie keine Kohle und kein Gas und verursachen nur geringe direkte CO₂-Emissionen. Doch auch erneuerbare Energien sind nicht frei von ökologischen und materiellen Folgen.

Das zeigt sich besonders bei der Windkraft. Für eine moderne Windenergieanlage werden erhebliche Mengen Stahl, Beton, Kupfer und Verbundwerkstoffe benötigt. Hinzu kommen Fundamente, Zufahrtswege, Kranstellflächen und Kabeltrassen. Je nach Größe der Anlage und Beschaffenheit des Bodens können für das Fundament große Mengen Beton und Bewehrungsstahl erforderlich sein.

Auch dieser Beton besitzt einen CO₂-Rucksack. Vor allem die Herstellung des darin enthaltenen Zements verursacht erhebliche CO₂-Emissionen. Um die Klimabilanz einer Windkraftanlage zu beurteilen, darf man nicht erst beim sich drehenden Rotor anfangen, sondern muss Herstellung, Transport, Errichtung, Betrieb und Rückbau einbeziehen.

Auch ein weniger bekannter Aspekt gehört zur Gesamtbilanz: In elektrischen Schaltanlagen wurde und wird teilweise Schwefelhexafluorid (SF₆) als Isoliergas eingesetzt – auch Windenergieanlagen verfügen über entsprechende Mittelspannungsschaltanlagen. SF₆ besitzt nach aktuellen Angaben des Umweltbundesamtes über einen Zeitraum von 100 Jahren ein 24.300-mal höheres Treibhauspotenzial als CO₂. Ein Kilogramm freigesetztes SF₆ entspricht damit in seiner Klimawirkung rund 24 Tonnen CO₂. Im normalen Betrieb bleibt das Gas in geschlossenen Anlagen; problematisch sind mögliche Emissionen etwa durch Leckagen, Wartung oder Rückbau. Wegen seiner enormen Klimawirkung wird sein Einsatz in neuen Schaltanlagen durch die EU inzwischen schrittweise eingeschränkt.

Hinzu kommen Eingriffe in Natur und Landschaft. Windenergieanlagen können für Vögel und Fledermäuse zur tödlichen Gefahr werden. Betroffen sind nicht alle Arten gleichermaßen. Zu den kollisionsgefährdeten Vögeln gehören insbesondere bestimmte Greif- und Großvögel. Das Bundesamt für Naturschutz nennt in diesem Zusammenhang unter anderem Rotmilan, Seeadler und verschiedene Weihenarten. Beim Rotmilan trägt Deutschland eine besondere Verantwortung, weil hier ein erheblicher Teil der weltweiten Population lebt.

Auch Fledermäuse können mit den Rotoren kollidieren. Besonders gefährdet sind Arten, die im freien Luftraum jagen oder ziehen. Das Problem wiegt schwerer, als die reine Zahl getöteter Tiere zunächst vermuten lässt: Fledermäuse haben eine sehr niedrige Reproduktionsrate. Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz können deshalb bereits gering erhöhte Mortalitätsraten das Aussterberisiko einzelner Populationen erhöhen. Bei neueren Windenergieanlagen können größere Rotordurchmesser das Kollisionsrisiko zusätzlich beeinflussen. Als wirksamste Schutzmaßnahme gelten zeitweise Abschaltungen der Anlagen bei hoher Fledermausaktivität.

Über die Gesamtzahl der jährlich durch Windkraftanlagen getöteten Vögel und Fledermäuse kursieren sehr unterschiedliche Angaben. Ich möchte mich deshalb nicht an einer spektakulären Zahl festhalten, deren Belastbarkeit zweifelhaft ist. Der grundsätzliche Konflikt ist auch ohne solche Zahlen vorhanden: Eine Technologie, die mit dem Schutz von Klima und Umwelt begründet wird, kann gleichzeitig geschützte Tiere töten und deren Lebensräume beeinträchtigen.

Für mich gehört auch der Artenschutz in die ökologische Gesamtbilanz der Windenergie. Eine Energiepolitik, die das Klima schützen will, sollte dabei nicht aus dem Blick verlieren, was unmittelbar vor Ort ebenfalls schützenswert ist: Tiere, ihre Lebensräume und die biologische Vielfalt.

Hinzu kommt ein Aspekt, der sich schwer in Kilowattstunden und CO₂-Bilanzen ausdrücken lässt: das Landschaftsbild.

Ich bewege mich viel in der Natur, und für mich stellen riesige Windenergieanlagen einen erheblichen Eingriff in Landschaften dar, die zuvor von Wäldern, Feldern und Horizonten geprägt waren. Vielleicht stört Sie das nicht. Mich stört es jedenfalls. Landschaft besitzt nicht nur einen wirtschaftlichen Wert. Sie ist Lebensraum, Erholungsraum und für viele Menschen ein Stück Lebensqualität. Wer gerne wandert und sich in der Natur – wie ich –, der empfindet immer größere technische Anlagen in bislang weitgehend unberührten Landschaften nicht nur als ökologischen Fortschritt. Für mich ist es ein Rückschritt.

Besonders widersprüchlich erscheint mir der Bau von Windenergieanlagen in Wäldern. Für deren Errichtung müssen teilweise Bäume gefällt sowie Flächen für Fundamente, Zufahrtswege und Kranstellplätze geschaffen werden. Wälder sind Lebensräume und zugleich CO₂-Senken: Bäume nehmen Kohlendioxid auf, speichern den Kohlenstoff in ihrer Biomasse und geben Sauerstoff ab. Ausgerechnet Waldflächen für Anlagen in Anspruch zu nehmen, deren Bau wiederum mit dem Schutz des Klimas begründet wird, sollte deshalb zumindest kritisch hinterfragt werden.

Ähnlich sehe ich großflächige Photovoltaikanlagen. Solarmodule auf Hausdächern, Gewerbehallen, Parkplätzen oder anderen bereits bebauten beziehungsweise versiegelten Flächen halte ich für etwas anderes als riesige Solarparks in der freien Landschaft. Ende 2025 beanspruchten Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Deutschland bereits rund 52.000 Hektar, mehr als die Hälfte davon auf Ackerflächen.

Auch hier gibt es keine einfache Schwarz-Weiß-Betrachtung: Gut geplante Solarparks können auf zuvor intensiv bewirtschafteten Flächen unter bestimmten Voraussetzungen sogar die Artenvielfalt fördern, etwa wenn zwischen und unter den Modulen artenreiche Wiesen entstehen. Dennoch bleibt die Frage, weshalb nicht vorrangig bereits bebaute, versiegelte oder anderweitig vorbelastete Flächen genutzt werden, bevor weitere freie Landschaft technisch überformt wird.

Wer Umwelt schützen möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich Tonnen Kohlendioxid zählen. Wälder, Tiere, Landschaften, Böden und Erholungsräume besitzen ebenfalls einen – für mich höheren – Wert, auch dann, wenn dieser sich nicht ohne Weiteres in einer Klimabilanz ausdrücken lässt.

Und irgendwann endet die Lebensdauer eines Windrades. Mehr als 90 Prozent seiner Masse sind nach Angaben des Umweltbundesamtes grundsätzlich gut recycelbar. Schwieriger sind die Rotorblätter aus glas- und carbonfaserverstärkten Kunststoffen. Sie lassen sich nicht so einfach wieder in gleichwertige neue Rotorblätter verwandeln. Aufbereitung und hochwertige Wiederverwertung bleiben technisch anspruchsvoll. Das Umweltbundesamt rechnet in den 2030er-Jahren mit erheblichen Mengen ausgedienter Rotorblätter.

Windkraft ist damit mitnichten eine praktisch folgenlose „saubere Energie“. Sie benötigt Rohstoffe, Flächen und Infrastruktur, verursacht bei Herstellung und Bau Emissionen, greift in Lebensräume ein und hinterlässt nach einigen Jahrzehnten große Materialmengen. Das macht sie nicht automatisch zu einer schlechten Technologie. Es bedeutet aber, dass auch bei Windkraft die gesamte ökologische Rechnung auf den Tisch gehört.

Ähnliches gilt für Photovoltaik. Auch Solarmodule müssen hergestellt, transportiert und später verwertet werden. Sie benötigen Rohstoffe und Flächen, sofern sie nicht auf bereits bebauten Flächen installiert werden.

Vor allem aber besitzen Wind und Sonne eine gemeinsame Eigenschaft, die für das gesamte Energiesystem von grundlegender Bedeutung ist: Ihre Stromproduktion lässt sich nicht nach Bedarf einschalten.

3. Dunkelflaute, Überproduktion und negative Strompreise

Das grundlegende Problem von Wind- und Solarenergie lässt sich nicht wegdiskutieren: Sie produzieren Strom dann, wenn Wind und Sonne es zulassen – und nicht dann, wenn Verbraucher und Industrie ihn benötigen.

Scheint die Sonne kräftig und weht gleichzeitig viel Wind, kann zeitweise mehr Strom angeboten werden, als benötigt wird. Fehlen ausreichende Speicher- und Übertragungskapazitäten oder zusätzliche flexible Verbraucher, entsteht ein geradezu absurdes Ergebnis: Strom wird an der Börse nicht nur billig, sein Preis kann sogar ins Negative rutschen.

Negativer Strompreis bedeutet vereinfacht gesagt: Wer Strom am Großhandelsmarkt verkaufen möchte, muss unter solchen Marktbedingungen dafür bezahlen, dass er ihm abgenommen wird.

Das ist längst kein seltenes Randphänomen mehr. 2025 verzeichnete Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur 573 Stunden mit negativen Großhandelspreisen. 2024 waren es 457, 2023 waren es 301 Stunden gewesen. Zeitweise fiel der Day-Ahead-Preis 2025 sogar auf minus 250 Euro je Megawattstunde.

Auch Stromexporte können in solchen Situationen eine Rolle spielen. Vereinfacht gesagt: Produziert Deutschland in einer bestimmten Stunde mehr Strom, als hierzulande benötigt oder gespeichert werden kann, wird ein Teil dieses Überschusses ins Ausland verkauft. Gibt es aber auch dort nicht genügend Nachfrage, fällt der Preis immer weiter – im Extremfall unter null. Davon können auch Käufer im Ausland profitieren, wenn sie in solchen Stunden deutschen Strom beziehen.

Das bedeutet nicht, dass Deutschland grundsätzlich Frankreich, Norwegen oder anderen Ländern Geld dafür überweist, unseren Strom abzunehmen. Negative Preise entstehen auf dem gemeinsamen europäischen Strommarkt immer dann, wenn zeitweise mehr Strom angeboten als nachgefragt wird.

Für mich zeigt sich darin ein grundlegender Widerspruch eines Stromsystems, dessen Erzeugung zunehmend vom Wetter und nicht vom tatsächlichen Bedarf bestimmt wird.

Noch widersprüchlicher wird das Bild, wenn das Wetter umschlägt. Herrscht wenig Wind und scheint kaum Sonne, entsteht die sogenannte Dunkelflaute. Dann fehlt ausgerechnet der Strom jener Anlagen, auf denen das künftige deutsche Stromsystem zu einem erheblichen Teil beruhen soll. Und plötzlich schlägt das Pendel in die andere Richtung aus.

2025 gab es nicht nur Hunderte Stunden mit negativen Strompreisen, sondern zugleich 40 Stunden mit Großhandelspreisen von mehr als 300 Euro je Megawattstunde. Während der Dunkelflauten Ende 2024 waren sogar Preisspitzen von bis zu 936 Euro je Megawattstunde aufgetreten.

Für mich offenbart sich hier eine der grundlegenden Schwächen der Energiewende. Die installierte Leistung von Wind- und Solaranlagen kann noch so beeindruckend aussehen – sie sagt wenig darüber aus, ob der benötigte Strom zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich zur Verfügung steht.

Deutschland verfügt über verschiedene Möglichkeiten, Schwankungen bei der Stromerzeugung auszugleichen: Speicher, steuerbare Kraftwerke und Reserven sowie den Stromaustausch mit den europäischen Nachbarländern. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass bei jeder Dunkelflaute gleich die Lichter ausgehen. Die Behauptung, Deutschland stehe deshalb unmittelbar vor einem flächendeckenden Blackout, wäre unseriös.

Ebenso unseriös wäre es allerdings, daraus zu schließen, die Stabilität des Stromsystems sei damit automatisch gewährleistet. Je stärker die Stromerzeugung von Wind und Sonne abhängt, desto größer wird die Herausforderung, Erzeugung und Verbrauch zu jeder Sekunde im Gleichgewicht zu halten.

Die maßgebende Frage ist also nicht, ob Deutschland morgen im Dunkeln sitzt. Die Frage ist, welcher technische und finanzielle Aufwand notwendig ist, damit genau das nicht geschieht.

Während der untersuchten Dunkelflauten 2024 war die sichere Stromversorgung nach Angaben der Bundesnetzagentur jederzeit gewährleistet. Die Bundesnetzagentur sieht für die Zukunft dennoch einen erheblichen Bedarf an zusätzlichen steuerbaren Kraftwerkskapazitäten.

Auch Speicher können einen Teil des Problems entschärfen. Ende 2025 waren in Deutschland knapp 25 Gigawattstunden Batteriespeicherkapazität installiert. Je nach Szenario sieht Fraunhofer bis 2030 einen Bedarf von 100 bis 170 Gigawattstunden.

Doch selbst große Batteriespeicher lösen das Problem einer längeren Dunkelflaute nicht automatisch. Batterien können schließlich nur den Strom wieder abgeben, der zuvor gespeichert wurde.

Ich halte die gelegentlich vermittelte Vorstellung, man müsse lediglich genügend Windräder und Solaranlagen bauen und damit sei die zukünftige Stromversorgung gesichert, für irreführend.

Die eigentliche Herausforderung der Energiewende besteht nicht darin, möglichst viel Strom zu erzeugen. Sie besteht darin, genügend Strom genau dann bereitzustellen, wenn er gebraucht wird. Diese Aufgabe macht das System technisch aufwendig – und teuer.

4. Netze und Stromimporte – die unsichtbare Seite der Energiewende

Ein Windrad an der Nordsee nützt einem Industriebetrieb in Bayern wenig, wenn der Strom nicht dorthin transportiert werden kann. Deshalb benötigt die Energiewende nicht nur immer mehr Windräder und Solaranlagen, sondern auch ein Stromnetz, das mit dieser völlig veränderten Erzeugungsstruktur zurechtkommt.

Hier beginnt der nächste teure Teil des Experiments. Windstrom entsteht zu einem erheblichen Teil im Norden, große Verbrauchszentren liegen auch im Süden und Westen. Gleichzeitig speisen inzwischen Millionen dezentraler Anlagen Strom in die Netze ein. Das gesamte System muss deshalb in großem Umfang um- und ausgebaut werden.

Der Bundesrechnungshof bezifferte die bis 2045 erforderlichen Investitionen allein in die Stromnetze auf mehr als 460 Milliarden Euro. Bereits 2024 lag der Netzausbau nach seinen Angaben gegenüber der Planung rund sieben Jahre und 6.000 Kilometer zurück.

460 Milliarden Euro – nur für die Netze. Damit ist noch keine zusätzliche Kilowattstunde Strom erzeugt. Und fehlen Leitungen oder reichen deren Kapazitäten nicht aus, entstehen weitere Kosten. Dann muss in die Stromerzeugung eingegriffen werden: Anlagen werden hoch- oder heruntergeregelt, weil der erzeugte Strom nicht dort ankommt, wo er benötigt wird. Auch dieses Netzengpassmanagement muss bezahlt werden.

Die Kosten einer Windkraftanlage enden eben nicht am Fundament des Windrades. Und die Kosten einer Solaranlage enden nicht am Solarmodul. Um die Energiewende wirtschaftlich zu beurteilen, muss das gesamte System betrachtet werden, das notwendig ist, um den erzeugten Strom überhaupt nutzbar zu machen.

Hinzu kommt der europäische Stromhandel. Selbstverständlich ist es sinnvoll, dass europäische Länder Strom untereinander austauschen. Deutschland exportiert Strom, wenn er andernorts benötigt wird oder dort höhere Preise erzielt, und importiert Strom, wenn dieser im Ausland günstiger angeboten wird. Ein Stromimport ist deshalb für sich genommen noch kein Beweis für eine gescheiterte Energiewende. Doch die Zahlen des Jahres 2025 verdienen einen genaueren Blick.

Deutschland importierte 76,2 Terawattstunden Strom und exportierte 54,3 Terawattstunden. Unter dem Strich wurden damit 21,9 Terawattstunden mehr importiert als exportiert. Noch interessanter wird es, wenn man betrachtet, woher dieser Strom kam. Den größten einzelnen Anteil an den deutschen Stromimporten hatte 2025 ausgerechnet die Kernenergie: 22 Prozent beziehungsweise rund 14,3 Terawattstunden.

Das besitzt eine gewisse Ironie. Deutschland schaltet seine letzten Kernkraftwerke ab – und wenige Jahre später ist Kernenergie der größte einzelne Energieträger bei seinen Stromimporten.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Deutschland ausschließlich deshalb Atomstrom importiert, weil die eigenen Kernkraftwerke abgeschaltet wurden. Strom wird grenzüberschreitend vor allem nach Angebot, Nachfrage, verfügbaren Netzkapazitäten und Preisen gehandelt.

Aber man darf doch wohl fragen, wie überzeugend eine Energiepolitik ist, die eine CO₂-arme und wetterunabhängige Stromquelle im eigenen Land vollständig abschaltet und anschließend Strom importiert, der teilweise genau aus dieser Technologie stammt, oder?

Ein ebenso interessanter Blick gilt den deutschen Stromexporten: 2025 stammten 63,9 Prozent der deutschen Stromexporte aus erneuerbaren Energien. Deutschland exportiert also erhebliche Mengen erneuerbaren Stroms und importiert gleichzeitig Strom aus dem Ausland – darunter beträchtliche Mengen Kernenergie.

Das ist kein Widerspruch im physikalischen Sinne. Der europäische Strommarkt funktioniert stundenweise, nicht nach einer nationalen Jahresbilanz. Bei viel Wind und Sonne kann Deutschland Strom exportieren, während zu anderen Zeiten importiert wird. Politisch interessant ist dieser Befund trotzdem.

Eine nationale Energiewende lässt sich nur schwer als vollständig eigenständiges Erfolgsmodell darstellen, wenn ihre Funktionsfähigkeit gleichzeitig in einen europäischen Strommarkt eingebettet ist, in dem Nachbarländer weiterhin auf Kernkraft, Wasserkraft, Kohle und Gas setzen.

Für mich gehört auch diese Seite auf den Tisch, wenn über den Erfolg der Energiewende gesprochen wird. Nicht nur die Zahl der Windräder, nicht nur die installierte Solarleistung, sondern auch die Netze, ihre Kosten, die Eingriffe zur Stabilisierung des Systems und die Frage, auf welche Stromerzeugung der europäischen Nachbarn Deutschland zurückgreift, wenn die eigene Erzeugung wirtschaftlich oder mengenmäßig nicht ausreicht.

5. Kernkraft – erst abschalten, dann ersetzen

Am 15. April 2023 gingen die letzten drei deutschen Kernkraftwerke vom Netz. Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 erfüllten nach Angaben der Bundesregierung die geltenden strengen deutschen Sicherheitsvorgaben. Dennoch wurden sie abgeschaltet. Damit beendete Deutschland eine Technologie, die große Mengen Strom wetterunabhängig und mit vergleichsweise geringen CO₂-Emissionen erzeugen kann.

Die Gründe für den Atomausstieg sind bekannt: Unfallrisiken, Endlagerung radioaktiver Abfälle, hohe Kosten möglicher Neubauten und die Erfahrungen von Tschernobyl und Fukushima. Diese Argumente darf man nicht einfach vom Tisch wischen. Ebenso legitim ist aber die Gegenfrage: War es sinnvoll, mitten im Umbau des Energiesystems auf eine CO₂-arme und steuerbare Stromquelle vollständig zu verzichten? Andere Staaten beantworten diese Frage anders. Frankreich beispielsweise setzt weiterhin stark auf Kernenergie. Auch international ist von einem generellen Abschied von dieser Technologie wenig zu erkennen. Besonders deutlich zeigt sich das in China: Dort befinden sich derzeit 37 Kernreaktoren im Bau, weitere 44 sind geplant. Auch andere Länder bauen neue Reaktoren oder planen deren Errichtung. Deutschland entschied sich für einen anderen Weg.

Ich selbst war lange Zeit ein Gegner der Kernenergie. Unter den veränderten energie- und klimapolitischen Bedingungen sehe ich diese Frage heute anders. Für mich ist es kaum nachvollziehbar, CO₂-arme Kernkraftwerke abzuschalten und gleichzeitig weiterhin auf Kohlekraftwerke zu setzen, deren Stromerzeugung ein Vielfaches an CO₂ verursacht. Wer die Verringerung von CO₂-Emissionen zum übergeordneten Ziel erklärt, sollte erklären können, wie diese beiden Entscheidungen zusammenpassen.

Eine Äußerung des damaligen Wirtschafts- und Klimaschutzministers Robert Habeck aus dem April 2023 macht den Widerspruch für mich besonders deutlich. Während eines Besuchs in der Ukraine erklärte er:

„Die Ukraine wird an der Atomkraft festhalten. Das ist völlig klar – und das ist auch in Ordnung, solange die Dinger sicher laufen, sie sind ja gebaut.“

Warum soll der Weiterbetrieb sicherer Kernkraftwerke in der Ukraine „völlig klar“ und „in Ordnung“ sein, während Deutschland nahezu zeitgleich seine letzten drei Kernkraftwerke abschaltete? Auch die deutschen Anlagen waren schließlich gebaut – und sie liefen mindestens ebenso sicher.

Für mich offenbart sich hier eine schwer nachvollziehbare Doppelmoral: Was in der Ukraine energiepolitisch „in Ordnung“ ist, soll in Deutschland nicht vertretbar sein. Besonders widersprüchlich erscheint mir das vor dem Hintergrund, dass die Ukraine sich mitten in einem Krieg befand – ausgerechnet einem Szenario also, das für kerntechnische Anlagen zusätzliche Sicherheitsrisiken mit sich bringt.

Ob dieser Sonderweg Deutschlands klug war, sollte nicht nach politischen Glaubenssätzen beurteilt werden. Maßstab müssen Versorgungssicherheit, Kosten, Umweltfolgen und die tatsächlich vermiedenen CO₂-Emissionen sein.

6. Strompreise – wer bezahlt die Rechnung?

Über die Kosten der Energiewende wird häufig gesprochen, als ließen sie sich an einer einzigen Zahl ablesen: dem Preis einer Kilowattstunde Wind- oder Solarstrom. Das greift zu kurz. Zu den Kosten des Gesamtsystems gehören auch Netzausbau, Speicher, Reservekraftwerke, Netzstabilisierung, Förderprogramme und weitere Infrastruktur.

Der Bundesrechnungshof kritisierte ausdrücklich, dass die Bundesregierung solche Systemkosten bei ihrer Darstellung der Kosten erneuerbarer Energien nicht ausreichend berücksichtigt habe. Staatliche Zuschüsse könnten zudem den Eindruck erwecken, Energie werde billiger, obwohl ein Teil der Kosten lediglich an eine andere Stelle verschoben wird. Wohin sie letztendlich verschoben werden, wissen Sie!

Der Staat besitzt kein eigenes Geld. Was nicht über die Stromrechnung bezahlt wird, muss über Steuern, Abgaben oder neue Schulden finanziert werden. Am Ende bezahlt der Bürger. Und der wird in Deutschland ohnehin kräftig zur Kasse gebeten. Steuern, Sozialabgaben, Energiepreise und zahlreiche weitere staatlich beeinflusste Belastungen schmälern das verfügbare Einkommen. Werden Kosten der Energiewende durch staatliche Zuschüsse abgefedert, verschwinden sie deshalb nicht. Sie tauchen lediglich an anderer Stelle wieder auf – als Steuerlast oder, bei kreditfinanzierten Ausgaben, als zusätzliche Belastung öffentlicher Haushalte und künftiger Steuerzahler.

Der Bürger bezahlt die Energiewende also nicht nur an der Steckdose. Er finanziert sie auch als Steuerzahler. Was für private Haushalte das verfügbare Einkommen schmälert, kann für Unternehmen noch weitreichendere Folgen haben. Insbesondere für energieintensive Betriebe entscheidet der Energiepreis mit darüber, ob sich Produktion in Deutschland überhaupt noch rechnet.

Damit stellt sich die nächste Frage: Was bedeutet die deutsche Energiepolitik für einen Industriestandort, der auf eine sichere und international wettbewerbsfähige Energieversorgung angewiesen ist?

7. Industrie – wenn Energie zum Standortfaktor wird

Deutschland lebt stärker als viele andere westliche Staaten von seiner Industrie. Branchen wie Chemie, Metall, Glas, Papier und Maschinenbau benötigen große Mengen zuverlässig verfügbarer und bezahlbarer Energie. Das gilt für große Industriekonzerne ebenso wie für zahlreiche mittelständische Betriebe in diesen und anderen energieintensiven Branchen. Hohe Energiepreise treffen diese Branchen besonders.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die Produktion der energieintensiven Industriezweige zwischen Februar 2022 und März 2026 um 15,2 Prozent. Im selben Zeitraum ging dort die Zahl der Beschäftigten um 53.200 beziehungsweise 6,3 Prozent zurück. Doch diese Zahl bildet nur einen Teil des industriellen Stellenabbaus ab. Sie umfasst lediglich die von der Statistik als besonders energieintensiv eingestuften Branchen. Das Problem reicht inzwischen wesentlich weiter. Allein in der deutschen Automobilindustrie waren Ende Juni 2026 rund 42.300 Menschen weniger beschäftigt als ein Jahr zuvor. Auch in Metallindustrie, Chemie, Elektroindustrie und Maschinenbau ging die Beschäftigung zurück.

Die deutsche Industrie steht damit unter erheblichem Druck. Die Energiepolitik ist dafür nicht allein verantwortlich – aber bei einem Industriestandort, dessen Wettbewerbsfähigkeit wesentlich von einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung abhängt, kann sie auch nicht aus der Rechnung herausgenommen werden.

Es wäre unseriös, diese Entwicklung allein der Energiewende anzulasten. Der Ukrainekrieg – der von bellizistischen Ländern wie Frankreich, Großbritannien und Deutschland am Laufen gehalten und von den Steuerzahlern finanziert wird –, der Wegfall beziehungsweise die starke – hausgemachte und idiotische – Einschränkung günstiger russischer Energielieferungen, Sanktionen, internationale Konkurrenz, Konjunktur und zahlreiche weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle.

Die Energiepolitik gehört dennoch zur Standortfrage. Eine energieintensive Produktion, die Deutschland verlässt und anschließend in einem anderen Land unter möglicherweise schlechteren Umweltbedingungen stattfindet, ist für das Weltklima kein Gewinn. Sie ist zunächst einmal eine Verlagerung. Die Doppelmoral angeblich ökologisch ausgerichteter Parteien in Deutschland, in deren Reihen auch Kinderbuchautoren und Trampolinspringerinnen zu finden sind, lässt grüßen!

8. Was kostet das Gesamtsystem – und was bringt es?

Damit komme ich zu der Frage, die für mich über allen Einzelproblemen der Energiewende steht. Was kostet dieses Gesamtsystem tatsächlich? Nicht nur das Windrad, nicht nur das Solarmodul, sondern Windräder, Solaranlagen, Netze, Speicher, Reservekraftwerke, Netzstabilisierung, Förderprogramme, Rückbau und die Infrastruktur, die benötigt wird, damit dieses System jederzeit funktioniert.

Und was bringt dieser Aufwand? Deutschland verursacht nur einen begrenzten Anteil – unter zwei Prozent – der weltweiten CO₂-Emissionen. Selbst eine vollständig klimaneutrale deutsche Energieversorgung kann deshalb die Entwicklung des Weltklimas nicht allein bestimmen. Deutschland sonnt sich gerne in seiner ethischen Vorreiterrolle. Das Bedürfnis nach moralischer Überlegenheit ist hierzulande groß. Daraus folgt nicht, dass Deutschland nichts tun sollte. Aber die Frage nach der Verhältnismäßigkeit muss gestellt werden.

Welchen messbaren globalen Klimaeffekt erzielt eine Maßnahme? Was kostet sie? Welche wirtschaftlichen und sozialen Nebenwirkungen entstehen? Gibt es günstigere Möglichkeiten, dasselbe Ziel zu erreichen? Und welche Folgen hätte es, wenn sich einige der Annahmen, auf denen die zugrunde liegenden Klimamodelle und politischen Zielsetzungen beruhen, später als überzogen oder falsch herausstellen sollten?

Die wissenschaftlichen Unsicherheiten und die Frage nach dem tatsächlichen menschlichen Anteil an der Erwärmung habe ich in den vorangegangenen Kapiteln ausführlich behandelt. Ich möchte diese Diskussion hier nicht wiederholen. Für die Energiewende ergibt sich daraus jedoch eine einfache Forderung: Je größer die Kosten und je tiefer die Eingriffe in Wirtschaft und Gesellschaft, desto belastbarer müssen die Annahmen sein, mit denen sie begründet werden.

Der Bundesrechnungshof bezeichnete die Energiewende bereits 2024 als „nicht auf Kurs“. Seitdem sind Wind- und Solarenergie weiter ausgebaut worden. Die grundlegenden Herausforderungen – Netze, Speicher, gesicherte Leistung, Kosten und industrielle Wettbewerbsfähigkeit – sind damit aber nicht verschwunden.

Deutschland hat enorme finanzielle, wirtschaftliche und politische Ressourcen in dieses Projekt investiert. Deshalb reicht es nicht, die Energiewende daran zu messen, wie viele Windräder und Solarmodule gebaut wurden. Sie muss daran gemessen werden, ob sie am Ende eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung ermöglicht.

In meinen Augen ist die deutsche Energiepolitik unverhältnismäßig, ineffizient und doppelmoralisch. Sie können das gerne anders sehen.

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Anmerkungen und Quellen

Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser! Das Buch „Corona – das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben“ ist am 20. August 2026 im Online-Handel erschienen. Über Corona wurde viel geschrieben – meist über einzelne Aspekte. Dieses Buch versucht, die vielen Teile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. In 18 Kapiteln werden die politischen, gesellschaftlichen, medizinischen, medialen und psychologischen Facetten der Corona-Zeit: von Zahlen und Impfkampagne über Grundrechtseingriffe, RKI-Protokolle und mediale Meinungslenkung bis hin zu Widerstand und der bis heute unzureichenden Aufarbeitung beleuchtet.

Das Buch richtet sich besonders an Menschen, die angesichts widersprüchlicher Darstellungen noch immer fragen: Was ist damals eigentlich geschehen? Es liefert keine vorgeschriebene Antwort, sondern Zusammenhänge, Widersprüche und unterschiedliche Perspektiven als Grundlage für das eigene Urteil.

Mein Buch „Eine Reise zum Selbst“ wurde am 2. Juli 2026 veröffentlicht. Die Texte dieses Buches laden dazu ein, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen, ohne neue Dogmen zu schaffen. Sie verbinden Erkenntnisse aus Philosophie, Spiritualität, Psychologie und Lebenserfahrung zu einer verständlichen und lebensnahen Reflexion über das Menschsein. Themen wie Selbstreflexion, die Kraft des gegenwärtigen Augenblicks, Geben und Empfangen, Dankbarkeit, Liebe, Toleranz, persönliches Wachstum und der Umgang mit den Herausforderungen des Lebens bilden die Wegmarken dieser Reise.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht. Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Luftaufnahme eines riesigen Solarparks mit Windturbinen und Hochspannungs-Übertragungstürmen

Bildquelle: graphicorion / shutterstock


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