Indoktrination II | Von Markus Fiedler

Ein Standpunkt von Markus Fiedler.

Einleitung

Nach der Veröffentlichung meines ersten Beitrags über Schulmaterialien, die eindeutig den Versuch einer Indoktrination von Schülern darstellen,(1) habe ich eine Menge an Zuschriften bekommen.

Viele Lehrer schickten mir zahlreiche weitere Befunde aus Unterrichtsmaterialien zu, die ein ähnlich desolates Bild zeigten. Der Tenor dieser Zuschriften war: Es ist alles noch viel schlimmer. Auffällig an diesem Material war, dass die Indoktrination nicht erst bei den Schülern beginnt, sondern durch zahlreiche Handreichungen Lehrer in der Überzeugung gestärkt werden, zu einem Thema eine bestimmte Sichtweise den Schülern näher zu bringen. Diejenigen, die diese Handreichungen nicht hinterfragen und durch eigene Recherche den angeblichen Fakten auf den Grund gehen, laufen Gefahr gegen das Indoktrinationsverbot des Beutelsbacher Konsens zu verstoßen. Und wie auch im Beutelsbacher Konsens bereits angedeutet, sind besonders Fächer wie Gemeinschaftskunde, Politik und Geschichte für Manipulationsversuche seitens der Schulbuchverlage und damit indirekt seitens des Staates anfällig.

Anders als Sie vielleicht denken ist die Lehre nicht wirklich frei von staatlicher Bevormundung. Der Staat bestimmt mittels Zulassungsverfahren von Unterrichtsmaterialien mit, welche Bücher im Unterricht verwendet werden sollen und welche nicht. Eine Fachschaft in einer Schule kann dann für den Unterricht nur Bücher auswählen, die das besagte Zulassungsverfahren der Kultusministerkonferenz bestanden haben.(2) Andere Bücher stehen nicht zur Auswahl. Man kann zwar als Lehrer eigene Lernmittel, z.B. einzelne Arbeitsblätter verwenden, allerdings eröffnet das nicht die Möglichkeit selbst erstellte Werke in Form von Büchern an die Schüler auszugeben, so etwas unterliegt dann wieder der Zulassung durch die Kultusministerkonferenz bzw. den Kultusministerien der einzelnen Länder.(3)

Ein Kollege machte mich darauf aufmerksam, dass der Beutelsbacher Konsens in den 1970er Jahren ursprünglich missbräuchlich gegen Lehrer angewendet wurde, die man in eine linksradikale Ecke verortete. Das will ich gar nicht in Abrede stellen, dennoch ist der Wortlaut des Konsens aktueller denn je. Denn gegen den Wortlaut verstoßen nunmehr nicht nur irgendwelche vorgeblichen Randgruppen sondern es ist anscheinend breiter Konsens in der überwiegenden Mehrheit der Lehrerschaft geworden, dass der Beutelsbacher Konsens nicht mehr gilt. Das zeigen sie durch ihr Verhalten und die Auswahl der Unterrichtsmaterialien. Behauptet wird selbstverständlich das Gegenteil. Denn auch die Curricularen Vorgaben im Land Niedersachsen berufen sich wie dieselben von anderen Bundesländern auf den Beutelsbacher Konsens. Rufen wir uns dessen Wortlaut noch einmal ins Gedächtnis:

1. Überwältigungsverbot.

Es ist nicht erlaubt, den Schüler – mit welchen Mitteln auch immer – im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der “Gewinnung eines selbständigen Urteils” zu hindern. Hier genau verläuft nämlich die Grenze zwischen Politischer Bildung und Indoktrination. Indoktrination aber ist unvereinbar mit der Rolle des Lehrers in einer demokratischen Gesellschaft und der – rundum akzeptierten – Zielvorstellung von der Mündigkeit des Schülers.“

2. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen.

Diese Forderung ist mit der vorgenannten aufs engste verknüpft, denn wenn unterschiedliche Standpunkte unter den Tisch fallen, Optionen unterschlagen werden, Alternativen unerörtert bleiben, ist der Weg zur Indoktrination beschritten.

(Beutelsbacher Konsens von 1977, Landeszentrale für politische Bildung, Baden-Württemberg) (4)

Eine Kollegin, die zu mir Kontakt suchte, hat zum gleichen Thema bereits ein ganzes Buch verfasst, in das ich vor Veröffentlichung Einsicht nehmen konnte. Sie schreibt einleitend zum derzeitigen Zustand des Bildungswesens folgendes:

Wer sich mit Schulbüchern über die Zeiten und Länder hinweg beschäftigt, merkt sehr bald, dass die staatlich kontrollierten Schulen in allen Ländern über alle Zeiten hinweg immer dieselbe Aufgabe zu erfüllen haben: Sie sollen die Jugend formen für die Stabilisierung des jeweiligen Gesellschafts-, Eigentums- und Ökonomiemodells, den Nachwuchs heranziehen für Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Militär und Kirche.“(5)

Dieses Rechercheergebnis der Kollegin steht aber im Konflikt mit dem eigentlichen Bildungsauftrag. Dazu schreibt sie ganz richtig:

Der Bildungsauftrag der Schule wird in den Schulgesetzen der Länder definiert. Das Niedersächsische Schulgesetz formuliert in §2, der Bildungsauftrag habe sich an den Grundlagen des Christentums, des europäischen Humanismus, Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen zu orientieren, die Schüler sollten in die Lage versetzt werden, sich umfassend zu informieren und die Informationen kritisch zu nutzen. Dafür habe die Schule die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln. Die Schule soll Lehrkräften…die Gestaltungsfreiheit bieten, die zur Erfüllung des Bildungsauftrags erforderlich sind.(6)

Die Schule soll demnach den Schüler zum Demokraten erziehen, das wissen wir bereits vom Urheber des Beutelsbacher Konsens.(7) Die Kollegin aber sieht hier das zentrale Problem. Unsere sogenannte Demokratie ist nichts weiter als das Schauspiel einer Demokratie. Genutzt wird zu diesem Zweck die Form der repräsentativen Demokratie, die es erlaubt, Entscheidungen gegen den Mehrheitswillen des Volkes durchzudrücken. Diese Entscheidungen dienen den Eliten und nicht der breiten Masse der Bevölkerung.

Aktualindoktrination und Tiefenindoktrination nach Prof. Rainer Mausfeld

Unter Bezugnahme auf Walter Lippmann und Edward Bernays verweist die Lehrerin in diesem Zusammenhang auf die ständige Notwendigkeit der Eliten, die öffentliche Meinung zu steuern, damit die Wähler das tun, was von der Politik bzw. nicht gewählten und unerkannt bleibenden Machthabern im Hintergrund gewollt ist. In diesem Zusammenhang kann man im Buch lesen:

Rainer Mausfeld, Prof. emeritus für Kognitionspsychologie an der Universität Kiel,

hat sich intensiv mit den westlichen Demokratien beschäftigt. Er beschreibt die Entstehung gigantischer Machtstrukturen, die nicht demokratisch legitimiert sind, keiner Rechenschaftspflicht unterliegen, öffentlich unsichtbar bleiben und durch die Verschmelzung mit staatlichen Organisationsstrukturen zunehmend verrechtlicht werden.

Die Öffentlichkeit werde durch Meinungsmanagement gesteuert, der öffentliche Debattenraum sei in den letzten 50 Jahren immer weiter eingeschränkt worden. […]

Schon Noam Chomsky hatte darauf aufmerksam gemacht, dass die Menschen passiv und fügsam gehalten würden durch eine strikte Begrenzung des Spektrums akzeptabler Meinungen, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums gefördert werde. Das gebe den Menschen das Gefühl, dass freies Denken stattfinde.

Kluge Leute haben das Problem mit dem Journalismus schon vor 100 Jahren erkannt, es ist nicht neu. 1919 erschien The Brass Check von Upton Sinclair, einem sozialistischen Schriftsteller der USA. Ein brass check war ein Coupon, den der Freier am Bordelleingang löste, um ihn der Frau seiner Wahl zu übergeben. So auch in den Medien: Die Eigentümer kaufen sich ihre Journalisten, auch gerne bei der AP (Associated Press), der größten Presseagentur weltweit, und lassen schreiben, was die Leser lesen sollen.

Rainer Mausfeld kommt zum Punkt, mit dem sich diese Studie befasst: Wie wird die Meinung gesteuert? Er unterscheidet zwischen Aktualindoktrination und Tiefenindoktrination. Für erstere seien die Medien zuständig, Rundfunk, Fernsehen und Presse, für die Tiefenindoktrination die Bildungseinrichtungen, also die Universitäten und Schulen.“ (8)

Die Tiefenindoktrination in der Schule verankert und zementiert bei den Schülern ein Weltbild, das später nur schwerlich zu ändern ist. Am konkreten Beispiel „Klimawandel“ kann man das erklären. warum kleben sich viele junge Menschen derzeit aus Protest überall fest? Weil sie die nahende Klimakatastrophe fürchten. Es ist ihnen teilweise mittels Verzerrung von Daten oder aber unter vorsätzlicher Vorspiegelung falscher Tatsachen eingehämmert worden, dass wir alle sterben müssen, wenn wir nicht sofort auf eine CO2– neutrale Wirtschaft umschwenken. Schüler haben Unterrichtsinhalte zum menschgemachten Klimawandel und Propagandafilme wie „Eine unbequeme Wahrheit“ vom selbsternannten Klimapapst Al Gore nicht hinterfragt. Sie glauben einfach das, was ihnen gesagt wurde und sind nur in den seltensten Fällen für sachliche Argumente zugänglich. Einige von Ihnen enden dann als besagte Klebezombies an teuren Gemälden oder auf der Straße. Ganz nebenbei, diese Klebezombies werden selbstverständlich mit viel Geld gefördert und für den Protest ausgebildet. Unter anderem durch den sogenannten „Climate Emergency Fund“.(9) Das glauben Sie nicht? Dann folgen Sie der Fußnote.(10)

Bevor aber die Schüler in dieser Form manipuliert werden können, müssen zunächst die Lehrer davon überzeugt werden, das richtige zu tun. Mit welchen Materialien dies in Handreichungen und Schulbüchern geschieht zeige ich im Folgenden an einigen Beispielen.

Die Farben der „Global Goals“

Die globalen Ziele oder „Global Goals“ werden im direkten Zusammenhang mit dem von Klaus Schwab und dem Wirtschaftsforum in Davos propagierten „Great Reset“ verbreitet.(11)

Unter globalgoals.org kann man lesen, dass diese Initiative u.a. gezielt Material für Schulen bewirbt. Dort findet man beispielsweise Unterrichtsmaterial für den Englischunterricht (für Muttersprachler) mit dem Titel:

„BE A FACTIVIST! Dive into the data on Global Goal 4“,

was soviel heißt wie:

SEIEN SIE EIN FAKTIVIST! Tauchen Sie ein in die Daten zu Global Goal 4“.(12)

Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Schüler im Alter von 10 Jahren oder höher.

In einem weiteren Unterrichtsmaterial namens

„FLIP THE SCRIPT! Celebrate Global Goal 4 on World Children’s Day“

wird gefordert:

Der Weltkindertag ist der jährliche Aktionstag von UNICEF für Kinder von Kindern. Es ist ein Tag, an dem Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt ihre Stimme erheben, um Erwachsene dazu aufzurufen, eine bessere Zukunft zu schaffen #ForEveryChild.“(13)

Das klingt alles sehr den Kindern und den Menschen zugewandt. Dass der Davos-Clique um Klaus Schwab allerdings nicht über den Weg zu trauen ist, sollte Lesern der unabhängigen Medien inzwischen hinlänglich bekannt sein.

Die Seite Globalgoals.org wird betrieben vom „Project Everyone“.(14) Diese Organisation sagt über sich selbst:

Wir „machen“ Kampagnenmaterialien, einzigartige Installationen, bahnbrechende Dokumentationen, einzigartige Events und so viel Wirkung wie möglich.

Wir sind eine gemeinnützige Kommunikationsagentur, die sich aus einem engagierten Team von Aktivisten und Kommunikatoren zusammensetzt, die im Herzen eines globalen Netzwerks von Organisationen der Zivilgesellschaft, Partnern aus dem Privatsektor, Marken, Regierungen und UN-Agenturen sitzen.

Die 17 globalen Ziele stehen im Mittelpunkt unseres Handelns – Bewusstsein und Akzeptanz fördern –, um eine Welt zu schaffen, in der extreme Armut beseitigt, der Klimawandel angemessen angegangen wird und Ungerechtigkeit und Ungleichheit inakzeptabel sind.“(Maschinelle Übersetzung) (15)

Dieser Text trieft nur so von Werbesprech und blumigen Worthülsen. Der aufgeklärte Bürger wird hier sofort misstrauisch und fragt: Wer finanziert diese Truppe? Nun, das sind u.a. die Bill & Melinda Gates Stiftung, Google, Salesforce und Unicef ausweislich der genannten Homepage.(16) (17)

Bill Gates eigene Stiftung fördert dieses Projekt? Dann wissen Sie in etwa, wohin die Reise geht:

„Impfungen“ von 7 Milliarden Menschen, drastische Bevölkerungsreduktion, Eugenik unter dem schön klingenden Namen Transhumanismus und Geburtenkontrolle, man munkelt, dass dies nach sozialer und ethnischer Zugehörigkeit geschehen soll.(18) Und natürlich Totalüberwachung u.a. mit dem Programm „ID2020“.(19) Gucken Sie dazu auch unbedingt die ARTE Dokumentation „Die Rockefeller Welt. Bloß keine Tochter.“ (Link in den Fußnoten) (20)

Wenn Sie Klaus Schwab noch mit dazu nehmen sind wir beim „Great Reset“, also dem gezielten An-die-Wand-fahren ganzer Volkswirtschaften, Einführung von digitalem Geld und Versklavung der Bürger.(21)

„Dir wird nichts gehören und Du wirst glücklich sein.“(22)

das klingt für den eingeweihten Kinobesucher wie eine Kopie der Dystopie „The Giver“ bzw. im deutschen „Hüter der Erinnerung“.(23)

Sie werden sich bei so vielen sensationellen Zukunftsaussichten, die sich hinter den „Global Goals“ verstecken, sicher freuen, dass die „Globalen Ziele“ in Unterrichtsmaterialien für Berufsschulen thematisiert werden. Allerdings muss ich Sie enttäuschen. Die Unterrichtsmaterialien beschäftigen sich vollkommen unkritisch mit den „Globalen Zielen“.

Im Buch „Wirtschafts- und Sozialkunde“ vom Merkurverlag Rinteln für Bankkaufmänner und -frauen finden wir im Lernfeld 6 zum Thema „Marktmodelle anwenden“ die 17 globalen Ziele mit der bunten Originalgrafik auf S.308.

Abb.1:Die globalen Ziele“ im Buch „Wirtschafts- und Sozialkunde“, 2. Auflage 2021, Merkurverlag, S.308 (24)

Auf Seite 309 gibt es Aufgaben dazu. Diese lauten u.a.:

Entwickeln Sie mögliche Vorschläge für Einsparungen von CO2 beim Konsum. […] Entwickeln Sie vier marktkonforme Umweltschutzmaßnahmen, die in Ihrer Stadt oder Kommune umgesetzt werden können. […] Falls im Laufe der Jahre in Deutschland die im Rahmen der Agenda 2030 angestrebten Ziele absehbar nicht erreicht werden, müsste die Bundesregierung entsprechend handeln. Entwickeln Sie einen Maßnahmenplan, wie ein solches Eingreifen der Bundesregierung aussehen könnte und beurteilen Sie Ihre Vorschläge hinsichtlich einer möglichen Reaktion der Bevölkerung“.

Auf der folgenden Seite sollen die Schüler über das Pro und Contra einer Zementfabrik diskutieren. Das Ziel des Unterrichts ist nur schwerlich nicht zu erkennen. Es geht darum, den Schülern eine kritische Haltung zu Zementfabriken wegen ihrer CO2-Emmissionen einzuhämmern.

Ich dachte immer, dass Zement Grundvoraussetzung für die Erbauung von Gebäuden ist. Hat sich hier etwas geändert? Ohne Zement keine Gebäude. Sollen wir demnächst in Zelten hausen?

Hier wird an keiner Stelle gefragt, ob die genannten Maßnahmen der „Global Goals“ bzw. der Agenda 2030 überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar sind und ob man nicht mal bei Bill Gates, und Klaus Schwab genauer nachfragen sollte, worum es den angeblichen Philanthropen eigentlich geht. Stichwort: Eugenik.

Die Wikipedia als verlässliche Quelle

Die Leser, die Dirk Pohlmann und mich im Format „Geschichten aus Wikihausen“ die letzten vier Jahre verfolgt hat, werden wissen, dass die Wikipedia alles andere als eine verlässliche Informationsquelle ist. Die Wikipedia ist eine Seite zur massenwirksamen Propaganda, und das insbesondere in Themenfeldern die die aktuelle Politik, Geopolitik, Gesellschaftswissenschaften im Allgemeinen oder aber auch die Pharmazie (wie z.B. das Themenfeld „Covid-19“) betreffen.(25) Sie profitiert von einem sorgsam gepflegten Bild ihrer selbst in der Öffentlichkeit, das ihre angebliche Neutralität, Überparteilichkeit und demokratische Strukturen lobpreist. Dieser Nimbus führt dazu, dass Leser der Wikipedia vertrauen. Aber nichts davon ist wahr. Es handelt sich hierbei um handfeste Lügen.

Wir haben in langjähriger Arbeit viele Beweise dafür gefunden, dass ein kleiner „Innerer Zirkel“ bestehend aus etwa 80 bis 200 Personen die Wikipedia im politischen Bereich vollkommen unter ihrer Kontrolle hat und im Sinne der Reichen und Mächtigen (Bill Gates, Klaus Schwab und co. bzw. im Sinne des westlichen Bündnisses oder der NATO) Wikipediaeinträge manipuliert.

Wir nannten diesen „Inneren Zirkel“ die „Junta“ oder auch „das Politbüro“ wie er auch wikipediaintern von Kritikern bezeichnet wird.

In der Sendung Nr. 76 vonGeschichten aus Wikihausen“ haben wir uns mit der Indoktrination von Schülern in Schulmaterialien in Bezug zur Wikipedia beschäftigt.(26) Darin thematisierten wir ausführlichst Unterrichtsmaterialien für den Geschichtsunterricht vom Westermann-Verlag.

Im Heft „Praxis Geschichte“ Ausgabe 5/2022 wurden die Themen „Legenden, Mythen, Lügen – Kontinuität und Wandel“ abgehandelt. Kurz: Es ging um die berühmt berüchtigten „Verschwörungstheorien“.(27)

Leider erwies sich das Heft als Ansammlung von hausgemachten Verschwörungstheorien des Westermann-Verlags selbst.

Im Heft findet man beispielsweise unter anderem auf S.50 einen Artikel von Janett Herzog über die Wikipedia.

Abb.2: Praxis Geschichte: Legenden, Mythen, Lügen – Kontinuität und Wandel. Ausgabe 5/2022 (September). Westermann-Verlag, S.50 (28)

Sie schreibt darin zunächst vollkommen richtig:

Einzelpersonen, PR-Agenturen oder Interessengruppen können hier [in der Wikipedia] in der Tarnung eines Lexikonbeitrages gezielt Meinungen und Informationen – auch Fehlinformationen – streuen.“

Das ist eine löbliche Erkenntnis. Danach kommt sie aber zur folgenden steilen These:

Dennoch kennt die Wikipedia-Community Maßnahmen und ihren Idealen, wie Neutralität und Transparenz, nahe zu kommen. Die aktuellen Artikel „Russischer Überfall auf die Ukraine 2022“ und „Falschinformationen zur COVID-19 Pandemie“ unterliegen beispielsweise einem Schutzstatus, der es nur erfahrenen und verifizierten Autorinnen und Autoren erlaubt, diese Artikel zu ändern. Beiträge die anfällig für Vandalismus, parteiische Bearbeitung und Ähnliches sind, können von gewählten Administratorinnen und Administratoren mit einem Seitenschutz versehen werden.“

Der naive Leser erfährt hier in etwa, dass es angeblich ein ausgeklügeltes demokratisch kontrolliertes Sicherheitssystem gäbe, dass Manipulationen der Wikipedia weitestgehend unmöglich machte. Wenn man aber weiß, dass dieses Sicherheitssystem vollkommen korrumpiert ist, dann sieht die Sache schon anders aus. Die eingangs erwähnten Wikipedianer aus dem „Inneren Zirkel“ bzw. der „Junta“ organisieren sich in soziale Gruppen aus sogenannten „Sichtern“ und „Administratoren“. „Sichter“ sind die Gatekeper der Wikipedia, sie bestimmen, was in einem Artikel zu lesen ist und was nicht. Sie können Artikelversionen freischalten. Wenn jemand immer wieder zwar faktisch richtige aber unliebsame Daten einträgt oder aber Propagandapassagen austrägt sorgen die Sichter der „Junta“ dafür, dass diese Änderungen in der Wikipedia nicht öffentlich sichtbar werden, sondern allenfalls nur noch durch intensive Suche in der Versionshistorie des Artikels zu finden sind. Des Weiteren bitten die Sichter regelmäßig die Administratoren ihrer Wahl, unliebsame Wikipediaschreiber notfalls lebenslänglich aus der Wikipedia auszusperren. Hierdurch entsteht über die Zeit eine sortenreine Wikipedia-Gemeinschaft, aus deren Mitte dann die Administratoren bestimmt werden. Stellen Sie sich vor, Sie dürfen prinzipiell wählen, werden aber wegen abweichender Meinung aus der Gemeinschaft und damit von der Wahl ausgeschlossen. Sind das demokratische Strukturen? Wohl kaum. Die Wikimedia Foundation in Kalifornien, die die Inhalte des Scheinlexikons zu verantworten hat, deckt und unterstützt offenbar diesen Missstand jetzt schon seit über 20 Jahren. Man konnte aus dieser Richtung bisher keinen Impuls zur Erneuerung der Wikipedia erkennen. Es handelt sich also um keinen Fehler sondern ein gewolltes Versagen der Wikipedia.

Das alles habe ich bereits in meiner allerersten Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ im Detail nachgewiesen.(29)

Von alle dem erfahren wir in Jeanett Herzogs Artikel exakt gar nichts.

Wie totalitär das Denken von Wikipedianern ist, kann man sehr schön an einigen Zitaten erkennen. Ein Administrator, der mir schon vor sieben Jahren äußerst negativ aufgefallen ist, ist „JD“. Er übt dieses Amt seit 2005 aus.(30)

Auch er hat reihenweise unliebsame Schreiber aus der Wikipedia geworfen und deren Konten gesperrt. So geschehen beispielsweise im Artikel zum Historiker Dr. Daniele Ganser, der sich mit einer seit fast 10 Jahren anhaltenden massiven Rufmordkampagne in der Wikipedia konfrontiert sieht.

Der Administrator „JD“ schreibt auf seiner eigenen Unterseite über Administratoren:

Die erste Frage, die du dir in dieser Situation stellen sollst, ist nicht die naive Frage, ob du Recht hast, sondern die knallhart realistische, wen du vor dir hast. Frage als erstes nicht “was ist Wahrheit”, sondern “wer hat die Macht”. Du stehst also einer fremden Person gegenüber. Tritt diese Person herrisch auf, macht dir Vorschriften und bombardiert dich mit Abkürzungen wie z.B. NPOV, hast du nicht etwa einen irren “Troll” vor dir, sondern einen “Administrator”; dessen Spezialität ist es, sich ungebeten in fremde Angelegenheiten zu mischen. Tritt dieser Andere hingegen bescheiden, zurückhaltend, kompromissbereit und streng sachlich argumentierend auf, ist er ein armes Würstchen wie du. […] Das erste, was du wissen musst, ist, Administratoren haben die Macht und wer die Macht hat, muss nicht argumentieren. Er besitzt nicht nur die drei ominösen Knöpfe mehr, mit denen er deine Artikel schützen, löschen, und deinen Account sperren kann; er dominiert auch das öffentliche Geschehen auf den offiziellen Wikipediaseiten und verfügt über ein Beziehungsnetz zu anderen Administratoren. Seine Macht – gegenüber so einem armen Würstchen wie dir – ist absolut, er kann machen was er will, und niemand wird ihn daran hindern.(31)

Das kommt aus der Feder eines Administrators, der sein Amt seit über 17 Jahren ausübt, haben Sie noch weitere Fragen?

Was JD nicht geschrieben hat, ist, dass es auch einige Sichter gibt, die äußerst gut in der Wikipedia vernetzt sind, und daher sich fast alles erlauben können.

Und da verwundert es schon, dass Janett Herzog mit ihren Beispielen für ein angeblich sauber funktionierendes Anti-Vandalismussystem der Wikipedia rein zufällig die Artikel benennt, die genau von solchen sehr gut vernetzten Schreibern der Wikipedia mit Abstand am häufigsten editiert werden.

Der Artikel „Russischer Überfall auf die Ukraine 2022“ wird von den Autoren „LennBr“ und „Anidaat“ dominiert.(32) Diese beiden gehören zur „Junta“ und sind bereits ausführlich in unseren Sendungen wegen Ihrer NATO-treuen Haltung und massiven Manipulationen in der Wikipedia thematisiert worden.

Der Artikel „Falschinformationen zur COVID-19 Pandemie“ wird zu über 50% vom Autor „EinBeitrag“ editiert.(33) Dieser Autor ist identisch mit „Kopilot“ bzw. „Jesusfreund“ und kam schon als unfreiwilliger Protagonist in meinen beiden Dokumentationen vor.(34) Er ist bekannt als äußerst dogmatischer Autor, der militant gegen alle vorgeht, die nicht seiner Linie folgen. Er lässt mit Hilfe der Administratoren reihenweise Wikipediaschreiber sperren, die ihm im Weg stehen bei seiner Arbeit in der Wikipedia. Und dieser Autor arbeitet sehr viel, schreibt rund um die Uhr, fast jeden Tag im Jahr in die Wikipedia und kommt so auf Spitzenwerte von über 2500 Einträgen im Monat.(35)

Welchen Unsinn von „EinBeitrag“ in den Covid-19 Artikel eingetragen wurde, haben wir in der eingangs erwähnten Sendung 76 ausführlich thematisiert.(36)

Interessanter Weise erwähnt Janett Herzog nur noch einen weiteren Artikel aus der Wikipedia namens ,,Ritualmordlegenden”. Und genau dieser Beitrag wird mit über 91% Textanteil vom selben Autor „EinBeitrag“ und seinen Altkonten „Kopilot“ und „Jesusfreund“ dominiert.(37)

Die Frage stellt sich also zwangsläufig, ob die Frau Herzog hier rein zufällig aus über zwei Millionen Wikipediaartikeln exakt drei heraussucht, die von der Junta bzw. von „Einbeitrag“ editiert werden oder aber ob es hier Verbindungen zur Wikipedia in Vorbereitung dieses Artikels gab. Ich habe dazu dem WestermannVerlag eine ausführliche Presseanfrage geschickt, deren Beantwortung seitens von Frau Herzog laut Verlag abgelehnt wurde. Seitens des Verlags wollte man sich offenbar auch nicht äußern. Der Emailverkehr zu diesem Thema brach ab. Die Anfrage finden Sie im Fußnotenapparat im vollen Wortlaut.(38)

Insgesamt wirft dieser Artikel ein denkbar schlechtes Licht auf den Westermann-Verlag. Es verhärtet sich der Eindruck, dass Frau Janett Herzog versucht, den Leser hinter das Licht zu führen. Der Verlag deckt offenbar dieses Handeln.

Die wehende Fahne auf dem Mond

Das Thema „Verschwörungstheorien“ findet sich unterdessen nicht nur beim Westermann-Verlag in inflationärem Ausmaß sondern auch bei vielen anderen Verlagen.

Ein weiteres Beispiel für die Übernahme derartiger politischer Kampfbegriffe in Schulliteratur finden wir beim Ernst Klett-Verlag im Geschichtsbuch Zeitreise für die Klassen 9 und 10.

In der ersten Auflage aus dem Jahr 2020 finden wir in der Version für das Land Niedersachsen auf Seite 98 das Kapitel

Die Mondlandung – Eine Verschwörung?“

Gleich ganz oben links auf der Seite finden wir ein Bild der Terroranschläge auf die Zwillingstürme des Word Trade Centers.

Hier werden zwei Themen vermischt, was vollkommen unzulässig ist. Die Bewertung der Mondlandung hat keinen Einfluss auf die Bewertung der Terroranschläge von 9/11 und umgekehrt. Was soll diese von Hetzblättern wie taz und Tagesspiegel bekannte Verklammerungs-Psychologie in Schulbüchern? Schon das wäre ein Grund, dieses Schulbuch nicht als Unterrichtsmaterial zuzulassen.

Im Kapitel „Was sind Verschwörungstheorien?“ lesen wir auf der gleichen Seite:

Eine Verschwörungstheorie beruht meist auf einer falschen Nachricht („Fake-News“), die eine völlig neue, oftmals verblüffende Erklärung für einen Sachverhalt liefert – z.B. dass die Mondlandung 1969 in Wahrheit in einem Filmstudio gedreht worden sei […]. Verschwörungstheoretiker meinen meist genau zu wissen, wer „hinter all dem steckt“: z.B. Geheimdienste, „die“ Amerikaner, „die“ Juden oder „die“ Medien. Doch den Grund gibt es nicht, weil in der Realität viele Dinge miteinander zusammenhängen. Deshalb sind Verschwörungstheorien unwissenschaftlich.“

Abb.3: Geschichtsbuch Zeitreise 9 / 10. Ernst Klett-Verlag, 2020. S.98 (39)

Wer hat in der Geschichte jemals „die Juden“ für eine angeblich gefälschte Mondlandung beschuldigt? (40) Diese Schuldzuweisung gab es niemals in der Öffentlichkeit! Was für ein unglaublicher Nonsens wird hier den Schülern in die Köpfe indoktriniert!? Das was hier der Klett-Verlag veranstaltet, wäre vielleicht in der DDR noch als gesinnungstreue Literatur denkbar gewesen, aber in der Bundesrepublik sollte so etwas niemals in Schulliteratur stehen. Dennoch ist es so! Durch solch dummdreist erfundene Geschichten über irgendjemanden, der Juden für Ereignisse rund um die Mondlandung beschuldigt habe, bringt der Klett-Verlag die jüdische Religionsgemeinschaft in Verruf. Denn auch wenn hier eine Schuld „der Juden“ sofort verneint wird, ein wenig bleibt immer hängen an den unrechtmäßig Beschuldigten. Denken Sie jetzt bitte nicht an einen rosa Elefanten! Und siehe da, da galoppiert er schon. Das sind Grundlagen der Psychologie im ersten Semester. Ich gehe davon aus, dass man beim Klett-Verlag genügend Kompetenz besitzt, so eine Wirkung vorauszuahnen. Und man bringt trotzdem den Vergleich. Insofern sollte man mal darüber nachdenken, ob beim Klett-Verlag nicht der ein oder andere Antisemit sein Werk verrichtet.

Naheliegend ist jedenfalls, dass im Buch geschichtliche Ereignisse auf Teufel komm’ raus konstruiert werden. Man konstruiert um „Verschwörungstheorien“ eine No-Go Area in dem man zwanghaft den Begriff mit allerlei Negativbegriffen aus dem dritten Reich belegt. So rückt man Verschwörungstheoretiker in ein Umfeld von Holocaustleugnern, Antisemitismus, Nazis und Reichsbürgern. Das Ziel dahinter ist klar: Wenn ein Schüler sich entscheidet, von der vorgegebenen Doktrin abzuweichen, muss er damit rechnen, nicht nur als Verschwörungstheoretiker, sondern zusätzlich als Nazi und Antisemit bezeichnet zu werden.

Im Buch steht weiter:

Verschwörungstheorien können aber auch zu einer Gefahr für die Demokratie werden“.

Dem kann man nur beipflichten. Das was der Klett-Verlag hier zur Mondlandung verbreitet, sind waschechte Fake-News und Verschwörungstheorien nach eigener Definition des vorliegenden Schulbuches.

Wir erinnern uns:

Eine Verschwörungstheorie beruht meist auf einer falschen Nachricht („Fake-News“), die eine völlig neue, oftmals verblüffende Erklärung für einen Sachverhalt liefert […]“ (41)

So erzeugt man keine Demokraten!

Auf der Seite 99 gibt es dann mehrere Aufgaben rund um das Thema Verschwörungstheorien.

In einer Tabelle werden angebliche Behauptungen zu Verschwörungstheorien den angeblich passenden Gegenargumenten gegenübergestellt.

Abb.4: Geschichtsbuch Zeitreise 9 / 10. Ernst Klett-Verlag, 2020. S.99 (42)

Gleich als zweites Argument steht dort:

Auf dem Mond gibt es keinen Wind, jedoch scheint die von den US-Astronauten aufgestellte US-Flagge auf einigen Filmaufnahmen zu flattern.“

Als Gegenargument wird angeboten:

Die Flagge flattert immer nur dann, wenn sie zuvor von einem Astronauten berührt worden war.“

Die Schüler fühlen sich jetzt sicher gerüstet, gegen einen angeblichen Verschwörungstheoretiker zu argumentieren. Diese Sicherheit besteht genau so lange, bis sie von dem angeblichen Verschwörungstheoretiker das NASA-Video mit der Kennung „a15v.1485548.mpeg“ vorgelegt bekommen.(43)

Video 1: Auf Youtube eingestelltes Video von der Apollo 15 Mondlandung. Originalvideo der NASA mit der Kennung a15v.1485548.mpeg (44)

Die im Videobild zu sehende Flagge wird aufgestellt, steht still und als sich an ihr schnell ein Astronaut vorbeibewegt – ohne die Flagge zu berühren, wohlgemerkt – bewegt sich die Flaggenspitze hin und her und steht dann wieder still.

„Und sie bewegt sich doch!“ könnte man jetzt sehr zutreffend sagen. Dieser Satz wird Galileo Galilei zugeschrieben. Er sagte ihn angeblich, als er nach der Verurteilung durch die heilige Inquisition der katholischen Kirche den Raum verließ.(45)

Nichts anderes als die Zeichen einer Inquisition der Neuzeit finden wir hier in den Schulbüchern. Schülern soll inquisitorisch aufgezeigt werden, was sie zu denken haben und was nicht. Das Wort „Verschwörungstheorie“ signalisiert ihnen „Stopp! Bis hierhin und nicht weiter, sonst gehörst Du zu den Ausgestoßenen, den Verschwörungstheoretikern, den Nazis, den Reichsbürgern, den Holocaustleugnern.“

Das alles geschieht unter Auslassung wichtiger Daten, wie dem besagten Video von der Apollo 15 Mondmission. Die Schüler können sich kein wenigstens annähernd objektives Bild der Lage machen, ein glasklarer Verstoß gegen den Beutelsbacher Konsens.

Wie ich bereits im Artikel „Bildmaterial zur Mondlandung gefälscht?“ im Detail dargelegt habe, legt diese Videoaufnahme aus den NASA Film- und Bildarchiv durchaus den Schluss nahe, dass es sich bei ihr um eine Fälschung handeln könnte. Sie ist sehr wahrscheinlich nicht auf dem Mond aufgenommen. Das wiederum wirft ein sehr schlechtes Licht auf die weiteren Aufnahmen, die im Zusammenhang erstellt wurden und das gleiche „Mond-Setting“ zeigen. Ist eine der Aufnahmen beweisbar gefälscht, müssen es alle anderen auch sein. Man kann den Beweis einer insgesamt gefälschten Mondlandung von Apollo 15 damit allerdings nicht erbringen. Darum geht es aber auch gar nicht.

Es ist für Schüler von Nöten, sich ohne Scheuklappen solch interessanten Themen detektivisch zu nähern. Das muss Schulunterricht leisten. Das trainiert den Geist, unabhängig vom Ergebnis der investigativen Recherche. An solchen sehr guten Beispielen der jüngsten Geschichte kann man unendlich viele naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten auf ihre Gültigkeit überprüfen und diese diskutieren. Kurzum, man macht das, was der Gesetzgeber zumindest auf dem Papier will: Man erzieht Schüler zum selbstständigen Denken. Statt dessen werden die Schüler mit halbgaren und wirklich plump präsentierten Pseudowahrheiten wie im vorliegenden Klett-Buch abgespeist.

Man unterrichtet nach dem Motto: „Lern das! Frag nicht!“ So heißt auch der Arbeitstitel des eingangs erwähnten Buches der Lehrerin über Indoktrination.

Nebenbei wissen Sie als treuer Leser von Apolut.net jetzt auch endlich, warum ich den letzten Artikel zum Thema Mondlandung geschrieben habe. Er diente einzig und alleine zur Vorbereitung dieses Artikels.

Und als letzte Anmerkung zum Buch Zeitreise 9/ 10 bliebe noch zu sagen, dass hier selbstverständlich auch die „Global Goals“ von Klaus Schwab und co. sehr positiv dargestellt werden. Die finden Sie im Buch auf S. 241. (46)

Der Roman Corpus Delicti von Juli Zeh

Eine Lehrerin schrieb mir kürzlich, dass Ihre Kollegen den Roman „Corpus Delicti“ der Autorin Juli Zeh im Deutschunterricht behandelt haben. Der Roman ist eine Dystopie und thematisiert eine Gesundheitsdiktatur.(47) Hauptperson ist die Biologin Mia Holl mit ihrem ambivalenten Verhältnis zur sogenannten „Methode“, der Staatsraison in dieser Dystopie.

Die Lehrerin berichtet, dass es weder Schüler noch Kollegen geschafft hätten, einen Transfer vom Roman zur Realität herzustellen. Wohlgemerkt, das sei zu einer Zeit geschehen, als sich die Schule gerade mitten in den Corona-Maßnahmen im Lockdown befand. Seit 1945 waren das die weitreichendsten Einschränkungen der Menschenrechte in Deutschland. Es wurden zahlreiche Grundrechte außer Kraft gesetzt. In der gleichen Zeit waren überdeutlich Stimmen in der gesamten Republik zu hören, die die Corona-Maßnahmen mit einer „Gesundheitsdiktatur“ in Verbindung brachten.

Die Lehrerin schreibt dazu:

Wie gesagt, sie haben Unterricht gemacht, mit Arbeitsblättern, Diskussionen, Hausaufgaben, und sie haben nicht verstanden, was draußen los ist. Wie kann das sein? Die Leute müssen meilenweit von ihrem eigenen Urteilsvermögen und von ihrem eigenen inneren Selbst weg sein. Für mich ist das alles nicht zu glauben, aber diese Menschen können einem schon auch leid tun.“

Schlussbemerkungen

Die Lehrerin verzweifelt an der Ignoranz der Massen. Man kann in diesem Zusammenhang nur feststellen, dass die Indoktrination so weit fortgeschritten ist, dass die große Masse der Schüler und der Lehrer entgegen der Bildungsziele in der Mehrheit nicht mehr zu einem selbstständigen Denken und Handeln befähigt sind. Diese Ignoranten werden in zunehmendem Tempo mehr, die aufgeklärten Denker immer weniger. Eine Ursache davon liegt im Schulunterricht, der eigenständiges Denken nicht nur nicht fördert, sondern sogar Denkverbotszonen errichtet.

Die Schüler von heute sind die Lehrer und Politiker von morgen. Das muss zwangsläufig zu einer vollkommenen Auflösung der Demokratie führen. Es wird in absehbarer Zeit nur noch ein verschwindend geringer Bevölkerungsanteil in Deutschland zugegen sein, der wirklich für Demokratie und Grundgesetz einsteht. Das Ergebnis gleicht dann schnell dem, was wir aus zwei totalitären Systemen aus der jüngsten Vergangenheit Deutschlands kennen. Sowohl in der DDR als auch im dritten Reich gab es verfassungsgemäß verbriefte Grundrechte, sie fanden allerdings keine Anwendung und wurden in Serie gebrochen. Nur wenige hat es damals interessiert.

Erste klare Anzeichen eines sich immer weiter ausbreitenden totalitären Systems sehen wir schon lange. Beispiele für totalitäres Handeln des Staatsapparates kann man viele nennen: Politische Häftlinge wie z.B. Michael Ballweg,(48) Rechtswidrige Hausdurchsuchungen bei Richtern, die es wagen, Urteile gegen die vorgegebene politische Linie zu fällen,(49) Hausdurchsuchungen und erzwungene Praxisschließungen bei Ärzten, die sich gegen die menschenverachtenden und grundgesetzwidrigen Maßnahmen wenden und vollkommen rechtskonform Atteste zur Maskenbefreiung ausgestellt haben,(50) (51) Impfnötigung bei Angestellten im Gesundheitswesen, euphemistisch als „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ bezeichnet.(52) In diesem Zusammenhang mussten zahlreiche Ärzte, die sich gegen die Corona-Maßnahmen ausgesprochen haben, bereits das Land verlassen, ein Beispiel davon ist Bodo Schiffmann.(53)

Alle diese Schicksale werden durch eine beispiellose Hetzkampagne der etablierten Medien begleitet, die wie „gleichgeschaltet“ wirkt.(54) (55)

Wir erinnern immer noch Bereitschaftspolizisten, die Demonstranten am Rande von maßnahmenkritischen Kundgebungen ungestraft verprügelten, so dass der Folterbeauftragte der UN bereits tätig werden musste.(56) In diesem Zusammenhang wurde jüngst ein weiteres Todesopfer bekannt. Es handelte sich dabei um eine ältere Dame, die zunächst ausweislich eines Augenzeugenvideos in Berlin an einem Arm brutal von einem Polizisten über den Boden geschleift und danach von mehreren Polizisten abgeführt wurde.

Die Dame wurde in direkter Folge nach der polizeilichen Maßnahme zwei Tage später stationär in ein Krankenhaus aufgenommen, und verstarb dort etwa vier Wochen später. Die Staatsanwaltschaft begann daraufhin Ermittlungen im Zusammenhang mit den handelnden Polizisten.

Auf den Seiten von Boris Reitschuster kann man dazu lesen:

Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen die Polizisten ein – mit der Begründung, es gebe keinen Beweis, dass ihr Tod in ursächlichem Zusammenhang mit dem Einsatz der Beamten steht. Auch die Verhältnismäßigkeit des brutalen Vorgehens gegen die alte Dame sieht die Staatsanwaltschaft Berlin als gegeben an.“(57)

So etwas lesen Sie allerdings nur in den unabhängigen Medien. Der Druck der Öffentlichkeit fehlt daher, derartig zweifelhafte Vorgehensweisen genauer zu untersuchen bzw. zu ächten. Das ist eine Facette der eingangs erwähnten Aktualindoktrination, wie sie Prof. Mausfeld thematisiert hat.

Betrachten wir die Gesamtentwicklung der Gesellschaft der letzten zwei Jahre sehen wir auch hier eine beschleunigte Entwicklung hin zu einer mehr und mehr faschistoiden Gesellschaft.

Ein gesamtes Volk wird zu einer angeblichen „Impfung“ genötigt, die in Wahrheit eine experimentelle Genmanipulation darstellt. Das ganze geschieht unter Vortäuschung falscher Tatsachen. Ein Gesundheitsminister Lauterbach behauptet wahrheitswidrig, die Impfungen seien nebenwirkungsfrei und versucht eine allgemeine Impfpflicht durchzudrücken.(58) Die Bevölkerung nimmt das mehrheitlich hin. Widerständler werden als Terroristen und Coronaleugner verunglimpft. Insgesamt zeigt das Staatswesen eine mehr als nur besorgniserregende Tendenz immer mehr hin zu einem Diktat, in dem der einzelne Bürger sich zum angeblichen Schutze der Gesundheit aller, staatlichen Maßnahmen zu fügen hat. Und zwar auch solchen, die einen direkten körperlichen Eingriff bedeuten, was eindeutig gegen das Grundgesetz verstößt. Der Bürger wird zur Sache degradiert, der seine Menschenrechte angeblichen Bedürfnissen der großen Masse unterordnen muss. Parallel werden Massen-Kontrollmechanismen, wie die Gesichtserkennung im öffentlichen Raum von der EU vorangetrieben, alles ohne merklichen Widerstand der Bürger.(59) Das sind alles Auswirkungen der Agenda der Endzeitprotagonisten wie Klaus Schwab und Bill Gates. Selbst die Welt am Sonntag berichtete schon darüber, dass Bill Gates das gesamte Impforchester weltweit dirigiert. Es handelt sich dabei also nicht mehr um eine Verschwörungstheorie.(60)

Diese Gleichgültigkeit mit der all dies hingenommen wird ist zu einem großen Teil die Auswirkung des Schulunterrichts der letzten Jahre. Diese Tiefenindoktrination verankert in der Bevölkerung ein Weltbild, das sie widerstandslos solche Maßnahmen über sich ergehen lässt.

Der Kinofilm Star Trek III (im deutschen bekannt als Raumschiff Enterprise) hat in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiges Zitat geliefert:

Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl von wenigen oder von einzelnen“.

Dieses Zitat wird oftmals im Film wiederholt und stammt von Spock, dem Vulkanier, der zunächst vollends in einem transhumanistischen – also eugenischen – Denkkosmos gefangen ist, der eindeutig hinter der vorgeblichen Logik ein faschistisches Leitmotiv in sich trägt.

Spock ist am Ende des Kinofilms verwirrt darüber warum er als Einzelner durch eine lebensgefährliche Kommandoaktion von der restlichen Crew der Enterprise buchstäblich vom Tode errettet wurde. Er richtet daher die Frage nach dem Grund seine Rettung an Kapitän Kirk.

Dieser antwortet:

Weil das Wohl von einem genau so schwer wiegt wie das Wohl von vielen.“(61)

Dieses Zitat kann gleichsam als Lackmustest für Demokratie angewendet werden.

Überprüfen Sie Aussagen der Lauterbachs und co. auf die Übereinstimmung mit dem Spock- oder mit dem Kirk-Zitat. Ersteres weist den Weg in den Faschismus, letzteres den Weg in die Demokratie.

Quellenangaben und Anmerkungen:

(5) Anonym: „Lernt das, fragt nicht! Wie wir unsere Schüler auf die Zukunft vorbereiten“, bisher unveröffentlicht.

(6) Ebd.

(8) Ebd. , Darin Literaturquellenangabe: 28. Pleisweiler Gespräch mit Prof. Rainer Mausfeld – 22. Oktober 2017 https://youtu.be/aK1eUnfcK4Q Prof. Rainer Mausfeld: Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?

(13)„World Children’s Day is UNICEF’s annual day of action for children, by children. It’s a day where all around the world, children and young people raise their voices to call on adults to create a better future #ForEveryChild.“

https://worldslargestlesson.globalgoals.org/wp-content/uploads/2022/05/WLL_Flip-the-Script-lesson-plan_v2-1.pdf

verlinkt von:

https://worldslargestlesson.globalgoals.org/resource/flip-the-script-world-childrens-day/

(17) Salesforce ist ein US-Unternehmen, das Cloud-Computing anbietet. https://de.wikipedia.org/wiki/Salesforce

(18) Siehe u.a. „Die Rockefeller Welt. Bloß keine Tochter!“, Dokumentation ARTE

http://web.archive.org/web/20180705232413/https://www.arte.tv/de/videos/070831-000-A/bloss-keine-tochter/

Interessanter Weise ist der Hinweis auf diesen 2018 veröffentlichten Film von der ARTE Homepage gelöscht worden. Will man die Informationen dazu nicht verbreitet sehen?

Film anzusehen unter:

https://youtu.be/ZIX0sAxlX6k

Darin genannt: „Ford Foundation, Rockefeller-Foundation, Bevölkerungsrat, Bevölkerungskontrolle, Entwicklungshilfe mit Bedinung der Bevölkerungsreduktion, UN- Bevölkerungsfond, IPPF ( International Planned Parenthood Federation )“

Bill Gates spendet über seine B. & M. Gates Stiftung an die IPPF stattliche Summen.

https://www.gatesfoundation.org/ideas/media-center/press-releases/1999/10/international-planned-parenthood-federation991013

https://archive.ph/wip/Jtvoy

(20) A.a.O „Die Rockefeller Welt. Bloß keine Tochter!“, Dokumentation ARTE (siehe oben)

(23) Hüter der Erinnerung, Produktion und eine der Hauptrollen: Jeff Bridges

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCter_der_Erinnerung_%E2%80%93_The_Giver

https://archive.ph/wip/DwgoK

(24) Buch „Wirtschafts- und Sozialkunde“, 2. Auflage 2021, Merkurverlag, S.308

http://merkur-verlag.de

https://www.merkur-verlag.de/detail/index/sArticle/1941/number/0858-02

(33) Ebd. S. 21

(35) Ebd. Ab Laufzeit 1:16:37

(37) https://wikihausen.de/wp-content/uploads/2022/10/wikihausen76-wikipedia-westermann3.pdf

Siehe S. 36

(38) Presseanfrage an den Westermann-Verlag vom 19.10.2022:

Sehr geehrte Frau Meyer-Arlt, sehr geehrte Damen und Herren,

wie von Ihnen vorgeschlagen schicke ich Ihnen wie folgt eine Presseanfrage zum Artikel “Wikipedia – Sinnvoll oder schädlich” in “Praxis Geschichte” – Ausgabe 5/2022 (September).

Der Arte- und ZDF-Dokumentarfilmregisseur Dirk Pohlmann und ich werden in unserem Format “Geschichten aus Wikihausen” (wikihausen.de) das Thema aufgreifen und dazu etwas veröffentlichen.

Die Fragen:

1a) Hat sich die Autorin Janett Herzog und/oder der Westermannverlag von jemandem von der deutschen oder einer anderssprachigen “Wikimedia” vor Veröffentlichung des Artikels zum Thema “Wikipedia” beraten lassen, wenn ja von welchen Personen genau?

1b) Hat sich Frau Herzog und/oder der Westermannverlag vom Wikipediaautor “EinBeitrag” beraten lasssen?

1c) Hat die “Wikimedia” bzw. anderslautende Organisationen aus dem Umfeld der Wikipedia in der Vergangenheit Werbung beim Westermann-Verlag für die Verwendung der Wikipedia in Schulen gemacht?

2)

Die Autorin Janett Herzog schreibt:

 “Einzelpersonen, PR-Agenturen oder Interessengruppen können hier in der Tarnung eines Lexikonbeitrages gezielt Meinungen und Informationen – auch Fehlinformationen – streuen.”

Im Folgenden schreibt sie:

“Dennoch kennt die Wikipedia-Community Maßnahmen um ihren Idealen, wie Neutralität und Transparenz, nahe zu kommen. Die aktuellen Artikel ,,Russischer Überfall auf die Ukraine 2022″ und,,Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie” unterliegen beispielsweise einem Schutzstatus, der es nur erfahrenen und verifizierten Autorinnen und Autoren erlaubt, diese Artikel zu ändern. Beiträge, die anfällig für Vandalismus, parteiische Bearbeitung und Ahnliches sind, können von gewählten Administratorinnen und Administratoren mit einem Seitenschutz versehen werden.”

2a) Wurden Frau Herzog und/oder der Westermannverlag diese Artikel von einem Wikipediaautor bzw. von anderen Personen aus dem Umfeld der Wikipedia als Beispiele empfohlen, wenn ja von welcher Person bzw. von welchem Pseudonym?

2b) Im Text von Frau Herzog werden diese beiden Artikel als Positivbeispiele genannt für die Anwendung von Maßnahmen, um den Idealen “Neutralität und Transparenz nahe zu kommen”.  Ist dem Westermannverlag bzw. Frau Herzog bekannt, dass genau in diesen beiden Artikeln höchst fragwürdige bis falsche Tatsachenbehauptungen eingeflochten wurden.

2c) Ist Frau Herzog und/oder der Westermannverlag bekannt, dass speziell in diesen beiden Artikeln Personen aktiv sind, die wikipediaintern als “Men on a Mission” bezeichnet werden, also als Personen, die versuchen, eine bestimmte Weltsicht in den Wikipediaartikeln durchzudrücken und keine neutralen Einträge machen?

3) Haben Frau Herzog und/oder der Westermannverlag mit eigener Recherche versucht, das Schreibverhalten der Wikipediabenutzer zu analysieren, um herauszufinden, ob es sich hierbei um politisch neutrale Nutzer handelt, oder aber um solche, die versuchen, eine bestimmte politische Sichtweise in den besagten Artikeln unterzubringen?

4)

 Zum erwähnten Artikel “Falschinformationen zur Covid-19-Pandemie”:

Dieser Artikel wird mit folgenden Worten eingeleitet:

Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und zu SARS-CoV-2, in Teilen als „Corona-Mythen“ oder „Corona-Lügen“ bezeichnet, werden seit dem Ausbruch der Krankheit COVID-19 verbreitet. Sie umfassen Falschmeldungen, Fake News, pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien zu allen Aspekten der Krankheit. Die angesichts einer neuen, bisher unbekannten Viruserkrankung relative wissenschaftliche Unkenntnis begünstigt die Verbreitung von Falschinformationen.”

Im weiteren Verlauf des Artikels fallen themenfremd die Stichwörter “Antisemiten” und “Rechtsextremisten”.

4a) Ist Frau Herzog und/oder der Westermannverlag bekannt, dass hier zahlreiche politische Kampfbegriffe eingeflochten wurden, wie z.B. “Fake News, Desinformation”, “Verschwörungstheorien” und “Antisemiten” ?

4b) Halten Frau Herzog und/oder der Westermannverlag es vor allem vor dem Hintergrund des Beutelsbacher Konsens und dem Indoktrinationsverbot für sinnvoll, einen Wikipediaartikel zu empfehlen, der derartige Formulierungen enthält?

5) Der Artikel enthält desweiteren folgende Aussage:

“Michael Spitzbart, Wolfgang Wodarg und Sucharit Bhakdi vertraten im März 2020 die Ansicht, COVID-19 sei nicht schlimmer als frühere Grippewellen. Laut ECDC sterben jährlich in Europa durchschnittlich etwa 0,1 Prozent der an der saisonalen Grippe Erkrankten. Damals war der durchschnittliche Anteil der Todesfälle an allen an COVID-19 Erkrankten (die „Infektionssterblichkeit“) laut dem Robert Koch-Institut (RKI) noch nicht ermittelt, da damals nur getestete Fälle registriert wurden. Von diesen getesteten Fällen starben bis April 2020 je nach Region und Messzeitpunkt 0,8 bis 7,7 Prozent. Correctiv bewertete die Aussagen, die COVID-19 mit einer Grippe gleichsetzen, als teils falsch, teils unbelegt und irreführend.”

5a) Halten Frau Herzog und/oder der Westermannverlag diese Aussagen aus dem Wikipediaartikel für fachlich korrekt? Haben Sie diese Aussage überprüft?

5 b) Der Benuter “EinBeitrag” hat den Artikel “Falschinformationen zur Covid-19-Pandemie” mit einem Textanteil von über 57% verfasst. Dieser Benutzer ist Klavierlehrer in Osnabrück und hat neben dem Fach Musik u.a. Theologie studiert. Halten Frau Herzog und/oder der Westermannverlag es vor diesem Hintergrund für wahrscheinlich, dass dieser Benutzer die entsprechenden biologischen oder medizinischen Fachkenntnisse hat, um Informationen aus diesen Fachbereichen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen zu können?

6) Wissen Frau Herzog und/oder der Westermannverlag, warum ausgerechnet dieser Benutzer in diesem Arikel schreiben darf, wo doch der Artikel vorgeblich gegen Vandalismus und unsachliche Einträge geschützt sei, und nur erfahrene Autoren darin schreiben dürfen?

7)

Frau Herzog schreibt desweiteren:

“Allein der Artikel der deutschen Wikipedia zu ,,Ritualmordlegenden” umfasst etwa 26 gedruckte Seiten, verzeichnet rund 160 Quellennachweise und gehört zu den ,,exzellenten” Artikeln.”

7a) Ist Ihnen bzw. Frau Herzog aufgefallen, dass der Artikel Ritualmordlegenden zu 91% vom gleichen Benutzer “EinBeitrag” geschrieben wurde, der dort auch mit anderen Benutzerkonten auftaucht?

7b) Wie bewerten Sie die Tatsache, dass nur ein Autor diesen Artikel dominiert?

8)

8a) Ist Frau Herzog und/oder dem Westermannverlag bekannt, dass ein anderer in der Wikipedia  als “exzellent” geführter Artikel namens “Massaker von Katyn” ebenfalls vom gleichen Autor dominiert wird und in eben jenem Artikel von mehreren Historikern gleich über 100 Fehler gefunden wurden?

Siehe: https://www.sueddeutsche.de/digital/wikipedia-ueber-hundert-fehler-super-1.2784114

8b) Für wie aussagekräftig halten Frau Herzog und/oder der Westermannverlag dann das Wikipedia-Attribut “exzellenter Artikel” ?

8b) Ist Frau Herzog und/oder dem Westermannverlag bekannt, dass speziell der Autor “EinBeitrag” sich regelmäßig vehement gegen die kleinsten Korrekturen in “seinen” Artikeln wehrt?

8c) Ist Frau Herzog und/oder dem Westermannverlag bekannt dass zahlreiche Benutzer aus der Wikipedia geworfen und lebenslang gesperrt wurden, die im Sinne der Sachlichkeit versuchten, Einträge von “EinBeitrag” zu korrigieren?

8d) Ist Frau Herzog und/oder dem Westermannverlag bekannt, dass der Benutzer “EinBeitrag” rund um die Uhr in die Wikipedia schreibt und so schon mehrfach auf über 500 Einträge in der Wikipedia im Monat gekommen ist, bzw. mit seinen Vorgängerkonten auch regelmäßig mehr als 1500 Beiträge im Monat in die Wikipedia geschrieben hat?

8e) Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund die Recherchetiefe der Einträge von “EinBeitrag”, wenn er seit jahren rund um die Uhr in die Wikipedia schreibt und neben dem Schreiben kaum Zeit haben kann, sich über die Themen zu informieren, die er dort einträgt?

9) Waren Frau Herzog und/oder dem Westermannverlag die Veröffentlichungen von www.wikihausen.de vor der Veröffentlichung Ihres Artikels bekannt?

Bitte schicken Sie mir Ihre Antworten bis Montag, 24.10.22, 14 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen, Markus Fiedler

(39) Zeitreise 9 / 10. Ernst Klett Verlag. 2020, 1. Auflage. S. 98

https://www.klett.de/produkt/isbn/978-3-12-454090-4

(40) Bitte beziehen Sie sich jetzt nicht auf einen irren Altnazi, der irgendwann mal im Vollrausch so etwas behauptet hat. So weit ich recherchiert habe, gab und gibt es keine öffentlichkeitswirksame Behauptung, innerhalb der letzten 60 Jahre , die „die“ Juden und Mondlandung in irgendeine negative Verbindung gesetzt hätten.

(41) Zeitreise 9 / 10. Ernst Klett Verlag. 2020, 1. Auflage. S. 98

https://www.klett.de/produkt/isbn/978-3-12-454090-4

(42) Zeitreise 9 / 10. Ernst Klett Verlag. 2020, 1. Auflage. S. 98

https://www.klett.de/produkt/isbn/978-3-12-454090-4

(45) Der Satz ist hingegen nicht historisch belegt und wurde Galilei wahrscheinlich in den Mund gelegt.

https://www.br.de/radio/bayern2/import/audiovideo/galileo-galilei-inquisition-und-sie-bewegt-sich-doch-100.html

(47) Vgl. mit https://de.wikipedia.org/wiki/Corpus_Delicti_(Roman)

Version vom 15.11.2022

Sicherheitskopie auf: https://archive.ph/wip/5lXD2

(54) Ebd.

(55) A.a.O. Göttinger Tageblatt, A.a.O Belltower.news, A.a.O. Tagesspiegel

(57) Tod von Demonstrantin nach Polizei-Gewalt: Schwere Vorwürfe

https://reitschuster.de/post/demonstrantin-starb-nach-polizei-gewalt/

(58) Lauterbach auf Twitter am 14.8.2021:

„Stimmt. Und zusätzlich geht es darum, weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung nicht will, obwohl sie gratis ist und ihr Leben und das vieler anderer retten kann. Daher bin ich pessimistisch was freiwillige Opfer für den Klimaschutz betrifft“

https://twitter.com/karl_lauterbach/status/1426323236019650564

Siehe usätzlich zahlreiche Artikel von mir zum Thema Covid-Genmanipulationsspritzen:

Tod nach Impfung | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 10. April 2021

https://apolut.net/tod-nach-impfung/

BioNTech BNT162c2 – der feuchte Traum aller Frankensteins | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 24. Februar 2021

https://apolut.net/biontech-bnt162c2-der-feuchte-traum-aller-frankensteins-von-markus-fiedler-podcast/

Das große Sterben geht weiter

Veröffentlicht am: 13. September 2022

https://apolut.net/das-grosse-sterben-geht-weiter/

Impflicht verletzt Menschenwürde!

Veröffentlicht am: 7. September 2022

https://apolut.net/impflicht-verletzt-menschenwuerde/

Die Zahlen sprechen für sich

Veröffentlicht am: 7. September 2022

https://apolut.net/die-zahlen-sprechen-fuer-sich/

Maskenball beim Abgesang auf den Sozialstaat

Veröffentlicht am: 14. Juli 2022

https://apolut.net/maskenball-beim-abgesang-auf-den-sozialstaat/

Impfnebenwirkungen vor Gericht

Veröffentlicht am: 19. Juni 2022

https://apolut.net/impfnebenwirkungen-vor-gericht/

Das Designer-Virus und die Designer-Impfstoffe

Veröffentlicht am: 3. Juni 2022

https://apolut.net/das-designer-virus-und-die-designer-impfstoffe/

Impfnebenwirkungen mit starker Verspätung im ÖRR angekommen

Veröffentlicht am: 20. Mai 2022

https://apolut.net/impfnebenwirkungen-im-oerr-angekommen-mit-starker-verspaetung/

Die Impfschaden-Leugner

Veröffentlicht am: 19. Mai 2022

https://apolut.net/die-impfschaden-leugner/

Der unaufhaltsame Vormarsch der Impfnazis

Veröffentlicht am: 12. Mai 2022

https://apolut.net/der-unaufhaltsame-vormarsch-der-impfnazis/

Der ganz normale Corona-Wahnsinn in aller Kürze

eröffentlicht am: 12. Mai 2022

https://apolut.net/der-ganz-normale-corona-wahnsinn-in-aller-kuerze/

Krieg und Gen-Impfungen – hunderttausende Tote

Veröffentlicht am: 12. Mai 2022

https://apolut.net/krieg-und-gen-impfungen-hunderttausende-tote/

Krieg und Gen-Impfungen – hunderttausende Tote

Veröffentlicht am: 12. Mai 2022

https://apolut.net/die-vierte-impfung/

Es wird eng – Wissenschaftliche Evidenz steht klar gegen Corona-Sekte

Veröffentlicht am: 15. Februar 2022

https://apolut.net/es-wird-eng-wissenschaftliche-evidenz-steht-klar-gegen-corona-sekte/

Diskriminierung und fehlende wissenschaftliche Evidenz

Veröffentlicht am: 2. Februar 2022

https://apolut.net/diskriminierung-und-fehlende-wissenschaftliche-evidenz/

SARS-CoV2 – Protein hat Ähnlichkeiten zu HIV

Veröffentlicht am: 31. Januar 2022

https://apolut.net/sars-cov2-protein-hat-aehnlichkeiten-zu-hiv/

Der Gesundheitswahnsinn in Tüten

Veröffentlicht am: 30. Januar 2022

https://apolut.net/der-gesundheitswahnsinn-in-tueten/

Das Experiment | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 11. Oktober 2022

https://apolut.net/das-experiment-von-markus-fiedler/

Fahrlässige Gefährdung unserer Kinder durch Corona-Selbsttests

Veröffentlicht am: 4. Oktober 2022

https://apolut.net/fahrlaessige-gefaehrdung-unserer-kinder-durch-corona-selbsttests-von-markus-fiedler/

Nach Corona-Impfungen Blutgerinnsel so lang wie ein Bein | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 28. September 2022

https://apolut.net/nach-corona-impfungen-blutgerinnsel-so-lang-wie-ein-bein-von-markus-fiedler/

Kinder-Massensterben nach Corona Impfung | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 22. August 2022

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Sars-CoV2 kommt aus dem Labor | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 25. Mai 2022

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Wir werden mRNA- und DNA-Präparate nicht mehr los | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 14. Mai 2022

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Dystopie des Transhumanismus am Horizont | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 30. April 2022

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Biowaffenlabore in der Ukraine und Gene-Drive | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 21. März 2022

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Eine Welt voller Versuchskaninchen | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 5. Januar 2022

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Zu Risiken und Hauptwirkungen der “Impfstoffe” | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 8. Dezember 2021

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Impfen und Faschismus | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 30. November 2021

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Fuchs, du hast den Fakt gestohlen | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 20. Oktober 2021

https://apolut.net/fuchs-du-hast-den-fakt-gestohlen-von-markus-fiedler/

Wie viele Impftote wollt Ihr noch? | Von Markus Fiedler

Veröffentlicht am: 18. August 2021

https://apolut.net/wie-viele-impftote-wollt-ihr-noch-von-markus-fiedler/

Der Schuss ins Knie vom RKI | Von Markus Fiedler (Podcast)

Veröffentlicht am: 19. April 2021

https://apolut.net/der-schuss-ins-knie-vom-rki-von-markus-fiedler-podcast/

(61) Star Trek III, Paramount Pictures,

Laufzeit: 1:37:35 min

https://de.wikipedia.org/wiki/Star_Trek_III:_Auf_der_Suche_nach_Mr._Spock

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: igor kisselev / Shutterstock.com

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Kommentare (46)

46 Kommentare zu: “Indoktrination II | Von Markus Fiedler

  1. Zivilist sagt:

    Gegen die Verzweiflung über die grassierende Idiotie gibt es hier bei apolut übrigens das Gespräch von Kai Stuht mit André Stern, einem blitzgescheitem Burschen.

    https://apolut.net/interview-mit-andre-stern-begeisterung-die-energie-der-kindheit-wiederentdecken/

    Traurig stimmt mich nur, daß André's Fans vermutlich schon am nächsten Morgen nach seinem Vortrag weiter durch ihr dröges Leben schlurfen.

    • _Box sagt:

      Nett, nur werden hier und da ein Placebo oder Pflaster kaum ausreichen:

      Die Klasseninteressen, der Klassenkampf ist nicht verbunden mit der Hautfarbe und der sexuellen Orientierung. Sie sind verbunden mit der Rolle in der Produktion und solange die Linken auf der Welt die Produktion, die schmutzigen Werkstätten und die Arbeitenden unberücksichtigt lassen, kann es keine linke Bewegung geben.

      Die linke Bewegung befindet sich nach dem Tod der Sowjetunion in einer schweren Krise. Der Tod der Sowjetunion diskreditierte die linke Bewegung. Eine große Zahl von Menschen wurde demotiviert. Aber das heißt nicht, dass das schon der Schlusspunkt ist. Denn die progressiven Kräfte werden hervortreten, wenn die Menschheit nicht sterben und verschwinden will, was auch eine Möglichkeit ist, die man nicht ausschließen kann.

      Wenn die Menschheit leben will, werden die progressiven Kräfte früher oder später stärker werden und werden zu kämpfen beginnen. Was mich beunruhigt ist, für welchen Preis? Morgen können Raketen mittlerer und längerer Reichweite in drei Minuten Flugzeit Moskau erreichen. Die Raketen vom Typ Iskander, die man mit Atomsprengköpfen ausrüsten kann, befinden sich schon in Kaliningrad. Das heißt, wenn das Streichholz entzündet wird, können hunderttausende Menschen sterben, die heute für das Recht der Minderheiten dort oder hier kämpfen. Es gibt aber das Recht der Mehrheit, die Rede ist von einer großen Zahl von Menschen, die in einer Minute verbrennen können und noch nicht mal verstehen, was mit ihnen passiert ist.
      (…)
      Man kann nicht gegen den Krieg kämpfen, wenn man sich nicht auf den Klassenkampf stützt. Um gegen den Krieg zu kämpfen, reicht es nicht zu sagen, lasst uns friedlich zusammenleben. Denn in jeder Gesellschaft gibt es noch einen anderen Krieg, den Krieg der Klassen. Und die Klasse der Bourgeoisie hat in den letzten 50 Jahren sehr viel dafür getan, um den Klassenkampf zu tarnen, und so zu tun, als ob es ihn nicht gibt. Die deutschen Arbeiter, die nichts anderes haben als ihre Hände und ihren Kopf, sollen zu Verbündeten der Bourgeoisie werden. Doch ihre Interessen sind radikal gegensätzlich. Zwischen der Arbeiterklasse und der Bourgeoisie gibt es einen unsichtbaren Krieg. Die Bourgeoisie macht sehr viel, damit die Proletarier sich um alles Mögliche sorgen, um den Tierschutz, um das Recht der Frauen – obwohl das natürlich wirklich ein wichtiges Thema ist. Aber solange der Klassenkampf nicht wieder aufgenommen wird, ist es aussichtslos zu glauben, eine Anti-Kriegs-Bewegung hätte Aussicht auf Erfolg.
      (…)
      Doch erst als die Machtlosigkeit der Bourgeoisie allen offensichtlich war, war die Arbeiterklasse zum Kampf bereit. Bis dahin gab es eine große Zahl von Zweifelnden, von Leuten, die sagten, lasst uns wählen gehen, lasst uns über die Präsidentschafts- oder andere Wahlen vorsichtig versuchen, etwas zu ändern, um nichts kaputt zu machen. Man muss sehr hart auf dem Boden der Tatsachen ankommen, um zu verstehen, dass das nicht möglich ist.

      Aus:
      Was tun gegen die Kriegsgefahr?
      Der russische Journalist Konstantin Sjomin erklärt im Rubikon-Interview, wie der gewollte große Krieg zu verhindern ist.
      von Ulrich Heyden

      Der 37 Jahre alte Sjomin ist in Russland durch sein scharfzüngiges Programm „Agitation und Propaganda“ bekannt, welches vom Fernsehkanal Rossija 24 ausgestrahlt wird. Der Journalist hat für das russische Staatsfernsehen 60 Länder bereist und vier Jahre ein russisches Korrespondentenbüro in New York geleitet. Bei den Primaries der russischen Linken zur Bestimmung eines gemeinsamen Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen belegte er einen der vorderen Plätze. Die Ereignisse in der Ukraine 2013/14 beschreibt er als „Volksaufstand, der von der ukrainischen und der russischen Bourgeoisie erstickt“ wurde. In Russland gäbe es imperialistische Tendenzen, allerdings sei Russland kein Raubtier, wie die westlichen Staaten. Parallel zu seiner Tätigkeit für Rossija 24 macht der Journalist eigene Video-Projekte, wie den Film „Das letzte Klingeln“, in dem vor einer Zerschlagung des sowjetischen Bildungssystems gewarnt wird. Im Interview vertritt er seine persönliche Meinung.

      https://www.rubikon.news/artikel/was-tun-gegen-die-kriegsgefahr

    • Zivilist sagt:

      Ob oder wenn jemand links oder rechts sein möchte oder nicht links oder rechts sein möchte, oder andere links oder rechts nennen möchte oder nicht links oder rechts nennen möchte, so ist mir das im Grunde egal, möge er es tun, wenn es ihm beliebt.

      Marx war ja ein kluger Kopf, auch Lenin, aber was mir doch zu denken gibt, ist, daß beide ausgerechnet in den ersten Händlernationen so gut überwintern konnten und daß Lenin vom Hause Warburg so bequem nach Petersburg transloziert wurde.

      Das Haus Warburg war von Anfang an bei der britischen EIC dabei und deren große Zeit begann 1770 mit der Verhungerung von 7 mio Bengalen, ein Bombengeschäft, dem Malthus dann an der East India Akademie – gewissermaßen der Vorläufer von Schwab's young global leaders Programm – die Ideologie lieferte, auf der dann Darwin seine Propagierung des Rechts des Stärkeren (survival of the fittest) aufsattelte. A propos Bombengeschäft, die britischen Geschäftsleute waren spät dran mit der Ausplünderung der Welt, 100 Jahre konnten die Spanier, allerdings formal staatlich, mit asiatischem know how und lateinamerikanischen Salpeter (>Schwarzpulver) Lateinamerika unangefochten ausplündern. Und bei diesen Raubzügen weniger Europäer ging es nicht um Prozente, es ging um's nackte Leben, millionenfach.

      Und da kommt mir schon mal der Verdacht, ob Marx mit der englischen Arbeiterschaft nicht einfach gelenkte Opposition war und ist.

      60 Länder, nein ganz so viele habe ich nicht bereist, aber ich bin nie für eine Organisation gereist, ich habe alle meine Reisen selbst bezahlt und ich war immer mit den locals.

      Gruß an die Linke.

    • rhabarbeer sagt:

      Hallo Zivilist

      danke für deinen Hinweis auf das sehr gut eGespräch mit André Stern
      https://apolut.net/interview-mit-andre-stern-begeisterung-die-energie-der-kindheit-wiederentdecken/
      in diesem Kontext.

      `Traurig stimmt mich nur, daß André's Fans vermutlich schon am nächsten Morgen nach seinem Vortrag weiter durch ihr dröges Leben schlurfen.`
      … kann ich nachvollziehen, denke jedoch, es werden ganz natürlich mehr, die die Selbstwahrnehmung, Selbstverantwortung wieder entdecken und zur Wirkung kommen lassen.

      Und zu `Marx war ja ein kluger Kopf, auch Lenin,`… jup, auch Engels etc.:

      Ich habe schon öfters (auch hier) danach gesucht/gefragt, wo und wie sich auch diese klugen Köpfe bei der gesellschaftlichen Analyse und ihrer Wirkungsfelder eigentlich mit
      der QUELLE dessen, was der `Kapital_ist`
      am ANFANG* als VORfinanzierung für seinen Eigentumserwerb an `Produktionsmitteln` und
      am ENDE* als `Profit` dem `Arbeitskraftgeber` abnehmen wird
      befasst hat…
      … der (Buch-)Geldschöpfung und dem dabei zur Wirkung kommenden BilanzierungsPRIVILEG
      ?
      * `unserer` UMVERTEILUNGsspiel-Runden

      …und viele Grüße in die Runde

    • hog1951 sagt:

      Moin, #Zivilist (24.11. um 9.46)

      solch ein Kuddelmuddel (norddeutsch fuer Gewirr) kommt heraus, wenn man keinen politischen Kompass in der Tasche hat:

      Linkssein erkennt man daran, dass das linke Handeln, bzw. die Forderungen danach emanzipatorisch sein MUESSEN. Und zwar auf allen Ebenen. In erster Linie also eine Politik fuer die Benachteiligten der Gesellschaft zu entwickeln.
      Solch einen Standpunkt nenne ich einen KLASSENSTANDPUNKT zu haben.

      Sie sagen:
      „Marx war ja ein kluger Kopf, auch Lenin, aber was mir doch zu denken gibt, ist, daß beide ausgerechnet in den ersten Händlernationen so gut überwintern konnten und daß Lenin vom Hause Warburg so bequem nach Petersburg transloziert wurde.“

      Der Deutsche Imperialismus befand sich in der misslichen Lage eines Mehrfronten Krieges. Aus der Ueberlegung heraus, zumindest eine Front zu neutralisieren, liessen sie Lenin durch DE reisen, damit er die Revolution fördern sollte, und um danach aus dem Kriegsgeschehen auszusteigen. Das hat wohl auch geklappt, wie man in den Geschichtsbuechern nachlesen kann.

      Sie sagen:
      „Und da kommt mir schon mal der Verdacht, ob Marx mit der englischen Arbeiterschaft nicht einfach gelenkte Opposition war und ist.“

      Es ist schwer fuer mich den Satz begreifbar zu machen. Natuerlich waren Marx und Engels Opposition fuer das entwickeltste Land des damaligen Kapitalismus. Aber genau das war der Grund, warum sie sich England als Untersuchungsgegenstand ausgesucht haben, die Entwicklung des englischen Kapitalismus! Letztendlich waren Marx und Engels Wissenschaftler, die sich der Untersuchung von Zwangsläufigkeiten und Entwicklungstendenzen im Kapitalismus gewidmet haben.

      Und nebenbei bemerkt, ist es absolut nicht einerlei, ob man sich als links begreift oder nicht! Ich schreibe hier nicht fuer das linke Wohlstandsbuergertum um die Partei herum, die sich „die Linke“ nennt, sondern fuer eine Linke, die sich den Klassikern verpflichtet fuehlt.

      mfG

    • Zivilist sagt:

      Mal aus der Praxis.

      Da haben sich jetzt viele Menschen einsperren und vergiften lassen. Ich hab gesehen, daß ich mir mein Leben so wenig wie möglich beschädigen lasse. Hier um die Ecke, Berlin X-Berg, Bergmannstraße, war leer. Jetzt (d.h. jetzt schon nicht mehr, weil es kalt ist, aber vor kurzem noch) sitzen sie wieder alle auf der Straße, die machen das gerne, weil wir ja soziale Wesen sind, freut mich. Hab ich nie gemacht, warum soll ich dafür Zeit und Geld verplempern.

      Aber wenn diese Tausende wenigstens so viel Rückgrat hätten zu sagen: ICH WILL, ich lass mir das nicht verbieten, wär ich ja schon glücklich. Ich erwarte nicht, daß irgend jemand für 'Benachteiligte' kämpft.

      Die Arbeiter ? Früher hieß es immer, jaa, das sind zwar Waffen, die wir da produzieren, die könnten töten, aber die Arbeitsplätze! Jetzt modernisiert die US airforce ihre Bomberflotte, auch die B-52, 650 Triebwerke F-130 werden verbaut, Stückpreis gut 10 mio €, ein Produkt in D (Dahlewitz, 30 km südl Berlin) entwickelt und ausgereift, aber es gibt nicht mal mehr Arbeitsplätze, diese Charge wird in den LibertyWorks in den USA gebaut. Schweigen.

      Und das fortschrittlichste kapitalistische Land, das Marx erforscht hat ? Was heute spaltbares Material ist, war seit 1500 SALPETER und seit ich da die globale Logistik erforsche, denke ich aber ganz anders über diesen Fortschritt. Die fortschrittlichen Ökonomien hat England, bzw deren Businessmen, ja erst mal kaputt gemacht, mit Schwarzpulver und hohen Steuern und indirect rule. Anglo Indian Wars? das waren 100 Jahre Raubzüge einer Räuberbande. Und nach 1770 kam dann noch das Opium dazu, damit konnte man die Menschen noch profitabler und friedlich verhungern.

      Die Entwicklung der Destruktivkräfte, das war der Fortschritt, die englische Fabrik war nie ein Modell für die Welt.

      Und Lenin's Mission ist reichlich unklar, Warburg wollte, sollte ihn nonstop durch D rollen, er mußte aber in Sassnitz übernachten, weil in Berlin Kaiser & Co so lange mit ihm zu quatschen hatten. Lenin wollte, daß ALLE Arbeiter die Waffen niederlegen, keine Frage, aber was wollten seine Sponsoren, ohne die er vielleicht keinen Erfolg gehabt hätte ? Das OKW war damit zufreiden, wenn nur die Russen die Waffen niederlegten. Und was wollten die Warburgs ?

    • hog1951 sagt:

      Moin, #Zivilist (24.11. um 13.47),

      Ein Land, das vor knapp 200 Jahren hinsichtlich der Entwicklung seines Wirtschaftssystems, also das Kapitalismus am weitesten fortgeschritten war, ist natuerlich nicht im ganzen Umfang seiner Existenz fortschrittlich. Dazu kann man z.B. die Ausfuehrungen von Engels heranziehen „ueber die Lage der arbeitenden Klasse in England.
      Das sind eben die 2 unterschiedlichen Seiten, die der Kapitalismus „bietet“. Die Profitmaximierung der Kapitaleigner auf der einen Seite (die Ausbeutung) und die Verarmung der Bevölkerung (der Nichtbesitzenden) auf der anderen Seite.
      Es ist eben der Standpunkt, der den Unterschied ausmacht! Darum habe ich vom 'Klassenstandpunkt‘ geschrieben.
      Z.B. war der Bauernstand seinerzeit auch eine fortschrittliche Kraft, die die Lehnsherrschaft durch Adel und Klerus ablehnte. Danach waren es andere gesellschaftliche Klassen, die diese Aufgabe uebernahmen.

      Was man Lenin alles nachsagt und andichtet, ist wahrscheinlich mehr, als was er selber zu Papier gebracht hat. Er ist 1924 gestorben, hat 2 Attentatsversuche und mehrere Gehirnschläge ueberlebt, und eine Revolution (ohne grosses Blutvergiessen) verantwortet.
      Wenn man sich ueber Lenins Werk austauscht, dann sollte man nicht imperialistische Sekundärliteratur heranziehen, sondern in seinen Schriften und Aufsätzen selbst nachlesen.

      mfG

    • Zivilist sagt:

      werter hog, ich glaube, eine Klärung des Begriffes 'Fortschritt' ist dringend geboten !

      Die fortschrittlichen Bauern ? Das Problem war doch wohl die 'Wiedereinführung' des römischen Rechtes, aus der Arbeitsteilung Ritter/ Bürger sollte Sklaverei werden, das hatte sich eine katholische Kirche ausgedacht, welche die Nachfolge des römischen Reiches in Nordeuropa war und ist. Global völlig irrelevanter Sonderweg. Global bekam es nur insofern Bedeutung, weil just jene Kirche die Welt und ihre Menschen an Spaniens und Portugals König verteilen zu können meinte (die ab 1580 eine Macht waren, die aber von holländischen und englischen Händlern durchaus nicht anerkannt wurde) und diese mit Schwarzpulver fortschrittliche Zivilisationen vernichteten und mit der Flutung mit Falschgeld eine arbeitskraftsparende Produktionsweise in Europa zum Durchbruch verhalfen. Falschgeld in so fern, weil die geraubten Edelmetalle ja nicht die darin enthaltene Arbeitskraft verkörperten, sondern die europäische Destruktivkraft, analog zum $ heute, zuletzt 44 to Gold in Ukr und 141 to Gold in Ly geraubt.

      LDC's (less developped countries) Entwicklungsländer, toller Begriff. Sagen Sie mir doch mal, welche Kolonien die zu ihrer Entwicklung ausplündern sollen, wo sie ihre Sklaven hernehmen sollen, welche Märkte die mit ihren Industrieprodukten fluten sollen ?

      Und was den Lenin und Menschen generell betrifft, so sollte man von ihnen selbst erfragen, was sie gewollt haben, aber von ihren Zeitgenossen, was sie erreicht haben. John Reed sei hier empfohlen. in Petersburg war die Revolution total friedlich, nicht so im ganzen Land, zwei Hungerkatastrophen, überraschende Elektrifizierung, die (notwendige ?) Kontinuität des Geheimdienstes, die Kontinuität der fehlenden Währungs Autonomie. Fast goldene Zeiten, während die USA, die alles im Land hatte, in der Depression versank . . .

    • hog1951 sagt:

      #Zivilist

      Ja, fortschrittliche Bauern, die sich gegen das Lehnswesen aufgelehnt haben!
      Während vor dem 16. Jahrhundert der Bauer „seinem“ Lehnsherrn nicht nur abgabenpflichtig war, sondern sogar fuer ihn in den Krieg ziehen musste, war das Ziel der Bauernaufstände, genau das nicht mehr zu muessen.
      Soetwas nenne ich Fortschritt!

      mfG

    • Zivilist sagt:

      Moment mal, das fing ja anders an, als Arbeitsteilung, die einen waren auf Verteidigung spezialisiert, die anderen auf Ernährung, mit der sogenannten 'Wiedereinführung' des römischen Rechtes wurde das dann gekippt. Und natürlich saßen die mit den Waffen am längeren Hebel und hatten mit den Pfaffen gemeinsame Interessen, nämlich ernährt zu werden. Und als sich die mit den Waffen gemeinsam amüsierten, also zur Verteidigung nicht, mehr nötig waren, wurde s unerträglich.

      Wichtig in dieser Geschichte das Kummet, ohne war das Pferd bloßes Kriegsgerät (Streitwagen und später Mongolen) mit war es ein Traktor. In China 500v, in Europa ab 1000n, durchgesetzt aber erst 1400n. Das nenne ich Fortschritt.

  2. Zivilist sagt:

    90% von dem in der Schule Gepauktem sind für den Ar… . Da wird in Deutsch trainiert, die Sprache vom Inhalt zu trennen, wenn man nichts zu sagen hat, ist die beste Ausdrucksform schweigen, das schlägt sich aber ngativ im karreierestützenden Test nieder. Mein Neffe, er hat sich bereits endgültig von uns verabschiedet, hat in der Abschlußprüfung ein Origami abgegeben. Es wird tainiert, den Meinungsführer zu erkennen und nachzuplappern (sag es mit eigenen Worten) Wüßten die Schulopfer auch nur 10% der in der Schule an ihnen vorbeigerauschten Mathe und Physik zu nutzen, hätte es den Klima Alarmismus und die Corona Massenvergiftung nie geben können. In Sozialkunde werden Thesen verbreitet, die offensichtlich der Mathe widersprechen, aber keiner merkt es, oder keiner sagt es. Schon mit der Aufspaltung des Kosmos in Fächer bringt die Schule bringt das Kunststück fertig, multiple Fachidioten (und Fachidiotinnen) zu züchten.

    Eine gründliche Hirnwäsche am Anfang, und für den Rest des Lebens reicht täglich Weichspülen mit ARD.

    Noch ein nettes Erlebnis. Vor dem Urbankrankenhaus (Berlin X-Berg) begegnete mir ein junger Mann mit einem ganzen DinA4 Blatt mit Barcode Klebis. Ich quatschte ihn an. Es stellte sich heraus, daß er aus Afghanistan stammt und unterwegs zur Selbsteinweisung in die Psychiatrie war, wo er bereits Kunde war. In seiner Jugend in Afghanistan hat er sich mit Mathe über die kaputte Familie (Menschheitsfamilie, Gruß an den trotzdem geschätzten Ganser) getröstet, ein Lehrer hatte ihn mit den nötigen Büchern versorgt. Als Mathe Käpsle hat sich eine deutsche Bank seiner Mitarbeit versichert. Wir haben lange geredet, ich habe eigentlich hauptsächlich zugehört. Als ich das Problem ansprach, daß Lehrer zuweilen die Frage einfach nicht verstehen, mußten wir beide herzlich lachen, er kannte es offenbar auch. Zuletzt ist er etwas ärgerlich davongestapft, aber in die andere Richtung, vom Krankenhaus weg, was ich mir als Erfolg anrechne (wenn ich dieses oder jenes sage, helfe ihm das jetzt nicht wirklich, aber das war ja auch nicht mein Job).

  3. Weitere Indizien gegen das Newtonsche Gravitationsgesetz:

    Bzw. Indizien dafür, dass die Anziehungskraft von Massen auf elektromagnetischen Kräften beruht:

    1. Eine Elektrostatisch geladene Kugel zieht auch eine neutrale/ungeladene Kugel an. Grund hierfür ist, dass sich die Ladungsträger in der neutralen Kugel leicht verschieben, und zwar verschieben sich diejenigen Ladungsträger in der neutralen Kugel, die dieselbe Ladung wie die geladene Kugel besitzen, von der geladenen Kugel etwas weg und diejenigen Ladungsträger in der neutralen Kugel, die die entgegengesetzte Ladung wie die geladene Kugel besitzen, verschieben sich etwas zur geladenen Kugel hin mit der Folge, dass sich nun beide Kugel anziehen, weil die Anziehungskräfte überwiegen, da die entgegengesetzten Ladungsträger in den beiden Kugeln sich näher zueinander befinden als die gleich geladenen Ladungsträger in beiden Kugeln. Man nennt diesen Effekt Influenz. Eine solche Influenz müsste aber auch bei 2 neutralen Kugeln eintreten, da die Anziehungskräfte und die Abstoßungskräfte sich nie genau im Gleichgewicht befinden und eine Instabilität besteht, d.h. ein winziger Unterschied eine Kettenreaktion von winzigen Verschiebungen auslösen müsste, sodass sich der Unterschied vergrößern müsste.

    Da somit die Anziehung zwischen 2 Massen durch die elektromagnetischen Kräfte erklärt werden kann, besteht kein Bedarf bzw. kein Raum mehr, dass man sie sie durch die Gravitation, d.h. durch eine imaginäre, hypothetische Kraft, erklärt.

    2. Wenn die chemischen Elemente durch Fusion oder Kernspaltung ineinander umgewandelt werden, dann kann es zum sog. Massendefekt oder zum Massenüberschuss (Massenzunahme) kommen, d.h. die Masse nimmt ab oder zu. Wie kann das sein?! Wo doch die Anzahl der Elementarteilchen, aus denen die Atome bestehen, konstant bleiben. Wenn man – so wie ich – die Anziehungskraft von Massen jedoch auf elektromagnetische Kräfte zurückführt, dann kann man diese Effekte (Massendefekt und Massenüberschuss) leicht erklären, und zwar ist der Grund hierfür der, dass die verschiedenen chemischen Elemente verschiedene Gitter besitzen mit der Folge, dass nach einer Umwandlung der Effekt der Influenz stärker oder schwächer ausfällt. Dies spricht gegen die Newtonsche Gravitationstheorie und für (meine) Theorie der elektromagnetischen Influenz.

    • Grund für den Massendefekt ist nicht, dass Masse in Energie umgewandelt wird und Grund für den Massenzuwachs ist nicht, dass Energie in Masse umgewandelt wird. Grund hierfür ist, dass verschiedene Gitter unterschiedlich viel elektromagnetische Energie speichern, sodass bei einer Umwandlung von einem chemischen Element zu einem anderen Energie frei wird oder benötigt wird.

    • Wenn in einem Gitter eines bestimmten Elements mehr (potentielle) Energie gespeichert ist, dann bedeutet dies, dass die Protonen und die Elektronen weiter voneinander entfernt sind, sodass sie einfacher bewegt werden können mit der Folge, dass die Influenz und damit die Anziehungskraft größer sind, sodass es erscheint, als habe der zugehörige Körper eine größere Masse.

    • Die gleichartig geladenen Ladungsträger zweier Kugeln bewegen sich zwar infolge der Influenz voneinander weg, jedoch sind diesem Effekt durch das Gitter Grenzen gesetzt, m.a.W. wirken diesem Effekt die Anziehungskräfte zwischen den verschiedenen Ladungsträgern innerhalb einer Kugel entgegen. Daher führt die oben beschriebene Kettenreaktion nicht zu einer beliebig großen Influenz.

  4. Rechercheanfrage: "Dir wird nichts gehören und Du wirst glücklich sein." Hat jemand eine Quelle, woher dieser verdammte Spruch kommt? Er kommt beispielsweise weder aus "Covid-19: Der große Umbruch" noch aus "Transforming our world: The 2030 agenda for sustainable development" ("Agenda 2030") und was ich heute beim Weltwirtschaftsforum lese, ist morgen verschwunden. Ich suche eine echte Quelle auf Papier, kein Video (wie hier; siehe Fn 22), keine URL, kein Online-Geschwafel, sonder eine echte Quelle, die ich mir heute an die Wand nagel kann und die morgen noch da ist. Seit zweieinhalb Jahren geistert dieser Spruch durch die Welt, ich habe mehr als drei Meter Bücher gelesen und meine Liste offener Fragen nach Quellen wächst langsam aber sicher vor sich hin.

    Die freien Medien, sind nicht frei, sondern ihre Autoren leben davon, dass sie nicht untergehen. Zu diesem Zweck werden, wie in den Leitmedien, bestimmte Säue immer wieder durchs Dorf getrieben, weil ihr Vorbeistürmen mit rhetorischen und psychologischen Tricks dumpfte Resonanz in hilflosen Seelen erzeugt und die Menschen lähmt, statt sie zum Handeln zu ermutigt. Die einen wie die anderen leben von der grusligen Lust am Weltuntergang. Sie nennen immer wieder die gleichen Dinge, ohne je zu belegen, woher sie wirklich stammen. Nicht Dutzende Fußnoten bewirken Qualität, sondern Fußnoten, die auf echte Quelle zeigen. Weniger ist mehr!

  5. momus sagt:

    Eines der Hauptprobleme (aus der Sicht des Widerstands) bei totalitärer Gleichschaltung des Wahrnehmens, Denkens und Urteilens ist der Umstand, dass die Widerstandleistenden NICHT gleichgeschaltet sind und sich fast notwendigerweise gegenseitig im Weg stehen. Beispielsweise finde ich 90% des Artikels von Fiedler sehr gut, aber die Sache mit der US-Flagge auf dem Mond ist aus meiner Sicht lächerlich und nicht nachvollziehbar. Die Fahne ist an einer rechtwinkligen Stabbefestigung fixiert und schwingt, nachdem sie aufgestellt worden ist, aufgrund der in dem System gespeicherten Bewegungsenergie noch längere Zeit nach. Außerdem kann bei der vorherrschenden Bildqualität nicht mit SIcherheit gesagt werden, ob ein vorbeilaufender Astronaut mit dem Flaggensystem in Berührung gekommen ist oder nicht.

  6. Gunhildmaria sagt:

    Auf dem Mond weht kein Wind. Ach so. Wie kann dann die aufgestellte Flagge auf dem Video ausgebreitet zu sehen sein? Ohne Wind hängt eine Flagge schlaff nach unten. Oder sie ist irgendwie versteift worden. Dann kann sie allerdings überhaupt nicht wedeln oder bisschen flattern. Nur wegen dieses Anblicks der ausgebreiteten Flagge bin ich sicher, dass das keine Mondlandung war.

    • Laengsdenker sagt:

      Ihr Ernst? Es ist nun wirklich extrem einfach zu sehen, dass die Flagge oben über einer Querstange gezogen war. Da sie nur an 2 Seiten "fest" war konnte sie sich aber natürlich trotzdem bewegen. Mit Wind hätte das ganze übrigens völlig anders ausgesehen. Sie haben vermutlich noch nie eine Flagge gesehen, wenn sie denken, dass die Flagge sich im Wind so verhalten würde.

      Aber was sollte man schon erwarten unter einem Artikel, in dem vom Autor behauptet wird dass ein Buchausschnitt behaupten würde, Juden hätten die Mondlangung gefälscht, obwohl die Juden einfach als ein Beispiel für einen "Schuldigen" genannt wurde und die Mondlandung als Beispiel für einen Verschwörungserzählung, die beiden Dinge sich aber ganz offensichtlich nicht aufeinander bezogen wurden.

  7. vizero 13 sagt:

    Was den Klimawandel angeht, so habe ich lang genug gelebt, um den bestätigen zu können. Zumindest für Deutschland. Einiges der Vorhersagen aus den 1970er Jahren haben sich bestätigt (mehr Starkregen, mehr Trockenzeiten, gestiegene Höchsttemperaturen etc.). Was der Anteil der °menschheit daran ist, bliebt natürlich fraglich, lässt sich auf Grund der der multifaktoriellen Abhängigkeiten des Klimas nicht wirklich sagen.

    • Koven sagt:

      "Was der Anteil der °menschheit daran ist, bliebt natürlich fraglich, lässt sich auf Grund der der multifaktoriellen Abhängigkeiten des Klimas nicht wirklich sagen."

      Ist nicht fraglich. Die Studienlage dazu ist eindeutig. Es gab in der Erdgeschichte noch nie so einen schnellen Anstieg von Kohlendioxid in der Luft wie heute. Was sich früher über Jahrtausende entwickelte (Anpassung von Natur und Lebewesen möglich), entwickelt sich grad innerhalb weniger Jahrzehnte. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe seit der Industrialisierung ist dafür wesentlich und hat nun mal der Mensch verursacht.

    • Kiristal sagt:

      – wir kommen aus der kleinen Eiszeit und seitdem steigt die Temperatur langsam an

      – Umweltverschmutzung wurde von den Eliten erfolgreich umettikettiert zum Klimawandel um über die Kommodifizierung von CO2 Profite (..) einzufahren, anstatt für ihre Umweltverschmutzung bezahlen zu müssen

      – CO2 ist Pflanzennahrung, CO2 ist Pflanzennahrung, CO2 ist Pflanzennahrung

    • _Box sagt:

      Schmutz läßt sich wegwischen. Ich bevorzuge den Begriff Umweltzerstörung, denn das ist es. Die größten Verheerungen werden immer verniedlicht. So wie wenn man ein ziemlich großes Verbrechen begeht, dann ist das, hoppla, eben ein Skandal.

    • @Koven:

      Nein, das Tempo des Temperaturanstiegs ist auch nicht außerordentlich oder gar über den bereits beobachteten natürlichen Variationen. Der Anstieg ist normal.

      Aber auch wenn er außerordentlich hoch wäre, wieso kommen Sie darauf, dass der Mensch daran schuld sein sollte?

    • Koven sagt:

      "Der Anstieg ist normal."

      Das ist eine Falschbehauptung. Siehe eine Studie von vielen, z.B. https://www.nature.com/articles/s41561-019-0400-0.epdf

      "The largest warming trends at timescales of 20 years and longer occur during the second half of the twentieth century, highlighting the unusual character of the warming in recent decades."

      Die Klimaveränderungen sind seit Beginn der Industrialisierung (Verbrennung fossiler Brennstoffe –> Co2) um ein Vielfaches größer, als alle Schwankungen in den 1.900 Jahren davor. Und sie betreffen den gesamten Planeten, was in der untersuchten Zeit nicht der Fall war. Das ist wissenschaftlicher Konsens. Sie sind nur ein Laie, der nachweislich im Artikel Desinformationen verbreitet (Juden und gefälschte Mondlandung am offensichtlichsten).

  8. B-frank sagt:

    Das war ein recht formidabler Rundumschlag, mein Herr! Ein Punkt , beschäftigt mich dauerhaft: Wir können einerseits auf vermeintlichen "Nebenwirkungen" herum-elaborieren und damit die Existenz einer völlig fiktionalen benevolenten "Hauptwirkung" bezeugen oder – ungeschönt resümieren was als gesichert gelten kann – womit wie uns dann idR. disqualifizieren für den Dialog mit Gestochenen.
    Beides fördert die schnelle Normalisierung der neuartigen Brühe für Alles.
    Kennt jemand einen dritten Weg?

    • Die Alternative besteht darin, diejenigen, die mehr oder weniger beginnen zu zweifeln, zu bestärken. Das ist eine ganze Menge Fingerspitzengefühl die man dafür gebrauchen kann, denn sogar vorsichtige Kritiker kann man über die Monate leicht vergraulen wenn man das verträgliche Maß überschreitet.
      Ich mache mir aus meiner Erfahrung immer weniger daraus, über Carola konträre Diskussionen zu führen, natürlich je nach Umfeld und Zielgruppe. Kommt jemand mit "ungefilterten" C.-Themen höre ich meist gezielt weg und wechsle gerne das Thema. Betont jemand aber im Gespräch z.B. die Widersprüchlichkeit von Maßnahmen oder andere Zweifel bestärke ich das vorsichtig. Wirklich aus der Deckung komme ich aber nur unter Leuten die sich in ihrer Haltung mir klar als Kritiker zu erkennen gegeben haben und daher einen großen Vertrauensvorsprung genießen.
      Es fühlt sich seltsam an, so zu leben.

      Gerade Kinder an kritische Themen heranzuführen finde ich besonders wichtig – angefangen beim Vorlesen von "Kaisers neue Kleider" bis zu Gesprächen mit 17-jährigen im Anschluss an Demos.

  9. vizero 13 sagt:

    Ich möchte diesen ausgezeichneten Beitrag noch ergänzen. Die Untätigkeit der jungen Leute hat auch damit zu tun, dass bei den meisten ihre Gehirne durch zu frühes Nutzen von Smartphones geschädigt wurden und da die Entwicklung ihren Kognitionsfähigkeiten gestört wurde. Sie können also fast nur noch eingleisig denken. Ich möchte darum auf die Veröffentlichungen von Frau Dr. Teuchert-Noopdt, (Dr.?) Ralf Lankau, Angelika Supper, Dr. Manfred Spitzer und anderen verweisen. Konkrete Links kann ich grade nicht vorweisen (vileleicht noch diesen: https://www.diagnose-funk.org/ da werden aber andere Aspekte aber schwerpunktmäßig aufgezeigt).

    • Ich ahne, welche Richtung Sie meinen. Doch geht es Ihnen um das zunehmende Abhandenkommen von Differenziertheit?

      Manche Mitbürger fordern von Eltern sogar, dass frühestmöglich Bildschirmmedien zum Einsatz kommen (Gameboy ab 3 Jahren, für 5-jährige nicht maximale 30min Filmabschnitte pro Tag sondern schon mal komplette Kinofilme fast ohne Begleitung Erwachsener anbieten, sog. Lernvideos für Schulanfänger), offenbar aus Panik, dass die Kinder sonst den Anschluss verpassen oder überhaupt "was verpassen". Das sind Eltern die genauso wie ihre Kinder süchtig nach unterschiedlichen Online-Spielen sind und von Sucht nichts wissen wollen.

      In die Grundschulen und sogar Kindergärten kommen sogar Polizisten, um vor einzelnen Online-Spielen zu warnen "wegen aktivierbarer gefährlicher Funktionen", warscheinlich wirkt das am Ende eher wie Werbung – und vor allem warum spricht man damit in den Altersgruppen die Kinder an und nicht die Eltern???

      Ein ganz passables Leitbild zu Medien kommt aus dem Waldorf-Umfeld, nicht schlecht: Kinder möglichst lange viel Realität erleben lassen, kritisches Hinterfragen zulassen/ unterstützen und digitale Medien relativ spät und gut begleitet einführen. Doch vor Carola-Leugnern wurde in dem Umfeld gerade wegen möglicher "Kompatibilität" an manchen Ecken ganz besonders gewarnt.

  10. Koven sagt:

    "Genutzt wird zu diesem Zweck die Form der repräsentativen Demokratie, die es erlaubt, Entscheidungen gegen den Mehrheitswillen des Volkes durchzudrücken"

    Das ist Polemik und klingt so, als würde jede Gesetzesänderung gegen den Willen des Volkes durchgedrückt. Die Anhänger von Apolut unterliegen einer Wahrnehmungsstörung. Denn ihr Wille entspricht nicht die des Volkes. Ihr seid eine klitzekleine Minderheit, die sich nur groß blasen (angeblich viel mehr Anhänger, riesen Demos etc.).
    Natürlich werden auch mal unliebsame Entscheidungen durchgedrückt (z.B. Erhöhung des Rentenalters), grundsätzlich werden aber die Wahlprogramme umgesetzt, für die sie gewählt wurden. Z.B. in der laufenden Periode die Erhöhung des Mindeslohns. Das Bürgergeld wurde ja verwässert durch die Opposition.

    "Schüler haben Unterrichtsinhalte zum menschgemachten Klimawandel und Propagandafilme wie „Eine unbequeme Wahrheit“ vom selbsternannten Klimapapst Al Gore nicht hinterfragt"

    Es ist wissenschaftlicher Konsens, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Nur Apolut scheint das noch zu ignorieren. Jeder bekommt inzwischen mit, wie der Klimawandel auch unsere Breitengrade durchzieht. Ich geh da nicht weiter drauf ein, macht hier eh kein Sinn. Ihr verschließt die Augen vor der Realität.

    "Ohne Zement keine Gebäude"

    Natürlich. Vor der Erfindung von Zement wurden doch auch Häuser gebaut. Die Ressourcen sind endlich, irgendwann ist der letzte Haufen Sand verbaut. Und dann? Es geht darum, Zement durch nachhaltige Baustoffe zu ersetzen. Denn die Zementherstellung verbraucht unglaublich viel Co2.

    "Wer hat in der Geschichte jemals „die Juden“ für eine angeblich gefälschte Mondlandung beschuldigt?"

    Das steht nicht im Buch. Da wird nur ein Beispiel für eine Theorie genannt. der nächste Satz bezieht sich nicht auf die Mondlandung. Typische bewusste Fehlinterpretation des Autors/Tatsachenverdrehung. Das ist ein richtiger Klassiker, der immer hier genutzt wird.

    "Entwicklung hin zu einer mehr und mehr faschistoiden Gesellschaft"…

    Jetzt driftet der Autor immer mehr in eine Parallelwelt ab. Ich lebe in einer anderen Gesellschaft (https://apolut.net/wie-soll-es-weitergehen-von-hermann-ploppa/#comment-254065).

    Ihr seid nicht indoktriniert, ihr habt die Weisheit mit Löffeln gefressen. Mit euch wird die Welt besser. Mit euch soll Frieden und Demokratie kommen? Aber das merkt man schon an der Aggression, die hier zutage gefördert wird, wenn man eine andere Meinung hat, dass dies mit Frieden und Demokratie hier nichts zu tun hat. Hier wird gerade gegen die Demokratie gearbeitet.

    • Koven sagt:

      Das Beispiel mit den angeblich von den Juden gefälschte Mondlandung zeigt in aller Deutlichkeit, worum es hier bei Apolut geht: Märchengeschichten erzählen, Tatsachen verdrehen, die unliebsame Demokratie madig machen. Hier ist die Desinformation eindeutig, aber meist wird es geschickt versteckt und dann als Wahrheit verkauft. Es geht nicht darum, wirkliche Missstände aufzuzeigen. Es wird nur Stimmung gemacht gegen "die da Oben". Ihr geht dem gewaltig auf dem Leim und gefährdet dadurch den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Ihr spaltet mit solchen Desinformationen.

    • vizero 13 sagt:

      Zit.: "Das ist Polemik und klingt so, als würde jede Gesetzesänderung gegen den Willen des Volkes durchgedrückt"
      Genau das ist aber durch 2 Studien aus USA und später aus Deutschland nachgewiesen worden. Wohl nicht alles, aber doch die wichtigsten Entscheidungen fielen zu Gusnten der Reichen und Mächtigen aus, Selbst der Einfluss des gehobenen Mittelstands auf Gesetzgebung und Regierungshandeln ist minimal, der von etwa 80 – 90 % der unteren Bevölkerungsschichten ist NULL bis negativ.

    • Koven sagt:

      Können Sie mir bitte die Quelle zu den Studien geben (direkt zur Studie). Das könnte u.a. daran liegen, dass CDU und FDP gerade die "Reichen" unterstützen mit ihrer Politik. Die beiden Parteien werden oft gewählt. Da muss man schon mehr Links wählen, wenn man die z.B. die Vermögensteuer wiederhaben will.

    • _Box sagt:

      Allerwertester Koven trollig, pardon, … das war nun … Freud, ja Freud war das. Ich meinte natürlich drollig. Ist ja nicht so daß dieser Hinweis nicht bereits ca. zwei dutzendmal verlinkt gewesen wäre:

      "Westliche Demokratie" ist hohl: Reichtum regiert
      02. April 2018 Paul Schreyer

      Gedanken zu einer wenig beachteten und explosiven Regierungsstudie, die auf den Widerspruch zwischen Demokratie und konzentriertem Reichtum hinweist

      Manche Zusammenhänge sind so simpel und banal, dass sie leicht übersehen werden. Louis Brandeis, einer der einflussreichsten Juristen der USA und von 1916 bis 1939 Richter am Obersten Gerichtshof, formulierte es so: "Wir müssen uns entscheiden: Wir können eine Demokratie haben oder konzentrierten Reichtum in den Händen weniger – aber nicht beides."

      Hinter dieser Aussage stehen Erfahrung und Beobachtung, aber auch eine innere Logik: Wenn in einer Gesellschaft die meiste Energie darauf verwandt wird, Geld und Besitztümer anzuhäufen, dann sollte es niemanden überraschen, dass die reichsten Menschen an der Spitze stehen. Was wir als führendes Prinzip akzeptieren, das beschert uns auch entsprechende Führer. Und wo sich Erfolg an der Menge des privaten Vermögens bemisst, da können die Erfolgreichen mit gutem Grund ihren politischen Einfluss für recht und billig halten.

      Logisch erscheint es auch, wenn in einer solchen Gesellschaft die Regierung immer wieder gegen die Interessen der breiten Masse entscheidet. Vereinfacht gesagt: Wo reiche Menschen an der Spitze stehen, da herrscht nun mal nicht die Mehrheit. Private Bereicherung und Allgemeinwohl passen ungefähr so gut zusammen wie ein Krokodil in den Goldfischteich. An diesem Widerspruch ändert sich auch dann nichts, wenn die Goldfische und das Krokodil gemeinsam demokratisch eine Regierung wählen, die dann eindringlich an das Krokodil appelliert, doch bitte, im Interesse aller, seinen Appetit zu zügeln.
      (…)
      Die Autoren der Studie analysierten dabei zunächst anhand der regelmäßigen Meinungsumfragen von ARD-Deutschlandtrend die Ansichten der Bevölkerung in etwa 250 Sachfragen. Untersuchungszeitraum waren die Jahre von 1998 bis 2015. Dann glichen sie diese Ergebnisse mit dem Handeln der Regierung in den Jahren danach ab. Was wurde umgesetzt, was nicht?

      Die Analyse wies dazu noch einen entscheidenden Clou auf: Das Forscherteam unterschied die politischen Ansichten der Befragten gestaffelt nach deren Einkommen. Denn betrachtet man die Meinungen der einkommensschwächsten 10 Prozent (im Folgenden: "Arme") und die der einkommensstärksten 10 Prozent (im Folgenden: "Reiche"), dann ergeben sich teils drastische Unterschiede.

      So wurde etwa bei einer Deutschlandtrend-Umfrage im Jahr 1999 danach gefragt, ob Vermögende stärker zum Abbau der öffentlichen Verschuldung herangezogen werden sollten. 70 Prozent der Armen stimmten dem Vorschlag zu, aber nur 46 Prozent der Reichen. Die Regierung orientierte sich an Letzteren. Im Jahr 2000 wurde gefragt, ob das Rentenniveau gesenkt werden sollte. Nur 43 Prozent der Armen stimmten zu, jedoch 64 Prozent der Reichen. Ergebnis: Das Rentenniveau wurde per Gesetz gesenkt.

      2003, während der Diskussion um die Einführung der Hartz-Reformen, wurde gefragt, ob die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes gekürzt werden solle. Insgesamt gesehen war eine Mehrheit von 54 Prozent der Bevölkerung dafür. Betrachtete man aber die Einkommen getrennt, dann zeigte sich, dass zwar 69 Prozent der Reichen der Kürzung zustimmten, doch nur 44 Prozent der Armen. Gekürzt wurde trotzdem. Ein ähnliches Bild ergab sich bei der 2012 gestellten Frage, ob die Rente mit 67 rückgängig gemacht werden solle: 65 Prozent der Armen wollten das, aber bloß 33 Prozent der Reichen. Die Regierung folgte wieder dem Mehrheitswunsch der Wohlhabenden.

      Wie die Studie zeigt, existieren die zweitgrößten Meinungsunterschiede zwischen Armen und Reichen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Noch stärker sind die Differenzen bloß in der Außenpolitik. Als 2007 danach gefragt wurde, ob die Bundeswehr möglichst schnell aus Afghanistan abziehen solle, stimmten 75 Prozent der Armen zu, gegenüber 43 Prozent der Reichen. Die Regierung überging auch diesmal die Geringverdiener, der Militäreinsatz wurde zunächst sogar noch intensiviert.

      Je mehr Arme dafür sind, desto eher ist die Regierung dagegen

      Dass solche Beispiele, die man in der Studie nachlesen kann, keine Einzelfälle oder Ausnahmen sind, fanden die Forscher in akribischer Kleinarbeit heraus. Die Ergebnisse sind eindeutig. So heißt es in der Untersuchung:

      »Je höher das Einkommen, desto stärker stimmen politische Entscheidungen mit der Meinung der Befragten überein. (…) Was Bürger mit geringem Einkommen in besonders großer Zahl wollen, hatte in den Jahren von 1998 bis 2013 eine besonders niedrige Wahrscheinlichkeit, umgesetzt zu werden.«

      Mehr noch: Eine politische Regelung wurde nicht nur umso eher von der Regierung umgesetzt, je mehr Reiche sie unterstützten. Das hatte man ja fast schon erwartet. Nein, ein Vorschlag wurde von der Regierung auch umso eher abgelehnt, je mehr Arme dafür waren! Die Forscher sprechen hier von einem "negativen Zusammenhang". Sie schreiben wörtlich, dass "die Wahrscheinlichkeit auf Umsetzung sogar sinkt, wenn mehr Menschen aus der untersten Einkommensgruppe eine bestimmte politische Entscheidung befürworten." Das bedeutet, dass die Regierung die Armen nicht einfach nur ignoriert, sondern praktisch aktiv gegen sie arbeitet.

      Bei der Berücksichtigung der Ansichten der Mittelschicht sieht es laut der Studie ähnlich aus. Deren Forderungen werden von der Regierung annähernd im gleichen Maße ignoriert wie die der Armen. Das heißt konkret: Es ist für die Politik praktisch egal, wie viele Menschen aus der Mittelschicht eine bestimmte Veränderung wünschen. Es existiert jedenfalls so gut wie kein messbarer Zusammenhang zwischen der Zustimmungsrate für eine Forderung in der Mittelschicht und deren Umsetzung. Ein solcher Zusammenhang ist allein für die Wünsche der Einkommensstärksten nachweisbar, dort jedoch sehr deutlich.

      https://www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html?seite=all

    • Zum Zement: Zementherstellung verbraucht kein CO2, sondern emmitiert CO2. Die Frage ist, ob das ein Problem ist.

      Zum Thema "Juden" in Verschwörungstheorien. Dass Juden an irgendetwas schuld sein sollen ist kein Standardmerkmal von sogenannten "Verschwörungstheorien" sondern die absolute Ausnahme. Wirklich zentrales Element ist es nur bei der historischen Textfälschung "Die Protokolle der Weisen von Zion". Ich empfehle dazu die gleichnamige History-Sendung von Hermann Ploppa.

      Im Schulbuch werden absichtlich antisemitische Zusammenhänge konstruiert, um wie bereits im Text dargelegt, alles was von der Regierungslinie abweicht in einen Nazi/Antisemitismus Zusammenhang zu rücken. Das hat nichts mit der Realität zu tun, sondern mit Framing und Diskreditierung von Andersdenkenden.

      Und selbstverständlich folgt der Satz mit den Juden unmittelbar direkt auf den Satz mit der Mondlandung. Was empfindet da ein Durchschnittsleser? Selbstverständlich wird "die Juden" mit der Mondlandung kognitiv verkettet.
      Ich habe diese unakzeptable Formulierung im Schulbuch zu meiner Absicherung auch mit Juden aus meinem Freundeskreis besprochen. Sie waren ebenso wie ich über die Formulierung im Klettbuch nicht erfreut.

      Diese Einschätzung meinerseits ist also vollkommen korrekt.

    • Zitat: +++ "Genutzt wird zu diesem Zweck die Form der repräsentativen Demokratie, die es erlaubt, Entscheidungen gegen den Mehrheitswillen des Volkes durchzudrücken"

      Das ist Polemik und klingt so, als würde jede Gesetzesänderung gegen den Willen des Volkes durchgedrückt. Die Anhänger von Apolut unterliegen einer Wahrnehmungsstörung. +++

      Dies ist eine Feststellung von den im Text genannten Autoren. Nachlesen und nachhören können Sie dies z.B. bei Prof. Mausfeld. Es handelt sich also nicht um eine Wahrnehmungsstörung sondern um ein drastisches Informationsgefälle.
      Wir können gar nicht auf einer Ebene kommunizieren, weil Ihnen offenbar eine ganze Reihe an wichtigen Informationen fehlen.

    • Koven sagt:

      "Selbstverständlich wird "die Juden" mit der Mondlandung kognitiv verkettet."

      Wieder eine Falschbehauptung. Es gibt keine Verkettung beider Sätze. Erstens steht da auch was von Geheimdiensten und Amerikanern, die ignorieren sie gekonnt. Sie beziehen sich nur auf die Juden. Und Zweitens würde dann stehen, z.B. wurde die Mondlandung von den Juden gefälscht.

    • Koven sagt:

      "Zementherstellung verbraucht kein CO2, sondern emmitiert CO2. Die Frage ist, ob das ein Problem ist."

      Sie scheinen auf dem Gebiet kein Wissen zu haben. Belesen sie sich doch bitte, bevor sie über das Thema schreiben.

      Kurz: Die Sonnenenergie trifft auf die Erdeoberfläche, wird umgewandelt zu Wärmestrahlung und teils wieder reflektiert zurück ins All. Trifft die Strahlung aber auf ein CO2-Molekül, wird die Wärmestrahlung wieder zurückgelenkt auf die Erde (sogenannter Treibhauseffekt). Dies gilt auch für Methan. Je höher die Konzentration dieser Treibhausgase in der Atmosphäre sind, desto höher auch der Treibhauseffekt. Es gibt dann Kipppunkte, wenn z.B. Schnee wegschmilzt. Der Schnee reflektiert nämlich sehr viel Sonnenenergie zurück ins All. Je wärmer, desto trockener die Erde. Dürren, weniger fruchtbares Land usw.

    • Bruno Gamser sagt:

      Koven, ein moderner Don Quijote, der Tag für Tag gegen die Apolut-Windmühlen kämpft. Respekt.

      Unter einem Beitrag von Markus Fiedler 'wissenschaftlicher Konsens' auch nur zu denken, ist schon sehr sportlich. ;-)

  11. Wie immer: Markus Fiedlers Beiträge sind ein Genuss.

    Zu "Sie glauben das nicht?"
    „Ausbildung“ und Finanzierung von "Klimaaktivisten", „Letzte Generation“, “Extinction Rebellion“ etc. durch den „Climate Emergency Fund“ (NGO von Milliardären).

    Blockieren, Festkleben, Beschmieren · Wie weit darf Klimaschutz-Protest gehen? | Wir müssen reden!
    https://www.youtube.com/watch?v=z1lFHCyXN0U&t=848s

    Im Film zeigt sich auch die „Corona-Gläubigkeit“ der Aktivisten. Sie sind Teil der WEF- Ideologie und merken es nicht – vermute ich.
    Aber ich glaube eher an die Aufrichtigkeit ihrer Haltung der meisten gerade auch jungen „Aktivisten“, die missbraucht wird von der Plutokratie.
    Der „rbb“ berichtet wohlwollend, das Klimanarrativ wird ja unterstützt und die Leit(d)medien kooperieren mit den „Aktivisten“ (Aktionstermine werden der Presse durchgereicht, und die kommen auch, wie man sieht), die Polizei hält sich vornehm zurück.
    Die (ausgewählten) Kommentare vieler Passanten sind „CO2-hysterisch“ unterfüttert – Verständnis aber nicht hier.
    Kommentare sind, wie so oft bei den „Leit(d)medien“, nicht zugelassen.

    Es ist Teil der „Kontrollierten Opposition“.

  12. Kiristal sagt:

    Ein einziger Sump an Indoktrination und Desinformation. Thema Geschichte. Was nicht vorkommen darf (in der gesammten deutschen Gesichtsforschung) sind Strategie/Strategieanalysen und ..oooh nein ..Verschwörungen. VER-BO-TEN. Übrig bleibt der tote und bedeutungslose Sermon von Jahreszahlen, Herrschern und Schlachten.

    Jedes Geschichtsbuch hierzulande hat einen unsichtbaren Untertitel: nichts zu sehen hier Bürger, gehen sie bitte weiter!

  13. Zum Teil wohl nur scheinbare globale Erderwärmung infolge Messung lediglich 2 m über dem Boden:

    Angeblich soll sich die Temperatur 2 Meter über der Erdoberfläche in den letzten 100 Jahren auf den Kontinenten um rund 1 Grad Celsius erwärmt haben. Falls dies zutrifft, dann könnte ein Grund hierfür sein, dass es immer weniger Wälder gibt, da Bäume das Sonnenlicht und damit die Wärme hoch über dem Boden, nämlich in durchschnittlich vielleicht 20 Metern, abfangen/absorbieren können, sodass sich die Luftschicht, die sich 2 Meter über dem Boden befindet, nicht so aufheizt. Schließlich wurde die Hälfte aller Wälder in Ackerflächen umgewandelt, ein Großteil davon in den letzten 100 Jahren. Gegebenenfalls hätte sich die Wärme nur lokal/örtlich etwas verschoben, nämlich von 20 Metern Höhe auf 0-2 Meter Höhe, d.h. die Erde hätte sich insoweit global (insgesamt) nicht aufgewärmt. Gemessen wird ja nur in 2m Höhe.

    Der Effekt wird natürlich dadurch reduziert, dass die Luftschichten durch Wind vermischt werden bzw. ihre Höhe verändern und ein Wärmeaustausch (mittels Konvektion und Strahlung) stattfindet, allerdings steigen warme Luftschichten tendenziell auf, sodass warme Luftschichten auf Höhe der Baumkronen in Wäldern tendenziell weniger sinken und den Boden erwärmen.

    Außerdem stellen Wälder (genauso wie die Ozeane) ganzjährig unter dem Strich möglicherweise Kältespeicher dar, die die Erdoberfläche abkühlen. Grund hierfür ist möglicherweise, dass 1 Quadratmeter Meeroberfläche oder Waldoberfläche mehr Wärme abstrahlen kann als ein Quadratmeter Ackerfläche und daher stärker abkühlt. Durch die Umwandlung in Ackerflächen wurden insgesamt 50% dieser etwaigen Kältespeicher (Wälder) zerstört, sodass sich die Umgebung mglw. etwas mehr aufwärmen konnte. Eine solche etwaige Erwärmung wäre aber nicht den Kohlendioxidemissionen geschuldet.

    • Danke an den Kommentator Zivilist für den wertvollen Hinweis, dass die Erwärmung in 2m Bodennähe gemessen wird.

    • Laengsdenker sagt:

      Dass die Temperatur nur in 2m Höhe gemessen wird ist völliger Quatsch. Die Temperatur wird häufig mit Sateliten gemessen (zB TIROS). Vor allem in den Polarregionen und auf den Weltmehren gibt es eher wenige feste Wetterstationen.

    • Zivilist sagt:

      Oh, gern geschehen.

      Nein, Quatsch ist es nicht, man muß ja die – im Grunde kurzen – Zeitreihen fortsetzen, der Vergleichbarkeit wegen.

      Übrigens der Meeresspiegel wird auch per Satellit gemessen, also der Abstand vom Erdmittelpunkt und nicht der Pegel Amsterdam. Niemand macht sich aber die Mühe, den Landspiegel zu messen, denn bekanntlich (seit Alfred Wegner) schwimmen ja auch die Kontinente auf dem Erdinneren und die spezifischen Gewichte, um zu berechnen, was denn wohl passiert oder nicht passiert, wenn die Gletscher schmelzen, findet man bei > Diercke, Erdinneres.

      https://linkezeitung.de/2020/02/20/der-meeresspiegel-steigt-und-steigt-und-steigt-aber-welcher/

      Ein Alleinstellungsmerkmal der Erde ist, daß sie Wasser aus dem Kosmos sammelt (90% dessen, was da rumfliegt ist Wasser) und nicht an ihn verliert, das liegt daran, daß bei den Temperaturen und der Gravitation das gasförmige Wasser in geringer Höhe zu flüssigem und festen Wasser wird und so stärker der Gravitation folgt.

      Und übrigens läßt der schwankende Wind von Peru nach Papua Neuguinea (El Nino – La Nina) den Meeresspiegel ganz erheblich tanzen, was keine Katastrophe ist sondern Natur, aber von den shareholdern der Industrie, die von Chile aus das US Vieh mit Fischmehl versorgt, um die Amis zu mästen, als lästig empfunden wird.

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