Im Gespräch: Hannes Hofbauer (“Zensur”)

Der Wiener Gesellschaftswissenschaftler Dr. Hannes Hofbauer ist ein linker, kritischer Autor, Journalist und Verleger, der u. a. für die Junge Welt, das Neue Deutschland schrieb, sowie für die Zeitschriften Konkret und Lunapark21. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er Verleger des Wiener Promedia Verlages. Seit 2017 engagiert er sich im Blog Rubikon. Anselm Lenz befragt Hofbauer zu seinem neuesten Buch: “Zensur – Publikationsverbote im Spiegel der Geschichte. Vom kirchlichen Index zur YouTube-Löschung”.

Zunächst erläutert Hofbauer das Herrschaftsinstrument der Zensur, das ein Zeichen der Schwäche der Herrschenden sei, wenn es zum Einsatz kommt. In seinem Buch beschreibt er die Zensurmaschine an den Beispielen der Ukraine-Berichterstattung ab 2014 und den Corona-Maßnahmenkritikern.

Er erläutert, dass es mit der Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (2017) gegen Hassrede und Falschmeldungen nun die Möglichkeit gibt, zu große Portale im Internet, die eine bestimmte Reichweite erzielen, abzuschalten. Bekannte Opfer sind RT Deutsch und KenFM. Es mussten Exempel statuiert werden, als Warnung für die anderen freien, unabhängigen Medien. Der Staat will, dass nur seine Sicht der Geschehnisse als Narrativ durchgesetzt wird.

Als linker Verleger und Autor erklärt er das Versagen der Linken in der “Corona-Krise” damit, dass sie dem Missverständnis erlegen sind, dass der Staat in der Pandemie Geld für Testungen und Impfungen ausgab und nach wie vor gibt, also Geld für das Volk. Und damit sei nun der Neoliberalismus zu Ende und jetzt können sie ihre Ideen umsetzen. Auch sieht er den Tagesthemen-Auftritt von Bill Gates am Ostersonntag (den Tag der Auferstehung Jesus Christi) 2020 als “Erlöserphantasie” an.

Durch die einseitige Berichterstattung gibt es einen riesigen Vertrauensverlust gegenüber den altangestammten Medienhäusern und dadurch sinkende Werbeeinnahmen. Hofbauer sieht die freien, unabhängigen Medien als Alternative, gibt aber zu bedenken, dass auch diese Medien nicht immer lupenrein berichten.

Inhaltübersicht:

0:00:35 Vorstellung von Hannes Hofbauer und seinem neuen Buch „Zensur“

0:07:15 Verfassungsschutz gegen die freie Presse

0:17:41 Interessensgruppen hinter der Zensur

0:27:11 Der Plan vom „Great Reset“

0:35:38 Der Verfall der Linken in zwei Richtungen

0:43:47 Zensur in immer mehr Bereichen durch Errichtung des Corona-Regimes

0:58:20 Ziele der Zensur

1:12:02 Inhalt heutigen linken Denkens

1:16:00 Schlussgedanken zur Zensur

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Kommentare (21)

21 Kommentare zu: “Im Gespräch: Hannes Hofbauer (“Zensur”)

  1. Mike Ahrend sagt:

    Ich bin auch ausgestiegen, es ist schwer erträglich. Lieber Anselm Lenz, bei allem Respekt vor Ihrer Arbeit und Ihren Fähigkeiten: Es kann für jemanden mit Ihrem Intellekt doch nicht unmachbar sein, kurze, präzise Fragen zu stellen und vor allem weniger Fremdworte zu gebrauchen. Ich denke, niemand erwartet eine Kopie von Ken, aber so ein wenig "dem Volk aufs Maul geschaut" würde Ihnen und uns allen gut tun!

  2. Liebe Leute, ihr kritisiert mir einfach zu viel.
    Natürlich hat mir Anselm Lenz zu viel geredet. Liegt wahrscheinlich so in seiner Natur.
    Aber um das Thema ordentlich auszusprechen, fehlt einfach die Zeit. Es würde viel zu lange dauern. Man kann nur einiges anreißen, jedoch nicht ewig bereden.
    Nehmt das was gesagt wurde und verwendet es bei eurer Argumentation und überzeugt so viele Menschen wie nur geht. Denn was Hannes Hofbauer hier gesagt hat, hat mir genügt. Natürlich hätte es mich gefreut, wenn da oder dort mehr gesagt worden wäre. Aber ist das wirklich so wichtig. Könnt ihr eure Argumentation nicht auf dem aufbauen, was hier zu hören war? Ich konnte mir dabei sehr viel holen.
    Wem es zu wenig war, sollte das Buch kaufen und lesen, dann würde er die eine oder andere Frage vielleicht beantwortet bekommen.
    Ich muss dazu sagen, ich lese sehr gerne eure Kommentare, da sie wirklich sehr gut sind. Mir gefallen vor allem die, die nicht kritisieren, sondern das eine oder andere noch großartig zusätzlich erhellen.

    • hulli3 sagt:

      Stimmt, Kritik ist überhaupt bäh und deshalb gibt's ja auch bei zensurtiup nur noch den "supi"-Knopf, und unter jedem Video erstmal 5236 "Hurra"- und "Toll"- und "Du bist der Größte"- und "Heil!"-Kommentare. Eine Gesellschaft von 4-jährigen kann eine Kritik eh nicht vertragen.

  3. Grille2022 sagt:

    So sehr ich diese Interviews schätze. Dieses Mal redet Herr Lenz zu viel und versucht zu sehr Hofbauer durch alle Themen zu jagen, so dass am Schluss das kein Interview ist, sondern ein unübersichtliches und nicht moderiertes Gespräch.
    Ich hätte lieber den Fokus auf die Zensur bewahrt ohne zu sehr abzuschweifen.

    Der Inhalt ist natürlich brandaktuell. Ich hätte nie gedacht, dass derlei Zensurmechanismen seitens der Medien und der grossen BigTech (Alphabet, Facebook, Twitter usw.) so sehr forciert wird, sei es zu Themen wie 911, "Klimawandel", "C" oder zur gegenwärtigen geopolitischen Lage.
    Die "digitale Verbrennung" von Info (wann wohl die Bücher?), der Ausschluss anderer Meinungen im TV und das Mobbing gegenüber all jener, die den Mut haben dem Mainstream zuwider gehende Meinungen kundzutun nimmt immer mehr zu.
    Moderne Helden wie Assange werden "fertig gemacht" und "Pseudo-Freiheitskämpfer" wie Nawalny (man recherchiere zu seinen fremdenfeindlichen Videos) oder "Bomber für den Frieden" (B. Obama) werden mit Preisen überhäuft.

    Hierbei wird die "Drecksarbeit" von privaten Organisationen gemacht, auch wenn diese von öffentlichen Geldern gespiesen werden…

    Was sich bewährt hat wird weiter angewendet und sogar verschärft.

    Ich empfehle an dieser Stelle auch das Sendegefäss wikihausen.de von Markus Fiedler mit häufiger Unterstützung von Dirk Pohlmann, wo man sich mit der Zensur und der selektiven Information auf Wikipedia beschäftigt.

    • wolfcgn sagt:

      …….genau! ich bin nach dem unerträglich langen Monolog des "schlauen" Interviewers nach MInute 23 ausgestiegen! Ken Jebsen fehlt an allen Ecken und Enden!

  4. KaraHasan sagt:

    Dass es eine erfolgreiche Entnazifizierung gegeben hat, sehe ich als nicht ganz Korrekt. Wenn wir davon ausgehen, dass Filme wie „Schindlers Liste“, „Der Pianist“, oder „Inglourious Basterds“ dazu beitragen, dass der gegenwartsdeutsche im Laufe seines Lebens durch derartige Denunziationen und Konfrontation mit seiner Geschichte aus Filmindustrie regelmäßig traumatisiert wird, dann würde es bedeuten, dass der Deutsche seelisch und körperlich verkümmern müsste, aufgrund dieser Belastung. Es sei denn, der Deutsche wird mit Tagtraumtherapien konfrontiert, wie glorreich es zum Beispiel wäre, wenn Nazideutschland den Krieg gewonnen hätte. Tagtraumtherapien dieser Art, die eine Verkümmerung und Erkrankung der deutschen verhindern sollen. Was allerdings dazu führt, dass der Deutsche insgeheim, zu einer Art Agent von nationalistischen Idealen wird und zwar in seinem Kern, in seinem Unbewussten. Der Deutsche, der rechtsradikale Ideale leugnet, wovon er aber tatsächlich insgeheim unbewusst schwärmt. So viel zur Entnazifizierung Deutschlands.

    • _Box sagt:

      Abseits der Propaganda, hat zu keinem Zeitpunkt eine Entnazifizierung stattgefunden. Lediglich eine Zwischenlagerung, Umetikettierung und Übernahme:

      Parteien der Mitte: Null Toleranz gegenüber Nazis?
      25. Februar 2020 Jens Loewe
      Um den mit Thüringen eingetretenen Schlamassel aufzulösen, müssten einige Missverständnisse aufgeklärt werden – Ein Kommentar

      https://www.heise.de/tp/features/Parteien-der-Mitte-Null-Toleranz-gegenueber-Nazis-4665883.html

      Und dazu aus dem Buch "Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute / Die Einheit – eine Abrechnung," von Daniela Dahn:

      Das Urteil sprach der Präsident des Obersten Gerichts der DDR, Heinrich Toeplitz, Mitglied der CDU und selbst rassisch Verfolgter. Neu war die Exakte Beweiskette dafür, dass der Völkermord zuerst durch Gesetz begangen, ehe er physisch vollzogen wurde. Wegen «in Mittäterschaft begangenen, fortgesetzten Verbrechens gegen die Menschlichkeit in teilweiser Tateinheit mit Mord» wurde Globke in Abwesenheit zu lebenslangem Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt.

      Bästleins Fazit zum DDR-Prozess: «Diese Zusammenhänge wurden in Deutschland erstmals im Globke-Urteil umfassend dokumentiert. Das Oberste Gericht nahm dabei durchweg richtige historische Einordnungen vor, und diese übertrafen das damals herrschende Niveau bei weitem. … Die juristischen Ableitungen und Einordnungen der von Globke entworfenen NS-Normativakte waren fehlerfrei; die deutsche Geschichtswissenschaft erreichte dieses Niveau erst mehr als 40 Jahre später.»
      Ohne die Vorarbeit des Juristen Globke wäre der Holocaust nicht möglich gewesen. Er schuf die juristischen Voraussetzungen für den Massenmord. «Globke gehört zu den Haupttätern in diesem Bereich.» Seine Verurteilung zu lebenslanger Haft war nach nationalem und internationalem Völkerrecht korrekt.
      Schlimmer konnte es nicht kommen, zwischen dem CDU-Staat und dem Antifaschismus. Im ND hieß es in einem Kommentar: Adenauers rechte Hand ist rechtskräftig ein Zuchthäusler. Bästlein sieht darin Propaganda, aber der Satz beschreibt eine Tatsache. Dieses Skandalon lag nicht beim ND. Auch wenn es insgesamt mit Begriffen wie «Weltgericht» oder «Fortsetzung des Eichmann-Prozesses» die eigene Wahrnehmung in der Welt stark überhöhte und damit Glaubwürdigkeit verlor.

      Adenauer war jedoch durch nichts zu bewegen, auf diesen Mann im Kanzleramt zu verzichten. Globke war «der zweite Mann im Staat». Er bereitete jede Regierungsentscheidung vor, hatte die Justiz fest im Auge, legte die Prioritäten fest. Das erste Gesetz, das im Bundestag verabschiedet wurde, war 1950 das Amnestie-Gesetz für NS-Täter! Über Globkes Schreibtisch gingen alle wichtigen Personalfragen. Er bestimmte den Umgang mit dem umstrittenen Art. 131 GG, der den Weg frei machte zur Weiterbeschäftigung der NS-Eliten. Und stand etwa die Frage im Raum, wer Präsident des Bundesgerichtshof werden sollte, so hatte ein jüdischer Liberaler keine Chance gegen ein Mitglied des einstigen Reichsgerichtes. Globke ebnete der Organisation Gehlen den Weg und ließ über sie die Opposition geheimdienstlich überwachen (auch SPD-Politiker wie Heinemann, Posser, Brandt, Wehner).

      Die öffentliche Kritik an diesen Zuständen hielt sich in der Bundesrepublik im Kalten Krieg in Grenzen. Außer der jüdischen Journalistin Inge Deutschkron hat eigentlich niemand gegen den Altnazi protestiert, sagten die Historiker bei jener Buchvorstellung. Stattdessen habe Globke bei der Renazifizierung ganze Arbeit geleistet: Zwei Drittel der 9000 westdeutschen Richter und Staatsanwälte hatten schon unter Hitler gedient. Im Bundesjustizministerium, etwa in der Abteilung Strafrecht, waren 77 Prozent der leitenden Beamten einstige NSDAP-Mitglieder. Im Bundeskriminalamt war es nicht besser: Ende der 1950er Jahre kamen im höheren Dienst zwei Drittel aus der SS. Beim BND hatte die Hälfte der Mitglieder eine NS-Vergangenheit.
      Auch die DDR wollte oder konnte nicht völlig auf ehemalige NSDAP-Mitglieder verzichten. Aber ihre Personalpolitik zeigte doch, das man nicht in solch perversem Ausmaß auf das Nazi-Erbe von acht Millionen NSDAP-Mitgliedern angewiesen war. Im Bereich Innere Sicherheit, also in der Staatssicherheit, der Volkspolizei und der höchsten Leitungsebene des Innenministeriums, arbeiteten bis 1970 zehnmal weniger einstige Parteigenossen (Pgs), nämlich 7 Prozent. Auf der mittleren Ebene des Innenministeriums sollen es 20 Prozent gewesen sein; auch die Armee setzte auf Sachkenntnis. Doch wirklich Schwerbelastete kamen nirgends in Verantwortung. Die Wiederverwendung beschränkte sich, bis auf wenige Ausnahmen aus der mittleren Ebene, auf niedere Chargen und nominelle NSDAP-Mitglieder, deren Werdegang überprüft wurde, was im Einzelfall Jahre dauern konnte.

      Im Westen dagegen gehörten schwer Belastete aus der NS-Funktionselite sehr bald wieder zur neu-alten Elite im öffentlichen Dienst und in der Wirtschaft. Als Kanzleramtschef Globke, der in der Bundesrepublik als unbelastet entnazifiziert worden war, im Oktober 1963 zusammen mit Adenauer zurücktrat, hatte er das Werk der personalen Renazifizierung der Bundesrepublik abgeschlossen. Es habe in der BRD bestenfalls «Streicheleinheiten für Mördernazis» gegeben, so im selben Jahr der Philosoph Ernst Bloch. Von Globkes Erbe hat sich die Bundesrepublik bis heute nicht erholt. Das lässt sich nur mit Absicht erklären. Ostdeutsche mussten nach der Vereinigung den Eindruck gewinnen, dass sie das auch spüren sollen.
      ( S. 106-109)

  5. Ursprung sagt:

    Sehr sperrig, der Dialogverlauf. Lenz fragt nur aus eigenem intellektuellen Rahmen heraus. Hofbauer will nur was mit Bezug auf Zensur beantworten, kommt aber mit was rueber dabei.

  6. eisenherz sagt:

    Meine Güte, wie die beiden da um den eigentlichen Kern der Sache herumreden.

    Der ist wie es Karl Marx vorhergesagt hat, wie der sich vollentwickelte Kapitalismus dann Probleme bekommen muss, wenn gerade wegen seines Erfolges die Profitrate bei den Kapitalisten kontinuierlich fällt. Das sich der an sein Ende gelangte Kapitalismus wegen seines Erfolges, wo jeder alles hat, wie der genau deswegen aus seinem Schoß der die Neue Weltordnung gebiert, auch Great Reset genannt.

    Da Russland mit seien Absatzmärkten und seinen schier unendlich großen Energie-und Rohstoffvorkommen erfolgreich gegen die Eroberung durch den US- Amerikanischen Kapitalismus gewehrt hat, bis jetzt jedenfalls, darum weiß das Kapital auch nicht mehr wohin es in neue Massenmärkte mit welchen Produkten investieren soll.
    Kurz gesagt:
    …zit.: "…Kapital flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere.
    .Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren…" (Karl Marx)

  7. stuck1a sagt:

    Wenn unsere Brüder und Schwestern sich knechten lassen wollen und am verderben mitwirken, dann sollten wir sie ziehen lassen. Reisende hält man nicht auf. Aufklärung gab es die letzte 20 Jahre zu genüge, vorallem in den letzten 2-3 Jahren zu Hauf. Wer nicht will, will eben nicht – gesagt wurde schon lange alles.
    Auch wenn es mir für jede verlorene Seele Leid tut und ich sie betrauere; wir können Sie nicht zum Widerstand zwingen und es ist auch ihre Freiheit, dem Faschismus nachzueifern, Indoktrination hin oder her. Dieser unterliegen wir alle und wir alle haben eine Entscheidung getroffen, ob bewusst oder unterbewusst. Diese Entscheidung zu treffen, ist die größte aller Freiheiten, die wir noch haben, die dürfen wir niemanden jemals absprechen – nicht der Gegenseite.
    Es wird Zeit, das wir uns auf darauf besinnen, unsere Systeme aufzubauen, sonst stehen wir bald vor dem nichts. Natürlich sollten wir "Überlaufer" nach wie vor herzlich in unserer Mitte aufnehmen, aber den Fokus eben dennoch auf den Aufbau unserer "alternativen" Strukturen setzen. Es gibt viel Aufzuholen. Die Fronten sind gesteckt. Auf in den Aufbau, ohne zurück zu blicken, auf unsere Brüder und Schwester, die dem Totalitarismus anheim gefallen sind. Das sind wir ihnen schuldig.

  8. KaraHasan sagt:

    07:15 Seit Jahrzehnten werden in Deutschland vorsorglich Existenzen zerstört. Was der Inlandsgeheimdienst verschärfen will, ist der Umstand, dass man auch ausländische Mitbürger in Deutschland gegen ihre Herkunftsländer einsetzen will und bei Weigerung zum Flaschensammeln gehen kann, nachdem die Ehefrau sie aus der gemeinsamen Wohnung geworfen hat und sie auch ihren Job schon verloren haben. Damit agiert der Inlandsgeheimdienst nun auch weitgehend als Auslandsgeheimdienst. Zu diesem Zweck setzen deutsche Dienste sogar Betreuer von Migrantenfamilien ein, um die Migranten politisch auszubeuten, indem man den Betreuern einredet, sie mögen in dem Herkunftsland politisch was ändern, damit es Migranten mit ähnlichen Problemen wie bei dem Klienten in Zukunft besser ergeht.

    • wasserader sagt:

      Wenn ich ihr Schreiben recht verstanden habe,
      werden Migranten in Deutschland genötigt,
      deutsche Machtinteressen in ihren Heimatländern durchzusetzen .
      Das wäre ein weitere Hinweis dazu, dass bei der Massenzuwanderung nach Deutschland immer politische Interessen im Vordergrund waren und nicht humanitäre .

    • KaraHasan sagt:

      Wirtschaftliche und politische Interessen. Ich gehe davon aus, dass im Jahr 2015 so viele Araber nach Deutschland gelassen wurden, damit Deutschland im NATO-Auftrag den soziologischen Wandel in der arabische Hemisphe besser durchleuchten kann.

    • KaraHasan sagt:

      … den Wandel durchleuchten und mitgestallten

    • Out-law sagt:

      Ich nenne es die Vergenderung des Volkes durch politisch agierende Volksverräter,wie kürzlich die noch amtierende Außenministerin deutlich einen fatalen Bock schoß,womit dem Volke wieder mal ein Bären-dienst aufgebunden wurde ,der es weitere Milliarden kosten wird .Damit kommen wir den Zeiten sehr ähnlich ,welche Jesaja schon anprangerte :
      Jes5:20 18 Weh denen, die das Unrecht herbeiziehen mit Stricken der Lüge und die Sünde mit Wagenseilen 19 und sprechen: Er lasse eilends und bald kommen sein Werk, dass wir's sehen; es nahe und treffe ein der Ratschluss des Heiligen Israels, dass wir ihn kennenlernen! 20 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! 21 Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug! 22 Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und wackere Männer, starkes Getränk zu mischen, 23 die den Schuldigen gerecht sprechen für Geschenke und das Recht nehmen denen, die im Recht sind!
      > Doch wissen wir alle ,dass nichts zufällig in der Politik geschieht. Ein gutes Beispiel ,wie lange man plant und vorrausdenkt zeigte der Film in Arte :China :" Das Drama der Oiguren " Hier wurde klar aufgezeigt ,wie man mit Völkern verfährt ,welche sich nicht in das Vorgabebild von Machtsystemen eingliedern wollen .Danach erkennen wir,dass nichts aus den vergangenen Kriegen gelernt wurde ,und die Menschen nur Spielball von Geld und Machtinteressen sind ,und gerade auch immer wieder die Macht eingesetzt wird ohne Rücksicht auf Leben oder Menschenrechte . Also wie sollten Staaten dagegen angehen ,wenn ihre Casinoeliten längst korrumpiert, zudem abhängig wurden und ohne Rückgrat aufgegeben haben ,da sie selbiges Spiel vorhaben was nur ihren eigenen Egointeressen dient .
      Die heutige Wahrheit des Volkes der Oiguren zeigt die Zukunft europäischer Völker ,wenn sie nicht vereint gegen ihre Casinoeliten aufstehen . ( Vergleicht man die Unterwanderung der Oiguren durch Hanchinesen ,sowie politisch gezielte Einflussnahme,ohne Rücksicht auf Abstammung und Kultur,erscheinen die Coronaplandemien in ganz anderem Lichte mit gezielten zukunftsorientierten Ergebnissen in der EU .Das schwabsche Waisenkind ist nur ein Baustein in vergenderter Zielrichtung einer NWO, an derem Ende nur wenige Mächtige gegenüberstehen werden . Die Karten sind gemischt ,behindern wir sie am Austeilen ,nicht dass das Haus gebaut und später zusammenbricht,mit fatalen Folgen für Millionen !
      Drama der Oiguren :https://youtu.be/eu6Qs6FkT6A

  9. Schramm sagt:

    Die Wirklichkeit in der Ukraine:

    Slavoj Zizek sagt: „Von allen postkommunistischen Ländern Osteuropas wurde die Ukraine von der „Schocktherapie“ der kapitalistischen Restauration am härtesten getroffen: In den 30 Jahren nach der Unabhängigkeit sind die Einkommen und die Lebensqualität unter dem Niveau von 1990 geblieben, die Armut grassiert (schlimmer als im viel gescholtenen Belarus), die Strafverfolgungsbehörden haben bei der Eindämmung der Korruption völlig versagt, die Gerichte waren eine Farce …“

    „Kurz gesagt, die „Umstellung“ auf den Kapitalismus ist dem üblichen Muster gefolgt: Eine Klasse von Oligarchen und eine schmale Elite haben sich überproportional bereichert, indem sie den öffentlichen Sektor mit der Komplizenschaft der politischen Klasse ausgeplündert haben.“

    Vgl. Berliner Zeitung: Slavoj Zizek über die Ukraine: Kolonialisierung durch den Westen in vollem Gange

    • Querdenker sagt:

      "Slavoj Zizek sagt: „Von allen postkommunistischen Ländern Osteuropas …"

      Das ist schlicht und ergreifend falsch! Die Ukraine resp. die Sowjetunion war nie ein kommunistisches Land. Weder gesellschaftstheoretisch noch in der Selbstsicht der damaligen Sowjetunion trifft dies zu. Somit ist schon die Prämisse "postkommunistischen Ländern" falsch und damit alles weitere darauf Aufbauende.

      Das ganze Gerede von "postkommunistischen Ländern" entspringt der westlichen Propaganda, die hier leider der Herr Slavoj Žižek mit verbreitet :-(

    • stuck1a sagt:

      Freunde, knobelt nicht im Vergangenen herum, denn es hat für das Hier und Jetzt keinen Belang mehr.
      Hört nicht auf die klug genannten, denn ihr seit selbst klug. Lasst uns diese Klugheit nutzen, um gemeinsam zu Wirken und neues zu erschaffen

    • Schramm sagt:

      Sozialismus und Kommunismus hat es in unserer Welt niemals gegeben.

      Eine höhere historische Gesellschaftsformation als der Kapitalismus (als die bürgerliche Gesellschaftsformation) hätte auch weiterhin ihre Existenzberechtigung, da die große Mehrheit der Bevölkerung sie auch verteidigen würde. Diese Verteidigung (des Realsozialismus) hat es niemals gegeben.

      Allerdings nutzt die bürgerliche Elite ihre Ideologie des Antikommunismus als Schreckgespenst vor dem (vorgeblichen) Sozialismus und Kommunismus, um die Bevölkerung davon abzuhalten, sich ernsthaft inhaltlich damit zu beschäftigen und infolge den sozialrevolutionären Befreiungskampf vom Kapitalismus zu führen.

      Gewiss bedient auch der Autor Zizek den Antikommunismus, zumal die große Mehrheit der Leser*innen unter Sozialismus und Kommunismus diese geschichtlich desaströs implodierte Entwicklungsphase dahingehend verstehen.

      PS: Die bürgerlichen Linken, so auch Zizek, beabsichtigen nicht den Kapitalismus/Imperialismus der Quandts und Gates oder gar den Bourgeoissozialismus zu beseitigen, allenfalls wie die NATO-Bündnis braun-grünen und die christlich-liberale Sozialdemokratie und „Querdenker“ mit (kleinen) Reformen zu verschönern und stabilisieren.

      30.08.2022, R.S.

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