Facebook hilft der Diktatur. US-Konzern löscht Querdenker-Kanäle

Von Uli Gellermann.

Triumphierend meldet die Tagesschau, dass der US-Amerikanische Milliardär Zuckerberg „Seiten von Corona-Leugnern auf Facebook“ gelöscht hat. Dass mit dem pauschalen Begriff „Querdenker“ die vielen verschiedenen Verteidiger des Grundgesetzes gemeint sind: Geschenkt! Aber dass die „Querdenker“ von der Anstalt für öffentliche Staatsbedürfnisse „Corona-Leugner“ genannt werden, zählt zur bösartigen Sprachregelung der Meinungsdiktatur.

Nähe von Facebook zum Weißen Haus

Allein in Deutschland zählt Facebook 31,9 Millionen Nutzer. Die meisten von ihnen nutzen Facebook wie ein Telefon: Man teilt Freunden und Verwandten Alltägliches mit, man tauscht sich aus. Diesen Austausch hat der Leiter der Cybersicherheitsstrategie von Facebook, Nathaniel J. Gleicher, mal eben löschen lassen. Dass Gleicher im US-Justizministerium früher Direktor für Cybersicherheitspolitik war, zeigt die Nähe von Facebook zum Weißen Haus schön deutlich auf.

Auf der Linie des Corona-Regimes

Vom deutschen Innenministerium natürlich kein Ton zur Zuckerberg-Aktion, die mehrfach gegen deutsche Gesetze verstösst: Von der Meinungsfreiheit bis zum Fernmeldegeheimnis hat Zuckerberg gegen eine Reihe demokratischer Grundsätze verstossen, aber er liegt prima auf der Linie des Corona-Regimes, das seine Gegner gern von der Polizei und der Justiz verfolgen lässt; eine freundliche Hilfe aus den USA ist beim permanenten Gesetzesbruch immer willkommen.

Vernichtung von geistigem Eigentum

Mit dem Löschen von Korrespondenz-Inhalten hat der US-Konzern einen neuen Schritt der Repression unternommen, den man bisher im Cyberspace primär von YouTube kannte: Die Vernichtung von geistigem Eigentum. Dann natürlich waren die Texte auf Facebook nach dem Urheberrecht Eigentum der jeweiligen Verfasser. Aber sich darüber juristisch zu beschweren, würde so erfolgreich sein, als wenn Thomas Mann oder Kurt Tucholsky sich nach der Bücherverbrennung bei der Reichsschrifttumskammer über die Nazi-Aktion beschwert hätten.

Schädigung der Gesellschaft?

Auch die Sprachregelung, mit der der Facebook-Sicherheits-Stratege seine Aktion begründet, löst Erinnerungen aus: Nathaniel J. Gleicher stellte beim Lesen von Querdenker-Texten eine “koordinierte Schädigung der Gesellschaft” fest. Wer wollte da nicht an den einst beliebten Begriff vom „Volksschädling“ denken? Weiter im Text des Facebook-Managers, wenn er die Löschung begründet: “Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.” Natürlich begründet der Mann nichts von dem, was er behauptet.

Offenkundigen Lügen der Tagesschau

Wer als verlängerter Arm des Corona-Regimes tätig ist, der muss nichts begründen, sondern findet sofort untertänige Argumentationshilfe im Staatsmedium Tagesschau: „Bei den Demonstrationen in Berlin und anderen Städten kam es immer wieder zu Angriffen auf Polizisten und Medienvertreter“. Auch die Tagesschau kann und muss ihre offenkundigen Lügen nicht beweisen. Ihre Redakteure sind statt dessen mit dem Wegschauen beschäftigt, wenn es um Polizeibrutalität gegen Demonstranten geht.

Es rettet uns kein höh´res Wesen“, heißt es in der Internationale immer noch treffend. Und auch diese Zeile aus dem alten Lied ist nach wie vor gültig: „Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun!“

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Artikel erschien zuerst am 17. September 2021 auf dem Blog rationalgalerie.de

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Bildquelle:   Berit Kessler / shutterstock

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Kommentare (3)

3 Kommentare zu: “Facebook hilft der Diktatur. US-Konzern löscht Querdenker-Kanäle

  1. John so ist es!
    Erkenne sie an ihren Taten. Das wird jetzt immer
    deutlicher in allen Bereichen des Lebens.

  2. Nevyn sagt:

    Ich habe nie verstanden, was an diesem bling bling Fratzenbuch so toll sein sollte. Es ist eine Droge und der Abhängige wird User genannt wie sonst auch in der Welt der Illusion und des betäubten Bewusstseins. Ob man nun an der Nadel, an der Flasche oder am Dummphone hängt, wo ist da der Unterschied? Sie wollen dich als Zombie! Aber die bittere Wahrheit ist: Du machst dich selbst dazu. Der kalte Entzug ist bitter aber du bekommst dein Leben zurück. Gell, Ken? ;)
    https://quinque-bibliothek.de/die-nereiden/

  3. John Mc Pimmel sagt:

    Es ist immer das gleiche Spiel und wer sich mit Manipulationstechniken auskennt, der wundert sich auch nicht.
    Erst gebe ich jemandem etwas vermeintlich Kostenloses, wovon er angeblich unheimlich profitiert und wenn er sich dann daran gewöhnt hat, drohe ich ihm ständig das weg zu nehmen, woran er sich gewöhnt hat und was er deshalb nicht mehr so leicht aufgeben kann und will. So bringt man freie Menschen in eine Abhängigkeit und kann sie erpressen, wo man eigentlich überhaupt keine Macht über diese hätte. Sie sehen also der Preis sind nicht nur ihre Daten, die übigens ganz besonders gut dazu geeignet sind Sie zu beeinflussen, nein Sie werden auch noch erpressbar und steuerbar durch "Konzerne".
    Die Antwort auf diesen Manipulationstrick, den die wenigsten offenbar als das ekennen, ist so simpel wie wirkungsvoll!
    Wenn ich auf etwas verzichte, kann ich nicht mehr damit erpresst werden!
    Und der Verzicht auf so einen unnützen Krempel wie Fakebook, sollte wohl jedem leicht fallen, insbesondere wenn er dadurch wieder ein Stück Freiheit zurückbekommt.

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