Die Technokratische Diktatur

Dieser Film beleuchtet die Zwiespältigkeit des technischen Fortschritts.

Was erhoffen wir uns von der Durchdigitalisierung der Welt? Was
verursacht unseren Technikfetisch?

Macht die Technik wirklich alles bequemer, einfacher, optimaler,
schneller, besser?

Was steckt wirklich hinter dem Fundamentalismus der abstrakten Naturwissenschaft und der Technik?

Im Interview zu sehen sind:

  • Jochen Kirchhoff
  • Claudia von Werlhof
  • Gunnar Kaiser
  • Roland Ropers

Der Film möchte Anregungen geben, unser Menschenbild in Bezug auf die modernen Naturwissenschaften und die technischen Entwicklungen zuhinterfragen.

Haben wir es nicht mehr und mehr mit einem destruktiven Zeitgeist zu tun, der durch seinen mechanistischen, reduktionistischen und materialistischen Zugang zum Leben den Prozess der Entmenschlichung fördert und uns immer mehr in eine entfesselte technokratische Diktatur führt?

Transhumanismus erschallt in aller Ohren als genialer Fortschritt ohne zu ahnen, was es wirklich bedeuten könnte?

Schreiten wir blind in den Abgrund eines digitalen Gefängnisses ohne dem etwas entgegenzusetzen, ganz wie beim „Boiling Frog Syndrom“?

Der Film will auch zeigen, dass wir wieder visionäre und humane Wertevorstellungen brauchen, in denen wir unsere naturwissenschaftlichen Forschungen und technischen Entwicklungen einbetten können und erklären, warum das von wesentlicher Bedeutung ist, vielleicht sogar für das Überleben auf unserem Planeten.

Claudia von Werlhof veroeffentlicht demnaechst ihr 2 baendiges Hauptwerk – Vaeter des Nichts. Zum Wahn einer Neuschoepfung der Welt – Im Verlag Zeitgeist. https://www.victoria-film-production….

“Die befreiende Kraft der Technologie – die Instrumentalisierung der Dinge – verkehrt sich in eine Fessel der Befreiung, sie wird zur Instrumentalisierung des Menschen.” Herbert Marcuse (1898-1979); Der eindimensionale Mensch © 2021 Victoria Film Production

Spendenkonto:
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www.victoria-film-production.com
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Danke  für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:     ©victoria-film-production

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Kommentare (14)

14 Kommentare zu: “Die Technokratische Diktatur

  1. rawei sagt:

    Danke für diesen sehr Sehenswerten Beitrag . Hat mir wieder einige Neue Erkenntnisse vermittelt .

  2. Sorry, der Inhalt ist auf dem Stand der vordarwinistischen Aufklärung stehen geblieben.
    Wissenschaft wird mit deren neoliberal-korrumpierten Missbrauch verwechselt. Das ist sie aber nicht.
    Darwinismus = Erklärung der Evolution von sich selbstorganisierenden chaotischen Systemen. (Ich bin u. a. dabei.)
    Sozialdarwinismus = Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (Derzeitiges Herrschaftssystem, Neoliberalismus, Eugenik, Marktgerechte Demokratie, Klaus Schwab&Mutti, …)
    Auch wenn wir die "Geheimnisse des Lebens" erkennen können, bleibt es uns überlassen, ob wir sie zu unserem Vorteil nutzen (z.B. medizinisch) oder zum Machterhalt einer kleinen Elite (Thema des Films) missbrauchen.
    Wegen dieser pseudowissenschaftlichen Verkürzungen ist dieser Film zur Aufklärung der Demokratiebewegung ungeeignet.
    Wir brauchen Verstand statt diesem oberflächlichem Herumgeschwurbele,

    • Wenn Du hier "Wissenschaft" sagst, so meinst Du eine, die so gut wie gar nicht mehr existiert. Gefördert wird nur, was im Sinne neue Technologien umgehend Profit verspricht. Für andere Forschung gbt es kein Geld und die betreffenden Wissenschaftler sind gezwungen, im Alleingang "zu murksen", denn mehr ist ihnen nicht möglich.

  3. zivilist sagt:

    Also die Kritik an der Wissenschaft, hm hm hm, es gibt da einen Haufen Wissenschaft, den ich überhaupt nicht mag, aber das ist nicht die ganze Wissenschaft, ich nenne diese Wissenschaft 'cold science', ein Beispiel aus dem Bio Unterricht, da hat man einer Fliege die 'Schwingkölbchen' abgeschnitten und damit bewiesen, daß sie die braucht um den Flug zu stabilisieren, weil nach der Operation ist sie nämlich durch die Luft getorkelt. Welch ein Schwachsinn, dachte ich damals: Man schneide einem Menschen die Arme ab und studiere danach seinen Geradeauslauf . . .

    Wissenschaft anders, nicht cold. Ich saß also in meinem WoMo in der Landwirtschaft und las alte GEOs, der Fliegen wurden immer mehr und als sie mich nach 2, 3 Tagen nervten, hab ich sie vor dem zu Bett gehen alle mit einer GEO Rolle erschlagen, bis Ruhe war. (soweit war das natürlich cold, aber keine science) Und nach 10 Minuten flog wieder eine, und kaum flog die eine, flogen alle 5, die doch noch da waren, und beim nächsten mal war es wieder genau so. Und ich war mir sicher, daß die Fliegen miteinander kommunizieren, aber wie ?

    Ganz einfach, wenn die gut konstruiert sind, wovon auszugehen ist, bewegen sie ihre Flügel in der Frequenz der Eigenfrequenz, jeder Körper hat eine Eigenfrequenz, bei Kirchtürmen muß die geprüft werden, damit er nicht von der Glocke zerstört wird. Und selbstverständlich empfängt die eine Fliege das Brummen der anderen Fliege mit ihren Flügeln, Resonanz ! Nette Beobachtung, werde ich weiter verfolgen und jeder Leser ist herzlich eingeladen, an dieser Hypothese weiterzuforschen.

    In der GEO las ich dann auch über den wheat belt von der Kansasisierung, zu der gehört, daß es viel mehr Fliegen gibt, weil alle anderen Insekten tot sind. Kann ich bestätigen, hier in meiner Berliner Bude hab' ich ewig keine Fliege gesehen (oder gehört)

    Und Kant mit seinem Grashalm ? Kant schätze ich sehr, aber das Gras auch, eines meiner liebsten Beobachtungsobjekte, Gras ist eine der faszinierendsten Pflanzen !

  4. Freundliche Halbwisser schwafeln über einen Prozess, bzw. dessen Auswüchse, den sie weder erahnt haben, noch ihn zu benennen imstande sind. Alles, was sie gutmeinend beschwafeln, trifft genau zu. Aber kein Einziger, weder die Filmmacher noch Berater ersetzen das Schwafeln durch sachkundige Untertitel, einzige Möglichkeit das Vergeigte noch zu retten, sondern betonieren gute Absichten zu nicht den Kern treffenden UNDER-Statements. Schade um die Mühe, schade um jede verschwendete Minute, unschuldigen Unwissenden, erwartungsvollen Zuschauern, kostbare Zeit zu verschwenden.

    Was ist vo ziemlich genau 50 Jahren geschehen? Ein amerikanischer Präsident hob "zeitweilig" die Dollar-Gold Bindung auf ersetzte das gedruckte "We trust in gold" durch "We trust in god" ohne zu erfassen, dass er damit das Ende des kapitalistischen Wirksystems an sich eingeleitet hatte und nunmehr neue Parasiten schuf. Anstatt mit Fortsetzung ehrlicher Ausbeutung, gesamtgesellschaftlicher Produktion aber privater Gewinnaneignung nämlich, die Haltbarkeitsfrist des Kapitalismus zwar nicht auf Ewig zu verlängern, aber wenistens paar tausend Jahre. Zuerst parasitierten Banken, später HEDGEFONDS. Und diese Banken und HEDGEFONDS begannen nach anfänglichem Parasiten sein zunehmend härtere Gangart, nämlich eine Umwandlung von Parasiterei hin zu wortwörtlicher Plünderung des guten alten Ausbeutungs Kapitalismus vom Schlage MANCHESTER. Zu diesen beiden Erstplünderern gesellte sich dann der Modellgebende, der Ur-Plünderer Urkomplex, der verschärft zugreifende

    MIK (Militär-Geheimdienste-Industriekomplex).

    Aufgrund seines "Mords-Tempos" kam es zum unmittelbaten Plünderungsnachfolger, der FLÜCHTLINGS-INDUSTRIE. Danach folgten Kohlendioxid-Panik-Plünderungs-Lobby und neuerdings der weltweite COVID Faschismus. Dass ganz nebenbei anstatt Automatisierung allein, zusätzlich jene beschworene Digitalisierung in gemeinsamem Bunde das Kapitalismusmodell der Ausbeutung von Menschen, den sogenannten ARNBEITSKRÄFTEN ad absurdum führt und das Ganze laut Egon W. Kreutzer zum unaufhaltsam kommen werdenden "Tag der allgemeinen Wertlosigkeit" führen muss, wird durch die Plünderung wohl bereits paar hundert Jahre vorverlegt/vorweggenommem. Das Grundthema des Films hätte also die Selbstabschlachtung des einst bis in alle Ewigkeit erfolgreich ausbeutend könntenden, des neverending Kapitalismus sein müssen. Aber mit seinen dort wahrheitsgemäß, poetisch, philosophischerseits gut beleuchteten Erscheinungsbe- und verurteilungen reden dort Blinde von Farben. So ist daraus ein "gut gemeint" Film geworden, der das Thema an sich verfehlt und grundschlecht durch nachgewiesene Dummheit ist.

    Der wohl kürzeste philosophische Satz, noch kürzer als das Marx-Zitat in der Humboldt-Uni zu Berlin ("Die bisherigen Philosopgen haben die Welt nur verschieden interpretiert. Es kömmt darauf an, sie zu verändern") geeignet, den Film komplett ersatzlos in den Mülleimern der Geschichte als beispiellosen und beschämenden intellektuellen Schwächeanfall "gut Meinender" zu versenken stammt wohl vom Dresdner Dichter und Denker UWE STEIMLE:
    "Der Kapitalismus betreibt Insolvenzverschleppung".

    • Ich fürchte, Du hast etwas zuviel "Weisheit mit Löffeln gefressen", auch wenn Du in Einigem richtig liegst.
      Dazu könnte passen, Ernst Wolff:
      https://www.youtube.com/watch?v=9mz2IpF0ajs
      Darüber hinaus… handelt es sich um ein Video, das zunächst nur ein "Intro" in komplexere Zusammenhänge sein will.
      Hier ein solcher in dem schon 2012 von Claudia von Werlshof gehaltenen Vortrag:
      https://www.youtube.com/watch?v=Nzl8ipJfY0c
      Ich meine: Nicht vorschnell aus eigener Wissensvollkommenheit ( ! ) urteilen.

    • Korrektur: Claudia von Werlhof (nicht Werlshof).
      Übrigens… wird in Kürze ihr neuestes Buch erscheinen, auf das ich schon gespannt bin. Werlhof gehört zu denen, die nicht nur am Schreibtisch über die Welt geschrieben haben. Sie war vielmehr lebenslang als Aktivistin vor Ort und jeweils in lokales Handeln eingebunden.

    • Herr Wolff beschreibt im Video den Zusammenbruch des Kapitalismus, benennt ihn aber nicht als einen solchen, sondert eiert herum, genau wie der Film von einer "Technokratie" faselt, schwärmt er vom "finanziell-digitalen Komplex". Den gibt es natürlich, unbestritten, aber die neue Gesellschaftsordnung "NACHKAPITALISMUS" heißt weder Digital/Finanzieller Komplex, noch anderswie (COVID 19 WELTRETTUNG?). Wer noch nie über die Entwicklung von menschlichen Gesellschaften gelesen, nachgedacht und geschlussfolgert hat, kommt in Unkenntnis von marxistischen Generalerkenntnissen zu solchen entlarvenden intellektuellen Schwächeanfällen wie jenen vorliegenden, in diesem besprochenen Original-Film about TECHNOKRATIE und in Wolffs Vortrag über einen DIGITAL-FINANZIELLEN KOMPLEX und dessen Ohnmacht.

      Philosophisch gesehen ist Kapitalismus aufgrund seiner diametralen Widersprüche endlich. Dass er, anstatt an einer WELTREVOLUTION zu verrecken (Karl Marx Prognose), jedoch Suizid vorzieht, per eigener Aufhebung seines Wirksystems AUSBEUTUNG, Parasiten und Plünderer gebiert und jeglicher WELTREVOLUTION zuvorkommt, das konnte nicht mal der Wissenschaftler MARX ahnen. Der hatte nämlich kapitalistische Selbsterhaltungstriebschaft geglaubt.

      Wobei ein anderer Kluger einst herausgefunden hatte dass, wenn über eine Fehlerursache zu befinden, zwischen Verschwörung und Dummheit ausgewählt werden kann, e r f a h r u n g s g e m ä ß zu 99.9 % Verschwörung wegfällt (Hanlons Razor: "Geh´nicht von Böswiligkeit aus, wenn Dummheit genügt").

      Und so hatte an jenem 15. August 1971 der amerikanische Präsidenten -Trottel NIXON den Kapitalismus-Suizid nicht vorsätzlich verschwörerisch, sondern lediglich, strategisch strohdumm, eingelitten. Auch all die derzeit werkelnden Parasiten und Plünderer wollten eigentlich die tolle Geldscheffelgesellschaft Marktwirtschaft/Kapitalismus-Gesellschaftsordnung nicht willentlich plattmachen. Ist ihnen nur mal so eben passiert. Gier frisst Geist.

      Ach ja: Der Herr Strohkopf NIXON hatte am 15. August 1971 die Maßnahme Aufhebung der Dollar-Gold Bindung als eine zeitweilige, als eine zwischenzeitliche, als eine vorübergehende verkauft. Vielleicht waren ja doch neben all den Strohfasern im Nixon-Schädel doch noch paar Reststränge Nervengewebe übergeblieben?

      Fazit:

      Nicht der Weltkommunismus, derzeit in China wirkend, sondern ein wenig von zu viel Geist fressender Gier, hat die alte Ordnung unwiderruflich und unnötig vorzeitig beseitigt. Weil, objektiv und gesetzmäßig, erst die Prognose von Egon W. Kreutzer ("Tag der allgemeinen Wertlosigkeit") zwingend zum Ende jeglichen Kapitalismus hätte führen müssen. Der "TECHNOKRATIE" Film und Herr Wolff analysieren zwar messerscharf das Sterben, begreifen jedoch den Vorgang jener Selbstausrottung, eines SUIZID an sich nicht, sondern missdeuten ihn als eine W e i t e r e n t w i c k l u n g !!!
      Beide guten Ansätze erweisen sich per solcher Fehldeutung dadurch unfähig, ihn leidenschaftslos objektiv als Ende des Kapitalismus einzuordnen und, aus Erkenntnis klug, ihn namentlich als Ende zu benennen. Gleich wei intellektuelle Schwächeanfälle. Kann man da von Häufung ausgehen, Frau/Herr Hartensteiner?

    • Ein Stück weit scheint Deine Kritik an der Begrifflichkeit zu hängen. Ferner: Die von Wolff geschilderten Planungen scheinen mir perfekt überein zu stimmen mit dem, was zu beobachten ist. Es mag dahingestellt sein, ob denen zur Rettung des Kapitalismus eine Bedeutung zukommt – aber eine Verwüstung der Gesellschaften gelingt damit schon.
      Ferner ist unklar, wie lange der Todeskampf des Kapitalismus (in welchen Formen auch immer) anhalten kann, vielleicht länger, als uns lieb ist. Schon vor Corona hatte ich den Eindruck, dass er das ihm lebensnotwendige Wachstum nicht mehr schafft und wir deshalb in der Phase sind, die in Goyas Bild: "Saturn frisst seine Kinder":
      https://en.wikipedia.org/wiki/Saturn_Devouring_His_Son#/media/File:Francisco_de_Goya,_Saturno_devorando_a_su_hijo_(1819-1823).jpg
      zum Ausdruck kommt, was sich etwa darin zeigt, dass "er" nunmehr den ihm zugehörigen Mittelstand auffrisst und das als Wachstum verbucht.
      Dabei wird klar, dass das sehr schnell auf seine Grenzen stossen muss. Unklar ist, ob es dann noch eine Pseudo-Wachstumsphase über den "Klimawandel" geben kann, die das Sterben weiter verzögern wird (Green New Deal usw.).
      Das mit der Dummheit ist zwar nicht falsch, doch scheint diese Maschine eher nach einer inhärenten Gesetzmäßigkeit zu laufen, die sich diese "Dummen" unterordnet. Auch dafür gibt es ein schönes Beispiel aus der Kunst: Jean Tinguely, der eine sich selbst zerstörende Maschine gebaut hat. Einmal in Betrieb genommen, zerstört sie sich selbst.
      Aber das wiederum hindert die "Diener der Maschine" nicht daran, siehe Wolff, diesen Prozess der Selbstzerstörung auf den gesamten Globus auszuweiten. "Dummheit"? Gewiss doch, aber eine mächtige, gefährliche und weltvernichtende Dummheit.

    • Eine Frage, de mir im Nachtrag einfällt: "Ist Dummheit ein Verbrechen?" Könnte doch sein…. ;-)

    • Lieber Freund Hartensteiner, wir liegen wohl recht ähnlich in unseren Bewertungen und im Herangehen, uns vereinen sogar die im Detail unterschiedlichen Auffassungen mehr, als dass sie uns wirklich trennten. Zu Deiner Frage, Dummheit = Verbrechen erinnere ich mich an jene als. S e l b s t v e r s c h u l d e t e Unmündigkeit. Klug zu sein ist, zumindest hinreichend für IQ über dem Schnitt 100, ist nicht Bring- sondern Hol-Schuld. Und so fechten zu können wie mit Dir bringt Erkenntnisgewinn, bringt Zuwachs.

    • zivilist sagt:

      Naja, wenn ich den alten Marx richtig verstanden habe, beschreibt er den alten Kapitalismus als eine permanente Selbstzerstörung, was man natürlich auch Dummheit nennen kann und aus meiner Erfahrung mit Verschwörungen handelt es sich da größtenteils auch um Dummheit. Statt von Verschwörungstheorie könnte man also auch von Dummheitstheorie sprechen oder besser 'Theorie der organisierten kollektiven Dummheit', betrieben von notorischen Dummheitsverweigerern. Ein Phänomen, das zu akzeptieren ich lange gebraucht habe, ist, daß gerade intelligente Menschen in ihrer Grundorientierung saudumm werden: Geld, Prestige, Karriere, Eigentum, der Leim auf den sie gehen, der extra für sie angerührt wurde.

      Es gibt Dinge, die Marx noch nicht kannte, weil es sie noch nicht gab und darum tuen sich seine Jünger so schwer damit, z.B. Viren und Biokampfstoffe und auch den Finanzkapitalismus. Die Oberraffgieren wollen China ja gar nicht 'besiegen' im nationalistischen Sinne (oder Unsinne), sie wollen ein KZ China, daß die reale Produktion für sie übernimmt, freilich ohne die 'Verschwendung', daß die Chinesen selbst wohlhabend werden, der Gewinn liegt schließlich im Einkauf und aus dieser Sicht sind verzweifelte Geschäftspartner die besten. Die Oberraffgierigen wollen ihre Bereicherung, also aus zu viel Geld noch mehr Geld zu machen, egal ob mit oder ohne Gold, betreiben, ohne sich mit Produktion die Hände schmutzig zu machen.

      Was Marx schon kannte, aber seine Jünger nicht, ist die Bereicherung durch provozierten Staatsbankrott. E E Kisch berichtet darüber aus Mexiko, daß in Wien ein junger Journalist – Karl Marx – über die Mexikanische Schuldenkrise schrieb, die damals als Bürgerkrieg um den Königsthron verkauft wurde. In Wahrheit hatte F Mex Geld geliehen, von dem aber nur ein Bruchteil der gezeichneten Summe ausgezahlt wurde und nun setzte F auf's falsche Pferd, nämlich den bedauernswerten Habsburgerkönig, um den vollen Betrag einzutreiben.

  5. Moin und vielen Dank für die Beleuchtung unserer derzeitigen und von anderen geplanten Lebenssituation. Aber auch für den Hinweis, dass es noch Auswege gibt! Viele kleine Inseln der Menschlichkeit und Naturverbundenheit
    zeigen, wie es anders gehen kann. Sie können auch für Menschen eine Chance sein, die Natur und Menschlichkeit wieder zu entdecken, die am Transhumanisums innerlich Zweifel haben bei dessen Umsetzung. Es sind dann auch Rettungsinseln für diese Menschen. Das ist aus meiner Sicht besonders wichtig.

    Eine wertschätzende Zuhörerin und Naturfreundin

    • zivilist sagt:

      Ich hatte manche interessante Diskussion mit meiner Mutter, die oft mit ihrem Statement endeten:
      Ach mach doch, was Du willst !
      Und an diesen Rat halte ich mich, eisern. Ob ich eine Insel bin, weiß ich nicht und es ist mit auch egal.

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