Die gewollte Hunger- und Flüchtlingskatastrophe | Von Ernst Wolff

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Unser Geldsystem hat mit dem Beinahe-Crash vom März/April 2020 seinen historischen Endpunkt erreicht. Da das globale Zinsniveau bei null angekommen ist, kann das System nur noch durch unbegrenzte Geldschöpfung am Leben erhalten werden. Die aber führt zwangsläufig in eine nicht mehr aufzuhaltende Inflation. Deshalb steht fest:

Das bestehende System muss in absehbarer Zeit durch ein neues ersetzt werden.

Dieses neue System wird im Hintergrund bereits vorbereitet. Seine Grundlage sind digitale Zentralbankwährungen. Das Prinzip ist simpel: Die Kreditvergabe soll den Geschäftsbanken entzogen werden, wir alle sollen in Zukunft nur noch ein einziges Konto bei der Zentralbank unterhalten.

Mit der Umsetzung dieses Plans werden unsere Finanzen zu 100 Prozent der Zentralbank, also in letzter Instanz dem Staat, untergeordnet. Er wird in der Lage sein, uns individuelle Steuer- und Zinssätze aufzuerlegen, unser Geld an ein Ablaufdatum zu binden, Strafzahlungen einzubehalten, unsere Finanzen an ein Sozialcode-System chinesischer Prägung zu koppeln und uns im Extremfall von allen Finanzflüssen abzuschneiden.

Es besteht nicht der geringste Zweifel, dass die Mehrheit der Menschen ein solches System finanzieller Versklavung unter normalen Umständen ablehnen würde. Aus diesem Grund planen die Verantwortlichen offensichtlich, das neue Geld nicht allmählich, sondern schlagartig, und zwar in Form des universellen Grundeinkommens, einzuführen und es den Menschen darüber hinaus als staatlich verordnete Wohltat zu präsentieren.

Ein solcher ruckartiger Übergang wäre unter normalen Umständen jedoch wenig glaubhaft. Deshalb ist man derzeit damit beschäftigt, möglichst instabile Verhältnisse zu schaffen. Klaus Schwab, Chef des World Economic Forum, nennt diesen Prozess in seinem Buch „The Great Reset“ kreative Zerstörung. Es handelt sich um nicht mehr und nicht weniger als den vorsätzlich herbeigeführten Einsturz zahlreicher wirtschaftlicher, finanzieller und gesellschaftlicher Strukturen.

Es ist genau dieser Prozess, den wir seit März/April 2020 weltweit beobachten können. Ob die im Namen der Gesundheit verordneten Lockdowns oder das vorsätzliche Zerbrechen von Lieferketten, ob die bewusst herbeigeführte Energiekrise oder die künstlich erzeugte Knappheit bei Mikrochips oder auch die Ausfälle im Bereich der Dünger – all diese Probleme sind nicht zufällig entstanden.

Sie sind von den Machthabern absichtlich herbeigeführt worden und nichts anderes als einzelne Teile eines größeren Ganzen, dessen Bedeutung der normale Bürger nicht erkennt, weil er die Hintergründe nicht versteht.

Ein wichtiger Bestandteil des Plans besteht in der Abschaffung des Bargeldes. Sie soll es den Menschen unmöglich machen, sich dem neuen Geldsystem zu entziehen und wird daher mit aller Macht vorangetrieben – und zwar vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. Eine der wichtigsten Organisationen ist in diesem Zusammenhang die 2012 gegründete Better Than Cash Alliance, zu deutsch: Besser-als-Bargeld-Allianz. Ihr gehören neben diversen Finanzinstitutionen und Stiftungen zahlreiche Regierungen aus Afrika, dem asiatisch-pazifischen Raum und Lateinamerika an.

Die Strategie dieser Organisation besteht offenbar darin, sich von der Peripherie ins Zentrum vorzuarbeiten, um das neue Geld auf diese Weise nicht nur einzuführen, sondern auch zu testen und eventuelle Korrekturen am Konzept vornehmen zu können.

Unter diesem Gesichtspunkt muss man auch die aktuellen Auswirkungen des Ukrainekrieges auf Nordafrika und den Nahen Osten sehen. Viele Staaten dieser Regionen sind auf Getreidelieferungen aus Russland oder der Ukraine angewiesen und daher direkt von den Verhältnissen in beiden Ländern direkt abhängig.

Das künstliche Anheizen des Krieges, das zurzeit von allen Seiten betrieben wird, bedeutet im Grunde nichts anderes als das vorsätzliche Herbeiführen von Versorgungsknappheit und Preiserhöhungen in diesen Ländern, also die Erzeugung genau der Faktoren, die 2010 den Arabischen Frühling ausgelöst haben.

Was wir derzeit erleben, ist damit nichts anderes als das bewusste Schüren eines zusätzlichen Konfliktes, der vor allem eine Folge haben wird: Explosive soziale Verhältnisse in Nordafrika und im Nahen Osten, die es erleichtern werden, dort ein digitales Zwangsgeldsystem einzuführen, die aber auch die nächste Flüchtlingswelle nach Europa auslösen und damit auch bei uns dazu beitragen werden, die Einführung des neuen Geldes über das universelle Grundeinkommen zu beschleunigen.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Konstantin Zibert / shutterstock

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Kommentare (20)

20 Kommentare zu: “Die gewollte Hunger- und Flüchtlingskatastrophe | Von Ernst Wolff

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    Auf in die WHO-Pharma-Diktatur | Von Norbert Häring
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    Neues Interview mit
    Sucharit Bhakdi – Bedrückende Nachrichten
    https://rumble.com/v14x5wm-sucharit-bhakdi-bedrckende-nachrichten.html

    Ich bin für Tacheles:

    Es droht uns mit
    a) dem Schüren von Kriegen weltweit
    b) Social-Credit-Systemen ( QR-Code, ID2020, "Impfpass", ausschließlich digitale Währung, totale (Internet-) Zensur, Implantaten, 5G)
    und
    c) internationalen, antidemokratischen "Verträgen" (z.B. aktuell WHO-"Pandemievertrag") mit überstaatlichen, von Oligarchen autoritär-faschistoid gelenkten Institutionen, wie die UN, die EU, die WHO als Teil der UN, … und ihren (scheindemokratischen) Mitgliedsstaaten
    nun endgültig
    a) die Zerstörung der Gesundheit jedes einzelnen auf "Knopfdruck",
    b) die Zerstörung unserer materiellen Lebensgrundlagen auf "Knopfdruck",
    c) die Zerstörung unserer natürlichen körperlichen, geistigen und seelischen Identität und Immunität,
    d) die Zerstörung der "Rest-Demokratie" als totale,
    e) die Zerstörung jeglicher Kultur als totale.

    Mit einem Wort die absolute Versklavung entweder
    a) in absolutem Elend für die "bösen Unwilligen"
    oder
    b) in einer absoluten Scheinwelt ("Der Schein hinter dem Schein hinter dem Schein" (Platons Höhlengleichnis)) für die "braven, dann aber degenerierten, Gehorsamen".

    Das passt zu den Zielen der Plutokratie:
    Erhalt und Ausweitung ihres Reichtums und ihrer Macht weltweit
    durch
    a) Totalkontrolle und -steuerung
    und
    b) Bevölkerungsreduktion mit "Eugenik" auf das für sie notwendige, "leider" noch notwendigerweise zu alimentierende, "Rest-Menschenmaterial".

    "Es ist nicht vorbei." Es geht erst richtig los.

    • Die Geburt des Kapitalismus im 15.16. und 17. Jh. war die bis dahin blutigste Zeit der Menschheit:
      Kolonialismus – mehr als 200 Mio. Tote alleine in Amerika (Indios) und Afrika (Versklavung)…
      30-jähriger Krieg – 1/3 der deutschen Bevölkerung ausgerottet,…

      Jetzt, die Geburtszeit des neuen kapitalistischen Feudalismus, wird das noch bei weitem in den Schatten stellen:

      Die Plutokratie – organisiert im WEF (s.u.) – will einen weltweiten Genozid
      und für die, die, die dann noch übrig bleiben, heißt es:
      "Ihr werdet nichts besitzen, und ihr werdet glücklich sein" (Video auf der Webseite des WEF)
      Oder besser:
      Ihr werdet – körperlich, geistig und spirituell – degeneriert sein und in einer Welt des totalen Scheins leben.

      p.s.:

      Das Weltwirtschaftsforum (WWF: jährliches Treffen in Davos) ist die faschistoide Mafiazentrale, das weltweite Politbüro (Paul Schreyer) des "neoliberalen", global marodierenden Kapitalismus.
      Das "World Economic Forum" ist nach offizieller Darstellung ein Verein der 1000 weltweit größten Großkonzerne mit einem Kern der 100 größten.
      Hier – in den weltweiten Netzwerken dieser 100(0) größten weltweit marodierenden, intern faschistoid organisierten (Rainer Mausfeld) Großkonzerne – werden die Verbrechen wie die Corona-PANIK-PLAN-Demie veranlasst und überwacht. Vorbereitet war man ja schon Jahre vorher zuletzt bei Event 201:

      WIR Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?
      https://www.youtube.com/watch?v=SSnJhHOU_28&list=PLefYHty6SMyM2f-oP_O72WFGfghIFVJ9c&index=15

  2. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    das ist soweit alles schlüssig, nur die obligatorische Frage:
    Wem nützt es?
    Kontrolle um der Kontrolle willen ist bei einer bestimmten psychischen Konstellation logisch.
    Aber bei der jetzigen Konstruktion – der halb-staatlichen und halb-privaten FED, welche die Weltleitwährung druckt – da kann man sich denken, wem es nützt.
    Aber wenn es rein staatlich wäre, wer würde letztendlich profitieren und wie?

  3. Fritz B sagt:

    Wahnsinn im Endstadium. Psychopathen regieren die Welt. Kann das gut gehen?

  4. Zara Trusta sagt:

    Ich frage mich, wie weit das noch noch gehen muß, bis da mal wirklicher Widerstand entsteht.
    Jetzt erkennt man bereits den Zeitdruck.
    Die Methoden werden nicht nur immer dummdreister, sondern mittlerweile auch recht plump.
    Ich dachte, plumper als WT7 geht es wohl kaum..
    Seitdem das Crash Test Dummy Sleepy Joe den Ton angibt, meint man wohl, dass die Frösche bereits gar sind.
    Und auch unsere neue Garde völlig lächerlicher Politikerattrappen steht dem um nichts nach.
    Alle haben nun den gleichen leeren Blick.
    Die Zombifizierung schreitet lustig voran, und man erkennt noch immer keine Nachfrage nach Parallelstrukturen .
    Offensichtlich wird derBedarf gar nicht richtig erkannt.
    Herrscht jetzt bereits derartiges Mistrauen untereinander, dass nichts mehr geht..
    Oder ist einfach nur kein Plan da..
    Oder wisst ihr allesamt nicht, wie das geht..
    Bitte helft mir mal weiter, denn ich verstehe das nun langsam nicht mehr, wie man sich das alles so bieten lassen kann.
    Soziales Bewusstsein bedeutet doch nicht einem Staat zu akzeptieren, der zum Verderben aller agiert. .und weiter ein System zu unterstützen, welches bereits nicht mehr tut, und durch ein totalitäres ersetzt werden soll. Es heiß auch nicht ,sich zu vermehren , wie die Kaninchen.
    Es heist aufeinander Rücksicht zu nehmen , und sich nicht gegenseitig auszunehmen anstatt einander zu helfen.

  5. Ursprung sagt:

    Wer ueber grosse Verschwoerungen spekuliert wie sogenannte Chemtrails, Kennedy-Attentat, 9/11, Querdenker, Aussenministerinnen mit Sprachschatz dreijaehriger Kinder, Teufelspakt von Billionaers-Potentaten oder Wirtschaftsvereinigungen, die sich selbstverstuemmelnd ins eigene Knie schiessen
    -also geradewegs so wie ich hier als Foristverschwoerer sich gelegentlich auslaesst-
    geraet postwendend in die Ecke der unzurechnungsfaehigen Idioten und Spinner, in dessen Naehe niemand persoenlich geraten sollte.
    Es sei denn, er ist so entwaffnend knochentrocken wie Ernst Wolff, dessen Prognosen gewoehnlich im 6-Monatsrythmus einzutreffen pflegen.

    Doch wie kommts, dass so ein Simpel aus dem Pleb wie ich zu einer deckungsaehnlichen Einschaetzung der Szenerie komme wie der gaenzlich andere Wolff? Das ueberrascht mich staendig auch selber. Das ging so:
    bist Du zufaelligerweise in Billionaerskreisen beliebter Sportart ein Profi, kriegst Du "Freunde" aus diesen Kreisen, die entweder auch gegen Dich mal als Gegner antreten oder Dich kaufen wollen. Also wirds Teil Deines Berufes, diese Typen zu studieren. Eingehend. In meinem Fall rund 20 Jahre lang.
    So kommts zum gleichen Fazit wie Wolff. Man kann auch sagen: die Tiefenschaerfe des sich bietenden Bildes nimmt zu. Wie ist das denn erklaerbar?
    Es ist nicht nur erklaerbar, es ist geradezu zwingend: kein Mensch auf dieser Erde kann auch nur ein kleiner Milliardaer sein, ohne SOFORT zum Psycho zu mutieren. Wolffs Analyse hin oder her. Sie haben uebernommen.
    Es liegt aber an uns fuer wie lange.

  6. _Box sagt:

    In dem Zusammenhang ist auch ein aktuelles Gespräch (ca. 52min.) von Herrn Lehrich mit Herrn Häring von Interesse:

    Die neue Geldordnung
    Im Rubikon-Exklusivinterview erläutert der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring, dass eine neue finanzielle Ordnung entsteht, die unser aller Freiheiten massiv einzuschränken droht.
    von Jens Lehrich, Nicolas Riedl

    Das Monetäre durchdringt all unsere Lebensbereiche. Doch so wirklich greifbar dürfte Geld für die wenigsten sein. Und das im doppelten Wortsinn. Einerseits wird das Geld in barer Form immer seltener aus dem Portemonnaie gezogen. Und zum anderen dürften viele nicht verstanden haben, was Geld eigentlich genau ist. Dabei wird es tagtäglich genutzt. Im Interview mit dem Finanzexperten Norbert Häring sprach Jens Lehrich über den bevorstehenden Wandel des Geldes, wie wir es bisher kannten. Beginnend mit einem kleinen historischen Exkurs über die Entstehung des Geldes spannen beide einen Bogen in die Jetztzeit. Am Horizont zeichnet sich immer deutlicher eine neue Geldordnung ab, die die Unabhängigkeit und Freiheit jedes Einzelnen massiv einschränken kann.

    https://www.rubikon.news/artikel/die-neue-geldordnung

    Es ist ein interessanter Aufriß zum Tanz um das goldene Kalb, beginnend bei den Medici bis zu den heutigen Mechanismen und denen die angestrebt sind, inkl. "smart money," Krypto und Sozialkredit. Am Ende kann die totalitär technokratische Ordnung nur scheitern, es ist nur noch nicht raus wieviele dieser Despotie zum Opfer fallen bis es soweit ist.

  7. Selenkyj will prorussische demokratische Willensbildung unterdrücken:

    Selenskyj will prorussische Parteien verbieten.* Dadurch würde verhindert werden, dass prorussische Bürger in der politischen Willensbildung eine Stimme haben. Das wäre also nicht sehr demokratisch. Wenn man Bürger aus dem politischen Willensbildungsprozess ausschließt, dann schürt man dadurch den Konflikt.

    *: Quelle: Z-LiVE NEWS, „Selenskyj will prorussische Parteien verbieten“ vom15.5.2022

  8. sandra beimer sagt:

    Puh, Gewichtung. Wolf sollte daran arbeiten Dinge in wichtiger und weniger wichtig zu sortieren.

    1 – China hat mit der neuenSeidenstraße das jahrhunder alte Handelsmonopol des Westens angegriffen
    2 – das bedeutet Krieg!!
    3 – die Einführung von digitalen Geld ist ein Werkzeug von vielen in diesem Krieg und auch im Krieg um Weltherrschaft/Kontrolle der Bewohner des Planeten im allgemeinen

    • Alex C sagt:

      Interessanter Stammtischansatz, so wie der Artikel von Herr Wolff

    • sandra beimer sagt:

      Ein spannender Stammtisch wie man ihn sich wünscht.

      Michael Hudson ist auch regelmäßig dabei der (wie ich) Chinas NeueSeidenstraße als Kern des Problems setzt (aktuell als 'Der Dollar frisst den Euro' auf Free21.org).

    • _Box sagt:

      Nun, es gibt auf Free21 auch Artikel die sich mit der Essenz des Betrugssystems befassen und nicht damit vor welchem Oligarchen man sich die Knie bitte wund rutschen möge:

      Wir sehen, dass in der Epoche des Spätimperialismus der größte Teil der geleisteten Arbeit in der Scheinwirtschaft versiegt oder zur Untätigkeit im Sinne von Unproduktivität führt. Hierzu zählen wir die Obsoleszenz (ca. 20%), die Bullshit Jobs (ca. 20%) und die Arbeitslosigkeit (ca. 17,8%).

      In der Scheinwirtschaft versiegt ein erheblicher Teil der volkswirtschaftlichen Arbeit darin, dass die auf Kurzlebigkeit produzierten Güter immer neu hergestellt werden müssen, oder dass ein Großteil der Arbeitskräfte durch Bullshit Jobs, Arbeitslosigkeit oder Teilzeitjobs (50% möglicher produktiver Tätigkeiten werden verhindert) als Potential für die güterwirtschaftlich sinnvolle Produktion neutralisiert werden. D.h. das Angebot an Arbeitskräften für die Produktion von Gütern wird reduziert, womit die Preise für Arbeit stabil gehalten und eine Verknappung von Gütern dauerhaft garantiert werden kann. Zudem erhalten sie ein Einkommen, durch welches das volkswirtschaftliche Kaufkraftvolumen aufrecht erhalten wird und die Nachfrage nicht einbricht.

      Durch die aufgezählten Maßnahmen bleibt es in den Industrienationen bei einer potentiellen Überproduktion und das Finanzkapital wird nicht mehr durch ein Überangebot von Waren bedroht. Dieser Scheinwirtschaft unseres heutigen Wirtschaftsgefüges in den imperialistischen Mutterländern gebe ich die Bezeichnung: KaputtMach-Wirtschaft (s. Abbildung 6, Verteilung der Arbeit in den westlichen Industriestaaten im Spätimperialismus).

      Dies ist das kapitalistische Restbild des Neoliberalismus, eine Rechtfertigungsideologie, die das Finanzkapital den Menschen des Westens als Scheinrealität vorsetzt, in der auch Arbeitskämpfe oder politische Auseinandersetzungen über das Finanzkapital und seine Medien inszeniert werden.

      Durch die KaputtMach-Wirtschaft, die nur der Finanzelite zur Rechtfertigung ihres Wirtschaftssystems dient, können wir nicht von 5 Stunden Arbeit pro Woche leben, denn ein Großteil der Arbeit versiegt in der KaputtMach-Wirtschaft. Schließlich muss aus der Güterwirtschaft so viel Geld generiert werden, dass neben den Gewinnen der Finanzelite all die Menschen bezahlt werden können, die in der Finanzwirtschaft, den Banken, den Versicherungen, den staatlichen Institutionen und der KaputtMach-Wirtschaft arbeiten. Gerade deshalb bleibt dem güterwirtschaftlich tätigen Arbeiter nach 40 Stunden Arbeit pro Woche vom güterwirtschaftlichen Gegenwert seiner Tätigkeit nur so wenig Geld, dass es zum Leben mit etwas Luxus reicht. Insgesamt werden alle über die Geldgenerierung und die Ausübung von Arbeiten, die nur dem Finanzsystem und seiner militärischen Absicherung dienen, um 35 Stunden pro Woche betrogen. Denn würde die güterwirtschaftlich notwendige Arbeit auf alle verteilt, bliebe nur eine 5-Stunde-Woche übrig.
      (…)
      Mit der herangewachsenen Konkurrenz Chinas ist es schlicht und ergreifend so, dass aus dem schrumpfenden Potential an güterwirtschaftlich tätigen Menschen nicht mehr genügend Geld generiert werden kann, um den Spätimperialismus des Westens zu finanzieren. Dies gilt für die Mutterländer des Imperialismus ebenso wie für die USA.

      Um auf dem Weltmarkt gegen China weiterhin konkurrenzfähig bleiben zu können, müssen die Kosten für die Produktion gesenkt werden. In Folge dessen werden die Kosten zur Aufrechterhaltung des spätimperialistischen Systems heruntergefahren. Dies geht am besten, indem der Konsum der Bevölkerung eingeschränkt und das Kaufkraftvolumen des Geldes durch eine Inflation gesenkt wird. In Folge dessen musste aus den güterwirtschaftlichen Tätigkeiten auch nicht mehr so viel Kaufkraft generiert werden.

      Hiermit würde China einen Großteil seiner Absatzmärkte verlieren, weil die Kaufkraft der privaten Haushalte in den imperialistischen Mutterstaaten erheblich sinken würde. Zudem wäre es möglich, dass die Nationalstaaten versuchen, durch die Abwertung ihrer nationalen Zahlungsmittel die nationalen Produkte auf dem Weltmarkt billiger anzubieten (Währungskrieg). Ob sich durch billige Produkte der Güterfluss vom Westen nach China umkehren würde ist sehr unwahrscheinlich, da vermutlich auch China seine heimischen Produktionsstätten durch hohe Einfuhrzölle schützen würde.

      Da sich ein Unterbietungswettbewerb und ein Währungskrieg nicht dauerhaft auf dem Weltmarkt ohne Schaden für die Weltwirtschaft praktizieren lässt, wären alle Industrienationen gezwungen, sich zunehmend auf eine regionale Selbstversorgung umzustellen.

      Wer würde in den Mutterländern des Spätimperialismus am meisten von der Senkung des Konsums betroffen sein? Die Menschen, die zur Kategorie der KaputtMach-Wirtschaft gehören, leisten keinen Anteil an der Produktion, müssen aber von den Geldern, die aus den güterwirtschaftlichen Tätigkeiten generiert werden, mitfinanziert werden. Es ist möglich, dass dieser Bevölkerungsanteil in seinem Konsum soweit zurückgefahren wird, dass es gerade noch so zum Leben reicht. Dies kann bis zu 60% des Potentials an Arbeitskräften betreffen, die heute schon zur KaputtMach-Wirtschaft gehören und für die Produktion ohne Bedeutung sind, und ist abhängig vom Ausmaß der hierdurch eintretenden sozialen Unruhen. Die restlichen 40% würden weiter leben wie bisher, weil sie vom Finanzkapital noch gebraucht werden.

      Gestützt wird diese Darstellung von den Aussagen, die schon 1995 500 führende Politiker, Wirtschaftsführer und Wissenschaftler aus allen Kontinenten im Fairmont-Hotel in San Francisco (Kalifornien, USA) tätigten, die ähnliche Zustände für die Industrienationen für das 21. Jahrhundert voraussagten und im Buch Die Globalisierungsfalle veröffentlicht wurden. [37]

      Denkbar ist auch eine massive Militarisierung der Gesellschaft, so dass ein Großteil der Arbeitskräfte der KaputtMach-Wirtschaft ins Militär verschoben wird. Ein erster Schritt in diese Richtung könnten die seit einiger Zeit von den USA geforderten Aufrüstungsmaßnahmen an die Mitgliedsstaaten der NATO und die vom Bundeskanzler Olaf Scholz angekündigten Sondervermögen für die Bundeswehr über 100 Milliarden Euro sein. [38] Demnach wäre es denkbar, dass in Deutschland bald jeder zweite Erwachsene (also das Potential an Arbeitskräften, welches sich derzeit in der KaputtMach-Wirtschaft befindet) in einer Militäruniform steckt.

      Bei den vorbereitenden Maßnahmen eines Handelskrieges mit China wäre es für das Finanzkapital des Westens sehr wichtig, dass ihre Doktrin des Handels und des Kapitalismus keinen Schaden nehmen. Die Übersättigung der Weltmärkte und die hierdurch notwendige Senkung der Produktionskosten sollen als vorbereitende Maßnahmen für einen Handelskrieg mit China nicht wahrgenommen werden. Dies wäre für das Finanzkapital notwendig, um die Menschen des Westens mit der Doktrin des Handels und des Kapitalismus gegen die Diktatur des Staatsmonopolkapitalismus Chinas einzustellen, welcher wohl weiter irreführend als Kommunismus bezeichnet würde, um die tatsächlichen Inhalte des Kommunismus zu verschleiern. Der Kapitalismus könnte also weiterhin für den Westen die Rolle einer Rechtfertigungsideologie einnehmen.

      Eine Pandemie, deretwegen die Wirtschaft in einen Lockdown gezwungen und damit gegen die Wand gefahren wird, dient einer Verschleierung der wahren Ursachen, die im Krisenrhythmus des Kapitalismus zu suchen sind.

      Gewinner wären auch hier die Finanzeliten. Sie würden z.B. die Konkursmasse des Mittelstandes aufkaufen und einkassieren, Dies sind vermutlich die Gründe, warum die Wirtschaft wegen einer Krankheitswelle mit der Gefährlichkeit einer mittelschweren Grippe durch einen Lockdown zurückgefahren wird. Der „Schrecken der Pandemie“ sollte hier nur die Akzeptanz für das Herunterfahren der Wirtschaft schaffen.

      Der Krieg in der Ukraine war vom Finanzkapital des Westens nur ein missglückter Griff nach Russlands Rohstoffen, die sich jetzt China holen wird, wobei China in Russland seinen Markt für industrielle Produkte ausbauen wird. Chinas Brücke zur Beherrschung von Europa könnte ein Bündnis mit Russland werden.

      Mit dem Great Reset von Klaus Schwab sieht es so aus, als wolle das Finanzkapital des Westens der Bevölkerung ihren Besitz mit dem Mittel einer Wirtschaftskrise rauben und alle Demokratien in eine Art von feudalistischen Kapitalismus überführen.

      „Die Menschen werden nichts mehr besitzen, aber trotzdem glücklich sein“… und die Finanzelite als Retter ihres Lebens empfangen.

      Aus:
      Der Zweck der Arbeit im historischen und volkswirtschaftlichen Kontext
      Von Darwin Dante Published On: 14. Mai 2022
      Der Zweck der Arbeit wird durch das herrschende System definiert. Dabei hängt die Länge der Arbeitszeit davon ab, wie wir wirtschaften.
      https://free21.org/der-zweck-der-arbeit-im-historischen-und-volkswirtschaftlichen-kontext/

    • sandra beimer sagt:

      Verschon uns mit deinen Kopieren/Einfügen Textwänden, danke. Ein bischen Hiflestellung für deinen Schreiber:

      GroßerNeustart(R) == Kriegswirtschaft
      DigitaleZentralbankwärung(R) == Bezugsscheine
      ..

    • _Box sagt:

      Uns? Ah, sie verwenden den Pluralis Majestatis um ihr Unbehangen zu verkünden.

      Da sie offenkundig den Artikel von Herrn Wolff benutzen, um über einen konstruierten Sachbezug etwas Agitprop für die andere Seite der kapitalistischen Konkurrenz loszuwerden, wollen sie vielleicht so weiterverfahren:

      https://apolut.net/der-deutsche-bundespraesident-auf-dem-feldherrnhuegel-von-wolfgang-effenberger#comment-242159

      https://apolut.net/ueber-den-ukrainekonflikt-in-den-dritten-weltkrieg-von-wolfgang-effenberger#comment-242514

      Ihre Verrenkungen um nur das Wort Kapitalismus nicht zu benutzen sind schon enorm und an welcher Stelle genau könnte sich die chinesische Oligarchie (Teil des Great Reset) wohl auf Marx berufen?
      Und was genau hätten die deutschen Machtunterworfenen davon vor einem anderen Herrchen zu kriechen?

    • sandra beimer sagt:

      ..und bewahre vor fanatisierten Marxisten, die an der Analyser der real-existierenden Welt scheitern. Aber danke, dass du das mit den Textwänden jetzt lässt.

    • _Box sagt:

      Eine göttliche Intervention ist unwahrscheinlich.

      Zumindest habe ich Analysen zu bieten oder verweise auf sie und werfe nicht wild mit unbelegten Behauptungen umher, die schlicht der Mentalvergiftung der Machtunterworfenen dienen.
      Ursprünglich haben sie Marx angeführt und nun können sie nicht einmal ein Fitzelchen anführen weshalb überhaupt.

    • sandra beimer sagt:

      Zum Glück haben wir dich und deine Großartigkeit. Frag in China nach ob sie einen neuen großen Vorstitzenden brauchen. Eine Karriere wartet auf dich!

  9. passant sagt:

    Das universelle Grundeinkommen hat eine Entsprechung in dem was zur Zeit in ALGII (Hartz IV) praktiziert wird. Die Zahlungen, deren Höhe sich am Existenzminimum bewegt, sind an Wohlverhalten und räumliche Beschränkungen des Aufenthalts gebunden. Strafzahlungen werden direkt einbehalten. Rechtsmittel gegen Abzüge können eingelegt werden, aber die Rückzahlungen erfolgen mit zeitlichen Verzögerungen und berücksichtigen nicht die finanziellen und psychischen Schäden die ein Zahlungsausfall haben kann. Die Vollstrecker bleiben unbehelligt.

    Das universelle Grundeinkommen ist zu unterscheiden vom bedingungslosen Grundeinkommen.
    Wenn das universelle Grundeinkommen propagiert wird, dann zeigt das nur, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen möglich wäre, allerdings ohne die wahnwitzigen Kontrollmöglichkeiten eines universellen Grundeinkommens.

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