Der gemütliche Ungeimpfte | Von Roland Rottenfußer

In einer Zeit, in der das Establishment alles tut, um Maßnahmenkritikern und Demokratieverteidigern das Leben schwer zu machen, ist Selbstfürsorge eine revolutionäre Tat.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Die Bevölkerung hat das Manöver der politischen Kaste geschluckt. Die Bevölkerung schluckt eigentlich jedes Manöver — kaum eines erscheint so plump, dass es zum Scheitern verurteilt wäre. Diesmal aber hat es selbst mich — als einen erfahrenen, schon etwas verhärmten Corona-Oppositionellen — noch einmal überrascht. Große Parteien und Medien sind offenbar übereingekommen, das Thema „Corona“ im Wahlkampf ganz draußen zu lassen. Und so kam es am Wahlabend zu einem geradezu grotesk anmutenden Schauspiel, das an Realitätsleugnung grenzte. Man fühlte sich wie mit einer Zeitmaschine ins Jahr 2019 zurückversetzt. Alles war wie „vorher“: das Personal, die Argumente, die Themen. Nur die Gesichts-Filtertüten, die von vielen Parteisoldaten vor der Kamera übergestülpt wurden, zeigten an, dass wir uns tatsächlich im Jahr 2021 befanden.

Die Partei DieBasis erreicht nicht annähernd die Werte, die ihre Anhänger sich von ihnen erhofften — 1,4 Prozent. Und die weiteren Wahlergebnisse sind mit Blick auf Corona nur sehr schwer deutbar. Haben Union und Linke etwa deshalb Federn gelassen, weil ihnen die Bürger übelgenommen haben, dass sie die Freiheitsrechte verrieten? Wenn dem aber so war — warum legten Grüne und SPD dann zu, konnte die Corona-skeptische AfD nicht reüssieren? Man kann es drehen und wenden, wie man will — die große negative Überraschung dieser Wahl besteht darin, dass die Trägerparteien dieses beispiellosen Putsches gegen die Freiheit in der Summe in keiner Weise für ihre Taten büßen mussten. Die Unterworfenen haben die Taten der Unterwerfer an der Wahlurne abgesegnet. Kälber haben Metzger gewählt. Die Botschaft ist unüberhörbar: Weiter so!

Der Wähler sagt „Weiter so!“

Dabei ist es nicht so, dass ich persönlich die im Wahlkampf zentralen Themen — das Klima zum Beispiel — für unbedeutend hielte. Nur: Es ist schockierend, dass die Freiheit kein Thema war und ist. Sie erscheint im Rückblick wie eine skurrile Marotte innerhalb der „Bubble“, also jenes aufrechten, aber überschaubaren Eingeweihtenkreises, der sich in einschlägigen Foren permanent ideologisch selbst bestäubt, sich nach den neuesten Videos von Gunnar Kaiser und Boris Reitschuster sehnt und nicht zu merken scheint, dass sich eine überwältigende Mehrheit seit Monaten in einem völlig anderen Film befindet — einer Art parallelen Realität, in der die alte bundesrepublikanische Welt noch in Ordnung ist und Fragen wie „Laschet oder Scholz?“ ernsthaft als historische Weichenstellungen gehandelt werden.

Man erregt sich am Duell potenzieller Gefängnisdirektoren, anstatt den Ausbruch aus dem Knast zu versuchen.

Natürlich: Ganz so, wie es am Wahlabend den Anschein hatte, steht es um die Gemütslage des „Normalbürgers“ nicht. Corona hat viele — die meisten — heftig durchgeschüttelt und beschäftigt sie auch jetzt noch. Es ist dem politischen Establishment jedoch gelungen, die Wogen rechtzeitig vor der Wahl zu glätten und den Eindruck zu erwecken, das Schlimmste sei vorbei. Jedenfalls für die einzige heutzutage relevante Personengruppe: die Geimpften. Diese hätten ihren „Freedom Day“ ja längst bekommen, ließen Politiker durchblicken. Indirekt bedeutet das: Um die anderen brauchen wir uns nicht zu kümmern.

Und besagte „Freiheit“ bedeutet auch für die Guten immer noch: Maskenpflicht, Registrierung am Biergarteneingang, Kinder im Testmarathon und so weiter. Die Ansprüche der Bevölkerung sinken mit dem Niveau des von der Obrigkeit Gewährten. Die meisten scheinen sich durch die eskalierende Entmündigung seitens ihrer Regierenden nicht in ihrem Stolz verletzt zu fühlen — vielleicht weil sie so etwas wie Stolz gar nicht mehr besitzen.

Ungeimpfte werden abgeschrieben

Ungeimpfte werden weitgehend abgeschrieben. Wo man früher das Wort „Menschen“ verwendet hat, kann man heute getrost „Geimpfte“ einsetzen. Geimpften-Gesangsveranstaltungen. Geimpften-Bars. Geimpften-Konzerte. Selbst Geimpften-Religionen gibt es. Ein mir bekanntes buddhistisches Zentrum erließ für die Teilnahme an Vorträgen unlängst die 2G-Regel. Die Veranstalter sind Menschen, die ein Gelübde abgelegt haben, „alle Wesen zu retten“ — das sogenannte Bodhisattva-Gelübde. Jetzt haben sie umgestellt auf Geimpften-Erlösung. Auch in den Himmeln und Nirvanas der Religionen ist es inzwischen nicht mehr sicher, ob man ohne die Genspritze von BioNTech überhaupt noch Einlass findet.

Es gehört zu den erstaunlichsten Manövern der jüngeren Geschichte, ein epochales Ereignis wie die Preisgabe des Gleichheitsgrundsatzes aus dem Grundgesetz einfach wegzuschweigen, es durch Nichtbeachtung quasi auszulöschen.

Noch erstaunlicher als das Schweigen der Wölfe, die ganz froh sein können, damit durchgekommen zu sein, ist jenes der Lämmer — der Opfer der Ungeimpften-Diskriminierung. Sie wurden in der Endphase des Wahlkampfs noch nicht einmal für würdig befunden, beschimpft zu werden, weil es weitaus wirksamer schien, sie als inexistent zu behandeln.

Die Ungeimpften schwiegen und duldeten größtenteils oder ertesteten sich, um wenigstens manchmal am Tisch der „Großen“ Platz nehmen zu dürfen, ein Quantum begrenzter Menschenwürde. Trauriges Deutschland!

Die nächste Welle der Diktaturdepression

Das Ausstoßen von Klagelauten ist jedoch müßig. Alles, was in diesem Magazin oder anderswo über notwendige Widerstandsmaßnahmen gesagt wurde, ist weiterhin gültig, auch wenn die Erfolgsaussichten derzeit nicht rosig scheinen. Wir können ja hoffen, dass statt Karl Lauterbach Wolfgang Kubicki Gesundheitsminister wird und dass dann alles gut wird. Für den Fall, dass das alles nicht so schnell klappt, müssen wir uns jedoch mit der Realität arrangieren. Das bedeutet nicht: sich abfinden. Das bedeutet nicht: nichts unternehmen. Es muss weiter informiert, kritisch publiziert und demonstriert werden. Es müssen die Grenzen ausgetestet und Lücken in der Mauer aufgespürt werden, durch die Leben hindurchschlüpfen kann. Es muss Widerstand geleistet werden, wo dies zielführend und nicht mit unzumutbaren Opfern verbunden ist. Dennoch werden wir wohl noch eine Weile mit dem Istzustand leben müssen.

Dies bedeutet auch: Eine weitere Welle der Diktaturdepression ist, wenn sich nichts ändert, nicht nur wahrscheinlich, sie hat längst begonnen. Sie ist verbunden mit einer Welle „politischer Angst“, von der unter anderem Ulrich Teusch sprach. Wer sich wehren will, sollte damit nicht zu lange warten. Die Zermürbungstaktik der Regierung könnte ihn psychisch so schwächen, dass ihm keine Kraft mehr zur Verfügung steht, wenn er sie am dringendsten braucht.

„Mein Körper gehört mir“

So mancher hat sich unter dem wachsenden Druck bereits gezwungenermaßen impfen lassen. In diesem Fall ist es wichtig, sich diese Nachgiebigkeit selbst zu verzeihen und seine Energie gegen die Täter zu wenden, auch nachdem es zu spät ist.

Sie wurden gedemütigt. Man hat Ihnen gegen Ihren Willen etwas aufgezwungen. Lassen Sie das die Verantwortlichen spüren. In Veganer-Kreisen war vor Jahren ein Poster mit einem glücklichen Schwein im Umlauf. Darauf stand: „Mein Fleisch gehört mir.“ Alle, die noch ungespritzt durchs Leben gehen, sollten jetzt vehement darauf bestehen, dass ihr Körper ihnen gehört.

Es mag Sie überraschen, aber ich halte gerade die Geimpftenquote für ein Hoffnungszeichen. Die etwa 60 Prozent, die im August „durchgeimpft“ waren, markierten so ziemlich die Obergrenze derer, die wirklich impfwillig sind. Die meisten, die es danach mit sich geschehen ließen, wurden dazu erpresst, weil sie die erheblichen Nachteile für Ungeimpfte fürchten mussten, die im Sommer angedroht wurden. Mehr noch: Auch von denen, die sich lange vorher impfen ließen, wurde ein beträchtlicher Teil genötigt: durch sozialen Druck, Propaganda und die Angst vor beruflichen Nachteilen. Genau betrachtet ist der Prozentsatz derer, die wirklich Überzeugungsgeimpfte sind, also gar nicht so hoch. Vielleicht sind es 50 Prozent, vielleicht aber auch nur 40 — das ist wenig in Anbetracht der massiven Propagandakampagne, der wir seit mehr als einem Jahr ausgesetzt sind.

Wir können also im Grunde stolz darauf sein, dass so viele Mitbürgerinnen und Mitbürger bei der ganzen Angelegenheit ein „schlechtes Gefühl“ hatten und haben, dass sich viele unabhängig informiert und lange durchgehalten haben. Ja, dass viele bis heute auch unter dem Eindruck von massivem Psychoterror durchhalten.

Es wäre unsinnig, einzuknicken, wenn man schon so weit gegangen ist. Was Betroffene aber jetzt tun müssen, ist, sich auf eine Art inneres Exil einzustellen — für einen Zeitraum, der sicher nicht ewig währt, dessen Ende aber derzeit noch nicht abzusehen ist.

Überleben in Zeiten der Impf-Apartheid:

Entscheiden Sie sich, nicht nachzugeben, es sei denn, Argumente der Impfbefürworter überzeugen Sie wirklich.

Schreiben Sie Briefe an Anbieter, mit denen Sie bisher oft in Kontakt waren und die jetzt auf 3G oder 2G umgestellt haben. Zum Beispiel an Friseure, Kinobetreiber, Seminaranbieter, Cafés und Restaurants. Machen Sie diesen klar, dass Sie sich als Kunden beziehungsweise Stammkunden durch ein solches Verhalten gekränkt und diskriminiert fühlen. Argumentieren Sie, dass die Ausgrenzung eines Teils der potenziellen Kunden auch nicht im Interesse der Anbieter liegen könne. Appellieren Sie an diese, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um sich gegen die Regierungsbefehle zu wehren oder sie zu umgehen.

Manchmal hängt die „Strenge“, mit der Menschen eine Vorschrift exekutieren, auch mit deren individueller Persönlichkeit zusammen. Versuchen Sie Lücken in der Eisdecke der Diskriminierung ausfindig zu machen. Sie brauchen für ein angenehmes Leben im Alltag nicht 100 Cafés zu kennen. Eines, von dem Sie wissen, dass der Besitzer bei 3G ein Auge zudrückt, genügt. Belohnen Sie dieses mit häufigen Besuchen. Klopfen Sie durchaus bei Anbietern an, die staatlicherseits dazu angehalten sind, Sie auszugrenzen. Geben Sie diesen eine Chance, eine Gewissensentscheidung zu treffen. Teilen Sie ihnen aber, wenn sie sich im Sinne staatlicher Befehle verhalten, Ihr Missfallen unmissverständlich mit.

Helfen Sie mit beim Aufbau einer Ungeimpften- und Coronaskeptiker-Infrastruktur beziehungsweise nutzen Sie diese, soweit schon vorhanden. Es haben sich bereits Portale gegründet, die auf bewusst diskriminierungsfrei arbeitende Anbieter hinweisen. Eine parallele Gesellschaft könnte entstehen, die hilft, dass Betroffene weniger erpressbar sind. Berührungen mit der „normalen“ Welt sind ja dadurch in keiner Weise ausgeschlossen.

Verzichten Sie, wo kein Durchkommen ist, freiwillig darauf, sich System-Mitschwimmern anzubiedern. Stellen Sie sich psychisch darauf ein, eine ganze Weile auf Teilhabe an bestimmten Aktivitäten verzichten zu müssen. Versuchen Sie sich damit zu arrangieren und Ihr Wohlbefinden nicht von solchen Angeboten abhängig zu machen.

Organisieren Sie privat Ersatzaktivitäten, die demselben Zweck dienen wie die Ihnen jetzt verbotenen Aktivitäten. Zum Beispiel private Kinoabende. Selbst die Anschaffung eines größeren Fernsehers ist vielen möglich. Das Geld dafür sparen Sie bei Kinobesuchen ein. Dasselbe Prinzip bei Essens- und Kaffeeeinladungen. Vielleicht lassen Sie sich — um ein bisschen das „Restaurant-Feeling“ zu haben — mal öfter eine Pizza kommen und laden Leute dazu ein. Machen Sie sich bewusst: Es ist weitaus leichter für Sie, sich selbst mit Filmen und Essen zu versorgen, als es für gehorsame Kinobetreiber und Gastwirte ist, auf rund ein Viertel ihrer potenziellen Gäste zu verzichten.

Scheren Sie sich nicht um Schlagzeilen der Art „Für Ungeimpfte wird es ungemütlich“. Kreieren Sie einen neuen Typus: den gemütlichen Ungeimpften, der mit Freunden heitere Stunden verbringt, sich bei Spaziergängen und Radtouren in der Natur erholt, der abends bei einem Buch oder einer Serie auch mal die schnöde Welt draußen vergisst und der sich und die Familie mit selbst gekochtem Essen verwöhnt. In vielen Fällen ist eigenes Essen ohnehin besser als das in Restaurants, wo man Sie noch dazu auf Geheiß des Staats nur verletzen und ausgrenzen würde.

Seien Sie stolz, ein freier Mensch mit einem gesunden Körper zu sein, der der Impfindustrie nicht als Versuchsobjekt zur Verfügung steht — ein Mensch, dem es trotz manch dunkler Stunde, trotz Drucks, Herabsetzung, Traurigkeit, Angst und Wut die meiste Zeit doch so unverschämt gut geht, dass das Kalkül der Freiheitsfeinde, was ihn betrifft, nicht aufgegangen ist.

Denn schon, dass es Ihnen gut geht, während Regierung und eingebettete Opposition wirklich alles versuchen, um Sie zu quälen, ist ein Akt der Widerstands.

Verstärken Sie Ihre privaten Aufklärungsaktivitäten, indem Sie Infos verschicken und das Gespräch mit denen suchen, die nicht absolut „zu“ sind. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass einige Ihrer bisherigen Kontakte vorübergehend auf Sparflamme brennen werden, dass Menschen von Ihnen als Bedingung für einen geselligen Abend einen Schnelltest verlangen oder ein Treffen mit Ihnen auf die Zeit verschieben, „wenn man wieder draußen sitzen kann“. Diese Menschen waren über Monate in einem ganz anderen Film als Sie. Sie sind nicht unschuldig an der ganzen Misere — sich ausgewogen zu informieren und Politik kritisch zu hinterfragen, ist eine Bringschuld —, aber sie sind in mancher Beziehung auch Opfer. Teilen Sie diesen Menschen Ihre Meinung höflich, aber offen mit und versuchen Sie das alles nicht zu schwer zu nehmen. Vielleicht ist eine Wiederannäherung etwas später möglich. Bis dahin gilt:

Lieber mit den richtigen Menschen in der Hölle als mit den falschen im Himmel.

Überlegen Sie sich einen Aufenthalt im Ausland — sofern Sie über die Grenze kommen —, wo Sie wenigstens für Wochen einigermaßen frei leben können — ohne Maske ins Restaurant gehen und Ähnliches. Es bringt Sie über die Runden.

Falls sich die Lage bis Mai nicht ohnehin entspannt hat, nutzen Sie die Möglichkeiten, die sich aus gefallenen Inzidenzzahlen und aus der Chance, wieder draußen zu sitzen, ergeben. Machen Sie sich aber nicht von diesen Dingen abhängig. Wenn dann der nächste Herbst mit den nächsten Beschränkungen droht, drehen Sie halt noch mal eine Runde. Ewig können die dieses Spiel nicht weiterführen.

Seien Sie ein stolzer Oppositioneller — auch und gerade in der relativen Isolation. Stolz und, wo es geht, gelassen. Begrüßen Sie die Gelegenheit, Ihre Mitmenschen und sich selbst auf diese Weise einmal unter erschwerten Bedingungen etwas besser kennenzulernen. Lassen Sie nicht mehr tragfähige Beziehungen los, und verlassen Sie sich darauf, dass neue auf Sie zukommen — vielleicht sogar mit aufrechteren Leuten, die besser zu Ihnen passen.

Versuchen Sie sich mittelfristig aus Abhängigkeiten zu befreien, die Druck auf Sie ausüben könnten, dem Corona-Regime wider besseres Wissen zu gehorchen. Bei einem Arbeitgeber, der Sie schon seit Monaten bedrängt, sich endlich impfen zu lassen, werden Sie auf Dauer nicht bleiben können.

Boykottieren Sie Medien, die mit ihrer Propaganda dazu beigetragen haben, dass Sie gedemütigt und ausgegrenzt werden. Teilen Sie diesen Medien den Grund für Ihre Entscheidung mit. Dies ist besonders wirkungsvoll, wenn Sie glaubwürdig machen können, dass Sie das betreffende Medium zuvor rege genutzt haben.

Führen Sie Ihr neues Leben auf der Basis von „3g“: gebildet, gelassen, gesundheitsbewusst.

Seien Sie also über die relevanten Fakten und Meinungen informiert (gebildet); lassen Sie sich nicht in eine Panik hineintreiben, weder in Bezug auf das Virus noch in Bezug auf eine mögliche Volldiktatur (gelassen); achten Sie selbst auf Ihr Immunsystem und Ihre körperlich-seelische Gesundheit und vermeiden Sie vor allem Schädliches wie die Injektion von experimentellem Genmaterial (gesundheitsbewusst).

Mein Leben gehört mir

Wer kaum die Wahl hat, ob er noch in ein Restaurant eingelassen wird oder nicht, der mag vielleicht unglaubwürdig klingen, wenn er behauptet: „Die Trauben sind mir zu sauer.“ Natürlich, auch ich hätte gern wieder die Freiheit, unbehelligt überall hinzugehen. Dennoch kann, wenn es denn sein muss, die Situation des Diskriminierten auch eine lehrreiche Erfahrung sein. Die Frage ist, ob man unbedingt geehrt werden will in einer Gesellschaft, die selbst als Ganzes nicht ehrenwert zu nennen ist. Ob man in einem unanständigen Umfeld partout zu den „Anständigen“ gerechnet werden will.

Die Mächtigen wollen uns leiden lassen, weil wir ihnen nicht zu Willen sind. Dies ist — man muss es so deutlich aussprechen — die Funktionslogik der Folter. Das „Leid“, nicht zeitnah und ohne Test in den neuen James-Bond-Film gehen zu können, ist natürlich weitaus erträglicher als viele der entsetzlichen Druckmittel, die von Gewaltregimen gegen Dissidenten eingesetzt werden und wurden. Aber das Grundprinzip der Herangehensweise an „Renitente“ ist dasselbe: Nichtakzeptanz der freien Entscheidung von Bürgern, der Einsatz von „Shock and Awe“, Drohung und Nötigung, der Versuch, künstlich Leid zu erzeugen, damit sich Menschen, um es zu beenden, fügen.

Wer bis jetzt widerstanden hat und weiter widersteht, hat vielleicht nicht die Welt verändert, aber er hat verhindert, dass sich das Zwangssystem um seine Person erweitert. Er verkörpert eine Alternative zum Vorgegebenen, verteidigt die Wahlfreiheit als Prinzip und kann so auch zum Vorbild für andere werden. Individuell könnte sich sein Insistieren sogar als ein Fehler erweisen — dann nämlich, wenn ihn tatsächlich eine jener Infektionen ereilt, die zum Glück weitaus unwahrscheinlicher sind, als man uns weismachen will.

Aber die Freiheit hat nie für sich beansprucht, vor Fehlern zu bewahren.

In Freiheit entscheiden wir nicht immer richtig, aber es sind wenigstens die Richtigen, die entscheiden: wir selbst.

Andere Kräfte aus Politik, Wirtschaft und Medien maßen sich diese Verfügungsgewalt nur an. Weisen wir ihre Anmaßung zurück.

Mein Leben gehört mir — und ich teile es in Freiheit mit anderen, auf deren Bedürfnisse ich, wo nötig und möglich, Rücksicht nehme. Für selbsternannte Weltenlenker und Menschenzähmer gilt, was der Rockmusiker Alex Olivari in einem Lied singt: „Finger weg von unserem Leben!“

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Artikel erschien zuerst am 02. Oktober 2021 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Bildquelle: AssiaPix /shutterstock

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Kommentare (19)

19 Kommentare zu: “Der gemütliche Ungeimpfte | Von Roland Rottenfußer

  1. inselberg sagt:

    Hier wird ein Kardinalfehler begangen der eine Homogenität der Ungeimpften voraussetzt, etwas das mich in meinem Alltag dazu bewogen hat jene Ungeimpfte zu meiden da sie Ideologien leben denen man nicht mit gesundem Menschenverstand beikommen kann. Sprich: Wahnsinn nur anders gefärbt.

    Leider aber nicht irrsinnig genug dass man die Konsequenz wieder respektieren kann.

  2. Fass sagt:

    Kubicki als Alternative und es ist immer noch nicht verstanden, worum es geht?
    Wenn die Handlungsunfähigkeit des Staates herbeigeführt ist kommt man an die Realwerte des Landes und sorgt für genügend Willfährigkeit durch Verarmung um mit der gut gesicherten Vermögenslage endlich die neue Kapitalismusstufe einzuführen. (Kubicki hat breitbeinig und grinsend im Interview gesessen vor der Wahl und die wichtigste Koalitionsforderung der FDP genannt – keinerlei Steuererhöhung. Keine Wiedereinsetzung der Vermögenssteuer, keine Körperschaftssteuer, keine ordentliche Finanztransaktionssteuer, keine Sonderausgleich. Die höchsten Steuerabgaben prozentual zahlen Lohnabhängige.)

    • _Box sagt:

      Liste aller Global Leaders aus Deutschland
      Die deutsche Hoffnung

      Sandra Maischberger, Angela Merkel, Guido Westerwelle, Stefan Quandt. Vier von insgesamt 40 deutschen Global Leaders der vergangenen zehn Jahre, von denen das World Economic Forum hofft, dass sie noch Großes in ihrem Leben bewerkstelligen werden.
      (…)
      Wolfgang Kubicki
      Member of the Assembly
      State of Schleswig-Holstein
      Germany

      https://www.handelsblatt.com/archiv/liste-aller-global-leaders-aus-deutschland-die-deutsche-hoffnung/2213222.html?ticket=ST-10209142-aRFaiCYvu2JW4GfYOQNf-ap3

  3. Vorsichtshalber: Zitat: „Die Säulen einer Zivilisation brechen in sich zusammen!“. ("Nicht Säuen") :-)
    Dieses ständig klein zu reden ist eine weitere Variation davon, den Kaffeefilter vor Mund und Nase auch über die Augen zu ziehen.

  4. Dieser Artikel könnte eine Auftragsarbeit des Systems sein. Was letztlich empfohlen wird, ist die „innere Emigration“, über die „Hartnäckige“ ruhig gestellt werden, damit das System sein Spiel ungestört weiter spielen kann.
    Der „Corona-Vorhang“ bleibt unten, auch wenn man laut die Geräusche des Umstellens des Bühnenbildes (der eingepflegten Realität) durchaus hören kann, ohne noch wissen zu können, wie dies aussehen wird.
    Am ehesten wird diese neue Realität in einem anderen Artikel bei Rubikon beschrieben, dem Interview mit der französischen Psychologin Ariane Bilheran, „Das Böse benennen“, hier:
    https://www.rubikon.news/artikel/das-bose-benennen
    Zitat: „Die Säuen einer Zivilisation brechen in sich zusammen!“.
    Dieser Artikel von Rottenfußer könnte auch mit kleinen Anpassungen an die „inneren Emigranten“ des dritten Reiches gerichtet sein (da malte z.B. der "entartete" Maler Otto Dix nur noch Landschaften).
    Die meisten dieser „inneren Emígranten“ kamen als psychische Ruinen aus den Trümmern zum Vorschein und haben sich davon nie mehr erholt, denn die Nachkriegsgesellschaften waren reine Heuchelveranstaltungen, in denen die Kultur des Vorherigen ins Nichts befreit wurde.
    Wenn Widerstand versagt hat, wie er heute versagt (hat), dann ist das nicht mehr zu reparieren.
    Vielleicht sah die „Résistance“ z.B. in Frankreich oder Jugoslawien etwas anders aus, doch Derlei existiert heute nicht. Das Ergebnis wird entsprechend ausfallen.

    • Kaja sagt:

      @ Hartensteiner:
      Ich gebe Ihnen in allen Ihren genanten Einzel-Aussagen recht.
      Die Gegenseite wartet geradezu darauf, dass die Leute sich in sich zurückziehen. Damit die Gegenseite ungestört weiter ihren Verbrechen erfolgreich nachgehen kann.

      Eigentlich müsste man jedes einzelne Geschäft und jede einzelne Arztparxis "zerlegen", das Personla dort mürbe machen, damit diese dieses "Corona"-Mitläufertum sofort aufgeben.

      Obwohl ich es strikt unterlassen habe (außer, dass ich gesagt hatte, dass ich es richtig finde, dass es Rechtsanwält/innen gibt, die in dem entsprechenden Corona-Ausschuss den "Corona"-Stuss aus rechtlicher Sicht ermitteln), denjenigen mit meiner Ansicht und Meinung zuzutexten und ganz ruhig war, fühlte sich derjenige offensichtlich herausgefordert, mir eine ellenlange Abhandlung seiner Sicht auf den (mit meinen Worten:) "Corona"-Stuss zu senden. Interessant. Die "Corona"-Sektler fühlen sich bemüßigt, einem (hier: mir) die ("Corona")-Welt zu erklären.

  5. _Box sagt:

    Das vorbehaltlose Akzeptieren eines ordnungsgemäß absolvierten Votums erschließt sich mir nicht. Wir haben es hier mit einer ruchlosen Bande von Verbrechern zu tun. Die eine Pandemie erfunden hat und mit Polizeistaatsterror die Bevölkerungen dazu nötigt sich giftige Substanzen einzuverleiben. Da dürfte man eine vollumfängliche Wahlmanipulation aus dem Ärmel schütteln. Der Pandemie-Blockwart dreht auch hier am Rad:

    Youtube verbietet Diskussion von Unregelmäßigkeiten bei der Wahl in Berlin

    3.10. 2021 | In Berlin kam es bei der Bundestagswahl und den gleichzeitig stattfindenden Berliner Wahlen und Abstimmungen in großem Umfang zu Unregelmäßigkeit. Das ist unstrittig. Wenn das amtliche Endergebnis bekannt gegeben wird, sind Anfechtungen der Wahl programmiert, mit unsicherem Ausgang vor Gericht. Aber für die Google-Tochter Youtube ist bereits klar: Wer Zweifel am offiziellen Ergebnis der Bundestagswahl äußert, wird gelöscht.

    https://norberthaering.de/medienversagen/youtube-wahl/

    Im Übrigen sind empfundenes Leid, inklusive Mitleid, als menschliche Empfindungen Indikatoren für einen Mißstand und zeigen somit Handlungsbedarf an. Insofern ist es ganz in Ordnung wenn man sich im totalitären Regime nicht wohl fühlt.

  6. Von der derzeitigen 7.9 Milliarden Weltbevölkerung sollen laut aufgehübschter Statistik, wir alle wissen, wie zustandegekommen, sind derweil 4, 8 Millonen an/durch/mit Covid 19 verstorben. Bei einer solch furchterregenden Sterblichkeit auf die Regierung zu hören, ist in verschiedenen Teilen der Welt verschieden zweckmäßig. Wir Deutschen haben da seit Jahrhunderten allerbeste Erfahrungen. Wie es nicht funktioniert. Dass deutsche Wähler den Impfbestrebungen unserer Elite zu Hauf nachkommen ist also vielleicht guter deutscher Vergesslichkeit geschuldet. Ich lebe halb in Deutschland, halb in Pflege im Ausland. Also schäme ich mich als halber Deutscher auch nur zu 50 % für alle 75 % der WEITERSO, WIR SCHAFFEN DAS WÄHLER. Sollten neben den sofort Betroffenen späte Folgeschäden diese tapferen momentan davongekommenen Impfenlasser ereilen, höre ich mit mich schämen auf und lasse für alle beten, dass sie in den Impfenlassen-Himmel kommen. Amen.

  7. Werter Herr Rottenfußer,
    ich bin geradezu entzückt darüber, mich in Ihrem Betrag so vollumfänglich wiederzufinden. Auch und vor allem Ihr gegen Ende (Min 18:45) gegebener Hinweis auf die Selbstverantwortung, bzw. die Verantwortung in den einzig richtigen Händen, nämlich den eigenen :-) Wunderbar! Danke für diese erfrischenden Worte.
    Mein größtes Mitgefühl gilt heute jenen Mitmenschen, die aufgrund ihre Lebensumstände, sei es durch den Beruf, sei es durch die Kinder (Kita, Schule) oder anderen, kaum auszuweichenden Pflichten, sich den entspannten Umgang mit Impferpressungsmaßnahmen wie ich ihn praktiziere, nur sehr bedingt erlauben können.
    Natürlich wird der Eintrag ins "Buch der bösen Taten" für jene um so fetter, je mehr sie das Einsetzen und Umsetzen solcher perfiden Erzwingungsregeln zu verantworten haben, aber hier und heute, müssen wir es (er)tragen lernen. allen mit ermunterndem und ermutigendem Beispiel vorangehen, denen es auch danach dürstet und mit denen stehen, die es ebenso tun.

  8. Ursprung sagt:

    Diesen Aufsatz kann man unter Weichspuelung abhaken. Er wird bei mir dazu fuehren, dass ich wo Rottenfuesser draufsteht, den Inhalt darunter gar nicht mehr ansehen werde. Untertanen begoeschen, auf dass sie das auch bleiben, ist wahrhaftig nicht neu.
    Ist Lausprech fuer Rindsvieh, welches bis zum Bolzenschuss nie in seinem Leben erfahren wird, was Leben war.

    • Hmmm … "Ursprung" … das klingt so … wie soll ich sagen … so … wurzelig, ursprünglich, so unverdorben rein, …
      Wenn ich Ihren Kommentar lese, macht es mir den Anschein, als würde Sie lieber eine "große Revolution" anzetteln. Also nichts "Weichgespültes", nichts "Sichanpassendes".
      Verstehe ich das richtig so?
      Sind Sie eher der Meinung, dass es zum bessern Ergebnis führt, den Rücken steif zu machen, den Kopf etwas zwischen die Schultern zu ziehen und vorzuneigen, um dann mit "ursprünglichster Urgewalt" in die Reihen der Unterdrücker zu preschen und sie ein für allemal zu besiegen, zu verjagen von diesem Planeten zu tilgen?
      Ist vielleicht etwas bunt ausgemalt, aber meine Sie etwas in dieser Art?
      Falls ja ….
      die bis heute aufgezeichnete Geschichte der letzten 10.000 Jahre liefert leider nicht ein einzige Beispiel dafür, das diese Verhaltensweise jemals die Verhältnisse dauerhaft hat veränderbn können. Bestes Beispiel ist halt die Wirklichkeit der Gegenwart. Würde so eine "harte Gegenattacke" das von Ihnen womöglich vorgestellte Ziel tatsächlich erreichen, würde wir heute nicht in dieser Wirklichkeit leben und hier nicht über dieses Thema schreiben.
      Was allerdings sehr wohl auch nach 10.000 Jahren festzustellen ist, das ist die Tatsache, dass es, gemessen an der Gesamtpopulation, auch heute noch eine kleine Minderheit existiert, die des freien Denkens fähig ist. In meinen Augen ist das wie eine Art "Bewahren von etwas Bedeutendem". Wofür bedeutend? Das weiß ich nicht, aber wenn die Zeit kommt, in der es sich offenbart, wozu sich dieses freie Denken über Jahrtausende hinweg bewahrt hat, obwohl die große Herde davon unberührt dump und fremdgesteuert vor sich hin trottet, dann werden wir es wissen :-)
      DASS es seinen Sinn hat, dass mache ich allein daran fest, dass es tatsächlich existiert.
      Natürlich macht dieser letzte Satz (und auch alle vorausgegangenen) nur Sinn, wenn er in einem Universum ausgesprochen wird, dessen Existenz kein purer Zufall ist.
      Glauben Sie, dass unser Dasein purer Zufall ist? So eine Art "zufällig günstiges Mischungsergebnis" in einem kosmischen Thermomix?

    • Lieber Ursprung, es freut mich sehr für Sie, dass Sie für Ihr Leben offenbar die Taktiken, die Herr Rottenfußer hier vorstellt, nicht benötigen. Ihr Seelenleben scheint von beneidenswerter Robustheit zu sein.

      Bedenkens aber bittschön auch, dass einem Herr Ghandi es mit solchen Techniken des Gewaltfreien Widerstandes gelungen ist, seine indische Heimat von der britischen Kolonialherrschaft zu befreien, einem Herrn Mandela gelungen ist, in Südafrika die Rassentrennung und den DDR-Bürgern die Teilung Deutschlands zu überwinden.

      Herr Rottenfußer gibt uns hier Tips, wie wir diese Scheiße hier einigermaßen heil überstehen können und auch, wie wir Widerstand leisten können in einer Weise, dass wir dabei freundlich bleiben. Auch ich bin ihm dafür sehr dankbar.
      In anderen Ländern sind die Maßnahmen strenger als hier, werden von den Menschen aber einfach nicht eingehalten. Da sammer aba hier net locker gnua.

      Mein Tip ist, beim Einkaufen die Maske am Ellenbogen zu tragen, erst nach Aufforderung aufzusetzen und dann freundlich aufs Vermummungsverbot hinzuweisen oder darauf, dass eine Pandemie zwar ausgerufen wurde, aber keine existiert. Sie werden überrascht sein, wie wenig tatsächliche Befehlsempfänger es gibt und wie viele Menschen einfach gar nicht richtig informirt sind. Von daher gefällt mir die Idee am besten, sich mit einem Flyer auszustatten, wo Internetadressen aufgelistet sind, auf denen man etwas erfährt.
      Reitschuster, apolut, Nachdenkseiten, RT.de, Anti-spiegel.ru, Rubikon…

    • passant sagt:

      Ich verstehe den Kommentar von Ursprung als Warnruf.
      Abgesehen von der neuen Impftechnologie, ist das Neue an dieser sogenannten Impfung, dass diese nicht bei "Kinderkrankheiten" und bei Aufenthalt in Risikogebieten angewendet wird, sondern bei Erwachsenen Anwendung findet.
      Im besonderen wird dieser "Impfstoff" Risikogruppen aufgenötigt. Es läßt sich nicht von der Hand weisen, dass es prinzipiell möglich ist, dass die Herrschenden unter Risikogruppe etwas anderes verstehen. Was ist wenn die Gruppe gemeint ist, die für die Herrschenden eine Risiko darstellt? Der Gedanke muß erlaubt sein.

    • Ursprung sagt:

      <Otto zu Caternburg:
      unsere menschliche Historie ist nicht nur 10T Jahre alt, sondern 300T. Nach den Praehistorikern verlief die Bewusstseinsmanifestation rund 290T Jahre, also deutlichst laenger (aufgrund Artefakteninterpretationen vermutbar), als die letzten 10T Jahre. In jener Zeit entwickelte sich auch die noch heute vorherrschende Hirnstruktur (Schaedelvermessungen). Cromagnon, vor 30 T Jahren schon "wir"). Soweit zu Ihrem zitierten Zeitverstaendnis.
      "Freies Denken" ist eine modische Fiktion. Es gibt nur ein koerperabhaengiges. Es gibt auch keinen "Geist", der ueber uns schwebt oder eine "Bestimmung", wohin es gehen soll und dessen Ziel wann erreicht sein wuerde, daher auch keinen Schluss, warum es jetzt so ist wie es ist. Das ist ein Zirkelschluss. Rottenfusser predigt Gehorsam gegenuber vermeintlichen Fakts und verspricht Aussicht aufs Durchkommem. Nix Neues. Koennte genausogut mit dem vorzeitigen Tod des gehorsamen Rindviechs enden.

    • Ursprung sagt:

      >Schicklhiedler:
      Sehe Riesenhaufen Verdachtsmomente inklusive einstigem persoenlichen Kontakt mit einem jetzigem Strippenzieher, dass wir es mit einem euthanasiegetriebenem Depolulationsprojekt zu zun haben, welches Milliarden umfassen soll. Die Bereicherungsstory dient nur der deniabilty und Camouflage. Da ist jedes arrangieren, anpassen, tolerieren so unentschuldbar wie Miitaeterschaft. Es geht nicht noch monstroeser, was hier ablaeuft. Verhindern absolut oder Bolzenschuss. Sofort-Systemfrage ist angesagt.

    • Ursprung sagt:

      >passant:
      So ist es. Die paar Handvoll Psychos, die sich hier entgegen ihrer Pathologie vermeintlich projektgetrieben vernetzen, haben tatsaechlich Angst vor 8 Milliarden, schnallen aber nicht, dass genau dies einer Manifestation ihrer Pathologie entspringt. Biologie geht genau anders,

  9. PeterLau sagt:

    ZITAT: "Ein mir bekanntes buddhistisches Zentrum erließ für die Teilnahme an Vorträgen unlängst die 2G-Regel. Die Veranstalter sind Menschen, die ein Gelübde abgelegt haben, „alle Wesen zu retten“ — das sogenannte Bodhisattva-Gelübde"
    Rattenfänger sind in allen Religionen zu finden, davon ist der Buddhismus nicht ausgenommen.

  10. Norbobot sagt:

    alles gute Tipps! Ich möchte noch hinzufügen, das aktiver, sichtbarer Widerstand mir geholfen hat, den Kopf oben zu behalten. Nicht nur posten und liken, sondern ausdrucken und verteilen. Vor allem die Reaktionen im näheren Umfeld waren überraschend: wenn ich nur diskutiert habe, war man meiner Meinung oder nicht. Hatte ich etwas in Hand, das ich für so wichtig erachte, um es zu verteilen: "Was hast du denn da? Darf ich das auch mal sehen?" . Und ich selbst fühle mich aktiv besser, als nur im Internet sich gegenseitig zu bestätigen oder sich sinnlos mit Andersdenkenden zu zanken – oder hat dadurch wirklich schonmal ein Meinungswechsel stattgefunden?

    • Dian C. sagt:

      Danke Roland Rottenfußer für den mit sehr vielen Anregungen Mut machenden Artikel und Norbobot für die Erinnerung an das gute Gefühl bei Demonstrationen! Wenn man dann noch das Glück hat, mit dem eigenen Kind, zumindest jedoch mit Freunden oder Nachbarn gemeinsam das Haupt zu erheben, sich gegenseitig den Rücken stärkt und vor allem gemeinschftlich und aus vollem Herzen lachen kann, dann werden damit manchmal sogar Polizisten schwach, hoffentlich nicht nur aus Neid.
      Und diese Demonstration der – eigenen – Meinung entlarvt viele der Kritiker am Rande, die auf uns geifern, meist ohne Argumente und also diffamierend. Es regt diese besonders auf, wenn man sie anlächelt, ihnen gar noch winkt. Sachliche Erwiderungen ignorieren sie, manchmal gar brüllend.

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