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Der Fall Charlie Kirk: Warum die offizielle Version zu viele Fragezeichen aufwirft

Der Fall Charlie Kirk: Warum die offizielle Version zu viele Fragezeichen aufwirft

Voranhörung zum Prozess beginnt.

Ein Meinungsbeitrag von Spok Spocintosh.

Am Montag, den 6. Juli 2026, fast auf den Tag genau 10 Monate, nachdem der amerikanische Aktivist Charlie Kirk auf einer seiner Veranstaltungen vor den Augen der Weltöffentlichkeit hingerichtet wurde, begann die Voranhörung darüber, ob dem sich in Untersuchungshaft befindlichen, mutmaßlichen Attentäter Tyler James Robinson aufgrund der vorhandenen Ermittlungsergebnisse der Prozess gemacht wird.

Je genauer man sich diese jedoch ansieht, desto offensichtlicher ändert sich für fast jeden, der genau hinsieht, das Gefühl von »Irgendetwas stimmt hier nicht« zu »Hier stimmt einfach gar nichts«. Weshalb ich hier versuche, einmal die Wesentlichsten zusammenzufassen, bevor diese Woche sicher einiges an Neuigkeiten und Veränderungen auf uns zukommt.

Selbst wenn man die offizielle Version nicht von vornherein in Gänze ablehnt, gibt es eine Reihe von Dingen, die bei normal denkenden Menschen mehr als nur ein ungutes Gefühl hinterlassen. Zum Beispiel:

Wer hebt bitte drei Tage nach dem bedeutendsten politischen Attentat seit 1963 hastig den Tatort 25cm tief aus und fährt das Erdreich ab, ohne dass überhaupt schon eine Baufirma beauftragt ist, die Baustelle danach wieder zu schließen? Und wer kommt dann am vierten Tag nach dem Attentat, einem Sonntagmorgen, auf die Idee, am selben Tag noch den Tatort überzupflastern und dafür Handwerker zu suchen - im hochgläubigen Utah? Am Sonntagmorgen passiert in Utah nur eins: Der Gang in die Kirche.

Auf Deutschland übertragen wäre das etwa so, als würde man am Morgen des Ostersonntags auf diese Idee kommen - im tiefsten Bayern.

Es heißt, die Anweisung kam sowohl vom FBI als auch von Spencer J. Cox, dem Gouverneur von Utah. Treffen Gouverneure und das FBI Entscheidungen zur Verschönerung von Campus-Geländen? An Wochenenden? Und seit wann bestehen sie mit solcher Dringlichkeit darauf, sobald sie diese Entscheidungen getroffen haben?

Das ist natürlich nicht die einzige Merkwürdigkeit in diesem Fall. Betrachten wir zum Beispiel das mutmaßliche Projektil, landläufig »thirty-ought-six« genannt. Tom Waits hat einen Song danach benannt, »16 Shells From A Thirty-Ought Six«, viele werden ihn kennen. Diese Munition wird nicht von sechs Zentimetern weichem Halsgewebe aufgehalten, sondern durchschlägt mühelos einen Elch, wenn er getroffen wird, reißt sein Inneres nach außen - und tötet noch den nächsten, der dahinter steht. Dafür wurde sie entwickelt und wer das bestreitet, lügt.

Man muss kein Waffenexperte sein, um das zu wissen - drei Minuten Recherche genügen. Es gibt Dutzende, wahrscheinlich Hunderte Videos von Profis auf YouTube darüber, und zwar nicht erst seit dieser wilden Behauptung. Selbst einige der lautesten Vertreter der Theorie vom Einzeltäter Tyler Robinson haben diese Tatsache anfangs als selbstverständlich dargestellt, kein Wunder, sind sie doch vielfach selbst Schusswaffenexperten. Sie haben ihre Meinung erst nachträglich geändert, nachdem sie vom Narrativ umarmt und ihnen Aufträge vom Pentagon zugeschanzt wurden.

Sicher ist jedoch: Die Verletzung von Charlie Kirk sieht weder so aus, noch verhielt sie sich so wie jemals irgendein anderer Treffer mit einer thirty-ought-six in der Geschichte dieser Jagdmunition. Das ist vollkommen offensichtlich. Hier ist eines dieser Videos.

Aber es geht nicht nur um das Einebnen des Tatorts und die physikalische Unmöglichkeit, dass diese Verletzung von einer thirty-ought-six stammt. Zwar zensieren viele Plattformen mittlerweile jede Darstellung des Moments, in dem Charlie Kirk getroffen wurde, dennoch kursieren aber noch eine ganze Reihe von Videos auf X, Rumble und anderen Plattformen – und was sie zeigen, ist auffällig.

In dem Moment, als angeblich ein einzelnes Projektil aus 183 Metern Entfernung vom Dach des Losee Centers mit einer Kraft von mindestens 3000 Joule in Charlies Hals eindringt, scheint fast alles an seinem Körper augenblicklich auf etwas zu reagieren, das ganz eindeutig keine Gewehrkugel ist.

(Zur Verdeutlichung: Als ethische Mindestgrenze für die Jagd auf Schalenwild gilt in Deutschland oft eine Energie von 2.000 Joule auf 100 Metern. Eine thirty-ought-six übertrifft mit rund 3.000 Joule bei fast der doppelten Entfernung diese gesetzlichen Anforderungen extrem deutlich.)

Das Mikrofon unter Charlies Hemd bewegt sich sofort von seinem rechten Schlüsselbein zur Mitte seines Halses. Etwas unter seinem Hemd, ausgehend von der Mitte seines Brustkorbs, steigt blitzartig zur linken Seite seines Halses auf. Das ist kein lockerer T-Shirt-Stoff, der da aufsteigt. Es ist irgendein Material mit Struktur, ein fester Gegenstand.

Gleichzeitig zeigt Filmmaterial von der Seite, wie sein T-Shirt mehrere Zentimeter von seinem Hals weggeblasen wird, als würde Luft herausströmen. Dasselbe passiert mit seinem rechten Ärmel: Er bläht sich auf, als würde auch dort Luft herausströmen. Und während beides geschieht, werden die Haare im Nacken, dort wo der Kopf auf den Hals trifft, nach oben und außen geweht – als würde Luft an ihnen vorbeiströmen.

Niemand kann derzeit mit Sicherheit sagen, was all diese Luftbewegungen hier und dort verursacht hat.

Was man sagen kann: Nichts davon passiert bei einem Schuss in den Hals. Gewehrkugeln verursachen keine solchen Effekte.

Ein weiterer Punkt, der stutzig macht: Bei einer Veranstaltung mit über 3.000 Besuchern auf dem Campus war kein Krankenwagen vor Ort. Zwei medizinische Fachkräfte, die mit ihrem Equipment anwesend waren und Hilfe anboten, wurden abgewiesen, genau in dem Moment, als man Charlie Kirk in ein Auto verfrachtete.

Allein die Tatsache, dass man ihn trotz einer stark blutenden Halswunde in ein privates Auto lud, ist befremdlich. Auf Bildern ist zu sehen, wie Kopf und sein Hals beim Tragen schlaff hin und her baumeln. Es wurde mehr Wert darauf gelegt, das T-Shirt zusammengerollt zu halten als Charlies Hals zu stützen.

Mittlerweile wissen wir, dass es auch dafür Gründe gab, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Der SUV, ein Mietwagen, mit dem Fahrer Justin Davis, die Sicherheitsleute Brian Harpole, Dan Flood und Rick Cutler sowie Frank Turek den Körper vom Tatort ins Krankenhaus fuhren, wurde umgehend gereinigt, aufbereitet und danach verkauft.
Von der Ankunft im Timpanogos Regional Hospital gibt es keine Kameraaufnahmen; das FBI hat sie beschlagnahmt. Auch gibt es keine Zeugen, denn wie durch ein Wunder war die Notaufnahme zu dem Zeitpunkt wie leer gefegt.

Vor Ort am Tatort gab es im Tumult mehrere kuriose Vorfälle. Einer davon: George Zinn, ein älterer politischer Aktivist, der mittlerweile unter der Anklage steht, er habe Interesse an, sagen wir, illegalem Bildmaterial von jungen Menschen. Kaum war Kirk zusammengebrochen, sprang Zinn auf, seine Hose - aus welchen Gründen auch immer - noch am Boden, wedelte mit Hut und Händen und rief, er sei der Täter. Die wenigen anwesenden Beamten reagierten, widmeten ihm alle Aufmerksamkeit und nahmen ihn fest. Womit der gesamte Rest des Geländes unbeobachtet blieb. Also der Zeitraum, in dem mögliche Täter hätten flüchten können. Da sich seine Behauptung als Unsinn entpuppte, wurde er wieder frei gelassen.

Ein weiterer Mann wurde ebenfalls festgenommen, als er von Krankenhaus zu Krankenhaus fuhr – angeblich bewaffnet und auf der Suche nach Charlie. Sein Name und sein Fahrzeug wurden im Polizeifunk durchgegeben. Später stellte sich heraus, dass es sich um den Sohn eines hochrangigen Navy-Nachrichtenoffiziers ist, der einen Rüstungsbetrieb leitet und früher für DynCorp, einen privaten Militärdienstleister, im Nahen Osten arbeitete; sein Bruder dient immer noch als Green Beret.

Im Polizeifunk meldeten Beamte zudem, dass aus dem fahrenden SUV, der mit hoher Geschwindigkeit ins Krankenhaus jagte, Personen hängen würden. Ein Officer sprach von einem möglichen Kampf im Fahrzeug. Leider existieren dazu aber keine Dashcam-Aufnahmen und auch von den Beamten hat man seitdem nichts mehr gehört.

Ein Flugzeug startete kurz nach dem Vorfall, schaltete den Transponder aus und flog zeitweise ohne Ortung, bevor es schließlich nach Provo zurückkehrte.
Ein weiteres Flugzeug flog 3 Stunden vor dem Attentat und 25 Minuten danach in maximalem Tiefflug (183 und 102 Meter Flughöhe) und mit 218km/h knapp über Strömungsabrissgeschwindigkeit nur ein paar Kilometer entfernt vom Tatort über den Lake Utah. Es handelt sich dabei um eine extrem hochgerüstete Bombardier Global 6500, die derzeit modernste Maschine, die die US Army für elektronische Aufklärung und Abwehr einsetzt. Diese Maschinen, HADES genannt, können in dieser Flugphase Drohnen aussetzen und wieder aufnehmen.

In der Tat sind mittlerweile auf Videomaterial sich vom Tatort entfernende Drohnen gefunden worden, just als kurz nach dem Ereignis das Durcheinander am größten ist. Sie sind extrem viel schneller als kommerziell übliche Drohnen und einige Leute haben bemerkt, dass sie frappierend an bekannte Produkte aus dem israelischen Hause Elbit erinnern.

Aussagen der Beteiligten werfen weitere Fragen auf.

Brian Harpole, der offensichtlich glücklose Sicherheitschef der Veranstaltung berichtete, er habe das Krankenhauspersonal dirigiert und Charlies T-Shirt aufgeschnitten, während er selbst quer über dem Verletzten auf der Trage saß, um Charlies Oberkörper freizulegen.

Frank Turek, dessen Rolle an diesem Tag immer noch nicht ganz klar ist, behauptete in einem Podcast, sein Telefon sei vom Moment des Vorfalls an durchgehend unbemerkt in der Hosentasche im FaceTime mit seiner Familie gewesen – stundenlang, bis zur Rückkehr ins Hotel. Das wäre für sich allein gesehen schon eine bemerkenswerte Akkulaufzeit und eine extrem stabile Verbindung. In einem anderen Podcast erwähnte Turek jedoch, er habe vom Krankenhaus aus telefoniert. Wie dieser Anruf möglich war, während das Gerät durchgehend im Video-Call mit seiner Familie hing, blieb unbeantwortet.

Ebensowenig klärte er auf, warum ihm nicht auffiel, dass das Telefon im FaceTime war, als er sich im Krankenhaus umzog. Und warum überhaupt OP-Kleidung an alle von Charlies Begleitern ausgegeben wurde, ist nur die nächste interessante Frage.

Klar ist jedenfalls, dass man ihre reguläre Kleidung dadurch wie das Erdreich unter dem Tatort nicht mehr auf Sprengstoffrückstände untersuchen kann. Wie übrigens auch Charlies Kleidung, von der nicht klar ist, wo sie überhaupt geblieben ist.

Auch die Erzählung von Pastor Jack Hibbs ist widersprüchlich. Gegenüber Fox News sagte er, sein Bruder Butch habe ihn direkt vom Tatort aus angerufen und er habe im Hintergrund Chaos gehört.

Später, ebenfalls im Podcast mit Frank Turek, schien er diesen Anruf vergessen zu haben: Er wusste nicht mehr, wer ihn zuerst kontaktiert habe – Frank oder Mikey McCoy. Von seinem Bruder war plötzlich keine Rede mehr.

Frank Turek musste ihn daran erinnern, dass es Mikey war. Der Zeitpunkt von Franks späterem Anruf – ebenfalls vom Krankenhaus und während sein FaceTime noch lief – blieb allerdings unklar. Die Widersprüche häufen sich.

Des Weiteren haben wir die mysteriösen Textnachrichten von Dan Flood vom Abend vor Charlies Tod. Darin ging es angeblich darum, das Dach über ihm zu „räumen“. Zufällig sorgte das dafür, dass sich keine Zuschauer an der Position befinden konnten, von der aus man jemanden auf dem Dach des Losee Centers hätte sehen können.

Ein Officer, der in der Haftprüfungsverhandlung zitiert wird, erklärte, er sei direkt zum Dach des Losee Centers gerannt, »weil ihm dies wie eine gute Schussposition erschien«. Warum er ausgerechnet auf dieses, besonders weit entfernte Dach mit Sicht auf Charlie kam, obwohl so gut wie alle anderen Dächer geeignetere Möglichkeiten darstellten, bleibt offen. Vermutlich sind die Sicherheitsleute der UVU ganz besonders scharfsinnig.

Die Bilder, die das FBI vom angeblichen Schützen auf dem Weg zum Tatort veröffentlichte, wirken nur wenig überzeugend. Die Person sieht eigentlich gar nicht wie Tyler Robinson aus, wobei das natürlich eine subjektive Feststellung mag.

Nicht subjektiv ist jedoch der Widerspruch bei seinem Gang: Auf einigen Aufnahmen soll er hinkend erkannt worden sein, angeblich weil Opas Gewehr in seiner Jeans die Beugung des Knies beim Gehen behinderte. Doch auf Kameraaufnahmen, die nur wenig später beim Treppensteigen entstanden, beugen sich beide Knie vollkommen unauffällig. Es ist nichts zu sehen, was in seine extrem engen Jeans gestopft sein könnte und die Hosenbeine sind so eng geschnitten, dass man beim Gehen den klaren Umriss seines Telefons in der Tasche erkennt.

Innerhalb von Minuten nach dem angeblich größten politischen Attentat seit Jahrzehnten taucht Tyler Robinsons Auto auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums auf. Laut Haftbefehl gab er dort die Adresse einer lokalen Waschanlage in Google Maps ein. Klar, wer möchte schon ohne frisch gewaschenes Fluchtauto unterwegs sein? Das muss ihm vor dem großen Tag irgendwie durchgerutscht sein.

Fünf oder sechs Stunden später sieht man ihn bei Dairy Queen, es sieht aus, als ob er eine Portion scharfer Hähnchenstreifen mit Vanilleeis futtert, möglicherweise einen FlameThrower Chicken Strip Basket. Woraufhin er direkt zu einem drei Stunden entfernten Steak House aufbricht. Er hat offenbar klare Vorstellungen davon, wie ein Nachtisch zu dieser Spezialität auszusehen hat.

Er fährt also drei Stunden Richtung Süden, nach Panguitch, und wird dabei gesehen, wie er ein Ribeye mit Ofenkartoffel isst. Kellner identifizieren ihn später und bestätigen das mit seiner Kreditkartenabrechnung.

Zu diesem Zeitpunkt, es ist nach neun Uhr abends und Charlie seit fast neun Stunden tot, ist Tyler Robinson nur noch etwa eine Stunde von seinem Zuhause entfernt. Aber Tyler fährt nicht nach Hause.

Zumindest nicht laut den Fahndungsaufrufen. Diese verorten ihn gegen 00:30 Uhr in Orem, Utah, dem Ort, an dem die Waffe gefunden wurde. Sicherheitshalber parkte er nämlich sein Auto direkt vor einer Türklingelkamera, um dann gegen 01:15 Uhr wieder abzufahren.

Tyler selbst nennt seinen Dodge Challenger übrigens lieber »Fahrzeug« (vehicle). Das wissen wir, weil er nun über mehrere Stunden hinweg angeblich Textnachrichten verfasst, die einem Geständnis fast aller Details des Verbrechens gleichkommen - beginnend mit der Formulierung, er wolle die eigentlich sämtlich mit ins Grab nehmen.

Trotz dieser mehrmals beteuerten Absicht hinterlässt er allerdings ein handschriftliches Geständnis unter seiner Computertastatur, das dennoch nicht existiert - bzw. nicht mehr. Tyler teilt seinem Mitbewohner Lance Twiggs erst mit, wo es zu finden ist und weist ihn dann an, er solle es entsorgen. Und der Mitbewohner tut genau das: Er verbrennt die Notiz. Aber vorher macht er noch ein Foto davon. Und anschließend ein Foto von der verbrannten Nachricht.
Ein Foto lässt sich nicht nur schlecht auf DNA oder Fingerabdrücke testen, sondern auch nicht auf Tintenarten, Druckpunkte und -winkel beim Schreiben oder anderes, womit man hätte beweisen können, wer die Notiz wirklich verfasst hat.

Nicht vollständig zufrieden mit dem Geständnis in dem Brief, der per Foto erhalten blieb, bevor er vernichtet wurde, gesteht Tyler Robinson die Sache, die er mit ins Grab nehmen wollte, auch in einer Reihe von Textnachrichten. Er gibt zu, das Verbrechen etwa eine Woche lang geplant zu haben, das Gewehr seines Großvaters benutzt und versteckt zu haben, beschreibt die Art des Zielfernrohrs, erwähnt, dass das Gewehr in ein Handtuch gewickelt war und erklärt sein Motiv als von Charlies „Hassrede“ inspiriert. Weiterhin erklärt er die verspätete Rückkehr in die gemeinsame WG vor einiger Zeit damit, dass er damals Memes in seine Waffenregale gravierte. Auch berichtete er, dass sein Vater – ein überzeugter MAGA-Anhänger – Trump eines dieser besonderen Stücke geschickt habe, und mehr.

Abschließend teilte er dann noch die Absicht, »auf seine Art zu gehen«, nachdem er die Polizei an einen Ort gelockt habe - um nicht im Fernsehen durch die Gerichte gezerrt zu werden.

Aber auch das reichte Tyler Robinson noch nicht, all diese Geständnisse waren ihm nicht ausreichend. Nicht zufrieden mit dem handschriftlichen Brief, nicht zufrieden mit den Textnachrichten an dieselbe Person, loggt er sich bei Discord ein, um auch dort alles, was er mit ins Grab nehmen wollte, für jeden mit dem Link zum Chat auf alle Ewigkeit festzuschreiben. Dort gesteht er erneut, verantwortlich zu sein, verabschiedet sich von seinen Freunden und dankt für die guten Zeiten.

Erst danach beschließt er dann mit seiner Familie, sich selbst zu stellen, und im Moment der Ingewahrsamnahme wie selbstverständlich seinen Mitteilungsschwall zu beenden und schließlich sein Schweigerecht nach dem fünften Zusatzartikel und das Recht auf einen Anwalt geltend zu machen. Und seitdem haben wir absolut gar nichts mehr von ihm gehört.

Allerdings wissen wir durch von der Verteidigung veröffentlichte Dokumente mittlerweile, dass der Zeitpunkt, an dem Tyler Robinson seine Rechte auf Aussageverweigerung und einen Anwalt bereits wahrnahm, bevor das letzte Fahndungsfoto vom FBI veröffentlicht und das Geständnis auf Discord getippt wurde - und zwar um viertel nach sechs abends. Das FBI sagt, da war er noch auf der Flucht.

Dies sind, glauben Sie es oder nicht, immer noch nur einige wenige der merkwürdigen Fakten um den Tag, an dem Charlie Kirk starb. Man könnte noch viele, viele Stunden lang so weitermachen wie bisher und von Spiderman, Sprengstoffsuchhunden, FBI-Praktikanten, C4-Sprengstoff, Soundanalysen, Schusslinien, Glassplittern, vergessenen Schraubendrehern, mehreren gefundenen bzw. nicht gefundenen Gewehren, offensichtlichen und vom FBI bestätigten Fotobearbeitungen der Fahndungsbilder, Explosionsgeräuschen, Sprengstoffrückständen, nächtlichen SMS mit Todesahnungen, Eheringen und Halsketten, hastig eingesammelten SD-Karten aus Kameras, der sofortigen Kontamination des Tatorts, militärischen Einheiten und Handzeichen, israelischen Spendern und Premierministern, Rabbis, ausgeübtem Druck, ägyptischen Flugzeugen, Erika Kirks seit Jahren durchgehender Spur von dreisten und dummen Lügen, ihrer Epstein-Verbindung, ihrem konsistenten Kontakt zu Menschen, die irgendwie mit Kinderhandel zu tun haben, unerklärlichen Google-Suchen nach den später Beteiligten schon Wochen vor dem Ereignis und vielem anderen berichten.

Und dennoch gibt es Stimmen, die nach all diesen Absurditäten immer noch kaltschnäuzig feststellen »Kein Zweifel: Tyler Robinson mit Opas oller Flinte - ganz klar schuldig, elektrischer Stuhl, grillen.«

Das ist befremdlich. Es ist nicht nachvollziehbar, wie jemand bei all dem denken kann, es sei ein »klarer Fall«. Vor allem ist unverständlich, wie all die, die Charlie Kirk angeblich so nahe standen, all das ignorieren können und verlangen, dass die Welt die Geschichte vom »Einzeltäter Tyler« akzeptieren.

Aber vergessen Sie für einen Moment Tyler Robinson. Vergessen Sie Charlie Kirk, vergessen Sie die Politik und die mittlerweile neunmonatige, obsessive Ermittlung durch eine weltweite Community von Bürgerjournalisten, Podcastern und Spürnasen, unfreiwillig angeführt durch den eisernen Willen und die unbeirrbare Hartnäckigkeit der unbestechlichen Candace Owens.

Stellen Sie sich einfach Folgendes vor:

Sie leben mit Lance Twiggs zusammen in seiner WG. Sie sind Anfang zwanzig, jung, beeinflussbar. Sie spielen Videospiele. Es kommen Leute ins Haus, spielen mit. Eine Gruppe von Leuten fängt an, häufiger im Haus zu verkehren. Ihrem Mitbewohner scheint das recht zu sein, ist letztlich auch seine WG. Eines Tages verabreden sich alle in Orem, einer College-Stadt, ein paar Stunden entfernt und bitten Sie, auch hinzukommen. Sie nehmen sich frei von der Arbeit und fahren hin. Sie kommen morgens an, suchen die Gruppe und gehen zu dem vereinbarten Treffpunkt. Nehmen wir der Argumentation zuliebe an, Sie wissen zumindest, dass irgendetwas Krummes geplant ist, aber nicht, was.

Während Sie dort sind, wird Charlie Kirk umgebracht, vielleicht wissen Sie gar nichts davon, ja nicht einmal, wer Charlie Kirk ist und dass er in der Stadt ist.
Ihnen wird nur gesagt, wo sich alle treffen. Sie gehen hin, suchen, werden hier und dort von Überwachungskameras aufgezeichnet. Keiner da, Sie fragen und bekommen einen neuen Treffpunkt. Also gehen Sie dorthin. Währenddessen checken Sie Ihre sozialen Medien und bemerken schließlich, dass von Ihrem Account Nachrichten gesendet werden, die Sie gar nicht geschrieben haben.
Offenbar hat jemand Zugriff auf Ihren Computer, oder auf Ihre Uhr, ein Dritthandy, ihre Passwörter, was auch immer - jeder mit einem iPhone weiß, wie das funktioniert. Man kann vom Computer schreiben, vom Telefon, vom Tablet. Der Empfänger bekommt nur die Nachrichten, die auf alle Geräte kopiert und über einen gemeinsamen Account synchronisiert sind, weiß aber nie, von welchem Gerät gesendet wurde.

Sie lesen die Nachrichten und verstehen plötzlich, was los ist: Sie sind in eine Falle geraten.

Sie geraten in Panik. Aber wen rufen Sie an? Auf Ihrem Telefon befinden sich Nachrichten, die das bedeutendste politische Attentat seit dem Mord an JFK gestehen. Sie waren am Tatort oder zumindest in der Nähe. Sie sind Stunden von zu Hause entfernt. Sie kennen nicht einmal die echten Namen der Leute, mit denen Sie sich treffen sollten. Sie haben ja nicht deren Ausweise geprüft, als sie zum Zocken zusammen waren.

Und dann wird es schlimmer: Sie realisieren, dass die Nachrichten in eine Richtung gehen, dass Sie umkommen. Eine Nachricht sagt, Sie würden die Polizei an einen Ort lotsen und »auf Ihre eigene Art« gehen.

Also rufen Sie die einzigen Menschen auf der Welt an, die Ihnen vielleicht glauben: Ihre Eltern. Die Leute, die Ihr ganzes Leben bei Ihnen waren. Sie fahren zu Ihrer Mutter und Ihrem Vater, wissen nicht recht, was Sie sagen sollen. Ob sie Ihnen glauben werden? Immerhin: Sie wollen ganz sicher nicht, dass Sie ums Leben kommen und werden alles versuchen, was ihnen möglich ist.

Ihr Vater hat einen Plan: Er ruft einen Freund der Familie an. Ein ehemaliger Pastor der lokalen Gemeinde, pensionierter Deputy Sheriff. Ein stadtbekannter Mann, untadeliger Christ, verdienter Staatsdiener und wenn jemand Sie jetzt am Leben erhalten kann, dann er. Der ehemalige Pastor und pensionierte Deputy erscheint und eskortiert Sie persönlich ins Gefängnis. Er hat dort gearbeitet, alle kennen ihn und er bürgt für Sie. Es ist der einzige Ort, an dem Sie nicht in einer Schießerei mit der Polizei sterben werden.

Und auch wenn es keine Garantien gibt im Leben, Sie sind dort in diesem Moment sicherer als überall sonst. Sie sind nicht mehr auf der Flucht. Sie werden nicht von Polizisten erschossen, und auch niemand sonst wird Sie dort erschießen.

Ihrer Familie wird strikt angewiesen, mit niemandem zu reden und sich komplett zurückzuhalten, denn in diesem Moment ist unklar, wie weit hoch es geht. Niemand weiß, wer involviert ist.

Das, was Tyler gerade erlebt hat, wird nicht von einer einzelnen Person orchestriert, sondern von einem Apparat mit Ressourcen auf höchster Ebene. Diese Leute würden jeden töten, um sich selbst zu schützen.

Ist das alles so passiert? Wir wissen es nicht.

Aber es erscheint wahrscheinlicher, als zu glauben, all diese seltsamen Dinge seien nur zufällige Kuriositäten. Die wortreichen Texte, die sich ständig ändernden Geschichten, die merkwürdige Halswunde, das Aufblähen des T-Shirts, das Verfrachten von Charlie in den SUV anstelle von Erster Hilfe durch einen Notarzt an Ort und Stelle, die Beseitigung des SUV, das Einebnen und Überpflastern des Tatorts usw.

All das ist schwerer zu glauben, als dass jemand in etwas hereingezogen wird, Angst um sein Leben hat, sich selbst stellt und dann Funkstille herrscht, bis das Gericht tätig wird.

Ist Tyler unschuldig? Auch das ist zu diesem Zeitpunkt unmöglich zu sagen. Vielleicht ist er irgendwie involviert gewesen, auch wenn er ziemlich sicher nicht auf dem Dach des Losee Centers einen Abzug betätigt hat und sich danach, wie James Bond in seinen besten Zeiten, einhändig(!) aus viereinhalb Metern Höhe heruntergelassen hat.

Aber das ist gar nicht die Frage.

Die Frage lautet: »Schuldig, ohne jeden begründeten Zweifel« oder »Nicht schuldig«?

Das ist nicht dasselbe - nicht im Justizsystem und ganz besonders nicht in einem Fall und einem Bundesstaat, in dem die Todesstrafe auf der Tagesordnung steht.

Die Frage angesichts der aktuellen Anklagepunkte lautet also wie folgt: Kann bewiesen werden, dass Tyler allein den Mord an Charlie Kirk plante und mit einer thirty-ought-six vom Dach des Losee Centers aus durchführte? Kann das ohne jeden begründeten Zweifel bewiesen werden?

Denn wenn nicht, wenn auch nur einem einzigen Geschworenen auch nur eine einzige kleine Sache zweifelhaft oder ungeklärt vorkommt, muss »nicht schuldig« gesprochen werden.

Warum? Weil die Situation nicht mehr »ohne jeden begründeten Zweifel« darstellbar ist.

Das ist nicht »unschuldig«, es ist »nicht schuldig« - und nicht dasselbe.

Aber: Es gibt es im Moment einfach zu viel Ungeklärtes in diesem Fall, als dass man zu einem anderen als dem folgenden Schluss kommen könnte:

Tyler Robinson ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht schuldig im Sinne dieser Anklage.

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Nachwort:

Alle diese Informationen sind in deutschen Medien nicht zu finden, weil hierzulande das geopolitische Ausmaß der Frage »Wer tötete Charlie Kirk wie und warum?« noch gar nicht erkannt wird. Meine Zusammenfassung hier beruht auf der kontinuierlichen Verfolgung amerikanischer Quellen, allen voran dem Podcast des Anwalts Baron Coleman:: https://www.youtube.com/@realbaronpodcast/streams

Außerdem:

Diesen freien Medien, die genau wie wir nur von Spenden ihrer interessierten Zuschauer leben, gebührt hier Dank für ihr unermüdliches Interesse an einem Fall, das von den Urhebern dieses folgenreichsten Attentats der letzten 50 Jahre weder geplant, noch erwartet wurde.

Bitte spenden auch Sie, liebe Leser, einen Beitrag, um diese Arbeit wertzuschätzen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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Bildquelle: Sathyam_19 / shutterstock


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