Arbeitskämpfe in Zeiten von Corona | Von Hermann Ploppa und Anselm Lenz

Ein Standpunkt von Hermann Ploppa und Anselm Lenz,
Redakteure der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Über 17.000 starben laut EMA in direkter Folge der »Impfung«. Mittlerweile haben Mitglieder der Bundesregierung angeordnet, die Statistik nicht mehr zu veröffentlichen. Segregation und Lohnschmelze scheinen in Deutschland zu regieren, dabei hatten Arbeiter und Angestellte bereits in den Jahrzehnten zuvor Verschlechterungen hinnehmen müssen. Können sie durch gemeinsames Vorgehen wieder aus der Talsohle herauskommen?

Inflationsrate in der BRD: 4 bis 6 Prozent. Der Lohnabschluss der DGB-Gewerkschaftsfunktionäre nach dem Streik der Pflegekräfte und Krankenhausarbeiter im Öffentlichen Dienst (TvÖD): 3,2 Prozent. Macht ein Reallohnminus von bis zu 2,8 Prozent, Tendenz weiter sinkend. »Dafür sollen wir und der Russisch-Roulette-Impfung aussetzen?«, fragt Daria gegenüber DW. Sie hatte bereits zusammen mit der Gewerkschaftsgruppe Junge Pflege Nordost im März 2020 vor das Klinikum im Friedrichshain des Vivantes-Konzerns gesprüht: »Corona ist nicht das Problem!«

Fast zwei Jahre später kann sie nicht fassen, was aus Deutschland und Europa geworden ist. »Der Anfang war schon krass und uns war gleich klar, die benutzen uns jetzt.« Die Hoffnungen, dass sich Regierung und Vivantes-Konzern für die Schwestern einsetzen würde, habe sich nicht eingelöst. Daria hat Angst, sich offen zu erkennen zu geben. Ihren Namen und aktuellen Einsatzort mussten wir redaktionell ändern. »Der Alltag auf Intensiv war schon vor Corona stressig. Jetzt ist es eher der Psychoterror.«

Bei der Frage, ob Corona mehr oder weniger gefährlich ist, als die übliche Grippeinfektwelle, will Daria sich nicht festlegen. »Es sind ja jetzt eher die Geimpften, die kommen.« Sicher sei jedenfalls, dass die Geschichte von den Beatmungsgeräten nicht stimme. »Ich habe kein Fernsehen, aber das sieht für mich alles super gestellt aus.« Möglich sei auch, dass zu üblichen Bildern des Krankenhausalltags für die Bildschirme Texte mit Hiobsbotschaften gesprochen würden.

Panikmache und Wirklichkeit der Arbeit

Im sogenannten BMI-Panikpapier und mit dem »Corona-Maßnahmenpapier war im Bundesinnenministerium (BMI) bereits im März 2020 eine maßlose Panikmache angeordnet worden. Den internen Papieren zufolge sollte Kindern absichtlich Angst vor dem Erstickungstod ihrer Eltern gemacht werden. Diese Zeitung arbeitete seit Ausgabe #DW5 an der Aufdeckung mit.

Auch bei der Auslastung werde getrickst: »Das stimmt so alles auf gar keinen Fall, wie das dargestellt wird«, führt Daria gegenüber Demokratischer Widerstand dazu aus. Demokratischer Widerstand hatte bereits Anfang 2021 die Intensivbettenlüge aufgedeckt. Ein Spiel mit der Wahrheit und dem bloßen Leben. Seitdem »geimpft« wird, kann man die Sache nicht mehr mit viel Humor betrachten. »Die Jüngeren von uns machen es nicht«, sagt Daria auf die Frage, ob sie sich impfen lassen wolle. Negative Konsequenzen habe das aber bislang für sie nicht. »Die wissen, dass sonst viele von uns gehen. Dann können sie komplett einpacken.«

Daria wünscht sich eine seriöse gewerkschaftliche Vertretung für ihre Interessen. Ob neue Gewerkschaften wie die DG (demokratischegewerkschaft.de) eine Chance haben, weiß sie nicht. Aus dem DGB sei sie nur deshalb noch nicht ausgetreten, weil sie weitere Nachteile fürchte. Bei den anstehenden Betriebsratswahlen in ganz Deutschland wollen sich viele als freie Kandidaten aufstellen lassen. »Wenn die DG dabei unterstützt, hat sie eine Chance.« Zur neuen Initiative impf-streik.de will sie sich nicht äußern, aber bei einem ersten Blick könne sie »den Ansatz auf jeden Fall verstehen«.

Arbeiterwiderstand in Italien

In Italien besetzten Arbeiter und Krankenschwestern die Gewerkschaftszentrale der CGIL, vergleichbar mit dem deutschen DGB. Die regierungs- und konzernnahen Gewerkschaftskonzerne lassen die Arbeiter und Angestellten völlig im Regen stehen. Der bekannte italienische Linksintellektuelle, Professor Luciano Canfora, sprach von einem »Attentat auf den Rechtsstaat« durch die Corona-Verschwörer durch Regierungsmitglieder und Konzerne. »Der Impfkrieg ist eines der schlimmsten Kapitel des kapitalistischen Profits«, ein »Zwangsversuch ist im Gange«, so Canfora. (1)

Universitätsprofessoren wie Professor Giorgio Agamben – der auch Co-Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand ist – setzen sich für Studenten und Angestellte ein. (2) Die Regierung des früheren Bankmoguls Mario Draghi und mafiöse Globalkonzerne versuchen derzeit, um zu segregieren und zu einer »Impfung« und Lohnverzicht bishinn zum Verzicht auf die bezahlte Arbeitsstelle insgesamt zu nötigen. Gesellschaftliche Verwerfungen und ein totaler Einbruch des Lohnniveaus sind mögliche Folgen – geplante Folgen?

Dabei soll wohl weiter mit Leben und Tod gespielt werden. Gegenüber DW kommentierte Professor Agamben das Programm des Wirtschaftslobbyisten Klaus Schwab vom Davoser Wirtschafts- und Rüstungsindustriellentreff »Weltwirtschaftsforum« mit dem Titel »The Great Reset« (das große Zurückstellen). Diese Agenda »braucht ihre Toten«, wie jede große Umwälzung, so Agamben gegenüber DW. Die mRNA-Spritzen schädigen nachweislich das Immunsystem des Menschen (siehe #DW72).

Laut EMA sind bereits über 17.000 Menschen durch die Spritze gestorben. Eine um Vielfache höhere Dunkelziffer wird angenommen. Seit September 2021 lässt die Bundesoberbehörde Paul-Ehrlich-Institut keine neuen Statistiken zu Todesfällen nach Impfung mehr veröffentlichen. Dies geschieht wohl auf Weisung von der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums, möglicherweise auch direkt aus dem Kanzleramt.

Wirklichkeit der Arbeit

Die Corona-Kampagne seit dem März 2020 hat die Position der Arbeiter und Angestellten also nicht eben einfacher gemacht. Solange sich die Kollegen noch persönlich begegnen im Betrieb, können sie sich über die Arbeitsbedingungen austauschen und bei Bedarf auch Arbeitskampfmaßnahmen einleiten. Doch für alle sichtbar war das im Rahmen des so genannten Home-Office, auf gut Deutsch auch: Heimarbeit, nicht mehr länger möglich.

Isoliert und gleichzeitig in Anspruch genommen von der häuslichen Stress-Situation, ist ein solidarisches Handeln von Kollegen in weite Ferne gerückt. Doch auch da, wo die Mitarbeiter weiterhin in den Betrieben zusammenarbeiten, sind Masken, Distanzregeln und gegenseitiges Misstrauen – der andere könnte ja eine wandelnde Bio-Bombe sein – einer gedeihlichen Kooperation nicht gerade dienlich.

Auch die Löhne sind arg gerupft in Zeiten von Corona. Die Aushandlung von Lohnerhöhungen haben die Kollegen mehr als früher lieber den Gewerkschaftsfunktionären überlassen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Reallohn auch in anderen Branchen als der Gesundheit nach offiziellen Quellen gesunken ist. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung stellt für die letzten zwölf Monate zwar eine Erhöhung der Tariflöhne um 1,7 Prozent fest. Dem steht aber auch nach dieser regierungsnahen Berechnung eine Steigerung der Verbraucherpreise um 3,1 Prozent gegenüber, was dann unter dem Strich einem Schwund des Reallohns in Höhe von 1,4 Prozent ausmacht.

Inflation frisst DGB-Abschlüsse auf

Während die Gewerkschaftsökonomen diese Aufrechnung gemacht haben, ist die Inflation auf lange nicht mehr gekannte sechs Prozent angestiegen. Verantwortlich dafür sind zum einen die hemmungslose Aufblähung der Geldmenge und zum anderen die Corona-bedingte Unterbrechung der weltweiten Lieferketten (siehe #DW72). In vielen Bereichen gab es im Jahre 2021 überhaupt keine Lohnerhöhung, sondern nur so genannte Corona-Prämien, was die Unternehmer natürlich wesentlich günstiger kommt als eine gesetzlich verbriefte Tariflohnerhöhung.

Bislang ist nicht erkennbar, dass die großen Gewerkschaften angesichts der verschlechterten Einkommenssituation Nachverhandlungen einfordern wollen. Nun sind sogar tariflich abgesicherte Löhne seit der deutschen Wiedervereinigung im Schwinden begriffen. Im Jahre 2001 beispielsweise waren in Westdeutschland noch 71 Prozent aller Arbeitsplätze tariflich abgesichert. In Ostdeutschland waren schon damals nur noch 56 Prozent unter dem Tarifmantel. Im Corona-Jahr 2020 waren im Westen Deutschlands nur noch 53 Prozent aller Löhne Tariflöhne, im Osten sogar nur noch 43 Prozent.

Verantwortlich dafür sind der Abgang vieler Industriebetriebe aus Deutschland sowie der enorme Konkurrenzdruck. Formelle Arbeitsverhältnisse wurden ausgetauscht durch Leiharbeit oder durch so genannte Scheinselbständigkeit. Die Leiharbeiter genießen nicht dieselben Rechte wie Stammarbeiter, und sie können jederzeit abgezogen werden an andere Arbeitsplätze. Im Falle der Scheinselbständigkeit schließen die Arbeiter einen Werkvertrag ab. Nun müssen sie für ihre Absicherung selber sorgen.

Für echten New Deal kämpfen

Der in hundertfünfzig Jahren erkämpfte Arbeitsschutz ist wie weggeblasen. Zudem können Globalkonzerne jederzeit mit dem Umzug ihrer Betriebe ins billigere Ausland drohen. Sie zahlen kaum noch Steuern und bekommen Bauland oft praktisch von den Kommunen geschenkt. Zugenommen hat die Anzahl der von den Globalgiganten sklavisch abhängigen Zuliefererbetriebe. Betriebliche Vertretungen der Beschäftigten sind nicht unbedingt vorgeschrieben. Die Beschäftigten müssen sich zusammenschließen, um einen Betriebsrat und einen Anschluss an die Tarifstrukturen durchzusetzen. Wer das will, hat allzu oft mit ängstlichen bis abwehrenden Reaktion der Kollegen zu rechnen. Wer sich hier unbeliebt macht, steht schnell mit einem Fuß auf der Straße.

Und nun kommen Globalkonzerne als große Retter in traditionell strukturschwache Gebiete. Sie bieten auf einen Schlag tausende von neuen Arbeitsplätzen. Unter solchen Umständen kommt selbst bei solchen großen Unternehmen erst einmal keiner auf die Idee, einen Betriebsrat und einen Vertrauensleutekörper zu bilden.

So war es auch bei Amazon in Bad Hersfeld. Als sich Aktivisten der Gewerkschaft Verdi erfrechten, Streikmaßnahmen auf den Weg zu bringen, wurden sie von ängstlichen Kollegen angespuckt. Die Firmenleitung veranlasste besonders streberhafte Kollegen, eine Unterschriftenliste zu zeichnen: Das Bild, das die Gewerkschaft vom Amazon-Besitzer Jeff Bezos zeichne, sei ganz gemein. Die inneren Zustände im Amazon-Versand-Betrieb werden dagegen von Insidern als geradezu totalitär beschrieben: extremer Arbeitsdruck und Überwachung der Mitarbeiter bis auf die Toilette.

Wie können die Kollegen sich gegen die Übermacht der Globalkonzerne wehren? Der im letzten Jahr verstorbene Gewerkschaftler Christian Krähling hat es bei Amazon vorgemacht. Er propagierte eine »Guerilla-Taktik«: kleine, dezentrale Nadelstich-Aktionen in ausreichender Frequenz. Dazu kommt eine spartenübergreifende Solidarisierung, im Falle von Amazon mit den LKW-Fahrern der Zulieferer. Und eine weltweite Vernetzung aller Amazon-Kollegen. Weiterhin eine Strategie der Skandalisierung: Die Ausbeutung der Mitarbeiter in den Zusammenhang stellen mit der massiven Steuerflucht von Jeff Bezos.

Christian Krähling statt Jeff Bezos

Krähling stand kurz vor der Einrichtung einer weltweit erscheinenden Zeitung für alle Amazon-Kollegen (siehe Seite 3 dieser DW-Ausgabe). Christian Krählings Weg muss jetzt weiter konsequent beschritten werden. Die Verteilung der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand ist übrigens auch im Betrieb möglich, sehr einfach und passend zu ordern via demokratischerwiderstand.de/verteilen.

Am Ende stellt sich nämlich immer die Frage, was eigentlich so schwierig daran war, im September 2019 den Einbruch des Repo-Finanzmarktes und damit das Platzen der Blase zuzugeben – und den Weg frei zu machen für echte geregelte demokratische Neuaushandlung in Form einer Wirtschafts- und Sozialcharta im Verfassungsrang, einem echten New Deal?

Dass es mit dem Wirtschaftssystem so nicht weiterging, wussten in Deutschland zumindest über 25 Millionen von rund 83 Millionen Menschen, die bereits mindestens einmal von Hartz IV hatten über die Runden hatten kommen müssen – oder von einem Amazon-Lohn.

Quellen:

(1) https://you-ng.it/2021/09/06/luciano-canfora-su-green-pass/

(2) https://nogreenpassdocenti.wordpress.com

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Wir danken den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Natanael Ginting / shutterstock

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Kommentare (38)

38 Kommentare zu: “Arbeitskämpfe in Zeiten von Corona | Von Hermann Ploppa und Anselm Lenz

  1. Rulai sagt:

    https://t.me/sunevonews/6493

    "
    ERDMAGNETFELD: DER ENDSPURT ZUM FINALEN ENDE

    Sehr viel schneller als erwartet rennt der Nordpol jetzt zum 40. Breitengrad, der mit einem "Vulkan" gemakert ist. Dort angekommen, kann sich der Di-Pol des Magnetfldes nicht mehr aufbauen und so wie es aussieht, wird dies bereits nächstes Jahr passieren, wenn man sich ansieht, mit welcher Geschindigkeit der Nordpol dieses Jahr vorangeschritten ist; – das Jahr 2022 scheint ein "Finales Menschenjahr" zu werden!
    "

    https://t.me/sunevonews/6495

    "
    ATMOSPHÄREN PARTIKEL UP-DATE

    Jetzt hat sich das Ozonloch binnen 2 Tagen weiter enorm vergößert und erstreckt sich jetzt fast im ganzen Bereich zwischen 20° bis 60° nördlichen Breite ausgedehnt und auch die Metanausgasungen sind heute erneut gestigen! – Nur aus den ausbrechenden Methanhydraten aus dem Kontinentalhängen des Nordpols, können diese Mengen an Methan nicht kommen, doch wo das Leck ist, bleibt bis dato ein Geheimnis! – DIe Lage aus der Atmosphäre wird aber jetzt schön langsam kritisch, zumal das heftige Sonnenereignis ansteht, das sich dort gerade aufbaut! –
    "

    Box sagt hierzu vermutlich: "Vergesellschaften. Das Ozonloch muß unbedingt allen gehören. Oh, lieber K.M., hilf uns aus dieser Not!!!"

    • Mutantenstadel sagt:

      Der würde vermutlich sogar versuchen, das Loch zu enteignen.

    • Rulai sagt:

      Der Punkt ist, daß ich keine andere Instanz mehr kenne (als das Göttliche; als Gott; als göttlich Gnade; als die Gnade in Gott lebender, nahezu allmächtiger Meister; als ein Bewußtsein, das oberhalb dieser irdischen Sphäre angesiedelt ist und von dort aus so gut wie alles bewirken kann, wenn es uns, die Menschheit, als dessen würdig betrachtet) – der Punkt ist, daß wir mit unseren alten Mustern und Konzepten, ja, sogar mit dem bisherigen Weltverständnis nicht mehr weiterkommen und keine Chance haben, zu überleben.
      Je mehr Menschen sich jetzt entscheiden, einzusehen, daß wir an uns selber arbeiten müssen, unseren eigenen inneren Frieden erkämpfen müssen, dem dann der äußere Friede nachfolgen kann; daß wir auf destruktive Verhaltensweisen vollständig verzichten müssen, um das Ruder noch herumzureißen: Verbindung mit dem tötenden Prinzip durch Fleischessen beenden; Mißbrauch der unschuldigen Kreatur in unserer Lebenssphäre; Gewalt in jeglicher Art resolut beenden müssen – – – je mehr Menschen da mitmachen, desto eher wird die universelle Gnade ein einsehen haben.
      Von Kirchen und religiösen Organisationen erhoffe ich mir gar nichts und das habe ich B. gegenüber auch schon oft genug dargelegt. Wurde aber nie gehört. Das kann er nicht mehr.

      Ganz im Gegenteil: wie eine hohe Meisterin mitgeteilt hat, ist der "Papst", oder was von ihm übriggeblieben ist, inzwischen vollständig in die Hände des Widersachers geraten, und daß so gut wie alle Kirchen bei der faschistischen Globalagenda mitmarschieren, das sieht jedes Kind.
      Auf die können wir also nicht hoffen.
      Aber es gibt eine echte Spiritualität, die im Einklang mit göttlichen Gesetzen in der Lage ist, alles zu ändern und alles zum Guten zu wenden, da sie in allem vibriert, was uns umgibt.

      Die NASA wußte schon vor 12 Jahren, daß ihre Geoengineeringaktivitäten ein riesiges Ozonloch erzeugen. Aber sie machte einfach weiter. Man wußte schon seit 10 Jahren mindestens, daß jetzt neben UVA- und UVB-Strahlung sogar UVC-Strahlung die Atmosphäre durchdringt und bis zur Erde herunterkommt, wo Bakterien, Insekten, Kleinstlebewesen und viele Pflanzen abgetötet werden.
      Man wußte all das, hat aber in seinem Größenwahn einfach weitergemacht.

      Ja, und jetzt findet zusätzlich ein Polsprung statt, bzw. eine Polwanderung.
      Das könnte das Ende einer Biosphäre sein, in der Menschen überleben können. Es sei denn …

      Da hilft nur noch ein Wunder. Oder besser: eine ganze Reihe davon.
      Aber das, was die verwissenschaftlichte Menschheit als Wunder bezeichnet, das, was der historische und wissenschaftliche Materialismus nicht erfassen kann, ist nur ein Ereignis aus einem Raum, den sie weder kennt, noch erklären, noch beeinflussen kann. Spontanremission heißt das im Bereich der Schulmedizin. Esoterik oder Parapsychologie im Mund der Computerköpfe. Singularität bei den Physikern, usw. usf.

      Es wäre aber möglich.
      Wunder haben ihre ganz eigene Logik.

      Hand auf Herz. Es wäre möglich.

    • Rulai sagt:

      Den Satz hatte ich nicht zu Ende geführt:

      Der Punkt ist, daß ich keine andere Instanz mehr kenne (außer…)
      die das bewirken kann, was zur Rettung der irdischen Biosphäre nötig ist.

  2. Poseidon sagt:

    Duster,duster,duster bin ich von Anselm Lenz und Hermann Poppa so gar nicht gewoehnt.
    Bill Gates hat angekuendigt das "Corona Milgram-Experiment" wenigstens mitte 2022 abklingt.
    Ich denke mal er muss es wissen.
    https://youtu.be/7IJ1UfKF9PM
    II try to Fix You.
    https://youtu.be/AEp08vVYreg

    • Rulai sagt:

      Lieber Poseidon,
      da ich weiß daß Sie eine Ader für höheres Bewußtsein haben (das, wie ich meine, uns allein aus dieser Situation retten kann) etwas für die Wenigen:

      https://mooji.org/satsangs/laughing-buddha-part-ii

      Quintessenz: Alles, was geschieht, ist genau richtig so, wie es geschieht.
      Jedem nach seinem Karma.
      Und nicht einen Millimeter davon können wir ändern, egal wie sehr wir uns auch anstrengen.
      Akzeptanz all dem gegenüber ist der Weg in den Frieden.

      Ansonsten kämpfst Du gegen göttliche Gesetze.

    • _Box sagt:

      Rulai, ihrer eigenen werten Logik zufolge, geschieht ohnehin alles wie es geschehen soll/muß. So das (päpstliche) Verdikt. Also ist die Auflehnung dagegen auch Teil des Karmas.

      Nun, andererseits schätze ich, Mr. Gates u.a. werden sich sicher geschmeichelt fühlen, nun doch göttlichen (und nicht ihren eigenen) Willen zu erfüllen.

      "Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm."

      Und hier:

      Im Jahr 1883 fand in Pittsburgh ein Anarchistenkongress statt. Er arbeitete ein Manifest aus:

      Alle Gesetze sind gegen die Arbeiterschaft gerichtet. … selbst die Schule dient lediglich dem Zweck, die Nachkömmlinge der Wohlhabenden mit jenen Qualitäten auszustatten, die nötig sind, um ihre Klassendominanz aufrecht zu erhalten. Die Kinder der Armen erhalten kaum überhaupt formelle Grundlagenbildung, und selbst diese richtet ihr Augenmerk auf solche Zweige, die dazu tendieren, Vorurteile, Arroganz und Unterwürfigkeit zu produzieren, kurz: einen Mangel an Verstand. Die Kirche schließlich versucht, aus der Masse komplette Idioten zu machen, und sie dazu zu bringen, auf das irdische Paradies zu verzichten, indem sie ihnen einen fiktiven Himmel verspricht. Die kapitalistische Presse andererseits sorgt für die Verwirrung der Vernunft im öffentlichen Leben. … Die Arbeiter können deshalb von keiner kapitalistischen Partei Hilfe bei ihrem Kampf gegen das derzeitige System erwarten. Sie müssen ihre Befreiung aus eigener Kraft erreichen. Eine privilegierte Klasse gibt niemals ihre Tyrannei auf. Das war in früheren Zeiten so, und ebenso wenig sollte man erwarten, dass die Kapitalisten dieser Tage ihre Herrschaft aufgeben, wenn man sie nicht dazu zwingt.
      (Howard Zinn, Eine Geschichte des amerikanischen Volkes, s. 262)

    • Mutantenstadel sagt:

      Sie merken tatsächlich nichts mehr.

  3. _Box sagt:

    Besten Dank für ihren hervorragenden Einsatz.

    Eine kurze Zwischenbemerkung wegen dem erwähnten Einbruch des Repo-Marktes; diese Leute konnten überhaupt nicht anders agieren, wie sie das nun eben tun. Denn durch die ihnen inhärente skrupellose Vorgehensweise sind sie überhaupt erst an ihe Machtpositionen gelangt. Das sind die Leute die zwei Weltkriege verbrochen, Hunger und jedes weitere Elend zu verantworten haben. Ob da nun 50, 500 oder auch 5000 Millionen über die Klinge springen müssen, Zahlenkolonnen und sonst nichts, sind deren Handwerk.

    "Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel." Und deshalb sind sie auch bereits krachend gescheitert. Die Stümperei, die nun besonders großartig hervortritt, ließe sich auf mehreren Seiten ausführen. Aber so ist das wohl wenn man sich nur mit Kriechern und Blendern umgibt. Es ist besonders abscheulich daß dabei schon so viele zu Schaden und Tod gekommen sind.

  4. Querdenker sagt:

    OT: Wer mal wieder was aktuelles von Ken hören und sehen möcht:
    https://serv3.wiki-tube.de/videos/watch/70f0c7cc-8ef4-4b5a-9cc7-06bddac0163c

    • _Box sagt:

      Anbei, dieser Parteitag wird ihnen präsentiert von Pfizer-Microsoft:

      Wenn Pfizer und Microsoft den Parteitag der Regierungspartei von Gesundheitsminister Lauterbach sponsern

      14. 12. 2021 | Unter anderem Pfizer und Microsoft durften den jüngsten Parteitag der SPD sponsern. Noch Fragen? Dann lesen sie die Begründung der SPD für diese Form der institutionalisierten Korruption.

      Pfizer stellt zusammen mit Biontech einen Impfstoff her, dessen unbeschränkten Patentschutz auch in einer weltweiten Pandemie die SPD schon in der Regierung mit der Union rigoros verteidigt hat. Durch eine Impflicht für Gesundheitspersonal und bald vielleicht eine allgemeine Impfpflicht hofft Pfizer auf eine staatliche Abnahmeverpflichtung seines Impfstoffes durch alle Bürger, womöglich gar alle sechs Monate neu.

      Microsoft, Google und Apple sollten unter der alten schwarz-roten Regierung alle Gesundheitsdaten der Deutschen auf dem Silbertablett und zwangsweise von der Regierung serviert bekommen. Sie hoffen darauf, dass das unter der SPD-geführten Ampel fortgeführt wird.

      Wenn man dann auf der Parteitagsseite der SPD liest, dass sich die Partei für das Parteitagssponsoring von Pfizer und Microsoft bedankt, dann drängen sich einem Fragen auf.

      https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/pfizer-microsoft-spd-parteitag-sponsern/

    • Rulai sagt:

      Und hier noch einer jener, die Box vor gar nicht so langer Zeit noch mmit allen Mitteln verteidigt und promoted hat:

      "
      Unvorstellbares spielt sich ab in Deutschland. Das Volk wacht endlich auf und wehrt sich gegen einen immer übergriffigeren Staat, der ihm mit einer herbeidefinierten Pandemie Freiheit, Geld und Lebenszeit klauen will. Inzwischen sind auch im Westen der Republik die Massen auf den Straßen – und die Politik will und will nicht erkennen, daß das eben keine Minderheit mehr ist, der klar wird, was sie sich mit ihrem parteipolitischen Führungspöbel hat aufhalsen lassen. Besonders realitätsfremd kommt nun Gregor Gysi daher. Der ehemalige SED-Funktionär überlegt sich tatsächlich, daß Gefängnisstrafen möglich wären, sollten sich Impfverweigerer nach Einführung einer Impfpflicht weiterhin der Spritze entziehen. Sollten die dann fälligen Bußgelder nicht eingetrieben werden können, hält Gysi Gefängnisstrafen für denkbar.
      "

    • _Box sagt:

      Getrolle Monsieur Rulai,

      ihre ganz besondere Expertise, denn der werte Herr Gysi wurde von mir noch nie beworben. Es ist seit Jahren bekannt daß der Mann mit gespaltener Zunge spricht.

      Ebenso wie so ziemlich fast alle der sog. Partei "die Linke." Was allerdings ein Merkmal fast des ganzen Bundes- und der Landtage ist.

    • Rulai sagt:

      Na, da haben Sie ja Glück, daß Ihre ganzen alten Kommentare verschwunden sind.
      😂😂😂😂😂👌👌👌

    • Mutantenstadel sagt:

      Rulai, der röhrende Boxgesang, vom 8.12. ist zum Glück noch nicht ekelerregend genug, um ihn hier noch einmal zu zitieren. Ein plärrender und ätzender Vogel.

      Rüdiger Lentz wird darin vorgeworfen, ein Publikum weit rechts zu bedienen.

      Die Klapsmühle hatte wohl Wandertag.

      "_Box sagt:
      8. Dezember 2021 um 23:47 Uhr
      Der Herr Rüdiger Lenz hat wie stets das Talent mit vielen Worten nichts zu sagen. Er wiederholt ohnehin gerade hier nur das, was bereits die ganzen letzten vierzehn Tage gesagt wurde. Jedoch verliert er sich dabei im Ominösen und fungiert dabei doch nur als Honigtopf.
      Nebenbei dürfen dabei nicht die üblichen Angriffe, prägend für sein "Gesamtwerk," auf emanzipatorische Bewegungen fehlen, die evtl. Alternativen zum derzeit brutal dominierenden System aufzeigen können.
      Der überwiegende Teil seiner "Beiträge" und der überwiegende Teil seiner Gästeliste im sog. M-Pathie Format spricht Bände. Er bedient damit ein Publikum das weit rechts, also antiemanzipatorisch angesiedelt ist, garniert mit etwas Sektierertum.
      Das Ganze ist nichts als ein Ablenkmanöver um Widerstand verpuffen zu lassen oder in für die Großkapitalisten sichere Fahrwasser umzuleiten. Empörungsmanagement. Das zeitigen auch die übrigen Antworten."

    • _Box sagt:

      Mit Glück hat das nichts zu tun, die sind nämlich alle noch da. Sie beiden(?) schaffen es noch nicht einmal sich in zwei Kommentaren nicht selbst zu widersprechen.
      Aber falls sie mal irgendeinen Sachbezug, mglw. zu den Verursachern des Chaos , im Gegensatz zu den Ablenkmanövern, erkennen lassen wollen, nur zu.

    • Rulai sagt:

      Mutantenstadel,
      der von Ihnen Zitierte ist vor allem dafür bekannt, sich von Systemagenten und Trollen verfolgt zu fühlen, die seine, die einzigen rechtschaffenen Worte auf diesem Forum, bösartig diskreditieren. Wie Herr Lenz schon sagte: da liegt eine Krankheit vor. Aber, was Böxlein nicht lernt, lernt Box sowieso nimmermehr.
      Verschwunden sind beim Übergang zu apolut tatsächlich leider sämtliche Kommentare von KenFm. Man wird seine Gründe gehabt haben, aber oft empfinde ich das auch als Verlust.

    • Mutantenstadel sagt:

      Der größte Ablenker wirft anderen vor abzulenken. Nein, diese Drogen will ich nicht ausprobieren.

      Das beste Deutschland, das wir je hatten!

      Was kommt als nächstes?

    • modern_aspects sagt:

      @Rulai: Ganz ehrlich. Ich sehe bislang von Ihnen und Ihrer Sockenpuppe(?) auch aus meiner Sicht nur Getrolle. Jemandem alte Zitate, ob nun wahr oder nicht, um die Ohren zu hauen tut nichts zur Sache. Vergangene Äußerungen zu aktuellen Themen rauszukramen, um die Glaubwürdigkeit einer Person zu schädigen ist darüber hinaus einfach nur schäbig. Nicht umsonst war in der Vergangenheit die Anwendung von Verleumdung ein Straftatbestand. Aber willkommen in der neuen Normalität, der Wohlfühloase für Menschen mit Neurosen, die jetzt ungehemmt ihren angestauten Frust loswerden dürfen, nein, es ist ja sogar politisch gewünscht. Abgesehen davon: Wer ist frei davon, falsche Vermutungen anzustellen oder einfach mal Blödsinn frei von der Leber weg zu schreiben? Auch Ihnen lasse ich das letzte Wort.

    • Mutantenstadel sagt:

      Klar, der König der Verächtlichmachung bezichtigt andere der üblen Nachrede.

      Oder besser, jetzt habe ich es:

      Der Textkopierbubu regt sich auf, dass ihm keiner mehr mir Argumenten kommt. Ein göttlicher Schelm!

    • _Box sagt:

      Apropos kopieren, andere löschen lieber, die SPD z.B. ihre Konzernsponsoren, denen ist tatsächlich aufgefallen daß es anderen aufgefallen ist, am unteren Ende sind sie Pfizer-Microsoft u.a.:

      https://web.archive.org/web/20211214101954/https://parteitag.spd.de/

    • Mutantenstadel sagt:

      Der größte Sponsor dürfte der Steuerzahler sein.

    • _Box sagt:

      Bevor überhaupt Steuern anfallen greifen die Kapitalisten den Mehrwert, den Arbeiter erwirtschaften, ab. So entsteht Reichtum, das Eigentum vieler in der Hand weniger. Dafür zahlen dann die größten Kapitalisten auch, wenn überhaupt, kaum Steuern, im Gegenteil sie werden zusätzlich massiv subventioniert.
      Jetzt gerade ist der Eingriff in die Körper besonders profitabel, so entsteht nun der Mehrwert. Profit bringt nun z.B. der Dreck den der ideelle Gesamtkapitalist, der Staat, seinen Bürgern zur Injektion zu verordnen sucht, um die Herrchen bei Laune zu halten.

    • Rulai sagt:

      Ach je, "modern aspects",
      sehen Sie, ich habe es schon lange aufgegeben, mir zu wünschen, gesehen oder verstanden zu werden. Dieser Wunsch kann einen hier nur unglücklich machen und ich habe ihn schon lange losgelassen.
      Nach fast 6 Jahren KenFm geht aber meine Laune, mit Box und Co zu diskutieren, gegen Null.
      Hat auch gar keinen Sinn.
      Da ändert sich nichts mehr.
      Und Sie, der Sie hier so circa, wie lange? schreiben, aus diesem winzigkleinen Zeitfensterchen heraus
      – ja, schon klar, bloß keine Zitate aus früheren Wortgefechten; da waren Sie ja noch gar nicht dabei –
      Sie maßen sich an,mir Trollerei zu bescheinigen?
      Danke. Dieses Geschenk muß ich leider ablehnen. Es bleibt bei Ihnen.

      Ich meine, sowas ist man von B. gewöhnt, der Chinafan wird seine Quittung auch bald erhalten. (Nicht durch meine Hand.)
      Und von solchen, denen es sowieso nur um Materialien für die Egoinflation geht, in der sie leben.

      Und Mutantenstadel eine Sockenpuppe? Das sollten Sie mal in sich gehen.

      Von wenigen habe ich derart tief über historische Hintergründe und politischen Zusammenhänge gehört, die dem normalen Linken überhaupt erst gar nicht über den Monitor huschen, so sehr ist er gegen sie programmiert.

      Wie wäre es, wenn Neulinge wie Sie, die ernst genommen werden wollen, sich erst mal ein bißchen zurücknähmen?
      Ein bißchen Demut tut so manchem gut.
      Und das letzte Wort überlasse ich gerne Ihnen.

    • _Box sagt:

      Sie merken tatsächlich nichts mehr. Ihre Märchen sind dermaßen leicht zu widerlegen, hier vom Chinafan:

      https://apolut.net/vorbild-china-von-ernst-wolff#comment-234451

  5. FizzyIzzy sagt:

    Und was ist eigentlich im Commonwealth los?? Einige UBI Enklave, die da entstehen….. https://www.express.co.uk/news/royal/1536151/Royal-Family-news-barbados-tax-system-basic-universal-income-queen-republic

  6. Ursprung sagt:

    Gewerkschaften gruenden gegen organisierte Regime-Kriminalitaet?
    Ein Witz wie Petition der St. Paulianer gegen Scholzens Kanzlerernennung in der New Yorker Wallstreet.
    Der Laden muss weg. Komplett. Wir Souveraen koennens selber, benoetigen keine Scharfschuetzen, die uns sagen, wann und wieviele Kartoffeln wir aus unserem eigenen Garten holen duerfen.
    Wir sind 99.999 %, die nur 0,001.
    Noch Fragen?

    • modern_aspects sagt:

      Visionär finde ich die Idee einer neuen Gewerkschaft als Antwort auf Gewerkschaftskorruption auch nicht gerade, aber zumindest nachvollziehbar. Ich sehe auch, dass wir zu sehr in alten Systemparamentern denken. Aber wo etwas weg muss, sollte auch etwas Neues Platz nehmen. Vielleicht ist sogar diese Idee zu kurz gedacht, wenn man bedenkt, dass der ganze Rahmen, also das übergeordnete System, völlig neu sein muss und sein wird.
      Wenn es nach mir ginge, würde ich einem hoffentlich neuen Wirtschaftssystem den Zahn "Zins und Zinseszins" ziehen und damit den Wachstumsgedanken ein für allemal beerdigen und damit auch das BIP und die Schuldenfalle. Der Zins hat sich über die Jahrhunderte nicht bewährt, so viel bleibt festzustellen. Aber ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler, aber dazu später mehr.

      Die Fäulnis des alten Systems war schon in der Saat angelegt und ich glaube wir sind gezwungen uns von alten Vorstellungen zu verabschieden. Ansich ist sogar die Idee eines Great Reset (wieder) für mich nachvollziehbar, aber doch nicht angestoßen und undemokratisch ausgeführt von den Verantwortlichen des gescheiterten Systems selbst! Die sollen ihren Hut nehmen und ihren Kopf lüften. Okay, mittlerweile gehören die sogar ins Gefängnis. Mir wäre ja auch eine Entwicklung lieber, aber dieses dümmliche Wirtschaftssystem ist halt auf komplette Zusammenbrüche programmiert, erst Recht wenn man den Brandbeschleuniger Neoliberalismus hinzugibt.

      Manchmal frage ich mich, was die dotierten Professoren und Forscher an den angesehen Universitäten gemacht haben. Wie konnte man sich so devot, fast würdelos den finanziellen Interessen andienen? Und was haben die "progressiven Linken" die ganze Zeit getan? Ist es progressiv, die Hand auf das kommunistische Manifest zu legen und auf Marx zu schwören als sei es eine Bibel?

      Wir haben keine Antwort auf das, was gerade geschieht und was sich für die vermutlich noch düstere Zukunft abzeichnet. Ideen, Ideen, Ideen brauchen wir. Und dann einen Plan. Nahezu jeder wusste, dass die globale Ökonomie irgendwann (wieder einmal) zusammenbrechen würde, aber die Gefahr war für uns auch nach 2009 immer noch zu abstrakt und fern, als dass wir uns auf einen ernsthaften Zusammenbruch vorbereitet hätten. Seit 2009 hatten wir also Zeit uns Gedanken über ein grundsätzlich neues Fundament zu machen, einen Plan B.
      Egal was man von ihm und seinem Institut auch halten mag, Andreas Popp hatte das seinerzeit erkannt und hat sich mit seinen Kollegen zumindest die Mühe gemacht, einen Plan B auszudenken. Bereits vor Jahren. Abseits des Mainstreams gibt es aber immer wieder Bemühungen solche Fragen zu stellen (ich verweise auch auf: http://demokratie-der-zukunft.info ), wo sich die angesehenen Universitäten und großen Wissenschaftler bisher offenbar bequemten.

      So sollte es in meinen Augen sein, aber jetzt drängt halt die Zeit und wir müssen nahezu unvorbereitet den Kampf aufnehmen, daher kriegt die neue Gewerkschaft erst einmal einen Daumen nach oben. Aber irgendwo bleibt auch ein wenig Frust zurück, dass wir in diesem Kampf bislang nur auf alte Waffen zurückgreifen.

    • _Box sagt:

      Die despotischen Maßnahmen der Herren sind auch weder neu, noch besonders originell. Gewalt und Korruption ist Standardherrschaftsrepertoire. Der Vorteil der Herrschaft war lediglich vieles Vergessen zu machen und die Fragmentierung.
      Das ist jetzt jedoch pas­sé. Man hat sich erinnert, man mußte sich erinnern. Es ist vielen bewußt geworden was auf dem Spiel steht und wohin die Reise geht.

    • modern_aspects sagt:

      @_Box

      Hallo, danke für die Antwort auf meinen Kommentar. Ja, in der Tat erleben wir einen zusammengeklaubten Totalitarismus, nun halt im postmodernen Gewand. Man nehme die abgestandenen Zutaten vergangener Diktaturen, vermenge sie mit trashigen Gewürzen aus dem Ideologie-Regal der Science Fiction-Literatur und garniere sie mit den Euphemismen demokratischer Errungenschaften. Offensichtlich ist es, anscheinend aber nur, wenn man länger kein Fernsehen mehr geschaut hat.

      An anderer Stelle hast Du ja bereits geschrieben, dass wir es mit den Akteuren aus dem selben Dunstkreis zu tun haben, wie vermutlich seit mehr als hundert Jahren. Das ist vermutlich auch so, aber die erstaunliche Offenheit, mit der diese Geld- und Machtmenschen ihre Pläne schmackhaft machen wollen, ist jedoch dagegen neu. Man könnte es als Zeichen der Siegesgewissheit und einer gewissen Hybris deuten. Allein dies ist schon mal gut für uns, da solche Menschen dazu neigen, ihre eigenen Fehler zu übersehen.
      Momentan können wir sie nur mit ihren eigenen Waffen schlagen, aber ich möchte auch dazu ermuntern, neue Ideen in die Wagschaale zu werfen. Statt also bewährt scheinende Dinge nachzuäffen, seien sie auch bestens für unsere Ziele umgedeutet, würde ich gerne auch Kreativität als überraschenden und unvorhersehbaren Angriff ins Spiel bringen. Eine öffentliche Diskussionsplattform, in der wir Ideen sammeln können, so bescheuert oder naiv sie auch auf den ersten Blick sein mögen, ist mir noch nicht bekannt. Eine Art BulletIn für Freigeister.

      Nach meiner Einschätzung sind auch viele von uns so darauf konditioniert, alles, wirklich auch alles richtig zu machen. Aber nur wenn wir gedanklich auch Fehler zulassen, können neue Ideen geboren werden.

    • _Box sagt:

      Natürlich, unbedingt.

    • modern_aspects sagt:

      Sollte natürlich Waagschale (statt Wagschaale) heißen :P.

      Vielleicht realisiere ich einfach mal etwas in dieser Art. Zumindest werde ich mich mit diesem Thema beschäftigen.
      Mein PHP/MySQL dürfte mittlerweile allerdings ziemlich eingerostet sein, aber ich habe gerade viel, viel Zeit. Soviel ich weiß, gibt es ja auch schon fertige Open Source BulletIns, die man auf eine informative Webseite implementieren könnte.

      Ansonsten danke für das kurze Feedback

  7. helli-belli sagt:

    "Dass es mit dem Wirtschaftssystem so nicht weiterging, wussten in Deutschland zumindest über 25 Millionen von rund 83 Millionen Menschen, die bereits mindestens einmal von Hartz IV hatten über die Runden hatten kommen müssen – oder von einem Amazon-Lohn."

    ?! …

    … weil deren ihr Abstieg und die resultierende nun fehlende Nachfrage im Wirtschaftskreislauf das BIP schrumpfen lässt und eine Abwärtsspirale in Gang setzten würde, oder was?

    Ja: die Deutschen werden nun so richtig auf die Fresse bekommen – dort stellt sich noch die Frage, ob die Notenbank die Immobilienblase stützen wird oder ob es hier so richtig fette Kaskaden an Enteignungen und Überschuldungen geben wird – damit sich die Oligarchen hier billig bedienen können …
    (sehr, sehr viele – vermutl. eher die allermeisten, die sich in den letzten 10 Jahren ihr erstes Eigenheim angeschafft haben, taten dies auf Basis bereits vorhandenen Wohneigentums seitens ihrer Eltern. Wenn die Immobilien um über 50% an Wert verlieren, dann wird dies in vielen Fällen bedeuten, dass der Wert beider Immobilen geringer ist als die darauf liegende Schuld. ..)

    "you will own nothing …"

    … aber erstmal müssen noch so viele wie möglich in die Spritze getrieben werden – und die Voraussetzung ist da eben oftmals der Irrglaube, dass man ja noch was** zu verlieren habe …

    ** also: Eigenheim & Job – das eigene Leben (was ist das?) und die eigene Gesundheit (die anderen scheinen das ja auch überlebt zu haben) kommen erst nach dem "gesellschaftlichem Status" …

    … verglichen mit dem, was noch alles so auf uns zu kommt ist das alles pille-palle.

    Technologiesprünge führen zu Veränderungen – und die etablierte Macht wählte in der Vergangenheit stets den Krieg um sich dadurch den Machterhalt noch irgendwie zu sichern und sich das Pöbel von der Pelle weghalten zu können.
    —————————
    Buchdruck → 30 Jahre Krieg (die katholische Kirche sah sich (zu Recht!) in Bedrängnis)
    ——————–
    Industrialisierung (der Adel sah sich in Bedrägnis (zu Recht)) → WK1 & Impfkampagne mit "Spanischer Grippe (logo: bei den "Geimpften")"… politische Gegenentwicklung → Faschismus & WK2
    ——————-
    Digitalisierung (der Kapitalismus und die Oligarchen sehen sich in Bedrängnis (zu Recht! (auch wenn es für die meisten momentan nicht so aussieht – aber das Wissen lässt sich nun nicht mehr länger mit Patenten wie den Privilegien im Mittelater gleich zum Zwecke der "Kapitalrendite" verwerten – die Zukunft gehört jenen, die "Wissen wie's geht!" und nicht den "Eignern und deren Managern" … )) → …, …, … (die Antwort wird ähnlich sein – das Internet und den freien Informationsaustausch bekommen die nämlich nicht mehr zurück in die Tube: Diese Paste is raus, so wie der Buchdruck damals raus ist …
    … die im Beitrag genannten "Werksarbeiter" sind eben auch "Freelancer" – also Wissensarbeiter, welche die Chance nutzen und den Konzern der sie an der Entfaltung blockiert scharenweise verlassen und ihr Wissen nun im Portfolio global anbieten …
    … das geht nun alles ganz flott …)

    … das ist doch erst der Anfang!
    Wenn hier kein ganz massiver "Push-Back" kommt

    • Hartensteiner sagt:

      Es geht um einen "evolutionären Sprung". Der alte, aussterbende Homo Sapiens, der seine Identität aus Arbeit und Handeln bezog gegenüber dem neuen "Homo Transhumanis" der nicht mehr arbeitet sondern rundum versorgt wird, während er (sie) sich primär in virtuellem Leben bewegt. Dieser neue Menschentyp, der gerade den alten ablöst, wie damals der Homo Sapiens den Neanderthaler, ist relativ leicht zu halten, etwa so wie das Vieh in der Massentierhaltung.
      Stellen wir uns einen global großen Kuhstall vor, in dem jede Kuh, jeder Stier (fällt dann weg), also jeder Ochs, in seiner Box steht, automatisch gefüttert, geimpft und gemolken wird. Wie es aussieht ein Dasein, das bei den meisten, lebenden Homos Freude aufkommen lässt, denn Faulheit war ja seit vielen Jahrzehnten das große Traumziel und jegliche Mühe oder Arbeit verpönt. Statt mit dem Besen wird Laub motorgepustet, während der AI-Rasenmäher den Rasen mäht und der AI-Staubsauger die Wohnung reinigt und der Kühlschrank kauft selbstständig das Bier ein. Auch VW hat sich angepasst: Nur noch Autos mit Automatik, denn das Schalten beim Fahren ist einfach eine Zumutung und es ist ohnehin Zeit für selbstfahrende Autos. Gekocht wird auch nicht mehr – unzumutbare Mühe – was an den erfolgreichen Lieferdiensten deutlich wird. NICHTS, rein gar nichts darf übrig bleiben, das der verpönten Mühe und Arbeit auch nur ähnelt.
      Und so gehen "wir" freudig unserem Glück entgegen, unserem lang schon gehegten Traum eines mühelosen Lebens mit Aussicht auf Ewigkeit, können wir uns erst mal hochladen.
      Dagegen verblasst auch das Modell der "Schönen Neuen Welt" Huxleys – wir können das besser oder wie eine denkwürdige Person uns zu sagen gelehrt hat: WIR SCHAFFEN DAS!

    • Hartensteiner sagt:

      … das Thema "Gewerkschaften" hat sich damit auch erledigt. Wenn noch jemand arbeitet, dann ist das AI und Gewerkschaften für AI brauchen wir ebensowenig, wie das Vieh in der Massentierhaltung solche braucht.
      Könnte höchstens sein, dass es fordert, ihm die Mühe des Mampfens zu erleichtern. Doch Trost: Einmal hochgeladen entfällt auch das.
      Alles wird gut.

    • Hartensteiner sagt:

      PS: Nicht, dass jemand meint, das sei Ironie oder Zynismus.
      Man beachte die enthaltenen Belege, die man mit etwas Überlegen um Dutzende, Hunderte erweitern kann.
      Also eben keine Ironie, kein Zynismus, sondern: ——-> Realität.
      Zumindest eine vorgestellte solche, mit der man Menschen bis zur Selbstvernichtung manipulieren und verdummen kann.

    • helli-belli sagt:

      @Hartensteiner:
      Die Analogie mit den Rindviechern im Kuhstall und mit den Batterien bei Matrix hinkt allerdings…

      Die einen "liefern" und "bringen Output" – die anderen "kosten" und "binden Ressourcen" …

      Oder salop gesagt: die allermeisten Menschen sind doch total überflüssig.
      Bisher war deren Sinn & Zweck für die Nachfrage zu sorgen: Nachfrage, Wirtschaftswachstum, Jobs, Stabilität …
      … aber nun, wo das alles wegfällt da man sich auf ein neues System einstellt welches all dies gar nicht benötigt, da ist diese ganze Masse die sich primär mit der eigenen Aufrechterhaltung beschäftigt nicht nur überflüssig, sondern wenn deren Ordnungsrahmen nun kollabiert, dann werden die verdammt gefährlich!

      … jetzt, beim letzten Schritt der jüngsten Vergangenheit kam es mir manchmal so vor, als wollten zumindest einige Individuen welche einen wichtigen Teil der etablierten Matrix-Infrastruktur ja geradezu allen die noch in der Lage sind selbständig zu denken die Lügenfratze nur all zu deutlich aufzeigen – ich bin mir nun nicht sicher, ob das eine geplante Selektion war oder noch ein Hauch von Menschlichkeit durchkam -so oder so: 70% konnten dazu mobilisiert werden sich die Spritze setzen zu lassen – das bedeutet das trotz all des ganzen Drucks immernoch 30% ein nun sehr klares "NEIN" gaben …
      … logo: auch hier werden – sofern das Regime es so möchte und nun "andere Saiten aufzieht" sich noch etliche selbst für ihre Familie opfern, bevor Einkommen und Wohneigentum verloren gehen oder ihnen im nächsten Schritt dann die Kinder weggenommen werden …

      FAZIT:
      Ich gehe eher davon aus, dass die Menschen nicht weiter umsorgt und unter Ressourcenaufwand weiterhin ein "Gutes Leben" führen sollen – sondern die sollen ganz einfach "weg".

      Was sagen uns diese ganzen Narrative, die massivst über das Volk gekippt werden?
      * Ihr seid zuviele
      * Ihr seid Seuchenvögel – mit oder ohne "Impfung"
      * Ihr macht den Planeten kaputt
      * Ihr seid gefährlich
      * ihr seid zudem bald überflüssig…
      … was macht zB die Krankenschwester? Die kümmert sich um einen, der überflüssig ist. Was macht der Dachdecker? Der macht das dach von einem, der überflüssig ist … usw usf …
      … da bleibt nicht mehr all zu viel übrig, oder?

      Einfach mal die Fakten:
      A) Energie: Atomkraftwerke abschalten, Kohlekraftwerke abschalten, und der böse Russe, der darf den Deutschen nun kein Gas mehr liefern (am letzten Punkt scheint ja gerade gearbeitet zu werden…)
      B) Wo wird sonst irgendwo irgendwas im Lande in Infrastruktur investiert? Die lassen es zerfallen und legen es permanent mit Lockdown und anderen Maßnahmen lahm bzw saugen die Werte ab.
      C) was die Digitalisierung anrichten wird ist auch absehbar (nach remote Arbeit kommt outsourcing / in anderen Bereichen werden die Prozesse komplett automatisiert – "Krankenschwester und Dachdecker" verlieren ihre finanzierende Basis, und alle drei (Weg-Rationalisierte, "Krankenschwester" & "Dachdecker") müssen nun mit durchgefüttert werden.

      … ginge das nicht sehr viel leichter, wenn es sehr viel weniger Menschen wären?

      ————————————————————————–
      IN EINEM SATZ:

      Der Paradigmenwechsel "weg vom System mit dem Wachstumszwang" macht aus systemrelevanten Nachfragern plötzlich überflüssige Gefährder, die eigentlich besser gar nicht erst da wären …
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