18 Euro für 1 Liter Benzin? | Von Uwe Kranz

Ein Kommentar von Uwe Kranz.

18 Euro für 1 Liter Benzin?

Vor Tagen erhielt ich von meinem Gasanbieter ein Kündigungsschreiben meines bisherigen Vertrages, nach dem ich monatlich 150 € Abschlagszahlungen leistete. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass nach dem neuen Vertrag monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von fast 700 € zu leisten seien. Mich traf fast der Schlag, denn schon kurz zuvor hatte ich in den neuen Medien gelesen, dass die Börsengaspreise in der EU erstmals € 3.300/1.000 m3 überstiegen. Das bedeutet, dass die mir angekündigte Gaspreiserhöhung noch längst nicht das Ende der Fahnenstange markiert, sondern dass weitere Steigerungen in den kommenden Monaten (und Jahren?) durchaus noch zu erwarten sind. Wenn diese und die kommenden Gaspreiserhöhungen für viele Bürger immer noch keine konkrete Gestalt von Kündigungen, Nachforderungen oder Abschlagszahlungen angenommen hat, sondern allenfalls wie eine dunkle Nebelschwade den Blick in die nahe und uns drohende Zukunft erschwert, muss man ganz einfach plastisch demonstrieren: Stellen Sie sich vor, dass bei der nächsten Fahrt zur Tankstelle der Liter Benzin 18 Euro oder mehr kosten würde, dann haben Sie eine relativ konkrete Vorstellung.

Realpolitischer Irrsinn par excellence

Spätestens dann wird Ihnen auch die Erkenntnis dämmern, dass wahnhafte ideologische Überzeugungen und grüner Dogmatismus im Winter nicht wärmen, sondern realpolitischer Irrsinn par excellence sind. Jeder achte deutsche Mieter wird die Wohnkosten nicht mehr stemmen können, schätzt das Statistische Bundesamt – und Mieter sind über 50 Prozent der Bevölkerung, ein Millionenheer! Über 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens gehen fürs Wohnen und Nebenkosten drauf – wer soll dann solche Steigerungen noch tragen können? Schon drohen bei den Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften (vor allem in Ostdeutschland) die ersten Insolvenzen. Der Dachverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) rief inständig nach staatlicher Hilfe (Bürgschaften?), ohne die über 38 % der Vermieter wegen der finanziellen Vorleistungen für die Energieversorgung insolvent würden.

Kauft Klopapier!?

An Beispielen mangelt es nicht, im Kleinen, wie im Großen: Für eine 60 qm kleine Wohnung in Sachsen- Anhalt beträgt die Kaltmiete 300 €, aber die Nebenkosten liegen energiebedingt inzwischen bei 750 €, Tendenz steigend; Im 1. Halbjahr 2022 haben nach Kenntnis von XING und Wirtschaftswoche bereits 52 Großunternehmen einen Insolvenzantrag gestellt (+53%), darunter 19 Unternehmen mit einem Umsatz von über 20 Mio. €! Bis Ende 2022 dürfte sich die Zahl insolventer Großunternehmen auf 120 erhöhen, darunter kreuz und quer über Deutschland verteilt auch viele namhafte Unternehmen, z.B. der größte EU-Stahlkonzern ARCELORMITTAL in Norddeutschland, der Papierproduzent Hakle in Nordrhein-Westfalen, der Phosphatdüngemittelhersteller Seraplant in Sachsen-Anhalt, die Kartonagenfabrik Baden Board in Baden-Württemberg, der Schuhhändler Görtz (160 Filialen) aus Hamburg, der Drehteilhersteller Leipold aus Wolfach, oder die Bäckereikette Goldjunge aus Bayern, die vermutlich ihre 26 Filialen ebenso schließen muss, wie der kleine Bäcker seinen Familienbetrieb in dritter Generation, der kürzlich seine ihm präsentierte Gasrechnung im Internet veröffentlichte: Seine monatlichen Abschlagszahlungen sollen von 605,88 € auf 2.174,21 € steigen. Da kann man nur noch kleine Brötchen backen, den Laden schließen und zum Amt gehen! Bei kleinen und mittleren Unternehmen geht die schiere Panik um, denn nicht nur die Energieprise explodieren, sondern auch die Rohstoffpreise, alles, was indirekt damit zusammenhängt – und nicht alles kann zeitgleich oder in naher Zukunft an den Kunden weitergegeben werden. Deutschland droht ein Wirtschafts- und Industrie-Exodus nie gekannten Ausmaßes (Bloomberg) und eine schleichende Deindustrialisierung. Schon jetzt winkt Deutschland unter den G7-Staaten bei der wirtschaftlichen Entwicklung die rote Laterne. Die psychologischen Kollateralschäden für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind dabei noch nicht einmal ansatzweise diskutiert.

Was macht der Rentner?

Manche Unternehmen versuchen, sich mit Kurzarbeit, Produktverknappungen oder temporären oder Filial-Schließungen zu retten. Aber was macht der schlichte Konsument? Was macht eine 4-köpfige Familie, deren monatliche Gaspreis-Abschläge von 378 € auf sagenhafte 2.833 € (plus Umsatzsteuer), d.h. um das Siebenfache angehoben werden? Was macht der Rentner, die alleinerziehende Mutter, der prekär Beschäftigte, denen die regierungsamtlichen Ratschläge (Waschlappen, doppelte Pullover, noch zweimal Kurzduschen, dann ist Weihnachten) in den Ohren gellen müssen, wie einem zu Tode durch den Strang Verurteilten, dem man noch ein „Kopf hoch, wird nicht so schlimm“ nachruft? Wie sollen diese Opfer einer unsäglichen Regierungspolitik verstehen, dass unsere Regierung, während unsere Gasspeicher gerade mal zu 85% gefüllt sind, ausgerechnet Polen mit Gas beliefert, das zugleich nachträglich (zum wievielten Male?) von uns milliardenschwere Reparationen fordert?

Wegen Reichtums geschlossen?

Gazprom verdiente sich dumm und dämlich an der europäischen und vor allem deutschen Sanktionspolitik. Allein in den verglichenen ersten Halbjahren stiegen die Gewinne in Milliarden Euro von 27,5 (2020) und 28 (2021) auf satte 41,63 (2022). Die Hälfte davon ging an Aktionäre oder wurden als Treue-Boni ausgezahlt, wussten die Fernsehsender aus Österreich (AUF 1) und Deutschland (ARD- Tagesschau) aus vermutlich sehr unterschiedlichen Motiven zu berichten. Aber Gazprom ist durchaus nicht der einzige Krisen- und Kriegsgewinnler, wie ein Vergleich der 2. Quartale der Jahre 2021 mit 2022 zeigt. Exxon: 4,7 – 17,9; Chevron: 3.1 – 11,6; Shell: 5,5 – 11,5; BP: 3,1 – 9,3; Total 3,5 – 5,7 (jeweils in Milliarden USD). Diese -im Durchschnitt- Verdreifachung der Gewinne von Big Oil/Gas ist schlicht unanständig. Nachdem nunmehr Gazprom auch die Gaslieferung über Nordstream 1 (NS1) wegen der fortgesetzten europäischen Sanktionspolitik zunächst eindeutig für beendet erklärte, fehlen dem europäischen Gasmarkt weitere 40% der üblichen Gasmenge. Sogleich stiegen über das Wochenende die Gaspreise erneut – um weitere 35% Prozent.

Es wird kalt in Europa

Der französische Premier Macron (eine Schwab-Puppe) fabulierte prompt von dem „Ende einer Ära des Überflusses“, die spanische Verteidigungsministerin(!) Margarita Robles sieht einen „sehr harten Winter kommen“ und der belgische Premier Alexander De Croo (ebenfalls eine Schwab-Puppe) drohte visionär sogar mit „bis zu 10 schweren Wintern“. Dem stimmt der russische Außenminister Lawrow mit deutlich drohendem Unterton zu: „Nach diesem Winter kommt der nächste Winter“.

Fast wie in den schlimmsten Kriegszeiten wird mit wachsender Nervosität in psychologisch überreizten Märkten bereits über Gas-Stopp/-Rationierung diskutiert, ein Paradox, das nur neue wirtschaftliche Anreize für die Produzente zu Lasten der Konsumenten bietet. Deutschland steht vor der Entscheidung „heizen oder essen“. Deutsche Städte bereiten sich auf die Einrichtung von Wärmehallen vor. Die fast 1.000 „Tafeln“, die in Deutschland (noch) unterhalten werden (können), kämpfen an allen Fronten: Die Schlangen der Hungernden wachsen, die Lebensmittelspenden nehmen ab und die Ehrenamtlichen werden müde, die staatliche Fehlpolitik auszubügeln und bleiben aus.

„Dümmste Energiepolitik der Welt“

Das war nicht nur die Aussage des AfD-Abgeordneten Peter Böhringer bei den Haushaltsberatungen, das war das vernichtende Urteil des weltweit angesehenen US-Wall Street Journals über die selbst verursachte, geradezu provozierte, jahrelange Energie-Misswirtschaft Deutschlands. Unsere besten Freunde, die uns in dieses energie- und wirtschaftspolitische Dilemma gelotst hatten! Dieselben Freunde, die schon am 25. Januar 2022 den geheimen RAND-Corporation-Bericht „Containment of Germany for the United States and the world“ („Eindämmung Deutschlands im Interesse der USA und der ganzen Welt“) erstellten. Wie konnte man günstige und langfristige Verträge mit Gazprom aus politisch kurzsichtigen Motiven nicht verlängern, sondern aufkündigen und dann das Gas zum aktuellen und viel teureren Tagespreis am Spotmarkt oder -noch schlimmer- aus second hand zurückkaufen? Was wurde vor ein paar Jahren noch über das umweltschädliche und exorbitant teure US-Fracking-Gas geschimpft, das nunmehr auf Druck unserer „Freunde“ selbst von den Grünen favorisiert werden soll. Natürlich wissen wir, dass ein Ersatz für das leichtfertig boykottierte Gas nicht innerhalb der nächsten zwei, drei Jahren lieferbar sein wird. Wir wissen noch nicht einmal von wem, wir haben noch nicht einmal die LNG-Frachtschiffe, die Häfen, die Terminals, die Logistik! Seit Jahren war jedem, der zwei und zwei zusammenzählen konnte, bewusst, dass die Entkopplung der Strom- und Gaspreise längst überfällig ist. Staunend fordert erst jetzt die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, eine dringende „Reform des EU-Strommarkts“, weil sich jetzt (!?) dessen Grenzen zeigten. Ha! Seit über einem Jahr verhinderte ausgerechnet Deutschland die Reformdiskussion. Und nun soll es eine EU-Krisensitzung am 9. September richten. Es war ja auch jedem bekannt, dass Katar schon aus vertragsrechtlichen Gründen gar keine kurz- oder mittelfristig verbindliche Zusagen machen konnte und die Demutsnummer Habecks vor dem katarischen Scheich von vorneherein zum Scheitern verurteilt war; nie war die Verlogenheit unserer so genannten wertebasierten Außenpolitik offensichtlicher als mit dem tiefen Bückling unseres Wirtschaftsministers.

Milliardenschwere Energiekonzerne, die sich verspekuliert haben, stehen nun im Dutzend mit der hohlen Hand vor der Regierung und fordern ihren Teil an einer „Gasumlage“, die sie zuvor selbst in die regierungsamtlichen Dokumente hineindiktiert haben. Darunter befindet sich auch das angeblich besonders betroffene Energieunternehmen UNIPER, das Ende 2021 von seiner CFO Tiina Tuormela noch als „wirtschaftlich kerngesund“ eingestuft worden war – und jetzt mindestens 11 Mrd. „Miese“ beklagt, die vom deutschen Gaskunden bezahlt werden sollen! Nur weil der Mehrheitseigentümer FORTUM, ein grundsolides finnisches Energieunternehmen, das mit einem Umsatz von fast 113 Mrd. zu über 50% dem finnischen Staat gehört, nicht bereit ist, auf seine Gewinne zu verzichten und das unternehmerische Risiko für sein Tochterunternehmen zu tragen. Zur Not mittels Darlehen der EU. Aber wir kennen das ja: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren! Nein schlimmer noch: Unser Wirtschaftsminister sponsert auf unsere Kosten über UNIPER direkt Finanzriesen wie Black Rock und Vanguard. Mit einer Verzehnfachung der Gas- und Strompreise innerhalb eines Jahres wird Deutschland immer weniger wettbewerbsfähig in einem Markt, der zu 25 Prozent aus Importen versorgt wird. Die Gasumlage wird Deutschland noch tiefer in ein Wirtschaftschaos führen, so wie von unseren „Freunden“ geplant und gewünscht.

„Niemand wusste, wie dieser Gasmarkt verflochten ist“

Dieses Originalzitat unseres Wirtschaftsministers Robert Habeck stammt aus seiner Rede vor 600 Unternehmern in Münster am 25.08.2022 – und ist von einer entwaffnenden, geradezu stupend- stupiden Ehrlichkeit. Er habe halt keine Ahnung von der Materie, die über das Wohl und Wehe einer ganzen Wirtschaftsnation und ihrer Zukunft entscheide. Wirklich NIEMAND? Das gilt ganz sicher nicht für ihn, den Mann mit felsenfesten politischen Prinzipien und Ambitionen, der schon 2016 nach seiner Wahl zum Vorsitzenden dem russischen Premier Putin öffentlich androhte, dass seine (Habecks) erste Maßnahme in der Regierung sein werde,

„Nordstream nicht zu bauen und die Handelsbeziehungen zu Russland sukzessive ab(zu)bauen, weil wir ein Energiewendeland sind“.

Was für eine billige Ausrede nach dem Gasumlagen-Fiasko, dass niemand wisse,

„welche Firmen irgendwelche Anteile an Töchtern und so weiter haben“

und dass sich deshalb

„dann nämlich ein paar Unternehmen reingedrängt haben, die nun wirklich viel Geld verdient haben und die Umlage der Bevölkerung nicht brauchen“.

Ein riesiges Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit 2.187 Mitarbeitern – und alle zu blöd, die Strukturen von einem Dutzend Gasunternehmen zu googeln? Die alle keine Ahnung über deren Umsätze und Beteiligungen hatten? Schon mal was von den Datenbanken der Ratingagenturen Standard & Poor Corporation (S&P) oder von Fitch & Moody’s gehört oder gelesen? Noch schäbiger seine reflexhafte Schuldzuweisung, dass

“eine Legion von Juristen … mir das so erklärt (hat), dass es nicht anders gehen kann” (vermutlich nicht nur ministerielle, sondern auch extra mit hohen Beraterverträgen angeheuerten Juristen) – schuld am Murks sind also immer die anderen.

Schon bei der Ankündigung der Gasumlage zeigte aber ein sichtlich verunsicherter Wirtschaftsminister, dass er im Grunde keine Ahnung davon hatte, was er da vom Blatt ablas:

„Die Umlage ist streng geprüft worden, so dass Überschneidungen von Unternehmen, die möglicherweise in Geschäftsverhältnisse zueinanderstehen, unterbunden wurden“ … „Die Umlage ist die gerechtsmögliche Form, die aufgelaufenen Kosten in der Bevölkerung zu verteilen und zu tragen“… „Die Umlage, sie ist zielgenau und zeitlich begrenzt auf den 1. April 2024“… Die Alternative wäre der Zusammenbruch des deutschen Energiemarktes“.

Da stimmt so ziemlich jedes dritte Wort nicht. Nichts ist richtig und schon gar nicht streng geprüft worden; die Energieunternehmen konnten die Regelungen der Gasumlage zumindest mitformulieren; die Kosten sind nicht zufällig aufgelaufen; von (sozialer) Gerechtigkeit kann keine Rede sein, wenn die einen die Boni behalten und der Rentner nach Pfandflaschen sucht; die Umlage ist weder zielgenau noch wird der zeitliche Rahmen einzuhalten sein – und Alternativen hätte es auch gegeben.

Die Insolvenzwellen

Noch jämmerlicher war sein wirtschaftspolitisches Gestammel (sorry, anders kann man das nicht bezeichnen) bei Maischberger, die ihn konkret fragte, ob er nun mit Insolvenzwellen rechne:

„Nein, das tue ich nicht …bestimmte Branchen hören einfach erstmal auf zu produzieren … Kaufzurückhaltung … Verkaufsstopp … nicht rentierlich … dann sind die nicht insolvent, automatisch, aber sie hören vielleicht auf, zu verkaufen“.

Hallo! Geht’s noch? Ist das die „literarische Ästhetizität“ des großen Philosophen, das frühere Sprachniveau des Kinderbuchautors oder nur das schlicht fehlende Rucksackwissen, also die fehlende Kompetenz des Wirtschaftsministers, die da zu Tage tritt? Nix produzieren, nix verkaufen, aber dennoch nix insolvent? Im japanischen Kaiserreich lag solch ein Minister auf den Knien und bat darum, Harakiri begehen zu dürfen (Achtung: Das ist Satire, keine kulturelle Aneignung und keine Aufforderung zum Suizid und m.E. auch keine Straftat). Das mindeste wäre ein sofortiger Rücktritt.

Wer nur einen Hammer hat, sieht nur Nägel

Die gleiche Handlungsstruktur und Inkompetenz zeigte er übrigens auch in der Frage des Weiterbetriebs der deutschen Kernkraftwerke. Statt angesichts des selbst angezettelten und mit Eifer betriebenen Gasmangels die deutschen KKW Neckarwestheim (EnBW), Emsland (RWE) und Isar/2 (PreussenElektra) wenigstens im Streckbetrieb oder im kurzfristig mehrjährigen Weiterbetrieb, zumindest bis 2024/25, weiter laufen zu lassen, blieb Habeck, munter unterstützt vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND e.V.), stur auf seiner grünen Linie. Er nimmt trotzig und entgegen allen Ratschlägen die letzten drei KKW zum Jahresende vom Netz und erlaubt alibimäßig den KKW Isar 2 und Neckarwestheim nur eine Art „Standby Modus“, um sie im aller-äußersten Notfall (vermutlich auch nur zur eigenen politischen Absicherung) eventuell, wenn überhaupt, wieder hochfahren zu können. Das dauert aber -selbst nach seiner eigener Einschätzung- mindestens eine Woche, garantiert also kaum die erforderliche Flexibilität im Falle eines Brown- oder Blackouts. Ein fataler Fehler, gegen jede Vernunft, nur parteidogmatisch zu begründen, urteilen Kritiker, er selbst spricht in seiner Empfehlung von einer „faktenbasierten“ Entscheidung.

Wissenschaftliche Unterstützung oder Teil einer Propaganda?

Vor Jahresfrist sinnierte die hochgelobte Energie-Professorin Claudia Kempfert vom Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) noch, dass man die bösen Kohlekraftwerke abschalten könne, weil man ja stattdessen die Gaskraftwerke nutzen könne. Danach referierte sie, dass selbst wenn Russland alle Gaslieferungen stoppte (damals waren das noch 55%), in Deutschland immer noch kein Gasmangel herrschen würde (?!). 2022 relativierte sie in ihrem jüngsten Interview erneut, dass Russland ja „nur“ 40% unseres Gases liefere und dieses einbehalten könne, weil man es einsparen oder durch Lieferungen aus anderen Ländern ersetzen könne. Wie bitte? Die Wissenschaft prostituiert sich hier auf geradezu schamlose Weise. Das ist eindeutiges Schönreden, das ist politische Propaganda. „Nur 40%“ sind immerhin fast die Hälfte! Welche Länder könnten denn Ersatz-Gas liefern, und wie zeitnah, Frau Prof. Kempfert? Katar? Norwegen? Polen? Ukraine? 2024, 2025? Dazu könnte man alleine eine ganze Kolumne schreiben! Wenn Privathaushalte 40% einsparen müssten, könnten sie mit einer Verringerung der Raumtemperatur um 1 Grad maximal 6% Gasersparnis erzielen, d.h. die Räume müssten auf ca. 13 Grad Celsius herunterreguliert werden. Wie lange hielte das die Bevölkerung im Winter durch? Müssten die armen Rentner in die städtischen Wärmehallen, während die reichen Pensionäre den Winter über nach Kreta, Tunesien oder Zypern fliehen würden? Was macht der Bäcker, der Metzger, die Glasindustrie, die Chemieindustrie …? Setzen Frau Prof. Kempfert, mangelhaft.

Immer unbestreitbarer wird, dass nicht der russische Präsident unsere Gas-Krise verursacht hat, sondern unsere eigene Regierung. Allen voran unser Wirtschaftsminister, der langfristig und aus tiefster Überzeugung den Gas-Exitus betrieb. Der zwar Nord Stream 2 nicht verhindern konnte, aber den Betrieb aus polit-ideologischen Gründen vereitelte. Der schon vor Beginn der vom Westen provozierten völkerrechtswidrigen kriegerisch-militärischen Aktion Russlands, also schon vor 2022 überhaupt nichts mehr von Putin kaufen wollte. Auch unsere grüne Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, die „Putin ruinieren“ wollte, ist mit von der Partie. Und unsere deutsche EU- Kommissionspräsidentin von der Leyen.

Habeck, Baerbock & Co fahren Deutschland mit Vollgas vor die Wand. Erinnern Sie sich noch an das Zitat von Robert Habeck:

„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ Herr Habeck, ich verkneife mir hier, Ihnen zu schreiben, was ich zum Kotzen finde.

Unsere Forderung: Öffnet Nord Stream 2 – so bald wie möglich. Tretet zurück, für Euch ist nicht die Würde des Menschen unantastbar, sondern die Gewinne der Großkonzerne. Ihr schadet Deutschland.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 09.September 2022 im Portal “Ansage” https://ansage.org/18-euro-fuer-1-liter-benzin/

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Bildquelle:  Tomas Ragina/shutterstock

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Kommentare (21)

21 Kommentare zu: “18 Euro für 1 Liter Benzin? | Von Uwe Kranz

  1. ENERGIE ??? "Es hätte Alternativen gegeben!"
    Ja: Die gesamte Primärenergie für 1 (in Worten E I N E N !!) Cent pro kWh: allen Strom, Heizung, Verkehr, grüne Kraftstoffe, gesamten E-Bedarf der Industrie!
    "Jeder" weiß das, keiner sagt es! Nachgucken auf DUAL-FLUID.com !!

    Deutsche Kernphysiker haben einen revolutionären Typus von Kernreaktor erfunden, patentiert (schon 2011!!!) und seither entwickelt. Wären sie gefördert worden, könnte der neue Reaktortyp bereits in Serie fertiggestellt sein und in Betrieb genommen werden. Die Anfangskosten belaufen sich auf wenige Milliarden Euro, in Serienfertigung kostet dann ein Kraftwerk nur noch 200 Millionen (Zeitplan, https://dual-fluid.com ). Das ist sehr wenig. Für zusätzliche Aufrüstung und NATO-Forderungen sollen weit über 100 Milliarden ausgegeben werden, die EEG-Umlage beträgt jährlich 25 Milliarden.
    Das neue, durch internationale Patente geschützte Konzept ist der Dual-Fluid-Reaktor. Er erfüllt alle Träume von einem Wunderkraftwerk. Die Beschreibung seiner Eigenschaften liest sich wie die Definition des Steines der Weisen! Die Erfinder haben eine kleine Firma gegründet und treiben in Privatinitiative die Entwicklung voran (https://dual-fluid.com/de/ ). Die Finanzierung geht Schritt für Schritt voran, bald greift die Börse nach dieser deutschen Erfindung. Noch besteht die Möglichkeit, die Zukunftstechnologie für Deutschland zu sichern, indem wir die Anfangsfinanzierung für die Entwicklung zur Verfügung stellen!
    • Kosteneffizienz: Der Reaktor kann Strom pro kWh zu dem sensationellen Preis von 1 Cent (in Worten: EIN Cent) produzieren! Da kommt KEINE andere Technologie mit!
    • Inhärente Sicherheit: Die Naturgesetze sorgen dafür, dass ein Super-GAU unmöglich wird. Ebenso, wie ein Eimer Wasser in der Antarktis nicht plötzlich zu sieden anfangen kann, ist ein DFR unfähig, Fukushima- oder Tschernobyl-Szenarien hervorzurufen.
    • Unabhängigkeit: Der Reaktor kann ohne Uran betrieben werden. Das ebenfalls einsetzbare Thorium kann im Inland gewonnen werden: Unabhängigkeit von Russland, USA und Kongo!
    Der Allesbrenner:
    • Recycling des vorhandenen Atommülls: Der DFR verbrennt sowohl seine eigenen Abfälle wie die der alten Kernkraftwerke. Übrig bleiben nur Spaltprodukte, die nach maximal 300 Jahren kaum noch radioaktiv sind. Die Suche nach einem Endlager für geologische Zeitspannen wird damit gegenstandslos! Alleine der heute in Zwischenlagern ruhende „Atommüll“ reicht als Brennstoff aus, den Bedarf der BRD an Strom für 100 Jahre zu decken!
    • „Allesbrenner-Reaktor“: Alle nur denkbaren Kernbrennstoffe sind mit maximaler Energieausbeute nutzbar! Atommüll, abgereichertes Uran (Uran238), Natururan, Thorium, Plutonium, u.v.a. lassen sich im DFR einsetzen. Dadurch erhält man eine Energiequelle, die so lange reicht, wie die Menschheit existiert.
    • Minimale Kosten: Der DFR ist der kompakteste Kernreaktor mit dem geringsten Aufwand an Material, Arbeitsstunden und Geld. Wenig Platzbedarf für ein Kraftwerk.
    • Hohe Arbeitstemperatur: Dies macht nicht nur die Stromerzeugung sehr effizient (60% Wirkungsgrad), sondern ermöglicht auch viele Prozesswärmeanwendungen — z.B. Meerwasserentsalzung oder Herstellung erdölfreier Kraftstoffe.
    • Nicht nur Strom allein: Dadurch kann Kernenergie endlich den kompletten Primärenergiebedarf decken, einschließlich Antrieb von Autos, Flugzeugen, Heizungen, etc.
    • Die Energie-Effizienz ist um den Faktor 1000 höher als bei „Erneuerbaren“.

  2. How - Lennon sagt:

    "Nix produzieren, nix verkaufen, aber dennoch nix insolvent?"

    Seit spätestens Finanz"Krise" völlig normal.
    Welcome in zombiecapitalism!
    Wir hätten wohl sofort Massenarbeitslosigkeit (40-60%), wenn man die Dauer-Subventionierung der ganzen Zombieunternehmen mit ihren Bullshit-Jobbern beenden würde.
    Da niemand Länder, die sich völlig Verschulden, ernst nimmt und in diese investiert, kommt diese Entwicklung aber demnächst (oder schon jetzt) sowieso.

    Das die Rohstoff-Preise irgendwann durch die Decke gehen mussten, war völlig klar, das jetzt komplett auf den Russland-Konflikt zu schieben ist lächerlich. Endliche Ressourcen sind eben nun Mal – nun ja, endlich.

  3. Poseidon sagt:

    Ich wundere mich wie sich die Vorhersagen von Alois Irlmaier sich verdichten.
    Ich gehe mal Dachpappe kaufen um im Bedarfsfall die Fenster abzukleben .
    Wenn der "Shit" den Ventilator trifft,dann bleibt so manches Auge nicht trocken.
    https://youtu.be/Mt1W2B8OhSE

  4. Ru Lai sagt:

    An die Quadruple-Sozies:

    "
    Die einzige Epidemie, die uns wirklich interessieren sollte

    Der kommunistische Plan, den Westen mittels Drogen zu zersetzen, läuft seit den 50er Jahren und scheint auf ganzer Linie erfolgreich.
    U.a. argumentierte Mao Tse-tung, man solle Drogen als eine Art von chemischen Waffe begreifen, die zur Zersetzung der westlichen Gesellschaftsstruktur dienen.

    «Drogen werden eine entscheidende Waffe sein, um das Gefüge der westlichen Demokratien zu zerstören.»
    – Raul Castro, Ende der 1960er Jahre

    «Das Ziel ist, die Vereinigten Staaten mit Drogen komplett zu zerstören.»
    – Fernando Ravelo-Rendo, kubanischer Botschafter in Kolumbien 1978

    «Drogen wurden als politische Waffe eingesetzt. Das Ziel war die Jugend der Vereinigten Staaten.»
    – Antonio Farach, hochrangiger nicaraguanischer Beamter 1984

    «Drogen sind der beste Weg, die Vereinigten Staaten zu zerstören.»
    – General Barreiro, Chef des kubanischen Geheimdienstes 1987

    «Drogen werden als der beste Weg angesehen, die Vereinigten Staaten zu zerstören… indem man den Willen der amerikanischen Jugend untergräbt, wird der Feind zerstört, ohne eine einzige Kugel abzufeuern.»
    – Major Juan Rodriguez, kubanischer Geheimdienstoffizier 1988

    «Alles, was die Zerstörung des Kapitalismus beschleunigt, ist moralisch.»Klasse Definition. Millionen von Leichen, egal.
    – Nikita Chruschtschow, 1962

    «Täuschung und Drogen sind unsere ersten beiden strategischen Waffen im Krieg gegen den Kapitalismus.»
    – Nikita Chruschtschow, 1963

    «Die Vereinigten Staaten sind das Hauptziel, weil sie unser schlimmster Feind sind; es ist einfach, Drogen in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln, und es gibt dort einen unbegrenzten Vorrat an Geld.»
    – Todor Schiwkow, Erster Sekretär, Kommunistische Partei Bulgariens, 1964

    «Mir wurde befohlen, die Vereinigten Staaten mit Drogen vollzupumpen.»
    – Mario Esteve Gonzalez, kubanischer Geheimagent 1981

    «Der Drogenhandel ist eine Möglichkeit, Krieg gegen die Vereinigten Staaten zu führen. Er bringt auch Profit.»
    – Humberto Ortega, nicaraguanischer Verteidigungsminister 1987

    – J. Douglass, Red Cocaine, 1999

  5. Bridgeman sagt:

    Ich bin mittlerweile wieder für eine Teilung Deutschlands. Ostdeutschland sollte autonom werden und selbst entscheiden, welchen Weg es einschlagen will. Die illegale Annexion von 1991 sollte beendet werden. Ich will raus aus der BRD, der EU und der NATO.

  6. Ursprung sagt:

    Gott, ist das doof, den dummen August im Stueck als dumm zu brandmarken.
    Natuerlich weiss jeder im Lande, dass Habeck fuer sein Schaustellergeld den dummen Clown im Amt gibt. Den Hofnarr, uns zu narren.
    Was soll also so ein Artikel ueber den angeblichen Schildbuerger Habeck oder unser Schildbuerger-Regime? Den persoenlichen Fokus vom Keulenschlag ablenken?
    Es laeuft, dringlichster Verdacht: Depopulation, also Eugenik.
    Kein Schildaschwank.
    Das weiss jeder Minister. Braucht nur seine Untergebenen fragen. Da sind immer welche, die einst mal Organisation gelernt haben.

  7. Zivilist sagt:

    Was soll das Gequatsche von der Ukraine ? Der Krieg ist doch bereits gewonnen, die USA hat die westeuropäische Halbinsel besiegt ! Was ich schon seit Jahren sage:

    Das Brüsseler Regime ist Westeuropas Ruin.

  8. Die USA-Hörigen einschl. der Transatlantiker haben sich zur sehr verstrickt, so dass es kein zurück gibt. Die verarschen lieber wider besseren Wissens ihre eigene Bevölkerung weiter, lassen die Mittelschicht in die Unterschicht abdriften bevor sie sich eingestehen müpssen, dass z.B. Nordstream 2 geöffnet werden müsse.

    Willkommen im "Energiewendeland" Deutschland.

    • Nevyn sagt:

      Energiewandelland? Nun ja, Downgrading ist auch ein Wandel.

      Ich schlage vor, wir fangen bei uns selbst an und stellen die Ernährung in Deutschland auf grün um.
      Dann gibt es nur noch Gras. Das werden Rindviecher wie wir sicher prima vertragen.

    • Zivilist sagt:

      " . . Die USA-Hörigen einschl. der Transatlantiker . . "

      Ich kann Ihnen versichern, daß denen " ihre eigene Bevölkerung " sowas von scheißegal ist !

  9. FreedomRider sagt:

    Nicht zu vergessen die vielen Sterbenden, sei es aus Behandlungsmangel oder Suizid, der Rentner der aus Enttäuschung und dem Verlust seiner Würde krank wird, da sprech ich auch persönlich.
    Ihr habt durch Kohl und anderen Betrügern die SED ins Land geholt, die uns übernommen haben. Ihr habt die Büchse der Pandora geöffnet. Danke und viel Spass beim Übervegetieren

    • _Box sagt:

      Ja sicher das:

      Dahn: Unmittelbar nach der Wende stieg die Zahl der Einkommensmillionäre in der Bundesrepublik um 40 Prozent, es war das beste Jahr in der Geschichte der Deutschen Bank. Die normalen Bürger aber sind eher belastet worden, die haben die Einheit als Verlust erlebt. Und wenn man sich den Armutsatlas anguckt, sind immer noch die Umrisse der alten DDR zu sehen. … Die Grundidee des Kapitalismus ist falsch: Die Idee der Profitmaximierung. Es war kein Zufall, dass die soziale Marktwirtschaft parallel zum realsozialistischen Weltsystem entstanden ist – und dann auch mit ihm untergegangen ist. Wir werden diese soziale Marktwirtschaft nicht mehr hinbekommen, weil die Systemkonfrontation fehlt, die dem Westen eine soziale Legitimation abgefordert hat.
      (Daniela Dahn, Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute / Die Einheit – eine Abrechnung, S. 54 (Auszug aus den 6 Seiten im Stern vom 4. September 2009))

    • triple-delta sagt:

      Menschen wie Sie sind der Grund für den Untergang, denn Sie leben in der medialen Scheinwelt, in der der böse Sozialismus und die SED an allem Schuld sind. Wenn der Sozialismus nicht funktioniert hat, warum hat sich dann der Westen 40 Jahre lang die größte Mühe geben müssen, ihn zu vernichten? Wer hat denn die Macht im Kapitalismus? Die Kommunisten?

    • ne utrum sagt:

      "Der" Westen hat den Schrott-Sozialismus 40 Jahre päppeln müssen, damit der selbst erschaffene Pseudo-Feind nicht noch schneller die Hufe hochreißt!

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/russland-kauft-wieder-weizen-in-den-usa-a-df320521-0002-0001-0000-000041458084

  10. Gründe, warum Erdgas unnötigerweise so teuer in Deutschland ist:

    1. Weil unsere Regierung einen unnötigen Wirtschaftskrieg mit Russland führt und dadurch die Lieferung von Ersatzteilen (reparierte Turbinen) für die Erdgasleitung Nordstream 1 verzögert hat und weil sie die Erdgasleitung Nordstream 2 nicht öffnet, sodass wir weniger Erdgas erhalten und es knapp und dadurch teurer wird.
    2. Weil insbesondere die Fenster der meisten Häuser und Wohnungen schlecht gegen Wärme isoliert sind und dadurch sehr viel mehr Heizgas im Winter verbrauchen, sodass das Gas knapp und teuer wird.
    3. Weil wir zum Teil in Deutschland Strom nicht mittels billiger Kohle und billiger Atomkraft, sondern mit teurem Gas herstellen, wodurch das Gas noch knapper und teurer wird.
    4. Weil wir zum Teil in Deutschland Strom nicht mittels billiger Kohle und billiger Atomkraft, sondern teurer mit Windenergie und Solarenergie herstellen und diese Stromproduktion in Zeiten, in denen es windstill oder dunkel ist, durch Strom aus Erdgaskraftwerken ergänzt/kompensiert wird.

    Stoppen des Merit-Order-Systems, um faire Strompreis zu bekommen:

    Anstelle eines Merit-order-Systems brauchen wir eine Auktion, wo der billigste Anbieter den ersten Zuschlag erhält, allerdings zu dem Preis aus seinem Angebot und nicht zum überteuerten Einheitspreis.

    Windenergie und Sonnenenergie ist viel teurer als vorgegeben:

    1. Solarstrom und Strom aus Windenergie führt zu Schwankungen, die durch teuren Strom aus temporär eingesetzten Gaskraftwerken kompensiert werden müssen.

    2. Und diejenigen Kraftwerke, die die Wind- und Sonnenenergie nachts und bei Windstille kompensieren/ergänzen, sind nicht ausgelastet, da sie nicht bei Wind und Sonne eingesetzt werden. Diese mangelnde Auslastung der Ergänzungskraftwerke, die durch die Windkraft- und Sonnenenergiekraftwerke verschuldet wird, kostet den Bürger ebenfalls Geld.

  11. Kiristal sagt:

    GB/USA sind entschlossen Kontinentaleuropa zum zweiten Mal in Russland reinzurammen um die eigenen Machtpositionen zu halten. Spannend, dass sich wegen Unkenntniss der Geschichte – Hitler+Mussolini, beide wurden von GB/USA finanziert um so viel wie möglich Kommunisten auf der Welt umzubringen – das gleiche Spiel nochmal spielen lässt.

    Habeck ist ein Fanatiker. Ihn zu steuern ist so leicht wie einem kleinen Kind Bonbons wegzunehmen.

    • Kiristal sagt:

      Oh und wenn man sich das inszenierte Draama um Wagenkencht anschaut ..und überschlägig kalkuliert wie viele Resourcen in Geheimdienste, Militär, Zersetzung, Desinformation gehen..

      ..ist es kein Wunder dass die gesammt-gesellschaftliche Produktivität im Westen mitlerweile bei Null ist.

      Naja, am Ende werden sie wieder sagen der Winter war Schuld. Niemand konnte wissen, dass es dort Wetter gibt.

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