Versklavt durch das westliche Geldsystem?

von Peter König.

Elektronisches Geld, die bargeldlose Gesellschaft, ist vielleicht das ultimative und direkteste Mittel der Neuen Weltordnung (NWO), genannt auch „One World Order“ (OWO), mit dem Ziel, uns alle über ihr Finanzsystem zu kontrollieren. Ein Finanzsystem, das die NWO gerne der ganzen Welt aufoktroyieren würde. Inzwischen scheint es auf das westliche Finanzsystem reduziert worden zu sein.

Warum diese geographische Reduzierung? – Weil der Orient, China, Russland und die anderen Länder der Shanghaier Kooperationsorganisation (SCO) und der Eurasien-Wirtschaftsunion (EEU) sich bereits weitgehend von dem betrügerischen, westlichen dollarbasierten System abgekoppelt haben. Sie haben sich vor der Versklavung gerettet.

Erinnern wir uns an einen der ältesten und weltbesten kriminellen Agenten gegen die Menschlichkeit – noch am Leben und weiterhin fleißig „austeilend“ – Henry Kissinger: “Wer das Essen kontrolliert, kontrolliert das Volk. Wer die Energie kontrolliert, ganze Kontinente. Und wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Welt.” Natürlich, er hat in jeder Hinsicht Recht. Schon vor mehr als 40 Jahren machte er uns diese eindeutige Ansage. Nur, auch diesen klaren Hinweis – wie viele weitere! – hat keiner ernst genommen. Eine wirksame Gegensteuerung blieb und bleibt aus.

Viele, wie auch ich, haben über die Befreiung der Welt von der Geldkontrolle der NWO geschrieben. De-Globalisierung wäre ein erster, zwingend notwendiger Schritt, uns alle aus den blutigen Klauen einer in Washington implementierten und vom Dark State kontrollierten NWO zu befreien.

Kritiker beschwören oft die notwendige Überarbeitung und Reform des vorhandenen Geldsystems. Nein, dieses Währungssystem ist nicht reformierbar. Warum? Die Antwort ist banal: Weil es in Privatbesitz ist und daher faul bis in den Kern. Keiner der privaten Besitzer, wie die Rothschild, Rockefeller Clans u.a., würde eine Dezimierung oder auch nur Gefährdung ihres auf dem Rücken und mit dem Schweiß der Weltbevölkerung unrechtmäßig erlangten Reichtums zulassen. Für JFK mag der Versuch, die FED unter nationale Kontrolle zu bringen, einer der Gründe gewesen sein, die ihn so jung mit seinem Leben bezahlen ließ.

Betrachtet man das dollarbasierte Geldsystem im Vergleich mit der Europäischen Union, stellt man fest, dass auch letzteres nicht reformierbar ist. Aus einer Reform kann niemals ein tiefgreifender Neuanfang entstehen. Aber das ist nicht der einzige Grund. Wie wir heute wissen, war das Konstrukt EU nicht Wunsch der Europäer selbst, sondern entstand bereits zu Beginn der Phase II (WWII 1939 – 1945) des großen hundertjährigen Krieges aus einer vom “Deep / Dark State” orchestrierten Idee. Das Ziel beider Phasen (WWI 1914-1918 + WW II 1939-1945) war, Europa zu schwächen, um den Boden für eine vollständige Unterwerfung vorzubereiten.

Man stelle sich einen “Picador” eines spanischen Stierkampfes vor, dessen Aufgabe es ist, den Stier zu schwächen, damit Torero und Matador leichtes Spiel haben den Stier zu unterwerfen und zu töten. Nun, Europa ist in unserem Beispiel der Stier …

Aber nicht ganz Europa soll getötet werden. Die gute alte Dame Europa muss noch als Sprungbrett dienen, um von hier aus den Rest der Welt zu unterwerfen. Ihre Aufgabe für den lebenswichtigen Handel erfüllen, der maschinengleich die unlimitierte Produktion von Dollars rechtfertigt und dazu beiträgt, sie überhaupt zu erzeugen. Europa als Puffer zum Osten, in dem umfangreich militärische Truppen und Waffen im Namen der NATO stationiert werden, um schließlich loslegen zu können zum letzten Schlag auf den Osten, mit Russland als erstes Ziel.

Genau für diese Aufgabe wurde die europäische (Nicht-)Union geschaffen. Mit ihrem Dreh- und Angelpunkt in Brüssel, dominiert von einer – von niemandem gewählten, also nicht demokratisch legitimierten- Europäischen Kommission (EK), die ihren 28 Mitgliedsstaaten die meisten der ihnen auferlegten Regeln diktiert. Mitgliedstaaten mit- nicht zufällig neoliberalen, in einigen Fällen schon fast neofaschistischen- Regierungen. Durch Festhalten und sklavisches Befolgen des Brüsseler Diktats haben sich die von ihnen geführten Länder selbst ihrer Souveränität entledigt.

Verlust der Souveränität ist die Voraussetzung! Ein souveränes Land würde sich nicht den Schrecken eines Polizeistaates und der Militarisierung unterwerfen, wie sie für uns alle mittlerweile klar sichtbar vor der Tür stehen. Der Euro mit der Wall Street (Goldman Sachs – GS) und die Europäische Zentralbank (EZB) sind nur eine logische „Draufgabe“ zur gefälschten EU. Seriöse Wissenschaftler warnen inzwischen vor der fehlenden Nachhaltigkeit von EU und Euro und dass ein früher oder späteres Zusammenbrechen vorprogrammiert sei.

Sowohl EU als auch Euro sind ein komplexes Konstrukt, weitgehend manipuliert und vorangetragen von den wichtigsten Geheimdiensten des Dunklen Staates, wie CIA, NSA, Mosad, MI6 – in enger Zusammenarbeit mit anderen nationalen Geheimdiensten Europas. Daher ist die Schaffung eines vollständigen politischen und monetären Vasallen, namentlich der Europäischen Union und ihrer Währung, gleichermaßen betrügerisch wie ihre Leitwährung, der US-Dollar.

Es ist KEIN Zufall, dass das heutige westliche US-Dollar-basierte Geldsystem mit der Federal Reserve (FED) als Zentrum gerade zu Beginn der Phase I des Hundertjährigen Krieges, d.h. dem WWI, geschaffen wurde. Im Jahr 1910 organisierte der Rhode Island Senator Nelson Aldrich, der ein großes „Herz für Banker“ hatte, eine „Jagdreise” für fünf Top Wall Street (WS) Banker:

Um unerkannt zu bleiben, reisten sie in Verkleidung und mit dem Zug zur vor der Küste Georgias gelegenen Jekyll Island. Dort heckten sie in wenigen Tagen das Konzept der modernen FED aus, als “Mutter” eines künftigen, neuen dollarbasierten Weltwährungssystems. Dieses System reduziert sich mittlerweile auf das westliche Geldsystem.

Der Federal Reserve Act wurde im Dezember 1913 von Präsident Woodrow Wilson unterzeichnet. Auf seinem Sterbebett gelegen, im Jahre 1924, werden Wilson folgende Worte zugeschrieben: “Ich bin ein unglücklicher Mann. Ich habe mein Land unwissentlich ruiniert. Eine große industrielle Nation wird von ihrem Kreditsystem kontrolliert. Unser Kreditsystem ist zentralisiert. Das Wachstum der Nation und alle unsere Aktivitäten liegen in den Händen einiger Männer. Wir wurden zu einer der am übelsten regierten, eine der am meisten kontrollierten und dominierten Regierungen der zivilisierten Welt. Keine Regierung entsteht mehr durch freie Meinung, keine Regierung mehr durch Überzeugung und Abstimmung der Mehrheit, sondern Regierung entsteht durch Meinung und Zwang einer kleinen Gruppe dominanter Männern. ”

Die FED, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ – auch Zentralbank aller Zentralbanken genannt und Manipulator von Goldpreisen und Devisenbörsen) sowie die damit verbundene Dollar- Maschine sind allesamt in Privatbesitz.

Ganz oben auf der Besitzpyramide finden sich die Rothschild- und Rockefeller-Clans. Folglich passieren sämtliche internationalen Währungsgeschäfte zwingend immer eine Wallstreet-Bank, sei es in New York oder London.

Dieser Umstand ist der alleinige Grund, warum die US-Regierung, also Washington und ihre dunklen Hintermänner in der Lage sind, nach Belieben ökonomische und finanzielle “Sanktionen” zur Kontrolle derer, die sich nicht ihrem Diktat beugen, auszusprechen.

“Sanktionen” in Form von Handelssperren bei einem von Washington mit „Bann“ belegten Land und die Bestrafung eines jeden, der die Sanktionen missachtet, sowie die Beschlagnahmung ausländischer Vermögenswerte eines Landes, gelten vor jedem internationalen Gericht als absolut illegal. Allerdings existiert kein internationales Gericht, das nicht von diesem gefälschten Geldsystem gekauft wurde.

Gleichermaßen veranlasste genau dieses betrügerische Banken-Währungssystem die letzte künstlich geschaffene Wirtschaftskrise 2007/2008. So gelang es der Wallstreet eine weltweite Globalisierung der Banken zu etablieren, also ein de facto weltweit privatisiertes Bankensystem, unter dem immensen Druck von FED und Wallstreet. Dieses gilt umso mehr, als die Welthandelsorganisation (WTO) vor einigen Jahren für jeden neuen WTO- Mitgliedskandidaten die Deregulierung der Banken zur bindenden Pflicht machte.

Gibt es ein Entkommen aus diesem Sklavendasein, bevor die Falle endgültig zuschnappt? In der Theorie sieht die Lösung relativ einfach aus. Sie ist allerdings viel komplexer, denn wir sehen uns mit einer durch den “Dunklen/Tiefen Staat” der NWO gesteuerten Politik konfrontiert. Der für NWO synonym gebrauchte Begriff „Eine-Welt-Ordnung“ beschreibt treffender womit wir gezwungen sind, uns auseinanderzusetzen.

Nationen und Gesellschaften müssen anfangen, außerhalb der Matrix zu denken, wenn sie sich den Klauen derjenigen, die die NWO kontrollieren, entziehen wollen. – “De-Globalisierung und De- Dollarisierung” sind die Schlüsselworte!

Der erste Schritt wäre, in neuen Paradigmen zu denken und neue Denkmuster zu wagen. Griechenland hätte eine ausgezeichnete Chance gehabt, der ganzen Welt zu zeigen, wie man sich von diesen Blut saugenden Finanzgeiern befreien kann. Zu zeigen, dass es möglich ist, seine Souveränität wiederzuerlangen. Hélas, Griechenland tat es nicht. Wurde es dem Land nicht erlaubt? Ein riesiger, dunkler und mörderischer Vorschlaghammer schwebt weiter über dem Land.

“Lokale Produktion für lokale Märkte mit lokalem Geld und ein lokales, öffentliches Bankwesen zur Förderung der lokalen Wirtschaft”, so lautet der Zauberspruch.

In der Folge wäre der Handel zwischen regionalen Freunden, kulturell ähnlichen Ländern, “ähnlich- denkenden” Völkern und Nationen ein nächster Schritt sowie die Erkenntnis des beidseitig relativen Vorteils dieses Vorgehens. Der Handel würde wieder der ursprünglichen Bedeutung des Wortes gerecht: Als ein Austausch von Waren unter gleichwertigen Partnern bei dem, im Gegensatz zum aktuellen System, jede der beiden Handelsparteien Gewinner wäre.

Ein gutes, noch in den Kinderschuhen steckendes, aber viel versprechendes Beispiel, ist ALBA (spanisches Akronym für ‚Bolivarische Allianz für die Menschen in unserem Amerika‘, “alba” bedeutet auch so etwas wie “Dämmerung” auf Spanisch). Diese Allianz wurde von Venezuela und Kuba ins Leben gerufen und umfasst heute etwa 11 lateinamerikanische Länder, darunter Bolivien, Ecuador, Nicaragua und einige kleine karibische Nationen.

Das Konzept von ALBA könnte in vielen Teilen der Welt repliziert werden. ALBA ist ein modernes Tausch-System unter der Verwendung einer virtuellen Währung, dem „Sucre“. Der Wert der Währung wird aus dem Durchschnitt der Wirtschaftsleistung jedes einzelnen teilnehmenden Landes errechnet – plus den US-Dollar. Warum der US-Dollar? Der Finanzminister eines der Mitgliedsstaaten erklärte mir, dass die Integration des US-Dollars in den „Sucre“ als fixer (aber damit letztlich unmaßgeblicher) Wert dazu beitrage, einen massiven Boykott des aufkeimenden neuen Systems durch Washington zu vermeiden. Wir wollen hoffen, dass er Recht behält. ALBA muss mehr Kraft und neue Mitglieder gewinnen.

Noch vor einem halben Jahrhundert war diese Art von Handel “zwischen Nachbarn” üblich und OK. Er war sicher gerechter als das heutige WTO-geführte, globalisierte Handelssystem, in dem die “kleinen” – d.h. die Entwicklungsländer – immer zugunsten des dominierenden Westens verlieren. Der in den USA kreierte Ausdruck der “Win-Win-Situation” ist sicherlich für jeden Handel zwischen einem westlichen Industrieland und einem Entwicklungsland, das den Regeln der WTO folgt, richtig.

Der “win-winner” ist jedoch immer der Westen. Und trotzdem sind die meisten Entwicklungsländer darauf aus, sich dem “Verein” anzuschließen, aus Befürchtung bezüglich ihres Handels isoliert zu werden. Nun, ich bin mir da nicht so sicher. Es gibt durchaus Alternativen à la ALBA. Leider sind viele ihrer “leader” (sic) käuflich.

Diesem alten System entkommen zu können, scheint der heutigen Generation undenkbar. Sie wissen es nicht besser: Systematische Gehirnwäsche erzeugte die Überzeugung, dass „Globalisierung das Beste“ sei.

Mit einem GREXIT, lokalen Geld und einem neuen öffentlichen Bankensystem, losgelöst von der Wall Street und der Europäischen Zentralbank, wäre Griechenland, dessen Philosophen der Welt das Konzept der “Demokratie” bereits vor etwa 2.500 Jahren angeboten haben, bereits auf dem aufsteigenden Ast, würde sich erholen und hätte bald seine Stärke als souveräne, stolze Wirtschaftsmacht wiedererlangt.

Der Schlüssel ist ein lokales öffentliches Bankwesen. Schauen Sie sich die Bank von North Dakota an, ein staatliches, öffentlich-rechtliches Bankinstitut, das es geschafft hat, North Dakota aus der Krise von 2007/2008 herauszuhalten. Mit Ausnahme von Ellen Brown, Präsidentin des American Public Banking Institute, spricht jedoch kaum jemand über diese Erfolgsgeschichte.

Warum? – Weil die fatalen Konsequenzen aus dem FED-Wall-Street dominierten privaten Bankensystem immer offensichtlicher zu Tage treten. Dieses private Banksystem arbeitet NICHT für die Menschen oder für die Wirtschaft eines Landes. Es arbeitet ausschließlich für den eigenen Profit dieses (privaten) Bankensystems und damit für den Reichtum einiger weniger. – Und nicht zuletzt arbeitet es daran, das weltweite Finanzsystem zu beherrschen und damit die Bevölkerung zu versklaven, indem deren finanzielle Ressourcen und Existenzgrundlagen vollständig kontrolliert werden.

Deutsche Privatbanken haben, wie kürzlich vom deutschen Finanzminister bekannt gegeben, einen Gewinn von 1,34 Milliarden Euro aus dem griechischen Elend gezogen.

Diese Systemblockade gilt es zu brechen. – Aber wie soll das geschehen? Mit der täglichen Zunahme an Propaganda durch lügen-infizierte Medien, welche die Bevölkerung von Tag zu Tag mehr indoktrinieren und kontrollieren? – Bedenken Sie, freiwillig werden uns diese Blut triefenden Pranken nicht aus ihrem Geiselgriff entlassen, komme was wolle. Wir, die Menschen selbst, sind es, die sich durch friedliche, gewaltlose und gut überlegte Handlungen lösen und dem System entziehen müssen.

Das Konzept der De-Globalisierung erinnert an das Konzept der “Resistance Economy”. Wir müssen dieses Konzept der “Resistance Economy” mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln fördern. Indem wir darüber reden und schreiben, indem wir versuchen ein so breites Publikum wie möglich zu erreichen. Indem wir alternative Medien wie RT, Sputnik, TeleSur und andere auffordern, diese Idee zu vertreten und bekannt zu machen.

Aber das Wichtigste ist starkes und festes, immer und immerwährendes Fokussieren darauf, dass auch eine drastische, grundlegende Veränderung tatsächlich wirklich möglich ist

Licht kann leuchten und wird leuchten, wenn wir, die Menschen, es nur wollen. Es liegt in unserer Hand, die Dunkelheit, die die Welt regiert, hinwegzufegen und Veränderung zu erreichen.

Was wir brauchen ist Organisation und Solidarität.

Eine Solidaritätsinitiative kann Berge versetzen, sie kann das Schiff aus dem Schatten in die Sonne lenken und so das bewährte Spiel des Dunklen/Tiefen Staates des „divide et impera“ („teile und herrsche“) beenden und in Luft auflösen.

Alles ist möglich. Niemals aufgeben. Und Licht ist Frieden.

Peter König ist Ökonom und politischer Analyst. Als ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank beschäftigt er sich rund um den Globus intensiv mit Umwelt- und Wasserfragen. König ist Dozent an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Global Research, ICH, RT, Sputnik, PressTV, The 4th Media (china), TeleSur, The Vineyard of the Saker Blog und andere Internetseiten. Als Autor von „Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed“ – ein auf Fakten basierter Roman, greift er auf 30 Jahre Erfahrung bei der Weltbank zurück. „The World Order and Revolution – Essays from the Resistance“ stammen ebenfalls aus seiner Feder.

Hier der Link zum engl. Originalartikel

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

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