Mit Goethe gegen Lauterbach und Co.

Ein Kommentar von Dirk C. Fleck.

Es gibt bei mir in der Nähe ein kleines verrottetes Haus, das ich sehr liebe. Es ist unbewohnt und der Wildwuchs im Garten unterscheidet sich angenehm von den gestutzten Gärten der Nachbarschaft. An der Rückseite erhebt sich ein zerbrechlicher, feiner Balkon, als wollte er samt Haus in die Lüfte schweben. Das Anwesen scheint mit längst vergangenen Zeiten verbunden zu sein. Von Jahr zu Jahr wird es durchsichtiger, als zehre die Sehnsucht an ihm. Vorhin nun glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Drei Bauarbeiter hingen wie Parasiten an der Fassade, einer drosch mit seinem Hammer auf das filigrane Gelände des Balkons ein. Ich erschrak und im selben Moment brach dem Mann das Werkzeug. Der Hammerkopf trudelte in ein altes Siel und ward nicht mehr gesehen.

Es sind kleine Erlebnisse wie dieses, die mir zur Zeit den Tag retten. Denn das hysterische Corona-Geschrei der Massenmedien bleibt selbst für mich, der ich so gut es eben geht die Ohren vor ihm verschließe, nicht gänzlich unerhört. Und wie sehr sich die Politik von diesem Geschrei zu immer drastischeren Maßnahmen in der Plandemie drängen lässt, sieht man gerade am Sinneswandel des designierten Bundeskanzlers, der plötzlich der Impfpflicht das Wort redet, obwohl er sie noch vor drei Monaten entschieden abgelehnt hatte. Da ist es nur folgerichtig, dass er den Posten des Gesundheitsministers an den „Corona-Experten“ Karl Lauterbach vergeben will, der sich bisher durch nichts anderes ausgezeichnet hat, als durch eine unappetliche Panikmache. Zuletzt verstieg er sich in einer Talkshow sogar zu der Äußerung, dass sämtliche Ungeimpfte bis zum Frühjahr nächsten Jahres tot sein würden. Die Hamburger Morgenpost begrüßte die Wahl dieses Mannes mit den Worten: „Lauterbach fiel in der Corona-Pandemie als steter Mahner auf, der meistens jedoch mit seinen Prognosen Recht behielt.“

Anlässlich einer tags zuvor stattgefunden Großdemo gegen die hilflos und planlos angekündigten Maßnahmen zur Brechung der „fünften Welle“ stellte die Zeitung die Frage, warum sich immer noch so viele Menschen den abstrusen Verschwörungstheorien der „Querdenker“ anschließen würden. Tja, warum? Hat man nicht bereits genügend getan, um diese Unbelehrbaren aus dem gesellschaftlichen Verkehr zu ziehen? Hat man ihnen nicht den Zugang zu Restaurants, Cafés, Kinos, Discos verweigert? Ihnen gar die Benutzung öffentlicher Verkehrsmitteln verboten oder die Reisen mit der Bahn? Reicht das denn immer noch nicht?

Ein Freund schrieb mir vor einigen Tagen, dass er eigentlich vorgehabt hätte, nach Hamburg zu kommen, um an der Beerdigung eines gemeinsamen Bekannten teilzunehmen, der sich in einer depressiven Anwandlung mit einem Jagdgewehr in den Kopf geschossen hatte. Die Friedhofsverwaltung teilte ihm daraufhin folgendes mit: “Aufgrund der pandemischen Lage gilt 2G – dies bitte am Einlass mit entsprechenden Nachweis & Personal-Ausweis vorzeigen. Zusätzlich erfasst die Friedhofsverwaltung die Anwesenheit vorab in einer Liste mit Name, Impf-/Genesungsstatus, Adresse & Telefonnummer. Wir bitten daher bis 03. Dezember 2021 um Teilnahmebestätigung & Zusendung o. g. Informationen per Email an: ….“ Mein Freund ist umgeimpft. Die Beisetzung fand ohne ihn statt.

In einer Monitorsendung des WDR fand ich vor kurzem einen Kommentar, der sich endlich einmal abhob von den gleichlautenden Propagandastatements des Mainstreams. In ihm heißt es unter anderem:

„Der Maßnahmenkatalog der Regierung hat ein Klima der Angst, des Misstrauens und der Verzweiflung geschaffen. Zwangstest, Berufsverbot, Ausweisung. Zwangstest nicht nur für Beschäftigte im öffentlichen Dienst, sondern für alle Ansteckungsverdächtigen, und sei es mit polizeilicher Gewalt“.

Erstaunlich, oder? Nein, Freunde, so erstaunlich nun auch wieder nicht. Der Kommentar stammt von Klaus Bednarz (1942 – 2015) aus dem Jahre 1987, als in dieser Republik gegen die HIV-Positiven mobil gemacht wurde. Damals verstieg sich der CSU-Abgeordnete Horst Seehofer zu der Aussage: „Die Pflege der Patienten in teuren Krankenhäusern ist auf Dauer gar nicht zu finanzieren. Deshalb sollten diese Kranken in speziellen Heimen konzentriert werden.“

Gestern erhielt ich einen Anruf von einer Freundin, die es inzwischen ablehnt mich zu treffen, solange ich nicht geimpft bin. Sie berichtete, dass sie sich gerade habe boostern lassen, die Pandemie breite sich ja immer schneller aus. In den letzten Tagen seien allein in ihrem Bekanntenkreis drei Leute an Corona erkrankt. Auf meine Frage, ob diese denn nicht geimpft gewesen seien, antwortete sie: „ Ja natürlich.“ Als sie den Widerspruch bemerkte, fügte sie hinzu: „Aber der Krankheitsverlauf ist bei Geimpften sehr viel milder als bei Ungeimpften!“ Na wenn das so ist, dann boostert mal schön weiter. Schauen wir mal, wie lange euer Immunsystem das in dem Bemühen, „vor die Welle zu kommen“ (Salzburger Nachrichten) noch aushält.

Lassen Sie mich zum Schluss Rudolf Steiner zitieren, auch wenn das bei einigen von Ihnen sicher auf Unbehagen stößt. Steiner (1861 – 1925) begründete die Anthroposophie und entwickelte eigene Konzepte für verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, darunter die Anthroposophische Architektur, die Waldorfpädagogik, die anthroposophische Medizin, die biologisch-dynamische Landwirtschaft und die Eurythmie. Er schrieb:

„Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer «gesunden Anschauung» heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, daß dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist. – So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenübertreten. Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist- und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die andern, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Impfstoff suchen, der den Körper «gesund» macht, das heißt so macht, daß dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern «gesund» redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren. Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.“

Es liegt nun an uns, die Orientierung nicht zu verlieren. Mit einem Rat von Goethe im Gepäck wird uns das auch gelingen:

„Wenn ich Allleine träume, ist es nur ein Traum. Wenn wir gemeinsam träumen, ist es der Anfang der Wirklichkeit“.

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Dirk C. Fleck ist ein deutscher Journalist und Buchautor. Er wurde zweimal mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet. Sein Roman “Go! Die Ökodiktatur” ist eine beklemmend dystoptische Zukunftsvision.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:  Goethe in der Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787 Bild ist gemeinfrei.

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Kommentare (10)

10 Kommentare zu: “Mit Goethe gegen Lauterbach und Co.

  1. Glück lässt sich nicht per Befehl erzeugen, ebensowenig Heiterkeit, Liebe, Hass. Und das Gesundbleiben der Freundin/Bekannten von Herrn Fleck ebensowenig. Derzeit hat das Ungeschädigtweiterleben was mit Lese- und Analyse-Bemühungen zu tun, mit dem logischen Einordnenkönnen von Fakten und Zahlen.

    Ob die Dame ungewollt früher versterben wird oder nur lässliche Schädigung erleidet, ist reiner Zufall.
    Das Problem jedoch ist die unvermeidlich kommende Zwangsimpfung. Weil es keine Ungeimpften-Kontrollgruppe mehr geben darf, den Massenmord anzuprangern, juristisch gerichtsfest zu machen. Und "anhaun" funktioniert auch nicht, weil Reiseerlaubnisse nur nach Vorlage der Impfdokumente erfolgen werden.
    Hatte der Poet Helmut Kohl 1989 nicht erwähnt, dass die "blühenden Landschaften" nur per Impfung zugänglich seien. O.K.: Fällt unter Freiheit der Kunst

  2. _Box sagt:

    Herr Fleck, ich weiß nicht ob ihre Freundin generell alternative Sichtweisen ablehnt oder doch dafür zuganglich wäre. Vlt. ist das was:

    Pflege für Aufklärung: Chef der Intensiv Murnau sagt seine Meinung zur C-Impfung und wird suspendiert. So funktioniert Impf-Diktatur dieser Bundesregierung und ihrer faschistoiden Minister (Videogespräch vom 6. Dezember mit Wolfram Popp dem Leiter der Intensivstation der Unfallklinik Murnau (Bayern), Länge rund 15 Minuten) Anmerkung Stefan Korinth: Ein interessantes Interview mit einem Arzt, der transparent informiert sowie ruhig und differenziert argumentiert. Er spricht sich gegen die Impfpflicht aus und kritisiert Karl Lauterbach. Ein Drittel der Covid-Patienten seiner Klinik sind geimpft. Zudem habe die Zahl der kardiologischen und neurologischen Erkrankungen laut Popp bayernweit seit Beginn der Massenimpfung um etwa 25 Prozent zugenommen.

    https://pflegefueraufklaerung.de/chef-der-intensiv-murnau-sagt-seine-meinung-zur-c-impfung-und-wird-suspendiert-so-funktioniert-impf-diktatur-dieser-bundesregierung-und-ihrer-faschistoiden-minister/

    Clemens Heni: Das virologisch begründete Ende der Impf-Apartheid – Bahnbrechende Studie aus den USA (CDC und Justizministerium) zeigt: Geimpfte sind exakt so stark und so lange ansteckend wie Ungeimpfte – Auszug: „Ein großes Team von Forscher*innen des Centers for Disease Control and Prevention (CDD) sowie dem amerikanischen Justizministerium hat in einer Studie in einem texanischen Gefängnis herausgefunden, dass geimpfte Insassen exakt so lange und so stark infektiös waren wie ungeimpfte Gefängnisinsassen. (…) Es geht um einen Corona-Ausbruch in einem Gefängnis in Texas im Juli 2021. in den folgenden Wochen wurden von einer ausgewählten Gruppe von Insassen regelmäßige Abstriche sowie Tests gemacht. Das Resultat ist: Es gibt keinen Unterschied zwischen den geimpften und nicht-geimpften Insassen. (…) Diese Gentherapie bringt keine klinische und keine sterile Immunität. Wer das immer noch nicht verstanden hat, will es aus bösen Absichten heraus nicht hören.“

    https://www.clemensheni.net/das-virologisch-begruendete-ende-der-impf-apartheid-bahnbrechende-studie-aus-den-usa-cdc-und-justizministerium-zeigt-geimpfte-sind-exakt-so-stark-und-so-lange-ansteckend-wie-ungeimpfte/

    Ist aus den Empfehlungen bei multipolar.

  3. Wie Rentner 700 Euro netto pro Monat sparen könnten und dem Coronaregime entkommen könnten:

    Rentner könnten eine kleine Holzhütte in Mittelafrika für 10.000 Euro kaufen. Diese Hütte könnten sie in 2 Jahren abbezahlen und in allen weiteren Jahren rund 500 Euro Miete sparen. Zudem könnten sie neben der Hütte Obst und Gemüse anbauen und könnten dadurch rund 200 Euro Ausgaben für Lebensmittel sparen. Wenn man es schafft aus der teuren deutschen Krankenkasse legal herauszukommen (z.B. indem man eine billige, anerkannte ausländische Krankenversicherung eintritt), dann könnte man weiteres Geld sparen.

    In Mittelafrika gibt es das ganze Jahr über sommerliches Wetter. In der Nähe der Küste ist es auch nicht zu heiß und man kann dann im Meer auch baden. Strom kann man mittels Solarzellen oder mittels eines Generators generieren. Trinkwasser kann man an jedem Hügel mittels quer gelegter halber Plastikrohre oder mittels einer Regenrinne und einer Regentonne einsammeln und vor dem Genuss abkochen. Kochen tut man über dem Feuer. In Mittelafrika gibt es riesige unbewohnte Gegenden, wo noch viel Platz ist. Jüngere, arbeitsfähige Deutsche könnten ebenfalls dort hin ziehen und dort Hütten bauen. Solche Hütten könnte man auch an europäische Billigurlauber vermieten, sofern in der Nähe ein Flughafen ist. Auch Deutsche, die im Homeoffice arbeiten, könnten dorthin ziehen. Deutsche mit etwas Geld könnten dort auch Firmen und Fabriken kaufen oder aufbauen, sodass dort mehr Deutsche Arbeit finden können.

  4. Ursprung sagt:

    Bemerkenswert von C. Fleck, was er von Steiner und Goethe so ausgraebt, das derzeitige Organisierte Verbrechen mit dem Coronabetrug in einen schluessigen Kontext zu bringen.

  5. Meinenstein sagt:

    Vielen Dank Herr Fleck,
    für die Einblicke, die Sie uns gewähren!

    Die Welt da Draußen gleicht immer mehr dem Set einer Filmkulisse.
    Scheinbar jeder macht mit und übernimmt gefügig die Position in der zu inszenierenden Szenerie.

    ** kaum Jemand mehr da
    dem Mensch sich mit seiner Lebensfreude anvertrauen kann
    alle als Statisten einfach zu beshäftigt **

    Vorsicht! hier können Sie nicht rein, hier wird gerade 2G+ geprobt!
    Wo bleibt denn die Maske!?
    . .und der Kameramann geht bitte nochmal auf die Szene mit der Reichstagstreppe . .
    . .und sagt der Antifa, sie soll nächste Mal noch mehr Randale machen,
    sonst schläft uns der Zuschauer noch am Bildschirm ein . . .das kann doch nicht so schwer sein . .
    . . die Toten und Nebenwirkung schneiden wir einfach raus . .
    . . ist der Umbau der Schulen und Kindergärten fertig, wir brauchen unbedingt mehr Absperrungen und Kontaktverbote . .
    klebt doch die Abstandslinien bitte überall hin, okay . .
    . . .und löscht doch mal bitte diese nervigen Kommentarfunktionen, wir könne hier Ratschläge von Aussen gerade wirklich nicht gebrauchen . . .

    Ruhe jetzt (!), wir spritzen gerade . . .

    Ey Moment mal
    wieso geht hier gerade das Licht aus

    Bleiben Sie stark!

    :-)

  6. Beweis, dass Geimpfte keinen milderen Verlauf haben:

    In Großbritannien sind 80% aller sog. offiziellen* Coronatoten geimpft, was beweist, dass Geimpfte keinen milderen Verlauf haben. Und wenn sie keinen milderen Verlauf haben, dann sind sie auch nicht weniger symptomatisch, d.h. nicht weniger ansteckend. Zum gleichen Ergebnis kommt eine Studie der englischen Gesundheitsbehörde und eine neuere Studie der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC. (In Deutschland hingegen stimmen leider die Statistiken überhaupt nicht)

    *: d.h. selbst laut der englischen Gesundheitsbehörde, d.h. mindestens

    • Rudolph sagt:

      Die geimpften Coronatoten sind aber doch bestimmt milder verstorben. ;-)

    • Die Überschrift meines obigen Kommentars müsste eigentlich heißen:

      Beweis, dass die Ungeimpften nicht infektiöser/ansteckender sind.

      Mit dem obigen kurzen Beweis kann man viele aufklären. Denn mehr können oder wollen viele leider nicht verstehen. Wichtig ist auch, dass dieser Beweise auf offiziellen Mainstream-Daten basiert. Denn alternativen Experten und Quellen trauen die meisten Anhänger der Mainstreammedien ohnehin leider nicht, sodass man sie oft nur mit offiziellen Daten überzeugen kann.

      Schlussfolgerungen aus dem obigen Beweis:

      1. Die Impfung bringt nichts außer Risiken.
      2. Die 2G-Regel ist verfassungswidrig.

      Quellen:

      1. Nachweis für die Daten der englischen Gesundheitsbehörde bei Reitschuster im Artikel "Wirksamkeit der Impfung: Unglaubliche Zahlen aus England" vom 25.11.2021

      32 Report 24: CDC-Studie: Geimpfte nicht weniger ansteckend als Ungeimpften vom 25.11.2021

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