Gedankenknoten – Religionsphilosophie 02 | Von Bernd Lukoschik

Gedankenknoten sind kleine Texte, die philosophische Probleme erörtern, Fragestellungen aufwerfen und den Leser ins Grübeln bringen. Vom Altertum bis zur Moderne werden Begriffe besprochen, die zum Hinterfragen anregen und das philosophische Problematisieren schulen.

Das Thema heute: Religionsphilosophie

Die Willensfreiheit – Gottes Werk oder nicht? Die Paradoxie der Allmacht

Geht man davon aus, dass der allmächtige Gott alles erschaffen oder bewirken kann, nur in sich Widersprüchliches, also logisch Unmögliches nicht – was aber nach der Meinung der meisten Theologen nichts von seiner Allmacht nähme –, dann ergibt sich folgende Paradoxie der Allmacht:

Kann ein allmächtiges Wesen Dinge schaffen, auf die es nicht bestimmend einwirken kann? Also zum Beispiel Menschen mit einem freien Willen?

Es liegt eine Paradoxie vor, denn diese Frage ist nicht eindeutig mit Ja oder Nein beantwortbar bzw. sowohl mit Ja als auch mit Nein.

Mit Nein: Der Ausdruck „Dinge, die ein allmächtiges Wesen nicht bestimmen kann“ ist in sich widersprüchlich, weshalb es logisch unmöglich ist, derartige Dinge zu schaffen. Auch ein allmächtiges Wesen kann solche Dinge nicht schaffen. Was aber nicht seine Allmacht beeinträchtigen würde, denn, wie zu Anfang festgestellt, logisch Unmögliches nicht schaffen zu können nimmt nichts von seiner Allmacht.

Mit Ja: Wenn ein allmächtiges Wesen anderen Wesen die Fähigkeit verleiht, Entscheidungen zu treffen, auf die das allmächtige Wesen keinen Einfluss nehmen kann, dann wäre eine Einflussnahme auf deren Entscheidungen eine Einflussnahme auf Dinge, die durch das allmächtige Wesen jeder Einflussnahme enthoben sind – was logisch unmöglich ist. Also kann ein allmächtiges Wesen – das ja nichts von seiner Allmacht verliert, wenn es logisch Unmögliches nicht schaffen kann – Dinge schaffen, die es nicht beeinflussen kann.

Der australische Philosoph John Leslie Mackie stellt mit diesem Nachweis der Paradoxie fest, dass nicht eindeutig beantwortet werden kann, ob nun ein allmächtiger Gott der Schöpfer der Willensfreiheit ist oder nicht.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Anastasios71 / shutterstock

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Kommentare (18)

18 Kommentare zu: “Gedankenknoten – Religionsphilosophie 02 | Von Bernd Lukoschik

  1. Nevyn sagt:

    @ Carsten Leimert
    Danke für Ihre Antwort. Wir erleben überall Konvergenz- oder Divergenz-Effekte. Die Mathematik kommt damit gut zurecht, weil sie sich auf höhere Abstraktionsebenen begeben kann.
    Unsere Sinneswahrnehmung und damit Erfahrungswelt funktioniert nur in der Begrenzung, das ist auch überhaupt kein Problem, solange einem dabei bewusst bleibt, dass man die Einheit in Stücke schneidet und damit immer einen Teil der Wirklichkeit ausgrenzt. Der Verstand ist ein Schwert. Aber das Bewusstsein den Menschen kann die Wahrheit dahinter erfahren, nämlich, dass alles Endliche ins Unendliche übergeht, wie Sie vollkommen richtig bemerkten.
    Das Bewusstsein kann sich über das ganze All ausdehnen oder im reinen Sein kollabieren, was letztlich ein- und dasselbe ist. Nur gibt es dann dafür keine Worte, weil die ja immer aus der sinnlichen Erfahrung entspringen. Man nennt es dann "Gott von Angesicht schauen" oder so, aber was sagt das schon dem, der damit keine Erfahrung verbinden kann?

    Man nähert sich diesem Phänomen, indem man Sprachen erfindet, die besser an solche Probleme angepasst sind. Die Mathematik ist eine solche Sprache, die phantastisch an die Probleme der Physik angepasst wurde.
    Die ganze Elektrodynamik kann man mit vier Differentialgleichungen "erschlagen". Das passt auf ein halbes Blatt Papier. Versuchen Sie mal, das in Worte zu fassen, sie könnten eine ganze Bibliothek schreiben und es würde nicht gelingen.

    Ich sage manchmal mit einem Augenzwinkern, Gott sei ein Kreis mit unendlich großem Durchmesser, dessen Mittelpunkt sich überall befinde. Weil doch gern mal gefragt wird, wie man sich das vorstellen soll.
    Es gibt Symbolsysteme, also Sprachen, die noch besser an die Bedürfnisse der Arbeit mit Bewusstseinsfeldern angepasst sind. Auch sie bleiben mentale Konstrukte, die notwendigerweise immer einen Teil der Wirklichkeit ausblenden.

    Sobald ich etwas benenne, was es bedeuten soll, bestimme ich ja auch immer, was es NICHT bedeuten soll. So funktioniert Denken. Computer, die das am konsequentesten machen, brauchen immer NULLEN und EINSEN.
    Und die Matrix muss nicht erschaffen werden, wir leben schon in ihr und bauen sie nur nach.
    Die ganze Welt wird so konstruiert.
    Die musivischen Pflaster der Freimaurer zeigen nichts anderes.
    Parzivals Elsterngleichnis beschreibt es.
    Odyssee im Weltraum geht zu Iapepus, der auch ein Symbol dafür ist.
    Ohne Polarität keine Welt der Erfahrung und doch ist Welt nicht alles.
    Einen angenehmen Tag wünscht Nevyn

    • Nevyn sagt:

      Der Saturn-Mond heißt natürlich Iapetus. Aber wahrscheinlich hätte das sowieso niemand gemerkt. :)

    • How - Lennon sagt:

      "Ich sage manchmal mit einem Augenzwinkern, Gott sei ein Kreis mit unendlich großem Durchmesser…"

      …eine KUGEL mit unendlich großem Durchmesser 😉

    • @ Nevyn

      Ihre Vergleiche sind schön. Ich wollte Ihnen noch sagen, dass ich physikalische Beweise für die Existenz eines Multiversums finden konnte, wonach es alles, was möglich ist, irgendwo geben muss. Wenn Sie mir eine Emailadresse hinterlassen, dann könnte ich Ihnen diese laienverständlichen Beweise zuschicken. Überlegen Sie, was es alles geben muss, wenn es alles gibt, was möglich ist (einschließlich Götter, ein Leben nach dem Tod)! Ein verlockendes Weltbild, oder?

  2. Allmächtiges Wesen = Paradoxon?

    Ein allmächtiges Wesen ist möglicherweise letztendlich aus denselben Gründen nicht möglich, aus denen man „Unendlich“ auch nicht als Zahl definieren kann. Ein solches Wesen wäre hinsichtlich seiner Fähigkeiten nicht definierbar, da seine Fähigkeiten sogar hinsichtlich der Art der Fähigkeiten unendlich wären. Auch wenn dieses Wesen gigantisch mächtig wäre, dann würde sich immer noch etwas finden, was es nicht könnte, aber aufgrund seiner Allmacht können müsste, sodass man die Definition Gottes erweitern müsste. Analog hierzu: auch zu der größten Zahl, die man sich ausdenkt, gäbe es eine Zahl, die größer ist. Jede real existierende (nicht virtuelle), konkrete Zahl ist daher kleiner als Unendlich. Man kann daher Unendlich nicht als konkrete, bestimmte Zahl darstellen. Andererseits gibt es Zahlen mit unendlich vielen Nachkommastellen. Vertauscht man Vorkommazahl und Nachkommazahl, so erhielte man aufgrund dieser Zahlen lauter unendlich große Zahlen.

    • Nevyn sagt:

      Ein Pfarrer sagt zu einem kleinen Mädchen: "Wenn du mir sagen kannst wo Gott ist, bekommst du eine Apfelsine."
      Darauf das Mädchen: "Herr Pfarrer, wenn sie mir sagen können, wo er NICHT ist, bekommen sie von mir zwei."
      (frei nach Thorwald Dethlefsen)

      Die rationalen Zahlen liegen auf dem Zahlenstrahl unendlich dicht. Das lässt sich ganz einfach beweisen: Man nehme an, es gebe zwei rationale Zahlen a und b, zwischen denen noch „Platz“ wäre, dann ließe sich nach der Formel (a+b)/2 eine neue rationale Zahl konstruieren, die zwischen beiden liegt.
      Nun gibt es aber auch noch die irrationalen Zahlen, auch davon gibt es unendlich viele und auch die liegen unendlich dicht auf dem selben Zahlenstrahl. Nur, wenn der schon voll ist, wo liegen die dann eigentlich?

    • How - Lennon sagt:

      @Nevyn
      "Voll" ist der falsche Begriff dafür. Die Materie/der Raum teilt sich unendlich auf, die einzelnen Teile wiederum usw.

    • @ Nevyn

      Danke für die beiden schönen Beispiele.

      Man könnte analog dazu sogar (scheinbeweislich) behaupten, dass die Teilmenge T der rationalen Zahlen, die alle Zahlen, die lediglich endlich viele Nachkommastellen besitzen (d.h. keine endlosen, periodischen Nachkommazahlen besitzen), enthält, unendlich dicht ist, weil man den Abstand zwischen einer Zahl und einer „benachbarten“ Zahl gegen Null gehen lassen kann. Trotzdem ist noch Platz dazwischen für die rationalen Zahlen, die endlose, periodische Nachkommazahlen besitzen, d.h. die unendlich viele Nachkommastellen besitzen.

      Der von ihnen skizzierte Widerspruch (dass die rationalen Zahlen unendlich dicht sind, obwohl es dazwischen noch die irrationalen Zahlen gibt) ist allerdings nur ein scheinbarer Widerspruch, weil die rationalen Zahlen im Unendlichen in die reellen Zahlen (genauer in die irrationalen Zahlen) übergehen. Um sich dies klarzumachen, versucht man einmal zu einer beliebigen rationalen Zahl r die nächstgrößere oder nächstkleinere Zahl z zu finden und nähert sich ihr durch eine Reihe von Dezimalzahlen (mit unendlich vielen Nachkommastellen) an. Lässt man den Abstand zwischen r und z unendlich klein werden, dann wächst die Anzahl der Nachkommastellen von z und geht gegen unendlich. Wäre die Anzahl unendlich groß und wäre sie aperiodisch, so würde aber eine irrationale Zahl vorliegen. Somit gehen die rationalen Zahlen im Unendlichen in die irrationalen Zahlen über.
      (Den unmittelbaren Nachbarn z wird man natürlich nie finden, er ist unbestimmt/nicht bestimmbar. Genauso wie die größte Zahl namens Unendlich)
      Und grundsätzlich sind mathematische Beweise immer auch lückenhaft, weil die Mathematik den Begriff der Unendlichkeit enthält und damit per se „offen“/“lückenhaft“ ist.

  3. apolut1517 sagt:

    Lieber Herr Lukoschik,

    es gibt keine "Paradoxie der Allmacht", jedenfalls nach den Berichten und Offenbarungen der christlichen Bibel gibt es sie nicht.

    Wenn christliche Sekundärliteratur, christliche Theologen, (Religions-)Philosophen etwas anderes behaupten (wollen) – aus welchen Gründen auch immer – dann sollten sie ausdrücklick kennzeichnen, dass sie den Boden der christlichen Bibel verlassen (wollen).

    Gottes Allmacht ist nach der Überlieferung aller christlichen Bibelübersetzungen ein sog. eschatologische Allmacht – ein Allmacht, die noch nicht IST, sondern SEIN WIRD, wenn Jesus Christus wiederkommt und die Toten auferweckt (vgl. i.ü. in islamischer Eschatologie die Berichte zu Jesus/Isa ibn Maryam und Daddschal).

    Beste Grüße!

  4. Es fällt wohl sehr schwer sich vorzustellen, daß Gott ( Göttin ) wirklich allmächtig ist und wir keine Willensfreiheit haben, es aber nicht wissen. Wenn es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig gibt, steht auch schon fest, wie wir handeln werden. Die All Macht Gottes ist für uns beschränkte Menschen nicht zu verstehen, können wir an allem was da ist erkennen. Wir pfuschen nur naiv in der wunderbaren Schöpfung herum.
    Wir sollten auch die Vorstellung von einem nur guten, weichgespülten Gott verlieren.

    • Nevyn sagt:

      Meister Echkart sagte mal, alles was man über Gott sagen könne, das sei Gott NICHT.
      Aber alles, was ein Mensch über Gott sagen zu können glaubt, sagt schon sehr viel, nämlich über ihn selbst.

      Die Juden sind da weiser. Jeder Name und jedes Bild erzeugt eine Identität und damit eine Aufspaltung der Einheit. Darum umschreiben sie nur, was sich nicht aussprechen oder darstellen lässt. Sie schweigen also zumindest indirekt.

      Lustig finde ich auch die kindische Diskussion, ob Gott nun männlich oder weiblich wäre. Hier tobt sich der Zeitgeist mal wieder richtig aus. Vielleicht hat er ja auch eines der 58 anderen Geschlechter?

      Ist er nun allmächtig oder ohnmächtig?

      Alle diese polaren Fragen lassen sich in einem Satz beantworten: Sowohl als auch und nichts von alldem.

  5. Nevyn sagt:

    Der einzig angemessene Umgang mit dem Thema Gott wäre für einen wahren Philosophen Schweigen.
    Aber die gibt es heute kaum noch, nur Sophisten, plappernde Kinder mit einem Ego wie ein Heißluftballon.
    "Hätte er geschwiegen, wäre er ein Philosoph geblieben."

  6. Vorherige Allmacht versus spätere Allmacht:

    Dank seiner Allmacht schafft ein Gott es, etwas (z.B. einen freien Willen) zu kreieren, was fortan immun gegen seine Allmacht ist und was er fortan nicht beeinflussen kann. Dass er später den allgemeinen Willen nicht beeinflussen kann, spricht nur nach dem ersten Anschein gegen seine Allmacht (sog. scheinbares Paradoxon). Da der freie Wille selbst mit gleichsam unendlicher Macht erschaffen worden ist, stellt es keinen Widerspruch dar, dass er später nicht mit ebenfalls („lediglich“) unendlicher Macht beeinflusst werden kann. Ein Widerspruch würde es nur dann darstellen, wenn der freie Wille mit endlicher Macht erschaffen worden wäre, aber später nicht mehr mit unendlicher Macht beeinflussbar wäre. Dessen ungeachtet ist das Unendliche unbestimmt und entzieht sich daher Gesetzmäßigkeiten und Logik.

    Andere Betrachtungsweise: Wenn ein Gott etwas kreiert, worauf er später keinen Einfluss mehr hat, dann verzichtet er insoweit später auf seine Allmacht. Er ist dann später insoweit nicht mehr allmächtig. Dass ein Gott einen Teil seiner Allmacht aufgibt, muss aber möglich sein. Es liegt auch hiernach daher nur ein scheinbares Paradoxon vor.

    Übrigens sind auch rein mathematische Beweise nicht zu 100% sicher, da die Mathematik unendlich extrapolierbar ist und den Begriff der Unendlichkeit enthält und damit offen ist und eine unendlich große Lücke (und dementsprechend viel Unsicherheit) enthält. Meinen Multiversumsbeweis habe ich daher mit juristischer Sicherheit und nicht mit (vermeintlich) hundertprozentiger, mathematischer Sicherheit bewiesen, da es letztere ohnehin nicht gibt.

    • Ursprung sagt:

      Die Sprachkommunikation, der wir uns alle hier nur bedienen koennen, ist ja der Rahmen, in dem wir bleiben (muessen).
      Logische Schluessigkeit ist hier also auf begrenzte Moeglichkeiten der Sprache limitiert. Die basiert auf definitorischen Begriffen.
      Doch da faengt alles an zu zerfliessen, denn Sprache arbeitet mit Allegorien. Die Welt kann mit Sprache nur allegorisch, als Kulisse dargestellt werden. Also nicht wie logisches Faktum.
      Das wirft alles ueber den Haufen, was wir hirnlich per Sprache kognitiv tun, interpretieren, glauben oder kommunizieren. Fuer jeden, ob Baum, Mensch, Katze, Wurm ist immer nur ein Gefuehl etwas Kongruentes, egal ob in einem "Zentrum" oder in seinem "Saft". Kein sprachlich gebildeter Sch…. von was oder von einem Individuum kann letztlich als zutreffend erkannt werden. Es bleibt nur glauben/nicht glauben.
      Was Gefuehl, nicht Kognition ist. Heisst, egal wie gross unser Kopp mit oder ohne Chips sein mag, wir muessen immer, wie Wuermer, unserem Gefuehl (und nicht etwa einem fremdem!) nachkriechen.
      Das genau ist der Grund, weshalb der Wurm des WEF, Schwab, auch uns zu gehorsam kriechenden Wuermern ohne Gott (Wuerde) verwandeln moechte.

  7. sandra beimer sagt:

    Vollkommnen unwichtige Frage, die schon damals ein Ablenkmanöver für die Bevölkerung war um (a) die Herrschenden, die Macht aus der öffentlichen Wahnehmung verschwinden zu lassen (b) die Massaker (zb später Völkermord in Südamerika, Hexenverbrennung) zu rechtfertigen und (c) die Verantwortung für das Leid auf die Opfer zu verschieben.

    • sandra beimer sagt:

      Um das nicht ganz so roh dastehen zu lassen ..die Leute die diese Diskurse aufgebracht haben waren alles Religionsfanatiker, die jederzeit bereit waren Vernunft und Logik zu beugen um ihren absoluten herrschaftanspruch zu untermauern. Auch Platon (wenn man das was von der Kirche als Platon überliefert wurde hernimmt) ist nur ein schlecht verstandener Abklatsch Fernöstlicher Philosophie. Kein Wunder, dass der Westen ein Schlachthaus war und dann auch durch alle Zeiten blieb.

  8. Fass sagt:

    nach Fremddefinition bin ich wohl doch vergleichbar dem Eichhörnchen – …
    Die Frage stellt sich nicht, da es kein allmächtiges Wesen gibt. Hätte es jemals eines gegeben fehlte ihm das Gegenüber und es wäre augenblicklich aus Angst oder mindestens Langeweile baldmöglichst wieder eingegangen. Allein schon die Annahme ist also falsch, kann also nur zufällig zu Richtigem führen.

    • Fass sagt:

      obiges ist die Antwort auf die gestellte Frage: „Kann ein allmächtiges Wesen Dinge schaffen, die es nicht beeinflussen kann?“

      Falls kein allmächtiges Wesen gemeint ist, sondern ein allmächtiges Gesetz hat es kein Interesse an den Auswirkungen und der Mensch kann die Umgebungsparameter für sein Dasein maximal gut erforschen, ist aber dem allmächtigen Gesetz zu keinerlei Rechenschaft verpflichtet.
      (Fühlte mich genötigt zu konkretisieren.)

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