Für Selenskijs Wahn sterben täglich 500 seiner Soldaten | Von Rainer Rupp

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Es wird vielfach behauptet, dass der Westen von Anfang an ziemlich ratlos war und keine kohärente Strategie für die Situation in der Ukraine gehabt habe. Das stimmt nicht. Denn wenn man die Entwicklung in der Ukraine analysiert, kann man dahinter sehr wohl eine längerfristige Strategie des Westens erkennen, die die typischen US-Handlungsmuster zur Destabilisierung fremder Länder und für den Umsturz von Regierungen aufweist, wobei diesmal die russische Regierung das Ziel war.

Aber das ursprüngliche US/NATO-Kalkül ist nicht aufgegangen. Auf Grund der tatsächlichen Entwicklungen in der Ukraine hat sich daher im Westen zunehmend Ratlosigkeit breitmacht.

Noch vor vier Monaten war man in den politischen Führungsspitzen in Washington, in London, in Brüssel und auch bei der neuen Ampel-Koalition der Bundesregierung und ihren Beratern in Berlin mit ziemlicher Zuversicht davon ausgegangen, dass die Russen in der Ukraine militärisch überfordern und zugleich unter dem Druck der umfassendsten und schlimmsten Wirtschafts- und Finanzsanktionen seit Ende des Zweiten Weltkriegs zusammenbrechen würden. In dem so entstehenden gesellschaftlichen Chaos würde dann das ungeliebte “Putin-Regime” von der desillusionierten russischen Bevölkerung hinweggefegt.

Aber die westlichen Kriegsherren haben zu kurz gedacht. Die Entwicklung war komplett andersherum als geplant. Nach einer anfänglich starken Startposition der Ukraine mit dem gelungenen Maidan-Putsch im Jahr 2014 steht seit Beginn der russischen Militäroperation zur Demilitarisierung und dringend notwendigen Entnazifizierung der Ukraine heute der gesamte Westen ziemlich hilflos da.

Es sind die westlichen Regierungen, die heute ökonomisch und militärisch überfordert sind, und das nicht nur wegen der russischen Operation in der Ukraine. Die galoppierende Inflation, die Energieknappheit, prekäre Versorgungen mit Dünge- und Nahrungsmitteln, Lieferengpässe in fast allen anderen Rohstoff- und Halbwaren-Bereichen sowie starke Anzeichen für einen neuen Börsen-Crash und das Platzen der gigantischen Finanzblase im Westen sind zum großen Teil selbst verursacht, auch wenn jetzt die Schuld für alles auf “Putin” abgewälzt wird.

Derweil wächst in der westlichen Gesellschaft angesichts der selbstzerstörerischen Außen- und Wirtschaftspolitik und der nicht selten infantilen Inkompetenz der eigenen Regierungen die Unruhe. Diese müssen sich zunehmend Sorgen um die Stabilität in ihren eigenen Ländern machen, während in Russland die Wirtschaft wieder wächst, die Inflation rapide fällt und der Rubel zu einer der stärksten Währungen der Welt geworden ist.

Mit ihren außerordentlich schweren Wirtschaftssanktionen hatten die Regierungen der westlichen Un-Wertegemeinschaft gehofft, dass die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zusammenbrechen würde. Die Russen selbst waren vor drei Monaten in ihren Prognosen noch von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 7,5 Prozent ausgegangen. Da inzwischen die russische Wirtschaft wieder zu brummen angefangen hat, geht man in Moskau für das ganze Jahr 2022 nur noch von einem Rückgang des Wirtschaftswachstums von drei bis vier Prozent aus.

Und was das US/NATO-Ziel der Destabilisierung der russischen Gesellschaft betrifft, so liegen sie auch diesbezüglich total daneben. Präsident Putins Rückhalt in der Bevölkerung ist einmalig stark. Die Zustimmung zur Politik des Kremls liegt je nach Umfrage bei plus/minus 80 Prozent. Man vergleiche dieses Ergebnis mit dem der politischen Knalltüten im Westen.

Zurück im Jahr 2014, als die USA und ihre europäischen Vasallen mithilfe faschistischer Gewaltextremisten beim blutigen Maidan-Putsch die bisher neutrale Ukraine übernahmen und politisch, militärisch und wirtschaftlich quasi in die NATO annektiert hatten, sah der vereinte Westen in der Ukraine ein außerordentlich effektives Druckmittel gegen Russland. Ein US-Kommentator benutzte damals folgendes Bild:

“Wir haben jetzt jederzeit die Möglichkeit, direkt vor der russischen Haustür ein großes Feuer zu entfachen oder es auch wieder zu löschen, je nachdem, wie sich Russland uns gegenüber verhält, in Europa oder im Rest der Welt.”

Von dem bedeutenden strategischen Zugewinn in der Ukraine erhofften sich die Eliten in den USA und Europa, Russland wieder unter die US-geführte, regelbasierte Weltordnung zwingen zu können, wie wir das aus den Jahren von Präsident Jelzin kennen. Im Grunde genommen wollte man in Russland wieder die Situation herstellen, in der die Tore zur Ausplünderung der russischen Ressourcen für westliche Konzerne erneut weit geöffnet waren. Diese waren allerdings vom bösen Präsidenten Putin brutal zugeschlagen worden.

Das ist der Grund, weshalb das “schlimme Putin-Regime” aus Sicht der elitären westlichen Un-Wertegemeinschaft ein für alle Mal wegmuss.

Mittel zum Zweck war der seit acht Jahren andauernde Krieg im Osten der Ukraine. Diesen Krieg wollten die westlichen Kriegsherren wieder intensivieren. Das begann mit der westlichen Zustimmung zur ukrainischen Offensive zur Rückeroberung des Donbass und der Krim, die am 16. Februar dieses Jahres mit einem einwöchigen massiven Artilleriebombardement gegen die Volksrepubliken Lugansk und Donezk begann. Damit wurde das Eingreifen Russlands herbeiprovoziert.

Dabei war der Westen überzeugt, dass sich dank achtjähriger westlicher Waffenlieferungen, dank militärischer Ausbildung in Taktik und Strategie, dank US-Hilfe bei militärischer Aufklärung in Echtzeit und vielen anderen militärischen Hilfestellungen der US/NATO die Ukraine als harte Nuss erweisen würde, die die Russen kaum knacken könnten. Zudem wurde damit gerechnet, dass sich die Russen beim Kampf in der Ukraine verzetteln und dass die massiven Sanktionen im Wirtschaftskrieg gegen Russland die Heimatfront in Moskau ins Wanken bringen würde. Die erhofften Folgen waren, dass Russland sich mit hohen militärischen Verlusten in der Ukraine festfahren und zu Hause die wirtschaftliche und politische Krise zum Zusammenbruch der russischen Regierung führen würde. Das war das Kalkül.

Tatsächlich sah es in den ersten zwei Wochen der russischen Militäroperation in der Ukraine so aus, als ob das US/NATO-Kalkül aufgehen würde. Falsch informiert waren Kolonnen der russischen Streitkräfte im Vertrauen auf wenig Gegenwehr der ukrainischen Streitkräfte und ohne hinreichenden Flankenschutz nach vorne geprescht und in für sie vorbereitete Hinterhalte gefahren. In dieser kurzen Zeit haben die Russen die bisher schwersten Verluste erlitten. Seither sind sie methodisch und langsam, aber stetig vorgegangen. Dabei hat die Rücksichtnahme auf die Zivilbevölkerung, mit der Russland nach dem Krieg gut auskommen will, einen hohen Stellenwert.

Laut einem Ende letzter Woche veröffentlichten UNO-Bericht liegt die Zahl der zivilen Todesopfer, die die russische Operation bisher gefordert hat, mit geschätzten 4.500 Personen erstaunlich niedrig. Vor allem, wenn man die Wucht der schweren Kämpfe in vielen ukrainischen Dörfern und Städten in dem beinahe vier Monate dauernden Krieg bedenkt. Laut einem UNO-Bericht vom Ende letzten Jahres macht diese Zahl nur ein Drittel der 14.000 Zivilisten aus, die im Donbass von der ukrainischen Armee in den letzten acht Jahren getötet worden sind. Oft geschah dies durch willkürliches Artilleriefeuer ukrainischer Nazi-Verbände ohne militärische Ziele auf zivile Wohngebiete.

Anders als im Westen erwartet hat Russland mit seinen Militäroperationen auch erfolgreich vermieden, sich zu verzetteln. Der Hauptgrund aber, weshalb der Westen aktuell so vollkommen ratlos ist, ist, dass die russische Wirtschaft auf den US/NATO-Wirtschaftskrieg grundlegend anders reagiert und funktioniert hat als erwartet. Letzten Freitag senkte die russische Zentralbank sogar die Zinssätze auf 9,5 Prozent, Tendenz schnell weiter fallend, denn auch die Inflation nimmt rasant ab. Dazu hat auch die außerordentliche Erstarkung des Rubels gegenüber fast allen anderen Weltwährungen beigetragen.

Mit Datum vom 16. Juni 2022 bekommt man für 57 Rubel einen Dollar. So stark war der Rubel zuletzt vor dem Maidan-Putsch 2014. Aufgrund der feindlichen US-EU-Maßnahmen zur Zerstörung der russischen Währung unmittelbar nach der aktuellen russischen Militärintervention in der Ukraine war der Rubel kurzzeitig auf das Niveau von 150 Rubel zu einem Dollar gefallen. Die Chefin der russischen Zentralbank aber hat bravourös reagiert. Wie beim Judo hat sie die Energie des Angreifers brillant dazu genutzt, den Gegner zu schlagen, indem jetzt die als “feindlich” eingestuften Länder ihre Energieimporte aus Russland in Rubel bezahlen müssen. Dadurch hat sich der Wert des Rubels gegenüber dem Dollar im Vergleich zum Stand von Ende Februar 2022 fast verdreifacht, was den Import aller in Dollar gehandelten Waren aus dem Rest der Welt für die russischen Käufer erheblich billiger macht.

Noch überraschender ist für viele Beobachter der russischen Wirtschaft, dass sich die Anzeichen für eine nachhaltige Erholung mehren – vor allem, was die industrielle Aktivität betrifft. So hat beispielsweise die riesige Automobilfabrik bei Togliatti, wo die bekannten Ladas hergestellt werden, ihre Arbeit wieder vollumfänglich aufgenommen. Die EU/NATO-Hoffnungen, dass die Produktion wegen fehlender Teile aus dem Westen monatelang stillstehen würde, haben sich als typisch westliches, nämlich unfundiertes Wunschdenken erwiesen. Zugleich scheint die Entwicklung in der Automobilindustrie nicht die “eine” Schwalbe zu sein, die noch keinen Frühling macht. Vielmehr deuten jüngste Zahlen der Russischen Zentralbank darauf hin, dass der Aufschwung auf einer breiten Basis steht.

Derweil zeigen private Fotos in den sogenannten “sozialen” Medien, dass es in den russischen Supermärkten an nichts mangelt. Die Regale sind voll, wenn auch im Lebensmittelbereich Edelprodukte aus der EU, wie beispielsweise französischer Käse und italienischer Schinken weitgehend fehlen. Dafür gibt es aber Ersatz aus anderen Ländern. Feinschmecker würden das zwar nicht als “Ersatz” bezeichnen, aber die russische Bevölkerung kommt mit der Situation zurecht, im Unterschied zu den Verbrauchern in den Ländern des Westens.

In der EU, in Großbritannien und vor allem in den USA droht eine Rezession in Verbindung mit fast zweistelligen Inflationsraten noch mehr Menschen in die Armut abzudrängen. Zugleich verhindern bereits sehr hohe private und staatliche Verschuldungsraten in Verbindung mit steigenden Zinssätzen eine Rückkehr der Zentralbanken zu den Zeiten der wunderbaren Geldvermehrung.

Zum ersten Mal seit Menschengedenken droht gegen Jahresende auch in Deutschland sogar vielen Menschen aus der Mittelschicht, dass sie hungern und/oder frieren werden. Dass dies ohne politische Auswirkungen bleiben wird, ist kaum vorzustellen. Ebenso dürfte es angesichts der ständig demonstrierten Unfähigkeit und Ignoranz der Ampelregierung in Berlin – vor allem bei ihrer grünen Komponente – immer schwieriger werden, alle Schuld auf die Russen abzuschieben.

Die Tatsache, dass Russland nicht unter den Sanktionen eingeknickt ist, hat den Russen die Zeit gegeben, um in Ruhe die anfänglichen militärischen Probleme aus dem Weg zu räumen. Mit Ausnahme des präsidialen Schauspielers Selenskij glaubt selbst der verbohrteste Propagandist in Kiew und im Westen nicht mehr an einen Sieg der Ukraine. Vielmehr wird angesichts der zunehmenden Auflösungserscheinungen der Fronteinheiten des ukrainischen Militärs jetzt diskutiert, wie viele Wochen die Armee des Landes noch durchhalten kann.

Statt sich militärisch in der Ukraine festzufahren, wovon man im Westen ursprünglich ausgegangen ist, haben die Russen nach dem Abbruch der Verhandlungen in Istanbul durch die ukrainische Regierung Ende März und angesichts der beharrlichen Weigerung Kiews, die Verhandlungen mit Moskau zur diplomatischen Beilegung des Konfliktes wiederaufzunehmen, in den nachfolgenden Monaten auf dem Schlachtfeld in der Ukraine militärische Fakten geschaffen. Diese können auch bei eventuell zukünftigen Gesprächen mit der Ukraine oder dem Westen nicht mehr wegverhandelt werden. Und mit jedem weiteren Tag, den die Selenskij-Propaganda-Produktionstruppe in Kiew den Krieg verlängert, schwächt sie ihre Verhandlungsposition weiter.

Mit jedem weiteren Tag Krieg opfert Selenskij Hunderte seiner eigenen Soldaten. Nach Angaben des Selenskij-Beraters Dawid Arachamija am 15. Juni anlässlich seines Besuchs in Washington verliert die ukrainische Armee täglich zwischen 200 und 500 Tote und nochmals 500 schwer Verwundete. Die Menschen sterben einen vollkommen sinnlosen Tod. Selbst wenn man das Militär und die Soldaten kaltblütig nur als Mittel zum Zweck, nämlich zur “Fortführung der Politik mit anderen Mitteln” sieht, muss sich doch jeder vernünftige Mensch fragen, welche politischen Ziele Kiew mit der Fortführung des längst verlorenen Krieges noch erreichen will.

Welche Verhandlungsspielräume gegenüber den Russen kann die Selenskij-Regierung mit dem Opfer von 1.400 bis 3.500 weiteren toten ukrainischen Soldaten noch gewinnen, wenn der Krieg um eine Woche verlängert wird? Keine! Auch vier Wochen länger Krieg mit bis zu 14.000 Toten werden die Lage für die Regierung in Kiew nicht verbessern. Der Krieg ist für die Ukraine verloren! Und diese Erkenntnis hat sich scheinbar inzwischen bei vielen NATO-Militärs durchgesetzt, aber offensichtlich bestehen die zivilen NATO-Politiker weiter auf ihrem Mantra: “Russland muss verlieren!” Nur so lässt sich erklären, warum die westlichen Regierungen tatenlos bei der Fortsetzung dieses mörderischen Irrsinns durch neue Waffenlieferungen mitmachen.

Anstatt Selenskij klarzumachen, dass er verloren hat und die NATO ihm nicht dabei helfen wird, den Donbass und die Ukraine zurückzuerobern, wie der Clown noch vor wenigen Tagen lauthals verkündet hatte, diskutierten die NATO-Kriegsminister bei ihrem Treffen in Brüssel am 15. Juni erneut weitere Waffenlieferungen an die Ukraine und bestärkten damit nur noch mehr den Realitätsverlust in der ukrainischen Führung. Warum machen das die NATO-Minister?

Wenn ein Sieg der Ukraine ausgeschlossen ist, und wenn man mit der Fortsetzung des Krieges keine Verhandlungschips gewinnen kann, dann bleibt nur eine Erklärung: Diese hatte der US-Kriegsminister Lloyd Austin bei seinem Besuch in Kiew unvorsichtigerweise ausgeplappert, dass nämlich die Amerikaner den Krieg in der Ukraine “so lange wie möglich fortführen” wollen, um Russland “ausbluten” zu lassen.

Es ist aber nicht Russland, das dabei ausblutet, sondern die Ukraine. Und das sind die Helfer und Freunde des ukrainischen Präsidenten. Die Menschen in der Ukraine sollten schleunigst daraus ihre Konsequenzen ziehen und Ihre falschen US/NATO-Freunde davonjagen.

+++

Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Der Artikel erschien zuerst auf RT Deutsch am 18.6.2022: https://test.rtde.tech/meinung/141376-fur-selenskijs-wahn-sterben-taglich/

+++

Bildquelle: Alonafoto / shutterstock

+++
Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/

Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk

+++
Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/

+++
Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/

+++
Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut

Auch interessant...

Kommentare (34)

34 Kommentare zu: “Für Selenskijs Wahn sterben täglich 500 seiner Soldaten | Von Rainer Rupp

  1. Zivilist sagt:

    Es läuft schon lange nicht mehr so richtig rund beim Verbrecher- Westen.

    Libyen, der NATO+ Überfall , ein Jahr lang akribisch von UK & F vorbereitet als 'Southern Mistral', damals regierte Medjedew, die UN wurde mit 'Flugverbotszone' verarscht.

    Seither:
    Syrien,
    Türkei,
    Bolivien,
    Venezuela,
    Brasilien na ja,
    Pakistan na ja,
    Kasachstan
    und jetzt UKR

    hat schon seine Gründe, daß Putin beim Verbrecher- Westen nicht so beliebt ist.

  2. Yoyohaha sagt:

    11. Juni 2022 um 00:54 Uhr
    👉https://odysee.com/@OdyseeDE:1/pressefreiheit:e
    Odysee & Pressefreiheit: Ein Brief unseres Geschäftsführers
    March 15th, 2022
    6,187 views

    3
    Odysee Deutschland
    @OdyseeDE

    Following

    Uns hat in letzter Zeit viel Kritik erreicht, da wir beschlossen haben, uns ausnahmslos für die Pressefreiheit einzusetzen und RT und Sputnik weiterhin eine Plattform zu bieten.

    Erst mal vorweg: Was mit dem ukrainischen Volk und seinem Land passiert, ist schrecklich. Aber alle Russen (und Menschen, die mit Russland in Verbindung gebracht werden), dafür zu bestrafen, ist einfach absurd.

    Zum Beispiel verlieren russische Eishockeyspieler Sponsorengelder, nur weil sie Russen sind. Was macht das für einen Sinn?

    Das obige Beispiel ist für die meisten Menschen offensichtlich verrückt. Was aber nicht so einfach zu vermitteln ist, ist unsere Haltung als Plattform.

    Wir sind eine Videoplattform. Wir wollen konkurrierende Stimmen im Journalismus zulassen, ob CNN, Fox, RT oder Sputnik. Wir haben kein Interesse, euch vorzuschreiben was ihr zu denken habt. Und das meinen wir nicht im Sinne "es ist wichtig, ein Freigeist zu sein", sondern vielmehr im Sinne "eure politischen Ansichten sind uns egal".

    Ob du es glaubst oder nicht, aber Journalisten von RT und Sputnik sind auch nur Menschen. Sie haben zum Teil ihren Job verloren, ihren Ruf und wurden als "korrupte Kremlpropagandisten" beschimpft und diskreditiert. Natürlich können wir nicht wissen, wie bei RT oder Sputnik intern gearbeitet wird. Bekommen Sie ihre Anweisungen direkt von Putin und sind damit vollkommen voreingenommen in der Berichterstattung? Wer weiß das schon? Und selbst wenn, würden wir es dennoch für wichtig halten, ihnen Gehör zu verschaffen. Sei es aus keinem anderen Grund, als ein besseres Verständnis für russische Propaganda zu haben.

    Aus diesen Gründen wird Odysee weder Journalisten, die mit russischen Netzwerken verbandelt sind, noch russische Nachrichtennetzwerke selbst entfernen. Wir unterstützen die Pressefreiheit, und daran wird sich nichts ändern.

    Julian Chandra
    Geschäftsführer
    Odysee, Inc.

    Ich habe mit geholfen und ich hoffe das bleibt so.
    Liebes Team,,,,
    👉https://t.me/ReinerFuellmichEnglish/271
    👉❗️EU bans distribution of RT and Sputnik
    The truth does not need censorship, because it provides arguments
    👉https://rtde.live/

    ❗️EU bans distribution of RT and Sputnik
    The truth does not need censorship, because it provides arguments

    After the content of the Russian-based channels RT and Sputnik was banned in Europe, even more so completely undemocratically bypassing the EU Parliament, various platforms have deleted the channels of the outlets.

    We do not take a judgmental position on the content and opinions represented in the RT and Sputnik media, but we categorically reject censorship. This has no place in a free and democratic society, which is increasingly slipping away from us anyway.

    We are particularly dismayed that ➥ GETTR also immediately censored RT's channels, since we had briefly and mistakenly seen in GETTR a forward-looking, censorship-free alternative to Twitter and streaming service providers.

    Such laws require resistance.

    RA Dr. Reiner Fuellmich, go to the channel here:
    t.me/ReinerFuellmichEnglish

    Liebe Grüße an Euch

    Mit Herrn Fuellmich seiner Info vom Kanal❗️Und RT Mitarbeiter angeschrieben Widerspruch kann jeder machen.

    Es wäre gut wenn RT auch in anderen Sprachen Blockfreie Seiten anbietet. Frankreich….
    Da nicht jeder mit der neuen Technik zurecht kommt und den Tor Browser kennt wo das Automatisch geht.
    Aber auch nur mit Blockfreien Adressen Live schauen. Bekommen wir das hin mit RT?

    👉https://www.torproject.org/de/download/

    👉https://liveuamap.com

    • Zivilist sagt:

      Bei allem Respekt für Fuellmich, bei China ist es sowas von auf dem falschen Dampfer, da empfehle ich doch eher Larry Romanoff aus Shanghai, da werdet ihr geholfen !

      ansonsten: weiter so !

  3. olliBo sagt:

    …viel einfacher läuft die Nummer, es ist halt ein US Stellvertreterkrieg geplant, der eigentlich die Zerstörung, auch Zielatomar, des verhassten europäischen Brückenkopf Eurasiens erfasst, also und.Jetzt wird schnell, wie mit dem Infektionsschutzgesetz, die Europamitgliedschaft vorangetrieben, damit man nach einigen, dusseligen Narrativabsonderungen über die Ukrainefreunde und damit Fasteuropäer, den Anspruch ausgeweiteter Maßnahmen propagieren kann.Vom Ziel der Destabilisierung Europas und der drohenden Neubefreundung mit Russland,wird die kranke Neumischvolkverwaltung USA und ihrem digitalem Finanzkomplex nicht aufhören auf dem Weg in den Irrsinn der Weltmachterei.Unterschätzt nicht die diesmalige Boshaftigkeit des diktatorischen Grossangriffs auf die vollverblödete Menschheit..

    • Charly1 sagt:

      Wie die Anti-Russland-Sanktionen wirken
      ⚡️
      1. Netflix: -70%
      2. Paypal: -60%
      3. Facebook: -48%
      4. NVIDIA: -44%
      5. Тesla: -43%
      6. Bitcoin: -38%
      7. Аmazon: -36%
      8. Apple: -25%
      9. Microsoft: -23%
      10. Google: -24%
      ▪️
      Erdöl: +71%
      Benzin: +100%
      Erdgas: +500%
      Rubel: +22%

  4. Laengsdenker sagt:

    Lesen scheint nicht gerade die Stärke des Autors zu sein. Bei den vom UNCHR gemeldeten zivilen Opfer handelt es sich nicht um die tatsächlichen Opfer sondern nur um erfasste Opfer. Das UNCHR schreibt selbst nur wenige Zeilen danach, dass die Tatsächliche Zahl vermutlich wesentlich höher liegt.

  5. Hoffnung, dass zumindest der westukrainische Wähler aufgewacht ist und nun umdenkt:

    Dass Selenskyj und seine Vorgänger seit 8 Jahren Krieg in der Ostukraine führen anstatt auf Frieden und Deeskalation zu setzen, war anscheinend für den westukrainischen Wähler kein Grund, diese Typen nicht zu wählen. Nun haben aber die prorussischen Separatisten einen starken Verbündeten, nämlich Russland, bekommen, sodass dieser Krieg auch für die westukrainischen Kämpfer gefährlich geworden ist. Hinzu kommt, dass nun Selenskyj seine westurainischen Bürger mittels Wehrpflicht in den Krieg zwingt, sodass auch der westukrainische Wähler, der diese Kriegstreiber wählt, mitbluten muss. Zu hoffen ist daher, dass die westukrainischen Wähler nun umdenken und andere Politiker, die auf Deeskalation und Frieden setzen, wählen werden.

    Und für Deutschland bleibt zu hoffen, dass der deutsche Wähler aufwacht und umdenkt und Parteien wählt, die den Krieg der Westukraine gegen Russland nicht durch Waffen, Geld, Ausbildung und militärische Informationen unterstützen und die keinen Wirtschaftskrieg gegen Russland führen. Leider haben sich hierzulande noch nicht genügend Menschen bewusst gemacht, dass ein Wirtschaftskrieg gegen Russland wirtschaftlicher Selbstmord bedeutet, da Deutschland von dem russischen Gas abhängig ist. Wenn sich das allein die Deutschen klarmachen würden, würden sie keine Kriegstreiber mehr wählen.

    • Koven sagt:

      Sie haben es nicht begriffen. Lässt man Putin gewähren, haben wir bald nicht nur einen Wirtschaftskrieg, sondern einen richtigen Krieg in Deutschland. Appeasement Politik ist der Untergang wie damals in den 1930er Jahren…

    • hog1951 sagt:

      Moin, #Koven, leider haben Sie nicht begriffen, dass jede zusätzliche Waffe das Elend der Menschen im Donbass verlängert, und auch weitere Soldaten der Irren in Kiew tötet.
      Was den Wirtschafts"Krieg“ angeht, den Sie anfuehren, so ist der durch DE und die EU angezettelt worden. Die Idi…. in Bruessel haben sich leider damit verhoben und nun fällt der ganze Scheiss auf ihre eigenen Fuesse. Jetzt kann Habeck nicht so oft duschen. (Wer‘s glaubt!?)

      mfG

    • Koven sagt:

      ach, sie denken also, wenn Ukraine sich kampflos ergibt, dann sind alle happy und Putin macht nicht weiter? Noch nie was von Appeasement Politik gehört? Man hat Hitler lange gewähren lassen. Ergebnis wahren ca. 60 Millionen Tote…

    • @ Koven

      Russland hat nicht "die Ukraine" angegriffen, weil es es "die Ukraine" nicht gibt. Es gibt dort 2 Bürgerkriegsparteien, nämlich westukrainische Kämpfer, die von der NATO unterstützt werden und ostukrainische Kämpfer, die von Russland unterstützt werden. Russland hat also nicht die Ukraine angegriffen, sondern eine Bürgerkriegspartei dort, während er der anderen Bürgerkriegspartei dort zu Hilfe gekommen ist.

    • wasserader sagt:

      Zu Koven .
      Deutschland/die EU wird erneut in den Krieg um den "Lebensraum im Osten" gebracht . Das alte Naziprojekt wird wiederbelebt .
      Und folgerichtig sind die alten Faschisten Banderaverehrer die Verbündeten .
      Und : Der Kriegspropaganda folgend wird zurückgeschossen .
      – Obwohl sachlich unbestreitbar der Krieg mit dem Putsch gegen die gewählte Regierung der Ukraine 2014 durch die USA&Vasallen begann .

    • Andreas I. sagt:

      @ Carsten Leimert
      "Und für Deutschland bleibt zu hoffen, dass der deutsche Wähler aufwacht und umdenkt und Parteien wählt, … "

      Hoffen kann man, aber bei der letzten Bundestagswahl hat die Mehrheit CDU, SPD, FDP, Grüne gewählt und ein paar Die Linke – und das war inmitten der schwersten Grundrechtsverletzungen, die es bis dahin in der BRD gab und alle diese Parteien haben das Narrativ, mit dem die Grundrechtsverletzungen gerechtfertigt wurden, mitgetragen.
      Also muss die Mehrheit der Deutschen dieses Narrativ geglaubt haben – und wenn die fähig sind derart abstruses zu glauben, dann glauben die ALLES.
      Der Onkel im Öffentlich-Rechtlichen muss denen nur erzählen, dass Putin Neugeborene aus Brutkästen reißt und die Mehrheit der Deutschen glaubt es, die glauben wirklich alles, weil das eine Form der Autoritätshörigkeit ist.

      Aus der Ukraine sind seit 2014 mehr Menschen abgewandert als vorher schon und jetzt seit Februar gab es nochmal eine größere Abwanderungswelle. Ich befürchte, diejenigen, die jetzt noch in der Ukraine sind, die könnten "der harte Kern" der Russophoben sein (oder zu alt auszuwandern).

      Es könnte natürlich sein, dass direkte selber körperlich gefühlte Erfahrungen doch ein Umdenken bewirken könnten, frieren für die unipolare USA und das wird nur der Anfang sein, aber dann ist es bereits zu spät hinsichtlich des wirtschaftlichen Zusammenbruchs, dann ist er da.

    • hog1951 sagt:

      Werter #Koven, die Eindämmungspolitik (containment P.) des US-Imperialismus gegen die damalige SU und danach gegen Russland fuehrte zu einem Bedrohungspotenzial gegen die Russen. Dass Russland immer und immer wieder auf eine Änderung dieser Politik hingearbeitet hat, ist hier bei Apolut (vorher Kenfm) und vielen anderen natokritischen Medien herausgearbeitet worden.
      Wenn Sie hier den Russen (meist personifiziert als Putin) unterstellen, sie wollten ganz Europa oder mehr erobern, dann bedienen Sie hier eine ganz platte Russophobie, die an dunkle Zeiten sowohl Nazideutschlands, als auch danach (kalter Krieg1) erinnert.
      Eine Ukraine, die durch viele Generationen gepampert wurde durch östl. Reiche sollte etwas mehr Dankbarkeit zeigen gegenueber den Nachfolgern der ueberaus grosszuegigen Russen vormals eben zeitweise Soviets und auch Zarenreich.
      Leider haben die USA mit ihrer „Investition“ von 5 Milliarden Dollar zum Maidanputsch leider zu einer Kehrtwende gefuehrt (vergl. ZelenZky vor 2014 und heute!)
      Das, was wir heute erleben, ist der Versuch des US-Imperiums seine Macht wieder herzustellen, bzw. sie nicht zu verlieren.
      Leider hat das US-Imperium solche Flachpfeifen wie Scholz, Habeck, Bearbock und Co. auf seine Seite gezogen, was die Bevölkerung in DE und EU nun ueber höhere Energie- und Lebensmittelpreise bezahlen muss.

    • Andreas I. sagt:

      @ Koven
      was passiert, wenn man USA gewähren lässt, das hat sich gezeigt in Jugoslawien, Irak und Libyen. Nur ist es mit Russland etwas schwieriger, da reichen ein oder zwei Flugzeugträger nicht, dazu braucht USA die Stützpunkte in Polen, Rumänien … und Ukraine.
      Denn unipolar bedeutet weltweite Diktatur, anders kann unipolar nicht funktionieren und das ist das Problem, weswegen man die unipolare Weltmacht USA nicht gewähren lassen darf, sondern eine multipolare Weltordnung schaffen muss.

      Die Mehrheit der Deutschen hat USA gewähren lassen oder sogar aktiv unterstützt. Damit hat die Mehrheit der Deutschen diesen Krieg mitverursacht.
      Aber naja, weil unipolar = Diktatur, deswegen ist Nibelungentreue zur unipolaren Weltmacht USA gleichbedeutend mit Nibelungentreue zu Diktatur, ein Schelm wer da die Folgen typisch deutscher Kindererziehung vermutet, die normopathische Gesellschaft.

    • Andreas I. sagt:

      @ hog1951
      "Leider hat das US-Imperium solche Flachpfeifen wie Scholz, Habeck, Bearbock und Co. auf seine Seite gezogen"

      Die letzte Bundestagswahl hatte eine Wahlbeteiligung um etwa 70 % und davon haben etwa 80 % CDU, SPD, FDP, Grüne gewählt und inwiefern Die Linke und AfD auch loyal zu USA sind …. jedenfalls bleibt es eine knappe Mehrheit, die pro-USA gewählt hat.
      Es ist möglich oder sogar wahrscheinlich, dass diese knappe Mehrheit unzurechnungsfähig ist, schließlich haben die sich C19 als Killervirus verkaufen lassen und Gen-Experimente an Menschen als Impfung verkaufen lassen, aber die haben nunmal pro-USA gewählt, ob denen das dabei klar war oder nicht.

    • Mike Ahrend sagt:

      Ihr Lieben, bei allem Respekt…ich bin doch sehr verwundert, weil ich dachte, hier bei Apolut wäre ich unter aufgeklärten Menschen. Von denen natürlich jeder seinen eigenen Wissensstand hat.
      Aber das hier ERNSTHAFT erörtert wird, dass sich die Politik ändern würde, wenn wir das Kreuz an eine andere Stelle setzen würden – das macht mich sprachlos. Die Politik und der Weg unseres Landes wird spätestens seit 1945 von US-Thinktanks vorgedacht, welcher Kasper da gerade den Kanzler mimt ist völlig unerheblich.
      Wie sagte Seehofer: Die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden, und die alles entscheiden hat niemand gewählt.
      Und wer auch immer hat gesagt: Wenn Wahlen etwas bewirken würden, dann gäbe es sie nicht.

    • hog1951 sagt:

      Moin, Andreas I. in der Tat! Sehe ich ähnlich. Die Dummheit (Nichtinformiertheit) lässt solche Entwicklungen leider zu.
      Man muss (leider) dem Hegemon bzw. seinen Geheimdiensten Achtung zollen fuer diese ideologische Propagandaarbeit seit dem Kriegsende (seit ca.1945).
      Seit jener Zeit werden die Deutschen/Europäer mit geistigem Muell aus zig… amerikanischen Serien und Filmen verdummt bzw. auf Linie gebracht.
      Natuerlich gab es zuweilen Ausreisser, man denke an die Antivietnamkriegsproteste, doch im Wesentlichen hat die Vereinheitlichung auf US/Nato Linie (leider) Erfolg gehabt.

      mfG

    • hog1951 sagt:

      Moin, Mike Ahrend, man muesste den Satz:“ Wenn Wahlen etwas bewirken wuerden (…)“
      dahingehend ergänzen:“ Wenn Wahlen etwas grundsätzlich ändern könnten, (…)“
      Mit der Abschaffung der Wahlen, was ja der von Dir zitierte Ausspruch implizieren könnte, wären wir einen weiteren Schritt in Richtung Diktatur unterwegs.
      Ich erinnere mich an Auseinandersetzungen in DE als der Faschistenfreund F.J. Strauss als Kanzler kandidierte und die halbe Republik aufgeschrien hat. Viele Demokraten auch Kuenstler (Grass, Böll, Steak u.v.Andere) hatten sich damals gegen Strauss ausgesprochen.
      Auf der anderen Seite gab es W. Brandt, der zwar die Berufsverbote fuer hauptsächlich Kommunisten und andere Linke befuerwortete, aber eben auch die neue Ostpolitik zu verantworten hatte.
      Es sind keine grossen Unterschiede, dennoch sollten wir nicht leichsinniger Weise diese Errungenschaft (allgemeines Wahlrecht) zur Disposition stellen.

      mfG

    • Mike Ahrend sagt:

      Oh, das muss ich dann korrigieren. Ich bin für Demokratie und für freie Wahlen. Es ist nur Wunschdenken, dass beides aktuell existiert. 5% Hürde, Listenwahl, Kandidaten, die in einem Wahlkreis auf der Liste stehen in dem sie nicht leben (wo aber immer deren Partei die Mehrheit bekommt) Das kann man alles bei von Arnim nachlesen. Bei solchen Wahlen, wo man bei Burger King das Menu wählen kann, aber nicht ein anderes Restaurant, verändert eine andere Wahl nichts.
      Was fehlt, ist ein ganz neues System. Mit weitgehend autonomen Regionen, mit denen sich deren Bewohner identifizieren. Mit Subsidiarität, einer Menge Transparenz und direkter Demokratie. Auch eine echte Gewaltenteilung würde ich begrüßen. Die soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner könnte das Gerüst dafür bilden. Irgendwo da liegt die Lösung, natürlich da, wo Veränderungen nur sehr schwer zu erreichen sind.
      Aktuell haben die Think-Tanks auch für jeden Ausgang der Wahl einen Plan, es sind ja auch in jeder Partei genug Mitglieder der großen NGO's. Man wählt eigentlich IMMER die Atlantik Brücke.

    • hog1951 sagt:

      Moin, Mike Ahrend, darueber haben wir doch gar nicht gesprochen/geschrieben. Es ging mir nur darum, dass wir nicht leichtfertig eine Errungenschaft unserer Vorfahren aufs Spiel setzen.
      Ich gehe davon aus, dass wir uebereinkommen werden ueber eine zukuenftige Gesellschaftsform.
      Ich kann mir z.B. eine Räterepublik vorstellen, wo viele Entscheidungen auf Betriebsebene gefällt werden. Und ich kann mir ebenfalls vorstellen, dass zur Entscheidungsfindung alle gesellschaftlichen Gruppen gehört werden sollten.

      mfG

  6. Fritz B sagt:

    Menschenleben gelten nichts wenn es um Geld und Macht geht. Wir haben es, besonders bei den Politik-Lakaien, mit Empathie losen Psychopathen mit extremen Tunnelblick zu tun. Zufriedenheit und Angstfreiheit kennen sie nicht. Daher das unersättliche Verlangen nach immer mehr. Eigentlich ein Fall für den Doktor.

  7. Schramm sagt:

    Für eine gemeinsame Zukunft in ganz Europa.

    »Sjewjerodonezk. Ukrainische Truppen werden abgezogen. ▪ Für den Gouverneur ist es "sinnlos, in Stellungen zu bleiben, die über viele Monate hinweg zertrümmert wurden, nur um dort zu bleiben".«

    Vgl. Wiener Zeitung *

    Kommentar

    Für welche Interessen werden die ukrainischen Truppen verheizt?

    Sind es die wirtschaftlichen Interessen heimischer Oligarchen und deren korrupten politischen Eliten: politische Vermögensmillionäre, persönlich leistungslose Multimillionäre und Milliardäre?

    Die Bevölkerung und Soldaten sollten ihre nationale und regionale Korruption in Wirtschaft und Politik bekämpfen und nachhaltig beseitigen. Desgleichen gilt so aber auch für die Russische Föderation, aber auch für die Beseitigung der gesamtgesellschaftlichen Korruption und Vetternwirtschaft auf allen Ebenen der Europäischen Union, sowie einschließlich in EU-Deutschland.

    Die ukrainischen Soldaten und Söldner sollten einseitig die Waffen niederlegen und sich mit der politischen Administration der Russischen Föderation auf ein Friedensabkommen verständigen. Sie sollten die russische Krim und die Unabhängigkeit der Volksrepubliken anerkennen. Ebenso, keine Truppen der USA-Kanada, GB und der anderen ost- und westeuropäischen NATO-Staaten, auf ihrem Territorium.

    PS: Nur gemeinsam mit der Russischen Föderation gibt es eine europäische Wirtschafts- und Friedensordnung und eine gesicherte Rohstoffversorgung und bezahlbare Lebenshaltungskosten in Deutschland und Österreich, in ganz Ost- und Westeuropa!

    * Vgl. Sjewjerodonezk – Ukrainische Truppen werden abgezogen – Wiener Zeitung Online
    https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/2152111-Ukrainische-Truppen-werden-abgezogen.html

  8. Norbobot sagt:

    ich bin wirklich gespannt, wann unsere Analytiker endlich begreifen, das hier die EU geopfert wird. Für die USA ist in jedem Fall eine Gewinnsituation, da entweder Russland (eher unwahrscheinlich) oder eben die EU vom Radar verschwinden. Da USA aber innenpolitisch auch enorm schwächelt, kann sich China erstmal zurück lehnen. Obwohl dessen Wirtschaft mit EU und USA stärker wachsen würde, sind sie nicht darauf angewiesen. Der Knackpunkt bleibt in jedem Fall der Einsatz von Atomwaffen. Deswegen denke ich, das Russland und USA einen Weg finden werden und die EU aufhört zu existieren.

    • Charly1 sagt:

      Washington treibt die Welt ins letzte Gefecht…
      Die Völker dieser Welt, gemeinsam, können nicht verhindern dass Washington den finalen Atomkrieg anzettelt!!!

  9. Ein Aspekt sollte nicht zu verachten sein. Wie bei den baltischen Staaten und Polen ist eine kritische Beziehung zwischen dem Staat und Russland immer ausreichend Futter für Russenhass. Im Falle Polens kommen noch die unseligen 3 Teilungen hinzu, bei denen komischerweise Polen selten Probleme mit Östereich und Deutschland aber immer mit Russland hat. Und dieses Unbehagen bzw. dieser Hass wird ständig von gewissen Kräften in Polen genutzt, um Stimmung gegen Russland zu machen. Das Gleiche gilt für die Ukraine. Falls die Ukraine gezwungen sein wird, die russischsprachigen Teile des Landes (Donbass/Odessa/Charkiw) abgeben zu müssen, wird der Rest ein Pulverfass von Antirussischer Stimmung sein, der sich gewaschen hat. Dann wird die Bevölkerung der Restukraine noch russenhassender als die Polen und Balten sein. Wobei ich bei den Balten noch nicht mal sicher bion, ob die offizielle Russenhasspropaganda überhaupt wirkt. Denn denen wurde kein cm² ihres Gebietes bei der Abspaltung von der Sowjetunion weggenommen. Und es gibt einige wirtschaftliche Beziehugnen zwischen diesen Ländern udn Russland. Bei Polen ist das anders. Die sind noch sauer auf den Verlust von Brest-Litowsk und dem angrenzenden Gebiet (Thema Curzon-Linie) und da ist auch in der Bevölkerung deutlich mehr Feindlichkeit gegenüber Russen. Wie gesagt, der Krieg, auch wenn er für Russland als Sieger endet, wird ein Generationenlanger Konfliktherd bleiben, ähnlich wie der Balkan.

    • Andreas I. sagt:

      Hallo,
      andererseits ist die Auflösung der Sowjetunion 30 Jahre her und wenn man annimmt, dass man unter einem Alter von 10 Jahren kaum von politischem Bewusstsein reden kann, dann können alle unter 40 Jahren nichts aus eigener Erfahrung gegen "die Russen" haben, höchstens aus Erzählungen der Älteren.
      Weiterhin werden viele der Älteren vor 1990 schlechte Erfahrungen mit dem sozialistischen (und mit der Sowjetunion assoziierten) System gemacht haben, aber auch nicht alle. Und manche sind vielleicht aufmerksam genug, die damalige Sowjetunion nicht mit dem heutigen Russland zu verwechseln.
      Darum denke ich, es mag im Baltikum und in Polen eine russophobe Mehrheit geben, aber erstens nur eine knappe und zweitens künstlich durch die Medien vergrößert.

      Außerdem:
      Wenn man gegen Fremdbestimmung ist, dann ist man ja nicht gegen die eine Fremdbestimmung aber für irgendeine andere Fremdbestimmung, nein, man ist gegen jede Fremdbestimmung.
      Also wenn gegen Sowjet-Union, dann auch gegen Europäische Union und was die EU mit den Sanktions-Boomerangs angerichtet hat, dass werden die Balten und Polen bald spüren.

    • wasserader sagt:

      Das wäre ein Thema, warum die Polen weniger Problem mit den Nazis(und ihrem Kampf gegen Juden (gehabt)haben als gegen Russen .

  10. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    die BRD wird von USA beherrscht, aber dass bundesdeutsche Politiker genau dann am genauesten die USA-Vorgaben umsetzen, wenn erstens USA schon unübersehbar schwächelt und zweitens der Schaden für die Bundesbürger so erheblich ist wie jetzt, das ist beachtlich.

    • Charly1 sagt:

      Das wir deren Vasallen sind, bestätigt einmal mehr der langjährige
      VS-Präsidenten- und Sicherheitsberater und Sprecher der Rockefellers:

      "Deutschland ist ein amerikanisches Protektorat und ein tributpflichtiger
      Vasallenstaat."
      Zbigniew Brzezinski

      "Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben!"
      Obama am 5. Juni 2009 beim Besuch auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein

  11. Mike Ahrend sagt:

    Mit einigen Pausen, Unterbrechungen und auch Rückschlägen ist es seit 1904 die Umsetzung der Herzland Theorie von John Halford Mackinder.

    • Und diemal wird es gelingen, weil Deutschland von inneren heraus verfault. Wie in einem Bienenstock, hat man "die Königin" durch will fähige Vasallen besetzt und diese vernichten den "Bienenstock" von innen heraus.

  12. Kiristal sagt:

    Geostrategisch/Militärisch war der Ukraine Krieg aus westlicher Sicht von Anfang an ungewinnbar. Die Gesammtsituation aus Anglo-Amerikanischer Sicht war: die Terrorkriege gegen den Rest der Welt verloren. China auf dem Vormarsch. Finanzmärkte/Wirtschaft kollabiert. Wir brauchen ein weiteres Ablenkmanöver.

    Positiver Nebeneffekt: dabei sterben jede Menge anderer Leute für das Geld, dass wir aus dem Krieg ziehen. Noch besser es sterben gottverdammte russische Kommunisten auf beiden Seiten (bildet euch nichts ein, die Anglo-Amerikaner halten ALLE Kontinentaleuropäer für russische Kommunisten und es ist IMMER ok sie zu ihrem eigenen Besten zu töten).

Hinterlassen Sie eine Antwort