Die Weltgesundheitsorganisation als Weltregierung

WHO greift nach der Macht über das Land und die Welt

Von Dr. Rudolf Hänsel und Peter König.

Im Schatten des Ukraine-Krieges bereitet die WHO – von der Öffentlichkeit unbemerkt – ein völkerrechtlich bindendes „internationales Abkommen zur Prävention und Bekämpfung von Pandemien“ vor. Die Verhandlungen in Genf haben bereits begonnen. Ursprünglich war die „Machtübernahme“ bereits für den 1. Mai 2022 geplant, d. h. alle 194 Mitgliedstaaten der WHO wären dann gezwungen, die von der WHO beschlossenen Maßnahmen wie Lockdowns oder allgemeine Impfpflicht umzusetzen.

Ein neues Memorandum vom Concilium Europa, vom 3. März 2022, hat den Prozess allerdings beträchtlich verzögert. Mittlerweile ist geplant, dass ein Arbeitspapier (working draft) für dieses neue WHO-„Weltherrschaftsabkommen“ am 1. August 2022 bereit sein sollte zu weiteren internen Verhandlungen.

Offiziell begründet wird dieses von der WHO als notwendig erachtetes Unterfangen laut „Rat der Europäischen Union“ mit dem vorgeschobenen Argument, dass die internationale Staatengemeinschaft noch besser auf mögliche künftige Pandemien und deren koordinierte Bekämpfung vorbereitet sein müsse (2). Ideengeber scheinen laut „Epochtimes“ vom 5. März 2022 sowohl die EU als auch private Akteure wie die Rockefeller Foundation und Bill Gates zu sein (3). Hinsichtlich der Pandemie-Erfahrungen der beiden vergangenen Jahre ein Hinweis darauf, was die Welt zu erwarten hat.

Grundlage des Abkommens ist Artikel 19 der WHO-Satzung. Dieser besagt, dass die WHO-Generalversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für alle Mitgliedstaaten bindende Vereinbarungen beschließen kann. Nationalstaaten können dann nicht mehr souverän entscheiden, welche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung sie einführen wollen.

Die Abschaffung des Nationalstaates bedeutet gleichzeitig den Verlust der Grund- und Bürgerrechten. Davor warnte der renommierte deutsch-britische Soziologe, Publizist und Politiker Ralf Dahrendorf bereits vor vielen Jahren:

„Wer den Nationalstaat aufgibt, verliert damit die bisher einzige effektive Garantie seiner Grundrechte. Wer heute den Nationalstaat für entbehrlich hält, erklärt damit – sei es auch noch so unabsichtlich – die Bürgerrechte für entbehrlich.“ (4)

Bei einer solch weitreichenden Frage muss jedoch das Volk das letzte Wort haben: Allen wahlberechtigen Bürgern eines Landes muss das Recht und die Möglichkeit eingeräumt werden, in einer Abstimmung (Referendum) ihre Meinung kund zu tun.

Vorschlag einer Expertin an alle Landesregierungen

Frau Dr. Stuckelberger, die seit über 20 Jahren für die WHO arbeitet, unterbreitete laut „greatreject.org“ folgenden Vorschlag: Jedes Land sollte einen öffentlichen Protestbrief an die WHO schicken. Die Regierungen sollten einen Brief verfassen, in dem sie erklären, dass die Bevölkerung nicht akzeptiert, dass die Unterschrift des Gesundheitsministers ohne ein Referendum über das Schicksal von Millionen von Menschen entscheiden kann. Es ist sehr wichtig, diesen Brief aus jedem Land an die WHO in Genf zu schicken. Die WHO fordert alle Länder auf, die Maßnahmen bis Mai 2022 umzusetzen [diese Forderung wurde in der Zwischenzeit auf 2024 herausgeschoben, – Anmerkung PK].

Bisher hätten nur die Russen ein solches Ablehnungsschreiben verschickt (5).

Internationales Recht lässt keine UN-Verordnung zu, die über der Konstitution einzelner Länder steht. Dies trifft auch auf die WHO – eine UN-Organisation – zu.

Quellen:

  1. [Updated English version]
    https://www.consilium.europa.eu/en/policies/coronavirus/pandemic-treaty/
  2. https://www.consilium.europa.eu/de/policies/coronavirus/pandemic-treaty/
  3. https://www.epochtimes.de/politik/ausland/globaler-pandemievertrag-der-who-kann-nationale-verfassungen-aushebeln-a3744145.html
  4. https://weltwoche.ch/daily/im-schatten-des-uktaine-krieges-werkelt…ns-sollen-zum-neuen-instrument-der-internationalen-politik-werden/
  5. https://greatreject.org/who-is-world-government-power-grab/

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Wir danken den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildhinweis: kcube – baytur / shutterstock

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Kommentare (7)

7 Kommentare zu: “Die Weltgesundheitsorganisation als Weltregierung

  1. Reinhardas sagt:

    Die WHO in dieser Form gehört aufgelöst. Sie kann nur als zwischenstaatliche Organisation, die von den Staaten finanziert wird, sinnvoll existieren. Ihre Ideen und Vorschläge können nur Empfehlungscharakter haben.
    Wenn Großkonzerne, wie Pharma, Silicon Valley und so weiter in allen Staaten ordnungsgemäß besteuert werden, haben die Staaten auch genug Geld, um eine WHO zu finanzieren.
    Im Grunde muss wahrscheinlich das bestehende Geldsystem auf der Welt verändert werden – nicht digital, sondern auf völlig neue Weise. Vielleicht in ein Zeitsystem – mit einer Einheit, wie einer Arbeitsstunde. Man tauscht dabei seine geleistete Arbeitszeit gegeneinander aus. Niemand kann ein Riesen-Vermögen schaffen, da ja die Tageszeit und die Lebenszeiten begrenzt sind. Das würde dem Gleichheitsprinzip – aus Freiheit , Gleichheit, Brüderlichkeit – entsprechen.

  2. zivilist sagt:

    Die WHO hat bereits bei der D Telekom (!) den neuen digitalen Reisepass bestellt.

    Aber was mir nicht klar ist, wo ist der Schaden für einen Staat, wenn er aus der Terrororganisation austritt? Und wo ist der Schaden, wenn ein Staat auf die Anweisungen der Terrororganisation sch…t ? Die WHO hat doch keine Sanktionsmöglichkeiten, wie die EU ! OK, was wir gesehen haben, ist, daß der IWF Staaten massiv im Sinne der WHO schmiert, was man aber auch ablehnen kann, wie Belarus.

  3. Ursprung sagt:

    Hat Wumm, der Artikel.
    Die Nomenklatura wird immer dreister. Der Dritte Weltkrieg ist jener einer Handvoll dreister Nomenklaturisten und Psychos global gegen 7 Milliarden Naturrechte-Inhabern.
    Bizarr.

  4. Norbert sagt:

    Demokratie kann es nur von unten geben.
    www.unsere-Verfassung.de
    Wie wäre es, das Grundgesetz zur Verfassung zu erheben? Die Volksabstimmung über das Grundgesetz endlich nachzuholen – dass wir es ganz besitzen und man es nicht mehr ignorieren kann?
    Wir gehen ab dem 10 .April 2022 von Berlin nach Karlsruhe, dann nach Herrenchiemsee. Kommt mit!

    • zivilist sagt:

      Komm ich gerne mit, aber daß das GG (noch) besser wird, oder sein Mißbrauch verringert wird, dadurch, daß man es umbenennt, seh' ich nicht. Wo soll denn eine unabhängige Justiz auf einmal herkommen ? Wie soll denn eine handstreichartige Aushebelung unserer Grundrechte in Zukunft verhindert werden ? Im Übrigen hat ja das ancien Regime diesen Trick selbst bereits angewandt, um die Einmischung des Volkes nach '89 zu verhindern. Und schlimmer noch, hätte man '48 in der BRD eine Verfassung demokratisch zuwege gebracht, wäre die viel schlimmer ausgefallen, denn die Nazis waren ja alle da, in höherer Konzentration als '33, sie hatten sich nur – vorübergehend – weggeduckt.

  5. Aladdin sagt:

    "Eine Folge daraus ist, dass das Überleben der Erdenmenschheit gesichert ist."
    Ist dies jetzt eine gute Nachricht oder eine schlechte?
    Ich denke, wenn wir überleben dann ist dies eine gute Nachricht, weil dann haben wir uns soweit weiterentwickeln können.
    Wenn wir nicht überleben, dann ist dies auch eine gute Nachricht, weil dann wird die "galaktische Gemeinschaft" von uns hochaggressiven und eingebildeten Affen verschont.
    Das ist der "göttlicher Plan".
    Unsere Schicksal wird sein, was wir verdient haben. Bisher haben wir mehr Glück als Verstand gehabt.
    Ich würde in dieser Frage mit Lukretius der lateinischer Dichter halten:
    (vor 50 Jahre habe ich gelesen, finde nicht mehr, also aus der Erinnerung, übersetzt)
    "Auch wenn die Erde vernichtet wird, wird das Leben weiter blühen. Die vergiftete Asche der Erde reicht nicht aus die unaufhaltsame Entwicklung zu blockieren.
    Solange aber das Leben auf der Erde noch dauert, tauchen Bilder der allgemeine Vernichtung auf, in der falschen, menschlichen Spiegel der Dinge."
    Angst ist bis zu einem gewissen Grad lebenswichtig. Panik kann tödlich sein.
    PS: Wenn Gott der Absolutum ist, so braucht er nichts verhindern. Genügt, wenn er unsere "Systemzeit" paar tausend Jahre zurücksetzt, auch nach Vernichtung der Erde.
    Spass bei Seite: die "Perspektive eines Adlers" können wir nicht sehen, weder ich oder Sie noch Irgendjemand. Wir haben immer die Perspektive der Wesen der biologisch gesehen erst 2-3 Mio. Jahre von einer Tierwelt, eingeschlossen auf einem Planet, entfernt ist.

    • Ursprung sagt:

      Sie vermuten "Schoepfung", einen Creator, Zielgerichtetheit. Also einen imaginaeren Endpunkt oder Endzustand, wohin alles strebt.
      Doch das ist keineswegs zwingend. Ein ewig schwebendes Enstehen wuerde ebenso ein Erklarungsmuster geben. Der Kreis, sich staendig drehend, duerfte am naheliegensten sein.

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