Die Überzähligen | Von Colin Todhunter

Zur Krise des Kapitalismus fällt den Herrschenden nicht mehr ein, als Millionen Menschen zu unterwerfen und in die Verelendung zu treiben.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Gummiknüppel, Hausarrest und Kontaktverbot für den Gesundheitsschutz? Das glauben diejenigen, die dergleichen propagieren, doch selber nicht. Dass hinter der plötzlichen Besorgnis der Politik um das Wohl ihrer Bürger eine ganz andere Agenda steckt, ist vielen inzwischen klar. Doch worauf genau soll das alles hinauslaufen? Zwei Entwicklungslinien deuten sich an: Der Kapitalismus tut sich schwer, an seinem Wachstumsdogma festzuhalten, ohne dass eine ohnehin überdehnte Spekulationsblase platzt.

Und immer mehr Menschen werden im Zuge der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung schlicht überflüssig. Sie sind — nimmt man die Bedürfnisse von „Investoren“ zum alleinigen Maßstab — schlicht zu nichts nütze. Sofern nicht noch brutalere Pläne in den Schubladen der „Eliten“ schlummern, sind deren Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart offensichtlich: noch mehr Kontrolle, noch mehr Ausbeutung, die Gewöhnung der Bevölkerung an eine totalitäre Hölle aus Armut, Existenzdruck und staatlicher Drangsalierung.

Ein Standpunkt von Colin Todhunter.

Im Oktober 2019 warnte Mervyn King, der ehemalige Chef der Bank of England, in einer Rede auf einer Konferenz des Internationalen Währungsfonds davor, dass die Welt in Richtung einer neuen Wirtschafts- und Finanzkrise taumeln würde, welche furchtbare Folgen für das von ihm so bezeichnete „demokratische Marktwirtschaftssystem“ haben würde.

Die Weltwirtschaft würde in einer Falle von geringem Wachstum stecken und die Erholung von der Krise im Jahr 2008 wäre schwächer als nach der Großen Depression, so King weiter. Er folgerte daraus, dass es an der Zeit für die Federal Reserve und andere Nationalbanken wäre, hinter geschlossenen Türen mit der Politik ins Gespräch zu kommen.

Im sogenannten Repo-Markt schossen die Zinssätze am 16. September in die Höhe. Die Federal Reserve intervenierte vier Tage lang mit einem Volumen von 75 Milliarden Dollar pro Tag, dem höchsten Betrag seit der Krise 2008.

Ebenfalls zu dieser Zeit begann die Fed laut Fabio Vighi, Professor für Kritische Theorie an der Universität Cardiff, im Rahmen eines geldpolitischen Notfallprogramms hunderte Milliarden Dollar pro Woche in die Wall Street zu pumpen.

Während der letzten ungefähr 18 Monate konnten wir sehen, wie unter dem Vorwand einer „Pandemie“ die Wirtschaft heruntergefahren, kleine Geschäfte vernichtet, Arbeitskräfte entlassen und die Rechte von Menschen zerstört wurden. Lockdowns und Einschränkungen haben diesen Prozess ermöglicht.

Der Zweck dieser sogenannten „öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen“ hat wenig mit der Gesundheit der Bevölkerung, dafür aber viel mit dem Management einer Kapitalismuskrise, und letzten Endes mit der Umstrukturierung der Wirtschaft, zu tun.

Im Neoliberalismus wurden die Einkommen und Leistungen der Arbeitnehmer gekürzt, Schlüsselsektoren der Wirtschaft ausgelagert und alle zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt, um die Nachfrage aufrechtzuerhalten und finanzielle Schneeballsysteme zu schaffen, in die die Reichen weiterhin investieren und von denen sie weiterhin profitieren können.

Die Bankenrettungen, die auf die Krise von 2008 folgten, verschafften nur vorübergehende Erleichterung. Der Crash kehrte vor Covid mit einem viel größeren Knalleffekt zurück, begleitet von milliardenschweren Rettungsprogrammen. Der dystopische „Great Reset“, den wir derzeit miterleben, ist eine Antwort auf diese Krise. Dieser Reset beinhaltet eine Transformation des Kapitalismus. Fabio Vighi gibt Aufschluss über die Rolle der „Pandemie“ in diesem ganzen Zusammenhang:

„…einige haben sich vielleicht gefragt, warum die üblicherweise skrupellosen Herrschaftseliten sich dazu entschlossen haben, die globale Profitmaschine angesichts eines Erregers anzuhalten, der fast ausschließlich Unproduktive (Über-80-Jährige) trifft“.

Vighi beschreibt, wie die Weltwirtschaft in Vor-Covid-Zeiten am Rande eines weiteren kolossalen Zusammenbruchs stand und zeichnet nach, wie die in der Schweiz ansässige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, BlackRock (der mächtigste Investmentfond der Welt), die Zentralbanker der G7 und andere daran arbeiteten, einen bevorstehenden massiven finanziellen Zusammenbruch abzuwenden.

Die Weltwirtschaft war dabei, unter einem nicht mehr zu bewältigenden Schuldenberg zu ersticken. Viele Firmen konnten nicht genug Gewinn erwirtschaften, um ihre eigenen Schulden zu bedienen, und sie konnten sich nur noch durch die Aufnahme neuer Schulden über Wasser halten. Zurückgehende Umsätze, geringe Margen, begrenzter Cashflow und in hohem Maße kreditgestützte Bilanzen waren überall auf dem Vormarsch.

Lockdowns und die weltweite Aussetzung von wirtschaftlichen Transaktionen sollten es der Fed ermöglichen, die Finanzmärkte (unter dem Vorwand von COVID) mit frisch gedrucktem Geld zu überschwemmen und gleichzeitig die Realwirtschaft herunterzufahren, um eine Hyperinflation zu vermeiden.

Vighi schreibt:

„…die Aktienmärkte brachen (im März 2020) nicht deshalb zusammen, weil Lockdowns angeordnet wurden; vielmehr mussten Lockdowns angeordnet werden, weil die Finanzmärkte am Kollabieren waren. Mit den Lockdowns kam die Aussetzung von Geschäftstransaktionen, was die Nachfrage nach Krediten austrocknete und so einen Dominoeffekt verhinderte. Mit anderen Worten hing die Umstrukturierung der Finanzarchitektur durch außergewöhnliche Geldpolitik davon ab, dass der Motor der Wirtschaft abgestellt wurde.“

Das Ganze lief auf eine milliardenschwere Rettungsaktion für die Wall Street unter dem Deckmantel der COVID-„Hilfen“ hinaus, gefolgt von einem laufenden Plan zum grundlegenden Umbau des Kapitalismus, der vorsieht, dass kleinere Unternehmen in den Konkurs getrieben oder von Monopolen und globalen Ketten aufgekauft werden, um diesen räuberischen Konzernen weiterhin einträgliche Gewinne zu sichern, sowie der Vernichtung von Millionen von Arbeitsplätzen als Ergebnis von Lockdowns und beschleunigter Automatisierung.

Der Autor und Journalist Matt Taibbi merkte 2020 an:

„All die Grausamkeiten des freien Marktes werden für diejenigen beibehalten, die in der realen Welt leben und arbeiten, aber die Papier-Ökonomie wird in ein staatliches Schutzgebiet umgewandelt, das durch eine Art von Trump’scher Finanzmauer umgeben ist, welche die Inverstoren-Klasse vor Verlustängsten schützt. Diese Finanz-Ökonomie ist ein Phantasie-Kasino, in dem die Gewinne real sind und die Verluste durch Gratis-Spielgeld gedeckt werden. Für einen eklusiven Teil der Gesellschaft wird das Scheitern aus der kapitalistischen Geschäftstätigkeit ausgeschlossen.“

Laut dem Weltwirtschaftsforum wird die Öffentlichkeit bis 2030 alles „mieten“, was sie braucht. Das bedeutet die Abschaffung des Rechts auf Eigentum (oder möglicherweise die Beschlagnahmung von persönlichem Vermögen) und die Einschränkung der Wahlfreiheit des Kunden, gestützt auf eine Rhetorik von öffentlicher Schuldenreduzierung oder „nachhaltigem Konsum“, welche dazu benutzt wird, die bevorstehende Austerität als Folge eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs zu legitimieren.

Falls die Rettungsprogramme nicht nach Plan laufen sollten, könnten weitere Lockdowns verhängt werden, wohl unter „dem Virus“ als Vorwand, aber auch als „Klimanotstand“.

Nicht nur die Hochfinanz wurde gerettet. Auch die zuvor angeschlagene Pharmaindustrie erhielt ein massives Rettungspaket (öffentliche Gelder für Entwicklung und Kauf der Impfstoffe) und eine Rettungsleine in Form der profitablen COVID-Impfungen.

Die Lockdowns und Einschränkungen, die wir seit März 2020 erlebt haben, halfen auch den globalen Handelsketten und E-Commerce-Giganten, ihre Erlöse zu steigern und ihre Marktdominanz zu festigen. Gleichzeitig wurden Grundrechte wegen COVID-Maßnahmen der Regierung ausgesetzt.

Kapitalismus und Arbeit

Charakteristisch für diese „Neue Normalität“ ist der Drang, individuelle und persönliche Freiheiten abzuschaffen. Ein nennenswerter Teil der Arbeiterklasse wurde seit langem als „über den Bedarf hinausgehend“ angesehen – solche Menschen wurden auf dem Altar des Neoliberalismus geopfert. Sie verloren ihre Arbeitsplätze als Folge von Automatisierung und Verlagerung ins Ausland.

Seither ist dieser Teil der Bevölkerung auf magere staatliche Sozialhilfe und heruntergekommene öffentliche Leistungen angewiesen, oder, im „Glücksfall“, auf unsichere und schlecht bezahlte Jobs im Dienstleitungsbereich.

Als Folge des Crashs von 2008 sahen wir, wie man gewöhnliche Menschen weiter in Richtung Abgrund geschoben hat. Nach einem Jahrzehnt der „Austerität“ im Vereinigten Königreich – ein neoliberaler Angriff auf die Lebensbedingungen einfacher Leute unter dem Vorwand, die Verschuldung der öffentlichen Hand als Folge der Bankenrettung zu zügeln – verglich ein führender Armutsexperte der UN die Sozialpolitik der Konservativen mit der Schaffung von Armenhäusern wie im 19. Jahrhundert und warnte davor, dass, sollte die Austerität nicht enden, die ärmsten Menschen des Vereinigten Königreichs ein Leben fristen müssten, das „einsam, arm, übel, brutal und von kurzer Dauer“ wäre.

Der UN-Berichterstatter zu extremer Armut, Philip Alston, beschuldigte einige Minister, die Auswirkungen ihrer Politik zu verleugnen. Er warf ihnen die „systematische Verelendung eines nennenswerten Teils der britischen Bevölkerung“ vor.

In einem anderen Bericht von 2019 erhebt die Denkfabrik Institute for Public Policy Research die Anschuldigung gegen die Regierung, seit 2012 für mehr als 130.000 Tote im Vereinigten Königreich verantwortlich zu sein. Sie behauptet, dass diese Todesfälle zu verhindern gewesen wären, wenn Verbesserungen in der Gesundheitspolitik nicht als direkte Folge von Sparprogrammen eingestellt worden wären.

Während der letzten zehn Jahre gab es im Vereinigten Königreich nach Angaben der Trusnell Group eine Zunahme der Ernährungsarmut und eine zunehmende Abhängigkeit von Lebensmitteltafeln.

Und Professor David Gordon von der Universität Bristol stellt in einem vernichtenden Bericht über die Armut im Vereinigten Königreich klar, dass fast 18 Millionen sich keine angemessene Wohnung leisten können, 12 Millionen zu arm sind, um sich an sozialen Gemeinschaftsaktivitäten zu beteiligen, einer von dreien es sich nicht leisten kann, die Wohnung im Winter angemessen zu beheizen und vier Millionen Kinder und Erwachsene mangelernährt sind (die britische Bevölkerung wird auf etwa 66 Millionen geschätzt).

Außerdem vermerkt ein Bericht des New Policy Instituts von 2015 die Zunahme von Menschen in Armut in Großbritannien um 800.000 in nur zwei bis drei Jahren, von 13,2 auf 14,0 Millionen.

Zugleich berichtet der Equality Trust im Jahr 2018, dass die Jahre der „Austerität“ für die reichsten 1.000 Menschen des Vereinigten Königreichs alles andere als armselig waren. In einem einzigen Jahr (2017/18) haben sie ihr Vermögen um 66 Milliarden Pfund, in fünf Jahren (2013 bis 2018) um 274 Milliarden Pfund vermehrt, und ihr Gesamtvermögen hat sich auf 724 Milliarden Pfund erhöht – deutlich mehr als die ärmsten 40% der Haushalte zusammen besitzen (567 Milliarden Pfund).

Das sind nur ein paar der Grausamkeiten des „freien Marktes“ für diejenigen, die in der realen Welt leben und arbeiten. Und all dieses Elend gab es bereits vor den Lockdowns, die in ihrer Folge Leben, Existenzgrundlagen und Gesundheit zerstört haben, durch die Vernachlässigung von Krebsdiagnosen und Behandlungen und anderen Erkrankungen wegen der Schließung von Gesundheitsdiensten.

Während der aktuellen Wirtschaftskrise sehen wir, wie viele Millionen auf der ganzen Welt um ihre Existenzgrundlage gebracht werden. Mit künstlicher Intelligenz und fortschreitender Automatisierung von Produktion, Vertrieb und Dienstleistungserbringung in unmittelbarer Zukunft werden Massenarbeitskräfte nicht mehr benötigt.

Dies wirft grundlegende Fragen über die Notwendigkeit und die Zukunft von Volksbildung, Wohlfahrts- und Gesundheitsfürsorge sowie von Systemen auf, die traditionell dazu gedacht waren, die für die kapitalistische Wirtschaftstätigkeit erforderliche Arbeitskraft zu reproduzieren und zu erhalten.

Im Zuge der Umstrukturierung der Wirtschaft verändert sich das Verhältnis von Arbeit und Kapital. Wenn Arbeit eine Bedingung für die Existenz der werktätigen Klassen ist, warum sollte man dann in den Augen der Kapitalisten einen Bestand an (überschüssiger) Arbeit bereithalten, die nicht mehr benötigt wird?

Als Folge der COVID-Politik findet eine Konzentration von Vermögen, Macht und Eigentum statt: Gemäß Forschungsergebnissen von Oxfam haben 2020 die Milliardäre der Welt 3,9 Billionen Dollar dazu gewonnen, während die arbeitenden Menschen 3,7 Billionen Dollar verloren haben.

Während große Teile der Bevölkerung in die Dauerarbeitslosigkeit abrutschen, werden die Machthaber des massenhaften Dissenses und Widerstands überdrüssig. Wir sind Zeugen der Entstehung eines Biosicherheits-Überwachungsstaates, der darauf abzielt, Freiheiten zu beschneiden – von der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit bis hin zu politischem Protest und freier Meinungsäußerung.

Auch die globalen Auswirkungen sind immens. Kaum einen Monat nach Inkrafttreten der COVID-Agenda sahen sich der IWF und die Weltbank bereits mit einer Flut von Hilfsanträgen aus Entwicklungsländern konfrontiert, die um Rettungsmaßnahmen und Darlehen baten.

Eine ideale Tarnung für die Wiederbelebung der Weltwirtschaft durch eine massive Schuldenkrise und die anschließende Privatisierung von Staatsvermögen.
David Malpass, Präsident der Weltbankgruppe, erklärte 2020, dass man den ärmeren Ländern „helfen“ werde, nach den verschiedenen Lockdowns wieder auf die Beine zu kommen, aber diese „Hilfen“ seien an die Bedingung geknüpft, dass die neoliberalen Reformen weiter vorangetrieben würden.

Mit anderen Worten: De-facto-Privatisierung von Staaten (die alle Nationen gleichermaßen betrifft, egal ob reich oder arm), (vollständige) Aushöhlung der nationalen Souveränität und auf Dollar lautende Schulden, die zu einer weiteren Stärkung des Einflusses und der Macht der USA führen.

In einem System des obrigkeitsstaatlichen Überwachungskapitalismus, in dem ein wachsender Teil der Bevölkerung als „unproduktiv“ oder „unnütze Esser“ gilt, werden Begriffe wie Individualismus, liberale Demokratie und die Ideale von Wahlfreiheit und Verbraucherschutz von den Eliten als „unnötiger Luxus“ angesehen, ebenso wie politische und bürgerliche Rechte und Freiheiten.

Wir brauchen nur einen Blick auf die anhaltende Tyrannei in Australien zu werfen, um zu sehen, wohin sich andere Länder entwickeln könnten. Wie schnell hat sich Australien von einer „liberalen Demokratie“ in einen brutalen totalitären Polizeistaat mit endlosen Lockdowns verwandelt, in dem Versammlungen und Proteste nicht geduldet werden.

Im Namen des Gesundheitsschutzes geschlagen, zu Boden geworfen und mit Gummigeschossen beschossen zu werden, macht ebenso wenig Sinn wie die Zerstörung ganzer Gesellschaften durch sozial und wirtschaftlich verheerende Lockdowns, um „Leben zu retten“.

Das ergibt genauso wenig Sinn wie das wissenschaftlich nicht erwiesene Maskentragen oder die Anordnung von sozialer Distanzierung, die missbräuchliche und fehlerhafte Durchführung von PCR-Tests, die Einstufung völlig gesunder Menschen als „Fälle“, die absichtlich aufgeblähten COVID-Todeszahlen, das Propagieren gefährlicher experimenteller Impfungen im Namen der Gesundheit und das Schüren von Angst, das Verlassen auf die fehlerhaften Modelle von Neil Ferguson, die Zensur der Debatte darüber, und die Erklärung einer weltweiten „Pandemie“ durch die WHO Anfang 2020 auf der Grundlage einer weltweit sehr niedrigen Zahl von „Fällen“ (44.279 „Fälle“ und 1.440 angebliche COVID-Tote außerhalb von China bei einer Bevölkerung von 6,4 Milliarden).

Das ist wenig bis gar nicht logisch. Wenn wir das Geschehen jedoch als Krise des Kapitalismus betrachten, dürfte es viel eher Sinn ergeben.

Die Sparmaßnahmen, die auf den Crash von 2008 folgten, waren schon schlimm genug für normale Menschen – die noch immer unter den Folgen litten, als der erste Lockdown verhängt wurde.

Die Obrigkeit ist sich darüber im Klaren, dass dieses Mal tiefgreifendere, härtere Auswirkungen und weitreichendere Veränderungen zu erwarten sind, und sie scheint unerbittlich davon überzeugt, dass die Massen strenger kontrolliert und an ihre kommende Dienstbarkeit gewöhnt werden müssen.

Colin Todhunter ist spezialisiert auf Entwicklung, Ernährung und Landwirtschaft und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Research on Globalization in Montreal.

Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „The Fear Pandemic and the Crisis of Capitalism“.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 28. Oktober 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Bildquelle:    Aleksandr Ozerov / shutterstock

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Kommentare (13)

13 Kommentare zu: “Die Überzähligen | Von Colin Todhunter

  1. Schramm sagt:

    "Zur Krise des Kapitalismus fällt den Herrschenden nicht mehr ein, als Millionen Menschen zu unterwerfen und in die Verelendung zu treiben."

    Aufklärung vs. G-20-Gipfel

    Die Menschheit braucht Sozialismus, eine sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft!

    Um die wirtschaftlichen und sozialen Probleme aller Menschen, unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht und Hautfarbe, nachhaltig zu lösen, brauchen wir eine sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft, mit einer nachhaltigen qualitativen Produktion, keine Profite der bürgerlichen Dividendengesellschaft.

    Eine sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft auf der Grundlage des Gemeineigentums an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln. Gemeineigentum an Grund und Boden, Luft und Wasser, Rohstoffen und Bodenschätzen, Tier-, Natur- und Pflanzenwelt.

    Die Überführung aller gesellschaftlichen Produktion und Reproduktionsmittel in gesamtgesellschaftliches Gemeineigentum. Die Überwindung und Beseitigung des Finanz- und Monopolkapitalismus, die Beseitigung des Finanzimperialismus, nicht nur in Deutschland und den Vereinigten Staaten und auch nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

    ►Auf der Grundlage des demokratischen Gemeineigentums an Produktionsmitteln eine neue sozial-ökologische Kreislaufwirtschaft und sozial-ökologische Gesellschaftsformation.

    ●, dafür muss man das Privateigentum an gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmitteln beseitigen.

    Merke: Der Kapitalismus und Imperialismus ist nicht das Ende der historischen Entwicklung.

    ►Bei den tiefenpsychologisch manipulierten Antikommunisten und wirtschaftlichen, ideologischen und politischen Eliten der Bourgeoisie, der Finanz- und Monopolbourgeoisie, der persönlich leistungslosen Erbschaftskinder und deren Multimillionäre und Milliardäre, nicht nur in der Schweiz, erfolgt gewiss und sofort der modifiziert demagogische Aufschrei: „du willst Sozialismus und Kommunismus“ und die Abschaffung von NATO-Kriegsrecht und deren „Menschenrecht“ auf ewigen „Frieden“ und „Freiheit“.

    01.11.2021, R.S.

  2. Schon in der Aufmachung stimmt die These

    "[…] immer mehr Menschen werden im Zuge der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung schlicht überflüssig.[…]"

    NICHT, wie jeder leicht nachprüfen kann. (Und es werden neben Gesundheits- & Sozialpersonal auch nicht nur IT-Spezialisten dringend gesucht, sondern ausgebildete Facharbeiter.)

    Der Rest des Artikels enthält ähnlich unbelegte bis absurde Behauptungen.
    Naja.

    • Ist ja nett, dass Du den Versuch unternimmst, "das System zu retten" und besser aussehen zu lassen, als es ist.
      Klar doch – zum Systemerhalt wird (noch) eine Reihe von gut qualifizierten Leuten benötigt, besonders Propagandafachleute aller Provenienz und IT-Fachleute, die das System auf AI einrichten müssen.
      Außerhalb dieser "Belegschaft" werden sich immer mehr Überflüssige in der neuen Klasse der Überflüssigen wiederfinden. Nicht nur weniger gut Qualifizierte (nicht alle schaffen es dorthin), auch Künstler und Geisteswissenschaftler, die im Neuen Normal völlig überflüssig sind.
      Ganz einfach: Beobachten wir doch in den nächsten Jahren das Anwachsen der Klasse der Überflüssigen, die schon jetzt ganz passabel gewachsen ist. Mal sehen, wie viele da vom "Bürgergeld" leben werden. Dann klärt sich diese Frage von allein.
      Schauen wir mal weltweit, dann solltest auch Du (s. Studien Oxfam etc.) bemerken können, dass die Klasse der Überflüssigen wächst und wächst….. Auch in den USA kannst Du mal nachschauen….

    • PS: Man braucht gar nicht, siehe "Ursprung" unten, die Kassandra spielen. Man muss nur die die seit 1990 langsam und Schritt für Schritt ansteigende Kurve der Überflüssigen und Halbüberflüssigen (die per bullshit-jobs ihre Überflüssigkeit noch verbergen sollen und können) anschauen, um zu sehen, wie der Verlauf der Kurve weitergehen wird.
      Diese Kurve sieht so ähnlich aus, wie die Corona-Testkurve, die seit ca. August mit täglichen, klitzekleinen Schrittchen dem Winter entgegengetestet wurde und nun langsam aber sicher triumphierend die gewünschten Höhen (Winter!!!) erreicht. Lauterbachs Jubeln dringt schon durch die geschlossenen Fenster herein und Spahn macht seine (leeren) Impfzentren wieder auf… Ähnlich wächst die (teils gut versteckte) Kurve der Überflüssigen, bis sie schließlich als riesiges Monster nicht mehr hinter dem (Corona-) Vorhang verborgen werden kann. Da dräut das "Bürgergeld".

  3. helli-belli sagt:

    die Idee der "armen und reichen Länder" wird binnen sehr kurzer Zeit eine Vorstellung der Vergangenheit sein:
    1ste, 2te und Dritte Welt sind dann überall gleichermaßen – es sei denn, die 1ste Welt beginnt mit einem Grundeinkommen PLUS Abschottung gegen die "Einwanderung ins BGE-System" ..
    NOCH scheint es der sogenannten Mitte ja einigermaßen gut zu gehen – die Wahlergebnisse und die Folgsamkeit und Duldung offensichtlich stupider "Maßnahmen" deuten jedenfalls darauf hin.
    …So könnte man es jedenfalls deuten…
    Alternativ: die Menschen sehen ihr Heil in einem faschistischen System: "endlich was gemeinsam machen & sich mal "einig" sein" … nach dem Motto "Führer befiehl' wir folgen dir!" riskieren die Menschen ihre eigene Gesundheit … für ne Bratwurst oder für das Recht, weiterhin in der Stadt ein Café zu besuchen…
    Dieser "obrigkeitshöriger Überwachungsstaat" wird offenbar von weiten Teilen der Bevölkerung im tiefsten Inneren angestrebt.
    In ihrer – durchaus berechtigten – Existenzangst klammern sich die Menschen an das, was sie bisher kannten und was ihnen ihren gesellschaftlichen Status ermöglicht(e)…
    … all jene werden nun eine herbe Enttäuschung erfahren.

    Im Zuge der Digitalisierung verändern sich nun die Möglichkeiten zur Partizipation und zur Generierung von Einkommen. Sehr, sehr viele werden feststellen, dass ihre Lebenshaltungskosten über den Weltmarktpreisen der von ihnen angebotenen Arbeit (also Löhne unter Hartz4 plus Wohnzuschuss) sein werden.

    "Zahlen Sie noch Miete oder müssen Sie ihren Wohnraum noch abbezahlen?" wird wohl bald die erste Frage im Bewerbungsgespräch sein. Gefolgt von: "wir arbeiten ansonsten nämlich vor allem mit Mitarbeitern aus Ländern mit geringeren Lebenshaltungskosten".

    … und da wird den kleinen Faschos hier wie anderswo ihr Faschismus auch nicht weiterhelfen: gegen diese Marktkräfte kommen sie nicht an.
    … und die von ihnen gewählte politische Führung wird sie genau dorthin führen: in den globalisierten Arbeitsmarkt bei gleichzeitig explodierenden Lebenshaltungskosten – bis das etablierte System komplett zerbricht und dann zum Neustart in ziemlich genau dieser Form "in Zement gegossen" wird.

    A) CBDC (zu den Winterspielen 2022, also im Februar, soll die PBOC das CBDC einführen.. ( https://duckduckgo.com/?q=pboc+cbdc&t=newext&atb=v270-1&ia=web )

    B) da es keine alternative mehr geben wird, wird zukünftig der "Sozialstaat" auf ein CBDC-finanziertes BGE zusammengeschrumpft werden (evtl. gibt's ja für die Rentenpunkte ein paar credits obendrauf – wäre ja eine nette Geste …). Eine vernünftige Grundlage für die Höhe des CBDC würde die Höhe der im Geltungsbereich erbrachte Ausbringungsmenge an realen Werten sein ("ich kann nur das verteilen, was zuvor hergestellt wurde" – das sollte für jeden verständlich sein und für die Politik einen festen Ordnungsrahmen was das Gesamtbudget anbelangt darstellen. "Ihr wollt von Deutschland aus das Wetter der Welt beeinflussen und das, das und das nun nicht mehr herstellen? → okay, dann sinkt das BGE und die Extras für dies und jenes um die Beträge a, b, und z." … (logo: wenn Ersatzinvestitionen eine Ersatzleistung liefern, bei welcher ich Energie, Mobilität, Krankenversicherung, Wohnraum und Bildung für weniger Geld bekommen kann, dann passt auch "weniger weniger weniger" da sich mein Lebensstandard und der meiner Kinder ja nicht nachteilig entwickelt. ))

    C) damit die "Horterei" an den Stellen wo sich die Einnahmeströme konzentrieren (webshop-Betreiber, Vermieter ganzer Wohnblöcke, Fabrikbesitzer, Großgrundbesitzer) nicht zur Assetpriceinflation führt, MUSS hier eine "Ressourcensteuer" erhoben werden (= eine Entwertung des CBDC überall dort, wo nicht in F&E oder in den Aufbau zusätzlicher Assets investiert wird. "Andere Aufkaufen" geht dann nicht mehr. (Zusammenschluss wäre ja etwas anderes – Konsolidierung und Abbau überflüssiger Wasserköpfe macht ja durchaus Sinn… wenn "Aufkauf" keine Option mehr ist, dann kommt der Wettbewerb ja auch von ganz alleine … ))

    und D) der kybernetische Kollaborationsraum, welcher die standortverteilten HR optimal einsetzt und im Zusammenspiel mit den Daten aus dem CBDC die sich im System befindlichen Ressourcen optimal einsetzen lässt, wäre noch ein anderer Systemkomplex welcher die Gesellschaft und das Leben und die Möglichkeiten jedes einzelnen ganz entscheidend verändern werden.
    … es wird gut werden für alle, die wirklich was können …

    • helli-belli sagt:

      "… es wird gut werden für alle, die wirklich was können …"
      und im Umkehrschluss: wird den anderen ihr Faschismus da auch nicht weiterhelfen.

    • Ursprung sagt:

      Ist irgendwie zwar auch unterhaltsam, wie sich vermeintlich Schlaue, mich eingeschlossen, immer wieder mal zu Weissagungen angeregt fuehlen. Das bringt zwar niemanden voran, denn Orakel bleiben solche und sind ohnehin als erhofftes Steuerelement kuenftiger Realitaetsentwicklungen wirkungslos.
      Individuen, die was von bevorstehenden Umbruechen meinen, etwas dumpf zu verspueren, sollten sich daher sinnvoller darum bemuehen, ihre vermeintlichen Denkressourcen in neue, gangbare Wege raus aus der Gegenwart zu investieren statt in schlaumeierische aber nutzlose Zukunftsratereien.
      Deshalb meine ich, mich manchmal selber dazu aufrufen zu muessen, nicht nur sinnfrei in der Zukunft rumzumachen, sondern darueber nachzudenken, wie man in eine solche ueberhaupt hineinkommen koennte. Frei nach des beruehmten Denkers Alberts statement: jedenfalls keinesfalls mittels bisherigen Vorstellungsmustern.

    • "Ursprung" – Du musst hier gar nicht die Kassandra spielen, verlass Dich einfach auf Klaus Schwab :-)

  4. Ursprung sagt:

    Im Artikel gar nicht, in einem Kommentar nur verschaemt/verlogen wirds angedeuted: Holocaust fuer Milliarden Ueberfluessige. Nach dem Psycho Gates mit angeschlossener Pharmagiftmischerbande sollens in verblueffender Offenheit 7 Milliarden werden. Nach Georgia Stonehenge und nach alten Euthanasievorstellungen 500 Mio uebrig bleiben. Zur Arterhaltung, also 8% oder was. Wem bei diesen Aussichten nicht jede Lust selbst auf Sexvernuegen ausgegangen ist bzw. noch ne austragungsfaehige Sie uebrig bleibt.
    "impfresistenz" ist bei den Ueberlebenden und solchen Zustaenden purer Masochismus.
    Der Todesgiftbruehe in den Zwangstodesmixtureninjektionen ist nach russischem Roulette mit bis zu 10 Jahren Verzoegerung wirkendes Gift beigemischt. Ist zugleich prima deniability und passt zu Schwabs Reset und Null Eigentum fuer die Ueberlebenden in 2030. Is ja schon bald. Kriegt man in gut 8 Jahren eigentlich 7 Mrd .Leichen einigermassen weg? Arbeit fuer sich mopsende "Ungeimpfte" oder Schwabs Cyborgs?

  5. Gnil sagt:

    Video
    Nehmen Sie am 3. November an der Auftaktveranstaltung des WorldWide Walk Out teil!

    Weltweite Streiks fordern eine Rückkehr zu Freiheit und demokratischen Prinzipien. Bürgerinnen und Bürger rund um den Globus protestieren gegen den Verlust ihrer Freiheit, gegen illegale Mandate und gegen tyrannische Übergriffe der Regierung. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind ist wichtig für diese Bewegung!

    Robert F. Kennedy, Jr., CHD-Vorstandsvorsitzender und Hauptrechtsberater:

    "Keine Regierung in der Geschichte hat jemals ihre Macht abgegeben, ohne dass eine Forderung gestellt wurde. Wir müssen diesen Regierungen und ihren Freunden in der Technokratie, dem Club der Milliardäre im Silicon Valley, den Mainstream-Medien und der Pharmaindustrie sagen, dass wir es nicht länger hinnehmen werden, wenn sie die Rechte der Bürger mit Füßen treten."

    https://childrenshealthdefense.org/child-health-topics/health-freedom/worldwide-walk-outs/#video

  6. Wenn man nicht alle Wirkmechanismen kennt, kommt man leicht auf die Idee, Lockdowns wären bewusst zur Verhinderung eine Crashes eingesetzt worden. Sie sind UNBEWUSST zur Verhinderung eines Absturzes angeordnet worden, weil der Absturz nicht steil genug war, d.h. nicht schnell genug vonstatten gegangen wäre:

    Stefan Wehmeier:
    "Ohne Lockdown wäre ab März 2020 der Dax immer weiter gefallen und die klassische deflationäre Abwärtsspirale hätte die Volkswirtschaft lahmgelegt: Fallen die Preise, warten die Käufer – die jederzeit kaufen können – auf noch niedrigere Preise, und die Warenanbieter müssen die Preise weiter senken, um überhaupt noch verkaufen zu können, usw. Mit Lockdown wird die Beschaffung vieler Waren deutlich erschwert, sodass die Käufer eben nicht jederzeit kaufen können. Sie sind froh, wenn sie die Waren überhaupt noch irgendwie bekommen und sind dann bereit, den bisherigen oder sogar einen etwas höheren Preis zu bezahlen. Zwar sinkt durch den Lockdown das BIP, aber kurzfristig wird die Deflation aufgehalten, und das ist das Entscheidende – bzw. der wirkliche Grund für das aktuelle Lockdown-Theater!"

    https://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/04/die-hygiene-diktatur-der-endzeit.html

    MfwG

    Melezy Przikap

  7. Ralle002 sagt:

    Bei der Kapitalismus-Krise wirken unbekannte Mächte im Hintergrund.

    Wer kennt etwa Pepe Orsini? Er sei der mächtigste Mann der Welt. Er ist unter anderem Chef der Rotschilds, der Rockefellers oder etwa der des Vatikan.
    Da passt doch der Tagesthemen-Claus bestens in dieses Persönlichkeitsprofil hinein.

    Irgendwo sei es gemäß dem ständigen Tenor die katholische Kirche gewesen, die den Juden bei ihrer Flucht geholfen hätte.
    Dann hätte sich Papst Pius XII allein deshalb im sog. Turm der Winde im Vatikan verstecken müssen um seiner Ermordung durch Hitler zu entgehen, weil er entgegen den Anordnungen der Nazis Juden versteckt hatte.

    In Wirklichkeit ging es aber sehr wahrscheinlich nicht so sehr um irgendwelche durch den Vatikan versteckten Juden. Vielmehr war eben auch folgendes der Fall:

    Merkur, 30.11.2018
    INTERVIEW MIT HISTORIKER
    Vatikan-Akten enthüllen: Papst stimmte Mord an Nazi-Diktator Hitler zu

    Könnte es nicht sein, dass Papst Pius XII es eben auch verhindern wollte, dass Hitler die Finanzgeschäfte der Vatikanbank mit den USA ans Tageslicht brachte?

    kath.net, 31. Jänner 2013
    Historikerin: Vatikan half Alliierten mit Investitionen

    Welt, 30.01.2013
    ZWEITER WELTKRIEG
    Vatikan-Millionen unterstützten alliierte Rüstung

    Irgendwo hatte also die Vatikanbank während des Zweiten Weltkriegs mit dem äußeren Anschein der christlichen Nächstenliebe ihre Rüstungsgeschäfte mit den USA gemacht.

    Es wurde das Bild gezeichnet, dass es vor allem Hitler gewesen sei, der für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich war. Allen Dulles hatte daher auch Kontakte zum deutschen Widerstand.
    Aber irgendwie war die CIA dann doch nicht dermaßen an der Ermordung Hitlers interessiert.

    de.azvision.az, 07 September 2019
    Verborgene Seite der US-Geheimdienste:
    So vereitelte die „junge CIA“ Hitler-Attentate

    Dann gibt es auch noch den immer wieder aufflammenden Kalten Krieg mit Russland.

    Spiegel, 27.03.2000
    Wladimir Putin
    Der Spion, der von Jelzin kam

    Tagesspiegel, 04.05.2000
    Präsident Putin holt vor allem Vertraute aus seiner Geheimdienstzeit ins Kabinett

    Aber wer hatte eigentlich dafür gesorgt, dass Jelzin seinerzeit sein Amt bekam?

    http://staseve.eu, 14.01.2017
    "Geheimhaltung war oberstes Gebot" –
    Wie US-Strategen Boris Jelzin zum Wahlsieg verhalfen

    Irgendwo sind es dann vermutlich auch nicht so sehr Russland und die USA, die sich im Falle eines Dritten Weltkriegs zum Zweck der gegenseitigen Bekämpfung feindlich gegenüber stehen werden.

    Dann scheint es ein Ex-Vatikan-Banker sehr gut zu wissen, welchen Zweck die Covid-Pandemie hat:

    .pravda-tv.com, 10. Oktober 2021
    Ex-Vatikan-Banker: Covid-19-«Pandemie» diene der Senkung des Bevölkerungswachstums

    Dies wird teilweise auch so sein. Vor allem ist die Covid-19-«Pandemie» aber auch ein Wirtschaftskrieg, der mit einem völlig ungefährlichen Virus auch gar nicht geführt werden könnte.

    Aber wie vertrauenswürdig ist die katholische Kirche wirklich?

    Beispiel:

    Spiegel, 08.08.1982
    »Ein Stück aus dem Tollhaus«
    Die finstere Finanz-Affäre um die Mailänder Banco Ambrosiano
    Ein Papst-Vertrauter als Partner verschlagener Finanz-Ganoven, ein toter Bankier unter einer Themse-Brücke, eine Geheimloge als Drahtzieher – der Fall des italienischen Banco Ambrosiano ist ein Finanz-Thriller ohne Beispiel. Müssen europäische Geldinstitute jetzt über eine Milliarde Mark als verloren ansehen?

    Jedenfalls gab es seinerzeit zunächst die These, dass Roberto Calvi Selbstmord begangen hätte.
    Dann gab es etwa auch die Achse zwischen dem ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und Papst Johannes II., die Lech Walesa's Gewerkschaftsbewegung "Solidarnosc" massiv unterstützt hatte.

    Jedenfalls war Roberto Calvi zuletzt Präsident der Banco Ambrosiano, die mehrheitlich der Vatikanbank Istituto per le Opere di Religione (IOR) gehörte und er war an der Geldwäsche von Drogengeldern in Italien und Südamerika sowie an weiteren geheimen Finanztransaktionen des Vatikans, der Mafia, der Geheimloge Propaganda Due (P2) und verschiedener politischer Parteien maßgeblich beteiligt.

    Jedenfalls bekommen wir mit der jetzigen Bundestagswahl wieder ein völlig absurdes Weiter-So aufs Auge gedrückt.
    Politiker bringen auch dieses Mal mit ihren hohen Diäten ihr eigenes Schäflein ins Trockene.
    Welche Geostrategie hinter der "jüngsten" Bundestagswahl steht, kann ich nicht sagen.
    Das sog. "jüngste Gericht" steht jedenfalls vor der Tür, wie auch immer dies dann aussehen wird.

  8. Gnil sagt:

    Video

    Join us for the WorldWide Walk Out kick-off on November 3rd!

    Worldwide Walkouts will demand a return to freedom and democratic principles. Citizens around the globe are protesting loss of liberty, illegal mandates and tyrannical government overreach. Every man, woman and child is important to this movement!

    Robert F. Kennedy, Jr., CHD Board Chair and Lead Counsel:
    “No government in history has ever surrendered power in the absence of a demand. We need to tell these governments and their friends in the technocracy, the Silicon Valley billionaire boys club, the mainstream media, and the pharmaceutical industry that we will no longer tolerate their trampling of citizens’ rights.”

    https://childrenshealthdefense.org/child-health-topics/health-freedom/worldwide-walk-outs/#video

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